Kategorie: Trends

Trends – Immobiliennews zu Innovationen, Marktentwicklungen & Zukunftsthemen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Neues Recyclingzentrum setzt auf Kreislaufwirtschaft

    Neues Recyclingzentrum setzt auf Kreislaufwirtschaft

    Die Stadt Zürich plant die Einrichtung eines nachhaltigen, innovativen Recyclingzentrums auf dem Juch-Areal in Zürich-Altstetten. Es soll den Recyclinghof Hagenholz ersetzen. Für die Umsetzung des Projekts hat der Stadtrat nun einen Zusatzkredit in Höhe von 4,24 Millionen Franken gesprochen, informiert das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement der Stadt Zürich in einer Mitteilung.

    Bereits der Bau des neuen Recyclingzentrums soll als Pilotprojekt für zirkuläres Bauen dienen. Dabei ist einerseits die Wiederverwendung möglichst vieler Elemente aus der Recyclinghalle Hagenholz und anderer Bauteile in städtischem Eigentum geplant. Zum anderen wird Wert auf eine einfache und unabhängige Erneuerung von Bauteilen des neuen Recyclingzentrums gelegt.

    Auch das Betriebskonzept des Zentrums ist an Prinzipien der Kreislaufwirtschaft ausgerichtet. Dabei ist geplant, Entsorgungsgüter soweit wie möglich zu reparieren und der Wiederverwendung zuzuführen.

    Das neue Recyclingzentrum auf dem Juch-Areal soll Ende 2026 in Betrieb genommen werden. Zu einem späteren Zeitpunkt will die Stadt Zürich auch den Recyclinghof Werdhölzli durch ein gleichwertiges Recyclingzentrum in Zürich-Nord ersetzten, erläutert das Tiefbau- und Entsorgungsdepartement.

  • Super-Core-Wohnimmobilien für Rendite und Nachhaltigkeit

    Super-Core-Wohnimmobilien für Rendite und Nachhaltigkeit

    Um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen, muss die Welt gemäss Pariser Klimaabkommen bis 2050 klimaneutral werden. Bei der Senkung des CO2-Ausstosses kommt Immobilieninvestoren eine wichtige Rolle zu. Denn nach Angaben des World Green Building Council verursachen Gebäude beim Betrieb und Bau rund 40 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen.

    Das 2050er-Klimaziel stellt eine grosse Herausforderung dar, weil es tiefgreifende Massnahmen im Gebäudebereich erfordert. Zugleich bietet es aber auch Chancen, insbesondere wenn es um nachhaltigen Wohnraum in gefragten Grossstädten geht. In Anlehnung an besonders risikoarme Immobilien in Toplage (Core-Assets) lässt sich in Kombination mit dem Faktor Nachhaltigkeit von einer aufstrebenden Anlageklasse „Super-Core“ sprechen.

    Anlageentscheidungen werden zunehmend nicht mehr nur auf Basis von Renditeerwartungen, sondern auch anhand von Umwelt-, Sozial- und Unternehmensführungsaspekten (ESG-Kriterien) getroffen. Daher unternehmen Fondsmanager grosse Anstrengungen, um Nachhaltigkeitskriterien zu erfüllen und transparent zu kommunizieren. Viele Mittel fliessen in die Optimierung der ESG-Profile potenzieller Investments, beispielsweise in Form von Green-Building-Zertifizierungen oder der Klimaneutralisierung ganzer Fonds.

    Klar ist aber auch, dass die Branche insgesamt klare Regeln braucht, wenn sie ihr Potenzial zur Bewältigung der Klimakrise voll ausschöpfen soll. Ein entsprechender gesetzlicher Rahmen bietet eine solide Grundlage, um professionelle Investoren auf ihrem Weg zu nachhaltigeren Entscheidungsprozessen zu unterstützen.

    Finanzielle und soziale Rendite

    Diese Entwicklung schafft auch neue Investmentchancen, nicht zuletzt mit der neuen Anlageklasse Super-Core. Wohnimmobilien in etablierten urbanen Regionen mit starkem ESG-Profil sind per se nachhaltig – ökologisch, sozial und wirtschaftlich. Sie sind auch von Natur aus risikoarm, denn gefragte Wohngegenden in attraktiven Städten haben sich historisch als extrem krisensicher erwiesen.

    Super-Core bietet zudem die Möglichkeit, eine soziale Rendite zu erzielen. Grossinvestoren sind in der Lage, digital gestützt grosse Wohnungsbestände effizient und professionell zu verwalten. Damit steigt die Lebensqualität der Bewohner. Sie leben gerne in der Nachbarschaft und ziehen seltener um. Dies gilt umso mehr, wenn soziale Infrastruktur wie Kindertagesstätten, Grünflächen und Nahversorgungsangebote schon in der Bauphase fest integriert werden. Die Investoren wiederum profitieren von der geringeren Mieterfluktuation, einem höheren Vermietungsstand und einem insgesamt nachhaltigeren Umfeld.

    Super-Core bedeutet auch, Gebäude gemäss moderner Nachhaltigkeitskriterien zu errichten. Neue naturnahe Materialien sowie zunehmend beliebte Methoden wie z.B. die Modular-Bauweise können sowohl den CO2-Ausstoss als auch die Bauzeit- und kosten massiv senken. Dabei werden die Komponenten in Fabriken hergestellt und dann vor Ort zusammengesetzt.

    Es geht nicht nur um ESG

    Den Blick auf Neubauten zu verengen, wäre allerdings falsch. Die allermeisten Häuser, in denen wir in den nächsten 50 Jahren leben werden, sind bereits gebaut. Die nachhaltige Sanierung bestehender Gebäude wird darum immer wichtiger. Zwar ist jedes Gebäude anders, trotzdem gibt es viele Möglichkeiten, mit relativ geringen Kosten spürbare Ergebnisse zu erzielen. Zu den einfachen Massnahmen gehören etwa Änderung der Beleuchtung, , Lüftung und  Dämmung, moderne Wärme- und Wasserversorgung und Photovoltaikanlagen. Greenwashing und Sanierung nur der Mietsteigerung willens sind dabei unbedingt zu vermeiden. Investoren wie Mieter würden dagegen zurecht aufbegehren.

    So wichtig Nachhaltigkeit auch ist, die Attraktivität von Super-Core-Wohnimmobilien liegt ebenso sehr in ihrer finanziellen Sicherheit. Abgesehen vom Bereich Logistik hat sich kein anderes Immobilienmarktsegment in den letzten Jahren als so stabil in Bezug auf Cashflow und Bewertungen erwiesen wie Wohnimmobilien. Die neue Anlageklasse Super-Core ist eine echte Bereicherung für Immobilien-Investoren.

  • digitalSTROM lanciert neues Produkt

    digitalSTROM lanciert neues Produkt

    Die digitalSTROM AG aus Schlieren lanciert ein neues Gerät zur komfortablen Bedienung von Schatteneinrichtungen. Mit der Schatten-Universalklemme GR-KL300 lassen sich laut Medienmitteilung elektrische Rollläden, Markisen, Jalousien und auch Vorhänge digital öffnen und schliessen. Dies geschieht über digitalSTROM-Kommandos. Diese können auch von einer Smartphone-App gegeben werden. So können gewünschte Beschattungspositionen aus der Ferne aufgerufen werden.

    Die verschiedenen Beschattungstypen, etwa die Höhe von Jalousien, sind laut der Produktbeschreibung frei mittels Software konfigurierbar. Über die Stromleitung im Haus können mehrere Installationen intelligent im digitalSTROM-System vernetzt werden. So ist die gemeinsame Steuerung mehrerer Beschattungsgeräte in einem Raum oder der gesamten Wohnung oder Haus möglich.

    Mit GR-KL300 kann das Öffnen und Schliessen über einen digitalSTROM-Taster gesteuert und nach Wunsch automatisiert werden. Je nach Tageszeit, Wetterlage oder als Anwesenheitssimulation kann eine bestimmte Einstellung gewählt werden.

    Der Antrieb der Jalousien oder der anderer Anlagen kann auch direkt über Taster ohne digitalSTROM bedient werden. Die Installation erkennt automatisch die jeweilige Lage der Beschattungseinrichtung. Und es gibt eine Abschaltung bei angezeigter Überlastung. Das neue Gerät ist nach Angaben von digitalSTROM ab dem 15. April im Handel.

  • Coop baut neue Solaranlage auf Einkaufszentrum

    Coop baut neue Solaranlage auf Einkaufszentrum

    Die Detailhandelsgenossenschaft Coop hat eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Einkaufszentrums Fribourg Süd installiert. Damit hat Coop seit 2016 insgesamt 60 Solaranlagen auf den Dächern seiner Supermärkte, Einkaufszentren, Produktionsbetriebe und Verteilzentralen gebaut, heisst es in einer Medienmitteilung. Das Engagement ist Teil einer neuen Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens mit Hauptsitz in Basel.

    Die neue Anlage in Villars-sur-Glâne ist mit 4300 Quadratmetern eine der bislang grössten bei Coop. Alle Anlagen zusammen ergeben eine Fläche von 115‘000 Quadratmetern Solarzellen. Sie produzieren 19 Millionen Kilowattstunden Strom im Jahr. Das entspricht den Angaben zufolge dem jährlichen Stromverbrauch von 5800 Haushalten.

    Coop versorgt mit dem Strom seine eigene Infrastruktur in den Verkaufsstellen, darunter Kühlregale und die Beleuchtung. So nutzt der Standort Fribourg Süd 90 Prozent seines Solarstroms.

    Coop will perspektivisch zu 100 Prozent auf Strom aus erneuerbaren Energiequellen umsteigen. Im Zuge ihrer Nachhaltigkeitsstrategie will die Genossenschaft ausserdem ihren direkten CO2-Ausstoss bis 2026 um 20 Prozent reduzieren. Weiterhin will Coop den Warentransport per Bahn weiter ausbauen und Projekte zur Reduktion von Kohlenstoffdioxid entlang der Lieferketten umsetzen.

  • Steiner AG verkauft Gewerbehaus im Glasi-Quartier

    Steiner AG verkauft Gewerbehaus im Glasi-Quartier

    Die Investmentgesellschaft Edmond de Rothschild Real Estate SICAV aus Genf hat das Haus Angelo im neuen Glasi-Stadtteil in Bülach von der Zürcher Totalunternehmerin Steiner, die das Quartier entwickelt, gekauft. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt. Die ersten Ausbauarbeiten haben bereits im November 2021 begonnen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Als langjährige Mieterin wird die Stiftung Wisli einziehen. Die gemeinnützige Sozialinstitution will eine Cafeteria und eine Bäckerei im Erdgeschoss betreiben. Des Weiteren belegt das digital health center, ein Zentrum für digitale Innovation im Gesundheitswesen, Räume. Insgesamt sind mehr als 80 Prozent der 6576 Quadratmeter umfassenden Gewerbefläche vermietet.

    Ab Sommer soll das neue Quartier mit seinen 21 Neubauten auf einem 42‘000 Quadratmeter grossen Areal der ehemaligen Glashütte Bülach nach und nach zum Leben erwachen. Nach Abschluss aller Arbeiten soll das Quartier 1500 Menschen 560 Wohnungen sowie mehr als 20’000 Quadratmeter Gewerbefläche zum Leben und Arbeiten bieten.

  • Amberg Engineering erhält Auftrag von der Deutschen Bahn

    Amberg Engineering erhält Auftrag von der Deutschen Bahn

    Amberg Engineering hat bei der Auslosung einer Planung für die Neubau-Bahnstrecke zwischen Innleiten und Kirnstein bei Rosenheim in Bayern gewonnen. In einer Arbeitsgemeinschaft mit Obermeyer Infrastruktur soll das Beratungsunternehmen mit Sitz in Regensdorf den Auftrag der Deutschen Bahn (DB) im Projekt Brenner Nordzulauf bearbeiten, heisst es in einer Medienmitteilung. Beide Unternehmen arbeiten bereits in einem laufenden Projekt am Brenner Basistunnel zusammen.

    Der Planungsabschnitt Innleiten-Kirnstein im Schienennetzausbauprojekt Brenner-Nordzulauf umfasst unter anderem die Planung der beiden Tunnel Ringelfeld und Steinkirchen inklusive der tunneltechnischen Ausstattung, die Planung der Schienen und Strassen sowie die Planung für den Neubau von Überführungsbauwerken, Trögen, Schallschutzwänden und Stützbauwerken.

    Dabei kommt der digitale Prozess Building Information Modelling (BIM) vertraglich verpflichtend zum Einsatz. „Wir freuen uns sehr, unsere Planungsexpertise in einem solch exponierten DB-Gesamtplanungsprojekt zeigen zu können. Zudem können wir zusammen mit den Projektbeteiligten gemeinschaftlich die BIM-Methodik in der Infrastrukturplanung weiterentwickeln“, wird Christoph Heiter, Ingenieur bei Obermeyer Infrastruktur, zitiert.

  • Gebäudetechnik für größtes UPS-Verteilzentrum in Europa

    Gebäudetechnik für größtes UPS-Verteilzentrum in Europa

    Apleona Wolfferts ist mit den Gewerken Heizung, Kälte und Lüftung sowie Brandschutz für die jüngste Ausbaustufe des Fracht- und Umschlagszentrums des Paketdienstleisters United Parcel Service (UPS) am Flughafen Köln-Bonn beauftragt worden. Das 2005 errichtete, in Europa größte UPS-Drehkreuz, wird momentan durch vier mehrgeschossig angelegte Abfertigungshallen mit einer Fläche von jeweils 6.000 Quadratmetern und einer Raumhöhe von bis zu zehn Metern sowie drei siebenstöckige Bürotürme erweitert. Die Fertigstellung soll bereits im August 2022 erfolgen.

    Neben den HKL-Anlagen stattet die Apleona-Tochter die neuen Abfertigungshallen auch mit Entrauchungsanlagen aus. Zusätzlich installiert sie in den Bürotürmen die Sanitäranlagen und erbringt darüber hinaus die Ausführungs- und Montageplanung sowie Koordination sämtlicher weiterer gebäudetechnischer Gewerke. Auftraggeber für den Großauftrag ist der Generalunternehmer, die Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH. Bauherr ist UPS.

    Geschäftsführer der Apleona Wolfferts, Horst Kever: „Solch komplexe Bauprojekte sind durch den eng getakteten Zeitplan und die Größe der Gebäude baulogistisch herausfordernd. Das sensible Flughafengelände erhöht durch explizite Sicherheitsregelungen die Anforderungen zusätzlich. Das gilt für das gesamte Bauteam und Apleona Wolfferts hat durch die beauftragte Koordination eine Schlüsselrolle inne, die wir durch Professionalität, Termintreue, und Engagement erfüllen.“

  • Patron Capital und Sonar Real Estate erwerben Frankfurter „Prisma“

    Patron Capital und Sonar Real Estate erwerben Frankfurter „Prisma“

    Ziel von Patron Capital und Sonar Real Estate ist es, das 2001 errichtete und seit Anfang 2022 durch Auszug des einzigen Mieters leerstehende Landmark-Bürogebäude neu zu positionieren. Dazu wird das 42.450 Quadratmeter Mietfläche umfassende Gebäude nach Abschluss der Konzeptionierungs- und Planungsphase unter Nachhaltigkeitsaspekten modernisiert. Im Rahmen dessen wird auch die Gebäudetechnik – insbesondere die Klimatechnik – auf den neusten Stand gebracht, um den künftigen Mietern hochmoderne und nachhaltig konzipierte Büroflächen bereitstellen zu können. 

    Die Flächen im Erdgeschoss, inklusive der offenen Lobby, sollen für die Öffentlichkeit geöffnet werden. Das soll den Wandel des ehemaligen Bürostandorts „Niederrad“ hin zum „Lyoner Quartier“ durch Gastronomie- und Fitnessangebote unterstützen.

    Holger Hosang, Managing Partner von Sonar Real Estate, kommentiert: „Die Beachtung und Umsetzung der ESG-Kriterien bei Revitalisierungen und Projektentwicklungen gehört inzwischen zu unserer Unternehmensphilosophie. Dabei achten wir nicht nur auf ökologische Aspekte, sondern zunehmend auch auf den sozialen Impact unserer Projekte und haben das entsprechende Experten-Know-how im eigenen Haus. Das ‚Prisma‘ ist dabei aufgrund der Architektur und der Größe ein besonders spannendes Projekt an einem exzellenten Mikrostandort innerhalb des Lyoner Quartiers. Wir wollen für die zukünftigen Mieter den Landmark-Charakter der Immobilie erhalten und diese gleichzeitig zu einem modernen sowie ESG-konformen Gebäude weiterentwickeln.“

    Christoph Ignaczak, Senior Partner von Patron Capital, ergänzt: „Mit Sonar haben wir einen Mitgesellschafter an unserer Seite, mit dem wir unsere Manage-to-ESG-Strategie vollumfänglich und vom ersten Tag an umsetzen können. Das Ziel ist es, ein hochmodernes und attraktives Büroobjekt, das zugleich ein lebendiger Ort ist, zur Verfügung zu stellen – und dies an einem Standort, der sich in den letzten Jahren sehr erfreulich weiterentwickelt und diversifiziert hat. Wir sind fest davon überzeugt, dass die künftigen Mieter unser Konzept honorieren werden.“

    Ashurst LLP hat die Käufer- und Taylor Wessing die Verkäuferseite in juristischen Fragen begleitet. Für Patron Capital und Sonar Real Estate haben außerdem Noerr die steuerliche und Witte Projektmanagement die technische übernommen. Colliers war auf Seiten des Verkäufers als exklusiver Transaktionsberater beauftragt. 

    Die Finanzierung wird von der HSBC gestellt. Patron wurde bei der Erstellung des Finanzierungskonzepts von Laurus Property Partners beraten. Ein hierfür notwendiges Wertgutachten hatte zuvor BNP Paribas Real Estate erstellt. 

  • Swiss TPH eröffnet Neubau im BaseLink-Areal

    Swiss TPH eröffnet Neubau im BaseLink-Areal

    Das Swiss TPH vereint seine bisher auf sieben Liegenschaften verteilten Abteilungen in einem Neubau auf dem BaseLink-Areal. Am 1. April ist das von den Basler Architekten Kunz und Mösch realisierte Gebäude namens Belo Horizonte offiziell eröffnet worden. Auf fünf Geschossen bietet es auf einer Fläche von rund 13’000 Quadratmetern 725 moderne Arbeits- und 150 Laborplätze. Insgesamt sollen auf dem Areal laut einer Medienmitteilung bis zu 10’000 neue Arbeitsplätze entstehen.

    In ihrer Ansprache hat Staatssekretärin Martina Hirayama gesagt, „das Institut leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Gesundheit der Menschen in der Schweiz und auf der ganzen Welt und treibt die Innovation voran“. Den Angaben zufolge ermöglicht der Neubau „attraktive Formen der interdisziplinären Zusammenarbeit, um globale Herausforderungen anzunehmen und Lösungsansätze partnerschaftlich anzugehen“.

    Der Direktor des Swiss TPH, Jürg Utzinger, bezeichnete die Eröffnung als einen historischen Tag für das Swiss TPH: „Knapp 80 Jahre nach unserer Gründung – ursprünglich als dreijähriges Provisorium angedacht – dürfen wir dieses tolle Gebäude unser neues Zuhause nennen.“ Damit sei „die Transformation vom ,Tropeli‘ zum ,Swiss TPH‘ vollbracht und wir können unsere Mission noch konsequenter vorantreiben“.

    Das neue Swiss TPH ist laut Nicole Nüssli-Kaiser, Gemeindepräsidentin von Allschwil, „eine wichtige Ankerinstitution“ im BaseLink-Areal, dem aufstrebenden Life Science-Cluster. Er liegt in direkter Nachbarschaft zum Switzerland Innovation Park Basel Area Main Campus, der im Herbst 2022 eröffnet wird. Dort haben sich Unternehmen wie Abbott, Basilea Pharmaceutica, Idorsia, Johnson&Johnson und Skan angesiedelt.

  • Neues Prinzip für das industrielle Flachdach

    Neues Prinzip für das industrielle Flachdach

    Mehr Stabilität unter starken Belastungen

    Durch die wellenartige Struktur der Lichtkuppel F100 W nimmt die Verglasung Belastungen besser auf und verteilt diese gleichmässig weiter. Das führt zu einer besseren Lastabtragung und mehr Steifigkeit, wodurch die Lichtkuppel bei höheren Windgeschwindigkeiten wasserdicht bleibt und mehr Wind und Schnee standhält. Laut Mitteilung von LAMILUX konnte auch die Tragfähigkeit für Schnee erhöht werden, abhängig von der Grösse und Lichtkuppel-Variante, bis zu einem Vierfachen im Vergleich zu bisher am Markt erhältlichen Lichtkuppeln. Die neue Lichtkuppel ist geprüft und getestet auf Widerstandsfähigkeit bei Starkregen mit 8 Litern pro Quadratmeter und Minute sowie gleichzeitigem Orkan bis zu 115 km/h und höchste Hagelwiderstandsklasse HW5. Das bedeutet, dass die wellenförmige Lichtkuppel bis zu 50 mm grossen Hagelkörnern, die aus Himmelshöhe mit einer Endgeschwindigkeit von 111 km/h auf die Lichtkuppel treffen, standhalten kann.

    Mehr Sicherheit bei Wetterextremen

    Gerade weil Wetterextreme unregelmässig und plötzlich auftreten, gilt es insbesondere Dächer vor den Gefahren der Umwelteinflüsse zu schützen. „Wir sehen es als Hersteller von Tageslichtsystemen in unserer Pflicht, unsere Oberlichter an die sich stetig ändernden Einflüsse anzupassen, um Gebäude vorbeugend vor Extremwettereignissen zu schützen. Deshalb war es unser Ziel, die Funktionalität und Stabilität unseres bekannten Oberlichtklassikers noch einmal zu optimieren. So entstand die LAMILUX Lichtkuppel F100 W – mit innovativer Wellenform“, erklärt Niklas Braun, technischer Leiter für den Bereich Tageslichtsysteme der LAMILUX Heinrich Strunz Gruppe.

    Mehr Komfort beim Einbau

    Die Produktneuheit besticht neben technischen Vorteilen durch eine noch leichtere Montage auf dem Dach, denn die konstruktive Verbesserung der Geometrie ohne zusätzliches Material erzeugt kein Mehrgewicht. Angeknüpft an die Tradition der anderen LAMILUX Tageslichtsysteme, wird auch die neue Lichtkuppel F100 W komplett vormontiert auf die Baustelle geliefert. So steht einem unkomplizierten Einbau für Verarbeiter nichts mehr im Wege.

  • JPI Hospitality erwirbt Hotel Rotterdam City

    JPI Hospitality erwirbt Hotel Rotterdam City

    Das Hotel befindet sich in Rotterdam in der Schiekade 658 im aufstrebenden In-Viertel Oude Noorden inmitten der zwei Grachten Spoorsingel und Provenierssingel und in rund 800 Meter Entfernung zum Hauptbahnhof. Oude Noorden zeichnet sich durch attraktive und trendige Einkaufs- und Gastronomieangebote aus.

    Daniel Jelitzka, Gründer der JP Immobilien Gruppe und Beiratsvorsitzender von JPI Hospitality: „Wir engagieren uns in hochwertige, funktionstüchtige Hotels mit Entwicklungspotential an attraktiven Standorten, die wir mit einer klaren Idee und einem zeitgemäßen Branding zu Topdestinationen umgestalten. Rotterdam bietet hier beste Chancen. Die Stadt gilt als aufstrebender Markt und wird heute schon als das ´kommende Amsterdam´ gesehen. Aufholbedarf besteht allerdings noch im Hospitality-Bereich. Mit unserem hippen Hotel werden wir genau in diese Angebotslücke stoßen.“

    Das Gebäude wurde 1940 erbaut und 2008 saniert und umfasst auf rund 5.600 Quadratmeter BGF aktuell 115 Zimmer, eine Brasserie, eine Lobby Lounge sowie einen Frühstücksbereich. Das Hotel verfügt über ein erhebliches Aufwertungspotenzial, wie beispielsweise eine Aufstockung bis zu einer Höhe von 70 Meter und damit einem Ausbau der Zimmerkapazitäten.

    Christian Walter, Global CEO der PKF hospitality group: „Wir verzeichnen in Rotterdam ein großes Potenzial im Gastgewerbe – vor allem im Lifestyle- und Serviced Living-Segment. Die Stadt stand lange im Schatten Amsterdams. Doch seit Jahren ist eine gesunde Emanzipation zu beobachten, beschleunigt durch das Hotelentwicklungs-Moratorium in der niederländischen Hauptstadt. Viele Entwickler, Betreiber und Investoren suchen nun nach Alternativen – und werden fündig. Besonders im Stadtteil Oude Noorden sehen wir ein vielversprechendes Entwicklungsareal. In dem aufstrebenden Viertel ist noch viel Platz für ein spannendes, hippes Lifestyle-Hotelkonzept.“

    Das Hotel Rotterdam erfüllt als City Lifestyle-Hotel mit einem hohen Leisure-Anteil aufs Beste die vom JPI Hospitality Investors Club erwünschten Bedingungen und fügt sich gut in die Reihe der zuletzt akquirierten Hotels ein: „Wir werden hier, wie schon an anderen Standorten zuvor, mit einer klaren Konzeption eine vorhandene Struktur zeitgemäß umgestalten und daraus ein hippes Lifestyle-Hotel entwickeln“, so Lukas Euler-Rolle, Managing Partner und CEO von JPI Hospitality.

    Gebhard Schachermayer, CAM und Hotelexperte von JPI Hospitality hebt hervor, „dass das Hotel dank seiner idealen Lage neben Gästen aus aller Welt auch die lokale Bevölkerung anziehen und damit zu einem lebendigen Treffpunkt werden wird“.

    Rotterdam, die Stadt am Rhein-Maas-Delta, beherbergt den größten Tiefwasserhafen Europas, ist mit dem Zug in etwas mehr als 20 Minuten vom Drehkreuz Schiphol zu erreichen und Sitz globaler Player wie Unilever. „Sicherlich weniger touristisch als Amsterdam ist die Stadt nicht minder interessant und eher als ‚quirky‘, kreativ und freigeistig zu bezeichnen. In der Benelux-Region lassen sich durchaus Vergleiche mit Antwerpen ziehen. Die Stadt bietet eine gute Clubszene und eine Vielzahl spannender Gastrokonzepte und Einkaufsmöglichkeiten – mit dem raueren Charme einer weltoffenen Hafenmetropole“, so Walter abschließend.

  • Catella Group zieht sich aus Immobilienberatungsgeschäft in Deutschland zurück

    Catella Group zieht sich aus Immobilienberatungsgeschäft in Deutschland zurück

    Nach einer strategischen Überprüfung des Geschäftsbereichs Corporate Finance hat Catella beschlossen, seine Aktivitäten in Deutschland zum 30. Juni 2022 zu beenden. Nach der Umstrukturierung wird man sich künftig auf die Bereiche Investment und Asset Management konzentrieren. Mit den Immobilienfonds der Catella Real Estate AG (CREAG) und der Catella Residential Investment Management (CRIM) sowie der Projektentwicklungsgesellschaft Catella Project Management (CPM) wird Deutschland weiterhin der größte Markt für sie sein.  

    Die Catella Gruppe ist einer der führenden Spezialisten für Immobilieninvestments und Fondsmanagement und in 14 europäischen Ländern aktiv. 

  • Zwei Frauen stärken den Vorstand der SVSM

    Zwei Frauen stärken den Vorstand der SVSM

    An der Generalversammlung der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) in Baden haben die Mitglieder am 31. März zwei neue Vorstandsmitglieder gewählt: Jasmina Ritz und Katharina Hopp. Die Generalversammlung fand laut Mitteilung auf der Internetseite der Vereinigung im Rahmen des SVSM Dialog Standortmanagement 2022 im Gartensaal der Villa Boveri in Baden statt. Beim Dialog verfolgten über 30 Personen die praxisnahen Referate zum Standortmanagement in Baden, in der Region Wil und im Oberwallis.

    Mit der Wahl von Jasmina Ritz, Geschäftsführerin der Standortförderung Limmatstadt AG, sind neu drei Limmattaler im siebenköpfigen Vorstand der SVSM. Präsident Beny Ruhstaller ist auch Leiter der Geschäftsstelle der Vereinigung der Grundeigentümer Niderfeld, Albert Schweizer ist SVSM-Gründungsmitglied und Leiter der Standortförderung Schlieren.

    Auf Nachfrage erklärt Ritz zu ihrer Motivation für das Vorstandsamt: „Ich möchte mich für mehr Sichtbarkeit und Bewusstsein für unseren Berufsstand einsetzen, unsere Leistung und Wirkung erkennbarer zu machen. Unsere Arbeit lässt sich nicht auf Firmenansiedlungen reduzieren. Wir sind Gestalter, treiben Projekte voran, bringen Menschen zusammen, öffnen Türen und sind Botschafterinnen für unsere Standorte.“

    Die ebenfalls in den SVSM-Vorstand gewählte Katharina Hopp war bis 2021 als Leiterin Arealentwicklung bei der Standortförderung Baselland tätig. Ab Sommer 2022 arbeitet sie bei AXA Investment Managers als ESG/Asset Management Analyst.

  • SNBS Zertifizierungen in Basel für Nachhaltigkeit

    SNBS Zertifizierungen in Basel für Nachhaltigkeit

    Am 30. März übergab Stefanie Steiner, Projektleiterin der Zertifizierungsorganisation SNBS, das Zertifikat an den Neubau Genossenschaftliches Wohnbauprojekt am Schorenweg in Basel und verdankte die gute Arbeit und Abwicklung der Zertifizierung der Bauherrschaft der Wohnbau-Genossenschaft Nordwest.

    Insbesondere wurde auf die sozialen Werte wie eigener Mehrzweckraum oder Bewohnercafé grossen Wert gelegt. Der SNBS Hochbau ist ein Baustandard, der das Gebäude an sich und den Standort im Kontext seines Umfeldes abdeckt. Er ermöglicht es, die Bedürfnisse von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt gleichermassen und umfassend in Planung, Bau und Betrieb mit einzubeziehen. Voraussetzung hierfür ist die Sicht auf den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie.

    Das aus einem Wettbewerb hervorgegangene Siegerprojekt ist der letzte Baustein zur Schliessung einer Baulücke, welche sich durch den Rückbau eines ehemaligen Novartis-Bürogebäudes am Schorenweg ergeben hat. 94 Wohnungen finden in den Baukörpern Platz, die durch ihre durchlässige Struktur und klar definierten Aussenräume und Durchgänge bestechen. Letztere verbinden die unterschiedlichen Nutzungen der öffentlichen, halböffentlichen und privaten Bereiche. Die Dächer nehmen eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von ca. 230’000kWp auf, die Siedlung bezieht den elektrischen Strom als Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV).

    Durch die zentrale Lage nahe dem Bahnhof, auf die Nutzung abgestimmte Anzahl Parkplätze und die zahlreichen Fahrrad-Abstellplätze können die Vorgaben zur Mobilität aus dem Effizienzpfad Energie eingehalten werden. Eine grosszügige Velo-Einstellhalle und zahlreiche oberirdische Abstellplätze animieren zum Einsatz von treibstofffreien Verkehrsmitteln und unterstützen den Nachhaltigkeitsgedanken der Bauherrschaft und des Kantons. Durch die Berücksichtigung der gesellschaftlichen und ökonomischen Aspekte, welche nebst den energetischen Kriterien bei der SNBS Hochbau Zertifizierung geprüft werden, stellt daher die SNBS Hochbau Zertifizierung eine perfekte Ergänzung zur Minergie-P-ECO-Zertifizierung dar. Als Baustandard ermöglicht es der SNBS Hochbau, die Bedürfnisse von Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt umfassend in die Planung, den Bau und den Betrieb miteinzubeziehen.

  • Uneco stellt aus Holz Benzin und Diesel her

    Uneco stellt aus Holz Benzin und Diesel her

    Die in Sursee ansässige Uneco Energie Schweiz AG installiert derzeit eine Pilotanlage zur lokalen Herstellung synthetischer Treibstoffe aus Biomasse. Die Anlage wird auf dem Areal der beiden Buttisholzer Unternehmen Interspan Tschopp und Toma Holz errichtet. Auf dem zweiten Energie-Apéro des Vereins Energie Hub Buttisholz präsentierte Uneco-Verwaltungsratsmitglied Peter Müller das Projekt.

    Die „putinfreie“ Energie, wie Müller die neue Energieform laut eines Berichts der Wochenzeitung „Anzeiger vom Rottal“ beim Energie-Apéro bezeichnete, soll primär aus Holzresten produziert werden. Dem Verfahren liegt den Angaben zufolge die Technologie der sogenannten Thermochemical Carbon Conversion zugrunde. Dabei werden aus Holz, Biomasse und anderen organischen Abfällen die Kraftstoffe Kerosin, Benzin und Diesel gewonnen. Schliesslich kann auch Aktivkohle hergestellt werden. Diese könne von der Baubranche etwa als Isoliermaterial verwendet werden.

    Ende Jahr soll die Pilotanlage in den Testbetrieb gehen. Auch ihre Erweiterung im kommenden Jahr sei bereits angedacht. Mit dieser Pilotanlage will Uneco zeigen, wie nicht fossile Energie aus dem Labor in die lokale Realwirtschaft kommen kann.

    Der Energie-Apéro wird vom Verein Energie Hub Buttisholz veranstaltet. Die Gemeinde will bis 2035 CO2-neutral und damit bei der Energiewende zu einem Leuchtturmprojekt werden.

  • Präsenz Schweiz ist mit Expo-Auftritt zufrieden

    Präsenz Schweiz ist mit Expo-Auftritt zufrieden

    Mit Ende März ging die Weltausstellung in Dubai nach sechs Monaten zu Ende. Präsenz Schweiz ist mit dem Auftritt der Schweiz zufrieden, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Als Einheit des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) war Präsenz Schweiz für den Betrieb des Schweizer Pavillons während der Expo zuständig.

    Den Angaben von Präsenz Schweiz zufolge hat der Schweizer Pavillon insgesamt 1,7 Millionen Besuchende empfangen. Darunter waren Personen aus rund 100 verschiedenen Nationalitäten. Damit gehörte der Schweizer Pavillon zu den beliebtesten und meist besuchten Pavillons an der Expo.

    Der Schweizer Pavillon diente weiter auch als eine Plattform für den Austausch mit Handelspartnern. Mehr als 50 Unternehmen und 20 institutionelle Partner und Hochschulen haben ihn zu diesem Zweck genutzt. Weiter haben 987 offizielle Delegationen den Pavillon besucht – darunter auch 90 Premierminister, Minister und Gouverneure aus verschiedenen Ländern.

    Eine Umfrage hat gezeigt, dass die Mehrheit einen guten oder sehr guten Eindruck vom Schweizer Auftritt hatte. Der Pavillon habe die Wahrnehmung der Schweiz in Bereichen wie Innovation, Tourismus, Nachhaltigkeit oder Schweizer Produkte zudem positiv beeinflusst.

    Weiter wurde der Schweizer Pavillon mit drei Preisen gekürt: Dem World Expo Award des Magazins „Exhibitor“ als bester mittelgrosser Pavillon, dem „2A Certificate & Veneration and Innovative Achievement Memorial Icon“ im „2A“ Magazin und einer Auszeichnung für Architektur und Landschaft durch die Expertenkommission des Bureau International des Expositions (BIE).

  • Übernahmen treiben Wachstum von Poenina

    Übernahmen treiben Wachstum von Poenina

    Einer Mitteilung der Poenina Holding AG zufolge hat das Gebäudetechnikunternehmen aus dem Glattal im Geschäftsjahr 2021 einen Betriebsertrag in Höhe von 383,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 26,8 Prozent. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im selben Zeitraum um 41,3 Prozent auf 21,2 Millionen Franken zu. Als Reingewinn wurden 16,9 Millionen Franken verbucht, das sind 34,1 Prozent mehr als 2020.

    Als Hintergrund für die Umsatzentwicklung gibt Poenina in der Mitteilung „zwei anorganische Effekte“ an. Zum einen werden hier drei Akquisitionen im Geschäftsjahr genannt. Zum anderen habe sich der im Juni 2020 erfolgte Zusammenschluss mit der Caleira AG erstmals über ein gesamtes Berichtsjahr hinweg ausgewirkt. Die Steigerung der Profitabilität führt Poenina auf „fortlaufende interne Prozessverbesserungen“ und den nachlassenden Einfluss der Pandemie zurück.

    Im Januar dieses Jahres hatte Poenina die Aufnahme von Fusionsverhandlungen mit der auf Elektrotechnik spezialisierten Burkhalter Gruppe kommuniziert. Hintergrund ist die vom Bund vorgesehene Energiestrategie 2050. Sie sieht eine Halbierung des Energiebedarfs in Gebäuden bis zum Jahr 2050 vor. „Im Zuge der konstruktiven Fusionsgespräche“ beantrage der Verwaltungsrat nun die Umsetzung der Fusion, informiert Poenina in der Mitteilung. Dabei soll Poenina in Burkhalter aufgehen und Poenina-Aktien im Verhältnis von 1 zu 0,73 in neu geschaffene Burkhalter-Aktien getauscht werden. Die Zustimmung der Generalversammlungen beider Unternehmen steht noch aus.

  • TSC Real Estate schließt 2021 als bestes Jahr der Unternehmensgeschichte ab

    TSC Real Estate schließt 2021 als bestes Jahr der Unternehmensgeschichte ab

    Die Assets under Management stiegen von ca. 1,5 Mrd. Euro zum Ende 2020 auf ca. 1,6 Mrd. Euro zum 31.12.2021 an, wobei die Zahl der Mitarbeiter im gleichen Zeitraum auf 27 anwuchs. Zudem hat TSC Real Estate Verkäufe im Wert von etwa 530 Mio. Euro begleitet.

    Berthold Becker, Managing Director von TSC Real Estate, kommentiert: „Die Asset-Klasse ‚Gesundheitsimmobilien‘ wird immer differenzierter und komplexer. Diesen fortschreitenden Prozess begleiten wir für unsere Kunden aktiv und unterstützen mit unserer Expertise und Branchen-Know-how bei strategischen Investitionsentscheidungen und dem Management.  Darüber hinaus haben wir ESG bereits früh als Mehrwert stiftende Dienstleistung ausformuliert, inklusive der Entwicklung und Implementierung einer Rating-Struktur, eines eigenen ESG-Reportings und objektspezifischen Maßnahmenkatalogen. Auch wenn wir uns diesbezüglich laufend weiterentwickeln, sind damit bereits heute zukunftsgerecht aufgestellt. Das versetzt uns die Lage, für unsere und die Immobilien unserer Kunden eine individuelle Manage-to-ESG Strategie zu erstellen und transparent umzusetzen.“

    2022 steht für TSC Real Estate sowohl die Initiierung und Auflage von eigenen Investitionsvehikeln für institutionelle Investoren im Bereich Wohn- und Gesundheitsimmobilien als auch die Beteiligung an beziehungsweise der Aufbau von Betreibergesellschaften in den jeweiligen Immobiliensegmenten auf der Agenda.

    Neben organischen Wachstumsoptionen werden in den kommenden Monaten auch Zukäufe geprüft und gegebenenfalls realisiert. Darüber hinaus ist nicht nur der Ankauf von Immobilien im Volumen von ca. 300 Mio. Euro vorgesehen, sondern auch die Weiterentwicklung der vertikalen Dienstleistungsstruktur. Das schließt den Ausbau der Bereiche Property Management und nicht zuletzt Projektentwicklung ein.

  • Steinfels Swiss legt Grundstein für neue Fabrik

    Steinfels Swiss legt Grundstein für neue Fabrik

    Steinfels Swiss hat am 30. März den Grundstein für ihren Neubau in Winterthur gelegt, informiert die auf die Produktion von nachhaltigen Kosmetik- und Hygieneprodukten für Detailhandel, Spitäler und Gastronomie spezialisierte Coop-Tochter in einer Mitteilung. „Mit dem Neubau investieren wir in den Produktionsstandort Winterthur und erweitern unser Angebot im Bereich der Kosmetikprodukte“, wird Christian Koch, CEO von Steinfels Swiss, dort zitiert. „So können wir der steigenden Nachfrage nach Kosmetikprodukten, insbesondere nach nachhaltigen Alternativen, gerecht werden.“

    Im neuen Produktionsgebäude will das Unternehmen seine Kosmetikproduktion erneuern und die Produktion von Waschmitteln neu ausrichten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dabei sollen die internen Warenflüsse automatisiert werden. Das Ende der Bauarbeiten ist für Ende 2023 vorgesehen. Die neuen Produktionsräumlichkeiten bieten Platz für 150 Mitarbeitende.

    Für das Neubauprojekt im Umfang von 35 Millionen Franken hatte Steinfels Swiss das alte Produktionsgebäude einreissen lassen. Der Neubau soll „Massstäbe in Sachen Nachhaltigkeit“ setzen, erklärt das Unternehmen in der Mitteilung. Dabei wird zum einen nach Minergiestandard gebaut. Zum anderen soll ein Grossteil der benötigten elektrischen Energie mit eigenen Photovoltaikanlagen produziert werden. Die für die Produktion benötigte Wärmeenergie wird Steinfels Swiss von den Stadtwerken Winterthur in Form von Abwärme beziehen.

  • Swiss Prime Site – Generalversammlung stimmt allen Anträgen des Verwaltungsrats zu

    Swiss Prime Site – Generalversammlung stimmt allen Anträgen des Verwaltungsrats zu

    Genehmigung des Jahresabschlusses 2021 sowie der Ausschüttung von CHF 3.35
    Der Jahresabschluss 2021 wurde von der Generalversammlung genehmigt. Weiter wurde die vom Verwaltungsrat beantragte Ausschüttung von CHF 3.35 pro berechtigte Namenaktie angenommen. Diese setzt sich zusammen aus einer ordentlichen Dividende aus dem Bilanzgewinn von CHF 1.675 brutto je Namenaktie (CHF 1.089 netto nach Abzug von 35% Verrechnungssteuer) und wird am 30. März 2022 erfolgen (Ex-Datum: 28. März 2022) sowie einer verrechnungssteuerfreien Ausschüttung aus Kapitalherabsetzung durch Nennwertreduktion in Höhe von CHF 1.675 je Namenaktie. Die entsprechende Auszahlung derselben wird voraussichtlich am 13. Juni 2022 erfolgen (geplantes Ex-Datum: 9. Juni 2022).

    Annahme der Vergütungen des Verwaltungsrats und der Gruppenleitung
    Die Generalversammlung hat in einer konsultativen Abstimmung den Vergütungsbericht 2021 der Swiss Prime Site AG angenommen. Darüber hinaus hiessen die Aktionäre in zwei separaten bindenden Abstimmungen die Gesamtvergütung 2022 für die Mitglieder des Verwaltungsrats sowie für die Geschäftsleitung der Gruppe gut.

    Wahl von Brigitte Walter in den Verwaltungsrat und Bestätigung der Mitglieder des Verwaltungsrats
    Neu in den Verwaltungsrat von Swiss Prime Site wurde Brigitte Walter gewählt. Die Aktionärinnen und Aktionäre stimmten für die Wiederwahl der Verwaltungsrätinnen Barbara A. Knoflach und Gabrielle Nater-Bass sowie der Verwaltungsräte Ton Büchner, Christopher M. Chambers, Mario F. Seris und Thomas Studhalter für eine weitere Amtsdauer bis zur Generalversammlung 2023. Ton Büchner wurde als Verwaltungsratspräsident wiedergewählt. Der Prüfungsausschuss setzt sich aus Thomas Studhalter (Präsident), Christopher M. Chambers sowie Brigitte Walter und der Nominations- und Vergütungsausschuss aus Gabrielle Nater-Bass (Präsidentin), Christopher M. Chambers sowie Barbara A. Knoflach zusammen. Den Anlageausschuss bilden Barbara A. Knoflach (Präsidentin), Mario F. Seris sowie Brigitte Walter. Der neue Sustainability-Ausschuss setzt sich zusammen aus Ton Büchner (Präsident) und Barbara A. Knoflach.

  • Andermatt Swiss Alps wächst zweistellig

    Andermatt Swiss Alps wächst zweistellig

    Die Andermatt Swiss Alps Gruppe hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 201,1 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert das für Entwicklung, Realisierung und Betrieb der Feriendestination zuständige Unternehmen in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht diese einem Wachstum um 30 Prozent. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA legte im selben Zeitraum um rund 20 Millionen auf 25,3 Millionen Franken zu. Als Reinergebnis wurde ein Verlust von 8,0 Millionen Franken ausgewiesen. Damit sei das Ergebnis aus dem Vorjahr um 24,4 Millionen Franken verbessert worden, schreibt die Andermatt Swiss Alps Gruppe.

    „Es ist sehr erfreulich, dass wir 2021 unseren Umsatz und die Profitabilität massiv steigern konnten“, wird Gruppen-CEO Raphael Krucker in der Mitteilung zitiert. Zu den guten Entwicklungen haben zum einen im Jahresvergleich um 58 Prozent höhere Immobilienverkäufe im Wert von 122 Millionen Franken beigetragen. Zum anderen wiesen die beiden Hotels der Gruppe, The Chedi Andermatt und Radisson Blu Reussen, aufgrund der Steigerung von Umsatz und Auslastung sowie von der Reduktion von Kosten erstmals ein positives operatives Ergebnis aus.

    Die SkiArena Andermatt-Sedrun habe in der Wintersaison hingegen weiter unter den Folgen der Pandemie und im Sommer unter dem schlechten Wetter gelitten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Konkret fielen die Umsätze der Andermatt-Sedrun Sport AG mit 21,6 Millionen Franken rund 10 Prozent geringer als im Vorjahr aus.

  • Führender Sicherheitstechnikhersteller Telenot steigt voll in den Markt der Zutrittskontrolltechnik ein

    Führender Sicherheitstechnikhersteller Telenot steigt voll in den Markt der Zutrittskontrolltechnik ein

    „Für Unternehmen jeglicher Art als auch für Gebäude der öffentlichen Hand ist es von evidenter Bedeutung, den sicheren Zugang ins Gebäude sowie Personenfluss und Zugangsberechtigungen im Inneren strukturiert und präzise zu steuern. Denn Sicherheit beginnt an der Firmentür“, sagt Hendrik Spering. Der Produktmanager von Telenot gehört zu den Entwicklern des innovativen Zutrittskontrollsystems, der jüngsten Erweiterung im Portfolio des Unternehmens. Nun haben die Spezialisten für elektronische Sicherheitstechnik eine umfassende Ausbaustufe für das System präsentiert.

    Optimale Abläufe für jede Anforderung
    Wie von Telenot gewohnt, besticht hilock 5000 ZK durch höchste Leistungsfähigkeit und Effizienz für jede Gebäudeart. „Bei der Entwicklung hatten wir ein in jeder Hinsicht flexibles System vor Augen, das optimale Geschäftsabläufe und Besucherströme ermöglicht, ganz gleich, ob es sich nun um ein kleines Ladengeschäft, ein Verwaltungsgebäude oder eine grosse Industrieanlage handelt“, führt Spering aus. Besonders praktisch: Durch die VdS-Anerkennung des Steuergeräts als Schalteinrichtung für eine Einbruchmeldeanlage lassen sich Zutrittskontrolle und Einbruchmeldetechnik wirtschaftlich sowie VdS-konform, wie von den Gebäudesachversicherungen gefordert, miteinander verknüpfen.

    Basislizenz ermöglicht umfangreiche Lösungen
    Das Grundprinzip des Zutrittskontrollsystems ist einfach: Jeder einzelne, der in das Gebäude möchte, wird vor dem Zutritt kontrolliert. Ist jemand nicht legitimiert, darf er nicht hinein. Die Komplexität verbirgt sich dabei im Detail: Bei Unternehmen ist es beispielsweise wichtig, dass alle Angestellten das Firmengelände ohne Verzögerungen betreten können. Gibt es jedoch Bereiche, die nur für bestimmte Personengruppen zugänglich sein sollen, muss das gleiche Zutrittskontrollsystem derartige Berechtigungslösungen ebenfalls regeln. Und dies gegebenenfalls mit zeitlicher Beschränkung oder unter anderen vordefinierten Voraussetzungen. Die flexible Konfiguration und Steuerung solcher Berechtigungslösungen in Gebäuden jeglicher Art macht das neue Zutrittskontrollsystem möglich. Dies erleichtert es Nutzern, optimale Geschäftsabläufe oder Besucherströme zu realisieren.

    „In Kombination mit der Verwaltungssoftware compasZ 5500 sowie dem Auswertesteuergerät hilock 5500 mit integrierter Ethernet-Schnittstelle, bieten wir für jede Objektgrösse und -art eine wirtschaftliche Lösung“, so Spering. Ganz einfach lassen sich Funktionszeitmodelle beispielsweise zur Regelung der Ladenöffnung aufstellen. Auch spezielle Routinen für Feiertage stellen für das System kein Problem dar. Beides reduziert den zeitlichen Verwaltungsaufwand deutlich und dient der Sicherheit des Unternehmens. Zudem lassen sich standortübergreifend alle Zutrittsrechte koordinieren – egal ob von einem oder mehreren Standorten aus. Das neue System bietet zudem unzählige weitere Anwendungen wie Bereichswechselkontrolle, Zählfunktionen, Aufzugsteuerung, Toggle-Berechtigungen, Adminverwaltungen, Bildung von Organisationseinheiten und Gruppen. Höchste Verschlüsselungsstandards sorgen dabei für maximale Sicherheit – von der Verwaltungssoftware über das Auswerte- und Steuergerät, den RFID-Leser bis zum Transponder.

    Bereits mit der Basislizenz ermöglicht das Zutrittskontrollsystem den Aufbau einer für viele Anwendungen ausreichenden Lösung. Sollte eine Erweiterung von Funktionen oder Lizenzen notwendig werden, beispielsweise durch die Eröffnung eines neuen Standorts, erfolgt diese ganz einfach durch den Fachbetrieb über den rund um die Uhr erreichbaren Online-Shop von Telenot.

    Zutrittskontrolle mit Chip, Code oder Smartphone Access
    Für den Einsatz vor Ort können Nutzer auf eine grosse Bandbreite an Peripherieprodukten zugreifen. Neben den bekannten cryplock RFID-Lesern hat Telenot ganz neu eine Auswahl mechatronischer Schliesselemente in seinem Programm – Türdrücker, Türbeschläge, Schliesszylinder, Möbelschlösser oder Spindschlösser. Sie verbinden zentral verdrahtete Online-Zutrittskontrollsysteme mit mechanischen Schliessanlagen. Diese neue Art der Zutrittskontrolle bringt viele Vorteile mit sich, wie Spering erläutert: „Die Kosten, die in einem Unternehmen wegen verlorener Schlüssel entstehen, sind beachtlich. Je nach Anlage und Schlüssel können sie leicht einen vierstelligen Betrag erreichen. Bei unserem mechatronischen Schliesssystem muss lediglich der verlorene Transponder gesperrt werden.“ Dies erfolgt einfach und schnell in der Software.

    Flexible Berechtigungsverwaltung
    Auch bei der Verwaltung der Berechtigungen zeigt sich der innovative Charakter des Zutrittskontrollsystems. Beim Credential Data Management (CDM) stehen dem Nutzer zwei Online-Varianten (klassisch verdrahtet oder als Funk-System) sowie ein Offline-System flexibel zur Auswahl. Bei letzterem werden die Zugangsberechtigungen direkt auf die Transponder geschrieben. Da die Komponente keinen direkten Zugang zum Auswerte- und Steuergerät hat (also offline ist), dient der Transponder zudem zur Datenübergabe zwischen Online- und Offline-System. Darüber hinaus lässt sich auch ein Smartphone Access CDM in das System integrieren. In diesem Fall dient eine App auf dem Smartphone als Transponder.

  • Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Ansiedlungen erreichen Vor-Corona-Niveau

    Die Firmenansiedlungen nehmen nach der Corona-Delle wieder zu. Die Greater Zurich Area AG (GZA) als Standortmarketingorganisation von neun Kantonen hat 2021 insgesamt 125 Unternehmen ansiedeln können, ein Zuwachs von 36 Firmen im Vergleich zum ersten Corona-Jahr 2020. Davon kamen laut einer Mitteilung der GZA 42 Unternehmen aus den USA (+20), 19 aus Deutschland (+4), zehn aus Italien (+5) und je fünf aus China (-6), Grossbritannien und Singapur.

    Insgesamt haben die Firmen 582 Arbeitsplätze im Wirtschaftsraum geschaffen, ein Plus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In den nächsten fünf Jahren sollen es insgesamt 1843 Stellen werden.

    Die ICT-Branchen sind mit 42 Unternehmen am stärksten vertreten, gefolgt von den Life Sciences mit 25 Firmen und der Maschinenindustrie mit 18 sowie den Finanzdienstleistungen mit 13 Firmen. Die Life Sciences-Firmen haben 235 Stellen geschaffen, gefolgt von den ICT-Firmen mit 154 Stellen.

    Die Bedeutung der Firmen für den Standort geht aber über die Zahl neuer Arbeitsplätze hinaus. „Wir sprechen gezielt solche Firmen an, die eine hohe Wertschöpfung erzielen und das bestehende Ökosystem stärken“, sagte GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt an einer digitalen Medienkonferenz.

    Zu den neu angesiedelten Firmen gehört etwa Benchling. Der amerikanische Anbieter von Cloud-Lösungen für Biowissenschaften will im Circle am Zürcher Flughafen bis zu 150 Arbeitsplätze schaffen. Das chinesische Pharmaunternehmen Hengrui hat bereits in Basel seinen Europasitz und richtet nun einen Standort für Forschung und Entwicklung in Zürich ein.

    Das deutsche RegTech-Unternehmen targens wird von Schwanden GL aus seine Software für Compliance-Lösungen an Banken in der Schweiz und Liechtenstein verkaufen. Ruedi Becker, der Schweiz-Chef der Tochter der Landesbank Baden-Württemberg, konnte seine Vorgesetzten zusammen mit der GZA von den Vorteilen von Glarus überzeugen.

    Das freut den Glarner Standortförderer Christian Zehnder. Glarus sei bisher stark im verarbeitenden Gewerbe und in der Nahrungsmittelproduktion. „Wir wollen von unserem traditionellen Image wegkommen“, sagte er. „Bei der Ansiedlung von Firmen sind wir aber auf den starken Partner GZA angewiesen, der den Standort international vermarktet.“

    Ähnlich sieht es Sonja Wollkopf Walt: Die Ansiedlung von targens stärke das Ökosystem insgesamt und sende das Signal, dass der Wirtschaftsraum über Zürich und Zug hinausreicht. „In der Greater Zurich Area gibt es für jedes Unternehmen den idealen Standort.“

    Der Greater Zurich Area gehören die Kantone Glarus, Graubünden, Schaffhausen, Schwyz, Solothurn, Tessin, Uri, Zug und Zürich an.

  • Holcim zieht sich aus Russland zurück

    Holcim zieht sich aus Russland zurück

    Der Verwaltungsrat von Holcim hat beschlossen, den Prozess zum Ausstieg aus dem russischen Markt einzuleiten. Wie es in einer  Mitteilung des Zuger Baustoffkonzerns heisst, stehe dies im Einklang mit den Werten des Unternehmens, die auf ein möglichst verantwortungsvolles Handeln zielen. Diese Entscheidung folge einem früheren Beschluss, alle Kapitalinvestitionen im russischen Markt einzustellen.

    Das Gremium bringt seine „tiefe Besorgnis über das tragische menschliche Leid in der Region“ zum Ausdruck. Holcim sei „fest entschlossen, die betroffenen Menschen, Familien und Gemeinden zu unterstützen“.

    Zudem dankt der Verwaltungsrat ausdrücklich allen Kolleginnen und Kollegen, die sich weltweit an der Seite lokaler Nichtregierungsorganisationen für die Bereitstellung von Unterkünften, lebenswichtigen Gütern und medizinischer Versorgung einsetzen und ihre Zeit ehrenamtlich zur Verfügung stellen.

  • Tägi lädt zur Messe Bauen+Wohnen ein

    Tägi lädt zur Messe Bauen+Wohnen ein

    Das Freizeit-, Sport- und Eventzentrum Tägi in Wettingen lädt in diesem Frühjahr nach zweijähriger Pause wieder zur Messe Bauen+Wohnen Aargau ein. Sie findet laut Medienmitteilung vom Donnerstag, 7. April, bis Sonntag, 10. April, statt und präsentiert Angebote rund ums Bauen, Wohnen, Garten und Energie. Mehr als 180 Aussteller präsentieren in vier Hallen sowie auf der Tägerhardstrasse, dem Tägi-Vorplatz und in der Veranstaltungsarena Produkte und Dienstleistungen. Weiter gibt es mehrere Fachvorträge im Limmatraum zu Themen wie Licht, Wärmepumpen, Küchenplanung oder Solarstrom.

    Die Messe ist am Donnerstag und Freitag von 13 bis 20 Uhr und am Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Auf der Zirkuswiese gibt es gebührenpflichtige Parkplätze.

    An diesem Wochenende eröffnet das Tägi auch die Minigolfsaison. Der 18-Loch-Minigolf-Platz ist täglich von 13 bis 20 Uhr geöffnet. Vorausgesetzt, das Wetter ist schön und lässt den Spielbetrieb zu.

  • Klimaneutral bis 2050

    Klimaneutral bis 2050

    Viele Hausbesitzer können sich eine Sanierung nicht leisten. Mit langfristigen Darlehen sollen nun Bauherren unterstützt werden, die ihre Immobilie klimatauglich machen möchten, aber nicht über ausreichend Finanzmittel verfügen oder ihr Geld lieber in ihr Kerngeschäft investieren. So will es zumindest der Staat. Ob und wie das machbar ist, bleibt noch fraglich. Denn die dafür vorgesehenen Finanzinstitute, wie beispielsweise Banken und Versicherungen, sind an Darlehen mit Laufzeiten über mehr als 30 Jahren kaum interessiert. Der Bund will deshalb als Sicherheitsgarant auftreten. In einem Pilotprojekt in Bern soll nun geprüft werden, ob diese Finanzierungsidee realistisch ist.

    Einen anderen Weg schlägt die Zuger Energeek Group AG vor. «Mit Energeek®, das Solar Panel mit Miete für Sie», bringt sie Menschen dazu, in Solarenergie zu investieren, egal ob mit oder ohne Immobilien- oder Grundbesitz. Energeek stellt die Solarpanels und die Immobilienprojekte. Wer investieren möchte, kann ein oder mehrere Panels online kaufen und diese im Anschluss an eine Projektgesellschaft vermieten. Beim Erwerb profitiert der Käufer sofort auch von der Einmalvergütung (EIV), den Fördergeldern des Bundes für Solaranlagen. Die erworbenen Panels werden in einen grösseren Panelverbund integriert, der nachhaltig Strom erzeugt; der Käufer von diesen Panels wird so zum Stromproduzenten durch erneuerbare Energie mit Recht auf Mieteinnahmen. Ein Mindestmietpreis wird beim Vertragsabschluss garantiert. Mietanpassungen nach oben sind dagegen jederzeit möglich. Beispielsweise wenn der Strompreis mit der Teuerung steigt. Die erworbenen Solar Panels können zudem jederzeit zusammen mit dem Mietvertrag und dem dazugehörenden Mietertrag weiterverkauft, vererbt oder verschenkt werden.

    Ein weiterer grosser Vorteil: damit Solar Panels und die Projekte sehr effizient arbeiten, werden wann immer möglich und ergänzend, zu der fest installierten PV-Fläche, Solar-Tracker eingesetzt. Mit diesen werden die Panels nicht fest installiert, sondern drehen sich nach der Sonne. Das heisst, dass zum Beispiel auch Morgen- und Abendsonne optimal genutzt wird. Oder an einem wolkigen Tag die kleinste Wolkenlücke entdeckt und zur Stromproduktion nutzt. Hierdurch wird eine Produktionssteigerung von zusätzlichen + 63% kWh im Durchschnitt erreicht. Dies im Vergleich zu fest installierten Solar Panels.

    Die Energeek Group AG stellt die Projekte, bei welchen Solar Panels gekauft werden können, jeweils auf ihrer Webseite vor. An welches Projekt die erworbenen Panels vermietet werden sollen, kann der Käufer so selbst bestimmen. Zum Angebot steht zum Beispiel derzeit ein Projekt auf einem Pferdehof und Hotel in den Freibergen. Dort errichtet die Gruppe zusammen mit ihren zertifizierten Partnern auf einer Fläche von geplanten 1’590 Quadratmetern Photovoltaik Systeme und versorgt so die Hotel-Gebäudeinfrastruktur, Nachbarn, Wärmepumpe und E-Ladestation(en) mit Elektrizität. Ein Panel kostet bei diesem Projekt momentan etwas mehr als CHF 900, die jährlichen Mieteinnahmen liegen bei CHF 82,50. Eine ansehnliche Rendite also.
    Weitere Infos auf www.energeek.biz

  • Investis wächst profitabel

    Investis wächst profitabel

    Investis hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 216 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die auf Wohnungen im mittleren Preissegment in der Genferseeregion spezialisierte Immobiliengruppe mit Sitz in Zürich in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 21 Prozent.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA vor Neubewertungen legte im selben Zeitraum um 18 Prozent auf 54 Millionen Franken zu. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT zog um 73 Prozent auf 235 Millionen Franken an. Hier ist ein Gewinn aus Neubewertungseffekten in Höhe von 184 Millionen Franken enthalten.

    Der Reingewinn fiel mit 235 Millionen um 99 Millionen Franken höher als 2020 aus. Der Wert des Immobilienportfolios belief sich per Ende 2021 auf 1,735 Milliarden Franken. Zum Jahresende 2020 waren 1,490 Milliarden Franken bilanziert.

    Er sei „sehr stolz auf alles, was seit unserem Börsengang im Jahr 2016 erreicht wurde“, wird Stéphane Bonvin, CEO der Investis-Gruppe, in der Mitteilung zitiert. „Alle Ziele, die wir uns beim IPO gesetzt hatten, wurden übertroffen.“ Zu den guten Entwicklungen haben laut Bonvin sowohl das Geschäft mit Immobilien als auch das Geschäft mit Dienstleistungen für Immobilien beigetragen.

    Für die nahe Zukunft geht Investis von wachsender Nachfrage nach Wohnungen in der Genferseeregion und daraus resultierenden steigenden Preisen aus. Hier will die Gruppe ihr Immobilienportfolio im laufenden Jahr weiter optimieren. Im Geschäftsbereich Immobiliendienstleistungen soll die Digitalisierung vorangetrieben werden.

  • Kanton Zürich lanciert neuen Shop für Geodaten

    Kanton Zürich lanciert neuen Shop für Geodaten

    Das Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich hat einen Shop für Geodaten entwickelt. Nutzer erhalten darüber kostenlosen Zugang zu raumbezogenen Daten im Kanton Zürich und können sie per Knopfdruck bestellen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Mit der neuen Shop-Lösung kommen nun auch nutzungsbeschränkte, also nicht offene Daten, hinzu. Bisher standen den Nutzern kantonale Geodatensätze als offene Behördendaten über den GIS-Browser maps.zh.ch oder einen Geodienst kostenlos zur Verfügung und konnten nur manuell abgerufen werden.

    Im Geodatenshop können insgesamt über 500 Produkte aus dem Geografischen Informationssystem eingesehen und bestellt werden, darunter Daten zu Bauten, Luft, Lärm und Klima. Später sollen auch Daten über Gebäude und Grundstücke, sogenannte Objektdaten der Plattform ObjektwesenZH, hinzukommen.

  • Die SVIT Immobilien-Messe und Digital Day 2022

    Die SVIT Immobilien-Messe und Digital Day 2022

    Vom 18. bis am 20. März fanden die Zürcher Immobilien Tage statt. Unter dem Dach vom frisch renovierten Kongresshaus wurden dort erstmals die «SVIT Immobilien-Messe», der «SVIT Digital Day» und der «Digital Kompass Schweiz» vereint statt. An den drei Tagen waren insgesamt mehr als 2500 BesucherInnen und mehr als 50 Austeller an der Messe.

    Die Austragung der «SVIT Immobilien-Messe» fand bereits zum zwölften Mal statt und war ein voller Erfolg. Aufgrund der intensiven Bautätigkeiten im Wirtschaftsraum Zürich hat die Messe ihren festen Platz in der Agenda der BesucherInnen gefunden. An der «SVIT Immobilien-Messe» wurden Interessierte für Wohneigentum oder Erstvermietungen fündig, denn es werden auch Bestandsimmobilien und Objekte die erst in Planung sind präsentiert.

    Zum dritten Mal, aber zum ersten Mal mit der SVIT Immobilien-Messe kombiniert, fand am Freitag, 18. März 2022 der «SVIT Digital Day» statt. Von rund 40 Ausstellern wurden die neusten digitalen Trends für die Immobilienbranche gezeigt. Sehr spannend waren auch die praxisorientierten Fachreferate von Joel Hadwiger (Sales Manager casavi), Luc Zehnder (Account Executive Intrum AG) und Erich Birchler (CEO BMT AG).

    Der «Digital Kompass Schweiz» ist eine Innovation des SVIT Zürich. Das Tool begleitet Immobilienakteure auf dem Weg in die digitale Transformation, denn die Effizienz eines Immobilienunternehmen hängt stark von seiner Software und ihrer Schnittstellen zusammen. Die Plattform von SVIT zeigt konkret anwendbare Lösungen auf die gezielt auf die Schweizer Immobilienbranche abgestimmt sind.

    Wir freuen uns auf alle kommenden SVIT-Anlässe.

  • Sanierung der Grossüberbauung Webermühle

    Sanierung der Grossüberbauung Webermühle

    368 Mietwohnungen beherbergt die Überbauung Webermühle in Neuenhof. Die auf einer Halbinsel in einer Limmatschlaufe liegende Siedlung wurde auf dem Industrieareal einer ehemaligen Weberei erstellt und konnte 1984 nach zehnjähriger Bauzeit bezogen werden. Vom Architekturbüro Steiger Partner AG geplant und von der Ernst Göhner AG errichtet, bietet die Webermühle mit ihren unterschiedlich hohen Volumen Wohnraum für bis zu 1’500 Bewohnerinnen und Bewohner. Trotz der sehr hohen Dichte zeichnen sich die Wohnungen mit den vier kreuzförmig zueinander angeordneten Hochhauszeilen durch eine überraschende Weitsicht aus. Seit 2008 befinden sich die im Elementbausystem «Göhner 3» realisierten Gebäude im Besitz eines Immobilienfonds von Credit Suisse Asset Management.

    Ökologisch und ökonomisch nachhaltig sanieren
    Gut 40 Jahre nach dem Bezug entsprachen die Wohnungen nicht mehr den heutigen Ansprüchen – weder optisch noch hinsichtlich ihres Komforts. Mit einer Analyse der Bausubstanz startete die Bauherrschaft 2009 die Planung einer umfangreichen Teilsanierung, die zwischen 2012 und 2014 in Etappen umgesetzt wurde. Die Portfoliostrategie von Credit Suisse Asset Management legt grossen Wert auf ökologisch und wirtschaftlich nachhaltige Lösungen. Mit der Modernisierung der Webermühle wollte man zum einen den Wohn- und Grünraum für die Mieterinnen und Mieter attraktiver gestalten und den Wert der Immobilie erhalten. Zum anderen sollte die Gebäudetechnik auf den neuesten Stand gebracht und damit der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden. Ebenso war die bessere Anbindung an den öffentlichen Verkehr ein wichtiges Ziel: So ist der Bahnhof Wettingen seit dem Bau eines neuen Schräglifts im Jahr 2015 innerhalb weniger Minuten zu Fuss erreichbar.

    Wärmeversorgung: Umstieg auf Flusswärme
    Kernstück der energetischen Sanierung ist die Neuausrichtung der Wärmeversorgung. Dazu definierte die Bauherrschaft von Beginn weg ein klares Ziel: Die Wärmeversorgung in der Webermühle sollte künftig zu mindestens 70 % CO2-frei sein. Aufgrund der Grösse der Anlage wollte Credit Suisse Asset Management den Ersatz des Heizsystems mit einem Contractor vornehmen, statt selber Wärme zu produzieren. Die Nachhaltigkeit der von ewz vorgeschlagenen Lösung mit einer Flusswasserwärmepumpe hat die Bauherrschaft auch nach detaillierter Prüfung durch Spezialisten überzeugt.

    Mehr zum Projekt 

    Whitepaper zum Thema Energetische Sanierung
    In Ergänzung zum Praxisbeispiel «Webermühle» bietet das Whitepaper «Energetische Sanierungen als Chance für die Immobilienwirtschaft», das in enger Zusammenarbeit zwischen ewz und dem Forschungs- und Beratungsunternehmen intep entstanden ist, Einblicke in die Relevanz energetischer Sanierungen.

    Mit dem Wissen, dass der Gebäudesektor etwa einen Viertel der Emissionen verursacht, ist es dringend notwendig, dass der Gebäudebestand saniert wird. Denn die wenigen klimafreundlichen und energieeffizienten Neubauten werden keinen grossen Effekt auf den gesamten Sektor haben. Im Moment befinden wir uns in einem Sanierungsstau. Die aktuelle Sanierungsrate von einem Prozent muss verdoppelt werden, damit die Klimaziele erreicht werden können.

    Erfahrungen aus der Praxis zeigen, dass bei Erneuerungsprozessen die energetische Sanierung im Vergleich zu Ersatzneubauten noch zu wenig beachtet wird. Oftmals fehlen den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern grundsätzliche Informationen, die ihnen die ökonomischen, ökologischen und sozialen Potenziale energetischer Sanierungen aufzeigen. Das Whitepaper soll genau dazu einen Beitrag leisten. Es gibt eine grundlegende Übersicht über Dringlichkeit, gesetzlichen Rahmen, Nutzen, Chancen und mögliche Strategien von energetischen Sanierungen.

    Ausgezeichnete Entscheidungsgrundlagen bilden beispielsweise die Ergebnisse einer Ökobilanz (Lebenszyklusanalyse, LCA) und einer Analyse der Lebenszykluskosten (LCC). Diese quantitativen Bewertungsmethoden berücksichtigen den gesamten Gebäudelebenszyklus.

    Die Lebenszyklusanalyse (LCA) zur Ermittlung der Umweltauswirkungen und die Analyse der Lebenszykluskosten (LCC) bieten quantitative Entscheidungsgrundlagen zur energetischen Sanierung. (Quelle: Kellenberger (intep), 2021)

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