Kategorie: immoNews

immoNews – Aktuelle Immobiliennews, Branchenmeldungen & Entwicklungen aus der Schweizer Immobilienwirtschaft auf einen Blick.

  • Zirkulit-Beton wird erstmals ausgeliefert

    Zirkulit-Beton wird erstmals ausgeliefert

    In Stadel ist der kreislauffähige Beton zirkulit erstmals ausgeliefert worden. An der Hinterdorfstrasse entstehen damit drei Mehrfamilienhäuser. „Mit der Lieferung der ersten Kubikmeter zirkulit-Beton beginnt das zirkuläre Zeitalter“, schreibt das neu gegründete Unternehmen, das sich genauso nennt wie sein Produkt, in seiner Medienmitteilung.

    Dank des Einsatzes von 1850 Kubikmeter zirkulit-Beton spare die Bauherrin EBI Immobilien 3260 Primärrohstoffe. Zudem reduziere sie den CO2-Fussabdruck des Bauprojekts um 18’500 Kilogramm. Dies werde dadurch erreicht, dass eine „neuartige Technologie“ CO2 im Beton speichere.

    Dieser Baustoff „gibt mir die Möglichkeit, beim grössten Einflussfaktor, dem Beton, eine deutliche Reduktion zu erzielen“, wird Sarah Heinle von EBI Immobilien in der Mitteilung zitiert. „Wir hoffen, dass weitere Bauherrschaften nachziehen, damit wir gemeinsam die ehrgeizigen Umweltziele erreichen.“

    Theoretisch, so zirkulit, könne die Bauwirtschaft jährlich 7,5 Millionen Tonnen Bauabfall beseitigen und gleichzeitig über 42 Millionen Kilogramm CO2 im Beton speichern. Die Technologie sei marktreif und die nationale Expansion gestartet.

  • AKB Green Hypothek spart tonnenweise CO2 ein

    AKB Green Hypothek spart tonnenweise CO2 ein

    Die Aargauische Kantonalbank hat sich für ihre Strategieperiode 2021 bis 2024 das Ziel gesetzt, zur nachhaltigsten Bank im Kanton Aargau zu werden. Dazu wurden 2020 die Green Hypothek und der Green Bond lanciert. Jetzt hat die AKB die Wirkung der Grünen Finanzierungsangebote auf den Energieverbrauch und CO2-Ausstoss von Gebäuden prüfen lassen.

    In dem Impact Reporting des Informations- und Ausbildungszentrums für Immobilien AG (IAZI) wird laut Medienmitteilung der AKB die Gesamteinsparung der CO2-Emissionen pro Jahr mit rund 232 Tonnen angegeben. Die Berechnungsgrundlage bildet laut dem IAZI-Prüfbericht eine Liste von 93 Eigenheimen, welche mithilfe der AKB Green Hypothek im Berichtsjahr finanziert oder als zweckgebundene Kredite für nachhaltige Sanierungsmassnahmen vergeben wurden. Der IAZI-Bericht wurde durch die Wirtschaftsprüfer von EY geprüft.

    Die 232 Tonnen CO2-Einsparung in den Hochrechnungen des IAZI-Prüfberichts entsprechen laut der Mitteilung den jährlichen Emissionen von rund 190 neuen, handelsüblichen Personenwagen. Oder sie entsprechen dem durchschnittlichen Schweizer Jahresverbrauch von 16 Einzelpersonen.

    Die Förderung einer umweltverträglichen Bautätigkeit führe also zu Emissionsreduktionen bei Gebäuden, wird in der AKB-Mitteilung festgestellt. Mit der Green Hypothek biete die AKB umweltbewussten Liegenschaftsbesitzern die Möglichkeit, ihr Eigenheim nach klimafreundlichen Kriterien zu bauen oder zu renovieren. Die Finanzierung erfolge durch einen Green Bond, den die AKB emittiert hat.

    Die Kantonalbank verweist darauf, dass neben Neubauten und Einzelmassnahmen zur Energieeinsparung durch die Green Hypothek auch umfassende Gesamtsanierungen zur Steigung der Energieeffizienz oder zur Nutzung von erneuerbaren Energien abgedeckt seien.

  • LafargeHolcim kauft in Griechenland zu

    LafargeHolcim kauft in Griechenland zu

    LafargeHolcim hat ihre Heracles Gruppe in Griechenland verstärkt. Vom Mitbewerber Heidelberg Cement kaufte der Zuger Baustoffproduzent die Firma Halyps Domia Ylika, namentlich ihr grosses Zuschlagstoffgeschäft und zwei Transportbetonwerke. Wie es in einer Medienmitteilung von LafargeHolcim heisst, werde diese Akquisition die Position der Heracles Gruppe in der florierenden Metropolregion Athen mit ihren wichtigen Infrastrukturprojekten stärken.

    „Ich bin begeistert von den Möglichkeiten und Wachstumsaussichten dieser Akquisition in der Region Attika in Zentralgriechenland“, wird Miljan Gutovic, Region Head EMEA, in der Mitteilung zitiert. „Sie wird uns mit unserem führenden Angebot an nachhaltigen Gebäudelösungen wie dem grünen Beton ECOPact zusätzlich in unserem Streben nach Netto-Null unterstützen.“

    Die Akquisition werde den Heracles-Kunden ein erweitertes Produktportfolio an Zuschlagstoffen und Betonlösungen bieten, die für alle Bauprojekte geeignet sind. So habe die Heracles Gruppe in diesem April ihr ECOPactSortiment an grünem Beton mit einem reduzierten CO2-Fussabdruck auf den Markt gebracht.

  • BKW, AEK und onyx schliessen ihre Netze zusammen

    BKW, AEK und onyx schliessen ihre Netze zusammen

    Die BKW Energie AG in Bern, die AEK Energie AG in Solothurn und die onyx Energie Mittelland AG in Langenthal treten per 1. Januar 2022 unter einem Dach auf. Der Zusammenschluss der drei Verteilnetzbetreiberinnen der BKW-Gruppe soll auf den Generalversammlungen von AEK und onyx im kommenden Jahr genehmigt werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Standorte in den Gebieten Emmental, Oberaargau, Seeland, Oberland, Jura und Solothurn sollen erhalten bleiben, ebenso die mehr als 600 Arbeitsplätze in den Bereichen Energie, Gebäude und Infrastruktur.

    Die Mitarbeitenden sollen zukünftig das grösste Verteilnetz der Schweiz weiterentwickeln. Dafür werde in Solothurn ein Ort für neue, zukunftsweisende Zusammenarbeitsmodelle in den Bereichen Energie und Infrastruktur entstehen.

    Der Zusammenschluss der Netze sei eine Reaktion der Unternehmen auf ein sich veränderndes Marktumfeld im Zuge der Energiewende, heisst es in der Medienmitteilung. So komme es zunehmend zu hohen Leistungsspitzen, wenn Eigentümer von Elektroautos ihre Wagen gleichzeitig zum Laden anschliessen.

    Ausserdem speisen immer mehr Verbraucher, die selbst Strom produzieren, ihre Überschüsse ins Netz ein. Dies führe zu höheren Kosten. Durch eine engere Koordination, Standardisierung und Automatisierung der bisher unabhängigen Netze sollen diese Mehrkosten abgefedert werden.

    Die Netze von BKW, AEK und onyx versorgen eine Million Menschen mit Strom. Sie umfassen 425’000 Anschlüsse und 22’000 Kilometer Netz entlang der Aare von der Grimsel bis nach Solothurn und im Jura.

  • Technopark Winterthur eröffnet Start-up-Treffpunkt

    Technopark Winterthur eröffnet Start-up-Treffpunkt

    Der Technopark Winterthur hat den Umbau seines 1000 Quadratmeter grossen Erdgeschosses abgeschlossen. Der für rund 2 Millionen Franken neu gestaltete Start-up-Treffpunkt ist am Freitag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Er bietet nun Räume für Networking, Coworking, Arbeitsgruppen und Veranstaltungen.

    Sämtliche Konferenz-, Seminar- und Sitzungsräume, die vorher im Gebäude verteilt waren, wurden ins Erdgeschoss verlegt, ebenso wie der Workeria genannte Coworking Space. So seien neue und deutlich grössere Veranstaltungsflächen gewonnen worden, heisst es in einer Medienmitteilung. Das erhöhe die Attraktivität für potenzielle Veranstalter noch einmal deutlich. Das Angebot für Coworker und für informelles Networking sei nun dank einer inspirierenden Innenarchitektur und akustischen Massnahmen deutlich aufgewertet. Ausserdem kümmere sich ein Bistro von morgens bis zum Feierabend um Speisen, Getränke und Catering.

    „Den Plan zum Umbau haben wir mit vielen Anspruchsgruppen ausführlich diskutiert und mehrmals optimiert – jetzt ist er Realität“, so Geschäftsleiter Thomas Schumann. „Ich bin überzeugt, dass der Technopark damit den Wirtschaftsstandort weiter stärkt und über die Region hinaus noch bekannter macht.“

  • Universität St.Gallen bekommt Haus im Park

    Universität St.Gallen bekommt Haus im Park

    Die Universität St.Gallen (HSG) benötige mehr Raum, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung des Kantons St.Gallen, der Stadt St.Gallen und der HSG. Der Kanton St.Gallen wird daher auf dem Areal Platztor in der Stadt St.Gallen einen zweiten Campus für die HSG erstellen lassen. Das Projekt war bereits 2019 von der Kantonsbevölkerung gutgeheissen worden.

    Im vom Kanton ausgerichteten Architekturwettbewerb hat sich das Projekt Haus im Park des Zürcher Architekten Pascal Flammer unter 59 Kandidaten durchsetzen können, informiert die Stadtverwaltung. Das siegreiche Projekt sieht ein sechsstöckiges Gebäude umgeben von einem Park vor. Grosse Fensterflächen und viel Holz liessen das Gebäude leicht und offen wirken, heisst es in der Mitteilung. Auf rund 31’000 Quadratmetern wird Platz für rund 3000 Studierende, Dozierende und Mitarbeitende geschaffen. Das neue Gebäude werde das Areal „im Vergleich zur heutigen Situation“ deutlich aufwerten, schreiben die Autoren.

    Im nächsten Schritt wird der Kanton nun das konkrete Bauprojekt ausarbeiten. Im Anschluss soll 2023 das Bewilligungsverfahren angegangen werden. Der Baubeginn ist für 2025 vorgesehen. Im Jahr 2029 soll das Haus am Park einsatzbereit sein.

    Die Kosten des Projekts werden in der Mitteilung auf 207 Millionen Franken veranschlagt. Für die auf den Kanton entfallenden 160 Millionen Franken hat die Kantonsbevölkerung bereits ihre Zustimmung gegeben. Bund und HSG werden sich mit 25 Millionen beziehungsweise 20 Millionen Franken beteiligen. Die Stadt St.Gallen hat im Rahmen des Grundstücksverkaufs einen Beitrag von 2 Millionen Franken geleistet.

  • Sika verstärkt sich in Japan

    Sika verstärkt sich in Japan

    Sika übernimmt mit Hamatite einen der führenden japanischen Zulieferer für Kleb- und Dichtstoffe. Sein Jahresumsatz betrug zuletzt 160 Millionen Franken. Der Reifenproduzent Yokohama Rubber hat diesen Geschäftsbereich im Zuge einer Umorientierung auf sein Kerngeschäft verkauft.

    Mit Hamatite erhält das Zuger Unternehmen für Spezialitätenchemie erweiterten Marktzugang zu allen wichtigen japanischen Automobilherstellern, auch ausserhalb Japans. Damit will Sika laut einer Medienmitteilung den Anteil seiner Lösungen pro Fahrzeug signifikant erhöhen. Zudem erhalte Sika umfassende globale Produktionskapazitäten und könne somit allen Autoherstellern langfristige Vorteile in der Lieferkette bieten.

    Durch den Zukauf erweitere sich auch Sikas Portfolio von hochwertigen Kleb- und Dichtstoffen, die den hohen japanischen Baustandards entsprechen. Sikas Marktdurchdringung im Automobil- und Bausektor werde sich beschleunigen, so Sika-CEO Paul Schuler. „Mit unseren weltweiten Produktionskapazitäten werden wir unsere Kunden im Automotive-Bereich sowohl auf globaler als auch auf lokaler Ebene noch besser bedienen können.“

    „Wir freuen uns darauf“, so Mike Campion, Regionalleiter Asien/Pazifik bei Sika, „die Mitarbeitenden von Hamatite bei Sika zu begrüssen und zusammen mit ihnen unser gemeinsames Cross-Selling-Potenzial zu entwickeln“.

  • Zürich ist die nachhaltigste Stadt der Schweiz

    Zürich ist die nachhaltigste Stadt der Schweiz

    Die britische IG Bank hat eine Rangliste der nachhaltigsten Schweizer Städte erstellt. Laut dieser gilt Zürich als die nachhaltigste Stadt der Schweiz. Hinter Zürich folgen Lausanne, Bern, Luzern, St.Gallen, Lugano, Genf und Basel.

    Für ihre Rangliste hat die Bank Datenquellen der Regierung aus den acht grössten Städten verwendet. Die Ergebnisse hat sie dann mit Bewertungen von internationalen Agenturen kombiniert. Zu den Schwerpunkten bei der Bestimmung der Nachhaltigkeit gehörten etwa die Luftqualität, die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, der Anteil an Erholungsflächen, die Bevölkerungsdichte und der Anteil der besiedelten Gebiete.

    Die IG Bank hebt hervor, dass Zürich nicht nur die nachhaltigste, sondern auch die grösste Stadt der Schweiz ist. Damit sei der Spitzenplatz umso beeindruckender. Zürich habe in allen Bereichen gut abgeschnitten. Besonders ausschlaggebend sei aber die Nutzung des öffentlichen Verkehrs gewesen. So nutzen den Angaben der Bank zufolge 67,1 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner eine Form des öffentlichen Verkehrs. Dies sei eines der Hauptgründe für die gute Luftqualität in der Stadt. Als einen weiteren Höhepunkt hebt IG Bank hervor, dass Zürich eine eigene Regierungsabteilung für nachhaltiges Bauen hat. Diese konzentriere sich darauf, eine 2000-Watt-Gesellschaft zu schaffen.

    Die IG Bank ist überzeugt, dass sich aktuelle und zukünftige Investitionen stark an der Nachhaltigkeit orientieren werden. Das Ziel ihrer Rangliste sei es, „das Engagement der Schweiz in Bezug auf Nachhaltigkeit hervorzuheben“. Ausserdem sollen die Daten als „Indikator für zukünftige Trends dienen und zeigen, was andere Grossstädte tun könnten, um den Erfolg der Schweiz zu wiederholen“.

  • Zirkulit-Beton ist bald national verfügbar

    Zirkulit-Beton ist bald national verfügbar

    Der ökologische Beton namens Zirkulit wird in den kommenden Monaten schweizweit verfügbar sein. Für dessen Herstellung und Vertrieb sind die beiden Firmen Eberhard Unternehmungen aus Kloten und Kästli Bau aus Rubigen eine Partnerschaft eingegangen. Gemeinsam haben sie ein Lizenzsystem für den innovativen Baustoff geschaffen und die zirkulit AG mit Sitz in Kloten gegründet. Die beiden Inhaber sind die beiden ersten Lizenznehmer.

    Zirkulit zeichnet sich laut einer Medienmitteilung der zirkulit AG durch „maximale Zirkularität“, einen kleineren CO2-Fussabdruck und gleiche statische Eigenschaften wie Primärbeton aus. Der Verbrauch von Primärressourcen werde auf weniger als ein Drittel reduziert. Zusätzlich werde der CO2-Fussabdruck durch eine von zirkulit entwickelte CO2-Speichertechnologie verkleinert. Als erste Bauherrin habe sich die Swiss Prime Site Immobilien AG im vergangenen Herbst entschieden, zirkulit auf dem JED-Areal in Schlieren ZH zu verwenden.

    „Der Baustoff birgt grosses Potenzial für die Baubranche“, wird der Geschäftsführer der zirkulit AG, Patrick Eberhard, zitiert. Er werde „einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der ambitionierten Umweltziele leisten, die wir uns als Gesellschaft gesteckt haben“.

    Auch Daniel Kästli, Verwaltungsratspräsident der Kästli Bau AG, ist überzeugt, dass die nationale Expansion dieses Baustoffs „ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum zirkulären und somit nachhaltigen Bauen in der ganzen Schweiz“ ist. Erfahrung und Wissen beider Unternehmen würden „dazu beitragen, dass sich Zirkulit Beton schweizweit als zukunftsweisender Baustoff etablieren wird.“

  • Sika fördert Einführung von Schweizer Öko-Zement

    Sika fördert Einführung von Schweizer Öko-Zement

    LC3 steht für Limestone Calcined Clay Cement und wurde von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) entwickelt. Es handelt sich um ein nachhaltiges Zementprodukt, das einen um bis zu 50 Prozent niedrigeren Klinkergehalt aufweist als traditioneller Zement. Klinker trägt während der Zementproduktion massgeblich zum CO2-Ausstoss bei. Bei LC3 wird ein grosser Klinkeranteil mit einem neuen Zusatzstoff ersetzt, wodurch insgesamt weniger CO2-Ausstoss bei der Zementproduktion entsteht.

    Der Zuger Bauchemiekonzern Sika will die Markteinführung von LC3 unterstützen, wie er in einer Medienmitteilung schreibt. Er will spezielle Zementadditive und Betonzusatzmittel entwickeln und anbieten, die Kunden helfen, ihre Materialien an die Eigenschaften von LC3 anzupassen. Dies soll ermöglichen, dass Wasserverbrauch, Verarbeitbarkeit, Aushärtung und Dauerhaftigkeit des LC3-Betons gegenüber herkömmlichen Produkten gleich bleiben. Sika ist eigenen Angaben zufolge auch zu „umfassenden Produkttests mit interessierten Kunden“ bereit.

    „Mit diesen neuen LC3-Produkten setzen wir die Ziele unserer Nachhaltigkeitsstrategie konkret in die Praxis um“, lässt sich Frank Höfflin, Technologiechef von Sika, in der Mitteilung zitieren. „Unser Anspruch ist es, als Enabler für Nachhaltigkeit in der Bauindustrie zu wirken und mehr umweltfreundliche und leistungsfähigere Produkte zu entwickeln“, betont er.

  • Holcim treibt Innovationen von Start-ups voran

    Holcim treibt Innovationen von Start-ups voran

    Der Zuger Zementriese Holcim spannt mit drei Schweizer Jungunternehmen zusammen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Das Ziel ist es, innovative Technologien im Bausektor voranzutreiben und die Nachhaltigkeit zu fördern.

    In Zusammenarbeit mit dem Freiburger Start-up Mobbot soll beispielsweise die Integration von Recyclingbaustoffen in die 3D-Drucktechnologie vorangetrieben werden. Mobbot hat die dafür nötige 3D-Druck-Technologie entwickelt. Gemeinsam mit Holcim will es nun eine Betonrezeptur entwickeln, die den Einsatz von wiederverwertetem Material im 3D-Druck ermöglicht.

    Eine weitere Kooperation hat Holcim mit der in Bern ansässigen Firma neustark geschlossen. Die Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entwickelt eine Technologie, mit der CO2 aus der Atmosphäre dauerhaft in Recyclingbeton gespeichert werden kann. Dafür wird flüssiges CO2 in Abbruchmaterial eingeleitet. Im Rahmen der Zusammenarbeit untersucht neustark das CO2-Umwandlungspotenzial des von Holcim rezyklierten Abbruchbetons. Holcim optimiert wiederum den von neustark hergestellten Beton. Holcim hält es für möglich, die Lösung von neustark künftig in seinen Recyclingprozess zu integrieren.

    Die dritte Zusammenarbeit hat Holcim mit der Tessiner Jungfirma HeatNeutral vereinbart. Diese hat ein innovatives Verbrennungssystem entwickelt, das die Dekarbonisierung von Produktionsanlagen vorantreiben soll. Die Heizanlage arbeitet den Angaben zufolge besonders effizient und erreicht eine nahezu 100-prozentige Verbrennung von Kraftstoffen. Es wird also bei gleicher Leistung weniger Brennstoff benötigt. Ausserdem kann das System von HeatNeutral auch CO2-neutrale Öle wie Pflanzenöle, Altspeiseöle und auch Biodiesel verbrennen. Holcim testet die Lösung in seinem Betonwerk in Birsfelden BL.

  • PSP Swiss Property legt guten Jahresstart vor

    PSP Swiss Property legt guten Jahresstart vor

    Einer Mitteilung von PSP Swiss Property zufolge hat das Zuger Immobilienunternehmen im ersten Quartal 2021 Liegenschaftserträge in Gesamthöhe von 77,4 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Wachstum von 4,6 Prozent. Der Betriebsaufwand blieb mit 13,2 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres.

    Das Betriebsergebnis (EBITDA) ohne Liegenschaftserfolge wie Bewertungsdifferenzen belief sich im Berichtsquartal auf 78,5 Millionen Franken, das sind 23,9 Prozent mehr als im ersten Quartal 2020. Der Gewinn ohne Liegenschaftserfolge legte im Jahresvergleich um 28,5 Prozent auf 61,8 Millionen Franken zu.

    Der Reingewinn fiel mit 88,8 Millionen um 85,3 Prozent höher als im Vorjahr aus. Die Immobiliengesellschaft führt den starken Anstieg auf höhere Mieteinnahmen, Gewinne aus dem Verkauf von Entwicklungsprojekten und Stockwerkeigentum sowie auf eine Portfolioaufwertung in Höhe von 33,2 Millionen Franken zurück.

    Der Bilanzwert des Portfolios belief sich zum Stichtag am Quartalsende auf 8,641 Milliarden Franken, gegenüber 8,577 Milliarden Franken Ende 2020. Im Berichtsquartal hat PSP Swiss Property unter anderem das Entwicklungsprojekt Seestrasse in Kilchberg ZH und 13 Stockwerkseinheiten im Projekt Residenza Parco Lago in Paradiso nahe Lugano verkauft. Die Leerstandsquote stieg unter anderem aufgrund von Sanierungsarbeiten von 3,0 auf 3,1 Prozent an.

  • Real Estate Award 2021: Das sind die Nominierten!

    Real Estate Award 2021: Das sind die Nominierten!

    Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen, unabhängig von der Grösse eines Unternehmens. Die Verleihung der Awards im Rahmen der Real Estate Award Vergabe vom 21. Juni 2021 ist dann auch ein besonderer Anlass, an dem sich die Immobilien- und Baubranche trifft. In den vergangenen Jahren haben über 2800 Personen an der Real Estate Award Verleihung teilgenommen, womit der Anlass zu einem wichtigen Fixpunkt in der Agenda der Immobilien-Branche geworden ist.

    Aus allen eingereichten Bewerbungen hat die Jury von Immobilien-Fachleuten und Ökonomen eine Vorauswahl getroffen: Anhand von Kriterien wie Vision, Strategie, Pioniergeist, Originalität, Skalierbarkeit und besondere Dienstleistung hat die Jury in jeder Kategorie drei Projekte für den Real Estate Award 2021 nominiert.

    In der Kategorie Bewirtschaftung:
    – Credit Trust – «Die Digitale Alternative zum Betreibungsauszug-speziell für Bewirtschafter»
    – VERIT Immobilien AG – «VERIT denkt den Mieter-Onboarding-Prozess digital zu Ende»
    – PRIVERA AG «Mieteranliegen intelligent automatisiert-schnell, schlank, schlau – IMOFIX» In der Kategorie

    Projektentwicklung:
    – NEST Interiors AG – «Wohnidylle am Fischingerbach»
    – Felix Partner Architektur AG – «West-Log»
    – CCTM Real Estate & Infrastructure AG – «Swiss Life Arena»

    In der Kategorie Vermarktung:
    – Tend AG – «Bäre Tower»
    – Marti Gesamtleistungen AG – «Schäferhöhe – Raus aus den Ställen»
    – LIVIT AG – «Guggachpark»

    In der Kategorie Umbau/Umnutzung:
    Felix Partner Architektur AG – «Von der Ruine zum Nullenergiebilanzhaus»
    – Credit Suisse Asset Manag. – «Transformation Schwarzenburgstr. Liebefeld»
    – Marazzi + Paul Architekten AG – «Schönburg Bern »

    In der Kategorie Immobilien/Bau-Digital
    SV Group AG – «Stay KooooK»
    – Price Hubble AG – «Property Tracker»
    – SBB – «Smart City Lab Basel »

    Das letzte Wort hat nun die Immobilien- und Baubranche: Vom 1. Mai bis 15. Juni 2021 kann auf der Homepage www. realestateaward.ch online für die nominierten Bewerbungen gewählt werden.

    Den Siegern werden dann am 21. Juni 2021 an der Real Estate Award Verleihung in Zürich die Awards verliehen. Falls dieses Datum aufgrund allfälliger BAG Vorschriften nicht möglich ist, findet der Anlass am 30. August 2021 statt.

    Ebenfalls geehrt wird an diesem Abend die Immobilien-Persönlichkeit des Jahres, die von der Jury gewählt wird.

    Gleichzeitig mit der Real Estate Award – Vergabe findet die Verleihung des SVIT-Schweiz Awards „Innovation in Real Estate“ statt. https://realestateinnovation.ch/

    Bestellung der Karten für die Real Estate Award Verleihung unter: www.realestateaward.ch oder bei SVIT – https://realestateinnovation.ch/

  • Helvetia steigt bei deutschem Immobilien-Fintech ein

    Helvetia steigt bei deutschem Immobilien-Fintech ein

    Der Versicherungskonzern Helvetia investiert weiter im Immobilienbereich. Er hat sich über den Helvetia Venture Fund am Hamburger Unternehmen Baufi24 beteiligt. Dieses startete 2006 als eine Suchmaschine für Baufinanzierungen. Seither hat es sich als ein Vermittler für Immobilienfinanzierungen positioniert.

    Baufi24 hat in seiner Finanzierungsrunde insgesamt 6,7 Millionen Euro eingenommen. Neben Helvetia hat die St.Galler Risikokapitalgesellschaft Btov investiert. Mit dem frischen Geld will Baufi24 seine Technologie weiterentwickeln und sein Filialnetzwerk in Deutschland ausbauen.

    „Wir glauben an das erfahrene Team von Baufi24 und sehen grosses Potential für die Digitalisierung der Immobilienfinanzierung. Gerade seit Pandemiezeiten werden Online-Angebote im Bereich Finanzen noch stärker nachgefragt“, wird Michael Wieser, Managing Partner des Helvetia Venture Funds, in einer Medienmitteilung von Baufi24 zitiert.

    In der Schweiz hatte Helvetia 2017 den Immobilien- und Hypothekarvermittler Moneypark erworben. Durch die Investition in Baufi24 würden sich nun „interessante Austauschmöglichkeiten für beide Seiten“ ergeben, so Patrick Scherrer, Leiter des Bereichs Strategy & M&A bei Helvetia, in einer Medienmitteilung von Helvetia.

  • Zürich ist die nachhaltigste Stadt der Schweiz

    Zürich ist die nachhaltigste Stadt der Schweiz

    Die britische IG Bank hat eine Rangliste der nachhaltigsten Schweizer Städte erstellt. Laut dieser gilt Zürich als die nachhaltigste Stadt der Schweiz. Hinter Zürich folgen Lausanne, Bern, Luzern, St.Gallen, Lugano, Genf und Basel.

    Für ihre Rangliste hat die Bank Datenquellen der Regierung aus den acht grössten Städten verwendet. Die Ergebnisse hat sie dann mit Bewertungen von internationalen Agenturen kombiniert. Zu den Schwerpunkten bei der Bestimmung der Nachhaltigkeit gehörten etwa die Luftqualität, die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln, der Anteil an Erholungsflächen, die Bevölkerungsdichte und der Anteil der besiedelten Gebiete.

    Die IG Bank hebt hervor, dass Zürich nicht nur die nachhaltigste, sondern auch die grösste Stadt der Schweiz ist. Damit sei der Spitzenplatz umso beeindruckender. Zürich habe in allen Bereichen gut abgeschnitten. Besonders ausschlaggebend sei aber die Nutzung des öffentlichen Verkehrs gewesen. So nutzen den Angaben der Bank zufolge 67,1 Prozent der Einwohnerinnen und Einwohner eine Form des öffentlichen Verkehrs. Dies sei eines der Hauptgründe für die gute Luftqualität in der Stadt. Als einen weiteren Höhepunkt hebt IG Bank hervor, dass Zürich eine eigene Regierungsabteilung für nachhaltiges Bauen hat. Diese konzentriere sich darauf, eine 2000-Watt-Gesellschaft zu schaffen.

    Die IG Bank ist überzeugt, dass sich aktuelle und zukünftige Investitionen stark an der Nachhaltigkeit orientieren werden. Das Ziel ihrer Rangliste sei es, „das Engagement der Schweiz in Bezug auf Nachhaltigkeit hervorzuheben“. Ausserdem sollen die Daten als „Indikator für zukünftige Trends dienen und zeigen, was andere Grossstädte tun könnten, um den Erfolg der Schweiz zu wiederholen“.

  • Ulrich Mogwitz verstärkt das Patrimonium Private Equity Team

    Ulrich Mogwitz verstärkt das Patrimonium Private Equity Team

    Das auf Mittelstandsunternehmen im DACH-Raum spezialisierte Patrimonium Private Equity Team nimmt mit Ulrich Mogwitz als Senior Investment Director einen weiteren Profi an Bord, der an zahlreichen Plattform- und Add-on-Akquisitionen beteiligt war, und zum Erfolg geführt hat.

    Der Patrimonium Private Equity Fonds mit einer Zielgrösse von EUR 200 Mio. hat im März 2021 mit KTB bereits seine dritte Akquisition durchgeführt und steht kurz vor einem weiteren Closing.

    Ulrich Mogwitz, 46-jährig, ist seit 2005 im Bereich Private Equity in Deutschland und der Schweiz tätig.

    Zuvor war er Investment Manager bei Hannover Finanz, Equity Partner bei Ufenau Capital Partners und zuletzt Managing Director bei Prorsum, einer Private Equity Impact Investment Firma.

    Vor seiner Private Equity Karriere arbeitete Ulrich Mogwitz für ein grosses Backwarenunternehmen sowie in der Unternehmensberatung, beides in Deutschland.

    Ulrich Mogwitz besitzt einen Abschluss als Diplom-Wirtschaftsingenieur vom Karlsruher Institut für Technologie und einen Executive Master in Business Administration von der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

    Ulrich Mogwitz
  • Thomas Casata wird neuer CEO von PLAZZA

    Thomas Casata wird neuer CEO von PLAZZA

    Thomas Casata (1965, Schweizer Staatsbürger) ist seit 2016 als CFO für die PLAZZA AG tätig. Er studierte an der Universität Stuttgart Betriebswirtschaft und verfügt über langjährige und sehr breite Erfahrung im Finanzbereich. So war er u. a. als Partner für die EJ Capital AG tätig und während rund 13 Jahren CFO und Konzernleitungsmitglied bei ExecuJet Aviation Group in Zürich, bei Ascom in Bern sowie bei Esec in Cham.

    Die Ernennung von Thomas Casata zum CEO bedeutet für PLAZZA die Weiterführung des bisherigen sehr erfolgreichen und bewährten Teams der Geschäftsleitung. Als CFO hat er sich sehr schnell in die Besonderheiten des Immobiliensektors eingearbeitet, den Finanzbereich professionell geführt und für Geschäftsleitung und Verwaltungsrat vorbildliche Entscheidungsgrundlagen erarbeitet. Er wird in seiner neuen Funktion eine noch tragendere Rolle bei der Weiterentwicklung von PLAZZA wahrnehmen.

    Thomas Casata meint: «Ich freue mich über das zusätzliche Vertrauen, das der Verwaltungsrat in meine Arbeit und in meine Person setzt. PLAZZA ist hervorragend positioniert und hat eine vielversprechende Pipeline. In meiner neuen Führungsrolle möchte ich gemeinsam mit meinem Team diesen Erfolgsweg konsequent weitergehen.»


    Die Aufgaben von Ralph Siegle im Bereich Immobilien werden künftig von einer Leitung Immobilien/Portfolio als Mitglied der dreiköpfigen Geschäftsleitung wahrgenommen. Diese Position wird im Zuge der Nachfolgeregelung per 1. Januar 2022 neu geschaffen. Der Verwaltungsrat hat die entsprechende Suche bereits eingeleitet.

  • Fundamenta Real Estate AG schliesst Kapitalerhöhung ab

    Fundamenta Real Estate AG schliesst Kapitalerhöhung ab

    Die Fundamenta Real Estate AG hat im Rahmen einer Kapitalerhöhung 5’010’472 neue Aktien an der Börse platziert. Die bestehenden Aktionäre übten dabei ihre Bezugsrechte aus. Sie erwarben die Aktien zu einem Preis von je 18,35 Franken. Dadurch nahm die Zuger Immobiliengesellschaft 88,5 Millionen Franken ein und konnte ihre Kapitalerhöhung im maximalen Umfang erfolgreich abschliessen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Gesellschaft beabsichtigt, den Erlös in neue sowie die Modernisierung bestehender Immobilien zu investieren und für die Festigung der Bilanzstruktur zu verwenden.

    Der erste Handelstag für die neuen Aktien sowie die Titellieferung gegen Bezahlung des Bezugs- und Platzierungspreises ist für den 27. April 2021 vorgesehen.

    Als Lead Manager der Transaktion fungierte die Zürcher Kantonalbank, die Luzerner Kantonalbank trat als Co-Lead Manager auf. Die Fundamenta Group AG zeichnete für Projektführung und Platzierung der Aktien verantwortlich.

  • LafargeHolcim weist rekordhohes Quartalsergebnis aus

    LafargeHolcim weist rekordhohes Quartalsergebnis aus

    Einer Mitteilung von LafargeHolcim zufolge hat der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern im ersten Quartal 2021 einen Nettoverkaufsertrag von 5,36 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich und um Portfolioveränderungen bereinigt entspricht dies einem Wachstum von 7,4 Prozent. Das wiederkehrende Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im selben Zeitraum auf vergleichbarer Basis um 130,7 Prozent auf 528 Millionen Franken zu.

    „Ich freue mich mitzuteilen, dass wir mit einem rekordhohen Q1-Ergebnis hervorragend ins Jahr gestartet sind“, wird Konzern-CEO Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. „Damit setzen wir unseren starken Wachstumskurs der letzten Quartale fort.“

    Jenisch rechnet damit, die Wachstumsdynamik mit der im Berichtsquartal abgeschlossenen Übernahme von Firestone Building Products verstärken zu können. Das auf Gebäudehüllen und Dachsysteme spezialisierte amerikanische Unternehmen mit Sitz in Nashville im US-Bundesstaat Tennessee hatte 2020 einen Jahresumsatz in Höhe von 1,8 Milliarden Dollar erwirtschaftet. Die erfolgreiche Einbindung der Neuerwerbung soll LafargeHolcim in die Lage setzen, seine für 2022 anvisierten Zielsetzungen bereits im laufenden Geschäftsjahr zu erreichen. Konkret strebt der Konzern auf vergleichbarer Basis ein Wachstum des Nettoverkaufsertrags um 3 bis 5 Prozent und einen Anstieg des wiederkehrenden EBIT um mindestens 10 Prozent an.

    Auch auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit kann LafargeHolcim Erfolge ausweisen. Der Konzern sei von Vigeo-Eiris zum nachhaltigsten Unternehmen der Baubranche gekürt worden, heisst es in der Mitteilung. Die Ratingagentur für Umwelt, Soziales und Governance hat LafargeHolcim die Höchstnote A1+ verliehen. Zudem wurden zehn umweltfreundliche Produkte des Konzerns, darunter der nachhaltige Beton der ECOPact Serie, von der Solar Impulse Foundation ausgezeichnet. hs

  • Pop Up Shops erhält Finanzierung

    Pop Up Shops erhält Finanzierung

    Pop Up Shops hat eine sogenannte Post-Seed-Finanzierungsrunde mit einem nicht näher benannten sechsstelligen Betrag abgeschlossen. Wie Gründer und Managing Director Chalid A. El Ashker in einer Medienmitteilung erklärt, hätten sich daran „bestehende und neue Investoren aus den Bereichen Immobilien, Retail und Shopping Center Management“ beteiligt.

    Die Online-Plattform des Start-ups bringt Anbieter freier Detailhandels- und Promotionsflächen mit Personen zusammen, die an einer zeitlich befristeten Miete interessiert sind. Auch Vertrag und Zahlungen werden online abgewickelt.

    „Die Seed-Runde ermöglicht es uns, unsere Vermarktungs- und Buchungsplattform weiterzuentwickeln und der wachsenden Nachfrage von Vermietern und Mietern gerecht zu werden“, so El Ashker weiter. COVID-19 beschleunige diesen Trend weiter. Für viele Retail-Immobilien sei die Rohbaumiete „über 10, 5 oder sogar 3 Jahre kein langfristig tragfähiges Geschäftsmodell mehr“. Pop Up Shops biete für deren flexible und kurzfristige Bewirtschaftung eine effiziente Lösung.

    Zu den Schweizer Flächenanbietern zählen etwa Migros, SBB, die Schweizerische Post, Wincasa und SPG Intercity. „Mit den Tools von POP UP SHOPS vermarkten und bewirtschaften wir unsere flexiblen Promo- und Retailflächen nicht nur effizienter, sondern erreichen auch neue Mieter“, wird der Leiter Einkaufscenter der Migros, Thomas Meyer, in der Mitteilung zitiert. „Die gewonnene Zeit können wir für gezielteres Marketing und verbesserte Kuration einsetzen.“

    Das Unternehmen mit Sitz in Zollikon ist ausser in der Schweiz auch in Deutschland, Grossbritannien und den USA tätig. Pop Up Shops ist zusammen mit den Städten Zürich und St.Gallen sowie der Fachhochschule Ostschweiz Teil des von der Schweizer Innovationsagentur Innosuisse geförderten Projekts Pop-up City. Im Jahr 2019 wurde die Jungfirma beim deutschen Proptech Pitch als eines der innovativsten Proptech-Unternehmen des Jahres ausgezeichnet.

  • Globaler Immobilien Event: Run & have fun!

    Globaler Immobilien Event: Run & have fun!

    Für die Teilnahme gibt es keine speziellen Voraussetzungen, nur den Willen 6 Kilometer innerhalb 24 Stunden zu absolvieren. Allein oder mit der Familie, im eigenen Tempo oder mit Team-Support. Ob Laufschritt oder Spaziergang ist jedem Teilnehmenden freigestellt. Ein willkommener Anlass für einen Plausch unter Arbeitskollegen, für ein digitales Socializing in gefühlt ewig andauernden Social-Distancing-Zeiten. Angenehmer Nebeneffekt: Die Bewegung an der frischen Luft tut nicht nur der Seele gut, auch das ein oder andere dem Corona-Lockdown geschuldete Kilogramm Körpergewicht kann durchaus weichen.

    Mitmachen kann jeder – und das auf der ganzen Welt. Per Onlineregistrierung auf globalrealestaterun.com können sich Interessierte bis noch bis am 28. April eintragen. Nach Anmeldung erhält der Teilnehmer Zugang zu einer geogetaggten App. Die Strecke kann frei und ortsunabhängig gewählt werden. Die Organisatoren möchten mit dieser Initiative auf die Notwendigkeit von Innovationen zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen in der Immobilienwirtschaft aufmerksam machen. Jeder kann hierzu etwas beitragen. Denn Nachhaltigkeit ist kein lokales, sondern ein globales Thema. Genauso wie der Global Real Estate Run. Als «grünes» Zeichen wird dank der Hauptsponsoren Homegate, SPG Intercity Zurich AG und PropTechMarket für jeden Teilnehmer ein Baum gepflanzt.

    Anmeldung und mehr auf: https://globalrealestaterun.com/

  • Dietikon beteiligt sich an Zürcher Imagekampagne  

    Dietikon beteiligt sich an Zürcher Imagekampagne  

    Die Imagekampagne der Zürcher Städte und Gemeinden startet am 26. April unter dem Motto: Für Sie da. Ihre Zürcher Gemeinden. Auch die Stadt Dietikon ist dabei, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Getragen wird die Aktion vom Verein Zürcher Gemeindeschreiber und Verwaltungsfachleute (VZGV) und den teilnehmenden Städten und Gemeinden. Sie umfasst Plakatwerbung, Videos und eine spezielle Seite im Internet. Als Ziel nennt die Mitteilung, den Einwohnerinnen und Einwohnern die vielfältigen Serviceleistungen bewusst zu machen, die Stadt- und Gemeindeverwaltungen tagtäglich erbringen. Mit „grossem Engagement und hohem Qualitätsbewusstsein“, wie es dort heisst.

    In Dietikon startet die Kampagne ebenfalls am 26. April. Dabei sollen die Dienstleistungen in markanten Motiven vorgestellt werden. So werden auf der Kampagnenseite im Netz mehrere Symbole wie beispielsweise Trauringe, ein Abstimmungscouvert aber auch ein Dolendeckel zur Abdeckung einer Abwasserleitung gezeigt. Letzterer wird von einem Video über die Verlegung solcher Leitungen begleitet. Klickt man eines der Symbole an, so öffnet sich ein neues Fenster mit umfassender Information.

    Die Kampagne soll in drei Phasen ablaufen. Nach dem jetzt startenden Teil eins will der VZGV im Herbst den zweiten Teil starten, um die Zürcher Städte und Gemeinden als attraktive Arbeitgeberinnen zu präsentieren. Im Jahr 2022 soll dann der abschliessende dritte Kampagnenteil folgen. Darin werden sich die Gemeinden als Unternehmen präsentieren und ihre Angebote für die Ausbildung und allfällige Weiterbildung vorstellen.

  • ESB fördert Umstellung auf Fernwärme

    ESB fördert Umstellung auf Fernwärme

    ESB hat zum Monatsbeginn ein Programm zur Förderung eines Anschlusses an Wärmeverbünde in Biel aufgelegt, informiert das Energieunternehmen in einer Mitteilung. Damit wolle ESB die Bieler Klimastrategie unterstützen, heisst es dort weiter. Insbesondere will ESB einen Beitrag zum Ziel der Stadt leisten, bis 2050 klimaneutral zu werden.

    Derzeit wird ein Grossteil der Gebäude in der Stadt Biel mit fossilen Energieträgern geheizt, schreibt ESB. In einer Umstellung auf Fernwärme liege daher „ein hohes Potenzial zur Reduktion von Treibhausgasemissionen“. Um möglichst viele Immobilienbesitzende zu erreichen, wird die Förderung des Anschlusses an ein Fernwärmenetz unabhängig vom aktuellen Energieträger gewährt.

    Für einen Förderbeitrag zu den Anschlusskosten müssen die Antragsteller einige Voraussetzungen erfüllen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Zum einen muss sich die fragliche Immobilie auf dem Gebiet der Stadt Biel befinden und an einen Wärmeverbund angeschlossen werden, der zu mindestens 80 Prozent mit erneuerbaren Energien oder Abwärme betrieben wird. Zum anderen muss die Heizenergie aus dem Wärmeverbund bezogen werden, sobald sie zur Verfügung steht. Kalte Anschlüsse sind somit von der Förderung ausgeschlossen. Im Falle eines auch vom Kanton Bern geförderten Anschlusses wird der ESB-Förderbeitrag zudem um die kantonale Förderung gekürzt.

  • Bund plant Plattform zu ausländischen Grossprojekten

    Bund plant Plattform zu ausländischen Grossprojekten

    Der Bund will Schweizer Unternehmen helfen, besser an Aufträge im Zusammenhang mit Infrastrukturprojekten zu kommen. Dazu hat er bereits Ende 2019 den Aufbau einer Koordinationsstelle beim Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) beschlossen.

    Nun stellt der Bundesrat laut einer Mitteilung für die Jahre 2022 bis 2024 insgesamt 7,8 Millionen Franken zur Verfügung. Damit soll die Vernetzung von Akteuren wie dem offiziellen Aussenwirtschaftsförderer Switzerland Global Enterprise, der Exportrisikoversicherung SERV und weiteren Bundesstellen sowie interessierten Wirtschaftsverbänden gestärkt und ausgebaut werden.

    Der Bund plant zudem eine digitale Plattform, welche die Nachfrage und das Angebot zu ausländischen Infrastrukturprojekten zusammenbringen soll. SERV soll zudem gezielt auf Generalunternehmer und Projektträger zugehen, die sich für Schweizer Zulieferer interessieren könnten.

    Der Bund geht auch davon aus, dass beim Ausbau der Infrastruktur die Nachfrage nach innovativen Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung steigen werde. Daher sollen Mitarbeitende des Aussennetzes verstärkt im Bereich Cleantech weitergebildet werden.

  • Homegate und MoneyPark kooperieren

    Homegate und MoneyPark kooperieren

    Homegate, eine Tochter des Medienunternehmens TX Group, und MoneyPark sind eine strategische Partnerschaft eingegangen. Die beiden Unternehmen zeigen sich überzeugt, dass ihre neue Partnerschaft Immobiliensuchenden einen Mehrwert bietet. Dafür hat Homegate laut einer Medienmitteilung jetzt digitale Werkzeuge des Hypothekenanbieters MoneyPark direkt in seine Immobilienplattform integriert.

    Haben Interessenten auf homegate.ch eine passende Immobilie gefunden, können sie sich sofort ausrechnen lassen, ob ein Kauf für sie finanziell machbar ist. Ist dem so, erhalten sie eine Finanzierungsbestätigung inklusive Zertifikat. Diese basiert auf den Vergabekriterien der 150 Hypothekargeber von MoneyPark. Die ausgewiesene Preisspanne gibt zudem Orientierungshilfe, wenn es gilt, bei einem etwaigen Bieterverfahren schnell zuschlagen zu müssen. Ausserdem wird ihnen angezeigt, wieviel sie diese Immobilie monatlich kosten würde.

    Homegate wolle seine Nutzerinnen und Nutzer nicht nur bis zum Finden ihrer Immobilie begleiten, sagt Simon Herrmann, Business Owner Consumer Services bei Homegate. Auch danach sollen „alle Anschlussdienstleistungen auf einen Klick“ zur Verfügung stehen. „Dass MoneyPark seine Kundinnen und Kunden bei einer solch wichtigen Entscheidung unabhängig und persönlich berät, war für uns ausschlaggebend für das Eingehen der Partnerschaft.“ Durch die nahtlose Integration der MoneyPark-Dienstleistungen in die Homegate-Plattform fänden Nutzerinnen und Nutzer von homegate.ch „eine Serviceumgebung, die in der Schweiz einmalig ist“, so Stefan Heitmann, CEO und Gründer von MoneyPark.

  • St.Gallen erhält neues Hotel

    St.Gallen erhält neues Hotel

    Die HRS Real Estate AG beginnt am 26. April mit den Arbeiten im Rahmen der Renovierung der Villa Wiesental und eines Hotel-Neubaus, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Baubewilligung sei jüngst bei HRS und der Pensionskasse Stadt St.Gallen eingegangen. Da aufgrund der Corona-Lage auf einen symbolischen Spatenstich verzichtet wird, planen die Initianten eine feierliche Grundsteinlegung für den Juni.

    Die Kombination von Villa Wiesental-Renovierung und Hotel-Neubau sei eine „vorzügliche städtebauliche Lösung“, so HRS Real Estate. So werde sowohl dem historischen Bauwerk als auch der urbanen Entwicklung im Quartier Bahnhof Nord Rechnung getragen. Nach der Renovierung möchte die Pensionskasse Stadt St.Gallen repräsentative Büroräumlichkeiten in der Villa Wiesental anbieten.

    Das neue Hotel wird nach der geplanten Bauzeit von zwei Jahren von der Hotel Wiesental St.Gallen AG betrieben. Es wird über rund 100 Zimmer verfügen. Sowohl der Parkbereich des Hotels als auch das öffentlich zugängliche Erdgeschoss sollen zur Belebung und Aufwertung des Quartiers beitragen.

  • Nyon baut Fernwärmenetz

    Nyon baut Fernwärmenetz

    Die Nyoner Stadtwerke und Romande Energie gründen das Gemeinschaftsunternehmen thermorésÔ Nyon SA. Dieses soll in der Stadt am Genfersee ein Fernwärmenetz errichten, an das bis zu 130 Gebäude angeschlossen werden können, schreiben die Stadt und der Waadtländer Energieversorger in einer Mitteilung.

    Das Netz soll zu 85 Prozent mit Holzschnitzeln aus der Region beheizt werden. Nur zu Spitzenzeiten im Winter soll auch Erdgas oder Biogas eingesetzt werden. Die Initianten rechnen mit einer Verringerung des CO2-Ausstosses um mehr als 7000 Tonnen.

    Die Stadtwerke und Romande Energie arbeiten bereits jetzt im Rahmen des Projekts EnergeÔ zusammen. Dieses soll die Nutzung der Erdwärme aus mittlerer Tiefe vorantreiben. Diese Erdwärme soll künftig auch im neuen Fernwärmenetz genutzt werden können.

  • Sika legt die Latte höher

    Sika legt die Latte höher

    Sika hat das erste Quartal 2021 mit einem Rekordumsatz von knapp 2,0 Milliarden Franken abgeschlossen, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,2 Prozent. In Lokalwährungen sei sogar ein Wachstum von 12,6 Prozent realisiert worden, schreibt Sika. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 11,1 Prozent beziffert.

    Zur guten Entwicklung haben alle Marktregionen des weltweit aktiven Konzerns beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 13,2 Prozent in Lokalwährungen auf 914,7 Millionen Franken realisiert. Die Region Americas legte um 6,2 Prozent in Lokalwährungen zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze in Lokalwährungen um 25,8 Prozent auf 422,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde nach einem Minus im Vorjahr ein Wachstum von 2,7 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    „Im neuen Jahr konnten wir nahtlos an unsere starken Leistungen vom vierten Quartal des Vorjahres anknüpfen“, wird Paul Schuler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. In Konsequenz der Entwicklung passt Sika seine Wachstumsziele für das Gesamtjahr nach oben an. Statt der ursprünglich kommunizierten 6 bis 8 Prozent wird nun ein zweistelliges Umsatzwachstum in Lokalwährungen angestrebt. Die Marge auf das Betriebsergebnis (EBIT) soll in diesem Jahr zudem erstmals auf 15 Prozent gesteigert werden. Im Vorjahr wurde ein EBIT-Marge von 14,4 Prozent realisiert.

  • Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Preise für Wohneigentum steigen kräftig

    Die Preise für Wohneigentum sind 2020 schweizweit um 5 Prozent und im Kanton Zürich um 4 Prozent gestiegen. Einen Grund dafür sieht Ursina Kubli, Leiterin Immobilien-Research der Zürcher Kantonalbank (ZKB), in den tiefen Hypothekarzinsen. Sie seien ein wichtiger finanzieller Ansporn, ein Eigenheim zu erwerben, wird sie in einer Medienmitteilung der ZKB zitiert, die die aktuelle Ausgabe des ZKB-Fachmagazins „Immobilien aktuell“ zusammenfasst. Zum anderen sei das Angebot knapp, „da sich die Bauindustrie nach wie vor auf Mietwohnungen konzentriert, während viele ältere Verkaufswillige mit der Veräusserung zögern.“ Und drittens habe die persönliche Wohnsituation in der Pandemie zunehmend an Bedeutung gewonnen.

    Trotz prekärer Konjunkturlage und entsprechend ungewisser Aussichten für den Arbeitsmarkt gebe es bei knappem Angebot weiterhin viele Kaufwillige. Dies lasse den Schluss zu, dass die für den Eigenheimsektor relevanten Lohnsegmente bisher wenig von der Eintrübung der Konjunktur betroffen waren.

    Weil die Über-60-Jährigen aktuell im Kanton Zürich über die Hälfte aller Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen und sogar mehr als 80 Prozent der Mehrfamilienhäuser besitzen, rechnet die ZKB auf dem Immobilienmarkt mit einem zusätzlichen Angebot in den kommenden Jahren und Jahrzehnten. Weitere Wohnfläche durch die Umwidmung leerstehender Büroflächen zu gewinnen, sei attraktiv, erweise sich jedoch wegen behördlicher Hürden häufig als „harzige Nischenstrategie“.

    Durch die Pandemie gewinne die Mikrolage einer Immobilie zunehmend an Bedeutung. Dabei zähle das Sonnenlicht zu den wichtigsten Faktoren. Durch eine aufwändige Rechnerleistung an 100 Millionen geographischen Punkten sei es dem Immobilien-Research der ZKB erstmals gelungen, die tatsächliche Sonnenscheindauer an den verschiedensten Plätzen auszuwerten. Ein Ergebnis: Die Stadt Zürich wird in den Wintermonaten von anderen Schweizer Städten deutlich übertroffen.

  • Netzwerk Nachhaltiges Bauen entwickelt neuen Standard

    Netzwerk Nachhaltiges Bauen entwickelt neuen Standard

    Das Zürcher Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz (NNBS) hat ein neues Mess- und Steuerinstrument für nachhaltiges Bauen veröffentlicht. Per April kümmert sich ein eigens dafür eingerichtetes technisches Sekretariat um die Bekanntmachung des neuen Standards, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Die Abteilung soll Anlaufstelle für Ingenieure, Planer und Bauherren in allen Bauphasen sein.

    Die Leitung des Sekretariats übernimmt der Bauingenieur und Professor für nachhaltiges Bauen an der Berner Fachhochschule in Burgdorf, Stephan Wütherich. Des Weiteren bringt Erdjan Opan von der Firma OPAN concept SA sein Wissen in das Sekretariat ein. Er hat den Standard für nachhaltiges Bauen im Bereich Infrastruktur massgeblich mitentwickelt.

    Der Standard misst anhand von 75 Indikatoren die Nachhaltigkeit eines Projektes. Er kann in allen Projektphasen vom Standortentscheid über Projektentwicklung und Bauprozess bis hin zu Betrieb, Unterhalt und Rückbau angewendet werden. Checklistenartig beurteilen die Anwender damit verschiedene Themen wie zum Beispiel Gesundheit und Sicherheit, Kosten und Nutzen, Energie und Boden sowie Gemeinschaft, Klima und Landschaft.

    Der Katalog hilft ausserdem, etablierte Prozesse zu hinterfragen, Finanzmittel zu beschaffen und unterstütze bei der Kommunikation mit politischen Akteuren und der Bevölkerung, so die Mitteilung.

    Der Standard baut auf der Norm SIA 112/2 „Nachhaltiges Bauen – Tiefbau und Infrastrukturen“ auf und ist kompatibel mit anderen Bewerbungssystemen.