Kategorie: Trends

Trends – Immobiliennews zu Innovationen, Marktentwicklungen & Zukunftsthemen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Zühlke unterstützt Zurlinden bei Digitalisierung

    Zühlke unterstützt Zurlinden bei Digitalisierung

    Der Schlieremer Innovationsdienstleister Zühlke entwickelt für die Zürcher Baugenossenschaft Zurlinden ein leistungsfähiges Portfoliomanagement. Laut Medienmitteilung will die Baugenossenschaft ihr Immobilienportfolio mit einem Marktwert von rund 1,5 Milliarden Franken komplett in die Software Nexport ihres langjährigen Partners Aktiva AG aus Zürich integrieren.

    Die bisher bestehende Plattform stosse an ihre Grenzen, heisst es in der Mitteilung. Die Abläufe seien fehleranfällig. Sie basierten allein auf Austausch von Dokument- und Excel-Dateien. Der künftige Auftritt soll die fachliche Kompetenz sichtbar machen sowie den durch Dienstleistungen wie persönliche Beratung für Kunden entstehenden Mehrwert aufzeigen.

    Zühlke ist mit der Weiterentwicklung beauftragt worden. Das neue Portfoliomanagement-Tool soll eine zentrale Datenhaltung und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnerunternehmen ermöglichen. Wichtige Kennzahlen werden berechnet, und Trends und Stammdaten werden visualisiert, heisst es in der Zühlke-Mitteilung. Strategische Entscheidungen könnten aufgrund aktueller Daten getroffen werden. Neue Aufgaben und Strategien würden laufend integriert. Die Lösung könne Kunden als Software-Service angeboten und gemeinsam weiterentwickelt werden.

    Zühlke entwickele die Lösung auf Basis der flexiblen Entwicklungsplattform für Unternehmensanwendungen, Mendix. Spezialisten aus den Bereichen Business-Analyse, User Experience, Low-Code-Entwicklung und Betrieb arbeiten dabei laut der Mitteilung sehr eng mit der Baugenossenschaft Zurlinden und der Aktiva AG zusammen.

  • Schindler setzt Installationsroboter erstmals in Asien ein

    Schindler setzt Installationsroboter erstmals in Asien ein

    Aufzugbauer Schindler bringt seinen Installationsroboter R.I.S.E. jetzt auch im Asien-Pazifik-Raum zum Einsatz. In Schanghai bohrte er unzählige Löcher für die Installation von fünf Fahrstühlen in einem der grössten Geschäftskomplexe der Innenstadt. Auch im Singapurer Wohnbauprojekt Avenue South Residence nahm R.I.S.E. Monteuren diesen Teil der Arbeiten ab. Dort wurden laut einer Medienmitteilung weitere zehn Fahrstühle installiert.

    „Mit Schindler R.I.S.E. machen wir Hochbaustellen sicherer und effizienter“, so Schindlers COO Paolo Compagna. „Der Roboter übernimmt das Bohren von Tausenden Ankerbolzen, die für die Installation von Aufzügen erforderlich sind und trägt so zu mehr Arbeitssicherheit bei. Monteure können ihre Zeit so für anspruchsvollere Tätigkeiten nutzen.“ Dies garantiere eine schnellere und effizientere Projektabwicklung, „was in einer Zeit, in der weltweit viele mit Verzögerungen auf Baustellen konfrontiert sind, noch wichtiger geworden ist“.

    Schindler verweist darauf, dass es diese „bahnbrechende“ Innovation in der Kategorie Innovation Leaders in die engere Auswahl für den Swiss Technology Award geschafft habe. Er gilt als der bedeutendste Innovations- und Technologiepreis der Schweiz.

  • Sika expandiert in Kanada

    Sika expandiert in Kanada

    Sika hat die Übernahme des kanadischen Baustoffzulieferers Sable Marco in einer Medienmitteilung bekanntgegeben. Mit dem Engagement will das in der Spezialitätenchemie tätige Unternehmen den Vertrieb im östlichen Kanada noch erfolgreicher machen.

    Sable Marco ist führend in der Mörtel- und Zementproduktion. Laut Medienmitteilung erzielt das in Pont-Rouge in der Provinz Québec ansässige Unternehmen einen Jahresumsatz von 20 Millionen Franken.

    Der Kundenstamm von Sable Marco passe zum Portfolio von Sika, heisst es. Zudem könne Sika von den „Kontakten zu nationalen und regionalen Baustoffmärkten und Heimwerker-Einzelhandelsketten profitieren“ und mache einen wichtigen Schritt zu einem „neuen Kundenkreis mit hohem Potenzial“.

    Die zementösen Produkte, Mörtel, Polymersande sowie weitere Materialien werden im Grossraum Quebec produziert. Synergien sehen die Unternehmen gemäss der Mitteilung im „Cross-Selling-Potenzial der Produkte, die Sika in den Zielmärkten Waterproofing und Building Finishing“ anbiete. Durch die geografische Lage sieht Sika Chancen für neue Vertriebswege im östlichen Kanada. Zudem sei die steigende Nachfrage nach Polymersand-Produkten einer Zusammenarbeit förderlich.

  • Implenia verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Implenia verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Implenia hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 3,76 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 5,6 Prozent. Er sei damit „trotz Portfolio-Anpassungen und längeren Projektlaufzeiten“ geringer als erwartet ausgefallen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Der Auftragsbestand konnte im Jahresvergleich um 7,7 Prozent auf einen Höchststand von 6,88 Milliarden Franken zum Jahresende 2021 gesteigert werden. Hier führt Implenia die Entwicklung auf „den strategischen Fokus auf grosse und komplexe Projekte“ zurück.

    Als Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies Implenia im Berichtsjahr 114,8 Millionen Franken aus. Im Vorjahr war hier ein Verlust von 146,8 Millionen Franken angefallen. Das Konzernergebnis legte von 2020 auf 2021 von einem Verlust von 132,1 Millionen Franken auf einen Gewinn von 64,0 Millionen Franken zu. An den guten Entwicklungen waren alle vier Geschäftsbereiche von Implenia beteiligt. Für das laufende Geschäftsjahr strebt Implenia ein EBIT von mehr als 120 Millionen Franken an.

    Im Anschluss an den Verlust im Geschäftsjahr 2020 hat das Unternehmen einen umfassenden Transformationsprozess eingeleitet. Diese Transformation sei inzwischen weit fortgeschritten, erläutert Implenia. Das Unternehmen will sich zukünftig weiter auf Bau- und Immobilienleistungen in der Schweiz und Deutschland sowie auf Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte auch in anderen Märkten konzentrieren.

    „Die Steigerung des operativen Ergebnisses um 24 Prozent zeigt, dass wir unsere Transformation konsequent umsetzen“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. „Nach Portfolio-Anpassungen, mit strategischer Ausrichtung auf profitable, komplexe Projekte und dank Value Assurance sind alle Divisionen gut aufgestellt, um die Ertragskraft weiter zu steigern.“

  • Ina Invest blickt auf gutes Jahr zurück

    Ina Invest blickt auf gutes Jahr zurück

    Ina Invest hat im Geschäftsjahr 2021 einen Betriebsgewinn von 14,4 Millionen Franken und einen Reingewinn von 12 Millionen Franken erzielt. Damit habe die 2020 von Implenia abgespaltene Firma einer Medienmitteilung zufolge „wiederum die Erwartungen“ übertroffen. Im vergangenen Jahr belief sich der Betriebsgewinn noch auf und rund 5,5 Millionen Franken und der Reingewinn auf rund 4 Millionen Franken.

    Der Wert des Immobilienportfolios ist seit dem Vorjahr um 19 Prozent auf 435 Millionen Franken gestiegen. Im Januar 2022 wurde auch die Übernahme des Bredella-Areals in Pratteln von der CERES Group abgeschlossen. Damit ist der Wert des Immobilienportfolios zu Jahresbeginn sogar auf 700 Millionen Franken angestiegen. Ina Invest bezeichnet das Bredella-Areal als „eines der interessantesten und grössten Entwicklungsportfolios der Schweiz“ mit grossem Potenzial.

    Das Unternehmen hebt in der Mitteilung auch die gute Entwicklung bei den Lokstadt-Hallen in Winterthur hervor. Die Hallen seien „in kürzester Zeit praktisch vollständig vermietet“ worden. Die Lokstadt in Winterthur und das Bredella-Areal in Pratteln würden exemplarisch die Strategie von Ina Invest verdeutlichen. Diese konzentriere sich auf „Zukunftsorte der 10-Millionen-Schweiz, die sich in den nächsten 20 Jahren komplett neu erfinden werden“.

    Ina Invest schätzt die Marktaussichten weiterhin als „vielversprechend“ ein. Im Jahr 2022 will das Unternehmen weiter wachsen und sich auf die unternehmerische Integration des neu entstandenen Portfolios fokussieren.

  • Eigenheime werden teurer

    Eigenheime werden teurer

    Die zur TX Group gehörende Immobilienplattform homegate.ch hat den gemeinsam mit dem Swiss Real Estate Institute erstellten Bericht „Home Market Price Analysis“ veröffentlicht. Darin wird die Preisentwicklung von Immobilien in den vier Regionen Bern, Genfersee, Nordwestschweiz und Zürich untersucht. Den Ergebnissen zufolge sind die Verkaufspreise von Eigenheimen 2021 gestiegen.

    In der Region Genf lag der Preisanstieg für Eigenheime mit 8,9 Prozent am höchsten. Allerdings waren die Preise 2020 rückläufig. Der Anstieg wird daher als „Nachholeffekt“ beschrieben. Zürich verzeichnet mit 8 Prozent den zweitgrössten Preisanstieg.

    Bei den Preisen für Eigentumswohnungen gilt die Region Zürich weiterhin als die teuerste. Dagegen befinden sich in der Region Genfersee die teuersten Einfamilienhäuser. Allerdings holen auch die Regionen Nordwestschweiz und Bern auf. So sind etwa die durchschnittlichen Einfamilienhauspreise mit 11 Prozent in der Region Nordwestschweiz am stärksten gewachsen, gefolgt von  der Region Bern (9,1 Prozent).

    Im Schnitt sind Preise von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen 2021 um 9 Prozent, respektive um 8,3 Prozent gestiegen. Dies ist laut der Mitteilung die höchste Preisdynamik bei Wohneigentum in den untersuchten Regionen seit zehn Jahren.

    Die Preise von Zweitwohnungen sind 2021 mit 35 Prozent besonders stark gestiegen, nachdem sie im vergangenen Jahr um mehr als 20 Prozent gesunken waren. „Bei Erstwohnungen sind die Preissteigerungen schon erstaunlich, aber bei Zweitwohnungen ist aufgrund der strikten Angebotsbeschränkung durch die Zweitwohnungsinitiative ein Markt geschaffen worden, der sich hervorragend für Immobilienspekulation eignet“, erklärt Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Instituts.

  • Forschende mischen Beton auf der ISS

    Forschende mischen Beton auf der ISS

    Experimente auf der ISS (International Space Station) sollen helfen, die Erhärtung von Beton auch unter Bedingungen der Schwerelosigkeit besser zu verstehen. Letztlich könnten sie dazu beitragen, umweltfreundlichere Zusammensetzungen des Materials zu entwickeln, ohne dass dessen positiven Eigenschaften darunter leiden. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt des Kompetenzzentrums BIOTESC der Hochschule Luzern in Hergiswil, des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt, der Universität Duisburg-Essen und der Universität zu Köln.

    BIOTESC arbeitet im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation ESA. Dieses sogenannte User Support and Operations Center ist eines von vier solcher Zentren der ESA. Es unterstützt Forschende bei der Durchführung der Experimente in der Infrastruktur der ISS.

    Auch das Forschungsdesign für die Experimente auf der ISS stammt aus Hergiswil. Die dort vorbereiteten 64 kleinen Versuchsbehälter mit je unterschiedlichen Mischungen und injizierbarer Flüssigkeit wurden vom BIOTESC getestet, befüllt und verpackt. Da es Pläne für permanente Präsenzen auf Mond und Mars gebe, enthielten einige davon auch Mondstaub, heisst es in einer Medienmitteilung der Hochschule Luzern. Im ESA-Logistikzentrum in Turin wurden die BIOTESC-Container auf Raumfahrtstandards überprüft. Dann wurden sie nach Cape Canavaral geflogen und von dort mit einer Rakete zur ISS befördert.

    Das Experiment wurde am 1. Februar durchgeführt. Zur Erde zurück kommen die Betonproben erst mit dem nächsten Flug im Juli. Unterdessen seien die vom BIOTESC entwickelten Container in Deutschland bereits zum Patent angemeldet. Sie sollen für weitere Versuche in der Schwerelosigkeit verwendet werden, so BIOTESC-Forschungsgruppenleiter Dr. Bernd Rattenbacher: „Darin kann alles Material gemischt werden, das eine feste und eine flüssige Komponente hat.“

  • Zürcher Immobilien Tage 2022

    Zürcher Immobilien Tage 2022

    Die Austragung der Messe findet bereits zum zwölften Mal statt. Aufgrund der intensiven Bautätigkeiten im Wirtschaftsraum Zürich hat die Messe in der Agenda der Branche und des Publikums einen festen Platz. Die SVIT Immobilien-Messe ist für Wohninteressierte die erste Anlaufstelle zu führenden Immobilienanbietern im Grossraum Zürich. Wer auf der Suche ist nach Wohneigentum oder Erstvermietungsobjekten, wird hier fündig. Das Angebot umfasst auch Bestandesimmobilien und Objekte, die sich erst in Planung befinden. Auf der anderen Seite nutzen die Aussteller (Bauträger, Projektentwickler, Vermarkter usw.) die Plattform, um sich persönlicher zu präsentieren als zum Beispiel nur im Internet.

    Auch in diesem Jahr werden wieder alle Aussteller und Besucher vom V-ZUG/Herzog-Bistro kulinarisch und kostenfrei verwöhnt.

    SVIT Digital Day
    Diese Tagesausstellung findet bereits zum dritten Mal als Fachmesse für Profis und Akteure der Immobilienbranche statt. Neu kombiniert mit der SVIT Immobilien-Messe, jedoch mit einem verbundenen, eigenen Ausstellungsbereich. Bereits bei den ersten Durchführungen strömten viele interessierte Mitglieder des SVIT sowie weitere Besucher zur beliebten Fachmesse. Anbieter, User und Interessierte können sich austauschen und den direkten Kontakt zu diversen Softwareentwicklern der digitalen Angebote suchen. Dabei werden die neusten Softwareapplikationen für die Immobilienbranche seitens der rund 40 Aussteller präsentiert. Ein zusätzliches Highlight am «SVIT Digital Day» sind die praxisorientierten Fachreferate (freier Zugang).

    Finden Sie hier den aktuellen Hallenplan und die Aussteller des SVIT Digital Day.

    Digital Kompass des SVIT Schweiz
    Der Digital Kompass Schweiz ist eine Innovation des SVIT Zürich. Dieses Tool begleitet Immobilienakteure auf dem Weg in die digitale Transformation. Dabei soll er unterstützen und auch sensibilisieren, sich mit der digitalen Materie auseinanderzusetzen. Die Effizienz in einem Immobilienunternehmen hängt massgeblich von seiner Software und ihrer Schnittstellen ab. Der Digital Kompass zeigt als interaktiver Ratgeber digitale Handlungsempfehlungen für konkret anwendbare Lösungen auf. Die Plattform svit-digital-kompass.ch ist für jedermann geeignet, der eine Affinität und ein echtes Immobilien-Interesse hat, denn die Software-Lösungen bzw. Produkte beziehen sich gezielt auf die Schweizer Immobilienbranche. Weitere Informationen finden Sie vor Ort.

  • Geplante SBB-Werkstätte im Tessin nimmt Hürde

    Geplante SBB-Werkstätte im Tessin nimmt Hürde

    Die SBB will in Bellinzonas Vorort Arbedo-Castione ein neues Werk bauen. Das Bundesamt für Verkehr hat dafür eine Projektierungszone von rund 150’000 Quadratmetern festgelegt. Dagegen wurden im März 2019 Beschwerden beim Bundesverwaltungsgericht eingereicht. Die Beschwerdeführenden argumentierten mit einer zu hohen Opferung von Fruchtfolgeflächen und wollten zudem einen anderen Standort im Gebiet Bodio/Giornico TI besser geprüft haben.

    Das Bundesverwaltungsgericht hat die Beschwerden nun wegen „mangelnder Legitimation der Beschwerdeführenden“ für unzulässig erklärt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das Urteil kann noch beim Bundesgericht angefochten werden.

    Nach den Plänen der SBB soll das Tessiner Werk bis 2027 fertiggestellt werden. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 580 Millionen Franken. Insgesamt sollen 360 Mitarbeitende und 80 Auszubildende im Werk beschäftigt werden.

  • Zürichholz stockt Aktienkapital auf

    Zürichholz stockt Aktienkapital auf

    Zürichholz gibt Aktien im Wert von 3 Millionen Franken aus. Wie der Holzvermarkter in einer Medienmitteilung schreibt, schafft die Kapitalerhöhung „eine renditestarke, nachhaltige Anlagemöglichkeit“ für qualifizierte Investoren aus der Schweizer Wald-, Holz- und CO2-Wirtschaft“. Das auf Rund- und Energieholz spezialisierte Unternehmen hat nach einer Konsolidierungsphase 2019 eine neue Wachstumsstufe erreicht. Mit dem zusätzlichen Aktienkapital will das Unternehmen in den zukunftsweisenden Geschäftsfeldern Laubholzverarbeitung und Pflanzenkohleproduktion weiter wachsen.

    So baut Zürichholz seit dem Spatenstich im November 2021 für rund 12 Millionen Franken ein neues Betriebszentrum in Illnau ZH, das Ende 2022 in Betrieb gehen soll. Darin vereint seien ein Pyrolysewerk zur Pflanzenkohleherstellung, eine Garage und Werkstatt für den Fuhrpark, eine Holzschnitzelhalle zur Kapazitätssteigerung des Holzkraftwerks Aubrugg, Büros für Zürichholz mit Mietkapazität für Dritte und eine Heizzentrale für den Wärmeverbund Illnau.

    Die steigende Nachfrage nach Holz schlage sich in einer „sehr erfreulichen“ Bilanz des Geschäftsjahrs 2021 nieder. Das Unternehmen geht von einem mittelfristigen Umsatzsprung von 15 Millionen Franken auf 20 Millionen aus.

    Unter den rund 300 Aktionären seien Kanton und Stadt Zürich als grosse Waldbesitzer, was der Aktie „zusätzlich Stabilität und Potential“ verleihe. Der Ausgabepreis beträgt 1400 Franken pro Aktie im Bezugsrecht 2 zu 1. Bezugsrechtshandel wird ausgeschlossen. Die langjährige Dividendenrendite von nominell 5 Prozent soll gehalten werden.

    Holz gewinnt unter Klimaaspekten zunehmend an Popularität. Das gilt für Bauwirtschaft und Industrie, bei der Energieerzeugung und als Pyrolyseholz bei der Bioenergie. Holzaktien seien nicht nur rein finanziell lohnenswert. Eine Investition in die Wald- und Holzwirschaft rentiere sich auch mit Blick auf „Klimawirtschaft und Netto-Null-Verpflichtungen von Unternehmen und öffentlicher Hand“, heisst es. Holz gelte aufgrund seiner hohen CO2-senkenden Wirkung als eine der führenden Negativemissionstechnologien (NET), weil es Treibhausgase aus der Atmosphäre absorbieren und damit minimieren könne.

  • Baumeisterverband plädiert für Ersatzneubauten

    Baumeisterverband plädiert für Ersatzneubauten

    Der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) hat auf seiner Jahresmedienkonferenz seinen Aktionsplan Offensive Modernisierung Gebäudepark vorgestellt. Um die Klimaziele zu erreichen, müsse das Tempo bei der Gebäudesanierung verdreifacht werden, erklärt der SBV in einer Mitteilung zur Medienkonferenz. In seinem Aktionsplan plädiert der Verband dabei vor allem auf Ersatzneubauten. Sie seien „ein integraler Teil der Kreislaufwirtschaft und sparen viel mehr Energie und Schadstoffe ein als alte Gebäude“, heisst es in der Mitteilung.

    Im Aktionsplan fordert der SBV unter anderem die Einrichtung eines Ausnützungsbonus von 30 Prozent für Ersatzneubauten ein. Sie sollten zudem bei der Förderung energetischen Sanierungen gleichgestellt werden. Darüber hinaus plädiert der SBV für eine Grenze bei der Anzahl unter Schutz gestellter Gebäude und für die Gleichstellung der Bedeutung von Verdichtung mit dem Ortsbildschutz. Die noch in Erprobung befindliche Wiederverwertung von Baustoffen sollte zudem „nicht durch Überregulierung ausgebremst werden“, heisst es im Aktionsplan.

    An der Jahresmedienkonferenz ging der SBV auch auf die Lage der Bauwirtschaft ein. Sie habe sich „in den beiden Jahren der Corona-Pandemie als wichtige und stabile Stütze der Schweizer Wirtschaft erwiesen“, heisst es in der Mitteilung. Im vergangenen Jahr sei dabei mit mehr als 91’500 Vollzeitstellen wieder das Niveau von vor Ausbruch der Pandemie erreicht worden.

    Als Risiko für die Branche sieht ihr Verband Lieferschwierigkeiten und gestiegene Preise für viele Baumaterialien an. Von ihnen waren in den vergangenen Monaten sechs von zehn Bauunternehmen betroffen, erläutert der SBV. Die Branche geht auch für das laufende Jahr von hohen Preisen für Baumaterialien aus. Mittelfristig wird zudem ein Zinsanstieg erwartet, der die Attraktivität von Immobilien als Anlageobjekte senken könnte.

  • IWB steigt bei Sympheny ein

    IWB steigt bei Sympheny ein

    IWB beteiligt sich mit 30 Prozent an Sympheny. Das Jungunternehmen mit Sitz in Dübendorf hat eine Software entwickelt, die mögliche Energielösungen für Gebäude in Sekundenschnelle vergleichen kann. Daraus gezogene Erkenntnisse will IWB bei eigenen Planungen zum klimafreundlichen Umbau der Energieversorgung nutzen.

    „Bezahlbarer Klimaschutz braucht optimierte Energieversorgungen“, leitet IWB einen Beitrag auf LinkedIn zum Einstieg bei Sympheny ein. Ihm zufolge will das Unternehmen für Energie, Wasser und Telekommunikation im Kanton Basel-Stadt die Ausgründung der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) mit dem frischen Kapital bei der Weiterentwicklung ihrer Software unterstützen. Man freue sich auf die vertiefte Zusammenarbeit mit den Sympheny-Mitgründern Andrew Bollinger, Matthias Sulzer, Boran Morvaj und Julien Marquant, schreibt IWB.

    Einem Bericht auf startupticker.ch zufolge wurde die Software des erst 2020 gegründeten Jungunternehmens bereits in mehr als 20 grösseren Planungsprojekten verwendet. Zu den Kunden von Sympheny gehörten „unter anderem Energieversorger und Generalunternehmen aus der ganzen Schweiz“, heisst es dort weiter. Die von Sympheny entwickelte Energieplanungssoftware simuliert das zu untersuchende Energiesystem mit einem digitalen Zwilling. Über Algorithmen und standardisierte Geoinformationsdaten (GIS-Daten) können Produktion, Speicherung und Verbrauch von Energie simuliert werden.

  • SVSM lädt zu Dialog über Standortmanagement am 31. März ein

    SVSM lädt zu Dialog über Standortmanagement am 31. März ein

    Die Schweizerische Vereinigung für Standortmanagement (SVSM) lädt am Donnerstag, 31. März, im Rahmen der Veranstaltungsreihe SVSM Dialog zu einer Fachtagung ein. Der Anlass von 15.30 bis 18 Uhr findet laut Medienmitteilung vor Ort in der Villa Boveri in Baden oder virtuell über die Plattform Veertly statt. Auf der Frühlingsveranstaltung des SVSM gebe es praxisbezogene Referate aus dem Oberwallis, der Stadt Baden und der Region Wil. Dabei würden anhand von Fallbeispielen Lösungsansätze und Strategien für die Praxis aufgezeigt und dann über aktuelle Herausforderungen diskutiert. Wer virtuell dazugeschaltet ist, kann über die interaktive Plattform mit diskutieren. Der Anlass sei für Mitglieder der SVSM kostenlos, Nicht-Mitglieder bezahlen einen Unkostenbeitrag von 50 Franken.

    Neben der Dialog-Veranstaltung findet auch die ordentliche Generalversammlung der SVSM in der Villa Boveri statt. Am Dialog teilnehmende Nicht-Mitglieder seien dabei ebenfalls willkommen, heisst es in der Mitteilung des Verbands.

    Zum Programm heisst es, der Leiter Standortförderung der Stadt Baden, Thomas Lütolf, werde die regionalwirtschaftliche Vision Stadtquartier Baden Nord vorstellen. Anne Rombach-Jung, Geschäftsführerin REGIO WIL, spreche über die Zukunft von WILWEST. Esther Schlumpf, Projektleiterin beim Regions- und Wirtschaftszentrum Oberwallis, spreche zu der Frage, ob Governance ein Erfolgsfaktor für die Regionalentwicklung sein kann.

  • PSP Swiss Property wächst profitabel

    PSP Swiss Property wächst profitabel

    Einer Mitteilung von PSP Swiss Property zufolge hat die Zuger Immobiliengesellschaft im Geschäftsjahr 2021 Liegenschaftserträge in Gesamthöhe von 309,64 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 4,5 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBITDA) ohne Liegenschaftserfolge wie Bewertungsdifferenzen belief sich 2021 auf 278,76 Millionen Franken, das sind 2,8 Prozent mehr als 2020. PSP Swiss Property führt das Wachstum vor allem auf im Jahresvergleich gestiegene Mieteinnahmen und höhere Gewinne beim Verkauf von Entwicklungsprojekten und Stockwerkeigentum zurück.

    Als Reingewinn wurden im Berichtsjahr 595,02 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 292,09 Millionen Franken im Jahr zuvor. Hier spielte neben den für das Betriebsergebnis relevanten Faktoren die Aufwertung des Portfolios um 464,9 Millionen Franken die entscheidende Rolle. Zum Stichtag Ende 2021 wurde das Immobilienportfolio von PSP Swiss Property mit 9,13 Milliarden Franken bilanziert.

    Im Verlauf des Geschäftsjahres hat die Immobiliengesellschaft dabei eine Reihe Projekte abgeschlossen und ins Anlageportfolio aufgenommen. In der Mitteilung wird hier unter anderem der Neubau ATMOS in Zürich-West mit einer Fläche von 24’000 Quadratmetern genannt. Vier Anlageliegenschaften seien als Entwicklungsprojekte umklassifiziert und eine Reihe Immobilien erfolgreich verkauft worden, erläutert PSP Swiss Property. Neue Anlageliegenschaften, Areale oder Projekte wurden 2021 nicht erworben.

    Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einem EBITDA ohne Liegenschaftserfolge in Höhe von 285 Millionen Franken aus. Der Fokus soll unverändert auf der Modernisierung ausgewählter Immobilien, den eigenen Entwicklungsprojekten und der Vermietung verbleiben. Nicht-strategische Immobilien will PSP Swiss Property weiter verkaufen, Zukäufe werden vom langfristig in Aussicht stehenden Mehrwert abhängig gemacht.

  • Neue Entwicklung soll Bahnlärm senken

    Neue Entwicklung soll Bahnlärm senken

    Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), der Hochschule für Wirtschaft und Ingenieurwissenschaften des Kantons Waadt und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben gemeinsam neue Rail Pads entwickelt. Diese Bauteile bestehen zumeist aus elastischem Kunststoff und stecken zwischen Schienen und Betonschwellen, wie die Empa in einer Mitteilung erklärt. Sie werden zur Schonung von Schienen eingesetzt.

    Bestehende Rail Pads haben allerdings Grenzen. Insbesondere wenn der Schutz der Schienen stark erhöht wird, führt dies gleichzeitig zu mehr Lärmbelastung. Diese Herausforderung wollen die Forschenden nun lösen. Nach mehreren Tests im Labor erwies sich ein Bauteil mit einem Polyisobutylen (PIB)-Anteil von über 50 Prozent, eingelegt in eine Schale aus einem härteren Ethylenvinylacetat (EVA)-Kunststoff, als die wirkungsvollste Option. Es kann gleichzeitig den Bahnlärm senken und die Schienen schonen.

    In einem nächsten Schritt sollen die neuen Rail Pads im März auf einer Bahnstrecke in Nottwil getestet werden. „Diese Rail Pads lassen sich leicht herstellen. Auf der 100 Meter langen Strecke werden wir fast 400 Stück brauchen“, erklärt Bart van Damme von der Empa-Abteilung Akustik und Lärmminderung. Deshalb sei bereits ein Unternehmen an Bord, das die Herstellung der bereits patentierten Bauteile übernimmt.

  • Zehnder Group übernimmt kanadische Lüftungsfirma

    Zehnder Group übernimmt kanadische Lüftungsfirma

    Die Zehnder Group wird die Akquisition der kanadischen Firma Airia Brands Inc. in diesen Tagen abschliessen. Das hat der Aargauer Experte für Lüftung und Heizkörper jetzt bekanntgegeben. Über den Kaufpreis wurde nichts bekannt. Airia ist in der Entwicklung, Herstellung und im Vertrieb von Lüftungen mit Wärmerückgewinnung tätig. Ihre Produkte werden im Norden des amerikanischen Kontinents unter der Marke Lifebreath angeboten.

    Das Unternehmen beschäftigt den Angaben zufolge rund 150 Mitarbeitende. 2021 erzielte es einen Umsatz von umgerechnet rund 38 Millionen Euro. Der Airia-Sitz in London in der Provinz Ontario soll beibehalten und die Belegschaft einschliesslich des operativen Führungsteams übernommen werden.

    „Die Zehnder Group und Airia – das ist für uns ein perfekter Match“, wird der CEO der Zehnder Group, Matthias Huenerwadel zitiert. „Die Marke Lifebreath steht für gesunde, energieeffiziente und umweltfreundliche Innenraumklimalösungen, genau wie die Marke Zehnder. Mit der Akquisition von Airia bauen wir unsere Marktposition in Nordamerika deutlich aus, und wir sollen in Zukunft noch weiter wachsen“, gemäss dem Unternehmensmotto „Wachstum für Lüftungen – Ernte für Heizkörper“.

    Durch die Akquisition von Airia werde der Anteil des Lüftungsumsatzes am Gesamtumsatz in Nordamerika deutlich erhöht. Die Zehnder Group operiert in Nordamerika von ihrer Niederlassung in Buffalo im US-Bundesstaat New York aus. Weltweit entwickelt und fertigt das Unternehmen seine Produkte in 18 eigenen Werken. Davon befinden sich drei in Nordamerika und weitere drei in China.

  • IKEA expandiert in Chur und im Wallis  

    IKEA expandiert in Chur und im Wallis  

    IKEA eröffnet nach zehn Jahren wieder neue Standorte in der Schweiz. In Chur wird es ein Planungsstudio für Kundinnen und Kunden geben und in Riddes ein Einrichtungshaus gewohnter Grösse. Laut Medienmitteilung soll das 565 Quadratmeter grosse Planungsstudio mit diversen Musterzimmern im Herbst im Steinbock-Shopping-Center in Chur eröffnen. Er soll eine Art Mini-IKEA werden, heisst es weiter. Der Fokus liege auf dem Beratungs- und Planungsservice für Besucherinnen und Besucher sowie Geschäftskunden.

    Gleichzeitig reicht die in Spreitenbach ansässige IKEA Schweiz AG laut der Mitteilung demnächst die Baueingabe für ihr zehntes Geschäft in der Walliser Gemeinde Riddes ein. Nach der Ankündigung eines sogenannten Plan and Order Points in Bern sei der Ausbau der beiden Standorte ein nächster Schritt in der Expansionsstrategie von IKEA Schweiz. In Riddes soll das modernste und grünste IKEA-Einrichtungshaus der Schweiz entstehen. Die Eröffnung ist für den Herbst 2023 geplant. Das Geschäft soll auf rund 23’000 Quadratmetern mit viel Grünfläche ein breites Angebot an nachhaltigen Produkten und Serviceleistungen bieten.

    „Es ist nun zehn Jahre her, seit wir in Rothenburg den letzten IKEA Store in der Schweiz eröffnet und so die Innerschweiz erschlossen haben. Mit dem Planungsstudio in Chur und dem Store in Riddes erschliessen wir zwei neue Märkte in der Schweiz ausserhalb der Städte“, wird Jessica Anderen, CEO und Strategieverantwortliche von IKEA Schweiz, zitiert. Heute verfüge IKEA über neun Einrichtungshäuser in allen Landesteilen sowie ein Verteilzentrum in Itingen BL, das die meisten Online-Verkäufe abwickele.

    Das IKEA-Planungsstudio ist laut der Medienmitteilung das erste Format dieser Art in der Schweiz. Vergleichbare Servicestellen gebe es erst in London, Berlin und Oslo. „Wir sind ebenso erfreut wie stolz, dass IKEA ihr neues Serviceformat nach ausgesuchten Weltstädten nun ausgerechnet bei uns in Chur anbietet“, wird Frederick Widl, Leiter Immobilien bei der AXA, als Vermieter zitiert.

  • Investoren stehen für zentrale Immobilien Schlange

    Investoren stehen für zentrale Immobilien Schlange

    Der Immobilienmarkt 2021 war für Investoren turbulent. So fasst der Immobilienmarktbericht 2022 von CSL Immobilien die Lage im vergangenen Jahr zusammen. Die Preise für zentrale Lagen erreichten Rekordhöhen. Entsprechend sanken die Renditen.

    Als Beispiel für Bieterverfahren, die die Preise für gut an Zentren angebundene Büro- und Wohngebäude auf neue Rekordhöhen treiben, führt CSL Immobilien in einer Medienmitteilung die „Zürcher Goldküsten-Gemeinde“ Zumikon an. Dort hatte die Gemeinde ein leerstehendes Feuerwehrgebäude neben einer Station des Öffentlichen Verkehrs auf 8,7 Millionen Franken schätzen lassen. Verkauft wurde es für rund 21 Millionen Franken. Doch seien erstklassige Immobilien „nach wie vor ohne Alternative“, begründet CEO Yonas Mulugeta diese in Zentren beobachtbare Entwicklung.

    Dagegen verzeichnet die Peripherie steigende Leerstände: In den vergangenen sechs Monaten ist die angebotene Bürofläche im Grossraum Zürich auf 910’000 Quadratmeter (Vorjahr 812’000 Quadratmeter) oder um 12 Prozent gestiegen. Ähnliches zeigt sich in den Wirtschaftsräumen Bern (+14 Prozent) und Genf (+12 Prozent).

    Diese Preisentwicklung habe im vergangenen Jahr in den meisten Segmenten des Investmentmarkts zu neuen Tiefstwerten bei Netto-Anfangsrediten geführt. Dabei sei eher eine Seitwärtsbewegung erwartet worden. So rentierten Wohnliegenschaften erstklassiger Güte im Landesschnitt mit 1,9 Prozent gegenüber 2,35 Prozent im Vorjahr. Top-Büroobjekte fielen mit 1,9 Prozent (Vorjahr 2,35 Prozent) auf das Niveau der Wohnimmobilien.

    Privatpersonen mussten für Eigenheime tiefer in die Tasche greifen. Pandemiebedingt stieg auch die Nachfrage nach grossen Mietwohnungen, die auch Platz für das Homeoffice bieten. Entsprechend stieg im Kanton Zürich der Anteil leerstehender 1- bis 2,5-Zimmer-Wohnungen auf 27 Prozent (Vorjahr 22 Prozent). Über das ganze Land gesehen sank die Leerstandsquote auf 1,54 Prozent (Vorjahr 1,72 Prozent).

  • Jaisli-Xamax stellt Arbeit am Tramdepot fertig

    Jaisli-Xamax stellt Arbeit am Tramdepot fertig

    Jaisli-Xamax hat die Elektroinstallation im Tramdepot der Limmattalbahn fertiggestellt, wie aus einer Medienmitteilung des Dietiker Elektrounternehmens hervorgeht. Ausgeführt wurden im Auftrag der Limmattalbahn AG alle Elektroinstallationen, der Schaltanlagenbau und die Gebäudesystemtechnik. Die Arbeiten hatten im Juli 2020 begonnen.

    Das Tramdepot an der Grenze von Dietikon und Spreitenbach sei 24 Meter breit, 145 Meter lang und elf Meter hoch, heisst es in der Mitteilung von Jaisli-Xamax. Das Arbeiten in solchen Höhen seien sehr herausfordernd und anspruchsvoll für das Installationsteam gewesen, wird Projektleiter Edin Brkic zitiert.

    Die Arbeiten am Depot gehören zur zweiten Bauetappe der Limmattalbahn, die auf 13,4 Kilometern Länge von Zürich-Altstetten über Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach nach Killwangen 27 Haltestellen hat. Die zweite Etappe ab Schlieren Geissweid bis Bahnhof Killwangen-Spreitenbach sowie in der Stadt Zürich zwischen Bahnhof Altstetten und Farbhof soll Mitte dieses Jahres fertig sein. Im Dezember soll die Bahn dann den Regelbetrieb aufnehmen.

  • Strabag ist Aktivpartner am Tag der Ingenieure

    Strabag ist Aktivpartner am Tag der Ingenieure

    Strabag Schweiz wird aktiv am Tag der Ingenieurinnen und Ingenieure teilnehmen und in einem online übertragenen Vortrag ein Pilotprojekt in Küsnacht vorstellen. Beginn ist laut Medienmitteilung des Schlieremer Bauunternehmens am Freitag, 4. März, um 11 Uhr. Der Vortrag geht bis 12:15 Uhr und wird über Microsoft Teams im Internet übertragen. Auf der Internetseite des Engineer’s Day ist dazu der Zugang durch Anklicken ohne vorgängige Anmeldung möglich. Vortragende sind Stijepan Ljubicic, Technischer Gruppenleiter BIM, und Christian Häni, Technischer Gruppenleiter Verkehrswegebau bei Strabag.

    BIM steht für Building Information Modelling und beschreibt das modellbasierte Planen, Realisieren sowie Betreiben von Bauvorhaben, mit dem Anspruch, den Wissenstransfer, die Ergebnisqualität und die Effizienz aller Beteiligten zu optimieren, heisst es dazu von Strabag. Am 4. März stellt die Strabag in dem Live-Vortrag konkret ihr Projekt der Sanierung des Schiedhaldensteigs in Küsnacht vor. Strabag ist Totalunternehmerin und sowohl für die Planung und Bauleitung als auch Ausführung – modellbasiert mittels dem Programm BIM 5D – verantwortlich. In Küsnacht wurde der obere Teil des Schiedhaldensteigs auf sehr engem und steilem Verkehrsraum saniert und die Kanalisationsleitungen ersetzt. Zudem wurden gleichzeitig die bestehenden Gas-, Wasser- und Elektroleitungen der Werke am Zürichsee erneuert.

    Schon vor dem eigentlichen Engineer’s Day findet am Donnerstag, 17. Februar, im JED in Schlieren ein Netzwerkanlass statt. Die Zürcher Regierungsrätin Carmen Walker Späh und Bundesrat Guy Parmelin nehmen daran teil. In einer Podiumsdiskussion sollen laut einer Medienmitteilung der Standortförderung Limmatstadt AG die Qualitäten und die Potenziale von Ingenieurinnen und Ingenieuren verschiedener Disziplinen beleuchtet werden.

  • digitalSTROM stellt neue Produkte vor

    digitalSTROM stellt neue Produkte vor

    Die digitalSTROM AG aus Schlieren wird laut Medienmitteilung auf der Fachmesse Light + Building 2022 zwei Innovationen präsentieren. Zum einen präsentiert der Vernetzungsspezialist die integrierte Lösung für Zugangskontrolle Access Control. Diese besteht laut der Mitteilung aus der voll integrierten Smart Video Doorbell und dem interaktiven 10,1“-Display, dS-Touch. Mit der Video-Türglocke können die Bewohner immer ein Auge darauf haben, wer an der Tür klingelt. Mit dem Display dS-Touch werde erstmals die Zutrittskontrolle in die All-in-One-Lösung von digitalSTROM integriert. Dazu gehört vollständig zentralisierte Automatisierung und Steuerung von Licht, Rollläden, Jalousien, Heizungs- und Lüftungsanlagen und Tastern.

    Die ebenfalls neue Erweiterung dS Energy ermöglicht es Bewohnern mit Photovoltaikanlage, ihre Energiebilanz zu verbessern. Die selbst erzeugte Energie wird damit durch eine intelligente Steuerung zum Boiler oder zur Wärmepumpe geleitet. Dadurch werde auch die Abhängigkeit vom Elektrizitätswerk deutlich verringert, heisst es in der Mitteilung.

    An der Messe vom 2. bis 6. Oktober in Frankfurt nimmt digitalSTROM erstmals wieder seit 2018 teil, um einem internationalen Publikum sein Angebot an Smart Home Lösungen und Innovationen zu präsentieren. „Wir profitieren von der wachsenden Dynamik der Hausautomation und dem stetig steigenden Interesse an digitalSTROM-Lösungen“, wird Peter Lambrechts, Executive Chairman bei digitalSTROM, zitiert. In den schwierigen Jahren für die gesamte Branche habe sein Unternehmen massiv in Forschung und Entwicklung investiert und könne auf der Light + Building neue Produkte und Lösungen präsentieren.

  • Moody’s stuft Swiss Prime Site als guten Schuldner ein

    Moody’s stuft Swiss Prime Site als guten Schuldner ein

    Einer Mitteilung von Swiss Prime Site zufolge hat die Ratingagentur Moody’s der Solothurner Immobiliengesellschaft die Note A3 mit stabilem Ausblick verliehen. SPS sieht damit eine starke Bonität und die eigene strategische Ausrichtung bestätigt. „Das Rating bringt die Überzeugung von Moody’s zum Ausdruck, dass die Swiss Prime Site-Gruppe als umfassende Real Estate Investment Plattform finanziell und strategisch solide aufgestellt ist“, wird Unternehmenschef René Zahnd in der Mitteilung zitiert. Zudem eröffne es der Immobiliengesellschaft „Möglichkeiten, neu bei Bedarf auch international Fremdkapital aufzunehmen“, ergänzt Finanzchef Marcel Kucher.

    Für das A3-Rating von Moody’s seien hauptsächlich „vier Kernelemente“ relevant gewesen, heisst es in der Mitteilung. Als erstes dieser Kernelemente wird dort das qualitativ sehr hochwertige, regional gut verteilte und über stabile Nutzungsarten diversifizierte Immobilienportfolio im Wert von 12,5 Milliarden Franken genannt. Darüber seien die Erweiterung des Geschäftsmodells auf Real Estate Management und die durch die neue Finanzierungsstruktur erlangte finanzielle Flexibilität positiv bewertet worden. Als viertes Kernelement führt die Mitteilung die guten wirtschaftlichen Bedingungen der Schweiz und deren stabilen Immobilienmarkt an.

  • Zurich setzt auf Madaster

    Zurich setzt auf Madaster

    Die Immobilienabteilung von Zurich Insurance Group’s Investment Management testet den Materialpass von Madaster in einem Wohnbauprojekt in Holland, informiert Madaster Schweiz in einer Mitteilung. Im Madaster-Materialpass werden alle im Gebäude verbauten Materialien erfasst. Auf diese Weise wird eine zukünftige Wiederverwertung des Materials möglich gemacht. Zurich will den Gebäudeausweis für zukünftige Entscheidungen über die Entwicklung des eigenen Immobilienportfolios nutzen.

    „Durch die Datentransparenz eines Materialpasses möchten wir mehr über den Impact eines Gebäudes auf Menschen und Umwelt erfahren“, wird Roger Baumann, Chief Operating Officer und Leiter der Produktentwicklung Global Real Estate bei Zurich, in der Mitteilung zitiert. „Wir hoffen, dadurch neue Entscheidungsspielräume für eine signifikante Dekarbonisierung unseres Immobilienportfolios identifizieren zu können.“

    Madaster will die Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobiliensektor stärken. Dazu bietet es auf seiner Plattform digitale Werkzeuge wie Materialpässe und Indizes zur Erfassung des wirtschaftlichen und zirkulären Werts von Gebäuden an. Zudem werden Unternehmen vernetzt, die sich für Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobiliensektor engagieren. „Wir wollen zeigen, dass Gebäude dynamische Systeme sind, deren Werterhalt durch Datentransparenz realisiert werden kann“, erläutert Marloes Fischer, Geschäftsführerin Madaster Services Schweiz, in der Mitteilung.

  • Am Flughafen Zürich eröffnet Europas grösstes Kapselhotel

    Am Flughafen Zürich eröffnet Europas grösstes Kapselhotel

    Capsule hotel hat am 12. Februar ein neues Kapselhotel am Flughafen Zürich eröffnet, informiert das Hotelunternehmen mit Sitz in Luzern in einer Mitteilung. Das neue Hotel mit dem Namen Alpine Garden ist nach den Häusern in Luzern und Basel das dritte Kapselhotel des Unternehmens. Das Kapselhotel am Flughafen direkt gegenüber dem Check-in 1 verfügt über 144 Schlafplätze auf rund 1100 Quadratmetern und ist laut Mitteilung damit europaweit das grösste Hotel dieses Konzepts.

    Die Preise für eine Übernachtung in einer der abschliessbaren, schallisolierten und über eine individuelle Frischluft-Klimatisierung verfügenden Schlafkapseln beginnen bei 65 Franken. Sechs der Schlafkapseln sind hindernisfrei, eine Schlafkapsel ist rollstuhlgängig gestaltet. Den Gästen stehen zudem Begegnungszonen, ein kleiner Wellnessbereich, Co-Working-Plätze und eine Bar mit Frühstückmöglichkeit zur Verfügung.

    Für das Innenleben des Hotels hat capsule hotel mit dem Schweizer Naturfotografen Fabio Zingg kooperiert. Seine Bilder verleihen den Schlafkapseln und den Gemeinschaftsbereichen ein Alpine-Garden-Design. „Mit der Gestaltung dieses innovativen Hotels kann ich Reisenden die schönsten Seiten der Schweizer Natur näherbringen und ihnen gleichzeitig ein unvergessliches Erlebnis ermöglichen“, lässt sich Zingg in der Mitteilung zitieren.

    Auch bei der Flughafen Zürich AG ist man über die Eröffnung des neuen Kapselhotels erfreut. „Das Kapselhotel direkt gegenüber vom Check-in 1 ergänzt das bestehende Übernachtungsangebot am Flughafen ideal“, erläutert Lydia Naef, Head Property & Portfolio Management der Flughafen Zürich AG, in der Mitteilung. Peter Schiffhauer, VRP capsule services AG, setzt darauf,  „mit dem einzigartigen Gestaltungskonzept, Vibe und Übernachtungspreisen ab 65 Franken“ die Bedürfnisse nationaler und internationaler Gäste erfüllen zu können.

  • Implenia erhält höchste Bewertung für Nachhaltigkeit

    Implenia erhält höchste Bewertung für Nachhaltigkeit

    Der Baukonzern Implenia hat als erstes Unternehmen des Bau- und Ingenieurwesens die höchstmögliche Bewertung für Nachhaltigkeit erhalten. Der vor allem für das Investment Banking tätige New Yorker Finanzdienstleister MSCI ESG Research erhöhte das Rating von AA auf AAA. MSCI ESG Research bietet Recherchen, Bewertungen und Analysen bezüglich der ESG (Environment, Social, Government)-Leistungen von Unternehmen an.

    „Das MSCI ESG Rating AAA ist für uns eine weitere Bestätigung dafür, dass wir Nachhaltigkeit, einen unserer fünf Unternehmenswerte, im Alltag erfolgreich und zum Nutzen unserer Kunden leben“, wird CEO André Wyss in einer Medienmitteilung zitiert. „Wir entwickeln und bauen in der Schweiz und Deutschland nicht nur nachhaltige Areale, zum Beispiel die 2000 Watt-zertifizierte Lokstadt in Winterthur, sondern begleiten unsere Kunden in der Planung und Realisierung zu allen Fragen nachhaltiger Immobilien und Infrastruktur.“

    Implenia verweist in seiner Mitteilung auf die Anerkennung seines Engagements für Nachhaltigkeit auch durch andere positive externe Bewertungen. So habe unter anderem Ecovadis der Gruppe den Silberstatus verliehen. Ausserdem habe Sustainalytics Implenia 2020 mit „hohen 84 Punkten als Branchen-Leader“ eingestuft.

  • In eigener Sache: Immo!nvest mit neuem Online-Auftritt

    In eigener Sache: Immo!nvest mit neuem Online-Auftritt

    Vor rund einem Jahr ging unsere Homepage immo-invest.ch online. In den vergangenen zehn Monaten konnten wir den Traffic erfreulicherweise kontinuierlich steigern. So verzeichneten wir von April 2021 bis Januar 2022 insgesamt 328’660 Webseiten-Aufrufe und 1,1 Millionen Klicks.


    Die steigenden Leserzahlen sowie unsere aktuell rund 50’000 Newsletter-Abonnenten sind für uns der Anlass, unseren Online-Auftritt weiter zu optimieren. Das Layout wurde so überarbeitet, dass das Menü nun intuitiver gestaltet ist; die einzelnen Kategorien sind breiter aufgeteilt. Alle Artikel können in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch aufgerufen werden.

    Neben den bereits bekannten Print-Abonnements sind ausserdem ab sofort auch Online-Abos erhältlich.

  • MV Invest intensiviert Nachhaltigkeits-Beratung

    MV Invest intensiviert Nachhaltigkeits-Beratung

    Die MV Invest AG hat die gesamten Aktivitäten im Zusammenhang mit dem Swiss Sustainable Real Estate Index (SSREI) in einer eigenen Gesellschaft, der SSREI AG mit Sitz in Zürich, gebündelt. Der SSREI wurde zur Beurteilung der Nachhaltigkeit des Schweizer Immobilienbestands entwickelt und unterstützt die Eigentümerschaft dabei ihre Immobilien entsprechend den zunehmend verschärften Nachhaltigkeitsanforderungen auszurichten und deren langfristige Werthaltigkeit zu sichern.


    Elvira Bieri, die bereits bei der Konzeption und Einführung des SSREI federführend beteiligt war, konnte als Geschäftsführerin der SSREI AG gewonnen werden und kümmert sich seit dem 1. Januar 2022 zusammen mit Geraldine Hug um alle Belange des SSREI. Elvira Bieri fungiert zudem als Chief Sustainability Officer (CSO) der MV Invest AG.

    Darüber hinaus ergänzt Ulrich Kaluscha das Berater-Team der MV Invest AG. Er wird als Senior Advisor seine langjährige Erfahrung im Produkt- und Investment-Management von direkten und indirekten Immobilien einbringen. Einen besonderen Fokus wird er dabei auf die Integration von Nachhaltigkeits-Themen bei der Strukturierung und der Auswahl von indirekten Immobilienportfolien legen.
    MV Invest Geschäftsführer Roland Vögele sieht weiterhin einen steigenden Bedarf an Nachhaltigkeits-Beratung in der Immobilienbranche. Mit der klaren Positionierung der SSREI AG als Anbieter eines Schweizer Immobilien Nachhaltigkeits-Index und der Erweiterung des MV Invest-Teams um drei auf Nachhaltigkeitsthemen fokussierte Mitarbeiter sei MV Invest nunmehr bestens im Markt aufgestellt.

    Quelle MVInvest www.mvinvest.ch

  • Fassaden und Innenräume mit neuem Wettbewerbspreis ausgezeichnet

    Fassaden und Innenräume mit neuem Wettbewerbspreis ausgezeichnet

    Am Sitz des Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verbands SMGV in Wallisellen ZH wurden die besten Teams des neuen «Schweizer Preis Putz + Farbe für Architektur und Handwerk» ausgezeichnet worden. Aufgrund von Corona war die Preisverleihung vom Februar 2021 nur online möglich gewesen. Die physische Preisübergabe wurde nun im kleinen Rahmen nachgeholt: Rund 35 Preisträger, Jurymitglieder, Sponsoren und Vertreter aus der Baubranche ehrten die Sieger-Teams, die mit ihren Projekten dazu beitragen, dass Putz und Farbe jene Aufmerksamkeit erhalten, die ihnen gebührt.

    Vom Wohnhaus bis zum Kloster
    Insgesamt 37 spannende Projekte aus der ganzen Schweiz mit Fokus auf die Fassaden- oder die Innenraumgestaltung waren bei der ersten Austragung des Preises eingereicht worden. Das vom Baustoffhersteller Saint-Gobain Weber gesponsert Preisgeld von insgesamt 35’000 Franken ging an folgende Projekte: Das Projekt Haus Holdergasse (Vaduz FL) gewann in der Kategorie Putzfassade/Farbgestaltung Gold und in der Kategorie Innenraumgestaltung Bronze. Silber und Bronze der Kategorie Putzfassade/Farbgestaltung gingen an die Projekte Kloster Maria Opferung (Zug) und Bâtiment Codha Ecoquartier Jonction Genève. Gold für die Innenraumgestaltung erhielt das Schulhaus am Ekkarthof (Lengwil TG), Silber ging an das Hofcafé Rathaus zum Äusseren Stand (Bern). Den Sonderpreis für die Gesamtwirkung von Putz und Farbe sicherte sich die Wohnüberbauung Oberzelg (Winterthur-Sennhof ZH) und den Publikumspreis erhielt das Einfamilienhaus Iseli in Abtwil SG. 

    Für eine ausgezeichnete Zusammenarbeit
    Der Schweizerische Maler- und Gipserunternehmer-Verband SMGV hat den «Schweizer Preis Putz + Farbe» zusammen mit der Messe Luzern 2020 lanciert. Der Preis ist eine Weiterentwicklung des 2015 und 2018 im Rahmen der Fachmesse appli-tech erfolgreich durchgeführten Innovationswettbewerbs «Farbe – Putz – Dämmung». Der neue Preis setzt den Fokus noch stärker auf das Interdisziplinäre: Er soll die Zusammenarbeit zwischen Planer/innen und Handwerker/innen aus dem Maler- und dem Gipsergewerbe fördern und zeichnet ausgeführte Bauten und Raumkonzepte aus, die durch einen differenzierten und qualitätvollen Umgang mit Putz und Farbe geprägt sind. Putz und Farbe sind nicht nur für die Gesamtästhetik eines Gebäudes entscheidend, sondern müssen auch hohe technische, energetische, bauphysikalische und ökologische Anforderungen erfüllen.

    Medienkontakt
    Raphael Briner, stv. Leiter Kommunikation
    043 233 49 51,
    kommunikation@smgv.ch

  • Sika will in Afrika wachsen

    Sika will in Afrika wachsen

    Sika positioniert sich für weiteres dynamisches Wachstum in Tansania und der Republik Elfenbeinküste. Im ostafrikanischen Wirtschaftszentrum Daressalam hat das Unternehmen einen neuen Standort bezogen. Dort produziert das Zuger Unternehmen neben Betonzusatzmitteln jetzt auch Mörtel und Fliesenkleber. Das verkürze die Transportwege, heisst es in einer Medienmitteilung des Unternehmens.

    In der Republik Elfenbeinküste im Westen des Kontinents hat Sika die Grösse seines Werksgeländes verdoppelt. Mit neuen Flächen für Lager, Büroräume und Labore in Abidjan könne Sika mittelfristig die Produktionskapazitäten für Fliesenkleber und Reparaturmörtel verdoppeln und die Lagerkapazitäten ausweiten. Von dort aus sollen auch die Nachbarländer Burkina Faso, Togo, Benin, Mali und Sierra Leone beliefert werden.

    Sika bekenne sich langfristig „zu einer nachhaltigen Geschäftstätigkeit in Afrika“, wird Regionalleiter EMEA, Ivo Schädler, zitiert. „An beiden Standorten produzieren wir hochwertige Lösungen, die für grosse Infrastrukturprojekte eingesetzt werden.“ Als Beispiele führt er das Metroprojekt und die Erweiterung des Seehafens in Abidjan, die Standard Gauge Railway und das Julius-Nyerere-Wasserkraftwerk in Tansania an.

  • Swiss Life Asset Managers baut Immobilienfonds aus

    Swiss Life Asset Managers baut Immobilienfonds aus

    Swiss Life Asset Managers hat für den Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) European Properties zwei Büroliegenschaften in Berlin und Antwerpen, eine Industrieliegenschaft im Raum Stuttgart und eine Wohnimmobilie in Oldenburg erworben, informiert der zur Swiss Life-Gruppe gehörende Vermögensverwalter in einer Mitteilung. Gleichzeitig sei eine Büroliegenschaft in Oxford gewinnbringend verkauft worden.

    Damit hat das im Fonds gehaltene Vermögen aktuell den Stand von knapp 715 Millionen Euro erreicht. Im anhaltenden Tiefzinsumfeld liessen sich mit Investitionen in europäische Immobilien weiterhin attraktive Renditen erziele, schreibt Swiss Life Asset Managers. Der Vermögensverwalter plant, im Herbst dieses Jahres eine weitere Kapitalerhöhung für den Fonds durchzuführen.

    In der Mitteilung kommuniziert Swiss Life Asset Managers auch das eigene Engagement für Nachhaltigkeit. „Umwelt-, Sozial- und Governance Faktoren (ESG) werden bei Swiss Life Asset Managers systematisch in die Anlage- und Risikomanagementprozesse einbezogen“, schreibt das Unternehmen. Im letzten Jahr hat der Swiss Life REF (CH) European Properties 72 Prozent beim Global Real Estate Sustainability Benchmark erzielt und damit drei Sterne sowie den Green Status erhalten, informiert Swiss Life Asset Managers. Bereits 2018 hat das Unternehmen die Prinzipien für nachhaltiges Investieren der Vereinten Nationen unterzeichnet.