Der Kanton Solothurn unterstützt das Projekt SoTech Network, die Netzwerk- und Weiterbildungsplattform für MINT-Berufe. Das Projekt wurde von der Standortförderung, der Solothurner Handelskammer und sovision espace Solothurn entwickelt und Anfang 2022 in die Testphase gehen. (siehe standortsolothurn.so.ch)
Kategorie: propTech
propTech – Immobiliennews zu digitalen Lösungen, Innovationen & Technologien für die Schweizer Immobilienbranche.
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Houzy wächst rasant
Houzy wächst weiter rasant. Wie das PropTech-Start-up gleichen Namens vermeldet, ist die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer der Plattform seit Anfang 2020 von 5000 auf 50’000 gestiegen. Dieses Wachstum sei auf das starke Bedürfnis der Wohneigentümerinnen und -eigentümer nach mehr Transparenz und fundierten Informationen rund um ihr Haus oder ihre Wohnung zurückzuführen, heisst es in einer Medienmitteilung.
Daher habe Houzy im ersten Halbjahr 2021 einen schweizweiten Hypothekenvergleich integriert. Andere Funktionen wie der Pflanzenmanager, der Neophyten-Checker und der Solarrechner seien aktualisiert und erweitert worden. Gleichzeitig habe das Entwicklerteam alle Werkzeuge vereinfacht und verbessert, darunter auch die Erneuerungsfondsanalyse sowie den Heizungs- und Sanierungsrechner.
Aus den vorliegenden Daten und Resultaten leite Houzy Empfehlungen für die Planung fälliger Sanierungsarbeiten ab oder erinnert daran, dass es Zeit ist, die Fenster zu wechseln. Ausserdem verfüge das Houzy-Netzwerk mittlerweile über mehr als 700 Handwerker. Zur Feier des Meilensteins lobt das Unternehmen im Rahmen eines Wettbewerbs 5000 Franken für ein Wohnprojekt aus.
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Credit Suisse sieht gute Chancen für Proptechs
Die Corona-Pandemie hat auch die Proptech-Branche vor Herausforderungen gestellt, wie ein neuer Bericht der Credit Suisse zeigt. So ist global 25 Prozent weniger Risikokapital in entsprechende Start-ups geflossen. Allerdings hat die Zurückhaltung bei den Investitionen keine grossen Spuren in der Branche hinterlassen. So konnten knapp 80 Prozent der Proptechs in den vergangenen zwölf Monaten ihre Mitarbeiterzahl steigern. Nur 3 Prozent meldeten einen Rückgang in der Belegschaft. Zudem erwarten 87 Prozent einen weiteren Personalzuwachs in den nächsten zwölf Monaten.
Weiter mussten nur rund 10 Prozent der Proptechs einen Rückschlag bei den Umsätzen hinnehmen. Dagegen konnten 80 Prozent ihre Umsätze während der Corona-Krise steigern. Im Jahr 2021 peilt die Branche laut dem Bericht eine Verdoppelung der Umsätze an. Auch in den Jahren 2022 und 2023 wird ein höheres Umsatzwachstum erwartet als im Jahr 2020.
Die Credit Suisse geht in der Studie auch auf die Schweizer Proptech-Branche ein. Demnach hat die Zahl der in der Schweiz tätigen Proptechs auch im vergangenen Jahr zugenommen. Mit über 320 Firmen weise die Schweiz im internationalen Vergleich eine ausgesprochen hohe Dichte an Proptechs auf, heisst es.
Die Bank weist allerdings auch darauf hin, dass viele Proptechs mit ähnlichen Geschäftsmodellen im Markt auftreten. Sie geht davon aus, dass es nicht allen Firmen gelingen wird, sich erfolgreich zu positionieren. Als die wichtigsten Erfolgsfaktoren eines Poptechs sieht die Credit Suisse die Qualität des Führungsteams und die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells.
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PropTech: Die 3 wichtigsten Success Drivers
Gemäss «Gartner Hype Cycle» unterliegt jede neue Technologie zuerst einmal hohen bzw. überzogenen Erwartungen. Nach einem «Zyklus der Enttäuschung» folgt eine «Phase der Erleuchtung», aus welcher anschliessend Lösungen auf einem realistisch steigendem Produktivitätsniveau entstehen. Data Science, Roboter und Drohnen, Virtual und Augmented Reality oder Artificial Intelligence sind nur einige dieser Basistechnologien. Die Blockchain reiht sich hier als eine der letzten technologischen Hype-Auslöser ein. Wir werden in den nächsten Jahren in diesen Bereichen vielversprechende Entwicklungen und Anwendungsfälle sehen.
Die Herausforderung für ein PropTech-Unternehmen ist es, aus einer dieser Basistechnologien ein erfolgreiches Geschäftsmodell bzw. Produkt oder Service mit entsprechendem Problemlösungspotential und Skalierbarkeit zu entwickeln. In diesem Zusammenhang hört man oft Begriffe wie SaaS oder DSaaS. «Software as a Service» (SaaS) ist ein Cloud-Service Modell, bei dem sich Anwendungen und Daten in der Cloud und somit auf den Servern des PropTech-Anbieters befinden. Bei «Data Science as a Service» (DSaaS) werden die an die Cloud gelieferten Daten vom Anbieter aufbereitet, nach einem Algorithmus analysiert und dem Kunden als Erkenntnisse zurückgespielt.
Dies ist aber nur eine Seite der Medaille. Die etablierten Firmen in der Immobilienbranche müssen den Mehrwert dieser Produkte und Services auch erkennen und dafür bereit sein zu bezahlen. Treiber für die Immobilienunternehmer wird hier sicherlich die Kosten- bzw. Effizienzseite sein, aber auch oder vor allem die Bedürfnisse ihrer Kunden. Wer sein Geschäftsmodell auf einen Megatrend ausrichtet – wie etwa Sustainability, Big Data oder Future Work – liegt hier grundsätzlich nicht falsch.
Mehr zu erfolgreichen Geschäftsmodellen erfahren Sie hier:
https://proptechmarket.net/loesungen -

PropTech Trend bei Investoren angekommen
Derzeit fliesst viel Kapital in Startups. Im Jahr 2020 sind über 2 Mrd. Franken in Schweizer Startup-Unternehmen geflossen. Europaweit wurden zuletzt mehr als 500 Mio. Euro pro Jahr in Startups investiert, die sich der Digitalisierung der Immobilienwirtschaft widmen (Quelle: Swiss Venture Capital Report 2021, European PropTech Trends 2020). Neben den professionellen Venture Capital-Gesellschaften sind es zunehmend auch Corporate Investoren und Business Angels, die sich hier ein Stück vom (PropTech-)Kuchen abschneiden wollen. Dies ist einerseits der Situation auf den Finanzmärkten geschuldet – Stichwort Negativzinsen – aber andererseits sicher auch der digitalen Transformation und dem Bestreben von Firmen, entsprechendes Produkt-Know-how im Unternehmen zu sichern.
Aber wie definiert sich ein Startup eigentlich? Nicht jeder Jungunternehmer ist automatisch ein Startup-Entrepreneur. Gemäss Definition des Swiss Startup Radar müssen ein skalierbares Geschäftsmodell und ambitionierte Wachstumspläne vorliegen als auch internationale Absatzmärkte im Fokus stehen. Basis des Geschäftsmodells ist ein wissenschafts- und technologiebasierter Ansatz sowie ein Fokus auf Innovation. Last but not least: Die Geldgeber sind renditeorientiert, ihre Investitionen sollen sich rechnen.
Finanzierungen erfolgen grundsätzlich in verschiedenen Finanzierungsrunden. Je nach Entwicklungsstadium spricht man etwa von Seed-Investments, Series A und Series B Finanzierungsrunden für die frühen Phasen, Series C, D, E, etc. für die späteren Stages – bis irgendwann ein möglicher «Exit» folgt, zum Beispiel durch einen Börsengang oder den Verkauf an einen grossen Investor. Ein Exit ist sozusagen ein Indikator für die «Reife» eines Startup-Ökosystems und ist für die Eigendynamik des Systems wichtig: er bringt verkaufende (bisherige) Investoren und Gründer hervor, welche ihrerseits wieder in neue Startups reinvestieren oder erneut Startups gründen.
Mehr zu Innovationsstrategie und Startup-Finanzierung lesen Sie hier:
https://proptechmarket.net/impulse -

City Pop: Neue App für Microliving
City Pop kombiniert das Bedürfnis nach Microliving-Wohnungen mit Social Living. Dadurch unterscheidet sich City Pop massgeblich von anderen Microliving-Anbietern. «Unsere App soll den Bedürfnissen unserer Gäste entsprechen und Anforderungen an nachhaltiges Wohnen erfüllen. Alle für den Alltag relevanten Services sind zentral an einem Ort abrufbar und einfach zu bedienen. Zudem wollen wir den Mieterinnen und Mietern eine unkomplizierte Plattform zur Verfügung stellen, auf der sie sich vernetzen und austauschen können. So soll eine echte Gemeinschaft entstehen, die neuen Mietern hilft, sich in der jeweiligen Stadt zu integrieren», erläutert Manuel Sassella, CEO von City Pop.
Innovation und Flexibilität
Die App ist das Herzstück von City Pop und Schlüssel zu den City Pop-Apartments und den damit verbundenen Dienstleistungen. Beispielsweise lässt sich die Wohnung vor der Buchung autonom besichtigen. Dafür kann über die App ein Zeitfenster reserviert werden, während dem der individuelle Zugang zum Apartment möglich ist. Buchung und Verwaltung des Mietvertrags für Wohnung, Nebenräume sowie Services laufen ebenfalls direkt über die App. Der Vertragsabschluss wird seitens City Pop in knapp 30 Minuten bestätigt und der virtuelle Hausschlüssel freigeschaltet. «Im letzten Jahr konzentrierten wir uns darauf, eine neue und schlankere Benutzeroberfläche zu schaffen – unter Verwendung solider, sicherer und skalierbarer Technologien. Ein brandneues, ansprechendes und interaktives Erlebnis, das sich den Bedürfnissen unserer Gäste anpasst und nicht umgekehrt. Innovation und maximale Flexibilität stehen im Vordergrund», so Alex Sassella, Chief Technology Officer von City Pop und verantwortlich für die Entwicklung der App. Die Erfahrungen und Bedürfnisse der Gäste werden über Feedbackfunktionen der App laufend in die Weiterentwicklung des gesamten City Pop Konzepts integriert und fliessen so auch in die zukünftige Gestaltung der Häuser und Apartments ein.Community-Gedanke im Vordergrund
Neben den zusätzlichen Serviceleistungen wie Wäsche- und Reinigungsservice, Lieferservice oder Auto- und Bike-Sharing bietet die App auch den «Haus-Chat» – die Möglichkeit, unkompliziert mit Nachbarinnen und Nachbarn in Kontakt zu treten, sich zu verabreden und auszutauschen. Die Rubrik «Around you» zeigt an, welche Angebote und Aktivitäten es in der Umgebung gibt. Zum Social Living-Konzept von City Pop gehören nicht nur virtuelle, sondern auch physische Räume, die den Austausch fördern sollen wie Gemeinschaftsräume für Events und Coworking Spaces.City Pop national und international auf Expansionskurs
City Pop ist der erste Anbieter in der Schweiz, der ein ganzheitliches Microliving-Konzept entwickelt hat, bei dem Wohnraum, innovative Technologie und Social Community-Gedanke Hand in Hand gehen. Die Umsetzung erfolgt auf nationaler und internationaler Ebene. In der Schweiz bietet das Schweizer Unternehmen Wohnungen in Zürich und Lugano an. Die Auslastung der Apartments beträgt im Schnitt über 98%. Weitere Projekte in Lausanne, Zürich, Genf und Basel sind im Bau und im Laufe der nächsten zwei Jahren bezugsbereit. Zusätzlich hat City Pop im letzten Jahr rund 1’300 Wohnungen in der Schweiz und in Europa übernommen, die aktuell gemäss dem City Pop-Konzept umgebaut werden. Darunter Städte wie Mailand, Amsterdam, Paris, London, Dublin, Berlin, Frankfurt und Prag. Das Ziel von City Pop ist es, bis 2025 15’000 Wohnungen in 57 europäischen Grossstädten zu betreiben.Weitere Informationen zum innovativen Wohnkonzept von City Pop unter: www.citypop.com
Download App über Apple App Store und den Google Play Store -

Baubranche setzt künftig verstärkt auf Roboter
In den nächsten zehn Jahren wollen 81 Prozent der Bauunternehmen Robotik und Automatisierung einführen oder deren Einsatz intensivieren. Das hat eine Umfrage des Technologiekonzerns ABB unter 1900 Betrieben in Europa, China und den USA ergeben. Aktuell setzen laut einer Medienmitteilung lediglich 55 Prozent der befragten Unternehmen Roboter bereits ein – gegenüber 84 Prozent in der Automobilindustrie und 79 Prozent im produzierenden Gewerbe.
Die Gründe für die Automatisierungsabsichten seien im weltweit zunehmenden Mangel an Fachkräften zu suchen. Ein ebenso starkes Argument sei die Verbesserung des Gesundheitsschutzes und der Sicherheit auf der Baustelle. Auch der Umweltschutz sei einer der Haupttreiber für Veränderungen in der Branche.
„Das neue Bewusstsein für Gesundheit, Sicherheit und Nachhaltigkeit beschleunigt die Investitionen in die Robotik massiv“, so Sami Atiya, Leiter des ABB-Geschäftsbereichs Robotik & Fertigungsautomation. „Gleichzeitig sorgt das sinkende Angebot an Fachkräften dafür, dass die Bauindustrie zunehmend Roboter benötigt, um mit den Herausforderungen der Urbanisierung und des Klimawandels Schritt zu halten.“ Interne Analysen von ABB Robotics zum Marktpotenzial robotergestützter Automatisierung in den kommenden zehn Jahren gehen von hohen zweistelligen Wachstumsraten aus. Dies betreffe vor allem die Schlüsselbereiche des Bauwesens einschliesslich Fertigteilbau und 3D-Druck.
ABB arbeitet bei der Entwicklung neuer Automatisierungslösungen unter anderem mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich zusammen. Am dort angesiedelten Institut für Technologie in der Architektur hat ABB dazu beigetragen, das weltweit erste Labor für kollaborative robotergestützte digitale Fertigung in der Architektur einzurichten. Die neueste Technologie für grossflächigen 3D-Druck in der Bauindustrie ist derzeit auf der Architektur-Biennale in Venedig zu sehen. Sie ist Teil einer Installation des österreichischen Architekturbüros MAEID.
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PropTech – die Evolution der Immobilienwirtschaft
Warum PropTech? Die traditionelle Immobilienwirtschaft hat einige Nachteile. Sie ist beschränkt im Angebot, hat langwierige Vermietungs- und Zahlungsprozesse, leidet unter einem Mangel an Automatisierung und Flexibilität. PropTech-Unternehmen versuchen, all diese Herausforderungen mit innovativen Ansätzen anzugehen.
PropTech-Evolution
Das Weltwirtschaftsforum in Davos hat die PropTech-Szene in drei Kategorien eingeteilt: PropTech 1.0, 2.0 und 3.0.PropTech 1.0
Diese Generation war durch das Wachstum von Online-Inserate-Seiten gekennzeichnet. Alles begann in den 80er Jahren mit der Erfindung von Personal Computern. Es wurden verschiedene Unternehmen zur Analyse des Immobilienmarktes gegründet, die eine große Menge an Immobiliendaten produzierten. Diese Welle endete im Jahr 2000 mit dem platzen der Dotcom-Blase. Zur gleichen Zeit verlagerten Immobilienagenturen ihre Märkte ins Internet.PropTech 2.0
Fortschritte in der Computertechnik machten die Entwicklung von komplexen Transaktionsumgebungen schneller und zugänglicher. Der Einsatz von Datenanalyse und virtueller Realität ermöglichte es dem Immobilienmarkt, bessere und spezialisiertere Dienstleistungen für Kunden anzubieten.Während die erste Welle hauptsächlich aus etablierten Unternehmen bestand, die online gingen, entstanden in der zweiten Welle Startups, die hauptsächlich in den Bereichen Gewerbe, Wohnen oder Hypotheken tätig sind.
PropTech 3.0
Neue Technologien bieten mehr Möglichkeiten, den Immobilienmarkt zu optimieren. Innovationen im Finanz- und Rechtssektor ermöglichten es der Immobilienbranche, die Transparenz und Fluidität ihrer Operationen mit Sicherheitsmechanismen zu verbessern. Big Data, AR und VR, 3D-Druck und Kryptowährungen werden Möglichkeiten kreieren die Immobilienwirtschaft in die Zukunft zu befördern.Einen Überblick an PropTech-Lösungen der dritten Generation finden sie auf https://proptechmarket.net/loesungen
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«SVIT-Schweiz Award Innovation in Real Estate» wird durch Publikumsvoting ermittelt
Unter den Teilnehmern des Votings «SVIT-Schweiz Award Innovation in Real Estate» verlosen wir 3 x 2 Eintritts-Tickets zur Teilnahme der Verleihung vom 30. August 2021 (Wert pro Ticket CHF 240.—). Pro E-Mailadresse kann eine Stimme abgegeben werden. Die Gewinner werden Ende Juli 2021ermittelt und persönlich benachrichtigt. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
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MLP bewertet Immobilien mit Software von PriceHubble
Die MLP Finanzberatung SE arbeitet zukünftig mit den digitalen Lösungen zur Live-Analyse des Immobilienmarktes von PriceHubble. Das Zürcher Technologieunternehmen stellt MLP mit Hauptsitz in Wiesloch bei Heidelberg dafür die Software sowie umfangreiche Immobiliendaten eingebunden in die MLP-Internetseite zur Verfügung, heisst es in einer Medienmitteilung. PriceHubble baut digitale Produkte basierend auf der Analyse grosser Datenmengen sowie Künstlicher Intelligenz, mit denen sich aktuelle Markttrends und die Wertentwicklung von Immobilien beobachten lassen.
„Unsere Beraterinnen und Berater können damit schnell und effizient auf die Bedarfe ihrer Kunden eingehen, den Marktwert einer Immobilie für den Kauf oder Verkauf einschätzen und darauf aufbauend die beste Strategie für Immobilieninvestments entwickeln“, wird Marc-Philipp Unger, Leiter Finanzierung bei MLP und Vorstand beim Tochterunternehmen Deutschland.Immobilien, in der Medienmitteilung zitiert. Immobilieninvestitionen seien häufig der grösste und emotionalste Vermögenswert in einem privaten Finanzportfolio. Daher sollten sie wohl überlegt sein und auf belastbaren Daten basieren.
Bestandskunden, die bereits eine Immobilie besitzen, sollen laut Medienmitteilung bald regelmässig Bewertungsdossiers zu ihrer Anlage erhalten. Daran anknüpfend können die Mitarbeitenden von MLP mit ihren Kunden über Investitionen oder einen Verkauf sprechen. Das Programm soll zudem bei Gesprächen mit potenziellen Kunden zum Einsatz kommen, die gerade erst über den Kauf oder Verkauf einer Immobilie, eine Finanzierung oder über den Umbau einer Wohnimmobilie nachdenken und sich zunächst einmal nur informieren möchten.
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SVIT-Schweiz Award «Innovation in Real Estate» wird erstmals am Real Estate Award 2021 verliehen
Nominierte Projekte:
Business-Case RenoRent
Machbarkeitsstudie über die Renovierung und touristische Aktivierung von Zweitwohnungen
Sicheres Wohnen im Alter
Sicheres Wohnen im Alter ist ein Angebot von Immobilien Basel-Stadt und der Gebäude-versicherung Basel-Stadt an ihre Mieterinnen und Mieter über 65 Jahre.
Basler Kostenmietmodell
Immobilienstrategie für das Finanzvermögen des Kantons Basel-Stadt
Global Real Estate Run
Globaler Event für Innovation und Nachhaltigkeit in der Immobilienwirtschaft
Projekt Interim – Zwischennutzungen und Leerstandsmanagement
Projekt Interim bietet flexible Lösungen für temporäre Räume in der ganzen Schweiz.
EDELWEISS – Büro-Hausboot
Der mobile Immobilien-Showroom
Die Mitglieder der deutschsprachigen SVIT-Mitgliederorganisationen erhalten die Möglichkeit, den Sieger in einem Publikumsvoting zu bestimmen. Unter folgendem Link https://realestateinnovation.ch/ finden die nominierten Anwärter auf den Award.
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Global Real Estate Run: Event mit Folge-Boost
Knapp 1’400 Teilnehmer aus 46 Ländern und 6 Kontinenten sind für die «gute Sache» gelaufen und haben ein nachhaltiges Zeichen gesetzt. Mit dem Anbau von 6’000 Bäumen, für jeden absolvierten Kilometer einen, werden ca. 132 Tonnen CO2 pro Jahr kompensiert.
Nach dem Motto «Tue Gutes und sprich darüber» bedanken sich die Organisatoren bei allen Teilnehmenden und freuen sich über das ein oder andere tolle Zusatz-Engagement im Rahmen des von Homegate AG, SPG Intercity Zurich AG und PropTechMarket in der Schweiz gesponserten Lauf-Events. Auf der eingerichteten Social Media-Wand wurden zahlreiche Bilder, Einblicke und Erfahrungen geteilt.
Meno Lammers, Gründer der PropTech for Good-Initiative in den Niederlanden, hat auf der 6-Kilometer-Strecke jede Menge Müll vom Wegrand eingesammelt und somit der Nachhaltigkeitsinitiative noch seinen eigenen «grünen Stempel» verpasst. Andere wiederum nutzten den Global Real Estate Run für ihr Teambuilding und waren positiv überrascht, dass der Teamspirit trotz minimierter Austauschmöglichkeiten während der Lockdowns immer noch absolut vorhanden ist. H&B Real Estate erwartete die teilnehmenden Mitarbeiter in Zürich mit einem spontanen Slow Food-Apéro und Outdoor-Austausch. BuildingMinds, mit Sitz in Berlin, nützte die Teilnahme für neue Mitarbeiter, um ihre Kollegen nicht ausschliesslich über virtuelle Kollaborationsplattformen zu sehen, sondern in coronakonformen Zweier-Teams auch persönlich kennenzulernen. PriceHubble war gleich mit 100 Mitarbeitern, Freunden und Familien in mehreren Ländern vertreten – in Japan, Tunesien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz, Russland, der Ukraine und Singapur. Auf einem eigenen Slack-Channel wurden Fotos und Videos geteilt und so der internationale Teamspirit auch in Zeiten von gestrichenen Business-Flügen wiedererweckt. Viele Teilnehmer haben den Lauf aber auch einfach nur für sich genossen, als kleine Pause «um den Kopf durchzulüften» und Platz für neue Ideen zu schaffen.
Weitere Stories und Posts unter:
globalrealestaterun.com/socialmediawall -

Holcim treibt Innovationen von Start-ups voran
Der Zuger Zementriese Holcim spannt mit drei Schweizer Jungunternehmen zusammen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Das Ziel ist es, innovative Technologien im Bausektor voranzutreiben und die Nachhaltigkeit zu fördern.
In Zusammenarbeit mit dem Freiburger Start-up Mobbot soll beispielsweise die Integration von Recyclingbaustoffen in die 3D-Drucktechnologie vorangetrieben werden. Mobbot hat die dafür nötige 3D-Druck-Technologie entwickelt. Gemeinsam mit Holcim will es nun eine Betonrezeptur entwickeln, die den Einsatz von wiederverwertetem Material im 3D-Druck ermöglicht.
Eine weitere Kooperation hat Holcim mit der in Bern ansässigen Firma neustark geschlossen. Die Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) entwickelt eine Technologie, mit der CO2 aus der Atmosphäre dauerhaft in Recyclingbeton gespeichert werden kann. Dafür wird flüssiges CO2 in Abbruchmaterial eingeleitet. Im Rahmen der Zusammenarbeit untersucht neustark das CO2-Umwandlungspotenzial des von Holcim rezyklierten Abbruchbetons. Holcim optimiert wiederum den von neustark hergestellten Beton. Holcim hält es für möglich, die Lösung von neustark künftig in seinen Recyclingprozess zu integrieren.
Die dritte Zusammenarbeit hat Holcim mit der Tessiner Jungfirma HeatNeutral vereinbart. Diese hat ein innovatives Verbrennungssystem entwickelt, das die Dekarbonisierung von Produktionsanlagen vorantreiben soll. Die Heizanlage arbeitet den Angaben zufolge besonders effizient und erreicht eine nahezu 100-prozentige Verbrennung von Kraftstoffen. Es wird also bei gleicher Leistung weniger Brennstoff benötigt. Ausserdem kann das System von HeatNeutral auch CO2-neutrale Öle wie Pflanzenöle, Altspeiseöle und auch Biodiesel verbrennen. Holcim testet die Lösung in seinem Betonwerk in Birsfelden BL.
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Real Estate Award 2021: Das sind die Nominierten!
Ausgezeichnet werden herausragende Leistungen, unabhängig von der Grösse eines Unternehmens. Die Verleihung der Awards im Rahmen der Real Estate Award Vergabe vom 21. Juni 2021 ist dann auch ein besonderer Anlass, an dem sich die Immobilien- und Baubranche trifft. In den vergangenen Jahren haben über 2800 Personen an der Real Estate Award Verleihung teilgenommen, womit der Anlass zu einem wichtigen Fixpunkt in der Agenda der Immobilien-Branche geworden ist.
Aus allen eingereichten Bewerbungen hat die Jury von Immobilien-Fachleuten und Ökonomen eine Vorauswahl getroffen: Anhand von Kriterien wie Vision, Strategie, Pioniergeist, Originalität, Skalierbarkeit und besondere Dienstleistung hat die Jury in jeder Kategorie drei Projekte für den Real Estate Award 2021 nominiert.
In der Kategorie Bewirtschaftung:
– Credit Trust – «Die Digitale Alternative zum Betreibungsauszug-speziell für Bewirtschafter»
– VERIT Immobilien AG – «VERIT denkt den Mieter-Onboarding-Prozess digital zu Ende»
– PRIVERA AG «Mieteranliegen intelligent automatisiert-schnell, schlank, schlau – IMOFIX» In der KategorieProjektentwicklung:
– NEST Interiors AG – «Wohnidylle am Fischingerbach»
– Felix Partner Architektur AG – «West-Log»
– CCTM Real Estate & Infrastructure AG – «Swiss Life Arena»In der Kategorie Vermarktung:
– Tend AG – «Bäre Tower»
– Marti Gesamtleistungen AG – «Schäferhöhe – Raus aus den Ställen»
– LIVIT AG – «Guggachpark»In der Kategorie Umbau/Umnutzung:
Felix Partner Architektur AG – «Von der Ruine zum Nullenergiebilanzhaus»
– Credit Suisse Asset Manag. – «Transformation Schwarzenburgstr. Liebefeld»
– Marazzi + Paul Architekten AG – «Schönburg Bern »In der Kategorie Immobilien/Bau-Digital
SV Group AG – «Stay KooooK»
– Price Hubble AG – «Property Tracker»
– SBB – «Smart City Lab Basel »Das letzte Wort hat nun die Immobilien- und Baubranche: Vom 1. Mai bis 15. Juni 2021 kann auf der Homepage www. realestateaward.ch online für die nominierten Bewerbungen gewählt werden.
Den Siegern werden dann am 21. Juni 2021 an der Real Estate Award Verleihung in Zürich die Awards verliehen. Falls dieses Datum aufgrund allfälliger BAG Vorschriften nicht möglich ist, findet der Anlass am 30. August 2021 statt.
Ebenfalls geehrt wird an diesem Abend die Immobilien-Persönlichkeit des Jahres, die von der Jury gewählt wird.
Gleichzeitig mit der Real Estate Award – Vergabe findet die Verleihung des SVIT-Schweiz Awards „Innovation in Real Estate“ statt. https://realestateinnovation.ch/
Bestellung der Karten für die Real Estate Award Verleihung unter: www.realestateaward.ch oder bei SVIT – https://realestateinnovation.ch/
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Helvetia steigt bei deutschem Immobilien-Fintech ein
Der Versicherungskonzern Helvetia investiert weiter im Immobilienbereich. Er hat sich über den Helvetia Venture Fund am Hamburger Unternehmen Baufi24 beteiligt. Dieses startete 2006 als eine Suchmaschine für Baufinanzierungen. Seither hat es sich als ein Vermittler für Immobilienfinanzierungen positioniert.
Baufi24 hat in seiner Finanzierungsrunde insgesamt 6,7 Millionen Euro eingenommen. Neben Helvetia hat die St.Galler Risikokapitalgesellschaft Btov investiert. Mit dem frischen Geld will Baufi24 seine Technologie weiterentwickeln und sein Filialnetzwerk in Deutschland ausbauen.
„Wir glauben an das erfahrene Team von Baufi24 und sehen grosses Potential für die Digitalisierung der Immobilienfinanzierung. Gerade seit Pandemiezeiten werden Online-Angebote im Bereich Finanzen noch stärker nachgefragt“, wird Michael Wieser, Managing Partner des Helvetia Venture Funds, in einer Medienmitteilung von Baufi24 zitiert.
In der Schweiz hatte Helvetia 2017 den Immobilien- und Hypothekarvermittler Moneypark erworben. Durch die Investition in Baufi24 würden sich nun „interessante Austauschmöglichkeiten für beide Seiten“ ergeben, so Patrick Scherrer, Leiter des Bereichs Strategy & M&A bei Helvetia, in einer Medienmitteilung von Helvetia.
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Globaler Immobilien Event: Run & have fun!
Für die Teilnahme gibt es keine speziellen Voraussetzungen, nur den Willen 6 Kilometer innerhalb 24 Stunden zu absolvieren. Allein oder mit der Familie, im eigenen Tempo oder mit Team-Support. Ob Laufschritt oder Spaziergang ist jedem Teilnehmenden freigestellt. Ein willkommener Anlass für einen Plausch unter Arbeitskollegen, für ein digitales Socializing in gefühlt ewig andauernden Social-Distancing-Zeiten. Angenehmer Nebeneffekt: Die Bewegung an der frischen Luft tut nicht nur der Seele gut, auch das ein oder andere dem Corona-Lockdown geschuldete Kilogramm Körpergewicht kann durchaus weichen.
Mitmachen kann jeder – und das auf der ganzen Welt. Per Onlineregistrierung auf globalrealestaterun.com können sich Interessierte bis noch bis am 28. April eintragen. Nach Anmeldung erhält der Teilnehmer Zugang zu einer geogetaggten App. Die Strecke kann frei und ortsunabhängig gewählt werden. Die Organisatoren möchten mit dieser Initiative auf die Notwendigkeit von Innovationen zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen in der Immobilienwirtschaft aufmerksam machen. Jeder kann hierzu etwas beitragen. Denn Nachhaltigkeit ist kein lokales, sondern ein globales Thema. Genauso wie der Global Real Estate Run. Als «grünes» Zeichen wird dank der Hauptsponsoren Homegate, SPG Intercity Zurich AG und PropTechMarket für jeden Teilnehmer ein Baum gepflanzt.
Anmeldung und mehr auf: https://globalrealestaterun.com/
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Sascha Zahnd soll digitalswitzerland führen
Die Generalversammlung von digitalswitzerland ist aufgerufen, einem Wechsel an der Spitze der Standortinitiative zuzustimmen: Per 1. Juli soll Sascha Zahnd die Präsidentschaft des Executive Commitees übernehmen, informiert digitalswitzerland in einer Mitteilung. Der Berner tritt die Nachfolge von Ivo Furrer an. Furrer hatte bereits bei Amtsübernahme angekündigt, die Präsidentschaft nach drei Jahren Amtszeit abgeben zu wollen.
Bis Ende 2020 sei Zahnd „einer der engsten Mitarbeiter von Tesla Gründer Elon Musk“ gewesen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Bei Tesla hatte der designierte Präsident von digitalswitzerland als Europa-Chef sowie als Vice President Global Supply Chain agiert. Zuvor hatte Zahnd für die ETA SA Manufacture Horlogère Suisse und IKEA gearbeitet. Derzeit ist er unter anderem für mytheresa.com und die Valora AG aktiv.
„Sascha Zahnd ist einer der eindrücklichsten Spitzen-Manager der Schweiz mit viel internationaler Erfahrung“, wird Marc Walder, Gründer von digitalswitzerland, in der Mitteilung zitiert. Der designierte Präsident der Standortinitiative stehe für „Innovation,Transformation und Unternehmertum“. Laut Walder will sich digitalswitzerland weiter für die digitale Transformation des Landes stark machen. Hier habe die Pandemie „die bestehenden Schwächen der Schweiz schonungslos offengelegt“.
Ivo Furrer wird digitalswitzerland als Mitglied des Vorstands erhalten bleiben. Das Vizepräsidium soll weiterhin bei FDP-Nationalrat (SG) und Unternehmer Marcel Dobler verbleiben.
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Mobiliar kauft Flatfox
Die Mobiliar hat am 7. April Flatfox erworben, informiert die Versicherungsgenossenschaft in einer Mitteilung. Das Zürcher Unternehmen hat eine Plattform mit einem kostenlosen Marktplatz für Immobilien entwickelt. Zudem bietet Flatfox Unternehmenskunden digitale Werkzeuge für den Vermietungsprozess an.
Mit der Übernahme von Flatfox will die Mobiliar ihr Immobiliengeschäft stärken. Gründer und Mitarbeiter sollen dabei auch unter dem Dach der Mobiliar für Flatfox tätig bleiben, erläutert die Mobiliar. Zudem werde die Neuerwerbung weiterhin unter dem Markennamen Flatfox firmieren. Über den Kaufpreis haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart.
Die Versicherungsgenossenschaft ist im Bereich Immobilien bereits gemeinsam mit Ringier mit dem Marktplatz Scout24 Schweiz AG sowie mit der Handwerkerplattform buildigo und der Mieterplattform aroov aktiv. Die gemeinsam mit Garaio REM entwickelte Mieterplattform aroov soll eigentständig bleiben, in Zukunft aber mit Flatfox kooperieren. „Das Zusammenspiel von aroov und Flatfox bietet Privatkunden attraktive Services und für Immobilienprofis Komplettlösungen, dank denen sie zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Angebot bei den Mieterinnen und Mietern präsent sind“, erläutert Mobiliar-COO Andrea Kleiner in der Mitteilung.
Neben diesem Angebot am Mietermarkt plant die Mobiliar, noch in diesem Sommer ein Angebot für Besitzende von Wohneigentum zu lancieren, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die entsprechende Plattform Liiva wurde von der Mobiliar gemeinsam mit Raiffeisen entwickelt.
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Innovationspreis soll Standort Unterland fördern
Im Zürcher Unterland ansässige KMU können sich erstmals um einen Innovationspreis bewerben. Die offizielle Ausschreibung erfolgt im Sommer. Lanciert wird dieser Preis vom neuen Wirtschafts- und Gewerberat des Vereins Standort Zürcher Unterland. Er ist mit 5000 Franken dotiert. Gestiftet wird er von der Zürcher Kantonalbank.
Der ZKB-Innovationspreis Zürcher Unterland wird laut einer Medienmitteilung erstmals am 1. Oktober beim neuen Wirtschaftssymposium Zürich-Nord in Glattfelden ZH verliehen. Sowohl den Innovationspreis als auch das Wirtschaftssymposium versteht der im vergangenen Herbst neu gegründete Wirtschafts- und Gewerberat von Standort Zürich Unterland als seine ersten zwei „Leuchtturmanlässe“.
Das Zürcher Unterland werde im kantonalen Vergleich noch ungenügend als Wirtschaftsstandort wahrgenommen, so Co-Geschäftsführer Darius Daftarian. Was fehle, sei „ein regionales wie überregionales Bewusstsein für die Stärke des Standorts“.
Auch deshalb wolle der neue Wirtschafts- und Gewerberat den Wissenstransfer für KMU befördern. Dazu müssten bestehende Wirtschafts- und Gewerbenetzwerke zusammengeführt werden. „Wenn unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Hintergründen aufeinandertreffen, können alle davon profitieren“, wird Michael Ricklin, Präsident des Bezirksgewerbeverbands Dielsdorf ZH, in der Mitteilung zitiert.
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Coworking-Branche blickt optimistisch in die Zukunft
Die Coworking-Branche blickt auf ein schwieriges Jahr 2020 zurück, wie es in einer Medienmitteilung des Branchenverbandes Coworking Switzerland heisst. So haben laut einer Umfrage 56 Prozent der Verbandsmitglieder im vergangenen Jahr Einbussen hinnehmen müssen. Nach den Beschränkungen im Frühjahr 2020 und einer anschliessenden Erholung hat insbesondere die im Herbst erklärte Homeoffice-Pflicht die Branche hart getroffen. Zudem gilt der Gemeinschaftsgedanke als einer der wesentlichen Aspekte des Coworking-Konzeptes, ist aber in Zeiten von Kontaktbeschränkungen nur schwer aufrechtzuerhalten.
Für die Zeit nach Corona blickt die Branche aber positiv in die Zukunft. So hätten viele Arbeitnehmende den Wunsch, nach der Krise nicht wieder im früher gewohnten Umfang ins Büro zurückzukehren. Stattdessen möchten sie ihre Arbeitszeiten flexibler gestalten und auch andere Orte für ihre Arbeit in Anspruch nehmen, so Coworking Switzerland. Das Homeoffice sei hier zwar eine Option, jedoch fehle dann der soziale Austausch. Insofern seien die Coworking Spaces die ideale Alternative.
Coworking Switzerland verweist hier auf eine Studie von Deloitte. Demnach wollen nur 12 Prozent der Befragten nach der Krise ihre Arbeit im früher gewohnten Rahmen fortsetzen. 62 Prozent wünschen sich hingegen für die Zukunft mehr Flexibilität, wobei 44 Prozent die fehlenden sozialen Kontakte im Homeoffice als grösste Herausforderung betrachten.
Die Branche will diese Chance nutzen. Mit 150 Coworking Spaces gibt es in der Schweiz ein flächendeckendes Angebot. Coworking Switzerland startet nun auch eine Kampagne, in welcher auf die Vorteile von Coworking Spaces aufmerksam gemacht wird. Dazu hat der Verband auch ein Video produziert.
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So erobert Blockchain die Immobilienwirtschaft
Der Begriff Blockchain dürfte mittlerweile geläufig sein. Die meisten verbinden ihn mit Kryptowährungen wie Bitcoin. Das ist richtig, wobei Blockchain lediglich die Technologie und Bitcoin eine daraus resultierende Anwendung ist. Auch wenn die Technologie kompliziert erscheinen mag, der Schweizer Blockchain-Experte Michael Trübestein ist sich sicher: «Die Blockchain-Technologie ist vergleichbar mit dem Beginn des Internets. Sie wird nicht mehr verschwinden. Momentan ist lediglich ungewiss, wie sie sich entwickeln wird.»
Zuerst muss man verstehen, wie eine Blockchain funktioniert: Sie besteht aus einzelnen Blöcken – auf jedem sind Datenverläufe wie beispielsweise Transaktionen gespeichert. Eine Blockchain funktioniert dezentral. Will heissen: Weltweit kann jeder einer Blockchain beitreten – dies natürlich virtuell per Computer. Jeder einzelne Computer speichert alle und exakt dieselben Blöcke, die so eine Kette bilden. Jeder Block hat eine eigene «DNA». Ein neuer Computer wird nur zugelassen, wenn er von allen anderen Computern überprüft und verifiziert wurde. Was einmal auf einer Blockchain programmiert ist, kann im Nachhinein nicht von einem einzelnen Computer geändert werden. Dafür müssten alle Computer beteiligt sein – und genau das ist es, was die Blockchain so sicher macht. Versucht ein einzelner Computer die Blockchain zu ändern, wird die Kette sofort unterbrochen und der Übeltäter ausgeschlossen.
«Hello World» in Baar als erste Immobilie weltweit tokenisiert
Die Möglichkeiten der Blockchain-Technologie sind für die Immobilienwirtschaft enorm, wie Michael Trübestein sagt. Er ist Professor für Immobilienmanagement an der Hochschule Luzern mit den Schwerpunkten Real Estate Investment und Real Estate Asset Management. Zahlreiche Unternehmen forschen zurzeit an möglichen Anwendungsbereichen. «Aktuell gibt es nur vereinzelt Anwendungen, wie zum Beispiel beim Grundbuch oder im Bereich Investment/Finanzierung. Als herausragendes Beispiel gilt die weltweit erste Tokenisierung einer Immobilie, das «Hello World»-Objekt in Baar», sagt Trübestein. Von «Hello World» wurden 20 Prozent (3 Mio. Franken) des Liegenschaftswerts vom Zuger Unternehmen «Blockimmo» tokenisiert und an vier Investoren verkauft.Auch das Unternehmen «Crowdlitoken» hat sich auf Immobilien spezialisiert: Das 2018 gegründete Start-up versteht sich als eine digitale Immobilienanleihe. «Investoren können sich ab 100 Franken/Euro an ausgewählten Schweizer Immobilien beteiligen. Nach der Investition dürfen sich unsere Anwender ihr eigenes Immobilienportfolio zusammenstellen, indem sie ihre erworbenen Anleihen (Crowdlitokens «CRTs») individuell auf die verschiedenen Immobilien von Crowdlitoken platzieren», erklärt Domenic Kurt, CEO von Crowdlitoken, das Konzept. Durch die Beteiligung an den Immobilien erwirtschaften die Investoren Renditen von bis zu 7 Prozent im Jahr. Diese können sie sich wahlweise monatlich entweder auf ihr Bankkonto auszahlen lassen oder erhalten diese in CRTs.
Der Zugang zum Finanzmarkt wird liberalisiert
Für eine digitale Anleihe muss keine Bank zwischengeschaltet werden, was den Anleger günstiger kommt. Crowd-
litoken verzeichnet bereits 630 Investoren mit einem Volumen von 18 Mio. CRTs. Das Immobilienportfolio wird laufend ausgebaut. Zu den prominenten Anwendern von Crowdlitoken zählt zum Beispiel der Schweizer Fussballprofi Diego Benaglio. Was Crowdlitoken von anderen Unternehmen unterscheidet, die ebenfalls auf die Blockchain-Technologie setzen, definiert Kurt so: «Es gibt keinen vergleichbaren Konkurrenten, der den Investoren eine solch tiefe Investmentsumme als Einstieg für eine Beteiligung an mehreren Immobilien ermöglicht. Investoren können von ihrem Smartphone aus auf das Portal zugreifen, wo sie ihr gesamtes Investment verwalten können.»Dass Blockchain disruptives Potenzial hat, ist für Trübestein wie auch für Kurt klar. Der CEO von Crowdlitoken sagt: «Banken werden für Anlageprodukte wie unsere obsolet. Neue Vertriebskanäle entstehen, und der Zugang zum Finanzmarkt wird liberalisiert.» Zum einen sei die Digitalisierung des Kapitalmarktes in sich völlig disruptiv, da dies zu einer Öffnung des Marktes führe. «Es gibt keine Zugangshürden; Einstiegssummen werden heruntergesetzt.» Andererseits sei auch die Digitalisierung des Wertpapiers in sich selbst disruptiv: «Dadurch werden Werte nicht mehr über Drittparteien übertragen. Mit Blockchain-basierten Wertpapieren ist es möglich, Werte zu versenden, ohne sie zu duplizieren», erklärt Kurt.
Trübestein ergänzt: «Einige Anwendungen wie etwa Crypto-Währungen haben bereits die Welt und die Denkweise der Marktteilnehmer beeinflusst. Niemand weiss, wie sich die Anwendungen in der Zukunft entwickeln werden, die Vorteile sind aber bereits jetzt klar erkennbar.» Auch die Voraussetzungen seien in der Schweiz gegeben: «Wir haben hier zielführende Rahmenbedingungen und innovative Unternehmen», sagt Trübestein. Bei der Umsetzung der Innovationen sei das Zusammenarbeiten der Unternehmen wichtig. So geschehen beispielsweise bei der «Hello World»- Immobilie – die Transaktion resultiert aus einer Zusammenarbeit von Block-immo, Elea Labs und Swiss Crypto Tokens.

Michael Trübestein 
Domenic Kurt Was ist ein Token?
Domenic Kurt, Crowdlitoken: Ein digitaler, auf der Blockchain basierender Vermögenswert (Token). Er ist eine digitale Repräsentation eines Wertpapiers. Es enthält Eigentumsrechte an der Anleihe sowie das Recht auf Renditen und stellt eine Rückzahlungsverpflichtung dar.Was ist Blockchain?
Michael Trübestein, Experte: Eine Aneinanderreihung (= chain) von Informationen (= block). Diese sind «time stamped» und werden auf mehreren Computern gespeichert. Damit wird ein hoher Grad an Fälschungssicherheit gewährleistet. Ferner gibt es öffentliche und nicht-öffentliche Systeme. Die Nutzung ist an sieben Tagen pro Woche rund um die Uhr möglich.Was kann die Blockchain-Technologie besser als eine Bank?
Domenic Kurt, Crowdlitoken: Mit Blockchain-basierten Wertpapieren ist es möglich, Werte zu versenden, ohne sie zu duplizieren. Sie ersetzt das Gläubigerbuch und sorgt dafür, dass Prozesse schlanker, kostengünstiger und effizienter gestaltet und umgesetzt werden. -

Implenia setzt bei Lokstadt-Areal auf Virtuelle Realität
Implenia nutzt beim Lokstadt-Areal in Winterthur die Vorteile der Virtuellen Realität (VR). Möglich wird dies dank einer Lösung des Zürcher Start-ups Hegias. Bereits zu Anfang konnten Nutzer damit in das virtuelle Gipsmodell des Areals eintauchen und dieses in verschiedenen Perspektiven begehen.
Dank der Lösung konnten auch Bedenken von Denkmalschützern rasch ausgeräumt werden, schreibt Hegias in einer Medienmitteilung. Diese hatten zunächst Vorbehalte bei einem neuen Hotel, welches Schiffscontainer als Zimmer haben soll. Als das Konzept virtuell erlebbar wurde, konnten sie überzeugt werden, dass die „wertvolle Bausubstanz“ erhalten bleibt und die Hallen nicht vollgestopft werden.
Ausserdem sei die VR-Lösung auch bei der Vermarktung der Immobilien nützlich, heisst es in der Mitteilung. Das räumliche Verständnis und das Erleben des Wohnobjekts seien wesentliche Treiber beim Kaufentscheid. Implenia hat bereits eine Lizenz der Hegias-Software gekauft. Nun will sie den Einsatz der Software ausbauen.
„Was bislang für den Durchbruch von VR noch fehlte, war eine benutzerfreundliche Software, die Nutzer ohne Installation und ohne einschlägige Programmierkenntnisse an jedem Ort anwenden“, wird Anita Eckardt, Leiterin der Division Specialties bei Implenia und Mitglied der Geschäftsleitung, in der Mitteilung zitiert. „Das hat das Start-up Hegias mit der intuitiv bedienbaren Lösung für VR-Anwendungen möglich gemacht — ein echter Quantensprung.“
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Paketanlage soll Lieferverkehr vermindern
In der Pandemie habe der ohnehin wachsende Online-Handel weiter zugelegt, schreiben das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, der Verein Pro Innenstadt Basel und der Logistikcluster Region Basel in einer gemeinsamen Mitteilung. Die von ihnen entwickelten anbieterneutralen Paketanlagen sollen hier Abhilfe schaffen. Im Rahmen eines Pilotprojekts wurde bereits eine erste der sogenannten Smart Boxes am Claraplatz aufgestellt.
Eine weitere Smart Box soll am St.Johann eingerichtet werden, ein dritter Standort sei in Planung, informieren die Projektpartner in der Mitteilung weiter. Bis Februar 2023 wollen sie Akzeptanz und Wirkung der Paketanlagen testen. „Das aktuelle Pilotprojekt soll aufzeigen, wie rege das Angebot genutzt wird und wie stark das tägliche Verkehrsaufkommen damit reduziert werden kann“, wird Deborah Strub, Vorsitzende des Logistikclusters Region Basel, in der Mitteilung zitiert.
Finanziert wird das Projekt vom Amt für Mobilität des Kantons Basel-Stadt und dem Verein Pro Innenstadt Basel. „Bewohnerinnen und Bewohner von Basel können so bestellte Pakete bequem an die Smart Box Basel liefern lassen, wo sie diese rund um die Uhr abholen können“, erläutert der Geschäftsführer des Vereins Mathias F. Böhm. Hergestellt und betrieben werden die Paketanlagen von der Huber AG. Sie hat zudem eine digitale Anwendung für die Nutzung der Smart Boxes entwickelt.
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Angebotsmieten steigen weiter
Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Februar auf dem Wert von 115,6 Punkten geschlossen. Gegenüber dem Vormonat seien die Preise für Angebotsmieten damit im Schnitt um 0,17 Prozent gestiegen, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Auch zu Jahresbeginn hatten die Preise um durchschnittlich 0,17 Prozent zugelegt. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg der Mietpreise um 0,96 Prozent beobachtet.
Im Monatsvergleich seien die Mieten in den meisten Kantonen gestiegen, schreibt homegate.ch. Der stärkste Anstieg der Angebotsmieten wurde dabei im Februar mit 1,37 Prozent im Kanton Schaffhausen registriert. In Zug und Glarus legten die Angebotsmieten mit Werten von 0,84 beziehungsweise 0,69 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich zu. Rückgänge wurden hingegen in den Kantonen Graubünden, Genf und Tessin mit Werten zwischen mit -0,48 Prozent und -0,19 Prozent gemessen.
Bei den Städten macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen aus. Der grösste Anstieg wurde hier im Monatsvergleich mit 0,78 Prozent in Lugano gemessen. Die Angebotsmieten in Luzern und St.Gallen legten gegenüber Januar jeweils um 0,20 Prozent zu. In Lausanne, Genf und Bern wurden hingegen Rückgänge der Mietpreise zwischen 1,18 und 0,49 Prozent beobachtet.
Bei der qualitätsbereinigten Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich, heisst es in der Mitteilung.
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Daten von swisstopo sind jetzt kostenlos zugänglich
Ab sofort stehen alle digitalen Standardprodukte von swisstopo kostenlos zur Verfügung. Damit will das Bundesamt für Landestopographie ermöglichen, dass digitale Karten, Luftbilder, Landschaftsmodelle und geologische Vektordaten „genutzt, weiterverteilt und wiederverwendet“ werden. Das schliesst auch kommerzielle Nutzungen mit ein, wie swisstopo in einer Medienmitteilung bekanntgibt.
Diese Daten wurden auf einen Bundesratsbeschluss hin allgemein zugänglich gemacht. Der Bundesrat verfolge damit das Ziel einer noch breiteren Nutzung der Geoinformationen. Zudem sei diese Öffnung Teil der „Strategie für offene Verwaltungsdaten in der Schweiz 2019-2023“.
Besonders interessant dürften diese Daten für Ingenieure, Architektinnen, Programmierer und Planerinnen sein. Auch für Forschung und Wissenschaft werde der Zugang zu den amtlichen Geodaten einfacher, heisst es in der Mitteilung weiter.
Auf diese Weise könne swisstopo einen aktiven Beitrag für Innovation und wirtschaftliches Wachstum leisten und gleichzeitig die digitale Transformation in der Schweiz unterstützen. Die Dateien lägen in maschinenlesbarer Form vor und könnten einfach in digitale Prozesse eingebunden werden.
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Die Digitalisierung der Miteigentümerversammlungen
Unabhängig von der Corona Situation sind gerade bei STWE-Versammlungen folgende Schwierigkeiten anzugehen und zu bewältigen:
- Gerechte Kommunikation mit allen Anspruchsgruppen
- Einhaltung von rechtlichen Bestimmungen und Fristen
- Hohe Administrative Aufwände
- Einhaltung von Terminen
- Erstellung und Zuweisung von Aufgaben
- Protokollierung der gesamten Versammlung
Die Digitalisierung hat gerade auch Lösungen in diesem Bereich enorm gepusht. Entsprechend sind verschiedene Anbieter im Markt aktiv, die versuchen den analog geführten Prozess in die digitale Welt zu verschieben, jedoch nicht allen gelingt dies mit gleicher Einfachheit und leich breitem Lösungsansatz. Umso wichtiger ist hier die Vorselektion und Qualitätsprüfung . Die Lösung aus unserem Produktportfolio kann Aufgrund der Kompatibilität mit verschiedenen ERP-Formaten und IT-Infrastrukturen als Plug & Play verstanden werden. Durch das einmalige Setup und dem verhältnismäßig kleinen Aufwand heben sich die Effizienzvorteile noch mehr hervor. Sobald alles installiert und aufgegleist ist, können ganze Prozesse digitalisiert und umfassend behandelt werden.
Auch hybride teil-digitalisierte Prozesse sind für die Lösung kein Problem, was im Hinblick auf die unterschiedliche Bereitschaft/IT-Kenntnisse der Versammlungsteilnehmer sehr wichtig ist. So können alle oben genannten Schwierigkeiten über ein und dieselbe Software angegangen und gelöst werden.Die Quintessenz ist klar, dass durch die Unterstützung der einfachen Lösung flexible STWE-Versammlungen physisch und/oder digital durchgeführt werden können und so die Effizienz bei der Durchführung wie auch in der Vor- sowie Nachbereitung erheblich gesteigert werden kann. Dadurch kann der Fokus wieder auf die Arbeitsschritte gesetzt werden, wo es Fachkompetenz und Sozialkompetenz braucht. Nebst der Digitalisierung der Bewirtschaftung sind auch noch weitere digitale Lösungen in den Fokus geraten, welche unter PropTechMarket.net ersichtlich sind.
Mehr dazu finden Sie auf: https://proptechmarket.net/solutions
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Madaster realisiert zirkuläres Bauen
BIM Facility, GS1 und ZPF Ingenieure sind die ersten drei Partner, die eine Vereinbarung mit Madaster, dem Schweizer Kataster für Materialien in der gebauten Umgebung, unterzeichnet haben. „Ihre Expertise und unsere Plattform machen Materialdaten über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden nutzbar“, wird Geschäftsführerin Marloes Fischer in einer Medienmitteilung zitiert. „Gemeinsam können wir zirkuläres Bauen realisieren.“
BIM Facility will mit seiner Modellierung von Bauwerksdaten dazu beitragen. Zur Erstellung digitaler Zwillinge von Gebäuden setzt das Zürcher Unternehmen Drohnen ein. Der digitale Zwilling kann direkt in Madaster überführt und ein Materialpass ausgestellt werden.
Zusammen mit Madaster-Nutzern will die gemeinnützige Organisation GS1 Lösungen zur Verfügbarkeit verlässlicher und passgenauer Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes erarbeiten und umsetzen, erklärt Uwe Rüdel, Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Switzerland.
ZPF Ingenieure aus Zürich unterstützen Bauherren und Immobilieneigentümer, eine kreislauffähige Bauplanung durchzuführen. Zudem analysieren sie Bestandsbauten auf Basis eines Materialpasses. Das soll laut Geschäftsleitungsmitglied Jaqueline Pauli Rohstoffe sparen.
Die Plattform von Madaster bietet digitale Werkzeuge wie Materialpässe und Indizes über den wirtschaftlichen und zirkulären Wert von Gebäuden. „Unsere Aufgabe ist es, Materialien für immer verfügbar zu machen, indem wir ihnen auf unserer Plattform eine Identität geben“, heisst es dazu auf der Internetseite von Madaster. „Wenn Materialien eine Identität haben, werden sie zu einer Ressource für die Wiederverwendung.“ Jedes Gebäude werde als Rohstofflager mit einem bestimmten Wert verstanden.
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Qualitätsgeprüfte PropTech-Lösungen und motivierte Talente
Mit seiner neuen Idee zielt Facchinetti auf die DACH-Region (Schweiz, Österreich und Deutschland): «Unser Anliegen ist es, kleine und mittelständige Unternehmen im Innovationsmanagement zu unterstützen», erklärt Facchinetti.
Dieser Entscheid beruhe auf der Feststellung, dass bei Unternehmen mit überschaubarer Teamgrösse das Tagesgeschäft nicht die nötigen Ressourcen übriglässt, um sich im notwendigen Umfang über die schnelllebige Innovationslandschaft zu informieren und fundierte Entscheide zu treffen. Zum einen soll mit einer Auswahl an qualitätsgeprüften Innovationen die Selektion von mehrwertstiftenden Lösungen im undurchsichtig gewordenen Innovations-Dschungel vereinfacht werden. Zum anderen baut PropTechMarket einen qualitativen Talent-Pool mit motivierten und innovationsbegeisterten Fachkräften auf, die ihre Kompetenzen in der Immobilien- und Bauwirtschaft einbringen wollen.
«Wir wollen unseren Kunden vor allem Zeit verschaffen. Zeit, damit Fachkräfte ihre Fähigkeiten wieder dort zum Einsatz bringen, wo sie zur erfolgreichen Zukunft des Unternehmens beitragen. Wir glauben dabei an das bewusste Zusammenspiel von Mensch und Technologie», sagt Facchinetti. «Bei richtiger Abstimmung sind die Möglichkeiten an Effizienzsteigerungen, neuen Kundenerlebnissen und Nachhaltigkeit fördernden Massnahmen gerade für kleinere Firmen gewaltig.» Derzeit fokussieren sich die Angebote von PropTechMarket auf die Bereiche der Objektvisualisierung und Facility Management. In einem nächsten Schritt sollen weitere Geschäftsfelder des Immobilienzyklus‘ hinzukommen.
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3 bedarfsgerechte Facility Management Lösungen
Um eine möglichst optimierte und nutzungsorientierte Reinigung zu planen und durchzuführen setzt Soobr auf künstliche Intelligenz. Dabei werden die bestehenden Leistungs- und Gebäudedaten in die Software eingelesen, worauf die Tourenplanung basierend auf Faktoren wie Raumdistanzen, Raumpriorität, Anzahl und Dauer der Reinigung die Planung der täglichen Touren vornimmt. Über Raumsensoren kann zusätzlich die Belegung der einzelnen Räume in die Einsatzplanung integriert werden, um so die Reinigung gezielt dort auszuführen wo sie wirklich notwendig ist. Die ausführenden Reinigungsmitarbeitenden werden mittels App auf mobilen Geräten durch die jeweiligen Touren geführt wobei Sie die KI mit Feedback und Dokumentationen speisen können. Die dynamische Tourenplanung erhöht die Effizienz, spart Kosten und Zeit bei der Tourenplanung ein und steigert die Transparenz für die Datenauswertung.
Auch Thingdust setzt bei ihrem Smart Office Produkt auf sensorbasierte Daten. Mit dieser einfachen Plug & Play Lösung können Unternehmen die definitive Auslastung Ihrer Büroflächen messen und analysieren, was gerade nach der Rückkehr aus dem Home Office ein grosser Bedarf sein wird. Die durch Sensoren am Arbeitsplatz gesammelten, anonymen Daten werden mittels unabhängigem LoRa Netzwerk übermittelt und werden zur Analyse und für Statistiken auf dem Dashboard angezeigt. Gleichzeitig werden mittels Echtzeit-Anzeige auf einem am Eingang platzierten Monitor die Personenströme geleitet und die Personenverteilung im Gebäude optimiert. Als Zusatz können mittels QR-Codes Reservationen einfach und schnell gemacht werden um so die Auslastung von bspw. Sitzungszimmern zu erhöhen.
Für bedarfsgerechten Personaleinsatz sorgen ebenfalls die Geräte von Service on Demand, welche das Facility Management nur nach Bedarf zum Einsatz rufen. Geplante Rundgänge zu aufgefüllten Wasserspendern und leeren Aktencontainern, intakten Kaffeemaschinen oder funktionierenden Druckern gehören der Vergangenheit an. Die Service-on-Demand-Geräte können an beliebig vielen Orten und Geräten angebracht werden, um Störungen, Ereignisse oder Services schnell und einfach zu melden. Anstatt dass diese Punkte nun laufend überprüft werden, melden die Gebäudenutzer via Knopfdruck, dass Bedarf an einer Dienstleistung besteht.
Mehr über digitale Helfer in der Immobilien- und Bauwirtschaft finden Sie auf: https://proptechmarket.net/
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Tilbago vereinfacht Umgang mit Bonitätsauskünften
Das Luzerner Start-up Tilbago ist auf digitale Inkasso-Lösungen spezialisiert. Nun hat es laut einer Medienmitteilung ein neues Produkt namens Tilbago CredRep auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um eine ganzheitliche, digitale Lösung für das Einholen von Bonitätsauskünften. Laut Oliver Wolf, Chief Operating Officer bei Tilbago, ist es ein „Service, den sich die Kunden gewünscht und den wir mit modernen technischen Möglichkeiten umgesetzt haben“.
Tilbago CredRep richtet sich an Betreiber von Immobilienportalen, Kreditportalen oder Anbieter von Softwarelösungen. Diese können Tilbago CredRep in ihre bestehenden Plattformen implementieren und ihren Kunden zur Verfügung stellen. Die Kunden können dann die Bestellung von Betreibungsregisterauszügen komplett digital durchführen.
Ein Vorteil von Tilbago CredRep sei auch, dass auch das sogenannte CreditTrust-Zertifikat in die Lösung integriert ist. Im Gegensatz zum Betreibungsregisterauszug beschränkt sich das CreditTrust-Zertifikat nicht auf das Register eines einzelnen Amtes, sondern beinhaltet „alle schweizweit verfügbaren Informationen“, heisst es.
Tilbago hat die neue Lösung gemeinsam mit dem PFLab, dem Innovationslabor von PostFinance, entwickelt. PostFinance gehört auch zu den Investoren von Tilbago. „Als Innovationsbeteiligung von PostFinance unterstützt das PFLab tilbago bei der Marktentwicklung bestehender Produkte und Services und bei der Entwicklung von neuen Angeboten“, erklärt Sergio Consonni vom PFLab.
Dank der Verbindung zu PostFinance hat Tilbago auch auch schon einen ersten Kunden gewonnen. So können Privatpersonen auf der Internetseite der Post neu ihre digitalen Betreibungsregisterauszüge bestellen.