Kategorie: Projekte

  • Tech Cluster Zug: Ein Signal für die Zukunft

    Tech Cluster Zug: Ein Signal für die Zukunft

    Der Tech Cluster Zug (TCZ) ist ein Bekenntnis zum Industriestandort Schweiz: «Aktuell sind bereits vier grosse Neubauten für die Verdichtung der V-ZUG entstanden oder befinden sich in der Entwicklung», sagt CEO Beat Weiss nicht ohne Stolz. Dafür galt es einige Hürden zu überwinden: «Einerseits sind da baurechtliche Einschränkungen. Die Industrie muss oft schnell auf neue Gegebenheiten reagieren. Andererseits möchten wir auch für Dritte attraktiv sein, wobei diese nicht erst fünf Jahre auf Baubewilligungen warten wollen. Aber auch die hohe Ausnutzung und grosse Dichte auf dem Areal stellte uns vor manche Herausforderung.» Jeder Neubau muss stadt-, quartier- und nachbarschaftsverträglich sein.

    Dies sei bislang hervorragend gelungen, zumal der Bebauungsplan des Tech-Clusters Zug im Grossen Gemeinderat ohne Gegenstimmen angenommen wurde. Es gab auch später keine Einsprachen. Der Weg zu diesem Ziel war aber lang: «Bis zum aktuellen Planungsrecht vergingen fünf Jahre – von 2013 bis 2018. Doch bis heute ist jedes neue Baugesuch trotz allem eine produktive Auseinandersetzung mit Nachbarn, der Zuger Stadtbild-Kommission und der Stadtplanung.» Förderlich sei hierbei bestimmt die Zusammenarbeit mit namhaften Architekten wie Diener & Diener aus Basel, welche unter anderem auf dem Novartis Campus den Eingangsbau realisiert haben.

    Drei neue Grosskunden in Zug
    Für Weiss ist es spannend, alle verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen: «Ein aktuelles Schlüsselelement ist der Mobility Hub, den wir momentan erstellen. Dazu zählen ein Parkhaus mit rund 600 potenziellen Elektro-Parkplätzen mit Umsteigeangeboten auf den öffentlichen Verkehr oder auf den Langsamverkehr sowie Laden- und Bistroflächen. Diese neue Infrastruktur befindet sich an der nördlichen Peripherie der Stadt Zug, die ab Mitte 2021 über die neue Anschlussachse zur Autobahn erschlossen wird.» Ein solches Verkehrs-Management trage auch zu den städtischen Standortvorteilen bei, welche ihrerseits immer mehr Fachkräfte in die Innerschweiz lockten. Die Kleinräumigkeit, die Nähe zur Natur, aber auch die unkomplizierte Art der Problemlösung würden die Stadt Zug besonders attraktiv machen. Dies äussere sich auch in drei neuen Grossprojekten, die für Dritte umgesetzt werden: «Da wäre etwa die Firma SHL. Sie hat bislang ausschliesslich in Taiwan produziert und will nun – nicht zuletzt wegen des Coronavirus – eine europäische Produktion aufgleisen.» Sie stellt Autoinjektoren für Insulinpumpen her und hatte bislang lediglich ihren Büro-Hauptsitz in Zug. Das zweite Projekt betrifft die VZ DepotBank, die zum Vermögenszentrum in Zürich gehört und einen Grossteil ihrer Arbeitsplätze insbesondere im Bereich IT-Dienstleistungen im Tech-Cluster unterbringe. «Zuletzt haben wir noch den Co-Working-Space-Anbieter Westhive, der nach Zürich und anderen Städten nun auch bei uns aktiv in Erscheinung tritt», freut sich Weiss.

  • Zweite Etappe des Quadroliths in Baar aktiviert

    Zweite Etappe des Quadroliths in Baar aktiviert

    Übersehen kann man ihn nicht: Der Quadrolith in Baar sticht mit seiner goldenen Fassade sofort ins Auge. Die Pläne des in Baar ansässigen Immobilienunternehmens Alfred Müller sehen auf 30’000 Quadratmetern zwei modern gestaltete Geschäftshäuser mit Raum für 1000 Arbeitsplätze vor. 12’600 Quadratmeter Platz nimmt allein der erste Bau ein, welcher 2018 fertiggestellt wurde. Von Beginn weg wurde ein Bau in zwei Etappen angestrebt.

    Zurzeit werden die verbliebenen 17’250 Quadratmeter bebaut. Als Bezugstermin ist der 30. September 2021 vorgesehen. Die Vermarktung ist bereits im Gange. Mit einem flexiblen Nutzungskonzept sollen Unternehmen aller Grössen angesprochen werden. Die Flächen können individuell eingeteilt und ausgebaut werden. Der U-förmige Neubau grenzt dann direkt an den Hauptsitz der Alfred Müller AG.
    Der Bürokomplex weist einen modularen Aufbau und eine funktionale Architektur auf. Dank der Bauform konnte die Bautiefe beider Gebäude mit jeweils sechs oberirdischen Geschossen bewusst tief gehalten werden. Damit werden optimale Lichtverhältnisse sowie Raumeffizienz sichergestellt. Goldfarbene, vertikale Metallbänder geben der Fassade ihre auffällige Farbe. Die Auskragung der obersten beiden Stockwerke sorgt für ein futuristisches Erscheinungsbild. Zahlreiche Bäume sowie zwei begrünte Innenhöfe prägen darüber hinaus das Aussenbild.

    Im Inneren sind die Treppenhäuser und WC-Anlagen in Naturstein gehalten. Die Böden der Terrassen im 3. und 5. Obergeschoss bestehen aus Feinsteinzeugplatten. Die Raumhöhe variiert je nach Geschoss von 2,40 bis 2,54 Meter. Die Fenster sind raumhoch. Ein umweltverträgliches Wärmepumpen-Heizsystem mit Energiepfählen und Unterstützung durch eine Erdgasheizung sorgt für reduzierte Betriebskosten und verminderte CO2-Emissionen. Dabei werden die mit dem Untergrund verbundenen Beton-Energiepfähle mit Kunststoffrohren versehen, um Wärme oder Kälte mit dem Untergrund auszutauschen. Ausserdem sind Ladestationen für Elektrofahrzeuge im Freien und in der Autoeinstellhalle vorgesehen.

  • Wohnen und arbeiten in stapelbaren Türmen

    Wohnen und arbeiten in stapelbaren Türmen

    Die Pläne des Vereins Vision Zukunft Bösch sind ambitioniert: Auf 30 Hektaren sollen in Hünenberg auf dem Gelände Bösch 3000 Arbeitsplätze für 600 Unternehmen entstehen. Damit soll das Gebiet aufgewertet und zu einem führenden Standort für innovative KMU in den Bereichen Dienstleistung, Gewerbe und Industrie werden. Das erste Entwicklungsmodell entwarf die Firma Keeas 2018 im Auftrag des Vereins Wirtschaftsregion Zugwest. Gleichzeitig wurde der Verein
    Vision Zukunft Bösch gegründet.

    Die Herausforderung bei der Entwicklung des Gebiets: Der Platz ist begrenzt. Damit sich dennoch zahlreiche Firmen ansiedeln können, sollen drei Hochhäuser entstehen. Dabei handelt es sich nicht um klassische Hochbauten, sondern um stapelbare Türme: An grossen Liftanlagen hängen hierzu energieautarke Boxen. Unternehmen könnten hier problemlos in die Höhe wachsen: Weitere Boxen lassen sich flexibel aufstapeln.

    Gerade kreative KMU dürften sich von diesem Standort angesprochen fühlen: Gibt es doch statt Treppen Rutschbahnen. Aber auch den Themen Energie und Nachhaltigkeit wird Rechnung getragen. Aufgrund seines hohen Tagesverbrauchs bietet Bösch optimale Voraussetzungen für die Installation von Photovoltaikanlagen auf den Dächern. Die Abwärme der nahegelegenen Papierfabrik Perlen könnte als Heiz- und Kühlenergie genutzt werden.

    Denkbar ist ein Angebot von E-Autos, Carsharing, E-Bikes bis hin zu gepoolten Firmen- und Besucherparkplätzen. Der sogenannte Energie- und Mobilitätshub arbeitet mit Grossbatterien. Diese optimieren den Energieverbrauch der Solaranlagen und laden gleichzeitig Elektrofahrzeuge auf. Um bestehende Gewerbebauten herum sollen LKW- und Gewerberampen gebaut werden. Ausserdem ist ein autonom fahrender Bus geplant, der direkten Zugang zum Campus Informatik und zum Bahnhof Rotkreuz bietet.

    Die Gemeinde Hünenberg besitzt in direkter Umgebung der International School im Bösch ein Grundstück, welches sie für den Bau eines Referenzbetriebs zur Verfügung stellen würde. Dieser zukünftige «Campus Bösch» dürfte damit den Grundstein des Gesamtprojekts legen. Die Vision wird laufend weiterentwickelt.

  • Ein neues Business-Center für Neuhof-Baar

    Ein neues Business-Center für Neuhof-Baar

    Das Geschäftsviertel Neuhof ist die zweite und letzte Etappe des Neufeldprojekts. Zwischen Zug und Baar entsteht hier ein modernes, fünfgeschossiges Gebäude mit einer Fläche von rund 5750 m². Mit dem Rückbau des bestehenden Gebäudes kann voraussichtlich im April 2021 begonnen werden. Die Fertigstellung ist auf 2023 geplant.

    Die erste Etappe des Neufeldprojekts umfasste den Bau des europäischen Hauptsitzes der Firma Emerson Process Management. Das zweite Gebäude sowie die Nähe zum Autobahnanschluss A4 und zum Bahnhof Baar Neufeld sollen weitere internationale Unternehmen anlocken. Für beide Etappen zeichnen HCI International Corporate Architects verantwortlich. Im Untergeschoss des neuen Business-Centers der zweiten Etappe findet sich eine Parkgarage mit Ladestationen für E-Autos und E-Bikes. Als Erholungsraum für die Arbeitnehmenden ist für die zweite Etappe eine Dachterrasse geplant.

    Die Inneneinrichtung ist hell und die gesamte Konstruktion umweltfreundlich konzipiert. Das Minergie-zertifizierte Gebäude wird eine dreifach verglaste Fassade, energieeffiziente Klimatisierung, Doppelböden sowie ein vollautomatisches LED-Beleuchtungssystem erhalten. Künftige Mieter können massgeschneiderte Bereiche wie Empfangsbereiche, C-Suite und Konferenzräume planen – die Baukosten werden vom Eigentümer im Rahmen des Mietpakets finanziert.

  • Steiner plant neuen Wohnkomplex in Winterthur

    Steiner plant neuen Wohnkomplex in Winterthur

    Die Immobilienentwicklerin Steiner AG plant den Bau eines neuen Wohnkomplexes in Winterthur, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Er soll auf dem Areal KIM beim Bahnhof Winterthur Neuhegi entstehen. Das sogenannte Haus Weiler soll auf einem Grundstück von 3328 Quadratmetern realisiert werden und 80 Eigentumswohnungen umfassen. Zwölf davon werden als Atelier-Wohnungen im Erdgeschoss mit privaten Gartenterrassen erstellt. Weitere zwölf entstehen als Attika-Wohnungen mit privaten Dachterrassen.

    Der Gestaltungsplan für das Areal KIM hat bereits im September 2013 die Rechtskraft erlangt. Das neu entstehende Quartier vereint Wohnen und Arbeiten. Es umfasst Grünflächen, Spielplätze und autofreie Zonen. Lebensmittelgeschäfte, Cafés und Restaurants befinden sich in Gehdistanz. Ausserdem könne der Flughafen Zürich in 25 Minuten mit dem Auto oder mit der Bahn erreicht werden.

    Das Baugesuch ist laut Mitteilung am 25. März bei der Stadt Winterthur eingereicht worden. Die Steiner AG rechnet damit, dass die Bauarbeiten im Sommer 2022 starten können. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2025 geplant.

  • Einzigartige Büro- und Gewerberäume auf dem Papieri-Areal

    Einzigartige Büro- und Gewerberäume auf dem Papieri-Areal

    Massgeschneiderte Büroflächen und Ateliers für jede Geschäftsidee
    Über das gesamte Areal verteilt entsteht in den nächsten Jahren eine ausserordentliche Vielfalt von Flächen, die für unterschiedlichste Nutzungen und Betriebsgrössen geeignet sind. Wünschen Sie 5m hohe Räume mit industriellem Charme oder doch eher etwas Modernes in einem zeitgenössischen Neubau mit repräsentativer Ausstrahlung? Benötigen Sie nur einen kleinen Rückzugsort, um an Ihren neusten Ideen zu feilen, oder möchten Sie als Ankermieter den Planungsprozess für Ihren neuen Hauptsitz massgeblich mitgestalten? Auf dem Papieri-Areal ist alles möglich und dank top-moderner Infrastruktur mit Glasfaser-Anschluss müssen Sie nirgendwo Abstriche machen. Flächen von 50 m2 bis 5 000 m2. Bezug ab Ende 2022.

    Kesselhaus-Bistro mit Coworking.

    Lebendige Erdgeschosse für Kleingewerbe und Dienstleistungen
    Belebte Erdgeschosse sind ein wichtiges Qualitätsmerkmal eines jeden funktionierenden Quartiers. Ob Gastronomie, Grafikbüro oder Physiotherapie, ob Yogaraum, Blumenladen oder Showroom: Innovative Ideen mit Mehrwert für Bewohner und Besucher sind auf dem Papieri-Areal herzlich willkommen. Flächen von 100 bis 1 000 m2. Bezug ab Ende 2022.

    Nachhaltigkeit wird grossgeschrieben
    Dank eigenem Wasserkraftwerk an der Lorze und Grossflächen-Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern werden sämtliche Gebäude zu 100 % CO2-neutral gekühlt und beheizt. Zudem wird rund ein Drittel des verbrauchten Stroms vor Ort produziert. Sämtliche Parkplätze sind für Elektromobiliät vorbereitet und werden bedarfsgerecht ausgerüstet. Zusätzlich stehen auf dem Areal mehrere Schnellladestationen zur Verfügung. Sie besitzen kein eigenes Auto? Car- und Velo-sharing-Angebote sorgen dafür, dass Sie trotzdem mobil sind.

    Maisonette-Ateliers im Neubau.

    Werden Sie Teil eines lebendigen Quartiers
    Profitieren Sie als Mieter auf dem Papieri-Areal von attraktiven Rahmenbedingungen. Brauchen Sie für ein paar Monate ein Zimmer für einen neuen Mitarbeitenden? Buchen Sie ein Mikroapartment direkt auf dem Areal! Business-Lunch gefällig? Das zukünftige Kesselhaus-Bistro ist nur einen Steinwurf entfernt. Oder ist Ihnen der Sinn eher nach einer Jogging-Runde oder einem Sprung ins kühle Nass, um den Kopf frei zu bekommen? Die attraktive Lage des Papieri-Areals direkt an der Lorze, unweit des Zugersees und des idyllischen Villette-Parks, bietet Ihnen unzählige Möglichkeiten, abzuschalten und Energie zu tanken, um danach neu durchzustarten.

    Treten Sie mit uns in Kontakt und überzeugen Sie sich selbst von all den Möglichkeiten, die sich hier für Sie bieten. Wachsen Sie mit uns!

  • Ein «grand projet» für Zug

    Ein «grand projet» für Zug

    Schon der frühere französische Staatspräsident François Mitterand bezeichnete den Umbau grosser Flächen der Stadt Paris als «grand projets». Just ein solches «grosses Projekt» planen Christian Salewski & Simon Kretz Architekten, pool Architekten, Studio Vulkan Landschaftsarchitektur gemeinsam mit mrs partner: Das Landis&Gyr-Areal (LG-Areal) soll neu gestaltet werden. Et voilà: Nach einem städtebaulichen Studienauftrag und der Überführung des überarbeiteten Konzepts in ein Richtprojekt kann im Sommer 2021 der nächste Planungsschritt erfolgen. Gemäss Planungs- und Baugesetz des Kantons Zug ist für die Weiterentwicklung des Areals ein Bebauungsplan erforderlich. Denn dieser stellt sicher, dass die qualitativen Anforderungen an die städtebauliche und architektonische Gestaltung von Bauten und Freiräumen erfüllt werden.

    Eine Familie von Orten
    Das Siegerteam überzeugte die fünf Grundeigentümer Alfred Müller, Credit Suisse Funds, Park Lane Zug, SBB und Thoba Immobilien mit vier Thesen: Das LG-Areal hat Strahlkraft (1) und historische Tiefe (2). Es verbindet Menschen (3) und stellt quasi eine Familie von Orten dar (4). Sein städtebauliches Konzept ermöglicht eine sehr hohe Dichte und schafft zugleich attraktive Freiräume. Die Höhenentwicklung vermittelt zwischen dem Gleisraum im Osten und der Gartenstadt im Westen. Ein Freiraumring verbindet die Teilareale und ermöglicht so eine einfache Orientierung. Zudem bleiben alte Indust-
    riebauten erhalten und werden Teil des neuen Quartiers.

    Neues altes Zug
    Eliane Birchmeier, Stadträtin und Vorsteherin des Baudepartements der Stadt Zug, wünscht sich eine Öffnung des Quartiers: «Wir wollen ein lebendiges, erlebbares, sehr grünes Quartier mit hoher Aufenthaltsqualität, in dem preisgünstiges Wohnen und Gewerbe möglich sind. Ein Quartier, das die Stadt verbindet, auch mit einer neuen Unterführung der Bahngleise, die der Stadt guttun wird.» Es gebe zwar bereits Startups und Grosskonzerne, die vom LG-Areal aus wirkten. Aber viele Zugerinnen und Zuger hätten kaum Gelegenheit, das Areal zu betreten, wenn sie nicht hier arbeiten würden. «Es befindet sich momentan in einer Art Dornröschenschlaf», so Birchmeier. Das ändere sich mit dem vorgestellten Projekt grundlegend. «Wir sehen schon heute Vorboten davon, wie dieses Areal belebt werden könnte», sagt die Stadträtin. «Etwa im Club Lounge & Gallery, im Museum Modi Lab und besonders im Freiruum, den die Zuger Bevölkerung nicht mehr hergeben würde.» Das LG-Areal hat die Chance auf eine echte Veränderung, die höchsten Ansprüchen gerecht wird. Hier wird ein neues Stück Zug entstehen, aber es wird noch immer Zug sein.

  • Pläne für Rorschacher Feldmühle-Areal liegen aus

    Pläne für Rorschacher Feldmühle-Areal liegen aus

    Der Zürcher Projektentwickler sowie Total- und Generalunternehmer Steiner plant gemeinsam mit der Steiner Investment Foundation, das grösstenteils brachliegende Gelände des Feldmühle-Areals in Rorschach zu bebauen. Ein Teilzonen- und ein Gestaltungsplan, der gemeinsam mit der Stadt Rorschach erarbeitet wurde, liegt ab Montag und bis zum 21. April im Amt für Bau und Stadtentwicklung öffentlich aus. Auch auf der städtischen Internetseite sind sie einzusehen. Darüber informiert eine gleichlautende Medienmitteilung von Steiner und Stadt.

    Auf der 27’500 Quadratmeter grossen innerstädtischen Fläche nahe des Bahnhofs sind 40 Prozent Wohnbebauung für 760 Menschen vorgesehen, insgesamt 142 Eigentums- und 162 Mietwohnungen. Auf Gewerbeflächen sollen 20 Prozent oder 9000 Quadratmeter entfallen.

    Zudem sind eine Tiefgarage, E-Parkplätze und ein Carsharing-Anbieter eingeplant. Einzelne bauhistorisch wertvolle und identitätsstiftende Bauten bleiben erhalten und werden mit neuen Gebäuden in einen Kontext gestellt. Dabei soll der ursprüngliche Charakter der früheren Industrieanlage spürbar bleiben. Die Fertigstellung des Projekts ist bei reibungslosem Verlauf für 2025 geplant.

  • Coop macht aus Basler Warenhaus ein Luxushotel

    Coop macht aus Basler Warenhaus ein Luxushotel

    Die BâleHotels-Gruppe, die zu Coop gehört, eröffnet ein 4-Sterne-Boutique-Hotel mitten in der Altstadt von Basel. Das Hotel Märthof wird seine Türen am 28. Juli 2021 öffnen. Der Umbau des historischen Gebäudes wurde 2019 begonnen. Seine Neubarock-Fassade bleibe erhalten und werde mit grosszügigen Fensterfronten kombiniert, heisst es in einer Mitteilung von Coop. Ab 1983 war in dem Komplex ein Warenhaus untergebracht.

    Im Märthof werden 68 hochwertig gestaltete Zimmer ebenso Platz finden wie das Restaurant Bohemia mit grosszügiger Bar und einer Terrasse direkt am Marktplatz. Zudem verfügt das Hotel über einen Fitness- und Wellnessbereich, einen Bankettraum und eine Dachterrasse.

    Damit investiere die BâleHotels-Gruppe weiter in den Standort Basel, so Coop. Die BâleHotels-Gruppe betreibt in Basel, Muttenz BL und Bern fünf Hotels.

  • Renovierung von Mandarin Oriental Palace Luzern kommt voran

    Renovierung von Mandarin Oriental Palace Luzern kommt voran

    Das Hotel Palace Luzern wird derzeit umfassend renoviert. Es soll im kommenden Frühjahr als Mandarin Oriental Palace Luzern erneut eröffnet werden.

    Die Modernisierung schreitet voran, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. So wurde nun die zur Bündner Baulink AG gehörende Invita Hospitality Projects mit der Abwicklung von FF&E (Furniture, Fixtures & Equipment) und SOE (Small Operating Equipment) beauftragt.

    Konkret wird Invita dabei für den Einkauf der losen Einrichtungsgegenstände für die 146 Zimmer und Suiten und die Umgestaltung der öffentlichen Bereiche zuständig sein. Im Spa- und Fitnessbereich hat die Baulink-Tochter sogar den gesamte Fachkoordinationsauftrag erhalten. Ausserdem koordiniert sie auch die Umgestaltung der öffentlichen Bereiche, zu welchem etwa der Gastronomiebereich sowie Konferenz- und Tagungsräume gehören.

    Die Innenarchitektur wird derweil vom Büro Jestico & Whiles aus London übernommen. Architektonisch wird das Projekt vom Büro Iwan Bühler Architekten aus Luzern begleitet.

    Das Hotel befindet befindet sich inmitten der Stadt Luzern, unmittelbar am Ufer des Vierwaldstättersees.

  • Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments wird in diesem und im nächsten Jahr drei neue Gebäude eröffnen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Eröffnung für das Projekt in Basel ist bereits für Juli 2021 vorgesehen. In zentraler Lage hinter dem Basler SBB-Bahnhof werden dann 125 Studios in fünf verschiedenen Einrichtungsstilen zur Verfügung stehen. Ausserdem werden in dem Gebäude ein Fitnessstudio, ein Restaurant, ein Gemeinschaftsbüro und ein Swimmingpool eingerichtet.

    Im kommenden Jahr werden die Projekte in Glattbrugg und Lugano folgen. Dabei entstehen in Glattbrugg alleine 316 neue Apartments. Diese befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Zürich. Neben den neuen Wohnungen entstehen dort auch ein Restaurant, eine Gemeinschaftsküche sowie ein Fitness- und Wellnessbereich. Ebenfalls im kommenden Jahr wird die Liegenschaft in Lugano eröffnet, am Ufer des Luganersees. Dort entstehen 55 neue Apartments. „Trotz der aktuellen globalen Krise folgen wir unserer Mission, weiter zu expandieren“, wird Anja Graf in der Mitteilung zitiert, CEO und Vorsitzende von Visionapartments. „Wir sind stolz auf unser Wachstum und freuen uns auf die Fertigstellung dieser Immobilienprojekte“, sagt sie über die Projekte in Glattbrugg und Lugano.

    Visionapartments ist 1999 in der Schweiz gegründet worden uns ist auf die Vermietung von möblierten temporären Wohnungen spezialisiert. Das Unternehmen bietet entsprechende Objekte an 850 internationalen Standorten an.

  • Oertli Instrumente baut am Firmensitz

    Oertli Instrumente baut am Firmensitz

    Oertli Instrumente, der Rheintaler Experte für augenchirurgisches Gerät und Verbrauchsmaterial, baut an seinem Firmensitz ein dreistöckiges Gebäude. Laut einer Medienmitteilung setzten am Donnerstag die Inhaber Christoph und Thomas Bosshard gemeinsam mit Gemeindepräsident Bruno Seelos und Björn Lutze von der ausführenden Bänziger Lutze Architektur AG den Spatenstich.

    Auf insgesamt 11’000 Quadratmetern Fläche soll der Neubau die Infrastruktur für die künftige Entwicklung des Unternehmens aus der St.GallenBodenseeArea stärken. „Mit dem Bau der Lean Factory setzen wir den Grundstein für die Weiterentwicklung der Wertschöpfung und des Wachstums am Standort Berneck“, heisst es auf der Internetseite des Unternehmens.

    Der östliche der beiden neuen Baukörper soll den Reinraum sowie die Produktionsflächen für Operationsgeräte und Instrumente erweitern. Der westliche sei für eine „effiziente Inhouse-Logistik“ ausgelegt. Zudem sind eine Tiefgarage, Schulungs- und Pausenräume ebenso vorgesehen wie eine Dachterrasse. Beide Gebäudeteile werden über einen Innenhof und verschiedene Erschliessungszonen miteinander in Verbindung stehen. Im Jahr 2023 soll der Neubau vollständig bezogen sein.

  • Bahnhofareal von Domat/Ems wird umgebaut

    Bahnhofareal von Domat/Ems wird umgebaut

    Das Bahnhofareal der Gemeinde Domat/Ems erhalte „ein neues Gesicht“, schreibt die Rhätische Bahn (RhB) in einer Mitteilung. Ihr zufolge wird das Bündner Bahnunternehmen den Bahnhof Domat/Ems erneuern und behindertengerecht umbauen. „Wir bauen einen modernen Bahnhof, der an die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden und an diejenigen der Gemeinde angepasst ist“, wird RhB-Direktor Renato Fasciati in der Mitteilung zitiert.

    Konkret will die RhB beide Perrons am Bahnhof verlängern und zum Teil überdachen. Zudem soll eine Personenunterführung gebaut und mit behindertengerechten Rampen und Treppen ausgestattet werden. Die Gemeinde Domat/Ems steuert zwei Personenlifte bei. Darüber hinaus plant die RhB, bei den drei gesicherten Bahnübergängen Gehwege und Strasse mit einer durchgehenden Trennung auszustatten.

    Die Gemeinde Domat/Ems geht gleichzeitig umfangreiche Änderungen im Bahnhofareal an. Herzstück der Baupläne ist ein neues Geschäfts- und Wohnhaus direkt am Perron. Der viergeschossige Bau werde im Erdgeschoss Raum für publikumswirksame Nutzungen und in den übrigen drei Geschossen Wohn- und Büroraum bereithalten, heisst es in der Mitteilung. Zudem ist unter anderem eine neuer Platz an der Südseite des Bahnhofs vorgesehen. Die Zahl der am Bahnhof verfügbaren Veloparkplätze wird auf rund 300 Plätze aufgestockt. Alle von Gemeinde und Bahnunternehmen geplanten Bauarbeiten sollen im Sommer 2023 abgeschlossen sein.

    „Für die Gemeinde Domat/Ems ist eine gute Verkehrsanbindung zentral – für die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler, aber auch als bedeutender Gewerbe- und Industriestandort“, wird Gemeindepräsident Erich Kohler (CVP) in der Mitteilung zitiert. „Mit dem Gesamtprojekt entsteht ein modernes, funktionales Bahnhofareal, welches hohe Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit und publikumsorientierten Nutzungen optimal erfüllt.“

  • Hirslanden Klinik St. Anna wird erneuert

    Hirslanden Klinik St. Anna wird erneuert

    Die Hirslanden Klinik St. Annain Luzern beginnt im März mit der Erneuerung ihrer Infrastruktur. Dies geht aus einer Mitteilung der Klinik bei LinkedIn hervor. Zunächst wird an einem Erweiterungsbau (Trakt G) gearbeitet, welcher sich auf dem Gebiet des heutigen Innenhofs zwischen Parkhaus und Klinik befinden wird. Dort wird unter anderem das Institut für Radiologie und Nuklearmedizin untergebracht.

    Ab 2023 soll im Rahmen einer zweiten Etappe der Rückbau von zwei Gebäudeteilen starten, die teilweise noch aus der Gründerzeit der Klinik stammen. Diese Gebäudeteile werden durch einen Neubau (Trakt A+) ersetzt. Dieser soll zum neuen Herz des zukünftigen Klinikbetriebs werden.

    Das gesamte Bauprojekt soll 2027 abgeschlossen werden. Einem Artikel der „Luzerner Zeitung“ zufolge investiert Hirslanden insgesamt mehr als 100 Millionen Franken in die Erneuerung.

    „Mit dem Bauprojekt schlagen wir eine Brücke in die Zukunft“, lässt sich Klinikdirektor Martin Nufer im Artikel der „Luzerner Zeitung“ zitieren. Die Investition ermögliche es auch, Angebotslücken zu schliessen. „In der Onkologie zum Beispiel können wir dank des Umbaus endlich auch die Radiotherapie anbieten, für die es spezielle Geräte und Räumlichkeiten braucht. Dafür hatten wir im heutigen Gebäude schlicht zu wenig Platz“, so Nufer.

    Die Luzerner Klinik St. Anna wurde im Jahr 1911 von der Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern gegründet und ist seit 2005 Teil der Privatklinikgruppe Hirslanden.

  • RAD bietet neue Gebäudemodule für Krebszentren

    RAD bietet neue Gebäudemodule für Krebszentren

    Das Portfolio von RAD Technology Medical Systems erweitert sich 2021 um drei verschiedene Gebäudekonfigurationen für die Bestrahlungstherapie mit Linearbeschleunigern (linear accelerators, kurz Linacs). Damit sollen Spitäler und Krebszentren laut einer Medienmitteilung in die Lage versetzt werden, in weniger als einem Monat Stationen mit den neuesten Modellen für die Elektronen- und Photonenbestrahlung einzurichten.

    Die modulare Bauweise und das patentierte Granulat-Abschirmungssystem des in Florida und Lugano ansässigen Unternehmens ermöglichten die Montage des Bunkers innerhalb nur weniger Tage. Die Module erlaubten ein Vielzahl von Gebäudekonfigurationen, von einem temporären Zusatzbunker für die Strahlentherapie bis zu einer kompletten und permanenten Einrichtung für Strahlentherapie.

    „Wir freuen uns, unser Portfolio mit dieser neuen Strahlentherapiestation zu erweitern, in der die neueste Generation von Linacs, die auf dem Markt ist, perfekt installiert werden kann“, so Kenneth Wright, Vice President of Sales and Business Development. „Im Jahr 2021 werden wir diese neue Art von Bunker und Krebszentrum in Europa und den USA erstmals einsetzen.“

  • Jaisli-Xamax baut Traditionsfirma Beyer in Zürich um

    Jaisli-Xamax baut Traditionsfirma Beyer in Zürich um

    Die Mitarbeiterzeitung Brilli’s News der Jaisli-Xamax AG  in Dietikon hat den Umbau des Zürcher Traditionsunternehmens Beyer Uhren & Juwelen zum 260-jährigen Bestehen zum Anlass für ein Interviewmit Geschäftsführer René Beyer genommen. Unter dem Titel „Zeit für Neues“ berichtet Beyer darin von der guten Zusammenarbeit mit dem Baumanagement von Palmieriund dem für alle elektrischen Aspekte zuständigen Team von Jaisli-Xamax. Dieses „eingespielte Team“ habe schon vor neun Jahren einen ersten Umbau vollzogen und jetzt den im Sommer abgeschlossen Umbau zum Firmenjubiläum.

    Beyer wird zitiert: „Das ist nicht der erste Umbau mit dem Team der Jaisli-Xamax AG. Nicht nur bei Umbauten, auch bei diversen Unterhaltsarbeiten unter dem Jahr darf ich auf die zuverlässigen Fachkräfte Ihres Unternehmens zählen.“ Er schätze an der Zusammenarbeit, dass er die Fachkräfte alle persönlich kenne. Bei der Jaisli-Xamax AG herrsche ein familiäres Klima sowie ein Miteinander. „Mir ist es wichtig, einen kompetenten Partner an Bord zu haben, der auch ‚ieferet‘ und nicht nur ‚laferet‘“, so Beyer weiter.

    Zur Motivation für die Totalrenovierung sagt Beyer, er müsse schon an die Übergabe des Geschäfts an die nächste Generation denken und habe deshalb die Uhren- und Juwelen-Boutique mit einem besonderen Wohlfühl-Ambiente ausstatten wollen. Beyer: „Das mag vielleicht nach platter Marketingstrategie tönen, doch schlussendlich ist es wirklich das, was wir den Kundinnen und Kunden bieten können im Gegensatz zu den zahlreichen Online-Anbietern.“

  • Generationsübergreifender Stadtteil "Parco San Rocco", Altersheim "Marigold Hotel"

    Generationsübergreifender Stadtteil "Parco San Rocco", Altersheim "Marigold Hotel"

    Das Seniorenheim von Coldrerio im New Intergenerational District trägt die Unterschrift des Architetti Tibiletti Associati Studios, Gewinner unter den 118 Teilnehmern des Wettbewerbs. Ihr Projekt „Marigold Hotel“ schlägt eine Lösung vor, die sowohl die Bedürfnisse des dritten und vierten Lebensalters als auch unsere neue Lebensweise berücksichtigt, individueller als in der Vergangenheit und mit schwachen familiären Bindungen, daher mit einer geringeren Neigung zur Pflege von älteren Menschen, oft allein gelassen. Über die Architektur neuer Altenheime nachzudenken bedeutet, den soziodemografischen Wandel und das Wachstum der älteren Bevölkerung zu berücksichtigen sowie die Notwendigkeit zu entwickeln, Prävention und aktives Altern zu entwickeln, um die Wahrung der Autonomie und der körperlichen Unabhängigkeit älterer Menschen zu fördern So lange wie möglich.

    Die Stiftung Casa San Rocco di Morbio Inferiore hat sich im Einvernehmen mit den Gemeinden Coldrerio und Vacallo zum Ziel gesetzt, zwei Generationenhäuser für ältere Menschen zu schaffen und den Standort Morbio Inferiore auf insgesamt 259 Betten zu erweitern. Die drei Generationenhäuser werden Teil des künftigen „Parco San Rocco“ sein und Dienstleistungen anbieten, die nicht nur für die Bewohner, sondern auch für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Sie verwandeln Seniorenheime in einen Ort der Pflege und Förderung des Wohlbefindens für alle Altersgruppen: von Anfang an Kindheit bis zum vierten Alter. Von den drei zukünftigen Häusern im Park ist das einzige, das die Räume und Dienstleistungen bereits definiert hat, das von Coldrerio.

    Das Projekt
    Der Ort des Wettbewerbs, an dem das zukünftige «Marigold Hotel» gebaut wird, befindet sich in der Nähe eines der drei historischen Zentren von Coldrerio, die durch einige öffentliche Gebäude und Schulgebäude gekennzeichnet sind. Der Interventionsbereich befindet sich in einem grünen, zentralen und wertvollen Bereich, auch wenn dieser derzeit ohne Identität und Erkennbarkeit ist. Es umfasst das Gemeindehaus, den Kindergarten sowie die Grundschule und Sportgeräte. Einige bestehende öffentliche und private Gebäude müssen für den Bau des New Intergenerational District abgerissen werden.

    Das Designkonzept beinhaltet die Gestaltung eines Tagungsraums für die Gemeinde, eine Verbindung zwischen diesen neuen öffentlichen Gebäuden
    blici, in Synergie miteinander. Dieser Tagungsraum wird durch die harmonische Anordnung von drei Bänden definiert, dem Altenheim, einem Mehrzweckzentrum und einem Heim für autarke ältere Menschen, die so gebaut sind, dass sie sich durch Ausbesserung ihrer Teile in die städtische Situation integrieren. Ziel ist es, ein Ganzes wieder zusammenzusetzen, das den Ort aufwertet, einen Platz und einen Garten zu schaffen, die zur Verbesserung der Lebensqualität in der Nachbarschaft beitragen und die soziale Integration fördern.
    le und generationsübergreifend.

    Der neue Distrikt richtet sich an ein breites Publikum von Nutzern (Studenten, Alleinstehende, Familien, Frühpensionierte, Rentner, Personen mit eingeschränkter Mobilität usw.). Der Sektor umfasst ein neues Altenheim mit 79 Betten im Erdgeschoss, das durch öffentlich zugängliche Dienstleistungen (Bäckerei, Mehrzweckräume, Außenterrassen, Friseur, Arztpraxis usw.) gekennzeichnet ist, in den oberen Stockwerken von den Gästezimmern aus ein Zentrum für Gesundheitsprävention (Bewegungsraum, spezielle Ausrüstung, Physiotherapie, Ergotherapie und Podologie) und eine Alzheimer-Station mit eigenem Garten; ein neues Mehrzweckzentrum, in dessen Erdgeschoss sich der Party- und Veranstaltungsraum, das Jugendzentrum, der Kindergarten und in den oberen Stockwerken die außerschulischen Dienstleistungen, das Spielzimmer und die Klassenzimmer für die Nachmittagszeit befinden
    Schule, Mehrzweckräume und Verwaltungsräume; Schließlich umfasst der Sektor eine neue unabhängige Struktur mit 8 Wohnungen für ältere Menschen, die sich einen Wäsche- und Mehrzweckraum teilen, der zum Garten hin offen ist und auf den neuen Mineralplatz gerichtet ist, der durch ein Stück Wasser gekennzeichnet ist, das sich in der Mitte der neuen Gebäude befindet.

    Die Grünflächen
    Besonderes Augenmerk wurde auf die Pflege der Außenbereiche gelegt, indem Elemente zur Durchführung von Aktivitäten für alle Altersgruppen einbezogen wurden: In der Nähe des Briefpapiers ist die Grünfläche der Entspannung gewidmet und für alle zugänglich; In der Nähe der Grundschule hingegen werden auf der Grünfläche Ausrüstung und Spiele für Kinder angeboten. Die Grünfläche vor dem neuen Mehrzweckzentrum ist dem Tagungsbereich gewidmet. Schließlich wird der Bereich neben dem Altenheim Pools für Garten- und Gemüsegärten umfassen.

    Diese 4 Grünflächen sind durch einen Weg miteinander verbunden, auf dem eine Verbindung zwischen den verschiedenen Generationen hergestellt wird, wodurch die Generationenübergreifung des Sektors gefördert wird.

    Energieüberlegungen
    Die Gebäude entsprechen den Minergie-Standards und berücksichtigen Nachhaltigkeitskriterien. ■

    Die Mitarbeiter von Architetti Tibiletti Associati SA. Von links Stefano Tibiletti, Marco Torri, Elisa Cherubini, Catherine Gläser Tibiletti, Tobias Biegger, Benedetta De Rosa, Davide Gatti, Giovanna Grandi, Laura Martinez dell’Olmo, Carlotta Fumagalli, Maddalena Corti.
    Coldrerio Intergenerational Quarter: Plan des externen Layouts.
  • Neue Grundschule und Fitnessstudio

    Neue Grundschule und Fitnessstudio

    Die neue Grundschule wird in einem Bereich errichtet, in dem sich heute das Fußballfeld, ein Spielplatz und der Kindergarten befinden. Der Name des Projekts, das den ersten Preis für das Design gewonnen hat
    und das sieht als Leiter das Bonetti und Bonetti Architektenstudio in Zusammenarbeit mit dem Architekten Fabio Regazzoni ist «Pivot», für die unten beschriebenen Spezifikationen.

    Das Projekt schafft es, einen jetzt eher fragmentierten Raum präzise zu ordnen, der dank einer überzeugenden Anordnung von Volumina, die qualitativ hochwertige öffentliche Räume erzeugen können, intelligent neu konfiguriert wird.

    Die Absicht der Designer war es, den öffentlichen Wert des Sektors zu bekräftigen und die korrekten Beziehungen zum großen Maßstab der Landschaft (dem „Vorgebirge“ mit der Kirche und dem Großen) wiederherzustellen
    free noro im Westen) und mit dem kleinen Maßstab des unmittelbareren Kontextes: das Netz von Fußgängerwegen in Richtung des Hügels, des Kindergartens und des Kerns, der Hang im Norden.

    Das Projekt
    Das an der Kantonsstraße gelegene Fitnessstudio-Gebäude kündigt den öffentlichen Sektor an und fungiert als Dreh- und Angelpunkt – ein „Dreh- und Angelpunkt“ – zwischen den beiden vorgeschlagenen Referenzbereichen: dem Ankunftsbereich mit Parkplätzen und dem in Bezug auf die große Leere des Erdgeschoss, das den Schulplatz beherbergt.

    Die neue Grundschule, entfernter und diskreter, gestaltet den Fuß des Vorgebirges, auf dem sich der Kindergarten und die Kirche S. Biagio befinden, neu, während die neuen städtischen Lagerhäuser dazu beitragen, die Ostfront des Ankunftsplatzes zu vervollständigen und zu bilden ein Fünftel in Richtung der privaten Gebäude in der Nähe des Wettbewerbsgeländes.

    Das lange und schmale Gebäude der neuen Schule erstreckt sich über zwei Ebenen und lässt dank der geringen Höhe den Blick auf den Kern und die Kirche frei.

    Der Schulplatz bietet eine großzügige horizontale Fläche, die sich über die gesamte Länge des Geländes von Nord nach Süd erstreckt. Die gepflasterte Spielfläche und eine grüne Fläche, die für verschiedene Zwecke geöffnet ist, finden ihren Platz in diesem Raum. In Richtung des Hügels im Norden führt eine Fußgängerrampe zum Kindergarten.

    Das Gebäude des Gymnasiums, das wie eine Struktur aussieht, die an acht Säulen aufgehängt ist, ist auf zwei Ebenen organisiert, um auf unterschiedliche Anforderungen zu reagieren: die des Fußballclubs im Erdgeschoss und die der Schule im Keller. Die Entscheidung, das Fitnessstudio zu begraben, begrenzt die volumetrischen Auswirkungen der Konstruktion und ermöglicht gleichzeitig eine harmonische Beziehung zur Schule und zu den angrenzenden Schulen
    Centon Kantonsstraße. Dieser Band mit einer schlanken und abstrakten Sprache tritt in einen Dialog mit der Größe der Landschaft und vor dem Hintergrund des von der Kirche San Biagio dominierten Vorgebirges von Magliaso.

    Das Gebäude drückt sich in einer kraftvollen Struktur aus, die ein Dach anhebt, um den Teil des Erdgeschosses für die Öffentlichkeit freizugeben. So entsteht ein großzügiger Portikus, in dem sich die Fußballbar und der Zugang zum Fitnessstudio befinden. Im Keller befinden sich das Fitnessstudio, Umkleidekabinen, Lagerräume und alle Inhalte in enger Beziehung zum Fitnessstudio.

    Die städtischen Lagerhäuser sind am östlichen Rand des Ankunftsbereichs angeordnet. Das Gebäude besteht aus einem einfachen Volumen, das seine Eingänge zum Platz in Kontinuität mit dem bestehenden richtet. Der Fahrzeugzugang erfolgt über eine eigenständige Verbindung zur Kantonsstraße.

    Die Schule besteht aus einer sich wiederholenden Struktur aus Stahlbeton, die eine modulare Öffnung definiert, in die ein Fenster eingefügt wird, das aus einem großen festen Glaselement und einer schmalen Öffnungsplatte besteht. Die Rahmen bestehen aus Metall.

    Energieüberlegungen – Minergie
    In Anbetracht der großen Glasflächen und der starken Anwesenheit von Menschen wurde ein System mit vollständiger Luftheizung und interner Temperaturregelung vorgeschlagen. Das Wade-
    Passive Wärme aufgrund der starken Präsenz von Personen, Geräten und geringfügig des solaren Beitrags trägt wesentlich zum Ausgleich der gesamten Wärmeverluste bei. In den Sommermonaten kann Sonnenwärme nachteilig sein und erfordert ein sorgfältiges Ausbalancieren und Steuern, das durch einen niedrigen Energieübertragungsfaktor des Glases (g <0,30) und einen kontrollierten Sonnenschutz entsprechend der Ausrichtung der Fassaden und der Sonnenstrahlung erreicht wird.

    Das Projekt umfasst die Abdeckung mit Photovoltaik-Modulen auf einer indikativen Oberfläche von rd. 750 m2.

    Die Akustik der Räume wird durch spezielle schallabsorbierende Elemente geregelt, die auch die LED-Beleuchtung enthalten. ■

  • Lebendige Geschichte – Der Palazzo Poncini wird erneuert

    Lebendige Geschichte – Der Palazzo Poncini wird erneuert

    Die Geschichte dieses majestätischen Gebäudes begann 1845, als der Pfarrer von Agra, Don Alberto Poncini, beschloss, das Familienhaus auf einem weitläufigen Grundstück mit einem großen Garten zu errichten. Die Nutzung blieb mehrere Jahrzehnte unverändert, bis in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Palazzo Poncini in ein Hotel umgewandelt wurde, in dem Verwandte untergebracht waren, die die Patienten des nahe gelegenen Sanatoriums der Stiftung „Deutsche Heilstätte“ besuchten, in dem Tuberkulose behandelt wurde. Agra, die höchste Stadt der Collina d’Oro (550 Meter über dem Meeresspiegel), zeichnet sich durch eine ideale Luft für Heliotherapie-Behandlungen aus, deren therapeutisches Konzept genau auf der Luftqualität und der Sonne beruhte. Behandlungen, die nach der Entdeckung von Penicillin aufgegeben wurden, indem die Schließung des Sanatoriums und die Umwandlung des nahe gelegenen Hotels in ein Ferienheim für junge Menschen beschlossen wurden, bis es Anfang der 1980er Jahre endgültig geschlossen wurde.

    Der Rest ist aktuell: Vor einigen Jahren verliebten sich die Architekten Bruno Huber und Angelo Renzetti, beide etablierte Fachleute, in den Ort und beschlossen, das in seiner ursprünglichen Form praktisch intakte Grundstück mit seinen grandiosen Strukturen und landwirtschaftlichen Gebäuden zu übernehmen. Nebengebäude, in denen zu der Zeit alles hergestellt wurde, um die Gäste mit Naturprodukten zu versorgen. Tatsächlich gibt es am Hang stromabwärts des Gebäudes wichtige Bereiche, in denen Obst und Gemüse angebaut wurden, während ein großes beheiztes Gewächshaus die Produktion das ganze Jahr über sicherstellte.

    Zurück zu den Ursprüngen
    An diesem Punkt wird der Wunsch der beiden Tessiner Architekten, der Natur näher zu kommen, zu einem Projekt, um den Palazzo Poncini nach modernsten Wohnstandards wiederzubeleben und gleichzeitig die äußere Struktur, die heute ein geschütztes architektonisches Gut ist, intakt zu halten. Die Arbeiten haben bereits begonnen und 18 Wohnungen befinden sich im Bau, die sich alle voneinander unterscheiden, weil sie von der ursprünglichen Struktur abgeleitet sind. Und das alles in unmittelbarem Kontakt mit der Natur. Der Palast wird in der Tat von Gärten umgeben sein, die einer neuen Vision von heimischem Grün folgen, in dem Gewürze und Heilpflanzen, die von den Balkonen und Fenstern aus sichtbar sind, angebaut werden, wenn auch zur reinen Dekoration. Die Bewohner haben auch Zugang zu einem großen gemeinschaftlichen Freizeitbereich mit Swimmingpool und Sommerküche, in dem sie ihre Freizeit mit Freunden verbringen können.

    Der Architekt Bruno Huber erklärt uns: «Die neue Wohnadresse zielt darauf ab, einen Haustyp vorzuschlagen, der sich durch die starke Verbundenheit mit der Natur auszeichnet, die in Agra sehr präsent ist. Der architektonische Eingriff beschränkt sich hier nicht nur auf die Realisierung der Artefakte, sondern erstreckt sich auch auf ein integriertes Konzept des Zusammenlebens von Natur und Gebäude ». Der Palast ruht auf dem alten Kern von Agra und öffnet sich zum Tal und zu den Feldern, die mit Weinreben und Gemüse bepflanzt sind, allesamt streng biologisch. Die Verbindung zur Natur wird nicht nur visuell sein: Ein kostenloser Laden bietet die Möglichkeit, Gemüse und frisches Obst, das auf dem Grundstück in einer Entfernung von null Kilometern hergestellt wird, sowie Honig, der auf den nahe gelegenen Feldern hergestellt wird, zu kaufen. Gleiches gilt für Wein: Es werden interspezifische Reben gepflanzt, die nur sehr wenige Behandlungen erfordern, und die Trauben werden vor Ort für den Palast vinifiziert.

    Im Grün mit maximalem Komfort
    Nochmals Bruno Huber: «Der Palazzo möchte sich nicht nur an die starke Natur binden, die ihn umgibt, sondern auch als Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft fungieren, und unter dem Deckmantel der Vergangenheit schlägt ein Herz, das auf die Zukunft des Lebens blickt». Angefangen bei den Parkplätzen, alle unterirdisch und mit Gebühren für Elektroautos ausgestattet. Direkt vom Parkplatz aus haben Sie Zugang zu den Kellern, die so zu echten Vorratskammern neben der Garage werden. Und wenn man an die Zukunft der Lebensmittelversorgung denkt, gibt es in der Eingangshalle einige Kühlräume in Kombination mit den Wohneinheiten für den Empfang der „Lebensmittellieferung“: Der Kurier legt die Einkäufe im klimatisierten Fach der Person ab, die die Bestellung aufgegeben hat Nach der Rückkehr von der Arbeit ist der Einkauf fertig.

    Auch die ökologische Nachhaltigkeit wird auf ein Maximum gesteigert, und es ist eine zentralisierte Sammlung für die Kompostierung geplant, die dann in den Gemüsegärten und in den beiden alten restaurierten Gewächshäusern für die Herstellung der ersten Früchte wiederverwendet wird. Das nach den geltenden strengen Vorschriften isolierte Gebäude wird mit einer Wärmepumpe beheizt und im Sommer werden die Böden gekühlt, um zu jeder Jahreszeit einen hohen Komfort zu gewährleisten. Es wird ein sehr geringer Energieverbrauch erwartet, der sich positiv auf die Kosten der Eigentumswohnungen auswirken wird.

    Die Umgestaltung des Palazzo Poncini ist Teil eines größeren Sanierungsprojekts des gesamten annektierten Grundstücks, bei dem die alten ländlichen Strukturen renoviert werden. Die erste Phase, die in Verbindung mit dem Gebäude endet, wird die Schaffung eines kleinen „charmanten“ Hotels mit 18 Mini-Apartments sein. In den anderen Bänden befindet sich die Weinhandlung mit Weinen, die in den Hügeln hergestellt werden. Der Bereich ist für die Verpflegung von Verkostungen und Abendessen oder Veranstaltungen im Zusammenhang mit der Herstellung von Collina d’oro-Weinen vorgesehen. ■

    Bruno Huber in Kürze

    Bruno Huber schloss 1982 sein Architekturstudium am Polytechnikum Zürich ab. Nach mehreren Etappen in der Schweiz und im Ausland schloss er sich seinem Vater Alex an, mit dem er bis 1992 zusammenarbeitete. Später eröffnete er mit seinem Bruder Matteo, Stadtarchitekt, ein unabhängiges Studio. und setzt seine Tätigkeit fort, indem er an zahlreichen nationalen und internationalen Wettbewerben teilnimmt. Er war Mitglied verschiedener internationaler Architekturjurys und hat Industrie-, Verwaltungs- und Wohngebäude in Europa, Australien und den USA geschaffen. Bruno Huber Architetti befasst sich auch mit Aspekten der Innenarchitektur und des Designs.

  • Studentenwohnheim der Franklin University, Sorengo

    Studentenwohnheim der
    Franklin University, Sorengo

    Die Studentenresidenz der Franklin University of Sorengo stellt die letzte Phase eines größeren Projekts dar und vervollständigt die Straßenfront sowie das Piano di Quartiere.

    Die neue Einrichtung, die vom preisgekrönten Flaviano Capriotti Architetti entworfen wurde, wird viele innovative Funktionen enthalten, die den Campus aufwerten sollen: moderne, gut gelegene Studentenwohnungen mit 1, 2 und 4 Schlafzimmern, zwei Tiefgaragenetagen, eine davon Multifunktionshalle, ein helles und geräumiges Fitnesscenter, spezielle Bereiche für
    Studenten- und Forschungsdienste für Doktoranden, eine Kunstgalerie, Büros, medizinische und Beratungsdienste und mehr.

    Das Projekt
    Das Gebäude befindet sich auf einem abfallenden Grundstück in enger Beziehung zur umliegenden Landschaft: den Tessiner Alpen und dem Luganersee. Es vereint zwei Architekturblöcke mit unterschiedlichen Funktionen und schafft so unabhängige, aber miteinander verbundene Räume, die nur durch perspektivische Ansichten verbunden sind: das Volumen der Gemeinschafts- und Bildungsräume und das Volumen der Universitätsresidenzen. Der leuchtende Körper, der sich im Erdgeschoss mit einer gewundenen Form entwickelt, begrüßt die Gemeinschafts- und Bildungsräume.

    Das Gebäude hat öffentlichen Charakter und zeigt sich dem städtischen Kontext, indem es sich darauf bezieht. Zuerst unterstützt es das Wohnvolumen, es erstreckt sich nahtlos in Richtung der Mitte des Grundstücks und gewinnt dann die Hauptfassade zurück und steht wie eine große Laterne im Volumen des Multifunktionsraums.

    Das Wohnvolumen ist mit dem Volumen verbunden, das zuvor auf dem Grundstück errichtet wurde, um den ursprünglichen C-förmigen Innenhof wiederherzustellen. Die Verteilung erfolgt über offene Balkone mit Blick auf den privaten Innengarten. Der Innenhof bietet den Schülern einen großen offenen Raum, in dem sie sich entspannen und mit Klassenkameraden interagieren können.

    Der gesamte Komplex ist für eine vollständige Nutzung der Räume durch Menschen mit Behinderungen optimiert.

    Eine Außentreppe schneidet das Grundstück in Längsrichtung und verbindet die Via Ponte Tresa mit der historischen Route der Via San Grato entlang des grünen Innenhofs.

    Zwei Tiefgaragen vervollständigen das gesamte Projekt.

    Materialien
    Das für den Bau verwendete satinierte und halbtransparente U-Glas-Material zeigt diskret die Vitalität der Tagungsräume der Universität, die ein städtischer Treffpunkt und Symbol des Universitätskomplexes werden sollen. Ein halböffentlicher offener Raum, ein kleiner „Platz“, ein Treffpunkt und ein Austauschort in enger Beziehung zu den ihn umgebenden Funktionen.

    Der Wohnkörper besteht aus einem massiven Volumen pigmentierten und bedruckten Betons. Es ist vier Stockwerke hoch und beherbergt Studentenwohneinheiten. Es hat einen privateren und introvertierteren Charakter und bezieht sich auf klassische Weise auf den städtischen Kontext, wodurch eine kompakte Straßenfront entsteht.

    Die Fassade ist durch identische Fenster perforiert
    Sie skalieren sie gelegentlich in der Größe, sind jedoch starr nach einem Raster angeordnet. Wie die Bilder zeigen, wird diese spektakuläre Struktur ein Wahrzeichen der Sorengo-Gemeinde sein und eine Fassade aufweisen, die an den Rand eines Buches erinnert und somit Bildung und Lernen symbolisiert. ■

  • Das Kantonale Institut für Wirtschaft und Handel wird erneuert

    Das Kantonale Institut für Wirtschaft und Handel wird erneuert

    Im Rahmen von Architekturwettbewerben für Schulfächer sehen wir uns häufig mit Projekten konfrontiert, die die architektonische Entwicklung der Nachkriegszeit belegen. Manchmal sind sie interessante Objekte, andere weniger, auch wenn die auftretenden Fragen dieselben sind.

    Wie verhält man sich vor einer Architektur, die uns in Zeiten und Denkweisen so nahe steht? So lösen Sie Energielücken, ohne das Gesicht zu verzerren. Was sind die besten Möglichkeiten, um die Räume zu erweitern, ohne das ursprüngliche Konzept und die ursprünglichen Eigenschaften zu verlieren?

    Dies sind einige der Fragen, mit denen die Architekten Corecco und Canevascini konfrontiert waren, um zu lösen, was sie an diesen Architekturen wirklich mögen, welche Lücken zu schließen sind und welche Transformationen das architektonische Gleichgewicht geknackt haben könnten.

    Die Gebäude und die Landschaft
    Die ehemalige Bellinzona-Kaserne, die Anfang der 1950er Jahre von den Architekten Jäggli, Brunoni, Beretta-Piccoli und Tallone entworfen und in den 1980er Jahren in eine Business School umgewandelt wurde, verfügt über verschiedene wertvolle Elemente, die als Design-Eckpfeiler dienen. Das allgemeinste befindet sich in der hochwertigen Landschaft des Ortes, an dem der Komplex mit Bedacht eingefügt und im Laufe der Zeit durch Interventionen von absolutem Wert gestärkt wurde, unter denen das öffentliche Badezimmer hervorsticht, die großartige Arbeit der Architekten Aurelio Galfetti, Flora Ruchat, Ivo Trümpy.

    Eine Flussroute, eine ausgedehnte Grünfläche, die durch öffentliche Gebäude definiert wird, der Blick auf das mittelalterliche Bellinzona und die nach Norden öffnende Landschaft des Tals bilden die Hintergründe der Umgebung des Instituts. Dann gibt es die Möglichkeit, die Volumina individuell streng zusammenzustellen, aber durch die leichten Schwingungen der Winkel, die die Verkettung zeichnen, gemildert zu werden. Schließlich die kompositorische und strukturelle Genauigkeit der einzelnen Teile, die Rückverfolgung von Details oder konstruktive Lösungen, die dem Ganzen Kontinuität verleihen, selbst bei extrem unterschiedlichen Volumina. Denken Sie zum Beispiel an die Form des Daches: zwei Teilungen, die sich nicht berühren und einen Lichtschnitt bilden; Lösung angenommen und geeignet sowohl im Hauptgebäude als auch in den Nebengebäuden. Diese Strenge ist auch ein Fassadenthema, das mit unterschiedlichen, aber ähnlichen Rhythmen entlang aller Hauptansichten wiederholt wird.

    Hier kommen die Antworten auf die ersten Fragen. Wenn Sie in diese Gebäude eingreifen, müssen Sie dies mit Respekt tun und ihre volumetrische Integrität und das Erscheinungsbild von Details verteidigen. Zerstören Sie nicht die einzelnen Teile des Komplexes, um die erforderlichen neuen Räume aufzunehmen – auch wenn einige von ihnen von geringerem Wert sind – und verwandeln Sie nicht den offenen, aber raffinierten strukturellen Aspekt der Fassaden.

    Diese Annahmen führen zunächst zu einer energetischen Sanierung von Block A, dem Hauptgebäude des Komplexes. Es wird hauptsächlich intern gelöst, dank der Schaffung eines Systems
    modular isoliert und funktional für den Durchgang der Anlage und für Regale und Schränke, die für Unterrichtsräume nützlich sind. Die Dicke dieses Elements entspricht der Notwendigkeit, die Wärmebrücke der Bauelemente der Fassade nach innen aufzulösen. Der Teil des Fensters hat im Vergleich zum Original ein neues Design, das der Notwendigkeit einer natürlichen Belüftung der Räumlichkeiten entsprechend der neuen Dicke der Profile entspricht.

    Das Projekt
    Die drei Phasen des Projekts, die Sanierung von zwei bestehenden Blöcken und die Erweiterung um ein neues Gebäude, wurden durchgeführt, während die Schule aktiv blieb und die mehr als 1.300 Schüler nicht vertrieben werden mussten. Dies ist eine vom Wettbewerb festgelegte Bedingung. Die Erweiterung, die sich jetzt in der letzten Bauphase befindet, ist ein langer Körper, der vom Boden abgehoben und über die beiden Treppen zwischen dem Erdgeschoss und der ersten Ebene mit dem Hauptblock verbunden ist. Der Standort verdeutlicht die Gestaltung der Parkplätze und der Servicegebäude, die jetzt ungeordnet angeordnet sind, und bringt die Schule schließlich entlang des Flusses, nicht mehr als Rückseite, sondern als privilegierter Hintergrund.
    Die strukturelle Strenge, die äußerlich durch die die Platte tragenden Klingen und den vertikalen Rhythmus der Fassadenelemente betont wird, ist die Lösung, die das neue Gebäude architektonisch mit dem bestehenden verbindet. Der grundlegende Unterschied ist die ausgeprägte horizontale Abmessung im Gegensatz zur Vertikalität der Erhebungen des ursprünglichen Komplexes.

    Die Hauptebene beherbergt hauptsächlich 12 Klassenzimmer nach Westen und Arbeits-, Pausen- (für Schüler und Lehrer) oder Serviceräume nach Osten. Im Norden ist ein großer Mehrzweckraum geplant, der als Hauptversammlungsraum innerhalb des gesamten Schulkomplexes dienen wird. Große Verkehrsflächen verbinden die neuen Räume mit Abmessungen, die für die hohe Nutzerzahl geeignet sind.

    Die Sanierung und Erweiterung erfolgte in drei Schritten zu Gesamtkosten von 34,4 Millionen Franken: In der ersten Phase die Klassenzimmer und das Institut (Block A) in der zweiten Phase die Büros und das Dokumentationszentrum (Block D und P) und die dritte Stufe mit Expansion.
    Materialien Konstruktiv wird die Architektur der Erweiterung durch eine Stahlbetonkonstruktion aufgelöst, die außen isoliert ist und von umgedrehten Bockpfeilern auf der Höhe der Eingänge zum Erdgeschoss getragen wird. Die Sprache des Gebäudes wird in den Haupterhebungen mit großen Glasflächen aufgelöst, die in Richtung der Auen des Flusses blicken, während in den Kopfansichten die Verkleidung das wiedergibt, was für die vorderen Elemente der Fußböden in Zink-Titan-Folie getan wurde, die in der Farbe oxidiert ist dunkel. Der Rhythmus der Hauptfassaden vermischt feste Verglasungen mit undurchsichtigen Türen, die zur Belüftung geöffnet werden können, und macht den Wechsel von Innenräumen mit unterschiedlichen Inhalten homogen und abstrakt.

    Energiestandards
    Die Sanierungsarbeiten entsprachen den Anforderungen der Minergie-Baunormen. Es war nicht möglich, eine Zertifizierung zu beantragen, da ein einzelner Punkt nicht bezahlt wurde, kontrollierte Belüftung. Die Erweiterung hat stattdessen Minergie-Standards und -Zertifizierungen. ■

  • deltaVERDE

    deltaVERDE

    Prämisse
    deltaZERO ist «eine Gruppe von Designern aus den Bereichen Architektur und Stadtplanung, die Gebäude und Städte für den Mann des 21. Jahrhunderts bauen wollen». Die Gruppe ist in der Schweiz führend bei der Planung emissionsfreier Gebäude und hat einige selbst beworbene Prototypengebäude entwickelt, um die in den Projekten des Studios vorgeschlagenen Systeme direkt zu überprüfen.

    2008 schlug das deltaZERO-Gebäude in Paradiso einen neuen Standard für Niedrigenergiegebäude der Zukunft vor, der sich durch Flexibilität und Transparenz auszeichnet. Es folgte deltaROSSO, ein Prototypengebäude, ein Mietgebäude für gemischte Wohn- und Verwaltungszwecke, das mit dem Sonderpreis der Schweizerischen Solaragentur 2019 für das beste Mehrfamilienhaus mit positiver Energie ausgezeichnet wurde

    Jetzt wird der „Prüfstand“ durch den DeltaVERDE-Komplex dargestellt, in dem die bereits in den vorherigen Prototypen vorgeschlagenen Eigenschaften weiterentwickelt werden.

    Eigenschaften
    Der Komplex mit 5’000 m2 und 86 Parkplätzen zeichnet sich durch zwei bewohnbare Volumen aus, die auf einem Sockel stehen, der als Garage, Lager- und Technikraum dient.

    Das Grundstück, das den Aktionären von deltaZERO gehört, kommt einer im Urteil gewachsenen Baugenehmigung zugute.

    In Übereinstimmung mit der DeltaZERO-Philosophie wurde das Gebäude so entwickelt, dass es folgende Merkmale aufweist:
    – Achtung der Umwelt, daher keine höheren Emissionen in die Atmosphäre und Energieerzeugung als der Verbrauch
    – höher als der Verbrauch
    – maximale Flexibilität dank eines modularen Designkonzepts mit der daraus resultierenden Möglichkeit, Ziel und Partitionen entsprechend den Marktanforderungen zu ändern; Dank des abnehmbaren Strahlungsbodens mit deltaZERO-Konzepten ist die Transformation jederzeit einfach
    -hoher Wohnkomfort mit Belüftung
    kontinuierliche, große heiße und kalte Strahlungsoberflächen mit folglich reduziertem Temperaturdelta in der Verteilung
    ne, gefilterte und ionisierte Luft, Hausautomation

    Ort
    Chiasso ist eine Stadt wenige Kilometer von den Seen Lugano und Como entfernt und in der Nähe ihrer zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Es ist der ideale Ort für diejenigen, die in Ruhe leben und gleichzeitig mit lokalen und internationalen Verkehrs- und Servicenetzen verbunden sein möchten.

    deltaVERDE befindet sich in der Via Sottopenz, nur wenige Schritte vom historischen Zentrum entfernt und inmitten des Grüns des Penz-Hügelparks mit seinen schattigen und entspannenden Wegen, die Möglichkeiten zur Erholung in der Natur bieten.

    Die Lage ist aus logistischer Sicht strategisch: In wenigen Minuten zu Fuß erreichen Sie den Bahnhof, den zentralen Platz der Gemeinde und alle Dienstleistungen. Der Standort erfüllt daher die Anforderungen einer jungen Kundschaft, die ein Leben ohne ständige Nutzung des Autos wünschen, auch wenn die Autobahn in der Nähe liegt.

    Innovation
    Integration von Technologien zur Energieeinsparung und Energieerzeugung.

    Implementierung neuer Konzepte, die darauf abzielen, die Flexibilität des Ziels und die Nutzung der Räume entsprechend den sich ständig ändernden Bedürfnissen des zeitgenössischen Benutzers zu gewährleisten.

    Die modernsten technologischen Systeme beinhalten keine Emissionen und keinen Verbrauch, maximale Flexibilität und hohen Komfort und garantieren folglich die Stabilität des kommerziellen Wertes der Immobilie auch langfristig.

    Positive Energie
    deltaVERDE produziert mehr Energie als es verbraucht dank:
    -Eine Konstruktion, die auf Masse und optimale Wärmedämmung achtet
    – eine Energieerzeugung mit zwei reversiblen Wärmepumpen
    – in die Gebäudehülle integrierte Solarkollektoren und Photovoltaikmodule

    Komfort
    – optimale Beleuchtung durch große Fenster garantiert
    – saubere Luft dank Belüftung
    Fortsetzung mit Luftfilterung und Ionisation
    – Sommerkühlung und Luftentfeuchtung
    – thermische Aktivierung der Dachmasse
    – Hausautomation und Möglichkeit der schnellen Anpassung des elektrischen Systems an die Bedürfnisse des Benutzers dank des abnehmbaren Doppelbodens

    Flexibilität
    Wahl eines Konstruktionssystems, das es ermöglicht, die Räume nach den Bedürfnissen des Benutzers zu unterteilen und sie während des gesamten Lebenszyklus des Gebäudes in ständiger Transformation an die Bedürfnisse des Wohnsitzes und der Arbeit anzupassen.

    Die Räume können daher Wohnungen, Büros oder gemischte Lösungen aufnehmen und können leicht modifiziert werden; Jede Etage kann je nach Bedarf in eine flexible Anzahl von Einheiten unterteilt werden.

    Niedrige Kosten
    Trotz der außergewöhnlichen Eigenschaften des Gebäudes in Bezug auf Technologie, Komfort und verwendete Materialien beabsichtigen wir, durch ein lineares und modulares Projekt Wohn- und / oder Verwaltungsräume von höchster Qualität in einem Gebäude mit positiver Energie auf den Markt zu bringen, dessen Kosten dem lokalen Durchschnittsmarkt entsprechen . Diese Designphilosophie führt zu einer langfristigen Erhaltung des Wertes des Gebäudes, trotz des Klimawandels und der Veränderungen der Nutzerbedürfnisse, die für unsere Gesellschaft in einer schnellen und ständigen Transformation charakteristisch sind. ■

  • Innovative Brennerei nimmt Betrieb auf

    Innovative Brennerei nimmt Betrieb auf

    Bei dem Neubau in Amlikon-Bissegg handelt es sich unter anderem um die „modernste Brennerei der Schweiz“, wie es in einer Medienmitteilung der Macardo Swiss Distillery GmbH heisst. Das Fasslager sei sogar das innovativste in Europa, informiert das Unternehmen aus der St.GallenBodenseeArea weiter. Für die Eröffnung waren zweitägige Feierlichkeiten mit entsprechendem Programm geplant, was aber durch die Corona-Krise verhindert wurde. „Trotzdem werden wir am 28. November 2020 eröffnen und den Betrieb der Destillerie, des Premium B&Bs, der Eventlocation und der Honesty Bar mit Cigar Lounge aufnehmen. Darauf haben unzählige Menschen in den letzten Monaten intensiv hingearbeitet“, wird Martina Bössow in der Mitteilung zitiert, Inhaberin der Macardo Swiss Distillery GmbH.

    Bei der Eröffnung wird der ebenfalls in den Neubau integrierte Shop für die Besucher zur Verfügung stehen. Dort werden Edelbrände, Macardo-Desinfektionsmittel und eine „Weltneuheit für alle Whisky-Fans“ angeboten, wie es von Bössow heisst. Und ab dem 30. November werden für Kleingruppen von sechs Personen kostenlose Führungen angeboten, für die eine Anmeldung notwendig ist.

    Der Neubau ist um eine mehr als 100 Jahre alte Käserei errichtet worden. Bei der Brennerei steht Handwerkskunst im Fokus, die durch ein nachhaltiges Verfahren unterstrichen wird. Im Fasslager wird ebenso moderne Technologie verwendet, durch welche ein optimales Raumklima für die 400 Fässer gewährleistet werden kann. Neben Bar und Lounge, Shop und dem Veranstaltungsraum stehen für Besucher zudem zehn Zimmer und zwei Apartments mit einem Bed-and-Breakfast-Angebot (B&B) zur Verfügung.

  • Landwirtschaftliches Zentrum Salez gewinnt Architekturpreis

    Landwirtschaftliches Zentrum Salez gewinnt Architekturpreis

    Mit Constructive Alps werden Projekte ausgezeichnet, die im Hinblick auf nachhaltiges Bauen und Sanieren in den Alpen überzeugen können. Die Schweiz und Liechtenstein haben diesen Preis nun zum fünften Mal vergeben, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Insgesamt sind knapp 330 Projekte eingereicht worden. Eine Jury hat daraus zehn Beiträge ausgewählt, von denen die ersten drei insgesamt 50’000 Franken erhalten. Das Landwirtschaftliche Zentrum Salez hat den ersten Platz erreicht.

    Das Landwirtschaftliche Zentrum Salez ist damit eines der Projekte, welche zeigen, dass Architektur Ästhetik und Klimavernunft kombinieren kann, wie es in der Mitteilung des Bundesamtes für Raumentwicklung (ARE) heisst. Das Gebäude des Zentrums setze auf eine möglichst einfache Bauweise und eine lange Lebensdauer. Kanton und Architekt Andy Senn hätten somit im Hinblick auf die Klimaeffizienz neue Massstäbe gesetzt. Eine Montagehalle in Vorarlberg und ein Berggasthaus in Glarus haben es auf die Plätze zwei und drei geschafft. Neben sieben Anerkennungspreisen ist auch erstmals ein Publikumspreis ermittelt worden.

    Das Landwirtschaftliche Zentrum Salez besteht aus Tagungszentrum, Gutsbetrieb, Staatswingert und Obstanlage. Gemeinsam mit den Praxisversuchsparzellen in Flawil wird es vom Landwirtschaftlichen Zentrum SG (LZSG) betrieben. Dieses verfügt auch über Beratungsstellen in Kaltbrunn und Sargans.

  • Thommen Medical legt Grundstein für Neubau

    Thommen Medical legt Grundstein für Neubau

    Thommen Medical-CEO Livio Marzo hat am Freitag den Grundstein für das neue Produktions- und Kundencenter seiner Firma gelegt. „Mit dem Neubau in Grenchen verfolgen wir zwei grundlegende Ziele“, erklärt er in einer Medienmitteilung des Herstellers von Dentalimplantaten. Im modern konzipierten Ausbildungszentrum werde den Kunden der direkte Kontakt mit Experten ermöglicht. Zudem führe die Erweiterung des Produktionszentrums „zu einer weiteren Steigerung der Effizienz unserer Herstellung“.

    Das neue Gebäude mit seinen 2700 Quadratmetern Bruttogeschossfläche ermögliche die Automatisierung in der Produktion und die Optimierung der Prozesse, heisst es in der Mitteilung. Zudem würden dort auch ausgegliederte Geschäftsfelder integriert und Raum für die Ausbildung von Kunden, Partnern und Mitarbeitende geschaffen. Längerfristig sollen dort 20 neue Arbeitsplätze entstehen.

    Der Neubau soll zum 20-jährigen Jubiläum von Thommen Medical im vierten Quartal 2021 eröffnet werden. Realisiert werde er von einer Immobiliengesellschaft, die ihn an das Unternehmen vermietet.

    Die Thommen Medical AG produziert im eigenen Werk am Standort Grenchen. Sie hat Tochtergesellschaften in der Schweiz, in Deutschland und Nordamerika. In Europa, Asien und dem Mittleren Osten ist das Unternehmen durch Distributoren vertreten.

  • Areal zwischen St.Gallen und Gossau erhält grünes Licht

    Areal zwischen St.Gallen und Gossau erhält grünes Licht

    Das Gebiet zwischen St.Gallen und Gossau ist schon heute Heimat zahlreicher Unternehmen. Dank der Autobahn, der S-Bahn und den Busverbindungen ist es auch heute schon gut erschlossen. Nun wollen beide Städte das 1,7 Millionen Quadratmeter grosse Areal zwischen St.Gallen und Gossau erschliessen. Es soll verkehrstechnisch aufgewertet werden, neue Firmen anziehen und bestehenden Firmen Raum zur Weiterentwicklung geben.

    Das St.Galler Stadtparlament hat am 27. Oktober grünes Licht für die Entwicklungsplanung gegeben, das Gossauer Stadtparlament folgte am 3. November, wie der Verein Areal St.Gallen West – Gossau Ost in einer Mitteilung schreibt.

    Die Entscheidung ist in beiden Stadtparlamenten einstimmig gefallen. So hob der grüne St.Galler Stadtparlamentarier Andreas Hobi in der Debatte am 27. Oktober laut einem Artikel des „Tagblatts“ hervor, dass das Gebiet eine hohe Wertschöpfung habe und der öffentliche Verkehr eine eigene Trasse erhalten solle. Ivo Liechti betonte im Namen der CVP/EVP-Fraktion, dass das Areal das grösste zusammenhängende Arbeitszonengebiet im Kanton darstelle.

    Die Kosten der Entwicklungsplanung werden auf 1,734 Millionen Franken budgetiert. Davon tragen die beiden Städte je 611‘200 Franken. Von den restlichen 30 Prozent übernimmt der Kanton 20 Prozent, die angrenzende Gemeinde Gaiserwald SG und die Wirtschaft je 5 Prozent. Das ebenfalls angrenzende Herisau AR beteiligt sich nicht an den Kosten der Entwicklung.

  • Ein Zukunftsprojekt der Superlative

    Ein Zukunftsprojekt der Superlative

    Wo heute das Reparaturzentrum (Depot G) der SBB steht, soll in Zukunft mitten in der Stadt eine neues Stück Stadt entstehen. Dies auf einer Fläche, die grösser als vier Fussballfelder ist. Den Projektverantwortlichen schwebt vor, dass für die Nachbarschaft und für die ganze Stadt unterschiedliche Angebote für Wohnen und Arbeiten sowie grosszügige öffentliche Räume auf dem Areal Neugasse entstehen sollen. Ebenso auch für Menschen, welchen den Raum und das Leben dort mit ihren Ideen mitgestalten sollen. Apropos Mitgestalten: Wie das Areal Neugasse für die Zukunft im Detail gestaltet wird, entwerfen die SBB gemeinsam mit der Bevölkerung, der Politik und der Verwaltung.

    75 Prozent der Fläche sind für Wohnen – insgesamt 375 Wohnungen – eingeplant. Folgende Verteilung ist vorgesehen:
    1/3 gemeinnütziger Wohnungsbau (Baurecht an Genossenschaften)
    1/3 preislich limitiertes Wohnen
    (erstellt durch SBB)
    1/3 Wohnen zur Marktmiete
    (erstellt durch SBB)

    25 Prozent der Fläche sind für Gewerbe, Kultur und gemeinschaftliche, beziehungsweise öffentliche Nutzungen geplant.
    10 Prozent Schule
    (Baurecht an die Stadt Zürich)
    15 Prozent Gewerbe, Kultur und Gemeinschaftsnutzungen (1/3 davon im Baurecht an Genossenschaften). ■

  • Neue Nutzung für ehemalige Strafanstalt

    Neue Nutzung für ehemalige Strafanstalt

    Auf dem Areal Sennhof wird ein offener Stadtteil von Chur realisiert. Die Stadt erhalte mit dem neuen Sennhof eine Altstadterweiterung mit einem breiten Nutzungsmix, schreibt das Hochbaudepartement des Kantons Graubünden in einer Mitteilung. Mit anderen Worten: Nach zweihundert Jahren wird die Gefängnisanstalt Sennhof für alle wieder frei zugänglich. Die Umnutzung beinhaltet Wohnen, Gewerbe, Gastro und ein Hostel.

    Neues Leben in alten Mauern
    Rund um den neu zugänglichen Innenhof soll künftig gearbeitet und gelebt werden, betonen die Projektverantwortlichen. Im geplanten Neubau auf dem Sennhof-Gelände werden 29 moderne Altstadt-Wohnungen realisiert. Das Herzstück der Anlage bleibt der eigentliche Sennhof, der mit dem Turm aus dem 13. Jahrhundert ein markantes Identifikationsmerkmal darstellt. Dabei bleiben nebst dem Turm, der Bogentrakt und die Gebäude entlang der Sennhofstrasse erhalten. Das vorgesehene Projekt fügt die bestehende Gebäudestruktur harmonisch in die Altstadt ein, so das Fazit des Hochbauamtes. Durch die Abwinklung des Neubauteils wird der Innenhof neu gefasst, öffnet sich gegen den Rebberg und wirkt gesamthaft grosszügiger, so das Architektenteam. Die Gesamtidee werde durch den vielseitigen und gut strukturierten Nutzungsmix mit Restaurant, Gewerbe, Wohnen, Kultur und Raum für Studenten unterstützt. Das Areal soll ausser für Anlieferungen autofrei und nur für den Langsamverkehr freigegeben werden.

    Baubeginn ist voraussichtlich im Herbst 2020. Die Baueingabe zum Projekt hat die Projektentwicklungsgesellschaft Sennhof Mitte Februar 2020 eingereicht. Die Gesellschaft besteht aus der Brandis Investment AG und der Miro Immo AG. Für die Architektur ist das Churer Büro Ritter Schumacher zuständig. Einen Einblick in das geplante Projekt ermöglichen die Projektentwickler im Rahmen der Zwischennutzung bis Oktober 2020 auf dem Areal Sennhof in Chur. Läuft alles nach Plan, soll mit den Bauarbeiten im Herbst dieses Jahres begonnen werden. ■

  • Ein weiteres Hochhausprägt Zürich Oerlikon

    Ein weiteres Hochhausprägt Zürich Oerlikon

    Der Grundstein zum Projekt wurde bereits 2014 mit einem mehrstufigen Generalplanerwettbewerb gelegt. Als Sieger gingen Armon Semadeni Architekten, Zürich, hervor. In den Franklinturm am Bahnhof Zürich Oerlikon investieren die SBB rund 96 Millionen Franken. Der knapp achtzig Meter hohe Neubau wird auf 21 Stockwerken 14’800 Quadratmeter Büroflächen umfassen sowie auf 200 Quadratmeter im Erdgeschoss Läden und Gastronomieangebote. Zudem wird in den Franklinturm eine Velorampe integriert, welche die Hofwiesenstrasse mit der Velostation Passage Oerlikon verbindet. Die Verkaufs- und Gastronomieflächen im Erdgeschoss werden 2021 vermarktet. Mit dem Projekt will die SBB die Arbeits- und Lebensqualität in Zürich Oerlikon weiter aufwerten. Das Bauwerk werde gemeinsam mit dem Andreasturm das Stadtbild im Norden Zürichs massgeblich prägen, betonen die Projektverantwortlichen.Wie bei vorangegangenen Neubauten der SBB, wird auch der Franklinturm nach dem Standard «DGNB/SGNI Platin» der Schweizer Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft realisiert. Das System bewertet ökologische, ökonomische, soziokulturelle und funktionale Qualitäten eines Gebäudes. ■

  • Zwei Neubauten neben dem Spital Schwyz

    Zwei Neubauten neben dem Spital Schwyz

    Die zwei Neubauten werden mit Haus M und Haus P bezeichnet. Im neuen Haus M – der Buchstabe steht für Multifunktionsgebäude – sind verschiedene Nutzungen vorgesehen. Dazu zählen beispielsweise Dienstleistungsflächen, Personalzimmer und medizinisch genutzte Flächen. Das Spital Schwyz baut sein Angebot im Bereich Onkologie aus. Ein Teil der Fläche – im EG und im obersten Geschoss – steht externen Mietern zur Verfügung. Sie profitieren durch die Nähe zum Spital Schwyz von verschiedenen Vorteilen. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, das Restaurant oder die Seminarräume im Haus zu nutzen. Um die unterschiedlichen Nutzungen zu ermöglichen, besteht das Gebäude aus einem tragenden Kern sowie Betondecken und Fassadenstützen.

    Das neue Haus P (Parking) fasst die momentan verschiedenen Parkflächen auf dem Areal zusammen. Die Einfahrt erfolgt ab der Waldeggstrasse und führt durch das Haus M in ein viergeschossiges, vorwiegend unterirdisches Parkhaus ohne Pfeiler. Die Fassade besteht neben den Fensterflächen aus massiven und verglasten Brüstungsbändern. Die neue Umgebung wird zu einem grossen Teil begrünt und mit Bäumen und Sträuchern ergänzt. Die beiden Gebäude sollen im Frühling 2022 fertig gestellt sein. ■