Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Auswahl zukunftsorientierter Start-ups stärkt digitale Immobilienentwicklung

    Auswahl zukunftsorientierter Start-ups stärkt digitale Immobilienentwicklung

    Insgesamt 95 Jungunternehmen hatten sich für das 27. Accelerator Programm von Swiss Prime Site beworben. 21 davon durften sich präsentieren, acht haben das Finale erreicht. Nun sind vier von ihnen für eine Zusammenarbeit mit dem Immobilienunternehmen ausgewählt worden, heisst es in einer Mitteilung von Venturelab. Der Schlieremer Start-up-Förderer arbeitet mit Swiss Prime Site bei dem Programm zusammen und führt die zugehörigen Workshops durch.

    Die siegreichen Unternehmen heissen Jurata AG, Legartis Technology AG, Optiverse AG und Epic Fusion AG. Alle vier sind im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) tätig, dem Schwerpunktthema des aktuellen Accelerator-Programms. Jurata entwickelt Lösungen für Recht, Buchhaltung und Steuern, Legartis für die Vertragsprüfung und -analyse. Optiverse arbeitet daran, mit KI Besprechungen effizienter zu gestalten, während Epic Fusion Arbeitsplätze optimiert.

    „Ich war wirklich beeindruckt von der Qualität der Präsentationen. Jedes Projekt war gut vorbereitet und wurde professionell vorgestellt, mit einem klaren Business Case für Swiss Prime Site“, wird Victor Wolff Casado zitiert, Digital Project Manager bei Swiss Prime Site. „Das einzigartige Start-up-Netzwerk und die Fachkompetenz von Venturelab helfen uns dabei, Innovationen in einem systematischen und schnellen Prozess voranzutreiben.“ 

  • Baubranche zeigt Vorbildfunktion bei Qualität, Innovation und Tradition

    Baubranche zeigt Vorbildfunktion bei Qualität, Innovation und Tradition

    Die Maulini SA ist laut einer Mitteilung am 27. November mit dem Prix SVC Genève 2025 ausgezeichnet worden. Das 1910 gegründete Unternehmen beschäftigt rund 270 Mitarbeitende. Es ist im Neubau von Wohn-, Industrie- und Verwaltungsgebäuden sowie in der Renovation, Transformation und Dämmung von denkmalgeschützten und zeitgenössischen Gebäuden in Genf und in der Region tätig. Seit zehn Jahren bietet das Unternehmen zudem Leistungen als Generalunternehmer an.

    Die Jury des Prix SVC war beeindruckt von der Geschichte des Familienunternehmens mit seinen vier Generationen sowie vom Engagement der Teams und der Geschäftsleitung. „In einem Bereich, in dem es nicht einfach ist, Innovation im Alltag zu verankern, konnten wir die Entwicklung eines Familienunternehmens beobachten, das sich konsequent um seine Auswirkungen und seine Nachhaltigkeit bemüht.“, wird die Jurypräsidentin Sophie Dubuis in der Mitteilung zitiert. „Dieser Preis würdigt seine starke lokale Verankerung, seinen Innovationsgeist und seine Exzellenz.“

    Der Swiss Venture Club (SVC) verlieh den Prix SVC Genève bereits zum dritten Mal. An der Preisverleihung im Bâtiment des Forces Motrices in Genf nahmen mehr als 700 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Medien teil. Ziel der Veranstaltung sei es, „die unternehmerische Vielfalt der Region ins Licht zu rücken“, heisst es in der Mitteilung.

    Zu den weiteren Finalisten gehörten der Uhrenzulieferer Fiedler SA in Carouge GE, der Landschaftsbauer Jacquet SA und die Physiotherapie La Colline Gruppe in Genf sowie die Pneus Claude SA in Satigny GE.

  • Innovation für die Gebäudesanierung setzt europaweit neue Massstäbe

    Innovation für die Gebäudesanierung setzt europaweit neue Massstäbe

    HeiQ erhält für seine Xpectra-Technologie den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Produkte, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Beschichtung wird auf Gebäude aufgesprüht und reflektiert bis zu 74 Prozent der Wärmestrahlung. Die Sprühbeschichtung erleichtere insbesondere die Nachrüstung im Gebäudebestand, heisst es von der Jury: „Mit der Auszeichnung hebt die Jury eine Innovation hervor, die zeigt, wie durch materialeffiziente Technologien die energetische Sanierung von Gebäuden vereinfacht und beschleunigt werden kann und so ein wirksamer Beitrag zum Klimaschutz geleistet wird.“

    Xpectra wird innerhalb der Schlieremer HeiQ-Gruppe von der im deutschen Regensburg ansässigen HeiQ Xpectra GmbH betreut. HeiQ wird den Preis am 4. Dezember in Düsseldorf entgegennehmen. Das Unternehmen plant nun die Skalierung der Technologie in Europa, Nordamerika und im asiatisch-pazifischen Raum. „Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist ein Erfolgsbeispiel für HeiQ als Innovator von Deep-Tech-Materialien und für unser gemeinsames Engagement für Innovation und Nachhaltigkeit“, wird Oliver Zech zitiert. Er ist Vorstandsvorsitzender der ebenfalls in Regensburg ansässigen HeiQ RAS AG. „Die Auszeichnung stärkt unsere Position auf dem Markt und eröffnet uns neue Möglichkeiten für die gemeinsame Vermarktung.“

    HeiQ ist eine Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, hat seinen Sitz im IJZ Innovations- und Jungunternehmerzentrum und ist Mitglied von Start Smart Schlieren.

  • Strategisches Wachstumsprogramm setzt auf Digitalisierung und Effizienz

    Strategisches Wachstumsprogramm setzt auf Digitalisierung und Effizienz

    Sika hat ein strategisches Wachstumsprogramm vorgestellt. Das weltweit operierende Unternehmen für Spezialchemie mit Sitz in Baar will mit dem Fast-Forward-Programm sowohl Investitionen als auch an anderer Stelle Einsparungen im dreistelligen Millionenbereich vornehmen, heisst es in einer Mitteilung.

    So will Sika im Bereich digitaler Transformation 120 bis 150 Millionen Franken investieren. Für effiziente Strukturanpassungen in China und anderen Märkten wird für das laufende Jahr mit einem Umfang von 80 bis 100 Millionen Franken gerechnet. Parallel zu den Investitionen will das Unternehmen in verschiedenen Bereichen jährlich 150 bis 200 Millionen Franken einsparen, mit „voller Wirkung ab 2028″. Zudem bestätigt Sika seine Strategie 2028 und damit ein angestrebtes Umsatzwachstum zwischen 3 und 6 Prozent.

    „Sika lanciert das Fast Forward-Programm aus einer Position der Stärke. Wir verzeichnen die höchste Gewinnmarge unserer Unternehmensgeschichte und machen Sika mit Fast Forward fit für die Zukunft“, wird Thomas Hasler, CEO von Sika, in der Mitteilung zitiert. „Wir investieren gezielt in Digitalisierung und Effizienz, um weltweit noch näher an unseren Kunden zu sein. Unser Ziel ist es, digitaler Spitzenreiter in unseren Märkten zu werden – als Grundlage für weiteres Wachstum und zur langfristigen Stärkung unserer hohen Profitabilität.“

  • Aufzugstechnik stärkt die Entwicklung der Destination Andermatt

    Aufzugstechnik stärkt die Entwicklung der Destination Andermatt

    Als Partner von Andermatt Swiss Alps hat der finnische Aufzug- und Rolltreppenhersteller KONE laut einer Mitteilung seit 2011 hundert Anlagen realisiert. Im Rahmen des Entwicklungsprojekts von Samih Sawiri für die Destination würden 1,7 Milliarden Franken investiert; dabei werde auf langfristige Partnerschaften gesetzt. Personen- und Lastenaufzüge von KONE liefen inzwischen in Luxushotels, Villen und Apartmenthäusern vor Ort. Zudem zeichne sich das Unternehmen mit Schweizer Sitz in Brüttisellen für neue Fahrtreppen und einen Fahrsteig im Bahnhof Andermatt verantwortlich.

    Bei den installierten Personenaufzügen handelt es sich laut der Mitteilung zu einem grossen Teil um die Modelle KONE MonoSpace 500 DX und KONE MonoSpace 700 DX, bei den Lastenaufzügen um TranSys DX. Zudem seien etwa für das Fünf-Sterne-Hotel Chedi Andermatt kundenspezifisch Aufzüge angefertigt worden.

    Nachhaltigkeit habe im Sinne von Energieeffizienz, -rückgewinnung und Lebensdauer bei allen Projekten eine wichtige Rolle gespielt, heisst es. Das entspreche nicht nur der Andermatt-Responsible-Initiative, sondern auch den Prinzipien von KONE. Angeführt wird, dass KONE vom Fachmagazin „Corporate Knights“ 2025 unter die 20 nachhaltigsten Unternehmen Europas gewählt wurde.

    Ein Projekt dieser Grösse und Dauer kann laut Jan-Eric Mahnkopf von Andermatt Swiss Alps nur mit starken, langfristigen Partnerschaften erfolgreich umgesetzt werden. „Mit KONE haben wir einen technologisch führenden und zugleich flexiblen Partner an unserer Seite, der unsere hohen Anforderungen an Qualität, Design und Effizienz seit Jahren zuverlässig erfüllt“, wird Mahnkopf als Bauprojektleiter zitiert.

    Diese Langfristigkeit hat laut KONE den Vorteil, Planung und Logistik zu optimieren, immer ausreichend Material und Personal vor Ort zu haben. „Die kollaborierenden Teams sind perfekt eingespielt, man kennt die Bedürfnisse und die Anforderungen des Partners“, heisst es von Lukas Lehmann, dem verantwortlichen KONE-Verkaufsleiter.

  • Alle Gebäude der Welt im 3D-Modell

    Alle Gebäude der Welt im 3D-Modell

    Der GlobalBuildingAtlas umfasst rund 2,75 Milliarden digitale Gebäudemodelle und ist damit die bisher umfangreichste Sammlung räumlich expliziter Baudaten. Erfasst sind alle Gebäude, für die im Jahr 2019 geeignete Satellitenbilder vorliegen. Die 3D-Modelle weisen eine räumliche Auflösung von 3×3 Metern auf und sind damit etwa 30-mal feiner als frühere globale Datensätze. Entwickelt wurde der Atlas von einem Team um Prof. Xiaoxiang Zhu, Inhaberin des Lehrstuhls für Datenwissenschaft in der Erdbeobachtung an der TUM, das Fernerkundung, Künstliche Intelligenz und datengetriebene Stadtforschung in einem globalen Ansatz verbindet.​

    Detaillierte 3D-Modelle und globale Abdeckung
    Von den 2,75 Milliarden Einträgen liegen für rund 2,68 Milliarden standardisierte LoD1-3D-Modelle vor, die Grundform und Höhe der Gebäude in vereinfachter Geometrie abbilden. Damit lassen sich Volumina berechnen, Stadtstrukturen analysieren und Siedlungsmuster weltweit vergleichbar machen. Besonders wichtig ist die systematische Abdeckung bisher unterrepräsentierter Regionen wie Afrika, Südamerika und ländliche Räume, die nun mit derselben Genauigkeit wie dichte Metropolen erfasst sind.​

    Werkzeug für Planung, Klima und Risiko
    Die Daten ermöglichen es, Wachstumsdynamiken in schnell wachsenden Städten zu untersuchen, stark verdichtete Quartiere mit potenziell angespanntem Wohnraum zu identifizieren und den Infrastrukturbedarf präziser zu bestimmen. Forschende und Verwaltungen können damit Indikatoren entwickeln, die zeigen, wo der Ausbau von Verkehr, Energie- und Wassernetzen, zusätzlicher Wohnraum oder Klimaanpassungsmassnahmen besonders dringlich sind. Gleichzeitig schafft der GlobalBuildingAtlas ein global einheitliches Referenzsystem, das Analysen zu Urbanisierung, Energieverbrauch und Katastrophenrisiken auf vergleichbarer Datengrundlage erlaubt.

  • Basel setzt auf Kreislaufwirtschaft

    Basel setzt auf Kreislaufwirtschaft

    BaselCircular ist keine klassische Förderinitiative, sondern bildet die Grundlage für ein neues Innovationsökosystem in der Region. Als Public-Private-Partnership entwickelt die Initiative gemeinsam mit der Basler Wirtschaft Strukturen, die Wissen, Forschung und Unternehmertum verbinden. Im Zentrum steht dabei die Vernetzung von etablierten Firmen, Start-ups und Hochschulen. Sie bilden ein System, das Innovation fördert, Wissen teilt und zirkuläre Geschäftsmodelle marktfähig macht – nach dem Prinzip „Enabling the Enabler”.

    Wissen, Technologie und Kooperation
    Ein zentrales Handlungsfeld ist die Schaffung digitaler Plattformen für Wissensaustausch und Kooperation. In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Nordwestschweiz und weiteren wissenschaftlichen Partnern werden praxisnahe Werkzeuge und Expertensysteme entwickelt. Geplant sind KI-basierte Tools, die es Unternehmen erleichtern sollen, zirkuläre Lösungen zu adaptieren. Entscheidend bleibt jedoch der persönliche Austausch, denn Technologie dient hier als Verstärker menschlicher Zusammenarbeit.

    Impulse für die nächste Generation
    Das Netzwerk will junge Menschen gezielt für das Unternehmertum im Bereich Kreislaufwirtschaft begeistern. Gemeinsam mit Bildungsinstitutionen werden Programme zur Förderung von Gründerinnen und Gründern entwickelt. Bereits bestehende Startup-Förderstellen werden dabei unterstützt, Nachhaltigkeit fest in ihre Wettbewerbe und Trainings zu integrieren.

    Zukunft gestalten
    Eine Umfrage unter Basler Unternehmen hat ergeben, dass die Kenntnisse und Umsetzungsgrade in der Kreislaufwirtschaft stark variieren. Darauf reagiert BaselCircular mit maßgeschneiderten Angeboten und engen Kooperationen, zunächst in den Sektoren Bauwirtschaft und Life Sciences. Ab 2025 werden weitere Themenfelder hinzukommen. Dies ist ein klares Signal, dass Basel seine Rolle als Innovationsstandort aktiv stärkt und die Transformation hin zu einer ressourceneffizienten Wirtschaft entschlossen vorantreibt.

  • Dynamik der wirtschaftlichen Zukunft im Tessin

    Dynamik der wirtschaftlichen Zukunft im Tessin

    Die Urbanisierung von Pian Faloppia war ein strategisches Zukunftsprojekt. Moderne Verkehrsanbindungen, ein Hochleistungsstromnetz und fortschrittliche Wasserversorgung schaffen optimale Rahmenbedingungen, die insbesondere Unternehmen mit Innovationsanspruch überzeugen. Die spezifische Standortplanung des Gemeindeverbunds Balerna wurde im engen Austausch mit Eigentümern und Unternehmern erarbeitet, um den Siedlungsraum nachhaltig zu stärken.

    Innovationsdynamik und Netzwerkkompetenz
    Im Zentrum agieren Unternehmen aus der Präzisionsmechanik, Uhrenindustrie, Solartechnologie und fortschrittlichen Logistik. Entscheidender Erfolgsfaktor ist das Zusammenwirken von Forschung, Industrie und Unternehmertum. Angesiedelte Betriebe profitieren von der Anbindung zu Forschungszentren und Universitäten sowie vom Zugang zu qualifizierten Arbeitskräften, wodurch eine leistungsfähige und zukunftsorientierte Wirtschaftsdynamik entsteht.

    Management mit Weitblick und Synergien
    Mit der neu geschaffenen Rolle des Area Managers setzt Pian Faloppia auf aktive Betreuung und Entwicklung der Standort-Qualität. Diese Position bündelt regionale Entwicklungsstrukturen und sorgt für gezielte Vernetzung zwischen Unternehmen, Behörden und weiteren Akteuren. So entstehen Synergien, die den Wirtschaftsraum kontinuierlich weiter stärken und attraktive Rahmenbedingungen für Unternehmensansiedlungen sicherstellen.

    Lebensqualität als Standortargument
    Der Standort überzeugt nicht nur durch betriebswirtschaftliche Vorteile, sondern auch durch eine hohe Lebensqualität. Vielfältige Freizeit- und Kulturangebote sowie die naturnahe Umgebung garantieren attraktive Bedingungen für Fach- und Führungskräfte. Das gemäßigte Klima und die Schweizer Stabilität bieten zusätzliche Planungssicherheit für langfristige Entwicklungen. Das Entwicklungszentrum Pian Faloppia steht beispielhaft für zukunftsorientierte Regionalentwicklung im Tessin. Die konsequente Ausrichtung auf nachhaltige Innovation, Vernetzung und Synergie schafft einen attraktiven Wirtschaftsraum, der für Unternehmen und Fachkräfte gleichermaßen Perspektiven bietet.

  • Wasserstoffanlage in Seewen sistiert – Marktentwicklung bleibt entscheidend

    Wasserstoffanlage in Seewen sistiert – Marktentwicklung bleibt entscheidend

    Die ebs Wasserstoff AG sistiert laut einer Mitteilung ihr Projekt zur Herstellung von Wasserstoff am Standort des Belagswerkes in Seewen. Der Absatz und die Wirtschaftlichkeit seien derzeit nicht ausreichend gegeben, begründet sie die Entscheidung. Die Marktsituation werde aber beobachtet. Sollte die Nachfrage steigen, könnte das Projekt wieder aufgenommen werden.

    An der ebs Wasserstoff AG sind der Schwyzer Energieversorger ebs Energie AG zu 60 Prozent, der Strassen- und Tiefbauer A. Käppeli’s Söhne AG Schwyz zu 25 Prozent und der Basler Energieversorger IWB zu 15 Prozent beteiligt. Gemeinsam haben sie 2022 ein Baugesuch für eine Produktionsanlage in Seewen eingereicht.

    Die Anlage sollte laut einer Aufstellung von ebs mit einer Leistung von 5 bis 6 Megawatt Wasserstoff für bis zu 100 Lastwagen am Tag herstellen. Dieser hätte für 11,1 Millionen Lastwagenkilometer pro Jahr gereicht und 7,8 Millionen Kilogramm CO2 eingespart. Die Investitionskosten wurden auf 16,8 Millionen Franken geschätzt.

    Der Wasserstoff hätte zum Teil auch von der ebs Erdgas + Biogas AG in das Gasnetz eingespeist werden können. Die Abwärme aus der Elektrolyse hätte im Belagswerk verwendet werden können. 

  • Positiver Markttrend stärkt Portfolioentwicklung

    Positiver Markttrend stärkt Portfolioentwicklung

    Der börsenkotierte Immobilienfonds Swiss Life REF (CH) ESG Swiss Properties verzeichnet laut einer Mitteilung von Swiss Life für das Geschäftsjahr 2024/2025 einen deutlich gestiegenen Gesamterfolg von 121,5 Millionen Franken, verglichen mit 57,6 Millionen Franken im Jahr 2023/2024. Die Anlagerendite beträgt 5,1 Prozent.

    Grund für die positive Entwicklung ist die Nettomarktwertänderung seiner Liegenschaften um +2,4 Prozent. Der Fonds hält Stand 30. September 2025 insgesamt 194 Bestandsliegenschaften mit einem Marktwert von 3233 Millionen Franken. Lediglich beim Nettoertrag verzeichnet der Fonds Rückgänge, die sich hauptsächlich durch höhere Gewinnsteuern erklären lassen.

    Pro Anteil erhöht sich der Nettoinventarwert (NAV) auf 116,65 Franken, dies entspricht einem Anstieg von 2,6 Prozent verglichen zum Vorjahr. Die Gesamtausschüttung 2024/2025, die am 28. November 2025 stattfindet, beträgt 2,70 Franken pro Anteil (gesamt 58,3 Millionen Franken), bei einem realisierten Erfolgt von 2,71 Franken pro Anteil (gesamt 58,5 Millionen Franken). Bezogen auf den Börsenkurs beträgt die Ausschüttungsrendite somit 2,03 Prozent, bezogen auf den NAV sind es 2,31 Prozent.

    Das Portfolio des Fonds wuchs 2024/2025 um eine Wohnliegenschaft, acht kleinere Liegenschaften wurden dagegen veräussert. Diese Transaktionen führten zu einem Nettokapitalgewinn von insgesamt 6,1 Millionen Franken und, auch dank der positiven Marktwertveränderungen der Liegenschaften, zu einer Senkung der Fremdfinanzierungsquote auf 20,6 Prozent (2024: 22,1 Prozent). Der Total Return betrug im Berichtszeitraum 14,8 Prozent.

  • Digitaler Energiehub stärkt Solarwirtschaft

    Digitaler Energiehub stärkt Solarwirtschaft

    Der Technologiefonds des Bundes hat Solarify eine Bürgschaft erteilt. Zusammen mit dem Engagement der Stiftung Abendrot kann der Entwickler und Betreiber schwarmfinanzierter Solaranlagen mit Sitz in Wabern laut einer Mitteilung seinen Digital Energy Hub weiterentwickeln.

    Der Solarify Digital Energy Hub dient dem intelligenten Management und der Optimierung von Solaranlagen in einem flexiblen Energiesystem. Er soll die Anlagen in ein nachhaltiges und stabiles Energiesystem einbinden.

    Das Geschäftsmodell von Solarify ermöglicht es Interessierten, in Sonnenenergie zu investieren, ohne selbst Solaranlagen bauen und besitzen zu müssen. Eine Anlage wird realisiert, sobald sich genügend Investierende für das Projekt gefunden haben. Solarify kümmert sich um den Unterhalt der Anlagen und vermarktet den produzierten Strom. Alle drei Monate bekommen die Beteiligten einen Anteil aus dem Gewinn des Stromverkaufs.

  • Neue Wärmezentrale stärkt Energieversorgung in Villmergen

    Neue Wärmezentrale stärkt Energieversorgung in Villmergen

    Der AEW Wärmeverbund Villmergen liefert nach rund zweijähriger Bauzeit und 15 Millionen investierten Franken nachhaltige Wärme für lokale Unternehmen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Der Wärmeverbund, der erneuerbare Wärme aus regionalem Altholz und Holz aus Kaskadennutzung mit moderner Speicher- und Regeltechnik kombiniert, stärkt die regionale Versorgungssicherheit im Rahmen der Energiestrategie 2050, so die Mitteilung.

    Im Mittelpunkt der Wärmezentrale steht ein effizienter Altholz-Heizkessel mit einer Leistung von 2000 Kilowatt. Geplant sind ausserdem ein weiterer Altholzkessel, Wärmepumpen und ein Spitzenlastkessel, die eine Gesamtleistung von bis zu 10’000 Kilowatt erbringen werden.

    Ein moderner Wärmespeicher mit einem Volumen von 160’000 Litern sichert dabei die Betriebseffizienz, eine Photovoltaikanlage mit einer Jahresproduktion von 220 Megawattstunden (MWh) produziert nachhaltigen Strom. 145 MWh des produzierten Stroms werden für den Eigenverbrauch der Anlage genutzt. Mittels der Power-to-Heat-Technologie wandelt die Anlage überschüssigen Strom in Wärme um und passt sich so Schwankungen im Energiesystem an. Dies führe zu einer besonders effizienten Energienutzung, während man gleichzeitig die Stabilität des Stromversorgungsnetzes unterstütze, erklärt die AEW.

    Nach Endausbau liefert die Wärmezentrale jährlich bis zu 14’500 MWh Wärme und deckt den Bedarf von rund 700 Einfamilienhäusern. Dadurch spare man jährlich rund 710’000 Kubikmeter Erdgas sowie 1500 Tonnen CO2, erklärt Daniel Wernli, Leiter der Wärmeproduktion der AEW.

    Von der Planung über die Bauausführung bis zum Betrieb hat die AEW bewusst Unternehmen aus der Region beauftragt. Auch die lokale Bevölkerung wird mit einbezogen: am Frühjahr 2026 richtet die AEW einen Tag der Offenen Tür im Wärmeverbund aus und erklärt, wie aus regionalem Holz nachhaltige Wärme entsteht.

  • Startups setzen Impulse für nachhaltige Energiezukunft

    Startups setzen Impulse für nachhaltige Energiezukunft

    Der Energy Startup Day ist am 19. November im Kultur & Kongresshaus Aarau durchgeführt worden. Die Veranstaltung bot Start-ups die Gelegenheit, sich zu präsentieren und Kontakte zu knüpfen. Zudem standen mehrere Vorträge auf dem Programm. Und schliesslich sind fünf Start-ups mit Preisen ausgezeichnet worden.

    Den Jury Award und damit ein Energate PR & Event Package konnte die Borobotics AG mit Sitz im Technopark Winterthur gewinnen. Das Unternehmen arbeitet an einem neuartigen Geothermalbohrer für den Einsatz in urbanen Gebieten. Der erste von zwei Swissolar Awards ging an SmartHelio aus Prilly VD für ihre auf Künstlicher Intelligenz basierende Software für den Einsatz von Photovoltaikanlagen. Das Start-up hat dafür ein Swissolar Marketing & Event Package gewonnen. Der zweite Swissolar Award und damit ein Swissolar Event Package ging an Synergi Solutions aus Helsinki. Das finnische Start-up hat eine App zur Optimierung des Energieverbrauches entwickelt.

    Voltiris aus Epalinges VD hat den Publikumspreis und damit ein Communication Package von Züricher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), Electrosuisse und Swisspower gewonnen. Voltiris entwickelt Module für die Agri-Photovoltaik in Gewächshäusern. Und der Investor Award ging an die SensorXSolutions, die damit den SICTIC-Preis (Swiss ICT Investor Club) gewonnen hat, der einer Einladung zu einem Investor Event entspricht. Das Jungunternehmen aus Sarnen hat intelligente Systeme für die Entdeckung von und den Umgang mit Gasen wie Methan entwickelt, um damit den Treibhauseffekt einzudämmen.

    Die Veranstaltenden konnten insgesamt rund 230 Teilnehmende begrüssen. ZHAW, Electrosuisse und Swisspower haben den Anlass durchgeführt und sind dabei von zahlreichen Partnern unterstützt worden.

  • Ausbau der Wachstumsmärkte durch regionale Produktion

    Ausbau der Wachstumsmärkte durch regionale Produktion

    Sika hat die Absicht, in Nahen Osten weiter zu wachsen. Vor diesem Hintergrund hat das Unternehmen der Spezialitätenchemie für die Baubranche und die Industrie die saudi-arabische Firma Gulf Seal übernommen. Sie fertigt in der Hauptstadt Riad Bitumen-Abdichtungsmembrane. Dieses Angebot ergänze die in der Region bereits verfügbaren Abdichtungstechnologien von Sika optimal, heisst es in einer Mitteilung.

    Nach Angaben der vor 20 Jahren gegründeten saudischen Firma Gulf Seal arbeitet sie mit der „modernsten französischen Technologie“, die vom Schwesterunternehmen Axter France bezogen werde. Damit sei Gulf Seal im Nahen Osten der einzige zertifizierte Hersteller von wasserdichten Bitumen-Membranen mit europäischer CE-Zertifizierung.

    Sika verspricht sich von Gulf Seals Produktionswerk und den etablierten Exportkanälen in die Länder des Golf-Kooperationsrats (GKR) eine deutliche Stärkung der eigenen Marktposition in diesen Wachstumsmärkten. In Saudi-Arabien selbst stärke diese Übernahme Sikas Fähigkeiten, bedeutende Bauprojekte im Zusammenhang mit Saudi-Arabiens Vision 2030, der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2034 und der fortschreitenden Urbanisierung zu realisieren.

    „Die etablierte Marktposition und die lokalen Produktionskapazitäten von Gulf Seal in Kombination mit Sikas breitem Sortiment und globaler Expertise bieten spannende Chancen für weiteres Wachstum in der GKR-Region“, wird Christoph Ganz, Sikas Regional Manager EMEA, zitiert. „Wir freuen uns darauf, das Gulf-Seal-Team in der Sika-Familie willkommen zu heissen.“

  • 27 Jahre Engagement für Schlierens Transformation

    27 Jahre Engagement für Schlierens Transformation

    Seit 1998, also über 27 Jahre, prägt Albert Schweizer die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt Schlieren. In dieser Zeit hat er nicht nur Unternehmen angesiedelt und Flächen organisiert, sondern auch Dialoge zwischen Wirtschaft, Politik und Verwaltung geführt. Stets mit einer klaren Philosophie, Netzwerke und Vertrauen statt blinder Zahlenoptimierung.

    «Schlieren ist rasant gewachsen, aber kontrolliert, mit einer Standortförderung, die nicht nur auf Zahlen, sondern auf Netzwerke und Vertrauen baut», beschreibt diese Herangehensweise von Albert Schweizer  treffend. Aus einer klassischen Industriestadt wurde ein dynamischer Technologiestandort.

    Von der Industrie zur Biotechnologie
    Schweizers Fähigkeit, Chancen konsequent in Projekte umzusetzen, machte den Unterschied. Er organisierte Flächen, löste Knoten, lancierte Feste und schuf die Bedingungen für Unternehmen, um sich in Schlieren niederzulassen und zu wachsen. Besonders beeindruckend ist die Umwandlung früherer Industriebrachen zu Zentren der Biotechnologie und Medizintechnik. Ein strategischer Wandel, der Schlieren neu positionierte.

    Verdiente Pensionierung
    Im kommenden Frühling 2026 tritt Albert Schweizer seine wohlverdiente Pensionierung an. Für die Stadt Schlieren endet damit eine Ära, deren Spuren aber bleiben – in den Netzwerken, die er aufgebaut hat, in den Projekten, die er initiierte, und in der Kultur der Standortförderung, die er mitgestaltete.

    «Wir sind stolz darauf, wie sich Schlieren entwickelt hat», würdigt auch Stadtpräsident Markus Bärtschiger die Leistungen von Albert Schweizer.

    Mit der Pensionierung von Albert Schweizer geht nicht nur ein erfahrener Standortförderer, sondern auch der Architekt des modernen Schlieren. Seine Auszeichnung ist ein verdientes Finale einer einflussreichen Karriere, die zeigt, dass nachhaltige Entwicklung von Menschen kommt – von solchen, die nicht nur Wirtschaft managen, sondern Vertrauen aufbauen.

  • Generationenwechsel bei suissetec mit Dennis Reichardt

    Generationenwechsel bei suissetec mit Dennis Reichardt

    Dennis Reichardt ist seit fast zwei Jahrzehnten im Verband engagiert und bringt als Unternehmer mit 120 Mitarbeitenden in den Bereichen Heizung, Lüftung, Klima und Sanitär ausgeprägte Praxisnähe ein. Seine «idée suisse» verbindet den Anspruch, suissetec als Treiberin von Energieeffizienz und erneuerbaren Lösungen zu positionieren, mit einem klaren Bekenntnis zur Zusammenarbeit über alle Sprachregionen hinweg.

    Mit Fokus auf Qualität, Nachwuchsförderung und Zusammenhalt will Reichardt den Verband in einer Phase führen, in der Gebäudetechnik eine Schlüsselrolle für das Erreichen der Klimaziele und die Dekarbonisierung des Gebäudebestands spielt. Für die Branche bedeutet dies eine Fortsetzung des eingeschlagenen Kurses, aber mit noch stärkerem Gewicht auf Innovation, Fachkräfteentwicklung und integraler Systembetrachtung.

    Kontinuität durch Ehrenpräsidium und rollende Planung
    Mit dem Übergang von Daniel Huser ins Ehrenpräsidium bleibt suissetec eng mit einer Führungspersönlichkeit verbunden, die den Verband über elf Jahre geprägt und das gewerkeübergreifende Denken konsequent gefördert hat. Sein Führungsstil, der interdisziplinär, kooperativ und auf den Gesamtnutzen der Branche ausgerichtet ist, bildet einen Referenzrahmen für das neue Präsidium.

    Parallel sichert die schrittweise Erneuerung des Zentralvorstands die institutionelle Stabilität. Mit klar geplanten Amtsübergaben und Amtszeitbeschränkungen wird Know-how kontinuierlich weitergegeben, ohne den Erneuerungsimpuls zu bremsen. Damit positioniert sich suissetec als Verband, der langfristig denkt, personell vorausschauend plant und zugleich offen für neue Gesichter und Perspektiven bleibt.

  • Basel Area hat sich zum Life Sciences Supercluster entwickelt

    Basel Area hat sich zum Life Sciences Supercluster entwickelt

    Konkret bemüht sich Basel Area Business & Innovation einerseits darum, ausländische Firmen, die sich auf Expansionskurs befinden, in der Region Basel anzusiedeln. Anderseits unterstützt die Non-Profit-Organisation innovative Startups bei der Gründung. Bei beiden Tätigkeitsgebieten liegt der Fokus auf den in der Region führenden Industrien Life Sciences, Gesundheitstechnologie und Produktionstechnologie.  

    Als drittes Standbein betreibt Basel Area Business & Innovation den Switzerland Innovation Park Basel Area, wo auch die eigenen Accelerator-Programme BaseLaunch und DayOne beheimatet sind. Der Innovationspark bietet an seinen drei Standorten auf dem Main Campus in Allschwil, dem Novartis Campus in Basel und im Kanton Jura einer Vielzahl von Startups eine hochmoderne Infrastruktur sowie ein breites Spektrum an Dienstleistungen, damit sie sich auf Forschung und zukunftsträchtige Vorhaben konzentrieren können. 

    Die Basel Area hat sich wirtschaftlich in den vergangenen Jahrzehnten enorm entwickelt. Entscheidend war die konstante Transformation des Wirtschaftsstandorts. Aus der Seidenbandproduktion im 19. Jahrhundert entstand die Chemie- und Pharmaindustrie. Ende des 20. Jahrhunderts gingen Chemie und Pharma schliesslich getrennte Wege und die Pharmakonzerne Roche und Novartis prägten den Standort in der Folgezeit. In den vergangenen 20 Jahren bereicherten kleine, agile Biotechstartups sowie private Forschungsinstitutionen das Ökosystem. Heute gilt die Basel Area als Europas wichtigster Standort für Pharma und Biotech und als eigentlicher Life Sciences Supercluster, in dem auch die Bereiche Healthtech and Medtech stark vertreten sind. 

    Aktuell besteht das Life Sciences Ökosystem der Basel Area aus mehr als 800 Unternehmen, über 1‘000 Forschungsgruppen und rund 35‘000 Fachkräften. Europaweit einmalig ist, dass in der Region Basel die gesamte Wertschöpfungskette vertreten ist. Von der Grundlagenforschung an universitären Instituten über die Weiterentwicklung von Innovationen im Labor durch Startups oder den Forschungs- und Entwicklungsabteilungen der etablierten Pharmaunternehmen bis hin zur Markteinführung, Herstellung und dem Vertrieb von Arzneimitteln.  

    Zudem besteht in der Basel Area die Möglichkeit, an hiesigen Spitälern klinische Studien durchzuführen und von diversen Pharmazulieferern mit Wirkstoffen versorgt zu werden. So sind die CDMO Lonza, Bachem, Primopus, Celonic, Corden Pharma und ten23 health in der Region Basel präsent. Ebenfalls ausreichend vor Ort vorhanden sind Dienstleister, die für das Funktionieren der Life Sciences Industrie nötig sind, zum Beispiel in den Bereichen Logistik, Beratung oder ICT.  

    Die akademische Landschaft hat sich parallel zum Wachstum der Industrie entwickelt. Während die Universität Basel seit Langem einen Schwerpunkt auf Life Sciences legt, ist vor einigen Jahren das Department of Biosystems Science and Engineering der ETH Zürich dazu gekommen. Es erweitert die Forschungskapazitäten der privat finanzierten Institute wie beispielsweise dem Friedrich-Miescher-Institut, dem Institut für Humanbiologie von Roche und dem Botnar Institute of Immune Engineering. 

    Schliesslich ist auch die Infrastruktur ein As, das die Basel Area aus dem Ärmel schütteln kann. In den vergangenen Jahren sind zusätzliche Laborflächen erstellt worden, weitere werden in den kommenden Jahren folgen. Wer als Unternehmen auf Labore angewiesen ist, kann mittlerweile aus zahlreichen Anbietern auswählen wie beispielsweise Superlabs, iCITY Reinach, Tech Park Basel oder Switzerland Innovation Park Basel Area. Auch Büroflächen mit Sitzungsräumen sind leicht zu finden, sei es in einem Coworking-Bereich, in einem eigenen Office oder einem Grossraumbüro. 

    Kurzum: Die Basel Area besticht mit einer einmalig hohen Dichte an Unternehmen und Fachkräften im Bereich Life Sciences. Kein anderer Standort weltweit hat auf so wenig Raum so viel zu bieten.

    Mehr erfahren:
    www.baselarea.swiss 
    www.baselsupercluster.com

  • Videotechnologie verbessert Arbeitssicherheit auf Baustellen

    Videotechnologie verbessert Arbeitssicherheit auf Baustellen

    Zurich North America und Zurich Resilience Solutions (ZRS), der Risikomanager des Versicherers Zurich, verlangen künftig die Nutzung von Arrowsight-Technologie bei allen von Zurich versicherten Bauabschlussprojekten in New York City. Arrowsight aus Katonah im US-Bundesstaat New York fokussiert auf videobasierte Verhaltensmodifikation und Coaching-Analysen für erhöhte Sicherheit auf Baustellen und zur Reduktion von Arbeitsfällen.

    Hintergrund der in einer Mitteilung angekündigten Zusammenarbeit ist ein dreijähriges Pilotprogramm, in dessen Rahmen Arrowsight-Videoanalysen und Coaching auf acht Grossbauprojekten sowie einem komplexen Tiefbauprojekt angewendet wurden. Verglichen mit zwölf Bauprojekten, auf denen die Sicherheitstechnologien nicht zum Einsatz kamen, verzeichneten die Arrowsight-Arbeiten 50 Prozent weniger Arbeitsunfallmeldungen.

    „Die erhöhte Sicherheit für Arbeitnehmer bei gleichzeitiger Verringerung von Risiken und möglichem Betrug durch unsere kostengünstigen Videogeräte ist ein Meilenstein für die Branche. Dass die Häufigkeit und die Kosten von Schadenfällen so stark zurückgegangen sind, ist ein direktes Ergebnis der Einhaltung von Arbeitssicherheitsvorschriften – von 70 Prozent vor der Einführung von Arrowsight auf 97 bis 100 Prozent nach Anwendung unserer Technologie“, wird Adam Aronson in der Mitteilung zitiert, Gründer und CEO von Arrowsight. „Seit 2024 spannen wir mit Zurich und Arrowsight bei einem Grossprojekt in New York City zusammen und sind sehr zufrieden damit, wie wenige Schadenfälle wir bisher verzeichnen“, heisst es von Deborah Broom, VP Risk Management bei Tutor Perini Corp., einer beteiligten Baufirma.

    Arrowsight operiert in den gesamten USA künftig als exklusiver Anbieter für kamerabasierte Baustellentechnologie für Zurich North America. Zurich Resilience Solutions wird exklusiver Risikomanagementdienstleister für Arrowsight.

  • Neue digitale Lösungen für den Immobilienmarkt

    Neue digitale Lösungen für den Immobilienmarkt

    Die SMG Real Estate, Teil der SMG Swiss Marketplace Group, vergrössert ihr Portfolio mit dem Zukauf des Schweizer Geschäfts von immoverkauf24 aus Hamburg. Die Übernahme stärkt laut einer Mitteilung besonders den Bereich der digitalen Akquise von Verkaufsobjekten. Mit diesem Schritt stärke die SMG Real Estate die Geschäftsbasis von verpartnerten Maklerinnen und Maklern und kreiere neue Möglichkeiten, Immobilien effizienter zu vermitteln.

    Die Integration des www.immoverkauf24.ch-Portals findet im Rahmen eines Asset-Geschäfts statt, Mitarbeitende werden also nicht übernommen oder integriert. Das Deutschland- und Österreich-Geschäft der Immobilienplattform wird unverändert fortgeführt. Hintergrund der Übernahme ist laut Mitteilung der umkämpfte Schweizer Wohnungsmarkt, besonders bei zu verkaufenden Eigenheimen. Mandatsakquise ist dabei für Immobilienprofis „wichtiger denn je“, ist jedoch auch mit einem steigenden Wettbewerb um Kontakte für Verkaufsinteressenten verbunden.

    „Mit immoverkauf24 ergänzen wir unser bestehendes Plattform-Portfolio um ein weiteres Puzzleteil. Die Plattform fügt sich nahtlos in unsere Strategie ein, Makler:innen über den gesamten Vermarktungsprozess hinweg – von der Akquise neuer Verkaufsmandate bis zum erfolgreichen Abschluss – die besten digitalen Werkzeuge zur Verfügung zu stellen“, wird Martin Waeber zitiert, Managing Director von SMG Real Estate

    Die SMG Real Estate betreibt bereits ImmoScout24, Homegate und Flatfox. Sie ist Teil der SMG Swiss Marketplace Group, einem Netzwerk der digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar.

  • Moderner Logistikbau setzt auf Effizienz und Nachhaltigkeit

    Moderner Logistikbau setzt auf Effizienz und Nachhaltigkeit

    Die zu Pestalozzi gehörende Transstahl AG soll künftig die Transporte von Lang- und Sperrgut noch effizienter und flexibler schweizweit durchführen können. Deshalb baut die Pestalozzi Gruppe in Pieterlen ein neues Logistikzentrum, für welches nun laut einer Mitteilung der feierliche Spatenstich gesetzt wurde. Daran haben neben Vertretern von Pestalozzi und Transstahl auch Beat Rüfli, Gemeindepräsident von Pieterlen, und Simon Enderli, Leiter Standortförderung Kanton Bern, sowie weitere Gäste teilgenommen.

    Das Logistikzentrum wird 100 Meter lang, 30 Meter breit und 12 Meter hoch sein. Eine energieeffiziente Heizung ist ebenso geplant wie eine Photovoltaikanlage sowie Ladestationen für Elektro-Last- und Personenwagen. Ein Grossteil der verbauten Materialien stammt aus dem Sortiment der auf Stahltechnik und Haustechnik spezialisierten Pestalozzi Gruppe.

    „Mit diesem Spatenstich investieren wir in die Entwicklung unserer Unternehmensgruppe und bekennen uns klar zum Werkplatz Schweiz und zur partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit Gemeinden und Regionen“, wird Matthias Pestalozzi in der Mitteilung zitiert. Er ist Inhaber und Delegierter des Verwaltungsrates der Pestalozzi Gruppe.

  • Neue Impulse für die Region Schwarzbubenland

    Neue Impulse für die Region Schwarzbubenland

    Das Forum Schwarzbubenland hat die Standortförderung für die Bezirke Dorneck und Thierstein neu besetzt. Wie die Vereinigung mitteilt, hat es den Nationalrat Christian Imark mit dem Mandat betraut. Sie wolle damit den Bedürfnissen einer dynamischen Wirtschaftslage noch besser gerecht werden.

    Der Standortförderer soll zum einen neue Unternehmen ansiedeln helfen, um die Wirtschaftsbasis zu stärken. Zum anderen soll er lokale Unternehmen bei der Bewältigung aktueller Herausforderungen und beim Wachstum unterstützen. Schliesslich soll Imark die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Bildung und Politik intensivieren.

    „Christian Imark bringt als erfahrene Persönlichkeit aus Politik und Wirtschaft das ideale Rüstzeug mit, um unsere Region bekannter zu machen, erfolgreich zu positionieren und neue Impulse zu setzen“, wird Dieter Künzli, Präsident des Forums Schwarzbubenland, in der Mitteilung zitiert.

    Christian Imark (Jahrgang 1982) gehört seit 2015 für die Schweizerische Volkspartei (SVP) dem Nationalrat an. Er ist zugleich Inhaber der Airboxx GmbH, einem auf die Vermietung von Festzelten spezialisierten Unternehmen mit Sitz in Fehren SO. Das Mandat Standortförderung umfasst ein Pensum von 30 Prozent.

    Imark tritt an die Stelle von Karoline Sutter, welche die Standortförderung 2022 übernommen hat. Damals bestand das Mandat noch aus der Standortförderung des Schwarzbubenlandes und des angrenzenden Baselbieter Laufentals. Sutter hatte das Mandat zusammen mit Rita Stoffel-Meury übernommen.

  • Innovationsimpulse für die Bau- und Immobilienwirtschaft

    Innovationsimpulse für die Bau- und Immobilienwirtschaft

    Professor Adrian Wildenauer wird neuer Leiter des Center for Smart Building & Real Estate an der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ). Das Zentrum wird Bereich des ebenfalls neu geschaffenen Departements Banking & Finance, Controlling und Real Estate, heisst es in einer Mitteilung. Das Departement nimmt im Januar 2026 seine Arbeit auf und wird von Nadine Rusch-Schenker geleitet.

    Mit der Übernahme des neuen Amtes will Adrian Wildenauer die Weiterentwicklung der Bau- und Immobilienwirtschaft aktiv mitgestalten. Bislang ist er als Professor für digitales Bauen an der Berner Fachhochschule (BFH) tätig. Zuvor arbeitete er unter anderem bei der SBB AG als Leiter BIM Standardisierung & Branchenaktivitäten sowie in weiteren leitenden Funktionen im Immobiliensektor. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Building-as-a-Service und digitalem Bauen.

    „Mit Adrian Wildenauer gewinnen wir einen international vernetzten Experten, der Theorie und Praxis auf einzigartige Weise verbindet. Seine Arbeit zu Smart Building, Digital Twins und datenbasierten Services stärkt die Innovationskraft der HWZ im Bereich Real Estate Management“, wird Brian Rüeger, Rektor der HWZ, in der Mitteilung zitiert.

  • Ausbau des Unternehmensstandorts für zukünftiges Wachstum

    Ausbau des Unternehmensstandorts für zukünftiges Wachstum

    Das in der Gebäudetechnik und Energieberatung angesiedelte Unternehmen HKG aus Aarau bezieht in Baden neue Räumlichkeiten. Vom 1. März 2026 an wird es an seinem Standort in der Täfernstrasse 14a im Badener Stadtteils Dättwil tätig sein. Aktuell ist HKG noch auf der Suche nach zusätzlichen Mitarbeitenden für den neuen Standort, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Dort werden die neuen Büros als „topmoderner Arbeitsplatz mit Licht, Raum und Atmosphäre zum Wohlfühlen“ sowie als „Workplace der Zukunft“ mit Dachterrasse, Fokuszonen und moderner Infrastruktur beschrieben.

    Die 1978 gegründete Herzog Kull Group Holding operiert in verschiedenen Feldern der Elektrotechnik. Dazu gehören Elektroengineering, Gebäudeautomation, Gebäudeinformatik und Sicherheit ebenso wie Beratung, Energie, Digitalisierung und die Gesamtplanung. Während die Herzog Kull Group Holding ihren Sitz in Rotkreuz hat, sind zur Gruppe gehörende Firmen wie HKG Engineering und HKG Consulting in Aarau ansässig.

  • Smarte Zutrittslösungen

    Smarte Zutrittslösungen

    Salto wurde im Jahr 2000 im Baskenland mit der Vision gegründet, flexibel einsetzbare und kabellose Zutrittssysteme zu entwickeln. Schnell wuchs das Unternehmen zu einer internationalen Unternehmensgruppe mit heute über 1’850 Mitarbeitenden und mehr als 100’000 Installationen an 10 Millionen Zugangspunkten. Zum «Salto Wecosystem» gehören heute auch die Branchenführer Gantner und Vintia.​

    Wegweisende Technologien und kontinuierliche Meilensteine
    Bereits 2002 sorgte das Salto Virtual Network als virtuelles, hochsicheres Schliesssystem für eine Branchenrevolution. Die Einführung von Salto Wireless im Jahr 2008 legte die Basis für kabellose, in Echtzeit vernetzte Zutrittskontrolle. Ein Meilenstein für Grossprojekte und flexible Gebäudestrukturen. Mit JustIN Mobile brachte Salto bereits 2015 Mobile Access Lösungen auf den Markt und entwickelte das Zutrittsmanagement mit Cloud-Plattformen weiter.​

    Neue Lösungen für die Zukunft
    2025 setzt Salto mit XS4 Face auf biometrische Zutrittskontrolle via Gesichtserkennung und verbindet dies mit mobiler Nutzererfassung. Das neue ID-Managementsystem Salto IDM erweitert das Portfolio um umfassende Identitätsmanagement-Funktionen. Kontinuierliche Produktserien und funktionale Erweiterungen sorgen dafür, dass das Unternehmen am Puls der Zeit bleibt.​

    Nutzerzentriertes Design und globale Partnerschaft
    Salto bleibt Innovationstreiber, getrieben von nutzerzentriertem Design, Zuverlässigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung. Die Lösungen ermöglichen über 40 Millionen Menschen täglich einen sicheren und komfortablen Zugang, von Bildungscampus über Gesundheitswesen bis zu Grossunternehmen. Das Jubiläum unterstreicht den Anspruch, auch künftig offene, sichere und smarte Zutrittserlebnisse für die vernetzte Welt zu bieten.

  • Neuausrichtung der Standortförderung in Schlieren

    Neuausrichtung der Standortförderung in Schlieren

    Christina Doll leitet ab 1. Dezember die Stelle der Standortförderung in der Stadt Schlieren. Die 44-Jährige übernimmt laut städtischer Mitteilung den Posten von Albert Schweizer, der nach 27 Jahren Tätigkeit bei der Stadt in Pension geht. 

    Der Stellenwechsel ist verbunden mit einer Intensivierung der Standortförderung. Christina Doll wird die Funktion in einer 80-Prozent-Stelle ausführen. Vorgänger Schweizer hatte die Position mit 30 Prozent zusätzlich zu seiner Tätigkeit als Liegenschaftsleiter ausgefüllt. Die Anhebung der Arbeitszeit ist aus Sicht des Stadtrats nötig, „um den Wirtschaftsstandort Schlieren erfolgreich weiterzuentwickeln“. Unternehmen sollen künftig eine direkte Ansprechpartnerin für ihre Anliegen haben.  

    Die Wirtschaftsgeografin mit einem Abschluss an der Universität Hannover gilt aufgrund langjähriger Erfahrung in der Standortförderung als gut vernetzt. Zuletzt machte sie sich als stellvertretende Geschäftsführerin beim Aufbau der Flughafenregion Zürich als Wirtschaftsnetzwerk und Standortentwicklung verdient. Nebenberuflich habe die 44-Jährige als Gastdozentin an verschiedenen Hochschulen vermittelt, wie Organisationen durch partizipative Methoden und Nutzung kollektiver Intelligenz ihre Entwicklungspotenziale besser ausschöpfen können. Sie ist Gewinnerin des Scholarship für den EMBA Digital Leadership der Hochschule für Wirtschaft Zürich 2022. 

  • Neuer Hauptsitz stärkt Zukunft des Wasserkraftunternehmens in Kriens

    Neuer Hauptsitz stärkt Zukunft des Wasserkraftunternehmens in Kriens

    ANDRITZ Hydro zieht in einen neuen Hauptsitz um, bleibt jedoch weiterhin in Kriens ansässig. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sollen Forschung und Entwicklung, Vertrieb, Projektabwicklung und Verwaltung mit etwa 130 Mitarbeitenden in das Schappe Center nahe dem rekonstruierten Firmengelände der ehemaligen Bell Maschinenfabrik ziehen. Auf dem Areal des Vorläuferunternehmens wird ein neuer Stadtteil entstehen.

    Mit dem Umzug in das moderne Firmenzentrum will ANDRITZ Hydro seine Optionen für weiteres Wachstum sichern, heisst es in der Mitteilung. Der Umzug der Firmenleitung in das Schappe Center soll bis zum Ende 2026 abgeschlossen sein. Bereits im Frühjahr teilte das Unternehmen mit, dass der Umzug seiner Servicewerkstatt vom Zentrum in Kriens in das rund 10 Kilometer entfernte Industriegebiet von Buchrain im Norden von Luzern bis 2028 geplant ist. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen wie elektromechanische Ausrüstungen und Serviceleistungen für Wasserkraftwerke weltweit für neue und bestehende Wasserkraftwerke, von Kleinwasserkraftwerken bis hin zu Grossanlagen.

    „Für uns ist das eine gute Lösung“, wird Standortleiter Claudio Nold zitiert. „Wir können so unter optimalen Bedingungen weiterarbeiten und wachsen.“ Auch für Logis Suisse, die Grundeigentümerin des Bell-Areals, sei die Verlegung des Hauptsitzes von ANDRITZ Hydro ein Gewinn, um das ehemalige Industrieareal zu einem neuen Stadtquartier zu entwickeln, heisst es in der Mitteilung.

  • Elektroinstallationen im historischen Bahnhof mit moderner Technik vereint

    Elektroinstallationen im historischen Bahnhof mit moderner Technik vereint

    Die Ernst Selmoni AG zeichnet für die gesamte Elektroanlage in der neuen Migros-Filiale im historischen Badischen Bahnhof verantwortlich. Die Räume im ehemaligen Theater der Förnbacher Compagnie im südlichen Teil des Empfangsgebäudes sind wie das ganze Gebäude denkmalgeschützt. Der Badische Bahnhof, einer von sechs Bahnhöfen in Basel und heute der zweitgrösste, wurde in seiner heutigen Form 1913 in Betrieb genommen.

    Der Auftrag umfasste die vollständige Elektroinstallation, von der Energieversorgung über moderne Beleuchtung bis hin zu den technischen Anlagen, die einen reibungslosen Betrieb ermöglichen. „Besonders spannend“, so Selmoni in einer Unternehmensmitteilung, „war die Arbeit im denkmalgeschützten Gebäude. Die historische Substanz verlangte kreative Lösungen, sorgfältige Planung und eine enge Abstimmung mit den Behörden, damit Tradition und moderne Technik im Einklang stehen“.

    Christophe Hassler, Geschäftsbereichsleiter der Selmoni Installation AG, bezeichnet dieses Projekt als „eine spannende Herausforderung: moderne Elektroinstallationen in einem denkmalgeschützten Gebäude umzusetzen, ohne dessen historische Substanz zu beeinträchtigen. Mein Team hat mit grosser Sorgfalt und innovativen Lösungen bewiesen, dass Technik und Geschichte perfekt harmonieren können.“

    Selmoni wurde 1934 gegründet. Die rund 600 Mitarbeitenden bedienen Weltkonzerne ebenso wie Privatleute. Das Unternehmen setzt auf innovative Lösungen und die Digitalisierung am Bau. Neue Technologien wie Vorfertigung, Bohrroboter, Building Information Modeling und Hololens gehören bei Selmoni bereits zum Arbeitsalltag, um Bauprojekte schneller, sicherer und nachhaltiger zu machen.

    Selmoni ist beim Prix SVC Nordschweiz einer von fünf Finalisten. Dieser Preis des KMU-Netzwerks Swiss Venture Club (SVC) wird am 13. November vor rund 1000 Gästen im Congress Center Basel verliehen.

  • Inländische Immobilien bleiben für institutionelle Anleger attraktiv

    Inländische Immobilien bleiben für institutionelle Anleger attraktiv

    Die IFZ-Studie Hypothekar und Immobilieninvestitionen 2025 der Hochschule Luzern hat laut einer Mitteilung das Anlageverhalten 228 institutioneller Schweizer Investoren untersucht, darunter Pensionskassen, Versicherungen, Anlagestiftungen und Fonds. Das Institut für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ) der Hochschule Luzern befindet sich in Rotkreuz ZG. Laut der Studie bleiben besonders inländische Immobilien als Anlage attraktiv.

    Pensionskassen (PK) halten ihre durchschnittliche Immobilienquote von 24,3 Prozent hoch und wollen diese zu grossen Teilen weiter ausbauen: 47 Prozent wollen ihren Schweizer Immobilienbestand stärken, 49 Prozent diesen stabil halten und bloss 3 Prozent wollen reduzieren. Dabei ist bei allen PKs laut Studie eine „Home Bias“ zu spüren: die Schweizer Allokation des Immobilienvermögens liegt zwischen 85 Prozent (grosse PKs) und 92 Prozent (mittlere PKs).

    „Einerseits wirken die seit über 25 Jahren steigenden Preise wie eine Bestätigung der Stabilität des Marktes. Andererseits erscheinen Investitionen im Ausland aufgrund von Währungsabsicherungskosten und höherer Volatilität weniger attraktiv“, wird Co-Studienleiter John Davidson zur Präferenz für Schweizer Bestände in der Mitteilung zitiert.

    Nur 9 Prozent der befragten Investoren glauben allerdings an eine Fortführung des Aufwärtstrends. Als grösste Sorge für Anleger im Schweizer Immobilienmarkt gilt die zunehmende Regulierung. Diese führt laut 82 Prozent der institutionellen Anleger zu einem baldigen Ende des Immobilienaufschwungs. Besonders komplexe Bauvorschriften (92 Prozent), Einsprachen (90 Prozent) und ein stärkerer Mieterschutz (88 Prozent) hindern weiteres Wachstum.

    Risiken wie Einbruch des Wirtschaftswachstums (45 Prozent), höhere Zinsen über längere Zeit (37 Prozent) oder ein schwächeres Bevölkerungswachstum (35 Prozent) treten, verglichen mit politischen und regulatorischen Druck, in den Hintergrund.

    Die Studie basiert auf Umfragen bei Schweizer Immobilienfonds, Anlagestiftungen und Versicherungen sowie 135 Pensionskassen. Die befragten Pensionskassen decken mit einem Anlagevolumen von 568 Milliarden Franken rund 50 Prozent des Gesamtvermögens der Kassen ab.

  • Fortschritt bei CO2-Reduktion durch moderne Zementproduktion

    Fortschritt bei CO2-Reduktion durch moderne Zementproduktion

    Die Holcim AG mit Sitz in Zug hat im rumänischen Câmpulung eine Anlage für Kohlenstoffabscheidung bei der Zementproduktion initiiert. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, konnte sich der international tätige Baustoffhersteller für das Projekt EU-Fördermittel sichern. Die Anlage in Câmpulung ist das achte von der EU geförderte Projekt Holcims zur Kohlenstoffabscheidung.

    Die Anlage Carbon Hub CPT 01 in Rumänien ist das erste Festlandprojekt zur Kohlenstoffabscheidung- und speicherung (Carbon Capture and Storage/CCS) in Osteuropa. Vor Ort wird Kohlendioxid aus den Rauchgasen eliminiert und in komprimierter Form dauerhaft unterirdisch gespeichert. Die geografischen und geologischen Bedingungen in Câmpulung bieten dafür gute Voraussetzungen, heisst es in der Mitteilung. Bis 2032 will Holcim mit seinen Partnern, so Carmeuse aus dem belgischen Louvain-la-Neuve, jährlich etwa 2 Millionen Tonnen emissionsarmen Zement in Rumänien produzieren.

    „Das CCS-Projekt in Rumänien unterstützt damit Holcims Bestrebungen, nachhaltiges Wachstum in profitables Wachstum umzuwandeln – ein zentraler strategischer Treiber unserer NextGen Growth 2030-Strategie“, wird Simon Kronenberg, Regionalleiter Zentral- und Osteuropa bei Holcim, in der Mitteilung zitiert. „Die Förderung durch den EU-Innovationsfonds unterstreicht die Leistungsfähigkeit unserer Ingenieurteams, die Reife unserer Technologien und unsere fortschrittlichen Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette.“

  • Neues Kompetenzzentrum stärkt Logistik und Bodenlösungen in Oberhasli

    Neues Kompetenzzentrum stärkt Logistik und Bodenlösungen in Oberhasli

    Die SHARKGROUP AG, eine Spezialistin für Bodenlösungen aus Oberhasli, bezieht gemeinsam mit der Dietiker Planzer Transport AG ihr neues Kompetenzzentrum in Oberhasli. Wie Planzer in einem LinkedIn-Beitrag berichtet, werden die beiden Unternehmen nun unter einem Dach ihre Kompetenzen bündeln. Während Planzer die Logistik der SHARKGROUP auf den 4000 Quadratmetern Lagerfläche übernimmt, kann die SHARKGROUP mit dem neuen Standort ihr Wachstum voranbringen und ihr Angebot weiter ausbauen.

    Das Kompetenzzentrum hat eine Fläche von 10‘000 Quadratmetern und besitzt eine 3000 Quadratmeter grosse Solaranlage auf ihrem Dach. Sie ermöglicht den Unternehmen zudem kurze Wege und CO2-reduzierte Transporte und ist damit ein Schritt in Richtung nachhaltiger Logistik.

    Wie die SHARKGROUP in einer Mitteilung erklärt, kann das Unternehmen mit dem neuen Standort seine Präsenz in der Region Zürich weiter stärken und eine bessere Verfügbarkeit des Sortiments ermöglichen. Zudem schaffen die erweiterten Kapazitäten und Ausstellungsflächen mehr Raum für individuelle Betreuung und Dienstleistungen. „Wir sind stolz auf das Wachstum unserer Gruppe und darauf, unseren Kunden künftig noch mehr Nähe und Service bieten zu können“, so Geschäftsführer Moritz Mühlebach, Geschäftsführer der SHARKGROUP. „Dieses Projekt ist Ausdruck unseres unternehmerischen Weitblicks und unseres Anspruchs, die Branche aktiv mitzugestalten.“