Schlagwort: Bauwesen

  • Neubau am Hauptsitz in Weggis feierlich eröffnet

    Neubau am Hauptsitz in Weggis feierlich eröffnet

    Thermoplan hat am 22. Juni nach knapp 960 Tagen Bauzeit seinen Neubau am Hauptsitz in Weggis eingeweiht, informiert der global aktive Luzerner Hersteller von Kaffeevollautomaten in einer Mitteilung. Das rote Band vor dem weitläufigen Eingangsbereich des modernen Produktions- und Bürogebäudes wurde von Thermoplan-CEO Adrian Steiner gemeinsam mit dem Gründerehepaar Esther und Domenic Steiner durchschnitten. Über den gesamten Tag der offenen Tür hinweg fanden sich an der Festmeile entlang der Weiherstrasse fast 5000 Besuchende ein.

    Thermoplan entwickelt und produziert Kaffeevollautomaten für den professionellen Einsatz in Gastronomie und anderen Gewerben. Unter anderem stattet Thermoplan die globale Kette Starbucks mit Kaffeevollautomaten aus. Dabei bekennt sich das global aktive Unternehmen zum Produktionsstandort Schweiz: Die Kaffeevollautomaten werden alle am Hauptsitz in Weggis hergestellt, informiert Thermoplan in seiner Selbstdarstellung. Auch die dafür verwendeten Komponenten stammen zu rund 80 Prozent aus Schweizer Produktion.

  • Auszeichnung für innovative Kreislaufwirtschaft im Bauwesen

    Auszeichnung für innovative Kreislaufwirtschaft im Bauwesen

    Forschende der Hochschule Luzern (HSLU) gewinnen gemeinsam mit der Technischen Universität München (TUM) bei der Sustainability Challenge der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB). Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, erhielt das Projekt circularWOOD den ersten Platz in der Kategorie Forschung. Im Rahmen des Nachhaltigkeitstages der DGNB nahm Sonja Geier, stellvertretende Leiterin des Kompetenzzentrums Typologie & Planung in Architektur (CCTP) an der HSLU, gemeinsam mit Sandra Schuster von der TUM den Preis am 18. Juni 2024 in Stuttgart entgegen.

    Der CO2-neutrale und ökologisch hochwertige Rohstoff Holz findet einen immer grösseren Anklang in der Baubranche Mit dem Forschungsprojekt circularWOOD soll dieser wichtige Rohstoff in eine Kreislaufwirtschaft eingebracht werden. «Holz bleibt heute nicht lange genug Teil des Stoffkreislaufs», wird Sonja Geier in der Mitteilung zitiert. Durch das kreislauffähige Bauen mit dem CO2-neutralen Baustoff Holz wird ein wichtiger Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele erreicht, heisst es in der Mitteilung.

  • Bundesrat gleist Begrenzung der Bauten ausserhalb von Bauzonen auf

    Bundesrat gleist Begrenzung der Bauten ausserhalb von Bauzonen auf

    Der Bundesrat schlägt vor, die Zahl neuer Gebäude ausserhalb der Bauzonen im Vergleich zum Stand 2023 um maximal 1 Prozent wachsen zu lassen. Er hat an seiner Sitzung vom 19. Juni eine entsprechende Vorlage in die Vernehmlassung geschickt, informiert der Bundesrat in einer Mitteilung. Bei dem Vernehmlassungsentwurf handelt es sich um eine Vorlage für die Verordnung zum revidierten Raumplanungsgesetz. Es war am 29. September letzten Jahres von beiden Kammern verabschiedet worden und hat zum Ziel, das Bauen ausserhalb der Bauzonen auf einem bestimmten Niveau zu stabilisieren.

    Derzeit gibt es in der Schweiz rund 620’000 Gebäude ausserhalb der Bauzonen. Tritt die Vorlage in Kraft, könnte diese Zahl maximal um 6200 Gebäude steigen. Bei jährlich durchschnittlich 500 neuen Bauten ausserhalb der Bauzone wäre die zulässige Höchstzahl in etwas über zehn Jahren erreicht, schreibt der Bundesrat.

    Darüber hinaus schlägt der Bundesrat Änderungen im Umgang mit Spezialzonen vor. Hier sollen Neubauten ausserhalb der Bauzonen in Volumen und Fläche durch den Abriss bestehender Anlagen kompensiert werden müssen. In Landwirtschaftszonen wird der Vorrang der Landwirtschaft gegenüber anderen Nutzungen bekräftigt.

  • Der neue GIS-Browser als Service public für Fachleute und Private

    Der neue GIS-Browser als Service public für Fachleute und Private

    Der Kanton Zürich bietet einen riesigen Fundus an Daten mit räumlichem Bezug (Geodaten). Der Grossteil ist kostenlos über den GIS-Browser zugänglich. Rund 200 digitale Karten, die nach 21 Hauptthemen wie Bauten, Flora und Fauna, Freizeit und Geologie gruppiert sind, können online abgefragt werden. Die meisten Daten sind ohne Einschränkungen nutzbar und die Karteninhalte lassen sich direkt herunterladen und ausdrucken.

    Breiter Nutzen für Fachleute und Private
    Der GIS-Browser ist nicht nur für Fachleute, sondern auch für Private eine nützliche Planungs- und Entscheidungsgrundlage. Standortfaktoren wie das Alter eines Hauses, die Nähe zu ÖV-Haltestellen, Läden, Schulen oder Sportanlagen, geplante Baustellen und Reisezeiten auf dem Strassennetz lassen sich einfach prüfen. Aktuelle und präzise Fakten zu zahlreichen Fragestellungen sind verfügbar.

    Historie und Entwicklung des GIS-Browsers
    Seit seiner Einführung 1999 hat sich der GIS-Browser kontinuierlich weiterentwickelt. Die neue Version stellt die dritte Generation dar. Die meisten öffentlich relevanten Karten sind bereits verfügbar, die Migration der restlichen Karten wird fortgesetzt.

    Vorteile des neuen GIS-Browsers
    Das Portal erscheint in neuem Design und die Benutzerführung ist intuitiv und selbsterklärend, auch auf Smartphones und Tablets. Eine intelligente Suchfunktion erleichtert das Finden der gewünschten Karte. Die Kartenansichten lassen sich individuell anpassen und durch neue Funktionen wie Filter und Favoritenlisten noch besser nutzen.

    Integration ins neue kantonale Geoportal
    Die Geodaten des Kantons Zürich sind auch im Geodatenkatalog und Geodatenshop verfügbar. Diese Systeme sind jetzt über das neue Geoportal geo.zh.ch zentral zugänglich. Das Geoportal bietet zudem News zu neuen Karten und einen Hilfe- und Support-Bereich.

  • Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Neues Leitungskatasterportal schafft Transparenz und Mehrwert im Bauwesen

    Der neue Leitungskataster des Kantons Zürich bildet seit dem 1. Mai 2024 sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen sowohl ober- als auch unterirdisch ab. Die bisher aufwendige Beschaffung von Plänen zu bestehenden Leitungen wird durch das neue zentrale Portal erheblich vereinfacht. Diese umfassende Informationsquelle steht nun der Öffentlichkeit kostenlos zur Verfügung und bietet einen bedeutenden Mehrwert für Planungs-, Bau- und Unterhaltsarbeiten.

    Einfacher Zugang zu Leitungsinformationen
    Bis vor kurzem war es zeitintensiv und kompliziert, Informationen zu Leitungen in einem bestimmten Gebiet oder auf einer Parzelle zu erhalten, da diese einzeln bei den Eigentümern oder den jeweiligen Werken angefragt werden mussten. Der neue zentrale Leitungskataster des Kantons Zürich integriert nun die Leitungsinformationen von über fünfhundert Werken, die im Kanton tätig sind, in einem einzigen System. Diese Leitungen umfassen die Medien Wasser, Abwasser, Elektrizität, Fernwärme, Gas und Kommunikation. Die Aktualisierung der Daten erfolgt regelmässig durch die Werke selbst.

    Breite Vorteile für verschiedene Nutzergruppen
    Das Leitungskatasterportal bietet zahlreiche Vorteile für diverse Interessengruppen, darunter Werke, Verwaltungen, Bauunternehmen, Rettungs- und Sicherheitsdienste sowie private Nutzer. Verlässliche Informationen zur Art und Lage der Leitungen sind essentiell für die Planung und Koordination von Bauvorhaben sowie für den Unterhalt und die Erweiterung von Leitungen. Durch die transparente Dokumentation wird das Risiko von Schäden erheblich reduziert. Es ist jedoch zu beachten, dass der Leitungskataster nicht als Basis für Grabarbeiten verwendet werden darf. Detailauskünfte müssen weiterhin direkt beim zuständigen Werk eingeholt werden.

    Benutzerfreundlichkeit und umfassende Datenbereitstellung
    Das Portal ist benutzerfreundlich gestaltet. Nutzer können nach Gemeinden, Parzellen oder Strassen suchen und das gewünschte Medium auswählen. Im Kartenausschnitt werden dann die entsprechenden Leitungen angezeigt. Die Daten können in den gängigsten Formaten einfach heruntergeladen werden. Zusätzlich werden Informationen wie Eigentümerangaben und Kontaktinformationen der Werke bereitgestellt.

    Das Leitungskatasterportal ist unter https://leitungskataster.zh.ch erreichbar. Für die Nutzung ist eine vorherige Registrierung erforderlich. Weitere Informationen zum kantonalen Leitungskataster sind auf der Webseite zh.ch/leitungskataster zu finden.

    Mit diesem neuen Portal setzt der Kanton Zürich einen bedeutenden Schritt in Richtung effizienterer und sichererer Bau- und Planungsprozesse.

  • Zyklus und Schutz des Naturbaustoffs Holz

    Zyklus und Schutz des Naturbaustoffs Holz

    Holz, Mensch und Natur im Kreislauf
    Der natürliche Kreislauf kennt keine Verschwendung. Abgestorbene Bäume werden von Pilzen, Mikroorganismen und Insekten abgebaut. Wärme und eine Holzfeuchtigkeit über 20% beschleunigen diesen Prozess. Fehlen diese Faktoren, kann der Abbau Jahrhunderte dauern. Ägyptische Grabbeigaben aus Holz haben 3500 Jahre überstanden, ebenso wie viele Holzhäuser in der Schweiz, die Hunderte von Jahren alt sind. Ein Beispiel für ein altes Holzgebäude in Europa ist das 800-jährige Nideröst-Haus aus Schwyz, dessen Kernbau aus dem Jahr 1176 stammt.
    Präventiver Holzschutz
    Um Holz vor Schädlingen und Pilzen zu schützen, ist es entscheidend, die Holzfeuchtigkeit unter 20% zu halten und es trocken zu bewahren. Konstruktiver Holzschutz ermöglicht, dass Holz auch in feuchten Umgebungen verwendet wird, indem es schnell trocknet, nachdem es nass geworden ist. Der Schutz beginnt schon bei der Planung durch Maßnahmen gegen Feuchtigkeitseinflüsse. Vordächer und gut ausgeführte Sockelbereiche schützen effektiv vor Nässe, und präzise Details an Fenstern und Balkonen sind für langfristige Haltbarkeit wesentlich.

    Natürliche Resistenz vs. chemischer Schutz
    Bei einer erhöhten Belastung kann man sich für eine Holzart mit natürlicher Resistenz entscheiden. Das Kernholz, das mit natürlichen Substanzen konserviert wird, ist langlebiger als das Splintholz, das mit Zucker und Nährstoffen angereichert ist. Es gibt transparente bis deckende Schutzanstriche, die besonders bei Aussenbauteilen wie Fenstern erforderlich sind. In geschützten Bereichen und Innenräumen mit einer Holzfeuchte unter 20% ist kein chemischer Holzschutz notwendig. Wenn jedoch die Feuchtigkeitsbelastung die natürliche Resistenz übersteigt und keine konstruktiven Lösungen vorhanden sind, bleibt als letzte Möglichkeit die Verwendung von chemischen Holzschutzmitteln. Heutzutage sind gefärbte Druckimprägnierungen ohne Chrom eine umweltverträgliche Lösung für den chemischen Holzschutz.

    Veränderung der molekularen Struktur
    Die Bearbeitung von Holz zielt darauf ab, die molekulare Struktur des Materials so zu verändern, dass es für Mikroorganismen und Insekten schwerer wird, das Holz abzubauen. Ebenso wird die Wasseraufnahme reduziert. Thermoholz entsteht durch intensives Erhitzen bei Temperaturen zwischen 170°C und 250°C über einen Zeitraum von 24 bis 48 Stunden. Acetyliertes Holz entsteht durch Druckimprägnierung mit Essigsäureanhydrid, während furfuryliertes Holz durch Furfurylalkohol entsteht. Thermoholz riecht nach der Herstellung rauchig, acetyliertes Holz hingegen nach Essigsäure. Modifiziertes Holz weist veränderte statische, optische und hygroskopische Eigenschaften auf.

    Fassaden als Schutzschild
    Die Aussenhülle eines Gebäudes, auch bekannt als Fassade, dient nicht nur zur Dekoration, sondern vor allem zum Schutz. Abhängig von der Lage und Ausrichtung des Gebäudes ist die Fassade verschiedenen Witterungseinflüssen ausgesetzt. Eine fachgerecht ausgeführte Fassade schützt die Gebäudestruktur vor Schäden durch mechanische Einwirkungen und Feuchtigkeit, leitet Wasser ab und sorgt somit für eine schnelle Trocknung der Holzteile. Hinterlüftete Fassaden fördern zudem das Trocknen der Fassadenverkleidung und der tragenden Konstruktion.

    Prozess der Vorvergrauung
    UV-Strahlung und freie Radikale zersetzen Lignin und Zellulose im Holz, was dazu führt, dass Lignin ausgewaschen wird und helle Zellulose sichtbar bleibt. Auf bewitterten Fassaden bildet sich ein mikroskopischer Film aus grauen Pilzen, die zu ungleichmäßiger Graufärbung führen. Daher werden Fassaden oft vorvergraut, um eine gleichmäßige Graufärbung zu sichern.

    Behandlungen für Holzfassaden
    Vorvergrauende Behandlungen haben sich als effektive Methode erwiesen, um direkt bewitterte Fassaden von Anfang an an die gealterte Farbe anzupassen. Dadurch werden die grossen Farbunterschiede während des Alterungsprozesses von unbehandelten Oberflächen überbrückt. Es gibt verschiedene Varianten von vorvergrauenden Behandlungen mit unterschiedlichen Eigenschaften. An besonders geschützten und stark besonnten Stellen neigen vorvergrauende Behandlungen im Laufe der Zeit dazu, wieder braun zu werden.

    Natürliche Holzfassadenalterung
    In der natürlichen Vorvergrauung werden die Fassadenteile waagerecht in der Sonne platziert und dem Regen ausgesetzt. Spezialisierte Hersteller beschleunigen diesen Vorgang mithilfe von zusätzlichen Enzymen. Dieser Prozess erstreckt sich über ungefähr sechs Monate.

    Von Lasuren bis zu Schwedenfarben
    Die Verwendung von Lasuren gehört zu den halbtransparenten Holzbehandlungen. Wenn sie keine geschlossene Schicht bilden, gelten sie als nicht filmbildend. Zu den deckenden Behandlungen gehören Farben. Lacke sind besonders diffusionsgeschlossen, während Schwedenfarben als besonders diffusionsoffen gelten. Um eine gute Verbindung zwischen der Oberflächenbehandlung und der Holzoberfläche zu gewährleisten, sollte die Applikation mechanisch im Werk erfolgen. Daher eignen sich insbesondere Fassadenschalungen mit sägerauer oder strukturierter Oberfläche. Die Druckimprägnierung mit Farbzusatz zählt ebenfalls zu den halbtransparenten Behandlungen und ist nicht filmbildend. Farblose technische Behandlungen wie zusätzliche Hydrophobierung als Finish, Imprägnierung oder UV-Schutzbehandlung können die Instandhaltungsperioden und die Gebrauchstauglichkeit zusätzlich verlängern.

    Langfristigen Schutz
    Es ist wichtig, gestrichene Holzfassaden regelmässig zu pflegen, um ihre Langlebigkeit zu gewährleisten. Eine Instandhaltungsanleitung vom Fachmann ist dabei äusserst hilfreich. Die Intervalle für die Instandhaltung hängen von verschiedenen Faktoren wie dem verwendeten Produkt, dem Holzschutz, der Lage und der Umgebung ab.

    Vielfalt der Holzhausfassaden
    Nicht jedes Holzhaus offenbart von aussen, ob es tatsächlich aus Holz besteht oder nicht. Im Bereich des Holzbaus sind sämtliche architektonische Gestaltungsformen denkbar. Die Fassaden von Holzbauten können neben Holz auch mit Glas, Metall, verputzten Zementplatten oder verputzten Wärmedämmverbundsystemen verkleidet werden. Materialkombinationen können im Holzbau besonders ästhetisch wirken.

  • Marktexpansion in Europa: Unternehmen stärkt Position durch Akquisitionen

    Marktexpansion in Europa: Unternehmen stärkt Position durch Akquisitionen

    Mit der Baueingabe an die Stadt Aarau Ende September hat das Neubauprojekt der Aargauischen Industrie- und Handelskammer (AIHK) laut eines Artikels in dem von der AIHK herausgegebenen Magazin „Impulse“ ein wichtiges Etappenziel erreicht. Abhängig von der Baufreigabe starten die Bauarbeiten voraussichtlich Anfang 2025, heisst es weiter. Die Baueingabe für das neue Haus der Wirtschaft wurde vor dem Aarauer Rathaus von AIHK-Präsident Beat Bechtold an Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker und Stadtschreiber Fabian Humbel übergeben, so der Bericht.

    Das Projektteam der AIHK habe schon vorher mit verschiedenen Ansprechpersonen der Stadt in Kontakt gestanden, heisst es weiter. So konsultierte man den Stadtbaumeister und die Stadtbildkommission, als es darum ging, ein möglichst breit abgestütztes Bauvorhaben zu realisieren.

    Mit der Baueingabe startet das Bewilligungsverfahren. Der Rückbau ist für Ende 2024 geplant. Mit dem Bezug des Neubaus ist dann im dritten Quartal 2026 zu rechnen.

    Im neuen Haus der Wirtschaft können zum einen mit den neuen Möglichkeiten professionellere Kurse und Veranstaltungen durchgeführt werden, heisst es in dem Bericht in „Impulse“ weiter. Zum anderen stehe der Neubau für die fortschreitende Digitalisierung und Modernisierung, die beim Verband seit mehreren Jahren schon stattfindet.

  • Baubewilligung erteilt: Spatenstich rückt näher

    Baubewilligung erteilt: Spatenstich rückt näher

    Unter dem Titel «Volle Kraft voraus dank Baubewilligung» berichtet die neueste Ausgabe des von der Aargauischen Industrie- und Handelskammer (AIHK) herausgegebenen Magazins «Impulse» vom Fortgang der Planung für das neue Haus der Wirtschaft in Aarau. Am 25. März hat die Stadt Aarau die Baubewilligung erteilt, heisst es dort. Der Weg zum neuen Haus der Wirtschaft sei somit frei und der Spatenstich rücke näher. Das neue Haus der Wirtschaft werde voraussichtlich im Frühjahr 2026 fertiggestellt sein.

    Da die Baubewilligung früher als erwartet vorliegt, konnten die Beteiligten die Planungsarbeiten vorantreiben und die Ausführungsplanung vorziehen, heisst es in dem Bericht weiter. Zurzeit laufen Ausschreibungen für die verschiedenen Arbeiten. Die Vergabeverhandlungen für die wichtigsten Aufträge sollen Anfang Juli stattfinden.

    Der Rückbau des bestehenden Gebäudes startet laut Planung dann Mitte August. Anschliessend erfolgen der Aushub und die Bohrungen für die vorgesehenen sieben Erdsonden. Anfang Oktober 2024 stehen die Rohbauarbeiten an. Im Frühjahr 2026 soll das neue Haus der Wirtschaft bezugsbereit sein.

    Für die Zeit der Bauarbeiten ziehen die Mitarbeitenden der AIHK und der Ausgleichskasse der AIHK im Juli in andere Räumlichkeiten. Noch ist offen, wohin. Gespräche über mögliche Mietobjekte in Aarau laufen, laut AIHK.

    Im neuen Haus der Wirtschaft können mit den neuen Möglichkeiten professionellere Kurse und Veranstaltungen durchgeführt werden, heisst es in einem früheren Bericht in «Impulse». Zudem stehe der Neubau für die fortschreitende Digitalisierung und Modernisierung, die beim Verband seit mehreren Jahren schon stattfinde.

  • Neues Berechnungstool für Zirkularität im Bauwesen vorgestellt

    Neues Berechnungstool für Zirkularität im Bauwesen vorgestellt

    Conspark, in Zürich angesiedeltes Beratungsunternehmen für nachhaltiges Bauen, hat ein neues Berechnungstool für die Zirkularität im Bauwesen entwickelt. Wie es in einer Mitteilung heisst, kann das Tool kostenlos von der Internetseite des Unternehmens heruntergeladen werden. Mit dem Instrument können Anwender die Zirkularität ihrer Bauprodukte berechnen. Dazu müssen die Angaben aus der Umweltproduktdeklaration in entsprechende Rubriken eingetragen werden. Das Instrument berechnet dann die Zirkulation für die Herstellungsphase und das Produktlebensende, heisst es in der Mitteilung.

    Gebäude sind zu 50 Prozent am Energieverbrauch und zu 40 Prozent an der Emission von Treibhausgasen beteiligt. Zudem verbrauchen sie einen grossen Teil Primärrohstoffe und Wasser. Mit der Zielsetzung einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft kann daher in der Baubranche erheblich zu Dekarbonisierung und Nachhaltigkeit beigetragen werden.

    „Mit unserem Berechnungstool haben Anwender die Möglichkeit, eine erste Analyse ihrer Produkte bezüglich ihrer Kreislauffähigkeit ganz nach unserem Motto: Messen, Transparenz, Glaubwürdigkeit durchzuführen. Die Ergebnisse helfen dabei, Verbesserungspotenziale aufzuzeigen“, wird Florian Robineck, Geschäftsführer und Gründer von conspark, in der Mitteilung zitiert.

  • St. Galler Regierungspräsident Stefan Kölliker strategischer Neuzugang im Verwaltungsrat

    St. Galler Regierungspräsident Stefan Kölliker strategischer Neuzugang im Verwaltungsrat

    Im Zuge der Neuformierung, die mit einer Fokussierung auf Bau, Kapital und Vorsorge einhergeht, hat Hans Klaus, ein langjähriges Verwaltungsratsmitglied, seinen Rückzug bekanntgegeben. Dieser Schritt erfolgte nach erfolgreicher Umsetzung der strategischen Neuausrichtung des Unternehmens, die Klaus seit 2021 massgeblich mitgestaltet hat. Sein Ausscheiden markiert das Ende einer Ära, in der er wesentliche Beiträge zur Entwicklung und Positionierung von Admicasa geleistet hat.

    Neue Impulse durch Stefan Kölliker
    Mit der Wahl von Stefan Kölliker, der über tiefgreifende Kenntnisse in Politik und Wirtschaft verfügt, setzt Admicasa auf eine fortgesetzte innovative und interdisziplinäre Strategie. Köllikers Erfahrungen aus seiner Zeit als Vorsteher des Bildungsdepartements und Regierungspräsident von St. Gallen sind besonders wertvoll für zukünftige Projekte und Herausforderungen, wie beispielsweise die Bekämpfung der Wohnungsknappheit.

    Kölliker selbst betont das innovative Potenzial des Unternehmens und die Möglichkeit, sein breites Wissen aktiv einzubringen. Seine Vision, branchenübergreifende Probleme mit neuen Ansätzen anzugehen, wird von Serge Aerne, hochgeschätzt. Aerne sieht in Kölliker nicht nur einen Nachfolger, sondern einen Impulsgeber, der das Unternehmen mit seinem umfangreichen Netzwerk und seiner politischen sowie wirtschaftlichen Expertise bereichern wird.

    Ausblick und strategische Ziele
    Mit der Integration von Stefan Kölliker in den Verwaltungsrat verfolgt Admicasa das Ziel, seine marktführende Position weiter auszubauen. Köllikers Hintergrund und seine strategische Denkweise sind entscheidend, um die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft zu stellen und Admicasa in eine neue Phase des Wachstums und der Innovation zu führen.

  • Zürichs dynamischer Schritt in die Kreislaufwirtschaft

    Zürichs dynamischer Schritt in die Kreislaufwirtschaft

    Die Umsetzung von «Circular Zürich» begann Anfang Februar mit der Vorstellung einer detaillierten Agenda, die speziell auf die Bedürfnisse der städtischen Verwaltung zugeschnitten ist. Doch die Strategie bietet auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) zahlreiche Anknüpfungspunkte. Durch die Adaption einzelner Massnahmen können KMU nicht nur umweltfreundlicher agieren, sondern langfristig auch finanziell profitieren.

    Schritte zur Implementierung in KMU
    Ein grundlegender Aspekt der Kreislaufwirtschaft ist das effiziente Recycling und die Trennung von Wertstoffen. Sara Graf, Projektleiterin bei Entsorgung + Recycling Zürich (ERZ), betont die Wichtigkeit und Einfachheit dieser Massnahme für Betriebe: Wertstoffe wie Papier, Karton, PET-Flaschen, Glas und Alu-Dosen können oft kostenfrei recycelt werden, was unmittelbar zu Einsparungen bei den Entsorgungskosten führt. Doch Recycling ist nur der Anfang.

    Materialverbrauch minimieren und Prozesse optimieren
    Sonja Gehrig, die die gesamtstädtische Koordination von «Circular Zürich» leitet, weist darauf hin, dass über die betrieblichen Grenzen hinaus gedacht werden muss. Die Analyse des eigenen Materialverbrauchs und die Optimierung der Produktionsprozesse sind entscheidende Schritte. Ökologisch nachhaltiges Produktdesign, das Reparierbarkeit und Langlebigkeit der Produkte fördert, kann Unternehmen nicht nur Kosten sparen, sondern auch zu neuen Geschäftsmodellen wie dem Vermieten von Produkten führen.

    Verlängerung von Konsum- und Nutzungsphasen
    Der letzte Schritt betrifft die Maximierung der Produktlebensdauer durch Strategien des Teilens, Wiederverwendens, Reparierens und Wiederaufbereitens. Hierdurch werden Produkte nicht nur länger genutzt, sondern tragen auch zur Ressourcenschonung bei. Secondhand-Plattformen und Firmeninitiativen, die den Kreislaufgedanken verinnerlichen, spielen eine zunehmend wichtige Rolle in der kreislauforientierten Wirtschaft.

    Die Stadt als Innovationslabor
    Zürich sieht sich selbst als Testfeld für neue, kreislauffähige Ideen und Produkte. Fachleute der Stadt sind bereit, Unternehmen zu unterstützen, die innovative Lösungen anstreben. Dieser proaktive Ansatz stärkt nicht nur die städtische Infrastruktur, sondern fördert auch eine breite Adaption kreislaufwirtschaftlicher Prinzipien.

    Mit «Circular Zürich» positioniert sich die Stadt Zürich als ein Vorreiter in der Kreislaufwirtschaft, der zeigt, wie durch konkrete Massnahmen und kooperative Ansätze eine nachhaltige Transformation in urbanen Räumen realisiert werden kann.

  • Grüne Städte als Wegbereiter für globale Klimawirkung

    Grüne Städte als Wegbereiter für globale Klimawirkung

    Die MCC-Studie, veröffentlicht in der Fachzeitschrift Nature Cities, beleuchtet vier zentrale Methoden zur CO2-Entnahme in urbanen Umgebungen, die bis zur Mitte des Jahrhunderts jährlich eine Gigatonne CO2 binden könnten. Zu den untersuchten Methoden zählen die Beimischung von Pflanzenkohle zu Zement, der verstärkte Einsatz von Holz im Bauwesen, die Anreicherung städtischer Böden mit Pflanzenkohle und die Installation von CO2-Filtern in Geschäftsgebäuden. Diese Ansätze könnten zusammen einen bedeutenden Beitrag zur Erreichung städtischer Netto-null-Emissionen leisten.

    Städtische Strategien für das Klima und mehr
    Quirina Rodriguez Mendez, Doktorandin am MCC und Hauptautorin der Studie, betont, dass diese Techniken nicht nur im Hinblick auf den Klimaschutz, sondern auch für die Umweltqualität und das Wohlbefinden in Städten von grossem Nutzen sind. So könnte die Anwendung spezieller Farbpigmente und Oberflächenmaterialien zur Verbesserung des Rückstrahlvermögens urbaner Flächen die Temperatur in Städten signifikant senken und den Energiebedarf für Klimaanlagen reduzieren.

    Lokale Aktionen mit globaler Wirkung
    Die Studie unterstreicht die Rolle von Städten als «Versuchslabore» für den Klimaschutz, in denen lokale Massnahmen schnell umgesetzt werden können und potenziell global ausweitbar sind. Felix Creutzig, Leiter der MCC-Arbeitsgruppe und Co-Autor der Studie, hebt hervor, dass lokale Klimalösungen, obwohl oft unterschätzt, eine beeindruckende Wirkung erzielen und die Lebensqualität verbessern können. Die Forschungsergebnisse bieten wichtige Einsichten und Empfehlungen für Politiker, die städtische Infrastrukturen und Richtlinien gestalten.

  • Wiener und deutsche Städte nutzen neue Bausoftware

    Wiener und deutsche Städte nutzen neue Bausoftware

    Zwei zur Wien Holding zählende Unternehmen arbeiten laut einer Medienmitteilung auf der Plattform von smino. Wie der in Rapperswil-Jona ansässige Entwickler von Bausoftware mitteilt, hätten Wiener Infrastruktur Projekt GmbH und die Wiener Standort Entwicklung GmbH die App bei zwei Wohnbauvorhaben und dem Bau einer sozialen Einrichtung eingesetzt. Grund dafür seien steigender Kostendruck und der hohe Wohnraumbedarf.

    Auch mehrere deutsche Städte wollen mit der App Ressourcen, Zeit und Geld im Städtebau sparen. So zählen laut Mitteilung Essen und Darmstadt zu den Nutzern. Essen setzt sie beim Neubau einer Gesamtschule ein, in Darmstadt ist die App bei mehreren Projekte im Einsatz, unter anderem beim Bau der Feuerwache Nord.

    Das digitale Werkzeug stelle eine Lösung angesichts gestiegener Kosten und dem wachsenden Bedarf nach Wohnraum dar, heisst es. Mit smino könnten Städte und Gemeinden «den Herausforderungen des modernen Städtebaus erfolgreich begegnen» und damit zudem nachhaltig zum Wohl ihrer Einwohnerinnen und Einwohner beitragen.

    Unternehmensangaben zufolge vernetzt die smino-App Bauherren, Behörden, Planer und  Unternehmer zu einer effizienten Einheit. Durch die zentrale Verfügbarkeit könnten Arbeitsabläufe optimiert und Projekte zeit- und kosteneffizient realisiert werden. Zudem werde die Kommunikation zwischen den Projektbeteiligten transparenter.

    Der in der Mitteilung zitierte Managingpartner von smino, Sandor Balogh, freut sich über die Internationalisierung. «Die Zusammenarbeit mit Kommunen unterstreicht unser Bestreben, die Effizienz und Transparenz von Bauprojekten zu steigern und dabei nachhaltige, lebenswerte Städte zu fördern.»

  • Automatisierung der Vertragsprüfung im Bauwesen durch Einsatz von KI-Technologie

    Automatisierung der Vertragsprüfung im Bauwesen durch Einsatz von KI-Technologie

    Die Rechtstechnologie-KI wird in ein spezialisiertes KI-Modul integriert, das in Zusammenarbeit mit einem multinationalen Bauunternehmen entwickelt wird. Wie aus einer offiziellen Mitteilung hervorgeht, soll diese Technologie eine speziell auf das Bauwesen abgestimmte, automatisierte Vertragsprüfung ermöglichen.

    Hierbei wird die branchenspezifische Fachkompetenz des Bauunternehmens in das Training der KI einfließen. „Diese Zusammenarbeit schafft ideale Bedingungen, um eine effektive, branchenspezifische Lösung für die KI-unterstützte Vertragsprüfung zu entwickeln“, wird der CEO des Technologieunternehmens zitiert. Die Kooperation unterstreicht das Engagement beider Unternehmen, die Potenziale von innovativen Technologien voll auszuschöpfen und sich als Vorreiter in der Nutzung von KI in der Rechtspraxis der Bauindustrie zu positionieren.

    „Diese Partnerschaft sendet ein starkes Signal an die Baubranche, dass KI und juristische Abteilungen sehr gut zusammenarbeiten können“, sagt der Rechts- und Compliance-Chef des Bauunternehmens. „Der Einsatz von KI in rechtlichen Angelegenheiten ist ein wichtiger Schritt in unserer Strategie zur Dienstleistungsverbesserung und Effizienzsteigerung“, fügt der Leiter der globalen Rechtsstrategie hinzu. Er erwartet dadurch „ein verbessertes Management von Vertragsrisiken, eine höhere Standardisierung und eine deutliche Entlastung unserer Rechtsexperten“.

  • Holcim übernimmt argentinische Firma Tensolite

    Holcim übernimmt argentinische Firma Tensolite

    Der Zuger Baustoffproduzent Holcim hat laut einer Medienmitteilung eine Vereinbarung zur Übernahme von Tensolite unterzeichnet, einem argentinischen Hersteller innovativer Betonbausysteme. Der Nettoumsatz des Unternehmens mit Werken und einem Vertriebsnetz in Argentinien, Paraguay und Uruguay lag 2023 bei 22 Millionen Dollar. Tensolite beschäftigt 155 Mitarbeitende. Alle sollen übernommen werden. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Quartal 2024 erwartet.

    „Mit der Übernahme von Tensolite bauen wir unser Solutions & Products-Portfolio in Lateinamerika und weltweit weiter aus“, wird Holcims Lateinamerika-Chef Oliver Osswald zitiert. „Aufgrund seiner führenden Position bei innovativen Fertigteil- und Spannbetonbausystemen wird Tensolite ein wichtiger Bestandteil unserer weiteren Expansion in die attraktivsten Märkte sein und gleichzeitig Synergien mit anderen Geschäftsbereichen wie unserem Netzwerk von Disensa-Baumärkten bieten.“ Die Holcim-Marke Disensa ist das grösste Franchise-Netz für Baumaterialien in Lateinamerika.

    Tensolite wurde 1979 gegründet. Seine Betonbausysteme reichen von Balken und Dachsteinen bis hin zu massgeschneiderten Produkten für grosse Bauvorhaben wie Brückenträger, Tribünen und Gehwege. Zu den weiteren Innovationen gehören kosteneffiziente, ineinandergreifende Fertigteilwände. Sie können von vier Personen ohne den Einsatz von Kränen oder anderen Maschinen montiert werden.

  • Bau von sieben Neubauten beginnt noch dieses Jahr

    Bau von sieben Neubauten beginnt noch dieses Jahr

    Der Innovationspark Zürich nimmt konkrete Formen an, wie der Betreiber in einer aktuellen Mitteilung bekannt gibt. Die erste Phase der Entwicklung, die den Bau von sieben Neubauten auf dem Vorfeld des Areals umfasst, wird noch in diesem Jahr eingeleitet. Diese Projekte wurden sorgfältig ausgewählt, nachdem sie im Rahmen eines globalen Architekturwettbewerbs aus insgesamt 28 eingereichten Vorschlägen hervorgingen.

    Die ausgewählten Projekte stammen von renommierten Architekturbüros wie E2A, Roger Boltshauser, Mulder Zonderland, TEN aus Zürich sowie Muoto aus Paris und 3XN aus Kopenhagen. Die geplante Nutzung der Gesamtgeschossfläche sieht eine Aufteilung von rund 24 Prozent auf Büro-, 8 Prozent auf Labor- und 12 Prozent auf Produktionsflächen vor, einschliesslich Bereichen für die Fertigung von Prototypen. Flexibilität steht im Mittelpunkt, mit weiteren 36 Prozent für vielfältige Nutzungen und Bereiche für Versorgung, Dienstleistungen und forschungsnahes Wohnen. Zudem sind Angebote für Gastronomie, Freizeit und Einkauf geplant.

    Der Innovationspark Zürich verfolgt dabei ein ambitioniertes Nachhaltigkeitskonzept, das wegweisend für urbane Entwicklungen sein soll. Geplante Massnahmen umfassen die Einrichtung eines Anergienetzes sowie die Installation grosser Solaranlagen auf Dächern und Fassaden, um einen reduzierten ökologischen Fussabdruck zu gewährleisten. Durch die Schaffung flexibler und modularer Gebäudetypologien strebt der Innovationspark Zürich langfristige Nutzbarkeit und Nachhaltigkeit an, unter Einbeziehung neuester Technologien.

  • Zürich kauft Areal für städtische Siedlung in Witikon

    Zürich kauft Areal für städtische Siedlung in Witikon

    Die Stadt Zürich konnte im Quartier Witikon ein Areal für sozialen Wohnungsbau erwerben. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, kaufte die Stadt das Areal Harsplen für eine Summe von 210 Millionen Franken von der Swisscanto Anlagestiftung. Mit dem 30‘300 Quadratmeter grossen Landstück erwarb Zürich Bebauungspläne für ein Wohngebiet mit 370 Einheiten. Insgesamt beliefen sich die Kosten auf 211,28 Millionen Franken.

    Mit der Akquisition wird die erste städtische Ansiedlung am östlichen Rand von Witikon entstehen. Der Wohnungsbau entspricht dem Ziel, bis 2050 den gemeinnützigen Teil des Mietwohnungsbestandes auf einen Drittel zu heben. Das Bauprojekt entspricht den Anforderungen für städtischen Wohnungsbau und entsprechender Nachhaltigkeitsauflagen. Gemäss den Bebauungsplänen für kommunalen Wohnungsbau kann hier Wohnraum für etwa 700 Menschen geschaffen werden. Der Stadtrat regelt die zugehörigen Bau- und Zonenverordnungen, um eine optimale Verkehrserschliessung des Areals zu gewährleisten.

  • Saredi erhält Auftrag für Spinnerei Ibach

    Saredi erhält Auftrag für Spinnerei Ibach

    Die Saredi AG aus Küssnacht ist laut einer Mitteilung mit der Ausführung der Fassadenabbrüche sowie der Schneid- und Baumeisterarbeiten an der ehemaligen Spinnerei Ibach beauftragt worden. Das 1858 erstellte Gebäude wird in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt und unter Schutz gestellt.

    Durch eine vollständige Kernsanierung und einen ergänzenden Anbau soll ein vielseitiger Komplex vor allem aus Wohn-, aber auch aus Gewerbeflächen entstehen. Während die ursprünglichen Strukturen behutsam restauriert werden, ergänzen moderne Elemente den Bau, um den Anforderungen an zeitgemässes Wohnen und Arbeiten gerecht zu werden.

    Der Spatenstich erfolgte Mitte Februar 2023. Bauherrin ist die Spinnerei ibach immobilien ag in Schwyz. Die planerische Leitung hat das Architekturbüro J. Pfyl’s Söhne aus Ibach inne.

  • Wettbewerb für Bauprojekt in Riedholz ist abgeschlossen

    Wettbewerb für Bauprojekt in Riedholz ist abgeschlossen

    Die Halter AG entwickelt in der Gemeinde Riedholz das Attisholz-Areal. Mit der seit Januar 2022 rechtskräftigen Nutzungsplanung wurde die planungsrechtliche Grundlage geschaffen, um das Areal in den nächsten 25 Jahren zu einem lebendigen und nachhaltigen Lebensraum zu entwickeln, heisst es in einer Medienmitteilung des Immobilienentwicklers aus Schlieren. Für das Gebäude Lagerhaus wurde ein Wettbewerbsverfahren ausgeschrieben. Dieser Wettbewerb sei nun abgeschlossen.

    Aufgabenstellung war, das bestehende Gebäude mit neuen Aufstockungen für attraktive Eigentumswohnungen zu versehen. Das Lagerhaus wurde in der Vergangenheit zur Lagerung von Stoffen für die Cellulose-Produktion auf dem Attisholz-Areal genutzt. Während der Entwicklung des Areals wurde es in den letzten Jahren intensiv als Veranstaltungsort für vielfältige Anlässe genutzt, heisst es weiter.

    Fünf Teams, sogenannte Werkgruppen, wurden nach Angaben der Grundeigentümerin Halter eingeladen, in Zusammenarbeit mit Architekturbüros einen Vorschlag für die Aufstockungen auszuarbeiten. Begleitet wurde das Verfahren durch ein Beurteilungsgremium aus Experten in den Bereichen Architektur und Städtebau, Vertretern der Gemeinde Riedholz und des Amtes für Raumplanung des Kantons Solothurn sowie der Halter AG.

    Das Gremium entschied einstimmig, die Gestaltung und Konstruktion der Gebäudehülle von Blumer Lehmann Holzbau in Gossau SG, zusammen mit Stücheli Architekten in Zürich, und das Tragwerk von Anliker AG in Emmenbrücke LU für die Weiterbearbeitung zu empfehlen.

    Die Projekte für das Attisholz-Areal können ab Donnerstag, 21. März, in einer öffentlichen Ausstellung auf dem Areal in der sogenannten Eindampfanlage besichtigt werden.

  • Forschende erarbeiten Szenarien für Spitalareal Biel

    Forschende erarbeiten Szenarien für Spitalareal Biel

    Eine neue Studie des Instituts für Siedlung, Architektur und Konstruktion der Berner Fachhochschule liefert erste Anstösse und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung und Valorisierung des freiwerdenden Spitalareals im Bieler Beaumont-Quartier. Mit dem geplanten Umzug des Spitalzentrums Biel nach Brügg entsteht dort einer der zentralen Entwicklungsschwerpunkte für die kommenden Jahre.

    Ziel war es laut einer Medienmitteilung, eine solide Wissensgrundlage zu schaffen, auf der architektonisch betrachtet fundierte und nachhaltige Entscheidungen getroffen werden können. Ein partizipativer Ansatz erlaubte die Berücksichtigung von Bedürfnissen und Erwartungen der Bevölkerung und relevanter Interessensgruppen. Durch Workshops, Umfragen und Diskussionsrunden wurden ihre Meinungen, Ansprüche und Visionen gesammelt.

    Wie die Studie zeigt, besteht die Möglichkeit, dass aus dem Areal ein Ort mit vielfältigen Nutzungen entstehen kann, der das Quartier bereichert und für die ganze Stadtbevölkerung zugänglich und attraktiv wird: «Eine Vielfalt an Gebäudetypen zum Beispiel könnte ein breites Spektrum an Nutzungsarten, Wohnformen und Lebensräumen ermöglichen», heisst es in der Mitteilung. «Wie die Arbeiten der Studierenden zeigen, sind die Möglichkeiten für Valorisierung und Entwicklungen des Areals aber nahezu grenzenlos.» 

    Diese unabhängigen Forschungsarbeiten der Berner Fachhochschule werden nun der Stadt Biel als Planungsbehörde und der Spitalzentrum Biel AG als Grundeigentümerin für die weiteren Arbeiten zur Verfügung gestellt. Im nächsten Schritt werden beide eine Machbarkeitsstudie in Auftrag geben.

  • Grain Technology Center von Bühler steht vor Fertigstellung

    Grain Technology Center von Bühler steht vor Fertigstellung

    Das neue Grain Innovation Center (GIC) der Bühler Group am Hauptsitz in Uzwil ist fast fertig. Wie das in der St.GallenBodenseeArea ansässige Technologieunternehmen mitteilt, hat das Bauprojekt die letzte Bauphase erreicht. Etwas mehr als 18 Monate nach dem Start der Bauarbeiten habe die Installation aller Maschinen und Systeme begonnen. Für die Bühler AG bedeute die Modernisierung einen «Meilenstein auf dem Weg für Innovationen in der Getreideverarbeitung», heisst es.

    Das neue GIC löst gemäss Mitteilung nach fast 75 Jahren die Vorgängeranlage ab, weil diese der sich wandelnden Marktdynamik in der getreideverarbeitenden Industrie und in der Entwicklung künftiger Lebensmittel nicht mehr entsprochen habe. Entstehen wird jetzt ein fünfstöckiges Mehrzweckzentrum auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern, das für Tests und Forschung an neuen Produkten genutzt werden kann. Hier könnten wichtige Fragen geklärt werden, «etwa wie lokale Rohstoffe verwendet, wie die Produktivität gesteigert, die Sicherheit erhöht und die Anforderungen an gesündere und neue Produkte erfüllt werden können», heisst es.

    Im neuen Grain Technology Center verbinden sich Bühlers Vergangenheit und Erfahrung in der Müllerei mit modernster Technologie. «Durch die Integration des GIC in das Netzwerk der Anwendungs- und Trainingszentren von Bühler profitieren die Kundinnen und Kunden in Uzwil von einer idealen Einrichtung, die es ihnen ermöglicht, aus Herausforderungen Chancen zu entwickeln», wird Christian Geser, Projektleiter Grains & Food bei Bühler, zitiert. Das bauliche Konzept beziehe auch die Milling Academy von Bühler und die Schule für Futtermitteltechnik direkt neben dem GIC mit ein.

  • Georg Fischer legt die Latte höher

    Georg Fischer legt die Latte höher

    Georg Fischer hat seine Umsätze im Geschäftsjahr 2023 mit 4,0 Milliarden Franken auf Vorjahresniveau gehalten, informiert der global aktive Industriekonzern aus Schaffhausen in einer Mitteilung. Das vergleichbare Betriebsergebnis auf Stufe EBIT lag mit 389 Millionen Franken ebenfalls dicht am Vorjahreswert. Das Konzernergebnis fiel mit 235 Millionen Franken um 41 Millionen Franken tiefer als 2022 aus. Die Dividende soll mit 1,30 Franken je Aktie auf Vorjahresniveau gehalten werden.

    «GF hat in einem Jahr, das von zahlreichen Herausforderungen, aber auch Chancen und der Akquisition von Uponor als herausragendem Meilenstein geprägt war, eine starke Leistung erzielt», wird GF-CEO Andreas Müller in der Mitteilung zitiert. «Alle Divisionen von GF haben die Ausgangsbasis geschaffen, ihre strategischen Ziele zu erreichen, sich auf operative Exzellenz zu fokussieren und das Unternehmen auf dem Weg zum Nachhaltigkeits- und Innovations-Leader voranzubringen.»

    Das im Berichtsjahr erworbene Unternehmen Uponor trug ab vollständiger Konsolidierung Anfang November zu Umsatz und Betriebsergebnis bei. Mit der Übernahme des finnischen Spezialisten für Rohrleitungssysteme sieht GF die Weichen für künftiges Wachstum gestellt. Der Konzern hebt daher seine in der Strategie 2025 formulierten Ziele an. Dabei wird das Umsatzziel von 4,4 bis 5,0 Milliarden auf 5,0 bis 5,5 Milliarden Franken erhöht. Die Bandbreite der EBIT-Marge wird von 9 bis 11 Prozent auf 10 bis 12 Prozent angehoben. Im Berichtsjahr hat GF eine vergleichbare EBIT-Marge von 9,7 Prozent realisiert.

  • Basel Area ein Magnet für Life Sciences und Startups

    Basel Area ein Magnet für Life Sciences und Startups

    Unter der Ägide von Basel Area Business & Innovation, der Tri-Kantonalen Agentur für Standortpromotion und Innovationsförderung, hat die Region sowohl bei der Ansiedlung als auch bei der Gründung von Unternehmen beeindruckende Ergebnisse erzielt, die zwar leicht unter dem Vorjahresniveau, aber weit über dem mehrjährigen Durchschnitt liegen. Besonders die Life Sciences-Branche zeigt starkes Engagement in der Region, was deren Stellung als führenden Schweizer Standort in diesem Sektor unterstreicht.

    Die Basel Area überzeugt durch ein hochvernetztes Ökosystem, das die Grundlage für die Entwicklung innovativer Lösungen bietet. Die neu angesiedelten und gegründeten Unternehmen planen, in den nächsten Jahren rund 700 neue Arbeitsplätze zu schaffen, was die wirtschaftliche Dynamik der Region weiter stärkt. Unternehmen aus 17 verschiedenen Ländern, darunter bedeutende Biotech-Neugründungen aus den USA, haben sich für Basel entschieden, angezogen von der hochwertigen Lebensqualität und der internationalen Ausrichtung der Region.

    Die Basel Area setzt sich damit fort als attraktive Destination für zukunftsorientierte Branchen, wobei insbesondere die Sektoren Consulting, Life Sciences und Bauwesen hervorstechen. Das Engagement von Basel Area Business & Innovation trägt massgeblich dazu bei, die Region als innovativen und zukunftsweisenden Standort sowohl national als auch international zu positionieren.

  • Implenia gewinnt Grossauftrag in Bremen

    Implenia gewinnt Grossauftrag in Bremen

    Die Deutsche Einheit Fernstrassenplanungs- und -bau GmbH (DEGES) hat eine Arbeitsgemeinschaft aus Implenia und der deutschen Johann Bunte Bauunternehmung mit der Realisierung eines Teilstücks des neuen Autobahnrings rund um die Hansestadt Bremen betraut. Der Auftrag umfasst eine 400 Meter lange Hochstrasse als Spannbetonbrücke, ein 290 Meter langes Trogbauwerk und eine rund 1 Kilometer lange vierspurige Autobahntrasse, informiert die im Opfiker Stadtquartier Glattpark ansässige Bau- und Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Das Volumen des Auftrags wird dort auf rund 130 Millionen Euro beziffert. Davon entfallen über 100 Millionen Euro auf Implenia.

    „Dass wir die DEGES als Kunden erneut von unserem integrierten Leistungsangebot für komplexe Infrastrukturvorhaben überzeugen konnten, freut uns ausserordentlich“, wird Henning Schrewe, Head Civil and Special Foundations Deutschland bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Mit unseren Expertinnen und Experten in den Bereichen Ingenieur- und Spezialtiefbau können wir unser integriertes Leistungsangebot als Einheit ausführen und dieses grosse Projekt erfolgreich umsetzen.“

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für Mai 2024 vorgesehen, Anfang 2029 soll der Teilabschnitt fertiggestellt sein. Die Arbeitsgemeinschaft wird das Projekt mit Methoden des integralen Ansatzes Lean Construction steuern.

  • Conspark und madaster schulen in zirkulärer Bauwirtschaft

    Conspark und madaster schulen in zirkulärer Bauwirtschaft

    Conspark, Beratungsunternehmen für nachhaltiges Bauen, und madaster switzerland, Plattform für Kreislaufwirtschaft von Immobilien, spannen für die Transformation der Bauwirtschaft in eine zirkuläre zusammen. Dazu bieten die beiden Partnerfirmen zielgruppenspezifische Weiterbildungskurse für Herstellende von Bauprodukten, Architektur- und Planungsbüros sowie Bauherren und öffentliche Hand an. Der erste Kurs richtet sich an Herstellende von Bauprodukten und wird erstmals am 16. April angeboten. Die ersten Kurse für Architektur- und Planungsbüros beziehungsweise Bauherren und öffentliche Hand sind für den 16. Mai und den 6. Juni terminiert. Nach dem Start sollen die drei Kurse fortlaufend weiter angeboten werden.

    „Die Kooperation zwischen conspark und madaster ist eine perfekte Ergänzung“, wird Florian Robineck, Geschäftsführer und Gründer von conspark, in einer entsprechenden Mitteilung seines Unternehmens zitiert. „Während conspark die Expertise in der Kreislaufwirtschaft einbringt, bietet madaster das technologische Tool zur Umsetzung.“ Dieses Zusammenspiel soll den Teilnehmenden praktische Fähigkeiten an die Hand geben, Zirkularität im eigenen Zusammenhang in die Praxis zu integrieren.

    Herstellenden von Bauprodukten wird im Kurs die Frage beantwortet, wie sie sich in der Kreislaufwirtschaft positionieren und diese als Marktvorteil nutzen können. Architektur- und Planungsbüros bekommen Hilfestellung bei der Integration von Zirkularität in die eigenen Entwürfe. Bauherren und öffentliche Hand wiederum erlernen die Erstellung einer zirkulären Objektstrategie, mit der sie die Attraktivität ihres Portfolios steigern können.

  • Bündner Hochbauamt reicht Baugesuch für Fachhochschule ein

    Bündner Hochbauamt reicht Baugesuch für Fachhochschule ein

    Die Fachhochschule Graubünden soll am Standort Pulvermühle in Chur ein neues Fachhochschulzentrum erhalten. Das kantonale Hochbauamt hat dafür am 12. März bei der Stadt Chur das digitale Baugesuch eingereicht, genau ein Jahr nach der Annahme des Projekts durch das Bündner Stimmvolk. „Mit der Einreichung des Baugesuchs für das Fachhochschulzentrum haben wir einen weiteren wichtigen Schritt erreicht“, wird Kantonsbaumeister Andreas Kohne in einer Mitteilung der Regierung zitiert.

    Das Hochbauamt rechnet mit einem Entscheid der Stadt im Verlauf des Sommers. Bereits im Frühjahr wird mit den Abbrucharbeiten auf dem Gelände begonnen. Im Spätherbst 2024 soll der offizielle Spatenstich erfolgen. Läuft alles wie geplant, wird das Fachhochschulzentrum 2028 den Betrieb aufnehmen.

    Das Fachhochschulzentrum soll Platz für 2000 Studierende und 300 Mitarbeitende bieten. Heute unterrichtet die Fachhochschule Graubünden in neun Gebäuden an fünf Standorten. Insgesamt werden 178 Millionen Franken in das Projekt investiert.

    Der Neubau wird vom Generalplanerteam Partenaris unter Leitung des Zürcher Büros Giuliani Hönger Architekten errichtet, das 2021 den Projektwettbewerb gewonnen hat. Für den Bau soll auch einheimisches Bauholz verwendet werden. Das Holz wurde bereits in insgesamt 34 Bündner Gemeinden geschlagen und wird nun in acht Sägereien im Kanton verarbeitet.

  • Prix SVC Ostschweiz 2024 geht an Zindel United

    Prix SVC Ostschweiz 2024 geht an Zindel United

    Zindel United aus Maienfeld hat den diesjährigen Prix SVC Ostschweiz gewonnen, informiert der Swiss Venture Club (SVC) in einer Mitteilung. Der Preis zeichnet innovative Unternehmen in der Region für herausragende Leistungen aus, mit denen nachhaltige wirtschaftliche Erfolge realisiert werden können. „Zindel United setzt ihre Vision – aus Ideen Gesamtlösungen entwickeln für künftige Generationen, dabei Menschen begeistern und die Umwelt schonen – in vorbildlicher und pionierhafter Weise um“, wird Jurypräsident Andrea Fanzun in der Mitteilung aus seiner Laudatio zitiert.

    Zindel United ist auf baubegleitende Dienstleistungen spezialisiert. Das in achter Generation geführte Familienunternehmen engagiert sich für Kreislaufwirtschaft im Bauwesen. Dazu setzt Zindel United auf einheimische Rohstoffe und leistet eigenen Angaben zufolge „mit dem ersten nachweislich CO2-neutralen Beton der Schweiz einen relevanten Beitrag zur Erreichung der Klimaziele 2050“.

    Mit der Silber- und der Bronzemedaille des Wettbewerbs wurden die Märchenhotel AG aus Braunwald GL und die Huber Fenster AG aus Herisau AR bedacht. Das mehrfach ausgezeichnete Märchenhotel für Familien mit Kindern hat sich seit Gründung 1977 zu einem der grössten touristischen Arbeitgeber im Kanton Glarus entwickelt. Die in fünfter Generation geführte Huber Fenster AG ist auf auf Spezialanfertigungen von Fenstern und Fassadenelementen spezialisiert, die den Architektenvorstellungen entsprechen.

  • Hilti Schweiz entwickelt Halterungssystem für KSB-Neubau

    Hilti Schweiz entwickelt Halterungssystem für KSB-Neubau

    Hilti Schweiz hat hat einer Medienmitteilung zufolge «in Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Baden (KSB) sowie den beteiligten Planern, Ingenieuren und ausführenden Unternehmen speziell für das neue Spital eine koordinierte, gewerkeübergreifende Befestigungstechnik entwickelt, mit der alle Firmen von Beginn an arbeiten konnten».

    Es steht für einen Fortschritt in der Baubranche und könnte künftig bei weiteren hochkomplexen Bauprojekten zum Einsatz kommen, die ebenfalls hohe technische Anforderungen im Hinblick auf Erdbebensicherheit und Brandschutz erfüllen müssen. «Wir erzielen nicht nur eine technisch und wirtschaftlich ausgeklügelte Lösung, sondern auch die sicherste und somit nachhaltigste», wird Marco Lüthi zitiert, Projektingenieur Spitalbau bei der in Adliswil ansässigen Schweizer Vertretung der Hilti AG aus Schaan.

    Das neue Konzept ist für den Geschossbau vorgesehen. Die Pionierleistung besteht aus einem ganzheitlichen Ansatz, heisst es. Die gemeinsame Lösung beende eine gängige Praxis, wonach jedes Unternehmen seine eigenen Befestigungen und Unterkonstruktionen gezeichnet und montiert hat. Die isolierte Vorgehensweise habe die Prozesse ineffizient gemacht.

    Durch die von Hilti entwickelte Mehrfachkonsole konnten die Gewerke Heizung, Sanitär, Lüftung, Klima und Elektro von Anfang an gemeinsam arbeiten. Das ergab 60 Prozent weniger Befestigungspunkte (Bohrlöcher) und 50 Prozent weniger Schnitte und Artikel. Durch die Vorfabrikation und den Verzicht auf separate Konsolen hätten die Gebäudetechnikbetriebe knapp 50 Prozent weniger Zeit für die Installation benötigt. Gesunken seien zudem die Einsatzzeiten von Hebebühnen, Leitern oder Gerüsten und somit das Verletzungsrisiko für die Bauarbeiter. Auch die Nachhaltigkeit konnte profitieren: Im Vergleich mit konventionellen Befestigungssystemen seien 50 Prozent CO2 eingespart worden.

    Der KSB-Neubau wird voraussichtlich 580 Millionen kosten und soll im Herbst 2024 in Betrieb gehen.

  • Walo bringt Bodenbelag bei suissetec grischun auf

    Walo bringt Bodenbelag bei suissetec grischun auf

    Das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger bringt auf der Baustelle von suissetec grischun, dem Bündner Gewerbeverband, in Chur einen neuen Bodenbelag auf. Dort entsteht laut einer Walo-Mitteilung auf Facebook eine Werkstatt für Lernende in den Berufen Heizungs- und Sanitärinstallateure.

    Verbaut werden laut diesen Angaben 450 Quadratmeter des FAMA-Hartsteinholzbelags. Walos Hartsteinholzbelag zeichne sich durch herausragende Eigenschaften aus, von Wärmeschutz über Schweissfestigkeit bis hin zur hohen mechanischen Beständigkeit und einfacher Pflege.

    Der Bodenbelag eigne sich perfekt für Werkstätten, Produktionsflächen, Lager und Labor- sowie Technikräume, heisst es weiter. Der FAMA-Hartsteinholzbelag sei mit rein natürlichen Rohstoffen und ohne Kunststoffanteil oder künstliche Farbpigmente nicht nur ökologisch, sondern auch äusserst praktisch, heisst es in der Walo-Mitteilung. Der Belag für den Fussboden in der Lehrwerkstatt sei fusswarm, umweltfreundlich und rutschsicher.

    Auf der Internetseite von suissetec grischun heisst es, suissetec sei der führende Unternehmer- und Branchenverband für die Bereiche Spenglerei, Gebäudehülle, Sanitär, Heizung, Lüftung, Klima und Kälte. Er vereine unter seinem Dach ausführende Betriebe, Planungsunternehmungen und Hersteller sowie Lieferanten. Eine der Hauptaufgaben des suissetec grischun sei die Interessenwahrung seiner Mitglieder auf regionaler Ebene, etwa mittels Stellungnahmen zu Vernehmlassungen oder in direktem Kontakt mit den Verantwortlichen. Zudem nimmt suissetec grischun laut dem Selbstbeschrieb wichtige Fragen in der Lehrlingsausbildung wahr und betreibt ein Ausbildungszentrum für die angehenden Berufsleute der Gebäudetechnikbranche in Chur.

  • Zehnder Group übernimmt Caladair vollständig

    Zehnder Group übernimmt Caladair vollständig

    Zehnder kauft die französische Caladair International SAS vollständig auf. Nach Erwerb von 75 Prozent im Oktober 2021 wird der Aargauer Experte für Lüftung und Heizkörper nun die verbleibenden 25 Prozent der Anteile kaufen, informiert Zehnder in einer Mitteilung. Kaufpreis und weitere Details der Transaktion werden dort nicht kommuniziert.

    Mit der vollständigen Übernahme von Caladair will Zehnder sein Geschäft im Lüftungssegment stärken. Das Unternehmen aus Mâcon ist auf energieeffiziente Lüftungen und thermodynamische Systeme für kommerzielle Bauten spezialisiert. Im vergangenen Jahr hat Caladair rund 15 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Damit habe sich das Unternehmen in den beiden Jahren unter dem Dach von Zehnder positiv entwickelt, heisst es in der Mitteilung. Im letzten Geschäftsjahr vor der Übernahme hatte Caladair rund 10 Millionen Euro Umsatz generiert.