Kategorie: immoNews

immoNews – Aktuelle Immobiliennews, Branchenmeldungen & Entwicklungen aus der Schweizer Immobilienwirtschaft auf einen Blick.

  • Riehen erhält grünes Licht für Geothermieausbau

    Riehen erhält grünes Licht für Geothermieausbau

    Riehen kann mit seiner Planung für den Ausbau einer weiteren Geothermie-Anlage fortfahren. Sie würde die Zahl der mit klimafreundlicher Wärmeenergie versorgten Einwohnerinnen und Einwohner von bisher 8500 auf 12’500 erweitern. Die Referendumsfrist ist Ende Oktober abgelaufen. Damit ist der positive Bescheid des Einwohnerrats nun rechtskräftig. Das teilt die Wärmeverbund Riehen AG (WVR) jetzt mit.

    In einem nächsten Schritt stehen im Sommer 2021 seismische Untersuchungen zur Erkundung des Untergrunds für das Projekt geo2riehen an. Damit wird ein geeigneter Standort für die Bohrungen gesucht. Bestätigt sich die Machbarkeit der Anlage, könnte 2023 mit den Bohrungen begonnen werden. Sie sollen mehr natürlich vorkommendes Thermalwasser zur Wärmenutzung erschliessen.

    Eine bereits vorliegende Machbarkeitsstudie bestätige dem Projekt „gute Aussichten auf Erfolg“. Die Bohrungen zur Förderung des Thermalwassers und der Bau der Anlage werden mit rund 20 Millionen Franken zu Buche schlagen. Die Kosten teilen sich die beiden Aktionäre, die Gemeinde Riehen und die Basler Energieversorgerin IWB. Das Bundesamt für Energie hat eine Förderung von 1,2 Millionen Franken zugesichert und weitere 5,1 Millionen Franken in Aussicht gestellt.

    Die Beteiligung von IWB ist von zunächst 27 auf jetzt 50 Prozent gestiegen. Das, so der WVR, erleichtere nicht nur die Finanzierung. Auch der Betrieb der Anlagen und des wachsenden Versorgungsnetzes lasse sich so besser mit IWB koordinieren: „Die schritt- und teilweise Stilllegung der Gasversorgung wird damit optimal auf das Wachstum des Riehener Wärmenetzes abgestimmt.“

  • Standortförderung Dietikon legt Zwischenbericht vor

    Standortförderung Dietikon legt Zwischenbericht vor

    Die Standortförderung Dietikon hat ihren Zwischenbericht für die Zeit von Mai bis Oktober vorgelegt. Die Auswirkungen und Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie machten sich deutlich bemerkbar. So zwang diese Situation die Gemeindeführungsorganisation GFO der Stadt Dietikon laut dem Bericht dazu, den Herbst- und Weihnachtsmarkt mitsamt dem Chlauseinzug abzusagen. Die Standortförderung habe allerdings die Einschränkungen als Chance gesehen und die frei gewordene Kapazität dazu genutzt, verschiedene Initiativen zur Stärkung des Zentrums und des lokalen Gewerbes ins Leben zu rufen.

    So lancierte die Stadt Anfang Oktober eine Testimonial-Kampagne mit 19 Dietiker Persönlichkeiten. Die drei Staffeln der Imagekampagne dauern bis Herbst 2021. Der Imageförderung dient auch eine 40-seitige Broschüre über Dietikon, die  an Schulen, Neuzuzügerfeiern, zur Personalrekrutierung sowie für die Ansiedlung von Unternehmen und Arbeitskräften eingesetzt werden soll. Sie ist gedruckt und online erhältlich.

    Schon im Juli hat sich auf Initiative der Standortförderung das NetzwerkStadt gebildet, das sich für ein attraktives Zentrum und den Einzelhandel einsetzt. Weitergeführt wird auch „Kunst und Kulinarik in leeren Mieträumen“, durch die Mieträume sichtbar gemacht und durch Veranstaltungen belebt werden.

    An weiteren Projekten nennt der Zwischenbericht die Suche nach einem Standort für die Schaffung eines Wirtschaftsclusters und das mit den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) durchgeführte Projekt „Smart City im öffentlichen Raum erlebbar machen“. Positiv vermerkt wird, dass trotz der Corona-Beschränkungen seit Mai der im Zentrum stattfindende Frischmarkt wieder geöffnet ist und, dass die Bauarbeiten der Limmattalbahn nach Plan verlaufen. Eine anlässlich des Herbstmarktes geplante Baustellenbegehung dort allerdings musste wegen Corona abgesagt werden.

  • Westhive lockt digitale Nomaden in die Berge

    Westhive lockt digitale Nomaden in die Berge

    Das Berghuus Radons liegt oberhalb von Savognin auf 2000 Meter Höhe. Nun wird es auch zu einem Arbeitsort für digitale Nomaden. Wie Westhive mitteilt, richtet es im Berggasthaus mit dem Westhive Retreat einen Standort für flexible Arbeitsplätze und Workshops ein. „Wir wollten von Beginn an das Westhive Ökosystem mit Standorten für ungestörte Meetings abseits des Tagesgeschäfts erweitern“, wird Andreas Widmer, Mitgründer des Zürcher Anbieters von Gemeinschaftsarbeitsplätzen, in einer Mitteilung zitiert.

    Aus Widmers Sicht ist der Standort insbesondere für Strategiesitzungen geeignet. „Die Natur ist unfassbar inspirierend, und die Räumlichkeiten im Berghuus sind perfekt für Seminare und Tagungen.“ Insgesamt stehen zwölf Zimmer zur Verfügung.

    Das Berghuus öffnet laut Angaben auf seiner Internetseite wieder am 19. Dezember. Reservationen der Arbeitsplätze sind aber schon jetzt bei Westhive möglich. Mitglieder bestehender Westhive-Standorte können sich über die bestehende Infrastruktur anmelden und auf die gleiche Infrastruktur zurückgreifen wie an den bisherigen Standorten.

    Westhive hat 2018 seinen ersten Standort in Zürich-West eröffnet. Inzwischen sind vier weitere hinzugekommen, davon einer in Basel. Ein weiterer Standort am Zürcher Flughafen soll im ersten Quartal 2021 folgen.

  • Areal zwischen St.Gallen und Gossau erhält grünes Licht

    Areal zwischen St.Gallen und Gossau erhält grünes Licht

    Das Gebiet zwischen St.Gallen und Gossau ist schon heute Heimat zahlreicher Unternehmen. Dank der Autobahn, der S-Bahn und den Busverbindungen ist es auch heute schon gut erschlossen. Nun wollen beide Städte das 1,7 Millionen Quadratmeter grosse Areal zwischen St.Gallen und Gossau erschliessen. Es soll verkehrstechnisch aufgewertet werden, neue Firmen anziehen und bestehenden Firmen Raum zur Weiterentwicklung geben.

    Das St.Galler Stadtparlament hat am 27. Oktober grünes Licht für die Entwicklungsplanung gegeben, das Gossauer Stadtparlament folgte am 3. November, wie der Verein Areal St.Gallen West – Gossau Ost in einer Mitteilung schreibt.

    Die Entscheidung ist in beiden Stadtparlamenten einstimmig gefallen. So hob der grüne St.Galler Stadtparlamentarier Andreas Hobi in der Debatte am 27. Oktober laut einem Artikel des „Tagblatts“ hervor, dass das Gebiet eine hohe Wertschöpfung habe und der öffentliche Verkehr eine eigene Trasse erhalten solle. Ivo Liechti betonte im Namen der CVP/EVP-Fraktion, dass das Areal das grösste zusammenhängende Arbeitszonengebiet im Kanton darstelle.

    Die Kosten der Entwicklungsplanung werden auf 1,734 Millionen Franken budgetiert. Davon tragen die beiden Städte je 611‘200 Franken. Von den restlichen 30 Prozent übernimmt der Kanton 20 Prozent, die angrenzende Gemeinde Gaiserwald SG und die Wirtschaft je 5 Prozent. Das ebenfalls angrenzende Herisau AR beteiligt sich nicht an den Kosten der Entwicklung.

  • Flughafen eröffnet The Circle

    Flughafen eröffnet The Circle

    The Circle ist während Jahren die grösste Hochbaustelle der Schweiz gewesen. Seit Donnerstag ist der Gebäudekomplex unmittelbar neben dem Flughafen der Öffentlichkeit zugänglich, wie der Flughafen in einer Mitteilung schreibt.

    Die Eröffnung erfolgt schrittweise. Bereits seit Oktober ist das Universitätsspital Zürich mit einem Gesundheitszentrum im Circle vertreten, auch die Victoria Apotheke ist bereits eröffnet. Läden wie Avec und Bayard öffnen im November. Das Hyatt Regency Hotel mit der Convention Hall für 2500 Personen öffnet im Dezember, das Hyatt Place Hotel folgt im Frühjahr. Einige Büromieter sind bereits eingezogen. Andere Mieter wie Abraxas, Microsoft, MSD, Novo Nordisk, SAP und Oracle folgen schrittweise. Im Frühjahr folgt ein Gemeinschaftsbüro von Westhive.

    Andreas Schmid, Verwaltungsratspräsident der Flughafen Zürich AG, betont, dass die Baukosten im Griff behalten werden konnten und The Circle fast vollständig vermietet ist. „Der Realisierungsentscheid war ein mutiger Schritt der beiden Miteigentümer“, wird er in der Mitteilung zitiert. „Heute können wir die Früchte dafür ernten.“

    Ähnlich sieht es Rolf Dörig: „Der Circle ist in jeder Hinsicht eine zukunftsgerichtete Überbauung: verdichtetes und nachhaltiges Bauen am richtigen Standort und ein modernes Nutzungskonzept, das sich an den Bedürfnissen der heutigen wie auch künftigen Generationen ausrichtet“, wird der Verwaltungsratspräsident der Miteigentümerin Swiss Life zitiert.

  • LuzernPlus-Präsidentin Michèle Graber tritt zurück

    LuzernPlus-Präsidentin Michèle Graber tritt zurück

    Michèle Graber, die LuzernPlus seit dem 1. Januar 2020 präsidiert, hat sich zum Rücktritt entschlossen. Ihr Rücktritt per 31. Dezember 2020 erfolgt aus zeitlichen Gründen. Hauptberuflich leitet sie die überbetrieblichen Kurse für DentalassistentInnen in der Zentralschweiz. Ausserdem ist sie seit 2011 Mitglied des Luzerner Kantonsrates. Der Aufwand, den das Präsidium mit sich bringt, die Tätigkeit als Kantonsrätin und insbesondere die berufliche Mehrbelastung infolge Corona waren auf Dauer nicht miteinander vereinbar.

    «Ich habe mich sehr gerne für den Gemeindeverband LuzernPlus eingesetzt. Die zeitlichen Ressourcen, welche ich unter den gegebenen Voraussetzungen dem Verband zur Verfügung stellen kann, lassen sich allerdings nicht mit meinen hohen Ansprüchen an die Qualität meiner Arbeit vereinbaren. Deshalb habe ich mich entschieden, mich auf weniger Aufgaben zu fokussieren», sagt Michèle Graber. „Ich habe einen sehr dynamischen Verband kennengelernt, für dessen Ziele ich mich sehr gerne eingesetzt habe. Die regionale Zusammenarbeit ist eine Stärke unserer Region und diese soll unbedingt ausgebaut werden.“

    André Bachmann, Vorstandsmitglied von LuzernPlus, bedauert den Rücktritt. «Wir danken Michèle Graber für ihr umsichtiges Wirken. Sie hat durch ihre freundliche Art dem Verband ein Gesicht gegeben». Bachmann weiter: «Insbesondere die Verbindung in den Kantonsrat war für unseren Verband sehr wichtig. Wir schätzen, dass Michèle Graber unserem Verband verbunden bleiben wird. Für die berufliche wie private Zukunft wünschen wir Michèle Graber alles Gute.»

    Die Suche nach einer Nachfolgerin oder einem Nachfolger läuft

    André Bachmann, bisheriges Vorstandsmitglied, übernimmt interimistisch die präsidialen Aufgaben. Zudem hat der Vorstand umgehend die Suche nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin eingeleitet. «Wir werden den Prozess zur Nachfolgeregelung sorgfältig aufsetzen und unsere Delegierten bis Ende 2020 über die geplanten Schritte informieren.» Bachmann weiter: «Die Ersatzwahl soll voraussichtlich an der Delegiertenversammlung im April 2021 stattfinden.»

  • Vorlage «Unterfeld Süd» in Baar an der Urne angenommen

    Vorlage «Unterfeld Süd» in Baar an der Urne angenommen

    Komitee und Bauherrschaft sind überzeugt, dass Baar mit der Annahme der Vorlage «Unterfeld Süd» gestern einen richtigen und wichtigen Entscheid für die künftige gesunde Entwicklung des Lebens- und Wirtschaftsraums Baar getroffen hat. Die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger bekennen sich zu einem Konzept, welches unter Führung der Gemeinde Baar und gemeinsam mit Experten und Baarer Interessenskreisen entwickelt wurde.

    Ein Quartier, das neue Massstäbe setzt
    Über die nächsten Jahre soll im Unterfeld Süd ein nachhaltiger Lebensraum mit einem zukunftsorientierten, vielfältigen und ergänzenden Angebot entstehen, der in Baar und in der Region Zug neue Massstäbe setzt. Der Bauherrschaft schwebt ein Quartier vor, das Dorf mit Kleinstadt, Tradition mit Zukunft, sowie Arbeiten und Wohnen zu einer Symbiose verbindet und einen vernetzten Raum mit neuen Lebens-, Wohn- und Arbeitsformen bildet.

    Das Unterfeld Süd bietet vielfältige Entwicklungs- und Nutzungsmöglichkeiten. Neben den Wohnungen (Miete, Stockwerkeigentum, preisgünstiges Wohnen) sind weitere Nutzungen wie Büros und Dienstleistungen sowie publikumsorientierte Nutzungen in Teilen der Erdgeschosse vorgesehen.

    Das Areal ist ein kantonales Verdichtungsgebiet und liegt als eine der letzten unbebauten Bauzonen der Region direkt auf der Gemeindegrenze zwischen Baar und Zug am Bahnhof Baar-Lindenpark und angrenzend an die Erholungszone Lorze.

    Etappierte Umsetzung
    Die Bauherrschaft geht jetzt umgehend die nächsten Schritte an, um den Willen der Baarer Stimmbürger zeitnah umzusetzen. Anfang 2021 startet ein Architekturwettbewerb für die erste Bauetappe, dem die Richtlinien des Quartiergestaltungsplans zugrunde liegen. Nach der Auswahl des Siegerprojekts im Sommer 2021 wird ein entsprechender Bebauungsplan ausgearbeitet, welcher voraussichtlich im Sommer 2022 der Baarer Gemeindeversammlung vorgelegt werden kann. Anschliessend erfolgt die Baueingabe für die zwei Baufelder der ersten Bauetappe. Die weiteren Bauetappen werden voraussichtlich mit einer leichten zeitlichen Verschiebung parallel bearbeitet. Die ersten Bauarbeiten für die Erstellung der Gebäude auf dem Gelände beginnen frühestens im Sommer 2023. Implenia ist für die gesamte Arealentwicklung zuständig und entwickelt die Baufelder 1A und 4 (im Bild in Gelb markiert) als Eigentümer sowie die Baufelder 1B und 3 (im Bild in Grün markiert) im Auftrag von Ina Invest.

    Wir danken der Gemeinde Baar, den aktiven Unterstützern aus Politik und Gesellschaft, sowie den Baarer Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern für ihr Vertrauen und das klare Bekenntnis zur Entwicklung Unterfeld Süd. 

  • Ein weiteres Hochhausprägt Zürich Oerlikon

    Ein weiteres Hochhausprägt Zürich Oerlikon

    Der Grundstein zum Projekt wurde bereits 2014 mit einem mehrstufigen Generalplanerwettbewerb gelegt. Als Sieger gingen Armon Semadeni Architekten, Zürich, hervor. In den Franklinturm am Bahnhof Zürich Oerlikon investieren die SBB rund 96 Millionen Franken. Der knapp achtzig Meter hohe Neubau wird auf 21 Stockwerken 14’800 Quadratmeter Büroflächen umfassen sowie auf 200 Quadratmeter im Erdgeschoss Läden und Gastronomieangebote. Zudem wird in den Franklinturm eine Velorampe integriert, welche die Hofwiesenstrasse mit der Velostation Passage Oerlikon verbindet. Die Verkaufs- und Gastronomieflächen im Erdgeschoss werden 2021 vermarktet. Mit dem Projekt will die SBB die Arbeits- und Lebensqualität in Zürich Oerlikon weiter aufwerten. Das Bauwerk werde gemeinsam mit dem Andreasturm das Stadtbild im Norden Zürichs massgeblich prägen, betonen die Projektverantwortlichen.Wie bei vorangegangenen Neubauten der SBB, wird auch der Franklinturm nach dem Standard «DGNB/SGNI Platin» der Schweizer Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft realisiert. Das System bewertet ökologische, ökonomische, soziokulturelle und funktionale Qualitäten eines Gebäudes. ■

  • Flughafen Zürich: Neuer Hangar für die Geschäftsfliegerei

    Flughafen Zürich: Neuer Hangar für die Geschäftsfliegerei

    Für die Geschäftsfliegerei plant der Flughafen Zürich im äussersten Westen, bei Rümlang, einen neuen Hangar. Der Flughafen rechnet mit Kosten von 50 Millionen Franken. Geplant ist ein Hangar, in dem die Maschinen gewartet und parkiert werden, ein Terminal für die Passagiere mit Sicherheits- und Zollkontrollen sowie Büroflächen. Die Flughafen Zürich AG hat deshalb beim Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) des Bundes ein Plangenehmigungsgesuch zum Bauprojekt «Zone West, Hochbau inklusive Vorfeld und Erschliessung» eingereicht, schreibt die Flughafen Zürich AG in einer Mitteilung. Das geplante Gebäude verfügt über eine Fläche von 80 x 280 Meter sowie eine Höhe von maximal 30 Metern. Noch ist die Geschäftsfliegerei beim General Aviation Center im Osten auf dem Flughafengelände angesiedelt. Dieser Standort soll langfristig für andere Bauten wie zum Beispiel eine neue Frachtanlage angesiedelt werden. In der Nähe des künftigen neuen Hangars sollen auch neue Standplätze entstehen. Aus diesem Grund müssen der bei Flugfans beliebte Spotterhügel und der Heligrill weichen. Es werde jedoch einen neuen Spotterplatz geben, sagt eine Sprecherin der Zürich Flughafen AG. Der Baubeginn des neuen Hangars steht noch nicht fest. ■

  • Imomi lanciert Plattform für privaten Immobilienverkauf

    Imomi lanciert Plattform für privaten Immobilienverkauf

    Ab sofort offeriert die digitale Plattform imomi.ch Immobilienbesitzerinnen und -besitzern die Möglichkeit, ihr Objekt selbständig und ohne Makler zu verkaufen. „Die Digitalisierung hat bereits viele Bereiche unseres Lebens vereinfacht. Nun wird es Zeit, die generell träge Immobilienbranche zu revolutionieren“, wird CEO und Mitgründer Nicholas J. Arthur in einer Medienmitteilung des Basler Start-ups Imomi zitiert.

    Oft fehle es an Erfahrung und Zeit, sich selbst um den Verkauf zu kümmern. So sähen sich Verkaufswillige häufig gezwungen, Maklerkommissionen bis 3 Prozent in Kauf zu nehmen, heisst es dort weiter. Bei der Eigenvermarktung über imomi.ch zahle der Kunde erst bei erfolgreichem Abschluss 0,9 Prozent des Verkaufspreises.

    Für die sichere und effiziente Abwicklung des Verkaufsprozesses bietet Imomi eine unabhängige und kostenlose Schätzung des Werts einer Immobilie und eine professionelle Dokumentation. Diese beinhaltet das Erstellen eines virtuellen Hauses mit 3D-Rundgängen sowie professionelle Fotos und Drohnenaufnahmen. Eine entsprechende Annonce wird schweizweit in die relevantesten Immobilienplattformen eingestellt. Die Sicherheit eines professionellen Vertragswerks sei durch fachkundige Notare gewährt.

  • Entwicklung Areal ehemaliges Kantonsspital

    Entwicklung Areal ehemaliges Kantonsspital

    Die zu bebauende Fläche befindet sich nur wenige Gehminuten von der Zuger Altstadt entfernt und verfügt über ein hervorragendes Entwicklungspotenzial, schreibt das Hochbauamt des Kantons Zug in einer Mitteilung. Für das Areal besteht ein rechtsgültiger Bebauungsplan. Dieser umfasst verschiedene Baubereiche mit öffentlichen Nutzungen, Gastronomie- und Hotelnutzungen, Wohnungen sowie Wohnen im Alter. In einem zweistufigen Wettbewerbsverfahren soll ein geeignetes Team aus Investoren, Betreibern und Planern evaluiert werden, um ein konkurrenzfähiges Baurechtsangebot sowie das beste Bebauungskonzept für das Areal zu finden.

    Verbindliche Offerte einreichen
    In der laufenden Phase 1b «Engere Auswahl» würden die aus der Phase 1a «Präqualifikation» selektierten Teams die Möglichkeit erhalten, ihre Vorschläge weiter zu vertiefen und eine verbindliche Offerte zum Baurecht einzureichen. Nach rechtskräftigem Abschluss des Baurechtsvertrags sowie der Entwicklungsvereinbarung zwischen dem Kanton und dem Investor des Siegerkonzepts übernimmt dieser die Verantwortung für die Durchführung der Stufe 2 «Architekturwettbewerb/Studienauftrag». Dabei soll das Projekt evaluiert werden, welches die Rahmenbedingungen des Bebauungsplans sowie des ausgewählten Entwicklungskonzepts aus der 1. Stufe umzusetzen vermag, schreibt das Hochbauamt weiter. ■

    Kontakt

    Baudirektion Kanton Zug
    Hochbauamt
    Telefon +41 (0) 41 728 54 00
    Info.hba@zg.ch
    www.zg.ch/hochbauamt

  • E-Busse verbinden Zürcher ETH-Standorte

    E-Busse verbinden Zürcher ETH-Standorte

    Das in Bassersdorf ZH ansässige Verkehrsunternehmen Eurobus hat neu drei vollelektrische Gelenkbusse von Mercedes-Benz im Einsatz. Die erst vor wenigen Wochen vorgestellten Fahrzeuge der Modellreihe eCitaro G werden auf dem sogenannten ETH-Link zwischen den beiden Standorten der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich eingesetzt. Es sind die ersten, die im Linienbetrieb fahren.

    Die 18,13 Meter langen vollelektrischen Gelenkbusse fahren zu 100 Prozent mit grünem Schweizer Wasserstrom. Ihre Kapazität liegt bei 38 Sitz-, 93 Steh- und zwei Rollstuhlplätzen. Zudem bieten sie öffentliches WLAN, USB-Ladesteckdosen und Klimatisierung. Sie ersetzen ab sofort die bisherigen dieselbetriebenen Shuttle-Busse zwischen dem Zürcher Zentrum und Hönggerberg. An der Haltestelle Hönggerberg tanken sie jeweils neuen Strom.

    „Die neuen Elektrobusse zeichnen sich neben ihrer Umweltfreundlichkeit vor allem durch die ruhige Fahrweise, den komfortablen Niederflureinstieg sowie das ansprechende Innen- und Aussendesign aus“, wird der Geschäftsführer der Eurobus welti-furrer AG, Patrick Nussbaumer, in einer Medienmitteilung von Daimler zitiert. „Die ETH setzt damit ein klares Zeichen und stärkt ihre Position als zukunftsorientiertes Bildungsinstitut.“

    Armin Krieg, Leiter Vertrieb Linienbusse der Winterthurer Daimler-Tochter EvoBus (Schweiz) AG, zeigt sich zufrieden, „dass wir mit der Einführung des eCitaro G unseren angekündigten Fahrplan der E-Mobilität in Stadtbussen konsequent fortführen und die Innovations- und Technologieführerschaft von Daimler Buses ausgerechnet im Epizentrum der technisch-naturwissenschaftlichen Forschung und Lehre unterstreichen dürfen.“

  • Bund unterstützt Sanierungen im gemeinnützigen Wohnungsbau

    Bund unterstützt Sanierungen im gemeinnützigen Wohnungsbau

    Die gemeinnützigen Wohnbauträger der Schweiz verfügen über einen Bestand von knapp 170’000 Wohnungen, informiert der Bundesrat in einer Mitteilung. Viele dieser hauptsächlich in Städten und Agglomerationen gelegenen Wohnungen seien älter als 30 Jahre und genügten den heutigen energetischen Anforderungen nicht mehr, heisst es dort weiter. Ein Sonderprogramm des Bunds soll gemeinnützige Wohnbauträger motivieren, ihre Gebäude nachhaltig zu sanieren.

    Das vom Bundesrat ausgearbeitete Programm sieht dabei die Gewährung von Darlehen in Höhe von bis zu 50’000 Franken pro zu sanierender Wohnung vor. Bei einer Laufzeit von 25 Jahren wird in den ersten zehn Jahren auf die Erhebung von Zinsen verzichtet. Voraussetzung ist, dass die Sanierungsarbeiten den Zustand der Gebäudehülle auf die Stufe B des Gebäudeenergieausweises der Kantone (GEAK) verbessern oder den Minergie-Standard erfüllen.

    Ein ähnliches Programm für den ländlichen Raum wird von der Stiftung für Wohneigentumsförderung (SFWE) aufgelegt, informiert der Bundesrat in der Mitteilung weiter. Hier können jeweils 90’000 Franken pro Wohnung für maximal drei Wohnungen beantragt werden. Gesuche für beide Programme können bei den Dachorganisationen des gemeinnützigen Wohnungsbaus beziehungsweise der SFWE bis Mitte Oktober 2023 eingereicht werden.

  • Gotthard-Windpark ist offiziell eingeweiht

    Gotthard-Windpark ist offiziell eingeweiht

    Der Parco eolico del San Gottardo ist auf dem Gotthard-Pass offiziell eingeweiht worden. Es ist aktuell der einzige Windpark, der in der Schweiz im Bau ist. Er wird seinen regulären Betrieb im November aufnehmen. Für die kommenden Sommermonate sind laut einer Medienmitteilung der Betreiberin Azienda Elettrica Ticinese (AET) „zahlreiche Wiederherstellungs- und Bodensanierungsmassnahmen“ vorgesehen.

    Staatsrat Claudio Zali, Direktor der Territorialabteilung, Airolos Bürgermeister Franco Pedrini, der Generaldirektor von Services Industriels de Genève (SIG),  Christian Brunier, und der Direktor der AET, Roberto Pronini, haben die Anlage symbolisch in Betrieb genommen. Anwesend waren auch Vertreter von Unternehmen und Institutionen, die an dem Projekt beteiligt sind.

    Für die Bauphase wurden die Sommermonate der vergangenen beiden Jahre genutzt. Geplant war die Inbetriebnahme bereits im Herbst 2009. Doch die Verantwortlichen hätten damals laut eines Artikels der „Luzerner Zeitung“ „zugegeben, dass sie den Aufwand des Projekts unterschätzt haben“. Zur Begründung habe der damalige Verwaltungsratspräsident fehlende Erfahrung der Schweiz mit Windparks angeführt.

    Jetzt stehen auf dem Gotthard-Pass fünf statt der ursprünglich sieben geplanten Windräder. Sie wurden von der deutschen Firma Enercon geliefert. Die jährliche Produktion dieser Generatoren von je 2,35 Megawatt wird laut der Mitteilung auf zwischen 16 und 20 Gigawattstunden geschätzt. Sie könne den Strombedarf im Leventina-Tal zwischen den Südportalen des Gotthard-Tunnels bei Airolo bis Biasca abdecken.

    Die Investition in Höhe von 32 Millionen Franken wurde von den Aktionären des Gotthard-Windparks unterstützt: AET hält 70 Prozent, SIG 25 Prozent und die Gemeinde Airolo 5 Prozent. Die Anlage bekommt für 20 Jahre Subventionen aus dem Fond der Kostendecken Einspeisevergütung (KEV) für erneuerbare Energien. Dabei handelt es sich um ein Instrument des Bundes zur Förderung erneuerbarer Energien. Es wird durch eine Abgabe der Konsumentinnen und Konsumenten auf den Strompreis finanziert.

  • Gewerbeimmobilien dürften billiger werden

    Gewerbeimmobilien dürften billiger werden

    Der Swiss Real Estate Sentiment Index von KPMG ist ein Indikator für die erwarteten Entwicklungen am Immobilienanlagemarkt. Im vergangenen Jahr hat der Index ein Allzeithoch erreicht. In diesem Jahr ist er auf dem tiefsten Stand seit dem Messbeginn 2012 gefallen. Er liegt laut einer Mitteilung des Beratungsunternehmens bei -13,1 Punkten.

    Die Einschätzung der Marktteilnehmer zur Wirtschaftsentwicklung trägt 20 Prozent zum Gesamtindex bei. Der entsprechende Wert ist um 60,9 Punkte auf -73,8 Punkte abgestürzt. Die zweite Komponente bildet die Erwartung der Preisentwicklung. Hier liegt der Wert nach 43,5 Punkten im Vorjahr mit 2,1 Punkten noch knapp über der Stabilitätsachse.

    Bei Wohnimmobilien bleiben die Preiserwartungen zwar positiv und sind nahe am Höchstwert von 2015. Entgegen der Erwartungen gehen Akteure auf dem Immobilienanlagemarkt auch nicht von sinkenden Preisen für Immobilien in peripheren Lagen aus. Allerdings dürften die Preise von kommerziell genutzten Immobilien sinken. Insgesamt 76 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Büroflächen im erweiterten Geschäftsgürtel als eine Folge der Corona-Krise abnehmen wird. Auch Verkaufsflächen dürften künftig weit weniger genutzt werden. Insbesondere für Einkaufszentren sehen die Befragten weniger Bedarf. Mehr Bedarf sehen Experten jedoch für Immobilien im Gesundheitsbereich sowie für Logistikflächen.

    Die Ergebnisse zeigen zwar, dass das Corona-Jahr die Stimmung auf dem Immobilienanlagemarkt eingetrübt hat. „Wegen der erwarteten Auswirkungen auf die zukünftige Nachfrage sehen die Marktteilnehmer aber auch Chancen, dass neue Nutzersegmente in den Investitionsfokus rücken“, wird Beat Seger, Partner und Immobilienexperte bei KPMG, zitiert. Ausserdem würden Wohnimmobilien zur Stabilität der Anlageklasse beitragen.

  • Implenia realisiert Grossüberbauung bei Genf

    Implenia realisiert Grossüberbauung bei Genf

    Rund um den Bahnhof Lancy-Pont-Rouge soll ein neues urbanes Zentrum entstehen. Hier habe Implenia bereits drei Gebäude als Totalunternehmer für Swiss Prime Site errichtet, informiert das Bau- und Immobilienunternehmen aus Dietlikon in einer Mitteilung. Nun soll Implenia ein weiteres Gebäude für die Solothurner Immobiliengesellschaft realisieren. Der Auftrag hat ein Volumen von rund 132 Millionen Franken.

    Konkret hat Implenia den Auftrag für die Überbauung Alto Pont-Rouge erhalten. Sie ist als 15-stöckiges Gebäude zuzüglich dreier Tiefgaragenebenen mit einer Nutzfläche von insgesamt 35’000 Quadratmetern angelegt. Die Flächen sind hauptsächlich für Büros vorgesehen, kleinere Flächen sollen als Lebensmittelläden und Restaurants genutzt werden. Kern des Gebäudekomplexes bildet ein zentrales Atrium mit Glasfassaden.

    Die Überbauung werde „höchste Nachhaltigkeitsansprüche erfüllen und mindestens nach SNBS Gold zertifiziert sein“, erläutert Implenia in der Mitteilung. Der Beginn der Bauarbeiten ist für diesen November vorgesehen, im Juni 2023 sollen die Arbeiten fertiggestellt sein. Für Jens Vollmar, Head Division Buildings, ist der neue Auftrag „auf Basis einer langjährigen und vertrauensvollen Beziehung zwischen Swiss Prime Site und Implenia zustande gekommen“.

  • Bellinzona bekommt innovatives Quartier

    Bellinzona bekommt innovatives Quartier

    In Bellinzona wird mitten im Zentrum ein neues Stadtviertel mit Modellcharakter entstehen. Unter den fünf eingereichten Vorschlägen hat sich eine Expertenjury der Stadt nun für das Projekt Porta del Ticino (Tor zum Tessin) entschieden. Hohe Aufmerksamkeit schenkt es den Themen Nachhaltigkeit, Intergenerationalität und langsame Mobilität. Insbesondere sei dort auch ein Innovationspark geplant, schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung.

    Darüber hinaus ist auch Wohnraum für 2500 Personen vorgesehen, schreibt das Tessiner Blatt „La Regione“. Das von der Stadt in ihrer Mitteilung als „epochal“ und „tiefgreifend“ bezeichnete Stadtentwicklungsprojekt wurde der Öffentlichkeit von den Partnern Bellinzona, SBB und Kanton Tessin nun vorgestellt. Alle Entwürfe sind bis zum 7. November auf der Piazza del Sole ausgestellt.

    Das Projekt habe durch „seinen mutigen städtebaulichen und landschaftsgestalterischen Ansatz überzeugt, den zentralen Bereich des Areals unbebaut zu lassen, damit der gesamten Bevölkerung eine freie Grünfläche zur Verfügung zu stellen und den neuen Stadtteil als natürliche und attraktive Ergänzung zur Stadt zu öffnen“, heisst es vonseiten der Stadt.

    Das 120’000 Quadratmeter grosse Gebiet, das für das neue Quartier vorgesehen ist, wird derzeit noch von den historischen SBB-Werkstätten eingenommen. Nach ihrer Verlegung werden sie 2026 ihren Betrieb in Arbedo-Castione aufnehmen. Danach soll die Realisierung des Modellquartiers in Angriff genommen werden. Die Vision dafür soll frühestens in 20 Jahren Realität werden, berichtet die Online-Zeitung ticinonews.ch. Weitere Entwicklungsschritte seien in 30 und 40 Jahren vorgesehen.

    Wie auch ein auf YouTube veröffentlichtes Video des Entwicklungsprojekts zeigt, soll das Quartier um die 101 Jahre alte sogenannte Cattedrale gebaut werden, das denkmalgeschützte Herzstück der SBB-Werkstätten. Dort werden bis heute jährlich 500 alte und neue Lokomotiven gewartet. Sie gilt als eine der wichtigsten Industriebauten im Tessin.

    Erarbeitet wurde dieses Stadtentwicklungsprojekt von einem Team, das sich aus den Zürcher sa_partners, TAM associati aus Venedig und dem Mailänder Landschaftsarchitekten Franco Giorgetta zusammensetzt.

    Susanne Zenker, Geschäftsleitungsmitglied von SSB Immobilien, erinnert gegenüber „La Regione“ daran, dass die Werkstätten „immer nach aussen verschlossen“ waren. Künftig jedoch werde sich dieses Areal „seiner Bevölkerung öffnen und zu einem attraktiven Raum werden. Bezüglich der vor allem im technologischen Bereich ins Visier genommenen Annäherung von privaten und öffentlichen Akteuren werde das neue Areal „eine Visitenkarte für das Bellinzona der Zukunft“.

  • Sauberer Ladestrom darf auch etwas mehr kosten

    Sauberer Ladestrom darf auch etwas mehr kosten

    Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Juice Technology AG in Cham hat eine aktuelle Studie zum Ladeverhalten und zur Energienutzung bei E-Autos veröffentlicht. Eine Befragung von 5154 E-Autofahrerinnen und Fahrern sollte klären, wie das Verhalten an der Ladestation ist und welche Rolle die Herkunft des Ladestroms spielt.

    Knapp 50 Prozent der gefahrenen Kilometer werden laut der Medienmitteilung zuhause geladen, rund 22 Prozent am Arbeitsplatz. Nur 17 Prozent der Ladevorgänge werden an sogenannten Super Chargern oder Schnellladestationen durchgeführt. Für 85 Prozent der E-Autofahrer sei die Nutzung von sauberer Energie sehr wichtig oder wichtig, heisst es laut Mitteilung in der Studie.

    Gefragt wurde auch nach der Bereitschaft, für saubere Energie, die in Echtzeit produziert werden würde, einen höheren Betrag zu zahlen. Darauf antworteten 87 Prozent mit „Ja“. Beim Betrag gab es Unterschiede: 60 Prozent würden bis zu 4,89 Cent pro Kilowattstunde mehr zahlen, 27 Prozent bis zu 3,01 Cent pro Kilowattstunde.

    Die Umfrage fand vom 12. bis 14. Oktober 2020 online in der Schweiz, Deutschland und Österreich statt. Befragt wurden insgesamt 5154 Personen. Der Rücklauf lag bei 576 Antworten, davon kamen 82 Prozent aus Deutschland, 12 Prozent aus der Schweiz und 6 Prozent aus Österreich.

  • Schweiz hat das beste Energiesystem

    Schweiz hat das beste Energiesystem

    Unter Berücksichtigung der drei Kriterien Energiesicherheit, Gerechtigkeit und ökologische Nachhaltigkeit hat die Schweiz das vorbildlichste Energiesystem der Welt. Damit erreichte sie wie im Vorjahr den Spitzenplatz. Das geht aus dem Weltenergie-Trilemma-Index 2020 des Weltenergierats hervor. Diesen erstellte er gemeinsam mit dem global agierenden Strategieberatungsunternehmen Oliver Wyman.

    Wie der Weltenergierat in einer Medienmitteilung schreibt, analysiert dieser Index historische Trends. Sie sollen es energiepolitischen Entscheidungsträgern und Interessenvertretern ermöglichen, ihre Leistung über die Zeit nachzuverfolgen und mit anderen zu vergleichen.

    Vor allem ihr hoher Anteil an Wasserkraft beschert der Schweiz in dieser Rangliste von insgesamt 130 Ländern den Spitzenplatz. Auch bei der Bezahlbarkeit steht sie in den Top 10. Dies ist dem insgesamt hohen Wohlstand gedankt. Einzig bei der Versorgungssicherheit taucht das Land nicht unter den zehn Besten auf. Dafür ist der Schweizer Energiemix nicht diversifiziert genug. Diesen Spitzenplatz hat Kanada inne, gefolgt von Finnland und Rumänien. Alle drei Länder verfügen über grosse Wasserkraftressourcen und investieren stark in Sonnen- und Windenergie.

    Die drei Länder mit dem grössten Sprung nach oben sind in der Gesamtbewertung Kambodscha, Myanmar und Kenia. In erster Linie ist das auf ihre Leistungen beim allgemeinen Zugang zu Energie zurückzuführen. Dieses Kriterium, das der Weltenergierat als Energiegerechtigkeit bezeichnet, hat seit dem Jahr 2000 die deutlichsten Verbesserungen erfahren, vor allem in Entwicklungsländern.

    Instrumente wie der Weltenergie-Trilemma-Index seien wichtiger denn je, so die Generalsekretärin des Weltenergierats, Dr. Angela Wilkinson: „Der Index ermöglicht es den einzelnen Ländern, voneinander zu lernen, was beim Verbinden der Punkte zwischen Mensch, Planet und Wohlstand funktioniert und was nicht.“

    Eines sei sicher, meint François Austin, Partner und Global Head of Energy bei Oliver Wyman: „Die leistungsstärksten Nationen erreichen ihre Energieziele, indem sie Politik, unternehmerisches Handeln, nationale Ressourcennutzung und Änderung des individuellen Verhaltens mit Umweltfragen in Einklang bringen.“ Dies könne „politischen Entscheidungsträgern und Wirtschaftsführern die Richtung für die Gestaltung der Energiezukunft vorgeben“.

  • Zug ist der attraktivste Kanton für Unternehmen

    Zug ist der attraktivste Kanton für Unternehmen

    Die Grossbank Credit Suisse hat ihren diesjährigen Standortqualitätsindikator veröffentlicht. Dieser misst die Attraktivität der Kantone aus Sicht von Unternehmen. Der Kanton Zug ist in diesem Jahr auf den ersten Platz vorgerückt und konnte damit den Kanton Basel-Stadt überholen. Die Credit Suisse erklärt dies mit der Anfang 2020 in Kraft getretenen Senkung der Gewinnsteuern. Der effektive maximale Gewinnsteuersatz beträgt in Zug neu 11,91 Prozent – im Vorjahr lag er noch bei 14,35 Prozent.

    Hinter Zug und Basel-Stadt folgt der Kanton Zürich in der Rangliste, gefolgt vom Kanton Genf, der um zehn Ränge vorgerückt ist. Der fünfte Platz wird vom Kanton Aargau belegt, der sechste vom Kanton Schwyz.

    Neben der Steuerpolitik der Kantone bezieht die Credit Suisse unter anderem die Verfügbarkeit von Hochqualifizierten und Fachkräften in ihre Analyse mit ein. Gemäss den Ökonomen der Grossbank hat sich der Bildungsstand der Schweizer Arbeitskräfte in den vergangenen Jahrzehnten stark erhöht. Allerdings zeige sich ein Stadt-Land-Graben bei der Verfügbarkeit von hochqualifizierten Arbeitskräften. So verfügen in urbanen Regionen sowie in den näheren Agglomerationsräumen über 40 Prozent der potenziellen Arbeitnehmenden über eine höhere Ausbildung. In der Stadt Zürich liegt dieser Anteil sogar bei 57 Prozent.

    Die Credit Suisse hat nicht nur Kantone, sondern auch Wirtschaftsregionen unter die Lupe genommen. Sie ist nämlich der Ansicht, dass die Betrachtung auf Kantonsebene insbesondere in grösseren, heterogenen Kantonen zu kurz greift. Den Ergebnissen zufolge zählen wirtschaftliche Ballungszentren wie Zürich, Zug, Basel, Baden und Genf sowie deren Agglomerationen zu den attraktivsten Regionen für Unternehmen.

  • Coronavirus: Bundesrat legt Monitoringbericht zur Situation der Geschäftsmieten vor

    Coronavirus: Bundesrat legt Monitoringbericht zur Situation der Geschäftsmieten vor

    Der Bericht Monitoring Geschäftsmieten kommt zu folgenden Resultaten:

    • Aufgrund einer Strukturanalyse von Wüest Partner bestehen in der Schweiz rund 390 000 Geschäfts-Mietverträge mit einem Mietvolumen von schätzungsweise zwei Milliarden Franken pro Monat. Davon entfallen rund 900 Millionen Franken auf Büroflächen, 500 Millionen Franken auf Gewerbe und Industrie, 400 Millionen Franken auf Verkaufsflächen und 200 Millionen Franken auf gastgewerbliche Nutzungen. Zusätzlich zu den 390 000 Mietverhältnissen betreiben rund 60 Prozent der Unternehmen ihr Geschäft in einer eigenen Liegenschaft. Während der Zeit der maximalen Einschränkungen zwischen dem 17. März und dem 26. April 2020 waren rund 113’000 Mietverhältnisse von den Schliessungen durch den Bundesrat betroffen. Die kumulierten Mietzinse der von Schliessungen betroffenen Geschäftsliegenschaften belaufen sich auf 530 Millionen Franken pro Monat. Dies entspricht 27 Prozent des Mietvolumens.
    • Eine repräsentative Umfrage von gfs.bern kam zum Schluss, dass der Anteil der Mieterinnen und Mieter, die im Zusammenhang mit den verordneten Schliessungen Schwierigkeiten haben, ihre Miete zu bezahlen, in den Wochen des Lockdowns von 6 auf 33 Prozent gestiegen ist. Dies trifft vor allem auf die Westschweiz und auf das Tessin zu. Die Umfrage zeigte auch, dass die Mehrheit der Mietparteien (rund 60 %) entlastende Lösungen gesucht – und mehrheitlich auch gefunden haben. Einigungen kamen wesentlich häufiger zustande als Nichteinigungen; für die Mieterseite beträgt das Verhältnis von Einigungen zu Nichteinigungen 3 zu 2, für die Vermieterseite 9 zu 1. Der allergrösste Teil der Einigungen kam vor den Parlamentsentscheiden vom Juni 2020 zustande. In nahezu drei von vier Fällen handelte es sich bei den Einigungen um Mietzinsreduktionen.
    • Die Konjunkturentwicklung weist bislang auf eine rasche und kräftige wirtschaftliche Erholung hin. Die Zahl der Firmenkonkurse und die Anzahl neuer Gesuche in der Statistik der Schlichtungsbehörden liegen derzeit im üblichen Rahmen oder unter dem Vorjahresniveau.
    • Im internationalen Vergleich lässt sich feststellen, dass die meisten europäischen Staaten – ähnlich wie die Schweiz – auf Unterstützungsmassnahmen zur Sicherung der Liquidität der von Schliessungen betroffenen Betriebe setzen. Zu mietrechtlichen Eingriffen kam es eher selten, und wenn, handelte es sich um eine Verlängerung von Zahlungs- oder Kündigungsfristen. Gesetzlich verordnete Mietzinssenkungen sind in den elf betrachteten europäischen Staaten nicht festzustellen.

    Der Bundesrat kommt aufgrund dieser Resultate zum Schluss, dass es derzeit wenig Hinweise für umfassende und flächendeckende Schwierigkeiten im Bereich der Geschäftsmieten gibt. Allerdings schliesst dies nicht aus, dass in Einzelfällen unbefriedigende Konstellationen bestehen. Je nach Entwicklung der Pandemie kann sich die Situation rasch zuspitzen.

    Deshalb sieht der Bundesrat derzeit von Massnahmen (bspw.im gesetzgeberischen Bereich) ab. Er beauftragt aber das Bundesamt für Wohnungswesen BWO, die Arbeitsgruppe Geschäftsmieten weiterzuführen und mit den Kantonen allfällige Unterstützungen im Bereich Beratung und Information zu erörtern. Denn die Erfahrung hat gezeigt, dass regionale Lösungsansätze der Lage vor Ort am besten entsprechen.

  • Freiburger Bevölkerung will Windparks

    Freiburger Bevölkerung will Windparks

    Die Freiburger Bevölkerung steht hinter den kantonalen Windstromprojekten. Das zeigt eine Umfrage, die MIS Trend im September im Auftrag von Groupe E durchgeführt hat. Danach sprechen sich 72 Prozent für den Bau von Windparks im Kanton aus, heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Energieversorgers. 65 Prozent hegen auch keine Befürchtungen bei der Installation der Anlagen.

    Groupe E will an vier Standorten Windparks errichten. Diese Standorte sind im Richtplan des Kantons eingetragen, der bereits vom Bund genehmigt worden ist. Die vier Windparks sollen eine zusätzliche Stromproduktion von 156 Gigawattstunden Strom im Jahr erlauben. Zwei Drittel der Stromproduktion sollen im Winter anfallen, wenn die Photovoltaik weniger ergiebig ist. Für die Projekte sind Ausgleichsmassnahmen zugunsten der Biodiversität vorgesehen.

  • Grüner Asphalt holt CO2 dauerhaft aus der Luft

    Grüner Asphalt holt CO2 dauerhaft aus der Luft

    In Dornbirn wird im Zuge des Ausbaus des Fernwärmenetzes auf einem Strassenteilstück neuer Asphalt aufgetragen. Dabei wird erstmals sogenannter grüner Asphalt verwendet. Dem Asphalt werden dabei 1,7 Prozent Holzkohle aus der Produktion des EnergieWerks Ilg beigemischt. Damit kann der in der Holzkohle enthaltene Kohlenstoff gespeichert und das mit ihm gebildete CO2 dauerhaft der Atmosphäre entzogen werden. Das Unternehmen verbessert damit seine CO2-Bilanz.

    Eine erste Testmischung wurde am 24. September eingebaut, heisst es in einer Mitteilung des EnergieWerks Ilg. Erfüllt diese Mischung die Erwartungen, soll am 14. und 15. Oktober eine Teststrecke von 30 Metern verlegt werden.

    Wenn das Pilotprojekt im Bundesland Vorarlberg erfolgreich ist, dann können Strassen zu neuen CO2-Senken werden. Asphalt darf im Schnitt rund 5 Prozent solcher Zusatzstoffe enthalten. Damit könnten 100‘000 Tonnen Asphalt bald schon weit über 10‘000 Tonnen CO2 dauerhaft aus der Atmosphäre entfernen.

    Das Pilotprojekt wird von einer Reihe von Partnern getragen. Der Asphalt wird von Migu Asphalt in Lustenau hergestellt, das damit ein neues Produkt einführen und seine Marktposition stärken will. Die Technologie zur Herstellung der Holzkohle stammt von der Firma Syncraft in Schwaz im Bundesland Tirol. Das EnergieWerk Ilg, das die Beimischung liefert, ist schon bisher klimaneutral gewesen und kann mit diesem Produkt klimapositiv werden. Die Stadt Dornbirn profiliert sich als Vorzeigeregion der Energiewende.

    Hans-Peter Schmidt vom Ithaka Institut in Arbaz VS berät das Projekt. Die carbonfuture GmbH in Freiburg i.Br. zertifiziert die Kohlenstoffspeicherung. Damit können Zertifikate für die Entnahme von Kohlenstoff aus der Atmosphäre erteilt und der grüne Asphalt mitfinanziert werden.

    Das Projekt wurde vom Konsortium European Biochar Industry (EBI) initiiert. EBI will neue, verifizier- und zertifizierbare CO2-Senken mit Holz- und Pflanzenkohle schaffen und etablieren.

  • Coop liefert mit Wasserstoff-Lastwagen aus

    Coop liefert mit Wasserstoff-Lastwagen aus

    Coop wird ihre Verkaufsstellen künftig vermehrt mit Wasserstoff-Lastwagen beliefern. Einen der weltweit ersten serienmässig produzierten Brennstoffzellen-Elektro-Lastwagen hat die Lebensmittelgenossenschaft laut einer Medienmitteilung am Mittwoch in Betrieb genommen. Bis zum Jahresende werden insgesamt sieben davon im Einsatz sein. Weil dabei ausser Wasserdampf keine weiteren Emissionen entstehen, geht Coop von einem Einsparpotenzial von 80 Tonnen CO2 pro Lastwagen und Jahr aus. Zudem etabliere Coop weitere Wasserstofftankstellen in der Schweiz.

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, arbeite Coop dafür mit dem Schweizer Unternehmen H2 Energy AG und der Hyundai Motor Company zusammen. Hyundai gelte als weltweit führend in der Entwicklung der Wasserstoff-Brennstoffzellentechnik. Leistungsvermögen, Betankungszeit und Reichweite ihrer Wasserstoff-Lastwagen seien vergleichbar mit jenen von konventionellen Lastwagen.

    Coop habe sich zum Ziel gesetzt, bis 2023 in den relevanten Bereichen des Unternehmens CO2-neutral zu sein. Daher leiste der Lebensmittelgross- und -detailhändler „Pionierarbeit“ für eine Elektromobilität mit grünem Wasserstoff. 2018 wurde auf Initiative von Coop der Förderverein H2 Mobilität Schweiz gegründet. Ihm gehören sieben grosse Betreiber von Tankstellen und Lastwagenflotten an.

    „Der Verein H2 Mobilität Schweiz fördert den sauberen, CO2-freien motorisierten Individualverkehr in der Schweiz und implementiert die Technologie der Wasserstoffmobilität im Strassenverkehr auf privatwirtschaftlicher Basis“, so Jörg Ackermann, Mitglied des Coop-Managements und Präsident des Fördervereins. Der Verein hat zum Ziel, bis 2023 in der ganzen Schweiz ein flächendeckendes Netz von Wasserstofftankstellen zu schaffen.

  • Aus Treibhausgasen entsteht nachhaltiger Treibstoff

    Aus Treibhausgasen entsteht nachhaltiger Treibstoff

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) arbeiten an nachhaltigeren Treibstoffen und Kunststoffen. Dafür haben sie einen neuartigen Katalysator entwickelt. Laut einer Medienmitteilung könnte dieser Katalysator fossile Kohlenwasserstoffe durch klimafreundlichere Alternativen ersetzen. Eine entsprechende Studie wurde jetzt im Fachblatt „Nature Communications“ publiziert.

    Dieser neue Katalysator des Forschungsteams um ETH-Professor Christoph Müller und Studienautor Alexey Fedorov ermöglicht die Umwandlung von CO2 und Methan in Synthesegas um ein Vielfaches effizienter als bisherige Katalysator-Materialien. Synthesegas ist ein wichtiges Ausgangsmaterial für die chemische Industrie. Daraus lassen sich Flüssigtreibstoffe ebenso herstellen wie Basischemikalien für die Produktion von Kunststoffen.

    Neu an diesem Katalysator ist, dass er aus hauchdünnen Metalloxidkarbiden besteht. Anders als herkömmliche Katalysatoren aus Metallkarbiden oxidieren sie beim Kontakt mit CO2 nicht. Dadurch behält der ETH-Katalysator seine Reaktivität, so Christoph Müller, Professor für Energiewissenschaft und Energietechnik am Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik.

    Da man das CO2 aus der Atmosphäre gewinnen könne und nur das Methan aus jahrmillionenalten fossilen Lagerstätten stamme, hätten solche synthetischen Kraftstoffe und Chemikalien einen geringeren Kohlenstofffussabdruck als fossile Brennstoffe, heisst es in der Mitteilung.

    Eventuell könnte der neue Reaktionsbeschleuniger auch teure Edelmetallkatalysatoren ersetzen. Obwohl es bis zur industriellen Anwendung noch ein weiter Weg sei, hoffe das Team laut Fedorov, „dass unser neues Katalysator-Material eine attraktive Option für die Herstellung von Synthesegas sein wird“.

  • Blackstone Resources sichert sich 30 Millionen Franken

    Blackstone Resources sichert sich 30 Millionen Franken

    Die Blackstone Resources AG erhält von der Luxemburger GEM Global Yield LLC SCS Eigenkapital in Höhe von 30 Millionen Franken. Wie der Zuger Batteriehersteller, Inhaber von Metallraffinerien und Rohstoffhändler mitteilt, habe er mit GEM eine dreijährige Eigenkapitalverpflichtung unterzeichnet.

    Diese Finanzierung beschleunige laut der Medienmitteilung Blackstones Entwicklung einer kommerziell gedruckten Batterie für die Massenproduktion. Zudem wolle die Holding wichtige Anlagen und Ausrüstungen erwerben und die Investitionen in Batteriemetalle ausbauen.

    „Blackstone repräsentiert die Technologie der nächsten Generation von gedruckten 3D-Batterien mit Festkörperelektrolyt und deren Massenproduktion“, so CEO Ulrich Ernst. „Diese Kapitalerhöhung bringt uns auf den Weg zur Verwirklichung unserer Vision eines führenden Batterieproduzenten, um Batterien mit höherer Dichte zu produzieren.“ Deren umweltfreundlichere Produktion soll zu Kosten unter dem aktuellen Marktpreis gelingen.

    Im Rahmen dieser Vereinbarung werde Blackstone 2,5 Millionen Obligationsscheine (Warrants) mit einem Ausübungspreis von 3,00 Franken ausgeben. Zu gegebener Zeit werde eine Kapitalerhöhung durchgeführt.

    Blackstone Resources investiert in und entwickelt nach eigenen Angaben in erster Linie Bergbauprojekte mit starkem Zukunftspotenzial, die sich auf Batteriemetalle konzentrieren. Das Unternehmen habe strategische Beteiligungen an Bergbauunternehmen übernommen, die diese Batteriemetalle auf ethische Weise in politisch sicheren Ländern suchen, entwickeln und gewinnen. Darüber hinaus habe es mit dem Rohstoffhandel begonnen.

  • Tag des Gebäudetechnikmanagements findet in Baden statt

    Tag des Gebäudetechnikmanagements findet in Baden statt

    Der diesjährige Gebäudetechnik-Management-Tag findet am 10. November in der Trafohalle Baden statt . Neben den Vorträgen und der Podiumsdiskussion von Experten soll es der gemeinsamen Einladung von energie-cluster.ch und pro clima folgend Gelegenheit zum persönlichen Networking bieten oder Kontakte knüpfen bzw. intensivieren . Nachdem viele Veranstaltungen wegen der Covid-Pandemie abgesagt wurden, sei der direkte Handel zwischen der Branche wichtig, wird pro clima-Präsident Timo Alber in der Einladung zitiert.

    Das Thema der Veranstaltung lautet: Wie können sich Unternehmen etablieren, profilieren und gegebenenfalls im Einzelfall davon profitieren? Der Fokus sollte auf der Führung des Unternehmens und im Unternehmen liegen. Nach dem Begrüßungskaffee um 8.30 Uhr und der Einführung durch Timo Alber hält André Lüthi, CEO der Globetrotter Group AG, die Einführungsrede zum Thema: Unternehmertum als Innovations- und Erfolgstreiber. Welche Fähigkeiten sind in Krisenzeiten besonders gefragt?

    Weitere Referenten sind Carl Elsener, CEO Victorinox AG, und Robert Weinert, Leiter Immo-Monitoring der Wüest Partner AG in Zürich, sowie Norman Alexander, Experte für Lesen und People Influence, und Eva Jaisli, CEO und Mitinhaberin von PB Schweizer Tools AG. An der Mittagsdiskussion nehmen teil: Nationalrat Jürg Grossen und Daniel Huser, suissetec-Zentralpräsident und Inhaber der Huser Gebäudetechnik AG. Außerdem Marco Waldhauser vom Ingenieurbüro Waldhauser + Hermann AG und Norbert Rücker. Der Ökonom ist Head of Economics & Next Generation Research bei Julius Bär.

    Den Abschlussvortrag zum Thema „Teambuilding – Leadership – Mindset“ hält der Trainer des Schweizer Eishockeyteams Patrick Fischer. Die Veranstaltung endet um 16.30 Uhr mit der Schlussrede von Timo Alber und dem neuen Leiter von energie-cluster.ch Christoph Röthlisberger.

  • Elektro-Material AG rückt Hedin Automotive ins rechte Licht

    Elektro-Material AG rückt Hedin Automotive ins rechte Licht

    EM Licht, ein Geschäftsbereich der Elektro-Material AG, war von Anfang an in die Planungen der Hedin Automotive Samstagern AG hinsichtlich der Sanierung und Erweiterung ihrer Gebäude integriert, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Somit konnte die Lichtplanung direkt in die Bauplanung einbezogen werden. Das neu entwickelte Lichtkonzept wurde nicht nur in Showroom, BMW M Showroom und Mini-Pavillon umgesetzt. Auch die Werkstatt oder die Waschboxen haben eine neue Beleuchtung erhalten.

    Zudem wurde eine neue Beleuchtung für Kunden- und Aussenparkplätze realisiert und die Tankstellen- und Reklamebeleuchtung saniert. Im Ausstellungsbereich galt es, verschiedene Anforderungen miteinander zu verbinden. So gibt es für BMW-Händler gewisse Vorgaben hinsichtlich der Beleuchtung der ausgestellten Autos. Im Ausstellungsbereich befinden sich aber auch die Arbeitsplätze des Verkaufspersonals. EM Licht hat daher die Lichtfarben gemischt. Und für den Showroom für den BMW M ist eine Schachbrettbeleuchtung installiert worden, die gemeinsam mit dem Logo des BMW M und den ausgestellten Autos ein stilvolles Ambiente schafft, wie es in der Mitteilung heisst.

  • Zielgruppengerechtes Planen und Vermarkten einfach gemacht

    Zielgruppengerechtes Planen und Vermarkten einfach gemacht

    Von den Sinus-Milieus ® haben die meisten Standortförderer und Immobilien-Fachleute wohl schon gehört: Diese gruppieren auf Grund von über 30 Jahren sozialwissenschaftlicher Forschung Menschen, die sich in ihrer Lebensauffassung und Lebensweise ähneln, in zehn verschiedene Milieus. Grundlegende Wertorientierungen gehen dabei ebenso in die Analyse ein wie Alltagseinstellungen zu Arbeit, Familie, Freizeit, Geld und Konsum. Die Sinus-Milieus ® bieten dem Anwender Informationen und Entscheidungshilfen, indem sie den «roten Faden» für Produktentwicklung, Strategie, Positionierung, Kommunikation, Werbe- und Mediaplanung sowie CRM liefern.

    Praxisnahe Aufbereitung
    Bis anhin waren die Sinus-Milieus ®, die seit 2007 auch spezifisch für die Schweiz erforscht werden, für die Standort- und Wirtschaftsförderung sowie für die Immobilien-Wirtschaft jedoch nur von begrenztem Nutzen, fehlte doch der Einbezug von Wohnbedürfnissen weitgehend. Das ändert sich nun: Für das neue Angebot «Sinus-Milieus ® Wohn- und Lebenswelten Schweiz» wurden zusätzliche Kriterien wie Ansprüche an Architektur, Innenausstattung und Lage des Erstwohnsitzes analysiert und ausgewertet. Bereiche wie Architektur, Ausstattung, Kommunikations- und Nachbarschaftsverhalten sowie Entscheidungs- und Finanzierungsaspekte werden praxisnah und im Tagesgeschäft anwendbar für jedes Milieu dargestellt. Ergänzt werden die Texte, Tabellen und Grafiken mit aussagekräftigen Fotos zu Personen, Architektur und Inneneinrichtung. Das Angebot ist somit eine glaubwürdige und sehr einfach nutzbare Grundlage für zahlreiche Fragestellungen rund um die Entwicklung und Planung von Standorten, Arealen oder Quartieren sowie für die Planung, Produktentwicklung und Positionierung von Immobilien.

    Konkrete Anwendung finden die «Sinus-
    Milieus ® Wohn- und Lebenswelten Schweiz» beispielsweise…
    …im Immobilien-Markt (z.B. Standort- und Marktanalysen, Infrastrukturplanung, Quartierplanung)
    …im Städtebau (z.B. Entwicklungsgebiete, Quartierentwicklung)
    …in der Produktentwicklung (z.B.
    Architektur, Wohnflächen, Ausstattung, Parkplätze)
    …im Preismix und der Finanzierung (z.B. Preisspannen Miete und Eigentum)
    …im Sozialverhalten und der Freizeitgestaltung (z.B. Nachbarschaft, Dienstleistungsangebote)
    …in der Kommunikation und Vermarktung (z.B. Markenaufbau und -positionierung, …Marketingmassnahmen)

    11 Broschüren und ein Online-Tool
    «Sinus-Milieus  ® Wohn- und Lebenswelten Schweiz», herausgegeben von acasa Immobilien-Marketing GmbH und SVIT Schweiz, umfasst die beiden Bausteine Milieus Basis (gedrucktes Werk) und
    Milieus Analyzer (Online-Tool). Milieus Basis bietet in einer Sammlung vertiefte Informationen zu jedem der zehn Sinus-Milieus ® in jeweils einem eigenen Heft sowie ein Heft mit Grundlageninformationen und Erklärungen. Der Milieus Analyzer ist ein passwortgeschütztes Online-Analyseinstrument, mit dem Nutzerinnen und Nutzer mit wenigen Klicks passende Milieus beispielsweise für Immobilien-Projekte identifizieren können. Milieus Basis und Milieus Analyzer bilden eine Einheit und werden nur im Paket angeboten. Das gedruckte Werk (Milieus Basis) umfasst insgesamt 256 Seiten in 11 Heften im Format A4 quer in einer kartonierten Sammelmappe. Das Paket mit gedrucktem Werk und dem Zugang zum Online-Tool kostet CHF 580 (SVIT-Mitglieder 10 % Rabatt).

    Mikrogeografische Auswertungen
    Welche Milieus wohnen an einem bestimmten Ort in der Schweiz? Passt mein Immobilien-Projekt zum Standort? Ist meine Zielgruppe an einem bestimmten Standort vertreten? Antworten auf diese und weitere Fragen geben die Sinus Geo Milieus ® – die ideale Erweiterung und Konkretisierung zu den «Sinus-Milieus ® Wohn- und Lebenswelten Schweiz». Für jede Postleitzahl in der Schweiz liefern Sinus Geo Milieus ® grafisch aufbereitete Informationen und detaillierte Daten zum Vorkommen und zur Verteilung der einzelnen Milieus sowie der Kaufkraftklassen. ■

    Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement SVSM

  • St.Galler IT-Firmen spannen zusammen

    St.Galler IT-Firmen spannen zusammen

    Das im Bereich der Immobilientechnologie tätige Jungunternehmen emonitor hat seine Vermietungssoftware melon in eine Zusammenarbeit mit Abacus eingebracht, wie es in einer Mitteilung von emonitor heisst. Im Auftrag der Pensionskasse Stadt St.Gallen ist melon mit der Immobilienbewirtschaftungssoftware AbaImmo von Abacus verbunden worden. Damit entsteht nun eine Software für die Berichterstattung im Umfeld von Wohnungsvermietungen.

    Einerseits steht somit eine Software für einen durchgängigen Vermietungsprozess zur Verfügung, vom ersten Kontakt eines Mietinteressenten bis hin zur Nebenkostenabrechnung. Und andererseits können durch die Zusammenarbeit von emonitor aus St.Gallen und Abacus Research aus Wittenbach Berichte erstellt werden, die beispielsweise in Echtzeit Auskunft zur Leerständen geben.

    Die Pensionskasse Stadt St.Gallen befindet sich aktuell in einem Digitalisierungsprozess und möchte eine Vorreiterin dabei sein, aus Interessenten noch leichter zu Mieter zu machen, wie es in der Mitteilung heisst. „Wir freuen uns, dass wir zusammen mit emonitor und Abacus unsere Vorstellungen von einer zukunftsweisenden Vermietung und Bewirtschaftung umsetzen können“, wird Gerardo Longo von der Pensionskasse Stadt St.Gallen in der Mitteilung zitiert. „Neben der Schaffung eines Gesamtprozesses profitieren wir dabei auch von der einfachen Gewinnung von Nachfrage- und Analysedaten, mit deren Hilfe wir beispielsweise in der Lage sein werden, unsere Projekte besser zu planen und Leerstände zu vermeiden.“