Kategorie: Trends

Trends – Immobiliennews zu Innovationen, Marktentwicklungen & Zukunftsthemen der Schweizer Immobilienbranche.

  • SWISSBAU WIRD AUF MAI 2022 VERSCHOBEN

    SWISSBAU WIRD AUF MAI 2022 VERSCHOBEN

    Aufgrund der aktuellen COVID-19 Situation sind die Voraussetzungen für eine behördliche Bewilligung der Swissbau im Januar 2022 nicht gegeben. Am vergangenen Freitag wurde die MCH Group als Veranstalterin der Swissbau vom Kanton Basel-Stadt informiert, dass gemäss ‘COVID-19-Verordnung besondere Lage’ die ablehnende Verfügung zur Durchführung der Swissbau vom 18. bis 21. Januar 2022 ausgesprochen wird. 

    Bei ersten Gesprächen mit führenden Ausstellern aus allen Bereichen konnte trotz der grossen Enttäuschung auch ein deutlicher Rückhalt für eine Verschiebung in das kommende Frühjahr erfahren werden. 

    Die Swissbau 2022 wird verschoben und findet neu vom Dienstag, 3. Mai bis Freitag, 6. Mai 2022 in Basel statt. 

  • Zwei Genfer Fintechs schliessen sich zusammen, um den Erwerb von Wohneigentum in der Schweiz zu erleichtern

    Zwei Genfer Fintechs schliessen sich zusammen, um den Erwerb von Wohneigentum in der Schweiz zu erleichtern

    Das für den Hypothekarkredit erforderliche Eigenkapital reduzieren
    Während sich die Zinssätze auf einem historischen Tiefstand befinden, steigen die Preise. Für die Gewährung eines Hypothekendarlehen s stellt die Forderung nach mindestens 20% Eigenkapital das Haupthindernis für Wohneigentum dar. Heute sind in der Schweiz nur noch 40% der Haushalte Wohneigentümer. Von den 60% der Mieter möchten 21% eine Immobilie besitzen wobei nur 3% dazu in der Lage sind.

    Aus diesem Grund bietet Evahomes.ch finanzkräftigen Personen eine alternative Erwerbslösung an, die den regulatorischen Anforderungen entspricht. Letztere benötigen nur 10% Eigenkapital, um Wohneigentümer zu werden. Wie bei einem klassischen Erwerb kann die Bank die Immobilie bis zu 80% finanzieren, während der Erwerber mit seinem Vermögen mindestens 10% des Kaufpreises deckt. Das restliche Eigenkapital wird von qualifizierten Schweizer Anlegern mit einer jährlichen Rendite von 3 bis 7% bereitgestellt, je nach Risikoprofil der Gesamtsituation des Käufers.

    Die Lösung ermöglicht Wohneigentum mit weniger Eigenkapital und eröffnet so mit mehr Menschen in der Schweiz diese Perspektive. Die Firma e-Potek sah in dem innovativen Vorschlag von Evahomes.ch eine Gelegenheit, ihren Auftrag zu erweitern, um den Zugang zu Hypothe karkrediten zu erleichtern.

    „Einige unserer Kunden leihen sich Geld von ihren Familien, um ihr Eigenkapital zu ergänzen. Evahomes.ch stellt eine Lösung mit einem interessanten Steuervorteil für diejenigen Personen dar, die nicht auf ihre Verwandten zurückgreifen wollen oder können“, erklärt Yannis Eggert, Direktor bei e-Potek.

    Den Kaufprozess für zu künftige Käufer begleiten und erleichtern
    Durch die Partnerschaft mit e-Potek kann die gewählte Finanzierungslösung optimiert werden. e-Potek ermöglicht den zukünftigen Käufern, die besten Finanzierungsbedingungen aller Kreditgeber auf dem Markt zu ermitteln und von Anfang bis Ende des Projekts von einer mass geschneiderten professionellen Begleitung im Bereich der Hypothekenfinanzierung, der Altersv orsorge und der Immobilienbesteuerung zu profitieren. „Dank der Partnerschaft mit e-Potek können wir unseren Service auf mehr Haushalte ausdehnen. Dies entspricht unserem Auftrag, die Eintrittsbarrieren für neue Wohneigentümer in der Schweiz so weit wie möglich zu senken“, fügt Tafsir Bâ, CEO von Evahomes.ch, hinzu.

    Der Käufer zahlt danach einen monatlichen Betrag, der von der theoretischen Mietrendite der Immobilie, der Vertragsdauer, den persönlichen Verhältnissen des Erwerbers und dem Anlage profil abhängt. Bei Vertragsende ist das Eigenkapital aufgebaut, und die Miete reduziert sich auf die üblichen Hypothekenzinsen. Auch Kaufinteressenten mit ausreichendem Eigenkapital können sich für diese Alternative entscheiden, wenn sie über Bargeld verfügen möchten.

    Renditechance für Anleger
    In einem Wirtschaftsklima, in dem die Sparrenditen nahe 0% liegen und die Immobilienrenditen um die 3% betragen, stellt die indirekte Immobilienanlage über Evahomes.ch eine echte Chance dar. e-Potek hat im Auftrag von Evahomes.ch ein erstes Fundraising von CHF 7,5 Mio. begleitet und die beiden Unternehmen erwägen bereits ein
    weiteres Fundraising. Für Anleger, die ihr Eigenkapital zukünftigen Käufern leihen, ist dies eine einmalige Gelegenheit,
    zu wettbewerbsfähigen Renditen in den Schweizer Immobilienmarkt zu investieren.

    „Wir sind von vielen Privatanlegern angesprochen worden, die investieren und sich am Fundraising beteiligen wollen, und konnten dieser Nachfrage bisher noch nicht nachkommen. Bislang richtet sich das Fundraising vorrangig an einige wenige qualifizierte Anleger, die seit mehreren Jahren in diese Art von Gelegenheit investieren möchten. Angesichts der grossen Nachfrage von zukünftigen Erwerbern, die einen Kredit bei Evahomes.ch beantragen möchten, glauben wir jedoch, dass wir die Investitionsmöglichkeit sehr schnell der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen können“, sagt Yannis Eggert, Direktor bei e-Potek.

    Über Evahomes.ch
    Evahomes.ch wurde 2020 gegründet, um Menschen mit ausreichendem Einkommen und reduziertem Eigenkapital den Erwerb von Wohneigentum zu erleichtern, ohne dass sie mehr als den monatlichen Betrag einer klassischen Miete zu bezahlen haben. Dieses einzigartige Angebot in der Schweiz ist zu 100% digital und ermöglicht über die Plattform Evahomes.ch, eine günstige Online-Finanzierung abzuschliessen.
    www.evahomes.ch

    Über e-Potek
    Das 2018 gegründete Unternehmen e-Potek hat sich zum Ziel gesetzt, die Beantragung eines Hypothekarkredits einfacher, transparenter und schneller zu gestalten. Durch seine Online-Plattform verbunden mit dem Fachwissen seines Expertenteams im Bereich Hypothekenfinanzierung, Altersvorsorge und Immobilienbesteuerung unterstützt die Firma zukünftige Käufer bei der Umsetzung ihrer Immobilienprojekte. e-Potek beschäftigt derzeit rund 15 Mitarbeiter und verfügt über zwei Niederlassungen in der Westschweiz (Genf und Lausanne). Das wachsende Unternehmen bereitet die Eröffnung neuer Filialen und die Expansion in der Deutschschweiz vor.
    www.e-potek.ch

    Medienkontakte : Voxia communication
    Hertha Baumann: +41 43 344 98 49 – hertha.baumann@voxia.ch

  • Bauwerk Schweiz steht unter Druck

    Bauwerk Schweiz steht unter Druck

    Fünf Schweizer Fachleute haben herausgearbeitet, warum das Bauwerk Schweiz vor grossen Herausforderungen steht und wie dem sinnvoll und effizient beizukommen ist. Dafür haben sie eine sogenannte Roadmap mit dem Titel „Das Bauwerk Schweiz steht unter Anpassungsdruck“ entworfen.

    Mit ihrer Vogelperspektive auf die Gesamtheit von Gebäuden, Strassen, Ver- und Entsorgungsnetzen, Verkehr und vielem mehr will die Gruppe laut einem Bericht der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) dem vor zehn Jahren begonnenen Projekt Entwicklung Bauwerk Schweiz neuen Schub verschaffen und damit Forschung und Praxis voranbringen. Heute stehe das Bauwerk Schweiz etwa durch Klimawandel, Naturgefahren und Bevölkerungswachstum vor massiv gewachsenen Herausforderungen.

    Unter der Leitung von Peter Matt haben Fritz Hunkeler, Hans Rudolf Ganz, Laurent Vulliet, Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne, und der stellvertretende Empa-Direktor Peter Richner fünf Segmente identifiziert, die von den anstehenden Herausforderungen besonders betroffen sind: der Gebäudebestand, die Infrastrukturen für den Güter- und den Personenverkehr sowie die Trinkwasser- und die Abwassernetze. Handlungsbedarf und Wirkungspotenzial stufen sie beim Personenverkehr und bei den Gebäuden als besonders hoch ein.

    Mit der Roadmap verfolgt die Gruppe laut Richner mehrere Ziele: „Die Bedeutung des Bauwerks Schweiz für unsere Gesellschaft aufzuzeigen, den Handlungsbedarf zu konkretisieren und vor allem auch das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass wir nur aus einer übergeordneten Gesamtsicht heraus eine zielführende Strategie entwickeln können.“

  • Swiss Proptech : Lancierung von Immowise, der allerersten digitalen Lösung zur Unterstützung von Miteigentümerversammlungen

    Swiss Proptech : Lancierung von Immowise, der allerersten digitalen Lösung zur Unterstützung von Miteigentümerversammlungen

    Die Lösung wurde entwickelt, um die Erwartungen des Marktes zu erfüllen und die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Generalversammlungen (GV) von Stockwerkeigentum in der Schweiz zu erleichtern. Es berücksichtigt die Besonderheiten jeder Eigentumswohnung und bietet somit ein digitales Werkzeug, das sowohl für die Verwalter als auch für die Miteigentümer geeignet ist. Alle Schritte sind optimiert, unabhängig davon, ob die Generalversammlung persönlich oder aus der Ferne abgehalten wird, sodass man sich beim Treffen auf den Austausch, die Beratung und die Entscheidungsfindung konzentrieren kann.

    Eine hundertprozentige Schweizer Plattform, angepasst an die Besonderheiten der Schweiz
    Immowise wurde von wise.swiss entwickelt und ist die erste Plattform, die für die Digitalisierung von Generalversammlungen von Stockwerkeigentümern auf dem Schweizer Immobilienmarkt geschaffen wurde. Sie richtet sich an alle Einrichtungen oder Personen, die mit der Verwaltung und Organisation von Eigentümerversammlungen betraut sind, unabhängig davon, ob es sich um Immobiliengesellschaften, unabhängige Verwalter, selbstverwaltete Eigentümergemeinschaften oder Wohnungsgenossenschaften handelt.

    Das digitale Tool passt sich an die Besonderheiten jeder Miteigentümerschaft an. Sie ermöglicht es dem Administrator, alle Phasen von Generalversammlungen auf der Plattform zu verwalten: Verwaltung von Einladungen, Erstellung und Aktualisierung der Tagesordnung, Berechnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit, Aufzeichnung von Notizen und Kommentaren, Erfassung von Abstimmungsergebnissen und Umfragen. Auch die Erstellung von digitalen Protokollen, die direkt auf der Plattform zugänglich sind, ist möglich.

    „Unsere Lösung zielt darauf ab, den Zeitaufwand für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Generalversammlungen um 20 bis 30 % zu reduzieren und gleichzeitig die Datensicherheit zu gewährleisten. Die ersten Rückmeldungen unserer Kunden sind sehr positiv, sowohl für die Nutzung aus der Ferne als auch vor Ort. Dies
    bestätigt den Nutzen einer solchen Lösung“, sagt Gilles von Burg, Direktor von Immowise.

    Digitalisierung der Prozesse, damit sich die Geschäftsführer auf die Beratung und den Austausch mit den Stockwerkeigentümern an der GV konzentrieren können
    Die Digitalisierung spart nicht nur Zeit, sondern ermöglicht es auch, den Miteigentümern alle für die Beschlussfassung in der Eigentümerversammlung erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen.

    Stockwerkeigentümer können sich von ihrem Computer, Tablet oder Smartphone aus sicher mit der Plattform verbinden und auf alle Informationen zu den Generalversammlungen ihres Gebäudes zugreifen. Dies trägt zu einer optimalen Vorbereitung der Generalversammlungen für alle Teilnehmenden bei.

    Der Verwalter kann so seine Rolle als Leiter der Sitzung voll wahrnehmen, die Kommunikation zwischen den Beteiligten in den Mittelpunkt der Sitzung stellen und die Entscheidungsfindung optimieren.

    „Mit den verschiedenen Lösungen von wise.swiss unterstützen wir bereits die Digitalisierung von Unternehmen und zählen mehrere Immobiliengesellschaften zu unseren Kunden. Das Konzept einer spezifischen Plattform für die Verwaltung von Generalversammlungen wurde 2019 auf ihren Wunsch hin geboren, die Pandemie hat die Entwicklung vorangetrieben und wir freuen uns, ihnen heute eine massgeschneiderte, hundertprozentige schweizerische Lösung anbieten zu können“, ergänzt Sebastian Chiappero, CEO von wise.swiss.

    Die Nutzungsbedingungen von Immowise
    Immowise ist in zwei verschiedenen Angeboten erhältlich: einmalige Nutzung der Plattform für die Organisation einer Generalversammlung oder ein Jahresabonnement für die komplette digitale Verwaltung des Immobilienportfolios.
    Fotos der Immowise-Lösung sind verfügbar : https://bit.ly/3bdIF1y

    Über Immowise
    Immowise wurde 2021 gegründet und ist die erste Schweizer Lösung für die Digitalisierung von Generalversammlungen von Miteigentümerschaften. Diese in der Schweiz entwickelte und gehostete Anwendung hilft Verwaltern und Stockwerkeigentümern bei der Vorbereitung, Verwaltung und Nachbereitung von Generalversammlungen. Sie ergänzt die 2020 lancierte Software-Suite wise.swiss der EPwise AG, die öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen eine Reihe von digitalen Kommunikations- und Event-Organisationstools (eventwise, partnerwise und fundwise) bietet.

    wise.swiss/immowise

    Medienkontakt
    Voxia communication
    Hertha Baumann
    T. 043 344 98 49 I email: hertha.baumann@voxia.ch

  • Hächler spendet für das alte Pfadiheim Rütibuck

    Hächler spendet für das alte Pfadiheim Rütibuck

    Das Wettinger Bauunternehmen Hächler stellt dem Heimverein Pfadi Hochwacht Baden 10‘000 Franken als Beitrag zur Renovierung des alten Pfadiheims Rütibuck zur Verfügung. Laut Medienmitteilung unterstützt die Hächler-Gruppe jedes Jahr eine gemeinnützige Organisation. Die Spende über 10’000 Franken ersetze die zu Weihnachten und dem Jahreswechsel üblichen Geschenke an Geschäftspartner.

    Wem Hächler die Spende überreiche, sei nie ein einfacher Entscheid, heisst es in der Medienmitteilung. Es gebe viele Institutionen, die es wert seien, unterstützt zu werden. In diesem Jahr habe sich Hächler für den Heimverein Pfadi Hochwacht Baden entschieden. Der ist Träger des alten Pfadiheims Rütibuck in Baden. Dieses wurde zwischen 1932 und 1973 durch die Pfadiabteilung genutzt. Danach bezog diese das neue Jugendzentrum und das alte Pfadiheim steht seither Kinder- und Jugendorganisationen, Schulgruppen und Sportvereinen für Wochenlager, Ausbildungswochenenden oder Festivitäten zur Verfügung.

    In diesem Winter wird das alte Pfadiheim Rütibuck renoviert und die Aussenhülle einer dringend notwendigen energetischen Sanierung unterzogen, heisst es in der Hächler-Mitteilung. Das umfasse die Sanierung der Statik, die Dämmung der Aussenwände, Austausch der alten Fenster durch dreifach verglaste Holzfenster. Weiter bekomme das Haus eine Zentralheizung und es werde eine „sanfte Sanierung im Innern“ mit Anpassungs- und Auffrischungsarbeiten wie Malerarbeiten und Modernisierung von WCs und Duschen geben.

    Die Spende an das alte Pfadiheim ist auch Titelgeschichte der Firmenzeitung „Der Hächler“. Dort ist ein Interview mit Stefan Zantop, Gründungsmitglied des Heimvereins Pfadi Hochwacht Baden, abgedruckt. Und es gibt Hinweise zu Spenden oder aktiver Mithilfe bei der Sanierung.

  • Hochschule Luzern bildet in digitalem Bauen aus

    Hochschule Luzern bildet in digitalem Bauen aus

    Ab März 2022 bietet das Departement Techik & Architektur der HSLU modulare Weiterbildungen im Fach Digital Construction an. Damit will sie einer Medienmitteilung zufolge die Kompetenzlücke zahlreicher Fachpersonen schliessen, in deren Ausbildung die Digitalisierung noch keine Rolle gespielt hat.

    Die HSLU startet mit zwei Certificate of Advanced Studies (CAS): Digital Construction – Bestellung & Entwicklung und Digital Construction – Entwurf & Planung. In den darauffolgenden Semestern sollen die Module Management & Kollaboration, Fabrikation & Erstellung sowie Betrieb & Erhaltung hinzukommen. Der Ausbau zu Diploma of Advanced Studies (DAS) und Master of Advanced Studies (MAS) sei in Vorbereitung. Wer an der Weiterbildung teilnehme, werde „zum Profi im digitalen Bestellen, Planen, Bauen und Betreiben und erhält einen vertieften Gesamtblick auf die digitale Wertschöpfungskette und das Lifecycle-Datenmanagement von morgen“.

    Wie die HSLU feststellt, besteht im Bauwesen bei der Anwendung digital basierter Prozesse, Methoden und Technologien ein grosser Nachholbedarf. So fänden sich auf Stellenportalen bereits Hunderte entsprechender Ausschreibungen. Das Curriculum orientiere sich an konkreten Aufgabenstellungen der Praxis und internationalen Vorgaben. „Damit schaffen sich die Teilnehmenden für Stellen im In- und Ausland beste Voraussetzungen“, so Co-Programmleiter Markus Weber.

  • Madaster gewinnt pom+ als Partnerin

    Madaster gewinnt pom+ als Partnerin

    Madaster will die Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobiliensektor stärken. Dazu bietet es auf seiner Plattform digitale Werkzeuge wie Materialpässe und Indizes zur Erfassung des wirtschaftlichen und zirkulären Werts von Gebäuden an. Zudem werden Unternehmen vernetzt, die sich für Kreislaufwirtschaft im Bau- und Immobiliensektor engagieren. Mit der pom+Consulting AG (pom+) habe das Schweizer Kataster für Materialien nun eine weitere Mitstreiterin gewonnen, informiert Madaster Schweiz in einer Mitteilung. Das im Technopark Zürich ansässige Beratungsunternehmen pom+ ist auf Bau- und Immobilienfirmen spezialisiert.

    „Um das Ziel der Klimaneutralität der Bau- und Immobilienbranche wirklich zu erreichen, zählt der Rundumblick von der Planung bis zur Nutzung ebenso wie eine Verankerung einer zukunftsfähigen Immobilienstrategie“, lässt sich Jürgen Marc Volm, Partner und Experte für Kreislaufwirtschaft bei pom+, in der Mitteilung zitieren. „Dank der Datentransparenz über den kompletten Projektlebenszyklus auf Madaster können wir unsere Expertise mit dem Potenzial verbinden, zukunftsgerichtete Fragestellungen rund um den richtigen Materialeinsatz und Materialrückbau nun leichter zu beantworten.“

    In Gebäudepässen von Madaster werden Daten über die in einem Gebäude verwendeten Materialien festgehalten. Auf diese Weise wird eine zukünftige Wiederverwertung des Materials möglich gemacht. Die Vernetzung soll es Unternehmen erleichtern, Kenntnisse im zirkulären Bauen zu verbreiten und gemeinsam Ansätze für eine kreislauffähige Bau- und Immobilienwirtschaft zu entwickeln. Mit pom+ habe Madaster dabei einen neuen Partner gewonnen, „der den Kreislaufgedanken in allen Leistungen über den ganzen Lebenszyklus integriert“, meint Marloes Fischer, Geschäftsführerin Madaster Services Schweiz.

  • Holcim kauft amerikanische Firma

    Holcim kauft amerikanische Firma

    Holcim kauft das amerikanische Unternehmen Marshall Concrete Products, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dieses ist auf Betonprodukte für Wohngebäude und kleine Gewerbebetriebe spezialisiert. Es wurde 1936 gegründet und hat seinen Sitz in der Metropolregion Minneapolis-Saint Paul.

    Mit dem Zukauf will Holcim seine Position in den USA ausbauen. „Die Akquisition stärkt unsere Präsenz in diesem starken Wachstumsmarkt und trägt zur Gesamtstrategie von Holcim bei, unser Angebot an kohlenstoffarmen Produkten und Lösungen zu erweitern“, wird Jan Jenisch, CEO von Holcim, zitiert.

    Alle Mitarbeitenden von Marshall Concrete Products werden laut Mitteilung weiter beschäftigt und in die Ländergesellschaft von Holcim in den USA integriert. Zum Kaufpreis werden keine Angaben gemacht.

  • Stahlprofile aus Abbruchobjekten sollen weiterleben

    Stahlprofile aus Abbruchobjekten sollen weiterleben

    Vertreter der Schweizer Stahl- und Baubranche haben sich zu einer Allianz für die Wiederverwertung gebrauchter Stahlprofile im Bau zusammengeschlossen. Laut Medienmitteilung trafen sich im Rahmen eines runden Tisches im November Vertreterinnen und Vertreter des Stahlbau Zentrums Schweiz, der Christoph Merian Stiftung, der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa), des Forschungs- und Innovationsgebäudes NEST von Empa und Wasserforschungsinstitut Eawag, dem Baubüro in situ, ZPF Ingenieure, Madaster und sumami und beschlossen, gemeinsam die Kreislauffähigkeit von Stahlprofilen in der Schweiz zu fördern. Zum runden Tisch wurde das Projekt-Team Einkaufskompass Kreislaufwirtschaft und der Branchenverband Metal suisse eingeladen. Ziel ist, das Potenzial von Stahlprofilen in der Kreislaufwirtschaft besser zu verstehen und praxistauglich zu machen.

    Ein Parkhaus in Basel der Christoph Merian Stiftung, das abgerissen wird, soll als Prototyp-Projekt dienen. Unterstützend dabei ist laut der Mitteilung das Baubüro in situ, das bereits Projekte in diesem Rahmen umgesetzt hat. Es werde nun untersucht, wie die Demontage der Stahlprofile im Parkhaus gelingen kann, wo die Stahlprofile neu eingesetzt werden und wo sie in der Zwischenzeit gelagert werden können. Stahlprofile gelten als besonders kreislauffähig, denn sie können in ihrer vorhandenen Form ausgebaut und meist direkt in neue Bauten integriert werden. Dabei entsteht kein Material- oder Qualitätsverlust und es wird keine Energie für eine Einschmelzung oder Neuformung benötigt.

    Durch diese Energie-Einsparung können direkt beim Bau Treibhausgasemissionen reduziert werden. Die direkte Wiederverwendung von Baumaterialien ohne Wiederverwertung stelle den grössten Hebel bei der Einsparung von Emissionen in der Baubranche dar. Neben den Stahlprofilen können auch Beton, Fassadenelemente, Fenster oder Türen wiederverwendet werden.

  • FHNW bekommt Professorin für zirkuläres Bauen

    FHNW bekommt Professorin für zirkuläres Bauen

    Kreislaufwirtschaft ist für das Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik der FHNW ein wichtiger Bestandteil von umwelt- und ressourcenschonendem Bauen. Um Forschung und Bildung bei den Themenbereichen energieeffizientes und klimaneutrales Bauen, integrale Gebäudetechnik, nachhaltiges Bauen und Betreiben, ressourceneffizientes und zirkuläres Bauen sowie gesundheitliche Aspekte in Gebäuden weiterzuentwickeln, richtet das Institut die Professur Zirkuläres Bauen ein. Den entsprechenden Lehrstuhl soll die Architektin Andrea Klinge übernehmen.

    Klinge hat Architektur an der Technischen Universität Berlin studiert, informiert die FHNW in einer Mitteilung zur neuen Professur. Nach einer Weiterbildung im nachhaltigen Bauen an der London Metropolitan University war die designierte Professorin in verschiedenen Architekturbüros in London, Rom und Berlin tätig. Derzeit ist Klinge bei ZRS Architekten Ingenieure Berlin aktiv. Hier habe die studierte Architektin und gelernte Tischlerin eine Forschungsabteilung etabliert, heisst es in der Mitteilung.

    In ihrem neuem Amt will Klinge „die aktuellen Herausforderungen im Bausektor“ angehen. „Dieser ist einer der ressourcenintensivsten Wirtschaftssektoren weltweit und trägt massgeblich zum Klimawandel bei“, wird die designierte Professorin in der Mitteilung zitiert. „Um die Pariser Klimaziele einzuhalten, bedarf es dringend konsequenter Ansätze, die die notwendige Bauwende im Bausektor umsetzen.“ Barbara Sintzel, Leiterin Institut Nachhaltigkeit und Energie am Bau, zufolge verfügt Klinge „über Fachexpertise, um der Anwendung von ReUse-Bauteilen und erneuerbaren Baustoffen in der Praxis mit angewandter Forschung zum Durchbruch zu verhelfen und damit die Bauwende möglich zu machen“.

  • Bau von Wohnsiedlung im Zürcher Guggach-Areal beginnt

    Bau von Wohnsiedlung im Zürcher Guggach-Areal beginnt

    Vertreter der Stadt Zürich haben den Spatenstich für den Bau der Wohn- und Gewerbesiedlung Guggach III gesetzt. An der Kreuzung Hofwiesenstrasse und Wehntalerstrasse entstehen in den kommenden Jahren 111 gemeinnützige Wohnungen für rund 300 Menschen, heisst es in einer Medienmitteilung. Die ersten Mietenden können voraussichtlich im zweiten Quartal 2024 einziehen.

    Das Guggach-Areal in Zürich-Unterstrass entwickelt die Stadt Zürich zusammen mit der Stiftung Einfach Wohnen. Dafür hat die Stadt einen Teil ihrer Landreserve baurechtlich an die öffentlich-rechtliche Stiftung abgegeben, heisst es in der Medienmitteilung.

    Auf dem 8500 Quadratmeter grossen Grundstück entstehen zwei Wohnhäuser mit Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss und ein Gebäude für einen Kindergarten. In einem weiteren Teil des Gebietes sollen eine Schule mit Turnhalle sowie ein Park entstehen.

  • Beton-Projekt an der Empa erhält Fördergeld

    Beton-Projekt an der Empa erhält Fördergeld

    Die Ernst Göhner-Stiftung mit Sitz in Zug fördert ein Forschungsprojekt für Hochleistungsbeton an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). Einen Betrag in nicht genannter Höhe hat sie dem Empa-Zukunftsfonds als Anschubförderung jetzt bereitgestellt, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Unterstützt wird damit ein Forschungsprojekt für umweltfreundlicheren Beton. Dieser komme auf einen geringeren CO2-Fussabdruck als der herkömmliche Stahlbeton, weil er haltbarer und stabiler sei. Zudem könne der sich selbst vorspannende Beton sparsamer eingesetzt werden.

    Bei dem Projekt handele es sich um ein sogenanntes High-Risk-High-Gain-Projekt. „Das Risiko eines Fehlschlags ist hoch, aber es gibt auch sehr viel zu gewinnen“, wird Masoud Motavalli, Leiter der Forschungsabteilung Ingenieur-Strukturen bei der Empa in Dübendorf, in der Medienmitteilung zitiert. Seit 2008 war er mit der Idee von einem vorgespanntem Hochleistungsbeton an potenzielle Förderer herangetreten.

  • Holcim baut 3D-gedruckte Siedlung

    Holcim baut 3D-gedruckte Siedlung

    Holcim will mit seinem Gemeinschaftsunternehmen 14Trees und dem britischen Entwicklungs­finanzier­ungsinstitut CDC Group den grössten 3D-gedruckten Häuserkomplex Afrikas realisieren. Im kenianischen Kilifi soll die Siedlung Mvule Gardens in 52 Gebäuden erschwinglichen Wohnraum schaffen. Das hat der Baustoffproduzent jetzt mitgeteilt. Das Projekt ist Teil des regenerativen Ökosystems Green Heart of Kenya, ein Modell für integrative und klimaresistente Städte. Baubeginn ist Anfang 2022.

    Das Projekt baut auf der ersten 3D-gedruckten Schule von Holcim in Malawi auf. Es soll eine akute Infrastrukturlücke schliessen. „14Trees leistet Pionierarbeit beim Einsatz von Spitzentechnologie, um eines der dringendsten Entwicklungsbedürfnisse Afrikas – erschwinglichen Wohnraum – anzugehen und eine lebensverändernde Infrastruktur für ganze Gemeinschaften zu schaffen“, wird Tenbite Ermias, Geschäftsführer von CDC Africa, in der Mitteilung zitiert.

    14Trees habe sich zum Ziel gesetzt, den Mangel an erschwinglichem Wohnraum in Afrika mit 3D-Druck und intelligentem Design zu beheben und gleichzeitig qualifizierte lokale Arbeitsplätze zu schaffen. Wie in Malawi bewiesen, könne die Technik den ökologischen Fussabdruck eines Hauses im Vergleich zu konventionellen Methoden um mehr als 50 Prozent reduzieren, so Holcim. Dementsprechend trügen sie das EDGE-Zertifikat für ressourceneffiziente Gebäude.

    Die MASS Design Group, ein in den USA und Afrika ansässiges Architekturbüro, hat die Mvule Gardens entworfen. Sie sollen erschwingliche, nachhaltige und reproduzierbare Wohneinheiten schaffen, die an die kenianische Umwelt angepasst sind.

  • Digitalswitzerland zeigt Start-ups den Schweizer Markt

    Digitalswitzerland zeigt Start-ups den Schweizer Markt

    Die Standortinitiative Digitalswitzerland will vielversprechende Jungfirmen in die Schweiz locken. Dafür hat sie das Swiss Market Entry Program lanciert, welches dieses Jahr bereits zum vierten Mal in Zusammenarbeit mit der europäischen Innovationsplattform Kickstart durchgeführt wurde.

    Im Rahmen des Programms erhalten Start-ups, die im Ausland bereits erfolgreich sind, einen Einblick in das Schweizer Ökosystem. Dabei werden Treffen mit führenden Unternehmen, öffentlichen Institutionen und Innovationsprogrammen organisiert. Das Ziel ist es, Unternehmen für einen möglichen Markteintritt in die Schweiz zu motivieren und sie dabei zu unterstützen.

    In diesem Jahr haben einer Mitteilung zufolge 25 Start-ups aus 16 Ländern am Swiss Market Entry Program teilgenommen. Sie stammen nicht nur aus europäischen Ländern, sondern etwa auch aus den USA und aus Israel. Mit CarbonClick hat zudem auch eine Firma aus Neuseeland teilgenommen. Sie unterstützt Unternehmen beim Klimaschutz, indem sie ihnen Kohlenstoffkompensationen ermöglicht.

    Die 25 Start-ups wurden am 6. Dezember in der Schweiz empfangen. Das Programm fand im Kraftwerk statt, einem ehemaligen Elektrizitätswerk, das in einen Raum für Innovation in Zürich umgewandelt wurde.

  • Büroflächenmarkt hält sich besser als erwartet

    Büroflächenmarkt hält sich besser als erwartet

    Das Angebot im Büroflächenmarkt ist zum Ende des zweiten Quartals 2021 im Jahresvergleich von 5,5 auf 5,8 Prozent gestiegen. Damit habe die Coronavirus-Pandemie nicht zu den befürchteten hohen Werten geführt, schreibt Credit Suisse in einer Mitteilung zur Studie „Büroflächenmarkt Schweiz 2022“ der Zürcher Grossbank. Die Studienautoren rechnen jedoch damit, dass der Trend zum Homeoffice „dem Büromarkt aber noch einige schwierige Quartale“ bescheren wird.

    So hätten sich viele Nachfrager während der Pandemie bei der Anmietung neuer Büroflächen zurückgehalten, erläutern die Analysten der Credit Suisse. Sie rechnen zudem damit, dass immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitenden auch langfristig zumindest teilweise die Heimarbeit ermöglichen werden. Andererseits gehen die Analysten von einem steigenden Anteil an Bürotätigkeiten im Zuge der Digitalisierung der Wirtschaft aus. Mittelfristig werde daraus eine stagnierende Nachfrage nach Büroflächen resultieren, heisst es in der Mitteilung.

    Derzeit sehen die Analysten schweizweit einen Zusammenhang zwischen höheren Angebotsquoten und Bautätigkeit. Gegenbeispiele haben sie jedoch in Lausanne und Genf beobachtet. Während Lausanne „trotz höherer Bautätigkeit von einer relativ robusten Nachfrage“ profitiere, habe eine schwache Nachfrage in Genf zu einem Anstieg des Flächenangebots auf 12,3 Prozent geführt.

    Kurzfristig rechnen die Analysten mit einem weiteren Anstieg des Flächenangebots, auch weil Unternehmen bestehende Pläne zur Aufgabe grösserer Flächen umsetzen könnten. Langfristig gehen sie hingegen von einer stark steigenden durchschnittlichen Büroquote aus. Dies werde voraussichtlich „den flächenmindernden Trend zum Homeoffice mit der Zeit überlagern und langfristig eine markante zusätzliche Büroflächennachfrage generieren“.

  • So war das (PropTech-)Jahr…

    So war das (PropTech-)Jahr…

    Das Geld scheint im Moment förmlich auf der Strasse zu liegen. Es wurden eine Reihe namhafter Finanzierungsrunden geschlossen und zahlreiche Seed-Fundings lukriert. Neben den professionellen Venture Capital-Gesellschaften waren es zunehmend auch Corporates, die sich hier ein Stück vom (PropTech-)Kuchen abschneiden wollen – unter anderem um sich entsprechendes Produkt-Know-how und Digitalkompetenz im Unternehmen zu sichern.

    Immer mehr Versicherungen und Banken nutzten die vergangenen zwölf Monate, um ihr eigenes Ökosystem „Wohnen“ aufzubauen. Was im «Corona-Jahr» 2020 geplant und konzipiert wurde, kam in 2021 zur Umsetzung – mit dem Ziel die eigene Marktposition etwa im Hypothekargeschäft, in der Immobilienvermarktung oder im Bereich Versicherungslösungen zu stärken.

    Die Mobiliar machte mit ihren Unternehmungen in Richtung Ökosystem am meisten von sich reden. Das Versicherungsunternehmen hat u.a. gemeinsam mit Raiffeisen das Joint Venture Liiva ins Leben gerufen, um mit dieser Plattform ihren Kunden Zugang zum Ökosystem Wohnen zu eröffnen und eine durchgängige Wertschöpfungskette aufzubauen. Aber auch die Credit Suisse, der Hypothekenspezialist Moneypark und das auf Daten spezialisierte PropTech Pricehubble verkündeten vor Kurzem ihre Partnerschaft, mit dem Ziel eine Service- und Informationsplattform für Eigenheimbesitzer zu schaffen. Und auch für die Kantonalbanken, schon länger mit der Plattform newhome.ch am Markt, gehören Immobilien zum Kerngeschäft. Mit einer wesentlichen Beteiligung dreier Kantonalbanken am PropTech-Unternehmen emonitor, führend in der Digitalisierung von Vermietungs- und Vermarktungsprozessen, ist auch hier ein weiterer Schritt Richtung Ökosystem Wohnen gesetzt.

    Das vergangene Jahr war auch geprägt von Fusionen und Zusammenschlüssen von bestehenden Geschäftsmodellen – etwa dem Portal- und Lösungsanbieter Flatfox und der Bewirtschaftungslösung Aroov. Richtig «eingeschlagen» hat die Mitteilung des Zusammenschlusses mehrerer Immobilienportale wie homegate.ch und ImmoScout24 unter der Marke Swiss Marketplace Group (SMG), einem gemeinsamen Joint Venture von TX Group, Ringier, die Mobiliar und General Atlantic.

    Es bleibt also spannend, wie es im neuen Jahr weitergeht und welche konkreten Erfolge wir beobachten werden. Die Basis ist vielfach geschaffen, aber auch auf Ebene Organisation, Neustrukturierung und Governance gibt es sicher noch Einiges zu tun. Und auch das Thema Nachhaltigkeit wird im neuen Jahr vermutlich noch öfter genannt werden…

    Mehr Impulse finden Sie bei PropTechMarket: https://proptechmarket.net/impulse

  • Wohnungsmieten und -preise ziehen aufs Jahresende hin an

    Wohnungsmieten und -preise ziehen aufs Jahresende hin an

    Wohnungssuchenden wehte im November eine steife Brise entgegen. Mit einem Zuwachs von 1,5 Prozent haben die in Inseraten ausgeschriebenen Mieten schweizweit deutlich zugelegt. Relativiert wird dieser Ausschlag jedoch durch einen Blick auf die längerfristige Entwicklung: Über die letzten zwölf Monate ist die Veränderung mit 1,0 Prozent deutlich gemässigter. Dies zeigt der Swiss Real Estate Offer Index, der von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhoben wird.

    Treiber des Mietanstiegs im November sind die Grossregion Zürich und das Mittelland mit einem Zuwachs von jeweils 0,6 Prozent. Aufgrund ihrer Marktgrösse prägen diese den schweizweiten Mietindex überproportional. Gestiegen sind die Mietpreise auch in der Zentralschweiz (0,6 Prozent) und in der Ostschweiz (0,4 Prozent). Faktisch keine Veränderungen sind in der Nordwestschweiz (0,2 Prozent) und in der Genferseeregion (0,0 Prozent) zu beobachten, während die Mieten im Tessin gesunken sind (−0,4 Prozent).

    Teurere Eigentumswohnungen, stabile Hauspreise
    Wer eine Eigentumswohnung erwerben möchte, sah sich im November mit 0,6 Prozent höheren Preisen konfrontiert als im Vormonat. Damit liegt der Quadratmeterpreis im landesweiten Durchschnitt aktuell bei rund 8030 Franken. Für eine typische Wohnung mit 110 m² Wohnfläche werden somit 880‘000 Franken verlangt. Kaum verändert haben sich im November die Angebotspreise für Einfamilienhäuser (0,1 Prozent), was einem Quadratmeterpreis von rund 7130 Franken entspricht. Ein typisches Haus mit 160 m² Wohnfläche wird für 1‘140‘000 Franken ausgeschrieben.

    «Die neuerliche Corona-Welle dürfte den Trend steigender Immobilienpreise vorläufig stützen, da im fragilen Wirtschaftsumfeld kaum Zinserhöhungen seitens der Notenbanken zu erwarten sind. Die Dauer dieser Politik hängt jedoch stark von der weiteren Entwicklung der Konsumentenpreise ab, die jüngst deutlich gestiegen sind», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, Swiss Marketplace Group.

  • Abacus präsentiert neuste Generation von Business Software

    Abacus präsentiert neuste Generation von Business Software

    Claudio Hintermann, CEO der Abacus Research AG, präsentierte an der gestrigen 27. Abacus Partner Conference die fünfte Generation der Abacus Business Software «Abacus DEEP». Die Konferenz stand unter dem Motto «Welcome to the future». Ziel der neuen Software-Generation ist eine sichere und digitale ERP-Plattform, welche eine autonome Echtzeit-Buchhaltung ohne Papier ermöglicht. Dies bedeutet, dass Buchungsprozesse nur noch digital abgewickelt werden und Informationen den Kunden unmittelbar zur Verfügung stehen.

    Deepbox als universale, digitale Drehscheibe
    Dank der nahtlosen Integration verschiedenster Deep-Technologien können Kreditoren- und Debitorenbelege sowie deren Zahlungen neu autonom verarbeitet werden. Eine wichtige Funktion für den Austausch der Daten übernimmt dabei deepbox, eine Art elektronische Postbox, welche Dokumente, Informationen und Zahlungen zwischen Kunden, Lieferanten, Treuhändern, Banken, Versicherungen, Verwaltungen, aber auch Geräten respektive Liegenschaften und der Abacus Business Software als auch AbaNinja austauscht. Dank «Abacus DEEP», mit Technologien aus dem Hause der Tochterfirma DeepCloud AG, können sämtliche bisher manuell durchgeführten Buchungsprozesse eliminiert werden.

    Direkte Verbuchung in Echtzeit
    Ein weiterer wichtiger Baustein der neuen Generation von Business Software ist die vollständige Integration der Prozesse mit der Neo-Bank YAPEAL. Spesen oder Zahlungen lassen sich in Echtzeit und vollständig autonom verbuchen. Dank diesen wegweisenden Innovationen stärkt Abacus seine Stellung als führender Schweizer Hersteller von Business-Software für KMU und Öffentliche Verwaltungen. Auf grosses Interesse bei den über 700 Teilnehmenden der Konferenz stiessen auch die zentralen funktionalen Neuerungen, wie z.B. die Finanz- und Investitionsplanung sowie die Weiterentwicklungen in den Anwendungsbereichen AbaTreuhand, Servicemanagement, Instandhaltung, AbaUnit für die Zeit- und Leistungserfassung, MyAbacus «for mobile», die Anbindung an UKA Connect von HRM Systems für die Krankheit- und Unfallmeldungen, AbaClik mit erleichtertem Freigabeprozess sowie AbaClock mit Gesichtserkennung. Zukünftig können Drittsoftware über REST-API noch einfacher an das Abacus angeschlossen werden.

    Schweizer Innovationskraft dank Markt und Wettbewerb
    Abacus ist es gelungen, in den letzten Jahren immer wieder neue Impulse zu setzen. Die Lancierung der fünften Generation ist ein Beispiel, dass privatrechtlich organisierte Schweizer Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts leisten können. Dazu Claudio Hintermann, CEO von Abacus: «Abacus kann auch 36 Jahre nach der Gründung den Kunden eine Business Software anbieten, welche sowohl funktional als auch technologisch auf höchstem Niveau ist. Wir sind stolz darauf, aufzeigen zu können, dass es uns gelingt, auch ohne Subventionen und Querfinanzierungen immer wieder in die Zukunft zu investieren und unsere führende Position unter Bewies zu stellen. Davon profitieren die über 60’000 Kunden, die über 600 Mitarbeitenden aber auch der Werkplatz Schweiz.

  • High-Tech-Qualität im Osten

    High-Tech-Qualität im Osten

    Wirtschaftsraum der Technologien
    Die wirtschaftlichen «Kernkompetenzen» liegen in Photonik, Textil- und Materialtechnologien, Präzisionstechnologien, ICT-Dienstleistungen und Medizinaltechnik. Entsprechende Fachkräfte sind auch grenzüberschreitend zahlreich vorhanden. Deren Aus- und Weiterbildung ist dank der intensiven Zusammenarbeit von Industrie, Berufs- und Fachhochschulen sowie der Universität St. Gallen gewährleistet. Die laufende IT-Bildungsoffensive bestärkt die bereits technikaffine wirtschaftliche Atmosphäre.

    In der Wirtschaftsregion gibt es noch sehr attraktive Areale und Transformationsgebiete, selbst an sehr zentralen Lagen, die laufend entwickelt werden. Sie bieten viel Potenzial für Projekte und Unternehmensansiedlungen.

    Innovationspark symbolisiert Aufbruch
    In der Stadt St. Gallen, dem wirtschaftlichen Zentrum der Ostschweiz, haben die Universität St. Gallen und das Kantonsspital überregionale Strahlkraft. Ebenso positioniert sich die Empa St. Gallen durch ihre wissenschaftliche Exzellenz. Auf Basis dieser drei Institutionen gelang die Bewerbung des «Park Ost» bei Switzerland Innovation. Ausserdem ist die DNA für ICT, Gesundheitstechnologien und Start-ups bereits am städtischen Standort ausgeprägt und bietet einen idealen Nährboden dafür.

    Stadt als Wirtschafts- und Lebensmittelpunkt
    Nicht nur wirtschaftlich, sondern besonders auch kulturell und urban ist die Stadt St. Gallen ein weit ausstrahlendes Zentrum. Mit über 80’000 Beschäftigten ist sie das Arbeitsmarktzentrum der Ostschweiz. Impulse wie die neue «School of Medicine» (Joint Medical Master) und die «School of Computer Science» der Universität St. Gallen bieten eine unmittelbare Nähe zu Fachkräften für Unternehmen aus diesen Wachstumsbranchen.

    Das Start-up Innovationsnetzwerk «Startfeld» oder die Netzwerke für ICT und Gesundheit bilden einen unkomplizierten Zugang zu lokalen Partnern und ermöglichen eine gemeinsame Entwicklung.

    Die kurzen Wege, die kompakte Stadt und die Nähe zur umliegenden Natur vom Säntis bis zum Bodensee bilden die Grundlage für die sehr hohe Lebensqualität.

    Testimonials

    Josef Brusa
    Präsident des Verwaltungsrates der Brusa Elektronik AG

    «Am Standort Campus Buchs stimmt alles. Wir konnten uns hier dank der guten Zusammenarbeit mit der kantonalen Standortförderung, Stadt und Ortsgemeinde Buchs, Hochschule und Lippuner Immobilien etablieren.»

    Thomas Harring
    CEO Leica Geosystems

    «Unsere Innovationsfabrik Heerbrugg ist eine Verkörperung des Werkplatzes Schweiz: Innovationsführerschaft und hohe Fertigungsqualität, die durch gut ausgebildete Mitarbeitende sowie das Netzwerk von Industrieunternehmen und Forschungseinrichtungen sichergestellt wird.»

    Roger Dudler
    CEO Frontify

    «Frontify bietet einen Arbeitsplatz der Zukunft im Herzen von St. Gallen. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere über 200 Mitarbeitenden (davon zirka 180 in St. Gallen) zusammenzubringen und ihnen die ideale Grundlage zu bieten, jeden Tag von Neuem an etwas Grossem arbeiten zu können.»

    Roland Ledergerber
    Verwaltungsratspräsident Switzerland Innovation Park Ost AG

    «In St. Gallen und am zweiten Standort in Buchs sollen sich künftig Fachleute aus Forschung und Wirtschaft vernetzen und gemeinsam innovative Produkte hervorbringen. Ab Ende 2022 soll der Innovationspark funktionsfähig sein, und ab 2025 soll er seine volle Leistungsfähigkeit erreichen.»

    Porträits und Kontaktangaben der Leiter Standortförderung:

    Sie sind auf der Suche nach einem attraktiven, wettbewerbsfähigen und innovativen Standort für Ihr Unternehmen und wollen sich im Kanton St. Gallen weiterentwickeln oder ansiedeln? Gerne unterstützen wir Sie persönlich dabei.

    Daniel Müller,
    Leiter Standortförderung Kanton St. Gallen | Volkswirtschaftsdepartement | Amt für Wirtschaft und Arbeit
    Davidstrasse 35, CH-9001 St.Gallen

    T +41 58 229 14 07
    daniel.mueller@sg.ch
    www.standort.sg.ch

    Die Standortförderung Stadt St. Gallen trägt aktiv dazu bei, den Wirtschafts- und Lebensstandort St. Gallen weiterzuentwickeln und im Standortwettbewerb attraktiv zu positionieren.

    Samuel Zuberbühler,
    Leiter Standortförderung Stadt St. Gallen
    Poststrasse 28,
    CH-9001 St.Gallen

    Telefon +41 71 224 57 57
    samuel.zuberbuehler@stadt.sg.ch
    www.standort.stadt.sg.ch

  • Implenia baut fünf Gebäude für die SBB

    Implenia baut fünf Gebäude für die SBB

    Implenia erstellt als Totalunternehmer im Auftrag der SBB Immobilien fünf Gebäude auf dem ehemaligen Industrieareal Malley westlich von Lausanne, davon ein Hochhaus mit 19 und ein zweites mit 24 Stockwerken. Wie das Unternehmen mitteilt, beläuft sich das Auftragsvolumen auf 200 Millionen Franken. Es umfasst den Bau von Wohn- und Geschäftshäusern für den ersten Bauabschnitt namens Central Malley. Dabei soll eine Fläche von 42’200 Quadratmetern erschlossen werden. 23’700 Quadratmeter seien als Bürofläche vorgesehen, 3800 Quadratmeter für Gewerbeeinheiten sowie 14’700 Quadratmeter für rund 200 Wohnungen.

    Das Bauprojekt Central Malley ist der erste Schritt zur Revitalisierung der Industriefläche Malley. Dabei soll das Areal den Angaben zufolge in ein nachhaltiges Stadtquartier mit Wohnungen, Büroräumen und Gewerbeeinheiten umgewandelt werden. Das Konzept für die Bebauung orientiere sich am ökologischen Bauen, zukünftigen Lebensweisen und dem Minergie P-Eco-Standard. Die Entwicklung des neuen Stadtteils füge sich in den Raumentwicklungsplan für den Ballungsraum Lausanne ein, der mehrere „ehrgeizige architektonische Entwürfe“ vorsehe. Implenia leiste damit einen Beitrag zur Gestaltung „vielversprechender zukünftiger Lebens- und Arbeitswelten“, wird Jens Vollmar, Leiter Division Buildings, in der Mitteilung zitiert.

    Dem Projekt waren zwei Architekturwettbewerbe vorausgegangen. Realisiert werden die Entwürfe der Büros Aeby Perneger & Associés SA und Pont 12 Architectes SA.

  • Schneller lernen als der Wandel

    Schneller lernen als der Wandel

    Im Gegensatz zu früheren, eher linearen Revolutionen schreitet der digitale Wandel exponentiell voran. Das heisst, lange Zeit bemerkt man nichts, und auf einmal ist die Veränderung da. Diese Entwicklung gilt es im Gegensatz etwa zur Film-, Musik- oder Autoindustrie nicht zu verschlafen, welche von Netflix, Spotify oder Tesla überrascht wurde. «Und genau darum lohnt es sich ganz besonders, in Innovationen zu investieren und am Ball zu bleiben», sagte Mario Facchinetti in seinem Referat am diesjährigen Swiss ImmoTable in der Bauarena in ZH-Volketswil. Der Name seiner Firma PropTechMarket steht denn auch für technologiegetriebene, neue Innovationen (engl.: Property Technology), die für die Immobilienwirtschaft laufend an Bedeutung gewinnen.

    Technologien sollen dort eingesetzt werden, wo sie dem Menschen überlegen sind. Oft genug erfolgt der Wandel schleichend: «Vor zehn Jahren hätte wohl kein Taxifahrer erwartet, dass ihm eine Tech-Firma aus San Francisco mit dem Namen Uber jemals zur Konkurrenz werden könnte. Oder ganz einfach gesagt: Lange Zeit geschieht nichts bemerkenswertes, wobei sich viele neue Firmen in eine Startposition bringen, Daten und Erfahrungen sammeln», so Facchinetti. Bislang sei es keiner Firma gelungen, die Immobilienwirtschaft auf den Kopf zu stellen. Viele Firmen arbeiteten aber an dieser Vision. Nun geht es darum, schneller Erfahrungen aufzubauen als der digitale Wandel voranschreitet.

    Neue Technologien revolutionieren den Markt: «Es lässt sich erahnen, dass wir in Zukunft andere Fähigkeiten brauchen als dies heute der Fall ist», sagt Facchinetti. «Viele Studiengänge sind hoffnungslos veraltet. Und bald stellt sich die Frage, ob man lieber den Studienabsolventen mit dem Masterabschluss einstellt oder den Querdenker mit viel praktischem Knowhow.» Mit der Investition in Innovation verschafft man sich die Zeit, um auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren. Weltweit sind aktuell rund 7000 neue Firmen am Werk, die einen Teil des Immobilienkuchens für sich gewinnen möchten. Und im Gegensatz zu vor fünf Jahren erhalten diese jungen Wilden auch immer häufiger Risikokapital von Investoren, um in der Branche mit kompetitiven Preisen Fuss zu fassen.

  • Die Livit-Waschküche wird digital

    Die Livit-Waschküche wird digital

    Mieter und Vermieter haben einen persönlichen Zugang auf ein Online-Portal. Nach dem Login sehen die Mieter, ob die Waschmaschine und / oder der Trockner frei sind, können die Geräte anwählen und sie buchen. Die Verrechnung erfolgt ebenfalls über das System, indem der Mieter oder die Mieterin ein Guthaben erwirbt (online oder via Einzahlungsschein). Es müssen somit keine Münzen mehr gesammelt oder Waschkarten vom Hauswart verwaltet werden. Und ist die Wäsche oder der Trockner fertig, erhält der Mieter oder die Mieterin eine Meldung auf das Handy – ein grosser Vorteil gerade dann, wenn er oder sie mehrere Stockwerke steigen muss.

    Mieter, Verwaltung und Eigentümer profitieren gleichermassen
    Der Vorteil für die Mieter liegt auf der Hand – sie profitieren von der Convenience, die ihnen das neue System bietet. Livit und die Eigentümer profitieren, indem sie Waschzeiten voreinstellen oder die Geräte für Reparaturen und Wartung blockieren können. Der Verwaltungsaufwand reduziert sich und ein Dashboard liefert auf einen Blick eine Nutzungsübersicht. Livit gehört zu den ersten Unternehmen in der Schweiz, die die Abrechnung in gemeinschaftlich genutzten Waschküchen komplett digitalisiert. Für die Umsetzung hat Livit die Firma ELEKTRON AG zum Partner gewählt, die beim einfachen und bargeldlosen Abrechnen in Gemeinschaftswaschküchen über jahrzehntelange Erfahrung verfügt. Die vollautomatisierten, herstellerunabhängigen Abrechnungslösungen bieten Mietenden maximale Flexibilität und der Verwaltung minimalen Aufwand. «Entscheidend war einerseits, dass die Lösung unabhängig von den Herstellern der Geräte ist. Andererseits aber auch die Flexibilität sowie die echte Swissness, die ELEKTRON verkörpert.», meint Adrian von Burg, Leiter Business Solutions bei Livit.

  • Walo Bertschinger saniert Therme Bad Ragaz

    Walo Bertschinger saniert Therme Bad Ragaz

    Im Rahmen einer Sanierungsarbeit in der Therme Bad Ragaz SG hat das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger die Bodenbeläge erneuert. Laut einer Mitteilung von Walo auf Facebook wurde dabei der Walo Einstreubelag Haypanol D mit einer speziellen Systemkonstellation verlegt.

    Im Thermalbad waren laut der Firmenmitteilung hohe Anforderungen an Rutschsicherheit, UV-Beständigkeit und Optik gestellt worden. In der von Walo verwendeten Systemkonstellation seien diese Bedingungen des Auftraggebers Grand Resort Bad Ragaz erfüllt worden. Der mehrschichtige Aufbau des Belags und dessen technische Eigenschaften wiesen zudem eine hohe chemische Beständigkeit auf, so dass verschiedene Reinigungsmittel, Fette, andere Abscheidungen und chemische Lösungen dem Belag nichts anhaben können.

    Der Architektur der bekannten Therme mit ihrem besonderen Erscheinungsbild entspreche der schneeweisse Belag, heisst es bei Walo.

  • Schlaue neue (Immo-)Welt

    Schlaue neue (Immo-)Welt

    Welche sind also die Kompetenzfelder, in denen wir uns künftig sicher bewegen sollten?
    Unter dem Begriff Tech-Wissen lässt sich einiges subsumieren: Die zunehmend softwarebasierten Lösungen erfordern u.a. die Auseinandersetzung mit Schnittstellenanpassung und Webintegration. Das Beherrschen von Programmiersprachen könnte zum individuellen Wettbewerbsvorteil werden. Keine zielgerichtete Marketing-Kampagne mehr ohne Data Analytics-Know how. Und es ist sicher nicht falsch, sich schon jetzt mit der Blockchain-Technologie und Begriffen wie DeFi und NFT auseinanderzusetzen…

    Es geht aber nicht nur um technologisches Wissen selbst, sondern auch um den richtigen Umgang mit Technologie und den neuen digitalen Möglichkeiten. Cloudbasierte Anwendungsprogramme und virtuelle Team-Applikationen schiessen wie Pilze aus dem Boden – ohne bewussten Einsatz und gezielten Umgang können diese Helfer auch schnell zum Zeitfresser und Burnout-Beschleuniger werden. «Otto Normalmitarbeiter» wird sich zudem auch mehr und mehr mit dem Thema Cyber Security auseinandersetzen müssen.

    Last but not least braucht es auch ein neues Verständnis von Leadership undKollaboration. Das oftmals traditionelle Hierarchiedenken im Konzern hat sicher nicht das Potential eines modernen Leadership-Modells. Die reine Startup-Peer-to-Peer-Kultur ohne prozessuale Regeln ist aber auch nicht der goldene Weg. Es braucht vor allem Achtsamkeit und Partizipation, eine vernünftige Autonomie und Eigenverantwortung sowie eine neue Fehlerkultur. Pläne und Aktivitäten müssen schnell und flexibel angepasst werden können – agile Methoden sind somit aus diesem Blickwinkel im (Projekt-)Management künftig ein Must.

    Mehr Impulse finden Sie hier: https://proptechmarket.net/impulse

  • sfb setzt Weiterbildung zu Gebäudeinformatik fort

    sfb setzt Weiterbildung zu Gebäudeinformatik fort

    Die sfb Höhere Fachschule für Technologie und Management hat auf die zunehmende Nachfrage nach Spezialistinnen und Spezialisten für die Gebäudevernetzung reagiert. Als erste Höhere Fachschule hat sie daher den Lehrgang Techniker/-in HF Gebäudetechnik mit Vertiefungsrichtung Gebäudeinformatik eingeführt. Nach einem erfolgreichen Start im August dieses Jahres wird die sfb den Lehrgang auch weiterhin anbieten. So starten neue Lehrgänge am 18. August 2022 an den Standorten Dietikon, Emmenbrücke LU und Zollikofen BE.

    Auch die neuen Lehrgänge gehen über sechs Semester. An allen drei Standorten wird der Unterricht jeweils am ganzen Montag und am Donnerstagabend durchgeführt. In Zollikofen besteht zudem die Möglichkeit, den Unterricht am Donnerstagabend und dem ganzen Samstag wahrzunehmen. Die Teilnehmenden erhalten die Möglichkeit, sich für den nächsten Karriereschritt im „grössten Wachstumsmarkt in der Bauwirtschaft“ zu qualifizieren, wie es von sfb-Direktorin Dorothea Tiefenauer heisst. „Der Lehrgang Techniker/-in HF Gebäudetechnik der sfb fokussiert auf die Gebäudeinformatik und orientiert sich an den Bedürfnissen der Wirtschaft. Fachleute mit dieser Weiterbildung sind sehr gefragt auf dem Arbeitsmarkt“, fügt sie hinzu.

    Insgesamt verfügt die sfb über acht Standorte und ist mit mehr als 1200 Studierenden und 500 Lehrpersonen eine der grössten Höheren Fachschulen der Schweiz. Sie wird von Sozialpartnern der Maschinen-, Elektro- und Metall-Branche getragen.

  • EPFL stellt in Seoul Design-Gehirn aus

    EPFL stellt in Seoul Design-Gehirn aus

    Das Media x Design-Laboratorium der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) stellt in der südkoreanischen Hauptstadt derzeit ein überlebensgrosses Design-Gehirn aus. Das Artificial Swissness genannte Exponat ist noch bis zum 31. Oktober auf der Seoul Biennale für Architektur und Urbanismus zu sehen.

    Artificial Swissness zielt laut einer Mitteilung der EPFL darauf ab, die Erkenntnistheorie der Computerwissenschaften auf den kulturellen Bereich auszudehnen. „Unser Design-Brain ist ein Experiment zur Frage, ob Maschinen Strukturen entwerfen können“, wird Laborleiter Professor Jeffrey Huang zitiert. „Das heisst, ob sie nicht nur Musik empfehlen oder Autos fahren können, sondern auch sinnvolle kulturelle Artefakte schaffen, wie zum Beispiel Architektur mit ausgeprägten Schweizer Eigenschaften.“

    Wie es in der Mitteilung weiter heisst, solle das Exponat eine sich ständig verändernde räumliche Schnittstelle sein, welche die inneren Gedanken einer Künstlichen Intelligenz-Maschine darstelle, die auf 10’000 Bilder von Schweizer Chalets und Alpinarchitektur trainiert wurde. „Wir machen die visuellen Interferenzen in diesen Schichten des neuronalen Netzwerks sichtbar“, so die beiden EPFL-Studenten Frederick Kim und Mikhael Johanes. „So erhalten wir Einblick in das Innenleben unseres generativen künstlichen Netzes, das Architekturbilder erzeugt.“ Die beiden haben die Installation in Seoul nach 14-tägiger Quarantäne aufgebaut.

    Die digitalen Bildschirme der Installation zeigen die maschinell erzeugten Bilder typischer Schweizer Architektur. Gleichzeitig offenbart eine LED-Projektion den sich ständig weiterentwickelnden Lernprozess, den die Maschinen durchlaufen, während sie Tausende von Bildern alpiner Architektur durchforsten, um die Essenz der „Swissness“ zu destillieren.

  • Renaissance der Schweizer Natursteine

    Renaissance der Schweizer Natursteine

    Die Schweiz hat nur wenige nutzbare Bodenschätze, welche auch effektiv auf dem Heimmarkt Anwendung finden. Dazu gehört Salz, welches in letzter Zeit durch teilweise harte Winter auch immer knapper geworden ist. Die Schweiz ist auch ein Wasserschloss und diese Ressource wird in Zukunft immer wichtiger. Die Natur gibt uns auch den nachwachsenden Rohstoff Holz, welcher vielfältige Anwendung bei unseren Bauten findet und auch noch exportiert wird!

    Oft wird vergessen, dass unsere kleine Schweiz im wahrsten Sinne des Wortes „steinreich“ ist! Zwei Kilometer Luftlinie von unserer Firma, 100 Höhenmeter oberhalb der Veriset befindet sich unser eigener Sandsteinbruch am Rooterberg. Seit über 200 Jahren wird dort oben Sandstein abgebaut. Unsere Firma, welche 1944 gegründet wurde, baut seither auch diesen wunderschönen graublauen Sandstein ab. Auch dieses edle Gewächs, welches vor 20 Millionen Jahren entstanden ist, kann man problemlos als Küchenabdeckung verwenden. Wir vermarkten dieses edle Produkt in Zukunft als Lion- Stone mit ganz neuartigen Oberflächenbearbeitungen.

    Das Löwendenkmal in Luzern, welcher aus einem ehemaligen Sandsteinbruch herausgehauen wurde, ist nur rund vier Kilometer Luftlinie von unserem eigenen Steinbruch entfernt. Es handelt sich um den exakt gleichen Molasse- Sandstein. Unser einheimisches Material kostet einen Bruchteil – im Gegensatz zu Kunststein oder Chromstahl! Auch unsere edlen Tessinergneise sind nicht nur ein toller Hingucker, sondern dank modernsten Imprägnierungsmitteln auch problemlos für Küchenabdeckungen geeignet. Parzielle Verdunkelungen treten wirklich nur bei sehr schlechter Pflege auf! Allerneueste Imprägnierungsmethoden, welche die schönen Schweizer Natursteine nicht farblich verändern, lassen heute einen praktischen Einsatz unbedenklich erscheinen. Diese sind jedenfalls einem nur geschliffenem Kunststein hoch überlegen in der Pflege. Das edle graublau eines Onsernone- Gneis passt zu hellen und grauen Küchenmöbeln einfach sensationell und erst noch zum erschwinglichen Preis!

    Das edle Dunkelgrau des Onsernone wird in der Fachwelt als das schönste Grau der Welt bezeichnet! Selbstverständlich glänzen auch Cresciano, Iragna als hellgraue Alternativen in jeder Küche gerne. Die grünen Andeer, Valser oder Verde Spluga wirken auch zu Holzmöbel sehr modern und werden daher gerne eingesetzt. Gerade die Bodenbeläge von COOP sind ein leuchtendes Beispiel!

    Die ältesten Beläge sind bereits 17 Jahre alt und erscheinen trotz intensivster Benutzung wie fast neu. Die natürliche Patina macht den Boden sehr attraktiv. Unser Rooterberger Sandstein wurde als Beispiel 1983 in der Jesuitenkirche in Root verlegt. 1974 auch in der katholischen Kirche in Root! Die Böden sehen trotz ihres Alters und intensiven Gebrauchs immer noch sensationell aus! Da soll noch jemand sagen, dass Sandstein heikel sei und dies im öffentlichen Bereich.

    Wir dürfen eines nicht vergessen: Ehret einheimisches Schaffen! In der Schweiz erfüllen wir beim Abbau der Natursteine alle bekannten Sicherheitsvorschriften und erfüllen auch alle ökologischen Standards punkto Nachhaltigkeit. Die Löhne in der Schweiz sind fair und korrekt, Kinder- oder Sklavenarbeit sind in der Schweiz Fremdworte! Das Produkt erfüllt dank der nahen Steinbrüche alle ökologischen Voraussetzungen punkto grauer Energie! Es gibt einfach nichts Besseres als den Einsatz von Schweizer Natursteinen beim ökologischen und nachhaltigen Bauen! Setzen Sie auch auf Schweizer Natursteine, sei es nun im Innen – oder Aussenbereich, als toller Fussboden, Wandbekleidung oder Küchenabdeckung, Schweizer Naturstein ist immer eine perfekte Wahl!!

    Um einen gewissen Werbeeffekt längerfristig zu erzielen, hat unsere Firma Emilio Stecher AG aus Root neben www.stecher.ch, noch zusätzliche drei URL eingerichtet: www.onsernone.com, www.schweizer-natursteine.ch und www.rooterberger.ch. Lassen Sie sich faszinieren.

    Ein Besuch bei uns lohnt sich, aber auch das Internet kann unsere schöne Ausstellung in Root nicht ersetzen. Wir laden Sie gerne ein, uns zu besuchen. Wir hoffen, dass Sie in Zukunft sehr viele schöne Schweizer Natursteine einsetzen werden und selbstverständlich unsere familiäre Luzerner Traditionsfirma am Standort Root berücksichtigen, welche sich seit ihrer Gründung immer für die Verwendung von Schweizer Natursteinen eingesetzt hat. Wir können uns rühmen, dass über 50% unseres fakturierten Umsatzes mit Schweizer Natursteinen erzielt wird!

    Hier geht’s zum Video vom Rooterberger Sandsteinbruch: https://www.youtube.com/watch?v=eQpgKNsyli8

  • 2. Global Real Estate Run in der Schweiz – Setzen Sie sich in Bewegung!

    2. Global Real Estate Run in der Schweiz – Setzen Sie sich in Bewegung!

    Nach der endlos langen Homeoffice- und Shutdown-Zeit kam der 1. Global Real Estate Run (Impressionen: https://globalrealestaterun.com/socialmediawall) anfangs Jahr wie gerufen, um sich mit Gleichgesinnten mal wieder auszutauschen, aktives Teambuilding zu betreiben nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Umwelt etwas Gutes zu tun: «Rund 1400 Teilnehmende aus 46 Ländern haben den Global Run auf ihre individuellen Bedürfnisse modifiziert», freut sich der Initiant Mario Facchinetti. «Erneut gilt es, in einem Zeitfenster von 24 Stunden sechs Kilometer zu absolvieren: Ob rennen, laufen oder spazieren ist jedem Teilnehmenden freigestellt. Mitmachen kann jeder, kostenlos – auf der ganzen Welt.» Der Lauf ist selbstverständlich 100 Prozent coronakonform. So werden die sechs Kilometer ortsunabhängig auf einer Strecke eigener Wahl absolviert. Für die Teilnahme ist eine Registration auf der Webseite Globalrealestaterun.com notwendig. Danach erhält jeder Teilnehmende Zugang zu einer geogetaggten App, die interaktiv durch den Event begleitet.


    Nachhaltigkeit fördern
    Am Global Real Estate Run nehmen nicht nur Immobilienprofis teil, sondern auch Mietende und Eigentümer. Der «Team-Event der anderen Art» ist nicht nur gesundheitsfördernd, sondern sorgt auf für Gesprächsstoff. Und ganz nebenbei tut man auch etwas Gutes für die Umwelt. Dank der Zusammenarbeit mit Unispace, Key4 by UBS, Immo!Invest, PropTechMarket, Schäppi Grundstücke und «There for Trees» wird neu auch hierzulande ein Baum pro absolvierten Kilometer gepflanzt.. Na denn: Wenn dies nicht genug gute Gründe sind, um sich aktiv für den nächsten Event einzuschreiben und einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit und Innovation in der Immobilienwirtschaft zu leisten.


    Anmeldung und mehr Informationen: https://globalrealestaterun.com
    Impressionen: https://globalrealestaterun.com/socialmediawall
    Mediakit: https://globalrealestaterun.com/mediakit
    Ansprechperson: Mario Facchinetti, Initiator, mail@globalrealestaterun.com

  • Innovative Schweizer Plattform für Raum- und Immobilienentwicklung

    Innovative Schweizer Plattform für Raum- und Immobilienentwicklung

    Die Luucy AG mit Sitz in Luzern wurde 2019 vom Architekten und Unternehmer Mark Imhof gegründet. Er selber bezeichnet sich als Visionär, der sich schon länger mit der komplexen Thematik der Innenentwicklung von Dörfern und Städten beschäftigt. Dabei fiel ihm auf, dass er mit den gängigen Methoden und Vorgehensweisen immer wieder an Grenzen stiess. So beschloss Imhof, eine Lösung zu entwickeln, welche die Kommunikation und die Kooperation zwischen allen Beteiligten stärkt und vereinfacht: «Luucy vereint als Basis relevante Daten für die Raum- und Immobilienentwicklung aller Gemeinden der Schweiz an einem zentralen Ort. Die Planungs-Plattform stellt zudem intelligente Werkzeuge für die Entwicklung bereit und unterstützt durch die verständliche 3D-Visualisierung den Austausch mit allen Stakeholdern», erklärt Mark Imhof, CEO der Luucy AG.

    Daten und Informationen aller Akteure liessen sich über die umfassende Plattform einfach finden, weiterentwickeln und zur Verfügung stellen. Um dies zu ermöglichen, wurde Luucy als digitaler Zwilling der gebauten Schweiz konstruiert. Imhof: «Die Topografie der Schweizer Landschaft mit allen bestehenden Gebäuden steht in 3D als Basis bereit. Dank der Web-Lösung muss für die Nutzung keine Software installiert werden. Erste Gebäudevolumen und Variantenstudien können direkt in Luucy modelliert und miteinander verglichen werden. Zusätzliche Apps von Drittanbietern, beispielsweise für die Berechnung der Investitionskosten, liefern wertvolle ergänzende Entscheidungsgrundlagen.»

    Die Daten der amtlichen Vermessung, Karten und der Zugang zu den Baugesetzen seien ebenfalls direkt über die Plattform abrufbar. «Luucy ermöglicht allen interessierten Drittanbietern die Anbindung zusätzlicher Lösungen und bietet so Raum für neue Geschäftsmodelle und Wertschöpfungsketten», sagt Imhof. Die Lösung stosse in der Immobilienbranche auf grosses Interesse: «Alle relevanten Daten und Werkzeuge für die Raum- und Immobilienentwicklung an einem Ort online zur Verfügung zu haben, steigert die Effizienz erheblich», führt Imhof aus.

    Machbarkeitsstudien erheblich erleichtert
    Luucy ist nicht die einzige Plattform, die Daten in einem digitalen Zwilling zugänglich macht. «Die Spezialität unserer Lösung ist der Plattformgedanke. Wir erarbeiten nicht alles selbst – wir integrieren und arbeiten mit den Besten zusammen. Dadurch wächst die Plattform stetig», erläutert Imhof die Vorteile. Die interaktive Plattform unterscheide sich auch darüber hinaus von anderen Lösungen, denn sie fungiere als vermittelnder Brückenbauer zwischen den Behörden, die oft die Bedürfnisse der Privatwirtschaft zu wenig kennen, und der Privatwirtschaft, welche die übergeordneten Ziele der Raumentwicklung im Sinne eines nachhaltig und gesamtheitlich funktionierenden Organismus «Lebensraum» zu wenig berücksichtige.

    «Für das Erstellen einer Machbarkeitsstudie sind heute zum Beispiel viele Schritte in unterschiedlichen Systemen nötig. Die Analyse der gesetzlichen Grundlagen in den Baugesetzen der 2172 Gemeinden der Schweiz und deren Interpretation ist oft eine Herausforderung. Hier geht viel Zeit verloren», weiss Imhof. Luucy halte all diese Grundlagen in einem einzigen System bereit. Die Plattform würde vor allem Fachpersonen aus der Architektur oder Arealentwicklung nutzen. So können diese in wenigen Stunden aussagekräftige Bebauungsszenarien prüfen. «Auch Behörden und Raumplanungsbüros stellen mit unserer Lösung Ortsplanungsrevisionen und potenzielle räumliche Entwicklungen grossflächig dar. Investoren können unkompliziert erste Potenzialeinschätzungen von Grundstücken und Arealen selbständig vornehmen», erklärt Imhof.

    Derzeit am meisten nachgefragt seien das Modellieren eigener Gebäudevolumen sowie die schnelle Berechnung der entsprechenden Grobkosten. «Hierbei wird der gesamte Siedlungskontext berücksichtigt, und der Einfluss auf Nachbarsgebäude betreffend Schattenwurf und Aussicht kann schnell überprüft werden. Ausserdem wird Luucy gerne für digitale Wettbewerbe eingesetzt, bei denen die unterschiedlichen Projektideen einfach ausgewertet und miteinander verglichen werden», so Imhof.

    In 10 Jahren zur meistgenutzten Planungs- und Koordinationsplattform für die Raum- und Immobilienwirtschaft
    Der Hauptfokus der Luucy AG liege vorerst auf der Schweiz. «Aber es ist durchaus denkbar, dass die Lösung in den nächsten Jahren auch im DACH-Raum und Europa angeboten wird», sagt Imhof. Die Grundkosten für die Plattform betragen 3000 Franken pro Jahr. Damit können drei Administratoren beliebig viele Projekte anlegen, und unlimitierte Nutzer können in diesen Projekten arbeiten.

    In den kommenden Monaten will das Start-Up die Angebote laufend ausbauen: «In fünf Jahren wird Luucy so umfangreich sein, dass sämtliche raumrelevanten Daten und Funktionen über die Plattform abrufbar sein werden. Simulationen, beispielsweise zu Lärm, Mobilität und Klima, lassen sich darstellen»,
    sagt Imhof. Und er ist überzeugt: «In zehn Jahren wird unsere Lösung die Planungs- und Koordinationsplattform für die Raum- und Immobilienwirtschaft sein. Und auch für die Behörden wird mit Luucy die Zusammenarbeit mit der Privatwirtschaft stark vereinfacht sein. Baugesuche können dann als 3D-Format publiziert werden.»

    In Ergänzung eines weiterentwickelten Geometerwesens soll Luucy dereinst dafür sorgen, dass allen Planern täglich ein aktueller digitaler Zwilling zur Verfügung steht. Die räumlichen Strategien und die damit verbundene Entwicklung der Infrastruktur der Städte und Gemeinden sollen abrufbar sein. Dabei sei die Lösung disruptiv und dürfte massgeblich daran beteiligt sein, komplizierte und weniger dynamische Prozesse der Bauwirtschaft abzulösen, wie Imhof ausführt.

    Mark Imhof, CEO Luucy.
  • PropTech Map wächst wieder stark

    PropTech Map wächst wieder stark

    Verschiedene PropTechs, akenza.io, PriceHubble, architrave und realcube, verpassten sich einen neuen Auftritt, inkl. neues Logo.

    Der neue Report Swiss Venture Insights zeigt, wohin im 3. Quartal 2021 das viele Geld geflossen ist. PropTechs haben auch Brosamen erhalten.

    Hier die Neuzugänge

    • Construction: medusoil.com und raumpioniereai.com
    • Finance: Der Hypothekenvermittler Moneypark war bisher nicht auf der PropTech Map Switerland zu finden. Mit den neuen Aktivitäten rund um die Immobilienvermittlung gehören sie nun dazu. tilbago.ch hat sich auf die eine Lösung für Betreibungen und Verlustscheine spezialisiert. Hinter dem Hypothekenvermittler cactous.ch soll die Migros Bank stehen.
    • Floorplan AR/VR 3D: uzufly.com, mytourlive.com, visualreality3d.ch und backbone. Wie kürzlich vermeldet, konnte das Westschweizer Startup backbone eine Finanzierungsrunde erfolgreich abschliessen.
    • Marketplaces: Die Avobis-Gruppe hatte mit propertycaptain.ch einen neuen Immobilienmarktplatz lanciert. Durch die Integration der Neuen Aaargauer Bank in die Credit Suisse ist der regionale Marktplatz nabhome.ch verschwunden. Gemäss gut informierte Quelle, plant die CS neue Aktivitäten im Bereich Wohnen. In der Westschweiz ist der Marktplatz lookmove aktiv. Dieses PropTech sagt von sich, dass sie das grösste Angebot an Immobilien aufweisen. lookmove könnte eine interessante Alternative sein für alle Finanzdienstleister in der Schweiz, die (jetzt noch) auf den Zug der Ökosysteme „Wohnen“ aufspringen wollen. lookmove plant gerade eine Finanzierungsrunde, um die internationale Expansion zu finanzieren.
    • Services: Swiss AI, mybeppo.ch, immowise und iNCH
    • Smart Building: Ein weiteres Westschweizer PropTech heisst local-energy.ch, während zevvy.ch aus der Zentralschweiz kommt.
    • Software: ziffu.io und prozessfux.com

    PropTech Map wächst wieder stark. Die Schweiz hat im Vergleich mit Deutschland eine äusserst attraktive, vielfältige und vor allem viel grössere PropTech Szene.