Schlagwort: Digitalisierung

  • Immobilienbesichtigungen mit Mensch oder Maschine?

    Immobilienbesichtigungen mit Mensch oder Maschine?

    Wie in unserem letzten Artikel erwähnt, bieten eine Vielzahl von virtuellen Besichtigungslösungen, gerade in Zeiten der Pandemie, eine willkommene Alternative zu physischen Terminen vor Ort. Diese reichen von statischen 3D-Touren, Videorundgängen über virtuell realistische Darstellungen, in die sich Nutzer/innen mit Hilfe einer VR-Brille (Virtual Reality) hineinversetzen können, bis hin zu jederzeit verfügbaren live Übertragungen. Letztere wollen wir uns in diesem Artikel etwas genauer anschauen.

    Bei live Übertragungen werden verglichen mit statischen Videos, Fotos oder 360° Aufnahmen, die zu besichtigenden Objekte in Echtzeit dargestellt. Grösster Vorteil dabei ist, dass bis auf eine Festlegung eines Besichtigungstermins keine Vor- resp. Nachbearbeitungen erforderlich sind. Eine vollautonome, 24/7 verfügbare Variante ist die Besichtigung mit einem im Besichtigungsobjekt stationierten Roboter. Diese speziell entwickelte Maschine kann bequem von überall auf der Welt, auch von Zuhause aus, über einen Standardinternetbrowser mit den Pfeiltasten der Tastatur durch das Objekt gesteuert werden. Die Besichtigung kann nach eigenem Ermessen und unabhängig von erstellten Touren und Perspektiven erfolgen. Eine integrierte Videokonferenzlösung bietet zudem die Gelegenheit, während der Besichtigung einen Dialog zwischen den Parteien herstellen zu können.

    Bei einer anderen Variante wird nicht gänzlich auf den Personaleinsatz vor Ort verzichtet. Während dem sich eine Partei (Vermarkter, Vermieter, Eigentümer, Facility Manager, etc.) vor Ort befindet und über ein mobiles Endgerät (Bsp. Smartphone, Tablet) die live Übertragung sicherstellt, können Interessenten ortsunabhängig via Webbrowser an der Besichtigung teilnehmen und mit der Person vor Ort interagieren. Durch den hohen Personalifizierungsgrad, die automatische Dokumentation der Übertragung sowie den möglichen Datenaustausch, bietet diese Lösung weitaus mehr Anwendungsmöglichkeiten als reine Objektbesichtigungen.

    Bereits mit dem heutigen Stand der Technik, bieten digitale Besichtigungslösungen eine brauchbare Alternative zu physischen Terminen vor Ort. In einigen Punkten wie der höheren Effizienz, tieferen Kosten und geringeren Umweltbelastung überwiegen die Vorteile gegenüber physischen Besichtigungen sogar. Dennoch gelingt es den hier vorgestellten Lösungen “noch” nicht das Empfinden einer physischen Begegnung mit Menschen in den digitalen Raum zu transferieren. Entsprechend kommen wir zum Entschluss, dass es für Besichtigungen mit Mensch und Maschine valable Argumente gibt, die es situativ abzuwägen gilt. In unserem nächsten Artikel lesen Sie, wie Startups an der virtuellen Realität arbeiten, um das vorhin erwähnte fehlende Empfinden in der digitalen Welt erlebbar zu machen.

    Visualisierungslösungen im Überblick auf: https://proptechmarket.net/visualisierung

    In der folgenden Tabelle werden die Vor- und Nachteile der zwei beschriebenen Besichtigungsansätze gegenübergestellt.

    Quelle: Eigene Darstellung, PropTechMarket 2021

  • Schweizer Städte werden intelligenter

    Schweizer Städte werden intelligenter

    Eine Smart City soll dank Digitalisierung, Vernetzung, Partizipation und Effizienz zu einer höheren Lebensqualität und mehr Nachhaltigkeit beitragen. So erklären die meisten Schweizer Städte laut einer Studie der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) das Konzept der Smart City.

    Die ZHAW hat die Studie in diesem Jahr erstmals durchgeführt und wurde dabei von mehreren Partnern unterstützt. Insgesamt 84 Schweizer Städte und städtische Gemeinden haben daran teilgenommen. Den Ergebnissen zufolge schätzt mehr als die Hälfte von ihnen das Thema Smart City als wichtig oder sehr wichtig ein und beschäftigt sich aktiv damit. Per Ende 2020 verfügten allerdings erst 23 Städte über eine ausgearbeitete Smart City-Strategie. Diese Zahl dürfte laut ZHAW in den kommenden Jahren zunehmen. Bei sieben Städten ist beispielsweise schon eine Strategie  in Erarbeitung.

    Die ZHAW hat die Entwicklung von intelligenten Städten anhand von neun Dimensionen untersucht. Die befragten Städte konnten insgesamt 329 bestehende Projekte in diesen Dimensionen vorweisen. Die meisten Projekte – insgesamt 98 – sind in der Dimension Smart Governance angesiedelt. So erleichtern etwa Stadt-Apps oder Chatbots den Zugang zu verwaltungsrelevanten Informationen. In diese Kategorie gehören aber auch digitale Baubewilligungen oder die digitale Umzugsmeldung.

    Weiter sind 76 Projekte in der Dimension Smart Energy and Environment angesiedelt. Besonders oft wurde hier die Zertifizierung als Energiestadt genannt. Viele Projekte haben die Förderung von erneuerbaren Energien und die Ressourcenschonung als Ziel. Aber auch intelligente Stromnetze und Beleuchtungssysteme stehen in mehreren Städten im Fokus.

    Die meisten Smart City-Projekte werden laut der ZHAW innerhalb der Verwaltung, von den Energieversogern oder von der Politik angestossen. Dabei orientieren sich die Städte oft an anderen Städten im In- und Ausland. Viele Städte wünschen sich jedoch insgesamt mehr Unterstützung vom Bund und von den Kantonen.

  • Für einen exklusiven Kreis von Immobilienfachleuten lanciert Nomoko die Plattform «Praedia»

    Für einen exklusiven Kreis von Immobilienfachleuten lanciert Nomoko die Plattform «Praedia»

    Die Digitalisierung ist in der Immobilienbranche angekommen. Mit dem Aufkommen verschiedener Immobilienplattformen machte die Branche die ersten Schritte, indem sie einzelne Immobilienbestände digital verfügbar machte. Nomoko geht nun einen grossen Schritt in die Zukunft: Das Ziel, eine zentrale Plattform und Community für verschiedenste Akteure der Immobilienbranche zu schaffen, die den Markt durchsucht, Investitionsmöglichkeiten identifiziert und analysiert, sowie auf detaillierte Immobilieninformationen zugreift. Die Teilnehmer des «Real Estate Shapers Switzerland»-Programms erhalten frühzeitigen Zugang zur Beta-Version der Plattform und zu einer exklusiven Community von innovativen, digital-affinen Immobilienentwicklern und Investoren. Im laufe des Jahres wird die Plattform allen Immobilien und Investoren geöffnet.

    Digitales Abbild der physischen Welt
    Die künftigen User erwartet ein digitales und detailgetreues Abbild der physischen Welt, ein sogenannter «Digital Twin». Es werden alle heute verfügbaren Immobiliendaten verbunden und harmonisiert. Durch die Zusammenführung von relevanten räumlichen Daten wie Standortinformationen, Immobilienpreisen, bau- bzw. zonenrechtlichen Daten und Nomokos 3D-Visualisierungen können Immobilienprojekte von Investoren und Entwicklern entscheidend optimiert werden. «Für die nachhaltige Wertschöpfung einer digitalisierten Immobilienbranche braucht es einen ganzheitlichen und übergreifenden Ansatz. Mit dem Digital Twin und der Schaffung eines offenen Ökosystems hat Nomoko deshalb das Potenzial, die Immobilienbranche endgültig ins digitale Zeitalter zu bringen», so Daniel Kündig, ehemaliger Präsident und Ehrenpräsident der SIA.

  • Stadt Zug wird noch digitaler

    Stadt Zug wird noch digitaler

    Die Stadt Zug hat eine neue App namens eZug eingeführt, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dabei handelt es sich um eine digitale Plattform für Einwohnerinnen und Einwohner. Über diese können sie sich gegenüber städtischen Behörden identifizieren, offizielle Dokumente anfordern und empfangen und diese sicher verwahren oder weiterleiten. Aktuell ist dies beispielsweise für Handlungsfähigkeitszeugnisse, Heimatausweise, Leumundszeugnisse, Wohnsitzbescheinigungen oder Betreibungsauszüge möglich. Mit der Zeit sollen laufend neue Dienstleistungen hinzugefügt werden. So soll bis Sommer beispielsweise ein Elternportal in die App integriert werden. Dort sollen Eltern und Lehrpersonen der Stadtschulen miteinander kommunizieren können.

    „Die Lancierung von eZug zeigt, dass wir die Umsetzung unserer Smart-City-Strategie zügig vorantreiben. Mit eZug legen wir einen wichtigen Grundstein für weitere geplante E-Government-Anwendungen“, lässt sich Stadtpräsident Karl Kobelt in der Mitteilung zitieren.

    Das Kernstück der App ist die von der Zürcher Procivis AG entwickelte und vom Kanton Schaffhausen bereits seit 2018 erfolgreich eingesetzte eID+-Technologie. Einwohnerinnen und Einwohner, die bereits die bestehende ZUGLOGIN-Infrastruktur nutzen, können ihre dort erfassten Angaben in die neue App übertragen lassen.

  • Visualisierungslösungen – willkommene Helfer in der Pandemie

    Visualisierungslösungen – willkommene Helfer in der Pandemie

    Um die Herausforderungen zu meistern, können digitale Visualisierungslösungen willkommene Hilfsmittel sein. Eine einfache Anwendung, sowie eine schnelle und unkomplizierte Implementierung sind bei der Auswahl erfolgsentscheidend. Bei überfüllten Terminkalendern sicherlich keine leichte Aufgabe sich hierfür die nötige Zeit einzuräumen. Dazu kommt eine nahezu unüberschaubare Anzahl Lösungsanbieter, welche eine fundierte Selektion erschweren. Von virtuellen Begehungen, über digitale live Besichtigungen mit oder ohne Roboter bis hin zu interaktiven 3D Touren oder Digitalen Zwillingen gibt es eine Vielzahl an PropTech-Lösungen, die es Unternehmen erlauben neue Wege einzuschlagen und sich an die sich ändernden Bedürfnissen anzupassen. Entscheidet man sich für die richtigen Anbieter, führt dies nicht nur zu einem neuen Kundenerlebnis und -nutzen, sondern bringt deutliche Effizienzsteigerungen sowie Kosten- und CO2-Ersparnisse mit sich.

    Auch wenn die Pandemie grosse Herausforderungen mit sich bringt, bietet sie auch Anlass sich auf Entdeckungstour zu begeben und neue Wege zu erforschen. Finden Sie heraus, welcher Weg Sie in die Zukunft führt und verschaffen Sie sich einen Überblick über qualitätsgeprüfte Visualisierungslösungen für die Immobilien- und Bauwirtschaft.

    Visualisierungslösungen im Überblick: https://proptechmarket.net/visualisierung

  • Crowdlitoken lanciert Plattform in Europa

    Crowdlitoken lanciert Plattform in Europa

    Crowdlitoken hat seine Plattform für Immobilieninvestitionen in Europa aufgeschaltet. Damit nimmt das Unternehmen einer Medienmitteilung zufolge eine weltweite Pionierrolle ein. Über die Plattform können Anleger digitale Anleihen an Immobilien erwerben und ein eigenes Portfolio zusammenstellen.

    Investoren können sich beispielsweise auch an einer Gewerbeliegenschaft in der Schweiz beteiligen, mit welcher Crowdlitoken im Oktober eine Zusammenarbeit beschlossen hat. Die Liegenschaft befindet sich in Oensingen SO und hat einen Marktwert von 9,15 Millionen Franken. Investoren können sich über die Plattform ab 100 Franken an Liegenschaften beteiligen.

    „Ein toller Tag. Endlich lösen wir mit dieser Plattform unser Versprechen gegenüber den Investoren ein“, wird Domenic Kurt, CEO von Crowdlitoken, in der Mitteilung zitiert. „An dieser Stelle einen herzlichen Dank an das Vertrauen und die Geduld der Investoren der ersten Stunde.“

    Crowdlitoken bereitet derzeit auch bereits die zweite Finanzierungsrunde vor. Dafür hat es erst kürzlich neue Persönlichkeiten in den Verwaltungsrat geholt.

  • Uri verabschiedet Digitalisierungsstrategie

    Uri verabschiedet Digitalisierungsstrategie

    Der Urner Regierungsrat hat laut einer Medienmitteilung seine Digitalisierungsstrategie verabschiedet. Diese legt die grundsätzliche Richtung fest, die der Kanton im Bereich Digitalisierung einschlagen will. Sie dient auch als Orientierungsrahmen, um in den kommenden fünf bis zehn Jahren strategische Vorhaben umzusetzen. Insgesamt soll die Strategie der Attraktivität des Wohn- und Wirtschaftsstandorts Uri einen positiven Schub verleihen, heisst es.

    Die Digitalisierung könne für den Kanton Uri „zu einem eigentlichen Entwicklungstreiber werden und die Positionierung Uris massgeblich stärken“, hält der Regierungsrat im Regierungsprogramm 2020 bis 2024 fest. Dafür müssten die „gesellschaftlichen Besonderheiten Uris wie auch die besonderen Chancen Uris als Wirtschafts- wie als Home-Office-Standort mit Rückzugsqualität“ in Betracht gezogen werden.

    Bei der Erarbeitung der Digitalisierungsstrategie wurde der Kanton Uri auch von der Hochschule Luzern (HSLU) unterstützt. Wie Projektleiter Stephan Käppeli in einer Mitteilung der HSLU vom Februar hervorhebt, eignet sich der Kanton „in verschiedener Hinsicht als Modellregion der Digitalisierung“.

  • Mietvertrag wird erstmals digital signiert

    Mietvertrag wird erstmals digital signiert

    Flatfox, die Verit Immobilien AG und Skribble haben laut einer Mitteilung einen Meilenstein in der Digitalisierung von Mietabschlüssen erreicht: Ihr gemeinsam entwickelter elektronischer Mietvertrag ist jetzt in Zürich rechtsverbindlich unterzeichnet worden. Damit wurde in der Schweiz erstmals ein Vermietungsprozess digital abgewickelt.

    Mit der von Skribble ermöglichten elektronischen Signatur könnten Mietinteressenten und Bewirtschafter nun „einfach und sicher“ einen Mietvertrag auf ihrem Smartphone, dem Computer oder einem Tablet unterschreiben. Damit müssten Mietverträge nicht mehr ausgedruckt und dann zeitaufwändig per Post hin- und wieder zurückgeschickt werden.

    „Ich bin Fan von Online-Sachen“, sagte die erste Mieterin, die in der Schweiz je einen Mietvertrag elektronisch unterzeichnet hat. „Auf Knopfdruck einen Mietvertrag zu signieren, finde ich toll. Das Konzept ermöglicht es mir, meinen Mietvertrag digital abzulegen.“

    Die Zürcher Bewirtschafterin der Verit Immobilien AG, die diesen Vertrag gegenzeichnete, habe laut der Mitteilung insbesondere die Benutzerfreundlichkeit und die gewonnene Zeit geschätzt. Das erfolgreich gestartete Pilotprojekt soll künftig vollständig in den Erst- und Wiedervermietungsprozess der Verit Immobilien AG integriert werden.

  • Imomi lanciert Plattform für privaten Immobilienverkauf

    Imomi lanciert Plattform für privaten Immobilienverkauf

    Ab sofort offeriert die digitale Plattform imomi.ch Immobilienbesitzerinnen und -besitzern die Möglichkeit, ihr Objekt selbständig und ohne Makler zu verkaufen. „Die Digitalisierung hat bereits viele Bereiche unseres Lebens vereinfacht. Nun wird es Zeit, die generell träge Immobilienbranche zu revolutionieren“, wird CEO und Mitgründer Nicholas J. Arthur in einer Medienmitteilung des Basler Start-ups Imomi zitiert.

    Oft fehle es an Erfahrung und Zeit, sich selbst um den Verkauf zu kümmern. So sähen sich Verkaufswillige häufig gezwungen, Maklerkommissionen bis 3 Prozent in Kauf zu nehmen, heisst es dort weiter. Bei der Eigenvermarktung über imomi.ch zahle der Kunde erst bei erfolgreichem Abschluss 0,9 Prozent des Verkaufspreises.

    Für die sichere und effiziente Abwicklung des Verkaufsprozesses bietet Imomi eine unabhängige und kostenlose Schätzung des Werts einer Immobilie und eine professionelle Dokumentation. Diese beinhaltet das Erstellen eines virtuellen Hauses mit 3D-Rundgängen sowie professionelle Fotos und Drohnenaufnahmen. Eine entsprechende Annonce wird schweizweit in die relevantesten Immobilienplattformen eingestellt. Die Sicherheit eines professionellen Vertragswerks sei durch fachkundige Notare gewährt.

  • Algorithmus liefert Informationen zu Baugesuchen

    Algorithmus liefert Informationen zu Baugesuchen

    In der Schweiz ist die Veröffentlichung von Baugesuchen obligatorisch. Den Angaben von smartconext zufolge werden jährlich rund 50’000 Baugesuche veröffentlicht. Viele Bauunternehmen recherchieren diese selbständig, um neue Kunden zu gewinnen. Aufgrund der vielen unterschiedlichen Quellen sei der Zeit- und Kostenaufwand dabei aber unverhältnismässig gross.

    Das Zuger Start-up macht Baugesuche mit seiner im Juni lancierten Plattform auch für kleine Bauunternehmen einfach zugänglich. Mit Technologien wie Robotic Process Automation können dabei vorhandene Informationen zu Baugesuchen aus allen möglichen Quellen automatisch erfasst werden. Dank dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und maschinellem Lernen werden die Daten aufbereitet.

    Nun erweitert smartconext seine Plattform mit einer neuen Schnittstellenlösung. Dadurch wird einer Medienmitteilung zufolge ein plattformübergreifender Informationsaustausch ermöglicht. So werden etwa einem Wärmepumpenhersteller, der Interesse an Neu- und Umbauten hat, nur die Baugesuche angezeigt, die für ihn infrage kommen. Einmalig dabei sei, dass alle Informationen in Echtzeit vorliegen.

    „Unsere Mission ist es, die Digitalisierung der Baubranche voranzutreiben“, sagt Dominik Mahn, CEO und Gründer von smartconext. „Wir entwickeln Lösungen, die Prozesse vereinfachen, Kosten sparen und den Erfolg steigern“, fügt er hinzu. Den so resultierenden Kostenvorteil gibt das Unternehmen laut Mahn den Kunden weiter.

  • SVIT-Digital Day zeigt Software für Bewirtschaftung von Bewirtschaftung

    SVIT-Digital Day zeigt Software für Bewirtschaftung von Bewirtschaftung

    Der Schweizerische Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) hält am Montag, 21. September im Kosmos in Zürich den Digital Day 2020. Von 11 bis 18 Uhr können die Besucher bei freiem Eintritt Informationen zum Thema Digitalisierung in der Immobilienwelt sammeln. Am Digitaltag der Immobilienwirtschaft lanciert die ausrichtende Kommission „SVIT Digital“ an diesem Tag zusätzlich ein „Meet and Greet“ für alle Besucher der Veranstaltung. Diese können ihre digitalen Anliegen direkt mit ausgewiesenen Profis und weiteren Besuchern am grossen Tisch diskutieren und Lösungsansätze erarbeiten, heisst es in der Ausschreibungzum Digitaltag.

    Nach Angaben des Organisators PapeWerbe AG aus Weiningen ZH werden im Kosmos mehr als 40 Aussteller zugegen sein und viele Vorträge zu Fachthemen wie „Digitale Unterschrift“ oder „Die 3 Stufen der Digitalisierung in der Immobilienverwaltung“ gehalten. Auf der gesamten Veranstaltung wird dafür gesorgt, dass die aktuellen Schutzkonzepte wegen der Corona-Pandemie eingehalten werden.

  • Properti steht vor Finanzierungsrunde

    Properti steht vor Finanzierungsrunde

    Vor knapp einem Jahr haben Levent Künzi, vormaliger COO von Betterhomes, und sein Bruder Adrian Künzi das Unternehmen Properti gegründet. Die beiden Brüder wollen mit dem digitalen Immobilienmakler die Immobilienbranche nachhaltig verändern, erläutert Properti in einer Mitteilung. Die Zielgruppe des Jungunternehmens aus dem Wirtschaftsraum Zürich bilden private Eigentümer von Mietwohnungen. Sie machen laut Mitteilung derzeit rund die Hälfte aller Besitzer der schweizweit rund 4,5 Millionen Wohnungen aus.

    Properti arbeitet dabei nach der Devise zentral managen, dezentral vermitteln, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Wir fokussieren uns auf den Nischenmarkt von privaten Eigentümern und bieten einen vollumfänglichen Service rund um den Verkauf und die Vermietung von Immobilien an“, wird Levent Künzi dort zitiert. Dabei sind die Prozesse von Properti vollständig digitalisiert.

    Nach nur zehn Monaten am Markt ist Properti bereits auf 40 Mitarbeiter angewachsen. Sie betreuen aktuell „über 300 aktive Immobilien in der Deutschschweiz und konnten bis dahin schon über 230 Vermittlungen mit einem Umsatzvolumen von rund 40 Millionen tätigen – trotz Corona“, meint Levent Künzi. Die beiden Brüder wollen in Kürze eine erste Finanzierungsrunde durchführen. Als Vorbild wird in der Mitteilung McMakler genannt. Dem deutschen Unternehmen sei es gelungen, 50 Millionen Euro einzusammeln und den Unternehmenswert auf 230 Millionen Euro zu steigern.

  • Bauplaner erhalten Methode zur Ökobilanzierung

    Bauplaner erhalten Methode zur Ökobilanzierung

    Vizcab, eine Ausgründung des Standorts Freiburg der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL Freiburg), konnte laut einer Medienmitteilung Risikokapital in Höhe von 1,6 Millionen Euro einsammeln. Das Start-up mit Sitz im französischen Lyon hat eine neue Methode entwickelt, mit der Ingenieure die Energieeffizienz eines Gebäudes bereits in der Entwurfsphase bewerten können. Mit dieser Kapitalspritze will Vizcab zunächst in Frankreich Fuss fassen. In 18 bis 24 Monaten plant das Jungunternehmen eine Finanzierungsrunde der Serie B, um zu expandieren.

    „Unser Start-up arbeitet an der Schnittstelle zwischen der digitalen und der ökologischen Wende“, erklärt Gründer und Innovationschef Thomas Jusselme. Sein datenbasiertes Modell kann Emissionsziele für Treibhausgase in die frühen Phasen des Entwurfsprozesses integrieren. Bislang war eine Berechnung der Umwelteffekte eines Gebäudes erst möglich, nachdem die Designentscheidungen in Stein gemeisselt waren.

    Architekten und Ingenieure können verschiedene Konstruktionsmöglichkeiten in eine von Vizcab entwickelte Internetanwendung eingeben. Sie führt auf Basis verschiedener Entwurfsparameter wie Heizung, Verglasung und Isolierung Tausende von Simulationen durch.

    Diese Methode wurde von Building 2050 entwickelt, einem Team, das im Smart Living Lab der EPFL Freiburg angesiedelt ist. Der erste Prototyp wurde in Zusammenarbeit mit zwei Laboratorien der EPFL, dem Labor für integrierte Performance im Design (LIPID) und dem Labor für Architektur und nachhaltige Technologien (LAST), entwickelt. Ausserdem waren das Labor EPFL+ECAL und das Human-IST-Institute der Universität Freiburg (UNIFR) beteiligt. „Es ist immer erfreulich zu hören, dass ein Spin-off, das eine Technologie unter Lizenz der EPFL betreibt, die Finanzierung gesichert hat“, so Frédéric Pont, einer der Manager für Technologietransfer der Hochschule. „Und es ist eine besonders willkommene Nachricht inmitten einer globalen Pandemie und wirtschaftlichen Unsicherheit.“

  • «Digitalisierung first» bei Livit, Privera und der Steiner Gruppe

    «Digitalisierung first» bei Livit, Privera und der Steiner Gruppe

    Heute beantworten Dieter Sommer, CEO Privera, Andreas Ingold, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Livit AG und Karsten Hell, CEO Steiner Gruppe, die Frage:

    Wie treibt Ihr Unternehmen die Digitalisierung voran?

    Dieter Sommer, CEO Privera: Wir sind seit geraumer Zeit daran, unsere Systeme und Prozesse zu digitalisieren. Wir waren beispielsweise einer der ersten Dienstleister, der – zusammen mit einem externen Partner – ein Mieterportal lancierte und den gesamten Bewerbungsprozess für MietinteressentInnen digitalisierte. Als Dienstleister liegt die Digitalisierung im Bereich von Neubauten nicht in unserer Kompetenz. Als innovativer Partner können wir hier aber Unterstützung für Investoren und Ersteller bieten.

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    Andreas Ingold, Vorsitzender der Geschäftsleitung bei Livit AG: Die Livit bekennt sich zur digitalen Ausrichtung mittels verschiedener bereits realisierter und in den nächsten Jahren umzusetzender Projekte. Hinsichtlich der Digitalisierung in Neubauten entscheiden die Eigentümer, in welcher Ausprägung sie die Digitalisierung vorantreiben und umsetzen wollen. Building Information Modeling (BIM) ist in der Schweiz zwar noch nicht sehr fortgeschritten, wird aber inskünftig die vernetzte Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden wesentlich beeinflussen. Bei bestehenden Gebäuden wird aktuell stark auf die Digitalisierung von Mietpreismodellierungen, Grundrissplänen und 3D-Modellierung gesetzt.

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    Karsten Hell, CEO Steiner Gruppe: Bei Steiner befasst sich ein spezialisiertes Team professionell mit den Themenkomplexen BIM, Digitalisierung, Automatisierung etc. Damit sorgen wir für ein strukturiertes Vorgehen im digitalen Bereich. Seit längerem werden alle von Steiner entwickelten Projekte nach der innovativen BIM-Methode konzipiert. BIM ist ein modellbasierter Prozess, um Gebäude und Infrastrukturen auf Basis von digitalen Informationen optimal planen, bauen und betreiben zu können. Die frühzeitige Integration der Ausführungsabteilung bereits in der Entwicklungsphase hat sich dabei als klarer Vorteil für die spätere Umsetzung herausgestellt. Zum Bereich Digitalisierung zählen auch weitere neue Technologien wie Smart Home, die wir bei immer mehr Neubauprojekten integrieren.