Kategorie: immoNews

immoNews – Aktuelle Immobiliennews, Branchenmeldungen & Entwicklungen aus der Schweizer Immobilienwirtschaft auf einen Blick.

  • CBRE STÄRKT POSITION IN DER WESTSCHWEIZ

    CBRE STÄRKT POSITION IN DER WESTSCHWEIZ

    Das Immobilienberatungsunternehmen CBRE hat heute die Eröffnung ihres neuen Büros in Lausanne bekanntgegeben. Das neue Büro befindet sich im Herzen von Lausanne an der Rue Saint-Martin und wird zu einem strategischen Standort, um die bewährte Präsenz von CBRE im Immobilienmarkt in der Westschweiz zu stärken.

    Im Herbst 2019 hat CBRE den Kauf der i Consulting SA, einem renommierten Anbieter von Bewertungen, Marktanalysen und Beratungsdienstleistungen für Immobilien, bekannt gegeben. In dem neuen Büro in Lausanne werden nun rund 20 Mitarbeitende gemeinsam arbeiten. Dieser physische Zusammenschluss der beiden Teams ist ein wichtiger Schritt in der bereits erfolgreichen Integration. Das neue Büro in Lausanne setzt auf ein modernes Raumkonzept ‘New Ways of Working’, welches ein flexibles Arbeiten ermöglicht.

    Unter der Leitung von Vincent Leroux, berät das Büro in Lausanne Investoren, Immobiliennutzer und Entwickler in allen Immobilienfragen. In Verbindung mit der unmittelbaren Marktnähe sowie dem detaillierten Wissen über die Strukturen innerhalb der Region können so ideale Beratungsdienstleistungen vor Ort angeboten werden. CBRE beschäftigt heute mehr als 120 MitarbeiterInnen in der Schweiz mit Sitz in Zürich, Genf, Basel und Lausanne.

    Der Geschäftsführer von CBRE Schweiz, Florian Kuprecht, kommentiert die Eröffnung: „Das Verständnis der Markt- und Kundenbedürfnisse ist für unser Geschäft entscheidend. Die Eröffnung des neuen Büros in Lausanne ermöglicht es und die Kunden in diesem wichtigen Marktgebiet mit noch grösserer lokaler Kompetenz zu beraten. Die fortgesetzte Expansion und Diversifizierung von CBRE in der Schweiz spiegelt unseren Anspruch unser Dienstleistungsangebot immer breiter auf die Bedürfnisse unserer Kunden abzustimmen.“

  • ETH-Ausgründung bindet CO2 in Betonbruch

    ETH-Ausgründung bindet CO2 in Betonbruch

    Wäre die Betonindustrie ein Land, dann wäre sie der drittgrösste Emittent der Welt. Sie produziert etwa viermal so viel CO2 wie der gesamte globale Flugverkehr. Dem setzt das Start-up Neustark, eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), sein Konzept entgegen: die Mineralisierung von Kohlendioxid aus der Luft, um Kalkstein zu erhalten.

    Neustark bindet CO2 in den Poren und an der Oberfläche von Betongranulat. Dieses aufgewertete Granulat kann dann als Sand- und Kiesersatz in frischen Beton gemischt werden. Dank dieses Granulats benötigt man dafür weniger Zement, bei gleichbleibenden Eigenschaften. Das geht aus einer Mitteilung der ETH hervor.

    „Mich hat gereizt, dass die Lösung nicht erst in fünf oder zehn Jahren, sondern schon jetzt greifbar ist“, sagt Betriebswirtschaftler Valentin Gutknecht, der sich im immer grösser werdenden Team von Neustark um die operativen Aspekte des Geschäfts kümmert. Gemeinsam mit Johannes Tiefenthaler will er diese klimapositive Geschäftsidee in die Realität umsetzen. Tiefenthaler doktoriert am Departement Maschinenbau und Verfahrenstechnik (MAVT) über die nächste Technologiegeneration für die Mineralisierung von Kohlendioxid.

    Im Baubereich werde zwar viel geforscht, trotzdem habe die Industrie bisher nur kleine Emissionsreduktionen erzielt, so Tiefenthaler. Der Vorteil des Betongranulats sei, dass es hochreaktiv sei und der Betonbruch auch ohne klimaschädliche Vorbehandlung mit dem Kohlendioxid eine sehr stabile chemische Verbindung forme.

    Ihre Pilotanlage zur Wiederverwertung von Beton wird vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) und der Klimastiftung Schweiz gefördert. Das Projekt soll jetzt den Wertzuwachs entlang der ganzen Wertschöpfungskette demonstrieren. Neustarks Ziel: negative Emissionen, für die es nur „ganz wenige technische Ansätze“ gebe. Das Jungunternehmen will zeigen, „dass negative Emissionen nicht nur Kosten, sondern sogar einen wirtschaftlichen Gewinn bringen können“.

  • Mont-sur-Lausanne setzt beim Energiesparen auf Siemens

    Mont-sur-Lausanne setzt beim Energiesparen auf Siemens

    Über die Steigerung der Energieeffizienz des Sportzentrums will die Gemeindeverwaltung von Mont-sur-Lausanne das für die Renovierung des Komplexes benötigte Darlehen reduzieren, erläutert Siemens Schweiz in einer Mitteilung. Das Unternehmen hat die Ausschreibung für einen entsprechenden Energiesparvertrag gewonnen. Im Vertrag garantiert Siemens der Gemeinde Einsparungen von 60’000 Franken jährlich.

    „Für Siemens Schweiz ist dies ein beachtlicher Erfolg und ein Projekt, das wir auch in anderen Gemeinden umsetzen möchten“, wird Stéphane Bovey, regionaler Vertriebsmanager bei Siemens Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Wir haben auf die richtigen Konzepte gesetzt und die wirksamsten Massnahmen vorgeschlagen.“ Als solche werden in der Mitteilung beispielhaft die Renovierung der Belüftungs- und Beleuchtungsanlagen sowie die Installation von Solarmodulen auf dem Dach des Komplexes genannt.

    Bei der Umsetzung des Projekts arbeite Siemens mit lokalen Unternehmen zusammen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren und umfasst ein Investitionsvolumen von 809’000 Franken. Die Arbeiten sollen noch in diesem Sommer abgeschlossen werden.

    „Wir freuen uns, in Siemens einen erfahrenen Partner gefunden zu haben, der sich mit uns gemeinsam für Energieeinsparungen einsetzt“, wird der für Bauwesen und Nachhaltigkeit zuständige Gemeinderat Christian Menétrey in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge hat Siemens nach dem Energiesparvertrag bereits weitere Aufträge erhalten. Konkret werden in der Mitteilung der Austausch des Wasseraufbereitungssystems und die Optimierung elektrischer Anlagen genannt.

  • Climeworks holt in Island CO2 aus der Luft

    Climeworks holt in Island CO2 aus der Luft

    Climeworks, der Reykjaviker Energieversorger ON Power und die isländische Firma Carbfix haben vereinbart, ihre Technologien zur CO2-Abscheidung aus der Luft und für dessen dauerhafte Speicherung zu kombinieren. Climeworks und Carbfix bezeichnen diese Vereinbarungen in ihren jeweiligen Medienmitteilungen als „bahnbrechend“ sowie als „Meilenstein im Kampf gegen den Klimawandel“ und „Wendepunkt im Klimaschutz“: „Zum ersten Mal werden die Technologien für ein Projekt dieser Grössenordnung zur Entfernung von Kohlendioxid aus der Luft miteinander kombiniert“, heisst es dort. Die neue Anlage wird pro Jahr 4000 Tonnen Kohlendioxid dauerhaft aus der Luft entfernen.

    Am Standort des drittgrössten Geothermie-Kraftwerks der Welt, dem isländischen Hellisheiði, errichtet Climeworks Anlagen zur Abscheidung von CO2 aus der Luft. Dafür wird die Direct Air Capture-Technologie (DAC) von Climeworks eingesetzt. Die von ON Power bereitgestellte geothermische Energie und Wärme sichert der DAC-Technologie die konstante Versorgung mit erneuerbarer Energie.

    Das Abkommen von Climeworks mit Carbfix gewährleistet die sichere und dauerhafte Speicherung des Kohlendioxids durch natürliche unterirdische Mineralisierung. Die unterirdischen Basaltgesteinsformationen in Island böten für diesen Prozess die idealen Bedingungen, so die Mitteilung von Carbfix.

    „Diese Zusammenarbeit mit ON und Carbfix ist ein grosser Schritt vorwärts“, wird Jan Wurzbacher in der Medienmitteilung von Climeworks zitiert, Mitgründer und Co-CEO von Climeworks. „Wir können die Netto-Null erreichen.“

    ON Power äussert sich „immens stolz auf diese Zusammenarbeit“ von ON, Carbfix und Climeworks. Sie zeige, „wie innovative Projekte zusammenkommen können, um eine der Lösungen für die globale Erwärmung zu schaffen und zu erweitern“. Das Unternehmen freue sich, „die Arbeit von Climework in Zukunft zu unterstützen“.

  • CKW setzt auf intelligente Stromzähler

    CKW setzt auf intelligente Stromzähler

    CKW hat bereits in der Vergangenheit „in ausgewählten Regionen sowie gezielt in grösseren Neubauten“ intelligente Messsysteme eingesetzt, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Nun werden sämtliche herkömmlichen Stromzähler im Versorgungsgebiet durch die Smart Meter ersetzt. Demnach wird CKW nun 180’000 Zähler austauschen.

    Die intelligenten Messsysteme haben für die Verbraucher mehrere Vorteile, wie CKW informiert. So können die Kunden ihren Stromverbrauch künftig online verfolgen und somit „Energiesparpotentiale einfacher erkennen“. Darüber hinaus muss der Zählerstand nicht mehr vor Ort abgelesen werden, was beispielsweise bei Umzügen zu Erleichterungen führt. „Weiter kann der CKW Kundendienst Fragen zum Energieverbrauch oder zur Stromrechnung mit den aktuellen Messdaten schneller und kompetenter beantworten“, heisst es in der Mitteilung.

    Dabei wird CKW von den bereits mit intelligenten Messsystemen gemachten Erfahrungen profitieren. So hat das Unternehmen verschiedene Kommunikationstechnologien getestet. „Die zum Einsatz kommende Funktechnologie hat sich insbesondere in den überwiegend ländlichen Gebieten der Zentralschweiz gegenüber anderen Technologien in Bezug auf die Stabilität bewährt“, so CKW. Diese Stabilität sei für die Betriebskosten „von zentraler Bedeutung“.

  • Alpiq profitiert von Langfristverträgen

    Alpiq profitiert von Langfristverträgen

    Den Kennzahlen der Alpiq Gruppe zufolge hat der Lausanner Energiekonzern im ersten Halbjahr 2020 einen Nettoumsatz in Höhe von 1,83 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahressemester entspricht dies einem Rückgang um 18,3 Prozent. Als Betriebsergebnis (EBIT) wurde ein Verlust von 70 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber einem Minus von 206 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2019. Das Reinergebnis konnte von einem Verlust von 206 Millionen auf einen Verlust von 84 Millionen Franken verbessert werden.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA vor Sondereinflüssen habe im Jahresvergleich von 55 Millionen auf 116 Millionen Franken gesteigert werden können, informiert Alpiq in einer Mitteilung zum Halbjahresergebnis. Zur guten operativen Entwicklung hatten dabei alle drei Geschäftsbereiche von Alpiq beigetragen.

    Konkret wurde in der Schweizer Stromproduktion ein Ergebnis von 37 Millionen Franken realisiert, gegenüber einem Verlust von 56 Millionen Franken im Vorjahressemester. Der internationale Energiehandel konnte sein Ergebnis im Jahresvergleich von 53 Millionen auf 58 Millionen Franken steigern. In der internationalen Stromproduktion sei nach 60 Millionen Franken im Vorjahr mit 24 Millionen Franken „trotz Kohleausstieg“ ein positives Ergebnis erzielt worden, schreibt Alpiq.

    Die Coronavirus-Pandemie habe die Strompreise vor allem im April und Mai stark fallen lassen, informiert Alpiq in der Mitteilung weiter. Der Lausanner Konzern sei gegen diese Entwicklung aber aufgrund der Absicherung der Stromproduktion auf zwei bis drei Jahre gut geschützt gewesen.

  • Mieterplattform zeigt Daten zum Stromverbrauch

    Mieterplattform zeigt Daten zum Stromverbrauch

    Das Basler Unternehmen Allthings bietet eine digitale Plattform für Mieter an, über welche sie beispielsweise mit der Liegenschaftsverwaltung und Mitbewohnern kommunizieren können. Nun spannt Allthings mit dem Berner Unternehmen Blockstrom zusammen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Dabei wird eine Lösung von Blockstrom zur Messung des Energieverbrauchs in Echtzeit in die Plattform von Allthings integriert. Somit können Mieter über die Plattform auch ihren Stromverbrauch verfolgen.

    „Die Schnittstelle zwischen den zwei Systemen ermöglicht eine Übersicht der Verbrauchsdaten in Echtzeit“, erklärt David Gundlach, Produktleiter bei Allthings. „Die Zusammenarbeit mit Blockstrom schafft somit nicht nur einen Mehrwert für die Mieter, sondern erlaubt uns auch einen Beitrag zum sehr relevanten Thema Nachhaltigkeit zu leisten“, fügt er hinzu.

    Die gemeinsame Lösung der beiden Unternehmen wird zunächst im Rahmen eines Pilotprojekts auf dem Wohnareal Schöngrün im Kanton Solothurn getestet. Dort hat die AXA eine ehemalige Strafanstalt in eine Wohnsiedlung umgewandelt. Der Neubau mit 160 Wohnungen setzt einen hohen Wert auf Nachhaltigkeit. Geheizt wird etwa mit Fernwärme aus der Kehrichtverbrennungsanlage. Eine Solaranlage auf dem Dach liefert zudem 200’000 Kilowattstunden Strom im Jahr. Mit Solarstrom werden im Rahmen eines Zusammenschlusses zum Eigenverbrauch (ZEV) die Wohnungen und die Geschäfte auf dem Areal versorgt.

  • Erste Multi-Energie-Systeme von Soleco sind im Einsatz

    Erste Multi-Energie-Systeme von Soleco sind im Einsatz

    Aus einer preisgekrönten Produktidee von Soleco ist ein einsatzbereites Multi-Energie-Managementsystem geworden. Es wurde bereits in zwei Einfamilienhäusern in Maur im Kanton Zürich in Betrieb genommen. Demnächst soll dort auch ein Mehrfamilienhaus damit bestückt werden. Laut einer Mitteilung von startupticker.ch laufen derzeit auch Gespräche über die Ausstattung eines im Bau befindlichen Quartiers in Zürich.

    Noch im Jahr seiner Gründung hat Soleco gemeinsam mit ihren Partnern Geminise und Vela Solaris 2018 den CSEM Digital Journey Award in Höhe von 100’000 Franken gewonnen. Das private und gemeinnützige Schweizer Elektronik- und Mikrotechnikforschungszentrum (CSEM) fördert nach eigenen Angaben „die Wertschöpfung für eine nachhaltige Welt“. CSEM stellte Soleco technologisches Fachwissen zur Verfügung, um ihre „wegweisende digitale Idee“ zu realisieren.

    Gemeinsam entwickelten sie ein intelligentes und vorausschauendes Steuerungssystem. Die für Laien bestimmte Software basiert auf Wettervorhersagen, der verfügbaren Infrastruktur, Verbrauchsgewohnheiten der Bewohner und Energiekosten auf dem Markt. „Die Plattform funktioniert dann wie ein Dirigent, der die Ressourcen autonom verwaltet und die Kosten reduziert“, heisst es in der Mitteilung.

    „Alle Entscheidungen, die das Steuerungssystem trifft, sind mit einem Kostenoptimum verbunden“, erklärt Tomasz Gorecki, einer der CSEM-Ingenieure. „Ist beispielsweise die Photovoltaik-Anlage in Betrieb, kann die Steuerung bestimmen, ob es besser ist, Ihr Elektrofahrzeug zu laden, die Energie zu speichern oder sie an das Netz zu verkaufen.“ Die Plattform funktioniere für einzelne Haushalte, eigne sich aber vor allem für Eigenverbrauchsgemeinschaften, die gemeinsam verschiedene erneuerbare Energiequellen für mehrere Wohnungen nutzen.

  • Energie Zukunft Schweiz lanciert Klimaprämie für Holzheizungen

    Energie Zukunft Schweiz lanciert Klimaprämie für Holzheizungen

    Energie Zukunft Schweiz fördert gemeinsam mit Holzfeuerungen Schweiz (SFIH) Holzheizungen mit einer neuen Klimaprämie. Damit soll belohnt werden, wer die fossilen Brennstoffe Öl oder Gas durch einheimisches Holz ersetzt. Weil laut einer Medienmitteilung bisherige Förderprogramme vor allem auf kleine Wohngebäude und nicht auf Industrie- und Gewerbebauten zielen, richtet sich diese Prämie auf mittlere und grosse Heizungen.

    „Dank der grosszügigen Klimaprämie aus dem Förderprogramm und der einfachen Abwicklung von Energie Zukunft Schweiz wird diese Lücke nun geschlossen. Und das einheitlich für die ganze Schweiz“, heisst es in der Mitteilung. Damit würden mittlere und grosse Holzheizungen „nicht nur die klimafreundlichste, sondern gleichzeitig auch die wirtschaftlichste Variante“. Heizen mit Holz schone das Klima, fördere die lokale Wertschöpfung und trage zu einem gesunden Wald bei. Reguliert wird dieses Programm durch das Bundesamt für Umwelt (BAFU).

    Der Förderbetrag beläuft sich auf 18 Rappen pro Kilowattstunde respektive 1,80 Franken pro eingespartem Liter Erdöl oder Kubikmeter Erdgas. Energie Zukunft Schweiz rechnet vor, dass das „bei einer korrekt dimensionierten Heizung“ 360 Franken pro Kilowatt Leistung entspricht. So könnten etwa für einen Wohnblock mit zehn Wohnungen die Investitionskosten um 70 Prozent reduziert werden. Besonders interessant sind laut Energie Zukunft Schweiz die Einsparungen für Grossheizungen mit einer Leistung von mehr als 200 Kilowatt, etwa für Gemeindebauten, Industriebetriebe und grosse Bürogebäude.

  • Fabian Streiff wird oberster Zürcher Standortförderer

    Fabian Streiff wird oberster Zürcher Standortförderer

    An der Spitze des Bereichs Standortförderung des Zürcher Amtes für Wirtschaft und Arbeit kommt es zu einem Wechsel. Markus Assfalg tritt nach elf Jahren als Leiter der Standortförderung in den Ruhestand, wie das Amt mitteilt. Er wird durch Fabian Streiff ersetzt. Der 35-Jährige ist seit Anfang 2019 bei der Basel Area Business & Innovation tätig und leitet die Healthcare-Initiative DayOne. Zuvor war er Co-Leiter der Standortförderung von Basel-Stadt gewesen.

    Streiff hat an der Universität Bern in Wirtschaftsgeographie promoviert und an der Universität Zürich einen Master of Science absolviert.

    Zu den ersten Gratulanten an die Adresse der kantonalen Standortförderung und an Fabian Streiff gehört der Standortförderer der Stadt Schlieren, Albert Schweizer. „Wir sind über die Wahl von Fabian Streiff sehr erfreut“, sagt er. „Wir kennen Fabian Streiff schon länger und haben sein Wirken im Kanton Basel-Stadt sehr aufmerksam verfolgt.“

  • Basler Nullenergiehaus übertrifft Planungswerte

    Basler Nullenergiehaus übertrifft Planungswerte

    Das erste nach dem höchsten Schweizer Standard Minergie-A-Eco zertifizierte Mehrfamilienhaus im Kanton Basel wurde 2015 bezogen. Als Investorin hat Immobilien Basel-Stadt die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) vor drei Jahren mit einer Studie beauftragt. Dieses lang angelegte Monitoring sollte klären, ob die anspruchsvollen Energieziele erreicht werden und wie das Haus von den Bewohnenden akzeptiert wird.

    Der Neubau an der Basler Aescherstrasse 12 umfasst sieben altersgerechte Wohnungen mit zweieinhalb und dreieinhalb Zimmern. Das Expertenteam vom FHNW-Institut Energie am Bau glich dort laut einer Medienmitteilung von Immobilien Basel-Stadt etwa die berechneten Bedarfswerte aus der Planung mit den tatsächlichen Verbrauchswerten im Betrieb ab. Die Befragung der Bewohnenden ergab, dass die Raumtemperatur in den meisten Wohnungen höher ist als der Standardwert aus der Planung.

    Da das Haus für die Minergie-A-Zertifizierung mindestens so viel Energie erzeugen soll wie ganzjährig für Wärme, Kälte und Lüftung verbraucht wird, wurde im Anschluss untersucht, wie sich die erhöhten Raumtemperaturen auf den Heizenergieverbrauch auswirken. Die Messergebnisse zeigten, dass zum einen die Wärmepumpe „wesentlich effizienter als angenommen“ war. „Zum anderen war der Ertrag der Photovoltaik-Anlage auf dem Dach bedeutend höher als geplant.“

    Die Energieproduktion im Haus übertreffe heute jahresbilanziert zusätzlich dessen gesamten Strombedarf. Optimierungspotenzial gebe es durch einen teilweisen Verzicht auf die Gebäudeautomation. Dadurch könnte der solare Eintrag im Winter und die Nachtauskühlung im Sommer verbessert werden.

    „Das Gebäudekonzept hat sich im Betrieb bewährt“, resümiert Immobilien Basel-Stadt. „Die anspruchsvollen Ziele des nachhaltigen Bauens konnten auch in der Praxis erreicht werden, ohne dass Abstriche bei der Behaglichkeit hingenommen werden mussten.“

  • Primeo Energie plant zwei Windturbinen in Muttenz

    Primeo Energie plant zwei Windturbinen in Muttenz

    In einem der sechs Windparkgebiete, die der Landrat 2015 im Baselbieter Richtplan ausgewiesen hat, will Primeo Energie bis 2023 zwei Windturbinen realisieren. Der Standort liegt in der Muttenzer Hard zwischen der Autobahn A2 und den Gleisanlagen der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Der Stromanbieter wird dabei einer Medienmitteilung zufolge mit der Gemeinde Muttenz und dem Kanton Basel-Landschaft zusammenarbeiten.

    Die neue Windanlage könne mit ihrer Jahresleistung von 4,5 Millionen Kilowattstunden Strom durchschnittlich 1200 Haushalte mit ökologischer Energie versorgen. Damit folge Primeo Energie den Richtlinien der Energiestrategie des Bundes sowie des Kantons Basel-Landschaft.

    Für den Bau seien bereits „alle nötigen Voruntersuchungen“ ausgeführt worden. „Der Standort der beiden Turbinen ist ideal“, heisst es in der Mitteilung. Das Gebiet liege nicht in einem Landschaftsschutzgebiet. Zudem seien Verbraucher in den Industrie- und Wohngebieten nah. Deshalb lasse sich ein Netzanschluss mit wenig Aufwand realisieren.

    In der trinationalen Region Basel gebe es ausser im Hochschwarzwald bisher noch keine Windparks. Als weitere Pluspunkte führt Primeo Energie die gute Ökobilanz von Windrädern an. Ausserdem beeinträchtigten sie Flora und Fauna nur gering.

  • Erste hochalpine Solar-Grossanlage produziert ab September

    Erste hochalpine Solar-Grossanlage produziert ab September

    Ab September wird das erste hochalpine Solarprojekt im Bergell Naturstrom liefern. Wie die Betreiberin Elektrizitätswerke der Stadt Zürich (ewz) in einer Medienmitteilung bekanntgibt, sind mittlerweile die meisten der über 1200 Photovoltaik (PV)-Paneele an der Albigna Staumauer installiert.

    Für die Montagearbeiten war ein sogenanntes Brückenuntersichtgerät mit der Albigna-Seilbahn auf die Staumauer transportiert worden. Die Bauarbeiten wurden grösstenteils durch die Bergeller ewz-Mitarbeitenden ausgeführt.

    Bürgerinnen und Bürger aus Zürich und Graubünden haben die Möglichkeit, einen halben, einen, drei oder fünf Quadratmeter der PV-Fläche zu erwerben und damit einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten. Das Bürgerbeteiligungs-Modell ewz.solarzürisieht vor, dass ewz-Kundinnen und -Kunden pro Quadratmeter und Jahr 180 Kilowattstunden Solarstrom auf ihrer Stromrechnung gutgeschrieben werden. Die Laufzeit beträgt 20 Jahre. Die Kosten pro Quadratmeter belaufen sich einmalig auf 560 Franken.

    Interessierte können sich ab dem 14. August auf den Internetseiten ewz.ch/solargrischun und ewz.ch/solar-für-alle informieren und Paneelenfläche bestellen. Bis dahin führen diese Links auf die aktuelle Seite von ewz.solarzüri.

  • Implenia gewinnt Hochbauprojekte in Deutschland

    Implenia gewinnt Hochbauprojekte in Deutschland

    Der Baudienstleister Implenia hat in Deutschland neue Hochbauaufträge erhalten. Der Auftragswert beläuft sich laut einer Medienmitteilung auf rund 108 Millionen Franken.

    In einem Gewerbegebiet in Bochum-Laer wird Implenia für die Landmarken AG drei Gebäude mit einer Fläche von rund 25’000 Quadratmetern erstellen. Der Baubeginn ist für diesen Herbst geplant.

    Als europäisches Pilotprojekt ist der Neubau einer innovativen Sport- und Freizeitanlage auf einer Industriebrache im Ruhrgebiet gedacht, „die in Kontinentaleuropa so erstmals errichtet wird“. Als Vorbild dienen die weltweit bereits existierenden 60 Anlagen dieser Art. Sie sollen eine Mischung aus Unterhaltung, Sport, Musik, Gastronomie und Veranstaltungen bieten. Weitere Anlagen sollen folgen, heisst es in der Mitteilung. Baustart ist im Oktober, die Übergabe ist für Februar 2022 geplant.

    Für die Beauftragung beider Projekte seien vorgeschaltete exklusive Partnerschaftsphasen entscheidend gewesen. Dabei habe Implenia mit den Kunden und ihren Planungsteams wirtschaftliche und technische Optimierungsvorschläge für das Projekt erarbeitet. „Das Ergebnis ist Kosten- und Terminsicherheit für den Bauherrn sowie auch für Implenia.“

    Zusätzlich zu diesen beiden Projekten im Ruhrgebiet wird Implenia eine Wohnanlage in Mannheim-Waldhof bauen und in München nahe des Bahnhofs den erweiterten Rohbau „für eine bekannte Hotelkette“ erstellen.

  • St.Gallen erhält zukunftsorientierte Überbauung

    St.Gallen erhält zukunftsorientierte Überbauung

    Previs Vorsorge verantwortet die neue Überbauung in St.Gallen, wie aus einer Medienmitteilung der Vorsorgeeinrichtung hervorgeht. Die Holz-Überbauung wird aus zwei Gebäuden bestehen, die Platz für 110 Mietwohnungen bieten. Dabei stehen Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit im Fokus.

    So werden zertifiziertes Holz und wiederverwendeter Beton als Baumaterialien genutzt. Da die Bauelemente vorgefertigt werden, kann auch die Bauzeit reduziert werden. Der Einzug ist bereits ab Herbst 2021 möglich. Interessierten stehen dabei zahlreiche verschiedene Wohnungsgrössen zur Verfügung, vom Studio bis hin zu 5,5 Zimmern.

    Eine Dachanlage steuert Solarstrom bei, grundsätzlich werden die Wohnungen per Fernwärme zu 75 Prozent mit erneuerbarer Energie versorgt. Den Bewohnern steht ein Carsharing-Angebot zur Verfügung, zudem können sie ihre Elektroautos an unterirdischen Parkplätzen aufladen. Darüber hinaus können sie ihren persönlichen Stromverbrauch über ein sogenanntes Smart-Home-System in Echtzeit ablesen. Zwischen den beiden Gebäuden entsteht eine Grünfläche, die mit Vogelhäusern und Insektenhotels zur Biodiversität beitragen wird.

    Bereits im Vorfeld haben Interessierte Gelegenheit, sich die Wohnungen über VR (Virtuelle Realität)-Brillen anzuschauen.

  • Sonnenstrom könnte Schweizer Energieproblem lösen

    Sonnenstrom könnte Schweizer Energieproblem lösen

    Nur die Photovoltaik kann der Schweiz den Weg in eine CO2-freie Zukunft weisen, schreibt der stellvertretende Direktor der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), Peter Richner, in einem Beitrag für Avenir Suisse. Er orientiert sich dabei an der sogenannten Kaya-Identität, mit der der japanische Wissenschaftler Yoichi Kaya 1993 die die gesamte Menge der anthropogenen CO2-Emissionen in Abhängigkeit von vier Faktoren beschrieb. Allein der vierte, eine Verringerung des CO2-Fussabdrucks, hat laut Richner genügend Potenzial, um die Klimaziele der Schweiz zu erreichen – durch einen massiven Ausbau der Photovoltaik.

    Würden nur 50 Prozent aller Schweizer Dächer mit Solarmodulen ausgerüstet, wäre die Stromproduktion aus Atomkraftwerken überflüssig. Richner weist das exemplarisch an Stromangebot und -nachfrage für das Jahr 2015 nach. Würden jedoch alle Dächer und zunehmend auch Gebäudefassaden mit Sonnenpaneelen ausgestattet, könnte auch die Produktionslücke im Winter aufgefangen werden. Gleichzeitig müssten jedoch Lösungen gefunden werden, um einen möglichst grossen Anteil des Stromüberschusses im Sommer sowohl auf Tagesbasis als auch zu anderen Jahreszeiten verwerten zu können.

    Für eine erhöhte Nutzungsflexibilität könnten Tagesspeicher Lasten verschieben, etwa durch Batterien oder Wasserstoff. Die Digitalisierung biete Chancen bei der notwendigen Schaffung von Flexibilitäten in Verbrauch und Produktion. Überschüssiger Strom könnte im Sommer in Wasserstoff und eventuell zusammen mit CO2 aus der Luft in Methan oder flüssige synthetische Kohlenwasserstoffe umgewandelt werden. Diese chemischen Energieträger liessen sich gut lagern und vielfältig verwenden. Und schliesslich könnten saisonale Wärmespeicher mit Überschussstrom aufgeladen werden, um so den Energiebedarf im Winter zu reduzieren.

    Das Potenzial der Energieeffizienz, einem weiteren beeinflussbaren Faktor der Kaya-Identität, sei bei weitem noch nicht ausgeschöpft, so Richner. Doch würden Errungenschaften in diesem Bereich etwa durch eine höhere Stromnachfrage, fossile Stromimporte aus dem Ausland im Winter oder erhöhten Stromkonsum kompensiert.

    Um eine klimaneutrale Schweiz zu erreichen, müsse einer der vier Faktoren in der Kaya-Identität null werden oder das verbleibende Produkt wird mit CO2-negativen Technologien wie der Abspaltung von CO2 aus der Luft und dessen Speicherung ausgeglichen. Dafür müsse die Politik einen entschiedenen Rahmen vorgeben, solange die Kernkraftwerke noch laufen.

  • Innovation bei Beton kann Gebäude verschlanken

    Innovation bei Beton kann Gebäude verschlanken

    Ein Team von Forschern der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hat eine neue Technologie entwickelt. Durch diese kann Beton nachhaltiger hergestellt und eingesetzt werden. Dazu werden die eingesetzten Materialien bei der Herstellung von selbstvorgespannten Betonelementen reduziert.

    Bei der konventionellen Vorspannung werden normalerweise Spannglieder aus Stahl auf beiden Seiten des Betonelements verankert, unter Zug gesetzt und anschliessend wieder entfernt. Wegen der Rostanfälligkeit des Stahls müsse „die Betonschicht rund um den Spannstahl eine bestimmte Mindestdicke aufweisen“, so die Empa in einer Mitteilung. Seit den 90er Jahren arbeiten Forscher daher daran, den Stahl durch carbonfaserverstärkten Kunststoff (CFK) zu ersetzen. Dieses Verfahren ist aber sehr teuer und auch deutlich komplizierter als der Vorspannprozess mit Stahl.

    Die Empa hat diese Probleme nun vollständig gelöst. Durch ihr Verfahren kann sie auf die Verankerung an den Seiten des Elements verzichten. Stattdessen ermöglicht sie dem Beton durch ihre Rezeptur, sich bei der Aushärtung auszudehnen. „Durch diese Expansion setzt der Beton die CFK-Stäbe in seinem Innern unter Zug und spannt sie dadurch automatisch vor.“

    „Unsere Technologie eröffnet völlig neue Möglichkeiten im Leichtbau“, wird Mateusz Wyrzykowski in der Mitteilung zitiert, der das Empa-Team gemeinsam mit Giovanni Terrasi und Pietro Lura anführt. „Wir können nicht nur stabiler bauen, sondern brauchen dafür auch erheblich weniger Material.“

    Das Team hat für seine Technologie kürzlich Patente in Europa und den USA erhalten. Nun entwickelt es gemeinsam mit dem Industriepartner BASF neue Anwendungen.

  • Mietpreise steigen auch in der Corona-Krise

    Mietpreise steigen auch in der Corona-Krise

    Als Folge der Corona-Pandemie war im Immobiliensektor eine Flucht aus den Städten aufs Land oder in ländliche Wohnbereiche wegen der dort vermeintlich geringeren Ansteckungsgefahr im Vergleich zu uberfüllten Städten erwartet worden. Das ist bisher nicht eingetreten. Im Gegenteil, laut der Medienmitteilung zu der von homegate.ch in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erstellten Halbjahresbilanz zeigen gerade die Städte weiter eine hohe Attraktivität.

    Schweizweit sind die Angebotsmieten seit Anfang Jahr um 0,4 Prozent gestiegen. Der leichte Abwärtstrend vergangener Jahre ist damit beendet, wurde schon zur Mitte 2019 durchbrochen. Die höheren Mieten sind besonders in den Kantonen Genf mit einem Plus von 4,5 Prozent, Jura mit 1,7 und Uri mit 1,5 Prozent Plus zu verzeichnen. Dieser Trend ist auch in den meisten anderen Kantonen zu sehen, mit wenigen Ausnahmen wie in den Kantonen Obwalden und Nidwalden mit jeweils minus 0,5 Prozent, Graubünden und Basel-Land (-0,4 Prozent) und Tessin (-0,3 Prozent). Sie leiden noch unter der Schwäche der Mietentwicklung der letzten Jahre. In vielen ländlichen Kantonen und Gemeinden werden Leerstände verzeichnet.

    Die Halbjahresbilanz verweist auf die robuste Mietpreisentwicklung in den Städten Genf (+3,8 Prozent) und Zürich (+1,4 Prozent). Das widerspricht den Erwartungen hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Krise. Allerdings, darauf verweist der Bericht, könnte sich die Mietsituation aus einem anderen, doch durch Corona bedingten, Grund ändern. Der Zuzug aus dem Ausland dürfte nachlassen und das kann bei Leerständen insbesondere vieler gerade wegen des bisher hohen Zuzugs in Angriff genommener Mietwohnungsprojekte zu einem Abwärtsdruck auf die Mietpreise führen.

  • Energiedienst-Gruppe bleibt auf Wachstumskurs

    Energiedienst-Gruppe bleibt auf Wachstumskurs

    Einer Mitteilung der Energiedienst Holding AG zufolge hat die schweizerisch-deutsche Energiedienst-Gruppe im ersten Halbjahr 2020 einen Betriebsertrag in Höhe von 532 Millionen Euro realisiert. In der Vorjahresperiode waren 49 Millionen Euro weniger erwirtschaftet worden. Das Unternehmen führt das Wachstum vor allem auf höhere Preise im Vertriebsgeschäft und gestiegene Stromhandelsmengen zurück.

    Negative Effekte am Kapitalmarkt hätten das Betriebsergebnis (EBIT) im Jahresvergleich hingegen um 1 Millionen Euro auf 12 Millionen gedrückt, informiert Energiedienst in der Mitteilung weiter. Um nichtoperative Effekte bereinigt, sei das EBIT hingegen um 8 Millionen auf 24 Millionen Euro gestiegen. „Operativ steht die Energiedienst-Gruppe im ersten Halbjahr 2020 besser da als im Vorjahreszeitraum“, wird Jörg Reichert, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Energiedienst Holding AG, in der Mitteilung zitiert. „Die Pandemie geht aber auch an der Energiedienst-Gruppe nicht spurlos vorüber.“ Die Gruppe rechnet damit, ihr für das Gesamtjahr ursprünglich angestrebtes Betriebsergebnis in Höhe von 41 Millionen Euro nicht erreichen zu können.

    Beim Periodengewinn musste im Berichtshalbjahr im Jahresvergleich ein Rückgang um 6 Millionen auf 8 Millionen Euro hingenommen werden. Hintergrund ist laut Mitteilung eine negative Performance der Wertschriften des Unternehmens. Sie drückte das Finanzergebnis im Jahresvergleich um 5 Millionen Euro auf einen Verlust von 3 Millionen Euro.

    „Die Energiedienst-Gruppe ist als eines der ersten integrierten Energie-Unternehmen in Deutschland und der Schweiz seit Januar 2020 klimaneutral“, erläutert Reichert. Diese Klimaneutralität sei „das Fundament ihrer Geschäftsaktivitäten“, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge hat die Gruppe im Berichtshalbjahr „aufgrund der Klimaneutralität mehrere grosse Geschäftskunden“ gewinnen können.

  • Calatrava verschönt Chicago mit neuer Skulptur

    Calatrava verschönt Chicago mit neuer Skulptur

    Der aus dem spanischen Valencia stammende Zürcher Architekt Santiago Calatrava hat für den Park vor dem River Point-Gebäude in Chicago eine eigenwillige Skulptur entworfen. Es handelt sich um eine 8,8 Meter hohe rote Blattformation. „Die sich nach aussen hin erstreckende Spirale aus einander überlappenden, blattähnlichen Elementen windet sich spiralförmig von sehr gross an der Basis bis zu sehr klein bis an den äusseren Rand der Skulptur“, heisst es in der Medienmitteilung dazu.

    River Point ist ein 52 Stockwerke hohes Gebäude, das Büros umfasst, aber auch ein Kongresszentrum und die in amerikanischen Wolkenkratzern oft üblichen Einkaufszentren. Es steht im gleichnamigen Park am Ufer des Chicago River und gehört den Firmen Ivanhoé Cambridge, Hines und Levy Family Partners. Das gewaltige Kunstwerk wird in den kommenden Wochen installiert.

    „Ich fühle mich geehrt, dass mein Werk dazu ausgewählt wurde, in das Stadtbild von Chicago integriert zu werden, einer Stadt, die auf eine beeindruckende Tradition urbaner Kunst und Architektur zurückblickt“, wird Calatrava dazu zitiert, auf dessen Internetseite auch Fotos zu sehen sind. Der internationale Architekt, dessen Unternehmen Santiago Calatrava GmbH seinen Sitz in Zürich hat, ist für viele einzigartige Gebäude und Bauwerke bekannt, wie das Milwaukee Museum of Art, den sogenannten Jahrhundertbahnhof Oculus in New York City und die Peace Bridge in Calgary in Kanada.

    „Dieser geradezu spektakuläre Neuzugang unter den faszinierenden und renommierten öffentlichen Kunstwerken am River Point Park stellt ein weiteres Beispiel dafür dar, wie unglaublich besonders dieses Bürogebäude mit seiner erstklassigen Ausstattung und seinem reichhaltigen Angebot für die Stadt, die Bewohner und unsere Mieter tatsächlich ist“, sagt Jonathan Pearce, Vizepräsident von Ivanhoé Cambridge.

  • PriceHubble übernimmt Checkmyplace

    PriceHubble übernimmt Checkmyplace

    PriceHubble übernimmt 100 Prozent der Anteile der Checkmyplace GmbH, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Damit will das Unternehmen laut Mitgründer Markus Stadler seine Position im deutschsprachigen Raum stärken. „Wir können neu auch im DACH-Raum multinational tätigen Unternehmen der Immobilienwirtschaft zusätzlichen Mehrwert bieten“, sagt er.

    PriceHubble ermöglicht es, aus grossen Datenmengen nützliche Erkenntnisse für die Bewertung von Immobilien zu gewinnen. Es bezieht beispielsweise Daten zum Standort, der Nachbarschaft oder zur Lärmbelastung in die Bewertung mit ein. Die Daten werden mithilfe von Big Data-Analytics sowie Künstlicher Intelligenz ausgewertet und anschaulich präsentiert. PriceHubble richtet sich an alle Parteien der Immobilienwertschöpfungskette, etwa an Immobilienportale, Banken, Vermögensverwalter, Versicherungen, Immobilieninvestoren sowie Privatpersonen.

    Checkmyplace liefert Dienstleistungen und Produkte basierend auf verschiedenen Daten und unterstützt professionelle Anwender in der Immobilienwirtschaft dabei, effizienter zu arbeiten. Nach Abschluss der Übernahme wird das Unternehmen neu mit dem Namen PriceHubble Österreich auftreten.

    PriceHubble wurde 2016 gegründet. Das Zürcher Unternehmen unterhält bereits Standorte in Paris, Berlin und nun auch in Wien. Durch die Übernahme sind über 70 Mitarbeiter für das Unternehmen tätig.

  • E-Mobilität ist einer der Schweizer Krisengewinner

    Trotz der Corona-Krise sind in der Schweiz im zweiten Quartal des Jahres insgesamt 17 Prozent mehr Elektrofahrzeuge auf die Strasse gekommen als im Vorjahresquartal. Einen massiven Zuwachs verzeichneten die Plug-In-Hybride mit 186 Prozent. Dagegen gingen die Neuzulassungen bei reinen Elektroautos um 12 Prozent zurück. Das sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen Ausgabe des „E-Mobility Sales Review Q3 2020“ von PwC Autofacts und der Strategieberatung von PwC, Strategy&.

    „Die Entwicklung der E-Mobilität beweist in der Krise, dass der Weg in Richtung eines strategisch wichtigen Marktsegments nicht nur weiterverfolgt, sondern sogar beschleunigt wird“, kommentiert Andreas Schlegel, Automobilexperte und Direktor bei Strategy& Schweiz. „Mit diesem Rückenwind sollte nun vor allem die Ladeinfrastruktur in der Schweiz weiter ausgebaut werden.“

    Das aktuell starke Wachstum von Plug-In-Hybriden könne ein Hinweis darauf sein, dass Schweizer Konsumenten noch nicht vollkommen von der Praktikabilität und Reichweite reiner E-Autos überzeugt seien, heisst es in einer Medienmitteilung. Gleichzeitig gelte es nun für die Hersteller, die technische Weiterentwicklung der Batterien voranzutreiben und so zusätzliche Argumente für die E-Mobilität zu schaffen.

    Im selben Zeitraum verzeichneten in Europa konventionelle Antriebstechnologien mit Diesel und Benzin ein erhebliches Absatzminus von 57,9 Prozent. Vergleichsweise unberührt von den Lockdown-Massnahmen blieb dagegen das europäische Mobilitätssegment: Im ersten Halbjahr stieg die Anzahl der neu zugelassenen E-Fahrzeuge in den zehn untersuchten Märkten um 25,6 Prozent. Plug-In-Hybride legten mit einem Plus von 121 Prozent bei den Neuzulassungen stark zu. Europaweit erlebten die reinen Elektroautos einen Zuwachs von 35 Prozent.

    E-Fahrzeuge hätten sich in der Krise als eine „Insel der Stabilität“ erwiesen, so Schlegel. „Ob dieser Trend nachhaltig ist, wird sich allerdings erst zeigen, wenn staatliche Fördermassnahmen auslaufen.“ Nun müsse auch der Handel reagieren und die Kundenansprache grundlegend anders gestalten als im traditionellen Vertrieb mit Verbrennungsmotoren. mm 

  • Axpo-Präsident fordert gleitende Marktprämie

    Axpo-Präsident fordert gleitende Marktprämie

    Zwei führende Vertreter der Schweizer Energiewirtschaft gehen in einem gemeinsamen Gastkommentar für den „Tages-Anzeiger“ hart mit den Plänen des Bundesrates zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 ins Gericht. „Die Schweiz hat die falschen Instrumente für die Förderung der erneuerbaren Energien. Wir haben einen Vorschlag, wie man das ändern kann“, schreiben Thomas Sieber, Verwaltungsratspräsident des Energiekonzerns Axpo, und Gianni Operto, Präsident von AEE Suisse, der Dachorganisation der Wirtschaft für erneuerbare Energien und Energieeffizienz.

    Der angesprochene Vorschlag lässt sich in zwei Worten zusammenfassen: Gleitende Marktprämie. Der Bundesrat schlägt für die Energiegesetzrevision ein Modell mit Investitionsbeiträgen vor. Die Beträge werden im Vornherein fix festgelegt. Problematisch ist aus Sicht der Autoren, dass es kaum möglich sein werde, die volkswirtschaftlich effizienteste Beitragshöhe zu ermitteln. Entweder gebe es eine nicht notwendige Überförderung oder es würden zu wenig Mittel veranschlagt, was zur Stilllegung nicht mehr rentierlicher Anlagen führe. Die gleitende Marktprämie, für die sich eine „breite Allianz der Schweizer Energiewirtschaft“ einsetze, werde in anderen Ländern schon erfolgreich angewandt. Dabei würden Produktionskapazitäten in einem Wettbewerb ausgeschrieben. „Den Interessenten mit den tiefsten Angeboten wird darauf über eine gewisse Laufzeit eine minimale Vergütung für den produzierten Strom zugesichert – aber nur, falls der Marktpreis diesen nicht abdeckt.“ Die gleitende Marktprämie fördere genau und nur so viel wie nötig. Sie ist deshalb keine Subvention, sondern das faire Preisschild einer zentralen Dienstleistung.

    Da sich derzeit der Ausbau von erneuerbaren Kapazitäten in der Schweiz für Stromversorger nicht lohne, investierten Schweizer Energieversorger und institutionelle Investoren im Ausland. Zum Ende 2019 habe sich der so finanzierte Ausbau von erneuerbaren Kapazitäten auf 11,5 Terawattstunden erhöht, knapp ein Fünftel der gesamtschweizerischen Jahresproduktion.

  • Verwaltungsgericht bremst Innovationspark aus

    Verwaltungsgericht bremst Innovationspark aus

    Das kantonale Verwaltungsgericht entzieht dem geplanten Bau des Innovationsparks Zürich die Rechtsgrundlage. Wie das Gericht am Dienstag in einer Mitteilung schreibt, hat es mit einem Urteil vom 8. Juli die Verfügung der kantonalen Baudirektion über den kantonalen Gestaltungsplan für den Innovationspark aufgehoben.

    Ein solcher Gestaltungsplan sei nur für konkrete Einzelbauten oder Einzelanlagen möglich. Der Gestaltungsplan für den Innovationspark falle mit seinem Perimeter von 36 Hektaren und einer Gesamtnutzungsfläche von bis zu 410‘000 Quadratmetern aber nicht darunter. Daran ändere auch der „besondere Zweck der Innovationsförderung“ nichts. „Aufgrund seiner Dimensionen und der vorgesehenen Nutzungen schafft der Gestaltungsplan damit nicht eine projektbezogene, sondern eine generelle Bauzone“, heisst es in der Mitteilung.

    Der Kanton habe damit seine Kompetenzen überschritten: Nur die Gemeinden seien für die Festsetzung genereller Bauzonen zuständig. „Deshalb steht das Instrument des kantonalen Gestaltungs­plans für die beabsichtigte Planung nicht zur Verfügung.“ Zudem verstösst der Gestaltungsplan aus Sicht der Richter gegen die kantonale Rahmennutzungsplanung, weil der grösste Teil des Geländes in der kantonalen Landwirtschaftszone liegt.

    Die Baudirektion hatte den Gestaltungsplan am 9. August 2017 festgelegt. Zwei Anwohner rekurrierten beim kantonalen Baurekursgericht, wurden aber abgewiesen. Dessen Entscheid wird nun ebenfalls vom Verwaltungsgericht aufgehoben. Gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts kann nun noch beim Bundesgericht Beschwerde erhoben werden.

    Die Idee eines Innovationsparks Zürich auf dem Gelände des Militärflugplatzes Dübendorf stand bei der Schaffung der Switzerland Innovation Parks Pate. Während solche Parks im Aargau, im Grossraum Basel, in Biel, in der West- und in der Zentralschweiz bereits gut vorankommen, droht nun ausgerechnet die Ideengeberin zu scheitern. Die Zürcher Regierung hatte bereits 2018 einen Kredit von 217,6 Millionen Franken für den Bau, die Erschliessung und die Unterstützung des Innovationsparks in Dübendorf beantragt.

  • Umbau verdrängt Neubau

    Umbau verdrängt Neubau

    Die Bauwirtschaft ist 2019 insgesamt kaum vom Fleck gekommen. Laut den provisorischen Zahlen des Bundesamtes für Statistik (BFS) glich ein Anstieg der Bauinvestitionen in den Tiefbau in Höhe von 3,9 Prozent einen Rückgang im Hochbau in Höhe von 0,9 Prozent aus.

    Dabei fand ein Wechsel weg von Neubauten hin zu Umbauten und Erweiterungen statt. So gingen die Investitionen in Neubauten im Tiefbau um 6,9 Prozent zurück, während die Investitionen in Umbauten und Erweiterungen um 13,2 Prozent stiegen. Auch im Hochbau stiegen die Investitionen in Umbauten und Erweiterungen um 1,6 Prozent, während die Investitionen in Neubauten um 2,0 Prozent sanken.

    Dieser Wechsel hin zu Umbauten war bei öffentlichen Auftraggebern besonders ausgeprägt: Sie investierten im vergangenen Jahr 8,8 Prozent mehr in Umbauten und Erweiterungen und 7,2 Prozent weniger in Neubauten. Private Auftraggeber investierten 2,2 Prozent mehr in Umbauten und Erweiterungen als 2018, aber dafür 1,4 Prozent weniger in Neubauten.

  • Kantonspolizei St.Gallen fährt mit Wasserstoff

    Kantonspolizei St.Gallen fährt mit Wasserstoff

    „Ökologisches und nachhaltiges Handeln der Organisationen ist längst nicht mehr erwünscht, sondern wird erwartet“, leitet die Kantonspolizei St.Gallen eine Mitteilung zur neuesten Errungenschaft der Behörde ein. Konkret will die Kantonspolizei ihrer Verantwortung für die Umwelt nun auch mit dem Einsatz eines Wasserstoffautos gerecht werden. Bisher wurden bei der Kantonspolizei St.Gallen bereits insgesamt 20 Elektrofahrzeuge genutzt.

    Der neue Hyundai Nexo stosse genau wie Elektroautos keine schädlichen Emissionen aus, heisst es in der Mitteilung weiter. Als weitere Vorteile des Wasserstoffautos werden dort die schnelle Betankung und eine Reichweite von 600 Kilometer pro Tankfüllung genannt.

    Allerdings gebe es in der Region derzeit noch kaum Wasserstofftankstellen, erläutert die Kantonspolizei. Sie hat die Osterwalder St.Gallen AG als zurzeit einzigen Betreiber einer Wasserstofftankstelle in der Ostschweiz ausgemacht. Der neuerworbene Hyundai Nexo soll daher der in St.Gallen stationierten Verkehrsinstruktion zugeteilt werden.

  • Axpo platziert grüne Anleihe über Loanboox

    Axpo platziert grüne Anleihe über Loanboox

    Axpo hat einen sogenannten Green Bond über die digitale Kapitalmarktplattform des Zürcher Fintechs Loanboox platziert, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die festverzinsliche Anleihe in Höhe von 133 Millionen Franken hat eine Laufzeit von sieben Jahren.

    Axpo will den Nettoerlös der Anleihe für Investitionen in erneuerbare Energien einsetzen. Das Unternehmen hebt dabei Windenergie- und Photovoltaikprojekte hervor. Insgesamt wolle Axpo mit dem Green Bond „ihre Stellung als grösste Schweizer Produzentin von erneuerbaren Energien“ stärken und den Kreis ihrer Investoren erweitern, heisst es.

    Den Angaben von Loanboox zufolge ist Axpo die erste Emittentin, die einen Green Bond vollständig digital über die Fremdkapitalmarktplattform platziert. „Diese erste Anleihe ist ein Beweis dafür, dass unser digitaler Prozess einen Mehrwert für alle Marktteilnehmer schafft“, sagt Philippe Cayrol, CEO von Loanboox. „Wir sind stolz und freuen uns, zusammen mit innovativen Kunden und Partnern neue Standards in Sachen Transparenz, Preisbildung und Zuteilung im Primärmarkt zu schaffen – in der Schweiz und Europa“, fügt er hinzu.

  • ABB Schweiz modernisiert SBB-Lokomotiven

    ABB Schweiz modernisiert SBB-Lokomotiven

    Im Rahmen des neuen Auftrages werden 18 SBB-Lokomotiven der neuesten Generation mit Traktionsumrichtern von ABB modernisiert, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Der in Zürich ansässige und international tätige Technologiekonzern ist mit seinem Schweizer Hauptsitz in Baden vertreten und fertigt Traktionsumrichter in seinem Werk in Turgi AG. ABB hat von den SBB bereits 2014 einen Auftrag zur Modernisierung von Lokomotiven mit Traktionsumrichtern erhalten. Durch den nun erhaltenen Folgeauftrag werde ABB die gesamte Flotte Re 460 modernisieren. Dabei handelt es sich um die Lokomotiven der meisten Intercity-Züge.

    SBB realisiert für die Flotte ein Modernisierungsprogramm, durch welches deren Lebensdauer um 20 Jahre verlängert wird. Durch die neuen Traktionsumrichter und zusätzliche technische Massnahmen können jährlich rund 30 Gigawattstunden Energie eingespart werden, „das sind fünf Gigawattstunden mehr als ursprünglich erwartet“, so ABB. Diese Energieeinsparungen entsprechen laut der Mitteilung dem „durchschnittlichen Stromverbrauch von 10’000 Schweizer Haushalten“. Dazu wird die auf dem Technologiestand der 90er Jahre basierende Leistungselektronik durch energieeffiziente wassergekühlte IGBT-Traktionsumrichter (insulated-gate bipolar transistor) ersetzt. Durch diese Umrüstung und durch mit Wasser statt Öl betriebene Kühlsysteme kann der Energieverbrauch gesenkt werden.

    „Wir freuen uns, dass wir mit unserer Antriebslösung Partner in diesem bedeutenden Modernisierungsprojekt im Schweizer Heimmarkt sind und in enger Zusammenarbeit mit den SBB zu einem energieeffizienten Weiterbetrieb der Fahrzeuge beitragen“, wird Robert Itschner in der Mitteilung zitiert, Country Managing Director bei ABB Schweiz.

  • UBS und iptiQ lancieren neue Versicherung

    UBS und iptiQ lancieren neue Versicherung

    UBS spannt mit iptiQ zusammen, einer Tochtergesellschaft des Rückversicherers Swiss Re. Gemeinsam testen sie eine neue Versicherungslösung, die speziell für Hypothekarkunden der UBS in der Schweiz konzipiert ist. Das Angebot ist über die digitale Plattform von iptiQ zugänglich, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Zunächst soll es ab dem 15. Juli rund ein halbes Jahr lang getestet werden. Dann soll es anhand von Rückmeldungen optimiert werden.

    „Sich für unvorhergesehene Ereignisse abzusichern, ist für jeden Eigenheimbesitzer von zentraler Bedeutung“, sagt UBS Schweiz-Chef Axel Lehmann. „Wir freuen uns, unseren Hypothekarkunden in Zusammenarbeit mit der Swiss Re-Tochtergesellschaft iptiQ ein innovatives Angebot bieten zu können, mit dem sie persönliche Risiken schnell und einfach absichern können.“

    Kooperationen von Banken und Versicherungen sind in vielen Ländern bereits erfolgreich, hält die UBS in ihrer Mitteilung fest. In der Schweiz sieht die Bank noch unausgeschöpftes Potenzial in diesem Bereich.

  • Swiss Prime Site Solutions  entwickelt neues Quartier

    Swiss Prime Site Solutions entwickelt neues Quartier

    Swiss Prime Site Solutions entwickelt für die Swiss Prime Anlagestiftung einen neuen „Lebensraum“, wie es in einer Medienmitteilung von Swiss Prime Site Solutions heisst.Der Grundstein für das Projekt Riverside ist am 10. Juli 2020 gelegt worden. Die Entwicklung steht unter dem Motto „Urban leben – von der Natur umgeben“. Gestartet werden die Bauarbeiten im Nordwesten, wo das Areal direkt an der Aare und am nächsten bei der Stadt Solothurn liegt. Von dort aus entwickelt sich das neue Quartier in weiteren Bauetappen nach Süden und Osten.

    „Wer im Riverside lebt und arbeitet, hat dort neben einer schicken Wohnung oder einem modernen Arbeitsplatz mit zeitgemässer Infrastruktur auch ein facettenreiches Quartier inklusive Naherholung an der Aare, das höchsten Ansprüchen gerecht wird“, erklärt  Anastasius Tschopp, CEO Swiss Prime Site Solutions. Er spricht von einem „Leuchtturmprojekt für unsere Mandantin Swiss Prime Anlagestiftung (SPA) und gleichzeitig bedeutend für die ganze Region Solothurn“.

    Zunächst sollen 140 Mietwohnungen direkt am Uferweg der Aare gebaut werden. Die ersten Mieterinnen und Mieter sollen im Winter 2021 einziehen können. Kapitalgeber und gleichzeitig Investoren der SPA sind über 280 Schweizer Pensionskassen. „Für die SPA führen wir derzeit die sechste Emission durch“, so Tschopp. Die Zeichnungsfrist dauert noch bis zum 22. Juli 2020. Das Entwicklungsprogramm des Kunden SPA belaufe sich aktuell auf rund 600 Millionen Franken und umfasst schweizweit Projekte und Immobilien.