Kategorie: immoNews

immoNews – Aktuelle Immobiliennews, Branchenmeldungen & Entwicklungen aus der Schweizer Immobilienwirtschaft auf einen Blick.

  • Eniwa erhält Aargauer Strom Award 2020

    Eniwa erhält Aargauer Strom Award 2020

    Der Verband Aargauischer Stromversorger hat den diesjährigen Aargauer Strom Award verliehen. Er ging an die Eniwa AG für ihr Unterentfeldener Projekt Im Erlifeld: das Zukunftsareal. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben, um besonders innovative Projekte von Aargauer Stromversorger zu ehren.

    Wie es in einer Medienmitteilung von swisspower heisst, konnte das Energiekonzept der Eniwa AG für dieses Quartier die Jury überzeugen. Das Areal mit neun neuen Mehrfamilienhäusern und seinen 90 Wohnungen versorgt sich grösstenteils selbst mit Energie. Die Bewohner profitierten in vielerlei Hinsicht, so die Juroren: von umweltfreundlichem Strom zu attraktiven Preisen, Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge, E-Carsharing, einer transparenten und einfachen Abrechnung sowie einem ultraschnellen Breitbandinternet.

    Die Preisverleihung fand coronabedingt „in etwas anderer Form“ in der ELFA-Halle in Aarau statt.

  • Berner Kantonalbank steigt bei Swiss Immo Lab ein

    Berner Kantonalbank steigt bei Swiss Immo Lab ein

    Die in Zürich ansässige Investmentgesellschaft Swiss Immo Lab AG soll in Proptech- oder Fintech-Jungunternehmen investieren, die zur Digitalisierung der Bau- und Immobilienbranche beitragen. Die Investmentgesellschaft wurde Ende 2019 vom Immobiliendienstleister Avobis, der Hypothekarbank Lenzburg und der Gebäudeversicherung Bern gegründet. Als vierte Partnerin steigt nun die Berner Kantonalbank (BEKB) bei Swiss Immo Lab ein, informiert die BEKB in einer Mitteilung.

    Die Partner wollen die Swiss Immo Lab AG zu jeweils gleichen Anteilen halten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dabei haben die vier Unternehmen insgesamt 8 Millionen Franken in die Investmentgesellschaft investiert. Sie sollen innert zwei Jahren in Jungunternehmen investiert werden, die in den Märkten für digitale Marktplätze, Immobilienverwaltung, Bauen, Baumaterialien, Analysesoftware und intelligente Städte aktiv sind, schreibt die BEKB.

    „Mit dieser Plattform wollen wir die Innovation im Bau und Immobilienwesen beschleunigen“, wird Armin Brun, CEO der BEKB, in der Mitteilung zitiert. In diesem Jahr hat Swiss Immo Lab sich bereits an dem Entwickler einer Software für die Analyse von Immobilien, Archilyse, und dem Lausanner Hersteller von Solarmodulen, Insolight, beteiligt.

  • Romande Energie kauft im Wallis zu

    Romande Energie kauft im Wallis zu

    Romande Energie verstärkt seine Präsenz im Wallis. Wie der Waadtländer Energieversorger mitteilt, übernimmt er die Toutelec SA in Monthey. Der 1990 gegründete Installateur von Stromleitungen und Telefonanlagen ist ausser an seinem Hauptsitz auch mit Niederlassungen in Troistorrents und Vouvry im Unterwallis und in Ollon VD vertreten.

    Neu wird Toutelec Teil der Romande Energie Services SA. Die Dienstleistungstochter von Romande Energie ist ausser in der Waadt bereits in den Kantonen Genf und Freiburg vertreten und will ihr Angebot auf die gesamte Westschweiz ausweiten. Toutelec sei für seine Kompetenzen in den Bereichen Stromleitungen Telekommunikation und Sicherheit bekannt und gut im Unterwallis verankert, wird Alexandre Udry in der Mitteilung zitiert, bei Romande Energie Services für das Wallis zuständig. „Wir freuen uns darauf, künftig auf seine Professionalität rechnen zu können, um unsere Präsenz und unsere Kompetenzen in diesem Bereich zu stärken.“

  • Neue Wohnungen in Würenlos sind fast alle verkauft

    Neue Wohnungen in Würenlos sind fast alle verkauft

    Mitten im Ortskern von Würenlos entsteht direkt an der Landstrasse die neue Siedlung Steinhof mit acht Mehrfamilienhäusern. Sie bieten 85 Appartements und man rechnet in der Gemeinde mit rund 200 Bewohnern. Im August 2022 sollen die ersten Mieter oder Käufer einziehen können. Die meisten der zwischen zweieinhalb und fünf Zimmer grossen Appartements sind laut einem Artikel des „Badener Tagblatts“ schon jetzt verkauft. Allerdings sollen unter den Investoren auch Käufer eines ganzen Hauses sein, sodass auch künftig noch mit Mietangeboten zu rechnen ist. „Wir haben einen Run auf die Wohnungen erwartet. Aber dass es so gut läuft, hätten wir nicht gedacht“, wird Architekt Martin Thalmann zitiert, dessen Unternehmen in Wettingen AG angesiedelt ist.

    Die Siedlung liegt nahe am Ortskern und am Bahnhof und ebenso in der Nähe eines Waldes, sodass Freizeit in naher Natur möglich ist. Bauherr ist die Immopuls AG. Die modernen Gebäude haben auch Tiefgaragen.

    Benannt ist die Siedlung nach dem traditionsreichen Gasthaus Steinhof. Der war lange Zeit geschlossen und hat nach Modernisierung erst im August als Hotel und Restaurant wieder geöffnet. „Der 1850 gegründete Gasthof Steinhof ist seit jeher ein Urgestein der Gastfreundschaft und Geselligkeit in Würenlos. Mitte des 20. Jahrhunderts entwickelte er sich zu einem beliebten Ausflugsziel der Region, nicht zuletzt dank einer riesigen Liegewiese und dem dazugehörigen Tierpark“, heisst es in einer Selbstdarstellung auf der Internetseite des Hotels. Geführt wird dieses jetzt von der Familie Lis und Juan Rodriguez.

  • Wasserkraftwerk Madulain ist wieder in Betrieb

    Wasserkraftwerk Madulain ist wieder in Betrieb

    Repower hat das Wasserkraftwerk Madulain wieder in Betrieb genommen. Für seine umfassende Erneuerung investierte das Unternehmen laut einer Medienmitteilung rund 2,3 Milionen Franken. Dabei wurden unter anderem die Steuerung, die Leittechnik, die Elektroinstallationen und die komplette Mittelspannungsschaltanlage ersetzt. Ausserdem mussten die Turbine und der Generator generalüberholt werden.

    Das Wasserkraftwerk Madulain produziert jährlich rund sechs Gigawattstunden Strom. Das entspricht dem durchschnittlichen Jahresverbrauch von 1300 Haushalten.

    Zuletzt war das 1903 erbaute Wasserkraftwerk im Jahr 1980 erneuert worden. Es nutzt den Zufluss des Bergbachs Ova d’Es-cha auf einer Gefällstufe von rund 400 Metern.

  • Groupe E investiert in Neuenburg

    Groupe E investiert in Neuenburg

    Das neue Betriebszentrum soll im Gewerbegebiet Sécherons II von Boudevilliers in der Gemeinde Val-de-Ruz entstehen, informiert Groupe E in einer Mitteilung. Der Freiburger Energieversorger hat bereits ein entsprechendes Gelände im Umfang von 18’300 Quadratmetern erworben. Innert zwei Jahren sollen dort ein Verwaltungsgebäude, eine Lagerhalle, eine Waschanlage, ein Hof für Wiederverwertung sowie Parkplätze errichtet werden. Das Investitionsvolumen wird in der Mitteilung auf rund 22 Millionen Franken beziffert.

    Direkt nach Fertigstellung plant Groupe E, die derzeit im Neuenburger Corcelles-Cormondrèche ansässigen, für Betrieb und Ausbau des Stromnetzes im Kanton Neuenburg zuständigen Mitarbeiter des Unternehmens nach Boudevilliers zu verlegen. Der neue Standort soll aber auch für die Ausweitung der Aktivitäten der Gruppe und als übergreifendes Kompetenzzentrum genutzt werden, erläutert Groupe E. In der Mitteilung verweist das Unternehmen hier insbesondere auf das in  Boudry NE ansässige Tochterunternehmen Vuilliomenet Électricité AG. Über dieses bietet Groupe E im Kanton Neuenburg auch Dienstleistungen in der Gebäudetechnik oder bei elektrischen Anlagen und der Hausautomatisierung an.

  • Walde & Partner bezieht neuen Firmensitz

    Walde & Partner bezieht neuen Firmensitz

    Walde & Partner bezieht ab dem kommenden Frühjahr „das markante Geschäftshaus der EBP Schweiz AG an der Zollikerstrasse 65 in Zollikon“, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Für den bisherigen Sitz in der Alten Landstrasse in Zollikon sucht das Immobilienunternehmen ab der zweiten Jahreshälfte 2021 eine neue Mieterin. Der Umzug erfolgt, da die Nachfrage nach den Dienstleistungen von Walde & Partner laut Medienmitteilung stark zunimmt.

    Der neue Firmensitz bietet Platz für rund 100 Arbeitsplätze und soll zu einem Kompetenzzentrum für Immobilien entwickelt werden. „Bei der Entwicklung und Vermarktung von Immobilien sind heute interdisziplinäre Dienstleistungen gefragt – sowohl bei der Entwicklung als auch beim Kauf und Verkauf von Anlageimmobilien und von selbstgenutztem Wohneigentum“, wird Verwaltungsratspräsident Gerhard Walde in der Mitteilung zitiert.

    Für diesen Zweck werden am neuen Sitz auch alle Unternehmensbereiche zusammengefügt. Die Bereiche Anlageimmobilien und Neubau waren zuletzt an anderen Standorten tätig. Aktuell sind 60 Personen für Walde & Partner aktiv, 40 von ihnen arbeiten künftig am neuen Firmensitz. „Aber auch die Mitarbeitenden der Standorte Baden, Luzern, Sursee, Thalwil und Uster werden häufig bei uns anzutreffen sein“, so Gerhard Walde.

  • Zürich rückt in die Blasenzone

    Zürich rückt in die Blasenzone

    Unter den weltweit beobachteten 25 Grossstädten weise der Euroraum die meisten überbewerteten Wohnungsmärkte auf, erläutert die UBS in einer Mitteilung zur aktuellen Ausgabe des UBS Global Real Estate Bubble Index. Für München, Frankfurt, Toronto, Hongkong, Paris, Amsterdam und Zürich machen die Analysten sogar ein Blasenrisiko aus. Überbewertungen von Wohnimmobilien werden den Städten Vancouver, London, Tokio, Los Angeles, Stockholm, Genf, San Francisco, Tel Aviv, Sydney, Moskau und New York attestiert.

    Zürich sei in diesem Jahr zum ersten Mal in die Kategorie mit Blasenrisiko aufgestiegen, erläutern die Analysten in der Mitteilung weiter. Sie haben für die Metropole zudem die stärkste Preissteigerung unter allen Schweizer Wirtschaftsregionen beobachtet. Dabei sei das Angebot am Wohnungsmarkt im Berichtszeitraum relativ rasch gewachsen. Bei einem laut Mitteilung ausgetrockneten Markt für selbst genutzte Immobilien werde die Mehrheit der neu erstellten Wohnungen allerdings letztendlich vermietet.

    Genf stellen die Analysten ein niedrigeres Preisniveau und einen niedrigeren Indexwert als Zürich aus. Die Stadt habe ihre Verluste aus den Jahren von 2013 bis 2016 jedoch im Zuge des jüngsten Preisanstieges wettgemacht. Trotz überbewertetem Wohnungsmarkt könne die Stadt aber von ihrer internationalen Ausrichtung und ihrer Anziehungskraft auf ausländische Staatsangehörige profitieren.

    Im Vergleich zum letztjährigen Bubble Index seien die Preise in vielen europäischen Metropolen um mehr als 5 Prozent gestiegen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Zum gegenwärtigen Zeitpunkt lässt sich nicht sagen, inwieweit sich höhere Arbeitslosigkeit und düstere Aussichten für die Haushaltseinkommen auf die Wohnungspreise auswirken werden“, wird Mark Haefele, Chief Investment Officer bei UBS Global Wealth Management, dort zitiert. „Klar ist jedoch, dass die derzeitige Beschleunigung auf kurze Sicht nicht nachhaltig ist.“

  • Wolkenkratzer sollen Solarstrom produzieren

    Wolkenkratzer sollen Solarstrom produzieren

    Gebäude gehören zu den grössten Energieverbrauchen. In Europa sind sie für ungefähr 40 Prozent des Stromverbrauchs und für 36 Prozent des CO2-Ausstosses verantwortlich, wie Venture Kick in einer Mitteilung schreibt. Insbesondere hohe verglaste Gebäude verbrauchen viel Energie. Im Sommer müssen sie aufgrund der grossen Fenster stark gekühlt und im Winter stark beheizt werden. Das Tessiner Jungunternehmen iWin will diesem Problem entgegenwirken.

    Die Firma arbeitet an einer Lösung, mit der vor allem grosse Gebäude mit Glasfassaden selbst erneuerbare Energie produzieren können. Konkret entwickelt sie spezielle Jalousien, welche als Photovoltaikanlage fungieren. Die zugrundeliegende Technologie wurde bereits an der Fachhochschule der italienischen Schweiz (SUPSI) validiert und zum Patent angemeldet.

    Die Jalousien von iWin sind den Angaben zufolge in einer Isolierglaseinheit versiegelt. Ein Vorteil der Lösung ist, dass sie nicht nur zur Energieproduktion dient, sondern gleichzeitig auch einen Licht- und Sonnenschutz bietet. Ausserdem stört sie die optische Erscheinung des Gebäudes nicht und kann auf einer grossen Fläche installiert werden.

    Mit seiner Entwicklung konnte das Start-up nun die Jury von Venture Kick überzeugen. Es gewinnt einen Förderbeitrag in der Höhe von 150’000 Franken. Damit will es die Entwicklung eines anwendungsfähigen Produkts vollenden, sodass es mit dem Verkauf starten kann.

  • Urdorfer S+U Bau baut Spitalskapelle wieder auf

    Urdorfer S+U Bau baut Spitalskapelle wieder auf

    Bei Errichtung des Neubaus des Spitals Limmattal in Schlieren musste die alte Spitalskapelle weichen. Der Schlieremer Stadtrat beschloss deshalb vor sechs Jahren laut einem Artikel in der „Limmattaler Zeitung“, die Kapelle aus dem Inventar der kulturhistorischen Objekte zu streichen. Sie stand ab da nicht mehr unter Schutz. Allerdings hat der Stadtrat auch einen Vertrag mit dem Spital abgeschlossen, der dieses zu einer möglichst detailgetreuen Rekonstruktion der Kapelle verpflichtet. Es wurde sogar vereinbart, dass es auch wieder einen Teich an der Spitalskapelle geben müsse,

    All das setzt jetzt Stefan Schmid mit seinem Team der S+U Bau AG in Urdorf um. Den Bauauftrag hat sein Unternehmen von Losinger Marazzi erhalten. Das Berner Bauunternehmen hat den Neubau des Spitals Limmattal verwirklicht. Der Auftrag lautet auf originalgetreuen Wiederaufbau der Kapelle aus den 60er Jahren und alle damit verbundenen Baumeisterarbeiten. Die Bauarbeiten sollen rasch beginnen, den ersten Baukran hat Schmid schon aufstellen lassen. Bis zum Frühjahr 2021 hofft man, fertig zu sein und die Kapelle wieder allen Einkehr und Ruhe suchenden Patienten und Besuchern öffnen zu können. Bisher hatte ihnen dazu nur ein dafür freigehaltener Raum im Spital dienen können.

    Die alt-neue Kapelle soll auch wieder unter Schutz stehen. Sie werde nach der Rekonstruktion wieder ins Inventar der kulturhistorischen Objekte aufgenommen, hatte der Schlieremer Stadtingenieur Hans-Ueli Hohl beim Beschluss über den Abriss versichert.

  • Houzy gewinnt die Baloise als Investorin

    Houzy gewinnt die Baloise als Investorin

    Die Baloise investiert laut einer Medienmitteilung in das Zürcher Proptech-Start-up Houzy. Damit will der Basler Versicherer sein Portfolio an innovativen Technologien rund um das Wohnen erweitern.

    Houzy betreibt eine digitale Plattform, die Daten intelligent verknüpft und daraus Empfehlungen für Wohneigentümer ableitet. Sie kann beispielsweise errechnen, wann die Heizung saniert und wie viel Geld dafür auf die Seite gelegt werden soll. Sie kann Eigentümer aber auch mit passenden Partnern für den Unterhalt oder andere Aufgaben verknüpfen. Dabei zahlen die Anbieter eine Fixgebühr pro Jahr, um auf der Plattform gezeigt zu werden. Für die Nutzer ist die Plattform kostenlos.

    Mit der Investition von Baloise schliesst Houzy eigenen Angaben zufolge seine Serie-A-Finanzierungsrunde ab. Im Rahmen der Runde habe das Start-up „mehrere Millionen“ Franken für das weitere Wachstum in der Schweiz gesammelt. Neben der Baloise konnte sich Houzy im Sommer auch eine Investition von der Zürcher Grossbank UBS sichern. Die Aktienmehrheit halten nach wie vor die Gründer.

    „Wir haben gezielt Partner gesucht, die nicht nur in Houzy investieren, sondern als strategische Partner zu uns passen. Mit der Baloise und ihrem Home-Ökosystem werden zahlreiche Synergien entstehen, die unsere Entwicklung schneller vorantreiben, worauf wir uns alle sehr freuen“, sagt Stefan Schärer, CEO von Houzy.

  • Coop und Energie 360° bauen Ladestationen in Einkaufszentren

    Coop und Energie 360° bauen Ladestationen in Einkaufszentren

    In diesem Herbst beginnt Energie 360° laut einer Medienmitteilung mit den Bauarbeiten an den ersten Standorten von Coop. Die Ladesäulen entstehen sowohl an Coop-Verkaufsstellen als auch in Einkaufszentren. Bis Ende Jahr will die Zürcher Energie- und Mobilitätsdienstleisterin 20 von rund 100 geplanten Coop-Standorten ausstatten. Die weiteren Ladestationen folgen bis Mitte 2023.

    Martin Kessler, Leiter Mobilität bei Energie 360°, wird in der Mitteilung zitiert: „Unser Ziel ist, die Elektromobilität einfach und breit verfügbar zu machen. Da soll keine Region der Schweiz länger warten müssen als die andere.“ Das bedeutet, dass bei der Umsetzung des gemeinsamen Projekts von Energie 360° und Coop alle Regionen – von Basel bis ins Tessin und von Genf bis nach St.Gallen – von Beginn an gleichmässig berücksichtigt werden sollen.

    Salome Hofer, Leiterin Nachhaltigkeit/Wirtschaftspolitik bei Coop: „Mit den Elektroladestationen möchten wir dem Bedürfnis unserer Kundinnen und Kunden nach Lademöglichkeiten bei unseren Verkaufsstellen nachkommen und gleichzeitig die Verringerung der Treibhausgasemissionen vorantreiben.“

    Dem jetzt beginnenden Bau der Ladesäulen ist eine zweijährige Pilotphase vorausgegangen. Danach hat sich Coop für die Zusammenarbeit mit Energie 360° und deren Tochtergesellschaft swisscharge.ch entschieden.

    Der an den Stationen angebotene Ladestrom – 22 Kilowatt Wechselstrom – stamme vorwiegend aus ökologischer Produktion, hebt Energie 360°hervor. Je nach Ladestärke des Elektroautos lädt es damit in einer Stunde Energie für bis zu 150 Kilometer Fahrt. Der Strompreis ist bei allen Coop-Ladestationen gleich. Die Ladestationen sind ins Netz von swisscharge.ch, das über 48’000 Lademöglichkeiten in ganz Europa umfasst, eingebunden.

  • Projekt Baufeld Hotel in Geroldswil ist gesichert

    Projekt Baufeld Hotel in Geroldswil ist gesichert

    Mit mehr als 60 Prozent haben die Geroldswiler und Geroldswilerinnen einen Zusatzkredit von 650‘000 Franken bewilligt, der den 2017 zu knapp bemessenen Projektierungskredit auf rund 2,6 Millionen Franken erhöht. Damit kann die Arbeit am Projekt weitergehen. Entstehen soll eine Zentrumsüberbauung mit Unterniveaugarage, einem Grossverteiler im Sockelgeschoss und Wohnungen in den Obergeschossen. Für die Bewilligung der zusätzlichen Mittel stimmten laut Medienmitteilung der Gemeinde Geroldswil 872 Stimmberechtigte. Dagegen standen 559 Nein-Stimmen bei einer Stimmbeteiligung von 50,45Prozent.

    Die Pachtverträge für das Hotel Geroldswil sowie die Pizzeria am Dorfplatz sind befristet und laufen am 31. Dezember 2021 aus, hatte die Gemeinde bei der Vorstellung des Projekts mitgeteilt. Aufgrund einer Wirtschaftlichkeits- und Machbarkeitsstudie sollen die beiden Geschosse mit den Hotelzimmern in Wohnungen umgenutzt werden. Als Ergänzung soll im nordwestlichen Grundstücksteil ein Neubau mit Familienwohnungen als sogenannter Punktbau erstellt werden. Der heutige Gemeindesaal soll abgebrochen und durch einen neuen, modernen und gut ausgerüsteten Gemeindesaal als Verbindungstrakt zwischen dem heutigen Hotel Geroldswil und dem Mehrfamilienhaus realisiert werden. Am Dorfplatz sollen ein bis zwei Gastronomiebetriebe Platz finden, hiess es dort weiter.

    Der parteilose Gemeindepräsident Michael Deplazes wird in einem Artikel der „Limmattaler Zeitung“ zitiert: „Die Stimmbürger erkennen die Notwendigkeit des Projekts und verstehen, weshalb wir in altersgerechte Wohnungen und in einen Neubau investieren.“  Die Planer und Architekten können laut Deplazes nun ihre Arbeit wieder aufnehmen: „Wir haben bis zur Genehmigung des Zusatzkredits einen Projektstopp verhängt, weil wir nicht Geld ausgeben können, das wir gar nicht haben.“

    Die nächste Urnenabstimmung findet am 13. Juni 2021 statt. Dann soll das Volk über den Baukredit befinden. „Wir rechnen mit schätzungsweise 26 Millionen Franken“, sagte Deplazes.

  • Bund präzisiert Vorgaben für Windenergie

    Bund präzisiert Vorgaben für Windenergie

    „Das Energie- und das Raumplanungsgesetz verpflichten die Kantone seit 2018 explizit, in ihren Richtplänen Gebiete zu bestimmen, die sich für die Nutzung von Windenergie eignen“, erläutert der Bundesrat in einer Mitteilung. Er hat auf seiner Sitzung vom 25. September dadurch nötig gewordene Anpassungen an das Konzept Windenergie verabschiedet. An diesem Konzept müssen sich alle Planungs- und Projektträger orientieren.

    Im Konzept Windenergie werden Nutzungs- und Schutzinteressen gegeneinander abgewogen. Aus dieser Abwägung leite der Bund Gebiete ab, die seiner Ansicht nach für die Nutzung von Windenergie in Frage kommen. Die Interessen des Bundes bei Natur- und Landschaftsschutzgebieten sowie militärischen und zivilen technischen Anlagen des Bundes müssen von den Kantonen bei der Ausweisung von Gebieten für die Nutzung von Windenergie berücksichtigt werden. Das angepasste Konzept legt fest, dass Windanlagen unter bestimmten Bedingungen in Landschaften von nationaler Bedeutung errichtet werden können. In Biotopen von nationaler Bedeutung wird der Bau von Windanlagen hingegen ausgeschlossen.

    Die Kompetenz für die Festlegung der konkreten Gebiete, die für die Nutzung von Windenergie in Frage kommen, verbleibe bei den Kantonen, heisst es in der Mitteilung weiter. In den vom Bund bereits genehmigten Richtplänen der Kantone Aargau, Basel-Landschaft, Bern, Freiburg, Neuenburg, Schaffhausen, Solothurn, St.Gallen, Waadt und Wallis seien bereits mehr als 50 solcher Gebiete definiert worden. Darüber hinaus weist die Mitteilung auf eine Reihe von in der Planung bereits weit fortgeschrittene Windenergieprojekte hin.

  • Spatenstich für neue Schule Pavillon Stierenmatt

    Spatenstich für neue Schule Pavillon Stierenmatt

    Der Neubau des Pavillon Stierenmatt auf dem Areal Hunziker im Gebiet Limmatfeld soll am 1. Oktober beginnen. Entstehen wird ein temporäres Schulhaus der Schuleinheit Stierenmatt. Das soll laut Mitteilungder Stadt Dietikonneun Primarklassen Platz bieten. Die Schaffung von Schulraum im Stadtteil Limmatfeld ist schon länger geplant. „Aufgrund von ausstehenden kantonalen Planungen verzögert sich der Bau des geplanten Schulhauses auf dem der Stadt gehörenden Areal Stierenmatt und kann voraussichtlich frühestens 2028 fertiggestellt werden“, hiess es in einer Mitteilung der Stadt Dietikon anlässlich der Abstimmung über die Kreditfinanzierung des Projekts zur Begründung einer temporären Lösung.

    In der Abstimmung im Juni hatten sich laut Mitteilungder Stadt 2056 Stimmberechtigte für und 735 gegen den Kredit ausgesprochen. Damit war die Vorlage für einen Kredit von 15,2 Millionen Franken genehmigt.

    Die Bauarbeiten für die temporäre Schule sollen im August 2021 abgeschlossen sein. Zum Spatenstich am Donnerstag, 1. Oktober um 17.30 Uhr, ist die gesamte Bevölkerung eingeladen. Eine Anmeldung sei nicht nötig. Aufgrund der aktuellen Pandemielage stehen allerdings keine Tische und Bänke und auch keine Toilettenanlage zur Verfügung. Jeder Besucher sei gesetzmässig dazu verpflichtet, sich in eine Anwesenheitsliste für das Contact-Tracing einzutragen, macht die Einladung aufmerksam.

  • Axpo und EKZ sichern Versorgung in Stäfa

    In den Gemeinden rund um Stäfa ist der Bedarf an elektrischer Energie seit Jahren konstant hoch. Axpo und Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) haben deshalb umfassende Massnahmen getroffen, um in der Region auch weiterhin eine zuverlässige Stromversorgung sicherzustellen, heisst es in der gemeinsamen Medienmitteilungder beiden Energieversorger

    EKZ hat das neue Unterwerk Stäfa in nur zwei Jahren gebaut, geprüft und in Betrieb genommen. Die neue Anlage ist wesentlich kleiner und deutlich leistungsstärker als die alte, rund 45-jährige Anlage. Sie ist auch weniger störanfällig als die inzwischen zurückgebaute Freiluftschaltanlage, weil sich alle Hochspannungsschaltungen im Gebäude befinden. Die Kosten für die Gesamterneuerung des UW Stäfas betragen rund 8 Millionen Franken. Eingeschlossen ist die Renaturierung der durch den Abriss des alten Unterwerks frei gewordenen Fläche mit Weiher, Hecken und einer Feuchtwiese. Das Unterwerk Stäfa wird über zwei 110-Kilovolt-Leitungen ans Hochspannungsnetz der Axpo angeschlossen.

    Im Zuge des Projekts von Axpo und EKZ verlegt Axpo die 110-Kilovolt-Leitung zwischen dem Gebiet Brunnenwisli und dem bereits verlegten Kabel vor dem Unterwerk Stäfa in die Erde. Die Freiluftleitung verläuft bislang auf diesem Abschnitt entlang einem Waldgebiet, sodass bei starken Stürmen erhöhte Gefahr eines Ausfalls wegen geknickter oder entwurzelter Bäume gegeben ist. gba

  • Primeo Energie baut neue Wärmezentrale in Allschwil

    Primeo Energie baut neue Wärmezentrale in Allschwil

    Primeo Energie baut laut einer Medienmitteilung zwischen Hallenbad und Musikschule in Neuallschwil eine neue unterirdische Wärmezentrale für den bestehenden Wärmeverbund. Am Mittwoch ist offiziell der Grundstein gelegt worden. Die Anlage wird mit zwei Hackholzkesseln mit einer Leistung von je 840 Kilowatt betrieben. Zusätzlich nutzt eine Wärmepumpe die Umweltwärme und Abwärme des Hallenbads. Damit werden 80 Prozent der benötigten Energie erzeugt. Die Anlage wird im Frühsommer 2021 in Betrieb gehen.

    „Die Gemeinde und Primeo Energie setzen ein weiteres Zeichen für eine erneuerbare, CO2-neutrale Wärmeversorgung“, so Gemeinderatspräsidentin Nicole Nüssli-Kaiser. „Mit dieser Heizzentrale beheizen wir nicht nur das Schulhaus, sondern ermöglichen dem ganzen Quartier, auf erneuerbare Wärmeenergie zu setzen.“

    Diese neue Wärmezentrale sei ein weiteres Puzzlestück im Wärmenetzverbund, heisst es in der Mitteilung weiter. Sie werde durch eine Fernleitung mit dem ebenfalls primär mit Hackholz befeuerten Wärmeverbund beim Alterszentrum am Bachgraben verbunden. Dadurch liessen sich zwischen den beiden Quartierwärmeverbünden Synergien nutzen. An den Verbund sollen weitere Liegenschaften angeschlossen werden. Durch den Zusammenschluss mehrerer Zentralen werde die Versorgungssicherheit zusätzlich erhöht.

  • Alten-Wohnungen in Bergdietikon sollen modernisiert werden

    Alten-Wohnungen in Bergdietikon sollen modernisiert werden

    Die Stiftung altersgerechtes Wohnen in Bergdietikon (AGW) hat die Anlage im Schlittental vor 25 Jahren nach dem damals modernen Stand an Ausstattung und Technik gebaut. Die Gemeinde Bergdietikon hatte damals das Areal zur Verfügung gestellt. Heute haben sich Ansprüche und Bedürfnisse weiterentwickelt. Deshalb will der Stiftungsrat die Situation analysieren, indem er neben dem Wohnungsmix und dem Ausbaustandard auch die Frage der Preisgestaltung und nicht zuletzt auch die einzelnen besonders behindertengerechten Wohnformen prüft, wie es in einer Mitteilung heisst. Bis Ende Jahr soll ein Vorschlag für die Sanierung des Gebäudes zur Erfüllung der zeitgemässen Bedürfnisse vorliegen.

    Die Mietwohnungen, die anders als in Altenwohnheimen ohne Dienstleistungen angeboten werden, seien „ein wenig in die Jahre“ gekommen und entsprächen nicht mehr dem heutigen Standard. Einige der insgesamt 18 Wohnungen habe man deshalb trotz insgesamt deutlicher Nachfrage nicht mehr vermieten können.

    Um die echten Bedürfnisse zu ermitteln, sollen Bewohnerinnen und Bewohner und auch Interessenten nach ihren Vorstellungen befragt werden. Eines aber steht schon fest: Serviceleistungen, wie sie in Altersheimen oder grösseren Institutionen angeboten werden, sind wirtschaftlich nicht tragbar.

    Das Wohnhaus für altersgerechtes Wohnen liegt unmittelbar beim Ortskern von Bergdietikon. In wenigen Gehminuten sind die Post, das Zentrum, der Volg-Laden, der Friedhof sowie die Bushaltestelle zu erreichen, beschreibt die Stiftung das Objekt. Und fügt hinzu: Mit Fernsicht ins Limmattal und Ausblick auf die bergseitige Hügellandschaft.

  • Helvetia investiert im RhyTech-Quartier

    Helvetia investiert im RhyTech-Quartier

    Das aus zwei Hochhäusern, einem Mehrfamilienhaus und der umgebauten historischen Halle 22 des ehemaligen Alusuisse-Areals bestehende RhyTech-Quartier soll öffentliche und private Nutzungen vereinen, informiert die Halter AG in einer Mitteilung. Das Zürcher Bauunternehmen wird das RhyTech-Quartier als Totalunternehmerin realisieren. Mit den Bauarbeiten soll im November dieses Jahres begonnen werden. Fertigstellung und Bezug des Quartiers sind für das erste Quartal 2024 angepeilt.

    Für das kleinere der beiden Hochhäuser hat die Totalunternehmerin Helvetia Versicherungen als Investorin gewinnen können. Die Versicherungsgesellschaft werde die geplanten Wohnungen als Mietwohnungen realisieren und auch das Restaurant im 17. Stock vermarkten, erläutert Halter. „Das Projekt ist hervorragend auf das Marktumfeld zugeschnitten und bietet eine nachhaltige Investition in einer aufstrebenden Gemeinde in der Region Schaffhausen“,  wird Daniel Wehrli, verantwortlicher Projektleiter von Helvetia, in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge ist für das Restaurant im Hochhaus bereits ein Mieter gefunden worden.

    Das zweite Hochhaus und das Mehrfamilienhaus sind als Stockwerkseigentum angelegt. Dabei seien von den 96 Stockwerkseigentumswohnungen im Hochhaus bereits 39 und im Mehrfamilienhaus rund ein Viertel der Wohnungen vergeben, schreibt Halter. Im Hinblick auf das rund drei Jahre entfernte Bezugsdatum sei dies „ein sehr guter Reservierungsstand“, meint Halter-CEO Markus Mettler. Für die Halle 22 hat Halter zudem bereits die Migros als Ankermieterin gewinnen können.

  • Immobilienfonds der Zurich gehört neu zu Top 3

    Immobilienfonds der Zurich gehört neu zu Top 3

    In nur zwei Jahren sei die Zurich Invest AG zu einem wichtigen Anbieter für Immobilienanlagen geworden, schreibt das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Ihr Fonds „ZIF Immobilien Direkt Schweiz“ steige mit der Kapitalerhöhung im September und einem künftigen Gesamtvolumen von 1,3 Milliarden Franken zu den grössten nicht-kotierten Schweizer Immobilienfonds auf. Lanciert hatte die Zurich Invest AG den Fonds im Oktober 2018. Im vergangenen Jahr war die erste Kapitalerhöhung erfolgt.

    Das schnelle Wachstum des Immobilienfonds sei möglich, „weil Zurich als globaler Versicherer zu den wichtigsten Immobilienbesitzern der Schweiz gehört und ein Portfolio aus attraktiven Gebäuden über lange Zeit aufbauen konnte“, heisst es in der Mitteilung. Auch das veränderte Angebot der Lebensversicherungen habe ihren Anteil am inzwischen 80-prozentigen Anteil erstklassiger Immobilien im Zurich-Fonds. Da sie inzwischen weniger Garantieprodukte enthalten, seien weniger Immobilien notwendig, um die Verpflichtungen zu garantieren. „Daher hat Zurich die Möglichkeit, Immobilien an den begehrtesten Lagen in einen Fonds überzuführen.“

    Wie es weiter heisst, laufe die zweite Kapitalerhöhung über rund 340 Millionen Franken und erfolgt am 21. Oktober. Die Zeichnungsfrist dauert vom 21. September bis 2. Oktober. Die neue Tranche umfasst insgesamt 20 Liegenschaften. „Neben der erstklassigen Lage zeichnen sich die Gebäude dadurch aus, dass wir das Ziel verfolgen, ihren Betrieb künftig CO2-neutral erfolgen zu lassen“, so Martin Gubler, CEO der Zurich Invest AG. Die ersten beiden Tranchen des Fonds 2018 und 2019 seien stark überzeichnet gewesen. Mit seiner Wertentwicklung sei er „äusserst zufrieden“.

  • Clevertrailer ist jetzt auch ein Werbeträger

    Clevertrailer ist jetzt auch ein Werbeträger

    Die Clevertrailer GmbH hat die Anwendungsmöglichkeiten ihres Leichtbauanhängers nochmals erweitert. Wie das Unternehmen mit Sitz in Lyss mitteilt,  kann dieser nun auch mit einem LED-Bildschirm gemietet werden. Dieser weist eine Höhe von 160 Zentimetern und eine Breite von 208 Zentimetern auf. Er kann für Werbestandbilder ebenso benutzt werden wie für das Abspielen von Werbefilmen oder für Fernsehübertragungen.

    Der LEDtrailer wird künftig dank seiner Batterie mit Solarpanel auch über eine autonome Energieversorgung verfügen und kann daher praktisch überall eingesetzt werden. Damit ist er für Veranstaltungen von Unternehmen, Organisationen und Privaten gleichermassen geeignet.

    Anfragen für Mietzwecke sind über die eigene Internetseite des LEDtrailers oder über info@clevertrailer.ch möglich.

  • ABB liefert Ladegeräte an chinesische E-Auto-Fabrik

    ABB liefert Ladegeräte an chinesische E-Auto-Fabrik

    Ladegeräte von ABB stellen in einer E-Auto-Fabrik der chinesischen Dongfeng Motor Group und der japanischen Honda Motor Company die Ladeleistung für bis zu 120’000 Fahrzeuge sicher. Dongfeng Honda wird damit in seinem mehr als 980’000 Quadratmeter grossen Werk in Wuhan die Montage- und Prüfstrassen bestücken.

    Wie das Unternehmen in einer Medienmitteilung schreibt, habe Dongfeng Honda dafür „aufgrund seiner vorherigen guten Erfahrungen mit Nieder- und Mittelspannungsprodukten von ABB“ eine Reihe verschiedener Ladegeräte ausgewählt.

    Im Rahmen seines Industrieentwicklungsplans bis 2035 für energiesparende und mit neuen Energien betriebene Fahrzeuge geht China davon aus, dass bis 2025 jedes vierte im Land verkaufte Neufahrzeug ein Elektroauto sein wird. Bis 2030 sollen mehr als 64 Millionen auf chinesischen Strassen unterwegs sein.

    „Die Entwicklung der Ladekapazität muss mit den boomenden Absatzzahlen bei Elektroautos Hand in Hand gehen“, wird Frank Mühlon in der Mitteilung zitiert, Leiter der E-Mobility Infrastructure Solutions bei ABB. „Wir freuen uns, Dongfeng Honda bei der Umsetzung ihrer Elektrofahrzeugstrategie zu unterstützen.“

  • Hightech Zentrum Aargau war bei E-Mobil-Rallye erfolgreich

    Hightech Zentrum Aargau war bei E-Mobil-Rallye erfolgreich

    Beat Christen und sein Co-Pilot Peter Morf vom Hightech Zentrum Aargau (HTZ) haben ihre erste Teilnahme an der Wave Trophy laut einer Medienmitteilung erfolgreich beendet. Das E-Mobil-Team Mission Innovation Aargau legte in seinem Tesla Model S P85D in acht Tagen 1818 Kilometer pannenfrei zurück. Start war in Brugg-Windisch, die Schlussankunft im Entlebuch. In der Gesamtwertung belegte es unter rund 30 teilnehmenden Teams Platz zwei. Zudem gewann es den von Schülern vergebenen Publikumspreis.

    Die diesjährige Route führte entlang der Grand Tour of Switzerland durch alle vier Sprachregionen und über neun Alpenpässe. Dabei hätten die Teams nicht nur in Aktion, sondern auch während ihrer geplanten Aufenthalte in 23 Ortschaften und bei weiteren 23 Zwischenstopps „beste Werbung für die Elektromobilität“ gemacht, heisst es in der Mitteilung. Die meisten Infotreffen mit Behörden, Schulen und der Bevölkerung seien gut besucht gewesen. Auf der Internetseite des HTZ konnten Interessierte den Reise-Blog der beiden Fahrer mitverfolgen.

    Weil das Motto der diesjährigen Wave-Rallye „Energy Tour“ lautete, wurden auch zahlreiche Energieprojekte besichtigt, darunter das erste schwimmende Solarkraftwerk der Alpen auf dem Lac des Toules im Wallis und die Windräder auf dem Rengg-Pass im Entlebuch. „Die erneuerbaren Energien passen gut zur E-Mobilität und die Wave hat gezeigt, dass diese Kombination funktioniert“, wird Peter Morf, Co-Pilot und Schwerpunktleiter Energietechnologien und Ressourceneffizienz des HTZ, in der Mitteilung zitiert. Nur die „Durchgängigkeit der verschiedenen Ladesysteme“ stelle „noch eine Herausforderung dar“, so Pilot Beat Christen.

  • Bund setzt Stromsparprogramm fort

    Bund setzt Stromsparprogramm fort

    Für die Wettbewerbliche Ausschreibung 2020 für Programme sind bei der Geschäftsstelle ProKilowatt insgesamt 16 Anträge eingegangen. Laut einer Medienmitteilung erhielten zwölf davon eine Förderzusage. Den Zuschlag erhielten die Programme mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis, also mit der billigsten eingesparten Kilowattstunde. Diese Programme reichen von Stromsparmassnahmen für Betriebe der Lebens- und Futtermittelbranche bis zu Energieoptimierungen in Rechenzentren.

    Zusätzlich waren Anfang Juli auch neun neue Projekte ausgewählt worden. Das Bundesamt für Energie unterstützt auf diese Weise unter anderem die Sanierung von Lüftungsanlagen in einem Lebensmittelbetrieb und den Ersatz von Motoren in industriellen Produktionsprozessen. In diesem Jahr hat das Bundesamt für Energie Antragstellern bereits 29 Millionen Franken an Fördermitteln zugesprochen.

    Insgesamt steht dem Bund für die Ausschreibungen für Projekte und Programme 2020 ein Betrag von 50 Millionen Franken zur Verfügung. Am 4. September ist die Eingabefrist für die dritte Projektrunde des Jahres sowie für Programme zur Förderung von energieeffizienten Haushaltsgeräten abgelaufen. Die eingegangenen Anträge werden derzeit geprüft. Die Antragsteller erhalten die Förderbescheide Mitte November. Ab Anfang November können Anträge für die Wettbewerblichen Ausschreibungen 2021 eingereicht werden. Die Eingabetermine für Projekte sind der 5. Februar, der 23. April und der 3. September 2021.

  • Peach Property gewinnt Ares als Ankeraktionär

    Peach Property gewinnt Ares als Ankeraktionär

    Die Peach Property Group plant, in Deutschland weitere Portfolioankäufe zu tätigen, erläutert das auf Wohnungsimmobilien spezialisierte Zürcher Unternehmen in einer Mitteilung. Die Mittel will Peach Property über eine Kapitalbasisaufstockung um 200 Millionen Franken aufbringen. Dazu soll eine Pflichtwandelanleihe platziert werden.

    Der Zeichner von drei Vierteln der Pflichtwandelanleihe stehe bereits fest, informiert Peach Property in der Mitteilung weiter. Konkret wird ein Fonds des global aktiven Managers alternativer Anleihen, Ares Management Cooperation, 150 Millionen Franken zeichnen. Damit sichere sich Ares einen Anteil von rund 30 Prozent an Peach Property und steige zum grössten Einzelaktionär des Zürcher Immobilienunternehmens auf, heisst es in der Mitteilung. Im Zuge des Einstiegs soll der Managing Director der Ares Real Estate Group, Klaus Schmitz, in den Verwaltungsrat der Peach Property Group gewählt werden.

    „Wir freuen uns sehr, Ares als neuen Ankeraktionär gewinnen zu können welcher weitreichende Erfahrungen im deutschen Wohnimmobiliensektor mitbringt“, wird Thomas Wolfensberger, CEO der Peach Property Group, in der Mitteilung zitiert. Ares wiederum sieht die Beteiligung an dem Zürcher Immobilienunternehmen „als hervorragende Möglichkeit, in eine der defensiveren Anlageklassen in Europa zu investieren und gleichzeitig vom attraktiven Wachstum der Peach Property Group zu profitieren“, erläutert John Ruane, Co-Leiter der Ares European Real Estate Group.

  • Energieversorger setzen auf Zusammenarbeit

    Energieversorger setzen auf Zusammenarbeit

    Zunehmende Digitalisierung und branchenübergreifende Zusammenarbeit eröffnen den Energieversorgungsunternehmen (EVU) in der Schweiz neue Geschäftsfelder. Laut den Ergebnisse der Stadtwerkestudie 2020 des Beratungsunternehmens EY und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft sehen 80 Prozent der Energieversorger grosses Synergiepotenzial bei der Telekommunikation, 71 Prozent in der Wohnungswirtschaft und 69 Prozent in der Wärmeindustrie. Die Umfrage wurde laut einer Medienmitteilung in der Schweiz und in Deutschland durchgeführt, schweizweit unter 49 EVU.

    Damit, so heisst es in einer Medienmitteilung von EY, habe sich das Potenzial für Kooperationen aus Sicht der EVU noch einmal erhöht: 2019 sahen nur 50 Prozent grosses Synergiepotenzial in der Telekommunikation und 67 Prozent in der Wohnungswirtschaft. Die Wärmeindustrie wurde damals nicht abgefragt.

    Auf der Suche nach aussichtsreichen Geschäftsmodellen würden die EVU künftig noch stärker über den eigenen Tellerrand schauen, so Benjamin Teufel, Leiter des Energiesektors in der Schweiz. „Insbesondere die Wohnungswirtschaft bietet sich als Kooperationspartner an: Dezentrale und klimafreundliche Energielösungen werden immer wichtiger.“ Wie EY in einem weiteren Artikel ausführt, seien auf digitalen Daten basierende Plattformgeschäfte für die Wohnungswirtschaft denkbar. „Stadtwerke sind prädestiniert, die Betreiber dieser Plattformen zu sein“, heisst es dort.

    Insgesamt 71 Prozent der EVU erwarten, dass sie bei der dezentralen Stromerzeugung als Plattformbetreiber auftreten können, 67 Prozent in der Elektromobilität und 71 Prozent im Bereich Smart Metering, also der Nutzung intelligenter Stromzähler. Entsprechend zeigt die Stadtwerkestudie 2020 auch, dass 84 Prozent der Energieversorger das Smart Metering für die wichtigste Technologie der digitalen Transformation halten. „Die Smart Meter werden als Datendrehscheibe zu zahlreichen neuen Anwendungen, Produkten und Geschäftsmodellen führen“, wird Teufel hierzu zitiert.

    Im Artikel „Wie Stadtwerke in Zukunft von Smart Metering profitieren können“ erklärt EY: „Je mehr Unternehmen die Smart Meter-Daten für ihr Business nutzen und je mehr diese Services untereinander vernetzt werden können, desto stärker wächst das Plattformgeschäft. Typischerweise partizipiert der Plattform-Betreiber, hier das Stadtwerk, an den Transaktionserlösen.“

  • LafargeHolcim verstärkt Anstrengungen für Klimaziele

    LafargeHolcim verstärkt Anstrengungen für Klimaziele

    Als erster global aktiver Baustoffkonzern habe LafargeHolcim sich zu wissenschaftlich fundierten Zielen bei der Reduktion seines CO2-Fussabdrucks verpflichtet, erläutert der Zuger Zementriese in einer Mitteilung. Konkret wird LafargeHolcim sich an der Kampagne der Science-Based Targets Initiative (SBTi) beteiligen. Sie verfolgt das Ziel, Unternehmen zu wissenschaftlich fundierten, messbaren Zielsetzungen zu motivieren, mit denen das Klimaziel der Beschränkung der Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius eingehalten werden kann.

    Im Rahmen der Kampagne werde LafargeHolcim die CO2-Emissionen pro Tonne zementartiger Baustoffe auf 475 Kilogramm senken, erläutert das Unternehmen in der Mitteilung. Des Weiteren will der Zuger Baustoffkonzern den Einsatz von kohlenstoffarmen und CO2-neutralen Baustoffen stärken. Zudem soll der Fussabdruck des Unternehmens durch die Steigerung der Wiederverwendung und Wiederverwertung von Abfällen und Nebenprodukten verkleinert werden. Insgesamt will LafargeHolcim die direkten Treibhausgasemissionen und die CO2-Emissionen aus zugekaufter Elektrizität bis 2030 gegenüber 2018 um über 20 Prozent senken.

    „Als weltgrösster Zementhersteller übernehmen wir eine Schlüsselrolle, um die Herausforderungen der heutigen Klimakrise zu bewältigen“, wird Magali Anderson, Chief Sustainability Officer von LafargeHolcim, in der Mitteilung zitiert. „Auf unserem Weg zu einem ,Net-Zero‘-Unternehmen sind wir nicht nur Teil der Lösung, sondern wir unterstützen auch unsere Kunden dabei, ihre Ziele in der Reduktion von Kohlenstoffen zu erreichen.“

  • Stilllegungs- und Entsorgungsfonds weisen Gewinne aus

    Stilllegungs- und Entsorgungsfonds weisen Gewinne aus

    Die von den Betreibern von Kernanlagen zu äufnenden Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (STENFO) sollen die Kosten für die Stilllegung der Schweizer Kernkraftwerke und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle decken, erläutert der Bundesrat in einer Mitteilung. Er hat in seiner Sitzung vom 18. September die Jahresberichte der beiden Fonds für das Berichtsjahr 2019 genehmigt. Derzeit sind in beiden Fonds zusammen 8,492 Milliarden Franken angehäuft. Ende 2018 hatten sich die Fondsbeträge auf 7,492 Milliarden Franken addiert.

    Im Stilllegungsfonds stehen derzeit 2,724 Milliarden Franken für Stilllegung und Abbruch der Kernanlagen und die Entsorgung der dabei entstehenden radioaktiven Abfälle bereit. Die Mittel überstiegen den für Ende 2019 angestrebten Soll-Betrag von 2,525 Milliarden Franken um 198,8 Millionen Franken, schreibt der Bundesrat. Dabei hatte eine Anlagenrendite von 12,26 Prozent zu einem Gewinn von 297,9 Millionen Franken in der Erfolgsrechnung des Fonds geführt.

    Der für die Kosten der Entsorgung von radioaktiven Abfällen eingerichtete Entsorgungsfonds wies zum Jahresende 2019 Mittel in Höhe von 5,768 Milliarden Franken aus. Der Fonds notierte damit um 615 Millionen Franken über seinem Soll-Betrag von 5,153 Milliarden Franken, informiert der Bundesrat. Im Vergleich zum Jahresende 2018 konnte ein Gewinn von 666,8 Millionen Franken verbucht werden. Er resultierte aus einer Anlagenrendite von 13,09 Prozent.

  • Strabag setzt in der Fahrweid auf 3D-Modelle

    Strabag setzt in der Fahrweid auf 3D-Modelle

    Geroldswil, Weiningen und Limeco sind Bestandteil der Bauherrenschaft beim Gemeinschaftsprojekt Entwässerung Fahrweid. Im Rahmen des Projekts wird eine neue Abwasserkanalisation realisiert. Für das zentrale Schachtbauwerk setzt die Baufirma Strabag auf das Building Information Modeling (BIM), wies in einer Mitteilung heisst. Dabei wird eine Software für die Planung genutzt, durch welche unter anderem 3D-Modelle der zu realisierenden Bauwerke erstellt werden.

    „Das zentrale Schachtbauwerk führen wir gemeinsam mit den Planern der Firma ILF Schweiz mittels OpenBIM2Field als Pilotprojekt durch“, wird Stijepan Ljubicic in der Mitteilung zitiert, BIM-Manager bei Strabag. Dabei haben sich insbesondere die 3D-Modelle als hilfreich erwiesen. „Ein grosser Vorteil ist die optische Darstellung. Pläne in 3D sind einfacher verständlich als komplizierte Papierpläne, gerade auch für Leute im Team, die andere Sprachen sprechen – sie verstehen das 3D-Modell besser und schneller“, heisst es von Polier Adrian Wildhaber. Aber auch Änderungen seien so leichter umzusetzen als mit Plänen auf Papier, sagt Bauführer Sven Landis, „im Modell werden sie ganz einfach via Knopfdruck generiert“.

  • Basel beginnt mit Umrüstung auf Elektrobusse

    Basel beginnt mit Umrüstung auf Elektrobusse

    Die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) planen, bis 2027 insgesamt 126 Elektrobusse zu beschaffen. Damit setzen die BVG den gesetzlichen Auftrag um, ihre Angebote im öffentlichen Verkehr des Kantons Basel-Stadt bis 2027 mit 100 Prozent erneuerbarer Energie zu betreiben. In den kommenden Tagen schreiben die BVB die erste Beschaffungsetappe von 62 E-Bussen aus. Sie sollen 2022 in Betrieb gehen. „Ich freue mich, dass wir nun nach einer langen Planungsphase endlich die ersten konkreten Schritte hin zu einem umweltfreundlichen und modernen E-Bussystem machen können“, wird BVB-Direktor Bruno Stehrenberger in einer Medienmitteilung zitiert.

    Ebenfalls öffentlich ausgeschrieben werden dieser Tage die Leistungen für den Generalplaner der Garage Rank. Sie werde zwischen 2023 und 2027 vollständig neu gebaut, weil sie nicht mehr den heutigen Anforderungen entspreche. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dort auch Wohnraum realisiert werden. Während dieser Bauphase werden die Busse auf zwei Ersatzarealen abgestellt.

    Für den Aufbau einer entsprechenden Ladestruktur in der Garage Rank und in den provisorischen Abstellbereichen sind die Industriellen Werke Basel (IWB) zuständig. Zudem werden die IWB an fünf Endhaltestellen sogenannte Gelegenheitsladestellen installieren, wo Busse während ihrer Wartezeit Strom nachladen können. Das steigere ihre Reichweite und mache das gesamte Busnetz flexibler.

    Die Umrüstung der Busflotte kostet insgesamt rund 360 Millionen Franken. Davon entfallen rund 147 Millionen Franken auf die Beschaffung der E-Busse. Etwa 161 Millionen Franken kosten der Neubau der Garage Rank, die Provisorien und weitere kleinere Infrastrukturanpassungen. Auf rund 52 Millionen Franken belaufen sich die Kosten für den Aufbau der Ladeinfrastruktur durch die IWB. Das entsprechende Darlehensbegehren liegt nun beim Grossen Rat.