Kategorie: immoNews

immoNews – Aktuelle Immobiliennews, Branchenmeldungen & Entwicklungen aus der Schweizer Immobilienwirtschaft auf einen Blick.

  • Sonnenenergie ist um fast 50 Prozent gewachsen

    Sonnenenergie ist um fast 50 Prozent gewachsen

    Die Statistik Sonnenenergie 2020 des Schweizerischen Fachverbands für Sonnenenergie, Swissolar, belegt, dass der Photovoltaikzubau in der Schweiz gegenüber dem Vorjahr um 48 Prozent gestiegen ist. Damit ist ein Rekordwert von 493 Megawatt erreicht. Die Leistung von nahezu 3 Gigawatt deckte 4,7 Prozent des Strombedarfs im Land.

    Laut einer Medienmitteilung von Swissolar sind die Zuwächse bei Anlagen auf Industrie-, Gewerbe- und Dienstleistungsbauten sowie bei Photovoltaik (PV)-Anlagen über 100 Kilowatt besonders hoch. Die durchschnittliche Anlage war 24,5 Kilowatt gross. Im Vorjahr waren es noch 22,5 Kilowatt. Rund 15 Prozent der PV-Anlagen auf Einfamilienhäusern werden mit einem Batteriespeicher kombiniert. Deren Verkaufszahl wuchs gegenüber dem Vorjahr um 65 Prozent.

    Weltweit wurden im vergangenen Jahr 18 Prozent mehr Gigawatt PV-Leistung installiert als im Vorjahr. Die jährliche Stromproduktion entspricht etwa der von 115 Atomkraftwerken (AKW) von der Grösse Gösgens. Sie deckte 3,7 Prozent des weltweiten Strombedarfs. Gemäss Swissolar-Statistik ist alle 20 Tage die Produktionskapazität eines AKW hinzugekommen.

    Der Verkauf von Kollektoranlagen zur Nutzung der Solarwärme ist um rund 18 Prozent gesunken. Gründe seien unter anderem in der Dominanz von Wärmepumpen im Neubau und bei Heizungssanierungen zu suchen.

    Für die Dekarbonisierung des Energiesystems und für den Ersatz von Atomkraft bedarf es laut Swissolar eines massiven Ausbaus der Solarenergie auf rund 50 Gigawatt, mit einer jährlichen Stromproduktion von 45 Terawattstunden. Dazu müsste die Schweiz jährlich etwa 1500 Megawatt zubauen. Das entspreche dem Dreifachen des jetzigen jährlichen Zubaus.

    Doch gemäss der bundesrätlichen Botschaft vom 18. Juni zum Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien solle dieser Zubau von 2023 bis 2035 lediglich bei 700 Megawatt pro Jahr liegen. Ausserdem enthalte die Gesetzesvorlage Elemente, die den weiteren Ausbau der Solarenergie gefährden.

    „Das Parlament muss hier rasch korrigieren“, fordert Swissolar. Als Wegweiser könne der Beschluss des österreichischen Parlaments dienen, bis 2030 eine hundertprozentig erneuerbare Stromversorgung zu erreichen. Ausserdem sei „auf unverantwortliche und den Volkswillen missachtende Bestrebungen zur Verlängerung der AKW-Laufzeiten zu verzichten“. Nach dem knappen Nein zum CO2-Gesetz sei es nun an den Kantonen, den Ausstieg aus Öl und Gas in Gebäuden zu betreiben.

  • MoneyPark bezieht grösseren Standort in Winterthur

    MoneyPark bezieht grösseren Standort in Winterthur

    MoneyPark wächst in Winterthur. Im vergangenen Jahr konnte das dortige Team des Unternehmens von drei auf sechs Beraterinnen und Berater ausgebaut werden. Entsprechend hat MoneyPark nun neue Räumlichkeiten bezogen. Der Standort befindet sich an der Metzggasse 20 und umfasst einer Mitteilung zufolge sechs Beratungszimmer.

    „Jetzt wollen wir weiterwachsen und unsere Kundinnen und Kunden intensiv rund um die Themen Hypotheken, Vorsorge und Immobilienkauf sowie -verkauf betreuen“, wird Flavian Scheidegger zitiert. Er hat im Juni die Leitung der Winterthurer Filiale von Andreas Leu übernommen.

    Nicht nur die Filiale in Winterthur expandiert. Auch MoneyPark hat kürzlich seine Geschäftstätigkeit erweitert. So können sich Kundinnen und Kunden nicht nur bei der Finanzierung und Vorsorge, sondern auch bei Fragen rund um die Immobiliensuche, den Kauf, Besitz und Verkauf beraten lassen.

  • Häuselmann Metall siedelt ins Zürcher Unterland um

    Häuselmann Metall siedelt ins Zürcher Unterland um

    Die Häuselmann Metall GmbH hat ihren neuen Stammsitz in Embrach offiziell eröffnet. Der seit 1947 bestehende Metallhändler war im Mai mit seinen 60 Mitarbeitenden von Dietlikon ins Zürcher Unterland umgezogen. Am neuen Standort hat er auf einer Fläche von 10’000 Quadratmetern eine neue Produktions- und Lagerhalle sowie Büros für den Verkauf, die Verwaltung und das Bestellwesen realisiert. Dafür investierte das Unternehmen 16 Millionen Franken.

    „Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde ist sensationell“, wird Geschäftsleiter Franz Thür in einer Mitteilung von Standort Zürcher Unterland zitiert. Embrach hatte ihm das Land im Baurecht zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug habe die Firma neue Arbeitsplätze gebracht. Der Embacher Gemeindepräsident Erhard Büchi habe anlässlich einer Führung über das Gelände seiner Bewunderung über den hochmodernen neuen Firmenstandort zum Ausdruck gebracht und Thür zum unternehmerischen Mut gratuliert.

    Thür sieht den Neubau auch als „eine gute Chance, um die Kultur zu verbessern“. Zwar seien alle Mitarbeitenden mit umgezogen, doch seien „da und dort noch Ressentiments zu spüren, beispielsweise wegen des nun etwas längeren Arbeitswegs“. Zu einer angenehmen Arbeitsatmosphäre sollen auch eine Cafeteria und eine Dachterrasse mit Grill und Sitzgelegenheiten beitragen.

  • Implenia baut Tunnel in Frankreich mit

    Implenia baut Tunnel in Frankreich mit

    Ein von Implenia geführtes Gemeinschaftsunternehmen hat einen Auftrag von Tunnel Euralpin Lyon Turin (TELT) erhalten. Es geht dabei um die Planung und den Bau eines Teils des Mont-Cenis-Basistunnels in Frankreich. Der betroffene Abschnitt des insgesamt 57,5 Kilometer langen Tunnels ist rund 4 Kilometer lang und verläuft ab dem Portal Villard-Clément.

    Die Partner von Implenia im Rahmen des Projekts sind die Firmen NGE, Itinera und Rizzani de Eccher. Implenia hält 34 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen. Die Projektpartner haben den Auftrag den Angaben zufolge aufgrund der technischen Optimierungen gewonnen, die sie während der Ausschreibungsphase eingebracht haben. Bei der Bewertung der technischen Lösungen haben sie den ersten Platz belegt. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 248 Millionen Franken. Das Projekt wird etwa viereinhalb Jahre dauern.

    „Implenia ist stolz darauf, einen so wichtigen Teil des zukünftigen europäischen Bahnnetzes planen und bauen zu dürfen“, wird Erwin Scherer, Global Head Tunnelling bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Wir können in solchen Vorhaben unsere grosse Erfahrung in allen Bereichen umfangreicher Infrastrukturprojekte als Stärke ausspielen“, fügt er hinzu.

    Der Auftraggeber TELT ist ein französisch-italienisches Unternehmen, das für den Bau und das Management des grenzüberschreitenden Abschnitts der Neubaustrecke Lyon-Turin beim Mont-Cenis-Basistunnel verantwortlich ist. Dieser Abschnitt soll zu einem zentralen Ring des Mittelmeerkorridors werden – einem, der neun Achsen des europäischen Verkehrsnetzes TEN-T (Trans-European Transport Network). Der Ausbau soll unter anderem die Verlagerung von Transportgütern von der Strasse auf die Schiene fördern.

  • Bauinvestitionen gehen leicht zurück

    Bauinvestitionen gehen leicht zurück

    Die Bauinvestitionen sind 2020 im Jahresvergleich um 0,3 Prozent zurückgegangen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung schreibt. Darunter werden die Bauausgaben ohne öffentliche Unterhaltsarbeiten verstanden. Wenn auch diese miteinberechnet werden, kommen die gesamten Bauausgaben in etwa auf das Niveau des Vorjahres.

    Die Investitionen in Neubauprojekte haben im Jahresvergleich um 0,6 Prozent abgenommen. Dagegen wurde 0,1 Prozent mehr in Umbauprojekte investiert. Dabei haben Bund, Kantone und Gemeinden sowohl in Neubau- als auch in Umbauprojekte mehr investiert als 2019. Die privaten Auftraggeber waren 2020 zurückhaltender.

    Eine positive Entwicklung war laut dem BFS bei den Tiefbauinvestitionen zu beobachten. Diese haben sich 2020 um 3,2 Prozent erhöht. Dagegen haben Investitionen in Hochbauprojekte um 1,1 Prozent abgenommen. Während Bund, Kantone und Gemeinden sowohl in den Hochbau als auch in den Tiefbau mehr investiert haben als im Vorjahr, hat sich die Investitionssumme bei den Privaten nur beim Tiefbau erhöht.

  • Kanton Aargau – Ihr Erfolg beginnt hier

    Kanton Aargau – Ihr Erfolg beginnt hier

    Attraktiver Wirtschaftsraum
    Der Wirtschaftsraum zwischen Zürich, Basel, Bern und Süddeutschland ist für Unternehmen einer der erfolgreichsten und attraktivsten Standorte in Europa. Der Kanton Aargau trägt wesentlich zum Erfolg dieser Region bei. Sowohl kleine und mittelständische Unternehmen als auch Weltkonzerne sind im Aargau erfolgreich in verschiedenen Branchen tätig. Ihre Marken stehen für breit gefächerte Kompetenz sowie Know-how in den zukunftsweisenden Schlüsseltechnologien. Die geografische Lage mitten in Europa garantiert die Nähe zu nationalen und internationalen Märkten.

    Ein Netzwerk zum Erfolg
    Renommierte Forschungseinrichtungen im Kanton Aargau ermöglichen Unternehmen einen direkten und einfachen Zugang zu den neuesten verfügbaren Technologien sowie modernsten technischen Infrastrukturen. Mit dem Hightech Zentrum, dem Park Innovaare, dem Technopark, der Fachhochschule Nordwestschweiz und dem Paul Scherrer Institut stehen Unternehmen höchst kompetente Innovationspartnerinnen und Innovationspartner zur Seite, die sie bei ihren Innovationsprojekten unterstützen.

    In doppelter Hinsicht clever investiert
    Im Kanton Aargau herrscht ein wirtschaftsorientiertes und unternehmerfreundliches Klima. So können innovationsfreudige Unternehmen von Steuerinstrumenten wie der Patentbox oder maximalen Abzügen für Forschung und Entwicklung profitieren. Nach dem Jahresgeschäftsabschluss bleibt den Unternehmen somit regelmässig mehr Geld für neue Investitionen.

    Der Kanton Aargau ist nicht nur wegen seiner strategisch vorteilhaften Lage attraktiv. Im Vergleich zu den städtischen Agglomerationen können Sie im Aargau Grundstücke und Immobilien deutlich günstiger erwerben; es stehen ausreichend Flächen für künftige Arbeitszonen zur Verfügung. Aargauer Unternehmen profitieren zudem durchschnittlich von tieferen Lohnkosten.

    Testimonials

    Roger Süess
    CEO Green

    Mit Lupfig im Kanton Aargau haben wir einen idealen Standort für unseren ersten Datacenter-Campus gefunden. Umfassend und sicher erschlossen dient er anspruchsvollen Unternehmenskunden sowie internationalen Cloud-Anbietern gleichermassen als Schweizer Datenhub.

    Dieter Egli
    Regierungsrat
    Vorsteher Departement Volkswirtschaft und Inneres (DVI)

    Der Aargau ist ein Standort für Wachstum und Entwicklung. Wichtige Forschungsinstitutionen arbeiten hier mit innovativen Firmen und aufstrebenden Jungunternehmen zusammen. Wir erzielen Fortschritt – stets nach dem Grundsatz der Nachhaltigkeit, damit unsere Lebensgrundlagen erhalten bleiben.

    Dr. Martin Schumacher
    Country Managing Director
    Hitachi ABB Power Grids

    Hitachi ABB Power Grids schätzt das innovative, nachhaltige Umfeld, welches Unternehmen und ihren Mitarbeitenden in der Stadt Baden und Umgebung geboten wird. Seit dem Gründungsjahr der BBC 1891 sind wir historisch begründet stark mit der Stadt verwurzelt.

    Suzanne Marclay-Merz
    VRP Merz AG
    VRP Bank Leerau
    Grossrätin Kanton Aargau
    Stadträtin Aarau

    Der Aargau bietet Unternehmen ein wirtschaftsfreundliches Umfeld und aktive, bedarfsgerechte Unterstützung. Der Standort ist verkehrstechnisch optimal gelegen, verfügt über hervorragende Fachkräfte, bietet gute Bildungsmöglichkeiten und hohe Lebensqualität.

    Kontakt
    Erfolg braucht gute Partner. Zählen Sie auf unser erfahrenes und
    professionelles Team, das Sie in allen Aspekten zum Wirtschaftsstandort
    Aargau beraten kann.

    Kanton Aargau, Departement Volkswirtschaft und Inneres, Aargau Services Standortförderung, Rain 53, 5001 Aarau, +41 62 835 24 40, aargau.services@ag.ch, www.aargauservices.ch

  • Swica und Steiner bauen in Aarau

    Swica und Steiner bauen in Aarau

    Die Gesundheitsorganisation Swica aus Winterthur und die Steiner AG aus Zürich wollen im Aarauer Quartier Scheibenschachen eine gemischt genutzte Überbauung realisieren, informiert Steiner in einer Mitteilung. Auf einem rund 4000 Quadratmeter grossen Areal sollen drei Gebäude mit insgesamt rund 90 Miet- und Eigentumswohnungen sowie Gewerbeflächen errichtet werden. Ein bereits auf dem Gelände stehendes schützenswertes Gebäude werde in das Projekt eingebunden, erläutert das Zürcher Projektentwicklungs-, Total- und Generalunternehmen.

    In einem ersten Schritt wollen die beiden Partnerunternehmen einen Studienauftrag für die Entwicklung eines Projektplans durchführen. Er soll anschliessend konkretisiert und zur Genehmigung eingereicht werden. Der Baubeginn ist für 2023 vorgesehen. Ende 2025 sollen die Bauarbeiten fertiggestellt sein.

    Das in Gehdistanz zum historischen Zentrum von Aarau gelegene Quartier Scheibenschachen habe sich im Verlauf von Jahren „zu einem beliebten Wohnquartier“ entwickelt, schreibt Steiner in der Mitteilung. Ihr zufolge hat das Zürcher Unternehmen in Scheibenschachen bereits zwei weitere grössere Wohnüberbauungen realisiert.

  • Wohneigentum erzielt Rekordpreise

    Wohneigentum erzielt Rekordpreise

    Wer in den eigenen vier Wänden wohnen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum seien im zweiten Quartal auf neue Rekordstände gestiegen, informiert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zum aktuellen Transaktionsindex der Genossenschaftsbankengruppe. „Trotz grassierender Pandemie und historischer wirtschaftlicher Verwerfungen ist der Wunsch nach Wohneigentum ungebrochen stark“, wird Martin Neff dort zitiert. Für den Chefökonom von Raiffeisen Schweiz sind die „ungebremsten Preisanstiege“ Zeichen für eine „auf ein sehr knappes Angebot“ treffende Nachfrage nach Wohneigentum.

    Die Preise für Einfamilienhäuser lagen im zweiten Quartal 2021 um 2,1 Prozent über denen des Vorquartals, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Im Jahresvergleich zogen die Preise um 6,1 Prozent an. Bei Stockwerkeigentum wurde ein Anstieg um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal beobachtet. Im Jahresvergleich fielen die Preise um 4,9 Prozent höher aus.

    Nach Regionen betrachtet haben die Analysten von Raiffeisen Schweiz bei Einfamilienhäusern den höchsten Anstieg im Jahresvergleich mit 11,3 Prozent in der Region Genfersee registriert. Auch in der Ostschweiz und der Innerschweiz lagen die Preise um mehr als 9 Prozent über denen des Vorjahresquartals. Die Preise für Stockwerkeigentum zogen innert Jahresfrist mit 7,9 beziehungsweise 7,0 Prozent in den Regionen Südschweiz und Bern an. Für Eigentumswohnungen wurden vor allem in touristischen Gemeinden weit höhere Preise als im Vorjahr erzielt.

  • Implenia und Partner erhalten Förderung von Norwegen

    Implenia und Partner erhalten Förderung von Norwegen

    Das in Oslo ansässige Cleantech-Unternehmen TECO 2030 und die norwegische Konzerntochter des Baukonzerns Implenia erhalten vom Staatsbetrieb Enova des norwegischen Umwelt- und Klimaministeriums umgerechnet 16,77 Millionen Franken zur Entwicklung wasserstoffbetriebener Lösungen für Baustellen. Die Mittel werden ab September über eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren gewährt. Zur Klimastrategie Norwegens gehört, dass ab 2025 auf Baustellen keine fossilen Brennstoffe mehr genutzt werden. Laut einer Medienmitteilung von Implenia werden es diese „grosszügigen Fördermittel“ beiden Unternehmen ermöglichen, das Ziel der norwegischen Regierung zu erreichen.

    Bereits im April hatten Implenia und TECO 2030 einen Vertrag zur Entwicklung und Erprobung solcher Baulösungen unterschrieben. „Unsere Brennstoffzellen können für grosse Schiffe und andere Schwerlastanwendungen eingesetzt werden, warum dann nicht auch für den Antrieb von Geräten auf Baustellen“, hatte Teco 2030-CEO Tore Enger damals erklärt. „Durch die Nutzung von wasserstoffbasierten Brennstoffzellen anstelle von Dieselgeneratoren können Emissionen auf Baustellen völlig unterbunden werden, sodass diese klimafreundlicher werden“, so Enger in der aktuellen Mitteilung.

    Wie Implenia betont, stehe diese Initiative im Einklang mit den eigenen zwölf Nachhaltigkeitszielen, die bis 2025 erreicht werden sollen. „Wir sind der Auffassung, dass Wasserstoff auf den Baustellen der Zukunft eine bedeutende Rolle als Energieträger spielen wird“, sagt der CEO von Implenia Norwegen, Audun Aaland. „Und wir sind stolz darauf, dass wir diese nachhaltige Innovation gemeinsam mit TECO 2030 voranbringen können.“

  • SV Hotel eröffnet neues Courtyard by Marriott-Hotel

    SV Hotel eröffnet neues Courtyard by Marriott-Hotel

    Die Gastronomie- und Hotelmanagement-Gruppe SV Group mit Sitz in Dübendorf betreibt seit dem 5. Juli ein neues Hotel der Marke Courtyard by Marriott. Es befindet sich in einem von Hadi Teherani designten Neubau an der Bismarckallee in Freiburg und bietet künftig Familien, Individual- und Geschäftsreisenden Übernachtungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten auf 5000 Quadratmetern, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Es ist das erste Courtyard by Marriott-Hotel in der Schwarzwaldregion und das vierte dieser Marke nach Hotels in Zürich, Basel und München. Mit einem durch die Schwarzwaldregion inspirierten Innendesign unterscheidet sich das Hotel von den anderen. „Angefangen bei der Beleuchtung im Eingang, über die Teppiche in den Fluren bis hin zu Wandtapeten mit dezentem Baummuster, treffen unsere Gäste immer wieder auf unser Thema“, wird Johannes Frank, Hotelleader bei SV Hotel, in der Medienmitteilung zitiert.

    Im hoteleigenen Restaurant werde den ganzen Tag internationale Küche mit saisonalen und regionalen Produkten aus dem Schwarzwald serviert. Des Weiteren gibt es einen Fitnessraum und eine Lobby, die rund um die Uhr geöffnet sind. Die Zimmer verfügen über WLAN, Flachbild-Fernseher, einen ergonomischen Arbeitsbereich und Marriott-Betten.

    Die SV Group arbeitet bereits seit 2004 als Franchise-Nehmerin mit Marriott International zusammen. Für den Betrieb des Hotels in dem Neubauprojekt an der Bismarckallee hat sie auch mit der Volksbank Freiburg zusammengespannt. „Mit SV Hotel haben wir einen erfahrenen und verlässlichen Partner gefunden, mit dem wir die gewerbliche Fläche des Areals attraktiv nutzen können“, wird Uwe Barth, Vorstandssprecher der Volksbank Freiburg, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Immo56 steigert Anlagerendite

    Immo56 steigert Anlagerendite

    Einer Mitteilung der Procimmo SA zufolge hat der von der Vermögensverwalterin kollektiver Immobilienanlagen verwaltete Fonds Immo56 im am 31. März abgeschlossenen Geschäftsjahr ein gutes Ergebnis realisiert. Konkret sei die Anlagerendite im Jahresvergleich von 5,78 auf 7,54 Prozent gestiegen, heisst es dort weiter. Der Nettoinventarwert pro Anteil legte im selben Zeitraum von 148,30 auf 154,00 Franken zu.

    Im Berichtsjahr hatte der Fonds Erträge in Gesamthöhe von 22,91 Millionen Franken generiert. Ihnen standen Aufwände in Gesamthöhe von 9,98 Millionen Franken gegenüber. Der Gesamterfolg habe im Jahresvergleich um 51 Prozent auf 23,59 Millionen Franken gesteigert werden können, schreibt Procimmo.

    Die Mietzinseinnahmen des Fonds lagen im Berichtsjahr mit 20,20 Millionen Franken um 5,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig wurde die Mietausfallrate von 3,49 auf 3,15 Prozent gesenkt. Die EBIT-Marge des Fonds habe im Jahresvergleich von 65,82 auf 68,81 Prozent verbessert werden können, erläutert Procimmo. Das Nettofondsvermögen insgesamt wird in der Mitteilung mit 358,8 Millionen Franken zum Stichtag Ende März 2021 angegeben.

  • Riedtli startet Pilot für umweltschonende Mobilität

    Riedtli startet Pilot für umweltschonende Mobilität

    Die Wohnsiedlung Riedtli erhält ab Mitte Juli 14 Ladestationen für elektrische Autos. Im Zuge einer Neuvermietung der Anwohnerparkplätze richtet die Stadt Zürich zudem vier Parkplätze für Carsharing-Angebote und weitere Flächen für elektrische Lastenvelos ein. Das Pilotprojekt soll umweltfreundliche Mobilität in Wohnsiedlungen fördern und später auf andere Gebiete übertragen werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Für die Anwohner der Riedtli-Siedlung an der Grenze zwischen Zürich-Unterstrass und -Oberstrass fallen von bisher 20 Parkplätzen vier weg. Die 16 verbleibenden decken immer noch die Nachfrage, heisst es in der Medienmitteilung. Auf den vier neu vermieteten Flächen parken künftig drei E-Fahrzeuge des Carsharing-Anbieters Mobility und ein mit Benzin betriebener Mietwagen der Firma enterprise. Neu hinzu kommen drei elektrische Lastenvelos von der Firma carvelo2go. Insgesamt 14 der 23 Parkflächen werden zu Ladestationen für E-Autos umgebaut.

    Das Pilotprojekt ist ein Schritt in Richtung einer 2000-Watt-Gesellschaft, die seit 2008 in Zürichs Gemeindeordnung verankert ist. Sie hat zum Ziel, die Stadt bis 2040 klimaneutral zu machen. „Um unsere Klimaziele zu erreichen, muss der Verkehr gezielt reduziert, verlagert und elektrifiziert werden. Der Umstieg zur Elektromobilität soll auch mit dem Ausbau von Ladestationen gefördert werden. Indem Autos geteilt und nur dann genutzt werden, wenn man sie wirklich braucht, tragen Menschen zu einer umweltfreundlichen Mobilität bei“, wird Stadtrat Daniel Leupi in der Medienmitteilung zitiert.

  • Mit Sonnenstrom überwintern

    Mit Sonnenstrom überwintern

    Gebäude werden zusehends zu kleinen Kraftwerken, seit auf immer mehr Dächern Photovoltaik-Module Solarenergie einfangen. Doch die Sonne scheint nicht immer und der Strombedarf schwankt stark übers Jahr. Gefragt sind deshalb Speichertechnologien. Erdsonden liefern zwar im Winter Wärme, aber keinen Strom. Batterien wiederum sind zwar technisch sinnvoll, aber Kurzzeitspeicher und damit keine saisonalen Stromspeicher. Bei der Überbauung Seebrighof in Hausen am Albis gehen die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich deshalb einen anderen, neuen Weg. Die 28 Wohnungen im angebauten Bauernhaus und Neubau beziehen Solarenergie vom Hausdach. Damit diese auch im Winter zur Verfügung steht, installiert EKZ einen Wasserstoffspeicher – einen der ersten dieser Art in der Schweiz.

    Wenn an Sommertagen die Solaranlage mehr Strom liefert, als die Bewohner verbrauchen, gelangt dieser nicht zurück ins Netz. Stattdessen macht die Power-to-Gas-Anlage damit Wasserstoff. Im Winter, wenn der Energiebedarf höher ist, wandelt die Anlage den Wasserstoff wieder in Energie zurück. «In den Brennstoffzellen der Anlage entsteht daraus zu rund 55 Prozent Strom», erklärt Georg Putzi, Produktmanager Energiecontracting bei EKZ. Die restlichen 45 Prozent der gespeicherten Energie entweicht als Abwärme, die das Gebäude beheizt.

    Der saisonale Stromspeicher bietet mehrere Vorteile. Die Anlage ist umweltfreundlich, weil sie nur mit Leitungswasser und lokal produziertem Solarstrom auskommt. Das öffentliche Stromnetz wird entlastet. Eine Batterie gleicht kurzzeitige Schwankungen aus, so kann die P2G-Anlage effizienter betrieben werden.

    Im Sommer macht die Power-to-Gas-Anlage mit der Sonnenenergie Wasserstoff, im Winter wandelt sie diesen wieder in Energie zurück.

    Die Anlage in Hausen am Albis basiert auf einem standardisierten Konzept, das EKZ entwickelt hat. Das macht die Technik günstiger, anpassbarer und skalierbar. So kann sie auch für grössere Wohnüberbauungen eingesetzt oder bei Altbauten nachgerüstet werden. «Wenn es bereits eine Solaranlage mit einem Zusammenschluss für den Eigenverbrauch (ZEV) gibt, kann die Wasserstofftechnik ergänzt werden», so Putzi. Auch mit Wärmepumpenanlagen lässt sich die Technik gut kombinieren, so wie in Hausen am Albis. Im Winter liefert die Umgebung die Wärme (z.B. Erdwärmesonden, Grundwasser, oder Luft), der Wasserstoffspeicher den Strom.

    Auf die Haustechnik hat die P2G-Anlage keinen besonderen Einfluss, sie braucht nur Platz in der Nähe der Heizzentrale. Architektonisch relevant ist hingegen der Gasspeicher. Aus Sicherheitsgründen muss dieser ausserhalb vom Gebäude positioniert werden, damit der flüchtige Wasserstoff im Notfall entweichen kann. Der Gasspeicher besteht aus Gasflaschen, welche als Bündel gruppiert und mit einem Gehäuse verkleidet werden, das die Architekten anpassen können.

    Die Bauherrschaft erhöht mit der Anlage den energetischen Selbstversorgungsgrad und spart im Winter Stromkosten ein. «Aktuell ist die P2G-Anlage noch nicht kostendeckend», sagt Georg Putzi. Wenn die Strompreise künftig steigen und die Kosten für die Anlage sinken, wird sie bedeutend wirtschaftlicher werden. «Solche Pioniertaten sind wichtig, um Erfahrungen zu sammeln und den Markt weiterzuentwickeln», so Putzi. Aktuell importiert die Schweiz im Winter viel Strom. Schaltet Deutschland die Kohlekraftwerke ab, wird die Winterknappheit noch grösser. In der Energiestrategie 2050 des Bundesrats nehmen Speichertechnologien auf Basis von Gasen und Flüssigkeiten deshalb einen hohen Stellenwert ein. Mit einer P2G-Anlage können die Gebäude dazu beitragen, die Herausforderungen in der Stromversorgung im Winter zu entschärfen.

  • Swissolar fordert höheres Tempo beim Solarausbau

    Swissolar fordert höheres Tempo beim Solarausbau

    Der Zubau von Solaranlagen in der Schweiz war 2020 etwa 30 bis 39 Prozent höher als im Vorjahr und damit auf Rekordniveau. Das ist zumindest die Schätzung des Verbands Swissolar auf Basis von bereits verfügbaren Zahlen zur Statistik Sonnenenergie 2020, welche im Juli veröffentlicht wird.

    In einer Mitteilung anlässlich der Nationalen Photovoltaiktagung in Bern weist Swisssolar darauf hin, dass das Tempo beim Zubau weiter beschleunigt werden muss. Die Energieperspektiven 2050+ des Bundesrats rechnen mit einer jährlichen Solarstromproduktion von 34 Terawattstunden bis 2050. Swissolar würde sogar 45 Terawattstunde anstreben. Allerdings müsse der jährliche Zubau für beide Ziele im Vergleich zum Vorjahr um den Faktor drei bis vier gesteigert werden, so Swissolar.

    Für ein rascheres Tempo beim Zubau müssten laut Swissolar auch die Rahmenbedingungen optimiert werden. Der Einschätzung des Verbands zufolge werde der Ausbau von Photovoltaikanlagen in der Schweiz vorwiegend auf Dächern und an Fassaden von Gebäuden stattfinden. Eine Auswertung von Swissolar zeigt hier, dass kleinere und mittlere Anlagen von unter 150 Quadratmetern auf den Dächern von Ein- und Mehrfamilienhäusern fast die Hälfte des „einfach erschliessbaren“ Solarpotenzials bergen. Der Verband fordert daher, dass prioritär für diese Anlagen Investitionssicherheit geschaffen werden soll. Mittelfristig dürfte auch die Winterproduktion von Strom zunehmend wichtiger werden. Hier dürften laut dem Verband insbesondere alpine Solaranlagen eine wichtige Rolle spielen.

  • Zürcher Businesspark Manufakt8048 ist eröffnet

    Zürcher Businesspark Manufakt8048 ist eröffnet

    Der Businesspark Manufakt8048 ist fertiggestellt. Am Donnerstag haben Bauherrin Swisscanto, die Entwicklerin und ausführende Totalunternehmerin Steiner AG, Architekten, Projektpartner und künftige Mieter die Eröffnung des neuen modularen Gebäudekomplexes in Zürich-Altstetten vor Ort gefeiert. In einer Medienmitteilung kündigt die Steiner AG auch an, dass in den kommenden Jahren mit Manufakt8820 und Manufakt8409 nach demselben Konzept zwei weitere Gewerbepkarks in Wädenswil ZH und Winterthur entstehen werden.

    Die Steiner AG beschreibt ihr besonderes Manufakt-Konzept als nachhaltig und mehrdimensional. Es biete geteilte und ganz nach Bedarf nutzbare Sitzungszimmer, zudem sogenannte Flex Offices und Begegnungszonen. Um die Gewerbemiete vor allem auch für junge Unternehmen bezahlbar zu machen, habe die Steiner AG die Flächeneffizienz etwa mit gemeinsam nutzbaren Flächen verbessert. Das lasse sich „in Empfangsbereichen, bei Sitzungszimmern oder Aufenthaltsräumen gut umsetzen“, so ihr Head Real Estate, Michael Schiltknecht. Das sei gerade für Start-ups interessant, „die dadurch nicht gleich alles anmieten müssen“.

    Wie es weiter heisst, profitiere die Gewerbeliegenschaft Manufakt8048 vom attraktiven Umfeld in dem „aufstrebenden Stadtquartier“ im Westen Zürichs in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Zürich-Altstetten. Damit biete es „ideale Bedingungen für Unternehmen aus den verschiedensten Branchen“.

  • Madaster gewinnt Allco AG als Partnerin

    Madaster gewinnt Allco AG als Partnerin

    Madaster will die Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobilensektor stärken. Dazu bietet es auf seiner Plattform digitale Werkzeuge wie Materialpässe und Indizes zur Erfassung des wirtschaftlichen und zirkulären Werts von Gebäuden an, erläutert Madaster in einer Mitteilung. Ihr zufolge hat die Madaster Services Schweiz  AG in der Allco AG eine neue Mitstreiterin gewonnen. Gemeinsam wollen Madaster und Allco Unternehmen den Zugang zu Gebäudepässen erleichtern und deren Anwendung fördern.

    „Als Totalunternehmer für komplexe Bau-, Umbau und Renovationsprojekte haben wir eine grosse Verantwortung“, wird Allco-Geschäftsführer Urs Meier in der Mitteilung zitiert. „Für uns ist klar, dass Madaster ein wichtiger Bestandteil einer systematischen und stets transparenten Nachhaltigkeitsplanung über den Lebenszyklus eines Gebäudes ist.“ Das Unternehmen setzt das Tool Madaster unter anderem bei der Sanierung einer Liegenschaft in Zürich für Swiss Prime Site ein.

    In Gebäudepässen werden Daten über die in einem Gebäude verwendeten Materialien festgehalten. Auf diese Weise wird eine zukünftige Wiederverwertung des Materials möglich gemacht. Das Fachwissen von Allco soll Madaster helfen, „Materialdaten über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden“ nutzbar zu machen, erläutert Marloes Fischer in der Mitteilung. „So geht zirkuläres Bauen“, meint die Geschäftsführerin Madaster Services Schweiz.

  • Immobilienfonds von Swiss Life Asset Managers erhöht Kapital

    Immobilienfonds von Swiss Life Asset Managers erhöht Kapital

    Swiss Life Asset Managers hat eine Kapitalerhöhung des Immobilienfonds Swiss Life REF (LUX) German Core Real Estate SCS, SICAV-SIF erfolgreich abgeschlossen, informiert der zur Swiss Life-Gruppe gehörende Vermögensverwalter in einer Mitteilung. Insgesamt seien 108,7 Millionen Euro aufgenommen worden, heisst es dort weiter. Die Mittel sollen zum Erwerb von auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Liegenschaften in Deutschland eingesetzt werden.

    Unter anderem werde Swiss Life Asset Managers bereits vertraglich gesicherte Wohnimmobilien erwerben, die sich durch Energieeffizienz und Ertragspotenzial auszeichneten, erläutert das Unternehmen in der Mitteilung weiter. Allgemein sollen im Fonds weiterhin mindestens 50 Prozent Wohnimmobilien gehalten werden. Ein Teil der neu eingespielten Mittel wird jedoch für den Erwerb kommerziell genutzter Liegenschaften in guten bis sehr guten Lagen deutscher Städte genutzt werden.

    Swiss Life Asset Managers habe bereits 2018 die Prinzipien der UNO für verantwortliches Investieren unterschrieben, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Ihr zufolge wendet das Unternehmen entsprechende Kriterien für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung sowohl beim Kauf als auch bei der Bewirtschaftung von Immobilien an.

  • Swiss Nuclides sichert frisches Kapital

    Swiss Nuclides sichert frisches Kapital

    Die Swiss Nuclides AG konnte mit der Serie-A Finanzierungsrunde 2,6 Millionen Franken einnehmen. Beteiligt waren die Zürcher Turos Capital AG sowie private Investoren. Dieses Kapital wird für die Fortsetzung der präklinischen und klinischen Entwicklung der Leitmoleküle eingesetzt.

    Die Aargauer Jungfirma entwickelt Lösungen für die personalisierte Krebsdiagnostik, von Prostatakrebs, sowie neuroendokrinen Tumoren. Damit wird der Einsatz der Positronenemissionstomografie (PET) verbessert. Diese reduziert die Krebsdiagnostik und Strahlenbelastung für Patienten auf ein Minimum. Bei dieser Methode werden Zuckerstoffwechselprozesse zur Erkennung veränderter Gewebestrukturen untersucht. Die Patienten nehmen Traubenzucker, der an ein schwach radioaktives Tracer-Molekül gekoppelt ist.

  • Houzy wächst rasant

    Houzy wächst rasant

    Houzy wächst weiter rasant. Wie das PropTech-Start-up gleichen Namens vermeldet, ist die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer der Plattform seit Anfang 2020 von 5000 auf 50’000 gestiegen. Dieses Wachstum sei auf das starke Bedürfnis der Wohneigentümerinnen und -eigentümer nach mehr Transparenz und fundierten Informationen rund um ihr Haus oder ihre Wohnung zurückzuführen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Daher habe Houzy im ersten Halbjahr 2021 einen schweizweiten Hypothekenvergleich integriert. Andere Funktionen wie der Pflanzenmanager, der Neophyten-Checker und der Solarrechner seien aktualisiert und erweitert worden. Gleichzeitig habe das Entwicklerteam alle Werkzeuge vereinfacht und verbessert, darunter auch die Erneuerungsfondsanalyse sowie den Heizungs- und Sanierungsrechner.

    Aus den vorliegenden Daten und Resultaten leite Houzy Empfehlungen für die Planung fälliger Sanierungsarbeiten ab oder erinnert daran, dass es Zeit ist, die Fenster zu wechseln. Ausserdem verfüge das Houzy-Netzwerk mittlerweile über mehr als 700 Handwerker. Zur Feier des Meilensteins lobt das Unternehmen im Rahmen eines Wettbewerbs 5000 Franken für ein Wohnprojekt aus.

  • Novavest schliesst Kapitalerhöhung ab

    Novavest schliesst Kapitalerhöhung ab

    Novavest hat eine weitere Kapitalerhöhung aus bestehendem genehmigtem Kapital abgeschlossen, informiert die Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret sind bei dem vom 14. bis zum 23. Juni durchgeführten Bezugsrechtshandel 642’619 neue Namenaktien zum Bezugspreis von je 42,05 Franken gezeichnet worden. Die eingespielten rund 27,0 Millionen Franken will Novavest für den Ausbau des Portfolios an Wohnimmobilien verwenden.

    Bei der Kapitalerhöhung war bestehenden Aktionären der Novavest Real Estate AG ein Recht auf den Bezug einer neuen Aktie pro elf bereits gehaltenen Namenaktien eingeräumt worden. Das Angebot sei darüber hinaus „sowohl bei institutionellen als auch bei privaten Anlegern auf grosses Interesse“ gestossen, schreibt das Unternehmen. In Folge habe Novavest sein Aktionariat erweitern können.

    Nach der Kapitalerhöhung belaufe sich das Aktienkapital von Novavest auf 207,4 Millionen Franken, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Erst im vergangenen Dezember hatte Novavest bei einer Kapitalerhöhung rund 28,6 Millionen Franken eingeworben. Auch diese Mittel wurden für die Erweiterung des eigenen Immobilienportfolios eingesetzt. Per Ende Mai setzte das Unternehmen dann den Nennwert seiner Aktien um 1,65 Franken auf 26,90 Franken zurück.

  • Emmi legt Grundstein für neue Käserei

    Emmi legt Grundstein für neue Käserei

    Emmi errichtet an ihrem Standort in Emmen für 50 Millionen Franken eine moderne Käserei. Sie wird das bestehende und über 40 Jahre alte Käsereigebäude ersetzen. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, gehöre dieser Neubau zu den bedeutendsten Investitionsprojekten in Emmis Geschichte. Am Donnerstag feierte die Milchverarbeiterin mit der Grundsteinlegung den Beginn der neuen Projektphase: der Hochbau wird in Angriff genommen. Neben Vertretern von Emmi und den Projektpartnern waren auch Ständerat Damian Müller und der Luzerner Regierungsrat Fabian Peter anwesend.

    Mit Vorbereitungsarbeiten im Umfeld war im November begonnen worden. Der Spatenstich erfolgte im Januar. Ende des Jahres soll das Gebäude stehen. Die Inbetriebnahme – zuerst parallel zur bestehenden Käserei – ist für Ende 2022 geplant. Die neue Käserei bietet „Raum für eine hochprofessionelle und ressourcenschonende Käseherstellung“, heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem schaffe sie entsprechend der langfristigen Wachstumspläne zusätzliche Kapazitäten.

    Zur Emmi Gruppe zählen in der Schweiz 25 Produktionsbetriebe. Zudem unterhält das Unternehmen 14 Tochtergesellschaften im Ausland. In acht davon ist sie auch mit Produktionsstätten vertreten. Aus der Schweiz exportiert Emmi ihre Produkte in rund 60 Länder. „Mit regionaler Milch aus der Zentralschweiz werden wir inskünftig noch mehr qualitativ hochstehenden Käse wie unseren Luzerner Rahmkäse für die ganze Welt herstellen“, so CEO Marc Heim.

    „Die Investitionen von Emmi zeugen von einem grossen Vertrauen in die regionale Wirtschaft und in den Standort Kanton Luzern“, wird Regierungsrat Peter zitiert. „Als wichtige Arbeitgeberin erfüllt sie zudem in vieler Hinsicht eine Vorbildfunktion. Wir sind stolz, Emmi in unserer Region zu haben.“

  • PriceHubble expandiert nach Tschechien

    PriceHubble expandiert nach Tschechien

    PriceHubble plane, seinen Fokus auf Mittel- und Osteuropa zu richten, informiert das auf Immobilienbewertungen für Unternehmen spezialisierte Zürcher PropTech-Unternehmen in einer Mitteilung. Dazu hat PriceHubble das tschechische PropTech Realtify übernommen. Das 2019 von Vladislav Kochetov in Prag gegründete Jungunternehmen bietet Dienstleistungen für Wohnimmobilien-Fachleute an. Kochetov solle das ab sofort als PriceHubble Czechia operierende Unternehmen auch unter dem Dach von PriceHubble leiten und insbesondere das Wachstum des Zürcher PropTech-Unternehmens in Mittel- und Osteuropa verantworten, schreibt PriceHubble.

    Die Übernahme soll die Position von PriceHubble stärken und ausbauen, erläutert Julien Schillewaert in der Mitteilung. „PriceHubble ist ohne Zweifel eines der am schnellsten wachsenden PropTech-Unternehmen in Europa“, wird der PriceHubble-CEO dort zitiert. „In Mittel- und Osteuropa gibt es starkes Wachstumspotenzial und die Eingliederung von Realtify in unser Team ermöglicht uns, unsere Marktexpansion in der Region zu beschleunigen.“  Mit der Übernahme ist PriceHubble nun in den Ländern Schweiz, Frankreich, Deutschland, Österreich, Niederlande, Belgien, Tschechien, Slowakei und Japan aktiv.

  • Nüssli baut zehn Pavillons für die Expo

    Nüssli baut zehn Pavillons für die Expo

    Am 1. Oktober beginnt in Dubai die eigentlich für 2020 geplante Weltausstellung. Nüssli errichtet zehn der insgesamt 200 Länderpavillons für die Expo, wie aus einer Medienmitteilung des Veranstaltungsbauers aus der St.GallenBodenseeArea hervorgeht. Trotz der genauen Einhaltung der Gesundheitsmassnahmen befinden sich alle Arbeiten auf Kurs, so dass die Pavillons von Baden-Württemberg, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich, Belarus, China, Japan, Kasachstan und Monaco rechtzeitig fertig werden.

    Die Pavillons von Frankreich und Japan haben dabei besondere Aufmerksamkeit erzeugt. So hat die Fachzeitschrift „Architectural Digest“ kürzlich die acht Pavillons vorgestellt, die architektonisch die bedeutendsten der Expo sein werden. Dazu gehören mit Frankreich und Japan auch zwei der von Nüssli gebauten Pavillons. Der Veranstaltungsbauer setzt dabei für Frankreich das Motto Pavillon des Lichts um und rückt für Japan die Themen Nachhaltigkeit und Verbindung Japans zum Nahen Osten in den Fokus.

    „Vorausschauende Planung, kulturelles Verständnis und der ständige Austausch im und zwischen den Teams pflegen wir als wichtige Grundsätze“, wird Harald Dosch in der Mitteilung zitiert, COO Special Projects bei Nüssli und verantwortlich für alle zehn Pavillons. Sein Unternehmen profitiert dabei auch von der Erfahrung. Denn Nüssli hat bereits vor 20 Jahren einen Pavillon für die Weltausstellung in Hannover gebaut. Inzwischen sind 35 weitere Expo-Projekte hinzugekommen.

  • Jansen und SFS sichern Arbeitsplätze

    Jansen und SFS sichern Arbeitsplätze

    Die beiden in der St.GallenBodenseeArea ansässigen Unternehmen Jansen und SFS haben eine Zusammenarbeit im Fensterbereich vereinbart, wie nun einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Dabei wird sich Jansen auf die Weiterentwicklung des Holz-Metall-Fenstersystems Connex konzentrieren, während SFS als exklusiver Partner die Marke Connex vertreibt.

    Im Rahmen dieser Zusammenarbeit möchte Jansen weiterhin Innovationen vorantreiben, während SFS durch das Connex-Portfolio seine Marktposition ausbauen möchte. Zudem verstehen beide Firmen ihre Kooperation als Bekenntnis zum Standort Schweiz. Indem sie ihre unternehmerische Verantwortung wahrnehmen, würden sie „Arbeits- und Ausbildungsplätze im Rheintal“ sichern.

    Zudem sollen die Kunden von der Partnerschaft profitieren. Denn einerseits können sich beide Firmen auf ihre komplementären Stärken konzentrieren und andererseits die Zusammenarbeit durch die geografische Nähe zu einem Erfolg werden lassen.

  • UBS spannt mit Invesco zusammen

    UBS spannt mit Invesco zusammen

    UBS und die amerikanische Invesco Real Estate haben eine Kooperation vereinbart. Gemeinsam bieten sie der UBS-Kundschaft Zugang zu den globalen Immobilienmandaten von Invesco. Damit werde es für die Privatkundschaft des UBS Global Wealth Managements effizienter, diese Anlageklasse in ihre Portfolios mit einzubeziehen, heisst es in einer Medienmitteilung der Zürcher Grossbank.

    Das neue Angebot werde vornehmlich in die Direktimmobilienstrategien von Invesco anlegen, aber auch in börsennotierte Immobilienwerte, Co-Investments und Direktimmobilien. Mit einem verwalteten Vermögen von 63,3 Milliarden Dollar in Immobilien-Direktinvestitionen und 19,9 Milliarden Dollar in börsennotierten Immobilienwerten sowie mit mehr als 580 Immobilien-Fachleuten weltweit sei Invesco „der einzige Manager mit vergleichbaren Strategien in den USA, Europa und Asien“, so UBS.

    „Dieses Angebot wurde speziell für die UBS und ihre Kunden strukturiert, um diesen langfristig stabile und attraktive regelmässige Einnahmen zu bieten“, wird Marty Flanagan, Präsident und CEO von Invesco, in der Mitteilung zitiert. Diese Partnerschaft, so Bruno Marxer, Head of Global Investment Management bei UBS, unterstreiche das Engagement des Bankhauses, seiner Kundschaft exklusiven Zugang zu Lösungen von führenden Partnern zu verschaffen.

  • Peach Property schliesst Kapitalerhöhung ab

    Peach Property schliesst Kapitalerhöhung ab

    Die Peach Property Group AG hat die Platzierung von ungesicherten, nachrangigen Pflichtwandelobligationen erfolgreich abgeschlossen, informiert das auf Liegenschaften in Deutschland spezialisierte Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Aufgrund des starken Interesses sei der Nominalbetrag der Anleihe auf 180 Millionen Franken ausgeweitet worden, heisst es dort weiter. Die eingespielten Mittel sollen zur Finanzierung kürzlich erworbener Wohnimmobilien in Nordrhein-Westfalen und Bremen sowie für weiteres Unternehmenswachstum verwendet werden.

    Spätestens zum Fälligkeitstag am 23. Dezember sollen die Obligationen in neu ausgegebene Namenaktien der Gruppe gewandelt werden. Der anfängliche Wandelpreis ist auf 55,00 Franken, der Nennwert der Aktie auf 1,00 Franken festgelegt. Das Aktienkapital des Unternehmens steigt durch die Wandlung um rund 3,2 Millionen Aktien oder 25,7 Prozent an. Die Aktien sollen in wenigen Tagen an der SIX Swiss Exchange gehandelt werden können.

  • PropTech: Die 3 wichtigsten Success Drivers

    PropTech: Die 3 wichtigsten Success Drivers

    Gemäss «Gartner Hype Cycle» unterliegt jede neue Technologie zuerst einmal hohen bzw. überzogenen Erwartungen. Nach einem «Zyklus der Enttäuschung» folgt eine «Phase der Erleuchtung», aus welcher anschliessend Lösungen auf einem realistisch steigendem Produktivitätsniveau entstehen. Data Science, Roboter und Drohnen, Virtual und Augmented Reality oder Artificial Intelligence sind nur einige dieser Basistechnologien. Die Blockchain reiht sich hier als eine der letzten technologischen Hype-Auslöser ein. Wir werden in den nächsten Jahren in diesen Bereichen vielversprechende Entwicklungen und Anwendungsfälle sehen.

    Die Herausforderung für ein PropTech-Unternehmen ist es, aus einer dieser Basistechnologien ein erfolgreiches Geschäftsmodell bzw. Produkt oder Service mit entsprechendem Problemlösungspotential und Skalierbarkeit zu entwickeln. In diesem Zusammenhang hört man oft Begriffe wie SaaS oder DSaaS. «Software as a Service» (SaaS) ist ein Cloud-Service Modell, bei dem sich Anwendungen und Daten in der Cloud und somit auf den Servern des PropTech-Anbieters befinden. Bei «Data Science as a Service» (DSaaS) werden die an die Cloud gelieferten Daten vom Anbieter aufbereitet, nach einem Algorithmus analysiert und dem Kunden als Erkenntnisse zurückgespielt.

    Dies ist aber nur eine Seite der Medaille. Die etablierten Firmen in der Immobilienbranche müssen den Mehrwert dieser Produkte und Services auch erkennen und dafür bereit sein zu bezahlen. Treiber für die Immobilienunternehmer wird hier sicherlich die Kosten- bzw. Effizienzseite sein, aber auch oder vor allem die Bedürfnisse ihrer Kunden. Wer sein Geschäftsmodell auf einen Megatrend ausrichtet – wie etwa Sustainability, Big Data oder Future Work – liegt hier grundsätzlich nicht falsch.

    Mehr zu erfolgreichen Geschäftsmodellen erfahren Sie hier:
    https://proptechmarket.net/loesungen

  • Bundesrat will mehr erneuerbaren Strom im Winter

    Bundesrat will mehr erneuerbaren Strom im Winter

    Der Bundesrat will die Sicherheit der Stromversorgung stärken. Er hat dafür die Botschaft zum Bundesgesetz über eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien verabschiedet. Diese sieht laut einer Mitteilung des Bundesrates unter anderem vor, den Ausbau der heimischen erneuerbaren Energien stärker als bisher vorgesehen voranzutreiben. Insbesondere will er die Versorgungssicherheit im Winter stärken.

    Laut der Botschaft sollen 2035 neu 17 Terawattstunden Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt werden, davon 14 Terawattstunden aus Photovoltaik. Bisher lag der Zielwert bei 11,4 Terawattstunden. 2050 soll die Produktion 39 Terawattstunden betragen, der bisherige Zielwert lag bei 24,2 Terawattstunden.

    Um die Versorgung im Winter zu sichern, sollen bis 2040 zusätzlich zu den bisherigen Zielwerten 2 Terawattstunden klimaneutralen Stroms erzeugt werden, die im Winter sicher abrufbar sein müssen. Dies soll vorrangig durch grosse Speicherkraftwerke erreicht werden, die über einen Winterzuschlag entschädigt werden. Ausserdem soll eine strategische Energiereserve etabliert werden, die auch die Stromversorgung gegen Ende des Winters absichert.

    Der Bundesrat will die Finanzierung der heutigen Förderinstrumente, die bis Ende 2022 und 2030 befristet sind, bis 2035 verlängern. Die Höhe des Netzzuschlags soll dabei weiter 2,3 Rappen pro Kilowattstunde betragen.

    Ausserdem soll der Strommarkt vollständig geöffnet und damit die dezentrale Stromproduktion gestärkt werden. Eine weiter bestehende Grundversorgung soll kleine Endverbraucher schützen.

  • PropertyMatch kommt in die Schweiz

    PropertyMatch kommt in die Schweiz

    Die im Kanton Waadt ansässige PMCH SA und die Waadtländer Kantonalbank (BCV) haben eine Schweizer Version von PropertyMatch aufgeschaltet, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die internationale Immobilienplattform wurde ursprünglich 2009 von CBRE, einem weltweit tätigen Dienstleistungsunternehmen, und der Handelsplattform GFI-Gruppe ins Leben gerufen. Seither hat sie den Angaben zufolge bereits zu mehr als 1700 Transaktionen für einen Gesamtbetrag von über 15 Milliarden Dollar auf dem Sekundärmarkt beigetragen.

    Die Schweizer Seite ist unter propertymatch.ch zugänglich. Die Plattform ist auf nicht kotierte kollektive Immobilienanlagen spezialisiert und bietet Nutzern Preisangaben in Echtzeit. Sie richtet sich in erster Linie an institutionelle Anleger und unabhängige Vermögensverwalter.

    Die Seite wurde zunächst mit bei der BCV hinterlegten nicht kotierten Immobilienanlagen gestartet. Das Angebot soll aber schrittweise ausgebaut und auf die gesamten nicht kotierten kollektiven Schweizer Immobilienanlagen erweitert werden, heisst es.

    Die Schweizer Version von PropertyMatch wird von der PMCH SA betrieben. Die Depotbank der BCV ist für die Abwicklung der Transaktionen verantwortlich.

  • Enerdrape gewinnt mit Klimapaneelen für Gebäude

    Enerdrape gewinnt mit Klimapaneelen für Gebäude

    Enerdrape hat 150000 Franken im Rahmen des Förderprogramms von Venture Kick gewonnen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) entwickelt eine nachhaltige Lösung zur Klimatisierung von Gebäuden. Das System des Start-ups besteht aus modular aufgebauten Paneelen, die in Innenräumen installiert werden. Diese nutzen die vorhandene thermische Energie und Abwärme, um das Gebäude zu heizen und zu kühlen.

    Alleine das Heizen und Kühlen von Gebäuden ist den Angaben von Enerdrape zufolge in Europa für rund 40 Prozent des CO2-Ausstosses verantwortlich. Laut dem Start-up erfordern nachhaltige Alternativen oft einen komplexen Installationsprozess und sind zudem teuer. Dagegen sei die Lösung von Enerdrape günstig und einfach umsetzbar. Die Paneele der Firma sind insbesondere für die Installation in Tiefgaragen sowie in Geschäftsgebäuden vorgesehen. In Europa sieht Enerdrape hier einen potenziellen Markt von 40 Millionen Franken.

    Die Förderinitiative Venture Kick unterstützt Jungunternehmen von der Idee bis zur Firmengründung. Die Venture Kick Stiftung hat das Institut für Jungunternehmen, das in Schlieren ZH, St.Gallen und Lausanne vertreten ist, mit der Durchführung der Initiative mandatiert.