Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Neubau für Diagnostiklösungen in Rotkreuz

    Neubau für Diagnostiklösungen in Rotkreuz

    Roche hat am 29. Oktober in Rotkreuz den Grundstein für ein neues Diagnostik-Produktionsgebäude gelegt. Dafür wird der Pharmakonzern an einem der wichtigsten Standorte seiner Diagnostics Division laut einer Medienmitteilung 215 Millionen Franken investieren. Dabei hätten Nachhaltigkeit und Energieeffizienz höchste Priorität.

    Der Neubau ersetzt ein altes Produktionsgebäude, umfasst rund 29’000 Quadratmeter Fläche und soll bis 2027 fertiggestellt werden. Die Entwicklung und Einführung neuer Tests und Systeme für die schnelle und zuverlässige Diagnose von Krankheiten erfordert den Angaben zufolge zusätzlichen Raum, der von der bestehenden Infrastruktur nicht mehr bereitgestellt werden könne. „Roche setzt damit ein deutliches Zeichen für die Bedeutung des Produktionsstandorts Rotkreuz und unterstreicht ihr klares Bekenntnis zur Schweiz“, so das Unternehmen.

    Die Roche Diagnostics International AG entwickelt, produziert und vermarktet in Rotkreuz mit rund 2700 Mitarbeitenden Diagnosesysteme für Kliniken, Labore und Arztpraxen. Sie ist die grösste private Arbeitgeberin im Kanton Zug.

    „Wir sind stolz darauf, dass wir hier in Rotkreuz einen weiteren wichtigen Beitrag für das Gesundheitswesen in der Schweiz und weltweit leisten werden, indem wir mit unseren diagnostischen Lösungen Antworten auf Gesundheitsfragen von Patientinnen und Patienten liefern“, wird Standortleiter Andreas Klopp zitiert. „Diese innovative und nachhaltige Produktionsstätte wird dabei eine massgebliche Rolle spielen.“

  • Sanierung der historischen Personenunterführung am Mythenquai fast abgeschlossen

    Sanierung der historischen Personenunterführung am Mythenquai fast abgeschlossen

    Das Schlieremer Bauunternehmen Strabag AG hat die Arbeiten zur Sanierung der historischen Personenunterführung am Mythenquai fast abgeschlossen. Vom 18. bis 20. Oktober wurde laut einer Mitteilung nachts gearbeitet. Die Personenunterführung am Strandbadweg erhielt in der Nacht von Freitag auf Samstag sowie von Samstag auf Sonntag eine neue Belagsschicht, damit der Verkehr tagsüber wieder reibungslos fliessen konnte, heisst es in der Mitteilung von Strabag. Die Bauarbeiten hatten im Februar begonnen.

    Eine länger andauernde, einspurige Sperrung der stark frequentierten Strasse während des Tages hätte zu erheblichen Staus und Ausfällen im öffentlichen Verkehr geführt. Gearbeitet wurde von 20 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. Dadurch konnte sichergestellt werden, dass sowohl die Busse der Verkehrsbetriebe Zürich als auch der restliche Verkehr die Baustelle am nächsten Morgen problemlos passieren konnten. Obwohl die Nachtarbeiten grösstenteils abgeschlossen sind, werden noch einige kleinere Belagsarbeiten von Hand durchgeführt.

    Die Personenunterführung Strandbadweg, die im Jahr 1934 erbaut wurde, verläuft unter dem Mythenquai und verbindet das Strandbad Mythenquai mit dem Belvoirpark. Sie wurde als geschlossene Stahlbetonrahmenkonstruktion entworfen und ruht auf Spundwänden, die während der Bauarbeiten als Baugrubensicherung dienten. Aufgrund ihres hohen Alters bestand ein unausweichlicher Sanierungsbedarf, so die Strabag AG.

  • Investitionen in Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung stärken CO2-Strategie

    Investitionen in Kreislaufwirtschaft und Dekarbonisierung stärken CO2-Strategie

    Holcim bekommt für ein weiteres grosses Cleantech-Projekt einen Zuschuss aus dem Innovationsfonds der EU. Damit erhöht sich die Zahl von Holcims durch die EU geförderten CCUS-Projekten auf sieben. Laut einer Medienmitteilung des Baustoffherstellers handelt es sich bei diesem neuen Projekt zur CO2-Abscheidung und -speicherung (CCUS) an seinem Standort in Martres-Tolosane im Südwesten Frankreichs um eine hochskalierbare Anlage auf der Basis ausgereifter Technologien und enger Partnerschaften.

    Bereits 2017 hatte Holcim eine Investition in die Nachhaltigkeit dieser Zementfabrik in Höhe von 100 Millionen Euro angekündigt. Zwischen 2021 und 2023 investierte Holcim weitere 200 Millionen Euro in die Dekarbonisierung seiner französischen Industrieanlagen und hat für deren Fortsetzung im Mai dieses Jahres weitere 60 Millionen bereitgestellt.

    Laut Holcim werden diese Investitionen eine Hebelwirkung auf die Entwicklung neuer Branchen und Arbeitsplätze auf dem Gebiet der Kreislaufwirtschaft einerseits und andererseits mittelfristig auch im Bereich der CO2-Abscheidung, -Speicherung und -Verwertung haben. Zu diesem Zweck werde in der Fabrik in Martres-Tolosane eine neue Pilotplattform errichtet, eine echte industrielle Testanlage für Open Innovation. Sie wird der Verbesserung neuer Technologien zur CO2-Abscheidung gewidmet sein.

    «Holcim ist auf dem besten Weg, in diesem Jahrzehnt Netto-Null-Zement und -Beton in grossem Massstab Wirklichkeit werden zu lassen», wird CEO Miljan Gutovic in der Mitteilung zitiert. «Diese Unterstützung durch den EU-Innovationsfonds zeugt von der Stärke unserer Ingenieurteams, der Reife unserer Technologien und fortschrittlichen Partnerschaften über die gesamte Wertschöpfungskette.»

  • Implenia baut grossen Hotelkomplex in Andermatt

    Implenia baut grossen Hotelkomplex in Andermatt

    Das Bauunternehmen Implenia hat von Andermatt Swiss Alps den Zuschlag zum Neubau einer grossen Hotelanlage in Andermatt erhalten. Laut einer Medienmitteilung ist das Projekt ein Teil der Gesamtentwicklung des Quartiers Andermatt Reuss. Bis Ende November 2027 sollen in der Feriendestination ein Hotel & Residences mit 66 Zimmern, 164 Wohnungen, Restauration und ein Spa-Bereich entstehen. Baustart ist im Frühling 2025.

    Der Hotelkomplex besteht laut der Mitteilung aus drei Einzelbauten. Diese sind durch eine grosszügige Lobby-Landschaft im Erdgeschoss verbunden. Das Gebäude wird in Massivbauweise errichtet und an ein Fernwärmenetz angeschlossen. Die Kühlung erfolgt mittels Grundwasser und an der Fassade wird eine Photovoltaikanlage installiert. Der Bauauftrag umfasst zudem einen Teil der Erschliessungsstrasse sowie ein Schneeschutzdach.

    Die Division Buildings im Bereich Baumeister erhielt zudem Zuschläge für weitere grosse Bauvorhaben: In Köniz bei Bern sowie in Zug baut Implenia zwei grosse, durchmischte Wohnüberbauungen, in Binningen BL und Zug realisiert sie Schulhausneubauten und in Pratteln BL ein neues Gemeindezentrum. Die Übergabe für diese Projekte ist für Herbst 2025 geplant. Damit ergibt sich ein gesamtes Auftragsvolumen von 200 Millionen Franken.

  • onOffice integriert Residentures Plattform für Immobilienauktionen

    onOffice integriert Residentures Plattform für Immobilienauktionen

    Die Residenture AG hat ihre Zusammenarbeit mit der onOffice GmbH angekündigt. In einer Mitteilung bezeichnet das 2022 gegründete Zürcher Start-up Residenture onOffice als den führenden CRM (Customer Relationship Management)-Anbieter für Immobilienprofis in Europa und die Ankündigung dieser Kooperation als seine bisher wichtigste. OnOffice hat seinen Hauptsitz in der deutschen Stadt Aachen und unterhält Niederlassungen in Baar ZG, London, Zagreb, Ljubljana, Wien, Turin und Barcelona.

    Die Kooperation der beiden Unternehmen bezieht sich auf die nahtlose Integration der digitalen Auktionsplattform von Residenture in das CRM von onOffice. Dies ermögliche es Maklerinnen und Maklern, „Immobilien mühelos zu vermarkten, mehr Kaufinteressenten anzuziehen und schneller zu verkaufen – und das alles, ohne ein neues Tool erlernen zu müssen“.

    Dabei würden Eigentümerinnen und Eigentümer von Immobilien durch die Mindestpreisfunktion abgesichert. Der transparente Auktionsprozess ermögliche es ihnen, die Gebote in Echtzeit zu verfolgen. Gleichzeitig führe der Wettbewerbscharakter der Auktionen oft zu höheren Endverkaufspreisen.

    Von dieser Transparenz sollen auch Käuferinnen und Käufer profitieren. Die digitale Plattform mache die Teilnahme einfach, sicher und von überall aus zugänglich.

    Zudem teilt Residenture mit, mittels einer kürzlich getätigten sechsstelligen Investition im Rücken in ganz Deutschland und in weitere EU-Länder expandieren, um den Immobilienmarkt sowohl für Kaufende als auch für Verkaufende „auf dem gesamten Kontinent zu verändern“.

  • Boost My Startup Challenge 2024

    Boost My Startup Challenge 2024

    Das in Bern ansässige ClimateTech-Unternehmen Neustark konnte die diesjährige Boost My Startup Challenge für sich entscheiden. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, setzte sich Neustark in dem vom Beraterunternehmen WSP aus Luzern und der Zürcher Grossbank UBS organisierten Wettbewerb gegen fünf weitere Mitbewerber durchsetzen. Das Berner Unternehmen, eine Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), wurde von den Juroren für seine Technologie der Mineralisierung von CO2 gewürdigt. Mit dem Verfahren wird nach Unternehmensangaben Kohlendioxid in Kalkstein umgewandelt, der an den Poren und der Oberfläche von Betongranulat gebunden wird. Das derart karbonatisierte Granulat kann im Anschluss im Strassenbau oder für die Produktion von Recyclingbeton eingesetzt werden. Wie Neustark prognostiziert, will das Unternehmen bis 2030 insgesamt 1 Million Tonnen Kohlendioxid aus der Luft speichern und lagern.

    Mit der jetzt gewonnenen Challenge erhält das Berner Unternehmen Zugang zu den Teams, Büros und dem Kundennetzwerk von WSP sowie Unterstützung durch die Wachstumsberatung UBS Growth Advisory. Darüber hinaus kann das Unternehmen von Finanzmitteln profitieren, entweder durch die Wachstumsberatung von UBS oder durch WSP.

  • Solarstrom: Erste Anlage des zweiten Projekts in Betrieb

    Solarstrom: Erste Anlage des zweiten Projekts in Betrieb

    Die Zaugg Schlieren AG hat Mitte Oktober das erste Drittel ihrer zweiten Solaranlage in Schlieren in Betrieb genommen. Die dazugehörige Baubewilligung war erst Ende Februar beantragt worden, informiert die Schlieremer Spezialistin für Verpackung und Logistik in einem Beitrag auf LinkedIn. Die installierte Leistung wird dort mit 98,28 Kilowatt Peak angegeben. Damit können jährlich rund 95 Megawattstunden Solarstrom produziert werden.

    Im Jahr 2026 will Zaugg Schlieren Solaranlagen mit einer Leistung von insgesamt 271,47 Kilowatt Peak installiert haben. Damit können jährlich rund 263 Megawattstunden Solarstrom erzeugt werden. Das Unternehmen ist 1977 von Werner Zaugg auf dem Areal des kurz zuvor stillgelegten Gaswerks in Schlieren gegründet worden. Seit 2011 ist der eigenen Angaben zufolge erste professionelle Schweizer Transportverpacker und Kistenfabrikant auch in China mit einem Standort vertreten.

  • Automatisiertes Portfoliobewertungstool revolutioniert Immobilienanalyse

    Automatisiertes Portfoliobewertungstool revolutioniert Immobilienanalyse

    Die neue Version des SSREI-Portfoliobewertungstools zeichnet sich durch erhebliche Automatisierungen aus, die den Bewertungsprozess vereinfachen und beschleunigen. Durch die Partnerschaft mit SFGM können Gebäude- und Standortdaten direkt über die EGID-Nummer abgerufen werden, was die manuelle Eingabe auf ein Minimum reduziert. Eigentümer erhalten so wichtige Informationen zu Denkmalschutz, Altlasten, Lärmbelastung, Radonrisiken sowie zur Energieversorgung und Anbindung an den öffentlichen Verkehr.

    Automatisierte Indikatorenbewertung auf Basis von Stammdaten
    Das optimierte Bewertungstool ermöglicht die automatisierte Bewertung von 23 der 36 Nachhaltigkeitsindikatoren. Die Kombination aus öffentlich verfügbaren Informationen und gebäudespezifischen Daten ermöglicht eine präzise Einschätzung des Potenzials. So können Informationen wie Baujahr und Sanierungsdatum zur Ableitung der Gebäudehülle und Lärmschutzwerte herangezogen werden – unterstützt durch die entsprechenden SIA-Normen.

    Weitere Optimierungen und Schnittstellenanbindung
    Neu entwickelte Hilfstools helfen bei der Ermittlung der Nutzungsdichte und Ausnützung, basierend auf statistischen Daten und ermöglichen eine fundierte Entscheidungsbasis. Zudem bietet das Tool Schnittstellen zu externen Asset- und Portfoliomanagementsystemen, was die Integration in bestehende Prozesse erleichtert und die Datenanalyse und -bewertung noch effizienter gestaltet.

    Das Portfoliobewertungstool bietet Immobilieneigentümern eine wertvolle Grundlage für die nachhaltige Entwicklung ihrer Bestände und leistet einen wichtigen Beitrag zur Werthaltigkeit und regulatorischen Absicherung. Es unterstützt Investoren dabei, ihre Immobilienportfolios zukunftssicher zu gestalten und den Anforderungen an nachhaltige Transformation gerecht zu werden.

  • Mitarbeiter- und Personalgespräch – bereiten Sie sich jetzt optimal als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin vor!

    Mitarbeiter- und Personalgespräch – bereiten Sie sich jetzt optimal als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin vor!

    Bei der Vorbereitung auf ein Mitarbeitergespräch ist es deshalb umso wichtiger, dass Sie sich ausführlich über mögliche Themen der Besprechung auseinandersetzen und Zielsetzungen in Bezug auf den Gesprächsverlauf und -ausgang formulieren.

    Ein wichtiger Bestandteil des Feedbackgesprächs besteht darin, Kompetenzen Ihrer Mitarbeiter zu evaluieren sowie potenzielle Entwicklungsfelder zu registrieren. Überlegen Sie sich, wo Sie die Stärken Ihrer Mitarbeiter bei der Arbeit verorten und führen Sie auf, in welchen Aufgabengebieten sie sich verbessern können. Im Anschluss des Gesprächs kann unter anderem eine Aus- und Weiterbildung als Zielvereinbarung folgen. Damit Sie sich zu diesem Punkt optimal vorbereiten können, hilft Ihnen die soeben erschienene Broschüre «Aus- und Weiterbildung 2025» des SVIT Zürich, welche in diesem Newsletter zum Download bereitsteht.

    Haben Sie gewusst, dass wir Ihnen zu allen angebotenen Lehrgängen des SVIT Zürich aus kostenlose «Schnupperlektionen» anbieten? Egal ob in hybrider Form oder vor Ort in Zürich Oerlikon in Präsenz.

    Für weitere Informationen steht Ihnen das Team des SVIT Zürich gerne zur Verfügung.

  • Massgeschneiderte Verfahren unterstützen Brückensanierung in Chur

    Massgeschneiderte Verfahren unterstützen Brückensanierung in Chur

    Die ARGE AS Chur Süd, bestehend aus METTLER PRADER AG und Cellere Bau AG, hat STRABAG im Rahmen der Sanierung der Unterführung Sommerau in Chur mit dem Austausch der Brückenrandträger beauftragt. Die Abteilung Holzbau des Schlieremer Bauunternehmens sollte ein massgeschneidertes Verfahren für die Schalung entwickeln, erläutert STRABAG in einer entsprechenden Mitteilung. „Mit unserer Erfahrung fanden wir die passende Lösung“, wird Dominic Graf, Bauführer Holzbau bei der STRABAG AG, dort zitiert.

    Konkret wurden die Arbeiten durch die knappen Platzverhältnisse erschwert, die unter anderem keine herkömmliche Unterkonstruktion für die Schalung erlaubte. Das Holzbau-Team von STRABAG löste dieses Probleme durch eine Verstärkung der Schalhautplatten mit Flachstahl. In die Zwischenräume wurden Feuerwehrschläuche eingebracht. Die mit Druckluft gefüllten Schläuche halten die Platten während des Betonierens stabil in Position.

    Erste Brückenränder seien inzwischen zur vollen Zufriedenheit der Baumeister vor Ort fertiggestellt worden, heisst es in der Mitteilung. Die weiteren Bauabschnitte werden mit Hilfe der laut STRABAG technisch anspruchsvollen, aber für die Gelegenheit optimal geeigneten Lösung derzeit planmässig umgesetzt.

  • Erweiterung der Büro Schoch im Raum Zürich

    Erweiterung der Büro Schoch im Raum Zürich

    Die Büro Schoch Werkhaus AG hat Anfang Oktober Mohn Bürokultur übernommen. Das auf Büroeinrichtung spezialisierte Zürcher Unternehmen wird künftig als Zweistelle der Büro Schoch Werkhaus AG in Winterthur agieren. Die Übernahme erfolgt im Rahmen der Wachstumsstrategie der Firma für den Wirtschaftsraum Zürich, informiert die Spezialistin für Arbeitswelten in einer entsprechenden Mitteilung. Über den Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht.

    Die Marke Mohn Bürokultur soll auch unter dem Dach der Büro Schoch Werkhaus AG erhalten bleiben. Auch die Geschäftsführung werde weiterhin in den Händen von Markus Mohn liegen, heisst es in der Mitteilung. Der Zusammenschluss wird das Angebot der Büro Schoch Werkhaus AG bei der Gestaltung von Arbeitswelten vergrössern.

  • Dormakaba erhält vier Winner bei den Iconic Awards 2024

    Dormakaba erhält vier Winner bei den Iconic Awards 2024

    Dormakaba fährt von der Preisverleihung der Iconic Awards 2024: Innovative Architecture in München mit vier Auszeichnungen nach Hause. Das Schliesstechnikunternehmen aus Rümlang überzeugte in drei Kategorien mit insgesamt vier Lösungen für Zutrittskontrolle, Zugang und Zeiterfassung, erläutert dormakaba in einer Mitteilung. Konkret wurden die neue Terminalgeneration für Zeiterfassung und die neue, digitale Hochsicherheitstresorschlossserie Axessor APEXX IP in der Kategorie Product-Building Technologies, das automatische Türsystem MotionIQ in der Kategorie Energy Solutions und die cloud-basierte Zutrittslösung skyra in der Kategorie Product Special mit je einem Winner ausgezeichnet.

    „Diese Auszeichnungen stärken unseren Ruf als designorientiertes Unternehmen und sind ein Zeichen der Anerkennung für kreative Produktentwicklung und Innovation“, wird Torsten Stolte, der Geschäftsführer der dormakaba Deutschland GmbH, in der Mitteilung zitiert. „Auch motivieren sie unsere Mitarbeitenden, weiterhin Produkte von höchster Qualität zu entwickeln.“ Die Preise nahmen in München Alfred Aschmann, Deputy Vice President Product Management, und Bernhard Heitz, Strategic Product Design bei dormakaba, entgegen.

  • Peter Baumgartner neuer VR Präsident der Admicasa

    Peter Baumgartner neuer VR Präsident der Admicasa

    Die Admicasa Fondsleitung AG gab am 17. Oktober 2024 die Ernennung von Peter Baumgartner zum neuen Verwaltungsratspräsidenten bekannt. Baumgartner bringt jahrelange Erfahrung aus der internationalen Wirtschaft mit und verfügt über ein weitreichendes Netzwerk in verschiedenen Branchen. Zuvor war er als CEO von Etihad Airways tätig und führte dort wichtige strategische Initiativen durch. Baumgartners Berufung erfolgt als Nachfolger von Beat Langenbach, der das Amt bisher innehatte.

    Erfahrung und Weitblick für die Zukunft
    Peter Baumgartner blickt auf eine eindrucksvolle Karriere in der Luftfahrt zurück, darunter leitende Positionen bei Swissair, Swiss und Etihad Airways. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz gründete er die Unternehmensberatung Bluearbre Ltd., durch die er weiterhin aktiv in der Beratungs- und Investitionsszene tätig ist. Seine internationalen Mandate in verschiedenen Branchen, darunter auch die Immobilienbranche, machen ihn zur idealen Besetzung für die Admicasa Fondsleitung AG.

    Admicasa auf Wachstumskurs
    Die Admicasa Fondsleitung AG, gegründet im Herbst 2023, hat mit dem Admicasa Real Estate Fund bereits ihren ersten Immobilienfonds erfolgreich lanciert. Der Fonds konzentriert sich auf Investitionen in erstklassige Lagen in der Agglomeration und verfolgt das Ziel, Aufwertungspotenziale zu nutzen und attraktive Renditen zu generieren. Mit Baumgartner als neuen Verwaltungsratspräsidenten plant die Admicasa Fondsleitung, ihre Innovationskraft weiter auszubauen und neue Strategien zur Wertschöpfung im Immobiliensektor zu implementieren.

    Ein visionärer Führungsstil
    Peter Baumgartner betonte in seiner ersten Stellungnahme, dass er sich auf die Zusammenarbeit im erfahrenen Verwaltungsrat der Admicasa freue. «Der innovative Ansatz der Admicasa-Gruppe passt zu meiner Überzeugung von nachhaltiger wirtschaftlicher Wertschöpfung. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam neue Perspektiven für das Fondsmanagement erschliessen und langfristigen Erfolg sichern werden», so Baumgartner.

  • Schweizer Baustoffproduzent expandiert in den USA mit Übernahme im Dämmstoffbereich

    Schweizer Baustoffproduzent expandiert in den USA mit Übernahme im Dämmstoffbereich

    Holcim weitet sein Engagement in den Vereinigten Staaten aus. Der Baustoffproduzent mit Hauptsitz in Zug hat laut einer Medienmitteilung eine Vereinbarung zur Übernahme von OX Engineered Products unterzeichnet. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Northville im amerikanischen Bundesstaat Michigan sei ein in den USA führender Anbieter von fortschrittlichen Dämmsystemen für Wohn- und Gewerbeanwendungen, mit einem Nettoumsatz von 136 Millionen Dollar im Jahr 2024, heisst es weiter. Die Transaktion stehe unter dem Vorbehalt der in den USA üblichen Bedingungen und der behördlichen Freigabe.

    «OX Engineered Products ist die ideale Ergänzung für das Geschäft von Holcim in Nordamerika mit seinem komplementären Angebot an proprietären Technologien und vertrauenswürdigen Marken», wird Holcim-CEO Miljan Gutovic zitiert. «Die Premium-Lösungen ermöglichen es uns, unseren Kunden in Nordamerika die gesamte Palette an Gebäudehüllensystemen anzubieten, von Wohngebäuden bis hin zu gewerblichen Anwendungen.» Die proprietären Technologien reichen von Hausumhüllungen und strukturellen Ummantelungen bis hin zu integrierten Dämmlösungen. In seinen Produktionsstätten im Mittleren Westen und Südosten der USA beschäftigt OX Engineered Products 210 Mitarbeitende.

    Mit dieser Akquisition setze Holcim den Ausbau des Geschäftsbereichs Solutions & Products in die attraktivsten Bausegmente fort, von Dächern und Isolierungen bis hin zu Reparatur und Sanierung, heisst es in der Firmenmitteilung.

  • Sika fokussiert Innovationsstrategie auf Nachhaltigkeit

    Sika fokussiert Innovationsstrategie auf Nachhaltigkeit

    Sika hat am Capital Markets Day am 3. Oktober in Zürich die Pläne des Unternehmens für zukünftiges Wachstum erläutert. Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft sind dabei von hoher Bedeutung. Darauf wies bereits das Motto des Capital Markets Day hin. Es lautete Wachstum erschliessen – Langlebigkeit und Kreislaufwirtschaft im Bau und in der Industrie.

    Nach Ansicht der weltweit aktiven Gruppe der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie verändern gestiegene Anforderungen hinsichtlich Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft die gesamte Baubranche. „Der Klimawandel und die zunehmende Ressourcenknappheit sind Megatrends, die nachhaltige, langlebige Lösungen im Bau erfordern“, wird Thomas Hasler, Vorsitzender der Konzernleitung von Sika, in einer Mitteilung zum Capital Markets Day zitiert. Langlebigkeit bringe sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungsprojekten ökologische und ökonomische Vorteile. „Diese positiven Aspekte können durch den Einsatz von Recycling-Materialien noch verstärkt werden“, meint Hasler. Sika richte die eigene Innovationsstrategie daher „konsequent auf diese Trends aus“. Zudem verfüge die Gruppe „über ein umfassendes Portfolio an Technologien, die Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit vereinen“.

  • Gemeinsam für eine attraktive Bewirtschaftung

    Gemeinsam für eine attraktive Bewirtschaftung

    Böse Zungen (und langjährige Marktbeobachter) behaupten, dass das Immobilienbusiness in der Schweiz läuft, in guten wie in schlechten Zeiten und ohne viel Zutun der Immobilienbrache. Das Beispiel Bewirtschaftung zeigt allerdings, dass nicht immer alles gut läuft. Der beliebte Sündenbock von Mietern und Medien muss den Kopf hinhalten, wenn der Referenzzins steigt und zinsbedingte Mietpreisreduktionen rückgängig gemacht werden. Oder wenn Nebenkosten steigen, weil Energiekosten explodieren. Oder wenn Zoff unter Nachbarn eskaliert, weil die Grillsaison anfängt. Oder wenn Mieten steigen, weil das Angebot nicht mit der Nachfrage mithält.

    Bewirtschafter – genauer bzw. mehrheitlich: Bewirtschafterinnen – haben eine spannende und anspruchsvolle Aufgabe: sie müssen zwei sehr unterschiedliche Kategorien von Kunden zufriedenstellen: ihre Auftraggeber, in der Regel Privateigentümer und Vermögensverwalter, für die sie Liegenschaftsbestände unterhalten und Liegenschaftserträge optimieren sollen, und ihre Mieter, die erwarten, dass ihre Anliegen unbürokratisch erfüllt, Mängel und Schäden rasch behoben, nervige Nachbarn erzogen und Nebenkosten minimiert werden.

    Die anspruchsvolle Aufgabe wird zur Belastung, wenn Auftraggeber immer mehr Leistungen für immer weniger Geld fordern, um ihre Renditen zu stützen, und wenn Mieter immer höhere Ansprüche stellen, weil sie davon ausgehen, dass steigende Wohnkosten mit einem höheren Service-Level einhergehen und «nein» keine Antwort ist.

    Die Belastung hat Konsequenzen. Wir haben im Auftrag des SVIT Zürich zwischen Oktober 2023 und Januar 2024 eine Online-Befragung unter aktiven und ehemaligen Bewirtschaftern durchgeführt, um herauszufinden, wie Aktive den Beruf einschätzen, wohin es die Ehemaligen verschlagen hat und unter welchen Bedingungen sie in die Bewirtschaftung zurückkehren würden.

    Die Antworten sind ernüchternd. Obwohl sich 80% der aktiven Bewirtschafterinnen mit ihrer Arbeit identifizieren, spielt eine Mehrheit mit dem Gedanken, den Job zu wechseln (Bild 1). Besonders bedenklich ist dabei, dass sich zwei Drittel der «Seniors» überlegen, ob sie der Bewirtschaftung den Rücken kehren sollen, und dass sich jede neunte Teamleiterin im vergangenen halben Jahr auf eine Stelle ausserhalb der Bewirtschaftung beworben hat. Die Branche riskiert, ihre erfahrensten Leistungsträgerinnen zu verlieren.

    Wir glauben nicht, dass sich die Immobilienwirtschaft den Verlust von erfahrenen Bewirtschafterinnen leisten kann. Eigentümer und Vermögensverwalter beklagen sich schon heute, dass mit jeder Fluktuation Wissen verloren geht und Aufgaben liegenbleiben. Der Versuch, die Kontinuität in der Bewirtschaftung mit Asset Managern sicherzustellen, die früher selbst in der Bewirtschaftung gearbeitet haben, ist nachvollziehbar – aber kontraproduktiv. Unscharfe Rollen- und Aufgabenteilungen führen fast immer zu Friktionen, das Mikromanagement trägt dazu bei, dass Bewirtschafterinnen sich andere Aufgabenbereiche suchen.

    Auch Mieter haben viel zu verlieren. Schon heute wird moniert, dass es immer schwieriger wird, hinter Apps und Webformularen persönliche Ansprechpartner zu finden, und dass personelle Wechsel dazu führen, dass Anliegen versanden. Selbst der Mieterverband, der Bewirtschafterinnen gerne als «Abzocker» portraitiert und Mieter dazu auffordert, Mietzinserhöhungen und Nebenkostenabrechnungen «lieber einmal zu viel» anzufechten, sollte eigentlich wissen, dass das Mieterland Schweiz ohne sachkundige Bewirtschafterinnen nicht funktioniert.

    So schwierig es manchmal scheinen mag: es ist möglich, die Bewirtschaftung wieder attraktiver zu machen. Wir glauben, dass Liegenschaftsverwaltungen, Auftraggeber und Branchenverbände mit einem konzertierten Effort viel bewegen können.

    Liegenschaftsverwaltungen können mehr machen, um Bewirtschafterinnen im Tagesgeschäft und im Umgang mit grossen Portfolios zu entlasten. In vielen Verwaltungen könnten Arbeitsprozesse formalisiert, vereinfacht, standardisiert und sauber digitalisiert werden. Digitalisierungszombies könnten schneller entsorgt und Führungsdefizite aktiver adressiert werden. Offerierte Leistungen könnten oft klarer definiert werden, um Erwartungen zu managen und Konflikte zu vermeiden; wenn Konflikte eskalieren, könnten Bewirtschafterinnen oft besser vor Anfeindungen geschützt werden.

    Auftraggeber könnten sich vermehrt darauf besinnen, dass Qualität einen Preis hat, und dass auch Liegenschaftsverwaltungen keine Patentrezepte haben, um mit den oft schwer greifbaren – und manchmal trügerischen – Digitalisierungsdividenden Betriebskosten zu senken. Tatsache ist, dass die Bewirtschaftung anspruchsvoller und aufwändiger geworden ist, und dass der Erhalt und die Erneuerung des Gebäudeparks mehr Köpfe und Kompetenzen brauchen. Kontrolle ist in diesem Kontext zweifellos nötig, aber es braucht auch eine konstruktive Kooperation. Investitionen in Asset Mikromanager bringen wenig, wenn der Bewirtschaftung dadurch zusätzliche Aufwände entstehen und nötige Ressourcen entzogen werden.

    Schliesslich können Dienstleister und Branchenverbände das Aus- und Weiterbildungsangebot ausbauen, um Bewirtschafterinnen besser auf veränderte Aufgaben und Arbeitsweisen vorzubereiten.

    Der klassische Ausbildungsweg vom Sachbearbeiter zum Bewirtschafter geht davon aus, dass Bewirtschafterinnen alles können, was zum Werterhalt und der Ertragsoptimierung des Gebäudebestands beitragen könnte, von der Übergabe von Mietobjekten über die Liegenschaftsbuchhaltung zur Ausarbeitung von Unterhaltsstrategien und der Begleitung von Mieterausbauten und Sanierungen, und dass drei Jahre Berufserfahrung und ein Fachausweis reichen, um ein Bewirtschaftungsteam zu führen.

    Die Immobilienwirtschaft braucht neben klassischen Allroundern auch Spezialisten, die wissen, wie die Energie- und Emissionsintensität von Bestandsliegenschaften mit vertretbarem Aufwand reduziert werden kann, wie Nachverdichtungsprojekte ohne viel Nebengeräusche umgesetzt werden können oder wie Shopping-Center belebt werden können. Dazu braucht es Aus- und Weiterbildungspfade, die Quer- und Wiedereinsteigern die Möglichkeit geben, ihre Stärken auszuspielen, ohne dass sie das gesamte Bewirtschaftungswissen internalisieren müssen. Und es braucht das Bewusstsein, dass die Wertschöpfung im Bestand immer öfter einen Team-Effort erfordert, an dem neben klassischen Bewirtschafterinnen auch andere Fachexperten einen wesentlichen Beitrag leisten.

    Die Akteure der Immobilienwirtschaft haben es in der Hand, diesen Beitrag angemessen zu honorieren.

  • Standortförderung Limmatstadt hat drei neue Members

    Standortförderung Limmatstadt hat drei neue Members

    Die Standortförderung Limmatstadt AG begrüsst drei neue Members. Laut einer Mitteilung ist neu dabei die SEQUOIA Legal & Advisory GmbH mit Sitz in Birmensdorf ZH. Sequoia bietet Unternehmen eine externe Rechtsabteilung zum monatlichen Fixpreis an. Kunden erhalten laufende rechtliche Unterstützung, die den Verantwortlichen den Rücken freihält, um sich auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. „Als alteingesessener Weininger und Mitglied der Limmatstadt ist es mir ein Anliegen, die KMU im Limmattal in allen Lebenslagen pragmatisch und lösungsorientiert im Bereich des Wirtschaftsrechts und der Prozessführung zu unterstützen“, wird David W. Frei zitiert, Managing Partner bei SEQUOIA.

    Das Hotel harrys home Zürich-Limmattal in Spreitenbach AG ist nur wenige Meter vom Einkaufszentrum Shoppi Tivoli entfernt. Vom Hotel aus sind der Flughafen und die Stadt Zürich in weniger als 20 Minuten mit der Limmattalbahn aus zu erreichen. „Als Teil der Limmatstadt-Community ist es unser Ziel, Reisenden und Einheimischen einen modernen und komfortablen Rückzugsort zu bieten. Im harry’s home Zürich-Limmattal verbinden wir authentische, familiäre Gastfreundschaft mit massgeschneiderten Übernachtungserlebnissen und Wohlfühlambiente“, wird Operations Manager Florian Schrempel zitiert.

    Die Acasa Immobilien GmbH in Neuenhof AG ist ein Immobilienunternehmen mit rund 700 Objekten im Grossraum Aargau und Zürich, welches sich auf die Vermittlung, den Verkauf sowie die Verwaltung von Liegenschaften spezialisiert hat. „Die Acasa Immobilien GmbH ist ein junges Start-up, welches sich zur Aufgabe gemacht hat, einen frischen Wind in die Immobilienbranche zu bringen. Als Teil der Limmatstadt-Community ergeben sich neue Kanäle für spannende Zusammenarbeiten“, wird Geschäftsführer Shpejtim Fazlija zitiert.

  • Fokus auf smarte und nachhaltige Gebäude

    Fokus auf smarte und nachhaltige Gebäude

    Susanne Seitz ist laut einer Mitteilung die erste Chefin des Geschäftsbereichs Buildings von Siemens Smart Infrastructure. Bisher war sie als Head Sales and Marketing von Siemens Smart Infrastructure unter anderem für die digitale Transformation des Vertriebs und des Marketings auf globaler Ebene zuständig. Davor war sie Mitglied des Group Executive Management von Landis + Gyr. Die Schweizerin hat Umwelttechnik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich studiert und einen Executive MBA an der Universität St.Gallen erworben.

    Der Geschäftsbereich Buildings bündelt seit dem 1. Oktober alle gebäuderelevanten Bereiche von Siemens. Er verfügt über fast 30‘000 Mitarbeitende weltweit und arbeitet mit einem Ökosystem von Partnern in 60 Ländern zusammen. „Gebäude verursachen mehr als 40 Prozent der jährlichen globalen CO2-Emissionen weltweit und wir haben die Verantwortung, deren Dekarbonisierung voranzutreiben“, wird Matthias Rebellius, Vorstandsmitglied und CEO von Smart Infrastructure, in der Mitteilung zitiert. „Intelligentere Gebäude schaffen Mehrwert für Eigentümer, Nutzer, Betreiber und die gesamte Umwelt.“

    Der neue Geschäftsbereich soll die Führungsposition von Siemens auf dem Gebäudemarkt weiter ausbauen. „Mit innovativer Technologie können wir die Transformation hin zu intelligenteren, selbstständigeren und autonomeren Gebäuden beschleunigen, indem wir die Vorteile von Künstlicher Intelligenz, IT/OT-Konvergenz sowie digitalen Services nutzen“, wird Susanne Seitz zitiert.

    Siemens Smart Infrastructure hat seinen Sitz in Zug.

  • Umzug und Fortführung von Dienstleistungen

    Umzug und Fortführung von Dienstleistungen

    Cilander verkauft seine Liegenschaften in Herisau. Nachdem der östliche Teil des Areals bereits an die Rico Sicherheitstechnik AG ging, wird der westliche Teil nun von der Herold Taxi AG übernommen, informiert Cilander in einer Mitteilung. Das Textilunternehmen hatte nach der Übernahme von strategischen Vermögenswerten durch die Chargeurs-Gruppe im Juli die Produktion in Herisau eingestellt. Unter dem Dach von Chargeurs wird die neu entstandene SENFA-CILANDER Switzerland AG mit Hauptsitz in Herisau Teile der Geschäfte fortführen und insbesondere die Produktion in Lützelflüh BE aufrechterhalten.

    Die derzeit in St.Gallen ansässige Herold Taxi AG zieht in den neu erworbenen Standort um. „Wir sind froh, nach langer Suche einen Standort gefunden zu haben, der unser Wachstum zum Nutzen unserer privaten und öffentlichen Kunden unterstützt“, wird Geschäftsführer Samuel Holenstein in der Mitteilung zitiert. „Wir freuen uns darauf, unsere Geschichte in Herisau weiterzuschreiben und für die Kundschaft da zu sein.“ Die Dienstleistungen in St.Gallen sollen aber weiterhin rund um die Uhr angeboten werden.

  • Innovationspreis 2024 geht an Unternehmen aus Schachen mit ultrahochfestem Baustoff

    Innovationspreis 2024 geht an Unternehmen aus Schachen mit ultrahochfestem Baustoff

    Die Mauderli AG hat den IHZ-Innovationspreis 2024 gewonnen, informiert die Industrie- und Handelskammer Zentralschweiz in einer Mitteilung. Sie zeichnet mit dem Preis jährlich die aussergewöhnliche Leistung eines Unternehmens aus den Kantonen Luzern, Uri, Schwyz, Obwalden und Nidwalden aus. Die in Schachen ansässige Mauderli AG wird für ihren ultrahochfesten Faserverbundbaustoff zeroUltraone ausgezeichnet.

    Mauderli hat den ultrahochfesten Faserverbundbaustoff (UHFB) in Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) und der Holcim Schweiz AG entwickelt. Mit zeroUltraone lassen sich Bauelemente vorfabrizieren. Gegenüber der Anfertigung aus Ortbeton zeichnen sich die vorgefertigten Bauteile aus zeroUltraone durch dünnere Wandstärken aus. Nach Ablauf der Nutzungsdauer lässt sich zeroUltraone im normalen Betonkreislauf wiederverwerten.

    Mauderli wird für Entschlossenheit und unternehmerische Weitsicht geehrt, heisst es in der Mitteilung. Innerhalb von nur vier Wochen habe das Unternehmen eine neue Betonmischanlage und Produktionsstätte für die UHFB-Bauteile in Schachen eingerichtet und ein Team aufgebaut. „Die Mauderli AG ist für mich eine moderne Daniel Düsentrieb-Fabrik“, wird Hans Wicki, Jury-Präsident und Nidwaldner Ständerat (FDP), dort zitiert. „Christoph Mauderli führte diese Innovation mit Entschlossenheit und Konsequenz zum Erfolg.“

    Über den Anerkennungspreis im diesjährigen Wettbewerb kann sich die Bächli AG aus Kriens LU freuen. Sie wird für ihre hocheffizienten und geräuscharmen Transformationen der Baureihe Smart-E-Power ausgezeichnet. Die Preisverleihung findet am 27. November statt.

  • Stärkung der Präsenz in der Bauindustrie durch Akquisition in Slowenien

    Stärkung der Präsenz in der Bauindustrie durch Akquisition in Slowenien

    SFS hat mit Wirkung zum 1. Oktober den Vertriebspartner in der Bauindustrie EPRO D.O.O. aus Ljubljana übernommen, informiert der weltweit aktive Hersteller von Werkzeugen, Präzisionskomponenten, Baugruppen und Befestigungssystemen aus der St.GallenBodenseeArea in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht. EPRO vertreibt Verbindungselemente, Befestiger, Absturzsicherungssysteme und weitere Produkte für Flachdächer, industriellen Leichtbau und Fassadenelemente in Slowenien, Kroatien und dem erweiterten adriatischen Raum.

    Die Akquisition soll regionale Präsenz und Marktposition der SFS-Gruppe in der Region stärken. EPRO wird ihre Aktivitäten auch unter dem Dach von SFS „unverändert mit allen Mitarbeitenden“ weiterführen, heisst es in der Mitteilung. Die Gruppe mit Hauptsitz in Heerbrugg verfügt über rund 140 Vertriebs- und Produktionsstandorte in 35 Ländern Nordamerikas, Europas und Asiens.

  • Modernisierte Lounge am Flughafen St.Gallen-Altenrhein eröffnet

    Modernisierte Lounge am Flughafen St.Gallen-Altenrhein eröffnet

    Die People’s Passagier und Crew Lounge am Flughafen St.Gallen-Altenrhein ist laut einer Mitteilung der Betreiberfirma People’s Air Group umfassend erneuert worden. Im Fokus stand, die Räumlichkeit frischer und moderner wirken zu lassen und den Qualitätsstandard substanziell zu steigern, heisst es weiter. Gemeinsam mit dem Innenarchitekturbüro Jürgen Krämer aus Lustenau im österreichischen Vorarlberg sei ein neues Designkonzept entwickelt worden. Die Arbeiten wurden in drei Wochen abgeschlossen.

    Neu gestaltet wurde die gesamte Ausstattung von der Farbwahl über die Einrichtung und Möblierung bis hin zur Technik, heisst es in der Mitteilung. So gebe es Sessel und Sofas Verweilen. Daneben wurde eine Arbeitsfläche eingerichtet mit Hochtisch, Barhockern und ausreichend Steckdosen. Sie soll Kunden und Gästen ermöglichen, während ihres Aufenthaltes am Flugplatz St.Gallen-Altenrhein produktiv zu arbeiten.

    Der Zugang in die People’s Lounge ist in den Tarifen People’s und Full Flex enthalten oder kann direkt beim Check-in erworben werden. Eine grosse Auswahl an kalten und heissen Getränken stehe kostenlos zur Verfügung, ergänzt durch verschiedene Snacks, so die Mitteilung.

    Von St.Gallen-Altenrhein gibt es eine Direktverbindung nach Wien sowie Flüge zu mehr als einem Dutzend Ferienzielen im Mittelmeerraum.

  • Kantonsspital: Neuer Markenauftritt im Zeichen der Healing Architecture

    Kantonsspital: Neuer Markenauftritt im Zeichen der Healing Architecture

    Das Kantonsspital Baden (KSB) bezieht Anfang 2025 seinen Neubau. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist das Konzept des Spitals in seiner horizontalen Bauweise auf das Prinzip der sogenannten Healing Architecture aufgebaut. Diesem Konzept folgend hat die Spitalleitung den Werbe- und Markenexperten Frank Bodin beauftragt, einen neuen Markenauftritt für das KSB zu gestalten.

    Im neuen Logo ist das blaue KSB um eine orangefarbene Underline zwischen S und B ergänzt: KS_B. Gemeinsam mit der ebenfalls in orange gehaltenen ergänzenden Unterzeile „Ort der Gesundheit“ soll das neue Logo positives, auf Heilung gerichtetes Denken versinnbildlichen. Die Underline kann sowohl digital als auch analog genutzt werden, so zum Beispiel animiert werden und sich in eine Herzfrequenz verwandeln. Ein überdimensionales Logo am Spitaleingang eigne sich als Ort für Selfies, heisst es in der Mitteilung.

    „Das neue Logo hat uns durch seine Schlichtheit überzeugt. Es kommt nicht zuletzt auch im digitalen Bereich sehr gut zur Geltung“, wird Adrian Schmitter, CEO des KSB, in der Mitteilung zitiert. „Mit der Farbe Orange als Ergänzung zum Blau verfügt unser Markenauftritt nun über einen Farbtupfer, der uns unverwechselbar macht.“

  • Standortförderung mit neuer Geschäftsführung

    Standortförderung mit neuer Geschäftsführung

    Die Stabübergabe in der Geschäftsführung der Limmatstadt AG ist vollzogen. Stephanie Kiener hat das Amt von der langjährigen Geschäftsführerin Jasmina Ritz übernommen, informiert die Standortförderung in einer Mitteilung. Nach dem Rückzug aus dem operativen Geschäft wird sich Ritz weiterhin als Vizepräsidentin des Verwaltungsrats in der Limmatstadt AG engagieren.

    Zu den neuen Aufgaben von Kiener gehört die Leitung des Prozesses, mit dem die Standortförderung ihre künftige Stossrichtung präzisieren will. Dazu sind ab November gemeinsame Seminare mit Vertretenden aus dem Verwaltungsrat und der Geschäftsleitung sowie den Mitgliedsgemeinden und dem Wirtschafts-Begleitgremium geplant. Sie sollen durch externe Begleitung unterstützt werden. „Es freut mich, euch über die Resultate und die Strategie für die folgenden Jahre nach abgeschlossenem Prozess zu informieren“, wird Kiener dazu in der Mitteilung zitiert.

    In den vergangenen Monaten habe die Standortförderung erfolgversprechende Voraussetzungen für die Zukunft geschaffen, informiert die Limmatstadt AG. So wollen sich die Mitgliedsgemeinden in Zukunft finanziell stärker engagieren. Dabei planen die Mitgliedsgemeinden der Zürcher Planungsgruppe Limmattal eine Beitragserhöhung per 2025. Die vier Aargauer Mitgliedsgemeinden wollen 2026 nachziehen und haben für das kommende Jahr einen Projektbeitrag gesprochen.

    Zudem konnte die Zahl der Members mit jährlichen Beiträgen gesteigert werden. Dies dient der Zielsetzung, die Finanzierung mittelfristig zu gleichen Teilen aus der Wirtschaft und der öffentlichen Hand sicherzustellen. Die Akquise neuer Members wird fortgesetzt.

  • Neue Ära und spannende Finalisten Real Estate Award 2024

    Neue Ära und spannende Finalisten Real Estate Award 2024

    Die Veranstaltung wird in diesem Jahr von zahlreichen Neuerungen geprägt. Neben dem etablierten Gala-Dinner und der Ehrung der Sieger in den verschiedenen Kategorien dürfen sich die Gäste auf spannende Reden und Unterhaltung freuen. Die Gastrednerin Patrizia Laeri, eine Expertin für Finanzen und Diversität, wird Einblicke in aktuelle Trends geben. Zudem wird Ständerat Thierry Burkart in einer Diskussion mit Moderatorin Annina Campell über die Herausforderungen der Immobilienbranche sprechen.

    Der Real Estate Award 2024 bietet nicht nur eine Bühne für innovative Projekte, sondern ermöglicht es den Teilnehmenden, ihr Netzwerk zu erweitern und sich mit Entscheidungsträgern der Branche auszutauschen. Der Networking-Apéro bietet hierfür den passenden Rahmen, bevor die Gala-Dinner-Verleihung startet. Zudem wird die Immobilien-Persönlichkeit des Jahres gekürt, die eine besondere Rolle in der Branche spielt.

    In den Kategorien Nachhaltigkeit, Digital, Projektentwicklung & Innovation sowie Vermarktung stehen namhafte Unternehmen und Projekte im Finale, die durch ihre Innovationskraft und ihren Beitrag zur Branche beeindrucken. Mara Schlumpf, Geschäftsführerin der Real Estate Award AG, erläutert die Neuausrichtung des Awards.

    Frau Schlumpf, was macht den Real Estate Award 2024 so besonders?
    Mar
    a Schlumpf: „Der Award wurde grundlegend überarbeitet. Wir haben nicht nur das Design erneuert, sondern auch neue Kategorien eingeführt, um den aktuellen Themen der Branche gerecht zu werden. Besonders die Kategorie Nachhaltigkeit steht im Fokus, da sie den Wandel der Branche hin zu umweltfreundlicheren und sozial nachhaltigeren Projekten widerspiegelt.“

    Was dürfen die Gäste von der Veranstaltung erwarten?
    Mara Schlumpf: „Wir bieten unseren Gästen ein umfassendes Programm, das sowohl fachlichen Austausch als auch unterhaltsame Elemente vereint. Neben den Ehrungen der Finalisten haben wir mit unseren Rednern und der musikalischen Begleitung ein abwechslungsreiches Erlebnis geschaffen. Unser Ziel ist es, einen unvergesslichen Abend zu bieten, der die Bedeutung und den Wandel der Immobilienbranche widerspiegelt.“

    Die Veranstaltung setzt neue Maßstäbe in der Geschichte des Real Estate Awards und spiegelt die Entwicklungen und Trends in der Branche wider. Der Real Estate Award 2024 ist nicht nur ein Höhepunkt für die Teilnehmer, sondern ein Event, das die Weichen für die Zukunft der Immobilienbranche stellt.

    Weitere Informationen sowie Tickets für die Veranstaltung finden Sie unter www.realestateaward.ch.

  • Solartechnologie für die Landwirtschaft im Fokus

    Solartechnologie für die Landwirtschaft im Fokus

    Das international tätige Energieunternehmen Eaton und der ebenfalls in Lausanne ansässige Agrivoltaik-Spezialist Insolight haben eine strategische Zusammenarbeit zur optimalen Nutzung von Solarstrom in der Landwirtschaft vereinbart. Wie es in einer Mitteilung heisst, sollen dabei die Erfahrungen von Eaton in einem intelligenten Energiemanagement mit den Solartechnologien von Insolight gekoppelt werden. Insbesondere wird geprüft, ob die Photovoltaikanlagen von Insolight mit den Batteriespeichersystemen (BESS) und der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge von Eaton gekoppelt werden kann. Dabei plant Insolight, bis 2026 mehr als 100 Projekte mit einer Leistungsfähigkeit von 300 Megawattpeak zu installieren. Eaton seinerseits will die Projekte mit technischem Know-how und Produktschulungen unterstützen.

    Damit sollen seitens beider Unternehmen auch die beteiligten Landwirte bei der Integration, Inbetriebnahme und laufenden Wartung neuer nachhaltiger Energiesysteme unterstützt werden. Die Agrivoltaik-Anlagen von Insolight erzeugen dabei nicht nur Strom, der in den landwirtschaftlichen Betrieben genutzt werden kann, sondern sie bieten auch einen Schutz von Pflanzungen gegen Wind, Hagel und Starkregen.

    «Diese Zusammenarbeit mit Eaton stellt einen wichtigen Meilenstein in unserem Bestreben dar, innovative Agrivoltaik-Lösungen auf den Markt zu bringen», wird Luiggino Torrigiani, Leiter Marketing und Partnerschaften bei Insolight, in der Mitteilung zitiert. «Durch die Partnerschaft mit Insolight können wir unsere Fähigkeiten auf den Agrivoltaik-Sektor ausweiten, wo Energieeffizienz neben landwirtschaftlicher Produktivität einen echten Einfluss haben kann», ergänzt Anne Lillywhite, Senior Vice President und General Manager für Energiewende, Digital und Services bei Eaton.

  • Investition in CO2-armen Zement fördert Markteinführung

    Investition in CO2-armen Zement fördert Markteinführung

    Holcim beteiligt sich finanziell an der Skalierung und raschen Markteinführung des CO2-armen Zements von Sublime Systems. Die Investition des Zuger Unternehmens, eines der grössten Baustoffproduzenten der Welt, bringt den Bau der ersten kommerziellen Produktionsanlage von Sublime voran. Dafür hatte das Start-up vom US-Energieministerium im März bereits 87 Millionen Dollar erhalten.

    Das Team von Sublime Systems hat laut einer Mitteilung von Holcim eine «einzigartige Technologie» zur Dekarbonisierung von Zement entwickelt, die den gesamten Produktionsprozess von der Nutzung sauberer Elektrizität bis hin zu kohlenstofffreien Rohstoffen umfasst. «Wir sind begeistert vom Potenzial dieser Technologie und freuen uns, sie gemeinsam in grossem Massstab auf den Markt zu bringen», wird Holcims Nachhaltigkeitschef Nollaig Forrest zitiert.

    Holcim hat sich durch eine verbindliche Abnahmevereinbarung einen grossen Teil des dort produzierten Sublime Cement gesichert. Beide Partner haben ein eigenes Projektteam eingerichtet, um gemeinsam weitere Anlagen zu entwickeln.

    «In der Zementindustrie ist Grösse alles», so Leah Ellis, CEO und Mitbegründerin von Sublime Systems. «Durch die Kombination der Technologie von Sublime mit den fortschrittlichen globalen Aktivitäten von Holcim, von der Herstellung und Logistik bis hin zum kommerziellen Vertrieb, können wir gemeinsam unsere Wirkung steigern.»

    Das Unternehmen betreibt derzeit an seinem Sitz in Somerville im US-Bundesstaat Massachusetts eine Pilotanlage mit einer Produktionskapazität von bis zu 250 Tonnen pro Jahr und entwickelt seine erste kommerzielle Anlage mit einer Kapazität von jährlich 30’000 Tonnen, die bereits 2026 in der ebenfalls in Massachusetts gelegenen Stadt Holyoke eröffnet werden soll.

  • Neues Büro in Zürich stärkt Freihandelszone

    Neues Büro in Zürich stärkt Freihandelszone

    IFZA wirbt künftig mit einem eigenen Büro in Zürich um Schweizer Firmen. Das Büro ist nach Mallorca und Frankfurt am Main das dritte ausserhalb von Dubai und wird zunächst bei seinem Partner Quadris Solutions seinen Sitz haben.

    IFZA gehört zu den am schnellsten wachsenden Freihandelszonen in Dubai. Inzwischen seien in ihr über 30‘000 Firmen angesiedelt, sagte Finanzchef Holger Schlechter bei der Eröffnung am 17. September in Zürich. Sie spezialisiert sich auf kleine, mittlere und mittelständische Unternehmen, aber auch Start-ups. Viele nutzen Dubai zur Anbahnung von Geschäften im Mittleren Osten, Indien und Afrika.

    Ein erheblicher Teil der Unternehmen kommt aus den deutschsprachigen Ländern. Entsprechend stammen viele der inzwischen 500 IFZA-Beschäftigten aus Europa. «Wir wollen unsere Kunden in ihrer eigenen Sprache ansprechen», sagte Diego Michel, bei IFZA für die Geschäftsentwicklung im DACH-Raum verantwortlich und selbst Schweizer. «Wir bieten ihnen eine Reihe von Lösungen auch nach der Gründung, etwa Vernetzung und Marktanalyse.» IFZA stützt sich dabei auf ein Netz von 1500 Partnern.

    Die Schweiz ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten schon jetzt sehr präsent. Michael Lane, Präsident des Swiss Business Council in Dubai, verwies auf die fast 4000 Schweizerinnen und Schweizer im Land. Die Schweiz verfüge dank der EFTA und im Gegensatz zur EU über ein Freihandelsabkommen mit den Golfstaaten und sei die viertgrösste Investorin in den Emiraten.

    Auch Hissa Abdulla Ahmed Al-Otaiba, Botschafterin der Emirate in der Schweiz, warb um ansiedlungswillige Unternehmen. «Die Freihandelszonen sind Motoren des Wachstums», sagte sie in ihrer Rede. «Sie sind Orte, in denen Ideen entstehen und Geschäfte gedeihen.»

  • Fusion im Immobiliensektor: Zwei Unternehmen prüfen den Zusammenschluss

    Fusion im Immobiliensektor: Zwei Unternehmen prüfen den Zusammenschluss

    Die an der SIX Swiss Exchange kotierte Immobiliengesellschaft Ina Invest mit Sitz in Opfikon prüft eine Fusion mit der ausserbörslich gehandelten Immobiliengesellschaft Cham Group. Die Gespräche befinden sich laut einer Mitteilung noch in einem frühen Stadium. Der Zusammenschluss soll im Sinne einer Fusion unter Gleichen erfolgen. Die Verwaltungsräte beider Gesellschaften haben eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet.

    Die Aktien der zusammengeschlossenen Gesellschaft sollen an der Börse im Segment Immobiliengesellschaften kotiert werden beziehungsweise bleiben. Sollten die Verhandlungen zu einem positiven Ergebnis führen, wird das Aktionariat beider Unternehmen im Frühjahr 2025 an den jeweiligen ordentlichen Generalversammlungen über die Fusion abstimmen können.

    Durch den möglichen Zusammenschluss entstünde „eine der führenden Immobiliengesellschaften der Schweiz mit einem qualitativ hochwertigen und nachhaltigen Portfolio an erstklassigen Standorten. Ina Invest entwickelt nachhaltigen Wohn-, Arbeits- und Lebensraum mit Fokus auf hybride Immobilien, die langfristig flexibel und rentabel in der Nutzung sind. Die Cham Group entwickelt derzeit auf dem ehemaligen Fabrikgelände im Zentrum von Cham, dem Papieri– und dem angrenzenden Pavatex-Areal, ein neues Quartier mit rund 1000 Wohnungen und 1000 Arbeitsplätzen.

    Implenia als 40-prozentige Eignerin von Ina Invest nimmt die Prüfung eines möglichen Zusammenschlusses zur Kenntnis. In einer eigenen Mitteilung begrüsst das Immobilien- und Baudienstleistungsunternehmen die eventuelle Fusion ausdrücklich.

  • Immobilienentwickler reduziert Gewinne zur Stärkung künftiger Investitionen

    Immobilienentwickler reduziert Gewinne zur Stärkung künftiger Investitionen

    Die sitEX Properties Holding AG hat im ersten Halbjahr einen Bruttoumsatz von 10,86 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die Schwyzer Immobilienentwicklungsfirma in einer Mitteilung. Im Vorjahreszeitraum belief sich der Bruttoumsatz auf 32,70 Millionen Franken. Der Reingewinn nach Steuern ging im selben Zeitraum von 7,34 Millionen auf 1,51 Millionen Franken zurück.

    «In den letzten zehn Jahren hatte sitEX das Glück, ausnahmslos profitable Halbjahres- und Jahresergebnisse zu erzielen», wird CEO Beat Kähli in der Mitteilung zitiert. Derzeit befinde sich das auf Immobilien in der Schweiz und den USA spezialisierte Unternehmen aber «in einer Investitionsphase, weshalb im Vergleich zu den Vorjahren nur geringe Gewinne erzielt werden konnten». Nach Angaben von Kähli verfügt sitEX aktuell über eine Entwicklungspipeline im Umfang von mehr als 5 Milliarden Franken. Damit sei «die Grundlage für künftige nachhaltige Gewinne gesichert», so der Unternehmenschef.

    In den vergangenen Jahren hatte sitEX von den erzielten Gewinnen rund 60 Millionen Franken an die Anteilshaltenden ausgeschüttet. In diesem und im nächsten Jahr will sich das Unternehmen dagegen auf die Rückzahlung von Verbindlichkeiten und Investitionen konzentrieren, erläutert sitEX-Verwaltungsratspräsident Christoph Stutz.