Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Nachhaltige Büroflächen für globalen Hauptsitz in Baden

    Nachhaltige Büroflächen für globalen Hauptsitz in Baden

    Colliers Switzerland hat im Konnex Baden eine 1530 Quadratmeter grosse Bürofläche im fünften Obergeschoss an die Harting Technologiegruppe vermietet. Dort soll laut Medienmitteilung der neue globale Hauptsitz des Anbieters für industrielle Verbindungstechnik entstehen und im Oktober 2025 seinen Betrieb aufnehmen.

    Harting hat seinen Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Eskelkamp und seinen Schweizer Sitz in Volketswil ZH. Die Harting-Verbindungstechnik kommt bei der Übertragung von Daten und Strom unter anderem in den Bereichen Transportwesen, Elektromobilität, erneuerbare Energiegewinnung, Automatisierung und Maschinenbau zum Einsatz, heisst es in der Mitteilung. Vom neuen Zentralbüro aus sollen überregional tätige Top-Manager die globale Steuerung des Unternehmens übernehmen. Für die Entscheidung von Harting, ins Konnex zu ziehen, seien unter anderem die hohen Nachhaltigkeitsstandards im Konnex entscheidend gewesen.

    Im Konnex soll ein innovatives Stadt-in-Stadt-Konzept verwirklicht werden, mit einer Reihe von Dienstleistungen und Annehmlichkeiten, darunter Gastronomie, Läden des täglichen Bedarfs, Fitness, Kinderbetreuung und Co-Working. Das Konnex-Gebäude befindet sich im Stadtzentrum, nur fünf Gehminuten vom Badener Bahnhof und 20 Minuten von Zürich entfernt.

    Colliers Switzerland mit Sitz in Zollikon firmierte früher als SPGI Zurich AG. Die  Immobilienverwalterin ist ein Tochterunternehmen der Intercity Group.

  • Appenzellerland, Winterthur und Zürich mit Awards geehrt

    Appenzellerland, Winterthur und Zürich mit Awards geehrt

    Der Verband Smart City Hub Switzerland hat zum ersten Mal seine Smart City Hub Awards für innovative Ansätze intelligenter und nachhaltiger städtischer Lösungen verliehen. Aus insgesamt 20 Einreichungen waren sieben Projekte nominiert worden, informiert der aus Vertretenden von Städten und bundesnahen Dienstleistern zusammengesetzte Verband in einer Mitteilung. Von diesen sieben Nominierten wurden nun die Projekte Smartes Appenzellerland, Generative KI-Assistenz für Winterthur und Zuri Accessible CiTy (ZuriACT) in den Kategorien Newcomer, Innovation und Smart Citizen Services ausgezeichnet.

    In der Kategorie Newcomer trug die Organisation Verein Smartes Appenzellerland (VSAL) den Sieg davon. Ihr Projekt fördert die digitale Transformation im Appenzellerland. In der Mitteilung werden dabei die Entwicklung einer Plattform für das Internet der Dinge und Bildungsinitiativen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik hervorgehoben.

    Der Preis in der Kategorie Innovation ging an die Stadt Winterthur. Sie testet im Projekt Generative KI-Assistenz den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in praxisnahen Nutzungen, die von Schulungen und ethischer Reflexion begleitet werden.

    Stadt und Universität Zürich wurden mit dem Award für Citizen Services ausgezeichnet. Ihr Projekt Zuri Accessible CiTy (ZüriACT) will die Barrierefreiheit in Zürich durch digitale Werkzeuge und bessere Daten verbessern. In Zusammenarbeit mit Betroffenen werden innovative Technologien zur Vereinfachung von Zugänglichkeitsdaten eingesetzt.

  • Neuer CEO übernimmt Führung des Bauzulieferers ab Januar 2025

    Neuer CEO übernimmt Führung des Bauzulieferers ab Januar 2025

    Die Arbonia Gruppe wird ab dem 1. Januar wieder von einem CEO geführt, der nicht gleichzeitig dem Verwaltungsrat angehört. Wie das Unternehmen mitteilt, hat der Verwaltungsrat Claudius Moor zum CEO ernannt. Der 1983 geborene Schweizer ist seit 2015 für Arbonia tätig, seit 2020 als CEO der Division Türen. Zuvor war er unter anderem Leiter Konzernstrategie und Unternehmensentwicklung beim Gebäudezulieferer mit Sitz in Arbon.

    Alexander von Witzleben wird „bis auf weiteres“ Verwaltungsratspräsident bleiben. Der 1963 geborene Deutsche präsidiert den Verwaltungsrat seit 2015, war bis 2022 auch Delegierter des Verwaltungsrates und CEO ad interim und seither exekutiver Verwaltungsratspräsident.

    „Wir sind sehr erfreut, Claudius Moor in seiner neuen Rolle als CEO der Arbonia willkommen zu heissen“, wird Alexander von Witzleben in der Mitteilung zitiert. „Mit seiner umfassenden Branchenkenntnis, seinem Engagement und seiner grossen Leidenschaft für das Türen-Business bringt er alle Voraussetzungen mit, um die Arbonia in eine positive Zukunft zu führen.“

  • Neue Projekte für Dekarbonisierung der Gasbranche starten 2025

    Neue Projekte für Dekarbonisierung der Gasbranche starten 2025

    Die EPFL und der Westschweizer Gasversorger Gaznat haben laut einer Mitteilung eine Rahmenvereinbarung über den Ausbau ihrer Zusammenarbeit unterzeichnet. Diese sieht drei Ausschreibungen für Projekte der Forschung und Entwicklung vor, die einen erheblichen Beitrag zu einer sauberen Gasversorgung leisten können. Die erste Ausschreibung ist für Anfang 2025 vorgesehen.

    Die Siegerprojekte werden von einem wissenschaftlichen Beirat ausgewählt, dem jeweils vier Vertreter beider Seiten angehören.  Dazu gehören der Gaznat-CEO Gilles Verdan, Wendy Lee Queen und Yasmine Calisesi vom EPFL Energy Center sowie EPFL-Vizepräsident Edouard Bugnion. Ein Programmmanager wird die Ausschreibungen koordinieren und die ausgewählten Projekte begleiten.

    Die EPFL und Gaznat haben im Rahmen von drei Ausschreibungen bereits 17 Projekte gemeinsam finanziert. Gaznat eröffnete 2023 sein Innovationslabor in Aigle.

    Gaznat mit Sitz in Lausanne beschafft und transportiert Gas für Partnerunternehmen in der Westschweiz. Das Unternehmen will sein Angebot bis 2050 klimaneutral gemacht haben. „Dank unserer Forschungs- und Entwicklungszusammenarbeit mit der EPFL kommen wir unserem Ziel der Klimaneutralität näher und können unsere Branche dekarbonisieren“, werden Gaznat-Verwaltungsratspräsident René Bautz und CEO Gilles Verdan in der Mitteilung zitiert.

  • Übernahme sichert Arbeitsplätze und Aufträge in Freiburg

    Übernahme sichert Arbeitsplätze und Aufträge in Freiburg

    Burkhalter springt bei der in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Etablissements Techniques Fragnière SA mit Sitz in Bulle in die Bresche. Der Zürcher Spezialist für Gebäudetechnik wird Geschäfte und Mitarbeitende an den Standorten von ETF in Bulle und Givisiez übernehmen, informiert Burkhalter in einer Mitteilung. Konkret werden 117 Mitarbeitende, darunter 32 Lernende, zu den für sie bei ETF geltenden Bedingungen übernommen. Mit ihnen will Burkhalter einen Grossteil der Aufträge von ETF der beiden Freiburger Standorte durchführen.

    Für die Übernahme hat Burkhalter die beiden Gesellschaften Bul Elec SA und Fri Elec SA gegründet. Sie sollen die Präsenz des Gebäudetechnikers im Kanton Freiburg verstärken. Darüber hinaus sei Burkhalter „nun in der Lage, ihren Kundinnen und Kunden im Kanton Freiburg das gesamte Portfolio an Elektrotechnikdienstleistungen anzubieten“, heisst es in der Mitteilung. Die Leitung der neuen Gesellschaften werden Laurent Murith und Frédéric Bourguet übernehmen. Beide waren zuvor an den jeweiligen Standorten von ETF als Niederlassungsleiter tätig.

  • Wertsteigerung durch globale Präsenz und technologische Innovation

    Wertsteigerung durch globale Präsenz und technologische Innovation

    Siemens Smart Infrastrukture legt die Latte höher. Der in Zug ansässige Geschäftsbereich von Siemens hat zwischen 2020 und 2024 seine Umsätze jährlich durchschnittlich um 11 Prozent gesteigert, informiert Siemens in einer Mitteilung. Beim Betriebsergebnis wurde 2024 eine Rekordmarge von 17,3 Prozent realisiert. Sie liegt deutlich über dem 2021 gesetzten Mittelfristziel von 11 bis 16 Prozent.

    In den kommenden Jahren wird ein Umsatzwachstum von 6 bis 9 Prozent sowie eine Ergebnismarge von 17 bis 18 Prozent angestrebt. „Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesetzt und diese auch erreicht“, wird Matthias Rebellius, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO von Smart Infrastructure, in der Mitteilung zitiert. „Jetzt legen wir die Messlatte noch höher, um die nächste Stufe der Wertsteigerung zu erreichen.“

    In den kommenden Jahren will SI seine globale Präsenz stärken und lokale Kapazitäten erweitern. Gleichzeitig ist die Förderung von Talenten in wachstumsstarken Märkten wie Indien und den USA geplant. Beides soll zu skalierbaren Ergebnissen in den etablierten Endmärkten von SI, wie Rechenzentren, Gesundheitswesen und Energieversorgungsunternehmen führen. Das Unternehmen geht mittelfristig von einem Wachstum des von ihm adressierten Marktes um jährlich 5 bis 6 Prozent aus. Hier habe SI „in allen Bereichen ein über dem Markt liegendes Wachstum“ realisiert, heisst es in der Mitteilung.

  • Führungswechsel beim Holzbauunternehmen erfolgreich abgeschlossen

    Führungswechsel beim Holzbauunternehmen erfolgreich abgeschlossen

    Bei dem in Seewen angesiedelten Holzbauunternehmen Strüby hat es einen Wechsel in der Unternehmensführung gegeben. Wie es in einer Mitteilung heisst, nimmt Ivo Steiner seit dem 6. Dezember die Aufgaben als neuer CEO vollständig wahr. Der 45-jährige Betriebswirtschaftler aus der Ostschweiz hat die Position als designierter Geschäftsführer bereits am 1. Juni 2024 angetreten und sich einer intensiven Einarbeitungsphase unterzogen.

    Der Verwaltungsrat zeigt sich in der Mitteilung überzeugt, dass Steiner „dank seiner grundsoliden Ausbildung, grossen Führungserfahrung bei mehreren Unternehmen und seiner bodenständigen, pragmatischen Persönlichkeit perfekt an die operative Spitze“ des Unternehmens passe. Strüby verfügt über 400 Mitarbeitende.

    Der bisherige CEO, Anton Strüby, wird künftig als Präsident des Verwaltungsrates seine strategisch wichtige Rolle im Unternehmen wahrnehmen. In dieser Funktion wird er seine Expertise und sein Netzwerk zum Wohle des Unternehmens einbringen, heisst es in der Mitteilung.

  • immojob.ch wird Teil von immobilienjobs.ch

    immojob.ch wird Teil von immobilienjobs.ch

    Der Online-Stellenmarkt immojob.ch gehört ab sofort zu immobilienjobs.ch. Damit stärkt die Plattform ihre Position als Jobplattform für Fach- und Führungskräfte sowie Arbeitgeber in der Immobilienbranche und der Standortförderung. Ob Jobsuche oder Rekrutierung, immojob.ch baut Brücken zwischen Talenten und Unternehmen, die die Branche gestalten.

    Vielfältige Jobangebote für alle Sektoren
    Die Immobilienwelt ist vielfältig und so auch das Angebot auf immojob.ch. Die Plattform deckt ein breites Spektrum an Tätigkeitsfeldern ab wie Administration, Bauwirtschaft, Bewirtschaftung, Architektur, Entwicklung, Facility Management, IT/Digital, Finanzen, Treuhand, Verkauf, Vermarktung, Öffentliche Hand und viele mehr.

    Egal ob erfahrene Fachkraft oder ambitionierte Führungspersönlichkeit, hier treffen Expertise und Gelegenheit aufeinander. Unternehmen finden die passenden Talente, während Kandidatinnen und Kandidaten gezielt ihren nächsten Karriereschritt planen können.

    Mehr als ein Stellenmarkt
    immojob.ch versteht sich als Karriereplattform, die mehr bietet als einfache Stellenanzeigen. Hier steht die Förderung von Karrieren und die Weiterentwicklung der Immobilienbranche im Mittelpunkt. Durch gezielte Vernetzung werden Arbeitgeber und Fachkräfte zusammengebracht, um gemeinsam Innovationen zu gestalten.

    Ihr Partner für die Zukunft
    Die Integration von immojob.ch in immobilienjobs.ch ist ein wichtiger Schritt, um Fach- und Führungskräften noch gezielter Chancen zu bieten und Arbeitgebern den Zugang zu den besten Talenten zu erleichtern. Ob Sie Ihre nächste Herausforderung suchen oder die perfekte Ergänzung für Ihr Team – immojob.ch begleitet Sie auf diesem Weg.

    Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft der Immobilienbranche gestalten.

  • Baustoffanbieter plant Börsengang in den USA

    Baustoffanbieter plant Börsengang in den USA

    Der Baustoffproduzent Holcim mit Hauptsitz in Zug wird seine Niederlassung in den Vereinigten Staaten laut einer laut Medienmitteilung vollständig ausgliedern und als Holcim United States an der New Yorker Börse kotieren. Holcim in den USA hat seinen Hauptsitz in Chicago, ist aber darüber hinaus nach eigenen Angaben an 350 Orten in 43 Bundestaaten präsent und beschäftigt in den USA 7000 Mitarbeitende.

    Holcim mache Fortschritte bei dem vorgesehenen vollständigen Ausgliedern des Nordamerikageschäfts, heisst es in der Medienmitteilung. Das Nordamerikageschäft soll an der New York Stock Exchange als „domestic issuer“ (lokaler Anbieter) gemäss Regularien der Börsenaufsicht SEC kotiert werden, nach US-Regeln berichten und die Aufnahme in relevante US-Aktienindizes anstreben. Eine zusätzliche Kotierung an der Schweizer Börse SIX sei geplant, um den Bedürfnissen europäischer Investoren Rechnung zu tragen.

    Die geplante Ausgliederung unterliegt der Zustimmung der Aktionäre an der ordentlichen Generalversammlung von Holcim am 14. Mai 2025. Die Umsetzung eines positiven Beschlusses werde dann bis Ende des ersten Halbjahres 2025 erwartet, heisst es von Holcim.

    Holcim ist ein weltweit arbeitender Anbieter von Baulösungen mit einem Umsatz von 27 Milliarden Franken im Jahr 2023 und rund 63‘000 Mitarbeitenden. Das Unternehmen bietet nach eigenen Angaben eine breite Palette an fortschrittlichen Lösungen, von den nachhaltigen Baustoffen ECOPact und ECOPlanet über die Kreislauftechnologie ECOCycle bis zu modernen Dach- und Dämmsystemen des Tochterunternehmens Elevate im belgischen Zaventem.

  • Langfristiges Unternehmertum als Erfolgsmodell ausgezeichnet

    Langfristiges Unternehmertum als Erfolgsmodell ausgezeichnet

    Das Bauunternehmen Richi AG in Weiningen ist mit dem Nachfolgepreis Phoenix Award 2024 in der Kategorie KMU von 100 bis 250 Mitarbeitende ausgezeichnet worden. Das Unternehmen wurde laut Medienmitteilung 1924 von Jakob Richi als Kiesgrube gegründet und umfasst heute fünf Betriebsbereiche mit 150 Beschäftigten, ist weiter in Familienhand und wird von der dritten und vierten Generation geführt. Verwaltungsratspräsident Jakob Richi aus der dritten Generation und David Richi (vierte Generation) nahmen den Preis am Mittwoch, 4. Dezember, in Weiningen entgegen. David Richi ist Verwaltungsrat und Mitglied der Geschäftsleitung.

    Die Richi AG umfasst heute fünf Sparten, heisst es weiter. Die sind Baustofflieferung unter Einsatz von Recyclingkies und -beton, das Wiederverwerten von Bauschutt, eine eigene Photovoltaikanlage, ein Biomassekraftwerk sowie Kräne und Spezialtransporte.

    „Dieser Nachfolgepreis ist eine schöne Würdigung für uns als Familie resp. Familienunternehmer*innen, denen die für alle stimmige Nachfolgeregelung ein wichtiges Anliegen ist“, wird David Richi, stellvertretend für die dritte und vierte Generation, aus seiner Dankesrede zitiert. Gleichzeitig sei der Preis eine tolle Anerkennung für das gesamte Firmen-Team und dessen Engagement.

    Der Phoenix Award für langfristiges Schweizer Unternehmertum wird seit  2020 jährlich vom Schweizer Dachverband für Unternehmensnachfolge (CHDU) vergeben. Die Auszeichnung ehrt Schweizer KMU, die ihre Nachfolgeregelung seit mindestens einem Jahrhundert meistern. Dies gelingt laut der Mitteilung im Kanton Zürich mit seinen gut 113‘000 Unternehmen, von denen rund 17‘800 vor einer offenen Nachfolge stehen, nur knapp 20 Firmen jährlich.

  • Übernahme stärkt Portfolio für Kabelschutzsysteme

    Übernahme stärkt Portfolio für Kabelschutzsysteme

    ABB hat am 3. Dezember die Übernahme von Solutions Industry & Building (SIB) mit Sitz in Boulay-Moselle bekannt gegeben. Das seit 2019 dem französischen Investmentfonds Galiena Capital gehörende Unternehmen ist auf Elektroinstallationsausrüstung und Verbindungssysteme für den Bausektor, auf Kabelverschraubungen, -kupplungen und Zubehör für die Elektro-, Bahn-, Schifffahrts- und Bergbauindustrie sowie auf zertifizierte Produkte für explosionsgefährdete Bereiche wie Öl- und Gasanwendungen spezialisiert. Über den Kaufpreis werden in der entsprechenden Mitteilung von ABB keine Angaben gemacht. Im vergangenen Jahr hat SIB weltweit rund 25 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet.

    Die Übernahme soll das Portfolio von ABB für Kabelschutzsysteme vergrössern und die Präsenz des Technologiekonzerns in spezialisierten Märkten in Europa, dem Nahen Osten und Nordamerika stärken. „Der Bedarf an sicheren, zuverlässigen Elektrifizierungslösungen wächst, und mit der Übernahme von SIB erweitern wir unser Know-how und Produktsortiment in hochspezialisierten Märkten um ein branchenführendes Portfolio und 100 Jahre Erfahrung“, wird Khalid Mandri, Leiter der Installation Products Division von ABB, in der Mitteilung zitiert. Ihm zufolge steht die Übernahme im Einklang mit der Strategie von ABB, „in Bereiche zu investieren, die unsere Reichweite in Schlüsselmärkten vergrössern“.

  • Fusion von Ina Invest und Cham Group vor dem Abschluss

    Fusion von Ina Invest und Cham Group vor dem Abschluss

    Die am 23. September 2024 angekündigten Fusionsgespräche zwischen Ina Invest und Cham Group haben wichtige Fortschritte erzielt. Bei erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen soll die Fusion den Aktionärinnen und Aktionären beider Unternehmen an den ordentlichen Generalversammlungen vom 31. März 2025 zur Genehmigung vorgelegt werden.

    Implenia, mit rund 40 % an Ina Invest beteiligt, unterstützt die geplante Fusion. Durch den Zusammenschluss würde eine führende Immobiliengesellschaft entstehen, die von einem nachhaltigen und hochwertigen Portfolio an erstklassigen Standorten in den wirtschaftsstärksten Metropolregionen der Schweiz profitiert. Die Fusion verspricht Skaleneffekte, Synergien und grosse finanzielle Flexibilität bei der Projektplanung und -realisierung.

    Strategische Partnerschaft für Entwicklung und Realisation
    Die bisherigen Vereinbarungen zwischen Ina Invest und Implenia für Portfolio- und Assetmanagement sowie Realisationsleistungen werden aufgelöst. Stattdessen werden strategische Partnerschaftsverträge für Entwicklungs- und Realisationsleistungen geschlossen. Im Rahmen dieser Anpassung wird Ina Invest im Jahr 2025 eine einmalige Zahlung von CHF 31 Mio. an Implenia leisten. Dieser Betrag wirkt sich positiv auf das Geschäftsjahr 2024 aus, wird jedoch teilweise durch das Beteiligungsergebnis neutralisiert.

    Implenia rechnet im Zuge der Fusion mit einer Beteiligung von rund 14 % an der neu geschaffenen Gesellschaft. Implenia bleibt weiterhin im Verwaltungsrat vertreten und sichert sich damit Einfluss auf strategische Entscheidungen.

    Langfristige Vorteile für Implenia und die fusionierte Gesellschaft
    Implenia sieht klare Vorteile in der geplanten Fusion. Die höhere Marktkapitalisierung und verbesserten Finanzierungskapazitäten der fusionierten Gesellschaft ermöglichen wiederkehrende Erträge und Dividendenzahlungen. Zudem wird Implenia im Rahmen der strategischen Partnerschaft weiterhin Dienstleistungen in der Entwicklung und Realisation von Projekten erbringen.

    Die genauen Details der Fusion sollen am 28. Februar 2025 veröffentlicht werden, zeitgleich mit der Bekanntgabe der Jahresergebnisse 2024. Implenia bestätigt zudem die finanziellen Ziele für das laufende Geschäftsjahr.

  • Neuer Zukauf stärkt Markt für Edelstahlarmaturen

    Neuer Zukauf stärkt Markt für Edelstahlarmaturen

    Die Franke Gruppe hat mit Nokite EcoSmart Water Heating Systems (Guangdong) einen Hersteller von Edelstahlarmaturen und Zubehör für die private Küche gekauft. Finanzielle Details wurden nicht bekannt. Wie es in einer Mitteilung des Küchenspezialisten aus Aarburg heisst, ist Nokite für seine „hervorragende Fertigungsqualität und innovativen Produktlösungen bekannt“ und seit über 20 Jahren im Geschäft. Das Unternehmen beschäftigt rund 150 Mitarbeitende und soll in die Franke-Division Home Solutions integriert werden.

    Die Expertise von Nokite, das als erstes Unternehmen in China Edelstahlarmaturen fertigte, passe „perfekt zur High-End-Positionierung der Marke Franke“. Darüber hinaus erwartet Franke, dass der regulatorische Trend zur Eliminierung von Blei zu einem schnellen Wachstum des Segments Edelstahlarmaturen führen wird. Das mache „das spezifische Know-how und die Erfahrung von Nokite besonders wertvoll“. Die Expertise von Nokite bei multifunktionalen Armaturen ergänzt sich laut Barbara Borra, CEO/President von Franke Home Solutions, gut mit der strategischen Ausrichtung von Franke auf den wachsenden Markt der Wasseraufbereitung und -reinigung.

    Die Franke Group ist ein weltweit tätiger Hersteller und Anbieter von Lösungen und Ausstattungen für Haushaltsküchen, Kettenrestaurants, Convenience Stores und die professionelle Kaffeezubereitung. Sie beschäftigt rund 7700 Mitarbeitende in 35 Ländern und ist Teil der Artemis Group, Schweiz. Franke Home Solutions erwirtschaftete 2023 mit rund 4200 Mitarbeitenden in über 30 Ländern einen Nettoumsatz von 932 Millionen Franken.

  • Amt stellt Weichen für die Zukunft

    Amt stellt Weichen für die Zukunft

    Das Amt für Arbeit reagiert auf die Veränderungen in der Arbeitswelt, darunter den demografischen Wandel, den Arbeitskräftemangel und die fortschreitende Digitalisierung. Bis 2030 soll die Organisation effizienter, kundenfreundlicher und digitaler werden. Ein zentrales Ziel ist es, den  Stellensuchenden und Unternehmen zeitgemässe Dienstleistungen und einen vereinfachten Zugang zu Informationen zu bieten.

    Hans Rupp, Amtsleiter des AFA, erklärt: „85 Prozent der Anmeldungen erfolgen bereits digital, Tendenz steigend. Unsere Kundinnen und Kunden wünschen sich zentrale Anlaufstellen und unkomplizierte Prozesse, die wir durch optimierte digitale Angebote bereitstellen möchten.“

    Zusammenlegung der Standorte für mehr Effizienz
    Aktuell verteilen sich die Dienstleistungen des AFA auf 16 RAV-Standorte im gesamten Kanton. Künftig sollen fünf bis sieben zentrale Standorte diese Aufgaben übernehmen. Diese Anpassung wird schrittweise umgesetzt und basiert auf vertieften Analysen. Ein Stellenabbau ist dabei nicht geplant.

    Hans Rupp führt weiter aus: „Die bisherige Struktur stammt aus einer Zeit, als der öffentliche Verkehr noch nicht so gut ausgebaut war. Heute ermöglicht uns die Zentralisierung, Flächen zu reduzieren und Spezialisierungen sowie individuelle Beratungen langfristig aufrechtzuerhalten.“ Durch die Zusammenlegung können Teams vergrössert und Ressourcen effizienter eingesetzt werden. Gleichzeitig bleibt die Organisation skalierbar, um bei steigender Arbeitslosigkeit flexibel reagieren zu können.

    Mehrwert für den Wirtschaftsstandort Zürich
    Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh betont die strategische Bedeutung der Modernisierung: „Unser Ziel ist es, das Amt für Arbeit als modernes und kundenorientiertes Kompetenzzentrum für den Arbeitsmarkt zu positionieren. Davon profitieren nicht nur unsere Kundinnen und Kunden, sondern auch unser gesamter Wirtschaftsstandort Zürich.“

  • Verstärkung für die Real Estate Award AG

    Verstärkung für die Real Estate Award AG

    2024 war ein Meilenstein für die Real Estate Award AG. Ein erfolgreiches Rebranding, die neu formierte Jury und starke Eventpartnerschaften sorgten für positive Resonanz. Der Real Estate Award im Oktober 2024 verzeichnete grossen Zuspruch und unterstreicht die starke Position der Plattform innerhalb der Bau- und Immobilienbranche.

    Mara Schlumpf, Geschäftsführerin der Real Estate Award AG, zeigt sich zufrieden: „Es war ein schnelles und grossartiges Jahr, in dem wir den Award substanziell weiterentwickeln konnten. Ich bin stolz auf diese Leistung.“

    Tim Caspar bringt frischen Wind ins Team
    Um diesen Erfolgskurs fortzusetzen, stösst ab Januar 2025 Tim Caspar als stellvertretender Geschäftsführer zur Real Estate Award AG. Tim Caspar ist aktuell als selbstständiger Videograf tätig und hat bereits in der Vergangenheit mehrere Projekte für den Award realisiert.

    „Wir freuen uns sehr, mit Tim Caspar einen Teamplayer zu gewinnen, der mit seinem Background im Social Media Marketing und der Videografie dem Real Estate Award viele neue Möglichkeiten in Sachen Visibilität eröffnet. Davon werden nicht zuletzt unsere Bewerber und Eventpartner profitieren“, so Mara Schlumpf. „Dass Tim die Abläufe und Werte des Awards durch unsere bisherige Zusammenarbeit bereits kennt, ist ein grosser Bonus.“

    Real Estate Award 2025
    Der nächste Real Estate Award findet am 2. Oktober 2025 im Trafo Baden statt. Die Bewerbungsphase ist bereits eröffnet. Unternehmen aus der Schweizer Bau- und Immobilienbranche können ab sofort ihre Projekte für die kommende Ausgabe einreichen. Mit Tim Caspar als stellvertretendem Geschäftsführer setzt die Real Estate Award AG ein klares Zeichen für Innovation und Wachstum. Der Award bleibt eine wichtige Plattform, um herausragende Leistungen der Branche zu würdigen und sichtbar zu machen.

  • Pilatus Arena: Fortschritte im Bau und neue Eigentümerstruktur

    Pilatus Arena: Fortschritte im Bau und neue Eigentümerstruktur

    Die Schlieremer Halter Gruppe wird laut Medienmitteilung Hauptaktionär der Pilatus Arena Sports & Events AG (PASE) in Kriens. Halter wird mit 70 Prozent Mehrheitsaktionär. 30 Prozent hält die auf Immobilienbewirtschaftung und Stadiongastronomie spezialisierte Caranto AG aus Luzern. Die Pilatus Arena entsteht im Krienser Quartier Mattenhof und soll Sportereignissen und anderen Veranstaltungen Platz bieten. Die Arena hat Platz für maximal 4500 Zuschauer und soll laut Plan im vierten Quartal 2025 eröffnet werden. Derzeit wird der Innenausbau durchgeführt.

    Das Projekt wurde 2011 von Toni Bucher und Nick Christen lanciert und wird seit 2018 federführend von der Halter AG entwickelt, heisst es in der Mitteilung. Im November wurde die Pilatus Arena Sports & Events AG (PASE) gegründet, die als Betreibergesellschaft für den Betrieb der Arena verantwortlich sein wird.

    Die Arena wird die neue Heimstätte des Handballklubs HC Kriens-Luzern. Im Fokus stehen darüber hinaus laut der Mitteilung von Halter Länderspiele, nationale Finalspiele, Welt- und Europameisterschaften, Konzerte, Unternehmensveranstaltungen, Kongresse sowie Schul- und Hochschulsport. Die Betreibergesellschaft PASE übernimmt als Generalmieterin der Arena die Verantwortung für die Organisation und Vermarktung dieser Veranstaltungen.

    „Dass die Halter Gruppe nun auch den Betrieb der Pilatus Arena massgeblich übernimmt, ist eine ideale Konstellation. Die Zusammenarbeit zwischen den Partnern ist eingespielt und die Kompetenzen ergänzen sich optimal, wird Toni Bucher zitiert, Verwaltungsratspräsident der Bauherrin Pilatus Arena AG.

  • Innovationspreis für Schiebelösungen im Wirtschaftsraum Zürich

    Innovationspreis für Schiebelösungen im Wirtschaftsraum Zürich

    Die Hawa Sliding Solutions mit Sitz in Mettmenstetten ist Gewinnerin des vom Swiss Venture Club (SVC) aus Gümligen durchgeführten Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich 2024. Eine unabhängige, regionale Expertenjury hat laut einer Medienmitteilung den weltweit tätigen Anbieter für Schiebelösungen aus fünf Finalisten ausgewählt.

    Die Plätze zwei und drei gingen an Schneider Umweltservice aus Meilen und RepRisk aus Zürich. Auch LUZI aus Dietlikon (Platz 4) und die Hauenstein AG aus Rafz (Platz 5) erreichten Finalplätze.  

    Jurypräsident Christopher Blaufelder, Partner bei McKinsey & Company Switzerland, würdigte die Qualität und Innovationskraft der Hawa Sliding Solutions. „Es zeigt, dass Schiebetüren weit mehr als nur praktische Bauelemente sind. Sie machen ganze Raumteile unsichtbar, verwandeln sie in Designelemente und verbinden Funktionalität mit Ästhetik auf höchstem Niveau“, wird er in der Mitteilung zitiert.

    Wie das Familienunternehmen informiert, erschaffen 240 Mitarbeitende an zwei Standorten Schiebelösungen für Möbel, Türen, Trennwände und Fassaden. „Unsere Lösungen inspirieren Architekten, Designer und Verarbeiter zu Ideen, die sie gemeinsam mit uns erfolgreich umsetzen.“

    Der Swiss Venture Club hat den regionalen Mittelstandspreis zum neunten Mal verliehen. Der unabhängige Verein zur Förderung und Unterstützung von Schweizer KMU knüpft die Vergabe eigenen Angaben zufolge an verschiedene Kriterien wie innovative Produkte, Dienstleistungen, Firmenkultur, Qualität der Mitarbeitenden und des Managements sowie einen nachhaltigen Erfolgsausweis.

  • Zugangslösungen im Wandel: Fokus auf Wachstum

    Zugangslösungen im Wandel: Fokus auf Wachstum

    Dormakaba verlagert seine Strategieumsetzung von „Shape to Growth“. „Unsere strategische Transformation ist auf Kurs und liefert dauerhafte und spürbare Ergebnisverbesserungen“, erläutert CEO Till Reuter in einer Mitteilung anlässlich des Capital Markets Day 2024 des weltweit aktiven Schliesstechnikunternehmens aus Rümlang. Nun wolle dormakaba den Fokus schrittweise auf Wachstum richten. Konkret will das Unternehmen, „der führende Anbieter von Zutrittslösungen werden, indem wir die physische und digitale Welt miteinander verbinden“, so Reuter.

    Wachstum soll durch die Steigerung von Performance und Innovation sowie die Verringerung der Komplexität bei Portfolio und Lieferkette generiert werden. So plant dormakaba, seine Software-Plattformen auf etwa die Hälfte zu reduzieren. Das Hardware-Portfolio soll mit den Türschliessern beginnend modular gestaltet werden. Die Lieferketten werden auf Resilienz, Einfachheit und Kosteneffizienz getrimmt. Dabei legt dormakaba Schwerpunkte auf Best-Cost-Länder und die jeweiligen lokalen Produktionsnetzwerke.

    Die „konsequente Umsetzung“ des laufenden Transformationsprogramms bleibe „der zentrale Schlüssel, um unsere mittelfristigen Ziele zu erreichen“, erläutert Reuter. Zur Erhöhung der Performance gleist das Unternehmen gleichzeitig neue Massnahmen in den Bereichen Produktivität, Shared Business Services sowie Automatisierung und Digitalisierung auf. Sie sollen in den nächsten Jahren zusätzliche Einsparungen in Höhe von 40 Millionen Franken bringen. Für das Geschäftsjahr 2025/26 geht dormakaba von einer bereinigten EBITDA-Marge zwischen 16 und 18 Prozent aus.

  • Swiss Life Asset Managers erhöht Dividende für Immobilienfonds

    Swiss Life Asset Managers erhöht Dividende für Immobilienfonds

    Der Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) ESG Swiss Properties hat das Geschäftsjahr 2023/24 mit einem Erfolg von 64,2 Millionen Franken abgeschlossen, informiert Swiss Life Asset Managers in einer Mitteilung. Davon will der zur Swiss Life-Gruppe gehörende Vermögensverwalter 58,3 Millionen Franken an die Anlegerinnen und Anleger ausschütten. Dafür wird die Dividende von 2,60 Franken für das vorherige Geschäftsjahr auf 2,70 Franken pro Anteil erhöht.

    Im Berichtsjahr hat Swiss Life Asset Manager 47 neu erworbene Liegenschaften in den Fonds integriert. Gleichzeitig spielte die Veräusserung von sieben Liegenschaften dem Fonds einen Kapitalgewinn von 7,2 Millionen netto ein. Der Wert der über den gesamten Berichtszeitraum gehaltenen Immobilien legte im Jahresvergleich um 0,4 Prozent netto zu. Die Mietzinseinnahmen lagen um 4,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Leerstandsquote zog von 1,5 auf 1,6 Prozent an.

    Zum Ende des Geschäftsjahrs am 30. September 2024 setzte sich der Fonds aus 201 Bestandsliegenschaften im Marktwert von insgesamt 3,21 Milliarden Franken zusammen. Der Nettoinventarwert pro Anteil vor Ausschüttung blieb mit 113,73 Franken gegenüber Vorjahr unverändert.

  • Über 200 Projekte für mehr Nachhaltigkeit ausgewählt

    Über 200 Projekte für mehr Nachhaltigkeit ausgewählt

    Die Klimastiftung Schweiz hat in ihrer zweiten Förderrunde weitere sechs klima-innovative Projekte und Technologien für eine Förderung ausgewählt. Damit sind seit Gründung 2008 bereits mehr als 200 Förderungen vergeben worden, informiert die Stiftung in einer Mitteilung. «Es ist toll zu sehen, mit welchen ausgefeilten Projekten die einzelnen KMUs zusammen eine enorm positive Wirkung auf den Klimaschutz erzeugen», wird Stiftungspräsident Thomas Hügli dort zitiert.

    Die in der zweiten Förderrunde bedachten Projekte decken ein breite thematische Spanne ab. So wird Laborex aus Mendrisio TI für sein Mini-Biogaskraftwerk gefördert, mit dem Energie aus der Biomasse von Vieh gewonnen wird. Auch Digit Soil aus Adliswil ZH ist im Bereich Landwirtschaft aktiv. Die Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich arbeitet an einem digitalen individuellen Düngeplaner.

    Zwei weitere geförderte Projekte sind in der Wiederverwertung angesiedelt. WasteFlow aus Lausanne setzt intelligente Sensoren zur Optimierung von Recyclingraten ein. Grensol aus Thalwil ZH wiederum arbeitet an einer Methode, mit der aus Kunststoffabfällen von Autos und Haushaltsgeräten wiederverwertbare Rohstoffe gewonnen werden können.

    Mycrobez wird für seine Alternative zu erdölbasierten Schaumstoffen gefördert. Das Unternehmen aus Basel stellt Naturschaumstoff aus dem Wurzelgeflecht von Pilzen und lokal bezogenen biologischen Nebenströmen her. Lumatics will die CO2-Emissionen in der Baubranche über die Optimierung der Zementproduktion verringern. Im Vier-Schritte-Programm des Jungunternehmens aus Brugg AG werden Brennstoffe und Rohmaterialien eingespart.

  • Neue Lösungen für Dreh- und Falt-Einschiebetüren

    Neue Lösungen für Dreh- und Falt-Einschiebetüren

    Hawa Sliding Solutions hat sein Angebot um eine neue Beschlaggeneration für Dreh- und Falt-Einschiebetüren erweitert. Der neue Dreh-Einschiebebeschlag Hawa Concepta III erweitert den Variantenreichtum des Hawa Folding Concepta III, erläutert das auf Schiebelösungen für Räume, Möbel und Fassaden spezialisierte Unternehmen aus Mettmenstetten in einer Mitteilung. Geschlossen sehen die Dreh- und Falt-Einschiebetüren von Hawa wie eine Wand aus. Mit Hawa Concepta III lassen sie sich um 90 Grad drehen, falten und in eine seitliche Versenkung einführen.

    Das Öffnen und Schliessen kann mittels Griff oder aber über wenige Touchpoints erfolgen. «Das wird jeder von Anfang an richtig machen», erläutert Matthias Rothbrust vom Hawa-Innovation-Team in der Mitteilung. Die Türen werden dabei mittels Magneten spielfrei in die seitliche Versenkung und wieder hinaus geführt.

    Bereits Mitte Oktober hat Hawa zudem die in Barcelona ansässige Klein-Gruppe übernommen. Der international aktive Spezialist für Schiebelösungen soll Portfolio und Marktposition von Hawa stärken, schreibt Hawa in einer entsprechenden Mitteilung. Standorte und Marken von Klein werden auch unter dem Dach von Hawa beibehalten.

    Hawa Sliding Solutions ist eines von fünf Unternehmen, die für den diesjährigen Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich nominiert sind. Der Preis des Swiss Venture Club (SVC) zeichnet innovative Unternehmen in der Region für herausragende Leistungen mit grossem wirtschaftlichem Potenzial aus. Er wird am 26. November verliehen.

  • Neue Initiativen für nachhaltige Digitalisierung und Wirtschaft

    Neue Initiativen für nachhaltige Digitalisierung und Wirtschaft

    Die SMG Swiss Marketplace Group hat ein neues Nachhaltigkeitsmanifest präsentiert. Mit dem Dokument will das Unternehmen laut einer Mitteilung sein Engagement für nachhaltige Geschäftspraktiken unterstreichen. Das Manifest enthält vier zentrale Säulen, die den künftigen Handlungsrahmen der SMG beschreiben sollen.

    Zu diesen zählen Integrität durch gute Unternehmensführung und Transparenz, Schutz der digitalen Zukunft durch fortschrittliche Cybersicherheit und Datenschutz, Stärkung der Mitarbeitenden durch Förderung eines inklusiven Arbeitsumfelds sowie positives Engagement durch ökologische und soziale Initiativen.

    Im Rahmen der neuen Nachhaltigkeitsstrategie setzt sich SMG für verschiedene Initiativen ein, so für die Förderung der Elektromobilität, die Reduzierung von Kohlendioxidemissionen in verschiedenen Geschäftsbereichen und die Verbesserung der Energieeffizienz in ihren Rechenzentren.

    Als ein wichtiges Beispiel sieht das Unternehmen seinen Online-Marktplatz Ricardo an. «Seit 25 Jahren bietet Ricardo eine echte Alternative für einen verantwortungsvollen Konsum», wird Christoph Tonini, CEO von SMG, in der Mitteilung zitiert. «Durch seinen kreislaufwirtschaftlichen Ansatz, der die Wiederverwendung von Produkten fördert, ist Ricardo ein zentraler Treiber für nachhaltiges Konsumverhalten in der Schweiz. Nachhaltigkeit ist seit Beginn ein Teil unserer DNA, und wir sind entschlossen, diesen Ansatz auf unsere gesamte Gruppe auszuweiten.»

    In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint. Diese fokussieren unter anderem auf Immobilien, Automotive und Finanzen.

  • Übernahme stärkt Kompetenzen in Gebäudetechnik

    Übernahme stärkt Kompetenzen in Gebäudetechnik

    Die in der St.GallenBodenseeArea ansässige Hälg Group übernimmt die auf Bauplanung und -ausführungen spezialisierte Oberhänsli AG Gebäudetechnik aus Bütschwil. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, will das St.Galler Unternehmen damit seine Marktpositionen im Toggenburg ausbauen. Nebst der Markterschliessung will die Hälg & Co. AG mit Fachkräfteaustausch ihre Kompetenzen im Bereich Klima und Lüftung erweitern.

    Die bisherigen Inhaber der Oberhänsli AG, Marianne und Peter Oberhänsli, werden ihr Unternehmen bis zur vollständigen Übergabe am 1. Januar 2026 unter dem bisherigen Namen weiter führen. Hälg wird Bütschwil als zusätzlichen Standort betreiben. Die Hälg Group wird alle 28 Mitarbeitenden, darunter sechs Lernende, übernehmen und weiter beschäftigen.

    „Wir sind froh, mit der Hälg Group eine starke und zukunftsorientierte Nachfolgelösung gefunden zu haben“, werden Marianne und Peter Oberhänsli in der Mitteilung zitiert. „Besonders schätzen wir, dass unsere Werte und die der Hälg Group in hohem Masse übereinstimmen, was uns die Gewissheit gibt, dass unser Unternehmen in besten Händen weitergeführt wird. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Mitarbeitenden optimale Entwicklungsmöglichkeiten haben und weiterhin in einem Umfeld arbeiten, das ihren Einsatz und ihr Engagement schätzt.“

  • Neue Zertifizierung hebt Beratungsniveau in der Immobilienbranche

    Neue Zertifizierung hebt Beratungsniveau in der Immobilienbranche

    Immobilienmakler Betterhomes erhöht laut einer Medienmitteilung die Beratungsqualität. «Nach der Trainee Ausbildung erfolgt eine obligatorische Vertiefung. All unsere Immobilienmaklerinnen und -makler absolvieren die SAQ-Zertifizierung, ein neuer, branchenweit anerkannter Qualitätsstandard für Immobilienvermarkter in der Schweiz», wird Cyrill Lanz zitiert, Gründer und CEO der Betterhomes AG in Zürich. Alle Mitarbeitenden sollen Zertifizierte/r Immobilienmakler/-in SAQ werden. Der Standard sei eine Initiative der Swiss Association for Quality (SAQ), dem IREM (Institute Real Estate Management) und  Immobilienvermarktern in der Schweiz, darunter REMAX, Raiffeisen Immobilienmakler und Immoleague, heisst es in der Medienmitteilung.

    «Angesichts der dynamischen Entwicklungen und der zunehmenden Komplexität des Immobilienmarktes ist es für Immobilienmaklerinnen und -makler unerlässlich, stets auf dem neuesten Stand zu sein. Neue Gesetze, sich wandelnde Kundenbedürfnisse und Marktveränderungen erfordern eine ständige Anpassung und Weiterbildung», wird  Christian Brunner zitiert, der Gründer von IREM mit Sitz in Winterthur.

    Die Zertifizierung ist drei Jahre gültig und muss durch regelmässige Weiterbildung erneuert werden, heisst es in der Mitteilung. «Die Zertifizierung kann zudem zum eidgenössischen Fachausweis ‚Immobilienvermarkter‘ führen oder als Teil eines Certificate of Advanced Studies (CAS) im Rahmen eines Master of Advanced Studies (MAS) in Real Estate Management anerkannt werden», wird CEO Lanz weiter zitiert.

    Betterhomes Schweiz ist mit über 29‘000 vermittelten Immobilien sowie rund 140 Immobilienmaklerinnen und -maklern nach eigenen Angaben der grösste unabhängige Immobilienmakler der Schweiz.

  • Strategie für steigendes Betriebsergebnis bis 2030 vorgestellt

    Strategie für steigendes Betriebsergebnis bis 2030 vorgestellt

    Die BKW hat am 8. November ihre Strategie Solutions 2030 vorgestellt. Diese sieht laut einer Mitteilung vor, das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern bis 2030 auf 1 Milliarde Franken zu erhöhen. 2023 betrug das Betriebsergebnis laut Geschäftsbericht 620,3 MilliBitonen Franken.

    Das Betriebsergebnis des Bereichs Energielösungen soll auf 650 Millionen Franken steigen. 2023 lag es bei 534,6 Millionen. Das Ergebnis des Bereichs Netze soll 2030 bei 150 Millionen liegen (2023: 146,7 Millionen). Der stärkste Zuwachs wird im Bereich Infrastruktur- und Gebäudelösungen angestrebt. 2023 soll das Ergebnis bei 200 Millionen Franken liegen, 2023 wurde ein Verlust von 40 Millionen erzielt. Dabei sollen die Generalplanung in Infrastruktur und Hochbau sowie Gebäudetechniklösungen ausgebaut und die Profitabilität stetig erhöht werden.

    Dafür will der Berner Energieversorger 4 Milliarden Franken investieren, mindestens die Hälfte in der Schweiz. Die Investitionen sollen aus dem freien Geldfluss finanziert werden, der in diesem Zeitraum über 5 Milliarden Franken betragen soll.

    «Mit der umfassenden Weiterentwicklung der Strategie unterstützt die BKW ihre Kundinnen und Kunden mit zukunftsweisenden Lösungen noch stärker bei der Transformation des Energiesystems», wird BKW-Verwaltungsratspräsident Roger Baillod in der Mitteilung zitiert. CEO Robert Itschner verweist auf die Breite des angestrebten Wachstums: «Zur Erreichung dieser Ziele tragen sämtliche Geschäftsfelder der BKW bei. Die BKW investiert in ihre starke Schweizer Basis und wächst gezielt im europäischen Ausland.»

    Die BKW will als Gesamtkonzern bis 2040 ihren Netto-Ausstoss von Treibhausgasen auf Null senken.

  • ESA stärkt neues Innovationszentrum am Paul Scherrer Institut

    ESA stärkt neues Innovationszentrum am Paul Scherrer Institut

    Die ESA hat mit der Eröffnung des ESDI einen entscheidenden Schritt zur Stärkung der Schweizer Raumfahrtforschung und -entwicklung unternommen. In direkter Nachbarschaft zum PSI im Park Innovaare angesiedelt, soll das ESDI als Dreh- und Angelpunkt für neue, bahnbrechende Technologien dienen, die sowohl für die Weltraumforschung als auch für industrielle Anwendungen in der Schweiz und Europa von Bedeutung sind.

    Fokus auf Quanten- und Materialforschung im Phi-Lab
    Ein zentrales Element des ESDI ist das Phi-Lab, das von Jennifer Wadsworth geleitet wird und sich auf die Förderung innovativer Forschungsprojekte spezialisiert. Ab 2025 werden hier gezielt Programme in der Quanten- und Materialforschung finanziell unterstützt. Wadsworth betont die Möglichkeit, dass das Phi-Lab diverse Teams aus Industrie, Start-ups und Forschung vereint, um komplexe technologische Herausforderungen zu lösen, die mit konventionellen Fördermassnahmen kaum umsetzbar sind.

    Standortvorteile durch Park Innovaare und PSI
    Der Standort des ESDI im Park Innovaare, einer neuen Drehscheibe für High-Tech-Innovationen, ermöglicht Zugang zu fortschrittlichen Fertigungseinrichtungen. Zusätzlich bringt das benachbarte PSI Expertise in Bereichen wie Vakuumtechnik und Strahlenschutz mit, die durch die Nutzung der PSI-Teilchenbeschleuniger bereits an Weltraumbedingungen angepasst sind. Diese Synergie eröffnet dem ESDI und seinen Partnern eine Infrastruktur für Prototypenentwicklungen und Tests unter realistischen Weltraum-Bedingungen.

    Stärkung der Schweizer Innovationslandschaft
    Mit dem ESDI wird die ESA ihre Zusammenarbeit mit Schweizer Innovationsakteuren weiter vertiefen. Die Unterstützung durch das Schweizer Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) und den ETH-Bereich garantiert die nachhaltige Entwicklung dieses Projekts. Die geplante Eröffnungsfeier im Frühling 2025 markiert den offiziellen Startpunkt für eine Ära der engeren Verbindungen zwischen ESA, der Schweizer Forschung und Industrie, die weit über den Weltraumsektor hinausgehen könnten.

    Langjährige Partnerschaft zwischen ESA und PSI
    Die Verbindung zwischen ESA und PSI hat eine lange Tradition. Bereits seit Jahren werden am PSI Materialtests im Rahmen der Weltraumforschung durchgeführt. Ein Beispiel dafür ist die JUICE-Mission, bei der der vom PSI entwickelte Detektor RADEM eingesetzt wird, um Strahlungsverhältnisse im Jupitersystem zu analysieren. Thierry Strässle, Stabschef am PSI, sieht im ESDI eine entscheidende Rolle für die Schweiz: «Das ESDI wird ein zentraler Knotenpunkt für die Raumfahrtforschung und das High-Tech-Ökosystem der Schweiz sein.»

  • Liegenschaften im ISOS-Inventargebiet – Was bedeutet das?

    Liegenschaften im ISOS-Inventargebiet – Was bedeutet das?

    ISOS als Grundlageninstrument
    Das Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz von nationaler Bedeutung, besser bekannt unter ISOS, ist ein Grundlageninstrument, das den Behörden hilft, baukulturelle Werte zu erkennen und langfristig zu sichern. Kantone und Gemeinden berücksichtigen das Inventar bei der Erarbeitung ihrer entsprechenden Planungen (Richtplanung, Nutzungsplanung). Das ISOS wurde in den 1970er Jahren erstellt und umfasst rund 1’200 Objekte.

    Grundeigentümerverbindlichkeit des ISOS
    Wenn eine Liegenschaft in einem Gebiet liegt, das vom ISOS erfasst ist, besagt dies noch nicht viel, da das ISOS im Allgemeinen nicht grundeigentümerverbindlich ist. Die Gemeinden sind aber verpflichtet, bei der Nutzungsplanung das ISOS im Rahmen der umfassenden raumplanungsrechtlichen Interessenabwägung zu berücksichtigen. Das Bauvorhaben muss mit der geltenden Nutzungsplanung vereinbar sein und die konkreten Vorgaben der Zone (bspw. einer Dorf- oder Kernzone) einhalten. Nur dort, wo der Gemeinderat als Baubewilligungsbehörde bei der Beurteilung Ihres Baugesuchs Ermessen hat, muss er die Schutzziele des ISOS direkt berücksichtigen.

    Direkte Anwendbarkeit aufgrund Bundesaufgaben
    Ist vom Bauvorhaben eine Bundesaufgabe betroffen, muss das Inventarobjekt ungeschmälert erhalten werden, jedenfalls ist es grösstmöglich zu schonen (Art. 6 NHG). Dies gilt aber nur bei schwerwiegendem Eingriff in das ISOS-Objekt. Nach der Rechtsprechung liegt ein schwerer Eingriff vor, wenn mit einem Bauprojekt eine umfangreiche und nicht wieder rückgängig zu machende Beeinträchtigung erfolgt. In einem solchen Fall muss ein Gutachten der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission (ENHK) und / oder der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege (EKD) eingeholt werden. Die Baubewilligung darf nur erteilt werden, wenn am Bauvorhaben ein Interesse von nationaler Bedeutung besteht. Sodann sind die gesamtschweizerischen Natur- und Heimatschutzorganisationen berechtigt, Rechtsmittel gegen das Bauvorhaben zu ergreifen.

    Typische Anwendungsfälle
    Bundesaufgaben sind betroffen, wenn die Baubewilligung eine Rechtsmaterie betrifft, die in die Zuständigkeit des Bundes fällt, bundesrechtlich geregelt ist und einen Bezug zum Natur-, Landschafts- und Heimatschutz aufweist. In der Praxis häufige Fälle die nach bundesgerichtlicher Rechtsprechung unter eine Bundesaufgabe fallen, sind, wenn eine PV-Anlage (Art. 18a RPG) oder eine Mobilfunkanlage (Art. 14 FMG) bewilligt werden oder eine gewässerschutzrechtliche Bewilligung nötig ist (Art. 19 Abs. 2 GSchG).

    Zusammenfassend zeigt sich, dass das ISOS zwar für Grundeigentümer nicht direkt anwendbar ist, aber praktisch relevante Ausnahmen bestehen, die häufig zu einer direkten Anwendbarkeit des ISOS führen können. Diesfalls können weitere komplizierte Abklärungen für das Bauvorhaben nötig werden, was Dritten einen Hebel zur Verzögerung eines Projekts in die Hand gibt.

  • Neue Partnerschaft stärkt Bautechnologie in Mexiko

    Neue Partnerschaft stärkt Bautechnologie in Mexiko

    Leica Geosystems, Teil von Hexagon, und Dimanor haben ihre neue Partnerschaft bekanntgegeben. Die beiden Unternehmen haben vereinbart, dass Dimanor, ein Anbieter von Maschinenlösungen in Landwirtschaft, Bergbau und Bauwesen mit Sitz in Mexiko-Stadt, sein Portfolio um die Maschinensteuerungslösungen von Leica Geosystems erweitert. Dimanors Präsenz in Mexiko erstreckt sich über die Bundesstaaten Baja California Nord und Süd, Sonora, Sinaloa, Chihuahua, Nayarit, Jalisco, Michoacán, Guerrero, Estado de México, Hidalgo und Mexiko-Stadt. In diesen Regionen erhalten Kunden der Schwerindustrie Zugang zu den Bautechnologien von Leica Geosystems.

    «Die Aufnahme der fortschrittlichen Maschinensteurungslösungen von Leica Geosystems in unser Angebot ist ein strategischer Schritt, um die Effizienz und Produktivität der Projekte unserer Kundschaft weiter zu steigern», so Produktmanager Ricardo Ortega zur Motivation seines Unternehmens, eine Partnerschaft mit Leica Geosystems einzugehen.

    Evandro Manffra, Leiter von Leica Geosystems Segment für den schweren Baubereich in Lateinamerika, bezeichnet Dimanor als idealen Partner: «Gemeinsam freuen wir uns darauf, unsere hochmodernen Maschinensteuerungslösungen einem breiteren Publikum in Mexiko zugänglich zu machen und die Effizienz und Präzision von Bauprojekten in der gesamten Region zu verbessern.»

  • Innovationsnetzwerk in der Medizintechnik

    Innovationsnetzwerk in der Medizintechnik

    Die Medtech-Branche im Kanton Jura wächst kontinuierlich. Eine aktuelle Karte von Basel Area Business & Innovation verzeichnet bereits 67 Unternehmen, Start-ups und andere Einrichtungen in 24 Gemeinden. Besonders stark ist die Branche in Delémont und Courroux vertreten.

    Zu den 14 Unternehmen in der Kantonshauptstadt gehören junge Unternehmen wie 3D Precision und Galien Plus aber auch Traditionsfirmen wie Humard Automation und Willemin-Macodel. In Courroux bildet der jurassische Ableger des Switzerland Innovation Park Basel Area den Kern der wachsenden Branche, die bereits 17 Unternehmen, Start-ups und Institutionen umfasst. Hier ist nicht nur ein Ableger des Centre Suisse d’électronique et de microtéchnique (CSEM) vertreten, sondern der Start-up-Beschleuniger DayOne Tech, der ausgewählte Start-ups während zwölf Monaten betreut. In Glovelier und Porrentruy sind je vier Firmen angesiedelt, in Bassecourt und Courgenay drei.

    Die Branche vernetzt sich zunehmend untereinander. Dazu trägt auch der Medtech Congress bei, der am 30. Oktober bereits zum dritten Mal von DayOne im Switzerland Innovation Park Basel Area in Courroux durchgeführt wird. Am Folgetag stehen Besuche bei Unternehmen in der Region auf dem Programm.

    Das Förderprogramm DayOne Tech geht bereits in die vierte Runde. Dafür hat es drei Unternehmen ausgewählt, Altiscreen entwickelt tragbare Geräte zur raschen Erkennung von Drogen. Amarastesia arbeitet an Komponenten, mit denen Körperhöhlen mit möglichst wenig Nachwirkungen für die Patienten geöffnet werden können. OrthoSens entwickelt intelligente Implantate für die Orthopädie, die Chirurgen Echtzeitdaten liefern sollen.

    Der Kanton Jura gehört mit den beiden Basel zu den Trägern von Basel Area Business & Innovation. Der Standortförderer unterstützt Unternehmen und Start-ups in der Region und engagiert sich für Ansiedlungen weiterer Firmen.

  • Erweiterung des Produktionsstandorts in Oberriet

    Erweiterung des Produktionsstandorts in Oberriet

    Der in der St.GallenBodenseeArea ansässige Stahlsystemanbieter Jansen will den Produktionsstandort an seinem Firmensitz in Oberriet deutlich ausbauen. Wie das Unternehmen mitteilt, sollen dafür mehrere Millionen Franken investiert werden. Laut Jansen handelt es sich bei diesen Investitionen um ein „klares Bekenntnis zum Standort Oberriet“. Zudem soll die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens gestärkt werden.

    Jansen plant den Ausbau sowie den Neuaufbau mehrerer Produktionshallen, in denen Fenster-, Türen- und Fassadenelemente hergestellt werden sollen. Deren Produktion war bislang in den Gebäuden der übernommenen Rino Weder AG umgesetzt worden, die nun aber zu klein geworden sind. Jansen wird den ehemaligen Standort der Rino Weder 2026 aufgeben. Stattdessen werden in den eigenen Gebäuden „ideale und dem Stand der Technik entsprechende Produktionsbedingungen geschaffen“.

    Zudem wird Mitte 2025 mit der Installation einer modernen Pulverbeschichtungsanlage begonnen, die Anfang 2026 den Betrieb aufnehmen soll. Diese neue Produktionsanlage soll jene des bisherigen Standorts der Rino Weder AG ersetzen. Dabei wird erwartet, dass in der neuen Anlage täglich bis zu 1600 Quadratmeter Fläche beschichtet werden können. Ausser der Beschichtung eigener Produkte bietet Jansen dort auch Lohnbeschichtungen für Fremdaufträge an.

    Nebst dem Ausbau der Produktionsanlagen will Jansen laut der Mitteilung auch den Logistikbereich des Unternehmens erweitern. In diesem Zusammenhang ist die Einrichtung eines Paletten- und Kleinteilezentrums mit moderner Fördertechnik, selbstfahrenden Transportsystemen und modernen Arbeitsplätzen vorgesehen.