Schlagwort: Bauwesen

  • Handwerk ist optimistisch

    Handwerk ist optimistisch

    Das Handwerk blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2023 zurück, schreibt die Buildigo AG in einer Mitteilung. Die seit Sommer 2020 zur Mobiliar gehörende Vermittlungsplattform für Handwerkende und Bauberatende stützt sich dabei auf eine von ihr durchgeführte Umfrage bei über 200 Handwerksbetrieben. Ihr zufolge waren 95 Prozent der befragten Betriebe sehr zufrieden oder zufrieden mit dem Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr.

    Die höchste Zufriedenheit hat Buildigo bei den Elektrikern gemessen. Die Vermittlungsplattform führt dies auf den Zubau von Solaranlagen und die zunehmende Elektrifizierung der Mobilität zurück. Für das laufende Jahr gehen allgemein 35 Prozent der befragten Handwerksbetriebe von einem noch besseren Geschäftsverlauf aus. Weitere 60 Prozent rechnen mit einer unverändert guten Nachfrage.

    Als grösste Herausforderung wurde von 55 Prozent der Befragten die Rekrutierung von Personal genannt. Auftragsakquise und administrative Effizienz folgen mit 41 beziehungsweise 32 Prozent. Zudem stellt eine Mehrheit von 54 Prozent einen verschärften Wettbewerb fest. Als Hintergrund werden überwiegend Mitbewerbende mit aggressiven Preisstrategien und die zunehmend preissensible Kundschaft genannt.

  • Bob Gysin + Partner wird Schulanlage Zelgli erweitern

    Bob Gysin + Partner wird Schulanlage Zelgli erweitern

    Die Stadt Schlieren lässt die Quartier- und Primarschulanlage Zelgli um einen Vierfachhort mit Mittagstisch, vier weitere Klassenzimmer und neue Aufenthaltsräume für das Lehrpersonal erweitern. In einem 2023 ausgeschriebenen Architekturwettbewerb hat sich das Projekt Lilia von Bob Gysin + Partner durchgesetzt, informiert die Stadtverwaltung in einer Mitteilung. Insgesamt hatten sich zehn Projekte in der Ausschreibung beworben.

    Lilia sieht die Ergänzung der Schulanlage durch einen dreigeschossigen Holzbau an der Westseite des heutigen Pausenhofs vor. Im Erdgeschoss sind ein Aufenthaltsraum für das Lehrpersonal und die Mediathek untergebracht. Im ersten Obergeschoss sind Räumlichkeiten für die restliche Tagesbetreuung und die Schulleitung sowie ein Multifunktionsraum geplant. Die neuen Unterrichtsräume werden im zweiten Obergeschoss eingerichtet.

    Der Vorschlag des Zürcher Architekturbüros minimiere die nötigen Eingriffe in die bestehenden Aussenanlagen und integriere das neue Gebäude schlüssig in die bestehende Anlage, heisst es in der Mitteilung. Alle eingereichten Projekte können am 26. und 27. Januar im Stadthaus Schlieren sowie am 2. und 3. Februar in der Schule Zelgli in Augenschein genommen werden.

  • Ecocycle-Technologie von Holcim erhält Auszeichnung

    Ecocycle-Technologie von Holcim erhält Auszeichnung

    Holcims Ecocycle-Technologie ist laut einer Medienmitteilung zum «Leuchtturm der Kreislaufwirtschaft in der gebauten Umgebung» ernannt worden. Das wurde im Rahmen einer gemeinsamen Initiative der Beratungsgesellschaft McKinsey & Company und dem Weltwirtschaftsform auf dessen Jahrestagung in Davos bekanntgegeben. Die Auszeichnung würdigt bahnbrechende Lösungen, die einen neuartigen, einzigartigen Ansatz für die Kreislaufwirtschaft, nachgewiesene und erhebliche Auswirkungen von hohem Wert sowie eine signifikante Grösse und Reife aufweisen.

    Holcim betreibt bereits über 100 seiner Ecocycle-Recyclingzentren. Nach eigenen Angaben haben sie im Jahr 2022 fast 7 Millionen Tonnen Bauschutt zu neuen Baulösungen rezykliert. Das entspreche über 1000 Lastwagenladungen pro Tag. Bis 2030 soll dieses Netz auf 150 Standorte ausgeweitet werden. Allein in Europa will der Konzern über 20 Millionen Tonnen Bauschutt wiederverwerten. Ecocycle ermögliche es, dass Beton, Zement und Zuschlagstoffe zwischen 10 und 100 Prozent rezyklierte Abbruchmaterialien enthalten, ohne Kompromisse bei der Leistung.

    «Mit unserem fortschrittlichen Recycling von Abbruchmaterialien können wir den CO2-Fussabdruck von Zement bereits um bis zu 40 Prozent reduzieren», wird Holcims Nachhaltigkeitschef Nollaig Forrest zitiert. «Das ist erst der Anfang. Mit unseren Innovationen und Partnerschaften entlang der gesamten Wertschöpfungskette zur Weiterentwicklung der Baustandards wollen wir den Übergang zum Kreislaufbau in allen Ballungszentren, in denen wir tätig sind, beschleunigen.»

  • Implenia und Empa spannen für CO2-negative Baumaterialien zusammen

    Implenia und Empa spannen für CO2-negative Baumaterialien zusammen

    Implenia baut als Realisierungspartnerin der Empa die Beyond Zero Unit im NEST-Gebäude der Empa in Dübendorf, informiert die im Opfikoner Stadtquartier Glattpark ansässige Bau- und Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Die neue Einheit soll der Erforschung von CO2-reduzierten und CO2-neutralen Baumaterialien dienen. Die Beyond Zero Unit wird der mittleren Ebene der Forschungs- und Innovationsplattform NEST eingegliedert.

    «Wir freuen uns, dass Implenia als Partner die grossartige Forschungs- und Innovationsplattform NEST mit einer neuen Unit bereichern darf», wird Jens Vollmar, Head Division Buildings von Implenia, in der Mitteilung zitiert. «Als führender Schweizer Bau- und Immobiliendienstleister ermöglichen wir so gemeinsam wichtige Erkenntnisse für ein künftiges, CO2-senkendes Bauen und Betreiben von Gebäuden und Infrastruktur.» Implenia will die aus der Beyond Zero Unit gewonnenen Erkenntnisse für eigene Entwicklungen und Planungen nutzen.

    Die neue Einheit im NEST-Gebäude ist nicht die erste Zusammenarbeit des Unternehmens mit der Forschungsanstalt. «Implenia hat wegweisende nachhaltige Bauten auf dem Empa Campus in Dübendorf realisiert, jüngst ein Labor- und Bürogebäude sowie das erste Parkhaus in Holz-Hybridbauweise in der Schweiz», erläutert Empa-Direktorin Tanja Zimmermann. «Dass Empa und Implenia mit der neuen Partnerschaft auch in der Forschung zu innovativen Baumaterialien zusammenspannen und auf unserer Plattform NEST die zukunftsträchtige Anwendung über einen längeren Zeitraum untersuchen, fördert den direkten Transfer nachhaltiger Innovation in die Praxis.»

  • EPFL erforscht neue Risserkennung bei Beton

    EPFL erforscht neue Risserkennung bei Beton

    Risse in Stahlbetonbauwerken sind normal und werden mit herkömmlichen Methoden regelmässig überprüft. Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) arbeiten laut einer Medienmitteilung derzeit jedoch an Methoden, wie diese Überprüfungen digitalisiert und mit einem Algorithmus verifiziert werden können. Hugo Nick, Masterstudent am Labor für Konstruktionsbeton (IBETON), hat dafür zwei Methoden entwickelt. In einem ersten Schritt werden in einem Labor Betonbauten nachgebaut und unter Belastung digital fotografiert, bis ein entstandener Riss zum Bruch des Bauwerks führt. Der Datensatz wird gespeichert und mittels Künstlicher Intelligenz zu einem Algorithmus verarbeitet.

    Im zweiten Schritt werden Digitalaufnahmen realer Bauten angefertigt. Diese Aufnahmen von in der Natur und unter Belastung entstandenen Rissen sollen mit dem Algorithmus abgeglichen werden. Daraus versprechen sich die Forschenden, Rückschlüsse auf das Rissverhalten ziehen und mögliche Gefahrensituationen prognostizieren zu können.

    «Ein Erkennungsalgorithmus analysiert dann das Bild mit Hilfe künstlicher Intelligenz», wird Hugo Nick in der Mitteilung zitiert, «Der Algorithmus ist eigentlich ein neuronales Netzwerk, das auf Tausenden von Bildern trainiert wurde und die Risserkennung vorhersagen kann. Die Inspektoren beginnen, diese Methode in der Praxis zu testen, und sie hat mehrere Vorteile. Durch den Einsatz automatischer Risserkennungssysteme können wir die Zahl der Fehler und Ungenauigkeiten verringern und die Inspektionen schneller und präziser gestalten.»

  • Neues Lehrkonzept für Biodiversität im Bauwesen lanciert

    Neues Lehrkonzept für Biodiversität im Bauwesen lanciert

    Angesichts der zunehmenden Herausforderungen des Artensterbens und des Verlusts an Biodiversität, insbesondere in urbanen Gebieten, hat das Projekt Campus4Biodiversity ein Lehrkonzept entwickelt, das darauf abzielt, zukünftige Fachleute in der Baubranche zu schulen und zu sensibilisieren. Dieses Konzept, das in Zusammenarbeit mit dem Institut für Baustoffe und biobasierte Materialien (IBBM) der Berner Fachhochschule (BFH), dem Netzwerk für Nachhaltigkeitslösungen (SDSN Schweiz) und der Non-Profit-Organisation scaling4good erstellt wurde, ist nun öffentlich zugänglich.

    Das Lehrkonzept stellt eine Reaktion auf den alarmierenden Zustand der Biodiversität in der Schweiz dar, wo fast die Hälfte der Lebensräume und über ein Drittel der Arten bedroht sind. Barbora Starovicova, Leiterin des Projekts, betont die Notwendigkeit, das Bewusstsein und Verständnis der Baufachleute zu schärfen, um effektive Lösungen für diese Umweltprobleme zu finden.

    Das Konzept richtet sich an Dozierende und Leitende von Baukursen an Universitäten und Fachhochschulen. Es soll den Studierenden nicht nur das notwendige Wissen vermitteln, sondern auch praktische Ansätze bieten, um biodiversitätsfördernde Maßnahmen in und um Gebäude herum zu entwickeln und umzusetzen.

    Die Bereitstellung des Lehrkonzepts als frei zugängliche Ressource ist ein entscheidender Schritt, um eine breite Wirkung zu erzielen und die Bauindustrie in Richtung einer nachhaltigeren Praxis zu führen. Dieses Konzept könnte sich als wesentlicher Beitrag zur Bekämpfung des Artensterbens und zur Förderung der Biodiversität in städtischen Umgebungen erweisen.

  • Sika erwirtschaftet Rekordumsatz

    Sika erwirtschaftet Rekordumsatz

    Sika hat im Geschäftsjahr 2023 einen rekordhohen Umsatz von 11,24 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert das weltweit aktive Unternehmen der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 7,1 Prozent. Als Wachstumstreiber hebt Sika in der Mitteilung das im Vorjahr erworbene ehemalige Bauchemiegeschäft der BASF-Gruppe hervor. Sika rechnet aufgrund der erfolgreichen Integration der MBCC-Gruppe mit jährlichen Synergieeffekten im Umfang von 180 bis 200 Millionen Franken.

    Zum Rekordumsatz haben zudem alle Regionen mit zweistelligen Wachstumsraten in Lokalwährungen beigetragen. Am stärksten legten die Umsätze in Lokalwährungen mit 15,2 Prozent in der Region Asien/Pazifik zu. In den Regionen EMEA und Amerikas wurden Wachstumsraten von 14,8 beziehungsweise 14,9 Prozent realisiert. Das Segment Global Business steigerte seinen Umsatz in Lokalwährungen um 10,0 Prozent. Starke Abwertungen fast aller Währungen gegenüber dem Franken resultierten in einem negativen Währungseffekt von 7,4 Prozent.

    „Sika hat in den vergangenen zwölf Monaten einmal mehr ihre Widerstandsfähigkeit unter Beweis gestellt“, wird Thomas Hasler, Vorsitzender der Konzernleitung, in der Mitteilung zitiert. „Dank unseres gut funktionierenden Geschäftsmodells, der hohen Innovationskraft und des grossen Engagements unserer 33’000 Mitarbeitenden weltweit sind wir auch in einem herausfordernden Jahr kräftig gewachsen und haben Marktanteile dazugewonnen.“ Den vollständigen Bericht für das Geschäftsjahr 2923 wird Sika am 16. Februar kommunizieren.

  • NEST-Projekt setzt auf CO2-Speicherung in Gebäuden

    NEST-Projekt setzt auf CO2-Speicherung in Gebäuden

    In der Schweiz ist der Bausektor für rund 28% der CO2-Emissionen verantwortlich. Angesichts dieses hohen Anteils rückt die Idee, Gebäude als Kohlenstoffsenken zu nutzen, in den Fokus der Forschung. Die neue Empa-Initiative „Mining the Atmosphere“ zielt darauf ab, CO2 aus der Atmosphäre in Baustoffen zu binden und langfristig zu speichern. Das Projekt „Beyond Zero“ im NEST soll bis 2026 demonstrieren, wie solche Gebäude realisiert und betrieben werden können.

    Bestehende Technologien wie emissionsarmer Beton oder kohlenstoffnegative Isolationsmaterialien bieten bereits vielversprechende Ansätze. Reto Largo, Geschäftsführer von NEST, betont jedoch, dass das Ziel über das Erreichen einer Netto-Null-Bilanz hinausgeht. Die Vision ist es, Gebäude als effektive CO2-Senken zu nutzen. Gerade bei mineralischen Baustoffen wie Beton, einem der meistverwendeten Materialien, wird ein enormes Potenzial gesehen.

    Für die Entwicklung und den Einsatz neuer CO2-negativer Baumaterialien ist eine enge Zusammenarbeit verschiedener Experten erforderlich. Neben den Empa-Laboren unter der Leitung von Mateusz Wyrzykowski, Gruppenleiter Betontechnologie, wird das NEST-Team auch vom Architekturbüro OOS unterstützt. Andreas Derrer, Gründungspartner von OOS, hebt die Bedeutung realer Bauvorhaben hervor, die eine ganzheitliche CO2-Bilanzierung und Potentialanalyse ermöglichen. „Beyond Zero“ soll Antworten auf die Frage geben, ob und wie Gebäude zukünftig zur Senkung des CO2-Gehalts in der Atmosphäre beitragen können. Dieses Projekt markiert einen signifikanten Schritt in der Entwicklung nachhaltiger Baukonzepte und könnte weitreichende Implikationen für die Immobilienbranche haben.

  • Neuer Beton soll CO2-Emissionen senken

    Neuer Beton soll CO2-Emissionen senken

    Forschende des Concrete & Asphalt Laboratoriums der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) entwickeln einen Beton, der Kohlenstoff binden soll. Mit dieser Forschung will das Institut laut einer Medienmitteilung zur Reduzierung der CO2-Emissionen für eine klimaneutrale Schweiz bis 2050 beitragen. Bei dem Projekt beachten die Forschenden um Projektleiter Prof. Dr. Pietro Lura, dass weltweit 8 Prozent der Treibhausgasemissionen von der Zementherstellung verursacht werden. Um dem entgegenzuwirken, will das Empa-Forschungsteam Pflanzenkohle bei der Betonherstellung verwenden. Der in Pflanzen vorkommende Kohlenstoff wird von der Absorption von Kohlendioxid aus der Luft gebildet. Bei der Verkohlung wird kein erneutes CO2 frei. Direkt kann Pflanzenkohle dem Beton jedoch nicht beigemischt werden.

    „Die Pflanzenkohle ist sehr porös und absorbiert deshalb nicht nur viel Wasser, sondern auch teure Zusatzmittel, die bei der Betonherstellung verwendet werden“, wird der Empa-Forscher Mateusz Wyrzykowski in der Mitteilung zitiert. Die Lösung, die das Empa-Team vorschlägt, liegt in der Pelletierung der Kohlebestandteile. In einem Rotationsmischer wird die Kohle mit Wasser und Zement vermengt. Dabei entstehen Pellets mit einem Durchmesser zwischen 4 und 32 Millimetern. Diese Pellets können zum Herstellen von Normalbeton der Festigkeitsklassen C20/25 bis C30/37 – jener Klassen, die heute die grösste Verbreitung im Hoch- und Tiefbau haben – verwendet werden.

    „Bei einem Anteil von 20 Volumenprozent Kohlenstoffpellets im Beton erreichen wir Netto-Null-Emissionen“, so Mateusz Wyrzykowski. „Das heisst, die gespeicherte Menge Kohlenstoff kompensiert alle Emissionen, die bei der Produktion der Pellets wie auch des Betons anfallen“.

    Das Projekt gehört zum breit angelegte Konzept Mining the Atmosphere, das mehrere Forschungsabteilungen an der Empa verfolgen, darunter die Produktion von synthetischem Methangas mithilfe von Sonnenenergie, Wasser und CO2 aus der Atmosphäre in sonnenreichen Regionen der Erde und die anschliessende Pyrolyse des Gases. „Dadurch erhält man Wasserstoff, den man als Energieträger in der Industrie oder der Mobilität nutzen kann und festen Kohlenstoff, den wir – wie die Pflanzenkohle – zu Pellets verarbeiten und in den Beton einbringen können“, erklärt Forschungsleiter Lura.

  • Griesser präsentiert Verschattungen mit Solarantrieb

    Griesser präsentiert Verschattungen mit Solarantrieb

    Die Griesser AG lanciert laut ihrer Medienmitteilung nachhaltige und einfach zu installierende Sonnenschutzprodukte für Fenster und Terrassen: Mit Renobloc Solar, Solozip Solar und Solocreen Solar bringt das 1882 gegründete Familienunternehmen einen Rolladen und zwei Markisen mit Solarantrieb in den Handel.

    Renobloc Solar ist ein Vorbaurolladen mit einem hohen Verdunkelungsgrad, der sich bei Umbauten und Renovationen unter bestehenden Stürzen oder direkt auf der Fassade anbringen lässt. Seine Box schützt den Behang und die Mechanik vor der Witterung.

    Die senkrecht installierte Fassadenmarkise Solozip Solar kommt mit einem Reissverschluss, der mit dem Tuch verschweisst ist. Er hält das Tuch über die gesamte Höhe in den Führungen. Diese Ausführung mit oder ohne Solar-Option hält besonders hohen Windstärken von bis zu 92 Kilometern pro Stunde stand.

    Soloscreen Solar ist eine weitere Senkrechtmarkise. Auch sie ist in zahlreichen Farbvarianten erhältlich. Damit, so Griesser, eigne sie sich optimal als Gestaltungselement für moderne Architektur. Der Rollladen Renobloc ist ab sofort verfügbar. Die Fassadenmarkise Solozip ist ab Mitte Januar und Soloscreen ab Februar 2024 erhältlich.

    Die Funkmotoren aller Modelle sind mit Hinderniskennung und Frostschutzfunktion ausgestattet. Sie werden mit Fernbedienung oder der Smart-Home-Steuerung von Somfy in Gang gesetzt. Die Solar-Produkte funktionieren den Angaben zufolge 30 Tage ohne direkte Sonneneinstrahlung bei zweimaligem Öffnen und Schliessen pro Tag.

    Griesser produziert in eigenen Werken in der Schweiz, in Österreich und Frankreich und vertreibt seine Produkte in über 20 Ländern. Insgesamt beschäftigt das in der St.GallenBodenseeArea ansässige Unternehmen rund 1500 Mitarbeitende, von denen etwa 800 in der Schweiz tätig sind.

  • Möckli Beton erzielt CO2-Speicherrekord in Anlage von Neustark

    Möckli Beton erzielt CO2-Speicherrekord in Anlage von Neustark

    Die Möckli Beton AG hat einen neuen Speicherrekord von CO2 in Abbruchmaterialien erreicht. In weniger als drei Monaten hat sie die 200 Tonnen-Marke geknackt. Laut einer Medienmitteilung des Berner Unternehmens Neustark, von der Möcklis Speicheranlage stammt, hat noch keine der bisher bereits 14 Abscheidungs- und Speicheranlagen von Neustark diesen Wert so schnell erreicht.

    Auf die Frage, wie Möckli Beton diesen Rekord erreicht hat, verweist Inhaber und Geschäftsführer Chris Möckli auf den besonderen Aufbereitungsprozess in seinem Betrieb. „Alle Abbruchabfälle, die wir in unserem Werk aufbereiten, werden in die Materialbox gefüllt, wo das Granulat mit CO2 begast und der Mineralisierungs- bzw. Speicherprozess gestartet wird. Daher überrascht uns die gespeicherte CO2-Menge nicht.“

    Möckli Beton hat in den vergangenen Jahren bereits 500’000 Kubikmeter seines NovoCon-Betons aus Beton- und Mischabbruchgranulat produziert. „Mit der Integration des CO2-Speicherprozesses können wir den Novocon-Beton nun noch nachhaltiger und mit neuester Technologie herstellen.“ Zudem werde das mit CO2 mineralisierte Material fester, wodurch der Zementgehalt im Recyclingbeton gesenkt werden könne.

    Grundsätzlich, so Möckli, sei das Interesse bei der Kundschaft gross. „Wenn das Preis-Leistungsverhältnis stimmt und keine Qualitätseinbussen in Kauf genommen werden müssen, sind am Ende des Tages alle glücklich.“

  • Schweiter übernimmt Mehrheit an Gemeinschaftsfirma in China

    Schweiter übernimmt Mehrheit an Gemeinschaftsfirma in China

    Der Verbundwerkstoffhersteller Schweiter Technologies übernimmt die Mehrheit an dem neu gegründeten Gemeinschaftsunternehmen Jiangsu ZNL Coating New Materials. Laut einer Medienmitteilung erwirbt das Unternehmen aus Steinhausen 60 Prozent von Jiangsu ZNL mit der Option, die verbleibenden 40 Prozent der Aktien des Unternehmens zu erwerben. Der Kaufpreis für die 60-prozentige Beteiligung liege im mittleren einstelligen Millionenbereich in Franken, heisst es in der Mitteilung. Das erworbene Unternehmen beschäftigt rund 50 Mitarbeitende und wird im Jahr 2023 einen Nettoumsatz von rund 15 Millionen Franken erzielen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Changzhou in der Provinz Jiangsu.

    Diese Akquisition stärke das Architekturgeschäft der Schweiter Technologies Gruppe und schaffe Wachstumsmöglichkeiten in China und in den asiatischen Märkten. Das Architekturgeschäft erzielte globale 19 Prozent des gruppenweiten Umsatzes 2022.

    Jiangsu ZNL Coating New Materials ist ein Hersteller von Aluminiumplatten, der hochwertige, mehrfarbige Fassadenlösungen anbietet. Die Akquisition ergänze das Lösungsportfolio im Architekturbereich, heisst es in der Firmenmitteilung. In diesem Bereich ist auch 3A Composites Architektur tätig, Teil der Schweiter Technologies Gruppe. Dabei handelt es sich um einen weltweit tätigen Anbieter von hochwertigen Aluminium-Verbundwerkstoffen für Gebäudefassaden, Dächer und Corporate-Identity-Lösungen. Schweiter Technologies konzentriert sich mit dem Geschäftsbereich 3A Composites auf Verbundwerkstoffe. 3A Composites stellt extrudierte und gegossene Kunststoff- und Leichtbauplatten, Aluminium-Verbundplatten für Fassaden sowie auf Balsaholz und PET-Schaum basierende Kernmaterialien her und konzentriert sich auf die Märkte Display, Architektur, Windenergie, Marine, Transport und Industrie.

  • Sika investiert in Kirchberg

    Sika investiert in Kirchberg

    Das auf Spezialchemie im Bausektor spezialisierte Unternehmen Sika hat laut einer Medienmitteilung in Kirchberg neue Produktionsanlagen für das Betonzusatzmittel Sigunit in Betrieb genommen. Damit investiere man in den Ausbau der Fertigungskapazitäten im Schweizer Heimmarkt, wird hervorgehoben.

    Der Spritzbetonbeschleuniger Sigunit kommt insbesondere im Tunnelbau und bei der Baugrubensicherung zur Anwendung. Dank der neu in der Schweiz gefertigten Technologie werden bedeutende Infrastrukturprojekte wie der zweite Gotthard-Strassentunnel und wichtige Tunnelprojekte im angrenzenden Ausland noch effizienter mit dem Produkt beliefert, heisst es von Sika. Durch die leistungsstarke Technologie und die verkürzten Transportwege würden auch die CO2-Emissionen reduziert und Bauprojekte umweltfreundlicher realisiert.

    „Mit den zusätzlichen Produktionskapazitäten in der Schweiz schaffen wir die Voraussetzung, um bedeutende Infrastrukturprojekte in der gesamten Alpen-Region noch besser zu bedienen“, wird Christoph Ganz zitiert, Regionalleiter EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) bei Sika. „Mit unseren Hochleistungsprodukten tragen wir nicht nur zur Realisierung ambitionierter Strassen- und Bahntunnelprojekte bei, sondern leisten durch die Dauerhaftigkeit und Nachhaltigkeit unserer Lösungen auch einen wichtigen Beitrag zu mehr Umweltfreundlichkeit im Tunnelbau und generell im Bauwesen“, so Ganz weiter.

    Das Unternehmen Sika mit Sitz in Baar ist mit 33‘000 Mitarbeitenden weltweit in 103 Ländern präsent. Sika erwirtschaftete 2022 einen Umsatz von 10,5 Milliarden Franken.

  • Strabag schliesst Hauptarbeiten am Bahnhof Enge noch 2023 ab

    Strabag schliesst Hauptarbeiten am Bahnhof Enge noch 2023 ab

    Das Schlieremer Bauunternehmen Strabag wird die Hauptarbeiten am Bahnhof im Zürcher Ortsteil Enge laut Medienmitteilung noch in diesem Jahr abschliessen. Die Liftbauer werden dann den Aufzug installieren. Der Bahnhof wird barrierefrei. Der Zugang zu den Zügen wird über eine Rampe und einen neuen Lift stufenfrei.

    Die weiteren Rest- und Fertigstellungsarbeiten werden nach Angaben von Strabag im neuen Jahr weitergeführt. Im Februar 2024 soll der Bahnhof Enge barrierefrei sein und Strabag wird die Bau-Container abgeräumt haben.

    Seit Februar 2023 arbeitet Strabag an dem Bahnhof. Die Arbeiten werden überwiegend nachts durchgeführt, denn der Bahnhof wird täglich von rund 18‘900 Personen genutzt. Die Hauptarbeiten finden deshalb in der Nacht zwischen 21 Uhr und 5 Uhr statt. Ab 1 Uhr durchqueren keine Züge den Bahnhof Enge und die Stromleitungen werden vom Netz genommen, heisst es in der Mitteilung. Nur während dieser Zeit können grosse Baumaschinen in der Personenunterführung in Betrieb sein und der Kran ist ebenfalls nur zu dieser Zeit im Einsatz.

    Tagsüber finden nur Bauarbeiten mit geringen Umweltemissionen hinter abgesperrten Bauwänden statt. Dazu gehören staubfreie Bauarbeiten mit geringer Lärmbelastung. Diese Tagesbauarbeiten finden auf dem hinteren Teil von Gleis 2 statt.

    Bauführer Joel Andrey und Polier Simon Meier sehen laut Strabag die grösste Herausforderung auf der Baustelle in der logistischen Planung und der Schichtarbeit. Auf der Baustelle arbeiten rund 16 Mitarbeitende, davon aktuell neun in der Nacht und sieben am Tag. Die beiden Schichten überlappen sich nicht, sodass eine saubere Übergabe geregelt werden muss. Transporte von Material und Maschinen werden in der Nacht organisiert.

  • Walo verkauft Kern Tunneltechnik an PERI

    Walo verkauft Kern Tunneltechnik an PERI

    Das Dietiker Bauunternehmen Walo Bertschinger hat laut eoner Medienmitteilung seine Mehrheitsbeteiligung an der Kern Tunneltechnik SA mit Sitz in Paradiso an das auf Schalungs- und Gerüsttechnik spezialisierte Unternehmen PERI im bayerischen Weissenhorn verkauft. Die Walo Gruppe war seit 2017 Teilhaberin von Kern und übernahm 2021 die Mehrheit des Unternehmens, das laut der Mitteilung zu den führenden Anbietern für Hightech-Lösungen im Tunnelbau gehört.

    «Mit dem Verkauf ihrer Mehrheitsbeteiligung an das deutsche Familienunternehmen PERI, einem der international grössten Hersteller und Anbieter von Schalungs- und Gerüstsystemen, ermöglicht Walo der Kern Gruppe neue Entwicklungs- und Wachstumsperspektiven», wird Leandro A. Testa zitiert, Verwaltungsratspräsident der Walo International AG.

    Walo hat laut der Firmenmitteilung gleichzeitig einen Zusammenarbeitsvertrag mit der Kern Gruppe abgeschlossen. Das Unternehmen hat aktuell rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei Standorten. Es soll unter der bisherigen Leitung mit CEO Reiner Kern als eigenständiges Business Segment unter dem Namen Kern innerhalb der PERI Gruppe  agieren. «Der Zusammenschluss mit PERI eröffnet beiden Unternehmen neue Perspektiven und erlaubt uns, zukünftig gestärkt am Markt auftreten zu können – weltweit», wird Kern zitiert.

    «In den vergangenen Jahren haben wir die Kern Gruppe gemeinsam mit ihrem CEO Reiner Kern und seinem Team zu einem disruptiv-revolutionären Marktplayer gemacht», wird Verwaltungsratspräsident Testa weiter zitiert. Die neue Kombination der Stärken von PERI und der Kern Gruppe mache diese zu einem noch stärkeren Erfolgspartner für Walo. PERI International hatte 2022 einen Umsatz von 1,8 Milliarden Euro und ist mit 9100 Mitarbeitern in 65 Ländern tätig.

  • AEW Energie produziert Solarstrom auf Dächern der Swisspearl AG

    AEW Energie produziert Solarstrom auf Dächern der Swisspearl AG

    Die AEW Energie AG hat in Niederurnen auf zwei Satteldächern der Swisspearl Schweiz AG, ehemals Eternit (Schweiz) AG, eine Photovoltaikanlage (PV) installiert. Laut einer Medienmitteilung sind auf einer Fläche von 6282 Quadratmetern 3144 Solarpaneele verbaut worden. Die Anlage wird im Contracting-Modell betrieben: Für die Bereitstellung der Dachfläche erhält die Swisspearl Schweiz einen Vorzugspreis für den vor Ort produzierten Strom. Der Vertrag läuft über 30 Jahre.

    Die Anlage auf Produktionshalle von Swisspearl, Zulieferer für die Bauindustrie, produziert 1270 Megawattstunden, das entspricht einem Strombedarf von 290 Haushalten. 85 Prozent der produzierten Elektroenergie wird am Ort verbraucht, des Rest ins Stromnetz eingespeist. Mit dieser Installation bei der Swisspearl Schweiz AG wird das AEW Portfolio auf 81 Anlagen mit einer Gesamtspitzenleistung von 25,7 Megawatt erweitert.

    «Durch die PV-Anlage erhält die Swisspearl Schweiz AG ökologischen, lokalen und günstigen Strom, ohne dass sie sich um die Photovoltaik-Anlage kümmern müssen», wird René Wüst, Projektleiter der AEW Energie AG, in der Mitteilung zitiert. «So können sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren. Die neue Halle bietet ideale Voraussetzungen für den Bau und durch den frühzeitigen Einbezug aller Beteiligten und die konstruktive Zusammenarbeit verlief die Montage reibungslos.»

  • Sika eröffnet Zentrum für Zukunftstechnologie in China

    Sika eröffnet Zentrum für Zukunftstechnologie in China

    Sika, ein Unternehmen der Spezialchemie für Bau und Industrie, baut seine Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in der Region Asien/Pazifik aus und hat in China ein neues Technologiezentrum eröffnet. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, soll dort die Entwicklung von nachhaltigen und leistungsstarken Technologien für die Transformation im Bausektor und in der Automobilindustrie vorangebracht werden.

    Das Gebäude befindet sich in Suzhou nahe Schanghai. Auf 9000 Quadratmetern werden rund 150 Beschäftigte an Zukunftstechnologien forschen, heisst es. Der Schwerpunkt liege auf der Erforschung von Materialtechnologien für den Bereich der erneuerbaren Energieträger wie Solar- und Windenergie sowie der Energiespeicherung und der E-Mobilität. Thematisch stehen die Weiterentwicklung von Kleb- und Dichtstoffen, Betonzusatzmitteln und CO2-reduzierenden Zementtechnologien im Fokus.

    Der neue Standort biete mit hochmodernen Laboren und Einrichtungen „ideale Voraussetzungen für die intensive Zusammenarbeit unserer Forschungsteams“, wird Patricia Heidtman, Chief Innovation and Sustainability Officer, zitiert. „So können wir für unsere Kunden zukunftsweisende Technologien entwickeln, die Nachhaltigkeit mit Leistungsstärke verbinden.“

    Laut Mitteilung handelt es sich um das zweitgrösste Technologiezentrum von Sika. Als Investitionssumme wird ein zweistelliger Franken-Millionenbetrag angegeben.

  • Implenia gewinnt Bauaufträge für 220 Millionen Franken

    Implenia gewinnt Bauaufträge für 220 Millionen Franken

    Das Bau- und Immobilienunternehmen Implenia mit Sitz in Opfikon hat laut Medienmitteilung Hochbauaufträge in der Schweiz und Deutschland mit einem Auftragsvolumen von über 220 Millionen Franken erhalten. „Diese neuen Projekte bestätigen das Vertrauen der Kunden in Implenia. Die Gruppe ist auf Kurs, die für 2023 gesetzten Ziele zu erreichen“, wird Implenia-CEO André Wyss zitiert. Am 28. Februar 2024 soll auf einer Analysten- und Medienkonferenz das Jahresergebnis 2023 veröffentlicht werden.

    Zu den neuen Aufträgen gehören der Bau eines Logistikzentrums in Birsfelden BL, das vom Universitätsspital Basel (USB) angemietet wird. An der Passage Morillons in Genf ist der Neubau von drei Gebäuden mit Wohnungen, Gewerbe und Parking auf einer Fläche von 24‘700 Quadratmetern geplant. In Lausanne werden zwei Gebäude mit insgesamt 76 Mietwohnungen aus dem Jahr 1960 renoviert. In Oberwil BL ist Implenia Totalunternehmer bei der Sanierung des Einkaufszentrums Mühlemattcenter.

    Die Bau- und Wohngenossenschaft Kraftwerk1 hat Implenia mit dem Bau eines Wohn- und Gewerbehauses im künftigen Koch-Quartier in Zürich beauftragt. Von der Flughafen Zürich AG wurde Implenia mit den Hochbauarbeiten für den Triebwerksprüfstand am Flughafen Zürich in Kloten beauftragt.

    Für den Bauherrn Cham Immobilien AG entstehen zwei neue Gebäude mit 10‘000 Quadratmetern Büro-, Verkaufs- und Gewerbeflächen sowie 64 Mietwohnungen. Von der Gemeinde Risch Immobilien AG wurde der Zuschlag für das neue Pflegezentrum Dreilinden sowie den Neubau „Leben im Alter“ mit 60 Alterswohnungen erteilt.

    In Deutschland erhielt Implenia von der GBG Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH den Auftrag für ein weiteres Projekt auf dem Franklin-Areal in Mannheim. Für die Analytik Jena GmbH + Co. KG realisiert Implenia den Neubau eines Fertigungs-, Labor- und Bürogebäudes in Ilmenau.

    Implenia hat auch den Auftrag für den Umbau einer denkmalgeschützten Liegenschaft gewonnen. In der Innenstadt von Leipzig wird der 1914 eingeweihte Zentral-Messepalast umgebaut.

  • Gebäudehülle-Forum kommt in die Umwelt Arena

    Gebäudehülle-Forum kommt in die Umwelt Arena

    Gebäudehülle Schweiz lädt am 24. April 2024 zum Kader- und Unternehmerforum – rund um das Handwerk 2024 ein. Der ganztägige Anlass findet in der Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach statt. Das Forum steht laut einer Ankündigung unter dem Motto Gesund wachsen mit und dank der Energiewende.

    «Wir stecken mitten in der Energiewende», heisst es in der Einladung des Verbands Schweizerischer Gebäudehüllen-Unternehmen. Diese stelle insbesondere Akteure der Baubranche vor diverse Herausforderungen. Volle Auftragsbücher, fehlende Fachkräfte, Zeitnot, starke Preisschwankungen auf allen Ebenen seien Schlagwörter, die beliebig erweitert werden können.

    Das Kader- und Unternehmerforum liefere praxisorientierte Impulse in Form von Fachreferaten und einer Podiumsdiskussion. Dabei soll laut Einladung vermittelt werden, wie man ein Unternehmen weiterhin fit halten und erfolgreich am Markt positionieren kann.

    Der Branchenverband Gebäudehülle Schweiz ist nach eigenen Angaben seit der Gründung 1907 Kompetenzzentrum der Gebäudehüllen-Branche. Gemeinsam mit weiteren Fachverbänden werden an den beiden Standorten bei Polybau in Uzwil und Polybat in Les Paccots FR Grund- und Weiterbildungen rund um das Berufsfeld Gebäudehülle angeboten, heisst es weiter. In Zusammenarbeit mit Produktherstellern, Spezialisten der Gebäudehülle, Wissenschaft, Forschung, Technik sowie Architektur und Planung werden innovative, zukunftsweisende Lösungen und Produkte entwickelt.

  • Till Reuter übernimmt Leitung bei dormakaba

    Till Reuter übernimmt Leitung bei dormakaba

    Dormakaba gibt einen Wechsel an der Spitze des Unternehmens bekannt: Der Verwaltungsrat der Schliesstechnikfirma aus dem Glattal hat Till Reuter mit Wirkung zum Jahresbeginn 2024 zum neuen CEO ernannt, informiert dormakaba in einer Mitteilung. Der ehemalige CEO der deutschen Kuka AG wird das Amt von Jim-Heng Lee übernehmen. Dieser habe nach zehnjähriger Tätigkeit bei dormakaba „den Wunsch geäussert, nach Asien zurückzukehren, nachdem wir einen geeigneten Nachfolger gefunden haben“, wird Svein Richard Brandtzæg, Verwaltungsratspräsident von dormakaba, in der Mitteilung zitiert.

    Während seiner Amtszeit als CEO der Kuka AG habe Reuter das Unternehmen von einem Automobilzulieferer in einen Hightech-Robotik- und Digitalisierungsanbieter umgewandelt, schreibt dormakaba. Gleichzeitig wuchsen die Umsätze der Kuka AG auf mehr als das Vierfache an. Neben seiner Tätigkeit für die Kuka AG gehörte der 1968 geborene deutsche Staatsbürger von 2017 bis 2018 dem Vorstand des Bundesverbands der Deutschen Industrie e.V. an.

    Mit seinem Antritt als CEO am 1. Januar 2024 wird Till Reuter seinen im Oktober übernommenen Sitz im Verwaltungsrat der Schliesstechnikfirma niederlegen. Als neuer CEO wolle er seine „ganze Energie auf die Weiterentwicklung von dormakaba und die Umsetzung der Shape4Growth-Strategie und des Transformationsprogramms fokussieren“, wird Reuter in der Mitteilung zitiert. „Damit intensivieren wir auch unsere Anstrengungen, um Ressourcen für wachstumsorientierte Investitionen und Innovationen freizusetzen.“

  • Holcim gründet Circularity Task Force auf COP28 mit

    Holcim gründet Circularity Task Force auf COP28 mit

    Baustoffproduzent Holcim hat sich laut seiner Medienmitteilung der Circularity Task Force der Londoner Sustainable Markets Initiative angeschlossen. Die bei der UN-Klimakonferenz in Dubai gegründete Arbeitsgruppe will den weltweiten Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft im Bauwesen beschleunigen, um den Klimaschutz voranzutreiben, die Ressourcen der Natur zu bewahren und die planetarischen Grenzen zu achten.

    Gründungsmitglieder sind neben Holcim Dubai Airports, First Abu Dhabi Bank, Gemini Corporation, Investcorp und LGT Group. Die Circularity Task Force wird laut einer Mitteilung der Sustainable Markets Initiative von der Gemini Corporation und ihrem CEO Kunaal Patawari koordiniert werden. Die Arbeitsgruppe orientiert sich an den Grundsätzen der 2021 vom heutigen englischen König Charles gegründeten Vereinigung Terra Carta, die bis 2030 eine Reihe von Massnahmen für eine nachhaltige globale Wertschöpfung vorschlägt.

    „Angesichts der wachsenden Weltbevölkerung und der Verstädterung müssen wir mit weniger Mitteln besser bauen“, wird Holcims Präsident und CEO Jan Jenisch in der hauseigenen Mitteilung zitiert. „Bei Holcim treiben wir das zirkuläre Bauen in allen Metropolen, in denen wir tätig sind, voran, um Städte aus Städten zu bauen, indem wir Abbruchmaterialien für neue Baulösungen rezyklieren.“

    Bereits jetzt verarbeite Holcim jährlich fast 7 Millionen Tonnen Abbruchmaterial oder rund 1000-Lastwagenladungen pro Tag zu neuen Baulösungen. Bis 2030 will das Unternehmen seine ECOCycle-Kreislauftechnologie auf 150 Standorte in Europa ausweiten und dann jährlich mehr als 20 Millionen Tonnen Bauschutt rezyklieren.

  • ETH-Doktorand fertigt leichte Bauelemente im 3D-Druck

    ETH-Doktorand fertigt leichte Bauelemente im 3D-Druck

    Patrick Bedarf hat in der ETH-Gruppe Digitale Bautechnologien von Professor Benjamin Dillenburger im Rahmen seiner Dissertation leichte und isolierende Bauteile materialsparend hergestellt: im 3D-Druck. Dabei griff er laut einem Bericht der ETH auf nachhaltiges Dämmmaterial zurück, das die ETH-Ausgründung FenX in Turgi aus Industrieabfällen wie Flugasche herstellt.

    „Deren Mineralschaum ist ein innovativer Baustoff, der zu einer klimafreundlicheren Industrie beiträgt“, wird Bedarf zitiert. Und „anders als beim Giessen von Beton braucht es dazu keine Schalung“. Deren Herstellung sei sehr aufwändig und sie lasse sich nur bedingt wiederverwenden. Ausserdem sei der gerade bei der Produktion komplexer Geometrien entstehende Abfall „eine grosse Herausforderung“.

    Durch die Kombination von 3D-Druck mit Robotik lassen sich auch komplexe Bauelemente günstig formen, so Bedarf. Ein Video zeigt, dass sich am Ende der Roboterarme, die im ETH-Forschungs- und Robotiklabor Arch Tec Lab von der Decke hängen, Druckköpfe befinden, aus denen das Material Schicht für Schicht aufgetragen wird. „Wir programmieren den Pfad und geben ihnen vor, wo sie entlangfahren sollen und wie schnell. Und wieviel Material in welcher Zeit an welcher Stelle aus dem Druckkopf rauskommen soll“, so Bedarf.

    Die leichten Airlements – ein Wortspiel aus Luft und Elementen – lassen sich in einer Fabrik drucken, danach bringt man sie zur Baustelle und platziert sie. Bisher sind sie als isolierende Aussen- oder Innenwand einsetzbar. Giesst man aber ihren hohlen Kern mit dichterem Schaum aus, können sie auch tragende Funktionen übernehmen. Am Ende ihres Lebenszyklus sind sie komplett rezyklierbar. Bei FenX werden die Airlements nun gemeinsam weiterentwickelt.

  • Holcim und IUCN gehen Partnerschaft für Biodiversität ein

    Holcim und IUCN gehen Partnerschaft für Biodiversität ein

    Der Zuger Baustoffproduzent Holcim und die Internationale Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) haben eine auf drei Jahre angelegte Partnerschaft vereinbart. Wie es in einer Medienmitteilung des Unternehmens heisst, soll der Fokus dabei auf die Förderung einer nachhaltigen Naturstrategie basierend auf einer messbaren Biodiversität und ressourcenfreundlichem Wasserverbrauch gerichtet werden. Die IUCN wird dabei besonderes Augenmerk auf den Frischwasserverbrauch in allen Produktionsstufen von Holcim legen. Gemeinsam wollen beide Partner das Bewusstsein für die Natur bei allen Anliegergruppen steigern.

    „Die Natur bietet die Grundlagen für menschlichen Wohlstand und Wirtschaftlichkeit“, wird Dr. Grethel Aguilar, Generaldirektorin von IUCN, in der Mitteilung zitiert. „Das Engagement von Unternehmen bei der Wiederherstellung von Biodiversität und dem Schutz von Frischwasserressourcen kann der Schlüssel zum Wohlbefinden unserer Gesellschaften sein.“

    Nollaig Forrest, Chief Sustainability Officer bei Holcim, zeigt sich erfreut über „die neue Ära einer engen Zusammenarbeit mit der IUCN für einen starken positiven Effekt auf die Natur von Biodiversität bis hin zur Wasserwirtschaft“.

    Die jetzige Vereinbarung zwischen den beiden Partner ist die Fortsetzung der bereits 2014 begonnenen Zusammenarbeit. Diese Kooperation verhilft Holcim dazu, im kommenden Jahr ein Projekt vorzustellen, bei welchem erstmals wissenschaftlich basierte Ziele für den Naturschutz definiert werden sollen. Dieses Projekt wird im Rahmen des Science Based Targets Network (SBTN) realisiert.

  • Sika beteiligt sich an Concria Oy

    Sika beteiligt sich an Concria Oy

    Sika, in Baar ansässiges Unternehmen für Spezialchemie im Bausektor, hat sich für eine 30-prozentige Beteiligung am finnischen Start-up Concria Oy entschieden. Laut einer Medienmitteilung bietet das finnische Unternehmen neuartige Lösungen für Betonböden. Bauunternehmen, Architekten und Eigentümern sollen diese Bodenbeläge eine Vielzahl von Vorteilen bieten. Dabei, so heisst es in der Mitteilung, bietet Concria ein neues Konzept für das Verlegen und Polieren von Betonböden an, bei dem besondere Hartstreustoffe sowie spezielles Werkzeug zum Schleifen und Polieren integriert sind. Damit lassen sich hochwertige und besonders langlebige und dekorative Böden schnell und effizient verlegen.

    „Mit unserer Beteiligung an Concria investieren wir in eine interessante, innovative Technologie zur Herstellung von Bodenbelägen“, wird Ivo Schädler, Chef der Konstruktionsabteilung bei Sika, in der Mitteilung zitiert. „Unsere globalen Produktions- und Vertriebsteams erleichtern dabei die Herstellung und Vermarktung der Technologie weltweit. Gleichzeitig wird durch diese Markteinführung der Verkauf von Sika Produkten gefördert, die das Angebot von Concria ergänzen. Wir freuen uns auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Team von Concria.“

    Sika erwartet sich von der Erweiterung eine attraktive Wachstumsplattform. Das Unternehmen ist mit 33‘000 Mitarbeitenden weltweit in 103 Ländern präsent. Sika erwirtschaftete 2022 einen Umsatz von 10,5 Milliarden Franken.

  • Walo legt die Grundlage für Spitzensport

    Walo legt die Grundlage für Spitzensport

    Walo Bertschinger bringt im Bauprojekt Münchener SAP Garden den neuen Bodenbelag auf. Laut Mitteilung des Dietiker Bauunternehmens auf Facebook stellt sich dabei eine besondere Herausforderung. Die Mehrzwecksporthalle wird zur neuen Heimat sowohl des Deutschen Eishockeymeisters Red Bull München als auch des früheren Deutschen Basketballmeisters FC Bayern München. Deshalb muss der Belag so gewählt werden, dass innerhalb von kürzester Zeit von Eisbetrieb auf Basketball umgebaut werden kann. Nach Angaben von  Walo Bertschinger wurden auf zwei von vier Flächen bereits Duratex-Gefrierplatten inklusive des erforderlichen Unterbaus eingebaut.

    Der SAP Garden wird die neue Heimat von Red Bull München und zusätzliche Spielstätte des FC Bayern Basketball. Auch sportnahe Veranstaltungen, etwa im Bereich E-Sport, werden künftig im Herzen des Olympiaparks München stattfinden, heisst es von den Betreibern. Die multifunktionale Sportarena soll 2024 ihre Tore öffnen. Die Zuschauerkapazität wird mit bis zu 11‘500 Gästen angegeben. Zu den Kennzahlen heisst es, die Grundfläche betrage 22‘512 Quadratmeter, die der Fassade 6114 Quadratmeter. Es sollen insgesamt 54‘332 Kubikmeter Beton und rund 13‘160 Tonnen Stahl verarbeitetet werden.

    In unmittelbarer Nähe zur Baustelle des SAP Gardens hat Red Bull zusammen mit FC Bayern Basketball und dem Softwareunternehmen SAP für interessierte Besucherinnen und Besucher das Experience Center eingerichtet. Die Ausstellungsfläche gibt auf 160 Quadratmetern erste Einblicke in die neue Arena.

  • Siegerprojekt für den UZH-Campus Irchel ist gekürt

    Siegerprojekt für den UZH-Campus Irchel ist gekürt

    Der Architekturwettbewerb für das Portal UZH auf dem Campus Irchel ist entschieden. Der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft M2N Architekten und Jaeger Baumanagement aus Zürich hat die Jury gemäss einer Medienmitteilung der Universität Zürich (UZH) am meisten überzeugt. Insgesamt hatten 14 Teams ihre Entwürfe eingereicht.

    Der geplante Neubau spielt eine zentrale Rolle bei der grundlegenden Sanierung des Geländes, auf dem die UZH naturwissenschaftliche sowie human- und veterinärmedizinische Fächer mit ihren spezialisierten Infrastrukturen für die experimentelle Forschung und Lehre angesiedelt hat. Den Angaben zufolge weist der Campus nach 45 Jahren Betrieb grossen Erneuerungsbedarf auf.

    Die Jury urteilte, dass das Siegerprojekt die DNA des Campus Irchel weiterführe. Es zeichne sich „durch seine herausragenden inneren Qualitäten und die gelungene Integration in den bestehenden Irchel-Campus aus. Das Team hat die Anliegen der Universität Zürich nicht nur verstanden, sondern sie integral noch einen Schritt besser aufgenommen“, wird François Chapuis, Direktor Immobilien und Betrieb, zitiert.

    Die Arbeitsgemeinschaft plant einen sechsgeschossigen Holz-Beton-Hybridbau. Daran schliesst sich ein langer Labortrakt an, der ein Geschoss niedriger ist. Verbunden werden die beiden Gebäudeteile durch einen Eingangsbereich mit begrünter Dachterrasse. Im Untergeschoss werden Technik- und Logistikanlagen für den gesamten Campus eingebaut.

    Das Siegerprojekt wird nun weiterentwickelt. 2025 soll ein bewilligungsfähiges Bauprojekt vorliegen. Wird es genehmigt, könnten die Bauarbeiten 2029 oder 2030 beginnen. Für die Sanierung des gesamten Campus veranschlagen die Verantwortlichen eine Zeitspanne von 25 Jahren.

  • Eschbal nutzt 3D-Drucker von Sintratec

    Eschbal nutzt 3D-Drucker von Sintratec

    Die Eschbal AG hat sich bei der Herstellung von Verbindungselementen auf die von Sintratec entwickelte 3D-Drucktechnologie orientiert. Wie jetzt aus einer Medienmitteilung hervorgeht, hat der im Kanton Zürich ansässige Fensterbauer dafür einen 3D-Drucker Sintratec S2 in Betrieb genommen. Mit dem modularen SLS-System fertigt Eschbal Prototypenteile, Produktionshilfsmittel und Kleinserien aus robustem PA12 Nylon. Der Vorteil des selektiven Lasersinterns (SLS) liegt in der hohen Präzision der Bauteile bei nur geringen Toleranzen von 0,1 Millimeter. Mit dem Sintratec S2 lassen sich 100 Bauteile in 24 Stunden herstellen.

    „Konstruktiv gibt uns der 3D-Druck viel mehr Kreativität – wir können heute Dinge entwickeln, an die wir früher gar nicht erst gedacht hatten“, wird Michael Ebnöther, Leiter der Abteilung Technik bei Eschbal, in der Mitteilung zitiert. Da der Bedarf an 3D-Druckteilen kontinuierlich stiegt, hat sich das Unternehmen für den Erwerb eines eigenen Druckers entschieden. „Da wir ein Unternehmen sind, das ausschliesslich in und für die Schweiz produziert, war es für uns essentiell, auch einen Schweizer 3D-Drucker zu finden.“

  • Auf dem ehemaligen Comadur-Areal wird ein neues Kapitel aufgeschlagen

    Auf dem ehemaligen Comadur-Areal wird ein neues Kapitel aufgeschlagen

    Qualitätsvolle und identitätsstiftende Entwicklung
    Die Projektvision für die Entwicklung /
    Neunutzung des ehemaligen Comadur-Areals besteht darin, kurz- bis mittelfristig einen urbanen, gemischtgenutzten, identitätsstiftenden Quartierbaustein mit einer hohen Qualität der Bauten und Freiräume- zu entwickeln. Entsprechend führten die Stadt Thun und die Bauherrschaft (Pensionskasse des Schweizerischen Anwaltsverbands (PKSAV)) einen mehrstufigen Planungsprozess durch. Ziel war es, die Potenziale des Areals im Entwurfsvariantenstudium auszuloten, die städtebaulichen Qualitäten im Rahmen eines Projektwettbewerbs nach SIA-Ordnung 142 zu sichern und diese planungsrechtlich in einer Zone mit Planungspflicht (ZPP) festzulegen.

    Das Siegerprojekt «Capybara»
    Die Grundlage für die Entwicklung des Comadur- Areals an der Bernstrasse 11 bildet das Siegerprojekt «Capybara». Es setzt mit innovativen städtebaulichen und architektonischen Massnahmen neue Akzente in einem heterogenen Umfeld. Die drei charakterstarken Baukörper – das «Stadthaus», das «Gartenhaus» und der «Anbau» – verschmelzen auf kreative Weise mit der bestehenden Struktur des Quartiers. Sie bilden ein zusammenhängendes Ensemble, das durch seine Dichte, Vielfalt und klare Identitäten besticht. Ein zentrales Element des Entwurfs ist der verbindende Innenhof. Er schafft nicht nur eine nahtlose Integration der neuen Baukörper, sondern fördert auch den Dialog mit dem umgebenden Quartier. Durch die gekonnte Kombination von Materialien, Farben und Texturen entsteht ein Spiel zwischen der Historie der Comadur und den zeitgenössischen Elementen des Projekts.

    Nachhaltige Gestaltung
    Das Projekt weist in verschiedenen Aspekten eine sehr hohe Qualität auf. Neben der sichtbaren und ansprechenden Gestaltung spielen Überlegungen zur Nachhaltigkeit und die Berücksichtigung der grauen Energie sowie ein bewusster und sorgfältiger Umgang mit Materialien eine bedeutende Rolle. Das Projekt bietet eine ausgewogene Mischung aus Ästhetik, Nachhaltigkeit und Integration ins bestehende Quartier.

    Vielfältiges und lebendiges «Quartiersstück»
    Der Schwerpunkt der Arealentwicklung liegt auf der Realisierung zeitgemässer Wohnformen. Es sind rund 60 neue Wohnungen geplant. Die Wohneinheiten sind divers und gezielt gestaltet, um den vielfältigen Bedürfnissen der potenziellen Bewohnenden gerecht zu werden. Diese Wohnnutzung wird durch ortsangepasste und auf das Publikum ausgerichtete Zusatznutzungen erweitert. Auf diese Weise entsteht ein lebendiger und identitätsstiftender Quartiersbaustein.

    Fazit
    Die Arealentwicklung an der Bernstrasse 11 präsentiert sich als ein visionäres Vorhaben, das die Vergangenheit ehrt und zugleich zukunftsweisende Impulse setzt. Das Siegerprojekt «Capybara» zeigt, wie man in einem dicht besiedelten Raum Geschichte und Gegenwart verknüpfen kann, wobei der Fokus stets auf Qualität und Sorgfalt liegt.

  • ABB modernisiert Standort Untersiggenthal

    ABB modernisiert Standort Untersiggenthal

    Das Technologieunternehmen ABB hat in Untersiggenthal ein neues Multifunktionsgebäude eröffnet. Laut einer Medienmitteilung gibt es dort 500 Arbeitsplätze für Mitarbeitende aus den Bereichen Forschung und Entwicklung, Verkauf und Service sowie Projektabwicklung und Engineering. Die Bauzeit des Gebäudes Emotion habe zwei Jahre betragen. Mit Kosten von rund 45 Millionen Franken sei das die grösste Investition seit über zehn Jahren von ABB in der Schweiz. Gebaut wurde es mit über 2200 Kubikmetern Zirkulit, einem Recycling-Beton, in dem zusätzlich CO2 gespeichert ist.

    „Mit dieser Investition stärken wir die Präsenz von ABB in der Schweiz und investieren in wachstumsstarke Zukunftstechnologien. Das neue Multifunktionsgebäude ist ein wichtiger Schritt, um uns als Arbeitgeberin erster Wahl zu positionieren und im Zeitalter des Fachkräftemangels die besten Talente und erfahrene Arbeitskräfte anzuziehen“, wird Nora Teuwsen zitiert, Vorsitzende der Geschäftsleitung ABB Schweiz.

    „Der ABB-Standort Untersiggenthal ist eine eindrückliche Erfolgsgeschichte des konstruktiven Zusammenspiels zwischen Politik, Wirtschaft, Bildung und Forschung“, wird Regierungsrat Stephan Attiger zitiert, Vorsteher Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau. Der Standort zeige auf, dass der Hightech-Kanton Aargau „besten Boden für Innovation und technologischen Fortschritt bietet, und wie aus regionalem Ursprung ein globaler Erfolg werden kann“.

    ABB entwickelt und fertigt in Untersiggenthal für Kunden weltweit effiziente und nachhaltige Technologielösungen für Antriebstechnik in den Bereichen Industrieprozesse, Infrastruktur und Bahnen, sowie für Anwendungen im Bereich der erneuerbaren Energieerzeugung.

  • Smartwindows erhält eco1-Zertifikat

    Smartwindows erhält eco1-Zertifikat

    Der in der St.GallenBodenseeArea ansässige Fensterbauer smartwindows hat für sein Kunststofffenster classico das Zertifikat eco1 erhalten. Laut einer Medienmitteilung ist es das erste und bislang einzige Fenster landesweit, das diese Zertifizierung erhalten hat. Wie es in der Mitteilung heisst, ist das Kunststofffenster das Ergebnis der Anstrengungen des Unternehmens, besonders nachhaltig und umweltfreundlich zu planen und zu bauen.

    Die Vorteile des smartwindows-classico liegen unter anderem in seinem hohen Anteil von 70 Prozent an Rezyklaten. Ferner wird der Rohstoff bis zu achtmal wiederverwandt. Das Fenster erfüllt die hohen Anforderungen von ecobau und Minergie-Eco und entspricht der ersten Priorität von ecoBKP und ecoDevis. Der Einbau des Kunststofffensters classico soll laut Mitteilung zu nachhaltig konzipierten, gut durchdachten Gebäuden beitragen, die qualitativ besser ausgeführt sind und über eine lange Lebensdauer verfügen. Das Resultat sind Räume mit einem gesunden Innenraumklima, weniger CO2, grauer Energie und Schadstoffemissionen. Die Fenster spielen dabei eine übergeordnete Rolle, heisst es in der Mitteilung.