Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Immobilienbewirtschaftung im Wandel

    Immobilienbewirtschaftung im Wandel

    Wir erleben es tagtäglich, die Immobilienbewirtschaftung verändert sich, rasant, spürbar und manchmal auch überraschend. Was früher vor allem Verwaltung war, ist heute ein komplexes Zusammenspiel aus Strategie, Technologie und Beziehungspflege.

    Die Ansprüche aller Beteiligten sind in den letzten Jahren enorm gestiegen. Eigentümerinnen und Eigentümer erwarten transparente Berichte, umfassende Reportings und Unterstützung bei Nachhaltigkeitsthemen. Mietende wünschen sich digitale Services, die jederzeit funktionieren, schnelle Reaktionen und ein hohes Mass an Flexibilität.

    Gleichzeitig soll alles effizienter, nachhaltiger und datenbasierter werden. Moderne Tools erleichtern vieles. Sie helfen, Prozesse zu optimieren und bessere Entscheidungen zu treffen. Aber sie ersetzen nicht das, was unsere Arbeit im Kern ausmacht, den menschlichen Kontakt. Gerade in der Kommunikation, bei Konflikten oder komplexen Anliegen sind Erfahrung, Einfühlungsvermögen und Fingerspitzengefühl nicht einfach durch KI zu ersetzen.

    Was ebenfalls auffällt, der Fachkräftemangel trifft unsere Branche härter, als man oft wahrhaben will. Menschen mit Know-how in digitaler Transformation oder Nachhaltigkeit sind rar. Und wer sie findet, hat Mühe, sie zu halten. Zu häufig fehlen Entwicklungsmöglichkeiten oder echte Anreize. Dabei wären motivierte und gut ausgebildete Mitarbeitende der Schlüssel, um den Wandel wirklich zu gestalten, statt ihm nur hinterherzulaufen.

    Zwar reden viele von Digitalisierung, doch in der Praxis gibt es noch viel zu häufig manuelle Abläufe, Excel-Tabellen und Schnittstellen, die nicht miteinander kommunizieren. Der Wille ist da, aber die Umsetzung kostet Zeit, Geld und manchmal auch Mut. Denn nicht jede digitale Lösung bringt sofort den gewünschten Nutzen und nicht jeder Prozess lässt sich einfach automatisieren.

    Trotz allem birgt der Wandel grosse Chancen. Wenn wir es schaffen, Technologie gezielt einzusetzen, Talente zu fördern und den menschlichen Faktor als Stärke zu begreifen, dann kann die Immobilienbewirtschaftung noch viel gewinnen an Effizienz, Qualität und Attraktivität als Berufsfeld.

    Eines steht fest, Zukunftsfähig bleibt, wer Innovation und Empathie verbindet. Denn am Ende sind es nicht Systeme oder Tools die Werte schaffen, es sind die Menschen, die sie mit Leben füllen.

  • Neue Serviceanlage stärkt den Bahnstandort Weinfelden

    Neue Serviceanlage stärkt den Bahnstandort Weinfelden

    Die SBB und ihre Thurgauer Tochtergesellschaft Thurbo AG mit Sitz in Kreuzlingen nehmen laut einer Mitteilung am 1. November die neue Serviceanlage in Weinfelden in Betrieb. Hier sollen die bestehende Thurbo-Flotte gewartet sowie die neue Flotte von 329 Flirt-Evo-Zügen in Betrieb genommen und gewartet werden. Die ersten neuen Züge sollen 2026 eingeführt werden und werden auch von der SBB und ihrer Tochter RegionAlps mit Sitz in Martigny VS genutzt. Die Nähe zu den Standorten Bussnang und Erlen des Bahnbauers Stadler ermöglicht eine effiziente Instandhaltung, Schulung und Einführung.

    Thurbo hat 18,4 Millionen Franken in die Anlage investiert. Sie wurde in Holzbauweise errichtet und um 30 auf 100 Meter verlängert. Sie trägt auch eine Photovoltaikanlage, deren 866 Module pro Jahr knapp 400 Megawattstunden Strom erzeugen sollen. Hier werden künftig bis zu 30 Mitarbeitende tätig sein.

    Die Anlage wird am 1. November mit einem Tag der offenen Tür eröffnet. Dabei wird auch der erste Zug der neuen Flirt-Evo-Flotte getauft.

  • Ein Meilenstein im Tessin SBB Werk Arbedo-Castione

    Ein Meilenstein im Tessin SBB Werk Arbedo-Castione

    Die Inbetriebnahme ist für Mitte 2028 vorgesehen, insgesamt investieren SBB, der Kanton Tessin, die Stadt Bellinzona und der Bund rund 755 Millionen Franken in den hochmodernen Standort. Damit sichert die SBB nicht nur ihren Unterhalt an neuen Triebzügen, sondern sendet ein starkes Signal für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

    Investition in den Werkplatz Tessin
    Das NSIF bietet künftig 360 Vollzeit-Arbeitsplätze und 80 Lehrstellen, ein klares Bekenntnis zur Zukunft des Werkplatzes Tessin. Die neue Anlage stellt einen Meilenstein für die Wartung und Instandhaltung der modernen Triebzüge Giruno, ETR und Flirt TILO dar. Im Vergleich zum bestehenden Werk Bellinzona wird der Digitalisierungsgrad deutlich erhöht. Ein Schwerpunkt liegt auf elektromechanischen Arbeiten, wobei Digitalisierung und Automatisierung die Abläufe effizienter, flexibler und nachhaltiger machen. Das grüne Dach mit Solaranlagen und der Verzicht auf fossile Energie unterstreichen die ökologische Ausrichtung des Projekts.

    Nachhaltigkeit und Infrastruktur
    Mit einer Gesamtfläche von 150’000 Quadratmetern setzt das Werk auch in Sachen Nachhaltigkeit und Infrastruktur neue Massstäbe. Das Hauptgebäude misst 40’000 Quadratmeter, so viel wie acht Fussballfelder. Neben der Werkhalle entstehen eine moderne Zugwaschanlage, Räume für die Lehrlingsausbildung und Aufenthaltsbereiche für das Personal. Der Bau integriert ein umfassendes nachhaltiges Konzept, das mit Solarzellen und Grünflächen für einen minimalen ökologischen Fussabdruck sorgt.

    Fortschritt bei den Bauarbeiten
    Schon im Juni 2025 haben erste Arbeiten mit der  Baustelleneinrichtung, Aushub und die Gestaltung der Fundamente begonnen. Der Bau wird von umfassenden Anpassungen der Bahninfrastruktur begleitet. Neue Gleise, Weichen und Technikgebäude sorgen für optimale Anbindung und Logistik. Im Dezember 2024 wurde die neue Gleisgruppe 600 in Betrieb genommen, um Betriebsabläufe effizient zu steuern und die Verteilzentrale von Coop besser anzuschliessen. Die umfassenden Bahnbauarbeiten laufen parallel bis zur Fertigstellung des Werks.

    Landwirtschaft und Kompensation
    Für das NSIF werden insgesamt rund 150’000 Quadratmeter benötigt, davon 8,4 Hektaren Fruchtfolgeflächen. Die SBB hat gemeinsam mit dem Tessiner Bauernverband alternative landwirtschaftliche Flächen in Camorino, Bellinzona, Preonzo, Iragna und Biasca gefunden, um die gesetzlichen Kompensationspflichten vollumfänglich zu erfüllen.

    Bedeutung für die Region
    Der Spatenstich wurde im Beisein prominenter Vertreter aus Politik und Wirtschaft vollzogen. Damit unterstreicht die SBB die Bedeutung und den Stellenwert des Kantons Tessin sowie die langfristige Sicherung der Arbeitsplätze. In einer Region, die vom Wandel der Industrie besonders betroffen ist, steht dieses Projekt für Zukunft, Stabilität und Innovation.

    Das neue SBB Werk Arbedo-Castione bringt Innovation und Nachhaltigkeit in den Schweizer Bahnsektor, festigt den Standort Tessin als industrielles Zentrum und bietet Perspektiven für kommende Generationen. Ein Spatenstich mit Symbolkraft und ein Projekt, das den Puls der Region beschleunigt.

  • Neue Anteile zur Finanzierung von Bauprojekten und Zukäufen

    Neue Anteile zur Finanzierung von Bauprojekten und Zukäufen

    Die Zurich Invest AG stockt die Mittel für den Fonds ZIF Immobilien Direkt Schweiz auf. Vom 10. bis zum 21. November sollen rund 100 Millionen Franken eingeworben werden, informiert die zur Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG gehörende Fondsleitung in einer Mitteilung. Sie will die Mittel zur Finanzierung laufender Bauprojekte und für selektive Zukäufe verwenden.

    Anteilseignende haben das Recht, für jeweils zehn bestehende Anteile einen neuen Anteil zu erwerben. Maximal sollen 960’411 neue Anteile zum Ausgabepreis von 112,16 Franken emittiert werden. Die Liberierung der neuen Anteile ist für den 28. November 2025 vorgesehen.

    Der Fonds ZIF Immobilien Direkt Schweiz umfasst aktuell 60 Liegenschaften mit einem Marktwert von insgesamt 1,5 Milliarden Franken. Wohnliegenschaften, hauptsächlich in den Regionen Zürich und Genfersee, stellen einen Anteil von 86 Prozent. Der Ende 2018 lancierte Fonds wurde 2023 an der SIX Swiss Exchange kotiert.

  • Energieversorger plant Umzug in ehemalige Bankräumlichkeiten

    Energieversorger plant Umzug in ehemalige Bankräumlichkeiten

    Die AEW wird ihren neuen Hauptsitz nicht wie bisher vorgesehen auf das Areal Obere Vorstadt verlegen. Wie der Energieversorger mitteilt, habe die im Mai 2024 gestartete Testplanung gezeigt, dass die mögliche Arealentwicklung nicht ausreichend mit den Entwicklungszielen der AEW übereinstimmt.

    Die Suche nach einem neuen Standort war nötig geworden, weil der jetzige Hauptsitz an der Industriestrasse 20 im Aeschbachquartier in Aarau die kurz- bis mittelfristigen Kapazitäts- und Flächenbedürfnisse der AEW nicht erfüllt. Aus diesem Grund wird der per Mitte 2027 auslaufende Mietvertrag nicht verlängert.

    Nun hat die AEW in der Bahnhofstrasse 49 ein passendes Quartier gefunden: die Räumlichkeiten der ehemaligen Credit Suisse. Den Angaben zufolge bieten sie den Raumbedarf, den die AEW langfristig benötigt.

    Da der Kanton Aargau aktuell „bedeutende Flächen“ im Areal Obere Vorstadt für das Obergericht und die Justizleitung anmietet, will die AEW „in einem ersten Schritt“ Verhandlungen mit dem Kanton über einen Verkauf des Gesamtareals Obere Vorstadt aufnehmen. Der Umzug an die Bahnhofstrasse ist für 2027 geplant.

  • Schweizer Solartechnologie setzt neue Standards für Aesthetik und Leistung

    Schweizer Solartechnologie setzt neue Standards für Aesthetik und Leistung

    Die Megasol Energie AG, nach Eigenangaben führender Schweizer Hersteller für Solarpaneele für Dächer und Fassaden, will mit seinem neuem Solarmodul M450 neue Massstäbe für blendreduzierte, leistungsstarke und ästhetische Solartechnologie setzen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Das 450 Watt Peak starke M450 ist das erste Solarmodul von Megasol, das mit der ZRM+ Oberflächentechnologie ausgestattet ist und dank mikrostrukturiertem Glas, spezieller Oberflächenbehandlung und matter Optik spiegelartige Reflexionen deutlich reduziert. Die niedrige Leuchtdichte des M450, die je nach Sonneneinfallswinkel zwischen 3000 bis 9000 Candela pro Quadratmeter (cd/m2 – Leuchtdichte) variiert, bleibt deutlich unter internationalen Grenzwerten von etwa 20’000 cd/m2, die in der Umgebung von Flughäfen vorgeschrieben sind.

    Ohne störende Blendung für Piloten, Autofahrer oder Anwohner eignet sich das Modul so für Einsätze in sensiblen Gebieten wie Flughäfen oder Wohnquartieren. Das Solarmodul verfügt laut Hersteller ausserdem über eine überdurchschnittliche Produkt- und Leistungsgarantie von 30 Jahren und ist mit Hagelwiderstand 5 (HW 5) zertifiziert, dem aktuell höchsten verfügbarem Branchenwert. Das M450 Modul ist ab sofort zur Lieferung erhältlich.

    Megasol ist ein Hersteller von Solarmodulen und Systemlösungen für die gebäudeintegrierte Photovoltaik. Mit eigener Produktion in der Schweiz und internationaler Präsenz entwickelt Megasol Solardach- und Fassadensysteme.

  • Swiss Logistics feiert Eröffnung von Campus Zofingen

    Swiss Logistics feiert Eröffnung von Campus Zofingen

    Die Schweizerische Vereinigung für die Berufsbildung in der Logistik gibt die feierliche Eröffnung ihres Swiss Logistics Campus in Zofingen bekannt. Das neue Ausbildungszentrum wurde am 25. Oktober mit einem Tag der offenen Tür offiziell eingeweiht. „Es war ein Tag voller spannender Erlebnisse, inspirierender Begegnungen und herzlicher Gespräche“, schreibt Swiss Logistics in einer Mitteilung zur Eröffnung.

    Die Vereinigung will ihren neuen Campus als „Ort des Lernen, der Entwicklung und der Begegnung“ verstanden wissen. Im Ausbildungszentrum werden Grund- und Weiterbildung sowie Höhere Berufsbildung unter einem Dach vereint. Bei der Vermittlung von Bildung setzt Swiss Logistics auf moderne Lernformen und flexible Räume. Das Angebot der Vereinigung ist auf die zukünftigen Anforderungen der Branche ausgerichtet.

  • Ein neues Forschungszentrum stärkt den Standort Basel.

    Ein neues Forschungszentrum stärkt den Standort Basel.

    Roche geht den Bau eines 15-stöckigen neuen Forschungs- und Entwicklungszentrums am Hauptsitz in Basel an. Am 29. Oktober wurde der Grundstein für das speziell auf die frühen Phasen der Medikamentenentwicklung angelegte Zentrum gelegt, informiert der weltweit aktive Pharmakonzern in einer Mitteilung. Im rund 500 Millionen Franken teuren Bau 12 will Roche derzeit über das Areal verteilte Funktionen der Forschungs- und Entwicklungsabteilung zusammenlegen. Im vierten Quartal 2029 sollen die Arbeiten für das 72 Meter hohe Gebäude abgeschlossen sein.

    „Bau 12 ist ein wesentlicher Bestandteil unserer langfristigen Vision für den Standort Basel“, wird Jürg Erismann, Standortleiter Roche Basel/Kaiseraugst, in der Mitteilung zitiert. „Die Investition von 500 Millionen Franken ist ein klares Bekenntnis zu Basel und unterstreicht Roches langfristiges Engagement für den Forschungsstandort und für die Schweiz.” Der Mitteilung zufolge hat Roche seit 2015 rund 8 Milliarden Franken in seine Schweizer Standorte investiert. Weitere 33 Milliarden Franken sind in Forschung und Entwicklung in der Schweiz geflossen.

  • Neues Logistikzentrum sichert Arzneimittelversorgung in der Schweiz

    Neues Logistikzentrum sichert Arzneimittelversorgung in der Schweiz

    Die Spirig HealthCare AG hat in Wangen an der Aare ein neues Logistikzentrum eröffnet, informiert die auf Generika spezialisierte Arzneimittelfirma aus Egerkingen in einer Mitteilung. Hier sind auf 2600 Quadratmetern Fläche über 2000 Kommissionierplätze sowie Kühl- und Speziallager untergebracht. Über die Höhe der Investition, bei der bereits acht neue Arbeitsplätze geschaffen wurden, werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    Mit dem neuen Logistikzentrum will Spirig HealthCare die eigenen Lagerkapazitäten erhöhen und den Vertrieb flexibilisieren. Über eine eigene Flotte können Medikamente im Bedarfsfall innerhalb weniger Stunden an jeden Ort in der Schweiz geliefert werden, schreibt das Unternehmen.

    „Die zuverlässige Grundversorgung mit wichtigen Arzneimitteln in der Schweiz ist unser zentraler Auftrag“, wird Hans-Peter Borger, General Manager von Spirig HealthCare, in der Mitteilung zitiert. „Mit gezielten Investitionen in eigene Lagerkapazitäten stellen wir sicher, dass wir diesem Anspruch gerecht werden können. Das neue Logistikzentrum steht für Flexibilität, Schnelligkeit und nachhaltige Distribution – und ist unser klares Bekenntnis zur Versorgungssicherheit.“

  • Neues Weiterbildungsangebot für professionelles Standortmanagement

    Neues Weiterbildungsangebot für professionelles Standortmanagement

    Die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) bietet in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Standort Schweiz eine Weiterbildung im Bereich Standortmanagement an. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, handelt es sich bei dem Kurs um das schweizweit erste CAS im Bereich Standortförderung. Es wird zum zweiten Mal von der FHNW veranstaltet, der Kurs beginnt am 26. März 2026 auf dem Campus Brugg-Windisch.

    Der Lehrgang umfasst die Module Standortanalyse und Standortmarketing, Wirtschaftsförderung und Clustermanagement, Standortentwicklung, Innovation, Change Management und Kommunikation. Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden bei den Veranstaltungen mit lokalen Besonderheiten von Standorten und den Bedürfnissen der dort Wohnenden beziehungsweise angesiedelten Unternehmen vertraut gemacht. Als Wirtschafts-, Marketing- und Kommunikationsexperten können Standortmanager Entwicklungskonzepte für Standorte entwerfen und diese praktisch bei Behörden und in der Politik vertreten und umsetzen, heisst es vonseiten der FHNW.

    Der Zertifizierungslehrgang (CAS) unfasst 15 Seminartage, verteilt auf zwei Semester. Die Kursgebühr beträgt 600 Franken je Kurstag. Mitglieder des Netzwerks Standort Schweiz erhalten 10 Prozent Rabatt.

  • DACH-Raum schafft Plattform für Energieinnovation in Europa

    DACH-Raum schafft Plattform für Energieinnovation in Europa

    Universitäten, Start-up-Ökosysteme und Energieunternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben eine europäische Plattform für Energieinnovation eingerichtet. Aus jedem Land ist beim Energy Launchpad eine Spitzenhochschule und ein Energieunternehmen vertreten, informiert das zur Plattform gehörende Gründerzentrum UnternehmerTUM aus Garching bei München in einer Mitteilung.

    Die Schweiz wird von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und Energie 360° aus Zürich repräsentiert. Aus Österreich sind die Technische Universität Wien und die VERBUND AG, aus Deutschland auch die Technische Universität München und die EnBW Energie Baden-Württemberg AG.

    Die als offenes Netzwerk angelegte Plattform hat das Ziel, europäische Technologien und Jungunternehmen zu fördern. Im nächsten Jahr sollen dabei Künstliche Intelligenz und Quantum Computing im Mittelpunkt stehen. „Mit dem Energy Launchpad schaffen wir Raum für Umsetzungsstärke in Europa“, wird Helmut Schönenberger, Gründer und CEO von UnternehmerTUM, in der Mitteilung zitiert. „Forschung, Industrie und Startups bringen hier Technologien schneller in die Anwendung – offen, grenzüberschreitend und mit klarem Fokus auf Wirkung.“ Das schaffe „Resilienz im Energiesystem und technologische Souveränität für Europa“, meint Schönenberger.

    Der Startschuss für das Projekt ist am 24. Oktober bei einer Auftaktveranstaltung in Wien gefallen. Von hier aus soll das Energy Launchpad nun auf die Reise durch den DACH-Raum gehen. Nächste Station dabei ist am 11. November die Teilnahme an der Energy Week @ ETH in Zürich.

  • Dienstleistungsgeschäft stützt Umsatzentwicklung in anspruchsvollem Marktumfeld

    Dienstleistungsgeschäft stützt Umsatzentwicklung in anspruchsvollem Marktumfeld

    Die Schindler-Gruppe hat in den ersten neun Monaten 2025 weltweit Umsätze in Gesamthöhe von 8,16 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert die auf Aufzüge, Rolltreppen und Personenförderbänder spezialisierte Unternehmensgruppe aus Ebikon in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 0,8 Prozent in Lokalwährungen. Der Auftragseingang legte im selben Zeitraum um 3,8 Prozent in Lokalwährungen auf 8,52 Milliarden Franken zu.

    Sowohl der Auftragseingang als auch der Umsatz von Schindler wurden im Berichtszeitraum vom Modernisierungs- und Servicegeschäft der Unternehmensgruppe gestützt. Die Nachfrage und der Umsatz im Neuanlagengeschäft fielen hingegen schwächer als im Vorjahr aus. „Mit standardisierten Modernisierungslösungen haben wir das Wachstum vorangetrieben und unsere Wettbewerbsfähigkeit gestärkt“, wird Schindler-CEO Paolo Compagna in der Mitteilung zitiert.

    Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT lag mit 1,02 Milliarden Franken um 77 Millionen Franken über dem Vorjahreswert. Als Reingewinn wurden 796 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 748 Millionen Franken im Vorjahreszeitraum. Die EBIT-Marge konnte um 1,2 Prozentpunkte auf 12,5 Prozent gesteigert werden. Für das Gesamtjahr hebt Schindler sein Ziel für die EBIT-Marge um 0,5 Prozentpunkte auf 12,5 Prozent an. Das Mittelfristziel für die Marge bleibt bei 13 Prozent.

    In derselben Mitteilung kommuniziert Schindler auch sein jüngstes Engagement für Nachhaltigkeit. „Im Einklang mit unserem Engagement zur Dekarbonisierung von Städten bieten wir nun einen Aufzug aus emissionsarmem Stahl an, der unsere Kunden bei der Erreichung ihrer Emissionsreduktionsziele unterstützt“, erläutert Compagna.

  • immoMedia erreicht neue Rekordwerte

    immoMedia erreicht neue Rekordwerte

    Der immoNewsletter erscheint seit mehreren Jahren jeden Dienstag und hat sich fest etabliert. Zur 200. Ausgabe zählt er über 49’000 Abonnentinnen und Abonnenten bei einer stabilen Öffnungsrate von rund 30 Prozent und bleibt er eine feste Informationsquelle für Fach- und Führungskräfte aus Immobilienwirtschaft und Standortförderung. 

    Auch die Plattform immo!nvest.ch verzeichnet ein deutliches Plus. Über 65’000 Seitenaufrufe, über 56’000 Sitzungen und über 283’000 Ereignisse in den letzten 30 Tagen belegen eine stark gestiegene Nutzung und Positionierung als zentrale Branchenplattform. 

    Dynamik bei neuen Formaten 
    Mit dem neuen Programm immoMember nutzen Unternehmen, Startups, Institutionen und Standortförderungen die Mitgliedschaft zunehmend als strategisches Tool für Sichtbarkeit und Vernetzung. immoMedia versucht sich damit als Drehscheibe einer wachsenden Branchencommunity zu etablieren.  

    Das Stellenportal immobilienJobs.ch baut seine Reichweite kontinuierlich aus. Künftig wird es auch in Französisch und Englisch verfügbar sei. Ein Schritt zu mehr Diversität und grösserer nationaler Präsenz. Publizierte Inserate profitieren von einer breiten Mehrfachverbreitung über sämtliche Kanäle des Netzwerks. 

    Stetiger Ausbau des Ökosystems 
    Zur Medienfamilie von immoMedia gehören heute: 

    • Magazin immo!nvest mit fünf Ausgaben pro Jahr, dreisprachig, über 6’000 Abonnenten 
    • Immo!nvest.ch mit bis zu 20 News wöchentlich 
    • Fachveranstaltungen immoTable mit 100–150 Teilnehmenden 
    • Eventplattform immoTermine mit bis zu 200 aktuellen Veranstaltungen 

    Die 200 immoNewsletter stehen für Beständigkeit, Vertrauen und Wachstum. Die Entwicklung aller Plattformen zeigt, immoMedia gehört zu den einflussreichen Informationsknotenpunkten des Schweizer Immobilien- und Standortförderungsnetzwerks und setzt auf weiteres Wachstum in Reichweite, Vernetzung und Mehrsprachigkeit. 

    Vielen Dank an alle Leserinnen und Leser, die uns seit Jahren lesen dies möglich machen.

  • HEV-Immobilienumfrage 2025

    HEV-Immobilienumfrage 2025

    Gemäss der Befragung von 432 Immobilienfachleuten steigt das Interesse an Eigentum in nahezu allen Marktsegmenten. Besonders Einfamilienhäuser verzeichnen eine Zunahme der Nachfrage, die bereits über dem Niveau von 2024 liegt. Auch Eigentumswohnungen und Mehrfamilienhäuser bleiben gefragt, während die Zahl der verfügbaren Objekte abnimmt.

    Das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage führt zu einer relativen Knappheit, die sich regional unterschiedlich stark auswirkt. Am deutlichsten in bevölkerungsreichen Mittellandkantonen und Wachstumsregionen.

    Bauland und Neubau als Engpässe
    Die hohe Nachfrage nach Bauland verdeutlicht, wie stark der Druck auf künftige Bautätigkeit wächst. Über die Hälfte der Befragten meldet steigendes Interesse an Grundstücken, doch in den meisten Regionen fehlt ausreichendes Bauland in planungsreifer Form.

    Zugleich bleibt die Bautätigkeit zu schwach, um den Bedarf auch nur annähernd zu decken. Hohe Baukosten, langwierige Bewilligungsverfahren und fehlende Flächen dämpfen die Dynamik. Damit verschärft sich die Angebotsknappheit strukturell. Ein Phänomen, das sich bereits seit Jahren abzeichnet.

    Preisdruck setzt sich fort
    Drei Viertel der Befragten erwarten weiter steigende Preise für Wohneigentum im kommenden Jahr. Die Kombination aus niedriger Neubautätigkeit, anhaltend hoher Nachfrage und politisch-regulatorischen Hürden schafft ein Umfeld, in dem Preisanpassungen zur Normalität werden. Für viele Käuferhaushalte wird Eigenheimbesitz zunehmend zur Rechenaufgabe, zumal die Zinsentwicklung die Finanzierung zusätzlich belastet.

    Strukturelle Belastungsprobe für den Mittelstand
    Der eingeschränkte Zugang zu Wohneigentum wirkt langfristig auf die soziale Struktur. Eigentumsbildung war in der Schweiz über Jahrzehnte eine zentrale Säule für Vermögensaufbau und Altersvorsorge. Wenn dieser Zugang systematisch erschwert wird, verschieben sich die finanziellen Perspektiven breiter Bevölkerungsschichten, mit potenziellen Auswirkungen auf Konsumverhalten, Standortwahl und Familienplanung.

    Politische und planerische Hebel
    Der HEV Schweiz fordert daher klare politische Schritte, um die strukturelle Verzögerung zu durchbrechen. Einfachere Bewilligungsverfahren, kürzere Planungsfristen, weniger Bürokratie und effektive Massnahmen gegen missbräuchliche Einsprachen. Nur wenn der regulatorische Rahmen verlässlich und investitionsfreundlich gestaltet wird, kann neues Wohnangebot entstehen.

    Ein Markt am Wendepunkt
    Die Umfrage macht deutlich, dass der Immobilienmarkt 2025 an einem entscheidenden Punkt steht. Während die Nachfrage robust bleibt und das Vertrauen in Wohneigentum ungebrochen ist, gefährdet die strukturelle Knappheit die Balance des Systems. Ohne Korrektur droht eine Verfestigung der Preisspirale, mit Folgen für ganze Generationen von Kaufinteressenten.

    Die kommenden Jahre werden zeigen, ob Politik, Planung und Marktakteure die Trendwende schaffen oder ob der Engpass zum neuen Normalzustand des Schweizer Immobilienmarkts wird.

  • Roche investiert weiter in Forschungszukunft Basel

    Roche investiert weiter in Forschungszukunft Basel

    Der Bau 12 wird bis 2029 fertiggestellt und bietet Platz für rund 450 Forschende. Er soll als Bindeglied zwischen früher Forschung und klinischer Entwicklung wirken, wodurch neue Wirkstoffe effizienter in die Anwendung gelangen. Das flexible Raumkonzept und modernste Laborinfrastruktur fördern interdisziplinäre Zusammenarbeit und technologische Innovation.

    Ein Bekenntnis zum Standort Schweiz
    Bereits seit 2015 hat Roche rund acht Milliarden Franken in den Ausbau seiner Schweizer Standorte investiert. Mit Bau 12 wird die Basler Innovationsachse erweitert und die Position der Schweiz als führender Forschungsstandort im Konzern weiter gefestigt. Laut Standortleiter Jürg Erismann ist das Gebäude ein „klares Bekenntnis zu Basel und zur schweizerischen Forschungskompetenz“.

    Architektur und Dimensionen
    Der 72 Meter hohe Bau 12, entworfen von Herzog & de Meuron, vereint künftig bislang verteilte Forschungsbereiche unter einem Dach. Auf 32’200 Quadratmetern entstehen Labors und offene Arbeitszonen für eine neue Generation der Wirkstoffentwicklung. Die Fertigstellung ist für Ende 2029 geplant.

    Strategische Bedeutung
    Mit der Kombination aus Wissenschaft, Technik und Architektur setzt Roche auf beschleunigte Entwicklungsprozesse und nachhaltige Standortstärkung. Von den konzernweit über 40 Milliarden Franken Investitionen der letzten zehn Jahre entfiel rund ein Viertel auf die Schweiz. Ein deutliches Signal für die anhaltende Innovationskraft am Basler Campus.

  • Mobilisierung der Generation-Z an die Wahlurnen für immobilienrelevante Abstimmungen durch SVIT Young Zürich

    Mobilisierung der Generation-Z an die Wahlurnen für immobilienrelevante Abstimmungen durch SVIT Young Zürich

    Die politische Entwicklung im Immobilienbereich nimmt immer stärkere Züge an – Initiativen wie der Wohnschutz in Genf und Basel zeigen das deutlich. Nun steht eine ähnliche Abstimmung auch 2026 in Zürich an. Der SVIT Young Zürich unter der Leitung von Alban Kaufmann möchte hier aktiv werden und seinen Beitrag im kommenden Wahljahr leisten. Dies mit dem Ziel: Junge Menschen langfristig für immobilienpolitische Themen sensibilisieren, ihnen die Konsequenzen politischer Entscheide aufzeigen – und sie motivieren, an die Urne zu gehen. Doch junge Menschen für Politik zu begeistern, ist keine einfache Aufgabe. Endlose Monologe und komplizierte Satzkonstruktionen schrecken eher ab. Deshalb hat der Verband verschiedene Formate entwickelt, um die Generation Z im wichtigen Wahljahr 2026 gezielter zu erreichen:

    a) “Polit Battle” – Politik live & direkt
    Bei den Live-Events «Polit Battle» treffen junge Politikerinnen und Politiker – Befürworter und Gegner – direkt aufeinander. In schnellen, pointierten Wortduellen à la «Arena», aber kürzer und interaktiver, werden die wichtigsten Themen diskutiert. Beim anschliessen-den Apéro können sich Politiker und Gäste persönlich austauschen und ihre eigene Meinung bilden.

    b) Politgame «Built&Rent» – Politik spielerisch erleben
    Mit dem Game «Built&Rent» wird  ab 2026 erlebbar, unter welchem Druck Immobilienprofis stehen – und wie politische Entscheide die Branche prägen. Das Spiel wird jeweils einen Monat vor einer Abstimmung freigeschaltet und bietet Ranglisten mit Tages- und Wochensiegern. So wird politische Bildung zum interaktiven Erlebnis.

    c) Politcheck – Wahlargumente in Kürze
    Mit dem Informationsflyer «Politcheck» in digitaler und haptischer Aufbereitung will der SVIT Young Zürich einen kurzen Überblick über relevante, politische Entwicklungen liefern sowie Position beziehen zu politischen Themen, bevorstehenden Abstimmungen und Wahlen. Bei allen präsentierten Themen handelt es sich um politische Geschäfte, die auf die Immobilienbranche einen direkten oder indirekten Einfluss haben.

    Aktuell informieren wir kurz und pointiert über die kantonale Abstimmungsvorlage «Staatliches Vorkaufsrecht als Garant für mehr bezahlbare Wohnungen?» mit dem Gegenvorschlag des Kanton Zürich zum Abstimmungssonntag vom 30. November 2025.

    Sollen die Gemeinden noch stärker in den Immobilienhandel eingreifen, als sie es jetzt schon tun? Diese Was verbirgt sich hinter dieser vielversprechenden Forderung, die wie geschaffen zu sein scheint, um dem gegenwärtigen Mangel an Wohnraum mit einem Lösungsansatz begegnen zu können? Eine heilbringende Lösung für dringend benötigten Wohnraum? Oder vielmehr ein zusätzlicher Brandbeschleuniger eines ohnehin schon überhitzten Immobilienmarktes und ein Vernichter von Steuergeldern? Um die nötigen Antworten auf diese Fragen zu erhalten, fragen wir bei FDP-Kantonsrätin Doris Meier nach und präsentieren anschliessend die Position von SVIT Young Zürich und SVIT Zürich zu dieser Vorlage.

    Weitere Informationen, Dokumente und Durchführungstermine unter:
    https://www.svit.ch/de/svit-zuerich/politik

  • Neuer Erlebnisraum in Bern verbindet Kultur, Wirtschaft und Alltag

    Neuer Erlebnisraum in Bern verbindet Kultur, Wirtschaft und Alltag

    Nach sechs Jahren Renovierung ist das Kaiserhaus in der Berner Marktgasse bereit für die Öffentlichkeit. Das Haus soll ein Ort der Begegnung und des Lernens ebenso wie ein Treffpunkt für Mode und lokalen Handel werden, heisst es in einer Mitteilung. Die Eröffnung ist für den 10. April 2026 geplant.

    Das Kaiserhaus vereint Gastronomie, Handel und Lernort in einem. Zu den gastronomischen Höhepunkten zählen die Brasserie Kaiser, das Kaiser Deli sowie die Hof Bar. Die Handelsflächen dienen auch dazu, neue ökonomische, ökologische und soziale Modelle auszuprobieren. Im Bereich Atelier & Manufaktur werden Produkte zum Beispiel repariert oder auch für Zuschauern hergestellt. Der Bereich Kiosk & Shop soll Pioniermarken ebenso Raum geben wie Start-ups. Auch Produkte der Kreislaufwirtschaft sollen hier zu finden sein. Und der Bereich Events & Pop-ups soll mit Ausstellungen, Workshops oder einem Markt ständig neue Angebot für die Kunden bereit haben.

    Im Moneyverse kann man alles um die Geschichte des Geldes und über die Arbeit der Schweizerischen Nationalbank (SNB) erfahren. Vorträge aus Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft ergänzen das Bildungsprogramm. Moneyverse ist eine Initiative der SNB in Zusammenarbeit mit dem Bernischen Historischen Museum. Es soll den Erlebnisort Kaiserhaus bereichern.

  • Switzerland Innovation Park Ticino

    Switzerland Innovation Park Ticino

    Seit 2021 ist der Tessin Teil der nationalen Initiative Switzerland Innovation. Im November 2024 wurde der Park offiziell als Standort Park Zürich anerkannt. Mit der neu gegründeten Switzerland Innovation Park Ticino SA bündeln Kanton, Wirtschaft und Hochschulen ihre Kräfte, um die Innovationskraft der Region nachhaltig zu stärken.

    Synergien mit Europa und der Greater Zurich Area
    Die strategische Lage macht den Park zu einer Brücke zwischen zwei europäischen Wirtschaftszentren Zürich und Mailand. Durch die Mitgliedschaft in der Greater Zurich Area gewinnt das Tessin an internationaler Sichtbarkeit und zieht Investitionen sowie Unternehmen aus innovativen Branchen an. Gleichzeitig bestehen enge Verbindungen mit dem Innovationsviertel MIND Milano, das auf dem Expo-Gelände in Mailand entstanden ist.

    Kompetenzzentren für Zukunftstechnologien
    Im Park Ticino entstehen derzeit drei Kompetenzzentren in Bereichen mit hohem Potenzial,  Drohnentechnologien, Life Sciences sowie Anwendungen im Freizeit- und Gesundheitssektor. Diese Zentren fördern Forschung, Entwicklung und Wissensaustausch und schaffen so ein Ökosystem, das Innovation von der Idee bis zur Marktreife unterstützt.

    Zukunftsstandort New Officine District Bellinzona
    Der endgültige Hauptsitz des Parks wird nach 2032 im New Officine District in Bellinzona eröffnet. Auf 25’000 Quadratmetern entsteht eine Plattform für Forschung und Unternehmertum, eingebettet in ein neues Stadtquartier von 120’000 Quadratmetern mit Wohnraum, Unternehmen, Verwaltung, Kultur und Freizeit. Das Areal profitiert von seiner Lage direkt am Bahnhof Bellinzona, als nördliches Tor des Tessins nach dem Gotthard-Basistunnel.

  • Weiterbildung für moderne Brandschutzkompetenzen

    Weiterbildung für moderne Brandschutzkompetenzen

    Die im Technopark Zürich ansässige AFC Akademie, nach Eigenangaben führend in der Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Brandschutz, Sicherheit und Gebäudetechnik, hat das Umschulungskonzept BSV 2026 entwickelt, das Fachleute laut einer Mitteilung auf die neuen Brandschutzvorschriften BSV 2026 vorbereitet.

    Im Modul A der Weiterbildung vermittelt die Akademie einen Überblick über zentrale Neuerungen der BSV 2026 auf der Stufe Brandschutzfachperson und übt das Erstellen von vorschriftsmässigen Plänen und Konzepten. Dagegen wird im Modul B, auf der Stufe Brandschutzexperte, die praxisnahe Anwendung der neuen Anforderungen und Dokumentationsmethoden gelehrt.

    Die neuen Brandschutzvorschriften BSV 2026 markieren laut AFC Akademie einen grundlegenden Wandel im Schweizer Brandschutz und steigern die Anforderungen deutlich. Risikobasierte Nachweise ersetzen dabei Standardlösungen und machen fundiertes Wissen über bauliche, technische und organisatorische Zusammenhänge unerlässlich. Da Brandschutz integraler Bestandteil von Architektur, Nutzung, Betrieb und Technik wird, müsse auf all diesen Ebenen zusammengespannt werden – interdisziplinäres Denken wird also entscheidend, so die Akademie. Künftig müsse ausserdem klar kommuniziert werden: konkrete Anforderungen an Dokumentation, Qualitätssicherung und Vollzug müssen Bauherrschaften, Behörden und Projektpartnern klar vermittelt werden.

    Die AFC Akademie bietet seit 2016 Ausbildungsprogramme für Brandschutz, nachhaltiges Bauen, Sicherheit und Gebäudetechnik an.

  • Kompakte Energiespeicher für zukunftsfähige Gebäudetechnik

    Kompakte Energiespeicher für zukunftsfähige Gebäudetechnik

    Die Cowa Thermal Solutions AG mit Sitz im Technopark Luzern in Root ist eine Grosshandelspartnerschaft mit dem Vertriebsunternehmen Meier Tobler aus Schwerzenbach ZH eingegangen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, will Cowa mit dieser Partnerschaft sein Marktsegment in der Schweiz deutlich ausbauen. Meier Tobler, Anbieter von Haustechnikprodukten aus den Bereichen Heizung, Lüftung Klima und Sanitär, wird Wärmespeicher von Cowa für den Einsatz in Einfamilienhäusern, Mehrfamilienhäusern sowie für die Integration in Wärmepumpen- und Photovoltaiksysteme vertreiben. Vor allem Handwerksbetrieben werde damit der Zugriff erleichtert.

    „Mit Meier Tobler haben wir den schweizweit stärksten Vertriebspartner gewonnen, der gleichzeitig unsere Vision einer kompakten und nachhaltigen Wärmespeicherung teilt“, wird André Waller, CRO der Cowa Thermal Solutions AG, in der Mitteilung zitiert. „Diese Partnerschaft ist ein Meilenstein für uns. Dadurch ermöglichen wir den Zugang zu zukunftsweisender Wärmespeicherung so einfach wie noch nie, direkt dort, wo Installateure ohnehin bestellen.“

    Zum Jahresende 2025 will Cowa einen neuen Latentwärmespeicher auf den Markt bringen. Das Produkt für Brauchwarmwasser soll einen Phase Change Material (PCM)-Schmelzpunkt von 48 Grad Celsius haben und damit eine hohe Energieeffizienz besitzen. Der Schmelzpunkt bei dieser „technologischen Weltneuheit“ würde um 10 Grad tiefer als bei bisherigen Systemen liegen, so Cowa. Dank des niedrigen Schmelzpunktes können nahezu alle gängigen Wärmepumpen für den Speicher verwendet werden.

  • Strategische Partnerschaft stärkt Gebäudetechnik und Energieplanung

    Strategische Partnerschaft stärkt Gebäudetechnik und Energieplanung

    Die AEW Energie AG steigt bei der Herzog Kull Group Holding AG (HKG) ein. Der Energieversorger aus Aarau werde 35 Prozent an der Zuger Gruppe für Gebäudetechnik und Elektrotechnik übernehmen, informiert AEW in einer Mitteilung. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen neue Geschäftsfelder aufbauen. Als Beispiele werden in der Mitteilung unter anderem Generalplanung für Arealkonzepte und standartisierte Gesamtlösungen für den Wohnungsbau genannt.

    Über den Kaufpreis für die Anteile haben die die beiden Unternehmen Stillschweigen vereinbart. AEW und HKG haben bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet. Dabei stieg AEW Ende 2023 mit einem Anteil von 50 Prozent an der HKG-Tochter GA-Werkstatt.ch AG (GAW) ein. Die GAW soll noch in diesem Jahr mit der HKG-Tochter Energy-Group.ch AG zur Energy Group AG zusammengeführt werden.

    „Die Megatrends Dekarbonisierung, Dezentralisierung und Digitalisierung werden auch künftig das Energiesystem prägen, und jedes Gebäude wird ein aktives Element darin sein“, wird AEW-CEO Marc Ritter in der Mitteilung zitiert. Sein Unternehmen will die eigenen Kompetenzen bei Planung, Engineering und Gebäudemanagement ausbauen, dabei aber weiterhin auf Tätigkeiten in der Ausführung verzichten. Im Zuge des Einstiegs bei HKG ziehen Ritter und AEW-Verwaltungsratspräsident Raffael Schubiger in den Verwaltungsrat der Herzog Kull Group Holding AG ein.

  • Ausbau des Angebots für moderne Gebäudehüllen

    Ausbau des Angebots für moderne Gebäudehüllen

    Die Pestalozzi Gruppe hat die Pestalozzi Alutechnik AG lanciert. Wie Pestalozzi in einem LinkedIn-Beitrag berichtet, wird das Tochterunternehmen als exklusiver Schweizer Vertriebspartner von Aluprof, einem zur Grupa Kęty SA aus dem polnischen Kenty (Kęty) gehörenden und in Europa tätigen Hersteller von Aluminiumsystemen, „eine breite Palette hochwertiger Aluminiumprodukte und innovativer Systemlösungen“ anbieten. Während das Unternehmen für Industrieprofile und Beratungen ab sofort verfügbar ist, sollen Aluminiumsysteme ab dem 9. März 2026 geliefert werden.

    Die Pestalozzi Alutechnik AG ist Ansprechpartner für Fenster und Türen, Fassaden und Brandschutz. Das Unternehmen bietet innovative Produkte sowie intelligente und modulare Systemlösungen für den Wohn- und Objektbau. Nach einer ausführlichen Beratung durch Experten werden Lösungen individuell und auf Kundenbedürfnisse abgestimmt entwickelt. Pestalozzi bietet dabei Unterstützung von der Planung und Systemwahl bis hin zur Auslieferung.

  • Traditionsanwesen in Horgen wechselt den Besitzer

    Traditionsanwesen in Horgen wechselt den Besitzer

    Die UBS tritt das Seminarhotel und Landgut Bocken in Horgen an die Swiss Life-Gruppe ab. Ein entsprechender Vertrag ist bereits unterzeichnet worden, informiert die UBS in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis für die Liegenschaft werden dort keine Angaben gemacht.

    Das ehemalige Ausbildungszentrum der Credit Suisse in Horgen war im Zuge der Fusion der beiden Grossbanken an die UBS gegangen. Die UBS betreibt jedoch mit dem UBS Center for Education and Dialogue Wolfsberg in Ermatingen TG ein eigenes Ausbildungszentrum. Dieses hat zudem seit seiner Wiedereröffnung 2020 höhere Kapazitäten für Seminare und Veranstaltungen als das Ausbildungszentrum Bocken in Horgen. Damit besteht bei der UBS kein Bedarf mehr am Seminarhotel Bocken.

    Swiss Life will das „geschichtsträchtige Landgut“ vor allem „für interne Anlässe und Weiterbildungen nutzen“, erläutert Gruppen-CEO Matthias Aellig in der Mitteilung. „Darüber hinaus wollen wir den Bocken auch für externe Gäste weiter öffnen.“ Nach Ansicht von Sergio P. Ermotti, CEO der UBS Group AG, schafft die Übernahme des Seminarhotels Bocken durch die Swiss Life-Gruppe „beste Voraussetzungen für alle involvierten Parteien und für die Region, dass dieses wunderbare Anwesen auch in Zukunft nachhaltig betrieben werden kann“.

  • Architekturbüro erweitert internationale Präsenz

    Architekturbüro erweitert internationale Präsenz

    Montalba Architects, das internationale Architekturbüro mit bestehenden Niederlassungen in Lausanne und in Los Angeles im US-Bundesstaat Kalifornien, hat seine Niederlassung im New Yorker Meatpacking District in Manhattan eröffnet. Mit dem Büro stärken die Architekten ihre Präsenz an der amerikanischen Ostküste und ihr Engagement für standortbezogene, durchdachte Architekturmärkte in verschiedenen globalen Märkten, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

    Der Standort erlaube es, Architektur durch verschiedene Perspektiven wahrzunehmen, sei es ländlich oder grossstädtisch, erklärt David Montalba, Gründer der Montalba Architects. So könne das Architekturbüro, aufbauend auf den Grundlagen der Lausanner und kalifornischen Niederlassung, weiterhin kulturellen Austausch und Designdialog zwischen Europa und den Vereinigten Staaten fördern, heisst es weiter. Die Eröffnungsfeier in New York wurde im engeren Kreis mit Freunden, Mitarbeitenden und Design- sowie Architekturakteuren begangen. „Wir freuen uns darüber, einen wachsenden Kreis an Partnern in New York und international aufzubauen, während wir als Unternehmen in die nächsten 20 Jahre starten“, heisst es von David Montalba.

    Das  Architekturbüro Montalba, gegründet 2004, vereint in seinen Projekten kalifornischen Modernismus mit Schweizer Präzision, so das Unternehmen. Die Architekten wurden für Entwürfe von Wohn-, Einzelhandels-, Gastronomie-, Gewerbe- und Kulturräumen in Nordamerika, Europa, Asien, dem Nahen Osten und der Karibik mehrfach prämiert.

  • Ausbau im Bereich Wandlösungen

    Ausbau im Bereich Wandlösungen

    Die Holcim AG erwirbt die Xella International GmbH. Die europaweit tätige Gruppe mit Hauptsitz in Duisburg ist auf Baumaterialien, Dämmstoffe und Dienstleistungen für die Gebäudehülle spezialisiert. Mit der Übernahme will Holcim sein eigenes Portfolio mit dem komplementären Angebot von Xella erweitern, erläutert der Zuger Baustoffkonzern in einer entsprechenden Mitteilung.

    „Diese strategische Übernahme ist ein Meilenstein in unserer Vision, der führende Partner für nachhaltiges Bauen zu sein, und beschleunigt den Ausbau unseres wertschöpfungsstarken Bereichs Building Solutions im Einklang mit unserer Strategie NextGen Growth 2030“, wird Holcim-CEO Miljan Gutovic dort zitiert. „Durch die Ergänzung unseres Angebots im hoch attraktiven Markt für Wandlösungen mit einem Volumen von mehr als 12 Milliarden Euro wird uns Xella Cross-Selling- und Systemverkaufsmöglichkeiten eröffnen.“ Der Transaktionswert wird in der Mitteilung auf 1,85 Milliarden Euro beziffert. Die Übernahme soll im zweiten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden.

  • Investitionen stärken Vermarktungserfolg

    Investitionen stärken Vermarktungserfolg

    Mit gezielten Investitionen in Marketing, Cybersecurity und KI-Innovationen entwickelt das Unternehmen seine Plattformen kontinuierlich weiter und bietet Immobilienprofis damit zukunftsfähige Produkte und Services für einen digitalen Wettbewerbsvorsprung im Markt.

    Marketing-Power für maximale Reichweite
    Sichtbarkeit ist ein entscheidender Faktor in der Immobilienvermarktung. Deshalb investiert SMG Real Estate mit seinen Plattformmarken, zu denen ImmoScout24 und Homegate zählen, in Marketingaktivitäten, um Reichweite, Effizienz und Zielgruppenansprache fortlaufend zu verbessern. Ziel ist es, die relevantesten Interessentinnen und Interessenten direkt auf die Inserate zu führen, die Marktchancen der Business-Kunden zu stärken und die beiden Marken nachhaltig als Top Immobilienplattformen in der Schweiz zu positionieren.

    Dezidierte Marketing-Experten bei SMG Real Estate entwickeln dafür integrierte Strategien, die inspirierende und aufmerksamkeitsstarke Inhalte mit zielgruppenspezifisch ausgesteuerten Social-Media-Kampagnen verbinden. Mit interaktiven User-Engagement-Ansätzen werden Immobiliensuchende nachhaltig für  die Plattformmarken sensibilisiert. Dies stellt sicher, dass die Objekte der Immobilienprofis genau zur richtigen Zeit auf den reichweitenstärksten Kanälen präsent sind.

    Technologische Zuverlässigkeit ist zentrales Thema
    Um all dies sicherstellen zu können, ist die Performance ein zentrales Thema – schliesslich besuchen täglich Hunderttausende Schweizerinnen und Schweizer die Plattformen der SMG Real Estate und nutzen die tagesaktuellen Angebote für ihre Immobiliensuche. Ein Team von über 100 Tech-Spezialisten stellt dabei sicher, dass die benötigten Systeme leistungsstark, zuverlässig sowie auf dem neuesten Technologiestand funktionieren.

    Aber auch das Thema Sicherheit spielt eine wesentliche Rolle. Mit modernsten Schutzmechanismen und einer Zwei-Faktor-Authentifizierung (MFA) sind Kundendaten zuverlässig geschützt. Investitionen in die Stabilität der Plattformen und strenge Sicherheitsvorgaben schaffen die Grundlage dafür, dass sich Immobilienprofis auf ihre Vermarktungsambitionen fokussieren können.

    Effizienz gewinnen mit Künstlicher Intelligenz
    Dabei werden Immobilienprofis durch innovative, KI-basierte Funktionen zusätzlich unterstützt, welche die Immobilienvermarktung auf ein neues Niveau heben. Sie ermöglichen, Inserate gezielter auszuspielen, optimale Zeitpunkte für die Ansprache zu identifizieren und mit Datenanalysen die Relevanz und Attraktivität der Angebote zu steigern. So wird Künstliche Intelligenz immer stärker zu einem wertvollen Tool, das den Arbeitsalltag der Vermarkter und Bewirtschafter messbar erleichtert – von der KI-gestützten Inseraterstellung, die bis zu 14 Minuten pro Inserat spart, bis hin zur intelligenten Steuerung der Inserate-Performance. Zusammenfassend verfolgen die umfangreichen Investitionen von SMG Real Estate in Technologie, Marketing und Sicherheit ein klares Ziel: Sie bieten Business-Kunden einen bestmöglichen Return on Investment und damit einen Wettbewerbsvorteil im hart umkämpften Immobilienmarkt. Denn nur wer sich nachhaltig im Markt positionieren und abheben kann, dem winken die bestmöglichen Vermarktungschancen.

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  • Präzisionsarbeit im Wasserkraftwerk Luterbach ausgezeichnet

    Präzisionsarbeit im Wasserkraftwerk Luterbach ausgezeichnet

    Die aus Stahl- und Metallbau sowie Kran- und andere Transporte spezialisierte Senn AG aus Oftringen hat im Rahmen der BSK-Jahreshauptversammlung am 12. Oktober den zweiten Platz für die Kranarbeit des Jahres 2025 unter 120 Tonnen belegt. Insgesamt war die Firma mit anspruchsvollen Projekten in mehreren Rubriken nominiert.

    Grundlage für die Auszeichnung ist laut einer Mitteilung die Revision des Wasserkraftwerks Luterbach SO, die Senn zusammen mit der ADEV durchgeführt hatte. Im Rahmen des Projekts galt es, einen 20-Tonnen Generator mit 3,5 Metern Höhe sowie ein 3,4 Meter grosses Turbinenrad aus dem Wasserkraftwerk auszubauen, zu transportieren, zu revidieren und schliesslich wieder einzubauen. Die Hebung des Generators und des Turbinenrades durch eine Dachöffnung im Kraftwerk erforderten dabei Millimeterarbeit der Kranführer. Anschliessend realisierte ein speziell konstruierter Stahlrahmen sowie eine massgeschneiderte Schwertransportlösung den reibungslosen Abtransport ins Revisionswerk.

    Das Luterbach-Projekt stehe dabei exemplarisch für die firmeneigene Kombination aus Ingenieurskunst, Präzision und Erfahrung im Schwertransport, die eine erfolgreiche Projektabwicklung ermöglicht, erklärt die Senn AG.

    Die Senn AG agiert in den Geschäftsfeldern Stahl- und Metallbau, Blech- und Edelstahlcenter, Notstromanlagen sowie Kran und Transport. Mit mehr als 200 Mitarbeitenden ist sie heute nach Eigenangaben eine der wichtigsten Arbeitgeberinnen im Bezirk Zofingen.

  • Strategische Expansion auf dem europäischen Türenmarkt

    Strategische Expansion auf dem europäischen Türenmarkt

    Die Arbonia AG verstärkt ihre Marktposition in Europa. Das auf Innentüren aus Holz, Glas und Metall spezialisierte Unternehmen aus Arbon hat mit Wirkung zum 15. Oktober den portugiesischen Türenhersteller Cicomol übernommen, informiert Arbonia in einer Mitteilung. Bereits am 9. Oktober hat Arbonia zudem die Übernahme der deutschen Spezialisten für Metall-Sonderzargen von Rüthener Zargenbau GmbH & CoKG abgeschlossen. Beide Unternehmen hatten im vergangenen Jahr zusammen einen Umsatz von rund 20 Millionen Euro erwirtschaftet.

    Arbonia erwartet von der Übernahme der laut Mitteilung in Portugal marktführenden Cicomol SA eine stärkere Präsenz im Fachhandel Portugals sowie Vertriebssynergien in Spanien, Portugal und Frankreich. Die Akquisition von Rüthener Zargenbau wiederum soll eine Lücke im Portfolio von Arbonia schliessen. Das international tägige Unternehmen hat seine Metallzargen bisher weitgehend extern zugekauft. Beide Übernahmen werden sich laut Arbonia zudem als margenstärkend und wertsteigernd erweisen.

    Die Transaktionen schliessen die Übernahme der rund 130 Mitarbeitenden von Cicomol und der knapp 40 Mitarbeitenden von Rüthener Zargenbau ein. Auch das Management der beiden Firmen bleibt unverändert.

  • Die Schweizer Industrie im Stresstest

    Die Schweizer Industrie im Stresstest

    Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig. Externe Schocks wie der starke Franken, US-Zölle und Nachfragerückgänge in China treffen die Schweizer Industrie seit dem Frühjahr 2025 mit voller Wucht. In der Maschinen- und Technologiebasis brechen Auftragseingänge und Produktionskapazitäten spürbar ein. Im zweiten Quartal ging das Auftragsvolumen der MEM-Industrie laut Swissmem um über 13 Prozent zurück, in neun Quartalen nacheinander sank der Branchenumsatz. Die Exportabhängigkeit macht Schweizer Unternehmen besonders anfällig, da Wettbewerber in der EU deutlich niedrigere Zölle zahlen.​

    Stellenabbau bei den Grossen und die Folgen
    Sika baut weltweit 1’500 Stellen ab, hauptsächlich im Bausektor und Produktionsstandorten in China. Die Restrukturierung ist eine Reaktion auf zweistellige Umsatzverluste und einen schwächelnden Baumarkt. Gleichzeitig setzt Sika auf Investitionen in Digitalisierung und Automatisierung.​

    Kühne+Nagel kündigte ebenfalls bis zu 1’500 Jobverluste nach einem Gewinneinbruch und Margendruck an. Der Markt ist durch Überkapazitäten und US-Zölle stark belastet. Effizienzsteigerungen und Automatisierung führen zum Wegfall vieler Logistikarbeitsplätze.​

    SFS Group streicht 110 Stellen mit der Schliessung des Werks Flawil. Der dramatische Einbruch der Autoindustrie, der Umbau auf Elektromobilität und Konkurrenzdruck aus Asien führen zu Produktionsverlagerungen und dem Abbau qualifizierter Montagejobs.​

    Schindler hat im dritten Quartal 1’200 Arbeitsplätze rationalisiert, weil das globale Neuanlagengeschäft für Aufzüge, vor allem in China, einbrach. Rationalisierungen im Backoffice und Produktion sind die Folge.​

    Auch andere Branchengrössen wie Rieter (Maschinenbau) oder Helvetia (Versicherung) melden Hunderte von bevorstehenden Jobverlusten, oft mit dem Hinweis auf Auftragsrückgänge und Standortverlagerung ins Ausland.​

    Blue-Collar-Jobs und die Gefahr der Standortkrise
    Betroffen sind vor allem klassische Blue-Collar-Jobs – also Arbeitsplätze in Produktion, Montage, Logistik oder Instandhaltung. Die technologisch getriebenen Rationalisierungen, der Umstieg auf Elektromobilität im Automotive-Sektor und Effizienzprogramme in Logistik und Backoffice sorgen für Verlagerung ins Ausland oder Automatisierung der Prozesse. Laut Umfragen rechnet aktuell mehr als jeder dritte Finanzchef in der Schweiz mit weiterem Stellenabbau im eigenen Unternehmen.​

    Die Folgen reichen weit über die einzelnen Firmen hinaus. Regional droht die Verödung von Industriestandorten, soziale Abstiegsszenarien und Risiken für die gesellschaftliche Stabilität. Arbeitsmarktforscher warnen zudem, dass selbst die starke Pharmabranche von weiteren Rationalisierungswellen nicht verschont bleiben könnte.

    Gesellschaft und Politik im Dialog
    Öffentliche Diskussionen und Wirtschaftsforen ringen um Antworten. Standortförderung, gezielte Weiterbildung und Qualifikation, sozialpolitische Begleitmassnahmen und Innovationsförderung sind die zentralen Themen. Denn der Abbau ist Ausdruck eines doppelten Strukturwandels. Er ist Folge schwankender Weltwirtschaft, aber auch der rasanten Fortschritte von Digitalisierung und KI und wird sich nicht mit reiner Marktlogik lösen lassen.

  • Hotelschloss gewinnt renommierten Designpreis

    Hotelschloss gewinnt renommierten Designpreis

    Die auf Zutritts- und Schliesssysteme spezialisierte dormakaba hat sich mit ihrem Hotelschloss Quantum Pixel+ den ICONIC AWARD des German Design Councils gesichert. Das digitale Schloss, das sich direkt ins Türblatt integriert, ermöglicht dank seiner Kompatibilität mit NFC,  Bluetooth Low Energy sowie digitalen Wallets jederzeit Zutritt mit mobilen Geräten. Das Quantum Pixel + ist ausserdem mit RFID-Zutrittsmedien (Radio Frequency Identification) wie Zutrittskarten, Schlüsselanhängern und Armbändern aktivierbar.

    Die Vielseitigkeit des Schlosses erhöhe so den Komfort für Hotelgäste, heisst es in einer Mitteilung von dormakaba, und vereinfache gleichzeitig mit der digitalen Vergabe von Zutrittsrechten die Verwaltung des Hotelmanagements. Mit verschieden wählbaren Oberflächen, Türdrücker-Versionen und zwei Rosettendesigns ist die Zutrittslösung ausserdem je nach Geschmack des Hotels konfigurierbar.

    „Bei der Gestaltung sind globale technologische und nutzerzentrierte Aspekte ausschlaggebend. Die Auszeichnung unseres elektronischen Hotelschlosses Quantum Pixel+ mit dem renommierten ICONIC AWARD zeigt einmal mehr – dormakaba bringt innovative Lösungen mit hohem Kundenutzen auf den Markt“, wird Bernhard Heitz in der Mitteilung zitiert, Leiter des Bereichs Strategic Product Designs.

    Der ICONIC AWARD prämiert nach Angaben des German Design Councils herausragende Leistungen in Architektur, Interior Design und Produktinnovation und stärkt den internationalen Austausch in der Bau- und Designbranche. Aus über 560 Einsendungen wurden 2025 in fünf Haupt- und 42 Unterkategorien die Gewinner ausgewählt.