Kategorie: Trends

Trends – Immobiliennews zu Innovationen, Marktentwicklungen & Zukunftsthemen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Berner Fachhochschule arbeitet an Schwerlastbrücken aus Holz

    Berner Fachhochschule arbeitet an Schwerlastbrücken aus Holz

    Der Infrastrukturbau mit seinem hohen Anteil an Stahlbeton zähle zu den grössten Emittenten von CO2 in der Schweiz, erläutert die Berner Fachhochschule (BFH) in einer Mitteilung. Forscher der BFH am Institut für Holzbau, Tragwerke und Architektur haben gemeinsam mit TS3 und weiteren Wirtschaftspartnern eine Forschungsstrategie für den Einsatz von Holz im Infrastrukturbau erarbeitet. Derzeit wird unter Leitung von BFH-Professor Steffen Franke eine Machbarkeitsstudie für Schwerlastbrücken aus Holz durchgeführt.

    Ein erstes Arbeitsmodell ist im Rahmen der bis zum Sommer 2023 laufenden Studie bereits erstellt worden. Seit 9. Mai ist das Brückenelement im Innenhof des Bieler Standorts der BFH ausgestellt. Es sei für eine quer zur Achse verlaufende Brücke angelegt, erläutert die BFH in der Mitteilung. Mit ihr könne beispielsweise eine Kantonsstrasse über eine sechsspurige Autobahn geleitet werden. Industriepartner TS3 hat für die auf 40 Tonnen Nutzlast ausgelegte Holzbrücke seine Technologie beigesteuert, mit der die einzelnen Platten der Elemente biegesteif verbunden werden können.

  • Raiffeisen warnt vor Wohnungsnot

    Raiffeisen warnt vor Wohnungsnot

    Mit den wieder gestiegenen Zinsen sei die „mittlerweile schon fast in Stein gemeisselte Faustregel“, nach der Eigentum finanziell günstiger ist als Miete, „ins Wanken geraten“, schreibt Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zur aktuellen Ausgabe ihrer quartalsmässig publizierten Studie „Immobilien Schweiz“. Allerdings fänden sich immer noch Finanzierungslösungen, die Wohneigentum auch finanziell attraktiver als das Wohnen zur Miete machten, heisst es in der Mitteilung weiter. Zudem werde die Nachfrage nach den eigenen vier Wänden auch von „diversen nicht-finanziellen“ Aspekten getrieben.

    Die somit weiterhin steigende Nachfrage nach Wohneigentum treffe jedoch „auf ein mittlerweile völlig ausgetrocknetes Angebot“, erläutert Martin Neff in der Mitteilung. „Es werden kaum noch neue Eigentumsobjekte gebaut und bestehende Besitzerinnen und Besitzer verkaufen nur in Ausnahmefällen ihre Häuser und Wohnungen“, so der Chefökonom von Raiffeisen Schweiz.

    Auch am Markt für Mietwohnungen machen die Analysten von Raiffeisen Schweiz seit Kurzem eine Verknappung des Angebots aus. Hier sei aufgrund hoher Leerstände bereits in der Vergangenheit der Neubau von Wohnungen gedrosselt worden, schreibt Raiffeisen Schweiz. Zudem habe sich die Nachfrage durch demographische Alterung und einen „Trend zur Individualisierung“ verstärkt. 2021 habe die Zahl der neu gegründeten Haushalte dabei erstmals seit 2009 die Zahl der neu erstellten Wohnungen übertroffen.

    „Auch künftig wird die Wohnungsproduktion bei weitem nicht mit der Nachfrage mithalten können“, prognostiziert Neff. „Aus dem bis vor Kurzem noch herrschenden Wohnungsüberangebot könnte also schon bald eine Wohnungsnot werden.“

  • Holcim kauft polnische Firma Izolbet

    Holcim kauft polnische Firma Izolbet

    Holcim übernimmt laut einer Medienmitteilung die Firma Izolbet mit Hauptsitz in der polnischen Stadt Gostynin. Diese bietet Bauspeziallösungen an und verfügt über vier Produktionsstätten in Polen. In den vergangenen drei Jahren hat Izolbet den Angaben zufolge ein zweistelliges Wachstum beim Umsatz sowie bei beim Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBIDTA) erzielt.

    Mit der Übernahme will der Zuger Zementkonzern unter anderem seine Präsenz in den Bereichen Renovierung und Wärmedämmung stärken. Ausserdem ergänzt der Zukauf die jüngste Investition von Holcim in eine neue Produktionsanlage für Trockenmörtel in Krakau.

    „Bauspeziallösungen bilden einen Schwerpunkt für die Expansion von Solutions & Products in Europa, insbesondere mit den jüngsten Akquisitionen der PRB Group in Frankreich und der PTB-Compaktuna in Belgien“, lässt sich Miljan Gutovic, Leiter der Region Europa, Naher Osten und Afrika bei Holcim, zitieren. „Ich freue mich, alle Mitarbeiitende von Izolbet in der Holcim-Familie willkommen zu heissen, um gemeinsam unser nächstes Wachstumskapitel aufzuschlagen“, fügt er hinzu.

  • Nanux vermittelt Immobilien digital und anonym

    Nanux vermittelt Immobilien digital und anonym

    Die Nanux AG gestaltet Immobiliengeschäfte voll digital und damit anonym. Laut Medienmitteilung bietet das im Juni 2021 gegründete Jungunternehmen mit Sitz in Spreitenbach eine neue digitale Plattform an und bringt Renditeliegenschaften anonym an Immobilieninvestoren oder Privatkäufer. Bisher seien solche Objekte in der Schweiz nur über die Netzwerke der Eigentümer vertrieben worden. Käufer gelangten fast ausschliesslich auf diesem Weg an die Angebote. Nanux digitalisiere nun den gesamten Prozess von der Inserierung bis zum Notariatstermin. Dieser Off-Market-Bereich für Immobilien sei eine Nische mit Zukunft, heisst es von Nanux.

    Viviana Gujer, CEO und Gründerin von Nanux, spricht sogar vom Anfang einer neuen Handelsepoche in der Schweizer Wirtschaft. „Trotz der Exklusivität dieser Handelsform erreichen wir dank der Digitalisierung mehr Eigentümer und kurbeln damit den nahezu ausgetrockneten Immobilienmarkt neu an“, wird Gujer zitiert. „Unsere Handelspartner überzeugt vor allem, dass sie volle Anonymität geniessen. Wir zeigen Liegenschaften nur vorgeprüften Käufern und streuen die Angebote somit nicht am Markt.“

    Eigentümer und Investoren erhalten bei Nanux Zugang zu einer geschlossenen Plattform. Ihre Daten werden laut der Mitteilung nicht veröffentlicht. Sie haben auch keinen direkten Kontakt zu Käufern oder Verkäufern.

  • Privera ernennt neue Leitung der Region Westschweiz  

    Privera ernennt neue Leitung der Region Westschweiz  

    Die Bewirtschaftungsregion West wird seit dem 1. Mai 2022 von Gabriel Vonlanthen geleitet. Herr Vonlanthen ist Immobilienbewirtschafter mit eidg. Fachausweis und seit dem 18. Mai 2021 bei der PRIVERA als Niederlassungsleiter in Genf tätig.  

    Gabriel Vonlanthen bringt eine grosse Erfahrung und vertiefte Kenntnisse des Immobilienmarktes in der Region rund um den Genfersee und in der gesamten Romandie mit. Er verfügt sowohl in der Betreuung von institutionellen Immobilieneigentümern als auch in der Umsetzung von Unternehmensprojekten über einen beachtlichen Leistungsausweis.  

    «Mit Gabriel Vonlanthen haben wir einen neuen Regionenleiter für die Bewirtschaftung Westschweiz, welcher nicht nur über grosse Erfahrungen in der Immobilienbranche verfügt, sondern auch PRIVERA bestens kennt.», sagt Andrea Wegmüller, COO der PRIVERA. Die Bewirtschaftung der Region Deutschschweiz wird von Herr Wegmüller direkt geleitet. 

  • Hilti erhält Auszeichnung als attraktiver Arbeitgeber

    Hilti erhält Auszeichnung als attraktiver Arbeitgeber

    Hilti hat zum siebten Mal die Great Place to Work-Auszeichnung erhalten, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Für die Bewertung waren demnach eine repräsentative anonyme Mitarbeiterbefragung und Analysen der Personalarbeit des Unternehmens ausschlaggebend. Die Perspektive der Belegschaft sei zu zwei Dritteln eingeflossen.

    Die Beurteilung gemäss Great Place to Work liefert Aussagen über die Qualität und Attraktivität der Arbeitsplatzkultur des Unternehmens. Ein exzellenter und zukunftsorientierter Arbeitsplatz gemäss der Kriterien des internationalen Forschungs- und Beratungsinstituts zeichne sich aus durch Vertrauen zwischen Mitarbeitenden und Führungskräften, nachhaltige Wertschöpfung, Effektivität der Führung, gelebte Werte, das Engagement und die Motivation der Mitarbeitenden zu Innovationen sowie das Ausmass, in dem die Teammitglieder ihr Potenzial ausschöpfen können.

    Gemäss Philip Janssen, Head of Headquarters Human Resources bei Hilti, würden 91 Prozent der Mitarbeitenden ihren Freunden und Verwandten Hilti als grossartigen Arbeitgeber weiterempfehlen. „Uns als Personalabteilung zeigt es, dass unsere Bemühungen, eine mitarbeiter- und leistungsorientierte Unternehmenskultur zu fördern, für unsere Teammitglieder sichtbar und wichtig sind.“

    Der Liechtensteiner Anbieter von Maschinen, Produkten, Dienstleistungen und Software für die Baubranche hat zudem den Benefits Award von Swibeco erhalten, der für Zusatzleistungen eines Unternehmens vergeben wird.

  • Neuer myclimate-Rechner erleichtert den Heizungsumstieg

    Neuer myclimate-Rechner erleichtert den Heizungsumstieg

    Auf der Webseite www.myclimate.org/heizung müssen Besucher*innen nur wenige Daten zur Berechnung eingeben. Abgefragt werden der Wohnkanton, die bisherige Heizung (Öl, Erdgas), die geplante neue Heizungstechnologie (Wärmepumpe oder Pelletheizung) sowie der bisherige jährliche Verbrauch. Der myclimate-Rechner gibt auf Basis dieser Informationen unmittelbar eine Übersicht zu der möglichen Förderung durch das myclimate-Förderprogramm für den Heizungsersatz in der Schweiz. 

    Neben dieser Angabe liefert die Webseite auch einen Link zum jeweiligen kantonalen Gebäudeprogramm. Damit können Hausbesitzer*innen sich über das für sie günstigere Angebot zum Heizungsersatz direkt informieren. Die Beiträge von myclimate sind teilweise höher als diejenigen der Kantone und teilweise können auch Heizungen gefördert werden, die kantonal nicht abgedeckt sind. Nur bei den kleineren Wärmepumpen kann eine kantonale Förderung automatischen Vorrang geniessen. Auch diese Information liefert die neue Webseite. 

    Damit Eigentümer*innen an den Programmen teilnehmen können, müssen gewisse Kriterien erfüllt sein. Das Förderprogramm gilt nicht für Neubauten. Die neue Heizung muss demnach eine bestehende Öl- oder Gasheizung ersetzen. Es darf weiterhin zu keiner Doppelförderung kommen. Das heisst, dass für das Vorhaben keine anderweitigen Finanzhilfen von Bund, Kanton, Gemeinde oder Privaten beansprucht werden. Zudem darf der Auftrag an eine Installations- oder Planungsfirma noch nicht erteilt sein. 

    Wichtiges Instrument zur Senkung der CO2-Emissionen im Gebäudebereich 

    In der Schweiz werden Ein- und Mehrfamilienhäuser immer noch mehrheitlich mit fossilen Energien beheizt. Sie tragen somit wesentlich zum CO₂-Ausstoss der Schweiz im Bereich Gebäude bei. Gleichzeitig wird immer noch bei vielen Objekten – zum Beispiel bei rund 70 Prozent der Mehrfamilienhäuser – eine Gas- oder Ölheizung wieder durch eine ähnliche Heizung ersetzt und so die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verlängert. Technisch sind Wärmepumpenanlagen heute in der Lage, nicht nur den Wärmebedarf von einzelnen Häusern sondern auch von grossen Immobilien zuverlässig und umweltfreundlich zur Verfügung zu stellen. Dort, wo die Installation einer Wärmepumpe nicht möglich ist, bieten Holzpelletsheizungen eine klimafreundliche Alternative für Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser. 

    Mit einer finanziellen Unterstützung reduzieren die myclimate-Programme für den Heizungsersatz die Hürde der hohen Investitionskosten. 

    Diese Heizungsersatz-Programme können dank den Beiträgen der Stiftung Klimaschutz und CO2- Kompensation KliK und weiteren Partnern umgesetzt werden.

  • Innovation Hub in Horgen öffnet seine Tore

    Innovation Hub in Horgen öffnet seine Tore

    Peking, Singapore, Paris, Horgen – ab sofort steht Kunden, Partnern sowie interessierten Fachbesuchern auch in der Schweiz ein Innovation Hub offen. Ein Besuch lohnt sich für jeden, der sich aus erster Hand ein Bild von den zukunftsweisenden Produkten und Lösungen vom Tech-Konzern Schneider Electric und der Feller AG machen möchte. Ganz am Puls der Zeit vermitteln die Exponate und audiovisuellen Medien alles Wissenswerte rund um moderne Lebens- und Arbeitswelten. Besucher haben die Gelegenheit, Innovationen im eigenen Tempo zu entdecken und sich von den wegweisenden Technologien inspirieren zu lassen. 

    Ein Unternehmen, zwei Brands: Das Beste aus beiden Welten 

    Der Innovation Hub bildet das gesamte Spektrum des Energie- und Automatisierungsspezialisten Schneider Electric und seiner Tochtergesellschaft, der Feller AG, ab. Auf 500 Quadratmetern werden die Innovationen und technologischen Entwicklungen auf allen Ebenen, in ganzer Breite und Tiefe des Portfolios präsentiert. Neben intelligenten Produkten und Lösungen für die industrielle Automatisierung nehmen auch die Energienetze der Zukunft, die Gebäudeautomation sowie das Connected Home als vernetztes, digitalisiertes Zuhause einen grossen Raum ein. Weitere Themenfelder wie Energieeffizienz im Wohnbau und eMobility runden die vielseitige Erlebniswelt ab. 

    Innovations- und Technologieimpulse: Ein Ort der Erfahrung und des Wissenstransfers 

    Theoretisches Wissen rund um die moderne Digitaltechnologie ist nur eine Seite der Medaille. Nichts geht über die Erfahrung, die Vorzüge zukünftiger Lebens- und Arbeitswelten unter Realbedingungen zu erleben. „Mit unserem neuen Innovation Hub ist eine umfassende Erlebniswelt entstanden. Hier werden nicht nur vernetzte Automationslösungen in einem ansprechenden Umfeld präsentiert, sondern auch die Vernetzung des Wissens gefördert“, erklärt Tanja Vainio, Country President Schneider Electric Schweiz. Das interdisziplinäre Kompetenzzentrum bietet das ideale Umfeld, um künftig auch Trainings-Sessions oder Experten-Foren durchzuführen. 

  • Messehalle wird zum Labor der Innovation

    Messehalle wird zum Labor der Innovation

    Beaulieu Circulaire erlebt am 9. Mai eine Premiere. Mit dem SHIFT Switzerland findet der erste Grossanlass in der umgewidmeten Halle 18 des alten Messegeländes im Norden von Lausanne statt. Beaulieu Circulaire soll in den kommenden Jahren nicht nur zu einem Begegnungsort, sondern auch zu einem Arbeitsort werden. Auf 3000 Quadratmetern Fläche wird hier Platz geboten für technologische und soziale Innovation.

    Beaulieu Circulaire versteht sich als eine Art Labordorf: Akteure aus verschiedenen Themenbereichen finden hier sowohl Raum für ihre eigene Tätigkeit als auch Platz für die Zusammenarbeit mit anderen. Vorgesehen sind etwa Labors für einzelne Handwerke, für die Arbeit an neuen Materialien und für die digitale Innovation, aber auch für die Herstellung von Lebensmitteln. 500 Quadratmeter sind für Co-Working-Arbeitsplätze vorgesehen.

    Der Umbau der Halle ist zu einem grossen Teil mit wiederverwerteten Materialien erfolgt. So bieten Schiffscontainer Büroräume. Auch alte Theatervorhänge, beschädigte Scheiben und Isoliermaterial aus alten Textilien wurden verwendet.

    Beaulieu Circulaire wurde vom Impact Hub Lausanne zusammen mit Mentor Energy und Atelier l’Eveil lanciert. Der Impact Hub zieht mit seinen Co-Working-Plätzen selbst in die Halle 18. Zu den Unterstützern von Beaulieu Circulaire gehören auch die MAVA Stiftung und Circular Economy Switzerland.

  • Die Hammer Group Zürich wächst weiter

    Die Hammer Group Zürich wächst weiter

    Die MAKK AG hat sich mit ihrem innovativen und attraktiven Produkte- und Dienstleistungsangebot eine hervorragende Position erarbeitet. Ihr Geschäft gliedert sich in die Bereiche «Garderoben & Umkleideschränke», «Transportgeräte & Wäschelogistik», «Leitern & Arbeitsplatt-formen» sowie «Abfallbehälter & Wertstoffsammler». Die kundenspezifischen Lösungen werden in der Schweiz entwickelt, produziert und montiert.

    «MAKK ergänzt das Angebot der Velopa hervorragend. Werte und Unternehmenskultur passen gut zusammen. Gemeinsam können wir für unsere Kunden Mehrwerte schaffen», stellt Claudio Ammann, Leiter Corporate Development der Hammer Group, fest.

    «Mit der Hammer Group habe ich im Rahmen der Regelung meiner Nachfolge eine Partnerin gefunden, die mich mit ihrem unternehmerischen Konzept überzeugt hat und die mit ihren Stärken zusammen mit dem bestehenden Team die Marktposition der MAKK weiter ausbauen kann», führt Albert Keel, der bisherige Inhaber, aus.

    Die Übernahme der MAKK AG durch die Hammer Group erfolgt rückwirkend per 1. Januar 2022. Zusammen mit dem bisherigen Geschäftsführer Emilio Melliger sowie allen Mitarbeite-rinnen und Mitarbeitern wird die neue Eigentümerin die bisherigen Aktivitäten vollumfänglich weiterführen und weiterentwickeln. Für Kunden und Partner ergibt sich aus dem Eigentümerwechsel keine Veränderung, die Ansprechpersonen bleiben die gleichen. Auch der bisherige Inhaber Albert Keel wird das Unternehmen weiterhin in einer beratenden Funktion unterstützen.

    Harry Kramis, CEO Hammer Group, formuliert «Ich sehe im Zusammengehen der MAKK AG mit der Hammer Group mittelfristig attraktive Synergiepotentiale. Diese schrittweise auszuschöpfen ist unser Ziel. Damit werden wir für die Kunden aller unserer Tochtergesellschaften eine noch attraktivere Partnerin.»

  • Vierwaldstättersee soll Luzerner Neustadt temperieren

    Vierwaldstättersee soll Luzerner Neustadt temperieren

    Der Energievesorger ewl energie wasser luzern (ewl) will die Wärmeversorgung des städtischen Versorgungsgebiets vollständig aus erneuerbaren Quellen möglich machen. Energie aus dem Vierwaldstättersee spiele dabei eine Schlüsselrolle, erläutert das Unternehmen in einer Mitteilung. Ihr zufolge werden erste Gebäude in der Nähe des Bahnhofs bereits von der See-Energie temperiert.

    Im Tribschenquartier werde derzeit am Anschluss an das Fernwärmenetz gearbeitet, erläutert ewl in der Mitteilung weiter. Als nächstes soll nun eine Netzerweiterung in Richtung Kleinstadt angegangen werden, um auch die Neustadt mit See-Energie temperieren zu können..

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für Mitte Mai vorgesehen. Sie sollen bis Mai nächsten Jahres abgeschlossen sein. Im Endausbau des Netzes strebt ewl die Versorgung von bis zu 3700 Luzerner Haushalten mit Energie aus dem Vierwaldstättersee an.

    Um die Beeinträchtigungen durch die Bauarbeiten so gering wie möglich zu halten, soll an Hauptverkehrsachsen in der Nacht und in Quartierstrassen tagsüber gebaut werden. Zudem realisiere ewl den Leitungsbau in Kleinstetappen, heisst es in der Mitteilung. „Mit dem laufenden Ausbau des See-Energie-Netzes will ewl lokale Ressourcen nachhaltig und bewusst nutzen und aktiv zur Energiewende in der Stadt Luzern beitragen“, wird Patrik Rust, Vorsitzender der Geschäftsleitung von ewl, dort zitiert.

  • Steiner Office Barometer 2022: Hybrides Arbeiten im Trend

    Steiner Office Barometer 2022: Hybrides Arbeiten im Trend

    Arbeiten im Homeoffice hat sich nach Aufhebung der Homeoffice-Pflicht bei vielen als Arbeitsform etabliert. Wo Homeoffice möglich ist (bei 60% der Befragten), arbeiten derzeit rund drei Viertel zumindest teilweise im Homeoffice. Bei Frauen ist dieser Anteil deutlich geringer als bei Männern (66% vs. 81%), obwohl mehr Frauen gerne vermehrt im Homeoffice tätig sein würden. Ein Grund für den geringeren Anteil dürfte sein, dass Frauen häufiger eine Tätigkeit ausüben, die Homeoffice gar nicht zulässt.

    Diese Entwicklung widerspiegelt sich in veränderten Wohnsituationen: Gut ein Viertel der Befragten, bei denen Homeoffice theoretisch möglich wäre, ist im vergangenen Jahr umgezogen oder plant einen Umzug. Davon geben 42 Prozent an, dass die Arbeitssituation diesen Entscheid beeinflusst. Die Daten legen nahe, dass mit höherem Wunsch-Homeoffice-Pensum auch ein längerer Arbeitsweg und höhere Wohnkosten in Kauf genommen werden.

    In der Arbeitsplatzgestaltung erwartet rund ein Viertel (27%) Anpassungen. 66 Prozent wünschen sich gesonderte Räumlichkeiten für konzentriertes Arbeiten. Einzelbüros, die bei Bedarf genutzt werden können, sind bei 64 Prozent der Befragten hoch im Kurs. Die zentrale Lage des Arbeitsplatzes mit guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr bleibt für 74 Prozent der Befragten weiterhin sehr wichtig.

    Drei Arbeitstypen
    Arbeiten im Büro bevorzugen 33 Prozent der Befragten (die «Büro-Typen»). Maximal 20 Prozent ihres Arbeitspensums wären sie bereit, im Homeoffice zu leisten. Häufig befinden sie sich am Anfang oder Ende ihrer Berufskarriere und arbeiten vielfach bei mittleren KMUs. Mehrheitlich sind sie in Unternehmen tätig, die über eigene Büroräumlichkeiten verfügen. «Büro-Typen» sehen beim Arbeiten im Homeoffice insbesondere in der erschwerten Kommunikation auf zwischenmenschlicher und fachlicher Ebene Nachteile.

    Hybride Arbeitsmodelle stehen bei 42 Prozent hoch im Kurs (den «Hybrid-Typen»). Sie stehen zumeist in der Mitte ihrer Berufskarriere und arbeiten überdurchschnittlich häufig in der öffentlichen Verwaltung oder bei Finanzdienstleistern und Versicherungen. Für sie ist die schwierigere Kommunikation der grösste Nachteil des Arbeitens ins Homeoffice. 30 Prozent befürchten für ihr Unternehmen den Verlust der Unternehmenskultur. Weil ihnen der zwischenmenschliche und fachliche Austausch im Büro fehlt, wollen die meisten nicht mehr als 50 Prozent ihrer Arbeitszeit im Homeoffice verbringen.

    Mehrheitliches Arbeiten im Homeoffice kommt bei 25 Prozent (den «Homeoffice-Typen») gut an. Sie arbeiten überdurchschnittlich häufig in der Informations-/Kommunikations-Branche mit Arbeitsplätzen, die sich zumeist in Grossraumbüros befinden. Bei dieser Gruppe sind Vorgesetztenfunktionen seltener und sie erkennen für sich wie auch für das Unternehmen beim Arbeiten im Homeoffice keine Nachteile.

    Steiner und die Arbeitswelt der Zukunft
    Die Steiner AG setzt sich seit mehreren Jahren intensiv mit der «Arbeitswelt der Zukunft» auseinander. Im vergangenen Herbst hat das Unternehmen einen internen Wettbewerb zu diesem Thema durchgeführt, an dem rund 50 eigene Immobilienspezialisten teilgenommen haben. Die eingegangenen innovativen Konzepte wurden von einer Fachjury bewertet und fliessen nun in die Entwicklung innovativer Produkte und Lösungen für den Office-Bereich ein. Michael Schiltknecht, Co-CEO der Steiner AG, lobt die grosse Vielfalt der Beiträge: «Bei Steiner können sich die Mitarbeitenden aktiv miteinbringen, wenn es um die Entwicklung der eigenen Arbeitsplatzumgebung geht. Wir wollen nicht nur innovative Konzepte für unseren Kunden entwickeln, sondern diese auch in unserem Unternehmen umsetzen». Gemäss Michael Schiltknecht wird die Steiner AG in diesem Jahr eine neue, inspirierende Arbeitsumgebung in ihren Räumlichkeiten einführen, die sowohl Raum für konzentriertes Arbeiten als auch für den kollaborativen Austausch zwischen den Mitarbeitenden bieten wird.

    Repräsentative Studie mit 1000 Befragten
    Die Studie wurde im Auftrag der Steiner AG vom 16. bis 20. Februar 2022 von Marketagent.com Schweiz AG durchgeführt. Sie basiert auf gut 1000 Online-Interviews mit web-aktiven und berufstätigen Personen aus der Schweiz zwischen 18 und 75 Jahren und umfasste mehr als 40 Fragen.

  • Illegaler Abbruch des 700-jährigen Holzhauses in Illgau SZ

    Gewalt macht alle Regeln zunichte. Das Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz entschied kürzlich, dass der Abbruch von Liegenschaften bewilligungspflichtig sei. Die Gemeinde Illgau bewilligte zwar den Abbruch, dagegen waren jedoch noch Rechtmittel möglich, die vom Heimatschutz auch erhoben worden wären. Das Planungs- und Baugesetz des Kantons Schwyz bestimmt, dass wer Bauten und Anlagen ohne Baubewilligung oder in Abweichung zu einer Baubewilligung errichtet, ändert oder umnutzt, nach den Vorschriften des Justizgesetzes und der Schweizerischen Strafprozessordnung mit einer Busse von bis zu 50’000 Franken bestraft wird. Bei Gewinnsucht ist die Strafbehörde an den Höchstbetrag der Busse nicht gebunden. «Wir haben uns deshalb lange überlegt, ob wir vorliegend Strafanzeige erstatten oder nicht», sagt Isabelle Schwander, Präsidentin des Schwyzer Heimatschutzes. Der Schwyzer und der Schweizer Heimatschutz kamen jedoch zum Schluss, dass das Führen von Strafverfahren Aufgabe der Strafverfolgungsbehörden und nicht des Heimatschutzes ist. Dies namentlich auch, weil der vorliegende Tatverdacht von Amtes wegen zu untersuchen ist.

    In mehreren Gesprächen haben der Schwyzer und der Schweizer Heimatschutz versucht, der Bauherrschaft den unermesslichen Wert dieses Gebäudes verständlich zu machen. Ebenso wurden mit Fachpersonen bauliche Lösungsmöglichkeiten aufgezeigt und es wurde angeboten, bezüglich der Finanzierung Unterstützung zu leisten. Leider alles ohne Erfolg. Für die Zukunft wird der Heimatschutz versuchen, zusammen mit Fachpersonen und Eigentümern von Schwyzer Holzhäusern aufzuzeigen, dass Sanierungen immer möglich sind und dies nicht an den Finanzen scheitern muss. So ist der Heimatschutz selbstverständlich auch der Auffassung, dass eine Unterschutzstellung nicht zu einer finanziellen Schädigung führen darf. Es muss schliesslich auch bekannter werden, dass denkmalgeschützte und qualitätsvoll sanierte Liegenschaften eine massive Wertsteigerung erfahren und auch gut vermietbar sind. Der Schwyzer und der Schweizer Heimatschutz sind überzeugt, dass es für alle Betroffenen möglich ist, eine gute Lösung zu finden.

  • Hybridbauten aus Holz haben Zukunft

    Hybridbauten aus Holz haben Zukunft

    Herr Wappner, der Baustoff Holz gehört zu den ältesten in Mitteleuropa. Wir alle kennen Pfahlbauten oder mittelalterliche Fachwerkhäuser. Heutzutage allerdings sind Holzgebäude rar. Seit wann ist Holz vor allem im urbanen Kontext des Bauens in Vergessenheit geraten und warum?

    Es ist richtig: Der Baustoff Holz wurde für die Errichtung von Gebäuden früher sehr viel häufiger verwendet. Das liegt vor allem daran, dass Holz in unseren mitteleuropäischen Regionen schon immer ausreichend verfügbar war – auch weil die klimatischen Verhältnisse in Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern das zügige Nachwachsen begünstigen. Durch den enormen Einsatz beim Bauen in den zurückliegenden Jahrhunderten haben Handwerker über viele Generationen hinweg hervorragende Kenntnisse und Fähigkeiten entwickelt, mit diesem Material zunehmend kreativer, geschickter und effizienter umzugehen. Davon profitieren wir noch heute.

    Vor allem im städtischen Kontext ist Holz aber im Zuge der Industrialisierung ab Mitte des 19. Jahrhunderts stark in Vergessenheit geraten oder hat als Baustoff industriell gefertigte Konkurrenz erhalten. Maschinell hergestellte Baustoffe wie Ziegel oder Beton wurden zunehmend bevorzugt. Denn sie konnten günstiger, schneller und in großen Mengen produziert werden. Außerdem waren viele unserer Städte früher komplett aus Holz gebaut und sind teilweise in ihrer Geschichte mehrere Male abgebrannt. Holz war daher in den Köpfen der Menschen als Gefahrenquelle verankert. Der bauliche Brandschutz im Zusammenhang mit dichter innerstädtischer Bebauung war also schon immer ein Thema im Städtebau. Im Gegensatz dazu konnten im Industriezeitalter mit brandresistenteren Baustoffen bessere Sicherheitsnachweise und damit auch mehr Vertrauen bei den Menschen erzeugt werden. Das ist einer der Gründe dafür, dass die industriellen Baustoffe das Material Holz gerade im europäischen Städtebau immer mehr verdrängt haben.

    Wie erklären Sie sich den aktuellen Boom rund um den Holzbau?

    Der Holzbau-Boom wurde eindeutig ausgelöst durch das wachsende ökologische Bewusstsein in der Gesellschaft. Holz als Baustoff ist so attraktiv, weil wir mit einem nachwachsenden, ressourcenschonenden und kreislaufgerechten Rohstoff arbeiten. Mit Holz können wir CO2 in Gebäuden speichern und setzen damit der energetisch aufwendigen Produktion anderer Baustoffe und deren Einsatz ein nachhaltiges und umweltschonendes Statement entgegen. Die CO2-Bilanz von Holz ist im Vergleich zu anderen Baustoffen unschlagbar gut. Aber Holz ist nicht unendlich verfügbar, sodass wir klug mit den Ressourcen umgehen müssen.

    Ermöglicht wird der aktuelle Boom zudem durch die umfassende Forschung in den vergangenen Jahren – gerade in Regionen wie Vorarlberg, Graubünden oder Südtirol, aber auch im Schwarzwald und dem Allgäu. Wir verfügen damit heute über ein sehr großes Wissen über das Material, das gepaart ist mit den Jahrhunderte alten überlieferten handwerklichen Erfahrungen. So gibt es mittlerweile hervorragende Möglichkeiten, die Tragfähigkeit und die Widerstandsfähigkeit von Holz gegen Brände in Langzeitversuchen optimal zu testen.

    Eine weitere große Rolle spielt die Digitalisierung. Die CNC-Technologie und andere technische Revolutionen waren hier ein echter Quantensprung. Durch technisch basierten Maschineneinsatz kann Holz heute bis auf den Millimeter genau bearbeitet und vorproduziert werden. Das geschieht dann auch direkt in einer Werkstatt, wo die Bauteile im Trockenen vorgefertigt und teilweise schon aufgebaut werden können. Dieser hohe Vorfertigungsgrad von modularen Holzelementen spart viel Zeit und Kosten.

    Durch all diese Entwicklungen ist Holz als Baustoff in den vergangenen Jahren wieder sehr spannend geworden – und das Vertrauen in das Material ist enorm gewachsen. Zudem hat Holz auch viele weitere Vorteile, die die Menschen schätzen: Es riecht gut, sieht vertraut aus und fühlt sich angenehm an.

  • 4B setzt auf Nachhaltigkeit

    4B setzt auf Nachhaltigkeit

    4B verfolgt seit vielen Jahren eine Unternehmensstrategie, die sich an den Bedürfnissen des Marktes und an sozialen und ökologischen Nachhaltigkeitskriterien orientiert. Damit ist das Unternehmen erfolgreich und heute Marktleader in der Fensterproduktion. Traditionellerweise fokussiert sich das Unternehmen auf die Herstellung von Holz/Metallfenstern, die ausschliesslich in Hochdorf entwickelt und hergestellt werden. Mit dem Werk in Emmen und der Fabrikation von Kunststofffenstern hat sich 4B in der Vergangenheit einen Zusatzmarkt erschlossen. Die Nachfrage  nach diesen Produkten ist in den letzten Jahren aber kontinuierlich zurückgegangen. Auf dem Hintergrund dieser wirtschaftlichen Entwicklung und in Übereinstimmung mit der Ausrichtung von 4B auf die Produktion von Fenstern mit ressourcenschonenden und emissionsarmen Materialien, ist die Schliessung der Fabrikation in Emmen eine logische Konsequenz. Auf die energieintensive Produktion von Kunststofffenstern wird das Unternehmen 4B ab 2023 verzichten. In den Produktionsstandort Hochdorf dagegen wird weiter investiert.

    Anschlusslösung für alle Mitarbeitenden

    4B ist sich der Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitenden bewusst. Das Unternehmen bietet deshalb allen in Emmen angestellten 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Anschlusslösung am Hauptsitz in Hochdorf. 4B sichert sich damit das Know-how und die breite Erfahrung gut qualifizierter Fachkräfte. Ohnehin ist es 4B ein grosses Anliegen, konsequent in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeitenden zu investieren. Mit einem eigenen Campus hat 4B dafür eine Plattform zur Förderung der Mitarbeitenden entwickelt, was wiederum der internen Weiterentwicklung der Produktion und der Produkte zugutekommt. Damit sichert sich 4B die Fähigkeit, als Branchenleader im Markt jederzeit mit überzeugenden und innovativen Lösungen präsent zu sein.

  • The Cube: In diesem Store gibt es nichts zu kaufen

    The Cube: In diesem Store gibt es nichts zu kaufen

    Mit dem von Wincasa konzipierten Showroom The Cube entspricht man den veränderten Kundenbedürfnissen und befindet sich am Puls der Zeit. Kundinnen und Kunden möchten heutzutage mehr als nur Shoppen. Es geht darum, mit zusätzlichen Angeboten unterhalten zu werden und den Aufenthalt in einem Shopping-Center zu einem Erlebnis zu machen. Mit The Cube wird diesem veränderten Kundenbedürfnis entsprochen. Die Ladenfläche im Sihlcity in Zürich ist die erste ihrer Art in der Schweiz. Weitere sollen nach einer ersten Testphase folgen.

    Erleben und ausprobieren, ohne zu kaufen

    Unter dem Motto Experience Innovation werden im The Cube unterschiedlichste innovative Produkte aus den unterschiedlichsten Branchen vor- und ausgestellt. The Cube ist ein Ort des Erlebens und Erfahrens. Die Kundinnen und Kunden können die Produkte live testen, ausprobieren und umgehend Feedback geben. Um den Showroom-Charakter von The Cube zu unterstreichen, kann vor Ort nichts gekauft werden. Die Produkte gibt es nur bei den jeweiligen Herstellern online zu kaufen. Eine Win-Win-Situation: Die Anbieter erhalten direktes und ehrliches Feedback der Konsumentinnen und Konsumenten, generieren neue Leads sowie Aufmerksamkeit in einem speziellen Umfeld. Die Kundinnen und Kunden wiederum erhalten die Möglichkeit, neue, spannende Produkte exklusiv zu testen und zu erleben.

    Retail der Zukunft

    Das Showroom-Konzept ist auch eine Antwort auf die Herausforderungen des stationären Handels. Es verbindet on- und offline und liefert im Gegenzug zum Erlebnis echtes Feedback, Daten, Exklusivität, neue Leads und Fans. Für Projektleiter Christian Bliggenstorfer ein zukunftsweisender Schritt: « Ein Ladenkonzept dieser Art ist in der Schweiz bisher einmalig. Wir können im The Cube neue Formate testen, den Kundinnen und Kunden etwas Neues bieten und gleichzeitig neue Erkenntnisse zum Retail der Zukunft gewinnen. »

  • Sika verkauft Geschäft mit Baumaschinen

    Sika verkauft Geschäft mit Baumaschinen

    Der Zuger Baustoffkonzern Sika mit Sitz in Baar hat vereinbart, sein Unternehmen Aliva Equipment an die finnische Normet Group Oy zu verkaufen. Aliva ist ein Hersteller von Maschinen und Zubehör für Spritzbeton und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 12 Millionen Franken, heisst es in einer Medienmitteilung. Da das Geschäft mit Spritzbetonmaschinen nur einen kleinen Teil des Konzernumsatzes ausmacht, hat Sika beschlossen, es abzustossen.

    Die Normet Group ist ein weltweit tätiger Anbieter von Maschinen und Dienstleistungen im Tiefbau. Durch die Übernahme erhält die Gruppe Zugang zum weltweiten Händlernetz von Aliva und kann ihre Präsenz im schweizerischen, österreichischen und deutschen Markt verstärken.

    „Mit Normet Group hat Sika den richtigen strategischen Partner für das Geschäft von Aliva Equipment gefunden. Normet ist auf den Tiefbau spezialisiert und wird in den langfristigen Ausbau des Geschäfts sowie in die Menschen, die Produkte und die Technologien von Aliva investieren. Als Teil des Kerngeschäfts eines weltweit tätigen Unternehmens werden sich für die strategische Entwicklung von Aliva und seine Mitarbeitenden neue Chancen eröffnen. Die Kunden ihrerseits können weiterhin auf erstklassige Maschinen und verlässlichen Support zählen“, wird Ivo Schädler, Regionalleiter für Europa, Naher Osten und Afrika bei Sika, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Schoop lädt zu KMU-Anlass über Fachkräftemangel ein

    Schoop lädt zu KMU-Anlass über Fachkräftemangel ein

    Die Schoop + Co. AG veranstaltet am Donnerstag, 23. Juni, in Baden-Dättwil ihren nächsten KMU-Anlass. Thema ist der Fachkräftemangel. In der Einladung werden dazu die Fragen gestellt: Wo sind unsere Handwerker hin? Und was braucht es, um sie wieder zu finden? Der Anlass wird in Zusammenarbeit mit dem Bildungsnetzwerk Aargau Ost durchgeführt.

    Die Veranstaltung beginnt um 18.30 Uhr mit der Begrüssung der Teilnehmenden durch Franziska und Adrian Schoop. Der Leiter der Geschäftsstelle des Bildungsnetzwerks Aargau Ost in Villnachern, Thomas Eichenberger, stellt dann kurz dessen Arbeit vor. Sein Vortrag hat den Titel „Gemeinsam Lösungen finden – Das Bildungsnetzwerk“.

    Professorin Margrit Stamm vom Forschungsinstitut Swiss Education präsentiert anschliessend in ihrem Vortrag Fakten und Hintergründe aus der Forschung und diskutiert mit Mitarbeitenden der Schoop Gruppe und Joachim Lorch, dem CEO der Hächler Gruppe, Lösungsansätze. Laut der Professorin für Pädagogische Psychologie und Erziehungswissenschaft an der Universität Freiburg ist die berufliche Grundbildung „der geeignete Ort, an dem sich praktische Talente entwickeln können und sich Leistungsexzellenz manifestieren kann. Es gibt viele junge Menschen, die das Zeug dazu haben. Sie rechtzeitig zu entdecken und zu fördern ist die grosse Herausforderung.“

    Um 20 Uhr endet der KMU-Anlass mit einem Apéro riche. Da die Teilnehmerzahl beschränkt ist, bittet die Schoop + Co. AG um Anmeldung bis zum 21. Juni. Die Teilnahme ist kostenfrei.

    Bei Schoop handelt es sich selbst um ein Familienunternehmen, das seit Anfang Jahr von Franziska und Adrian Schoop – und somit der dritten Generation – geführt wird. Franziska Schoop fungiert zusätzlich auch als Verwaltungsrätin der Limmatstadt AG.

  • Westhive nimmt 6,3 Millionen Franken ein

    Westhive nimmt 6,3 Millionen Franken ein

    Die Westhive AG hat eine Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Laut einer Medienmitteilung haben sich Fairway Family Office, MA Ventures sowie weitere private und institutionelle Geldgeber daran beteiligt. Mit den dem frischen Kapital in Höhe von 6,3 Millionen Franken will Westhive neue Co-Working-Standorte erschliessen und die Software für das Management weiterentwickeln.

    Auf dem rasch wachsenden Markt für flexible Büroflächen sei die technologische Infrastruktur der Taktgeber. Den Angaben zufolge werden „der Zugang zu den Locations, die Buchung von Sitzungszimmern, die Vergünstigungen für die hauseigenen Restaurants“ über das Smartphone gesteuert. Die Büros sollen den Nutzern viele Annehmlichkeiten bieten und zweckmässig konzipiert sein. Diese „hohe Convenience“ sei neben der Flexibilität ein entscheidender Vorteil gegenüber herkömmlich gemieteten Büroflächen.

    Die Investitionen bedeuten für das 2017 gegründete Unternehmen nach den Worten von Mitgründer Andreas Widmer „eine ideale Ausgangslage“. Die neuen Aktionäre brächten neben dem Wachstumskapital „grosses Potenzial für Synergien“ ins Unternehmen ein. Westhive-Mitgliedern steht die gesamte Infrastruktur für Co-Working Spaces an allen firmeneigenen Standorten zur Verfügung.

  • Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Die Preise für Wohneigentum sind im April weiter gestiegen, informiert der zur Zürcher SMG Swiss Marketplace Group gehörende Freiburger Immobilienmarktplatz ImmoScout24 in einer Mitteilung. Dem von der Gruppe in Zusammenarbeit mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhobenen aktuellen Swiss Real Estate Offer Index zufolge zogen die Preise für Einfamilienhäuser im April im Vergleich zum März um 0,6 Prozent an. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg um 8,3 Prozent gemessen.

    Die Preise für Eigentumswohnungen legten im April im Monatsvergleich mit 1,4 Prozent noch stärker zu. Gegenüber dem April 2021 haben die Analysten des Index einen Preisanstieg um 8,1 Prozent beobachtet.
    Die Mieten blieben im April hingegen schweizweit sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich fast unverändert. Ein leichter Rückgang bei den Angebotsmieten in der Grossregion Zürich glich dabei Anstiege in der Ostschweiz, der Nordwestschweiz und im Tessin aus.

    Für die Zukunft gehen die Analysten von einer Abschwächung der Preisdynamik für Wohneigentum aus. „De facto steigen seit einigen Monaten die Hypothekarzinsen, was die Finanzierung von Immobilien verteuert“, erläutert Martin Waeber, Managing Director Real Estate, SMG Swiss Marketplace Group, in der Mitteilung. „Je stärker diese Kosten steigen, desto wahrscheinlicher wird eine Beruhigung der Preisentwicklung.“ In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

  • AKB Green Hypothek finanziert Klimabauten

    AKB Green Hypothek finanziert Klimabauten

    Die Aargauische Kantonalbank (AKB) weitet ihr Hypothekarprodukt auf alle umweltfreundlichen Liegenschaften aus. Seit dem 2. Mai finanziert sie laut Medienmitteilung neben selbst genutzten Wohnobjekten auch sämtliche thermoregulierten Renditeliegenschaften sowie Geschäfts- und Gewerbeobjekte mit der zertifizierten AKB Green Hypothek. Das ist aus Sicht der Kantonalbank besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) interessant. „Mit der Produktausweitung auf Geschäfts- und Gewerbeobjekte bieten wir nun auch für KMU eine nachhaltige, attraktive Finanzierungslösung an“, wird Patrick Küng, Bereichsleiter Firmenkunden & Institutional Banking bei der AKB, zitiert.

    Mit der AKB Green Hypothek fördere die AKB die umweltverträgliche Bautätigkeit und unterstütze auf diesem Weg die Reduktion der Treibhausgasemissionen von Gebäuden, heisst es in der Mitteilung der Kantonalbank. Die AKB Green Hypothek bietet bei Laufzeiten von zwei bis zehn Jahren einen deutlichen Zinsvorteil gegenüber den Standardzinssätzen von üblichen Festhypotheken. Die AKB wird voraussichtlich im Verlaufe des Jahres einen weiteren Green Bond zur Finanzierung der AKB Green Hypothek lancieren.

    Im Bericht über die Wirkung vom Green Bond heisst es, 2020 und 2021 sei mit dem nachhaltigen Hypothekarangebot für selbst genutztes Wohneigentum eine Reduktion von rund 490 Tonnen CO2 erreicht worden. Das entspreche den jährlichen CO2-Emissionen von rund 393 neuen, handelsüblichen Personenwagen.

  • Übernahme macht Bauwerk zum Weltmarktführer

    Übernahme macht Bauwerk zum Weltmarktführer

    Die Bauwerk Group habe per Anfang Mai Somerset Hardwood Flooring aus Somerset im US-Bundesstaat Kentucky übernommen, informiert die in der St.GallenBodenseeArea ansässige und international tätige Unternehmensgruppe für Parkett und Sägewerksleistungen in einer Mitteilung. Durch die Übernahme generiere Bauwerk jährlich rund 400 Millionen Franken Umsatz und steige somit zum globalen Marktführer für Qualitätsparkett auf, heisst es dort weiter. Über die finanziellen Details der Übernahme haben die beiden Transaktionspartner Stillschweigen vereinbart.

    Mit der Übernahme will Bauwerk die eigene Präsenz in den USA und Kanada stärken. Die auf Massivparkett spezialisierte Neuerwerbung könne gleichzeitig vom Bauwerk-Fachwissen für Mehrschichtparkett profitieren, schreibt die Bauwerk Group. Auch unter der neuen Eigentümerin soll Somerset Hardwood Flooring als Marke erhalten bleiben. Die Leitung der Marke wird der bisherige Verkaufsleiter von Somerset Hardwood Flooring, Paul Stringer, übernehmen.

    „Mit Somerset Hardwood Flooring haben wir den idealen Partner für die US-Expansion der Bauwerk Group gefunden“, wird Patrick Hardy, CEO und Präsident der Bauwerk Group AG, in der Mitteilung zitiert. „All die Anforderungen, die wir an eine Akquisition gestellt haben, wie eine gute Marktpositionierung, eigene Produktion und die Verbundenheit bezüglich Werten und Mitarbeitenden trifft auf Somerset Hardwood Flooring zu.“

  • FHNW verstärkt Expertise zu digitalem und nachhaltigem Bauen

    FHNW verstärkt Expertise zu digitalem und nachhaltigem Bauen

    Die Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW baut die eigene Expertise in den Bereichen digitales und nachhaltiges Bauen weiter aus. Dazu hat sie zwei neue Professor*innenstellen errichtet, die von fachkundigen Experten mit hohem Praxisbezug und grosser Innovationskraft angetreten werden.

    Fokus Digitales Bauen: Informationsmanagement
    Am 2018 neu gegründeten und seither rasch wachsenden Institut Digitales Bauen wird Lukas Schildknecht ab 1. Mai 2022 als Professor für Digitales Bauen mit Fokus Informationsmanagement antreten. Der Umweltingenieur und Informatiker ist bereits seit fünf Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Dozent an der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik und am Institut Digitales Bauen engagiert. Als Leiter des Produktbereiches Forschung hat er die Projektakquise und Forschungstätigkeit des noch jungen Instituts aufgebaut und hat unter anderem verschiedenste Projekte zu Fragestellungen des Bauinformationsmanagement im Auftrag von öffentlichen und privaten Partner*innen geleitet. In seiner neuen Funktion wird er wie bis anhin Teil der Institutsleitung sein und seinen Schwerpunkt noch stärker auf das Management komplexer Datensysteme ausrichten. «Mich interessieren insbesondere die interdisziplinären Schnittstellen zwischen Informationstechnologien und (digitalen) Bauwerksmodellen. Hier brauchen wir für die Praxis kompatible Lösungen, so zum Beispiel durch gute Integrationsplattformen zur Harmonisierung heterogener Datenquellen», so Schildknecht. Die Baubranche durchlaufe aktuell mit der Einführung von BIM technologische und methodische Entwicklungen, welche in anderen Branchen bereits vor mehr als zehn Jahren erfolgt seien. Es sei daher an der Zeit, das so etablierte Wissen zu transferieren und auf die Baubranche zu spezifizieren, ohne dass das Rad neu erfunden werden müsse. 

    Fokus nachhaltiges Bauen: Ökobilanzen im Bauwesen
    Nebst der Digitalisierung des Bauwesens gewinnt für die Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW auch der Anspruch auf nachhaltige Bauprozesse an Bedeutung. Das vor zwei Jahren neu ausgerichtete Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau unter der Leitung von Barbara Sintzel belegt deshalb mit einer neuen Professorenstelle ein für die Bauwende in der Schweiz wichtiges Themenfeld: jenes der Ökobilanzierung. 

    Für diese Position konnte die Hochschule den Experten für nachhaltiges Bauen und Ökobilanzen, Daniel Kellenberger, engagieren. Der Kultur- und Umweltingenieur war zuletzt Geschäftsleitungsmitglied und Bereichsleiter «Klimaschutz und Energiemanagement» des interdisziplinären Forschungs- und Beratungsunternehmen Intep und hat unter anderem am Aufbau der international renommierten Ökobilanzdatenbank Ecoinvent mitgearbeitet. Mit seiner neuen Position als Professor für Nachhaltiges Bauen mit Fokus Ökobilanzen im Bauwesen strebt er an, die Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW als Kompetenzzentrum für Ökobilanzen in der Baubranche zu etablieren. «In den vergangenen Jahrzenten wurde sehr erfolgreich zum energieeffizienten und klimafreundlichen Betreiben von Immobilien geforscht. Die Umsetzung erfolgt jedoch oft ohne Rücksichtnahme auf die graue Energie und entsprechende Treibhausgasemissionen. Eine konsequente Netto-Null-Strategie ist aber nur dann erfolgreich, wenn auch die Bau- und Baustoffbranche einen Beitrag leistet. Mit Ökobilanzierungen haben wir hierzu ein wichtiges Instrument in der Hand», so Kellenberger. Er tritt die Stelle auf 2. November 2022 an.

    Ruedi Hofer, Direktor der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW, freut sich über den kompetenten Zuwachs und führt aus: «Unsere Hochschule hat mit diesen beiden Stellen einen weiteren grossen Schritt in eine digital gestützte und nachhaltig bebaute Umwelt gemacht. Ich bin stolz auf die grossartigen Erfolge der Institute unserer Hochschule und freue mich, dass wir mit unserer Arbeit sowohl die Aus- und Weiterbildung aber auch Forschung zu wichtigen Zukunftsthemen der Baubranche vorantreiben können».

  • Wohnsiedlung erhält autarke Beleuchtung

    Wohnsiedlung erhält autarke Beleuchtung

    Die Aussenbeleuchtung der Siedlung Moosbühlstrasse in Moosseedorf bei Bern ist nicht mehr vom Stromnetz abhängig, informiert die BKW in einer Mitteilung. Das Berner Energie- und Infrastrukturunternehmen hat hier 27 solarbetriebene LED-Leuchten installiert, die ausreichend Licht auf Treppen und in Hauseingänge werfen, aber möglichst wenig Mensch und Umwelt irritierende Lichtemissionen abgeben. Mit dem von der Gemeinde finanziell unterstützten Projekt statte die BKW „zum ersten Mal eine ganze Siedlung mit nachhaltigen Solarleuchten aus“, wird Projektleiter Simon Jakob von der BKW in der Mitteilung zitiert.

    Die innovative Beleuchtung weise gegenüber herkömmlichen Aussenbeleuchtungen gleich eine ganze Reihe von Vorteilen auf, wird in der Mitteilung weiter erläutert. So können die Lampen nicht nur unabhängig vom Stromnetz betrieben werden, bei Einrichtung und Erneuerung entfällt auch der Aufwand für das Ziehen von Leitungen. Die auf allen vier Seiten der Lampenmasten angebrachten Solarpanele erzeugen auch an lichtarmen Wintertagen genug Energie für den Betrieb der Leuchten. Eine bewegungsabhängige Steuerung hilft zusätzlich beim Einsparen von Energie. „Der Trend hin zu so wenig Licht wie nötig und das höhere Umweltbewusstsein der Bevölkerung machen solare Aussenbeleuchtungen für Siedlungsbewohnerinnen und Eigentümer interessant“, meint Jakob.

  • Wald dominiert Bodennutzung in Städten

    Wald dominiert Bodennutzung in Städten

    Die aktuelle Studie zur Nutzung der Bodenfläche in Schweizer Städten brächte Erstaunliches zutage, schreibt der Schweizerische Städteverband in einer Mitteilung zur gemeinsam mit dem Bundesamt für Statistik erarbeiteten „Statistik der Schweizer Städte 2022“. Den Erhebungen der Analysten zufolge machten Siedlungsflächen 2018 gerade einmal 23,5 Prozent oder 95’000 Hektare der Gesamtfläche der insgesamt untersuchten 170 Schweizer Städte aus. Der grösste Teil städtischen Bodens, konkret 32,3 Prozent, war zum Ende des Untersuchungszeitraums 1985 bis 2018 mit Wald bedeckt. Auch der Anteil der landwirtschaftlich genutzten Fläche fiel 2018 mit 30,9 Prozent deutlich grösser als die Siedlungsfläche aus.

    In den sechs grössten Städten der Schweiz (Basel, Bern, Genf, Lausanne, Winterthur und Zürich) lag der Anteil der Siedlungsfläche 2018 mit 54,2 Prozent allerdings deutlich höher als in der Gesamtrechnung, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Wald und landwirtschaftlich genutzter Boden brachten es hier auf 29,6 beziehungsweise 14,3 Prozent.

    Wachstum haben die Analysten im Berichtszeitraum vor allem beim Wohnareal beobachtet. Es habe zwischen 1985 und 2018 um fast 10’000 Hektare auf 35’000 Hektare zugelegt. Auch die für den Verkehr genutzten und mit Erholungs- und Grünanlagen bebauten Flächen sind im Berichtszeitraum gewachsen. Die von der Industrie genutzten Flächen in den Städten mit mehr als 100’000 Einwohnenden gingen zwischen 1985 und 2018 dagegen um 26 Prozent zurück.

  • Avobis bestätigt Ralf Capeder als Geschäftsführer von Verit Immobilien

    Avobis bestätigt Ralf Capeder als Geschäftsführer von Verit Immobilien

    Die Avobis Group AG hat Ralf Capeder offiziell in seiner Funktion als Geschäftsführer der Verit Immobilien AG bestätigt, informiert das seit Frühjahr 2021 zu Avobis gehörende Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Capender hatte Verit Immobilien seit Anfang November vergangenen Jahres ad interim geführt. Der studierte Jurist und Immobilienökonom ist vor sechs Jahren bei Verit eingestiegen. In den vergangenen Jahren habe Capender dabei erfolgreich den Standort Chur geleitet, heisst es in der Mitteilung.

    „Wir freuen uns sehr über die Ernennung von Ralf Capeder“, wird Sandro Sulcis  in der Mitteilung zitiert. Der Co-CEO von Avobis ist überzeugt, dass Capeder „mit seiner grossen Erfahrung und seinem breiten Netzwerk Verit Immobilien als verlässlichen Partner im Immobilienmarkt weiter stärken und das Unternehmen als leistungsfähiges Standbein innerhalb der Avobis Gruppe positionieren wird“.

    Per Anfang März hat Verit Immobilien seine Geschäftsleitung zudem durch Manuela Gläser-Glänzel verstärkt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Expertin für Immobilienbewirtschaftung soll als Leiterin Bewirtschaftung die operativen Geschicke von Verit Immobilien verantworten. Vor ihrem Eintritt bei Verit Immobilien war Gläser-Glänzel unter anderem für die Intercity Bewirtschaftung AG, Livit, Suva und Wincasa tätig.

  • Zürich ist bei der Kreislaufwirtschaft vorne dabei

    Zürich ist bei der Kreislaufwirtschaft vorne dabei

    Der Zuger Baustoffproduzent Holcim und das New Yorker Medienhaus Bloomberg lancieren das Circular Cities Barometer. Das Barometer für die Kreislaufwirtschaft zeigt die 25 besten Städte, die den Wandel zu einem kreislauforientierten Leben anführen. Nach aktuellen Stand liegen bei der Bewertung von den vier Kategorien Gebäude, kommunale Systeme, städtische Einrichtungen und Strategien derzeit die Städte Seattle, Kopenhagen und Zürich auf den Plätzen eins bis drei.

    „Die Kreislaufwirtschaft ist ein Schlüsselelement, um die Grenzen unseres Planeten einzuhalten und ernsthaft gegen den Klimawandel vorzugehen. Mit der rasanten Urbanisierung unserer Welt stehen die Städte im Zentrum dieses Wandels von einer linearen ‚take-make-waste‘-Wirtschaft hin zu einer Kreislaufwirtschaft ‚reduce-reuse-recycle’“, wird Jan Jenisch, CEO von Holcim, zitiert. Dieses Barometer gebe einzigartige Einblicke in die innovativsten Kreislaufstädte auf der ganzen Welt.

    Das in Zusammenarbeit mit Holcim erstellte Barometer solle „die Aufmerksamkeit darauf lenken, was Städte auf der ganzen Welt kreislauffähig macht. Wir hoffen, dass wir mit diesen Erkenntnissen andere Städte dazu inspirieren können, Massnahmen zu ergreifen, um einen Wandel zu ermöglichen“, wird Lauren Kiel, General Manager für Bloomberg Green bei Bloomberg Media zitiert.

    Mit einem eigenen Algorithmus misst das Circular Cities Barometer den Übergang von 25 Städten von einer linearen zu einer Kreislaufwirtschaft, heisst es in der Medienmitteilung zur Methode. Dabei seien alle Regionen der Welt vertreten.

  • Hälg übernimmt Simeon

    Hälg übernimmt Simeon

    Die Hälg & Co. AG hat die Simeon Haustechnik AG aus Lantsch/Lenz gekauft, wie sie in einer Medienmitteilung informiert. Hälg ist seit 1922 Jahren im Gebäudetechniksektor spezialisiert auf die Installation von Heizungsanlagen und entwickelt Lösungen für das Gebäudemanagement. Durch den neuen Standort gewinne das bis heute in Familienhand tätige Unternehmen mehr Nähe zum Markt und zum Kundenkreis in der Region hinzu. Verbunden sei mit dem Zuwachs zudem eine Verstärkung der Gewerke Sanitär und Heizung, heisst es.

    Simeon unterstützt seit 1993 die Kundschaft mit Service und Sanierung in der Haushaltstechnik sowie bei Sanitär- und Heizungsanlagen. Inhaber Robert Simeon habe mit dem Verkauf an die Hälg & Co. AG die Nachfolge des von ihm gegründeten Unternehmens vollzogen, werde aber seine Tätigkeit in der Beratung und Akquisition fortsetzen.

    Der Firmenkäufer integriert die Simeon Haustechnik AG vollständig. Damit verschwindet der bisherige Firmenname. Unverändert bleiben der Standort und das Team in Lantsch/Lenz, das künftig unter dem Dach der Hälg & Co. AG für die Kundschaft da ist. Damit wird das Netz der Hälg Group von 22 Standorten um eine weitere Zweigstelle erweitert. Die Leitung der Niederlassung übernimmt der langjährige Simeon-Mitarbeiter Mike Müller.

  • ETH-Forschende bauen Kuppel aus Bauabfällen

    ETH-Forschende bauen Kuppel aus Bauabfällen

    Eine Gruppe Forschender des Circular Engineering for Architecture Labs (CEA) an der ETH haben aus Bauabfällen eine Kuppel gebaut. Ziel des Projektes um die Assistenzprofessorin Catherine De Wolf am Departement Bau, Umwelt und Geomatik war es, Vorteile der Kreislaufwirtschaft sowie der Digitalisierung für die Baubranche aufzuzeigen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Dabei sollten die Wissenschaftler den gesamten Wiederverwendungszyklus von Baumaterial einmal durchlaufen – von den Abbauarbeiten über das Design eines neuen Gebäudes bis hin zu dessen Bau. Vor dem Abriss eines Autolagerhauses in Genf sammelten sie unter Anleitung von Abbruchspezialisten dafür brauchbare Altbauteile.

    Die Teile lagerten und verbauten sie auf dem Campus Hönggerberg mit Hilfe eines selbst programmierten Algorithmus. Dieser berechnete selbständig die optimale Geometrie und die Dimensionen des Holzvorrats, um ihn möglichst effizient zu nutzen. „Ziel war, das Computerprogramm so zu konzipieren, dass es nicht die grössten Balken in kleine Stücke verschneidet und möglichst wenig Reste übrigbleiben“, wird Doktorand Matthew Gordon in der Medienmitteilung zitiert.

    In einer Datenbank speicherten die Teilnehmenden ausserdem Informationen zu jedem Bauteil, welches mit einem QR-Code gekennzeichnet wurde. Die Idee des Prototyps: Architekten könnten darüber herausfinden, „wann welche Materialien aus Abrissobjekten verfügbar sind, und diese in Neubauten einplanen“.

    Denn im Projekt stellte sich heraus, dass die Beschaffung von gebrauchten Bauteilen eine der grössten Herausforderungen ist. „Idealerweise würden die Unternehmen frühestmöglich über einen Abriss oder Rückbau informiert, so dass sie gleich mit der Suche nach Abnehmern für die Materialien beginnen können“, wird De Wolf in der Medienmitteilung zitiert. Tatsächlich passiere dies jedoch oftmals kurzfristig.

  • Swiss Life Asset Managers richtet Immobilienfonds nachhaltig aus

    Swiss Life Asset Managers richtet Immobilienfonds nachhaltig aus

    Die Swiss Life Asset Managers AG mit Sitz in Zürich benennt ihren Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) Swiss Properties um. Mit dem Zusatz von ESG in der Fondsbezeichnung und den -dokumenten signalisiert die Vermögensverwalterin ihr Bestreben für mehr Nachhaltigkeit entsprechend der Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren (ESG), heisst es in einer Medienmitteilung.

    Demnach verfolgt das Unternehmen seit 2018 eine Nachhaltigkeitsstrategie. In diesem Rahmen sollen Liegenschaften des Immobilienfonds „schrittweise hinsichtlich ökologischer und sozialer Kriterien sowie Aspekten der guten Unternehmensführung optimiert“ werden.

    Für eine bessere Energie- und CO2-Effizienz sollen fossile Heizanlagen in Bestandsbauten ersetzt und neue Objekte vor dem Kauf auf ihre Nachhaltigkeit geprüft werden. Bei Instandsetzungen und Investitionen will das Unternehmen künftig eine eigens entwickelte Baurichtlinie einsetzen. Sie enthält den Angaben zufolge unter anderem energetische Mindestanforderungen sowie „Vorgaben zum gezielten Einsatz von Gebäudezertifizierungen“.

    Im Umgang mit Mietern will Swiss Life Asset Managers soziale Standards einführen. Laut Medienmitteilung äussert sich das in regelmässigen Umfragen zu ihrer Zufriedenheit. Ausserdem sollen sie über Nachhaltigkeitsthemen informiert werden.