Kategorie: immoNews

immoNews – Aktuelle Immobiliennews, Branchenmeldungen & Entwicklungen aus der Schweizer Immobilienwirtschaft auf einen Blick.

  • Solar-Offensive soll tausende Arbeitsplätze schaffen

    Solar-Offensive soll tausende Arbeitsplätze schaffen

    Schweizweit sind durch die Corona-Krise schon viele Arbeitsplätze vernichtet worden, andere sind in Gefahr. Die Schweizerische Energie-Stiftung (SES) sieht die verstärkte Nutzung von erneuerbaren Energien, insbesondere den Solarstrom als ein Mittel, hier gegenzusteuern. Die SES hat bei der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Wädenswil ZH eine Studie dazu in Auftrag gegeben. Laut der Medienmitteilung dazu kann eine „beherzte Solar-Offensive“ schon in kurzer Zeit tausende neue Arbeitsplätze schaffen. Jürg Rohrer, Studienautor und Leiter der Forschungsgruppe Erneuerbare Energien an der ZHAW, stellt fest: „Wenn wir die am einfachsten nutzbaren Flächen mit Solaranlagen bestücken, ergibt sich einen Bedarf von rund 14’000 zusätzlichen Arbeitsplätzen.“ Insgesamt 12‘000 davon lägen in der Montage von Photovoltaikanlagen, die von Mitarbeitenden nach nur kurzer Anlernzeit vollzogen werden kann. 2000 erforderten mehr Fachwissen bei Fachplanerinnen und Fachplanern, wofür je nach Vorbildung eine etwa halbjährige Weiterbildung nötig sei.

    Das Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050, das im Mai 2017 in einer Volksabstimmung angenommen worden ist, sieht vor, bei der künftigen Energieversorgung auf mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu setzen. Die Umsetzung läuft allerdings bisher nur schleppend an. Der Vorschlag der SES, der auch in die Vernehmlassung zur Revision des Energiegesetzes, einfliessen soll, soll diesen Rückstand ausgleichen helfen. Felix Nipkow, Leiter Fachbereich erneuerbare Energien bei der SES, nennt einen gleich dreifachen Nutzen der Initiative: „Jetzt in die Solarenergie zu investieren hilft mit, die Klimaziele zu erreichen, schafft neue Stellen und stärkt erst noch die Versorgungssicherheit im Strombereich.“ Das neue Energiegesetz werde erst in einigen Jahren in Kraft treten können. Mit einer Solar-Offensive würden heute schon Investitionen ausgelöst und rasch neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Photovoltaik werde so zum Job-Motor.

  • Hans Eberle AG produziert eigenen Öko-Strom

    Hans Eberle AG produziert eigenen Öko-Strom

    Rund 10 Prozent des Stromverbrauchs der Metallwarenfabrik Hans Eberle AG kommen seit diesem Sommer aus hauseigener Produktion. Heizung, Kühlung, Lüftung, Beleuchtung des ebenfalls diesen Sommer fertiggestellten neuen Betriebsgebäudes werden laut Medienmitteilung des Unternehmens durch saubere Energie aus der neu installierten Wasserkraftschnecke im Ortsbach betrieben. Die früher eingesetzte Francis-Turbine sei nach über 100-jährigem Betrieb im Jahr 2014 „ausgestiegen“, wie das Unternehmen mittteilt. Mit dieser Investition will die Hans Eberle AG ihr Bekenntnis zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen unterstreichen und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten.

    Die Hans Eberle AG nutzt zusammen mit anderen Genossenschaftern den Ennendaner Ortsbach, um eigenen Strom zu produzieren. Das Wasser wird aus der Linth in den Ortsbach geleitet und weist einen konstanten Durchfluss von drei Kubikmeter Wasser pro Sekunde auf, was zur Stromproduktion durchaus genügt. Nutzung der Wasserkraft des Ortsbachs hat in Ennenda Tradition, früher wurde sie in der Textilindustrie für das Weben von Stoffen genutzt.

  • RVBW plant Einsatz von vier E-Bussen

    RVBW plant Einsatz von vier E-Bussen

    Auf der RVBW-Linie 5 verkehren ab März 2021 vier Elektrobusse. Sie werden Fahrgäste zwischen der Baldegg via Bahnhof Baden nach Ennetbaden befördern. Die neuen Busse sind mit einer innovativen Technologie von ABB Schweiz ausgestattet. Das gibt der Kanton Aargau als Besteller der öV-Leistungen in einer Medienmitteilung bekannt.

    Das Projekt werde in enger Zusammenarbeit mit der ABB durchgeführt. Das Bundesamt für Energie hat es als unterstützungswürdiges Leuchtturmprojekt eingestuft. Die Antriebstechnologie wird am ABB-Standort Turgi entwickelt. Auch die Ladestation stammen von ABB. Die Batterien werden in Baden produziert.

    An den beiden Endhaltestellen wird jeweils eine Ladestation installiert. Dort können Busse in bis zu sechs Minuten aufgeladen werden. Der Kanton beteiligt sich mit knapp 1,5 Millionen Franken an den Investitionskosten für die Ladeinfrastruktur.

    Die RVBW-Linie 8 zwischen Neuenhof und Wettingen wird bereits seit Mitte Dezember 2019 versuchsweise für zwei Jahre mit einem Elektrobus betrieben. Auf diesen beiden Linien will die RVBW erste betriebliche Erfahrungen mit dem Einsatz von E-Bussen sammeln. Künftig beabsichtigt die RVBW, sämtliche Stadtbuslinien elektrisch zu betreiben. Die Umstellung von Verbrennungs- auf Elektromotoren soll schrittweise erfolgen.

  • Swiss Life übernimmt Glattzentrum

    Swiss Life übernimmt Glattzentrum

    Im Rahmen der Konzentration auf die Kernbereiche des Unternehmens gibt die Migros die Bewirtschaftung von Immobilien auf. Dabei hat der Genossenschaftsbund nun sein Einkaufzentrum Glatt in Wallisellen an Swiss Life verkauft. Die Käuferin werde das Glattzentrum „im Rahmen ihrer Tätigkeiten im Asset Management für Drittkunden“ übernehmen, erläutert Migros in einer entsprechenden Mitteilung. Ihr zufolge haben die Partner Stillschweigen über den Kaufpreis vereinbart.

    Swiss Life übernimmt das Einkaufszentrum bei unveränderten Mietverträgen und will es langfristig weiterentwickeln, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Das Glattzentrum gehöre „in der Schweiz zu den Vorreitern, was die Kombination aus Einkauf, Erlebnis und Treffpunkt betrifft“, wird Stefan Mächler, Anlagechef von Swiss Life, dort zitiert. „Diese Marktposition wollen wir auch in Zukunft stärken und wir sind überzeugt, dass das Glattzentrum mittel- bis langfristig ein sehr attraktives Investitionsobjekt ist.“ Die im Glattzentrum angesiedelten Geschäfte der Migros sollen unverändert und mit langfristigen Mietverträgen weitergeführt werden.

  • Kanton Schaffhausen will Rheinkraftwerk ab 2030 selber nutzen

    Kanton Schaffhausen will Rheinkraftwerk ab 2030 selber nutzen

    Der Kanton Schaffhausen will das Rheinkraftwerk bei Neuhausen in zehn Jahren selber übernehmen. Die Konzession des seit 1948 gebauten und 1950 in Betrieb genommenen Kraftwerks läuft Ende 2030 aus.  Die Rheinkraftwerk Neuhausen AG (RKN) hat die Verlängerung ihrer von den Kantonen Schaffhausen und Zürich vor 80 Jahren eingeräumten Wasserrechtskonzession beantragt. Der Schaffhauser Regierungsrat will diese aber in Abstimmung mit dem Kanton Zürich nicht verlängern, sondern den sogenannten Heimfall für das Werk am Rheinfall erklären und die Anlage selber übernehmen. Das muss laut Medienmitteilung des Kantons dem bisherigen Betreiber mit zehn Jahren Vorlauf mitgeteilt werden, konkret bis zum 27. Dezember 2020.

    Regierungspräsident und Energiedirektor Martin Kessler erklärt das Vorgehen: „Der Kanton hat auf das Ende der Konzession hin die einmalige Gelegenheit, das Kraftwerk zu übernehmen. Das wirtschaftliche und energiepolitische Potential des Kraftwerks ist für den Kanton Schaffhausen sehr interessant und bietet erhebliche Chancen. Im Übrigen entspricht die Fortführung des Wasserkraftwerks der Energiestrategie von Bund und Kanton und ist auch aus klimapolitischer Sicht sinnvoll.“

    Damit bleibt auch die aus dem Kraftwerk resultierende Wertschöpfung im Kanton. Das RKN nutzt derzeit 29,9 Kubikmeter pro Sekunde und erbringt eine jährliche Energieproduktion von rund 45 Gigawattstunden. Die Energieproduktionskosten gelten mit 2,9 Rappen als ausgesprochen günstig.

  • Schwarm soll intelligente Ladestation ermöglichen

    Schwarm soll intelligente Ladestation ermöglichen

    Die Firma smart-me hat mit Pico eine neue Ladestation für Stromfahrzeuge entwickelt. Diese verbindet sich über das lokale WLAN oder per Mobilfunk mit der Cloud. Dadurch wird die Station intelligent und kann beispielsweise einfach mit einer Solaranlage gekoppelt werden, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Der Betreiber kann selbst entscheiden, wann und zu welchem Preis Fahrzeuge an der Station geladen werden können.

    Insgesamt soll Pico die Installierung von Ladestationen attraktiver machen. Dadurch sollen auch bisher unerschlossene Räume eine Ladeinfrastruktur erhalten. Ausserdem seien Elektroautos gute Abnehmer von lokal produziertem Solarstrom, betont smart-me.

    Um die Massenproduktion der Ladestation zu finanzieren, hat smart-me am 8. Juli eine Schwarmfinanzierungskampagne auf Kickstarter gestartet. Dabei will das Unternehmen über 50’000 Franken einsammeln.

  • Kantone der BaselArea legen gemeinsamen Wirtschaftsbericht vor 

    Kantone der BaselArea legen gemeinsamen Wirtschaftsbericht vor 

    Erfolgreiches Wirtschafen braucht gute Rahmenbedingungen. Die sind in den drei Kantonen der BaselArea nicht nur derzeit gegeben. „Sie werden ihre Kraft auch in Zukunft entfalten“, heisst es der Medienmitteilung zum gemeinsamen Bericht von Basel-Stadt, Basel-Landschaft und dem Jura. Zu den Veränderungen, die auch durch die Auswirkungen von Corona-Krise und Lockdown, Ausfall und künftiger Neugestaltung von internationaler Arbeitsteilung und Lieferwegen ausgelöst worden sind, zeichnet der Bericht einen optimistischen Blick in die Zukunft. Die regionale Wirtschaft habe in der Vergangenheit wiederholt gezeigt, dass sie in der Lage ist, auf Veränderungen zu reagieren und sich positiv zu entwickeln.

    Die drei Kantone arbeiten seit Jahren wirtschaftspolitisch eng zusammen. Für die Regierungen war es deshalb naheliegend, auch einen gemeinsamen Wirtschaftsbericht zu erstellen. Dies geschieht jetzt zum ersten Mal. Den letzten Wirtschaftsbericht haben Basel-Stadt und Basel-Landschaft 2016 publiziert.

    Auf Grundlage dieser Analyse wurden Zukunftschancen und Herausforderungen erarbeitet und benannt. Zusammenarbeiten will man vor allem bei der staatlichen Innovationsförderung und der Standortpromotion. Damit sei mehr zu erreichen als bei den bisherigen Einzelaktivitäten jedes Kantons.

    Im Zentrum des künftigen abgestimmten Vorgehens steht der Verein Basel Area Business & Innovation. Er wird schon jetzt von den drei Kantonen gemeinsam finanziell getragen. Mit dem Dienstleistungsangebot von Basel Area und dem Switzerland Innovation Park Basel Area (SIP) will die Region für Unternehmen, Forschung und Innovation ein attraktives Umfeld schaffen, in dem Forschung und Entwicklung, Dienstleister und Investoren die Voraussetzungen für internationale Kommunikation und Vermarktung vorfinden.

    Der zweite Zusatz-Bericht analysiert die Auswirkungen von COVID-19 auf den Wirtschaftsstandort Basel-Stadt.

  • Stromfahrzeuge eigenen sich gut für Zürich

    Stromfahrzeuge eigenen sich gut für Zürich

    Eine Studie hat im Auftrag des Kantons und der Stadt Zürich die Gesamtökobilanzen verschiedener Fahrzeuge und Antriebsarten verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass batteriebetriebene Fahrzeuge grundsätzlich eine deutliche Reduktion der Treibhausgasemissionen pro Kilometer ermöglichen, insofern sie mit CO2-armen Strom betankt werden. Allerdings sind auch Stromfahrzeuge noch nicht perfekt. So verursacht ihre Herstellung insbesondere ausserhalb der Schweiz Feinstaubemissionen.

    Im Rahmen der Studie wurde auch der Zürich Mobilitäts-Umweltindex (ZMU) erstellt, der die Umweltindikatoren spezifisch für Zürich gewichtet. Die Ergebnisse des ZMU zeigen, dass die Gesamtumweltbelastung im urbanen Raum mit batterielektrischen Fahrzeugen am wirkungsvollsten reduziert werden kann.

    Die Ergebnisse sollen eine Entscheidungsgrundlage bei der Fahrzeugpolitik der Stadt und des Kanton Zürich bilden. Der Stadtrat will den Angaben zufolge eine konsequente Umstellung der Fahrzeugflotte auf alternative Antriebe. Diese Umstellung ist bereits im Gang. So setzt etwa ERZ Entsorgung + Recycling Zürich seit Juli 2019 für die Leerung der Abfallbehälter auf öffentlichem Grund auch elektrobetriebene Lieferwagen ein. Im April 2020 hat ERZ auch das erste elektrobetriebene Abfallsammelfahrzeug in Betrieb genommen.

  • Neubau für ASTRA und BFE ist bezugsfertig

    Neubau für ASTRA und BFE ist bezugsfertig

    Rund 600 Mitarbeitende von ASTRA und BFE können den siebengeschossigen Neubau in Ittigen noch in diesem Monat beziehen. Das Verwaltungszentrum des Bundes auf dem UVEK-Campus beherbergt seit 2006 verschiedene Ämter des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). Das neue Gebäude trägt dem seither gestiegenen Platzbedarf Rechnung und führt bisher verstreute Abteilungen zusammen.

    Laut einer Medienmitteilung setzt der nach dem Standard für Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS) zertifizierte Holz-Beton-Hybridbau des Zürcher Architektenbüros Berrel Berrel Kräutler auf vor Ort vorhandene Potenziale. So wird etwa die Abwärme aus einem nahegelegenen Rechenzentrum für die Gebäudeheizung eingesetzt, Quellwasser für die Kühlung. Das von den Architekten ursprünglich „Fitzcarraldo“ getaufte Projekt nutzt zu 100 Prozent erneuerbare Energien und verursacht keine CO2-Emissionen.

    Auf dem UVEK-Campus können wir in diesem modernen Verwaltungsgebäude Abteilungen zusammenführen, die bisher an zwei Orten in Bern verteilt waren“, so ASTRA-Direktor Jürg Röthlisberger. „Das wird die Zusammenarbeit vereinfachen, den Teamspirit verbessern und es kann Prozesse beschleunigen.“

    Die Gemeinde Ittigen wolle auch in Zukunft alles daransetzen, dass sich der Bund dort zuhause fühle, betont Gemeindepräsident Marco Rupp. In Ittigen sei man stolz, Gastgeberin für einen Grossteil der UVEK-Ämter sein zu dürfen.

  • WIPO Limmattal findet erst wieder 2021 statt

    WIPO Limmattal findet erst wieder 2021 statt

    Das Organisationskomitee (OK) des Wirtschaftspodiums Limmattal hat sich entscheiden, die für November 2020 geplante nächste Durchführung abzusagen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Gründe sind die „unsichere Entwicklung der Coronavirus-Pandemie, die fehlende Planungssicherheit und die Sorge um die Gesundheit der Teilnehmenden“. Die Entscheidung ist gemeinsam mit den Hauptsponsoren AXA, UBS Switzerland AG, energie360°, maneth stiefel AG und der Umwelt Arena Schweiz getroffen worden.

    „Wir haben sämtliche Szenarien durchgespielt. Der Entscheid fiel uns alles andere als leicht“, wird OK-Präsident Fredi Pahr in der Mitteilung zitiert. Darin informiert das WIPO auch darüber, dass sich die Organisatoren mit den Sponsoren und Partnern beraten hätten und dass die Mehrheit der Befragten eine Absage befürwortet habe. „Das WIPO lebt vom Networking – Abstand halten ist schwierig. Wir bedauern die Absage sehr, aber die Gesundheit unserer Teilnehmenden hat oberste Priorität“, sagt Pahr.

    Somit wird die nächste Durchführung des WIPO im November 2021 stattfinden. Der genaue Termin soll in den kommenden Tagen festgelegt werden. Das für 2020 geplante Programm und damit auch das Thema „Grenzenlos“ werden im kommenden Jahr aktuell bleiben. „Wir hoffen, dass wir Bundesrat Guy Parmelin erneut für das Keynote gewinnen können. Die Abklärungen sind am Laufen“, informiert das WIPO, welches von den drei Patronatsvereinen IHV Industrie- und Handelsverein Dietikon, Wirtschaftskammer Schlieren (WKS) und Vereinigung für Industrie, Dienstleistungen und Handel Spreitenbach (IDH) gegründet wurde und durchgeführt wird.

  • Meyer Burger will in Glarus Solarmodule herstellen

    Meyer Burger will in Glarus Solarmodule herstellen

    Der Thuner Anlagenbauer Meyer Burger will in Linthal GL eine Produktion von Solarpanelen aufbauen. Das geplante Werk soll eine Kapazität von 400 Megawatt aufweisen und über 100 Mitarbeiter im Dreischichtbetrieb beschäftigen, heisst es in einer Mitteilung des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE).

    Das Projekt steht im Zusammenhang mit der geplanten Neuausrichtung von Meyer Burger. Das in Gwatt BE ansässige Unternehmen will künftig nicht mehr Maschinen zur Herstellung von Paneelen bauen und verkaufen, sondern selbst in die Panel-Produktion einsteigen.

    Das Hauptargument für eine Ansiedlung des Werks in Linthal ist ein Solar-Park-Projekt auf dem in 1860 Metern über dem Meer gelegenen Limmernsee in Glarus Süd. Dort soll eine schwimmende Photovoltaikanlage mit einer Kapazität von 250 Megawatt pro Jahr installiert werden. Der Solar-Park Limmern (SPL) auf dem Speichersee der Kraftwerke Linth-Limmern AG (KLL, Axpo) könnte 300 Gigawattstunden Strom erzeugen und damit den Bedarf von 75’000 bis 100’000 Vierpersonenhaushalten decken.

    Für Glarus sprechen auch noch weitere Vorteile. So sei nicht nur die günstige Energieversorgung durch die Technischen Betriebe Glarus Süd (tbgs) garantiert, sondern auch das Bauland verfügbar. Zudem sei der Kanton Glarus bereit, steuerliche Anreize zu setzen. Darüber hinaus profitiere das Werk auch vom effizienten Bewilligungsverfahren, dem Bahnanschluss für den Warentransport und dem interessanten Schweizer Markt.

  • Implenia nimmt am Neubau des Spitals Dreiklang des Kantonsspitals Aarau teil

    Implenia nimmt am Neubau des Spitals Dreiklang des Kantonsspitals Aarau teil

    „Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) für den Spitalneubau Dreiklang des Kantonsspitals Aarau (KSA) auf Ebene Totalunternehmer setzt sich neu aus BAM Swiss AG / BAM Deutschland AG und Implenia zusammen“, informiert Implenia in einer entsprechenden Mitteilung. Die beiden Partner wollen das Projekt technisch und kaufmännisch gleichteilig realisieren. Mit den Baumeisterarbeiten hat die ARGE das Bauunternehmen Marti AG beauftragt.

    Ursprünglich hatte die Schweizer Tochtergesellschaft BAM Swiss AG der niederländischen Royal BAM-Gruppe zusammen mit Marti als ARGE für den Neubau Dreiklang des KSA fungiert. Das KSA habe der neuen Zusammensetzung der ARGE seine Zustimmung erteilt, erläutert Implenia in der Mitteilung. Ihr zufolge befindet sich das Projekt „zeitlich und finanziell weiterhin auf Kurs“. Das Baugesuch soll in einigen Wochen eingereicht werden.

    Die Bausumme des Projekts verbleibe unverändert bei rund 560 Millionen Franken inklusive Mehrwertsteuer, heisst es in der Mitteilung weiter. In diesem Betrag sind die Kosten für die Medizintechnik nicht enthalten. Ein entsprechender Werkvertrag war mit der ARGE im Januar abgeschlossen worden und behält auch unter deren neuer Zusammensetzung seine Gültigkeit.

  • Eishalle produziert Solarstrom

    Eishalle produziert Solarstrom

    Mit der Eishalle P1 auf der Hochebene St. Leonhard in Freiburg haben die Projektpartner laut einer Medienmitteilung „ein beispielhaftes Gesamtkonzept“ geschaffen. Solarmodule auf dem Dach produzieren seit März mit rund 700 Megawattstunden pro Jahr etwa den jährlichen Stromverbrauch von 200 Haushalten. 75 Prozent davon nutzt die Eislaufanlage selbst. Die Photovoltaikanlage wurde jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt.

    Dieses Gemeinschaftsprojekt der Stadt Freiburg, der Immobiliengesellschaft L’Antre SA und der Groupe E habe Modellcharakter und füge sich optimal in Freiburgs Energiestrategie ein, heisst es in der Mitteilung. Die dort erzeugte erneuerbare Energie mache allein bereits knapp die Hälfte des Jahresziels für die Entwicklung von Solaranlagen im Gemeindegebiet aus.

    Das Gesamtkonzept sieht auch eine hohe Wärmerückgewinnung bei der Eisbereitung vor. Sie soll in der gesamten Sportstätte, auch im künftigen Schwimmbad, für Heizung und Warmwasser genutzt werden. Überschüssige Wärme wird in das Fernwärmenetz von Groupe E eingespeist. Deckt die Wärmemenge den Bedarf der vier Gebäudekomplexe punktuell nicht, schliesst das Fernwärmenetz Freiburg die Lücken.

  • EKZ und Primeo legen Vertrieb zusammen

    EKZ und Primeo legen Vertrieb zusammen

    EKZ und Primeo Energie legen Unternehmensteile zusammen, um eine gemeinsame Energievertriebsgesellschaft zu gründen, die Synergieeffekte schaffen soll. Die bisherigen Einzugs- und Sprachgebiete ergänzen sich, beide Unternehmen hätten ähnliche Strukturen und Produkte, heisst es in der Medienmitteilung der EKZ. Auch arbeiten EKZ und Primeo Energie schon zusammen, haben den Energie-Abrechner enersuisse gegründet.

    Die Gesellschaft wird ab 1. Januar 2021 mit zunächst 32 Mitarbeitenden beginnen, ein Hauptbüro in Zürich und einen sogenannten kleineren Tradingfloor in Münchenstein öffnen sowie schweizweit flexible Vertriebsbüros.

    An Primeo Energie AG ist EKZ mit 25 Prozent beteiligt. Die bestehenden Geschäftsfelder Netz, Wärme und erneuerbare Energien werden weiter von den beiden Partnerunternehmen selbst geführt. Als Ziel geben beide die Schaffung eines der modernsten Energieanbieters der Schweiz an, was durch den Aufbau digitalisierter Geschäftsprozesse erreicht werden soll. Als Leistungskatalog nennen die beiden Gründerfirmen: Handel mit Gas, Strom und Stromzertifikaten, Energie-Portfoliobewirtschaftung, Eigenverbrauchsgemeinschaften, MultiEnergie Billing, Systemdienstleistungen und Direktvermarktung.

  • NewGreen Tec bietet Wind-Solar-Anlagen fürs Dach

    NewGreen Tec bietet Wind-Solar-Anlagen fürs Dach

    Die hybriden Wind-Solar-Geräte der NewGreen Tec GmbH liefern ökologischen Strom sowohl an sonnigen Tagen wie auch bei Nacht, Schnee und Regen. Dazu werden geräuscharme Windturbinen mit Photovoltaikmodulen in einem Kleinkraftwerk vereint.

    Bei Wind erzeugen die Windräder mit neuartigen dualen Vertikalachsturbinen Strom. Sie sollen auch turbulente Windströmungen auf niedriger Höhe optimal nutzen. Die immer häufiger werdenden Winde und Stürme begünstigen diese Technologie, heisst es in einer Medienmitteilung des Unternehmens. Bei Sonnenschein übernehmen das die Photovoltaikmodule. Anders als grosse Photovoltaikanlagen eignen sie sich auch für kleinere Gebäude und Dachflächen. Damit werde fast jedes Gebäude zum ökologischen Kraftwerk, heisst es.

    Walter Schmid, „der bekannt Pionier für ökologische Bauten“, habe zwei dieser hybriden Wind-Solar-Kleinkraftwerke auf zwei neu erstellten Mehrfamilienhäusern installiert. „Das ist Kunst am Bau, die gleich noch saubere Energie erzeugt“, wird er in der Mitteilung zitiert. Diese Gebäude sollen überschüssigen Strom erzeugen, der in der Hochschule Rapperswil SG in eine Power-to-Gas-Anlage fliesst. Dort wird das erzeugte Gas in das Erdgasnetz eingespeist.

    NewGreen Tec ist im Innovationspark Zürich auf dem Areal des Flugplatzes Dübendorf ansässig.

  • Online-Bibliothek für verbautes Material nimmt Registrierungen an

    Online-Bibliothek für verbautes Material nimmt Registrierungen an

    Madaster ist eine gemeinnützige Organisation mit Sitz in Zürich, welche die Kreislaufwirtschaft in der Bau- und Immobilienbranche fördern will. Sie bietet dafür eine Plattform an, auf der ressourcenrelevante Daten von Bauten inventarisiert werden. Diese Materialpässe können zur Wiederverwertung der Materialen genutzt werden.

    Per Anfang Juli können Eigentümer ihre Liegenschaften nun auf Madaster registrieren und einen Materialpass für ihre Gebäude erstellen, informiert Madaster in einer Mitteilung. Das Schweizer Material-Kataster gibt damit Auskunft über den finanziellen Wert der verbauten Materialien und über deren Möglichkeiten zur Wiederverwendung. Dafür werden alle Produkt- und Materialdaten der Gebäude gespeichert und visualisiert.

    „Unser Ziel ist es, dass wir in der Schweiz konsequent neue Häuser aus alten bauen“, wird Patrick Eberhard, neuer Vorsitzender des Präsidiums von Madaster Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Mit Madaster können Gebäude als Rohstofflager und Städte als Rohstoffminen geplant und genutzt werden.“

  • Männedorf bekommt bewohntes Sonnenkraftwerk

    Männedorf bekommt bewohntes Sonnenkraftwerk

    Bei den zukunftsweisenden Mehrfamilienhäusern werde die Forderung der Klimajugend nach CO2-neutraler Energieproduktion bereits heute umgesetzt, schreibt die Stiftung Umwelt Arena Schweiz in einer Mitteilung. Sie realisiert die Wohnüberbauung in Männedorf  gemeinsam mit der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), der Hochschule für Technik in Rapperswil (HSR) und weiteren Partnern.

    Dabei bildeten die beiden Mehrfamilienhäuser mit Platz für 16 Familien „ein bewohntes Sonnenkraftwerk mit Anschluss ans Strom-und Gasnetz“, heisst es in der Mitteilung. Die Energie wird von Photovoltaikmodulen an den Fassaden und auf den Dächern, sowie von zwei Windrädern erzeugt. Überschüssige Energie wird in der Power-to-Methan-Pilotanlage der HSR in synthetisches Methan umgewandelt. Dieses Gas wird von der Wohnüberbauung bei Bedarf dann wieder zur Produktion von Strom oder Wärme genutzt.

    Technisch sei die Technologie zur Speicherung von erneuerbaren Energien in synthetischen Gasen bereits „marktreif und verfügbar“, schreibt die Umwelt Arena. „Leider sind es regulatorische und kostentreibende Rahmenbedingungen, die aktuell eine wirtschaftliche Nutzung nicht möglich machen.“ Hier sollten nach Ansicht der Umwelt Arena Politik und Investoren die notwendigen Bedingungen für den wirtschaftlichen Einsatz der Technologie schaffen.

    „Das Projekt Männedorf kann zu amortisierbaren Kosten für die Bauherrschaft realisiert werden und die Bewohner erhalten im Rahmen eines vorgegebenen Energiebudgets, Wärme und Strom zum Nulltarif“, erläutert die Umwelt Arena in der Mitteilung weiter. Für interessierte Bauherren hält sie weitere Information in einer Ausstellung in der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach bereit.

  • Dietikon kann neues Schulhaus bauen

    Dietikon kann neues Schulhaus bauen

    Insgesamt haben sich 2056 Stimmberechtigte für den Kredit ausgesprochen, 735 dagegen, wie aus einer Mitteilung der Stadt Dietikon hervorgeht. Damit ist die Vorlage für einen Kredit von 15,2 Millionen Franken für den Neubau des Pavillon Stierenmatt auf dem Areal Hunziker im Gebiet Limmatfeld als temporäres Schulhaus der Schuleinheit Stierenmatt angenommen worden.

    Die Schaffung von Schulraum im Stadtteil Limmatfeld sei schon länger geplant gewesen, hat die Stadt im Vorfeld der Abstimmung informiert. „Aufgrund von ausstehenden kantonalen Planungen verzögert sich der Bau des geplanten Schulhauses auf dem der Stadt gehörenden Areal Stierenmatt und kann voraussichtlich frühestens 2028 fertiggestellt werden“, hiess es dabei zur Begründung einer temporären Lösung. Diese kann nun mit dem Pavillon Stierenmatt auch umgesetzt werden. Die Gebäude aus Holzmodulbauten sollen ab Beginn des Schuljahres 2021/22 in Betrieb genommen werden. Nach der Nutzung können sie als temporäre Schule andernorts weiterverwendet werden.

  • UBS lanciert Hypotheken­plattform für Eigenheime

    UBS lanciert Hypotheken­plattform für Eigenheime

    Die neue Plattform ist auf digitalaffine Hypothekarkunden ausgerichtet. Key4 bilde „die logische Weiterführung unseres Plattformgeschäfts, welches wir vor drei Jahren mit der Kreditplattform UBS Atrium im Bereich Renditeliegenschaften gestartet haben“, wird Axel P. Lehmann, Präsident der UBS Switzerland, in der entsprechenden Mitteilung der Zürcher Grossbank zitiert. Zur Einführung können auf key4 bereits bestehende Hypotheken verlängert werden. Dabei stehen den Kunden neben Angeboten der UBS auch die Produkte ausgewählter Schweizer Drittinvestoren zur Verfügung.

    In Zukunft soll key4 um weiteres Dienstleistungen erweitert werden. Die Plattform werde „als ein offenes Ökosystem zahlreiche weitere Services anbieten, auch dank Partnerschaften mit ausgewählten Drittparteien“, erläutert Martha Böckenfeld, Head Digital Platforms & Marketplaces. „Damit erhalten unsere Kunden wichtige Informationen und Lösungen aus einer Hand zu allen Fragen rund ums Thema Wohnen und Eigenheimfinanzierung.“

    Als Beispiele für die geplanten Erweiterungen werden in der Mitteilung Suche und Kauf eines Wohnobjekts sowie relevante Informationen zum Thema Eigentum und Wohnen „weit über die reine Finanzierung hinaus“ genannt. Bereits ab Herbst diesen Jahres sollen auf key4 auch neue Hypotheken abgeschlossen werden können. 

  • Zürcher Energietram macht umweltbewusst

    Zürcher Energietram macht umweltbewusst

    Umweltbewusstes und klimafreundliches Handeln jeder und jedes Einzelnen setzt Wissen um die vorhandenen nachhaltigen Energielösungen voraus. „Wir tragen mit der Wahl des Energieträgers einen grossen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele bei. Ob beim Fahren, Heizen oder Kochen – der richtige Energieträger beeinflusst den CO2-Ausstoss nachhaltig“, heisst es in der Medienmitteilungvon Energie 360º. Das neue EnergieTramZüri soll dieses Wissen vermitteln. Das Informationsangebot des in den kommenden zwölf Monaten auf verschiedenen Linien des VBZ-Netzes rollenden EnergieTramZüri wechselt vierteljährlich. Das Tram ist von Energie 360° gestaltet, dem Unternehmen, das landesweit Energie- und Mobilitätslösungen vor allem zur Transformation von fossiler zu erneuerbarer Energie anbietet.

    „Nur wenn wir weniger fossile Energie verbrauchen und den CO2-Ausstoss konsequent senken, erreichen wir unsere Klimaziele. Diese Aufgabe bleibt für die Stadt Zürich zentral“, sagte Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher der Industriellen Betriebe und Verwaltungsratspräsident von Energie 360°, bei der Einweihung.

    Wie wichtig ein solches Informationsangebot ist, machte Jörg Wild, CEO von Energie 360°, deutlich. Energie sei für viele noch immer ein abstraktes Thema: „Energie sieht, riecht und hört man nicht. Leitungen von Wärmeverbünden verlaufen unbemerkt unter unseren Füssen und wer weiss schon genau, was die Energieeffizienz ausmacht.“ Gerade deshalb sei das Info-Tram wichtig, um Fahrgästen und Interessierten auf spielerische Weise entsprechende Inhalte zu vermitteln.

  • Strabag baut für Bell

    Strabag baut für Bell

    Die Fleisch- und Convenience-Verarbeiterin Bell Schweiz AG plane, ihren Standort im Solothurner Oensingen auszubauen, informiert Strabag in der entsprechenden Mitteilung. Im Rahmen dieses Bauvorhabens wird das Schlieremer Bauunternehmen ein eingeschossiges Tiefkühl-Hochregallager und einen fünfgeschossigen Kopfbau realisieren. „Dieser beinhaltet unter anderem den Warenein- und Warenausgang sowie Arbeits- und Bürobereiche“, erläutert Urs Beeler, Technischer Bereichsleiter Hochbau bei der Strabag AG, in der Mitteilung.

    Als Bausumme für den Strabag-Auftrag wurden laut Mitteilung 9,15 Millionen Franken veranschlagt. Mit den Bauarbeiten soll im August begonnen werden. Das Bauunternehmen rechnet mit einer Rohbauzeit von rund neun Monaten. Die Inbetriebnahme des neuen Tiefkühllagers ist für Ende 2022 vorgesehen. 

  • HKG trägt zu Neubau bei

    HKG trägt zu Neubau bei

    Bei Prime 2 handelt es sich um einen siebengeschossigen Neubau, der nach dem Standard für ökologisches Bauen Leadership in Energy and Environmental Design (LEED) mit Gold zertifiziert wurde, wie es in einer Mitteilung von HKG heisst. Das Gebäude neben dem Prime Tower verfügt über eine Fläche von 21’000 Quadratmetern, die für Büros, Handel und Gastronomie vorgesehen sind.

    Die Ingenieurs- und Beratungsfirma HKG hat bei dem Projekt mehrere Aufgaben übernommen. So hat sie einerseits das Elektroengineering verantwortet. Zusätzlich hat sie sich in den Bereichen Brandschutz und Sicherheit eingebracht. Und schliesslich hat HGK den Integralen Test (IGT) durchgeführt. Bei diesem werden sowohl behördliche Auflagen als auch nutzerspezifische Anforderungen und Auflagen der Eigentümer geprüft. 

  • Die Schweiz ist im Renovationsfieber

    Die Schweiz ist im Renovationsfieber

    Gegenüber 2019 verzeichnete Ofri, das Onlineportal für die Vermittlung von Handwerkern, sowohl im April als auch im Mai 2020 einen Anstieg von 31 Prozent. Für Geschäftsführer Benny Hertach hängt diese Renovationsfreude direkt mit dem Lockdown zusammen: „Wer plötzlich mehr Zeit zu Hause verbringt, dem fallen liegengebliebene Renovierungs- und Reparaturarbeiten erstens viel mehr auf“, erklärt er in einer Medienmitteilung. „Zweitens hat man endlich die nötige Zeit, um sich mit den Handwerkern zu koordinieren.“

    Zu Beginn der Corona-Krise im Februar war die Auftragslage im Vergleich zum Vorjahresmonat mit einem Plus von 19 Prozent zunächst stark geblieben. Im März verharrte sie jedoch auf dem Vorjahresniveau. „Wir gehen davon aus, dass unsere Kunden sich im März an den Hausarrest gewöhnen mussten, um sich dann im April mit umso mehr Schwung an die Pflege der eigenen vier Wände zu machen“, so Hertach.

    Etwa 85 Prozent aller Auftragskategorien verbuchten einen Zuwachs. Auffallend gut gelaufen seien Gartenbau, Schreinerarbeiten, Innenausbau und Sanitärarbeiten. Auch Rolladenbau, Arbeiten am Mauerwerk, Pflasterarbeiten, Heizungsbau und die Verlegung von Fliesen seien stark nachgefragt worden.

    Der Ofri-Geschäftsführer vermutet, dass Corona den Trend zur Online-Auftragsvermittlung verstärkt hat. „Die Grundidee von Ofri war immer, das Schweizer Handwerk zu unterstützen. Wenn unser Portal selbst in einer Krise dazu beitragen kann, das zu leisten, dann freut uns das umso mehr.“

  • EKS steigert Gewinn

    EKS steigert Gewinn

    Wegen der Corona-Krise musste die Generalversammlung der EKS AG in sehr kleinem Rahmen gehalten werden. Der stolzen Präsentation eines erfolgreichen Abschlusses des Geschäftsjahres 2019 mit einem guten Finanzergebnis durch den Verwaltungsrat tat dies keinen Abbruch. Mit 90 Millionen Franken erreiche laut Medienmitteilung die Konzerngesamtleistung wieder das Vorjahresniveau. Deutlich gestiegen ist laut Geschäftsbericht der Gewinn. Das Konzernergebnis stieg von 6,5 Millionen Franken im Jahr zuvor auf 10 Millionen Franken. An Dividenden werden 5,4 Millionen Franken ausgeschüttet (ein Plus gegenüber 5,1 Millionen im Vorjahr). Der Kanton Schaffhausen hält 75 Prozent der Aktien an der EKS AG und erhält rund 4 Millionen Franken an Dividenden. An die EKT Holding mit einem Anteil von 15 Prozent der Aktien gehen 0,8 Millionen Franken. An Ertragssteuern zahlt EKS 2,2 Millionen Franken an Kanton und Bund.

    Sämtliche Anträge des Verwaltungsrats wurden von der Generalversammlung genehmigt, die damit einer Empfehlung der Geschäftsprüfungskommission folgte. Für ein Jahr im Amt bestätigt wurde Martin Kessler als Präsident des Verwaltungsrats. Er wird zum Jahresbeginn 2021 als Regierungsvertreter dem Verwaltungsrat als einfaches Mitglied angehören. „Die EKS AG ist für den Kanton ein systemrelevantes und politisch wichtiges Unternehmen, weshalb es gute Gründe für den Verbleib des Bau- und Energiedirektors im Verwaltungsrat gibt“, sagt Vize-Präsident Hannes Germann zu der bald beginnenden Suche zur Besetzung der Position des Verwaltungsratspräsidenten.

  • Porchet gibt Geschäftsleitung bei J. F. Jost & Co. ab

    Porchet gibt Geschäftsleitung bei J. F. Jost & Co. ab

    Alexandre Porchet hat sich entschieden, nach rund 20 Jahren die Geschäftsleitung der Firmen J. F. Jost & Co und J. F. Jost Bau AG per 30. Juni abzugeben. Am 30. September wird er sie verlassen. Ab dem 1. Juli wird die Geschäftsleitung auf seinen langjährigen Stellvertreter, Diego Albertanti, übergehen.

    Die vier Gesellschafterinnen drücken ihm in einer Mitteilung ihren grossen Dank und ihre Anerkennung für seine erfolgreiche und engagierte Tätigkeit aus: „Mit viel Leidenschaft, unternehmerischem Flair und sozialer Kompetenz hat er diese Aufgaben zielorientiert und fachkundig wahrgenommen.“

    Sie seien überzeugt, dass sein Nachfolger Diego Albertanti, Co-Präsident des Gewerbevereins Schlieren, ihre Firmen „erfahren, kundenzentriert und erfolgreich“ in die Zukunft führen werde. Sie empfehlen ihn als kompetente und den Geschäftspartnern bekannte Vertrauensperson, „die auch unsere Werte und Führungsprinzipien kennt und stützt“.

  • Flughafen Zürich meldet Erfolg für The Circle

    Flughafen Zürich meldet Erfolg für The Circle

    Trotz Coronavirus mache The Circle gute Fortschritte und es werde nur mit leichten Verzögerungen bis zur Fertigstellung gerechnet, heisst es in der Medienmitteilung des Flughafens Zürich. Inzwischen seien die Büroflächen von 70‘000 Quadratmetern fast vollständig vermietet. Fünf von sechs Circle-Gebäuden hätten jetzt ihre Mieter. Es seien nur noch knapp 10‘000 Quadratmeter Fläche verfügbar. Erst in den vergangenen Wochen seien drei weitere Mieter dazugekommen.

    Unispace Global zieht von der Zürcher Innenstadt in den Circle. Das Unternehmen ist auf die Gestaltung von Arbeitswelten und innovativen Büroflächen spezialisiert. Für Benji Tiso, Principal Unispace Schweiz, ist dieser Standortentscheid von grosser Bedeutung: „Der neue Standort im Flughafen Zürich The Circle stellt für Unispace einen weiteren, wichtigen Meilenstein dar in unserer kontinuierlichen Entwicklung im Schweizer und globalen Markt. Das zukunftsweisende Konzept vom Circle unterstreicht unsere Position als marktdefinierende Visionäre im Workplace Design.“ Neben Microsoft und SAP verlege damit ein weiteres weltweit tätiges IT-Unternehmen seinen Schweizer Hauptsitz in den Circle, betont die Flughafen Zürich AG.

    Neben den Büroflächen gibt es im Circle zwei Hotels der Hyatt-Gruppe, Kongressflächen für Veranstaltungen mit bis zu 2500 Teilnehmern, Shopping-Möglichkeiten, Gastronomie und sogar ein ambulantes Gesundheitszentrum des Universitätsspitals Zürich.

    Realisiert wird das Projekt durch eine Miteigentümergemeinschaft, woran die Flughafen Zürich AG mit 51 Prozent und die Swiss Life AG mit 49 Prozent beteiligt sind.

  • ewz baut erste hochalpine Solar-Grossanlage

    ewz baut erste hochalpine Solar-Grossanlage

    Auf über 2100 Metern über Meer haben an der Albigna-Staumauer in der Gemeinde Vicosoprano die Arbeiten zur Schaffung der ersten hochalpinen Solaranlage im Grossformat begonnen, Laut einer Medienmittelung von ewz haben Mitarbeitende damit begonnen, zunächst die Kabelkanäle zu verlegen. Insgesamt werden sechs Kilometer Kabel verbaut. Dann folgt die Montage der 670 Meter langen Tragekonstruktion unterhalb der nach Süden gerichteten seeseitigen Mauerkrone, auf der 1200 Photovoltaikmodule angebracht werden. Die Bauphase soll Ende August abgeschlossen sein, im September soll die Anlage ans Netz gehen.

    „Auch für uns ist es eine nicht alltägliche Arbeit. Aber wir sind entsprechend vorbereitet und sicherheitstechnisch geschult worden“, sagt Willi Roganti, Leiter Betrieb und Instandhaltung Bergeller Kraftwerke bei ewz, der die Bauarbeiten führt.

    Mit einer Gesamtleistung von 410 Kilowatt Peak können pro Jahr rund 500 Megawattstunden Naturstrom produziert werden. Dies entspricht dem jährlichen Strombedarf von circa 210 städtischen Zürcher Haushalten. Hochalpine Solaranlagen ermöglichen bessere Ertragswerte als tiefergelegene. Grund sind die intensivere Sonneneinstrahlung sowie die reflektierende Schneedecke. Auch steigt die Effizienz von Photovoltaikanlagen mit sinkenden Aussen- und somit Modultemperaturen. Rund die Hälfte der Stromproduktion der Anlage wird im Winter anfallen.

  • Was ist PropTech – und was geht mich das an?

    Was ist PropTech – und was geht mich das an?

    Das Kunstwort «PropTech» setzt sich aus den englischen Begriffen «Property» (Liegenschaft) und «Technology» (Technologie) zusammen. Man kann es also mit «Immobilien-Technologie» übersetzen, wobei diese Übersetzung unzulänglich ist: Spricht man heute von PropTech, meint man damit alle technologischen Entwicklungen in der Immobilien- und Bau-Branche, die mit der digitalen Transformation – also mit der Verlagerung klassischer Geschäftsabläufe in die digitale Welt – zu tun haben.

    Was machen PropTechs genau?

    PropTech-Unternehmen bieten der Immobilien- und Baubranche (B2B), aber auch Endkunden (B2C) Produkte und Dienstleistungen an, die neuste Informations- und Kommunikationstechnologien wie Cloud Computing, künstliche Intelligenz, Sensorik (IoT), Blockchain, Virtual und Augmented Reality, Robotik oder 3D-Druck, etc. nutzen. Die Bandbreite der PropTech-Angebote ist sehr gross, und sie decken den ganzen Lebenszyklus von Immobilien ab – von der Planung, Finanzierung über die Realisierung, die Vermietung und den Verkauf bis zum Betrieb und Unterhalt. Als Beispiele können Smart-Home-Geräte und -Steuerungen, Software für die Erstellung von Verkaufsdokumentationen, virtuelle Wohnungsbesichtigungen, Gebäudeautomation, Immobilien-Crowdfunding-Plattformen oder Anwendungen für das digitale Facility Management genannt werden.

    Was bringt das alles?

    Für den Endkunden bietet PropTech neue Nutzererlebnisse, Transparenz und Zeitersparnis im komplexen Immobilien-Markt. Unternehmen der Immobilien- und Bau-Branche können ihren Kunden umfangreichere Dienstleistungen, bessere Qualität und mehr Flexibilität anbieten. Überdies steigert PropTech die Effizienz im Arbeitsalltag, was sich in Kosteneinsparungen niederschlägt.

    Und was geht mich das an?

    Die «digitale Revolution» findet schon lange statt. In manchen Bereichen der Gesellschaft und der Wirtschaft ist sie früher angekommen, in anderen später. Die Immobilien- und die Bau-Branche zählen zu letzteren: Sie sind so genannte «late followers», die technologische Entwicklungen in der Regel erst sehr spät annehmen und implementieren. In Bezug auf PropTech ist das nicht einfach nur bedauerlich, sondern geradezu gefährlich: Die digitale Transformation lässt sich nicht aufhalten, sondern schreitet im Gegenteil immer rascher voran. Unternehmen, die sich nicht damit beschäftigen, laufen Gefahr, den Anschluss zu verpassen – und damit über kurz oder lang Marktanteile und Kunden zu verlieren. Deshalb geht das Thema PropTech auch Sie etwas an – und zwar besser heute als morgen.

    Wie lerne ich mehr über PropTech? 

    Zugegeben: Für «Neulinge» ist das Themenfeld anfangs verwirrend und die Menge und Angebote der PropTech-Unternehmen unübersichtlich. Und ja: Es braucht personelle und finanzielle Ressourcen ebenso wie ein gewisses Know-how, um sich mit PropTech auseinanderzusetzen und Innovationen im eigenen Unternehmen zu implementieren. Aber zum Glück gibt es Unterstützung beim Einstieg: Das Netzwerk SwissPropTech vernetzt PropTech-Unternehmen mit der Immobilien- und Bau-Branche. Wir stellen unseren Mitgliedern Know-how, Informationen und Kontakte zur Verfügung, die es ihnen erleichtern, sich in der PropTech-Welt zurecht zu finden. An zahlreichen Anlässen in der ganzen Schweiz können sich unsere Mitglieder präsentieren und wertvolle Kontakte knüpfen; so fällt der Einstieg in PropTech gleich viel leichter. Nutzen Sie diese Chance! Gerne stehen wir Ihnen für weitere Informationen über eine Mitgliedschaft zur Verfügung:

    Kontakt:
    Mario Facchinetti, Initiator & Repräsentant von PropTechMarket
    Telefon 044 931 20 24, info@swissproptech.ch

  • Liestal heizt künftig mit Holz aus der Region

    Liestal heizt künftig mit Holz aus der Region

    Die Stadt Liestal will ihre sieben Wärmeverbünde sanieren und bis 2030 zu einem neuen Grosswärmeverbund zusammenschliessen. Wie die Genossenschaft Elektra Baselland (EBL) mitteilt, wird dazu in einem ersten Schritt die Heizzentrale Liestal für 42 Millionen Franken modernisiert. Sie soll ab 2023 zu 90 Prozent mit Holz aus der Region geheizt werden, je zur Hälfte mit Recyclingholz und Waldhackschnitzel. Bisher beträgt der Anteil erneuerbarer Energieträger 45 Prozent. Pro Jahr sollen so 24‘000 Tonnen CO2-Ausstoss eingespart werden.

    Ausserdem sollen drei weitere lokale Wärmeverbünde an das Netz der Heizzentrale angeschlossen und das Fernwärmenetz auf 31 Kilometer verlängert werden. Der Ausbau des Netzes soll in drei Etappen bis 2030 abgeschlossen werden.

    Der Kanton Basel-Landschaft will sukzessive die 48‘000 fossilen Heizungen im Kanton ersetzen. „Wir sind davon überzeugt, dass für eine nachhaltige Energieversorgung die Energie zunehmend aus erneuerbaren Ressourcen stammen muss“, wird EBL-CEO Tobias Andrist in der Mitteilung zitiert.

  • Baupreise sind leicht gestiegen

    Baupreise sind leicht gestiegen

    Der Schweizerische Baupreisindex des Bundesamts für Statistik (BFS) erhöhte sich zwischen Oktober 2019 und April 2020 um 0,2 Prozent auf 100 Punkte. Dies ist laut einer Medienmitteilung auf einen Preisanstieg sowohl im Hoch- als auch im Tiefbau zurückzuführen.

    Im Hochbau ist der Anstieg des Preisindexes im vorangehenden Halbjahr hauptsächlich auf höhere Preise bei Sanitäranlagen zurückzuführen. Auch die Kosten für Fenster und Aussentüren hätten zugenommen, wenn auch weniger stark.

    Mit Ausnahme der Zentralschweiz und Zürichs sind die Preise in fast allen Grossregionen gestiegen, vor allem in der Ostschweiz mit einem Plus von 0,8 Prozent. Den deutlichsten Preisrückgang verzeichnet die Zentralschweiz (-0,1 Prozent), gefolgt von Zürich.

    Im Tiefbau wurden im Vergleich zum vorangehenden Halbjahr insbesondere bei den Ingenieurhonoraren und beim Oberbau höhere Preise beobachtet. Dagegen sanken die Preise für den Erd- und Unterbau.

    Ausser in der Ost- und Nordwestschweiz sowie der Genferseeregion verzeichneten alle Regionen eine Preissteigerung. Am grössten war sie in der Zentralschweiz (+1,9 Prozent). Den stärksten Rückgang verbuchte die Ostschweiz (-0,9 Prozent).