Kategorie: Unternehmen

Unternehmen – Immobiliennews zu Firmen, Strategien, Innovationen & Marktbewegungen der Schweizer Immobilienbranche.

  • Ramon J. Kälin wird Partner

    Ramon J. Kälin wird Partner

    Seit seinem Einstieg im September 2023 hat Ramon J. Kälin entscheidende Impulse gesetzt. In seiner Verantwortung liegt die Entwicklung einer gruppenweiten People & Culture-Strategie, die Modernisierung der IT- und Kollaborationsinfrastruktur sowie zentrale Business-Development-Themen. Ein wichtiger Meilenstein ist die Etablierung des neuen Standorts Pfäffikon SZ als dritter Hub neben Zürich und Zug. Dieses Wachstum der regionalen Präsenz entspricht seinem unternehmerischen Vorgehen und stärkt die langfristige Position von Property One.

    Zukunftsorientierte Führung und Engagement
    Kevin Hinder, Co-Founder und CEO von Property One, lobt Ramons strukturierte, lösungsorientierte Arbeitsweise sowie sein ausgezeichnetes Netzwerk als Grundpfeiler für die zukunftsfähige Ausrichtung des Unternehmens. Auch Ramon J. Kälin betont den Wert des gemeinsamen Engagements. Die Partnerschaft bietet ihm neue Möglichkeiten, die nächsten Entwicklungsschritte aktiv zu begleiten und die Zukunft von Property One prägend zu gestalten.

    Branchenkompetenz mit Verantwortung
    Er besitzt ein MAS ZFH in Real Estate Management und ist eidg. dipl. Immobilientreuhänder. Sein Engagement für die Branche zeigt sich in seiner Rolle als Vizepräsident des SVIT Zürich, als Stiftungsrat der Stiftung Domicil sowie in diversen Advisory-Board-Mandaten. Zudem unterstützt er den Branchennachwuchs als Prüfungsexperte. Seit 2021 ist er Member of the Royal Institution of Chartered Surveyors.

  • Zwischen KI-Dynamik und stabilen Dienstleistungen

    Zwischen KI-Dynamik und stabilen Dienstleistungen

    In der Schweiz betrug das Beschäftigungsplus im zweiten Quartal 2025 nur 0.6 %. Der langjährige Durchschnitt liegt bei 1.3 %. Deutschland stagniert, Frankreich verzeichnet sogar einen Rückgang, einzig Italien und das Vereinigte Königreich zeigen noch Zuwächse, wenn auch unter der Norm. In der Schweiz sind die Dienstleistungsbranchen unterschiedlich betroffen. Während das Gesundheits- und Bildungswesen robust wächst, zeigt die ICT-Branche ein Minus von 1.4% und verliert knapp 3’000 Arbeitsplätze.​

    ICT schwächelt
    Der ICT-Sektor war über Jahre ein Wachstumsmotor. Aktuell sorgt eine Kombination aus Produktivitätsgewinnen durch Künstliche Intelligenz, Automatisierung und konjunktureller Zurückhaltung für eine spürbare Abkühlung. Routineaufgaben werden automatisiert, der Bedarf an klassischen Softwareentwicklern sinkt. Besonders Junior-Positionen geraten im Zuge des KI-Einsatzes unter Druck. Aufgaben werden schneller und mit weniger Personal erledigt, Einstiegschancen werden seltener. Im Gegensatz dazu bleiben spezialisierte Rollen für Cloud-Architektur, Machine Learning und Cybersecurity weiterhin knapp und gesucht.​

    Nach teils überdurchschnittlichem Wachstum in der ICT der letzten Jahre ist eine Korrekturphase zu beobachten, die auch mit einer Verlagerung der Jobprofile einhergeht.

    Staatsnahe Dienstleistungen bleiben stabil
    Anders zeigt sich das Bild bei Gesundheit, Bildung und öffentlicher Verwaltung. Diese staatsnahen Bereiche wachsen weiterhin stabil, teilweise sogar überdurchschnittlich. Getrieben werden sie von drei Faktoren.

    • Demografie: Alternde Gesellschaften, Pensionierungen und Fachkräftemangel erhöhen den Bedarf an Pflege, Betreuung und schulischer Bildung.
    • Politische Initiativen: Programme und Lohnanreize fördern gezielt Neueinstellungen, beispielsweise in der Pflege oder frühkindlichen Bildung und sorgen für Beschäftigungszuwachs.
    • Produktivitäts-Limit: Viele Tätigkeiten im Bildungs- und Sozialbereich lassen sich kaum automatisieren, der Personalbedarf bleibt konstant hoch („Baumol-Effekt“).​

    Gefragt ist Spezialisierung
    Der Arbeitsmarkt bleibt dual. In den staatsnahen Branchen geht das Wachstum weiter, getragen durch gesellschaftliche und politische Trends. Im ICT-Bereich bleibt der Bedarf grundsätzlich vorhanden, verschiebt sich jedoch stärker auf spezialisierte und höherqualifizierte Rollen. Investitionen in Cloud, KI und Cybersicherheit werden langfristig entscheidende Jobtreiber sein. Der breite Beschäftigungsaufbau bleibt jedoch aus. Wer sich gezielt auf Kompetenzen der Zukunft fokussiert, bleibt auch im sich wandelnden Arbeitsmarkt erfolgreich.

    Nach starken Jahren markiert 2025 in der Schweiz und Europa eine Zäsur. Rückgänge im ICT-Sektor, robuste Zuwächse in staatlichen Dienstleistungen. Die Dualisierung der Arbeitsmarkttrends wird sich weiter verstärken. Zukunft haben vor allem spezialisierte Kompetenzen und alle Dienstleistungen rund um Gesundheit, Bildung und Verwaltung.

  • Digitale Steuerung von Immobilienportfolios

    Digitale Steuerung von Immobilienportfolios

    Immobilien sind hinsichtlich Nutzung, Typologie und Bauweise höchst unterschiedlich. Was alle eint, ist ein Lebenszyklus mit verschiedenen Erneuerungsintervallen. Um den baulichen Alterungsprozess mit gezielten Massnahmen auszugleichen und das Portfolio zukunftsorientiert zu planen, braucht es aktuelle Daten zu Zustand, Nutzung und Potenzial der einzelnen Objekte. Die systematische Zusammenführung dieser Informationen stellt sicher, dass sowohl kurzfristige Unterhaltsarbeiten als auch langfristige Investitionsprojekte termin- und sachgerecht gesteuert werden können.​

    Systemstufen und Lebenszyklen als Steuerungstool
    Für die Planung von Anpassungen und Erneuerungen ist die Einordnung in Systemstufen hilfreich.

    • Das Primärsystem umfasst die tragende Struktur
    • Das Sekundärsystem die Gebäudehülle und langlebige Installationen
    • Weitere Stufen betreffen Innenausbau, technische Apparate sowie kurzlebige Elemente

    Definiert man die Nutzungsdauern der Systemstufen gestaffelt (z.B. 12, 24, 48, 96 Jahre), entstehen fast automatisch abgestimmte Erneuerungszyklen, aus denen Investitionspakete abgeleitet werden können. Besonders relevant ist die Gesamterneuerung. Ein Wendepunkt, an dem in der Gebäudemitte des Lebenszyklus alle wichtigen Bauteile grundlegend instand gesetzt und das Objekt auf neue Anforderungen ausgerichtet werden kann.​

    Hebel für Transparenz und Steuerung
    Die Digitalisierung ist längst die zentrale Triebkraft für gezieltes und nachhaltiges Immobilienmanagement. Spezialisierte Softwarelösungen wie Portfolio- und Asset-Management-Plattformen ermöglichen die effiziente Sammlung, Bewertung und Analyse grosser Datenmengen. Anwendungsbeispiele zeigen, dass sich Erneuerungszyklen und Investitionsvolumen einfach kalkulieren, simulieren und dokumentieren lassen. Die gesamte Portfolio-Performance wird transparenter, die Steuerung flexibler, Entscheidungen sind faktenbasiert statt intuitiv.​

    Ein besonders wirkungsvoller Ansatz ist die Visualisierung der Portfoliodaten in Form von Matrizen oder Bubbles. Einzelne Objekte werden hinsichtlich Bewertungskennzahlen strategisch positioniert, Historisierungen machen langfristige Entwicklungslinien sichtbar. Dadurch werden Schwächen, Chancen und kritische Zeitpunkte für Investitionen erkennbar und können zielorientiert adressiert werden.​

    Lebenszyklusmanagement und Vernetzung
    Die Integration einer Lebenszyklusperspektive und digitaler Tools wird zum Standard für zukunftsfähiges Portfoliomanagement. Frühzeitige Analysen und prognosebasierte Investitionsplanung schaffen Mehrwert für Eigentümer, Nutzer und Steuerungsgremien. Technologie, etwa Cloudlösungen oder KI-gestützte Analytik, erhöht die Skalierbarkeit und Effizienz der Steuerung, erleichtert das Zusammenspiel von Nachfrage und Angebot und schafft eine belastbare Basis für Nachhaltigkeits- und ESG-Reporting.​

    Für Eigentümer öffentlicher Immobilienportfolios sind diese Ansätze essenziell, da langfristige Nutzungsstrategien und Erhaltungsmanagement im Fokus stehen. Die Gesamterneuerung eines Gebäudes wird zum strategischen Entscheidungszeitpunkt für Weiterentwicklung, Umnutzung oder Verkauf. Erfolgreiche Portfoliosteuerung bedeutet, dass alle relevanten Daten konsolidiert und im Dialog zwischen Stakeholdern fortlaufend reflektiert werden – gestützt durch digitale Werkzeuge, die den Wandel der Immobilienbranche aktiv vorantreiben.

  • Straffere Geschäftsleitung mit Fokus auf Synergien

    Straffere Geschäftsleitung mit Fokus auf Synergien

    Die Mobimo Holding AG gibt sich eine neue Führungsstruktur. Per Jahresbeginn 2026 wird die Geschäftsleitung aus den fünf Bereichen Immobilien, Entwicklung, Finanzen, Corporate Center und dem neu eingerichteten Bereich Akquisition bestehen, informiert das Luzerner Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Die Neuaufstellung solle sicherstellen, „dass das Unternehmen am Immobilienmarkt weiterhin agil und erfolgreich bleibt, und andererseits, das Synergiepotenzial in den operativen Abläufen noch besser genutzt wird“, schreibt Mobimo.

    Bisher hatte die Geschäftsleitung sechs Bereiche und Mitglieder umfasst. Der bisherige Bereich Bewirtschaftung soll im neuen Modell dem Bereich Immobilien zugeschlagen werden. Christoph Egli, bisheriger Leiter Bewirtschaftung, wird Mobimo im Zuge der Umstrukturierung der Führungsstruktur verlassen.

    Im Bereich Immobilien sind die bisherigen Bereiche Portfolio und Transaktionen sowie Bewirtschaftung zusammengefasst. Die Leitung des Bereichs übernimmt die bisherige Leiterin Portfolio und Transaktion, Nadia Mastacchi. Auch die übrigen Geschäftsbereiche werden von bereits bestehenden Geschäftsleitungsmitgliedern geführt. Marco Tondel wird als Leiter Entwicklung neu auch für die Realisierung zuständig sein. Der bisherige Leiter Realisierung, Vinzenz Manser, wechselt in die Leitung des neu geschaffenen Bereichs Akquisition. Die Funktionen von Daniel Ducrey als CEO und Jörg Brunner als CFO bleiben unverändert.

  • Weltweit erste nicht brennbare Dampfbremse vorgestellt

    Weltweit erste nicht brennbare Dampfbremse vorgestellt

    Die Ampack AG, nach Eigenangaben führender Anbieter von Abdichtungslösungen von Gebäudehüllen in Mitteleuropa, präsentiert ihr neues Sortiment aus nicht brennbares Dach- und Fassadenbahnen, Klebebändern und Dampfbremse. Die Dampfbremse ist dabei laut einer Unternehmensmitteilung die weltweit erste ihrer Art. Die Produkte tragen demnach nicht zur Brandlast bei und sind somit eine brandsichere Alternative zu herkömmliche Baufolien der Klassen B oder E, die im Brandfall toxischen Rauch freisetzen.

    Im Sortiment befindet sich mit der Hochleistungsbahn Ampatex A primo plus „die erste nicht brennbare, echte Dampfbremse mit sd-Wert 50 m“ weltweit. Die Membrane reflektiert Wärme, hält Dämmungen sicher im Gefach und bietet erstmals einen bauphysikalischen Feuchteschutz, so die Ampack AG.

    Mit der Ampatop A silver plus und der Ampatop A black präsentiert Ampack ausserdem zwei Dach- und Fassadenbahnen. Die silver plus ist dabei laut Firmenangaben ideal für hinterlüftete Fassaden und den Einsatz unter Photovoltaikanlagen, während sich die Ampatop A black als besonders „stilvolle“ Lösung für hinterlüftete Aufbauten und Gebäude mit Energiegewinnungssystemen erweise. Die systemgerechten Klebebänder Ampacoll A Tape silver und Ampacoll A Tape black komplettieren die Brandschutzprodukte als dauerhaft dichte Anschlüsse und Flächenverklebungen.

    Das Produktsortiment soll künftig neue Brandschutzstandards in Hochhäusern, Spezialbauten sowie hinterlüfteten Fassaden setzen, Planungssicherheit für Bauakteure bieten und ein klares Signal für Sicherheit im Bauwesen darstellen.

  • Neubauprojekt mit nachhaltigem Energiekonzept in Olten

    Neubauprojekt mit nachhaltigem Energiekonzept in Olten

    Die Alpiq Holding AG wird ihren Standort in Olten innerhalb der Stadt verlegen. Dafür hat die Energieversorgerin aus Lausanne ein Neubauprojekt der Pallas Kliniken nördlich des Oltner Bahnhofs erworben, informiert Alpiq in einer Mitteilung. Hier soll ein Neubau mit attraktivem Arbeitsumfeld und einem nachhaltigen Energiekonzept entstehen. Über die Höhe der Investitionen werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    Die Pallas Kliniken hatten für das Bauprojekt bereits eine Baubewilligung erhalten. Alpiq will das Projekt auf dieser Basis nun für die eigenen Bedürfnisse optimieren. Dabei plant das Unternehmen, das Wasser der Aare für die Energieversorgung zu nutzen. Die Ausgestaltung der Innenräume wird durch flexible Raumkonzepte und offene Kommunikationszonen geprägt.

    Nach Fertigstellung des neuen Standorts sollen die etwa 470 Mitarbeitenden von Alpiq in Olten in das neue Gebäude wechseln. Den ebenfalls nahe des Oltner Bahnhofs gelegenen alten Standort will Alpiq verkaufen. Der Hauptsitz von Alpiq verbleibe in Lausanne, stellt die Unternehmensgruppe in der Mitteilung klar.

  • Hohe Nachhaltigkeitsstandards bei Immobilienportfolios bestätigt

    Hohe Nachhaltigkeitsstandards bei Immobilienportfolios bestätigt

    Drei Imobilienanlagegefässe von Helvetia haben beim diesjährigen Global Real Estate Sustainability Benchmark (GRESB) ausgezeichnete Bewertungen erhalten, informiert die Helvetia Gruppe in einer Mitteilung. Der kotierte Immobilienfonds Helvetia (CH) Swiss Property Fund der Helvetia Asset Management AG und die Immobilienanlagegruppe Immobilien Romandie der Helvetia Anlagestiftung konnten sich dabei mit jeweils 90 von 100 möglichen Punkten ein 5-Sterne-Rating sichern. Die Immobilienanlagegruppe Immobilien Schweiz der Helvetia Anlagestiftung qualifizierte sich mit 89 Punkten für das zweitbeste 4-Sterne-Rating.

    Alle drei Anlagegefässe sind beim diesjährigen GRESB zudem zum wiederholten Male mit einem Green-Star ausgezeichnet worden, erläutert Helvetia. „Die hervorragenden GRESB-Ergebnisse 2025 der drei Immobilienanlagegefässe, sind eine Bestätigung unserer nachhaltigen Investmentstrategie, bei der Immobilien eine zentrale Rolle spielen“, wird André Keller, Group Chief Investment Officer von Helvetia, in der Mitteilung zitiert. „Verantwortungsvolles Investieren in zukunftsfähige und werteorientierte Kapitalanlagen ist uns ein grosses strategisches Anliegen.“

    Die Unternehmensgruppe hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 in ihren Anlageportfolios Netto-Null-Emissionen zu erreichen. In den drei beim GRESB ausgezeichneten Immobilienanlagegefässen sind insgesamt 3,4 Milliarden Franken investiert.

  • Umzugsdienstleister erweitert Angebot im Grossraum Zürich

    Umzugsdienstleister erweitert Angebot im Grossraum Zürich

    Der Schwyzer Umzugsdienstleister Optimal Umzug GmbH aus Lachen verstärkt sein Serviceangebot für den Grossraum Zürich. Künftig übernimmt die Firma für Privatpersonen sowie für Unternehmen sämtliche Arbeitsschritte, die ein Umzug mit sich bringt. Grund für die Fokussierung auf den Grossraum Zürich sei die dort gestiegene Nachfrage nach umfassenden Umzugsservices, informiert die GmbH in einer Medienmitteilung. Vom klassischen Möbeltransport reichen diese bis zum Ab- und Aufbau von Möbeln, dem Ein- und Auspackservice, der Umzugs- und Endreinigung mit Abnahmegarantie bis hin zur fachgerechten Entsorgung und Entrümpelung. Auf Anfrage sind ausserdem ein Möbellift und Spezialtransporte, etwa für Klaviere, verfügbar.

    Besonders hervorgehoben wird in der Mitteilung das Angebot einer persönlichen Beratung sowie einer fairen Preisgestaltung ohne versteckte Kosten. Bei der Beauftragung der GmbH mit einzelnen Services oder der Rundum-Durchführung des Umzuges gewährleistet die Firma eine kostenlose Besichtigung vor Ort, um das Umzugsvolumen einzuschätzen. Darauf basierend wird anschliessend eine unverbindliche Offerte gemacht.

    Die Geschäftsleitung der Optimal Umzug GmbH sieht besonders in der Gesamtheit der Services die Stärke der Firma: „Viele unserer Kunden schätzen, dass sie bei uns alles aus einer Hand erhalten. Unser Ziel ist es, Umzüge so angenehm wie möglich zu gestalten. Gerade in einer dynamischen Region wie Zürich ist ein verlässlicher Partner entscheidend.“

    Die Firma bleibt mit ihrem Hauptsitz in Lachen allerdings weiter regional verankert und bietet seine Leistungen weiterhin in den Räumen Lachen, Glarus, Rapperswil und Umgebung an.

  • Kompakter Standort bringt Beratung ins Stadtzentrum

    Kompakter Standort bringt Beratung ins Stadtzentrum

    IKEA hat einen neuen Plan and Order Point in Bern eröffnet, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Das Format Plan and Order Point dient in erster Linie für die Planung und Inspiration für neue Projekte, insbesondere im Küchenbereich. Laut der in Spreitenbach ansässigen IKEA Schweiz AG ist inzwischen jede zweite Bestellung mit Dienstleistungen wie Lieferung, Montage oder Planung verbunden. Für die entsprechende Umsetzung ist das Format Plan and Order Point entwickelt worden. Die kompakten Standorte befinden sich im Stadtzentrum, wie nun auch in Bern.

    „Ich freue mich, dass wir mit Bern unsere Plan and Order Points in einer weiteren Region anbieten können“, wird Janie Bisset in der Mitteilung zitiert, CEO und CSO von IKEA Schweiz. „Der Vorteil liegt auf der Hand: Kurze Wege und persönliche Beratung machen unser Angebot noch mehr Menschen zugänglich.“

    IKEA Schweiz hat seit 2022 bereits Plan and Order Points in Zürich, Chur und Winterthur eröffnet. In Bern stehen nun drei Mitarbeitende für die Kundinnen und Kunden bereit. Diese können dort auch direkt Artikel bestellen und diese nach Hause liefern lassen oder in einem Einrichtungshaus abholen. „Mit dem neuen Standort bringen wir diese Dienstleistung näher zu den Menschen in der Hauptstadt und eröffnen noch mehr Haushalten die Möglichkeit zu schönem und erschwinglichem Wohnen“, heisst es von Florence Stauffer, Leiterin des Planungsstudios.

  • Strategischer Schritt im europäischen Bausektor

    Strategischer Schritt im europäischen Bausektor

    Mit der Integration erweitert Holcim ihr Produktportfolio um energieeffiziente und zirkuläre Wandlösungen in einem europäischen Markt mit einem Volumen von über 12 Milliarden Euro. Der Schritt zahlt auf die strategische Initiative „NextGen Growth 2030“ ein, die auf hochmargige Geschäftsfelder jenseits des klassischen Zementgeschäfts fokussiert ist.

    Besonders das Angebot an mineralischen Leicht- und Porenbetonprodukten sowie digitalen Plattformen wie blue.sprint und Building Companion soll den Systemverkauf und das Zusammenspiel zwischen Baustoffen, Fertigteilen und digitalen Planungswerkzeugen stärken. Damit entsteht ein integriertes Wertschöpfungsmodell, das auf Effizienz, Nachhaltigkeit und Planungssicherheit setzt.

    Finanzielle Perspektive der Transaktion
    Der Kaufpreis liegt bei 1,85 Milliarden Euro. Das entspricht einem Pro-forma-EBITDA-Multiple für 2026 von rund 8,9 beziehungsweise 6,9 nach geplanten Synergien von 60 Millionen Euro im dritten Jahr. Bereits im ersten Jahr nach Abschluss wird ein positiver Beitrag zum Gewinn je Aktie und zum Free Cashflow erwartet. Ab dem dritten Jahr soll die Kapitalrendite steigen.

    Die Übernahme unterliegt noch behördlichen Genehmigungen und soll im zweiten Halbjahr 2026 abgeschlossen werden. Holcim betont, dass die Transaktion im Rahmen einer disziplinierten Kapitalstrategie erfolgt, die nachhaltiges Wachstum mit finanzieller Stabilität verbindet.

    Bedeutung für die Struktur der Bauindustrie
    Mit dem Schritt rücken vorgefertigte Bausysteme und modulare Lösungen stärker ins Zentrum der industriellen Wertschöpfung. Holcim reagiert damit auf die anhaltende Nachfrage nach ressourceneffizientem und klimafreundlichem Bauen in Europa, zugleich auf steigende regulatorische Anforderungen in der Gebäudetechnik und Energieeffizienz.

    Die Kombination von Baustoffkompetenz, fortschrittlicher Produktion und digitalem Engineering verschiebt die Grenzen klassischer Werkstoffindustrien. Für den europäischen Bausektor könnte diese Übernahme zum Impulsgeber werden, hin zu stärker vernetzten, industriell geprägten Bauprozessen.

  • Übernahme stärkt Position im Mörtelmarkt

    Übernahme stärkt Position im Mörtelmarkt

    Die Sika-Gruppe hat die Marlon Tørmørtel A/S (Marlon) aus Brædstrup übernommen. Das auf die Herstellung von Mörtel spezialisierte Familienunternehmen verfügt über ein hochautomatisiertes Werk und zwei Warenlager, informiert die weltweit aktive Gruppe für Spezialitätenchemie aus Baar in einer Mitteilung. Zum Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht.

    Der Kundenstamm von Marlon setzt sich hauptsächlich aus Bauunternehmen, Herstellern von Betonelementen und spezialisierten Verarbeitern zusammen. Zudem beliefert der Mörtelhersteller den Baustoffhandel. Sika plant, die Übernahme für einen Ausbau der eigenen Präsenz im Mörtelmarkt zu nutzen. Zudem will die Gruppe die Produktionskapazitäten in Brædstrup erhöhen und die dortige Produktpalette erweitern.

    „Mit unseren kombinierten Geschäftsaktivitäten und den erweiterten Produktionskapazitäten verfügen wir über eine ausgezeichnete Basis, um das Wachstum in Dänemark und der gesamten skandinavischen Region weiter zu beschleunigen“, wird Christoph Ganz, Regional Manager EMEA bei Sika, in der Mitteilung zitiert. „Die Akquisition stärkt unsere Präsenz im bedeutenden Mörtelsegment und bietet uns die Möglichkeit, neue und bestehende Kunden noch gezielter mit umfassenden Komplettlösungen zu versorgen.“

  • Zusammenschluss im Zürcher Energiesektor in Planung

    Zusammenschluss im Zürcher Energiesektor in Planung

    Die Stadt Zürich und EKZ haben sich laut einer gemeinsamen Mitteilung entschieden, sich um die Übernahme der Energie 360 Grad AG durch EKZ zu bemühen. Hauptaktionärin von Energie 360 Grad ist mit einem Anteil von 96 Prozent die Stadt Zürich. Die übrigen 4 Prozent entfallen auf 22 politische Gemeinden.

    Mit einem Beschluss vom 31. Mai 2023 hatte der Zürcher Stadtrat verfügt, dass das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) alleiniger städtischer Anbieter für grosse Energieverbunde im Stadtgebiet sein soll. Die grossen Energieverbunde von Energie 360 Grad in der Stadt sollten an das ewz übertragen werden.

    In der Folge richtete sich Energie 360 Grad verstärkt auf Tätigkeiten ausserhalb des Stadtgebiets aus. Infolgedessen wurde die städtische Eigentümerschaft ebenso geprüft wie mögliche Partnerschaften für Energie 360 Grad. Nun haben sich EKZ und die Stadt Zürich auf die Aufnahme exklusiver Gespräche über eine Übernahme von Energie 360 Grad durch EKZ verständigt.

    Wie es in der Mitteilung heisst, könnte die Energieinfrastruktur im Kanton Zürich durch einen Schulterschluss von EKZ und Energie 360 Grad zu einem grossen Teil aus einer Hand betrieben werden. EKZ liefere schon heute 100 Prozent erneuerbaren Strom. Die eingeschlagene Strategie von Energie 360 Grad hin zu erneuerbaren Gasen und zur Installation von Ladeinfrastruktur für E-Autos würde EKZ konsequent weitertreiben. „Damit würde ein entscheidender Schritt Richtung Dekarbonisierung und Erreichung der Klimaziele gemacht“, so die beiden Verhandlungspartner.

    Über das Zustandekommen des Verkaufs von Energie 360 Grad an EKZ müssen nun der Gemeinderat und der EKZ-Verwaltungsrat entscheiden. Ziel ist es den Angaben zufolge, eine mögliche Transaktion bis Ende 2026 abzuschliessen.

  • Produktion setzt auf nahezu CO2-freies Aluminium

    Produktion setzt auf nahezu CO2-freies Aluminium

    Der Sonnenschutzhersteller Griesser Holding AG hat bei der Produktion seiner Fensterlädensortimente in Nenzing im September laut einer Mitteilung zu 95 Prozent nachhaltiges Green Aluminium eingesetzt. Mit der Nutzung des Green Aluminiums am österreichischen Standort spart die Griesser Holding AG bis zu 30 Prozent CO2 pro Kilogramm Aluminium und erreicht einen neuen Tiefstwert von 3,3 Kilogramm CO2-Emissionen pro Kilogramm produziertes Aluminium. Das nachhaltige Aluminium besteht zu 65 Prozent aus Pre-Consumer- und Post-Consumer-Schrott sowie zu 35 Prozent aus Primäraluminium, erklärt die Firma. Der Primäraluminiumanteil wird dabei mit erneuerbaren Energien in Europa erzeugt, was zu bis zu fünfmal niedrigeren CO2-Emissionen führt als die herkömmliche Herstellung.

    Die Umstellung auf Green Aluminium ist in Nenzing bereits im November 2024 gestartet. „In unser Fensterladensortiment fliessen die grössten Aluminium-Mengen. Mit der Materialumstellung in Nenzing war es uns also möglich, rasch grosse Wirkung zu erzielen“, wird Urs Neuhauser, CEO der Griesser-Gruppe, zitiert.

    Qualität und Nachhaltigkeit bleiben bei Griesser Holding AG garantiert vereinbar, teilt die Firma mit. Für alle Green Aluminium-Produkte gelten die bisherigen Garantiefristen. Analog zum weiteren Griesser-Sortiment sind auch die grüneren Modellvarianten EPD-zertifiziert (Environmental Product Declaration/Umwelt-Produktdeklaration).

    Die Griesser Holding AG ist spezialisiert auf die Herstellung von Sonnenschutzlösungen von Fenstern und Terrassen und ist nach Eigenangaben bei hochstehendem und ästhetischem Sonnenschutz europaweit führend.

  • Wechsel an der Spitze des Energieunternehmens geplant

    Wechsel an der Spitze des Energieunternehmens geplant

    Roland Leuenberger wurde vom Verwaltungsrat des Energieproduzenten Axpo als neuer Verwaltungsratspräsident vorgeschlagen. Er soll den derzeitig amtierenden Thomas Sieber ablösen, der im Dezember 2024 seinen Rücktritt angekündigt hat. Leuenberger ist derzeit als CEO der Repower AG tätig. Seine aktuelle Tätigkeit wird er laut Medienmitteilung vor der Übernahme des neuen Mandats bei Axpo am 1. Juni 2026 abgeben.

    Roland Leuenberger amtiert seit 2019 als CEO der Repower AG. Zuvor war er in leitenden Funktionen sowie als Unternehmer bei international tätigen, grossen Organisationen an der Schnittstelle zwischen Energie- und Finanzwirtschaft tätig. Laut Axpo bringt er „ausgewiesene Führungsstärke, Fachkompetenz, strategische Weitsicht und ein ausgeprägtes politisches Gespür mit“ und sei damit bestens für die Leitung des Verwaltungsrats geeignet.

    Thomas Sieber ist bereits seit 2016 als Verwaltungsratspräsident der Axpo Holding AG tätig und führte das Unternehmen durch herausfordernde Zeiten, so die Mitteilung. Nach zehn Jahren Führung wird er im Juni 2026 nun das Amt an Leuenberger abgeben.

  • Zusammenschluss stärkt Baustoffprüfung und Messtechnik

    Zusammenschluss stärkt Baustoffprüfung und Messtechnik

    Die TransGeo AG wird ihre Baustoffprüfungen künftig unter dem Dach der TIC Holding Schweiz AG durchführen. Das Unternehmen aus Muri bei Bern ist mit Rückwirkung zum 1. Januar von der Unternehmensgruppe aus Baar übernommen worden, informiert die TIC Holding Schweiz AG in einer Mitteilung. Die in Baar ansässige Gruppe wird von der Winterberg Advisory GmbH verwaltet.

    „Mit TransGeo haben wir eine perfekte Ergänzung für die TIC Holding Schweiz AG im Bereich der Baustoffprüfung gefunden“, wird Fabian Kröher in der Mitteilung zitiert. Der Verwaltungsratspräsident der TIC Holding Schweiz und Partner bei Winterberg wird im Zuge der Transaktion auch das Präsidium des Verwaltungsrats von TransGeo übernehmen. Der Neuerwerb habe „eine exzellente Reputation und wird nicht nur für die akkreditierten Prüfungen, sondern darüber hinaus auch für kompetente Beratung bei geologischen Problemstellungen geschätzt und verfügt über sehr starke Kundenbeziehungen“, so Kröher.

    Winterberg will das Geschäft mit akkreditierten Prüf- und Kalibrierleistungen für Bau und Infrastruktur sowie Messtechnik und Werkstoffprüfung weiter ausbauen. Dazu führe das Unternehmen bereits Übernahmeverhandlungen mit weiteren Unternehmen, heisst es in der Mitteilung. Die neu übernommene TransGeo AG soll ihre Aktivitäten auch unter dem Dach der TIC Holding Schweiz AG als eigenständige Gesellschaft weiterführen. Für Kundschaft und Partnerfirmen ergeben sich durch den Wechsel keine Veränderungen. 

  • Zukunftsorientiert und agiler aufgestellt

    Zukunftsorientiert und agiler aufgestellt

    Der Verwaltungsrat hat entschieden, die Geschäftsleitung von sechs auf fünf Mitglieder zu reduzieren. Dies soll nicht nur die Agilität erhöhen, sondern auch operative Schnittstellen optimieren, um so die Werterhaltung und Wertsteigerung des Immobilienportfolios konsequenter voranzutreiben. Die Geschäftsleitung wird neu die Bereiche Immobilien, Entwicklung, Akquisition, Finanzen und Corporate Center umfassen.

    Führung mit klarer Verantwortlichkeit und umfassendem Know-how
    Nadia Mastacchi übernimmt den Bereich Immobilien, der nun neben Portfolio- und Transaktionsmanagement auch die Bewirtschaftung inkludiert. Dadurch wird eine einheitliche Schnittstelle geschaffen, die das Portfolio in seiner Gesamtheit stärkt.

    Marco Tondel bleibt Leiter Entwicklung und verantwortet zusätzlich die Realisierung. Die Bündelung dieser Aufgaben erhöht die Kosteneffizienz und stärkt die Wertschöpfungskette.

    Vinzenz Manser, mit über 20 Jahren Erfahrung bei Mobimo, führt neu den Bereich Akquisition. Die Zusammenführung erhöht die Marktwirkung und fördert die notwendige Agilität im intensiven Wettbewerb.

    Christoph Egli scheidet aus der Geschäftsleitung aus, nachdem der eigenständige Bereich Bewirtschaftung aufgelöst wurde. Sein langjähriges Engagement und die prägende Rolle im Bewirtschaftungsgeschäft werden vom Verwaltungsrat hoch geschätzt.

    Zukunftsfähige Führungsorganisation
    Mit dieser Reorganisation soll die gesamte Wertschöpfungskette stärker gebündelt und im Markt wirkungsvoller positioniert werden. Der Schritt unterstreicht die Strategie, weiterhin erfolgreich und agil auf die Herausforderungen eines sich wandelnden Immobilienmarktes zu reagieren.

  • Hochmodernes Logistikprojekt stärkt Wirtschaftsstandort Luzern

    Hochmodernes Logistikprojekt stärkt Wirtschaftsstandort Luzern

    Die Imbach Logistik AG aus Schachen, Tochterunternehmen der Galliker Transport AG aus Altishofen LU, hat laut einer Mitteilung einen neuen Logistikstandort in Luzern-Littau in Betrieb genommen. Das Zentrum, das für moderne Industrie 4.0-Anforderungen konstruiert wurde, sei mit seinem vollautomatisierte Hochregallager und einem hochflexiblem Kleinteilelager Firmenangaben zufolge „ein starkes Zeichen für den Wirtschaftsstandort Luzern“. Nach der Realisierung in zwei Bauetappen schafft Imbach Logistik mit dem neuen Zentrum insgesamt 60 neue Arbeitsplätze.

    Besonders an dem neuen Zentrum ist die räumliche Anordnung der Lager: im Gegensatz zur branchenüblichen horizontalen Platzierung ist das Kleinteilelager vertikal über dem Hochregallager realisiert, um die Raumnutzung zu maximieren. Möglich gemacht wird die Lagerautomatisierung durch den Einsatz modernster Shuttle-Technologien und eines integrierten Lagerverwaltungs- und Materialflusssystems, das von den Partnern SSI Schäfer AG und EPG entwickelt wurde. Das Schäfer-Flexi-Shuttle-System koordiniert dabei zusammen mit der EPG-Software LFS Ein- und Auslagerungen sowie vorgelagerte Pick-und-Pack-Prozesse mit hoher Effizienz.

    Auch die Nachhaltigkeit steht an dem Standort im Fokus: das Gebäude mit einem Volumen von 215’000 Kubikmetern wird vollständig durch eine Photovoltaikanlage mit 1000 Kilowattpeak Leistung versorgt, die jährlich rund 1’150’000 Kilowattstunden Strom produziert. Die Wärme- und Kälteversorgung ist mit einer Grundwasser-Wärmepumpe in Kombination mit einem Freecooling-System umweltschonend. „Mit dem neuen Logistikcenter Luzern schaffen wir die Grundlage für noch effizientere und nachhaltigere Dienstleistungen für unsere Kunden. Besonders Industrieunternehmen in der Region profitieren von modernster Technologie und individuellen Logistikkonzepten“, wird Christian Kempter-Imbach in der Mitteilung zitiert, Geschäftsführer der Imbach Logistik AG. 

  • Neuer Schulterschluss für internationales Standortmarketing

    Neuer Schulterschluss für internationales Standortmarketing

    Der Kanton Aargau bereitet eine erneute Mitgliedschaft in der Greater Zurich Area vor. Der Kanton hatte sich der Organisation für das Standortmarketing erstmals von 2007 bis 2010 angeschlossen, erläutert die Kantonsverwaltung in einer Mitteilung. Auch aufgrund von unterschiedlichen Schwerpunkten konnte der Kanton Aargau damals aber kaum Ansiedlungserfolge verbuchen. Heute dagegen passten die strategische Ausrichtung von GZA und Wirtschaftsstandort Aargau „sehr gut zusammen“, heisst es in der Mitteilung. Anfang Jahr hat sich der Kanton daher auf eine erneute Mitgliedschaft in der GZA beworben.

    Konkret konzentriert sich die Standortförderung aktuell auf innovationsstarke Branchen, die auch für den Kanton Aargau wichtig sind. Als Beispiele werde in der Mitteilung Life Sciences, Automation und Digital Tech genannt. Der laut Mitteilung bisher in der Auslandsvermarktung kaum aktive Kanton Aargau hat sich für den Beitritt zur GZA entschieden, da dieser „kosteneffizienter und risikoärmer als der Aufbau einer eigenen Auslandsvermarktung ist“.

    Für die erste Periode einer neuen Mitgliedschaft in der GZA von 2027 bis 2032 sind Mittel in Höhe von 8,5 Millionen Franken erforderlich. Sie decken den Mitgliedsbeitrag und die Ausgaben für zwei erforderliche zusätzliche Stellen bei der GZA. Weitere 4,5 Millionen Franken will der Kanton zudem in den Jahren 2028 bis 2032 in die Standortförderung sogenannter Potenzialräume investieren. Hier sollen Zusammenschlüsse von Gemeindegruppen mit wirtschaftlichem Potenzial bei einer gemeinsamen professionellen Standortförderung unterstützt werden.

  • Neuer Innovationsschub für nachhaltige Wärmesysteme

    Neuer Innovationsschub für nachhaltige Wärmesysteme

    Die EBP Schweiz AG beteiligt sich über ihren Wagniskapitalgeber EBP Ventures an der Nullpunkt AG. Das Jungunternehmen aus Oberengstringen hat ein neuartiges Eisspeicher-Wärmepumpensystem entwickelt und nach einem Probelauf mit einem Prototyp im vergangenen Jahr in diesem August an den Markt gebracht. „Mit dieser Investition stärkt EBP Schweiz nicht nur das eigene Innovationsnetzwerk, sondern leistet auch einen konkreten Beitrag zur Energiewende im Gebäudesektor“, wird Simon Hess, Partner und Leiter Energie + Technik von EBP Schweiz, in einem entsprechenden Beitrag des Zürcher Beratungs- und Ingenieurunternehmens auf LinkedIn zitiert.

    Das System der Nullpunkt AG setzt sich aus einem Aussenwärmetauscher, einem Eisspeicher und einer Wärmepumpe zusammen. Der Aussenwärmetauscher entzieht der Umgebungsluft tagsüber Energie. Mit ihr wird das Eis im Eisspeicher geschmolzen. Gefriert dieses Wasser nun wieder, wird dabei Wärmeenergie freigesetzt. Sie wird dem Speicher durch die Wärmepumpe entzogen und zum Heizen des Hauses eingesetzt. Im Vergleich zu anderen Eisspeichersystemen weise die Anlage von Nullpunkt eine kompaktere Bauweise, „hohe Energieeffizienz und ein attraktives Preis-Leistungsverhältnis“ auf, schreibt EBP.

    Bei Nullpunkt steht aktuell die Weiterentwicklung auf stärkere Anlagen und zusätzliche Regenerationsquellen auf dem Programm. „Ein kompetenter Partner wie EBP wird uns auch fachlich die richtigen Impulse bringen, um Nullpunkt nachhaltig am Markt zu etablieren“ wird Nullpunkt-CEO Thomas Degelo im Beitrag zitiert.

  • Aufzugspartner für Asiens Hotelboom

    Aufzugspartner für Asiens Hotelboom

    Die Schindler-Gruppe und Accor haben eine Dienstleistungsvereinbarung in Asien abgeschlossen, informiert Schindler in einer Mitteilung. Die weltweit aktive Unternehmensgruppe aus Ebikon wird der ebenfalls weltweit aktiven Hotelgruppe mit Sitz im französischen Issy-les-Moulineaux Aufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige für Accor-Immobilien in Singapur, Hongkong, Kambodscha, Indonesien, Macau, Malaysia, den Philippinen, Thailand und Vietnam liefern. Die Vereinbarung umfasst darüber hinaus Modernisierungen sowie Wartung und Service der Anlagen. „Wir sehen grosses Potenzial in dieser Zusammenarbeit und freuen uns darauf, eng mit Schindler zusammenzuarbeiten, um die Bedürfnisse unserer Gäste in unseren Hotels zu erfüllen“, wird Sébastien Brunel, Senior Vice President Procurement, Middle East, Africa, and Asia-Pacific bei Accor, in der Mitteilung zitiert.

    Schindler wird die für Accor bestimmten Aufzüge, Fahrtreppen und Fahrsteige auf die spezifischen Anforderungen der Hotelgruppe zuschneiden. Dafür wollen die beiden Partnerunternehmen eng zusammenarbeiten und sich frühzeitig abstimmen. „Diese Vereinbarung bietet eine solide Grundlage für die Erweiterung unserer Zusammenarbeit mit Accor in der Region“, wird Calynn Tan, Chief Executive Officer der Jardine Schindler Group (JSG), in der Mitteilung zitiert. „JSG will ein vertrauenswürdiger Partner von Accor sein und hochmoderne Transportanlagen sowie umfassende Wartungsdienstleistungen liefern.“ Die Jardine Schindler Group mit Sitz in Hongkong wurde 1974 als Gemeinschaftsunternehmen von Jardine Matheson in Hongkong und Schindler in Ebikon gegründet.

  • Partnerschaft für zukunftsorientierte Ingenieur-Weiterbildung

    Partnerschaft für zukunftsorientierte Ingenieur-Weiterbildung

    Die Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) hat Partnerschaften mit der Vereinigung Wirtschaftsingenieure Schweiz (VWI Schweiz) und der Schweizerischen Expertenkammer STV vereinbart. Die Zusammenarbeit soll Wissenschaft und Praxis einander näher bringen und neue Themen an der Schnittstelle von Wirtschaft und Technik erschliessen, heisst es in einer Mitteilung.

    Das Zusammengehen mit der nationalen Plattform für das Wirtschaftsingenieurwesen und dem Kompetenzzentrum für Fachgutachten in Technik, Bau und Wirtschaft soll sich vor allem im Sektor Weiterbildung niederschlagen. In einem ersten Schritt wird dafür ab Frühling 2026 an der HWZ ein Weiterbildungsprogramm CAS Future Engineering aufgelegt. Es richtet sich an Wirtschaftsingenieure, Technologiemanager, Führungskräfte und Consultants, die technologische Innovationen strategisch einsetzen, agile Methoden in der Praxis anwenden und den Wandel in Unternehmen aktiv mitgestalten möchten, heisst es in der Mitteilung.

    „Mit dem CAS Future Engineering HWZ schaffen wir ein Weiterbildungsangebot, das nicht nur auf die heutigen Anforderungen im technischen Umfeld reagiert, sondern aktiv Kompetenzen für morgen entwickelt“, wird Linard Barth, Leiter Departement Entrepreneurship, Innovation & Academy der HWZ, in der Mitteilung zitiert. „Die Partnerschaft mit der VWI und der Expertenkammer STV erlaubt es uns, Know-how aus Wissenschaft, Wirtschaft und Technik intelligent zu verbinden.“

  • Neue Leitung Vertrieb und Partnerschaften bei SwissCaution

    Neue Leitung Vertrieb und Partnerschaften bei SwissCaution

    In seiner neuen Rolle wird Massimo Paoletti den Dialog mit bestehenden Partnerunternehmen vertiefen und neue Kooperationen aufbauen. Ziel ist es, die Zusammenarbeit mit der Immobilienbranche noch enger zu gestalten und damit die Marktposition von SwissCaution in der Deutschschweiz und im Tessin weiter zu stärken.

    SwissCaution ist seit 1991 auf dem Schweizer Markt präsent und war das erste Unternehmen, das eine Mietkautionsgarantie ohne Bankdepot eingeführt hat. Heute vertrauen über 400’000 Kundinnen und Kunden auf die Lösungen des Unternehmens. Mehr als 2’500 Immobilienpartner, darunter Verwaltungen und institutionelle Akteure, arbeiten schweizweit mit SwissCaution zusammen. Als Tochtergesellschaft der Mobiliar gehört das Unternehmen zu einem starken Versicherungsverbund, der für Stabilität und Sicherheit steht.

    «Ich freue mich darauf, gemeinsam mit unseren Partnern nachhaltige Erfolge zu erzielen und die Kooperationen gezielt auszubauen», erklärt Massimo Paoletti.

    Ein besonderer Fokus liegt für ihn auf der Pflege langfristiger und vertrauensvoller Beziehungen. Damit soll den Partnern ein spürbarer Mehrwert geboten werden, während SwissCaution seine Rolle als verlässlicher Partner der Immobilienwirtschaft festigt. Durch die Kombination von langjähriger Vertriebsrfahrung, innovativen Lösungen und der engen Zusammenarbeit mit Partnern will das Unternehmen auch künftig einen aktiven Beitrag zur Weiterentwicklung des Immobilienmarktes leisten.

  • Energie 360° und EKZ führen Übernahmegespräche

    Energie 360° und EKZ führen Übernahmegespräche

    Die Stadt Zürich hat bereits 2024 angekündigt, für Energie 360° neue Partnerschaften zu suchen. Nach dem Rückzug aus der städtischen Wärmeversorgung fokussiert sich das Unternehmen zunehmend auf Projekte ausserhalb des Stadtgebiets. Um seine Zukunft langfristig zu sichern, führte die Stadt mit externer Unterstützung Marktabklärungen durch und sprach mit mehreren Interessenten.

    Nun steht fest, Zürich und EKZ führen exklusive Verhandlungen über eine mögliche Übernahme. Die Gespräche sollen gemäss Mitteilung klären, ob der Zusammenschluss beider Energieunternehmen einen Mehrwert für den Kanton und die Stadt schaffen kann.

    Synergien für die kantonale Energiezukunft
    EKZ verfügt über breite Erfahrung im Aufbau und Betrieb komplexer Energieinfrastrukturen und liefert im Strombereich bereits 100 Prozent erneuerbare Energie. Durch einen Zusammenschluss mit Energie 360° könnte der Kanton Zürich künftig grosse Teile der Energieversorgung aus einer Hand steuern.

    Für Energie 360° würde die Integration in EKZ die konsequente Fortsetzung ihrer Transformation bedeuten. Weg vom fossilen Gas hin zu erneuerbaren Energieverbünden, Biogas und Ladeinfrastrukturen für Elektromobilität. Damit würde der Kanton Zürich im nationalen Vergleich einen markanten Schritt Richtung Netto-Null machen.

    Beobachter sehen in dieser Bündelung eine Chance, die regionale Energieproduktion, Netzinfrastruktur und Versorgungssicherheit stärker zu koordinieren. Gleichzeitig bietet die geplante Übernahme die Möglichkeit, Ressourcen und Know-how in einem zunehmend fragmentierten Markt effizienter einzusetzen.

    Entscheid bis Ende 2026 erwartet
    Ob der Zusammenschluss tatsächlich zustande kommt, entscheiden zwei Gremien. Auf Seiten der Stadt der Gemeinderat, auf Seiten von EKZ der Verwaltungsrat. Die Verhandlungen sollen bis Ende 2026 abgeschlossen sein.

    Für Zürich wäre der Verkauf ein bedeutender strategischer Schritt. Verbunden mit der Abgabe eines wichtigen Energieunternehmens, aber auch mit der Chance, das Ziel der Dekarbonisierung im Kanton vereint voranzutreiben. Sollte die Übernahme gelingen, entstünde im Raum Zürich ein Energieakteur, der Strom, Wärme und Mobilität konsequent auf erneuerbare Grundlagen stellt und damit die Weichen für eine klimaneutrale Zukunft stellt.

  • Neue Dynamik für Immobilienfonds

    Neue Dynamik für Immobilienfonds

    Für Immobilienfonds scheint die Reform auf den ersten Blick unspektakulär. Ihre Liegenschaften werden vermietet, die daraus erzielten Mieterträge sind weiterhin steuerpflichtig, der Eigenmietwert spielte hier nie eine Rolle. Institutionelle Investoren zahlen damit wie bisher auf reale Erträge und nicht auf fiktive Einkommen.

    Ganz anders sieht es bei Eigentümerinnen und Eigentümern von selbst bewohntem Wohneigentum aus. Sie profitieren unmittelbar, sofern ihre Hypothekarbelastung gering ist. Diese Verschiebung stärkt die Attraktivität von Wohneigentum und könnte die Nachfrage nach Eigentumswohnungen und Einfamilienhäusern weiter anheizen.

    Preissteigerungen in einem schwachen Renditeumfeld
    Die Abkehr vom Eigenmietwert fällt in eine Zeit, in der die Renditen von Immobilienanlagen bereits wieder auf ein tiefes Niveau gesunken sind. Die steigende Nachfrage nach eigengenutztem Wohneigentum dürfte die Preise erhöhen. Ein Szenario, das Projektentwickler zusätzlich unter Druck setzt. Ihre Kalkulationen werden enger, während Investoren und Fonds gleichzeitig mit stagnierenden Mietrenditen konfrontiert sind.

    Ein Anstieg der Preise wirkt sich zudem auf die Bewertung von Immobilienportfolios aus. Fonds, die hohe Marktwerte ausweisen, könnten in der Folge tiefere Anfangsrenditen verzeichnen. Eine Entwicklung, die institutionelle Anleger genau beobachten werden.

    Steuerpolitische Gegenmassnahmen denkbar
    Die Abschaffung des Eigenmietwerts wird Schätzungen zufolge zu jährlichen Steuerausfällen von rund 1,8 Milliarden Franken führen. Wovon ein Drittel den Bund und zwei Drittel die Kantone betreffen. Experten wie Emanuel von Graffenried von BN Conseils warnen, dass die Kantone diesen Ausfall teilweise durch neue Abgaben kompensieren könnten.

    Im Gespräch ist insbesondere die Einführung einer kantonalen Grundsteuer. Sollte eine solche Steuer Realität werden, wären nicht nur private Eigentümer betroffen, sondern auch institutionelle Investoren und Immobilienfonds. Damit würde die Reform indirekt doch eine zusätzliche Belastung für den professionellen Immobiliensektor bedeuten, wenn auch zeitversetzt.

    Langfristige Marktfolgen für Fonds
    Auch wenn die Abschaffung des Eigenmietwerts für Fonds kein unmittelbares Steuerthema darstellt, beeinflusst sie das Umfeld, in dem diese operieren. Steigende Wohneigentumspreise, höhere Bodenwerte und ein enger werdender Vermietungsmarkt verändern die Bewertungsgrundlagen von Immobilienanlagen.

    Fachleute erwarten, dass insbesondere Wohnimmobilienfonds mittelfristig Anpassungen in ihrer Portfoliostruktur vornehmen müssen. Gleichzeitig werden steuerpolitische Schritte der Kantone die Attraktivität einzelner Standorte verändern. Ein Aspekt, der künftig auch für Anlageentscheide institutioneller Investoren von Bedeutung sein dürfte.

  • Lern- und Unterstützungspassarelle für Lernende KV-Immobilien

    Lern- und Unterstützungspassarelle für Lernende KV-Immobilien

    Seither hat sich ein vielfältiges Unterstützungsangebot etabliert, das laufend weiterentwickelt und an aktuelle Anforderungen angepasst wird – zuletzt auch an die neue KV-Bildungsreform, die seit dem Lehrjahr 2023/2024 gilt. Kern dieser Reform ist der Fokus auf Handlungskompetenzen statt Fächer, um die Lernenden bestmöglich auf eine digitale, vernetzte und agile Arbeitswelt vorzubereiten. Die bisherigen B- und E-Profile wurden durch eine flexible Struktur mit Wahlpflichtbereichen und Vertiefungsmöglichkeiten ersetzt. Die ersten Abschlussprüfungen nach dem neuen Modell finden im Frühjahr 2026 statt.

    Als Antwort darauf hat SVIT Young Zürich eine attraktive Lern- und Unterstützungspassarelle entwickelt, die bei Lernenden, Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern sowie bei unseren Mitgliedern grosse Anerkennung findet.

    Kick-Off Immobilien-Lehre
    Endlich raus aus der Schule – hinein ins Berufsleben! Die Lehre ist für viele der erste echte Schritt in Richtung Zukunft. Doch was erwartet dich dabei – und was wird von dir erwartet? Bei uns bekommst du den Überblick. Klar ist: Du bist nicht mehr Schüler, sondern Lernender. Das bedeutet, du wirst weiterhin viel Neues lernen – aber nicht mehr nur im Klassenzimmer, sondern direkt im Berufsalltag. Von dir werden Zuverlässigkeit, Interesse und Eigeninitiative erwartet. Pünktlichkeit, Mitdenken und Verantwortung übernehmen sind dabei die Grundlagen.

    Weitere Infos: https://www.svit.ch/de/svit-zuerich/event/kick-immobilien-lehre-2026

    Lernen während der Lehre
    Die Vorbereitung auf die Praxis und die Abschlussprüfungen umfasst weit mehr als reines Fachwissen. Uns ist wichtig, auch deine mentale Stärke und Resilienz zu fördern. Denn was, wenn eine mündliche Prüfung nicht wie geplant läuft? Wie bleibst du ruhig, fokussiert und souverän? Dazu gehören Themen wie Präsentationstechniken, der Umgang mit Prüfungsangst und Strategien gegen Konzentrationsschwierigkeiten. Auch moderne Herausforderungen wie die ständige Ablenkung durch Smartphone und Tablet nehmen wir auf – denn sie können das Nervensystem belasten und das Lernen erschweren. Mit gezielten Übungen, etwa einem unterstützenden Augentraining, fördern wir deine Aufnahmefähigkeit und helfen dir, Wissen nachhaltig zu verankern.

    Weitere Infos: https://www.svit.ch/de/svit-zuerich/svit-young/lernen-waehrend-der-lehre

    QV-Campus 2026
    Beim viertägigen QV-Campus im Höhenhotel Emmetten (NW) werden Lernende im 3. Lehrjahr optimal auf das betriebliche Qualifikationsverfahren (den Branchenteil der Lehrabschlussprüfung) vorbereitet. Im Fokus stehen Theorie in Immobilien und Treuhand, Fachgespräche, Handlungssituationen, Präsentationstechniken, Auftrittskompetenz und der souveräne Umgang mit Prüfungsangst. Auf Wunsch können auch schulische Themen (ausser Fremdsprachen) gezielt vertieft werden. Alle Teilnehmenden werden bis zur Abschlussprüfung individuell begleitet. Und die Ergebnisse sprechen für sich: Teilnehmer des QV-Campus haben in den letzten Jahren regelmässig überdurchschnittliche Noten erzielt.

    Weitere Infos: https://www.svit.ch/de/svit-zuerich/qv-campus-2026

  • Höhepunkte und Gewinner am Real Estate Award 2025

    Höhepunkte und Gewinner am Real Estate Award 2025

    Bundesrat Guy Parmelin eröffnete den Event mit einer prägnanten und motivierenden Grussbotschaft. Er würdigte die Innovationskraft und den Mut der Akteure, Herausforderungen anzunehmen, und betonte, wie wesentlich die Immobilienwirtschaft für die Zukunft der Schweiz, deren Wohlstand und Standortqualität ist – gerade in Zeiten des globalen Wandels.

    Visionen und Einblicke von Samih Sawiris
    Ein weiterer Höhepunkt war das Kamingespräch mit Samih Sawiris, dem international anerkannten Unternehmer und Stadtentwickler. Sawiris gewährte exklusive Einblicke in die komplexen Aufgaben und Visionen seiner Projekte, insbesondere im alpinen Tourismuszentrum Andermatt. Sein nachhaltiges und partnerschaftliches Vorgehen bei der Entwicklung von Hotels, Wohnimmobilien und Infrastruktur beeindruckte das Publikum und verdeutlichte den Wert von langfristigen Investitionen für regionale Transformation.

    Vernetzung, Unterhaltung und inspirierende Atmosphäre
    Der Event bot viel Raum für Networking und Wissensaustausch. Die Besucher genossen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit kulinarischen Höhepunkten, musikalischer Begleitung durch die Band „Three of a kind“ sowie humorvollen Auftritten von Comedian Benjamin Delahaye. Die Mischung aus fachlichem Austausch, gesellschaftlichem Beisammensein und Unterhaltung schuf eine gelungene Atmosphäre für den Wissenstransfer und den Branchenzusammenhalt.

    Anspruchsvolle Jury sorgt für Objektivität und Qualität
    Die Auswahl der Gewinner erfolgte durch eine renommierte Jury aus erfahrenen Branchenprofis mit André Robert Spathelf, Karin Aeberhard, Daniel Löhr, Anita Horner und Gaétan Kameni. Die Jury ergänzte das Publikumsvoting mit einer fundierten fachlichen Bewertung, um ein transparentes und ausgewogenes Ergebnis sicherzustellen.

    Die Preisträger 2025 – Innovation, Nachhaltigkeit und Leadership
    Die mit Trophäen ausgezeichneten Gewinner spiegeln die Vielfalt und Zukunftsorientierung der Branche wider.

    Vermarktung: Avendo AG überzeugte mit einer innovativen Plattform, die Immobilienbesitzer, Makler und Mieter digital vernetzt und den Vermietungsprozess optimiert.

    Digital: Evorest AG verdiente für eine digitale Mietzinsdepot-Lösung mit attraktiven Investitionsoptionen den Preis, die auch vom Publikum hoch bewertet wurde.

    Nachhaltigkeit: Mobimo AG, wurde ausgezeichnet für ressourcenschonende Sanierungsprojekte, beispielhaft realisiert im Zürcher Friesenbergquartier.

    Projektentwicklung und Innovation: Stiftung Umwelt Arena Spreitenbach bekam  die Anerkennung für die Entwicklung einer Methanol-Hybridbox zur sommerlichen Stromspeicherung.

    Immobilien-Persönlichkeit des Jahres: Beatrice Bichsel, als strategisch führende Managerin, erhielt die Kristallglas-Trophäe für richtungsweisende Entwicklung bei der SBB und ihr Engagement für moderne Stadtentwicklung rund um Bahnhöfe.

    Der Real Estate Award 2025 war weit mehr als eine Preisverleihung. Er festigt seine Rolle als Leuchtturm für Innovation, Nachhaltigkeit und Exzellenz in der Schweizer Immobilien- und Bauwirtschaft. Innovationsgeist, soziale Verantwortung und fachliche Kompetenz bestimmen die Erfolge von heute und öffnen den Weg für eine prosperierende, nachhaltige Baubranche der Zukunft.

  • Wellenphysik öffnet neue Einblicke in Brückenstabilität

    Wellenphysik öffnet neue Einblicke in Brückenstabilität

    Die Mondaic AG mit Sitz in Zürich ist ein gemeinsames Projekt mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) eingegangen. Das Unternehmen, eine Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), will mit einer auf Basis der Wellenphysik entwickelten Software die Stabilität und Struktur von Brücken prüfen, heisst es in einer Mitteilung der ETH.

    Bei der Technologie werden von einem Ultraschallgerät Wellen gegen die zu untersuchende Struktur ausgesendet. Eine Art Seismometer empfängt auf der gegenüberliegenden Seite die ankommenden Wellen. In Abgleich mit einem bestehenden Modell werden Abweichungen aufgezeichnet und somit Strukturveränderungen festgestellt. Das bestehende Modell ist ein digitaler Zwilling des zu untersuchenden Objekts, der Brücken, dessen Wellenbild von einer intakten Struktur ausgeht. Weichen die Wellenmuster voneinander ab, lässt dies Rückschlüsse darauf zu, dass es in der Struktur Risse geben muss und wo sich diese befinden.

    Software und Seismometer wurden an der ETH entwickelt und für die NASA-Mission InSight zur Strukturerkennung des Mars genutzt. „Was uns 2018 ermöglichte, in den Mars hineinzuschauen, hilft uns heute, in Brücken, Flugzeugteile oder andere Materialien hineinzuschauen, ohne sie aufschneiden oder anbohren zu müssen“, wird Christian Boehm, Mitentwickler und heute Geschäftsführer von Mondaic, in der Mitteilung zitiert.

    Mondaic bietet sowohl Software als auch komplette Lösungen für Prüfungen an – inklusive Sensorik, Cloud-Lösungen und Beratung. Damit können auch Nutzende ohne Fachkenntnisse der Wellenphysik die Technologie nutzen.

  • Neue Mietmodelle für dynamische Arbeitswelten

    Neue Mietmodelle für dynamische Arbeitswelten

    Die Marke Lista Office LO der Lista Office Group AG will Flexibilität in dynamische Unternehmen bringen. Dazu hat der Büroausstatter aus Degersheim sein Angebot um ein Mietmodel für Büromöbel erweitert. Mit Furniture as a Service werde der Kundschaft „eine ressourcenschonende und kreislauffähige Lösung für kurzfristige oder sich rasch ändernde Ausstattungsbedürfnisse“ angeboten, erläutert Lista Office LO in einer Mitteilung.

    In der Mitteilung beschreibt das Unternehmen sein neues Angebot als „konsequent bedarfsorientiert“, „konsequent budgetorientiert“ und „konsequent kreislauffähig“. Die Stärkung der Kreislaufwirtschaft steht dabei im Zentrum der Überlegungen. Jedes Mietmobiliar wird bei Lista Office LO nach Rückgabe geprüft, überholt „und in neuwertigem Zustand“ erneut zur Miete angeboten. Nicht mehr nutzbare Stücke werden der Wiederverwertung zugeführt.

    Unter dem Stichwort bedarfsorientiert führt das Unternehmen die Vorteile von Mietmobiliar für temporäre Nutzungen an. Die gewünschte Raumausstattung lässt sich gegen eine monatliche Mietgebühr schnell einrichten und bei Bedarf auch schnell verändern. Für das Unternehmensbudget biete das Mietmodel gegenüber einer Anschaffung von Büroausstattung grösseren wirtschaftlichen Spielraum, schreibt Lista Office LO.

  • Wie der SIA neue Standards im Vergabewesen setzt

    Wie der SIA neue Standards im Vergabewesen setzt

    Projektallianzen gewinnen an Bedeutung und werden nicht nur von Grossauftraggebern wie SBB und ASTRA pilotiert, sondern stehen branchenweit auf der Agenda. Das neue Bundesgesetz über das öffentliche Beschaffungswesen (BöB) sorgt in Ausschreibungen für mehr Raum der Qualitätsbewertung. Die rein preisgetriebene Konkurrenz tritt langsam in den Hintergrund. Dennoch bleibt der administrative Aufwand hoch und Dumpingangebote sind weiterhin ein Thema, das noch nicht optimal beherrscht wird.

    Marktbeobachtung und Vergabemonitoring
    Ein weiterer Meilenstein ist der Ausbau der Marktbeobachtung und des Vergabemonitorings durch die Kooperation mit Bauenschweiz. Die SIA-Beobachtungsstellen für Wettbewerbe und Ausschreibungen erfassen sowohl quantitative als auch qualitative Daten. Besonders auf Gemeindeebene erleichtert das eigens entwickelte Online-Tool «Planungsbeschaffung» die Umsetzung der neuen Vorgaben und gibt Planungssicherheit.

    Potenzial für den gesamten Sektor
    Pilotprojekte und der Verein pro-allianz.ch markieren den Wunsch der Branche nach partnerschaftlichen und projektzentrierten Organisationsformen. Die SIA fördert aktiv den Wissensaustausch und begleitet neue Allianzen, mit dem Ziel, das gemeinschaftliche Arbeiten und den Projekterfolg über klassische Konkurrenzmodelle zu stellen.

    Wettbewerbsordnungen aktualisiert
    Die Ordnungen SIA 142 und SIA 143 für Wettbewerbe und Studienaufträge wurden umfassend überarbeitet und seit August eingeführt. Neu werden Aspekte wie Urheberrecht, Vergütungsverfahren, Fairness und Transparenz stärker gewichtet. Die Revision wurde gemeinsam mit öffentlichen Bauherrschaften erarbeitet und erhöht die Akzeptanz auf beiden Seiten.

    Nachhaltigkeitskriterien und Vergütung im Mittelpunkt
    Neben ökologischen Aspekten erhalten Posten wie ökonomische, volkswirtschaftliche, soziale und kulturelle Nachhaltigkeit mehr Gewicht in den Beschaffungsprozessen. In Arbeitsgruppen und mit Veranstaltungsformaten wie «Postfossile Wettbewerbe» wird Inhalt, Definition und Umsetzung von Nachhaltigkeit kontinuierlich weiterentwickelt. Ein weiteres priorisiertes Thema ist die angemessene Vergütung von Planungsleistungen. Digitale Plattformen und neue Honorarordnungen sollen Fairness und Transparenz stärken, sodass Planungsbüros künftig marktgerecht und nachvollziehbar entlohnt werden.

  • Digitale Lösung macht Fortschritte bei Treibhausgasen sichtbar

    Digitale Lösung macht Fortschritte bei Treibhausgasen sichtbar

    Das Zürcher Unternehmen Integrale Planung GmbH (Intep) hat laut einer Mitteilung einen neuen Emission Tracker herausgebracht, der KMUs den Einstieg in die CO2-Bilanzierung deutlich vereinfachen soll. Das web-basierte Tool bereitet zudem die Ergebnisse visuell auf und ermöglicht einen mehrjährigen Vergleich. Auf diese Weise sollen Fortschritte klar sichtbar und messbar gemacht werden.

    Der Emission Tracker orientiert sich an dem Greenhouse Gas Protocol und deckt alle drei Scopes, inklusive der indirekten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette, ab. Die Emissionsfaktoren seien wissenschaftlich validiert und werden regelmässig aktualisiert. Aktivitäts- und Emissionsdaten, die Intep während seinen Projektarbeiten sammeln konnte, ermöglichen ausserdem eine vereinfachte Berechnungsmethodik mithilfe von Branchendurchschnitten.

    Die visuell aufbereiteten Ergebnisse bieten einen Überblick über die wichtigsten Emissionsquellen, von der Energieversorgung bis hin zu den Ausgaben und Investitionen. Ein PDF-Bericht kann zur Kommunikation verwendet werden und bietet gleichzeitig praktische Tipps zur Emissionsreduktion. Mit dem Emission Tracker Plus können Unternehmen zudem eine zusätzliche zweistündige, persönliche Beratung durch Expertinnen und Experten von Intep erhalten.

    „Gerade KMU fehlen oft die finanziellen Mittel, die passenden Werkzeuge und das nötige Know-how,“ erklärt Dr.-Ing. Lisa Winter, Geschäftsführerin bei Intep Berlin. „Mit dem Emission Tracker ermöglichen wir ihnen einen niederschwelligen Einstieg in die Treibhausgasbilanzierung“. Auch Verbände, Gemeinden oder Grossunternehmen können profitieren, indem sie im Rahmen der Emission Tracker Partnerschaft Lizenzen für ihr KMU-Netzwerk erwerben.