Kategorie: propTech

propTech – Immobiliennews zu digitalen Lösungen, Innovationen & Technologien für die Schweizer Immobilienbranche.

  • Handwerkerplattform der Mobiliar ist für Zürich und Aarau online

    Handwerkerplattform der Mobiliar ist für Zürich und Aarau online

    Die Mobiliar-Tochter Buildigo bringt seit Montag auf ihrer digitalen Plattform Handwerker und Auftraggeber in Zürich und Aargau zusammen. Laut einer Medienmitteilung der Versicherung stehe dabei die Qualität der Leistungspartner und eine digitale Abwicklung von der Anfrage bis zur Bezahlung im Vordergrund. Dieser Dienst könne sowohl von Privatpersonen als auch von KMU in Anspruch genommen werden. 

    Das Start-up Buildigo ist bereits seit 2017 in der Westschweiz aktiv. Seit dem Sommer 2020 ergänzt es die Dienstleistungen der Mobiliar rund um das Thema Wohnen. Ihre neue Handwerkerplattform im Internet starte in den Regionen Zürich und Aarau mit einem ausgewählten Angebot der relevantesten Branchen. Das Angebot werde in den kommenden Monaten sukzessive ausgebaut. 

  • Datencenter erobern die Schweiz – Zweithöchste Dichte in Europa

    Datencenter erobern die Schweiz – Zweithöchste Dichte in Europa

    Die Schweiz verfügt bereits heute gemessen an ihrer Bevölkerungszahl über eine äusserst hohe Dichte an Datencentern, nach den Niederlanden sogar die zweithöchste in Europa. Die in einer aktuellen Studie von CBRE Schweiz identifizierten 93 Colocation-Datencenter verfügen über eine Fläche von mindestens 154’000 m2, was rund 22 Fussballfeldern entspricht.

    Zürich an sechster Stelle in Europa
    Die Region Zürich liegt mit 68 Megawatt (MW) nach London (711 MW), Frankfurt (510 MW), Amsterdam (365 MW), Paris (204 MW) und Dublin (94 MW) an sechster Stelle in Europa, was die Rechenzentrums-Kapazitäten anbelangt. Eine Leistungssteigerung um weitere 50 MW bis 2022 ist bereits gesichert, wie es verschiedene Bauprojekte in Glattbrugg (Interxion), Winterthur (Vantage Data Centers) oder Dielsdorf (Green Datacenter) veranschaulichen. Weitere Datencenter sind bereits geplant, und damit wird sich die Kapazität in wenigen Jahren verdoppeln.
    Der Schweizer Markt besteht derzeit aus einem Mix aus Wholesale- und Retail-Anbietern. Bei den in den letzten Jahren initiierten Grossprojekten handelt es sich meistens um sogenannte Hyperscaler-Datencenter, die von Schweizer oder ausländischen Betreibern errichtet und von grossen internationalen Cloud-Anbietern wie Google, Oracle, Microsoft und Amazon genutzt werden.

    Gute Wirtschaftsbedingungen und souveräne Datenschutzanforderungen
    Neue Kundengewinne bei Finanzdienstleistern, ein wachsender Fintech-Sektor und die anhaltende Migration internationaler Unternehmen in die Cloud haben Anbieter ermutigt, Cloud-Regionen in der Schweiz aufzubauen. Die Schweiz hat ihre eigenen Datenschutzanforderungen, die die Souveränität fördern, es aber internationalen Unternehmen erlauben, mit einer europäischen Basis zu operieren, ohne die Anforderungen der Europäischen Union (z.B. Datenschutz-Grundverordnung) erfüllen zu müssen. Probleme mit der Bereitstellung von Land und Strom, lange Planungsprozesse sowie die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien bleiben dabei die wichtigsten Herausforderungen.

    Auch wenn der Markt für Rechenzentren in der Schweiz als Nische gilt, entdecken Private Equity-Firmen und zunehmend auch Infrastrukturfonds diesen Wachstumsmarkt für sich. Der Markt für Rechenzentren erfordert ein spezifisches Know-how, das sich von anderen Immobilientypen unterscheidet. Obwohl traditionelle Immobilieninvestoren noch kein grosses Interesse an Rechenzentren zeigen, sollten sie diesen Markt langfristig genau im Auge behalten, da er ein schnell wachsendes Potenzial für alternative Immobilieninvestitionen bietet.

  • Schweiz gehört zu den innovativsten Ländern der Welt

    Schweiz gehört zu den innovativsten Ländern der Welt

    Die Schweiz schafft es im aktuellen Bloomberg Innovation Index weltweit auf den dritten Platz. Damit ist sie im Vergleich zu Vorjahr um einen Platz vorgerückt. Vor ihr schneiden lediglich Südkorea und Singapur ab. Damit gilt die Schweiz als das innovativste Land in Europa und überholt Deutschland, das im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze auf Rang vier zurückgefallen ist.

    Insgesamt sind 60 Länder im Index aufgeführt. Sie werden anhand von Themen wie Forschung und Entwicklung, Produktionsfähigkeit sowie der Konzentration von börsenkotierten Hightech-Unternehmen bewertet. Maximal können die jeweiligen Länder 100 Punkte erreichen.

    Die Schweiz erhält in diesem Jahr eine Gesamtbewertung von 87,60 Punkten. Sie konnte insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung gut abschneiden. Bei der Forschungsintensität belegt sie den dritten Platz, bei der Konzentration an Forschenden den vierten Platz. Weiter gehört die Schweiz aber auch im Bereich Fertigung und Wertschöpfung zu den besten fünf Ländern. Aufholbedarf hat sie vor allem bei den Patenten.

  • s:stebler kooperiert mit innovativen Partnern

    s:stebler kooperiert mit innovativen Partnern

    Das Unternehmen s:stebler hat in diesem Jahr bereits drei Partnerschaften geschlossen. Dies geht aus Medienmitteilungen des Herstellers von Briefkastenanlagen, Depotboxen und Dachflächenfenstern aus Oensingen hervor.

    Erstens spannt s:stebler mit dem Start-up LivingPackets zusammen. Das 2016 im französischen Nantes gegründete Unternehmen hat eine intelligente Zustellbox entwickelt, die digital verriegelt werden kann. Die Box ist unter anderem mit GPS-und Internetverbindung ausgestattet, wodurch die Lieferung jederzeit überwacht werden kann. Ausserdem ist die Box wiederverwendbar, was den im Online-Handel entstehenden Müll reduziert. Dank der Partnerschaft werden Pakete in den intelligenten Boxen direkt an Multifunktionspaketstationen namens s:yourbox von s:stebler geliefert. Der Kunde wird benachrichtigt, sobald die Lieferung eintrifft.

    Zweitens arbeitet s:stebler mit dem Zürcher Start-up Allthings zusammen. Allthings hat eine Mieterplattform entwickelt, dank der sämtliche Interaktionen zwischen Mietern, Immobilieneigentümern sowie anderen Dienstleistern erfasst werden können. Zusammen mit den Briefkasten- und Paketfachanlagen von s:stebler sollen nun „Gesamtlösungen“ entstehen, welche „die Mieterbindung und die Effizienz signifikant steigern“, heisst es.

    Drittens kooperiert s:stebler mit Bird Home Automation, einem führenden Hersteller von IP-Türstationen. Das Ziel ist es, IP-Video-Türsprechanlagen des Berliner Unternehmens in Briefkästen und Briefkastenanlagen von s:stebler zu integrieren. Gebäudebetreiber können die intelligente Türsprechanlage aus der Ferne verwalten und in bestehende Hausautomatisierungssysteme integrieren.

  • Angebotsmieten steigen zum Jahresbeginn

    Angebotsmieten steigen zum Jahresbeginn

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Januar auf dem Wert von 115,4 Punkten geschlossen. Gegenüber dem Vormonat seien die Preise für Angebotsmieten damit im Schnitt um 0,17 Prozent gestiegen, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg der Mietpreise um 0,87 Prozent beobachtet.

    Im Monatsvergleich macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen für die einzelnen Kantone aus. So wurde der stärkste Anstieg der Angebotsmieten im Januar mit 1,59 Prozent im Kanton Nidwalden beobachtet. Auch in den Kantonen Appenzell-Innerhoden, Appenzell-Ausserhoden, Uri und Wallis legten die Angebotsmieten mit Werten zwischen 1,08 und 1,24 Prozent überdurchschnittlich zu. Rückgänge wurden in den Kantonen Zürich, Neuenburg und Jura mit Werten zwischen mit -0,57 Prozent und -0,10 Prozent gemessen.

    Auch bei den Städten macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen aus. Der grösste Anstieg wurde hier im Monatsvergleich mit 2,01 Prozent in Lausanne gemessen. Als „auffallend“ beschreiben die Analysten die Entwicklung in Zürich. Hier gingen die Mietpreise im Januar gegenüber dem Vormonat um 1,00 Prozent zurück.

    Bei der qualitätsbereinigten Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich, heisst es in der Mitteilung.

  • VolkerWessels investiert in Parquery

    VolkerWessels investiert in Parquery

    Parquery hat eine erfolgreiche Finanzierungsrunde abgeschlossen, wie aus einer Mitteilung auf LinkedIn hervorgeht. Die Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) konnte dabei das niederländische Bau- und Anlagenbauunternehmen VolkerWessels als Investor gewinnen.

    Parquery hat eine Software entwickelt, welche Bilder von Strassenkameras in Echtzeit analysiert. Damit können sich Autofahrer beispielsweise darüber informieren, ob sich in ihrer Nähe freie Parkplätze befinden. Die Plattform kann aber etwa auch zur Analyse des Verkehrsflusses in Städten eingesetzt werden. Insgesamt hilft sie beim Aufbau von intelligenten Städten.

    Mit dem frischen Geld will Parquery seine Plattform einerseits im Bereich des intelligenten Parkens stärken. Andererseits soll sie für neue Lösungen im Bereich der intelligenten Städte weiterentwickelt werden.

    Parquery arbeitet seit einigen Jahren auch mit Hyrde, einem Tochterunternehmen von VolkerWessels, zusammen. Hyrde setzt die Lösung von Parquery beispielsweise bei Sicherheitsanwendungen an Flughäfen sowie bei intelligenten Mobilitätsprojekten in Städten ein.

  • Immobilienbesichtigungen mit Mensch oder Maschine?

    Immobilienbesichtigungen mit Mensch oder Maschine?

    Wie in unserem letzten Artikel erwähnt, bieten eine Vielzahl von virtuellen Besichtigungslösungen, gerade in Zeiten der Pandemie, eine willkommene Alternative zu physischen Terminen vor Ort. Diese reichen von statischen 3D-Touren, Videorundgängen über virtuell realistische Darstellungen, in die sich Nutzer/innen mit Hilfe einer VR-Brille (Virtual Reality) hineinversetzen können, bis hin zu jederzeit verfügbaren live Übertragungen. Letztere wollen wir uns in diesem Artikel etwas genauer anschauen.

    Bei live Übertragungen werden verglichen mit statischen Videos, Fotos oder 360° Aufnahmen, die zu besichtigenden Objekte in Echtzeit dargestellt. Grösster Vorteil dabei ist, dass bis auf eine Festlegung eines Besichtigungstermins keine Vor- resp. Nachbearbeitungen erforderlich sind. Eine vollautonome, 24/7 verfügbare Variante ist die Besichtigung mit einem im Besichtigungsobjekt stationierten Roboter. Diese speziell entwickelte Maschine kann bequem von überall auf der Welt, auch von Zuhause aus, über einen Standardinternetbrowser mit den Pfeiltasten der Tastatur durch das Objekt gesteuert werden. Die Besichtigung kann nach eigenem Ermessen und unabhängig von erstellten Touren und Perspektiven erfolgen. Eine integrierte Videokonferenzlösung bietet zudem die Gelegenheit, während der Besichtigung einen Dialog zwischen den Parteien herstellen zu können.

    Bei einer anderen Variante wird nicht gänzlich auf den Personaleinsatz vor Ort verzichtet. Während dem sich eine Partei (Vermarkter, Vermieter, Eigentümer, Facility Manager, etc.) vor Ort befindet und über ein mobiles Endgerät (Bsp. Smartphone, Tablet) die live Übertragung sicherstellt, können Interessenten ortsunabhängig via Webbrowser an der Besichtigung teilnehmen und mit der Person vor Ort interagieren. Durch den hohen Personalifizierungsgrad, die automatische Dokumentation der Übertragung sowie den möglichen Datenaustausch, bietet diese Lösung weitaus mehr Anwendungsmöglichkeiten als reine Objektbesichtigungen.

    Bereits mit dem heutigen Stand der Technik, bieten digitale Besichtigungslösungen eine brauchbare Alternative zu physischen Terminen vor Ort. In einigen Punkten wie der höheren Effizienz, tieferen Kosten und geringeren Umweltbelastung überwiegen die Vorteile gegenüber physischen Besichtigungen sogar. Dennoch gelingt es den hier vorgestellten Lösungen “noch” nicht das Empfinden einer physischen Begegnung mit Menschen in den digitalen Raum zu transferieren. Entsprechend kommen wir zum Entschluss, dass es für Besichtigungen mit Mensch und Maschine valable Argumente gibt, die es situativ abzuwägen gilt. In unserem nächsten Artikel lesen Sie, wie Startups an der virtuellen Realität arbeiten, um das vorhin erwähnte fehlende Empfinden in der digitalen Welt erlebbar zu machen.

    Visualisierungslösungen im Überblick auf: https://proptechmarket.net/visualisierung

    In der folgenden Tabelle werden die Vor- und Nachteile der zwei beschriebenen Besichtigungsansätze gegenübergestellt.

    Quelle: Eigene Darstellung, PropTechMarket 2021

  • Für einen exklusiven Kreis von Immobilienfachleuten lanciert Nomoko die Plattform «Praedia»

    Für einen exklusiven Kreis von Immobilienfachleuten lanciert Nomoko die Plattform «Praedia»

    Die Digitalisierung ist in der Immobilienbranche angekommen. Mit dem Aufkommen verschiedener Immobilienplattformen machte die Branche die ersten Schritte, indem sie einzelne Immobilienbestände digital verfügbar machte. Nomoko geht nun einen grossen Schritt in die Zukunft: Das Ziel, eine zentrale Plattform und Community für verschiedenste Akteure der Immobilienbranche zu schaffen, die den Markt durchsucht, Investitionsmöglichkeiten identifiziert und analysiert, sowie auf detaillierte Immobilieninformationen zugreift. Die Teilnehmer des «Real Estate Shapers Switzerland»-Programms erhalten frühzeitigen Zugang zur Beta-Version der Plattform und zu einer exklusiven Community von innovativen, digital-affinen Immobilienentwicklern und Investoren. Im laufe des Jahres wird die Plattform allen Immobilien und Investoren geöffnet.

    Digitales Abbild der physischen Welt
    Die künftigen User erwartet ein digitales und detailgetreues Abbild der physischen Welt, ein sogenannter «Digital Twin». Es werden alle heute verfügbaren Immobiliendaten verbunden und harmonisiert. Durch die Zusammenführung von relevanten räumlichen Daten wie Standortinformationen, Immobilienpreisen, bau- bzw. zonenrechtlichen Daten und Nomokos 3D-Visualisierungen können Immobilienprojekte von Investoren und Entwicklern entscheidend optimiert werden. «Für die nachhaltige Wertschöpfung einer digitalisierten Immobilienbranche braucht es einen ganzheitlichen und übergreifenden Ansatz. Mit dem Digital Twin und der Schaffung eines offenen Ökosystems hat Nomoko deshalb das Potenzial, die Immobilienbranche endgültig ins digitale Zeitalter zu bringen», so Daniel Kündig, ehemaliger Präsident und Ehrenpräsident der SIA.

  • Stadt Zug wird noch digitaler

    Stadt Zug wird noch digitaler

    Die Stadt Zug hat eine neue App namens eZug eingeführt, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dabei handelt es sich um eine digitale Plattform für Einwohnerinnen und Einwohner. Über diese können sie sich gegenüber städtischen Behörden identifizieren, offizielle Dokumente anfordern und empfangen und diese sicher verwahren oder weiterleiten. Aktuell ist dies beispielsweise für Handlungsfähigkeitszeugnisse, Heimatausweise, Leumundszeugnisse, Wohnsitzbescheinigungen oder Betreibungsauszüge möglich. Mit der Zeit sollen laufend neue Dienstleistungen hinzugefügt werden. So soll bis Sommer beispielsweise ein Elternportal in die App integriert werden. Dort sollen Eltern und Lehrpersonen der Stadtschulen miteinander kommunizieren können.

    „Die Lancierung von eZug zeigt, dass wir die Umsetzung unserer Smart-City-Strategie zügig vorantreiben. Mit eZug legen wir einen wichtigen Grundstein für weitere geplante E-Government-Anwendungen“, lässt sich Stadtpräsident Karl Kobelt in der Mitteilung zitieren.

    Das Kernstück der App ist die von der Zürcher Procivis AG entwickelte und vom Kanton Schaffhausen bereits seit 2018 erfolgreich eingesetzte eID+-Technologie. Einwohnerinnen und Einwohner, die bereits die bestehende ZUGLOGIN-Infrastruktur nutzen, können ihre dort erfassten Angaben in die neue App übertragen lassen.

  • MoneyPark öffnet seine Immobilienplattform

    MoneyPark öffnet seine Immobilienplattform

    Die Immobilienplattform von MoneyPark sei „konsequent auf Big Data-Technologie“ aufgebaut, erläutert das Fintech-Unternehmen aus Zürich in einer Mitteilung. Ihr zufolge hat MoneyPark die Plattform nun auch für die breite Öffentlichkeit freigeschaltet. Ursprünglich was deren Nutzung den Kunden von MoneyPark vorbehalten gewesen.

    Potenzielle Käufer oder Verkäufer sowie Eigentümer einer Immobilie können über die Plattform detaillierte Informationen über die Wunschimmobilie abrufen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Käufer und Verkäufer haben zudem die Möglichkeit, sich von den Hypothekar- und Immobilienspezialisten von MoneyPark beraten zu lassen. „Die neue Plattform ist nicht nur ein Meilenstein in der noch jungen Unternehmensgeschichte von MoneyPark, sondern vor allem ein riesiger Transparenzgewinn für jeden Immobiliensuchenden, -eigentümer und -verkäufer“, wird Stefan Heitmann, Gründer und CEO von MoneyPark, in der Mitteilung zitiert.

    Mit seiner Immobilienplattform will MoneyPark laut Mitteilung „mehr Bewegung in den seit Jahrzehnten statischen und noch wenig innovativen Schweizer Immobilienmarkt“ bringen. Das Unternehmen war 2012 mit dem Ziel an den Start gegangen, den Zugang zum Immobilienmarkt zu erleichtern. „Mit unserem neuen Plattformangebot können wir unseren Kundinnen und Kunden viel früher und viel länger die Hand reichen und ihnen helfen, den Traum vom Eigenheim zu erfüllen“, meint Heitmann.

  • Visualisierungslösungen – willkommene Helfer in der Pandemie

    Visualisierungslösungen – willkommene Helfer in der Pandemie

    Um die Herausforderungen zu meistern, können digitale Visualisierungslösungen willkommene Hilfsmittel sein. Eine einfache Anwendung, sowie eine schnelle und unkomplizierte Implementierung sind bei der Auswahl erfolgsentscheidend. Bei überfüllten Terminkalendern sicherlich keine leichte Aufgabe sich hierfür die nötige Zeit einzuräumen. Dazu kommt eine nahezu unüberschaubare Anzahl Lösungsanbieter, welche eine fundierte Selektion erschweren. Von virtuellen Begehungen, über digitale live Besichtigungen mit oder ohne Roboter bis hin zu interaktiven 3D Touren oder Digitalen Zwillingen gibt es eine Vielzahl an PropTech-Lösungen, die es Unternehmen erlauben neue Wege einzuschlagen und sich an die sich ändernden Bedürfnissen anzupassen. Entscheidet man sich für die richtigen Anbieter, führt dies nicht nur zu einem neuen Kundenerlebnis und -nutzen, sondern bringt deutliche Effizienzsteigerungen sowie Kosten- und CO2-Ersparnisse mit sich.

    Auch wenn die Pandemie grosse Herausforderungen mit sich bringt, bietet sie auch Anlass sich auf Entdeckungstour zu begeben und neue Wege zu erforschen. Finden Sie heraus, welcher Weg Sie in die Zukunft führt und verschaffen Sie sich einen Überblick über qualitätsgeprüfte Visualisierungslösungen für die Immobilien- und Bauwirtschaft.

    Visualisierungslösungen im Überblick: https://proptechmarket.net/visualisierung

  • Sphery-Mitgründerin spricht bei GZA Live Talk

    Sphery-Mitgründerin spricht bei GZA Live Talk

    Die Standortmarketingorganisation GZA stellt in ihrer Live Talk-Serie regelmässig Persönlichkeiten aus dem Grossraum Zürich vor. Bei der nächsten Folge am 18. Januar wird Anna Martin-Niedecken, Mitgründerin und CEO von Sphery, zu Gast bei der Serie sein. Sie wird sich mit Reto Sidler, Kommunikationschef der GZA, unterhalten.

    Sphery entwickelt Computerspiele, bei welchen Spieler körperliche Aktivitäten durchführen müssen. Das Ziel ist es, Spiele mit Sport zu kombinieren. Hinter den Spielen des Start-ups stehen innovative Trainingskonzepte. Bei ihrem Auftritt im Rahmen des GZA Live Talks wird Martin-Niedecken unter anderem erläutern, wie Spiele die Fitness- und Gesundheitsbranche revolutionieren können. Ausserdem wird sie über den Grossraum Zürich als einen Standort für innovative Start-ups im Bereich Gaming sprechen.

    Martin-Niedecken ist Sportwissenschaftlerin und neben ihrer Tätigkeit bei Sphery auch Senior Researcher an der Zürcher Hochschule der Künste. Im September wurde sie in einer Liste von digitalswitzerland, „BILANZ“, der „Handelszeitung“ und „Le Temps“ unter die 100 wichtigsten Köpfe der Schweiz gewählt, welche die Digitalisierung im Land vorantreiben.

    Interessierte, welche die GZA Live Talk-Folge mitverfolgen möchten, können sich online registrieren. Im Rahmen der Veranstaltung werden registrierte Teilnehmer auch Fragen stellen können.

  • Corona verleiht Visualisierungslösungen einen Boost

    Corona verleiht Visualisierungslösungen einen Boost

    Von 3D-Touren mit und ohne Roboter über Drohnenaufnahmen bis hin zu automatisierter Inneneinrichtung gibt es eine Vielzahl an PropTech Lösungen die gerade in Zeiten von Corona unersetzlich geworden sind. Lernen Sie diese Tools kennen und optimieren Sie damit Ihre Verkaufs-, Vermietung-, Management- und Bauprozesse! Auf Banner klicken und kostenlos für das online Seminar am 7. Januar 2021 um 09.00Uhr anmelden.

    https://proptechmarket.net/tpost/ogldb6kce1-reconnect-visualisierung-in-der-immobili

  • Nachfrage bei Eigentumswohnungen ist stärker als vor Corona

    Nachfrage bei Eigentumswohnungen ist stärker als vor Corona

    Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist laut einer Mitteilung zur Online Home Marktet Analysis im Berichtsjahr vom vierten Quartal 2019 bis Ende drittes Quartal 2020 zwar insgesamt leicht rückläufig, hat aber im letzten Quartal einen kräftigen Nachfragschub erfahren. In der vom Swiss Real Estate Instituteder Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) und dem Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) in Zusammenarbeit mit dem Digital-Immobilienunternehmen homegate.ch erstellten Analyse wird dies an der kürzeren Inseratszeit für im Internet angebotene Eigentumswohnungen festgemacht.

    Im gesamten Berichtsjahr musste in der Schweiz eine Eigentumswohnung im Durchschnitt 86 Tage auf einer Online-Plattform ausgeschrieben werden. Vor der Corona-Krise waren es 60 Tage. Im dritten Quartal 2020 aber sank die Insertionszeit, trotz einer um 8 Prozent höheren Anzahl an Inseraten, auf den rekordtiefen Wert von 52 Tagen. Eigentumswohnungen sind somit aktuell gefragter denn je, stellt die Analyse fest.

    Analysiert wurden Angebot und Nachfrage basierend auf den Inseraten der sieben grossen Schweizer Immobilienmarktplätzen zwischen dem 1. Oktober 2019 und dem 30. September 2020 im Vergleich zur Vorperiode. In der Berichtsperiode vom 1. Oktober 2019 bis zum 30. September 2020 wurden in der gesamten Schweiz rund 91’387 Eigentumswohnungen im Internet zum Kauf angeboten, was einer Zunahme von 19 Prozent gegenüber der Vorperiode entspricht.

    Professor Peter Ilg, Leiter des Swiss Real Estate Institute der HWZ, führt den Nachfragezuwachs hauptsächlich auf zwei Faktoren zurück: „Einerseits ist der Nachfrageboom im 3. Quartal auf die aufgeschobene Nachfrage aus den Vorquartalen zurückzuführen, andererseits aber auch auf eine Verhaltensveränderung: Schöner Wohnen ist vielen Schweizern nach dem Lockdown noch wichtiger geworden“, wird Ilg zitiert.

    Jens Paul Berndt, CEO der Homegate AG, wird zitiert: „Wir haben ebenfalls einen starken Anstieg der Besuche und Kontaktanfragen festgestellt. Das ist ein Zeichen dafür, dass Immobilien auch in Zeiten einer Krise ein gefragtes Investitionsobjekt sind.“

  • Basel Area lanciert eigenen Podcast

    Basel Area lanciert eigenen Podcast

    Basel Area Business & Innovation hat einen neuen Podcast. Darin stellt die Standortförderung ab sofort interessante Persönlichkeiten und ihre Sicht auf den Standort vor. In der ersten Folge macht Hans-Florian Zeilhofer den Anfang.

    Der Facharzt mit den Titeln Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. h.c. lebt und arbeitet seit 18 Jahren in Basel. Der Oberbayer ist als Professor an der Universität Basel, als Chefarzt der Spezialklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Universitätsspitals Basel und als Senior Consultant am Kantonsspital Aarau tätig. Gleichzeitig hat er viele Hightech-Forschungsprojekte initiiert und diverse Start-ups gegründet.

    Unter anderem gehört er zu den Gründern des Basler Start-ups AOT. Es hat einen Laser-Knochenschneideroboter namens Carlo entwickelt. Welche Rolle dabei eine Beinscheibe spielte, die Zeilhofer beim Metzger gekauft hatte, erzählt er in dieser 30-minütigen Podcast-Folge. An der Basel Area schätzt er besonders die kurzen Distanzen, die Grenznähe und das dynamische Ökosystem: „Es ist ein Hauptvorteil der Basel Area, dass im Life Sciences- und im Medtech-Bereich alle grossen Firmen vor Ort sind.“

    Mit diesem Podcast und seinen Interviewgästen möchten die Macher der Basel Area eine Plattform geben. Ihre Gespräche sollen thematisieren, was den Wirtschafts- und Innovationsstandort auszeichnet, welche Innovationen für Furore sorgen könnten und etwa auch, ob Forschende gute CEOs sein können. Er ist jeweils auf deutsch und englisch verfügbar und kann bei den gängigen Anbietern Spotify, Deezer, Apple Podcast und Google Play abonniert werden.

  • Gilytics überzeugt mit Software für Bau von Leitungen

    Gilytics überzeugt mit Software für Bau von Leitungen

    Gilytics hat im Rahmen einer Seed-Finanzierungsrunde 1 Million Franken eingenommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Investiert haben der High-Tech Gründerfonds, die Swiss Startup Group und die Zürcher Kantonalbank.

    Überzeugen konnte Gilytics mit einer Software, die etwa zur Planung von Freileitungs- und Erdkabelverbindungen eingesetzt werden kann. Die Software kann anhand von Geodaten die Trassen von Stromleitungen ermitteln. Anwender können dabei detaillierte Szenarien mit 2D-, 3D- und Erweiterte Realität-Visualisierung analysieren. Neben der Verlegung von Stromleitungen kann die Software etwa auch bei der Planung von Schienen oder Strassen helfen.

    „Wir sind beeindruckt von der Branchenkenntnis des Teams, der bewährten Technologie und der kommerziellen Traktion, die bereits mit führenden Unternehmen der Branche in der Schweiz und über die Grenzen hinweg generiert wurde“, lässt sich Fabian Hogrebe, Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds, in der Mitteilung zitieren.

    Gilytics will die frischen Mittel nutzen, um etwa Funktionen zur Unterstützung der Bauüberwachung und des Betriebs von Solar- und Windprojekten weiterzuentwickeln. Gleichzeitig will das Unternehmen sein Betriebsnetz ausbauen.

    Gilytics wurde 2017 aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) ausgegliedert und hat seinen Sitz in Zürich.

  • Immobilienplattform von UBS bindet FinanceScout24 ein

    Immobilienplattform von UBS bindet FinanceScout24 ein

    Die offene Immobilienplattform key4 soll Kunden alle erforderlichen Dienstleistungen bei Erwerb und Verwaltung von Wohneigentum zur Verfügung stellen, erläutert die UBS in einer Mitteilung. Dabei bietet key4 unter anderem eine Verwaltung der Hypotheken an, bei denen für jede Tranche aus den Angeboten unterschiedlicher Kreditgeber gewählt werden kann. Dies sei „schweizweit einzigartig“, schreibt die UBS.

    Die Grossbank will ihre Plattform über strategische Partnerschaften erweitern. Als erster Finanzierungsvermittler konnte dabei der digitale One-Stop-Shop für Finanz- und Versicherungsthemen, FinanceScout24, gewonnen werden, informiert die UBS in der Mitteilung. „Die Partnerschaft mit FinanceScout24 ist der logische nächste Schritt im Ausbau unseres Ökosystems und Teil unserer langfristigen Strategie, Marktführer im Plattformgeschäft zu werden“, wird Martha Böckenfeld, Head Digital Platforms & Marketplaces, dort zitiert.

    Im Gegenzug können Kunden von FinanceScout24 das Gesamtangebot von key4 nutzen. „Durch die Kooperation mit key4 erweitern wir unser Portfolio um einen starken Partner und bieten dadurch unseren Nutzerinnen und Nutzern ab sofort ein noch grösseres Angebot an passenden Finanzierungslösungen für ihren persönlichen Wohntraum“, wird Jan Hinrichs, Managing Director von FinanceScout24, in der Mitteilung zitiert. Das Unternehmen ist Teil der Scout24 Schweiz AG. Der Verbund von Online-Marktplätzen wird jeweils zur Hälfte von Ringier AG und Mobiliar gehalten.

  • Alle Akteure in der Branche müssen bereit für Veränderungen sein

    Alle Akteure in der Branche müssen bereit für Veränderungen sein

    Was genau ist Building Information Modeling?
    Wörtlich übersetzt bedeutet BIM die Modellierung von Konstruktionsinformationen, eine ziemlich genaue Definition. Durch BIM ist es neben der digitalen Planung und Ausführung von Projekten möglich, die für die Arbeit erforderlichen Daten zu ermitteln und wiederzuverwenden. Es geht darum, mit dreidimensionalen Modellen zu arbeiten, die nichts anderes als visuell dargestellte Datenbanken sind. Es klingt komplizierter als es ist, aber tatsächlich ist es nur eine neue Arbeitsweise. Wenn wir früher zweidimensionale Pläne hatten, haben wir jetzt
    mo dreidimensionale digitale Gebäudemodelle. Wichtig ist, dass alle Beteiligten Zugriff auf dieselben Daten haben oder auf andere Weise als Single Source of Truth (Hrsg.) Bezeichnet werden. Dies stellt sicher, dass die in den Datenbanken gespeicherten Daten immer aktuell, korrekt und für die weitere Verarbeitung relevant sind. Und das ist genau der größte Vorteil.

    Warum hat sich die SBB für BIM für Bauprojekte entschieden?
    In BIM sehen wir ein wichtiges Potenzial für die Datenverarbeitung und den gesamten Wertschöpfungsprozess. Die SBB erwartet einen deutlichen Rückgang der Investitionen in Planung, Bau und Verwaltung von Immobilien. Dies gilt auch für die gesamte Eisenbahninfrastruktur, die sie besitzt.

    Wir können auch einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen leisten, da wir anhand der von uns gesammelten Daten simulieren können, wie sich das Unternehmen in den nächsten 20, 25 Jahren und darüber hinaus entwickeln wird. Da Projekte verglichen werden können, können sie gelernt und Transparenz über den gesamten Lebenszyklus hinweg geschaffen werden.

    Wie wird BIM beim Bau des Letziturms eingesetzt?
    Der Letziturm war eines der ersten Gebäude der SBB Immobilien, die mit BIM-basierten Arbeitsmethoden und -praktiken errichtet wurden. Es ist auch ein Schulungsprojekt in Bezug auf die Managementphase. Die Planung und Durchführung eines Projekts dieser Größenordnung ist in zehn Jahren abgeschlossen, die Verwaltung des Gebäudes dauert jedoch mindestens viermal länger. Zum Beispiel werden wir die Erfahrung des Letziturms nutzen, um Materialien zu probieren. Wir arbeiten daran, Planungsgenehmigungen über die Kollaborationsplattformen zu erhalten. Wir haben viel gelernt und können damit Planung und Implementierung optimieren. Dies ist aus unserer Sicht ein wichtiger erster Schritt.

    „Allein als Besitzer kann man es nicht mehr ertragen.“

    Welche Schlussfolgerungen können Sie heute aus der Verwendung von BIM ziehen?
    Wir haben sehr früh das Potenzial von BIM für die SBB erkannt und ihre Entwicklung durch das zu diesem Zweck eingerichtete BIM @ FFS-Programm aktiv gefördert. Wir haben seitdem wichtige Fortschritte gemacht. Dieses Programm basiert auf vier miteinander verbundenen Säulen: Entwicklung, Experimentieren, Genehmigung und konkrete Einbeziehung des Sektors. Wir teilen unser gesamtes Wissen und unsere Erfahrungen bei Veranstaltungen mit unseren Partnern, sammeln Kommentare und Beobachtungen, die wir dann in den Entwicklungsprozess integrieren. Wir beziehen unsere Gemeinschaft auf diese Weise ein. Sie können nicht mehr alleine bauen, Sie brauchen eine enge Zusammenarbeit zwischen den Parteien. Dies spiegelt sich auch in der Befähigung der Mitarbeiter wider. Seitens der Mitarbeiter haben wir eindeutig einen großen Wunsch nach gegenseitigem Lernen festgestellt. Das Ergebnis ist für alle inspirierend und lehrreich.

    Was sind die Vorteile?
    Es versteht sich von selbst, dass das Entwerfen und Erstellen mit Datenunterstützung zu einer Änderung der Art und Weise führt, wie wir mit unseren Partnern zusammenarbeiten und wie wir mit ihnen Projekte entwickeln, die jetzt schneller und sicherer abgeschlossen werden. Klar nur, wenn alle Beteiligten bereit sind, das System zu übernehmen. Ein zusätzlicher Vorteil ist, wie bereits erwähnt, „Eine Quelle der Wahrheit“. Unternehmensdaten werden strukturiert gespeichert, sind immer aktuell und schnell auffindbar. Dadurch entfällt das lästige und ständige Suchen und Überprüfen von Daten weitgehend. Im Vergleich zur Vergangenheit ist die Kommunikation auch zielgerichteter und leistungsorientierter. Projektgruppen können so schneller Lösungen finden, offene Probleme und Probleme direkt im dreidimensionalen Modell visualisieren und Varianten und Alternativen einfacher ausarbeiten. Dies hilft, sich zu verstehen.

    Gibt es auch Nachteile?
    BIM wird oft nur mit dem technologischen Aspekt assoziiert. Natürlich wäre es schön, mit einer Brille, die uns Augmented Reality zeigt, über die Baustelle zu fliegen. Wenn die zugrunde liegenden Daten jedoch nicht korrekt sind, ist die fortschrittlichste Technologie nutzlos. Die Daten müssen korrekt sein und wir brauchen daher eine neue Art, präzise zu arbeiten. Es gibt nur zwei Arten von Daten: die richtigen oder die falschen. Heute sind noch nicht alle bereit, neue Technologien und Methoden einzusetzen. Alle Betreiber in der Branche müssen jedoch bereit sein, sich zu ändern und ihren Beitrag zu leisten, damit die Dinge funktionieren.

    Was könnte der Grund sein, warum sich BIM noch nicht in der Schweiz etabliert hat?
    Viele verbinden BIM mit der Verwendung der neuesten Software oder der neuesten Datenbanktechnologie. Dies ist oft notwendig, allein reicht es jedoch nicht aus. Um BIM erfolgreich einsetzen zu können, müssen wir unsere Denkweise und Arbeitsweise ändern. In der BIM-Umgebung sprechen wir häufig über kollaborative Projektteams, die gemeinsam Lösungen entwickeln. Dieser Prozess braucht seine Zeit, aber der Trend gibt mir Hoffnung auf das Beste. Wir müssen auch unseren Beitrag als Auftraggeber des öffentlichen Sektors leisten, um diese Entwicklung weiter voranzutreiben und den Einsatz von BIM bei der Auftragsvergabe zu fordern, wie wir es beispielsweise für das Letziturm-Projekt getan haben.
    Welche Ziele verfolgt die SBB beim Einsatz von BIM?
    Derzeit haben wir ungefähr zwanzig Pilotprojekte, für die wir Hintergrundinformationen bereitstellen. Wir experimentieren auch mit einer Vielzahl von Methoden, Technologien und Techniken. Das aus diesen Projekten gewonnene Wissen fließt in den Entwicklungsprozess ein. Dank Vorschriften und Normungen können wir auch internationale Grundelemente berücksichtigen. Auf diese Weise sind wir sicher, mit der Zeit Schritt zu halten. Dieses Wissen wird speziell an die Industrie zurückgegeben. Für konföderierte Unternehmen wird die Verwendung von BIM für den Bau von Gebäuden gemäß der digitalen Strategie des Bundes ab 2021 und für die Infrastruktur ab 2025 obligatorisch sein, da in diesem Bereich noch viel ausgearbeitet werden muss. Dies ist unser erklärtes Ziel.

    SBB und das BIM Letziturm Projekt
    Dank der Renovierung der bestehenden Gewerbe- und Industriegebiete entsteht zwischen den Bahnhöfen Zürich-Altstetten und Hardbrücke ein neues Stadtgebiet entlang der Gleise. Der Letziturm, ein sechsstöckiges Gebäude östlich der Lagerhalle, das zum historischen Denkmal erklärt wurde, definiert einen ersten städtischen Horizont, der zusammen mit den beiden an die Höhe von Letzibach D angepassten Wohntürmen einen Kern aus drei hohen Gebäuden bildet.

    Die Bauarbeiten begannen in diesem Jahr. Die 178 Wohneinheiten, bestehend aus Wohnungen mit 1,5 bis 7,5 Zimmern, sollen ab Herbst 2022 fertig sein. Im Erdgeschoss befinden sich zwei Haupteingänge und zwei Gewerbezimmer, von denen jedes einen Blick auf die Zukunft bietet. Platz und auf den SBB-Werkstätten. Dazwischen befinden sich die Erdgeschosse von vier größeren, zweistöckigen Wohneinheiten, die eine Kombination aus Arbeits- und Wohnräumen bieten und auf Wunsch direkt mit dem öffentlichen Raum verbunden sind.

    Sowohl die kleineren als auch die größeren Wohneinheiten sind im Basisgebäude untergebracht. Oberhalb der 7. Etage, in der sich ein Gemeinschaftsraum befindet, sind Wohnungen mit 2,5 bis 4,5 Zimmern geplant. ■

  • Edilgroup #unitipercostruire

    Edilgroup #unitipercostruire

    Tradition und Innovation sind die beiden Grundkonzepte des Projekts, die zur Gründung von Edilgroup geführt haben, dem wichtigsten Einzelhändler für Bauprodukte und -materialien im Tessin. Mit acht operativen Büros, einem im Kanton verteilten Handels- und Verwaltungssitz und rund achtzig Mitarbeitern wird der neue Akteur in der regionalen Bauszene als kompetenter und zuverlässiger Partner von Architekten, Unternehmen und Handwerkern der Branche anerkannt.

    Am beeindruckendsten ist jedoch die insgesamt 230-jährige Erfahrung auf Baustellen, die von den drei Unternehmen, aus denen die Edilgroup hervorgegangen ist, als Mitgift mitgebracht wurde: Ghielmimport SA, Taiana SA und Wullschleger SA. Bis vor wenigen Monaten haben Wettbewerber mit Weitsicht und Realismus beschlossen, mit bestem Know-how zum Erfolg einer beispiellosen unternehmerischen Initiative beizutragen, um den Herausforderungen eines wettbewerbsorientierten und anspruchsvollen Marktes auf dem Markt zu begegnen welche es Möglichkeiten geben wird, ergriffen zu werden.

    Zwischen Tradition und Innovation
    Natürlich innovativ, aber wie? Die Lager werden eingerichtet, um die notwendige Sichtbarkeit der Produkte zu gewährleisten. Kunden können sich auf professionelle Beratung verlassen. Ein wichtiger Beitrag wird auch vom Marketingbüro erwartet, zu dessen Strategien der Einsatz der wichtigsten modernen Kommunikationsinstrumente gehört.

    «Wir haben neue Ziele zwischen ökologischer Nachhaltigkeit und technologischer Innovation definiert und digitale, finanzielle und Planungsinstrumente integriert. Es geht nicht nur um Wettbewerbsfähigkeit – sagt Oliviero Milani, CEO von Edilgroup -, sondern auch darum, das Angebot zu diversifizieren, Fähigkeiten zu erweitern und uns darauf zu spezialisieren, exzellente Lösungen anzubieten, um das Gleichgewicht zwischen Qualität und Preis zu finden. Die Person steht im Mittelpunkt unserer Gedanken und unseres Handelns, da nur mit einem starken, kompetenten Humankapital gezeigt wird, dass wir an die Werte glauben, die uns identifizieren, und dass wir unsere Ziele wirklich erreichen können. Unser Motto #unitipercostruire repräsentiert nicht nur die Vereinigung von drei historischen Unternehmen im kantonalen Panorama, sondern bedeutet vor allem, Kräfte zu bündeln und mit Kunden und Lieferanten zusammenzuarbeiten, um die beste fachliche Beratung, exzellenten Service und innovative Qualitätslösungen anzubieten. “ . ■

  • Crowdlitoken lanciert Plattform in Europa

    Crowdlitoken lanciert Plattform in Europa

    Crowdlitoken hat seine Plattform für Immobilieninvestitionen in Europa aufgeschaltet. Damit nimmt das Unternehmen einer Medienmitteilung zufolge eine weltweite Pionierrolle ein. Über die Plattform können Anleger digitale Anleihen an Immobilien erwerben und ein eigenes Portfolio zusammenstellen.

    Investoren können sich beispielsweise auch an einer Gewerbeliegenschaft in der Schweiz beteiligen, mit welcher Crowdlitoken im Oktober eine Zusammenarbeit beschlossen hat. Die Liegenschaft befindet sich in Oensingen SO und hat einen Marktwert von 9,15 Millionen Franken. Investoren können sich über die Plattform ab 100 Franken an Liegenschaften beteiligen.

    „Ein toller Tag. Endlich lösen wir mit dieser Plattform unser Versprechen gegenüber den Investoren ein“, wird Domenic Kurt, CEO von Crowdlitoken, in der Mitteilung zitiert. „An dieser Stelle einen herzlichen Dank an das Vertrauen und die Geduld der Investoren der ersten Stunde.“

    Crowdlitoken bereitet derzeit auch bereits die zweite Finanzierungsrunde vor. Dafür hat es erst kürzlich neue Persönlichkeiten in den Verwaltungsrat geholt.

  • Uri verabschiedet Digitalisierungsstrategie

    Uri verabschiedet Digitalisierungsstrategie

    Der Urner Regierungsrat hat laut einer Medienmitteilung seine Digitalisierungsstrategie verabschiedet. Diese legt die grundsätzliche Richtung fest, die der Kanton im Bereich Digitalisierung einschlagen will. Sie dient auch als Orientierungsrahmen, um in den kommenden fünf bis zehn Jahren strategische Vorhaben umzusetzen. Insgesamt soll die Strategie der Attraktivität des Wohn- und Wirtschaftsstandorts Uri einen positiven Schub verleihen, heisst es.

    Die Digitalisierung könne für den Kanton Uri „zu einem eigentlichen Entwicklungstreiber werden und die Positionierung Uris massgeblich stärken“, hält der Regierungsrat im Regierungsprogramm 2020 bis 2024 fest. Dafür müssten die „gesellschaftlichen Besonderheiten Uris wie auch die besonderen Chancen Uris als Wirtschafts- wie als Home-Office-Standort mit Rückzugsqualität“ in Betracht gezogen werden.

    Bei der Erarbeitung der Digitalisierungsstrategie wurde der Kanton Uri auch von der Hochschule Luzern (HSLU) unterstützt. Wie Projektleiter Stephan Käppeli in einer Mitteilung der HSLU vom Februar hervorhebt, eignet sich der Kanton „in verschiedener Hinsicht als Modellregion der Digitalisierung“.

  • Mietvertrag wird erstmals digital signiert

    Mietvertrag wird erstmals digital signiert

    Flatfox, die Verit Immobilien AG und Skribble haben laut einer Mitteilung einen Meilenstein in der Digitalisierung von Mietabschlüssen erreicht: Ihr gemeinsam entwickelter elektronischer Mietvertrag ist jetzt in Zürich rechtsverbindlich unterzeichnet worden. Damit wurde in der Schweiz erstmals ein Vermietungsprozess digital abgewickelt.

    Mit der von Skribble ermöglichten elektronischen Signatur könnten Mietinteressenten und Bewirtschafter nun „einfach und sicher“ einen Mietvertrag auf ihrem Smartphone, dem Computer oder einem Tablet unterschreiben. Damit müssten Mietverträge nicht mehr ausgedruckt und dann zeitaufwändig per Post hin- und wieder zurückgeschickt werden.

    „Ich bin Fan von Online-Sachen“, sagte die erste Mieterin, die in der Schweiz je einen Mietvertrag elektronisch unterzeichnet hat. „Auf Knopfdruck einen Mietvertrag zu signieren, finde ich toll. Das Konzept ermöglicht es mir, meinen Mietvertrag digital abzulegen.“

    Die Zürcher Bewirtschafterin der Verit Immobilien AG, die diesen Vertrag gegenzeichnete, habe laut der Mitteilung insbesondere die Benutzerfreundlichkeit und die gewonnene Zeit geschätzt. Das erfolgreich gestartete Pilotprojekt soll künftig vollständig in den Erst- und Wiedervermietungsprozess der Verit Immobilien AG integriert werden.

  • Belimo bindet Plattform für Gebäudedaten ein

    Belimo bindet Plattform für Gebäudedaten ein

    Die Plattform Facilio soll es Kunden von Belimo ermöglichen, über das Internet der Dinge (IoT) in Echtzeit Daten über die Abläufe der Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme (HLK-Systeme) zu sammeln und die Gebäudeleistung zu überprüfen, erläutert der Spezialist für HLK-Systeme aus dem Zürcher Oberland in der Mitteilung. Facilio, welches seinen Hauptsitz in New York hat, und Belimo haben eine entsprechende Kooperation vereinbart, heisst es dort weiter. „Die Synergie zwischen Belimos digitalem Ökosystem und Facilios Betriebs- und Instandhaltungsplattform nutzt verfügbare Daten, um das Potenzial vernetzter Gebäude freizusetzen und die neuen Herausforderungen anzugehen“, wird Salvatore Cataldi, Global Strategic Building IoT Expert bei Belimo, in der Mitteilung zitiert.

    Die gesammelten Daten sollen Immobilienbesitzern und Immobilienbetreibern als Grundlage für die Implementierung effizienter Nachhaltigkeitsmassnahmen dienen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Den Kunden, die zu einem agilen, datengestützten Betriebsmodell wechseln, werden Facilio und Belimo eine einzige, vernetzte Betriebsumgebung bereitstellen, durch die sie ihre Räume und Ausrüstung in Echtzeit überblicken und steuern können“, lässt sich Prabhu Ramachandran, CEO und Gründer von Facilio, dort zitieren. Über die Kooperation wollen die beiden Partner zudem auf die wachsende Nachfrage nach Lösungen für einen effizienten Gebäudebetrieb reagieren.

  • Zühlke modernisiert den Digitalauftritt von Wincasa

    Zühlke modernisiert den Digitalauftritt von Wincasa

    IT-Innovationsdienstleister Zühlkeaus Schlieren bringt die bei Wincasabenutzte Software auf einen modernen Stand, der den heutigen Marktanforderungen genügt. Der Immobiliendienstleister aus Winterthur hat bisher mit den im eigenen Unternehmen entwickelten Programmen gearbeitet. Diese in 15 Jahren im Unternehmen entwickelten Programme sind laut Medienmitteilungvon Zühlke zwar „äusserst funktional“, reichen aber für die Expansionsstrategie von Wincasa nicht aus. So sei bisher weder Datenaustausch mit Drittanbieteranwendungen möglich noch sei die Software Cloud-basiert. Beides sei aber notwendig, um Omni-Channel-Marketing – das Weiterleiten von Produktinformationen an alle Verkaufskanäle und Medien – zu nutzen und Mietern und Eigentümern entsprechende Dienstleistungen anzubieten.

    Zühlke hilft den Wincasa-Experten, das bestehende System zu modernisieren. Es soll nicht komplett neu aufgesetzt werden. Dazu werden die drei vorhandenen Bereiche von Unternehmensplanung, Immobilienverwaltung und Bauprojektmanagement Cloud-fähig gemacht und auf den Einsatz in der Microsoft Azure-Umgebung vorbereitet. Der in langen Jahren gesammelte Datenbestand muss jetzt bereinigt und auf die neue Plattform transferiert werden. Neue Projekte werden dort direkt eingebracht. Bei diesen Arbeiten arbeiten Zühlke-Experten mit den Wincasa IT-Spezialisten zusammen.

    Als Ziel der Modernisierung gibt die Medienmitteilung an: Wincasa will die digitale Revolution im Schweizer Immobilienmarkt anführen.

  • T-Systems und Red Hat kooperieren

    T-Systems und Red Hat kooperieren

    T-Systems hat die Akkreditierung als offizieller Red Hat-Partner in der Schweiz erhalten. Laut einer Medienmitteilung von T-Systems setzt der Technologiekonzern auf Red Hat-Lösungen im Anwendungsmanagement. Auch bei allen Cloud-Lösungen und bei DevOps (Development und IT Operations)-basierter Software-Entwicklung auf der T-Systems-Plattform AppAgile wollen beide Firmen zusammenarbeiten. Die Partner arbeiten bereits in der Region Europa, Naher Osten und Afrika (EMEA) zusammen.

    Die neue Kooperation in der Schweiz ziele auf den Weiterverkauf, heisst es in der Mitteilung. Zudem solle sie „in Richtung Subskriptionsmodelle und Bereitstellung von Managed Services für die Red Hat-Lösungen durch T-Systems gehen“. Darüber hinaus planen beide Partner, gemeinsam neue Dienstleistungen zu kreieren, die auf bewährten Red Hat-Produkten basieren. Sie sollen um Integrations- und Managed Services-Fachwissen von T-Systems bereichert werden.

    T-Systems Zertifizierung als Red Hat-Partner bringe beiden Unternehmen mehr Wettbewerbskraft. Sie öffne den Zugang zu interessanten Ausschreibungen für regulierte Branchen wie der öffentlichen Hand oder dem Gesundheitswesen.

    „T-Systems ist ein namhafter und aktiver Player in der Schweizer IT-Landschaft“, wird Richard Zobrist, Head of Partner & Alliances Schweiz bei Red Hat, in der Mitteilung zitiert. „Wir versprechen uns viel von der Reputation, dem umfassenden Know-how und dem soliden Leistungsausweis des Digitaldienstleisters für den Ausbau unseres Geschäfts in der Schweiz und speziell für den Vorstoss in neue Branchen und Kundensegmente.“

  • Westhive lockt digitale Nomaden in die Berge

    Westhive lockt digitale Nomaden in die Berge

    Das Berghuus Radons liegt oberhalb von Savognin auf 2000 Meter Höhe. Nun wird es auch zu einem Arbeitsort für digitale Nomaden. Wie Westhive mitteilt, richtet es im Berggasthaus mit dem Westhive Retreat einen Standort für flexible Arbeitsplätze und Workshops ein. „Wir wollten von Beginn an das Westhive Ökosystem mit Standorten für ungestörte Meetings abseits des Tagesgeschäfts erweitern“, wird Andreas Widmer, Mitgründer des Zürcher Anbieters von Gemeinschaftsarbeitsplätzen, in einer Mitteilung zitiert.

    Aus Widmers Sicht ist der Standort insbesondere für Strategiesitzungen geeignet. „Die Natur ist unfassbar inspirierend, und die Räumlichkeiten im Berghuus sind perfekt für Seminare und Tagungen.“ Insgesamt stehen zwölf Zimmer zur Verfügung.

    Das Berghuus öffnet laut Angaben auf seiner Internetseite wieder am 19. Dezember. Reservationen der Arbeitsplätze sind aber schon jetzt bei Westhive möglich. Mitglieder bestehender Westhive-Standorte können sich über die bestehende Infrastruktur anmelden und auf die gleiche Infrastruktur zurückgreifen wie an den bisherigen Standorten.

    Westhive hat 2018 seinen ersten Standort in Zürich-West eröffnet. Inzwischen sind vier weitere hinzugekommen, davon einer in Basel. Ein weiterer Standort am Zürcher Flughafen soll im ersten Quartal 2021 folgen.

  • Imomi lanciert Plattform für privaten Immobilienverkauf

    Imomi lanciert Plattform für privaten Immobilienverkauf

    Ab sofort offeriert die digitale Plattform imomi.ch Immobilienbesitzerinnen und -besitzern die Möglichkeit, ihr Objekt selbständig und ohne Makler zu verkaufen. „Die Digitalisierung hat bereits viele Bereiche unseres Lebens vereinfacht. Nun wird es Zeit, die generell träge Immobilienbranche zu revolutionieren“, wird CEO und Mitgründer Nicholas J. Arthur in einer Medienmitteilung des Basler Start-ups Imomi zitiert.

    Oft fehle es an Erfahrung und Zeit, sich selbst um den Verkauf zu kümmern. So sähen sich Verkaufswillige häufig gezwungen, Maklerkommissionen bis 3 Prozent in Kauf zu nehmen, heisst es dort weiter. Bei der Eigenvermarktung über imomi.ch zahle der Kunde erst bei erfolgreichem Abschluss 0,9 Prozent des Verkaufspreises.

    Für die sichere und effiziente Abwicklung des Verkaufsprozesses bietet Imomi eine unabhängige und kostenlose Schätzung des Werts einer Immobilie und eine professionelle Dokumentation. Diese beinhaltet das Erstellen eines virtuellen Hauses mit 3D-Rundgängen sowie professionelle Fotos und Drohnenaufnahmen. Eine entsprechende Annonce wird schweizweit in die relevantesten Immobilienplattformen eingestellt. Die Sicherheit eines professionellen Vertragswerks sei durch fachkundige Notare gewährt.

  • Alle Branchenteilnehmer müssen für Veränderung bereit sein

    Alle Branchenteilnehmer müssen für Veränderung bereit sein

    Was genau ist Building Information Modeling?
    Wörtlich übersetzt heisst BIM Gebäudeinformationsmodellierung – das trifft es schon relativ gut. Mittels BIM ist man in der Lage, neben der digitalen Planung und Ausführung von Projekten die notwendigen Daten für den Betrieb zu bestimmen und weiterzuverwenden. Dabei arbeitet man mit dreidimensionalen Modellen, die nichts anderes sind als visuell dargestellte Datenbanken. Das tönt jetzt kompliziert, ist es aber gar nicht, es ist nur eine neue Art des Arbeitens. Hatten wir früher zweidimensionale Pläne, sind es nun dreidimensionale digitale Gebäudemodelle. Wichtig ist, dass jeder Beteiligte auf die gleichen Daten zugreifen kann, neudeutsch: Single Source of Truth. Man kann sich also darauf verlassen, dass die in Datenbanken gespeicherten Daten nicht nur aktuell sind, sondern auch korrekt und natürlich relevant für die Weiterbearbeitung. Darin liegt auch der grösste Nutzen.

    Weshalb haben sich die SBB dazu entschieden, bei Bauprojekten BIM zu nutzen?
    Wir sehen hier deutliches Potenzial in der Datenweiterverarbeitung und im gesamten Wertschöpfungsprozess. Die SBB rechnen nachhaltig mit einer Reduktion der kapitalgebundenen Ausgaben für Planung, Realisierung sowie Bewirtschaftung von Immobilien. Dies gilt natürlich auch für die gesamte Bahninfrastruktur im Besitz der SBB.

    Weiter können wir sehr stark auf die CO2-Reduktion hinwirken, da wir z.B. aufgrund der Daten simulieren können, wie der Betrieb sich über die nächsten 20, 25 und mehr Jahre entwickelt. Weiter kann man Projekte untereinander vergleichen und somit auch von anderen Projekten lernen. So schaffen wir Transparenz über den gesamten Lebenszyklus.

    Wie wird BIM konkret beim Bau des Letziturm-Projekts eingesetzt?
    Der Letziturm war eines der ersten Hochbauprojekte von SBB Immobilien, das mit BIM gestützten Methoden und Arbeitsweisen umgesetzt wird. Es ist auch ein Lernprojekt für die Bewirtschaftungsphase. Die Planung und die Realisierung eines solchen Projekts sind in zehn Jahren abgeschlossen, wir bewirtschaften das Gebäude aber mindestens viermal länger. So werden wir aus den Erkenntnissen beim Letziturm zum Beispiel Materialbemusterungen durchführen. Wir sind dabei, Planfreigaben über die Kollaborationsplattformen umzusetzen. Wir haben viel gelernt, was wir in der Optimierung von Planung und Realisierung einsetzen können – und das sehen wir als einen ersten wichtigen Schritt.


    «Es geht nicht mehr allein als Bauherr.»

    Welches Resümee ziehen Sie Stand heute vom Einsatz von BIM?
    Wir haben das Potenzial von BIM für die SBB früh erkannt und mit dem dafür ins Leben gerufenen Konzernprogramm BIM@SBB die Entwicklung aktiv gestossen. So haben wir bereits wichtige Fortschritte erzielt. Das Programm BIM@SBB beruht auf vier Pfeilern, die einander bedingen: Entwicklung, Erprobung, Normierung und auf der konkreten Mitnahme der Branche. Wir teilen all unser Wissen und unsere Erfahrung mit unseren Partnern an Veranstaltungen und nehmen Inputs vom Markt auf, die wir konkret in die Entwicklung einfliessen lassen. Wir binden unsere Community ein. Es geht nicht mehr allein als Bauherr, es braucht ein starkes, gemeinsames Miteinander. Das zeigt sich auch in der Befähigung der Mitarbeitenden. Wir spüren ein sehr grosses Interesse der Mitarbeitenden, sie wollen gemeinsam voneinander lernen. Das ist wahnsinnig spannend und lehrreich für alle Beteiligten

    Wo liegen die Vorteile?
    Natürlich verändert eine nun datengestützte Umsetzung die Art und Weise, wie wir mit unseren Partnern zusammenarbeiten und die Projekte in enger Zusammenarbeit entwickeln. Projekte werden in der Tat schneller und sicherer abgewickelt, wenn alle Beteiligten sich auch darauf einlassen. Die bereits erwähnte «Single Source of Truth» ist ein weiterer Vorteil. Die Anlagendaten sind strukturiert abgelegt, rasch auffindbar und stets aktuell. Ein langwieriges Suchen und Verifizieren der Daten werden weitgehend entfallen. Die Kommunikation verläuft zielgerichteter als bisher und ist nutzenorientiert. Projektteams finden damit deutlich schneller Lösungen, können Probleme und Pendenzen direkt am dreidimensionalen Modell betrachten und gleich Varianten und Alternativen gemeinsam erarbeiten. Das hilft für das gegenseitige Verständnis.

    Gibt es auch Nachteile?
    BIM wird oft nur mit dem Technologieaspekt verbunden. Natürlich ist es schön, mit einer Hololens über die Baustelle zu schweben. Wenn aber die dahinter liegenden Daten nicht stimmen, nützt die modernste Technologie nichts. Daten müssen korrekt sein, es braucht eine neue Art der Genauigkeit des Arbeitens. Bei Daten gibt es nur zwei Zustände: Korrekt oder eben nicht. Nicht jeder in der Wertschöpfungskette ist bereit für den Einsatz von neuen Technologien und Methoden. Jeder in der Branche muss bereit sein, sich zu verändern und seinen Teil zum Gelingen beizutragen.

    Was könnten die Gründe sein, dass sich BIM in der Schweiz noch nicht durchgesetzt hat?
    Viele verbinden BIM mit dem Einsatz der neuesten Software oder der neuesten Datenbanktechnologie. Oft ist dies zwar notwendig, doch noch nicht ausreichend. Für den erfolgreichen Einsatz werden sich unsere Denkweise und Arbeitsmethode weiter verändern müssen. Im Umfeld von BIM wird dabei oft von kollaborativ zusammenarbeitenden Projektteams gesprochen, welche gemeinsam Lösungen entwickeln. Dieser Prozess beansprucht seine Zeit, doch der Trend stimmt mich positiv. Es liegt auch an uns öffentlichen Auftraggebern, diese Entwicklung weiter zu fördern und bei Projektvergaben den Einsatz von BIM zu verlangen, so wie wir dies am Projekt Letziturms getan haben.

    Wie sehen die Ziele der SBB aus für den Einsatz von BIM?
    Derzeit haben wir knapp zwei Dutzend Pilotprojekte, die wir mit Grundlagen versorgen und verschiedenste Methoden, Technologien und Techniken zu erproben. Dieses daraus gewonnene Wissen fliesst in die Entwicklung ein. Mittels Normierung und Standardisierung werden auch internationale Grundlagen berücksichtigt. So können wir sicherstellen, dass wir am Puls der Zeit sind. Dieses Wissen wird gezielt an die Branche zurückgegeben. Ab 2021 ist im Hochbau der Einsatz von BIM für bundesnahe Betriebe verpflichtend, so die digitale Strategie des Bundes, und ab 2025 für die Infrastruktur, da hier noch viel mehr erarbeitet werden muss. Das ist unser erklärtes Ziel.

    SBB BIM-Projekt Letziturm:
    Zwischen den Bahnhöfen Zürich Altstetten und Hardbrücke entwickelt sich entlang des Gleisfeldes aufgrund der Umstrukturierung bestehender Gewerbe- und Industrieflächen ein neues Stadtgebiet. Der Letziturm als sechsgeschossiger Gebäudesockel nimmt im Osten die Kante der denkmalgeschützten Lagerhalle auf. Er definiert damit einen ersten Stadthorizont. Die zwei Wohntürme orientierten sich an der Gebäudehöhe des Letzibach D. Aus dem geplanten Einzelturm entsteht somit ein Ensemble von drei hohen Häusern.

    Der Baubeginn ist dieses Jahr erfolgt. Die 178 Wohneinheiten, bestehend aus 1,5 Zimmer- bis zu 7,5 Zimmer-Wohnungen, sollen ab Herbst 2022 bezugsbereit sein. Das Erdgeschoss ist geprägt durch die beiden Haupteingänge und die beiden Gewerberäume, die sich jeweils zum zukünftigen Platz und Richtung SBB Werkstätten ausrichten. Dazwischen eingespannt sind die Erdgeschosse von vier grösseren, doppelgeschossigen Wohnateliereinheiten, die Arbeiten und Wohnen vereinen und falls gewünscht direkt an den öffentlichen Raum anknüpfen.

    Im Sockelgebäude sind sowohl die kleinen als auch die grösseren Wohneinheiten untergebracht. Oberhalb des 7. Obergeschosses, das einen Gemeinschaftsraum aufweist, sind 2,5- bis 4,5-Zimmer-Wohnungen geplant.■

  • «Man muss seinen Kunden Alternativen anbieten»

    «Man muss seinen Kunden Alternativen anbieten»

    Was genau macht Swiss Circle?
    Swiss Circle ist das Netzwerk für die Schweizer Immobilienbranche. Wir betreuen unsere rund 250 Mitglieder, vernetzen diese untereinander und unterstützen sie mit Marketingtools. Unsere Member wollen sich untereinander besser kennenlernen, aber auch in der Branche vermehrt wahrgenommen werden. Ausserdem geben wir ihnen die Möglichkeit, ihr Knowhow in speziellen Disziplinen der Immobilienwirtschaft auszubauen.

    Wie geht das konkret?
    Wir bieten verschiedene Plattformen: So sind wir an den grossen internationalen Immobilienmessen wie der MIPIM in Cannes oder an der Expo Real in München präsent. Auf internationalen Bühnen sind wir mittlerweile seit 25 Jahren aktiv. Wir präsentieren an diesen Messen unsere Schweizer Firmen an einem Schweizer Gemeinschaftsstand. Darüber hinaus organisieren wir regelmässig Networking-Events und über das Jahr verteilt verschiedene Kongresse zu aktuellen Themen rund um Immobilien. Onlinetools wie etwa realestate-experts.ch ergänzen unser Angebot.

    Wichtige Messen fallen dieses Jahr aufgrund der Coronakrise weg. Wie wirkt sich dies auf Swiss Circle aus?
    Wir sind kreativ und haben Ersatz für ausgefallene Aktivitäten ins Leben gerufen. Darunter die Online-Serie «Real Estate Brains». Hier haben wir jeden Dienstagmorgen online eine Sendung produziert. Dieses Jahr haben wir den Kongress «Die Marketingrunde» vollumfänglich digital über Zoom umgesetzt. Den «Innovation Day» gleisen wir als Hybridanlass auf: Mittels zwei Sendungen, die wir live streamen sowie einem Printprodukt, das unseren Kunden eine weitere Plattform bietet, sich zu präsentieren. Als Ersatz für die nicht stattfindende Expo Real in München organisieren wir im Oktober am Flughafen Zürich den «Swiss Networking Circle». Mitglieder, die sonst nach München gegangen wären, erhalten so die Möglichkeit, sich zu vernetzen und zu präsentieren.

    Wie laufen die Anmeldungen für den Swiss Networking Circle im Herbst?
    Wir haben bereits zahlreiche Buchungen erhalten. Allerdings wissen wir noch nicht, wie viele Gäste wir dann effektiv einladen dürfen – das hängt von den Bestimmungen des Bundes für Anlässe im Oktober ab. Es kann sicher nicht jeder mitmachen. Partner, die sich am Event aktiv engagieren, erhalten aber auf jeden Fall ein Einladungskontingent für ihre Kunden. Auch wir vom Swiss Circle werden ein Kontingent an Mitgliedern einladen. Das Bedürfnis unserer Kunden, sich wieder persönlich zu treffen, ist auf jeden Fall gross.

    «Die Immo21 findet in einer grösseren Halle statt.»

    Wie kommen die Online-Angebote bei den Mitgliedern an?
    «Real Estate Brains» beispielsweise kommt sehr gut an – wir verzeichnen jeweils 200 bis 300 Zuschauer. Die Referenten kommen aus Deutschland, Österreich und aus der Schweiz. Die Schweizer Referenten rekrutieren wir in der Regel aus unserem Memberkreis. Nach der Sommerpause werden wir dieses Format bis auf weiteres im Monatsrhythmus weiterführen.

    Wie beurteilen Sie die aktuelle Lage auf den Immobilienmärkten?
    Die Lage ist kontrovers. Kritisch steht es um den Retailmarkt. Die Coronakrise wirkte als Brandbeschleuniger, der Detailhandel hatte es schon vor Corona schwer. Ein weiterer Verlierer sind Hotelliegenschaften. Bürogebäude dürften nur leicht nachgeben – hier muss abgewartet werden, ob und wie stark sich Home-Office durchsetzt und wie sich Digitalisierungstrends entwickeln. Der Wohnmarkt zeigt sich stabil – allenfalls gibt es noch langfristige Auswirkungen. Es gibt aber natürlich auch Gewinner: zum Beispiel Logistikimmobilien.

    Welches Feedback erhalten Sie von Ihren Mitgliedern?
    Dienstleister rund um den Liegenschaftenbetrieb wie Facility- und Property-Manager sind kaum betroffen. Bei den Transaktionen stellt man hingegen eine gewisse Zurückhaltung fest; es wird aktuell defensiver gehandelt als vor der Krise. Dies dürfte sich auf die Umsätze von Vermarktern oder Rechtsanwälten niederschlagen.

    Welche langfristigen Konsequenzen erwarten Sie aufgrund der Coronakrise?
    Ich rechne im Immobiliengeschäft nicht mit einem langfristigen negativen Effekt. Es ist aber möglich, dass die Geschäfte dieses Jahr aufgrund herrschender Unsicherheit und des fehlenden persönlichen Kontakts etwas harziger laufen. Was den Swiss Circle betrifft, bin ich jedoch zuversichtlich, dass Events und Messen nächstes Jahr wieder fast wieder wie gewohnt ablaufen werden. Welche Änderungen bleiben werden, wird sich zeigen. Das Motto der Zeit lautet: Flexibel sein und mit verschiedenen Szenarien rechnen. Das machen wir auch. Wer möglichst unbeschadet aus der Krise kommen will, muss seinen Kunden Alternativen anbieten.

    Die Immo21, die von Swiss Circle mitorganisiert wird, findet nächstes Jahr im Januar statt. Gibt es coronabedingte Änderungen?
    Wir haben bereits auf die Situation reagiert und mit der Halle 550 in Oerlikon eine grössere Lokalität als bisher gewählt. So können wir auch einer allenfalls weiterhin beschränkten Anzahl Besucher mehr Platz bieten, damit die Abstandsregeln eingehalten werden können. Dies könnte sich auch in Zukunft durchsetzen: Dass man mehr Quadratmeter pro Teilnehmer einkalkulieren muss.

    Was raten Sie Jungunternehmern im Immobilienbereich in dieser Zeit?
    Ihnen fehlt der Kontakt mit der etablierten Branche natürlich sehr. Jungunternehmer suchen in der Regel Investoren und Plattformen, um ihre neuen Ideen zu präsentieren – und sind darauf angewiesen, schnell zu wachsen und Erfolge vorzuweisen. Für Start-ups ist der Handbremseneffekt sicher gravierender als für ein etabliertes Unternehmen. Beim Swiss Networking Circle und beim Innovation Day haben wir spezielle Angebote, Jungunternehmer einzubinden, und ermöglichen ihnen bevorzugten Zugang. Da der Austausch zwischen Jung und Etabliert in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird, treten Swiss Circle und SwissPropTech in Zukunft vermehrt gemeinsam auf. Dazu heisse ich alle zukunftsorientierten Immobilienentscheider herzlich willkommen! ■

  • St.Galler IT-Firmen spannen zusammen

    St.Galler IT-Firmen spannen zusammen

    Das im Bereich der Immobilientechnologie tätige Jungunternehmen emonitor hat seine Vermietungssoftware melon in eine Zusammenarbeit mit Abacus eingebracht, wie es in einer Mitteilung von emonitor heisst. Im Auftrag der Pensionskasse Stadt St.Gallen ist melon mit der Immobilienbewirtschaftungssoftware AbaImmo von Abacus verbunden worden. Damit entsteht nun eine Software für die Berichterstattung im Umfeld von Wohnungsvermietungen.

    Einerseits steht somit eine Software für einen durchgängigen Vermietungsprozess zur Verfügung, vom ersten Kontakt eines Mietinteressenten bis hin zur Nebenkostenabrechnung. Und andererseits können durch die Zusammenarbeit von emonitor aus St.Gallen und Abacus Research aus Wittenbach Berichte erstellt werden, die beispielsweise in Echtzeit Auskunft zur Leerständen geben.

    Die Pensionskasse Stadt St.Gallen befindet sich aktuell in einem Digitalisierungsprozess und möchte eine Vorreiterin dabei sein, aus Interessenten noch leichter zu Mieter zu machen, wie es in der Mitteilung heisst. „Wir freuen uns, dass wir zusammen mit emonitor und Abacus unsere Vorstellungen von einer zukunftsweisenden Vermietung und Bewirtschaftung umsetzen können“, wird Gerardo Longo von der Pensionskasse Stadt St.Gallen in der Mitteilung zitiert. „Neben der Schaffung eines Gesamtprozesses profitieren wir dabei auch von der einfachen Gewinnung von Nachfrage- und Analysedaten, mit deren Hilfe wir beispielsweise in der Lage sein werden, unsere Projekte besser zu planen und Leerstände zu vermeiden.“