Das Projekt Rheinfelden Solar wird in Kürze seine dritte Solaranlage in Betrieb nehmen, informiert AEW Energie in einer Mitteilung. Die Anlage mit einer Spitzenleistung von 110 Kilowatt wird im Zuge einer Dachsanierung auf dem Werkhof und Feuerwehrmagazin in Stein errichtet. Insgesamt werden hier 290 Module installiert.
Im Projekt Rheinfelden Solar können Interessierte Solarenergie unterstützen, ohne eine eigene Solaranlage einrichten zu müssen. Stattdessen finanzieren sie eine von Rheinfelden Solar installierte Anlage über einen einmaligen Beitrag pro Modul. Im Gegenzug wird den Beteiligten der mit den von ihnen finanzierten Modulen produzierte Strom über 20 Jahre hinweg in der eigenen Stromrechnung gutgeschrieben.
Die Module der Anlage in Stein werden zu den gleichen Konditionen wie die der erheblich grösseren zweiten Anlage von Rheinfelden Solar auf dem Dach des Swisslos-Logistikzentrums in Rheinfelden abgegeben. Interessierte können ab sofort online die gewünschte Anzahl von Modulen zum Preis von je 560 Franken bestellen, erläutert AEW Energie. Ab Jahresbeginn 2022 sollen ihnen jährlich 240 Kilowattstunden Strom pro erworbenen Modul auf der Stromrechnung gutgeschrieben werden.
Ina Invest hat das erste Halbjahr 2021 mit einem Betriebsergebnis (EBIT) von 3,1 Millionen Franken abgeschlossen, informiert die im Frühjahr 2020 eingerichtete Implenia-Ausgründung in einer Mitteilung. Als Reingewinn weist die Immobiliengesellschaft 2,9 Millionen Franken aus.
Im Vorjahressemester waren noch knapp 2 Millionen Franken Verlust angefallen. Für das Gesamtjahr 2020 hatte Ina Invest dann schon einen Reingewinn von 3,9 Millionen Franken realisiert. Mit dem „wiederum über den Erwartungen“ liegenden Ergebnis knüpfe das Unternehmen „an das erfolgreiche Vorjahr“ an, heisst es in der Mitteilung.
Aus der Neubewertung von Renditeliegenschaften konnte im Berichtshalbjahr ein Erfolg von 3,8 Millionen Franken verbucht werden. Der Wert des Immobilienportfolios insgesamt legte um 19 Millionen auf 385 Millionen Franken zu. Alle in Realisation befindlichen Immobilien lägen im Zeitplan, erläutert Ina Invest. In der Mitteilung streicht die Immobiliengesellschaft dabei das Tender-Hochhaus in Winterthur hervor. Hier seien bereits 31 der insgesamt 39 Wohnungen verkauft oder reserviert.
Im Berichtshalbjahr hat Ina Invest zudem eine weitere Liegenschaft im Marktwert von mehr als 60 Millionen Franken erworben. Damit habe das Unternehmen sein für das Gesamtjahr gestecktes Akquisitionsziel bereits übertroffen, wird in der Mitteilung erläutert. Da die Eigentumsübertragung erst im laufenden Semester erfolgen wird, wirkt sich der Kauf im Berichtshalbjahr noch nicht auf das Ergebnis aus.
Die Tschopp Holzindustrie AG gibt einen Meilenstein beim Bau ihres neuen Sägewerks am Hauptsitz in Buttisholz bekannt. So konnten die Tiefbauarbeiten im Bereich Sägehalle abgeschlossen werden. Nun sollen die Hochbauarbeiten beginnen. Das Gebäude soll eine Länge von 125 Metern, eine Breite von 50 Metern und eine Höhe von 20 Metern aufweisen.
Das neue Sägewerk soll seinen Betrieb im Frühjahr 2023 aufnehmen. Tschopp Holzindustrie investiert insgesamt 75 Millionen Franken in den Ausbau. Es handelt sich um die bisher grösste Investition in der 100-jährigen Firmengeschichte.
Tschopp Holzindustrie ist auf die Herstellung von Schalungsplatten für die Baubranche spezialisiert. Seit 2005 werden aus dem Restholz Pellets für die Energiebranche produziert. Nach der Inbetriebnahme des neuen Sägewerks sollen Holzbaufirmen auch Produkte angeboten werden, die im Inland bisher gar nicht oder nicht industriell hergestellt werden und deshalb aus dem Ausland importiert werden müssen, etwa Dreischicht-Naturholzplatten.
Einer Mitteilung der Novavest Real Estate AG zufolge betrug der Wert des Immobilienportfolios der Immobiliengesellschaft zum Stichtag am 30. Juni dieses Jahres 664,3 Millionen Franken. Zum Jahresende 2020 hatte der Wert bei 645,4 Millionen Franken gelegen. Der Zuwachs sei vor allem durch Investitionen in Renditeliegenschaften und Projekte generiert worden, erläutert Novavest. Neubewertungen trugen mit 6,3 Millionen Franken zur Wertsteigerung des Portfolios bei.
Die Mieteinträge konnten im Jahresvergleich um 8 Prozent auf 12,6 Millionen Franken gesteigert werden. Rund 62 Prozent der Mieterträge werden aktuell von Wohnliegenschaften generiert, informiert Novavest. Die Nettorendite auf den Anlageobjekten lag im Berichtssemester unverändert bei 3,7 Prozent. Die Leerstandsquote steig im Vergleich zum Jahresende 2020 um 0,3 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent an.
Den Erträgen standen direkte Aufwände vermieteter Liegenschaften in Höhe von 2,0 Millionen Franken entgegen. Insgesamt legte der Aufwand von Novavest im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 4,4 Millionen Franken zu. Unterm Strich wurde ein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT in Höhe von 14,5 Millionen Franken realisiert. Im Jahresvergleich entspricht dies einer Steigerung um 29 Prozent. Der Reingewinn inklusive Neubewertungen fiel mit 10,6 Millionen Franken um 30 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum aus.
Das Gesundheitszentrum Dielsdorf setzt auf eine nachhaltige heiztechnische Lösung. Auf dem Dach der Einrichtung hat das Liechtensteiner Unternehmen Hoval dafür eine Heizzentrale in der Grösse eines kleinen Einfamilienhauses umgesetzt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Über die restliche Dachfläche erstreckt sich eine Solaranlage.
„Die grosse Fläche bot sich für den Einsatz von Solarenergie an. Die gesamte Anlage wurde mittels Kran auf das Dach gehoben“, erklärt Edgar Stutz, Bereichsleiter Technischer Dienst des Gesundheitszentrums Dielsdorf, in der Mitteilung. Laut Heinz Hitz, Technischer Verkaufsberater bei Hoval, werden in der Schweiz pro Jahr nur etwa 30 Anlagen dieser Grösse in Betrieb genommen.
Das Herz der Energieversorgung bilden ein Gas-Brennwertkessel und die Solarpanels. Im Untergeschoss befinden sich zwei Energiespeicher. Wenn beide Speicher die nötige Temperatur erreicht haben, wird die überschüssige Energie der Solaranlage automatisch in einen alten Teil der Überbauung weitergeleitet. Die Anlage wird von einem Öl-Brennwertkessel ergänzt, der aber nur im Fall einer Störung zum Einsatz kommt.
Im Vergleich zu herkömmlichen Heizsystemen kann das Gesundheitszentrums mit der neuen Anlage 120ʼ000 Kilowattstunden Energie einsparen, meint Björn Zittra, Leiter Verkaufssupport bei Hoval. „Das entspricht etwa 12ʼ000 Kubikmeter Erdgas – oder rund 29 Tonnen CO2 pro Jahr“, erklärt er.
Bern stellt die dreidimensionale Ansicht der gesamten Stadt öffentlich zur Verfügung. Bisher war sie ausschliesslich städtischen Dienststellen und weiteren Interessierten zugänglich. Für den Zugriff genügt ein Internet-Browser oder ein neueres Smartphone.
Wie die Stadt Bern mitteilt, umfasst das Stadtmodell alle bestehenden und projektierten Gebäude der Stadt. Ausserdem stellt es die wichtigsten Brücken in detaillierter Ausgestaltung dar. Ebenso kann die Vegetation als 3D-Objekt oder als Punktwolke dazugeschaltet werden. Über frei verfügbare Daten des Bundesamts für Landestopografie wurden auch die Aussengemeinden ergänzt.
Wie ein Video zeigt, lässt sich mit Zoomen, Schieben und Drehen etwa herausfinden, wie hoch das Berner Münster ist. Zudem wird sichtbar, welchen Schattenverlauf ein Gebäude an einem wolkenlosen Tag zeigt. Mit dem Bedienelement Messwerkzeuge lassen sich Distanzen und Gebäudehöhen aus dem Modell abgreifen. So ist etwa auch die Länge der Luftlinie zwischen zwei Ortsmarken bestimmbar. Über einen Link zum Stadtplan sind ausserdem viele weitere Informationen abrufbar.
Fachleute aus Stadtplanung, Architektur und Landschaftsgestaltung können zudem Daten der amtlichen Vermessung für ihre Projekte zuschalten. Gegen eine Bearbeitungsgebühr bietet die Stadt Bern darüber hinaus an, die Daten nach Kundenwunsch aufzubereiten und abzugeben.
Die Anlagegruppe SPA Immobilien Schweiz der Vermögensverwalterin Swiss Prime Anlagestiftung in Olten (SPA) hat das erste Halbjahr 2021 mit einer Anlagerendite von 3,28 Prozent abgeschlossen. Im Vergleichszeitraum 2020 lag die Rendite noch bei 1,66 Prozent, heisst es in einer Medienmitteilung.
Auch der Verkehrswert des Immobilienbestandes konnte deutlich gesteigert werden: von 2,31 Milliarden im ersten Halbjahr 2020 auf über 2,8 Milliarden Franken im ersten Halbjahr 2021. Grund dafür sind Transaktionen und Investitionen. So nahm SPA vier Objekte im Wert von 118 Millionen Franken in das Portfolio der Anlagegruppe auf, darunter ein Alterszentrum in Bern und fünf Mehrfamilienhäuser in Schüpfheim LU.
„Das Gesamtportfolio verzeichnet eine starke Aufwertung von netto 33,8 Millionen Franken aufgrund der positiven Entwicklungen bei den Neubauprojekten und den Vermarktungserfolgen“, heisst es weiterhin in der Medienmitteilung. Die Leerstandsquote sei zudem von 4,17 auf 3,34 Prozent gesunken.
Auch die 2020 neu lancierte Anlagegruppe SPA Living + Europe schloss nach der ersten Transaktion mit 4,4 Prozent Rendite erfolgreich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ab. Der Profit resultiert aus dem Kauf von fünf Alters- und Pflegeimmobilien in Deutschland.
Zur Eröffnung des KREIS Hauses findet am 4. September ein Tag der offenen Tür statt. Von 13 bis 18 Uhr ist das Synergy Village in Feldbach, auf dem das Forschungsprojekt der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) steht, allen Interessierten zugänglich. Dabei können Bautechniken des KREIS Hauses selbst ausprobiert werden. Zudem wird es einen Markt mit nachhaltigen lokalen Produkten geben.
Mit dem Bau des klima- und ressourcen-effizienten Suffizienz-Gebäudes wurde im Mai dieses Jahres begonnen. Mit diesem Projekt möchte das ZHAW-Departement Life Sciences und Facility Management (LSFM) zeigen, wie Kreislaufwirtschaft auf einer reduzierten Wohnfläche von 40 Quadratmetern umgesetzt werden kann. Wie die ZHAW in ihrer Einladung schreibt, befinde sich in diesem Haus alles im Kreislauf – von den Baumaterialien bis zu den Nährstoffen aus dem Abwasser für die Düngung des Dachgartens.
Die Forschung entwickle laufend neue kreislauffähige Technologien, Materialien und Konzepte für den Einsatz in Gebäuden, heisst es in der Projektbeschreibung des LSFM. Doch sei der Weg von der Grundlagenforschung bis zur breiten Anwendung langwierig. Deshalb stelle das KREIS Haus einen Raum zur Verfügung, um diese neuen Technologien und Materialien auszuprobieren. Die Besucherinnen und Besucher steuern mit ihren Rückmeldungen dazu bei, diese zu verbessern.
Die ZHAW bietet künftig reguläre Besuchstermine an. Sie sind online einsehbar, ebenso wie Termine für regelmässige Workshops zu spezifischen Kreislaufthemen. Die Übernachtungsmöglichkeiten im KREIS Haus sind derzeit ausgebucht. Zudem steht das LSFM für individuelle und kreislauforientierte Bauberatungen zur Verfügung.
Die Sika AG expandiert in Mittelamerika und übernimmt Bexel Internacional S.A. de C.V. Die Akquisition des Familienunternehmens erhöhe die Produktionskapazität des Produzenten bauchemischer Produktsysteme und industrieller Dicht- und Klebestoffe deutlich, heisst es in einer Medienmitteilung. Bexel habe 2020 einen Umsatz von 35 Millionen Franken erzielt.
Bexel verfügt über fünf Produktionsstandorte, darunter Mexiko-Stadt, und beliefert vor allem Baumärkte und Baustoffhändler. Die Übernahme soll die Marktstellung von Sika in dieser schnell wachsenden Metropolregion stärken. Darüber hinaus erhofft sich Sika durch den Kauf von Bexel Verkaufssynergien für seine Produkte.
„Dank Bexel können wir unsere geografische Präsenz und unser Angebot auf dem grossen mexikanischen Markt für Mörtelprodukte im Bereich Building Finishing ideal erweitern. Damit haben wir gemeinsam, nicht zuletzt durch den verbesserten Marktzugang, eine ausgezeichnete Basis für weiteres Wachstum und eine starke Stellung in diesem Markt. Wir heissen alle neuen Mitarbeitenden von Bexel herzlich willkommen im Sika Team und freuen uns auf eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft“, wird Christoph Ganz, Regionalleiter Americas bei Sika, in der Medienmitteilung zitiert.
Emmi und die Amstutz Holzenergie AG weiten ihre Zusammenarbeit aus. Die am Emmi-Standort Emmen hergestellten Produkte wie Aktifit oder Luzerner Rahmkäse werden laut einer Medienmitteilung von Emmi künftig mit Solarstrom von den Dächern der benachbarten Amstutz AG produziert. Bereits seit zwölf Jahren stammen 80 Prozent der dort von Emmi benötigten Prozessenergie aus einer Holzschnitzelanlage auf dem Gelände von Amstutz. Sie speist über eine Fernleitung heissen Dampf in die Leitungen von Emmi ein.
Die 1440 Photovoltaikmodule von Amstutz produzieren jährlich etwa 500’000 Kilowattstunden Strom. Rund 200’000 Kilowattstunden setzt Amstutz selbst ein, 300’000 werden an Emmi abgegeben. „Wir freuen uns, dass unsere Nachbarin Emmi seit zwölf Jahren auf umweltfreundlichen ,Holzdampf‘ unserer Firma setzt und wir nun mit Sonnenenergie von unseren Dächern die partnerschaftliche Zusammenarbeit für eine nachhaltige Energiezukunft verstärken können“, wird Geschäftsführer Albert Amstutz zitiert.
Wie es in der Mitteilung weiter heisst, werden die rund 25 Emmi-Betriebe in der Schweiz mit 100 Prozent Strom aus europäischer Wasserkraft versorgt. Künftig wolle das Unternehmen die Produktion von eigenem erneuerbarem Strom in den kommenden Jahren „deutlich“ steigern. So werde auch das Dach der aktuell im Bau befindlichen neuen Käserei in Emmen mit Photovoltaikelementen ausgestattet.
Die Holcim AG hat im ersten Halbjahr 2021 Rekordergebnisse eingefahren. Der Baustoffhersteller aus Zug erreichte ein Betriebsergebnis von 1,98 Milliarden Franken. Das sind 66 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.
Auch der Nettoumsatz von 12,55 Milliarden Franken lag mit 17,4 Prozent weit über dem vom Vorjahr. Holcim hatte in der Corona-Krise starke Einbussen hinnehmen müssen. „Letztes Jahr um diese Zeit habe ich gesagt, Holcim würde gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. Diese Halbjahresergebnisse beweisen es“, wird CEO Jan Jenisch in der Medienmitteilung zitiert.
Zum guten Ergebnis trugen auch die Zukäufe von sieben Firmen durch Holcim bei. So verzeichnete die jüngste Übernahme des Herstellers von Dach- und Teichabdichtungssystemen, Firestone Building Products, einen Volumenanstieg von 21 Prozent bei der Nachfrage. Aufgrund dieser positiven Geschäftsentwicklung passt das Unternehmen seine Erwartungen für den bereinigten operativen Gewinn im laufenden Jahr auf 18 Prozent an.
Das Dietiker Elektrounternehmen Jaisli-Xamax AG hat in der neugestalteten Radio-Onkologie am Inselspital in Bern die Elektroarbeiten zum Anschliessen innovativer Röntgengeräte ausgeführt. Das Besondere an den Bauarbeiten war laut Medienmitteilung, dass der Neubau innerhalb der Berner Universitätsklinik, die zur Insel-Gruppe gehört, unterirdisch gelegen ist. Dort ist ein dreigeschossiges, unterirdisches Gebäude entstanden. Im sogenannten Zwischenbau, der von aussen nicht sichtbar ist, befinden sich Behandlungs- und Untersuchungsräume mit Wartezimmern sowie Technikräume des Tumorzentrums.
Laut Medienmitteilung des Inselspitals ist in zwei Jahren Bauzeit auf drei Etagen, 20 Meter unter der Erde, ein hochmodernes Zentrum für die radioonkologische Behandlung von Krebspatienten in Betrieb genommen genommen worden. Drei Geräte der neuesten Generation stehen bereit, um Patientinnen und Patienten mit präziser Strahlentherapie zu behandeln.
Die anspruchsvolle Aufgabe, diese Ethos-Geräte anzuschliessen, lag in den Händen von Jaisli-Xamax. Zu Spitzenzeiten waren dort 20 Mitarbeitende im Einsatz , davon drei Lernende. Bauleiter Eduard Harder wird zitiert, bei Jaisli-Xamax sei man stolz, „dass wir bei einem solch wichtigen und zukunftsweisenden Projekt unseren Beitrag leisten konnten“.
Das Solarunternehmen Meyer Burger will sein Produktportfolio um innovative Solardachziegel erweitern. Dazu erwirbt es eine bereits zugelassene und zertifizierte Lösung von einem deutschen Ingenieurdienstleister. Mit dem Kauf gehe sämtliches geistiges Eigentum und umfassendes Fachwissen in den Besitz von Meyer Burger über. Zum Kaufpreis werden keine Angaben gemacht.
Mit dem Zukauf will Meyer Burger nicht nur seine eigene nachhaltige Geschäftsentwicklung sichern. Ein Ziel sei es auch, die Nachfrage im Markt nach innovativen Dachziegeln zu steigern. „Integrierte Solardachsysteme stellen heutzutage noch eine Marktnische dar. Mit unserer neuartigen Solarziegellösung planen wir, dachintegrierte Lösungen aus der Nische in einen grösseren Markt zu führen“, erklärt Gunter Erfurt, CEO von Meyer Burger, in einer Medienmitteilung.
Meyer Burger will sein neues Solardach im zweiten Halbjahr 2022 auf den Markt bringen. Die Solarziegel sollen etwa bei privaten Dachanlagen mit kompletter Neu- oder Ersatzeindeckung, Objekten in Sanierungs- und Denkmalschutzgebieten, Häusern mit begrenzter Dachlast sowie ästhetisch besonders anspruchsvollen Dachinstallationen zum Einsatz kommen.
Der Konzern will sein Solardach bereits vor der Lancierung an der Fachmesse Intersolar in München vorstellen.
Die Steiner AG habe im Frühjahr 2021 eine Unternehmenstransformation eingeleitet, erläutert der Zürcher Total- und Generalunternehmer in einer Mitteilung. Dabei wurde das Geschäftsmodell auf den weiteren Ausbau des eigenen Projektportfolios sowie die Erweiterung um Beteiligungsmodelle und Anlagevehikel wie die Steiner Investment Foundation ausgerichtet. Zudem will Steiner zukünftig digitale Produkte für den Immobilienmarkt lancieren.
Im Rahmen der Unternehmenstransformation habe Karsten Hell dem Verwaltungsrat seinen Rücktritt als CEO angeboten, informiert Steiner. Hell war 2013 als operativer Geschäftsführer (COO) zu Steiner gestossen und hat das Unternehmen seit Juli 2018 als CEO geleitet. Der scheidende CEO werde dem Unternehmen als Berater des Verwaltungsrats verbunden bleiben, schreibt Steiner.
Die Nachfolge von Hell wird mit sofortiger Wirkung Ajay Sirohi antreten. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler und Mathematiker war 2011 als Finanzchef zur Steiner Gruppe gekommen. Vorher hatte Sirohi in gleicher Position für verschiedene multinationale Unternehmen agiert.
Mit Michael Schiltknecht wird Sirohi zudem der bisherige Leiter Immobilienentwicklung der Steiner AG als Co-CEO zur Seite gestellt. Schiltknecht war 2007 als Bereichsleiter der Immobilienentwicklung bei Steiner eingestiegen. Die beiden neuen Unternehmensleiter sollen „die vorgegebene Strategie weiterverfolgen sowie die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens sicherstellen“, heisst es in der Mitteilung.
Die Partners Group schafft sich ein Hospitality-Standbein in Australien. In Partnerschaft mit dem singapurischen Staatsfonds GIC und dem australischen Hotelbetreiber Salter Brothers erwirbt sie das Travelodge-Hotelportfolio. Laut einer Medienmitteilung der Partners Group handelt es sich dabei um das grösste Portfolio seiner Art in Australien und ist über Metropolen wie Sydney, Melbourne und Brisbane verteilt. Es biete einen guten Startpunkt für den weiteren Ausbau.
„Dieses Portfolio stellt eine exzellente Gelegenheit dar, gut gelegene Anlagen zu erwerben“ und gleichzeitig von den pandemiebedingten Preisabschlägen zu profitieren, so Rahul Ghai, Managing Director Private Real Estate der Partners Group. „Uns gefällt dieses Portfolio besonders, da es anfängliche Erträge mit Potenzial für weitere Renditen durch transformative Wertschöpfungsstrategien bietet.“
Zum einen werde dem Portfolio eine in diesem Jahr gestartete landesweite Kampagne zur Ankurbelung des Inlandstourismus zugutekommen. Zum anderen arbeiteten die neuen Partner an einem Plan, der die Auslastung der Hotels etwa durch ein neues Markenbild und selektive Aufwertung verbessern soll. Ausserdem denken die Eigner an eine Erweiterung der Sichtbarkeit durch die Ausweitung von Treue- und Belohnungsprogrammen über einen breiteren Vertriebskanal.
Partners Group-Geschäftsleitungsmitglied Euan Kennedy sieht „einige Anzeichen für eine stetige wirtschaftliche Erholung“ in Australien. Steigende Impfraten seien „ein gutes Vorzeichen für eine zunehmende Zimmerbelegung durch in- und ausländische Reisende im Laufe unserer Investition. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen Betriebs- und Kapitalpartnern bei dieser spannenden Gelegenheit.“
Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern das erste Halbjahr 2021 mit neuen Rekordwerten abgeschlossen. Konkret wurde ein Umsatzwachstum um 23,1 Prozent auf 4,45 Milliarden Franken realisiert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich um 67,2 Prozent auf 685,9 Millionen Franken zu. Die EBIT-Marge erreichte mit 15,4 Prozent einen neuen Rekordwert.
„Wir haben uns in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld erneut behauptet und im ersten Halbjahr 2021 sehr gute Geschäftsresultate erzielt“, wird Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „COVID-19 wird uns weiterhin herausfordern“, meint der Vorsitzende der Konzernleitung. „Wir sind aber gut aufgestellt und haben unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unsere Krisenresistenz unter Beweis gestellt und neue Wachstumsplattformen geschaffen.“
Zur guten Entwicklung im ersten Semester 2021 hatten alle Geschäftsregionen von Sika mit zweistelligen Raten beim Umsatzwachstum beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 25,2 Prozent auf 2,04 Milliarden Franken realisiert. Die Region Americas legte um 15,8 Prozent auf 1,10 Milliarden Franken zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze um 26,4 Prozent auf 960,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde ein Wachstum von 26,4 Prozent auf 351,0 Millionen Franken realisiert.
Für das Gesamtjahr geht Sika von einem Umsatzwachstum zwischen 13 und 17 Prozent in Lokalwährungen aus. Das Betriebsergebnis soll dazu überproportional gesteigert werden. Bei der EBIT-Marge rechnet Sika trotz steigender Rohstoffpreise mit mindestens 15,0 Prozent.
Die Baloise Asset Management AG wird vom 10. bis zum 19. August eine Kapitalerhöhung für ihren Baloise Swiss Property Fund durchführen, informiert das Vermögensverwaltungsunternehmen der Baloise-Gruppe in einer Mitteilung. Dabei sollen kommissionsweise maximal 1,24 Millionen neuer Anteile im Gesamtwert von rund 135 Millionen ausgegeben werden.
Ausgabepreis inklusive Ausgabekommission werden in der Mitteilung auf 110,70 Franken pro Anteil beziffert. Je 19 Bezugsrechte berechtigen ihr zufolge zum Bezug von fünf neuen Anteilen. Allenfalls nicht gezeichnete Anteile werden nicht emittiert, informiert Baloise.
Die eingespielten Mittel sollen für den Erwerb eines Immobilienportfolios aus 15 Wohnliegenschaften, einer Gewerbeliegenschaft und einer gemischt genutzten Liegenschaft verwendet werden. Den geplanten Kauf dieser auf zehn Kantone verteilten Immobilien hatte Baloise bereits im vergangenen Monat kommuniziert.
Das Liegenschaftsportfolio im Marktwert von rund 185,2 Millionen Franken wird derzeit von den zur Baloise-Gruppe gehörenden Basler Versicherung AG und Basler Leben AG gehalten. Die Schweizer Finanzaufsicht habe der Fondsleitung bereits die nötige Ausnahmebewilligung vom Übernahmeverbot durch nahestehende Personen gewährt, erläutert Baloise. Zur Finanzierung des Kaufs beabsichtigt Baloise, neben der Kapitalerhöhung weitere rund 50 Millionen Franken Fremdkapital aufzunehmen.
Julius Bär hat sich in seinem Dienstleistungsangebot bei Immobilien bisher auf Hypothekarfinanzierungen konzentriert. Nun will die Bankengruppe ihr Angebot in „dieser wichtigen Anlageklasse“ ausbauen, informiert Julius Bär in einer Mitteilung. Zukünftig sollen Beratung, Vermittlung, Finanzierung und Strukturierung sowie damit verbundene Dienstleistungen für Investment-Management, Bewertung und Bewirtschaftung von Immobilien angeboten werden.
Diese Pläne will die Bankengruppe mit Partnern und in Zusammenarbeit mit Drittanbietern umsetzen. In einem ersten Schritt werde Julius Bär dabei 83 Prozent des Zürcher Immobiliendienstleisters KMP erwerben, erläutert die Bankengruppe in der Mitteilung. Der aktuelle Mehrheitseigner und CEO von KMP, Dominik Weber, soll unter dem Dach von Julius Bär eine neue Real-Estate-Einheit für die Bankengruppe aufbauen. Als zukünftiger Minderheitseigentümer werde Weber zudem weiterhin Verwaltungsratspräsident der KMP bleiben, schreibt Julius Bär.
In einer weiteren Mitteilung kommuniziert die Bankengruppe ihre Kennzahlen für das erste Halbjahr 2021. Danach konnte Julius Bär den Konzerngewinn im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 606 Millionen Franken steigern. Die von der Gruppe verwalteten Vermögen legten gegenüber Ende 2020 um 12 Prozent auf 486 Milliarden Franken zu.
„Wir haben unseren Fokus erfolgreich auf nachhaltiges Gewinnwachstum verlagert und die Attraktivität unseres Leistungsversprechens für bestehende und neue Kunden kontinuierlich gestärkt“, wird Julius Bär-CEO Philipp Rickenbacher in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge handelt es sich bei dem Konzerngewinn um den höchsten Halbjahresgewinn in der Geschichte des Unternehmens.
Sika entwickelt sich in Nordamerika zur Nummer eins für Dachbegrünungen: Der Produzent bauchemischer Produktsysteme und industrieller Dicht- und Klebestoffe übernimmt die in Chicago ansässige American Hydrotech Inc. und ihre kanadische Tochtergesellschaft Hydrotech Membrane Corporation mit Sitz in Ville d’Anjou in der Provinz Quebec.
Das Unternehmen ist laut einer Medienmitteilung von Sika als „etablierter und anerkannter Hersteller von Flüssigmembranen“ der „klare Marktführer“ für Dachbegrünung. Auch bei der Abdichtung von Dächern und Fundamenten von Einkaufszentren habe Hydrotech eine starke Marktstellung. Das Unternehmen erzielte 2020 einen Umsatz von 83 Millionen Franken.
„Durch die Übernahme werden wir der klare Marktführer in den schnell wachsenden Anwendungsbereichen Dachbegrünung und Bauwerksabdichtung“, so Christoph Ganz, Sikas Regionalleiter Americas. Dass Hydrotech langlebige und mit 40 Prozent Rezyklaten hergestellte Produkte anbietet, „passt perfekt zu Sikas Nachhaltigkeitsstrategie und stärkt unsere Position in Grossstädten, wo begrünte Dächer immer wichtiger werden“.
SV Hotel setzt seine Wachstumsstrategie in einem der wichtigsten und stärksten Hotelmärkte Deutschlands fort. In der Hamburger Innenstadt, unmittelbar an der berühmten Mönckebergstrasse, wird SV Hotel in einem Neubau zwei Konzepte umsetzen. „Es ist ein einzigartiges Projekt, das wir an dieser prominenten Lage mit unserem Partner Redevco entwickeln konnten,“ wird Beat Kuhn, Managing Director von SV Hotel, in einer Medienmitteilung zitiert.
Der Immobilien-Investment-Manager Redevco ersetzt das heutige C&A-Gebäude durch einen klimaneutralen Neubau mit gemischter Nutzung für Hotels, Einzelhandel und Gastronomie. Entworfen hat ihn das renommierten Londoner Architekturbüro Sergison Bates. Es hatte den von Redevco und der Stadt Hamburg ausgeschriebenen Architekturwettbewerb gewonnen.
Auf acht Stockwerken vereint das Haus ein Hyatt Centric-Boutique-Hotel mit dem von SV Hotel selbst entwickelten sogenannten Extended Stay-Konzept Stay KooooK. Die 185 eleganten Zimmer und Suiten des Hyatt Centric werden die zweite bis achte Etage einnehmen. Dachterrasse und Hotelbar geben den Blick auf den Hafen frei. Dafür wird SV Hotel neue Franchisenehmerin der Hyatt Hotels Corporation. Beat Kuhn sieht das als „ideale Ergänzung“ des Portfolios von SV Hotel: „Mit Hyatt verbinden uns gemeinsame Werte und das Verständnis, dass durch die Qualität von Design und Service gutes Gastgebertum erlebbar wird.“
Die 85 Studios des Stay KoooK-Konzepts liegen auf der fünften bis achten Etage. Dort finden längerfristige Gäste sowie Geschäfts- und Freizeitreisende eine Sharing-Lösung mit dem Service eines guten Hotels, inklusive Dachterrasse mit Blick auf Rathaus und Binnenalster.
Die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten war laut Volker Thamm, Director Business Development SV Hotel, so „professionell und effizient“, dass sich SV Hotel „sehr gut“ vorstellen könne, „gemeinsam weitere Projekte zu entwickeln“.
Swiss Life Asset Managers hat das Immobiliengeschäft der in Oslo ansässigen Investmentfirma Ness, Risan & Partners (NRP) übernommen. Der erworbene Geschäftsbereich für Gewerbeimmobilien und Immobilienfonds mit seinen 39 Mitarbeitenden tritt künftig unter der Marke Swiss Life Asset Managers auf.
„Mit einem der führenden Anbieter von Logistikimmobilien in den nordischen Ländern können wir unsere geografische Präsenz strategiekonform stärken und unsere Position als führende Immobilien-Managerin in Europa weiter ausbauen“, wird Stefan Mächler, CIO der Swiss Life-Gruppe, in einer Medienmitteilung zitiert. Über finanzielle Details dieser Transaktion wurde nichts bekannt. Sie soll voraussichtlich im vierten Quartal abgeschlossen werden.
NRP verfüge über ein ausgeprägtes Netzwerk und Wissen über den nordischen Gewerbeimmobilienmarkt. Das 2000 gegründete Unternehmen verwalte ein vielfältiges Portfolio von Büro-, Einzelhandels- und Industrieimmobilien. Ende 2020 habe NRP Vermögenswerte in Höhe von umgerechnet 1,2 Milliarden Franken verwaltet und bewirtschaftet. Neben der Immobilienbranche ist NRP noch in den Sektoren Schifffahrt und Offshore tätig.
Christian Ness, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von NRP, ist sich sicher, „den perfekten Partner für NRP“ gefunden zu haben, „der über einen strategischen Ansatz, Finanzkraft, Know-how und ein Netzwerk verfügt, das diese Beziehung wertvoller macht als die Summe der Einzelteile.“
Es gibt einige Gründe, warum es sich für ein Unternehmen in der Immobilienwirtschaft lohnt, sich mit neuen Technologien zu beschäftigen.
Attraktivität für Mitarbeiter: High Potentials und gut ausgebildete Mitarbeiter wollen in Unternehmen arbeiten, welche agil und digital sind. Um beim künftigen «War for Talents» mithalten zu können ist eine digitale Unternehmens-DNA fast schon ein «Hygienefaktor».
Schaffung von Effizienz und Transparenz: Mit neuen Lösungen – etwa im Bereich Artificial Intelligence und Data Analytics – können Ressourcen richtig gebündelt, Anlageentscheidungen fundiert getroffen oder Vermietungs- und Verkaufsprozesse schneller und kosteneffizienter abgewickelt werden.
Minimierung von Risiken: Durch den gezielten Einsatz von Technologien können Daten generiert, strukturiert und analysiert werden, um so Entscheidungsgrundlagen zu verbessern und damit Risiken zu minimieren.
Neue Optionen der Monetarisierung: Disruptive neue Technologien wie etwa die Blockchain-Technologie sind «Business Enablers» und fördern die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, Ökosysteme und Kooperationen.
Verbesserung der User Experience: Neue Technologien wie Virtual oder Augmented Reality ermöglichen ein ganz neues Nutzererlebnis. Diese Art von «Convenience» wird künftig Standard werden und der Kunde vermutlich nicht mehr darauf verzichten wollen.
Einen Überblick über neue Technologien und PropTech-Lösungen finden Sie hier: https://hubs.li/H0RQjYL0
Striatus ist Teil der Ausstellung „Time Space Existence“. Sie wird vom Europäischen Kulturzentrum im Rahmen der Biennale gezeigt. Ihr Name (lateinisch: gerippt, gerillt, gestreift) reflektiere die strukturelle Logik und den Herstellungsprozess der Brücke, so Philippe Block von der ETH in einer Medienmitteilung von Holcim. „Bei Bogen- und Gewölbestrukturen wird das Material so platziert, dass die Kräfte in reiner Kompression auf die Stützen übertragen werden können. Die Festigkeit wird durch die Geometrie erzeugt, wobei nur ein Bruchteil der Materialien verwendet wird, die bei herkömmlichen Trägern zum Einsatz kommen.“ Dies eröffnet eine Vielzahl von Möglichkeiten, mit geringerer Festigkeit und umweltfreundlich zu bauen.
„Striatus steht auf den Schultern von Giganten“, sagt Shajay Bhooshan von Zaha Hadid Architects. „Sie belebt uralte Techniken der Vergangenheit wieder.“ Ihre „taktile Qualität, Ästhetik und Stärke“ spiegelten die Vision wider, „dass Schönheit ein Versprechen von Leistung ist“. Die gemeinsame Arbeit mache die Striatus-Brücke „grösser als die Summe ihrer einzelnen Teile“, so Johannes Megens, Mitbegründer von incremental3D. Laut Holcim-CEO Jan Jenisch nutzt das digitale und zirkuläre Design der Brücke „Beton von seiner besten Seite, mit minimalem Materialeinsatz und Blöcken, die immer wieder neu zusammengesetzt und unendlich oft wiederverwendet werden können“.
Holcim arbeitet eigenen Angaben zufolge an einer Reihe von 3D-Druck-Anwendungen, von komplexer Infrastruktur bis zu erschwinglichem Wohnraum für Afrika. In Malawi hat Holcim die weltweit erste Schule aus 3D-Betondruck in Betrieb genommen. Der Bau der Wände habe nur 18 Stunden gedauert und 70 Prozent weniger Material verbraucht als bei herkömmlichen Bauverfahren.
Stadtwerk Winterthur hat die Universität Zürich (UZH) als Neukundin gewinnen können. In der entsprechenden Ausschreibung habe die UZH Strom aus erneuerbaren Energien vorausgesetzt und sich für Wasserstrom aus der Europäischen Union entschieden, erläutert die Stadtverwaltung Winterthur in einer Mitteilung. Das städtische Unternehmen wird der UZH von 2024 bis 2028 jährlich 69 Gigawattstunden Strom aus Wasserkraft liefern.
Zudem hat Stadtwerk Winterthur zwei weitere Ausschreibungen von Altkunden für sich entscheiden können, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Danach wird zum einen die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) auch in den Jahren 2024 bis 2028 nachhaltigen Wasserstrom vom Stadtwerk Winterthur beziehen. Von den vertraglich vereinbarten jährlich 110 Gigawattstunden sollen 4 Gigawattstunden den strengen ökologischen Richtlinien von naturemade star genügen.
Zum anderen wird auch das Kantonsspital Winterthur zwischen 2024 und 2026 weiterhin Strom aus Wasserkraft vom Stadtwerk Winterthur erhalten. Die entsprechende vertragliche Vereinbarung umfasse die Lieferung von jährlich rund 24 Gigawattstunden Strom, schreibt die Stadtverwaltung Winterthur.
Die dormakaba International Holding AG hat die Übernahme von Solus Security Systems Pvt Ltd. abgeschlossen. Das Unternehmen für Zutritts- und Sicherheitslösungen erwarte von der Transaktion vom ersten Tag an einen Beitrag zum Gewinn je Aktie auf Gruppenstufe und zur EBITDA-Marge, heisst es in einer Medienmitteilung. Solus erzielte im Geschäftsjahr 2020/2021 per Ende März 2021 einen Umsatz im einstelligen Millionenbereich. Weitere finanzielle Angaben zu der Transaktion wurden nicht gemacht.
Solus ist in Indien Marktführer für integrierte Lösungen im Bereich elektronische Zutrittskontrolle, Zeit- und Anwesenheitserfassung, Zutrittsmanagement für Besucher, Zufahrtskontrolle und Sicherheit sowie den dazugehörigen Dienstleistungen. Das Unternehmen hat in Bangalore und an weiteren Standorten insgesamt 200 Mitarbeitende, davon 130 Servicetechniker. Sie bedienen indienweit Systemintegratoren sowie mittelständische Endkunden in verschiedenen Branchen.
„Wir erweitern unser Geschäft im Bereich Electronic Access & Data in Indien um ein breites Produktportfolio, zusätzliche Vertriebskanäle und einen grossen Kundenstamm – damit bieten sich uns mit Solus hervorragende Wachstumsmöglichkeiten“, wird Jim-Heng Lee, COO AS APAC von dormakaba, in der Medienmitteilung zitiert.
Auch für Solus ergeben sich „Synergien aus dem erweiterten Produktportfolio und der grösseren Marktpräsenz, womit der Zusatznutzen für unsere Kunden in Bezug auf bessere Lösungsangebote und Services gesteigert wird“, wird Narasimha Swamy, Eigentümer und Geschäftsführer von Solus, in der Medienmitteilung zitiert.
Die Zürcher PriceHubble AG hat eine Serie B-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Von neuen und bestehenden Investoren konnte das Proptech 34 Millionen Dollar einnehmen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Es fokussiert auf Immobilienbewertungen und Objekteinsichten auf der Basis von Big Data Analytics und Künstlicher Intelligenz. Angeführt wurde diese Runde von Digital+ Partners. „Bedeutsame Investitionen“ erhielt das international wachsende Unternehmen eigenen Angaben zufolge von Latitude Ventures, TX Ventures und Business Angels. Auf grosse Nachfrage sei es auch bei den bestehenden Investoren gestossen, darunter Swiss Life und btov/Helvetia Venture Fund.
Dies sei eine der grössten B-Runden in der europäischen Proptech-Szene, so Dr. Stefan Heitmann, Mitgründer und Verwaltungsratspräsident von PriceHubble. CEO Julien Schillewaert hält sie für einen „wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung unserer Vision, der unangefochtene Marktführer für datengetriebene digitale Lösungen für die Immobilien- und Finanzbranche in Europa und Asien zu werden“.
Dafür sei PriceHubble „mit der Kombination aus einem exzellenten Team, einer ausgereiften technologiegetriebenen Organisation und einer Best-in-Class-UX ist PriceHubbel bestens gerüstet, um das Wachstum weiter anzutreiben, zusätzliche Top-Talente anzuziehen und die Go-to-Market-Organisation international zu skalieren“, so Patrick Beitel, Mitgründer und Geschäftsführer bei Digital+ Partners.
Das 2016 in Zürich gegründete Unternehmen ist mittlerweile in neun Märkten aktiv: Schweiz, Frankreich, Deutschland, Österreich, Japan, Niederlande, Belgien, Tschechische Republik und Slowakei. Der B2B-Kundenstamm habe sich in den vergangenen zwölf Monaten verdreifacht. Mittlerweile bestehe er aus 800 Unternehmen.
Der neue Platz am JED in Schlieren ist eingeweiht worden. Laut Mitteilung von Gianfranco Basso von der Swiss Prime Site Immobilien AG sind nach einer dreijährigen, intensiven Bauphase und einer gestaffelten Inbetriebnahme des neuen Zentrums die wesentlichen Umgebungsarbeiten abgeschlossen worden. Die Bauzäune seien verschwunden und das umgebaute ehemalige Druckzentrum der NZZ sei nun zum offenen Areal und damit Teil des öffentlichen Raums geworden.
Der neue Platz ist am Donnerstag offiziell eröffnet und der Trinkbrunnen eingeweiht worden. Die Eröffnung begann mit einer Ansprache von Basso. Danach folgte ein Grusswort von Stefano Kunz, Stadtrat und Ressortvorsteher Bau und Planung. Danach hiess es „Wasser Marsch“ für den Trinkbrunnen und es gab am Brunnen einen Apéro. Es folgte ein gemeinsames Mittagessen der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Behörden, von den Projektbeteiligten und JED-Verantwortlichen im Restaurant eve’s kitchen, direkt am Platz.
Die Bezeichnung JED für das alte und für die heutige Verwendung umgebaute Druckzentrum hat die Eigentümerin Swiss Prime Site gefunden. Es steht für Join. Explore. Dare – verbinden, entdecken, wagen. Das JED hat eine gute Anbindung unmittelbar vor den Toren Zürichs. Mit direktem Anschluss an die Limmattalbahn und 500 Meter entfernt vom Bahnhof Schlieren ist der Standort gut an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen.
Die Gebäudeautomation der Hälg Group mit Sitz in St.Gallen eröffnet in Freiburg-Givisiez einen neuen Standort und baut damit ihr Netzwerk in diesem Geschäftsfeld aus. Laut Medienmitteilung ist Freiburg der siebte Standort. Bisher war die Hälg Gebäudeautomation mit eigenen Standorten in St.Gallen, Luzern, Zürich, Basel, Chur und Genf vertreten.
Vom neuen Standort aus soll der Anlagenbau in der Region Freiburg, Neuenburg und Lausanne betrieben werden. Zusammen mit dem bisherigen Standort Genf sei damit die Hälg Gebäudeautomation in der ganzen Westschweiz vertreten. Ab dem 1. September sei ein vierköpfiges Team vor Ort. Der erste Mitarbeitende habe bereits jetzt seine Arbeit aufgenommen.
Hälg hebt in der Medienmitteilung hervor, dass das Team in Freiburg-Givisiez in das Netz der Gebäudeautomation Schweiz eingebettet sei. Die Mitarbeitenden in den einzelnen Standorten tauschten sich aus. Damit könne die Hälg & Co. AG Gebäudeautomation neben dem Team vor Ort auch auf das schweizweite Team der Gebäudeautomation zurückgreifen.
Das Familienunternehmen Hälg werde in vierter Generation durch die Inhaber geführt, heisst es in der Mitteilung. Unternehmensziel sei, die Hälg Group zum führenden Schweizer Dienstleistungsunternehmen für Gebäudetechnik im Bereich Heizung, Lüftung, Klima, Kälte und Sanitär über den ganzen Lebenszyklus einer Anlage zu machen.
Die Unternehmensgruppe beschäftigt nach eigenen Angaben an 22 Standorten in der Schweiz 1125 Mitarbeitende und erzielte 2020 einen Umsatz von 312 Millionen Franken.
Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) haben eine neuartige Wärmedämmung für Fenster entwickelt. Laut Medienmitteilung ist der Dämmsteg eine Art Sandwich, mit einer umweltfreundlichen Füllung. Im Inneren befindet sich aus wiederverwerteten PET-Flaschen geformter Schaumstoff mit mikroskopisch kleinen Luftbläschen. Dieser sogenannte gefüllte Energiesparriegel für Fenster hat einen sehr hohen Wärmedämmwert.
Entwickelt wurde der Riegel von einem Empa-Team um Michel Barbezat und Giovanni Terrasi von der Abteilung Mechanical Systems Engineering zusammen mit Experten des Metallbauunternehmens Hochuli in Wigoltingen TG. Frank Hochuli hat für das Vorhaben eigens die Tochterfirma hochuli advanced gegründet. Hochuli bietet den Dämmsteg unter dem Markenzeichen Alpet an. Verglichen mit heutigen hochwertigen Ausführungen liesse sich die Wärmdämmung, etwa in einem neuen Bürogebäude, durchaus um bis zu einem Fünftel verbessern, wird Frank Hochuli zitiert.
Das neue Produkt ist von den Empa-Forschenden auf Verschleissfestigkeit bei Dauerbeanspruchung wie auf die Eigenschaften der Wärmedämmung geprüft worden. Eine weitere Prüfung des neuartigen Dämmstegs ist beim Prüfinstitut ift im bayerischen Rosenheim vorgenommen worden. Das ift gilt laut der Medienmitteilung in der Branche seit Jahrzehnten als Referenz. Die Fachleute dort setzten laut der Empa-Mitteilung die Prototypen auch Brandversuchen, Bruchtests und anderen Belastungen aus, wie auf nicht sichtbare Mikrorisse nach 1000-stündiger Lagerung in Öl oder leichter Säure oder nach starkem Zug in Querrichtung.
Nach Angaben von Frank Hochuli liegen offizielle Zertifizierungen zum Brandverhalten und zur statischen Belastbarkeit vor. Das Attest zur Wärmedämmung steht noch aus.
Unternehmen aus etablierten Branchen, aber auch Start-ups mit dem Fokus disruptiver Technologien finden attraktive Bedingungen: • Schneller unterwegs: Perfekte Erschliessung via Autobahn, öV, Flugverkehr • Vielseitiger vernetzt: 24 Min. bis Basel, 27 Min. bis Bern, 31 Min. bis Zürich • Schöner wohnen: Kultur in der Stadt, Sport im Jura-Gebirge, Erholung an der Aare • Weniger bezahlen: tiefe Fixkosten, attraktive Immobilienpreise
Der Kanton Solothurn ist ein Technologiestandort: Internationale Branchenleader forschen und entwickeln hier. Ein Drittel der Fachkräfte arbeitet im produzierenden Gewerbe. Die Medizinaltechnik ist rund um Grenchen und Solothurn besonders stark vertreten, zudem haben die Maschinen-, Uhren- und Elektronikindustrie eine lange Tradition. Die dynamische Region Olten beweist sich als attraktives Dienstleistungszentrum. Im ganzen Kanton ist zudem die Energiewirtschaft stark vertreten.
Die ausgezeichnete Lage des Kantons Solothurn ermöglicht den Zugang zu Fachkräften aus allen Wissenschaften – ETH, Universitäten, Fachhochschulen und Forschungsstätten liegen in Pendeldistanz. Die Wirtschaft bildet rund 70 Prozent der Schulabgänger im dualen Berufsbildungssystem aus – praxisnah und wirtschaftsorientiert. Das stärkt den Nachwuchs.
Der Kanton Solothurn verfügt in Grenchen über einen Business Airport als Ausbildungszentrum. Der vereinfachte Check-In beschleunigt die Reisezeit bei Geschäftstrips. Zudem entsteht in Grenchen ein smartes Zentrum für die E-Fliegerei.
Testimonials
Brigit Wyss Regierungsrätin Kanton Solothurn
«Der Kanton Solothurn ist aufgrund seiner Lage inmitten der Zentren Basel, Bern und Zürich ein attraktiver Investitionsstandort, insbesondere für MedTech, Life Sciences und Additive Manufacturing. Zudem bieten unsere Regionen beste Lebensqualität für Fachkräfte und deren Familien.»
Livio Marzo CEO Thommen Medical
«Wir wollen in den nächsten Jahren verschiedene ausgegliederte Geschäftsfelder an unseren Hauptsitz in Grenchen holen, um die Qualität und Wirtschaftlichkeit unserer Produkte und Leistungen nachhaltig steigern zu können. Wir investieren dazu in einen Neubau in Grenchen.»
Jose Sanchez Werksleiter Solothurn Biogen International GmbH
«Wir suchten einen Standort mit wirtschaftsfreundlichen Rahmenbedingungen, zuverlässiger Struktur sowie Zugang zu gutausgebildeten Arbeitskräften. All diese Kriterien fanden wir im Kanton Solothurn erfüllt.»
Peter Mettler CEO der Immobilienentwicklerin Mettler2Invest AG mit Standorten in St. Gallen, Kemptthal, Zürich und Basel
«In Olten, direkt am Bahnhof, entwickeln wir den Gebäudekomplex «ICONO» mit 155 Mietwohnungen. Im Erdgeschoss entstehen Retailflächen, im 1. bis 2. Obergeschoss Büroräume. Das Projekt wird einen wichtigen Akzent als Eingangstor der Stadt Olten setzen.»
Fachstelle Standortförderung Kanton Solothurn Das Team der Fachstelle Standortförderung und Aussenkontakte ist die erste Anlaufstelle für Solothurner Unternehmen und solche, die es werden wollen. Wir begleiten und unterstützen Ihr Ansiedlungs- oder Standortausbauprojekt.
Wir verwenden Cookies zur Unterstützung und Verbesserung unserer Dienste. Mit der Nutzung dieser Website erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.