Optiml hat bekanntgegeben, dass Prof. Dr. Alexander von Erdély als Angel Investor zum Team gestossen ist. Der 55-Jährige promovierte Bauingenieur verfügt über mehr als 30 Jahre Führungserfahrung im Immobiliensektor. Vor drei Monaten hat er sein Amt als Vorstandssprecher der deutschen Bundesanstalt für Immobilienaufgaben angetreten, die in ihrem Portfolio rund 18’000 bundeseigene Liegenschaften zählt.
Davor war von Erdély als Deutschland-CEO von CBRE, dem weltweit grössten Anbieter von Dienstleistungen und Investments für Gewerbeimmobilien mit Hauptsitz in Dallas und Schweizer Sitz in Zug, tätig. Als «leidenschaftlicher Interessenvertreter für ESG, Nachhaltigkeit und Innovation» ist er laut der Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich «ein Vorbild in seinem Engagement, den Fortschritt in der Immobilien- und Stadtentwicklung voranzutreiben».
Das neue Verwaltungsratsmitglied soll Optiml bei der Skalierung seiner Plattform namens Real Estate Decision Intelligence unterstützen. Sie gibt Immobilienverwalterinnen und -verwaltern, Investoren und Beratenden Werkzeuge an die Hand, um ihre Ziele bezüglich Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit zu erreichen. Dafür bietet sie den Angaben zufolge wertvolle Einblicke in Portfolios und Gebäudewerte sowie optimale Dekarbonisierungs- und Investitionsstrategien und darüber hinaus detaillierte Aktionspläne für die Netto-Null-Sanierung sowie die Einhaltung etwa von ESG-Vorschriften.
Derzeit werden laut einem Bericht von startupticker.ch zehn neue Kunden aus der DACH-Region und Grossbritannien in die Plattform integriert. Ausserdem sei das Zürcher Unternehmen damit befasst, seine Lösung an die regulatorischen Besonderheiten und Berechnungsrahmen der USA anzupassen. Die Akquise des ersten Kunden in den USA, eines sogenannten Real Estate Investment Trust, nennt CCO und Mitgründer Nico Dehnert «einen bedeutenden Meilenstein auf unserem Wachstumskurs».
Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben eine Methode entwickelt, mit der Korrosion im Bewehrungsstahl von Stahlbetonbauwerken entdeckt werden kann, ohne dass dafür der Beton aufgebrochen werden muss. Die Methode von Maschinenbauingenieur Lukas Bircher und seinem Team setzt auf elektrochemische Messungen, informiert die ETH in einer Mitteilung. Konkret haben die Forschenden eine aus zwei aufblasbaren Dichtungen mit Elektroden in der Mitte bestehende Sonde erfunden. Im zugehörigen Kabel ist eine Wasserleitung eingebaut.
Die Sonde wird in die Drainagerohre eingeführt, die Dichtungen werden aufgepumpt und anschliessend wird Wasser in den abgedichteten Bereich eingeleitet. Durch die Löcher in der Entwässerungsleitung stellt das Wasser eine Verbindung zwischen den Elektroden in der Sonde und dem Boden her. Dadurch entsteht eine elektrolytisch leitende Verbindung zum Stahl im Bauwerk, die eine lokale elektrochemische Messstelle bildet. „Mit der Messzelle zeichnen wir elektrische Signale auf, die unterschiedlich ausfallen, je nachdem, ob der Bewehrungsstahl korrodiert ist oder nicht“, wird Bircher in der Mitteilung zitiert.
Derzeit muss die Sonde noch händisch nach und nach durch die Drainagerohre geleitet werden, um eine umfassende Zustandserfassung des Stahls zu ermöglichen. Im nächsten Schritt wolle das Team die Messung „mehr automatisieren und die Inspektionssonde robuster machen“, erläutert Bircher. Da sich das Konzept bereits bewährt hat, wird er gemeinsam mit dem Materialingenieur Federico Martinelli-Orlando und dem Bauingenieur Patrick Pfändler ein Start-up namens Talpa-Inspection gründen.
Die Yuon Control AG aus Oberburg und mit Sitz im Technopark Zürich hat es auf den mit 50’000 Franken dotierten ersten Platz des Ypsomed Innovationspreises 2025 geschafft, informiert Ypsomed in einer Mitteilung. Die Ausgründung der Berner Fachhochschule entwickelt Technologien für Gebäudeautomation und Energiemanagement. Mit den Systemen von Yuon Control können Daten aus verschiedenen Quellen zur Analyse und Optimierung von Energieflüssen und Gebäudefunktionen genutzt werden.
Zwei weitere Jungunternehmen wurden mit jeweils einem mit 25’000 Franken dotierten zweiten Preis ausgezeichnet. Dabei handelt es sich zum einen um Santella. Das Start-up-Projekt an der Universität Bern will den Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung senken. Im ersten Schritt entwickelt Santella dazu Impfstoffe für die Geflügelindustrie.
Der andere zweite Preis ging an Xemperia aus Bulle FR. Die Ausgründung der Universität Freiburg will die Früherkennung und Überwachung von Krebserkrankungen verbessern. Dazu entwickelt Xemperia Technologien, bei denen Molekulardiagnostik mit Datenanalyse und auf Künstlicher Intelligenz basierender Mustererkennung kombiniert wird.
Insgesamt hatten sich 34 Projekte um den Innovationspreis beworben. «Wir freuen uns, dass wir auch dieses Jahr drei herausragende Projekte ins Rampenlicht rücken dürfen», wird Simon Michel, Präsident des Ypsomed Innovationsfonds, in der Mitteilung aus seinem Beitrag bei der Preisverleihung zitiert. Sie hätten «das Potenzial, unsere Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig zu prägen – vorausgesetzt, sie finden den Weg in die praktische Anwendung». Dazu will der Ypsomed Innovationspreis einen Beitrag leisten.
BRUGG Lifting, Teil der BRUGG Group aus Brugg AG, nimmt im Januar die zweite Ausbaustufe seines Industrieparks 2025 am Standort in Birr in Angriff. Für die neue Produktionshalle 6 wurde jetzt mit einem feierlichen Spatenstich vor Gästen aus Lokalpolitik, Wirtschaft und Medien der symbolische Grundstein gelegt. «Mit diesem Projekt setzen wir ein starkes Zeichen für unsere Innovationskraft und unser Engagement für die Region», wird CEO Markus Grüter in einer Mitteilung zitiert.
Die Produktionshalle 6 wird mit zwei automatisierten Kleinteilregalen ausgestattet und dient gleichzeitig als Standort für die Logistik. Zudem werden drei Verladerampen integriert. Die Investitionssumme beträgt 9,5 Millionen Franken. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich im Februar 2026 abgeschlossen sein.
In einem ersten Schritt war die neue Beltmantelanlage – die Produktionsmaschine für die Flachriemen des Aufzugsystems BRUbelt – in der bestehenden Produktionshalle errichtet worden. Dafür betrugen die Kosten 3,5 Millionen Franken. Gleichzeitig wurde zur Unterstützung der Produktion ein neues Schieberegal errichtet, das Lagerplatz für über 1600 Paletten für Fertigprodukte, Rohmaterialien und Halbfabrikate bietet. Die Leichtbauhalle wurde zusammen mit dem Schieberegal am 6. Dezember 2024 in Betrieb genommen.
«Die neue Produktionshalle ermöglicht eine optimale Integration der neuen Beltmantelanlage und schafft mit einem modernen Logistikkonzept einen effizienten Warenfluss», so Grüter. «Zudem wird der Bereich Maintenance modern gestaltet, um unsere Lernenden noch besser einbinden zu können.»
SolidWatts hat eine Pre-Seed-Investitionsrunde mit 850’000 Euro abgeschlossen. Wie die 2022 von ehemaligen Mitarbeitern des CERN gegründete Ausgliederung des Genfer Nuklearforschungszentrums in einer Mitteilung informiert, wurde die Runde von der Athener Risikokapitalgesellschaft Evercurious angeführt. Beteiligt haben sich auch der Basler Start-up-Förderer Kickfund und Angel-Investoren.
SolidWatts stellt mit dielektrischer Erwärmung, die auch als Mikrowellen-, Radiofrequenz- oder Hochfrequenzerwärmung bekannt ist, nichtfossile Wärme für industrielle Prozesse zur Verfügung. Dabei wird in einem Werkstoff Wärme durch ein elektromagnetisches Wechselfeld erzeugt.
Laut Unternehmensangaben ist dies «eine unglaublich effiziente Methode, um Wärme für industrielle Prozesse wie Trocknen, Aushärten, Schweissen, Formen und die chemische Umwandlung von Materialien zu erzeugen». Die unternehmenseigene Solid-State-Power-Amplifier-Technologie erreichte «bisher unübertroffene Leistungs- und Effizienzniveaus». Das CERN verfügt über die weltweit grösste und leistungsstärkste Installation eines solchen Festkörper-Leistungsverstärkers.
Wie SolidWatts-CEO und -Mitgründer Dr. Markus Aicheler in der Mitteilung ausführt, wird das frische Kapital aus der Investitionsrunde es SolidWatts ermöglichen, «die Entwicklung und den Einsatz unserer Technologie zu beschleunigen und der Industrie dabei zu helfen, ihre Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen deutlich zu reduzieren und die CO2-Emissionen drastisch zu senken». Dabei will das Unternehmen für seine Produkte Megawatt-Leistungsstufen erreichen.
Die Limmatstadt AG zählt drei neue Members in ihren Reihen. Laut einer Mitteilung haben sich Bolderlounge, die Menu and More AG und die buchstäblich AG der regionalen Standortförderung angeschlossen. Die Standortförderung zählt bereits mehr als 100 Unternehmen und Organisationen zu ihren Mitgliedern.
Die Boulderlounge Schlieren ist seit November 2021 aktiv. «Wir bieten der Limmatstadt ein attraktives Sportangebot mitten im Herzen von Schlieren, fünf Minuten entfernt vom Bahnhof», wird Geschäftsleiterin Lena Stürm in der Rubrik Members auf limmatstadt.ch zitiert. «Die Halle ist 365 Tage im Jahr für kleine sowie grosse Kletterbegeisterte geöffnet und bietet einen tollen Ort zum Networken, Leute kennenlernen und Spass haben.»
Spezialgebiet der Menu and More AG ist die gesunde Verpflegung von Kindern. Für das Wohl der Kleinsten engagieren sich «82 zufriedene und engagierte Mitarbeitende aus 28 Nationen», heisst im Internetauftritt der Anbieterin von Kinder- und Jugendverpflegung. «Mit dem Umzug in den Ecopark Tivoli in Spreitenbach verankern wir uns in einer dynamischen Region voller Innovation und Unternehmergeist», erläutert Geschäftsführer Markus Daniel in der Members-Rubrik.
Die buchstäblich AG schreibt, organisiert und vernetzt, denkt mit und setzt um, schreibt die Agentur für Marketing und Kommunikation mit Sitz in Weiningen ZH in ihrem Internetauftritt. Digital oder konventionell kommuniziere das Unternehmen «buchstäblich für alle, die etwas zu sagen haben». In der Rubrik Members beschreibt Inhaberin Brigitte Becker das Limmattal als einen dynamischen «Wirtschafts- und Lebensraum mit grossem Potenzial».
Die Künstliche Intelligenz bietet zahlreiche Instrumente, mit denen Unternehmen ihren Klimaschutz verbessern und ihr Geschäft an den Klimawandel anpassen können. Das zeigt ein Whitepaper, das der Verband swisscleantech mit der Beratungsfirma Accenture erarbeitet hat. Das Papier bietet sowohl eine praxisorientierte Methodik für die Analyse der eigenen Massnahmen durch die Unternehmen als auch auch einen detaillierten Marktüberblick.
Vertreter von Unternehmen, die in der Schweiz tätig sind, zeigen auf, welche KI-Instrumente sie bereits nutzen. So setzt Swisscom die Lösung von 42hacks mit Sitz in Trogen AR ein, um die Mobilität ihrer Mitarbeitenden dank der KI-gestützten Analyse ihrer Mobilfunkdaten zu optimieren. Die Algorithmen von viboo aus Dübendorf ZH erlauben die intelligente Steuerung von Thermostaten und Heizungen.
Siemens hat den 2023 fertiggestellten Campus von Siemens Smart Infrastructure in Zug zu einem klimaneutralen Vorzeigeprojekt für Nachhaltigkeit von Gebäuden gemacht. Im Zentrum steht dabei die digitale Gebäudeplattform Building X, die Teil von Siemens Xcelerator ist.
Auch Google und SAP gehen im Whitepaper auf ihre KI-gestützten Massnahmen zum Klimaschutz ein.
Die breite Anwendung von KI wird den Energiebedarf der Rechenzentren erhöhen. Ihr Anteil am weltweiten Stromverbrauch könnte bis 2030 von derzeit 1 bis 2 Prozent auf 10 Prozent steigen. Das Whitepaper zeigt auch, wie ihre Energieeffizienz erhöht werden kann. «Der steigende Stromverbrauch kann über den Einsatz von KI und weitere Effizienzmassnahmen bereits teilweise abgefedert werden,» wird swisscleantech-Co-Geschäftsführer Michael Mandl in einer Mitteilung zum Whitepaper zitiert. «Dafür benötigt es aber weitere regulatorische und politische Bemühungen.»
Generell betont swisscleantech die Chancen von KI. «Unsere Analyse hat gezeigt, dass KI bereits heute ein enormes Potenzial bietet, um Unternehmen bei der Erreichung ihrer Klimaziele zu unterstützen», so Co-Präsident Fabian Etter.
Das Zürcher Immobilienunternehmen Properti konnte sich laut einer Mitteilung eine Serie-A-Finanzierung in Höhe von insgesamt 1,85 Millionen Franken sichern. Mit dem frischen Kapital plant das auf digitale Immobilientransaktionen spezialisierte Unternehmen einen Ausbau seiner Marktposition. Dabei will Properti seine digitale Plattform Propchain ausbauen. Mit dem Instrument lassen sich verschiedene Funktionen in einer Schnittstelle integrieren. Diese soll Eigentümern wie Nutzern gleichermassen Vorteile bieten.
«Der Markt ist für junge Unternehmen wie Properti durchaus herausfordernd. Dennoch hat Properti selbst in einem volatilen Wirtschaftsumfeld beachtliche Erfolge erzielt», wird Levent Künzi, CEO von Properti, in der Mitteilung zitiert. «Mit einer offenen Wachstumsstrategie arbeiten wir eng mit Partnern zusammen, um unsere End-zu-End-Plattform weiter auszubauen. Unser Team zeichnet sich durch eine Game Changer-Mentalität aus, die es uns ermöglicht, die Vision von Properti konsequent zu verwirklichen.»
Das in der St.GallenBodenseeArea ansässige Holzbauunternehmen Blumer Lehmann kündigt die Übernahme von Hächler Holzbau an, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Ab 1. April 2025 sollen Hächler-Kunden vom Firmensitz in Gossau aus betreut werden. Alle bestehenden und neuen Aufträge werden in den bisherigen Werkstätten bearbeitet. Diese verbleiben weiterhin am Standort in Neuenhof.
Durch die Übernahme soll die «erstklassige Holzbaukompetenz» beider Unternehmen «zu einer beeindruckend vielfältigen Leistungspalette für nachhaltige Holzbaulösungen» gebündelt werden, heisst es. Im Vordergrund stehen klassische Holzbaukonstruktionen und vorfabrizierte Bauprojekte aus Holz.
Mit dem Schritt sei zudem eine erfolgreiche Nachfolgelösung für die Holzbausparte von Hächler gefunden worden, informiert die Hächler-Gruppe aus Wettingen in einer eigenen Mitteilung. Gemeinsam mit Geschäftsführer Günter Ebner sei schon länger an einer Lösung für seine Nachfolge gearbeitet worden. «Im Vordergrund standen die sichere Zukunft unserer Mitarbeitenden und der Erhalt unserer langjährigen Kundenbeziehungen.»
Blumer Lehmann ist eigenen Angaben zufolge spezialisiert auf Lösungen für die Holzindustrie sowie im Holz- und Silobau. 500 Mitarbeitende erbringen an vier Standorten Handwerksleistungen für unterschiedlichste Kundenprojekte weltweit.
Die Hächler Holzbau realisiert «kleine Arbeiten und komplexe Bauvorhaben» mit dem Werkstoff Holz. Wie das Unternehmen mitteilt, werden alle Mitarbeitenden übernommen. Auch die Berufsausbildung werde fortgeführt.
Die Anlagestiftung Swiss Life will das Kapital ihrer Anlagengruppe Immobilien Schweiz Alter und Gesundheit ESG um weitere 200 Millionen Franken aufstocken. Die Zeichnungsfrist für die entsprechenden Ansprüche läuft noch bis zum 14. März, informiert Swiss Life Asset Managers in einer Mitteilung. Ihr zufolge sollen die neuen Mittel für den Erwerb weiterer Liegenschaften, für Investitionen in den Bestand und zur Verringerung der Fremdfinanzierung eingesetzt werden.
Die Anlagegruppe Immobilien Schweiz Alter und Gesundheit ESG ist auf altersgerechte Wohnliegenschaften, Pflegeeinrichtungen und andere Gesundheitsimmobilien sowie Einrichtungen zur Gesundheitsförderung ausgelegt. «Mit der Öffnung der Anlagegruppe bieten wir eine nachhaltige und zukunftsorientierte Anlagemöglichkeit in Immobilienprojekte, die die demografischen Trends aufgreift und innovative Wohnkonzepte für ein selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglicht», wird Stephan Thaler, Geschäftsführer der Anlagestiftung Swiss Life, in der Mitteilung zitiert. Erst im Dezember 2024 hatte die zum Vermögensverwalter der Swiss Life-Gruppe gehörende Stiftung zwei Seniorenzentren in Frauenfeld und Ostermundigen BE erworben. Per Jahresende 2024 umfasste die Anlagegruppe 18 Immobilien mit einem Marktwert von insgesamt rund 700 Millionen Franken.
Die 13. Ausgabe der Schweizer Immobilienmesse für Investoren, die am 15. und 16. Januar 2025 in der Halle 622 in Zürich Oerlikon stattfand, übertraf alle Erwartungen. Mit einer Rekordbeteiligung von 5’167 Fachbesuchern und 154 Ausstellern bestätigte die IMMO25 ihre führende Rolle als wichtigste Fachmesse für die Immobilien- und Finanzbranche in der Schweiz.
Zukunftsweisende Themen im Fokus Die Messe bot eine breite Palette an Fachthemen entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Immobilienwirtschaft. Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen und Trends wie:
Die Zukunft des Bauens: Innovative Baukonzepte und nachhaltige Architektur
Der Mieter von morgen: Neue Ansprüche und sich verändernde Wohnkonzepte
Sinkende Zinsen: Auswirkungen auf den Immobilienmarkt und Investitionsstrategien
Nachhaltigkeit: Energieeffiziente Gebäude und klimafreundliche Entwicklungen
Das Motto «Wachstum durch Kreativität» spiegelte sich in den zahlreichen innovativen Lösungen wider, die auf der Messe präsentiert und diskutiert wurden.
Expertenwissen aus erster Hand Ein Highlight der Veranstaltung war das IMMO Forum, das mit 35 Podiumsdiskussionen und 150 renommierten Experten über zwei Tage hinweg Fachwissen und Inspiration bot. Die Debatten wurden nicht nur von den Messebesuchern verfolgt, sondern auch von über 1’900 Online-Zuschaltungen, die das Forum live mitverfolgten.
Rückblick und Ausblick Die Organisatoren MV Invest und Swiss Circle zeigten sich begeistert vom grossen Erfolg der Messe und bedankten sich bei allen Ausstellern, Besuchern, Referenten und Partnern für ihre Unterstützung. Die IMMO25 hat einmal mehr bewiesen, dass sie als führende Plattform der Immobilienbranche Impulse setzt und den Austausch zwischen Investoren, Entwicklern und Fachleuten fördert.
Die nächste Ausgabe der IMMO26 wird am 14. und 15. Januar 2026 erstmals in der Halle 550 in Zürich Oerlikon stattfinden.
Epoxidharze sind unverzichtbar für zahlreiche industrielle Anwendungen, von Klebstoffen über Beschichtungen bis hin zu Verbundwerkstoffen. Während herkömmliche Zweikomponenten-Epoxidharze genaues Mischen und schnelle Verarbeitung erfordern, bieten 1-K-Epoxidharze eine vereinfachte Handhabung und konstante Qualität.
Doch bisherige Lösungen hatten Schwächen. Sie waren oft nur bei niedrigen Temperaturen lagerfähig und wiesen unzureichende flammhemmende Eigenschaften auf. Dies schränkte ihre Einsatzmöglichkeiten in sicherheitskritischen Bereichen wie der Bau-, Elektronik- und Telekommunikationsbranche ein.
Durchbruch aus Korea Ein Forschungsteam des Korea Institute of Science and Technology in Zusammenarbeit mit der Sungkyunkwan University hat diese Hürden überwunden. Unter der Leitung von Dr. Jaewoo Kim und Professor Chongmin Koo entwickelten sie die «Epoxy/MXene One-Component Solution», eine Kombination aus Epoxidharz, einem neuartigen latenten Härter und dem zweidimensionalen Nanomaterial MXene.
Diese Innovation ermöglicht eine Lagerstabilität von über 180 Tagen bei 60 °C, ein bedeutender Fortschritt im Vergleich zu bisherigen Produkten, die bereits bei Raumtemperatur von 25 °C innerhalb von 40 Tagen ihre Eigenschaften verlieren.
MXene als Schlüssel für Stabilität und Sicherheit MXene, ein hochmodernes Nanomaterial, verbessert nicht nur die thermische und mechanische Beständigkeit, sondern trägt auch entscheidend zur Flammhemmung (V0-Klasse) und elektrischen Leitfähigkeit des neuen Epoxidharzes bei. Dies eröffnet vielfältige Anwendungen in der Hochleistungsindustrie, insbesondere für elektromagnetische Abschirmmaterialien, industrielle Beschichtungen und Klebstoffe.
Industrieanwendungen und Zukunftspotenzial Die Kombination aus verlängerter Haltbarkeit, verbesserten Sicherheitsmerkmalen und einfacher Handhabung macht das neue 1-K-Epoxidharz besonders attraktiv für Branchen mit hohen Anforderungen an Materialstabilität und Brandschutz.
Denkbare Einsatzgebiete
Elektronik: Schutzbeschichtungen für Bauteile und Leiterplatten
Bauindustrie: Flammhemmende Klebstoffe für Sicherheitsanwendungen
Telekommunikation: Hochleistungsmaterialien für Antennen und Abschirmgehäuse
Mit dieser Innovation könnte das südkoreanische Forschungsteam die Materialtechnik nachhaltig beeinflussen und neue Standards für Einkomponenten-Epoxidharze setzen.
Stützmauern, Tunnel und Brücken aus Stahlbeton prägen das Schweizer Stadtbild und die Infrastruktur. Doch viele dieser Bauwerke haben bereits mehrere Jahrzehnte auf dem Buckel – und chemische Veränderungen im Beton setzen dem verbauten Stahl zu. Beginnt der Bewehrungsstahl zu rosten, verliert das Bauwerk an Stabilität. Besonders problematisch sind die Schäden an unzugänglichen Stellen, wo herkömmliche Prüfmethoden versagen.
Elektrochemische Messungen als neue Lösung Bislang mussten Ingenieure Teile des Betons aufbrechen, um Korrosionsschäden zu überprüfen. Ein aufwendiges und oft unzureichendes Verfahren. Talpa hat eine neue Methode entwickelt, die über Drainagerohre funktioniert. Eine spezielle Sonde wird in das Rohr eingeführt und misst mithilfe von elektrochemischen Signalen die Korrosionswahrscheinlichkeit im umgebenden Stahlbeton.
«Das gab es bisher nicht», erklärt Lukas Bircher, einer der Entwickler. «Bisher musste man ganze Betonflächen abtragen, um Schäden zu finden und konnte trotzdem leicht einen kritischen Bereich übersehen.» Mit der neuen Technik können nun ganze Mauerabschnitte systematisch geprüft werden, ohne Zerstörung oder aufwendige Bauarbeiten.
Messungen im laufenden Betrieb – ohne Baustelle Das Verfahren wurde bereits erfolgreich getestet, unter anderem an einer 200 Meter langen Stützmauer in Zürich-Höngg. Das Prinzip ist eine Sonde die in das Drainagerohr eingeführt und mit aufblasbaren Dichtungen fixiert wird. Anschliessend leitet das System Wasser in den Messbereich, wodurch eine leitfähige Verbindung zwischen den Elektroden der Sonde und dem Stahl im Beton entsteht. Anhand der aufgezeichneten elektrischen Signale kann das Team erkennen, ob und in welchem Ausmass Korrosion vorliegt.
Alle 25 Zentimeter wird eine neue Messung vorgenommen, um den Zustand des gesamten Mauerabschnitts zu erfassen. «So können wir gezielt diejenigen Bereiche identifizieren, die tatsächlich eine Gefahr darstellen», sagt Bircher. «Das spart nicht nur Zeit, sondern auch hohe Kosten für unnötige Eingriffe.»
50 Jahre nach dem Bauboom – Sanierungsbedarf wächst Viele der heute betroffenen Stahlbetonbauten stammen aus der Boomphase zwischen 1960 und 1980. Besonders Stützmauern aus den 1970er-Jahren enthalten häufig Hohlräume, die Korrosion begünstigen. Bislang mussten Schäden aufwendig durch Stichproben ermittelt werden, mit hohem Risiko, kritische Stellen zu übersehen. Die neue Methode bietet erstmals eine flächendeckende und zuverlässige Analyse.
Von der Forschung zum Start-up Talpa-Inspection Die Technologie hat so grosses Potenzial, dass Bircher gemeinsam mit zwei Kollegen das Start-up Talpa-Inspection gründet. Der Name «Talpa», lateinisch für «Maulwurf», steht sinnbildlich für die innovative Art, tief verborgene Schäden sichtbar zu machen. Unterstützt durch ein ETH Pioneer Fellowship entwickelt das Team die Technologie weiter und bereitet den Markteintritt vor.
Zukunftsperspektiven, Automatisierung und Skalierung Aktuell erfolgt die Messung noch teilweise manuell, doch das Team arbeitet bereits an einer automatisierten Version. Ziel ist es, die Sonde robuster zu machen und den Messvorgang weiter zu beschleunigen. Die Nachfrage ist gross. Allein in der Schweiz gibt es über 1’000 Kilometer potenziell betroffener Stahlbetonbauwerke.
«Unsere Methode bietet eine echte Chance, die Lebensdauer bestehender Bauwerke zu verlängern», sagt Bircher. «Wir hoffen, dass sie sich bald als Standardverfahren für die Bauwerksdiagnostik etabliert.»
Meyer Burger steht vor grossen Herausforderungen und setzt auf eine umfassende Restrukturierung. Im Zuge dieser Massnahmen hat das Unternehmen seine hundertprozentige Tochtergesellschaft Pasan SA mit Sitz in Neuenburg verkauft. Die Transaktion wurde am 27. Januar 2025 abgeschlossen.
Keine Angaben zu Käufer und Kaufpreis Das Unternehmen gab keine Informationen über den Käufer oder die finanziellen Details bekannt. Es wurde lediglich bestätigt, dass der Verkauf Teil der laufenden Sanierungsmassnahmen ist.
Ein Pionier der Solarmesstechnik Pasan ist auf hochpräzise Messtechnik spezialisiert, die bei der Produktion von Solarzellen und -modulen zum Einsatz kommt. Das Unternehmen wurde vor über 40 Jahren gegründet und zählt zu den Marktführern in diesem Bereich. In der Schweiz sind rund 30 Mitarbeitende und Auszubildende beschäftigt. Zusätzlich unterhält das Unternehmen ein Serviceteam in Shanghai, das internationale Kunden betreut.
Blick in die Zukunft Mit dem Verkauf von Pasan fokussiert sich Meyer Burger weiter auf seine Kernstrategie. Die Branche beobachtet gespannt, welche weiteren Massnahmen das Unternehmen im Rahmen seiner Neuausrichtung ergreifen wird.
In der Suurstoffi in Rotkreuz bietet der SIPC ein inspirierendes Umfeld, das den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen über 120 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft fördert. Hier entsteht ein lebendiges Innovationsökosystem, das neue Ideen effizient in marktfähige Lösungen im Bausektor umsetzt.
Vielfältige Formate zur Förderung von Innovationen Um Innovationen voranzutreiben, arbeitet der SIPC in fünf thematisch fokussierten Future Labs, die gezielt aktuelle Herausforderungen wie die Transformation zur Kreislaufwirtschaft im Bau oder neue Abwicklungsmodelle aufgreifen. Diese Labs sind hybride Arbeitsgefässe mit strukturierten Prozessen und Formaten, die kollaborative Innovation fördern. Vielfältige Event- und Workshopformate sowie die digitale Community-Plattform Jointcreate – eine Art «LinkedIn für Innovation» – bieten Inspiration, befähigen die Teilnehmenden und unterstützen den Innovationsprozess. Im Kern steht dabei immer die Umsetzung damit auch reale Wirkung erzielt wird. Hierfür stehen Finanzierungs- und Start-up-Beratungen sowie Büro- und Projekträume zur Verfügung. Zusätzlich übernimmt der SIPC das Management verschiedener Programme, etwa der Circular Building Charta, einem Zusammenschluss grosser Immobilieninvestoren, die auf eine zunehmend zirkuläre Beschaffung und Bauweise setzen. In regelmässigen Erfahrungsworkshops vermittelt der SIPC Wissen. Durch das offene Teilen von Erfahrungen in Pionierprojekten wird Austausch innerhalb der Branche gefördert.
Ein Beitrag zur Bauwirtschaft von morgen Mit seinen klaren Werten – Offenheit, Fairness und Professionalität – leistet der SIPC einen entscheidenden Beitrag zur Transformation der Bauwirtschaft. Als Non-Profit-Organisation verfolgt er das Motto «Building Excellence» und lädt alle Interessierten ein, Teil dieser Bewegung zu werden. Der Switzerland Innovation Park Central zeigt, wie Innovation in der Bauwirtschaft nicht nur technologische Fortschritte, sondern auch gesellschaftliche Verantwortung fördern kann. Durch die Verbindung von Vision und Praxis gestaltet der SIPC eine nachhaltige Zukunft und ist ein unverzichtbarer Partner für alle, die an der Bauwirtschaft von morgen mitarbeiten möchten.
Sika erweitert seine globale Präsenz mit neuen Produktionsstätten in Singapur und China. Das neue Werk in Singapur ist auf die Mörtelproduktion spezialisiert. Dagegen wird in Xi’an im Nordwesten Chinas die gesamte Produktpalette hergestellt, darunter Fliesenkleber, zementöse Abdichtungen und Bodenbeschichtungen. Die neuen Fabriken sollen die Transportwege signifikant verringern.
«Der Ausbau unserer Produktionskapazitäten in Singapur und China ist ein wichtiger Schritt unserer Wachstumsstrategie in Asien», wird Philippe Jost, Regionalleiter Asien/Pazifik, in einer Medienmitteilung zitiert. «Dank der neuen Werke können wir unsere Kunden in diesen beiden Schlüsselmärkten noch besser mit unseren innovativen Lösungen bedienen. Zudem tragen beide Fabriken zur Nachhaltigkeitsleistung von Sika bei, da sie energieeffiziente Verfahren und umweltfreundliche Materialien einsetzen.»
Für Singapur wird laut Sika bis 2028 ein jährliches Wachstum der Bauindustrie von 4,1 Prozent erwartet. Ein Masterplan der Regierung zur Entwicklung der Infrastruktur sehe rund 22,5 Milliarden Franken für den Bau von Bahnhöfen und wichtigen Verkehrskorridoren vor.
Das neue Werk in Xi’an ist das 35. von Sika in China. In dem Land soll sich das Volumen der Bauindustrie 2025 auf umgerechnet 4,3 Billionen Franken belaufen und bis 2028 um jährlich 3,9 Prozent wachsen. Für Infrastrukturprojekte und anspruchsvollere Qualitätsziele im Bauwesen hat China den Angaben zufolge eine halbe Billion Schweizer Franken budgetiert, für das Netto-Null-Ziel bis 2060 weitere 12 Billionen Franken.
Die in der St.GallenBodenseeArea ansässige Hälg Group übernimmt laut einer Mitteilung die auf Facility Management spezialisierte Löwen Bau- und Betriebs AG aus Luzern. Zu den bisherigen Kunden des Luzerner Unternehmens zählen fünf Einkaufszentren, mehrere Parkhäuser sowie 100 Wohnungen. Zum Portfolio gehören ferner Restaurants und Fitnesszentren.
Das Unternehmen wird im ersten halben Jahr weiterhin unter seinem Namen agieren. Zum 1. Juli 2025 wird es in die Hälg Facility Management AG integriert und der bisherige Firmenname aufgegeben. Der bisherige Geschäftsführer von Löwen Bau, Markus Belser, wird das Unternehmen weiter führen. Des Weiteren werden alle Mitarbeitenden weiterbeschäftigt.
«Ich freue mich, mein Unternehmen in die Hände eines erfolgreichen Familienunternehmens zu legen. Mit der Hälg Facility Management AG als Teil der Hälg Group teilen wir gemeinsame Werte und eine langfristige strategische Ausrichtung. Dies bietet unseren Mitarbeitenden eine gesicherte Zukunft und schafft die Basis für eine positive Weiterentwicklung», wird Markus Belser in der Mitteilung zitiert. Die Hälg Gruppe zeigt sich überzeugt, mit der Übernahme ihre Marktposition in der Zentralschweiz zu stärken.
Der Baustoffproduzent Holcim mit Hauptsitz in Zug wird seine Niederlassung in den Vereinigten Staaten vollständig ausgliedern und als Holcim United States an der New Yorker Börse kotieren. Laut Medienmitteilung wurde Jan Jenisch zum designierten Präsidenten und CEO der geplanten Gesellschaft ernannt. Jenisch ist derzeit Verwaltungsratspräsident von Holcim und wird den geplanten Börsengang in New York leiten. Er war von 2017 bis 2024 CEO von Holcim und wird bis zur Generalversammlung von Holcim am 14. Mai als Präsident des Verwaltungsrats tätig sein. Für die Nachfolge ist laut einer weiteren Mitteilung Kim Fausing vorgeschlagen worden. Der Däne ist seit 2020 Mitglied des Verwaltungsrates und seit 2017 Präsident und CEO der dänischen Danfoss Gruppe.
Mit Blick auf die geplante Börsennotierung des nordamerikanischen Geschäfts hat Holcim auch die künftigen Verwaltungsratsmitglieder bestimmt. Der Verwaltungsrat wird aus zehn Mitgliedern bestehen und wird nach dem Vollzug der geplanten Abspaltung Ende des ersten Halbjahres 2025 in Kraft treten, vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre und der üblichen Genehmigungen, heisst es in der Mitteilung des Unternehmens. «Heute erreichen wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg, das Nordamerikageschäft von Holcim als unabhängiges Unternehmen an die Börse zu bringen», wird Jan Jenisch zitiert.
Der Holcim-Verwaltungsrat hat neben Jenisch auch neun unabhängige Mitglieder in den Verwaltungsrat der amerikanischen Gesellschaft berufen: Theresa Drew, Nicholas Gangestad, Dwight Gibson, Holli Ladhani, Michael E. McKelvy, Jürg Oleas, Robert S. Rivkin, Katja Roth Pellanda und Cristina A. Wilbur. Bei den künftigen Mitgliedern handele es sich um sehr erfahrene Führungskräfte mit fundiertem Fachwissen in Schlüsselsektoren wie dem Baugewerbe, der verarbeitenden Industrie, dem Industriebetrieb und den Finanzdienstleistungen, heisst es in der Holcim-Mitteilung.
VentoStream stellt derzeit die Beta-Version des ersten hochskalierten Prototypen seiner neuartigen Windenergieanlagen fertig und plant für dieses Jahr eine Testphase. Das 2023 gegründete Unternehmen hat eine Technologie entwickelt, die auf fast zwölf Jahren der Entwicklung basiert. VentoStream bezeichnet seine Anlagen als «innovatives Produkt zur Stromproduktion aus Wind ohne Nebenwirkungen».
Laut Firmenangaben eliminieren die VentoStream-Turbinen viele Nachteile konventioneller Propeller-Windkraftanlagen: Sie sind kleiner und leichter, lassen sich daher einfacher transportieren und installieren. Zudem beeinträchtigen sie das Landschaftsbild deutlich weniger und sie sind geräuscharm. «Sie entkräftigen damit praktisch alle Gründe für Einsprachen gegen Windparks», so VentoStream. Dazu bestehen sie hauptsächlich aus wiederverwertbarem Aluminium und Kupfer. Dagegen sind die Flügel herkömmlicher Windräder nicht rezyklierbar.
Die VentoStream-Technologie basiert auf der klassischen Strömungslehre, Aerodynamik und moderner Turbinentechnologie. Sie besteht aus unterschiedlichen Systemeinheiten, die im Zusammenspiel erheblich mehr Leistung erzeugen sollen als konventionelle Propellerwindkraftanlagen. Als mögliche Nutzer nennt VentoStream Unternehmen, die eigenen Strom erzeugen möchten, Elektrizitätswerke, die öffentliche Hand, Bergbahnen und Pistenbetreiber, Eisenbahn und Solargesellschaften.
Im Sommer 2025 soll die zweistufige Testphase beginnen. Die ersten Tests werden Unternehmensangaben zufolge an einem Standort im Baselbiet durchgeführt. Dabei soll die Funktionalität optimiert und die Leistungskennlinie validiert werden. «Im zweiten Schritt», so CEO Manuel Bernsau, «möchten wir die Windturbine an einem hochalpinen Standort testen».
Sika hat im Geschäftsjahr 2024 einen neuen Umsatzrekord aufgestellt. Mit 11,76 Milliarden Franken wurde das Rekordergebnis von 2023 um 4,7 Prozent übertroffen, informiert das weltweit aktive Unternehmen der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung. Zum Umsatzwachstum haben erhöhte Synergien aus der Integration des 2022 erworbenen Bauchemiegeschäfts MBCC und lokale Akquisitionen von Kwik Bond in den USA, Vinaldom in der Dominikanischen Republik und Chema in Peru beigetragen. Das organische Umsatzwachstum betrug 1,1 Prozent.
Zum Rekordumsatz haben neben den Akquisitionen auch alle Regionen beigetragen. Am stärksten legten dabei die Umsätze mit 11,2 Prozent in Lokalwährungen in der Region Americas zu. In den Regionen EMEA und Asien/Pazifik wurden Wachstumsraten von 7,3 beziehungsweise 2,4 Prozent in Lokalwährungen realisiert.
«Sika hat sich in den vergangenen zwölf Monaten in einem weiterhin sehr anspruchsvollen Marktumfeld erfolgreich behauptet und eine neue Bestmarke beim Umsatz erzielt», wird Thomas Hasler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. «Unsere Wachstumsinitiativen, unsere leistungsstarken und nachhaltigen Innovationen und unsere konsequente Vertriebsstrategie zur weiteren Marktdurchdringung sind erfolgreich und demonstrieren eindrücklich, dass wir weitere Marktanteile gewinnen.» Seinen vollständigen Jahresbericht 2024 wird Sika am 21. Februar kommunizieren. Die Gruppe geht von einer zum Umsatz überproportionalen Steigerung des Betriebsergebnisses auf Stufe EBITDA aus.
Der Leerstand von Büroflächen in der Schweiz hat 2024 weiter zugenommen, informiert Jones Lang LaSalle (JLL) in einer Mitteilung zu seiner neuen Büromarktstudie. In ihr hat das Gewerbeimmobilien- und Investmentmanagementunternehmen die Entwicklungen an den grössten Flächenmärkten untersucht. In den fünf grössten Büromärkten Zürich, Genf, Bern, Basel und Lausanne ist das Angebot an verfügbaren Büroflächen per Jahresende 2024 im Jahresvergleich um 9 Prozent auf 995’500 Quadratmeter gestiegen.
Die Bautätigkeit für Büroflächen habe im Berichtsjahr mit 57’000 Quadratmetern voraussichtlich ihre Talsohle erreicht, heisst es in der Mitteilung. Nach einem Höchstwert von rund 343’000 Quadratmeter. im Jahr 2020 hatten die neu erstellten Büroflächen in den folgenden Jahren kontinuierlich abgenommen. Für das laufende und die kommenden beiden Jahre geht JLL wieder mit ansteigender Bautätigkeit aus.
Insgesamt sei die Flächennachfrage weiter intakt, schreibt JLL. Das Unternehmen hat bei modernen, flexibel nutzbaren Flächen mit guter Verkehrsanbindung eine hohe Nachfrage beobachtet. Flächen in älteren Gebäuden ohne Bahnhof in Gehdistanz liessen sich hingegen schwerer vermieten.
Für die Zukunft geht JLL von einem Anzug der Dynamik am Markt für Büroflächen aus. «Viele Marktakteure blicken zuversichtlich auf die kommenden Monate und möchten das bessere Investitionsumfeld für Transaktionen nutzen», wird Jan Eckert in der Mitteilung zitiert. Diese Tendenz zeige sich sowohl bei der Menge als auch der Qualität eingehender Gebote, so der CEO Switzerland & Capital Markets Lead DACH bei JLL. «Die kurzfristigen Perspektiven sind so günstig wie seit drei Jahren nicht mehr.»
Agile Wind Power hat mit dem erfolgreichen Aufbau einer Testanlage in der Nähe von Zürich laut eigenen Angaben einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Entwicklung seiner neuartigen vertikalen 1-Megawatt-Windturbinen erreicht. Die 23 Meter hohe Testanlage dient vor allem der Erprobung und Optimierung der Technologie unter realen Wetter- und Lastbedingungen. Seit Oktober 2024 werden Testläufe und Messungen durchgeführt. Im Februar 2025 startet der automatische Betrieb.
«Mit ihrer Kombination aus Forschung, Demonstration und Optimierung bildet die Testanlage die Basis für eine neue Generation von Windturbinen», so das in Dübendorf bei Zürich beheimatete Unternehmen. Es will mit dieser Technologie «einen erheblichen Beitrag zur dezentralen, umweltschonenden Energieversorgung leisten – insbesondere in Regionen, in denen herkömmliche Windkraftanlagen aus Akzeptanz- oder Umweltgründen nicht realisierbar sind».
Die Rotoren der Anlage von Agile Wind Power drehen sich um den Mast statt wie bei herkömmlichen Windanlagen um eine Nabe. Bei einer Höhe der Vertical Sky-Turbine in der Version A40 von bis zu 130 Metern und einer Rotorlänge von maximal 65 Metern beträgt der Durchmesser der Anlage dennoch nur 40 Meter. Zudem sollen die Rotoren besonders leise sein.
Nicht zuletzt dient die Testanlage auch zu Demonstrationszwecken. Laut Agile Wind Power wird sie «als Schlüsselinstrument zur Kommunikation der Vorzüge der Technologie genutzt» und soll damit «wesentlich zur Markteinführung 1-MW-Turbinen» für Gewerbe und Industrie beitragen.
Seine neuartigen Windturbinen stellt Agile Wind Power vom 14. bis 16. Januar 2025 auf dem World Future Energy Summitvor. Das Unternehmen ist dort im Rahmen der Abu Dhabi Sustainability Week einer von acht Ausstellern im SWISS Pavilion.
Mit der REMMS-Integration hebt des Unternehmen die Nachhaltigkeitsanalyse in der Immobilienbranche auf ein neues Niveau. REMMS (Real Estate Meta-rating and Monitoring on Sustainability) ermöglicht eine umfassende Beurteilung von Immobilien hinsichtlich ökonomischer, ökologischer und sozialer Kriterien. Nutzer der Lösungen können die Immobilien einfach analysieren und Benchmark-Vergleiche erstellen und das alles unter Berücksichtigung relevanter Standards wie AMAS, ASIP, CRREM, GRI, ICMA, SBVg und SFDR.
Nahtlose Integration für maximale Effizienz Das zentrales Ziel der Integration ist die Benutzerfreundlichkeit. Asset- und Portfoliomanager können die REMMS-Plattform ohne zusätzliche Anmeldung oder Vertragsabschluss nutzen. Das Nachhaltigkeitsmonitoring-Modul in der Software-Suite ermöglicht es, Immobilienportfolios anonymisiert und datengestützt auszuwerten. Martin Schnider, Geschäftsführer von reamis, betont: «Unsere Lösung unterstützt Kunden dabei, Nachhaltigkeitsziele effizient zu erreichen und regulatorische ESG-Anforderungen zu erfüllen.»
Ein Schritt in Richtung nachhaltige Immobilienbranche In der REMMS-Integration wird nicht die eine Erweiterung der digitalen Lösungen, sondern auch einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation der Immobilienwirtschaft geschaffen. Die datengestützte Plattform bietet Portfoliomanagern präzise Analysen, die strategische Entscheidungen erleichtern.
Mit den Jahren haben sich immer mehr Unternehmen aus den gleichen Industrien angesiedelt, wodurch sich verschiedene Branchencluster, so wie sie genannt werden, gebildet haben. Dazu zählt auch die Bildung, Forschung und verschiedene Plattformen wie der Innovationspark oder Verbände, in welchen ein reger Austausch stattfindet. Die Vielzahl an Unternehmen, Dienstleistern, Zulieferern und privaten Institutionen sorgen für gegenseitige Unterstützung und fördern eine serviceorientierte und effiziente Verwaltung. Zudem profitieren die ansässigen Unternehmen von den hohen Bildungsstandards und der exzellenten Infrastruktur.
Blockchain, Fintech und IT Zug hat sich zu einem globalen Hotspot für Blockchain, Fintech und IT entwickelt. Hier entfalten sich Innovationen in einem symbiotischen Ökosystem, in welchem sich wegweisende Technologien treffen und eine Fülle grenzenloser Möglichkeiten schaffen. Zug erntet Anerkennung für transparente Regulationen, kryptofreundliche Banken und Verwaltungen, einen dynamischen Arbeitsmarkt für Kryptowährungen und einen abwechslungsreichen Veranstaltungskalender. Aufgrund seiner räumlichen Nähe zur Region Zürich entwickelt Zug im «Crypto Valley» ein attraktives Ökosystem für die etwa 600 Krypto-Unternehmen und ist der Geburtsort von Ethereum. Dieses Umfeld wird durch positive regulatorische Rahmenbedingungen, attraktive Steuern, Incubators wie der CV VC, sowie eine grosse Anzahl von Fintech-Unternehmen begünstigt. Der Kanton Zug unterstützt die Forschung in diesem Bereich finanziell, indem sie sich mit fast 40 Millionen Schweizer Franken an der Blockchain Forschungsinitiative der Hochschule und Universität Luzern beteiligt.
Zugs «Fintech-Cluster» verkörpert ein Zentrum der Innovation im Bereich Finanztechnologie. Innerhalb des «Crypto Valley» agiert dieses «Cluster» als dynamischer Treffpunkt für Fintech-Unternehmen, Startups und Finanzinstitutionen. Hier in Zug befindet sich auch das Nationale Testzentrum für Cybersicherheit (NTC) sowie verschiedene Labs und Forschungszentren im Bereich Blockchain, AI, ML und Robotics der HSLU, situiert in Rotkreuz.
Life Science (Pharma/Biotech und Medtech) Der Kanton Zug ist ein führender Standort für Life Sciences mit rund 300 Unternehmen und 9’000 Mitarbeitenden. Neben dem starken Fokus auf kommerzielle Funktionen wachsen auch die Bereiche der medizinischen und klinischen Bereiche. Die regionale Innovationskraft wird durch weitere führende Cluster in Deep Tech, KI und ICT verstärkt, was innovative Synergien schafft.
Pharma/Biotech Zug zieht zahlreiche internationale Pharma- und Biotech-Konzerne an, darunter z. B. Biogen, Amgen oder Astra Zeneca und Johnson & Johnson. Zudem haben in den letzten Jahren rund 60 US-Biotech-Firmen hier ihren europäischen Sitz gewählt. Die hohe Dichte von Pharma- und Biotech-Unternehmen im Kanton Zug sowie die grosse Anzahl von Dienstleistern, die sich auf Life Sciences spezialisiert haben, schaffen ein vorteilhaftes Geschäftsumfeld.
Medtech In der Medizintechnik sind mehr als 100 Unternehmen in der Diagnostik und Medizinproduktion mit Produktionsstandorten und globalen Hauptsitzen vertreten. Repräsentative Beispiele für globale Hauptsitze sind Roche Diagnostics, Medela, SHL Medical, Schiller und Johnson & Johnson Medtech mit wichtigen weltweiten Funktionen auf ihrem internationalen Campus in Zug.
Zug bietet auch aufstrebenden Medtech-Startups wie z. B. Deep Breath Intelligence und Heart Force oder Sedimentum optimale Bedingungen für Wachstum und Innovation.
Neubau SHL Medical AG
Das 5’000m² Büro- und 10’500m² Produktionsgebäude für die Mieterin SHL Medical AG entsteht auf dem Areal Tech Cluster Zug. Das kompakte Design, die Materialreduktion und die innovative Hybridbauweise aus Holz, Stahl und Beton fördern ressourcenschonendes, effizientes Bauen. Sichtbares Holz im Innenraum und eine schützende Aluminiumschicht aussen spiegeln den hohen Qualitätsanspruch. Eine Reduktion von 20% an CO2-Emissionen wird durch die Betonproduktion mit Jura Eco Zement vor Ort ermöglicht.
Die Energieversorgung der SHL wird als Teil des arealweiten Multi-Energy Hubs konzipiert. Die Energieversorgung wird ergänzt durch Seewasserkühlung und grossflächige PV-Anlagen auf Dächern und Fassade. Die überschüssige Wärme und Energie wird zur weiteren Verwendung im Hub zurückgewonnen.
Neubau Produktionsgebäude Roche
Roche investiert 215 Millionen in ein neues Diagnostik-Produktionsgebäude in Rotkreuz, das bis 2027 auf 29’000 m² fertiggestellt wird. Das flexible Design ermöglicht Anpassungen an zukünftige Produktionsbedürfnissen und steigert so die langfristige Effizienz. Nachhaltigkeit hat höchste Priorität: Geplant sind eine fossilfreie Energieversorgung, Wasserkreislaufsysteme sowie ressourcenschonende Bauweisen. Die Umgebung wird naturnah gestaltet, mit Feuchtwiesen, einem Flachmoor und einem Dachgarten in 23 Metern Höhe zur Förderung der Biodiversität.
Tech Industrie Die Tech Industrie gilt als einer der grössten Beschäftigungssektoren in der Schweiz. Mit gegen 14’000 Mitarbeitenden und 750 Unternehmen hat dieser Sektor zudem eine wichtige Bedeutung für den Kanton Zug. Der Fokus im High-Tech-Cluster in Zug liegt auf der Entwicklung, Gestaltung und Fertigung von elektronischen Produkten und Dienstleistungen. Darüber hinaus spielen Digitalisierung, das Internet der Dinge (IoT),m Robotics und künstliche Intelligenz (KI) ebenfalls bedeutende Rollen.
Zug zeichnet sich als eines der dynamisch expandierenden Technologiezentren in Europa aus. Innerhalb des Kantons Zug haben zahlreiche bemerkenswerte KMUs und Startups, die sich auf modernste und wegweisende Technologien spezialisiert haben, ihren Platz gefunden. Ihr Einfluss erstreckt sich über verschiedene Branchen, da sie bahnbrechende Lösungen auf der Grundlage aufkommender Technologien entwickeln. Der Zugang zu verschiedenen Forschungs- und Netzwerkinstitutionen wie z. B. der Hochschule für Informatik und Technik (HSLU), dem Innovation Park Central Switzerland und dem Technologieforum Zug schaffen die idealen Rahmen für innovative, technologiegetriebene Unternehmen.
Siemens Campus
Der 81’000 m2 grosse Siemens Campus Zug ist ein Vorzeigeprojekt für Digitalisierung und Nachhaltigkeit und demonstriert, wie moderne Produkte und Lösungen die digitale Transformation beschleunigen können. Er setzt in jeder Hinsicht technologische Massstäbe und zeigt, wie Gebäude und Infrastrukturen von statischen, inaktiven Objekten zu reaktionsfähigen und reaktiven Objekten entwickelt werden können. Der Campus vereint, was eine Gemeinschaft benötigt: Brandschutz, Zutritts- und Einbruchskontrolle, CCTV, CO-Erkennung, Löschung, sprachgesteuerte Evakuierung, Raumautomation und vieles mehr.
Finanzdienstleister Rund 2’000 Unternehmen bilden ein dynamisches Umfeld für Finanzdienstleistungen im Kanton Zug. Hunderte von Unternehmen aus den Bereichen Vermögensverwaltung, Family Offices und Hedgefonds haben ihren Sitz im Kanton Zug.
Im Bereich Private Equity/Venture Capital sind beispielsweise Partners Group, Capital Dynamics, HBM Healthcare Investments, CAPVIS und Invision zu nennen. Auch führende Schweizer Finanzinstitute und Plattformen sind hier ansässig, darunter das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ, die Swiss Private Equity and Corporate Finance Association SECA, das Swiss CFO Forum und der VQF, die führende selbstregulierende Organisation im Nichtbankensektor.
Neubau Partners Group Campus
Partners Group, Switzerland
Der neue globale Hauptsitz der Partners Group besteht aus drei Gebäuden.Das «Green Building», einen langgestreckten, elliptischen Baukörper, der mit seinen unterschiedlich geschwungenen, terrassierten Schichten einen reich begrünten, in die Zukunft weisenden Gegenakzent zu den die Vergangenheit zitierenden zwei Ziegelbauten setzt, welche historischen Fabrikgebäuden nachempfunden sind. Damit will die Partners Group ihren Fokus als Firmenbauer betonen.
Das Gebäude besticht nicht nur mit seiner Architektur, sondern auch durch eine hochwertige Infrastruktur mit einem hauseigenen Gym, Kantine, Kita und Parkplätzen.
Konsumgüter Im Kanton Zug sind zudem über 1700 Konsumgüterunternehmen mit rund 14 000 Beschäftigten ansässig, die etwa ein Drittel des BIP ausmachen. Zug ist Sitz internationaler und regionaler Hauptquartiere führender Marken in den Bereichen Nahrungsmittel und Getränke (z. B. Anheuser-Busch InBev, Burger King, Coca Cola HBC), Körperpflege (z. B. Galderma, Kenvue), Textilien (z. B. Odlo, Hugo Boss) und Sportartikel (z. B. Specialized). Auch der Automobilzuliefersektor und der Grosshandel mit Rohstoffen und pharmazeutischen Produkten spielen eine wichtige Rolle.
Rohstoffhandel Zug ist ein global führendes Handelszentrum für Rohstoffe, besonders in den Bereichen Metalle, (Erneuerbare-) Energie und Agrarrohstoffe, mit über 200 Unternehmen (z. B. Glencore, Shell) und spezialisierten Fachkräften. Die Schlüsselbereiche beinhalten Firmenhauptsitze, Handel, Lieferketten, Produktion, Verarbeitung und Vermarktung.
Firmenhauptsitze, Supply Chain Management & Procurement In den letzten Jahrzehnten hat sich die Schweiz mit über 1’000 Unternehmen zu einem führenden Standort für internationale Firmenhauptsitze entwickelt. Der Kanton Zug weist die höchste Dichte von Hauptsitzen mit global führenden Branchenclustern auf.
Dabei hat sich ein spezielles Zentrum für Firmen im Bereich Supply Chain & Procurement entwickelt.
Die Zentralisierung ermöglicht eine kostengünstige Beschaffung sowie ein effizientes Management der Produktionsressourcen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Grosse multinationale Unternehmen wie z. B. Bossard, Glencore, Johnson & Johnson oder auch die V-Zug haben hier globale Funktionen für ihre Lieferketten und Beschaffungen angesiedelt.
Der Kanton Aargau hat sich um eine erneute Mitgliedschaft in der GZA beworben. Der Wiederanschluss an die Regionalvermarktungsorganisation biete bei kleinstem Risiko die beste Wirkung, um den Wirtschaftsstandort Aargau besser im Ausland zu präsentieren, erläutert die kantonale Staatskanzlei in einer Mitteilung. Als Alternativen waren der Aufbau einer eigenen Präsenz im Ausland und der Ausbau bestehender eigener Vermarktungsaktivitäten erwogen worden.
Der Kanton Aargau gehörte der GZA bereits von 2007 bis 2010 im Rahmen einer Probemitgliedschaft an. Die Mitgliedschaft wurde jedoch nicht verlängert, da die regionale Standortförderung «damals auf steueroptimierende Unternehmen» fokussierte, «für die der Kanton Aargau uninteressant war», heisst es in der Mitteilung. Inzwischen richte sich das Interesse der GZA aber «auf innovative Branchen, die im Kanton Aargau bereits stark vertreten sind». Über die erneute Anbindung an die GZA will der Kanton Aargau Neuansiedlungen von Unternehmen etwa aus den Branchen Life Sciences, Energietechnologie, Maschinenindustrie und digitale Technologien erreichen.
«Wir wollen nicht Wachstum um jeden Preis, sondern gezielt Unternehmen mit hoher Wertschöpfung, guten Arbeitsplätzen und innovativen Produkten ansiedeln», wird der Aargauer Landammann Dieter Egli in der Mitteilung zitiert. «Damit dies gelingt, müssen wir Unternehmen direkt in den ausländischen Zielmärkten ansprechen können.» Dafür soll die GZA den Standort Aargau im Ausland bekannt machen und an einer Niederlassung in der Schweiz interessierte Unternehmen finden. Die Standortförderung des Kantons Aargau schlägt ihnen in Folge konkrete mögliche Standorte vor und klärt weitere Fragen.
Die Swiss Estates AG mit Sitz in Freienbach hat mehrere Immobilien an der Badenerstrasse in Zürich mit Wirkung zum Jahresende 2024 an eine private Aktiengesellschaft veräussert, informiert die Immobilienfirma in einer Mitteilung. Aus dem Verkauf der 2007 erworbenen und in Folge kontinuierlich entwickelten Liegenschaften wurde ein Gewinn realisiert, der die Verbindlichkeiten von Swiss Estates um rund 30 Millionen Franken reduziert. Gleichzeitig sei die Liquidität des Unternehmens «nennenswert gestärkt» worden, schreibt Swiss Estates.
Den durch die Transaktion im Jahresabschluss realisierten Gewinn will die Immobilienfirma für die Ausschüttung einer Dividende nutzen. Sein genauer Betrag hängt derzeit noch von der Ermittlung der Grundstücksgewinnsteuer durch das Steueramt der Stadt Zürich ab. Swiss Estate erwartet für den Jahresabschluss 2024 einen Gewinn von mehreren Millionen Franken.
Als Begründung für den Verkauf der Immobilien an der Badenerstrasse 288 – 296 gibt die Immobilienfirma einerseits an, dass der Wertsteigerungszyklus der Liegenschaften im Wesentlichen abgeschlossen gewesen sei. Zudem will sich Swiss Estate künftig auf Immobilien mit reiner Wohnnutzung konzentrieren. Hier führt das Unternehmen aktuell Verhandlungen über den Erwerb von fünf neuen Liegenschaften.
(CONNECT) Die Dorfstrom AG mit Sitz in Buttisholz hat am 1. Januar 2025 ihre Tätigkeit aufgenommen. Der Handelsregistereintrag war laut einer Mitteilung am 3. Dezember 2024 erfolgt. Das neue Unternehmen wolle Impulse für die lokale Energieversorgung in Buttisholz und anderen Gemeinden setzen, heisst es in der Mitteilung.
Über das Projekt und die geplante Kooperation von lokalen Energieproduzenten und einer Plattform für die Zusammenarbeit informiert eine eigene Internetseite, die mit Beginn der Geschäftstätigkeit freigeschaltet worden ist. «Die Webseite ist ein zentraler Anlaufpunkt, um die Menschen in Buttisholz und darüber hinaus über unsere Ziele und Angebote zu informieren», wird Oscar Küng zitiert, Verwaltungsratspräsident der Dorfstrom AG.
Mit dem Eintrag ins Handelsregister sei ein wichtiger Meilenstein erreicht, um die lokale Stromversorgung neu zu denken und die Energiewende in Buttisholz aktiv voranzutreiben, heisst es von der Dorfstrom AG. Die Firma setzt einen Schwerpunkt in der Förderung von virtuellen Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (vZEV) und die Entwicklung lokaler Elektrizitätsgemeinschaften (LEGs). Damit soll lokal produzierter Strom direkt in der jeweiligen Gemeinde genutzt werden. Das stärke die lokale Wertschöpfung und verringere die Abhängigkeit von grossen Energieversorgern.
Die Dorfstrom AG organisiert den lokalen Stromhandel, um eine effiziente Verteilung sicherzustellen und bringt Produzenten und Abnehmer zusammen. Sie will erneuerbare Energieanlagen planen, bauen und betreiben, von Solaranlagen über Biogasanlagen bis zu lokalen Windkraftprojekten. Auch soll der Strom gespeichert werden, um Schwankungen auszugleichen und Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Die Dorfstrom AG will lokale Energieprojekte durch Investitionen und Partnerschaften unterstützen.
Ziel der neuen Gesellschaft ist es, innovative und klimafreundliche Wärme-Verbundlösungen in den Ostschweizer Kantonen Thurgau, St.Gallen, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden sowie in angrenzenden Regionen zu entwickeln und zu betreiben. Als überregionaler Energiedienstleister unterstützt die WNO laut der Mitteilung Gemeinden sowie Privat- und Geschäftskunden dabei, auf eine nachhaltige Wärmeversorgung umzusteigen. Die jeweiligen Standortgemeinden sowie regionale Unternehmen werden beim Aufbau und Betrieb der Wärmenetze eingebunden.
«Die Gründung der WNO ist ein entscheidender Schritt hin zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung in der Ostschweiz. Gemeinsam treiben wir die Energiewende voran, stärken unsere Region und setzen innovative Technologien ein», wird Marco Huwiler zitiert, Verwaltungsrat der WNO und Geschäftsleiter der Technischen Betriebe Wil.
Bis Mitte 2025 liegt der Fokus laut der Mitteilung auf der Konstituierung, also Personalaufbau, Erarbeitung der Geschäftsgrundlagen und Finanzierungslösungen sowie Gespräche mit Gemeinden und möglichen Aktionären. Mitte nächsten Jahres soll die erste Projektentwicklung in einer Gemeinde starten.
Der Wärmebereich macht rund 50 Prozent des Energieverbrauchs in der Schweiz aus und verursacht über 35 Prozent der Treibhausgasemissionen, heisst es weiter. Die WNO will fossile Brennstoffe durch erneuerbare Wärmelösungen ersetzen.
Die Hälg Facility Management AG ist vom neuen Jahr an auch in St.Gallen präsent. Damit erweitert das im Jahr 2000 gegründete und in Zürich ansässige Unternehmen sein Netzwerk auf die Ostschweiz. Es unterhält bereits Niederlassungen in Zürich, Bern, Münchenstein BL und Rotkreuz ZG. Das Unternehmen gehört zur Hälg Holding AG mit Sitz in St.Gallen. Die Gruppe ist mit 1144 Mitarbeitenden an 27 Standorten in der Schweiz in Gebäudetechnik und der Bewirtschaftung von Liegenschaften tätig.
Markus Haldimann, der langjährige Geschäftsführer der Hälg Facility Management AG, übernimmt laut einer Unternehmensmitteilung die strategische Leitung in der neuen Filiale. Daniel Weber wird als Standortleiter die operative Führung innehaben. Weber schloss nach seiner Ausbildung als Polymechaniker ein Studium im Facility Management ab und bildete sich bezüglich neuer Energien weiter. Er soll die Leistungserbringung vor Ort verantworten und das St.Galler Team weiterentwickeln.
«Die Erweiterung unseres Angebots hier am Standort St.Gallen stärkt nicht nur unsere regionale Präsenz, sie bietet auch unseren Kundinnen und Kunden einen echten Mehrwert», wird Marcel Baumer, Mitinhaber der Hälg Group, zitiert. «Zusätzlich zu den Dienstleistungen im Bereich Gebäudetechnik können wir unsere hohe Servicequalität und unser Fachwissen nun auch im Bereich Facility Management umfassend einbringen.»
Seit Oktober 2023 versorgt die Energiezentrale Unterfeld etappenweise mehrere Zuger Quartiere und Teile von Baar Süd mit klimafreundlicher Wärme und Kälte. Dank der Nutzung von Seewasser als Hauptenergiequelle erfüllt die Anlage die wachsende Nachfrage nach umweltfreundlicher Energie. Mit ihrer modernen Technologie demonstriert die Zentrale, wie der Wärme- und Stromsektor intelligent verknüpft werden können. Dieses Modell zeigt die Zukunft der Energieversorgung und reduziert durch die zentrale Erzeugung den Bedarf an individuellen Heiz- und Kühlsystemen.
Sektorkopplung als Schlüssel zur Energiewende Sektorkopplung vernetzt die Energiesektoren Strom, Wärme und Verkehr und trägt so zur Stabilität des Stromnetzes bei. In der Zentrale Unterfeld werden Technologien wie «Power-to-X»eingesetzt, um überschüssigen Strom effizient umzuwandeln und das Stromnetz zu entlasten. Diese innovative Herangehensweise spielt eine entscheidende Rolle für die Dekarbonisierung und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele. Die Nähe zum Unterwerk Herti schafft zudem optimale Voraussetzungen für die Strom-Wärme-Kopplung und die Nutzung erneuerbarer Energiequellen.
Effiziente und platzsparende Lösung für die Region Der Energieverbund Circulago bietet eine platzsparende Lösung für die Energieversorgung in Zug, wo der Raum knapp und teuer ist. Durch die zentrale Erzeugung und Verteilung von Wärme und Kälte werden individuelle Heizsysteme überflüssig und die Effizienz bei der Energieverteilung zwischen Stadt Zug und Baar Süd wird gesteigert. Der Verbund senkt nicht nur die CO2-Emissionen erheblich, sondern gewährleistet auch langfristig stabile Preise und wirtschaftliche Planungssicherheit – ein entscheidender Vorteil für Investitionen in Neubauten oder beim Austausch bestehender Heizsysteme.
Langfristige Vorteile für Gebäude und Industrie Circulago ermöglicht den Anschluss von Gebäuden und Industrieanlagen an ein Fernwärmesystem, das eine zuverlässige und emissionsarme Energiequelle bietet. Durch die Kombination moderner Speichertechnologien mit erneuerbaren Energien steigert der Verbund die Gesamtenergieeffizienz. Zudem entlastet die zentrale Wärmeversorgung Gebäude von Investitions- und Reinvestitionskosten, die bei individuellen Heizlösungen anfallen würden. Mit diesen Vorteilen schafft Circulago eine starke Basis für die wirtschaftliche Zukunft und die nachhaltige Energieversorgung in der Region.
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