Schlagwort: Bauwesen

  • Sika expandiert im mexikanischen Markt

    Sika expandiert im mexikanischen Markt

    Die Sika AG expandiert in Mittelamerika und übernimmt Bexel Internacional S.A. de C.V. Die Akquisition des Familienunternehmens erhöhe die Produktionskapazität des Produzenten bauchemischer Produktsysteme und industrieller Dicht- und Klebestoffe deutlich, heisst es in einer Medienmitteilung. Bexel habe 2020 einen Umsatz von 35 Millionen Franken erzielt.

    Bexel verfügt über fünf Produktionsstandorte, darunter Mexiko-Stadt, und beliefert vor allem Baumärkte und Baustoffhändler. Die Übernahme soll die Marktstellung von Sika in dieser schnell wachsenden Metropolregion stärken. Darüber hinaus erhofft sich Sika durch den Kauf von Bexel Verkaufssynergien für seine Produkte.

    „Dank Bexel können wir unsere geografische Präsenz und unser Angebot auf dem grossen mexikanischen Markt für Mörtelprodukte im Bereich Building Finishing ideal erweitern. Damit haben wir gemeinsam, nicht zuletzt durch den verbesserten Marktzugang, eine ausgezeichnete Basis für weiteres Wachstum und eine starke Stellung in diesem Markt. Wir heissen alle neuen Mitarbeitenden von Bexel herzlich willkommen im Sika Team und freuen uns auf eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft“, wird Christoph Ganz, Regionalleiter Americas bei Sika, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Empa verstärkt Betonbauten

    Empa verstärkt Betonbauten

    In die Jahre gekommene Bauwerke aus Beton werden bereits seit langem mit kohlefaserverstärkten Kunststoffen (CFK) verstärkt, erläutert die Empa in einer Mitteilung. Forschende der Empa haben diese Technologie nun weiterentwickelt. Ihre CFK-Lamellen können der Durchbiegung von Betonbalken aktiv entgegenwirken.

    Dazu werden die Lamellen unter Zugspannung mit Epoxidharz an die Balken geklebt. Nach Aushärten der Verbindung wirkt die Zugspannung der Durchbiegung der Balken entgegen. Auch bei der Befestigung der Enden der Streifen haben die Forschenden das bisherige Verfahren verbessert. Anstelle verklebter und verschraubter Aluminiumplatten kommen eigens entwickelte Bügel aus CFK zum Einsatz.

    „Eine Lösung aus einem einzigen Material ist immer besser als aus zweien, die sich unterschiedlich verhalten“, wird Empa-Forscher Christoph Czaderski in der Mitteilung zitiert. „Gerade für die Verankerung haben wir im Labor viele Versuche gemacht.“ Der Mitteilung zufolge kann die neue Technologie die Belastungsfähigkeit einer Betonplatte gegenüber der klassischen Methode um 77 Prozent erhöhen.

    Im nächsten Schritt soll das Verfahren nun zur Marktreife gebracht werden. Dazu arbeitet die Empa mit S&P Clever Reinforcement Company in Seewen SZ als Industriepartner zusammen. Hier werde derzeit ein industrielles Verfahren für die bisher in Handarbeit hergestellten Bügel entwickelt, heisst es in der Mitteilung. Martin Hüppi hält das Verfahren „auch preislich für Bauherren vertretbar“. „Ich sehe dafür absolut einen Markt“, erklärt der Projektleiter von S&P in der Mitteilung.

  • Holcim erzielt Rekordergebnisse

    Holcim erzielt Rekordergebnisse

    Die Holcim AG hat im ersten Halbjahr 2021 Rekordergebnisse eingefahren. Der Baustoffhersteller aus Zug erreichte ein Betriebsergebnis von 1,98 Milliarden Franken. Das sind 66 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Auch der Nettoumsatz von 12,55 Milliarden Franken lag mit 17,4 Prozent weit über dem vom Vorjahr. Holcim hatte in der Corona-Krise starke Einbussen hinnehmen müssen. „Letztes Jahr um diese Zeit habe ich gesagt, Holcim würde gestärkt aus dieser Krise hervorgehen. Diese Halbjahresergebnisse beweisen es“, wird CEO Jan Jenisch in der Medienmitteilung zitiert.

    Zum guten Ergebnis trugen auch die Zukäufe von sieben Firmen durch Holcim bei. So verzeichnete die jüngste Übernahme des Herstellers von Dach- und Teichabdichtungssystemen, Firestone Building Products, einen Volumenanstieg von 21 Prozent bei der Nachfrage. Aufgrund dieser positiven Geschäftsentwicklung passt das Unternehmen seine Erwartungen für den bereinigten operativen Gewinn im laufenden Jahr auf 18 Prozent an.

  • Jaisli-Xamax baut in Bern unterirdisch

    Jaisli-Xamax baut in Bern unterirdisch

    Das Dietiker Elektrounternehmen Jaisli-Xamax AG hat in der neugestalteten Radio-Onkologie am Inselspital in Bern die Elektroarbeiten zum Anschliessen innovativer Röntgengeräte ausgeführt. Das Besondere an den Bauarbeiten war laut Medienmitteilung, dass der Neubau innerhalb der Berner Universitätsklinik, die zur Insel-Gruppe gehört, unterirdisch gelegen ist. Dort ist ein dreigeschossiges, unterirdisches Gebäude entstanden. Im sogenannten Zwischenbau, der von aussen nicht sichtbar ist, befinden sich Behandlungs- und Untersuchungsräume mit Wartezimmern sowie Technikräume des Tumorzentrums.

    Laut Medienmitteilung des Inselspitals ist in zwei Jahren Bauzeit auf drei Etagen, 20 Meter unter der Erde, ein hochmodernes Zentrum für die radioonkologische Behandlung von Krebspatienten in Betrieb genommen genommen worden. Drei Geräte der neuesten Generation stehen bereit, um Patientinnen und Patienten mit präziser Strahlentherapie zu behandeln.

    Die anspruchsvolle Aufgabe, diese Ethos-Geräte anzuschliessen, lag in den Händen von Jaisli-Xamax. Zu Spitzenzeiten waren dort 20 Mitarbeitende im Einsatz , davon drei Lernende. Bauleiter Eduard Harder wird zitiert, bei Jaisli-Xamax sei man stolz, „dass wir bei einem solch wichtigen und zukunftsweisenden Projekt unseren Beitrag leisten konnten“.

  • Holcim lanciert CO2-reduzierten Zement

    Holcim lanciert CO2-reduzierten Zement

    Holcim bringt mit ECOPlanet einen grünen Zement auf den Markt. Einer Medienmitteilung des Unternehmens zufolge verursacht dieser um 30 Prozent weniger CO2-Ausstoss als herkömmliche Produkte. Laut CEO Jan Jenisch wird damit der weltweit erste Zement angeboten, der zu 20 Prozent aus wiederverwerteten Bau- und Abbruchabfällen besteht. Neben der Verwendung von emissionsarmen Rohstoffen werde die CO2-Reduktion unter anderem durch die Dekarbonisierung des Produktionsprozesses erreicht.

    ECOPlanet ist bereits in der Schweiz sowie in Deutschland, Rumänien, Kanada, Spanien, Frankreich und Italien erhältlich. Im laufenden Jahr soll das Produkt in insgesamt 15 europäischen Ländern lanciert werden. Bis Ende 2022 will Holcim seine Marktpräsenz mit ECOPlanet verdoppeln.

    „Angesichts der steigenden Weltbevölkerung und der raschen Urbanisierung sind Lösungen wie ECOPlanet von entscheidender Bedeutung, um umweltfreundlichere Städte und eine intelligentere Infrastruktur zu schaffen und mit weniger Aufwand mehr zu bauen“, wird Jenisch in der Mitteilung zitiert.

  • Nidwalden erhält Anlage für Recycling-Baustoffe

    Nidwalden erhält Anlage für Recycling-Baustoffe

    Die ARGE EvoREC hat eine neue Recycling-Aufbereitungsanlage für Baustoffe in Oberdorf in Betrieb genommen. Diese soll Beton- und Mischabbruch aus der Region in hochwertige neue Baustoffe verwandeln, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Konkret soll beispielsweise Beton- und Mischgranulat in unterschiedlichen Korngrössen, Gesteinszusammensetzungen und mit verschiedenen Eigenschaften entstehen.

    ARGE EvoREC, eine Tochtergesellschaft der Zürcher Holcim Kies und Beton AG und der Nidwaldner Zimmermann Umweltlogistik AG, will mit der Anlage die Kreislaufwirtschaft im Bausektor fördern. Ein Grossteil der rezyklierten Gesteinskörnung wird direkt vor Ort im Holcim-Werk Aennerberg für die Produktion von Recycling-Beton verwendet. Damit werde der Stoffkreislauf geschlossen.

    Laut Reto Zimmermann, CEO der Zimmermann Umweltlogistik AG, ist die neue Anlage nicht nur ein Bekenntnis zur Nachhaltigkeit, sondern auch zur Region. „Wir nehmen Beton- und Mischabbruch aus dem Markt Nidwalden entgegen und bereiten ihn zu Granulat für die lokale Produktion von Beton auf – mit dem wiederum neue, nachhaltige Bauwerke in der Region entstehen können“, wird er in der Mitteilung zitiert.

  • Bundesamt für Strassen setzt mobile Brücke ein

    Bundesamt für Strassen setzt mobile Brücke ein

    Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat das Pilotprojekt ASTRA Bridge lanciert. Laut Medienmitteilung handelt es sich dabei um eine mobile Brücke zum Einsatz bei Unterhaltsarbeiten an Autobahnen. Der Verkehr wird verlangsamt mit 60 Kilometern pro Stunde über die knapp 240 Meter lange Brücke geleitet. Darunter gibt es einen Raum von rund 100 Metern, auf dem ungestört vom Strassenverkehr die Arbeiten vollzogen werden können. Ist der Bauabschnitt fertig, wird die mobile Brücke hundert Meter weitergeschoben und die Arbeiten gegen weiter.

    Damit entfallen die sonst für die Arbeitssicherheit notwendigen Absperrungen und Stilllegungen von Teilstücken der Fahrbahn. Auch kann ungehindert tagsüber gearbeitet werden. Spurabbauten für Unterhaltsarbeiten sind beim heutigen Verkehrsaufkommen auf vielen Autobahnabschnitten tagsüber schon länger nicht mehr möglich, heisst es in der Mitteilung des Bundesamtes. Entsprechend müssen immer mehr Bauarbeiten auf den Nationalstrassen in Nachtarbeit ausgeführt werden. ASTRA halte einen Spurabbau ohne Stau auf den Hauptachsen wie A1 und A2 erst nach 23 Uhr für möglich. Wegen der tieferen Lärmgrenzwerte seien zudem nachts manche Arbeiten wie  lärmintensiver Abbruch nicht möglich.

    Das Bundesamt habe sich deshalb für die Entwicklung und den Bau der ASTRA Bridge entschieden. Im Faktenblatt zur der mobilen Brücke wird die Länge mit genau 236 Metern angegeben, die Breite mit 7,30 Metern und die Höhe mit 4,32 Metern. Darunter seien auf hundert Metern Arbeiten auf 5,20 Meter Breite und 3,10 Metern Höhe möglich.

    Die ASTRA Bridge ist mit einem Fahrwerk ausgerüstet. Hydraulisch um 10 Zentimeter angehoben kann sie in Längs- und Querrichtung fahren. Sind die Arbeiten unter der Brücke abgeschlossen, fährt sie ferngesteuert 100 Meter weiter für den nächsten Bauabschnitt, heisst es im Faktenblatt. Zum Zusammenbau der Brücke vor dem Einsatz sind zum Antransport 18 Tieflader und zum Aufbau vier Kräne notwendig.

    Die einzelnen Elemente für die ASTRA Bridge werden nach Angaben des Bundesamtes im Moment gebaut und dann zum Lagerplatz der Brücke in Rothrist TG  transportiert. Im Spätherbst soll die Brücke zum ersten Mal zusammengebaut und getestet werden. Fallen diese Tests zufriedenstellend aus, wird die ASTRA Bridge im Frühling 2022 als Pilotprojekt bei Belagssanierungen auf dem A1-Abschnitt zwischen Recherswil SO und Kriegstetten SO zum Einsatz kommen. Der ASTRA Bridge-Prototyp kostet laut der Medienmitteilung rund 20 Millionen Franken. Er könne nach Abschluss eines Bauprojekts und einer Wartungsphase bei einem nächsten Bauvorhaben wieder eingesetzt werden.

  • Sika wächst zweistellig

    Sika wächst zweistellig

    Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern das erste Halbjahr 2021 mit neuen Rekordwerten abgeschlossen. Konkret wurde ein Umsatzwachstum um 23,1 Prozent auf 4,45 Milliarden Franken realisiert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich um 67,2 Prozent auf 685,9 Millionen Franken zu. Die EBIT-Marge erreichte mit 15,4 Prozent einen neuen Rekordwert.

    „Wir haben uns in einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld erneut behauptet und im ersten Halbjahr 2021 sehr gute Geschäftsresultate erzielt“, wird Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „COVID-19 wird uns weiterhin herausfordern“, meint der Vorsitzende der Konzernleitung. „Wir sind aber gut aufgestellt und haben unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen unsere Krisenresistenz unter Beweis gestellt und neue Wachstumsplattformen geschaffen.“

    Zur guten Entwicklung im ersten Semester 2021 hatten alle Geschäftsregionen von Sika mit zweistelligen Raten beim Umsatzwachstum beigetragen. In der Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) wurde im Jahresvergleich eine Umsatzsteigerung von 25,2 Prozent  auf 2,04 Milliarden Franken realisiert. Die Region Americas legte um 15,8 Prozent  auf 1,10 Milliarden Franken zu. In der Region Asien/Pazifik konnten die Umsätze um 26,4 Prozent auf 960,8 Millionen Franken gesteigert werden. Im Geschäft mit der Automobilindustrie (Bereich Global Business) wurde ein Wachstum von 26,4 Prozent auf 351,0 Millionen Franken realisiert.

    Für das Gesamtjahr geht Sika von einem Umsatzwachstum zwischen 13 und 17 Prozent in Lokalwährungen aus. Das Betriebsergebnis soll dazu überproportional gesteigert werden. Bei der EBIT-Marge rechnet Sika trotz steigender Rohstoffpreise mit mindestens 15,0 Prozent.

  • Jaisli-Xamax arbeitet an Schulanlage Vechigen

    Jaisli-Xamax arbeitet an Schulanlage Vechigen

    Das Elektrounternehmen Jaisli-Xamax aus Dietikon führt bei der Gesamtsanierung und Erweiterung der Schulanlage Stämpbach in Vechigen sämtliche Elektroinstallationen aus. Laut Bericht in der Mitarbeiterzeitung Brilli’s News erfolgen die Arbeiten während der drei Realisierungsabschnitte während des weiterlaufenden Schulbetriebs. „Eine Herausforderung war, die  Arbeiten während laufendem Schulbetrieb auszuführen“, wird der bauleitende Monteur Adrian Thürig zitiert. Dennoch habe man „eine saubere Leistung erbringen“ können.

    Die Arbeiten erfolgen in drei Etappen. Bei der ersten Bauetappe wurden laut der Mitteilung von Jaisli-Xamax der Neubau des Kindergartens, der Tagesschule, des Spezialtrakts und des Zwischentrakts sowie die Sanierung der beiden Turnhallen realisiert. Die Sanierung des Klassetraktes Ost und die Erweiterung der Gruppenräume seien in der zweiten Bauetappe realisiert worden. Die Arbeiten der dritten Bauetappe dauern noch an. Dabei wird der Klassentrakt West saniert.

    Laut Projektleiter Luciano Matturro von Jaisli-Xamax ist die Zusammenarbeit mit allen am Bau Beteiligten und mit der Schule reibungslos verlaufen. Er sei stolz, wird Matturro zitiert, dass das Team vor Ort seine Arbeit während des Schulbetriebes gut gemeistert habe. Matturro: „Jetzt befinden wir uns im Endspurt, um die dritte Bauetappe erfolgreich zu beenden.“ An dem Projekt im Kanton Bern haben auch zwei Lernende von Jaisli-Xamax mitgearbeitet.

  • Mit Beton 3D-gedruckte Brücke in Venedig enthüllt

    Mit Beton 3D-gedruckte Brücke in Venedig enthüllt

    Am Montag ist auf der Architektur-Biennale in Venedig die Bogenbrücke Striatus enthüllt worden. Entworfen wurde sie von der Block Research Group am Institut für Technologie in der Architektur der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), der Zaha Hadid Architecs Computation and Design Group und den Innsbrucker Spezialisten für additive Fertigung mit Beton, incremetal3D. Ermöglicht wurde sie vom Baustoffproduzenten Holcim Schweiz.

    Striatus ist Teil der Ausstellung „Time Space Existence“. Sie wird vom Europäischen Kulturzentrum im Rahmen der Biennale gezeigt. Ihr Name (lateinisch: gerippt, gerillt, gestreift) reflektiere die strukturelle Logik und den Herstellungsprozess der Brücke, so Philippe Block von der ETH in einer Medienmitteilung von Holcim. „Bei Bogen- und Gewölbestrukturen wird das Material so platziert, dass die Kräfte in reiner Kompression auf die Stützen übertragen werden können. Die Festigkeit wird durch die Geometrie erzeugt, wobei nur ein Bruchteil der Materialien verwendet wird, die bei herkömmlichen Trägern zum Einsatz kommen.“ Dies eröffnet eine Vielzahl von Möglichkeiten, mit geringerer Festigkeit und umweltfreundlich zu bauen.

    „Striatus steht auf den Schultern von Giganten“, sagt Shajay Bhooshan von Zaha Hadid Architects. „Sie belebt uralte Techniken der Vergangenheit wieder.“ Ihre „taktile Qualität, Ästhetik und Stärke“ spiegelten die Vision wider, „dass Schönheit ein Versprechen von Leistung ist“. Die gemeinsame Arbeit mache die Striatus-Brücke „grösser als die Summe ihrer einzelnen Teile“, so Johannes Megens, Mitbegründer von incremental3D. Laut Holcim-CEO Jan Jenisch nutzt das digitale und zirkuläre Design der Brücke „Beton von seiner besten Seite, mit minimalem Materialeinsatz und Blöcken, die immer wieder neu zusammengesetzt und unendlich oft wiederverwendet werden können“.

    Holcim arbeitet eigenen Angaben zufolge an einer Reihe von 3D-Druck-Anwendungen, von komplexer Infrastruktur bis zu erschwinglichem Wohnraum für Afrika. In Malawi hat Holcim die weltweit erste Schule aus 3D-Betondruck in Betrieb genommen. Der Bau der Wände habe nur 18 Stunden gedauert und 70 Prozent weniger Material verbraucht als bei herkömmlichen Bauverfahren.

  • UZH will auf begrüntem Dach Strom erzeugen

    UZH will auf begrüntem Dach Strom erzeugen

    Die Universität Zürich soll bis 2028 mit dem FORUM UZH ein neues Lehr- und Lernzentrum erhalten. Das kantonale Hochbauamt hat laut einer Mitteilung am Montag die Bauvoreingabe eingereicht. Danach wird das vom Basler Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfene siebenstöckige Gebäude als Holzhybridbau mit einem Tragwerk aus Beton errichtet werden. Die Verwendung von Holz soll so viel CO2 einsparen, wie für den Bau von 77 Einfamilienhäusern benötigt wird.

    Das Dach soll intensiv begrünt werden und damit die Kühlung im Sommer und die Wärmedämmung im Winter verbessern. Zugleich erhält das Dach eine Photovoltaikanlage. Diese soll etwa 150 Megawattstunden pro Jahr erzeugen, genug Strom für 50 Haushalte.

    Der Bau soll 2024 beginnen. Das Gebäude soll künftig 700 Arbeitsplätze für Studierende umfassen und Arbeitsraum für 6000 Angehörige der Universität.

  • Implenia baut Tunnel in Frankreich mit

    Implenia baut Tunnel in Frankreich mit

    Ein von Implenia geführtes Gemeinschaftsunternehmen hat einen Auftrag von Tunnel Euralpin Lyon Turin (TELT) erhalten. Es geht dabei um die Planung und den Bau eines Teils des Mont-Cenis-Basistunnels in Frankreich. Der betroffene Abschnitt des insgesamt 57,5 Kilometer langen Tunnels ist rund 4 Kilometer lang und verläuft ab dem Portal Villard-Clément.

    Die Partner von Implenia im Rahmen des Projekts sind die Firmen NGE, Itinera und Rizzani de Eccher. Implenia hält 34 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen. Die Projektpartner haben den Auftrag den Angaben zufolge aufgrund der technischen Optimierungen gewonnen, die sie während der Ausschreibungsphase eingebracht haben. Bei der Bewertung der technischen Lösungen haben sie den ersten Platz belegt. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf rund 248 Millionen Franken. Das Projekt wird etwa viereinhalb Jahre dauern.

    „Implenia ist stolz darauf, einen so wichtigen Teil des zukünftigen europäischen Bahnnetzes planen und bauen zu dürfen“, wird Erwin Scherer, Global Head Tunnelling bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Wir können in solchen Vorhaben unsere grosse Erfahrung in allen Bereichen umfangreicher Infrastrukturprojekte als Stärke ausspielen“, fügt er hinzu.

    Der Auftraggeber TELT ist ein französisch-italienisches Unternehmen, das für den Bau und das Management des grenzüberschreitenden Abschnitts der Neubaustrecke Lyon-Turin beim Mont-Cenis-Basistunnel verantwortlich ist. Dieser Abschnitt soll zu einem zentralen Ring des Mittelmeerkorridors werden – einem, der neun Achsen des europäischen Verkehrsnetzes TEN-T (Trans-European Transport Network). Der Ausbau soll unter anderem die Verlagerung von Transportgütern von der Strasse auf die Schiene fördern.

  • Bauinvestitionen gehen leicht zurück

    Bauinvestitionen gehen leicht zurück

    Die Bauinvestitionen sind 2020 im Jahresvergleich um 0,3 Prozent zurückgegangen, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung schreibt. Darunter werden die Bauausgaben ohne öffentliche Unterhaltsarbeiten verstanden. Wenn auch diese miteinberechnet werden, kommen die gesamten Bauausgaben in etwa auf das Niveau des Vorjahres.

    Die Investitionen in Neubauprojekte haben im Jahresvergleich um 0,6 Prozent abgenommen. Dagegen wurde 0,1 Prozent mehr in Umbauprojekte investiert. Dabei haben Bund, Kantone und Gemeinden sowohl in Neubau- als auch in Umbauprojekte mehr investiert als 2019. Die privaten Auftraggeber waren 2020 zurückhaltender.

    Eine positive Entwicklung war laut dem BFS bei den Tiefbauinvestitionen zu beobachten. Diese haben sich 2020 um 3,2 Prozent erhöht. Dagegen haben Investitionen in Hochbauprojekte um 1,1 Prozent abgenommen. Während Bund, Kantone und Gemeinden sowohl in den Hochbau als auch in den Tiefbau mehr investiert haben als im Vorjahr, hat sich die Investitionssumme bei den Privaten nur beim Tiefbau erhöht.

  • Pestalozzi sieht den Bau als moderne und digitale Branche

    Pestalozzi sieht den Bau als moderne und digitale Branche

    Für die Pestalozzi Gruppe ist ein Unternehmensleitbild entwickelt worden. Im Interview mit dem „KMU Magazin“ nennt Matthias Pestalozzi die Schwerpunkte: Unternehmenskultur der Kontinuität, Entwicklung von Digitalisierung und Vernetzung sowie generationenübergreifende Unternehmensführung. Der Delegierte des Verwaltungsrats in der Geschäftsleitung des Unternehmens wird zitiert, dass der interessanteste und wichtigste Aspekt bei der Leitbild-Formulierung die breite Diskussion mit den Mitarbeitenden gewesen sei, die in Workshop-Teams daran gearbeitet haben. Pestalozzi: „ Zuletzt haben sich nicht viele Unterschiede zum alten Leitbild ergeben, es ist jedoch ausführlicher formuliert, vor allem das Thema: Wie arbeiten wir miteinander?“ Eine Folge sei, dass man im Unternehmen die Du-Kultur eingeführt habe.

    Pestalozzi, der in der neunten Generation das 1763 gegründete Familienunternehmen mitführt, betont in dem Interview die Bedeutung der Digitalisierung für das auf Handel mit allem was zum Bauen gehört spezialisierte Unternehmen. Digitalisierung und Vernetzung seien ein „Riesenthema, daran arbeiten wir laufend“. Wichtig sei die Digitalisierung im Kundenkontakt. Die Gruppe habe in den vergangenen Jahren viel in den E-Shop investiert, um digitale Bestellungen zu ermöglichen. Rund 40 Prozent der Bestellungen von Fertigprodukten laufen schon über den elektronischen Handel. Auch das digitale Marketing sei ausgebaut worden, mit Nutzung von Plattformen wie LinkedIn oder der Verbreitung eines Newsletters. Nach Aussage von Pestalozzi würden im Digitalbereich gerade von KMU Sicherheitsprobleme oft unterschätzt. Bei Pestalozzi würden deshalb die Mitarbeitenden laufend geschult.

    Mit dem in diesem Jahr zum 39. Mal für gute Lehrabschlüsse vergebenen Stiftepriis wolle die Pestalozzi Gruppe die Jugend zu Ausbildungen in der Bau- und Ausbaubranche motivieren. Dort sei es oft schwierig, Lehrlinge zu finden. Der Stiftepriis wird in den Branchen Gebäudehülle, Haustechnik, Metallbau und Metallverarbeitung vergeben.

  • HKG hat zu neuem Kongresshaus beigetragen

    HKG hat zu neuem Kongresshaus beigetragen

    Im Rahmen des Sanierungsprojektes Kongresshaus und Tonhalle Zürich ist modernste Technik verbaut worden, wie aus einer Mitteilung von HKG Engineering hervorgeht. Die Schlieremer Vertretung des Unternehmens war mit dem Elektroengineering betraut worden. Die Herausforderung bestand darin, Originales weitestgehend zu erhalten, während neue Teile und Ergänzungen an den Bestand angepasst werden sollten.

    Durch die Sanierung sind das 1939 eröffnete Kongresshaus und die Tonhalle Zürich nun bereit für die nächsten 50 Jahre. Dafür steht eine Fläche von 5300 Quadratmetern für Veranstaltungen zur Verfügung. In den Räumlichkeiten bietet sich Platz für 4500 Besucher. Durch das flexible Raumangebot können verschiedene Veranstaltungen wie Fachkongresse oder Tagungen durchgeführt werden. Laut HKG ist das Kongresszentrum zudem klimaneutral.

  • Implenia und Partner erhalten Förderung von Norwegen

    Implenia und Partner erhalten Förderung von Norwegen

    Das in Oslo ansässige Cleantech-Unternehmen TECO 2030 und die norwegische Konzerntochter des Baukonzerns Implenia erhalten vom Staatsbetrieb Enova des norwegischen Umwelt- und Klimaministeriums umgerechnet 16,77 Millionen Franken zur Entwicklung wasserstoffbetriebener Lösungen für Baustellen. Die Mittel werden ab September über eine Laufzeit von zweieinhalb Jahren gewährt. Zur Klimastrategie Norwegens gehört, dass ab 2025 auf Baustellen keine fossilen Brennstoffe mehr genutzt werden. Laut einer Medienmitteilung von Implenia werden es diese „grosszügigen Fördermittel“ beiden Unternehmen ermöglichen, das Ziel der norwegischen Regierung zu erreichen.

    Bereits im April hatten Implenia und TECO 2030 einen Vertrag zur Entwicklung und Erprobung solcher Baulösungen unterschrieben. „Unsere Brennstoffzellen können für grosse Schiffe und andere Schwerlastanwendungen eingesetzt werden, warum dann nicht auch für den Antrieb von Geräten auf Baustellen“, hatte Teco 2030-CEO Tore Enger damals erklärt. „Durch die Nutzung von wasserstoffbasierten Brennstoffzellen anstelle von Dieselgeneratoren können Emissionen auf Baustellen völlig unterbunden werden, sodass diese klimafreundlicher werden“, so Enger in der aktuellen Mitteilung.

    Wie Implenia betont, stehe diese Initiative im Einklang mit den eigenen zwölf Nachhaltigkeitszielen, die bis 2025 erreicht werden sollen. „Wir sind der Auffassung, dass Wasserstoff auf den Baustellen der Zukunft eine bedeutende Rolle als Energieträger spielen wird“, sagt der CEO von Implenia Norwegen, Audun Aaland. „Und wir sind stolz darauf, dass wir diese nachhaltige Innovation gemeinsam mit TECO 2030 voranbringen können.“

  • Zürcher Businesspark Manufakt8048 ist eröffnet

    Zürcher Businesspark Manufakt8048 ist eröffnet

    Der Businesspark Manufakt8048 ist fertiggestellt. Am Donnerstag haben Bauherrin Swisscanto, die Entwicklerin und ausführende Totalunternehmerin Steiner AG, Architekten, Projektpartner und künftige Mieter die Eröffnung des neuen modularen Gebäudekomplexes in Zürich-Altstetten vor Ort gefeiert. In einer Medienmitteilung kündigt die Steiner AG auch an, dass in den kommenden Jahren mit Manufakt8820 und Manufakt8409 nach demselben Konzept zwei weitere Gewerbepkarks in Wädenswil ZH und Winterthur entstehen werden.

    Die Steiner AG beschreibt ihr besonderes Manufakt-Konzept als nachhaltig und mehrdimensional. Es biete geteilte und ganz nach Bedarf nutzbare Sitzungszimmer, zudem sogenannte Flex Offices und Begegnungszonen. Um die Gewerbemiete vor allem auch für junge Unternehmen bezahlbar zu machen, habe die Steiner AG die Flächeneffizienz etwa mit gemeinsam nutzbaren Flächen verbessert. Das lasse sich „in Empfangsbereichen, bei Sitzungszimmern oder Aufenthaltsräumen gut umsetzen“, so ihr Head Real Estate, Michael Schiltknecht. Das sei gerade für Start-ups interessant, „die dadurch nicht gleich alles anmieten müssen“.

    Wie es weiter heisst, profitiere die Gewerbeliegenschaft Manufakt8048 vom attraktiven Umfeld in dem „aufstrebenden Stadtquartier“ im Westen Zürichs in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Zürich-Altstetten. Damit biete es „ideale Bedingungen für Unternehmen aus den verschiedensten Branchen“.

  • Strabag agiert in Küsnacht vollständig digital

    Strabag agiert in Küsnacht vollständig digital

    Das Bauunternehmen Strabag Schweiz hat den Zuschlag für die Sanierungen eines Strassenabschnitts in schwierigem  Gelände der Gemeinde Küsnacht sowie die Erneuerung der Gas-, Wasser- und Elektroleitungen des örtlichen Stromversorgers Werke am Zürichsee AG erhalten. Laut Medienmitteilung wird das Projekt von der Planung über den Bau bis zur späteren Instandhaltung digital gesteuert. Dafür werde mit dem sogenannten Building Information Modelling (BIM) gearbeitet. Die Strabag AG hat den Zuschlag als Totalunternehmer erhalten. Der Baustart sei für Ende August vorgesehen und die Fertigstellung etwa im Oktober 2022, heisst es in der Mitteilung.

    Das Sanierungsvorhaben der Gemeinde Küsnacht am oberen Teil des Schiedhaldensteigs gilt als schwierig. Dort sind in sehr engem und steilem Verkehrsraum zum einen die Sanierungsarbeiten zu erledigen und zum anderen die Kanalisationsleitungen zu ersetzen.

    Zum Einsatz des BIM bei Projektierung und Realisierung der beiden Bauvorhaben wird BIM-Manager Stijepan Ljubicic von Strabag mit der Erläuterung zitiert, dass zum einen „die Baustelle komplett digital abgewickelt“ werde. Neben der Planung und Ausführung würden sämtliche Arbeiten digital dokumentiert und letztlich in einem sogenannten As-built Modell an die Bauherrschaft übergeben. Diese Daten böten viele Vorteile mit Blick auf Qualitätsmanagement, Betrieb und Unterhalt sowie als Planungsgrundlage für Folgeprojekte.

    Der Technische Bereichsleiter Verkehrswegebau Ost bei Strabag, Michael Graber, wird zitiert, dass ein Hauptkriterium der Vergabe die digitale Leistungsfähigkeit des Unternehmens gewesen sei. Durch den Zuschlag sehe man bei der Strabag die eigene Kompetenz und das Fachwissen im Bereich BIM bestätigt.

    Die Medienmitteilung nennt auch Fakten zum Bau. So werde der Aushub 1500 Kubikmeter ausmachen, es sollen 240 Meter Rohe verlegt werden. Der Strassenbau erfolge auf 750 Metern, wobei 500 Tonnen Walzasphalt verwendet würden.

  • Modell klärt Kreislauf von Baustoffen

    Modell klärt Kreislauf von Baustoffen

    Mit seiner Dissertation will Wirtschaftsingenieur Daniel Kliem an der OST – Ostschweizer Fachhochschule Grundlagen für die Wiederverwertung von Baustoffen schaffen, und zwar über Kantonsgrenzen hinweg. Wie es in einer Medienmitteilung dazu heisst, sei der „Kantönligeist“ im politischen Prozess hinderlich. Werde etwa in einem Kanton der Preis für das Abbauen von Kies und das Deponieren von Abbruch und Aushub angehoben, um Anreize für Recycling zu geben, verschiebe sich das Problem nur in andere Regionen: „Rückbaumaterial und Aushub würden dann in andere Kantone transportiert und neues Material würde dann von weiter weg hergefahren“, so Kliem.

    Nun will ein partizipativ entwickeltes Modell die Systemdynamik klären. An diesem vierjährigen Projekt sind neben drei OST-Instituten auch Fachleute der Universitäten St.Gallen und Bergen, des Zürcher Amts für Abfall, Wasser, Energie und Luft sowie der Energie und Ressourcenmanagement GmbH beteiligt. Trotz der komplexen Dynamiken habe es bereits ein umfassendes Problemverständnis geschaffen und umsetzbare Handlungsfelder identifizieren können. So müssten etwa die Prozesse und raumplanerischen Massnahmen neu definiert werden. Ausserdem seien bauintensive Kantone wie Zürich mit einzubeziehen und die Besteuerung von Ressourcen national zu regeln.

    „Die Erkenntnis, dass selbst Experten mit Modellen dazulernen, neue Perspektiven und Inputs gewinnen, war spannend“, wird Kliem zitiert. „Die naheliegende Massnahme, den Preis für Kies zu erhöhen, ist zwar gut und funktioniert. Wenn aber die Einzugsgebiete miteinbezogen werden, dient die Kooperation zwischen Kantonen als Schlüssel, um Mehrtransporten vorzubeugen.“

  • Nüssli baut zehn Pavillons für die Expo

    Nüssli baut zehn Pavillons für die Expo

    Am 1. Oktober beginnt in Dubai die eigentlich für 2020 geplante Weltausstellung. Nüssli errichtet zehn der insgesamt 200 Länderpavillons für die Expo, wie aus einer Medienmitteilung des Veranstaltungsbauers aus der St.GallenBodenseeArea hervorgeht. Trotz der genauen Einhaltung der Gesundheitsmassnahmen befinden sich alle Arbeiten auf Kurs, so dass die Pavillons von Baden-Württemberg, Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich, Belarus, China, Japan, Kasachstan und Monaco rechtzeitig fertig werden.

    Die Pavillons von Frankreich und Japan haben dabei besondere Aufmerksamkeit erzeugt. So hat die Fachzeitschrift „Architectural Digest“ kürzlich die acht Pavillons vorgestellt, die architektonisch die bedeutendsten der Expo sein werden. Dazu gehören mit Frankreich und Japan auch zwei der von Nüssli gebauten Pavillons. Der Veranstaltungsbauer setzt dabei für Frankreich das Motto Pavillon des Lichts um und rückt für Japan die Themen Nachhaltigkeit und Verbindung Japans zum Nahen Osten in den Fokus.

    „Vorausschauende Planung, kulturelles Verständnis und der ständige Austausch im und zwischen den Teams pflegen wir als wichtige Grundsätze“, wird Harald Dosch in der Mitteilung zitiert, COO Special Projects bei Nüssli und verantwortlich für alle zehn Pavillons. Sein Unternehmen profitiert dabei auch von der Erfahrung. Denn Nüssli hat bereits vor 20 Jahren einen Pavillon für die Weltausstellung in Hannover gebaut. Inzwischen sind 35 weitere Expo-Projekte hinzugekommen.

  • Forscher wollen Turm drucken

    Forscher wollen Turm drucken

    Das Bündner Dorf Mulegns am Julierpass soll eine neue Kulturstätte erhalten: Giovanni Netzer, Theaterintendant und Gründer des Origen-​Kulturfestivals, will einen neuen weissen Turm bauen lassen. Dieser soll 23 Meter hoch werden und vier Etagen umfassen. Ganz oben soll unter einer Kuppel eine Bühne für Aufführungen entstehen. Das Aussehen des Turms soll an die Bündner Zuckerbäcker-​Tradition erinnern.

    Beim Bau des Turms will Netzer auf digitale Bautechnologien setzten. Dafür arbeitet er mit Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) zusammen. Entworfen und geplant wird der Turm von ETH-​Professor Benjamin Dillenburger und Michael Hansmeyer aus der Forschungsgruppe Digitale Bautechnologien zusammen mit der Origen Stiftung von Netzer. Ausserdem sind mit Robert Flatt, Walter Kaufmann und Andreas Wieser drei weitere ETH-​Professoren des Nationalen Forschungsschwerpunkts Digitale Fabrikation beteiligt.

    Die Bauteile des Turms sollen mit einem 3D-Drucker vor Ort hergestellt werden. Bei diesem Prozess können Interessierte zuschauen. Roboter sollen aus diesen Teilen dann den Turm bauen. Laut einer Mitteilung der ETH wird der Turm eine der höchsten Strukturen werden, die jemals 3D-gedruckt und von Robotern gebaut wurden. Die Bauweise mittels 3D-​Druck ermögliche es, komplexe Geometrien herzustellen und Rohmaterialien sparsam einzusetzen.

    Bei der Vorstellung des Projekts am Dienstag war auch Bundespräsident Guy Parmelin präsent. Der Baustart ist für April 2022 vorgesehen. Ausserdem ist auch der Rückbau schon eingeplant. So können die Betonelemente zu einem späteren Zeitpunkt wieder voneinander getrennt werden. Theoretisch könnte der Turm dann einem anderen Ort wieder aufgebaut werden.

  • Jansen und SFS sichern Arbeitsplätze

    Jansen und SFS sichern Arbeitsplätze

    Die beiden in der St.GallenBodenseeArea ansässigen Unternehmen Jansen und SFS haben eine Zusammenarbeit im Fensterbereich vereinbart, wie nun einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Dabei wird sich Jansen auf die Weiterentwicklung des Holz-Metall-Fenstersystems Connex konzentrieren, während SFS als exklusiver Partner die Marke Connex vertreibt.

    Im Rahmen dieser Zusammenarbeit möchte Jansen weiterhin Innovationen vorantreiben, während SFS durch das Connex-Portfolio seine Marktposition ausbauen möchte. Zudem verstehen beide Firmen ihre Kooperation als Bekenntnis zum Standort Schweiz. Indem sie ihre unternehmerische Verantwortung wahrnehmen, würden sie „Arbeits- und Ausbildungsplätze im Rheintal“ sichern.

    Zudem sollen die Kunden von der Partnerschaft profitieren. Denn einerseits können sich beide Firmen auf ihre komplementären Stärken konzentrieren und andererseits die Zusammenarbeit durch die geografische Nähe zu einem Erfolg werden lassen.

  • Wunderbrücke wird offiziell eröffnet

    Wunderbrücke wird offiziell eröffnet

    Die Wunderbrücke ist ein zentrales Projekt des neuen Winterthurer Erlebnisparks Technorama draussen. Das 130 Meter lange Bauwerk mit seinem fünfprozentigen Gefälle wird laut einer Medienmitteilung am 19. Juni mit einem Festakt offiziell eröffnet. Es wurde von Conzett Bronzini Partner aus Chur entworfen.

    Wunderbrücke und Neugestaltung des Technorama-Parks wurden vom Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein (SIA) vor rund zehn Jahren initiiert. Seit April ist das Areal für die Öffentlichkeit zugänglich. Naturphänomene können in der neuen Aussenanlage mit allen Sinnen erlebt und am eigenen Leib erfahren werden. Das mache das Technorama zu einem vielseitigen Ausflugsziel, so der SIA zur Parkentstehung. Die Parkanlage wurde vom Winterthurer Büro Krebs und Herde Landschaftsarchitekten gestaltet.

    Hintergrund des Projekts ist eine Debatte über Künstler des Ingenieurbaus ohne Museum. Die „Neue Zürcher Zeitung“ hatte das Thema 2009 aufgenommen. Für alles gebe es ein Museum, schrieb sie damals, nur nicht für die Errungenschaften, die für die Marke Schweiz zentral seien: Brücken, Tunnels und Hochbauten. Heute kann sich der SIA im Technorama-Park jährlich Hunderttausenden von Besucherinnen und Besuchern präsentieren, darunter zahlreichen Schulkindern. „Wir freuen uns über ein Musterbeispiel für interdisziplinäre Zusammenarbeit, das den Nachwuchs spielerisch für die technischen Berufe begeistert und jährlich mehrere hunderttausend Besucherinnen und Besucher für eine hochwertige Baukultur sensibilisiert“, wird SIA-Präsident Peter Dransfeld in einer Medienmitteilung zitiert.

    Auf dem Ausstellungsgelände in Winterthur sind rund 30 Grossexponate zu sehen und zu erleben. Laut SIA werde unter anderem das Exponat „Fallendes Wasser“ Furore machen. Darin spielt die Wunderbrücke eine zentrale Rolle. Eine Hängebrücke mit dynamischem Schwingungsverhalten, das die Besucherinnen und Besuchern steuern können, werde noch hinzukommen.

    Der Zürcher Regierungsrat Martin Neukom, der Winterthurer Stadtpräsident Michael Künzle und Stiftungsratspräsident Werner Inderbitzin werden das Technorama bei dem Festakt für geladene Gäste würdigen. Technorama-Direktor Thorsten-D. Künnemann und die Mitarbeitenden des Technorama führen mit Experimenten, Live-Musik und angekündigten Überraschungen durch den Anlass.

  • Steiner AG baut neues Quartier in Fischbach-Göslikon

    Steiner AG baut neues Quartier in Fischbach-Göslikon

    Mit Rechtskraft der Baubewilligung können die Bauarbeiten für das Projekt Widacher in Fischbach-Göslikon im Sommer beginnen. Das teilt die Projektentwicklerin Steiner AG jetzt mit.

    Im Rahmen dieses Bauprojekts werde ein brachliegendes Industrieareal in „einen neuen Wohnort im Grünen“ umgewandelt. Denkmalgeschützte Gebäude wie die Scheune und die Alte Post würden dabei sorgsam integriert und für Wohn- und Gemeinschaftsräume wiederbelebt.

    Der Baubeginn der ersten von drei Etappen ist für den Sommer 2022 vorgesehen. Dabei werden zunächst 16 Reiheneinfamilienhäuser und 42 Wohnungen im Minergie-Standard gebaut. Insgesamt sollen dort 165 Wohneinheiten in zehn Mehrfamilienhäusern und 46 Reiheneinfamilienhäusern entstehen.

  • HRS treibt Hotelprojekt in Arbon voran

    HRS treibt Hotelprojekt in Arbon voran

    Die HRS Real Estate AG aus Frauenfeld möchte auf dem Areal des SaurerWerk-Zwei in Arbon ein b_smart-Hotel errichten, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Für das Hotel und einen benachbarten Bau mit 18 Eigentumswohnungen hat das Immobilienunternehmen nun ein Baugesuch eingereicht. Das Hotel soll 63 Hotelzimmer umfassen, zudem sind Gastronomie mit 70 Sitzlätzen, Fitness- und Besprechungsräume geplant.

    Das Projekt steht im Zusammenhang mit dem geschlossenen Hotel Metropol. Nach dessen Abriss soll auf dem Gelände das Projekt Riva realisiert werden. Bei einem runden Tisch ist Einigung darüber erzielt worden, dass Riva „mit Restaurant, Saal, Bar, Gartenterrasse und zusätzlichen Übernachtungsmöglichkeiten architektonisch das richtige Objekt am richtigen Ort sei“, heisst es in der Mitteilung. Daher hat sich HRS entschlossen, die Pläne für das b_smart-Hotel voranzutreiben. Ursprünglich war das Unternehmen der Meinung, dass erst mit der Erstellung von Riva die „wirtschaftlich erforderlichen und nötigen Voraussetzungen für einen Hotelneubau gegeben seien“. Nun trete es aber in Vorleistung, um neue Übernachtungsmöglichkeiten in Arbon zu schaffen.

    Dabei arbeitet HRS mit der liechtensteinischen Firma b_smart selection aus Gamprin-Bendern zusammen. Diese betreibt bereits 16 Hotels und Motels in Liechtenstein und der Schweiz. Dabei setzt es auf ein sogenanntes Self-Check-In-Konzept, durch welches Gäste rund um die Uhr buchen und vor Ort einchecken können. Als Investor des Hotelprojektes engagieren sich die Toni Hilti Familien-Treuhänderschaft beziehungsweise die Familie Toni Hilti aus Liechtenstein.

  • Sulzer und Blue Planet arbeiten an CO2-negativem Beton

    Sulzer und Blue Planet arbeiten an CO2-negativem Beton

    Sulzer und Blue Planet wollen gemeinsam den Wandel zu einer nachhaltigen Zementindustrie beschleunigen. Dafür sind sie nun eine Partnerschaft eingegangen. Der kalifornische Spezialist für CO2-Abscheidung und -Mineralisierung nutzt Technologien des Winterthurer Unternehmens zur CO2-Reduzierung, um Treibhausgasemissionen aus dem industriellen Betrieb zu senken.

    Laut einer Medienmitteilung von Sulzer hat Blue Planet hat eine profitables System zur CO2-Abscheidung, -Nutzung und -Lagerung entwickelt, das CO2 aus einer Vielzahl von Emissionsquellen wie Kraftwerken, Raffinerien, Stahl- und Zementwerken abscheidet. Das CO2 wird in fester, kristalliner Form mineralisiert und damit dauerhaft gebunden. Das Granulat wird Beton als 70- bis 90-prozentiger Hauptbestandteil beigefügt. Wie üblich werden diese Zuschlagstoffe dann durch Zement gebunden. Zement trägt mit einem Anteil von 7 Prozent wesentlich zu den globalen CO2-Emissionen bei. Doch werde der CO2-Fussabdruck des Zements im Beton durch das in den synthetischen Kalksteinzuschlägen gebundene CO2 „mehr als kompensiert“, so Sulzer.

    „Wir freuen uns, unsere Expertise für zirkuläre Anwendungen in ein solch zukunftsweisendes Projekt einbringen zu können“, wird Sulzers Divisionsleiter Chemtech, Torsten Wintergerste, in der Mitteilung zitiert. „Es wird dazu beitragen, die Kohlenstoffemissionen aus industriellen Anwendungen und dem Zemetsektor zu reduzieren – ein Hauptanliegen unserer Kunden.“

  • Implenia baut Bahnstrecke in Norditalien

    Implenia baut Bahnstrecke in Norditalien

    Die Implenia AG hat zusammen mit dem italienischen Bauunternehmen Webuild den Zuschlag für die Planung und den Bau einer Hochleistungsbahnstrecke zwischen Fortezza und Ponte Gardena in Norditalien erhalten. Der Bau- und Immobiliendienstleister mit Sitz in Dietlikon entwickelt und realisiert das Projekt zu 49 Prozent im Auftrag der Rete Ferroviaria Italiana S.p.A., der Eigentümerin des italienischen Eisenbahnnetzes, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Der Projektanteil von Webuild liegt bei 51 Prozent. Der Auftrag hat ein Gesamtvolumen von 1,07 Milliarden Euro.

    Die 22,5 Kilometer lange Strecke schliesst an den Brenner Eisenbahntunnel auf der italienischen Seite der Alpen an. Die grösstenteils unterirdische Erweiterung soll künftig schnellere Verbindungen und höhere Kapazitäten zwischen München und Verona ermöglichen. Die Personen- und Güterzüge sollen auf der neuen Strecke wesentlich schneller fahren können. Bisher sind sie aufgrund von Steigungen verhältnismässig langsam unterwegs, heisst es weiter in der Medienmitteilung.

    Neben der Verbesserung der Mobilität sowie der Modernisierung der Infrastruktur in Norditalien dienen die bereitgestellten Mittel auch der Schaffung von Arbeitsplätzen. So wird das Projekt laut Medienmitteilung direkt und indirekt etwa 15‘000 neue Jobs in den kommenden Jahren schaffen.

    „Implenia ist stolz, einen so wichtigen Teil des künftigen europäischen Schienennetzes zu planen und bauen“, wird Christian Späth, Leiter des Bereichs Bauingenieurwesen bei Implenia, in der Medienmitteling zitiert.

  • LafargeHolcim stärkt Kreislauf in Windindustrie

    LafargeHolcim stärkt Kreislauf in Windindustrie

    Der Zuger Baustoffkonzern LafargeHolcim und die in Paris ansässige General Electric-Tochter GE Renewable Energy tun sich zusammen. Gemeinsam wollen sie laut einer Medienmitteilung neue Wege bei der Wiederverwertung von Materialien abgebauter Windenergieanlagen finden. Auch die Rotorblätter sollen Teil einer Kreislaufwirtschaft werden, unter anderem als Material für den Bau neuer Windparks.

    Beide wollen Kreislauflösungen insbesondere für den europäischen Markt entwickeln. Hintergrund ist, dass dort bis 2025 alternde Windenergieanlagen mit einer kumulierten Leistung von fast 10 Gigawatt repowert, also gegen leistungsstärkere der neuesten Generation ausgetauscht oder stillgelegt, werden.

    „Mit der Nachhaltigkeit als Herzstück unserer Strategie, haben die Beschleunigung der erneuerbaren Energien und die Kreislaufwirtschaft höchste Priorität für unser Unternehmen“, wird Edelio Bermejo, Leiter des Global Innovation Centers bei LafargeHolcim, zitiert. „Ich freue mich sehr über diese Zusammenarbeit mit GE Renewable Energy, weil sie beide Ziele erfüllt.“ Nach den Worten des CEO seines Partners, Jérôme Pécresse, werde diese Kooperation „wesentlich dazu beitragen, die Nachhaltigkeit der Windenergie heute und in der Zukunft zu steigern“.

    Beide Unternehmen arbeiten bereits seit 2020 zusammen. Gemeinsam mit der dänischen Firma Cobod entwickeln sie rekordhohe Türme für Windenergieanlagen und unter Verwendung von Beton-3D-Druck. Diese Türme seien „robuster, effizienter und würden zehnmal schneller hergestellt als zuvor“, heisst es in der Mitteilung. Eigenen Angaben zufolge hat LafargeHolcim im vergangenen Jahr 46 Millionen Tonnen an Material wiederaufbereitet. Bis 2030 sollen es 100 Millionen Tonnen sein.

  • Bauhändler HGC beteiligt sich an Urdorfer Start-up

    Bauhändler HGC beteiligt sich an Urdorfer Start-up

    Die Handelsgenossenschaft des Schweizerischen Baumeisterverbandes (HGC) beteiligt sich an der Cloudworks AG mit Sitz in Urdorf. Die Firma betreibt das 2019 gegründete  PropTech-Start-up umbaumanager.ch. Die digitale Plattform führe  die gesamte Abwicklung eines Umbaus digitalisiert durch, heisst es in der Medienmitteilung zu der Partnerschaft. Sie führe die Eigenheimbesitzer durch den ganzen Prozess des Bauprojektes, von der ersten Kostenschätzung, über das Einholen von Offerten, die Auftragsvergabe und die Bauleitung bis zum allfälligen Mängelmanagement.

    Umbaumanager.ch arbeite seit dem Start mit einem Netz qualifizierter Handwerker- und Zulieferfirmen. Die HGC sei eine der ersten Partnerinnen von umbaumanager.ch gewesen und beteilige sich nun an der Betreiberfirma Cloudworks, heisst es in der Mitteilung. „Mit dem Netzwerk und dem Know-how der HGC als Dienstleisterin rund um das Bauen kann unsere Plattform weiter ausgebaut werden“, werden die Gründer von Cloudworks AG und Entwickler von umbaumanager.ch, Faton Mati und Christian Vogt, dazu zitiert:

    Die 1899 gegründete Genossenschaft HG Commerciale versorgt das Schweizer Baugewerbe mit Material. „Wir als HGC bauen mit unserer Beteiligung unsere digitale Kompetenz weiter aus und können damit unseren Handwerkerkunden einen klaren Mehrwert bieten“, wird Martin Tobler, CEO der HGC, in der Mitteilung zitiert. Die HGC hat rund 800 Mitarbeitende.

  • Hächler Gruppe macht Stadtturm Baden zukunftssicher

    Hächler Gruppe macht Stadtturm Baden zukunftssicher

    Spezialisten für die Sanierung von historischen und denkmalgeschützten Bauten der Hächler-Gruppe haben in Baden einen Wasserschaden am Stadtturm repariert. Der Schaden war laut Medienmitteilung des Baukonzerns aus Wettingen in 30 Metern Höhe entstanden und hatte das gesamte Tuffstein-Mauerwerk mit Wasser gesättigt.

    Um nach Beendigung der Reparatur solche Wasserschäden in Zukunft zu vermeiden, werde modernste Technologie an dem historischen Bau eingesetzt. Es werde jedes Jahr eine Kontrolle der Abflüsse mittels einer Drohne geben, heisst es in der Mitteilung.

    Reto Schwitter – Polier, Umbau und Renovation Historische Bauten bei Hächler – berichtet in der Medienmitteilung den Hergang. Am 22. Dezember habe die Abteilung Umbau und Renovation der Hächler AG eine Notfallnachricht mit der Information erhalten, dass Grundputzstücke vom Stadtturm Baden herunterfallen. Der Schaden wurden am nächsten Morgen mithilfe der Auto-Drehleiter der Stützpunktfeuerwehr Baden in 30 Metern Höhe begutachtet.

    Die Schadstelle sei gereinigt worden, aber der viele Schnee und Regen in den darauffolgenden drei Wochen, gefolgt von Nachtfrost hätten den Schaden verschlimmert und weitere Putzstücke fielen herunter, berichtet der Polier. Im Januar musste ein Schutznetz montiert werden. Im März wurde der Stadtturm von den Hächler-Spezialisten für die Sanierung von historischen und denkmalgeschützten Bauten eingerüstet. Dabei wurde das voll Wasser gesogene historische Baumaterial ausgemacht. Nach einer Austrocknungsphase konnte der Aufbau wieder erfolgen, berichtet Polier Schwitter. Nun müsse noch eine neue Dachrinne angebracht werden und dann gelte es, den Badener Stadtturm in 30 Metern Höhe regelmässig zu kontrollieren – per Drohne.