Schlagwort: Digitalisierung

  • digitalSTROM lanciert neues Produkt

    digitalSTROM lanciert neues Produkt

    Die digitalSTROM AG aus Schlieren lanciert ein neues Gerät zur komfortablen Bedienung von Schatteneinrichtungen. Mit der Schatten-Universalklemme GR-KL300 lassen sich laut Medienmitteilung elektrische Rollläden, Markisen, Jalousien und auch Vorhänge digital öffnen und schliessen. Dies geschieht über digitalSTROM-Kommandos. Diese können auch von einer Smartphone-App gegeben werden. So können gewünschte Beschattungspositionen aus der Ferne aufgerufen werden.

    Die verschiedenen Beschattungstypen, etwa die Höhe von Jalousien, sind laut der Produktbeschreibung frei mittels Software konfigurierbar. Über die Stromleitung im Haus können mehrere Installationen intelligent im digitalSTROM-System vernetzt werden. So ist die gemeinsame Steuerung mehrerer Beschattungsgeräte in einem Raum oder der gesamten Wohnung oder Haus möglich.

    Mit GR-KL300 kann das Öffnen und Schliessen über einen digitalSTROM-Taster gesteuert und nach Wunsch automatisiert werden. Je nach Tageszeit, Wetterlage oder als Anwesenheitssimulation kann eine bestimmte Einstellung gewählt werden.

    Der Antrieb der Jalousien oder der anderer Anlagen kann auch direkt über Taster ohne digitalSTROM bedient werden. Die Installation erkennt automatisch die jeweilige Lage der Beschattungseinrichtung. Und es gibt eine Abschaltung bei angezeigter Überlastung. Das neue Gerät ist nach Angaben von digitalSTROM ab dem 15. April im Handel.

  • Zühlke unterstützt Zurlinden bei Digitalisierung

    Zühlke unterstützt Zurlinden bei Digitalisierung

    Der Schlieremer Innovationsdienstleister Zühlke entwickelt für die Zürcher Baugenossenschaft Zurlinden ein leistungsfähiges Portfoliomanagement. Laut Medienmitteilung will die Baugenossenschaft ihr Immobilienportfolio mit einem Marktwert von rund 1,5 Milliarden Franken komplett in die Software Nexport ihres langjährigen Partners Aktiva AG aus Zürich integrieren.

    Die bisher bestehende Plattform stosse an ihre Grenzen, heisst es in der Mitteilung. Die Abläufe seien fehleranfällig. Sie basierten allein auf Austausch von Dokument- und Excel-Dateien. Der künftige Auftritt soll die fachliche Kompetenz sichtbar machen sowie den durch Dienstleistungen wie persönliche Beratung für Kunden entstehenden Mehrwert aufzeigen.

    Zühlke ist mit der Weiterentwicklung beauftragt worden. Das neue Portfoliomanagement-Tool soll eine zentrale Datenhaltung und die Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnerunternehmen ermöglichen. Wichtige Kennzahlen werden berechnet, und Trends und Stammdaten werden visualisiert, heisst es in der Zühlke-Mitteilung. Strategische Entscheidungen könnten aufgrund aktueller Daten getroffen werden. Neue Aufgaben und Strategien würden laufend integriert. Die Lösung könne Kunden als Software-Service angeboten und gemeinsam weiterentwickelt werden.

    Zühlke entwickele die Lösung auf Basis der flexiblen Entwicklungsplattform für Unternehmensanwendungen, Mendix. Spezialisten aus den Bereichen Business-Analyse, User Experience, Low-Code-Entwicklung und Betrieb arbeiten dabei laut der Mitteilung sehr eng mit der Baugenossenschaft Zurlinden und der Aktiva AG zusammen.

  • Neue Apps bieten 3D-Ansichten von Zürich

    Neue Apps bieten 3D-Ansichten von Zürich

    Die Stadt Zürich macht ein 3D-Stadtmodell der breiten Öffentlichkeit zugänglich. Dafür sind laut einer Medienmitteilung zwei Anwendungen entwickelt worden. Die App Zürich virtuell erlaubt den Angaben zufolge frei wählbare Ansichten von Gebäuden, Bäumen, Wäldern und Brücken. Die App Zürich 4D thematisiert die bauliche Entwicklung in Raum und Zeit. Dort sollen sich aktuelle Hochbauprojekte, Gestaltungspläne und abgeschlossene Architekturwettbewerbe visualisieren lassen. Beide Apps stehen der Bevölkerung, auch etwa Schulen, als offene Daten frei zur Verfügung.

    Vorrangig richten sie sich laut Stadt an Planende sowie an Fachleute aus Architektur und Ingenieurswesen. Für sie werden Funktionen wie das Messen von Gebäudehöhen oder Schattenwürfen von professionellem Interesse sein. Auch die Dokumentation von Immobilien sei damit möglich.

    Wie die Stadt Zürich weiter mitteilt, werden die zugrundeliegenden Technologien innerhalb der Verwaltung bereits zur Visualisierung von Lärmsimulationen, im Rahmen von Architekturwettbewerben und zur integralen Darstellung von Tief- und Hochbauprojekten genutzt.

    Wie die Stadt Zürich weiter mitteilt, seien die beiden Apps im Rahmen des Strategieschwerpunkts Digitale Stadt des Stadtrats entstanden. Sie seien Teil des sogenannten Digitalen Zwillings, der digitalen Repräsentation der Stadt Zürich.

  • «Der Umnutzungs- und Sanierungsmarkt wird das stärkste Wachstum aufweisen»

    «Der Umnutzungs- und Sanierungsmarkt wird das stärkste Wachstum aufweisen»

    Zur Person
    Dr. Jens Vollmar ist Head Division Buildings/Country President Schweiz sowie Mitglied des Executive Committee bei der Implenia AG. Ausserdem ist er Vize-Präsident von Entwicklung Schweiz und Vorstand des Dachverbands «Bauen Schweiz». Der 37-Jährige hat an der Universität St. Gallen (HSG) und der University of California in Berkeley studiert und einen Doktor in Accounting and Finance. Des Weiteren ist er Lehrbeauftragter in den Bereichen Bau & Immobilienmanagement und Mergers & Acquisitions (Fusionen und Übernahmen) an der HSG.

    Welche Faktoren sind für die weitere erfolgreiche Entwicklung des Immobilienmarkts in unserem Land aus Sicht von Entwicklung Schweiz von Bedeutung?
    Aus unserer Sicht unterstützen die Marktparameter, also die sogenannten Fundamentaldaten, die positive Entwicklung des Schweizer Immobilienmarkts kurz- und mittelfristig weiterhin. Wichtige Treiber wie das Bevölkerungswachstum, das Tiefzinsniveau oder etwa die Arbeitslosenquote sehen wir auf einem stabilen und guten Niveau. Für eine gesunde Entwicklung sind jedoch auch die Immobilien selbst von Bedeutung. Ausser der Lage einer Liegenschaft steht die Qualität der Investitionen im Vordergrund. Dabei verstehen wir unter Qualität nicht nur die Materialisierung, sondern vielmehr die optimale Ausbalancierung der Bedürfnisse aller Anspruchsgruppen. So muss eine Immobilie heute die gewünschte Flexibilität und Adaptierbarkeit für Nutzer und Eigentümer aufweisen. Aber auch die Frist, innert der man eine Liegenschaft auf den Markt bringen kann, ist wichtig. Wir setzen uns als Verband für mehr Planungssicherheit, Beschleunigung der Bewilligungsprozesse sowie Verschlankung und Vereinheitlichung der Planungsgesetzgebung ein. In diesem Zusammenhang bemühen wir uns, die beteiligten Akteure für diese Themen zu sensibilisieren.

    Welchen Einfluss hat der Klimawandel und die damit verbundene Erhitzung der Städte auf Bauprojekte?
    Die Frequenz und Intensität von Hitzewellen nehmen zu und sind bereits Realität. Dazu verlangt die Raumplanung verstärkt verdichtetes Bauen nach innen, was zur zusätzlichen Erwärmung der Städte beiträgt. Als direkte Folge werden die Temperaturen in den nicht klimatisierten oder nicht gekühlten Innenräumen von Liegenschaften im Sommer steigen. Dieser Herausforderung müssen wir uns stellen. Unsere Mitglieder arbeiten entsprechend an technischen und baulichen Lösungen. Dazu gehören zum Beispiel thermische Simulationen in der frühen Entwicklungsphase oder die Möglichkeiten, eine Bodenheizung zur Kühlung zu aktivieren. Auch verzeichnen wir eine verstärkte Nachfrage nach Begrünung von Gebäuden.

    Der Online-Handel boomt, was Auswirkungen auf gewerbliche Erdgeschossnutzungen haben dürfte. Wie beurteilen Sie die Zukunft dieser Nutzungen?
    Die Erdgeschossnutzungen stellen Gemeinde, Stadtplaner, Investoren und Projektentwickler tatsächlich vor grosse soziale und städtebauliche Herausforderungen. Verschiedene Nutzungen wachsen immer stärker zusammen: So sind heute Arbeiten, Wohnen und Freizeit praktisch nicht mehr voneinander zu trennen. Die bislang in Zonenplänen und in der Bau- und Zonenordnung vorgesehenen Nutzungstrennungen lassen sich mit diesem Trend nur schwer in Einklang bringen. Neue, flexible Zonierungen auf Basis alternativer Kriterien sind aus unserer Sicht prüfenswert – damit könnten Erdgeschossnutzungen wieder attraktiver werden.

    Zeichnen sich denn bereits Veränderungen ab?
    Ja, wir registrieren das Vorantreiben von innovativen Erdgeschossformaten wie Showrooms oder Paket-Pick-up-Stellen. In Zukunft dürften auch die immer häufiger geforderten Beschränkungen des motorisierten Individualverkehrs oder die Schaffung von Fussgängerzonen sowie die Diskussion um breitere Trottoirs die Aussenräume von Liegenschaften und Quartieren nachhaltig verändern und damit auch die Erdgeschossnutzungen beeinflussen. Letztere sollte aber unserer Ansicht nach bedürfnisorientiert und unter Berücksichtigung von Nutzung und Umgebung festgelegt werden und nicht starren gesetzlichen Vorgaben folgen müssen. Flexibilität dürfte langfristig auch bei den Erdgeschossnutzungen ein entscheidender Punkt sein.

    Welche Faktoren haben Einfluss auf die Entscheidung für eine Umnutzung/Sanierung oder einen Neubau?
    In der Vergangenheit waren Ersatzbauten ein grosses Thema. Wir glauben aber, dass der Umnutzungs-und Sanierungsmarkt in Zukunft das stärkste Wachstum aufweisen wird. Gerade in Hinblick auf die zunehmenden Nachhaltigkeitsüberlegungen. Hier spielen Energie- und Flächeneffizienz sowie regulatorische Anforderungen eine wichtige Rolle. Für eine Entscheidung über Neu- oder Umbauten oder auch einer Umnutzung sind verschiedene Faktoren relevant: Die Erfassung des Gebäudezustands und wo im Lebenszyklus sich eine Immobilie befindet, über Analysen zur Standort- und lokalen Marktentwicklung bis hin zu finanziellen/wirtschaftlichen Parametern oder auch die Betrachtung der Ausnutzungsreserven.

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    Welche Anstrengungen unternimmt Entwicklung Schweiz bei der Digitalisierung?
    Die Planung und Realisierung von Gebäuden und Infrastruktur weisen auch heute noch einen starken Unikats-Charakter auf. Dabei sind Themen wie Industrialisierung, Produktivität und Digitalisierung für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz im Bereich der Entwicklung unabdingbar. Dank dem Einsatz von BIM und 3D-Druckern, der digitalen Baufortschrittskontrolle oder Anwendung von Drohnen- oder Robotik-Technologie kann die Planungssicherheit hinsichtlich Kosten, Qualität und Terminen stark optimiert werden. Unserer Ansicht nach sind hier die Vereinheitlichung und Standardisierung sowie die Vereinfachung in der Anwendung sehr wichtig. Entwicklung Schweiz prüft zusammen mit den Mitgliederfirmen mögliche Beiträge zur Förderung und Verbesserung von Standards und deren Anwendung. Wir erwarten ein Jahrzehnt, das unsere Industrie im Bereich der Digitalisierung und Produktivität wie noch keines zuvor verändern wird.

    Heute müssen Neubauten energieeffizient und bevorzugt komplett recyclingfähig gebaut werden. Wie werden diese Aspekte bei Entwicklung Schweiz berücksichtigt?
    Nachhaltigkeit und ESG-Strategien sind in der Immobilienbranche aktueller denn je. Unsere Mitglieder haben diese Marktbedürfnisse längst erkannt und diese in ihre Organisation und in ihr Leistungsangebot implementiert. Viele Unternehmen weisen zum Beispiel bereits jetzt Nachhaltigkeitsabteilungen auf. Der grösste Hebel liegt dabei nicht bei den Neubauten, sondern bei räumlichen und energetischen Sanierungen von Bestandsliegenschaften. Entwicklung Schweiz betrachtet die Fragestellung rund um energetische Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz sowie Kreislaufwirtschaft stets ganzheitlich. Das heisst, wir versuchen ökonomische, soziale sowie ökologische Aspekte ausgewogen zu berücksichtigen. Unsere Mitglieder arbeiten mit Start-ups, Entwicklern und Forschungsinstitutionen zusammen, um eine schnelle Markteinführung innovativer Ideen zu unterstützen und voranzutreiben.

    Nach wie vor werden in der Schweiz landwirtschaftliche Flächen überbaut. Ist das aus Ihrer Sicht notwendig?
    Nein, der Fokus liegt klar auf einer Siedlungsentwicklung nach innen. Verschiedene gesetzliche Vorstösse, wie zum Beispiel die Revision des Raumplanungsgesetzes von 2013, beschränken die Überbauung von Kulturland zugunsten der Verdichtung. Die Umwandlung landwirtschaftlicher Flächen in Bauzonen ist zudem meist nur noch mittels Flächenkompensation bzw. -abtausch möglich. Generell ist festzuhalten, dass die Ausnutzungsreserven in den Städten und Agglomeration noch sehr hoch sind. Für die Schaffung von Wohn- und Arbeitsraum sollten vorab diese Nutzungsreserven realisiert werden.

    Was ist das Problem hierbei?
    Weniger einschränkende gesetzliche Vorgaben wären wünschenswert. Die Mehrwertabgabe etwa erschwert oder verunmöglicht teilweise die Realisierung von Ausnutzungsreserven. Es gibt aber noch viele weitere unflexible Regulierungen, welche das Bauen im Bestand zu fast unüberwindbaren Herausforderungen machen. Entwicklung Schweiz ist gemeinsam mit der Branche bestrebt, die Entscheidungsträger, Behörden und Politik auf diese Thematik zu sensibilisieren. Wir plädieren für mehr Ermessensspielraum, damit gute Lösungen unter Berücksichtigung situativer Gegebenheiten und der Nutzerbedürfnisse erarbeitet werden können.

    Halten Sie die immer wieder prognostizierte Immobilienblase in der Schweiz für ein ernstzunehmendes Szenario?
    Die anhaltende Tiefzinspolitik der Zentralbanken sowie die Marktentwicklung machen die Investition in Immobilien attraktiv. Es gibt wenige Anlagealternativen, die ein ähnliches Rendite-/Risiko-Profil aufweisen. Die Schweiz hat zudem aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und steht heute – beispielsweise vor dem Hintergrund einer restriktiveren Vergabe von Hypotheken – deutlich besser da als noch zu Beginn der 00er-Jahre. Die spürbar lauter werdenden Forderungen nach einer Rückkehr zu einer normalisierten Geldpolitik zeigen aber, dass sich dieser Zustand auch in der Schweiz ändern kann. Ein zu schnelles Anziehen von Zinssätzen und damit verbundene Refinanzierungshürden könnten zu einem Rückgang der Marktwerte führen, was wiederum einen Einfluss auf die Eigenkapitalanforderungen hätte. Die Schweiz tut entsprechend gut daran, ihre stabile Geld- und Zinspolitik fortzusetzen und in Szenarien zu denken. Je robuster die Geschäftsmodelle und Finanzierungen sind, desto weniger wird unsere Volkswirtschaft Risiken ausgesetzt. Als Verband sehen wir der kurz- und mittelfristigen Zukunft sehr zuversichtlich entgegen.

  • «Wir müssen in unseren Berufen den Spagat zwischen Tradition und Moderne schaffen und dies in eine Stärke verwandeln»

    «Wir müssen in unseren Berufen den Spagat zwischen Tradition und Moderne schaffen und dies in eine Stärke verwandeln»

    Anfang Februar hat mit Silvia Fleury eine neue Direktorin die Leitung des Schweizerischen Maler- und Gipserunternehmer-Verbands übernommen. Damit vertritt die Aargauerin künftig an vorderster Front die Berufsinteressen von schweizweit rund 1900 Mitgliedsfirmen mit knapp 10 000 Angestellten. In ihrer Aufgabe will sie vor allem auf Kontinuität setzen: «Der Verband befindet sich auf einem guten Weg. Ich werde weiterführen, was sich bewährt hat», erklärt Fleury. «Aber selbstverständlich ist die Branche auch mit Herausforderungen konfrontiert, die wir gemeinsam mit den Regionalverbänden, mit unseren Mitgliedern und mit allen an der Branche Interessierten anpacken werden.» Als Beispiele nennt sie den Fachkräftemangel, das Lohndumping oder die Digitalisierung. 

    Handwerk und Digitalisierung gewinnbringend vereinen 
    Gerade auf die Digitalisierung will Fleury in den nächsten Jahren ein besonderes Augenmerk richten: «Handwerk und Digitalisierung schliessen sich nicht aus, im Gegenteil», ist sie überzeugt. Es gebe genügend Beispiele, die zeigten, dass der Spagat zwischen Tradition und Moderne möglich ist und dass zielgerichtet eingesetzte digitale Hilfsmittel auch Handwerksberufe und -betriebe stärken und voranbringen können. «Wichtig ist, dass wir bei den Betrieben nicht aufhören, sondern dass die Digitalisierung auch in der Aus- und Weiterbildung sowie im Verband selbst gefördert wird.» Die Digitalisierung sei ein Zeichen von zeitgemässer Arbeitsausführung und damit bei Jugendlichen und Eltern gleichermassen ein wichtiges Argument bei der Berufswahl. Gerade in Zeiten eines ständig zunehmenden Fachkräftemangels werde dies immer wichtiger, um die besten Nachwuchskräfte gewinnen zu können. Kombiniert mit der handwerklichen Kompetenz, die auch in Zukunft zentral bleiben wird, können der Maler- und der Gipserberuf jungen Menschen eine abwechslungsreiche, moderne und zukunftsgerichtete Tätigkeit bieten. Fleury sieht in diesem Prozess ihre Aufgabe darin, «voranzugehen, die Diskussion anzustossen und Chancen, aber auch Risiken aufzuzeigen, damit wir alle bestmöglich von den grossen Möglichkeiten der Digitalisierung profitieren.» 

    In der Branche bestens bekannt und vernetzt 
    Innerhalb des Verbands und der Branche ist Silvia Fleury bestens bekannt und vernetzt. Als Bereichsleiterin der Zentralen Dienste hat sie während 13 Jahren die gesamte Verbandsadministration verantwortet und kennt den SMGV von Grund auf. «Mit Silvia Fleury konnte der Vorstand seine Wunschkandidatin für die anspruchsvolle Position der Direktorin gewinnen», freut sich SMGV-Zentralpräsident Mario Freda. «Sie kennt die Stärken, Herausforderungen und Abläufe des Verbands sehr genau. Gleichzeitig verfügt sie über die fachlichen und menschlichen Qualitäten, die nötig sind, um den SMGV erfolgreich in die Zukunft zu führen. Wir freuen uns, diesen Weg mit ihr zu gehen und gemeinsam die kommenden Herausforderungen anzupacken.»

  • Vebego treibt Entwicklung von Reinigungsrobotern voran

    Vebego treibt Entwicklung von Reinigungsrobotern voran

    Vebego will treibende Kraft bei der Entwicklung von Reinigungsrobotern sein. In einer Medienmitteilung der Vebego AG heisst es, die Digitalisierung sei auch in der Reinigungsbranche ein starker Treiber für Innovationen und Weiterentwicklung. „Als innovatives Unternehmen“ wolle Vebego die Digitalisierung mitbestimmen, formen und vorantreiben. Reinigungsroboter und deren Entwicklung seien daher ein grosses Thema im Unternehmen.

    Vebego analysiere schon seit fünf Jahren Markt und Kundenbedürfnisse, um in Zukunft die Reinigung noch innovativer und flexibler gestalten und weiter ausbauen zu können und die Reinigungsqualität dabei zu bewahren. Das Unternehmen arbeite mit Partner zusammen wie Soobr, einem Technologieunternehmen mit Sitz in Stettlen BE.

    Mit der bedarfsorientierten Planung und Ausführung von Reinigungstouren von Soobr habe Vebego den Anfang gemacht. Durch die Ressourcenoptimierung könnten dabei die Einsätze der Mitarbeitenden effizienter geplant werden. Noch sei die Robotik kein Selbstläufer. Reinigungsroboter seien aktuell noch nicht vollständig autonom und benötigten weiterhin regelmässige Unterstützung von Menschen. Vebego prüfe die Roboter und setzte die ausgereiften Modelle in einem Feldtest ein. Derzeit seien zwei Modelle im Dauereinsatz.

    Vebego arbeite mit seinen Partnern daran, die Modelle in Richtung autonomer Roboter weiterzuentwickeln. Dabei sei zu beachten, dass sich die Arbeitsplatzgestaltung in den letzten Jahren stark verändert habe. Die Pandemie mit der daraus resultierenden verstärkten Arbeit von zuhause aus habe nicht nur in Sachen Flächennutzung Veränderungen mit sich gebracht. Auch der damit verbundenen Reinigungsplanung sei ein weiterer Schub verpasst worden.

  • BEKB, ewb und GVB lancieren Plattform myky

    BEKB, ewb und GVB lancieren Plattform myky

    Die drei Berner Unternehmen BEKB, ewb und GVB haben die Internetseite myky lanciert. Ihr Ziel ist es, auf der Plattform Expertenwissen und Dienstleistungen für Eigenheimbesitzer aus einer Hand zu bieten, heisst es in einer Medienmitteilung. Myky stehe für my key, mein Schlüssel.

    Zunächst biete die Plattform einen interaktiven Sanierungsplaner. Dieser solle dabei helfen, sinnvolle Sanierungsmassnahmen ausfindig zu machen und umzusetzen. „Kundinnen und Kunden haben jederzeit die Übersicht über den energetischen Zustand ihres Eigenheims und können die Sanierungsmassnahmen ganzheitlich und kostenoptimierend planen“, heisst es in der Medienmitteilung.

    Bei der Weiterentwicklung der Plattform hoffen die Initiatoren auf die rege Beteiligung der Nutzer. Gewünscht ist, dass sich Hauseigentümer, Investoren und Unternehmen untereinander vernetzen und sich „mit eigenen Inputs, Fragen und Aufforderungen aktiv an der Entwicklung des Eigenheim-Universums beteiligen“.

    Für die Unternehmen solle myky die Möglichkeit bieten, Kundenbeziehungen zu pflegen. „Das Projekt myky hilft uns beispielsweise dabei, die Eigentümerinnen und Eigentümer auf dem Weg zum nachhaltig sanierten Eigenheim in allen finanziellen Fragen und darüber hinaus zu begleiten“, wird Armin Brun, CEO der BEKB in der Medienmitteilung zitiert.

  • Swiss Proptech : Lancierung von Immowise, der allerersten digitalen Lösung zur Unterstützung von Miteigentümerversammlungen

    Swiss Proptech : Lancierung von Immowise, der allerersten digitalen Lösung zur Unterstützung von Miteigentümerversammlungen

    Die Lösung wurde entwickelt, um die Erwartungen des Marktes zu erfüllen und die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Generalversammlungen (GV) von Stockwerkeigentum in der Schweiz zu erleichtern. Es berücksichtigt die Besonderheiten jeder Eigentumswohnung und bietet somit ein digitales Werkzeug, das sowohl für die Verwalter als auch für die Miteigentümer geeignet ist. Alle Schritte sind optimiert, unabhängig davon, ob die Generalversammlung persönlich oder aus der Ferne abgehalten wird, sodass man sich beim Treffen auf den Austausch, die Beratung und die Entscheidungsfindung konzentrieren kann.

    Eine hundertprozentige Schweizer Plattform, angepasst an die Besonderheiten der Schweiz
    Immowise wurde von wise.swiss entwickelt und ist die erste Plattform, die für die Digitalisierung von Generalversammlungen von Stockwerkeigentümern auf dem Schweizer Immobilienmarkt geschaffen wurde. Sie richtet sich an alle Einrichtungen oder Personen, die mit der Verwaltung und Organisation von Eigentümerversammlungen betraut sind, unabhängig davon, ob es sich um Immobiliengesellschaften, unabhängige Verwalter, selbstverwaltete Eigentümergemeinschaften oder Wohnungsgenossenschaften handelt.

    Das digitale Tool passt sich an die Besonderheiten jeder Miteigentümerschaft an. Sie ermöglicht es dem Administrator, alle Phasen von Generalversammlungen auf der Plattform zu verwalten: Verwaltung von Einladungen, Erstellung und Aktualisierung der Tagesordnung, Berechnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit, Aufzeichnung von Notizen und Kommentaren, Erfassung von Abstimmungsergebnissen und Umfragen. Auch die Erstellung von digitalen Protokollen, die direkt auf der Plattform zugänglich sind, ist möglich.

    „Unsere Lösung zielt darauf ab, den Zeitaufwand für die Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Generalversammlungen um 20 bis 30 % zu reduzieren und gleichzeitig die Datensicherheit zu gewährleisten. Die ersten Rückmeldungen unserer Kunden sind sehr positiv, sowohl für die Nutzung aus der Ferne als auch vor Ort. Dies
    bestätigt den Nutzen einer solchen Lösung“, sagt Gilles von Burg, Direktor von Immowise.

    Digitalisierung der Prozesse, damit sich die Geschäftsführer auf die Beratung und den Austausch mit den Stockwerkeigentümern an der GV konzentrieren können
    Die Digitalisierung spart nicht nur Zeit, sondern ermöglicht es auch, den Miteigentümern alle für die Beschlussfassung in der Eigentümerversammlung erforderlichen Informationen zur Verfügung zu stellen.

    Stockwerkeigentümer können sich von ihrem Computer, Tablet oder Smartphone aus sicher mit der Plattform verbinden und auf alle Informationen zu den Generalversammlungen ihres Gebäudes zugreifen. Dies trägt zu einer optimalen Vorbereitung der Generalversammlungen für alle Teilnehmenden bei.

    Der Verwalter kann so seine Rolle als Leiter der Sitzung voll wahrnehmen, die Kommunikation zwischen den Beteiligten in den Mittelpunkt der Sitzung stellen und die Entscheidungsfindung optimieren.

    „Mit den verschiedenen Lösungen von wise.swiss unterstützen wir bereits die Digitalisierung von Unternehmen und zählen mehrere Immobiliengesellschaften zu unseren Kunden. Das Konzept einer spezifischen Plattform für die Verwaltung von Generalversammlungen wurde 2019 auf ihren Wunsch hin geboren, die Pandemie hat die Entwicklung vorangetrieben und wir freuen uns, ihnen heute eine massgeschneiderte, hundertprozentige schweizerische Lösung anbieten zu können“, ergänzt Sebastian Chiappero, CEO von wise.swiss.

    Die Nutzungsbedingungen von Immowise
    Immowise ist in zwei verschiedenen Angeboten erhältlich: einmalige Nutzung der Plattform für die Organisation einer Generalversammlung oder ein Jahresabonnement für die komplette digitale Verwaltung des Immobilienportfolios.
    Fotos der Immowise-Lösung sind verfügbar : https://bit.ly/3bdIF1y

    Über Immowise
    Immowise wurde 2021 gegründet und ist die erste Schweizer Lösung für die Digitalisierung von Generalversammlungen von Miteigentümerschaften. Diese in der Schweiz entwickelte und gehostete Anwendung hilft Verwaltern und Stockwerkeigentümern bei der Vorbereitung, Verwaltung und Nachbereitung von Generalversammlungen. Sie ergänzt die 2020 lancierte Software-Suite wise.swiss der EPwise AG, die öffentlichen Verwaltungen und Unternehmen eine Reihe von digitalen Kommunikations- und Event-Organisationstools (eventwise, partnerwise und fundwise) bietet.

    wise.swiss/immowise

    Medienkontakt
    Voxia communication
    Hertha Baumann
    T. 043 344 98 49 I email: hertha.baumann@voxia.ch

  • Büroflächenmarkt hält sich besser als erwartet

    Büroflächenmarkt hält sich besser als erwartet

    Das Angebot im Büroflächenmarkt ist zum Ende des zweiten Quartals 2021 im Jahresvergleich von 5,5 auf 5,8 Prozent gestiegen. Damit habe die Coronavirus-Pandemie nicht zu den befürchteten hohen Werten geführt, schreibt Credit Suisse in einer Mitteilung zur Studie „Büroflächenmarkt Schweiz 2022“ der Zürcher Grossbank. Die Studienautoren rechnen jedoch damit, dass der Trend zum Homeoffice „dem Büromarkt aber noch einige schwierige Quartale“ bescheren wird.

    So hätten sich viele Nachfrager während der Pandemie bei der Anmietung neuer Büroflächen zurückgehalten, erläutern die Analysten der Credit Suisse. Sie rechnen zudem damit, dass immer mehr Unternehmen ihren Mitarbeitenden auch langfristig zumindest teilweise die Heimarbeit ermöglichen werden. Andererseits gehen die Analysten von einem steigenden Anteil an Bürotätigkeiten im Zuge der Digitalisierung der Wirtschaft aus. Mittelfristig werde daraus eine stagnierende Nachfrage nach Büroflächen resultieren, heisst es in der Mitteilung.

    Derzeit sehen die Analysten schweizweit einen Zusammenhang zwischen höheren Angebotsquoten und Bautätigkeit. Gegenbeispiele haben sie jedoch in Lausanne und Genf beobachtet. Während Lausanne „trotz höherer Bautätigkeit von einer relativ robusten Nachfrage“ profitiere, habe eine schwache Nachfrage in Genf zu einem Anstieg des Flächenangebots auf 12,3 Prozent geführt.

    Kurzfristig rechnen die Analysten mit einem weiteren Anstieg des Flächenangebots, auch weil Unternehmen bestehende Pläne zur Aufgabe grösserer Flächen umsetzen könnten. Langfristig gehen sie hingegen von einer stark steigenden durchschnittlichen Büroquote aus. Dies werde voraussichtlich „den flächenmindernden Trend zum Homeoffice mit der Zeit überlagern und langfristig eine markante zusätzliche Büroflächennachfrage generieren“.

  • ETH-Roboter bauen hängende Gärten für Zug

    ETH-Roboter bauen hängende Gärten für Zug

    Der Tech Cluster Zug erhält nach antikem Vorbild hängende Gärten. Die dafür vorgesehene bepflanzte architektonische Skulptur trägt den Namen Semiramis. Sie ist 22,5 Meter hoch und besteht aus fünf unterschiedlich grossen und geometrisch komplexen Holzschalen, die je übereinander platziert werden. Ein in einer Medienmitteilung der ETH präsentiertes Video zeigt, wie diese von acht schlanken Stahlstützen getragen werden.

    Forschende aus der Gruppe der ETH-Architekturprofessoren Fabio Gramazio und Matthias Kohler entwerfen und erstellen Semiramis zusammen mit Müller Illien Landschaftsarchitekten, den Holzbauingenieuren von Timbatec und weiteren Partnern aus Industrie und Forschung. Die Design-Optionen stammen von einem Algorithmus des Maschinellen Lernens, der in Zusammenarbeit mit dem Swiss Data Science Center entwickelt wurde.

    „Das Computermodell ermöglicht es uns, den konventionellen Gestaltungsprozess umzukehren und den gesamten Gestaltungsspielraum für ein Projekt zu explorieren“, wird Matthias Kohler, Professor für Architektur und Fabrikation an der ETH Zürich, zitiert. Im Immersive Design Lab, einem ETH-Labor für erweiterte Realität, konnten die Forschenden die Entwürfe dreidimensional erkunden. Eine gemeinsam mit dem Computational Robotics Lab der ETH entwickelte Software erlaubte Modifikationen der Entwürfe. Dieses Leuchtturmprojekt der Architekturforschung treibe „heute massgebende Forschungsthemen wie interaktives Architekturdesign und digitale Fabrikation“ voran, so Kohler.

    Gebaut wird die Semiramis-Skulptur derzeit von vier kooperierenden Roboterarmen im robotischen Fertigungslabor der ETH Zürich. Ein Algorithmus verhindert Kollisionen, wenn sie je gleichzeitig eine der Holzplatten anheben und im Raum platzieren. Die Roboter nehmen dem Menschen das schwere Heben und das exakte Positionieren ab. Zudem machen sie eine aufwändige Gerüstkonstruktion überflüssig.

    Die einzelnen Schalensegmente bestehen je aus 51 bis 88 Holzplatten. Ist eines davon fertig, wird es per Lastwagen nach Zug transportiert. Im Frühjahr 2022 soll Semiramis aufgerichtet und bepflanzt werden.

  • ConReal will Innenausbau digitalisieren

    ConReal will Innenausbau digitalisieren

    ConReal Swiss hat sich zum Ziel gesetzt „die alten Strukturen der Bau- und Immobilienbranche“ aufzubrechen, erläutert das Proptech-Start-up aus Winterthur in einer Mitteilung. „Wir möchten die Baubranche fairer, transparenter und effizienter gestalten“, wird Mitgründer und Verwaltungsrat Christoph Meili dort zitiert. „Ausserdem möchten wir auch kleinen und mittelgrossen Firmen den Zugang zu Daten und digitalen Tools ermöglichen.“

    Um dies zu verwirklichen setzt ConReal auf die Vernetzung der Akteure in der Bau- und Immobilienbranche. Das Jungunternehmen selbst bietet digitale und analoge Leistungen im Immobilienbereich an. Im Innenausbau will ConReal einen umfassenden Marktplatz aufbauen. In einem ersten Schritt werde dafür der derzeitige Marktplatz des Unternehmens fürs Bad neu positioniert, schreibt das Unternehmen. Neu soll Habitects unter der Marke ConReal auftreten.

    Mit der Überführung werde ein digitaler Marktplatz für den Badumbau geschaffen, erläutert ConReal. Wohneigentümer können dort ihren Stil wählen und ein individuelles Konzept mit Richtpreis erstellen lassen. In Folge werde ein 3D-Modell des Projekts erstellt und ein Handwerker mit einer Machbarkeitsstudie und einer finalen Offerte betraut. Über den Marktplatz können zudem die gewünschten Artikel bestellt werden.

    Von der Kombination klassischen Handwerks und physischer Produkte mit neuen digitalen Werkzeugen könnten alle Beteiligten profitieren, meint ConReal. Das Jungunternehmen plant, die Plattform auf weitere Kategorien auszubauen. In der Mitteilung werden Küche und Bodenbeläge genannt.

  • Bauunternehmen W. Schmid AG heisst neu WSG

    Bauunternehmen W. Schmid AG heisst neu WSG

    Das Bauunternehmen W. Schmid AG hat ein Rebranding vorgenommen. Die 1966 durch Walter Schmid in Glattbrugg gegründete Firma tritt neu als WSG auf. Laut Mitteilung auf LinkedIn wird dies bei dem inhabergeführten KMU als Meilenstein gesehen. Aufgrund des dynamischen Wandels durch die Digitalisierung habe man bereits Geschäftsmodell, Kompetenzen und Firmenkultur angepasst. Nun folge das passende moderne Kleid dazu, heisst es in der Mitteilung. Das grosszügig gestaltete neue Logo in hellgrüner Schrift trägt neben dem neuen Firmenzeichen WSG den Zusatz „Sehen, was sein wird.“ Damit solle der „frische Wind“ im Traditionsunternehmen signalisiert werden, heisst es auf LinkedIn.

    Auf der Internetseite des Unternehmens wird die Entwicklung vom ursprünglichen Bauunternehmen zur heutigen WSG beschrieben. Das Unternehmen sei in der Deutschschweiz tätig, mit drei Büros in Glattbrugg, Zug und Basel und beschäftige rund 70 Mitarbeiter. WSG sei als innovativer Immobilienentwickler aktiv und zeichne verantwortlich für die Erstellung von mittlerweile mehr als 10’000 Wohnungen in den vergangenen 55 Jahren.

    Als Bauunternehmen direkt am Flughafen habe die Flughafenregion um Kloten die Aufträge und die Kunden der W. Schmid AG geprägt. Als Stammkunden werden die Swissair und die Hotelketten mit ihren Airport-Hotels genannt. Auch habe das Unternehmen schon früh auf Nachhaltigkeit geachtet. Schon 1988 sei die erste Solarfassade erstellt und 1998 das erste Mehrfamilienhaus mit Minergie-Zertifikat fertiggestellt worden. 2016 sei das weltweit erste energieautarke Mehrfamilienhaus von der W. Schmid AG gebaut worden.

  • Forster und ConReal Swiss spannen zusammen

    Forster und ConReal Swiss spannen zusammen

    Forster geht eine strategische Partnerschaft mit dem Technologie-Start-up ConReal Swiss AG ein. Der Küchenbauer steigt dafür über seine Investmentgesellschaft e-comm Beteiligungen AG mit Sitz in Baar in das Jungunternehmen zur Digitalisierung der Bau- und Immobilienbranche aus Winterthur ein, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Investitionssumme geben die Unternehmen darin nicht bekannt.

    Die Zusammenarbeit werde sich am Anfang auf Haushaltsgeräte konzentrieren. Bestehenden Partnern aus dem Handwerk sollen neue Leistungen angeboten werden. Ausserdem unterstütze die Partnerschaft die „laufende Weiterentwicklung des digitalen Marktplatzes“ für Innenausbau.

    „Mit dieser Partnerschaft gelingt es uns, die Kompetenzen und Marktkenntnisse von Forster mit den Digitalisierungs-Fähigkeiten von ConReal zu kombinieren, um gemeinsam sowohl für Handwerker als auch den Endkonsumenten ein besseres Angebot und ein einmaliges Einkaufserlebnis zu schaffen”, wird Joachim Wallishauser, Geschäftsführer der e-comm, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Die digitale, aussagekräftige und fälschungssichere Alternative zum Betreibungsauszug

    Die digitale, aussagekräftige und fälschungssichere Alternative zum Betreibungsauszug

    Im Immobilienmarkt steckt enorm viel Dynamik. Entsprechend schnell dreht sich auch das Wohnungskarussell. Über digitale Plattformen finden Angebot und Nachfrage einfach und direkt zueinander. Denn das Web zeigt unverkennbar, was das Mietobjekt zu bieten hat. Im weiteren Prozess jedoch intransparent blieb noch bis vor gut einem Jahr die Bonität des potenziellen Mieters. Trotz des Betreibungsregisterauszugs, den der am Mietobjekt Interessierte einreichen musste. Denn auch dieses, damals noch alternativlose und deshalb unverzichtbare Dokument mit umständlichem Namen und ebensolchem Beschaffungsweg brachte dem Vermieter keine Klarheit. Zum einen bildet der herkömmliche Auszug lediglich die Betreibungssituation am aktuellen Wohnort ab. Allfällige Betreibungen an früheren Wohnorten bleiben unsichtbar – die über 400 Betreibungsämter in der Schweiz sind nicht vernetzt. Zum anderen kann das Dokument, das noch immer in Papierform ausgegeben wird, ziemlich einfach ‚korrigiert‘ werden. Entsprechend häufig wird hier bei unliebsamen Einträgen getrickst. 

    Mit CreditTrust mehr Vertrauen, weniger Ungewissheit …
    Somit erstaunt nicht, dass sich das neu entwickelte und 2020 lancierte CreditTrust-Zertifikat als innovativer und äusserst zuverlässiger Bonitätsausweis innert weniger Monate bei den Immobilienbewirtschaftern etabliert hat. Das digitale, Blockchain-gesicherte Zertifikat kann nicht gefälscht werden, greift für die Ermittlung der Zahlungsfähigkeit die beiden grössten Bonitätsdatenbanken in der Schweiz ab und bringt allseits nur Vorteile: Der Vermieter minimiert sein Risiko von Mietausfällen um ein Vielfaches und der Mietinteressent kann sich mit diesem binnen drei Minuten ausgestellten Zertifikat als wirklich zahlungsfähig und vertrauenswürdig ausweisen.

    … und ein Vielfaches an Sicherheit und Aussagekraft gewinnen
    Fast so schnell hat es das CreditTrust-Zertifikat in den Kreis der für den diesjährigen Real Estate Award Nominierten der Kategorie Bewirtschaftung geschafft. Der Award zeichnet Schlüsselprojekte und Innovationen aus, die den Markt verändern und der Schweizer Immobilienwelt Impulse geben. Die Freude aller drei an der Entwicklung des CreditTrust-Zertifikats beteiligten Firmen – Intrum AG, CRIF AG und Certifaction AG – über die Nomination war entsprechend gross: Manuel Zollikofer, CRIF AG, Benoit Henry, Certifaction AG sowie Martin Honegger, Intrum AG, sind sich einig: «Die Nomination ist eine wertvolle Anerkennung. Sie bestätigt uns, dass wir mit CreditTrust eine radikale Innovation geschaffen haben, auf die der Markt gewartet hat.» Die Schwierigkeiten der Real Estate Branche mit dem Betreibungsauszug sind den Gründern und Innovatoren gut bekannt: «Wir sind stolz darauf, gemeinsam einen neuen digitalen Standard gesetzt zu haben. CreditTrust hat den Betreibungsregisterauszug nicht einfach nur ersetzt. Das digitale Zertifikat ist um ein Vielfaches sicherer, aussagekräftiger und digitaler als ein herkömmlicher Betreibungsregisterauszug.»

    Dem zuverlässigen, digitalen Zertifikat steht ein grosser Markt offen
    Der Markteintritt ist dem CreditTrust-Zertifikat überaus erfolgreich gelungen. Es ist zu erwarten, dass das digitale Zertifikat aufgrund seiner Qualitäten und Vorteile den herkömmlichen Betreibungsregisterauszug bald komplett ablösen wird. In Anbetracht der 3,2 Millionen jährlich in der Schweiz für vielerlei Zwecke bestellten Betreibungsregisterauszüge trifft das Prädikat ‚radikale Innovation‘ für CreditTrust nicht nur auf seine Wirkung in der Immobilienbranche zu.

  • SVIT Digital Day 2021

    SVIT Digital Day 2021

    Bereits bei der ersten Durchführung im Jahr 2020 strömten viele interessierte Mitglieder des Schweizer Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) sowie weitere Besucher zur beliebten Eventlocation an der «Europaallee Zürich». «Die Digitalisierung ist seit vielen Jahren ein grosses Thema in der Immobilienbranche», sagt Pascal Stutz, CEO von SVIT Zürich. «Aber viele kleinere Unternehmen tun sich recht schwer mit dem Thema. Wir geben schon seit längerem unseren Mitgliedern auf den Weg, dass die Digitalisierung einfach kommt – ganz egal, ob sie nun mitmachen oder nicht.» Einerseits gibt es den Digital-Kompass, um die digitale Fitness einer Firma zu prüfen. Das Ausprobieren, Anschauen, aber auch der persönliche Kontakt steht beim SVIT Digital Day im Vordergrund.

    Meet & Greet
    Auch in diesem Jahr können sich Anbieter, User und Interessierte an der Fachtagung austauschen und den direkten Kontakt zu diversen Softwareentwicklern der digitalen Angebote suchen. Dabei werden die neusten Softwareapplikationen für die Immobilienbranche seitens der rund 40 Aussteller präsentiert. Zudem lanciert die Kommission «SVIT Digital» an diesem Tag ein «Meet and Greet» für alle Besuchenden. Spezifische digitale Anliegen und Fragen können direkt mit ausgewiesenen Profis vor Ort und anderen Usern intensiv diskutiert werden, um so effiziente Lösungsansätze zu erarbeiten. Ein zusätzliches Highlight am «SVIT Digital Day» sind die praxisorientierten Fachreferate. Und das Allerschönste: Der Zugang zur Fachtagung und zu den Referaten ist für alle kostenlos.

    Datum: Freitag, 17. September 2021
    Zeit: 11.00 bis 17.00 Uhr
    Ausschreibung Flyer Location: KOSMOS, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich Anreiseplan KOSMOS

    Der Eintritt ist für die Besucher kostenlos.

    Fachreferate 2021
    12.00 Uhr
    Global Real Estate Run
    Mario Facchinetti, Initiator

    12.00 Uhr
    Global Real Estate Run
    Mario Facchinetti, Initiator

    13.00 Uhr
    Elektronische Unterschrift in der Immobilien-Praxis
    Dr. Boris Grell, LL.M., Rechtsanwalt; ANWALTSKANZLEI GRELL

    Hallenplan

    Aussteller-Liste 2021

    StandplatzAussteller
    Nr. 1
    Nr. 2Conreal Swiss AG
    Nr. 3Schwyter Digital AG
    Nr. 4FLOWFACT Schweiz AG
    Nr. 5casavi GmbH
    Nr. 6casavi GmbH
    Nr. 7
    Nr. 8onOffice Swiss AG
    Nr. 9Flatfox AG
    Nr. 10GARAIO REM AG
    Nr. 11Huperty AG
    Nr. 12SVIT Digital
    Nr. 13
    Nr. 14QualiCasa AG
    Nr. 15
    Nr. 16
    Nr. 17immo!nvest
    Nr. 18CreditTrust
    Nr. 19
    Nr. 20Ormera AG
    Nr. 21W&W Immo Informatik AG
    Nr. 22WOONIG
    Nr. 23WOONIG
    Nr. 24goCaution AG
    Nr. 25READY DATA
    Nr. 26CreditTrust
    Nr. 27NeoVac ATA AG
    Nr. 28NeoVac ATA AG
    Nr. 29Prozessfux AG
    Nr. 30
    Nr. 31DesignRaum GmbH
    Nr. 32
    Nr. 33Aandarta AG
    Nr. 34Aandarta AG
    Nr. 35ImmoScout24
    Nr. 36eMonitor AG
    Nr. 37eMonitor AG
    Nr. 38ImmoScout24
    Nr. 39immotrailer.ch – immotraffic.ch
  • Per Mausklick zum Baugesuch

    Per Mausklick zum Baugesuch

    Seit rund drei Jahren ermöglicht der Kanton Aargau mit «eBau» das digitale Einreichen von Baugesuchen. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt setzt diesen Digitalisierungsschritt im Rahmen der eGov-Strategie von Bund und Kanton um. Die Vorteile liegen auf der Hand: «So kann der gesamte Baubewilligungsprozess vom Gesuchstellenden über die Gemeinde bis zum Kanton durchgehend elektronisch abgewickelt werden», erklärt Reto Käch, Leiter Support und Schulung eBau, vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau. Der Einsatz von solchen Online-Dienstleistungen ermögliche effiziente und weniger personalintensive Prozesse, eine schlankere Arbeitsorganisation, mehr Transparenz und eine bessere Vernetzung der Beteiligten.

    Stand heute sind insgesamt 22 Gemeinden an eBau Aargau angeschlossen. «Mit dem schrittweisen Roll-Out und den Schulungen machen wir die Gemeinden sukzessive mit dem digitalen Baubewilligungsprozess vertraut», sagt Käch. Das Fehlen der Mehrheit der insgesamt 213 Aargauer Gemeinden begründet der Supportleiter so: «50 Prozent arbeiten mit eigenen Bauverwaltungssoftwares. Diese Gemeinden müssen sich noch bis zum zweiten Quartal 2022 gedulden.» Ab dann sei der medienbruchfreie Anschluss via eigens initiierter eCH-Schnittstelle möglich. Die Umstellung auf die elektronische Bearbeitung von Baugesuchen lässt den Zahlen nach aber auch noch Gemeinden zögern, die die Voraussetzungen bereits erfüllen. «Möglicherweise haben die einen oder anderen in der Coronakrise andere Prioritäten. Manche tun sich vielleicht auch mit dem Ablösen von alten Prozessen schwer. Wir üben keinen Druck aus. Wir sind gerne bereit, interessierte Gemeinden diesbezüglich zu begleiten und zu schulen», sagt Käch.

    Die Rückmeldungen der Beteiligten, die mit eBau arbeiten, seien durchwegs positiv. «Vor allem der einfache Aufbau des Online-Formulars zur Eingabe des Gesuches überzeugt. Pflichtfelder verhindern, dass etwas bei der Eingabe vergessen geht. Der Zeitverlust wird deutlich reduziert», weiss Käch. Und auch die Gemeinden profitieren: «Im eGov-Bereich werden insbesondere die standardisierten Arbeitsprozesse geschätzt. Die aufeinanderfolgenden Arbeitsschritte führen sukzessive durch den Prozess. So können auch Verwaltungsangestellte ohne spezifische Branchenkenntnisse ein Baugesuch bearbeiten.» Weniger administrative Aufwände, eine bessere Datenqualität und das papierlose Arbeiten seien die grössten Trümpfe für die Verwaltungen.

    Ein Thema, das alle Kantone beschäftigt
    Gemeinden, die eBau einführen, arbeiten ab diesem Datum ausschliesslich elektronisch. «Nur noch wenige Antragsteller reichen die Gesuche in physischer Form ein», erklärt Käch. In so einem Fall würde das Gesuch anschliessend von der Verwaltung digitalisiert. eBau Aargau soll gemäss der eGov-Strategie einen Mehrwert für alle bringen und Kosten einsparen, da der Verwaltungsaufwand reduziert wird. Erste Kantone ermöglichen bereits die Online-Auflage eines publikationspflichtigen Projekts. Laut Käch nehme das geltende Gesetz in Bezug auf Digitalisierung keine Stellung. «Das Verwaltungsrechtspflegegesetz (VRPG) des Kantons Aargau regelt lediglich, wann eine öffentliche Publikation erforderlich ist, wie lange und mit welchen Inhalten das Bauvorhaben öffentlich aufzulegen hat und wer in welchem Publikationsorgan darüber in Kenntnis zu setzen ist», erklärt der Schulungsleiter.

    Der Kanton Luzern zum Beispiel handhabt die digitale Auflage so: Die Gemeinden haben das Gesuchsformular mit sämtlichen Beilagen im Internet während der öffentlichen Auflage zur Einsicht bereitzustellen, wenn das Baugesuch elektronisch eingereicht wurde und die Gemeinde über die nötige Infrastruktur verfügt. «Wir leiten daraus ab, dass eine Online-Auflage möglich ist und es keine bundesrechtlichen Grundlagen gibt, die dagegen sprechen», schlussfolgert Käch. Im Sinne der Gleichbehandlung müssten in so einem Fall aber Bürgerinnen und Bürgern ohne Internetzugang die Möglichkeit haben, die Baugesuche im Gemeindebüro einzusehen.
    Der Kanton Aargau habe bei der elektronischen Einreichung von Baugesuchen nicht bewusst eine Vorreiterrolle eingenommen. «Heute befassen sich wohl sämtliche Kantone mit der Umsetzung einer Software, Webapplikation oder Plattform, die das elektronische Einreichen von Baugesuchen unterstützt», ist Käch überzeugt. Und ergänzt: «Es ist ein Zeichen der Zeit, dass man sich schweizweit mit diesem Thema auseinandersetzt.» Architekten, Vermessungs- und Ingenieurbüros sowie Fachplaner würden schon seit Jahrzehnten mit 2D-Zeichnungen, begehbaren 3D-Modellen, fotorealistischen Visualisierungen oder digitalen Gebäude- und Terrainmodellierungen arbeiten. «Mit dem elektronischen Baubewilligungsprozess wandelt sich das Grundverständnis von einer verwaltungsorientierten Dienstleistung zu einer kundenorientierten», sagt Käch.

    Wie wichtig die fortschreitende Digitalisierung sei, mache nicht zuletzt die Coronapandemie nochmals deutlich: «Auch auf Verwaltungen wurde während des Lockdowns ein Teil der Belegschaft ins Homeoffice geschickt. Eine Herausforderung war dabei nicht die Organisation rund um das Equipment, sondern die Tatsache, dass viele Dossiers in den Verwaltungen nur in physischer Form vorhanden sind», erklärt Käch. Die Kundinnen und Kunden wechselten ebenso vermehrt auf digitale Kanäle: «So könnten sich die Herausforderungen, die Covid-19 mit sich bringt, als Chance für eine dauerhaft erhöhte Akzeptanz einer digitalen Verwaltung erweisen.»

    Die Investitionskosten für die Entwicklung von eBau wurden vom Kanton übernommen. Für Gemeinden, die mit der digitalen Lösung arbeiten möchten, fallen keine Initialkosten an. Der Betrieb, die Datenarchivierung und der Support werden mit einer Jahrespauschale abgegolten. Die Gesamtkosten für die Anwendung schlagen im Jahr mit insgesamt 50’000 Franken zu Buche. Dieser Betrag wird auf die Anwender-Gemeinden aufgeteilt. Würden alle Aargauer Gemeinden eBau einsetzen, ergebe dies einen marginalen Beitrag pro Jahr und Gemeinde. Die ersten drei Betriebsjahre (2018–2020) wurden vom Kanton vorfinanziert.

  • Pestalozzi sieht den Bau als moderne und digitale Branche

    Pestalozzi sieht den Bau als moderne und digitale Branche

    Für die Pestalozzi Gruppe ist ein Unternehmensleitbild entwickelt worden. Im Interview mit dem „KMU Magazin“ nennt Matthias Pestalozzi die Schwerpunkte: Unternehmenskultur der Kontinuität, Entwicklung von Digitalisierung und Vernetzung sowie generationenübergreifende Unternehmensführung. Der Delegierte des Verwaltungsrats in der Geschäftsleitung des Unternehmens wird zitiert, dass der interessanteste und wichtigste Aspekt bei der Leitbild-Formulierung die breite Diskussion mit den Mitarbeitenden gewesen sei, die in Workshop-Teams daran gearbeitet haben. Pestalozzi: „ Zuletzt haben sich nicht viele Unterschiede zum alten Leitbild ergeben, es ist jedoch ausführlicher formuliert, vor allem das Thema: Wie arbeiten wir miteinander?“ Eine Folge sei, dass man im Unternehmen die Du-Kultur eingeführt habe.

    Pestalozzi, der in der neunten Generation das 1763 gegründete Familienunternehmen mitführt, betont in dem Interview die Bedeutung der Digitalisierung für das auf Handel mit allem was zum Bauen gehört spezialisierte Unternehmen. Digitalisierung und Vernetzung seien ein „Riesenthema, daran arbeiten wir laufend“. Wichtig sei die Digitalisierung im Kundenkontakt. Die Gruppe habe in den vergangenen Jahren viel in den E-Shop investiert, um digitale Bestellungen zu ermöglichen. Rund 40 Prozent der Bestellungen von Fertigprodukten laufen schon über den elektronischen Handel. Auch das digitale Marketing sei ausgebaut worden, mit Nutzung von Plattformen wie LinkedIn oder der Verbreitung eines Newsletters. Nach Aussage von Pestalozzi würden im Digitalbereich gerade von KMU Sicherheitsprobleme oft unterschätzt. Bei Pestalozzi würden deshalb die Mitarbeitenden laufend geschult.

    Mit dem in diesem Jahr zum 39. Mal für gute Lehrabschlüsse vergebenen Stiftepriis wolle die Pestalozzi Gruppe die Jugend zu Ausbildungen in der Bau- und Ausbaubranche motivieren. Dort sei es oft schwierig, Lehrlinge zu finden. Der Stiftepriis wird in den Branchen Gebäudehülle, Haustechnik, Metallbau und Metallverarbeitung vergeben.

  • Strabag agiert in Küsnacht vollständig digital

    Strabag agiert in Küsnacht vollständig digital

    Das Bauunternehmen Strabag Schweiz hat den Zuschlag für die Sanierungen eines Strassenabschnitts in schwierigem  Gelände der Gemeinde Küsnacht sowie die Erneuerung der Gas-, Wasser- und Elektroleitungen des örtlichen Stromversorgers Werke am Zürichsee AG erhalten. Laut Medienmitteilung wird das Projekt von der Planung über den Bau bis zur späteren Instandhaltung digital gesteuert. Dafür werde mit dem sogenannten Building Information Modelling (BIM) gearbeitet. Die Strabag AG hat den Zuschlag als Totalunternehmer erhalten. Der Baustart sei für Ende August vorgesehen und die Fertigstellung etwa im Oktober 2022, heisst es in der Mitteilung.

    Das Sanierungsvorhaben der Gemeinde Küsnacht am oberen Teil des Schiedhaldensteigs gilt als schwierig. Dort sind in sehr engem und steilem Verkehrsraum zum einen die Sanierungsarbeiten zu erledigen und zum anderen die Kanalisationsleitungen zu ersetzen.

    Zum Einsatz des BIM bei Projektierung und Realisierung der beiden Bauvorhaben wird BIM-Manager Stijepan Ljubicic von Strabag mit der Erläuterung zitiert, dass zum einen „die Baustelle komplett digital abgewickelt“ werde. Neben der Planung und Ausführung würden sämtliche Arbeiten digital dokumentiert und letztlich in einem sogenannten As-built Modell an die Bauherrschaft übergeben. Diese Daten böten viele Vorteile mit Blick auf Qualitätsmanagement, Betrieb und Unterhalt sowie als Planungsgrundlage für Folgeprojekte.

    Der Technische Bereichsleiter Verkehrswegebau Ost bei Strabag, Michael Graber, wird zitiert, dass ein Hauptkriterium der Vergabe die digitale Leistungsfähigkeit des Unternehmens gewesen sei. Durch den Zuschlag sehe man bei der Strabag die eigene Kompetenz und das Fachwissen im Bereich BIM bestätigt.

    Die Medienmitteilung nennt auch Fakten zum Bau. So werde der Aushub 1500 Kubikmeter ausmachen, es sollen 240 Meter Rohe verlegt werden. Der Strassenbau erfolge auf 750 Metern, wobei 500 Tonnen Walzasphalt verwendet würden.

  • SoTech Network

    SoTech Network

    Der Kanton Solothurn unterstützt das Projekt SoTech Network, die Netzwerk- und Weiterbildungsplattform für MINT-Berufe. Das Projekt wurde von der Standortförderung, der Solothurner Handelskammer und sovision espace Solothurn entwickelt und Anfang 2022 in die Testphase gehen. (siehe standortsolothurn.so.ch)

  • Forscher wollen Turm drucken

    Forscher wollen Turm drucken

    Das Bündner Dorf Mulegns am Julierpass soll eine neue Kulturstätte erhalten: Giovanni Netzer, Theaterintendant und Gründer des Origen-​Kulturfestivals, will einen neuen weissen Turm bauen lassen. Dieser soll 23 Meter hoch werden und vier Etagen umfassen. Ganz oben soll unter einer Kuppel eine Bühne für Aufführungen entstehen. Das Aussehen des Turms soll an die Bündner Zuckerbäcker-​Tradition erinnern.

    Beim Bau des Turms will Netzer auf digitale Bautechnologien setzten. Dafür arbeitet er mit Forschern der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) zusammen. Entworfen und geplant wird der Turm von ETH-​Professor Benjamin Dillenburger und Michael Hansmeyer aus der Forschungsgruppe Digitale Bautechnologien zusammen mit der Origen Stiftung von Netzer. Ausserdem sind mit Robert Flatt, Walter Kaufmann und Andreas Wieser drei weitere ETH-​Professoren des Nationalen Forschungsschwerpunkts Digitale Fabrikation beteiligt.

    Die Bauteile des Turms sollen mit einem 3D-Drucker vor Ort hergestellt werden. Bei diesem Prozess können Interessierte zuschauen. Roboter sollen aus diesen Teilen dann den Turm bauen. Laut einer Mitteilung der ETH wird der Turm eine der höchsten Strukturen werden, die jemals 3D-gedruckt und von Robotern gebaut wurden. Die Bauweise mittels 3D-​Druck ermögliche es, komplexe Geometrien herzustellen und Rohmaterialien sparsam einzusetzen.

    Bei der Vorstellung des Projekts am Dienstag war auch Bundespräsident Guy Parmelin präsent. Der Baustart ist für April 2022 vorgesehen. Ausserdem ist auch der Rückbau schon eingeplant. So können die Betonelemente zu einem späteren Zeitpunkt wieder voneinander getrennt werden. Theoretisch könnte der Turm dann einem anderen Ort wieder aufgebaut werden.

  • PropTech: Die 3 wichtigsten Success Drivers

    PropTech: Die 3 wichtigsten Success Drivers

    Gemäss «Gartner Hype Cycle» unterliegt jede neue Technologie zuerst einmal hohen bzw. überzogenen Erwartungen. Nach einem «Zyklus der Enttäuschung» folgt eine «Phase der Erleuchtung», aus welcher anschliessend Lösungen auf einem realistisch steigendem Produktivitätsniveau entstehen. Data Science, Roboter und Drohnen, Virtual und Augmented Reality oder Artificial Intelligence sind nur einige dieser Basistechnologien. Die Blockchain reiht sich hier als eine der letzten technologischen Hype-Auslöser ein. Wir werden in den nächsten Jahren in diesen Bereichen vielversprechende Entwicklungen und Anwendungsfälle sehen.

    Die Herausforderung für ein PropTech-Unternehmen ist es, aus einer dieser Basistechnologien ein erfolgreiches Geschäftsmodell bzw. Produkt oder Service mit entsprechendem Problemlösungspotential und Skalierbarkeit zu entwickeln. In diesem Zusammenhang hört man oft Begriffe wie SaaS oder DSaaS. «Software as a Service» (SaaS) ist ein Cloud-Service Modell, bei dem sich Anwendungen und Daten in der Cloud und somit auf den Servern des PropTech-Anbieters befinden. Bei «Data Science as a Service» (DSaaS) werden die an die Cloud gelieferten Daten vom Anbieter aufbereitet, nach einem Algorithmus analysiert und dem Kunden als Erkenntnisse zurückgespielt.

    Dies ist aber nur eine Seite der Medaille. Die etablierten Firmen in der Immobilienbranche müssen den Mehrwert dieser Produkte und Services auch erkennen und dafür bereit sein zu bezahlen. Treiber für die Immobilienunternehmer wird hier sicherlich die Kosten- bzw. Effizienzseite sein, aber auch oder vor allem die Bedürfnisse ihrer Kunden. Wer sein Geschäftsmodell auf einen Megatrend ausrichtet – wie etwa Sustainability, Big Data oder Future Work – liegt hier grundsätzlich nicht falsch.

    Mehr zu erfolgreichen Geschäftsmodellen erfahren Sie hier:
    https://proptechmarket.net/loesungen

  • Künstliche Intelligenz erkennt Art der Landnutzung

    Künstliche Intelligenz erkennt Art der Landnutzung

    Die regelmässig notwendige Klassifizierung von Landnutzung ist dank einer Studentin der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) nun wesentlich weniger aufwändig als bisher. Laut einer Medienmitteilung der Hochschule hat sie einen eigenen Algorithmus für Maschinelles Lernen entwickelt und trainiert, der nicht nur Wälder von anderen Landtypen unterscheiden kann. Valérie Zermattens Algorithmus erkennt stattdessen auch Flüsse, Seen, Camping- und Sportplätze, Friedhöfe, Wasseraufbereitungsstationen, öffentliche Parks, Flughäfen und Dämme. Damit ist er dem vom Bundesamt für Statistik (BFS) entwickelten Algorithmus namens Arealstatistik Deep Learning, kurz ADELE, deutlich überlegen.

    Die von ihrem Programm im Rahmen einer Masterarbeit erzeugten Ergebnisse ähneln den vom BFS veröffentlichten offiziellen Daten. Das deute laut der Mitteilung darauf hin, dass es in Zukunft für die Landnutzungsklassifizierung verwendet werden könnte. Der grosse Vorteil liege in der Bearbeitungszeit von Luftbildern, weil deren Klassifizierung in etwa 40 verschiedene Kategorien immer noch grösstenteils von Hand erfolge.

    Die gesamte Schweiz wird alle drei Jahre neu aus der Luft fotografiert. Weil die manuelle Kategorisierung so lang dauert, werden die Ergebnisse nur alle sechs Jahre veröffentlicht. Mit dieser Kartierung kann der Landverbrauch besser verfolgt, die Bodendurchlässigkeit überwacht und Zersiedelung bekämpft werden.

    „Unser Ziel ist es nicht, den Menschen durch Künstliche Intelligenz zu ersetzen“, so Devis Tuia, einer von Zermattens Doktorvätern an der EPFL. „Der Algorithmus von Valérie wird zwar die Menge an mühsamer Arbeit reduzieren, die manuell erledigt werden muss.“ Doch auch dann bleibe für Menschen noch genügend zu tun – etwa zu erkennen, ob es sich um ein Wohnhaus oder eine Schule, ein Fussballfeld oder eine Wiese handele.

  • Bauhändler HGC beteiligt sich an Urdorfer Start-up

    Bauhändler HGC beteiligt sich an Urdorfer Start-up

    Die Handelsgenossenschaft des Schweizerischen Baumeisterverbandes (HGC) beteiligt sich an der Cloudworks AG mit Sitz in Urdorf. Die Firma betreibt das 2019 gegründete  PropTech-Start-up umbaumanager.ch. Die digitale Plattform führe  die gesamte Abwicklung eines Umbaus digitalisiert durch, heisst es in der Medienmitteilung zu der Partnerschaft. Sie führe die Eigenheimbesitzer durch den ganzen Prozess des Bauprojektes, von der ersten Kostenschätzung, über das Einholen von Offerten, die Auftragsvergabe und die Bauleitung bis zum allfälligen Mängelmanagement.

    Umbaumanager.ch arbeite seit dem Start mit einem Netz qualifizierter Handwerker- und Zulieferfirmen. Die HGC sei eine der ersten Partnerinnen von umbaumanager.ch gewesen und beteilige sich nun an der Betreiberfirma Cloudworks, heisst es in der Mitteilung. „Mit dem Netzwerk und dem Know-how der HGC als Dienstleisterin rund um das Bauen kann unsere Plattform weiter ausgebaut werden“, werden die Gründer von Cloudworks AG und Entwickler von umbaumanager.ch, Faton Mati und Christian Vogt, dazu zitiert:

    Die 1899 gegründete Genossenschaft HG Commerciale versorgt das Schweizer Baugewerbe mit Material. „Wir als HGC bauen mit unserer Beteiligung unsere digitale Kompetenz weiter aus und können damit unseren Handwerkerkunden einen klaren Mehrwert bieten“, wird Martin Tobler, CEO der HGC, in der Mitteilung zitiert. Die HGC hat rund 800 Mitarbeitende.

  • Helvetia steigt bei deutschem Immobilien-Fintech ein

    Helvetia steigt bei deutschem Immobilien-Fintech ein

    Der Versicherungskonzern Helvetia investiert weiter im Immobilienbereich. Er hat sich über den Helvetia Venture Fund am Hamburger Unternehmen Baufi24 beteiligt. Dieses startete 2006 als eine Suchmaschine für Baufinanzierungen. Seither hat es sich als ein Vermittler für Immobilienfinanzierungen positioniert.

    Baufi24 hat in seiner Finanzierungsrunde insgesamt 6,7 Millionen Euro eingenommen. Neben Helvetia hat die St.Galler Risikokapitalgesellschaft Btov investiert. Mit dem frischen Geld will Baufi24 seine Technologie weiterentwickeln und sein Filialnetzwerk in Deutschland ausbauen.

    „Wir glauben an das erfahrene Team von Baufi24 und sehen grosses Potential für die Digitalisierung der Immobilienfinanzierung. Gerade seit Pandemiezeiten werden Online-Angebote im Bereich Finanzen noch stärker nachgefragt“, wird Michael Wieser, Managing Partner des Helvetia Venture Funds, in einer Medienmitteilung von Baufi24 zitiert.

    In der Schweiz hatte Helvetia 2017 den Immobilien- und Hypothekarvermittler Moneypark erworben. Durch die Investition in Baufi24 würden sich nun „interessante Austauschmöglichkeiten für beide Seiten“ ergeben, so Patrick Scherrer, Leiter des Bereichs Strategy & M&A bei Helvetia, in einer Medienmitteilung von Helvetia.

  • Innosuisse soll risikoreiche Projekte mit viel Potenzial fördern

    Innosuisse soll risikoreiche Projekte mit viel Potenzial fördern

    Der Bund hat die strategischen Ziele für Innosuisse für die Jahre 2021 bis 2024 festgelegt. Demnach erwartet er, dass sich die Agentur auf Projekte mit höherem Risiko und einem „überdurchschnittlichen volkswirtschaftlichen Potenzial“ fokussiert, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Auswahl soll nach „sorgfältiger Abwägung“ der Projekte erfolgen.

    Weiter soll Innosuisse auch auf thematische Ausschreibungen einen Schwerpunkt setzen. Dabei soll sichergestellt werden, dass Innovationsthemen von „grosser und branchenübergreifender Bedeutung“ aufgegriffen werden. Dazu zählt der Bund etwa Kernfragen der Digitalisierung sowie Herausforderungen in Zusammenhang mit Nachhaltigkeit oder der Bewältigung der Corona-Pandemie.

    Innosuisse soll zudem sicherstellen, dass KMU einen einfachen Zugang zu Leistungen von Forschungsinstitutionen haben. Die Agentur soll dabei Jungunternehmen, die aus dem Umfeld von Hochschulen stammen, ein hohes Gewicht beimessen.

    Weiter wird Innosuisse in den Jahren 2021 und 2022 auch mit der Umsetzung des Impulsprogramms Innovationskraft Schweiz beauftragt. Das Programm soll dazu beitragen, dass Unternehmen trotz der Rezessionsphase ihre Innovationsaktivitäten aufrecht erhalten. Dies sei nicht nur im Interesse der Unternehmen, sondern auch wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Schweiz.

    Innosuisse ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit. Durch die Agentur fördert der Bund die wissenschaftsbasierte Innovation in der Schweiz.

  • Was hat künstliche Intelligenz mit Facility Management zu tun?

    Was hat künstliche Intelligenz mit Facility Management zu tun?

    Das Thema Künstliche Intelligenz hat den «Laborstatus» definitiv hinter sich gelassen. KI-basierte Lösungen werden immer stärker in den Arbeitsalltag integriert. Dabei geht es im Kern nicht um die «lernende» Technologie selbst, sondern um die dahinterliegenden Daten. Die technologische Lösung übernimmt das Sammeln, Speichern, Verarbeiten und Nutzen der eingeflossenen Daten. Entscheidend für künftige Innovationen wird hier das Zusammenspiel zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz sein. Jene Unternehmen, die KI sinnvoll nutzen, werden für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet sein und entscheidende Wettbewerbsvorteile erlangen.

    Auch im Facility Management haben KI-basierte Lösungen Einzug gefunden. Die Gebäudereinigung ist ein sehr kostspieliges Thema und Reinigungsmittel, Energie und Zeit werden oftmals mehr als nötig eingesetzt – dies ist nicht nur unökologisch, sondern auch unökonomisch. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz kann der Ressourceneinsatz optimiert und Kosten deutlich reduziert werden.

    Das Schweizer Startup Soobr bietet hier eine nutzungsorientierte KI-Lösung. Dabei werden die bestehenden Leistungs- und Gebäudedaten in die Software eingelesen, worauf die KI basierend auf Faktoren wie Raumdistanzen, Raumpriorität, Anzahl und Dauer der Reinigung die Planung der täglichen Touren vornimmt. Über Raumsensoren kann zusätzlich die Belegung der einzelnen Räume in die Einsatzplanung integriert werden, um so die Reinigung gezielt dort auszuführen, wo sie wirklich notwendig ist. Die ausführenden Reinigungsmitarbeitenden werden mittels App auf mobilen Geräten durch die jeweiligen Touren geführt wobei Sie die KI mit Feedback und Dokumentationen speisen können. Die dynamische Tourenplanung erhöht die Effizienz, spart Kosten und Zeit bei der Tourenplanung ein und steigert die Transparenz für die Datenauswertung. 

    Mehr zu digitalen Helfer in der Immobilien- und Bauwirtschaft finden Sie auf: https://proptechmarket.net/solutions

  • Daten von swisstopo sind jetzt kostenlos zugänglich

    Daten von swisstopo sind jetzt kostenlos zugänglich

    Ab sofort stehen alle digitalen Standardprodukte von swisstopo kostenlos zur Verfügung. Damit will das Bundesamt für Landestopographie ermöglichen, dass digitale Karten, Luftbilder, Landschaftsmodelle und geologische Vektordaten „genutzt, weiterverteilt und wiederverwendet“ werden. Das schliesst auch kommerzielle Nutzungen mit ein, wie swisstopo in einer Medienmitteilung bekanntgibt.

    Diese Daten wurden auf einen Bundesratsbeschluss hin allgemein zugänglich gemacht. Der Bundesrat verfolge damit das Ziel einer noch breiteren Nutzung der Geoinformationen. Zudem sei diese Öffnung Teil der „Strategie für offene Verwaltungsdaten in der Schweiz 2019-2023“.

    Besonders interessant dürften diese Daten für Ingenieure, Architektinnen, Programmierer und Planerinnen sein. Auch für Forschung und Wissenschaft werde der Zugang zu den amtlichen Geodaten einfacher, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Auf diese Weise könne swisstopo einen aktiven Beitrag für Innovation und wirtschaftliches Wachstum leisten und gleichzeitig die digitale Transformation in der Schweiz unterstützen. Die Dateien lägen in maschinenlesbarer Form vor und könnten einfach in digitale Prozesse eingebunden werden.

  • Die Digitalisierung der Miteigentümerversammlungen

    Die Digitalisierung der Miteigentümerversammlungen

    Unabhängig von der Corona Situation sind gerade bei STWE-Versammlungen folgende Schwierigkeiten anzugehen und zu bewältigen:

    • Gerechte Kommunikation mit allen Anspruchsgruppen
    • Einhaltung von rechtlichen Bestimmungen und Fristen
    • Hohe Administrative Aufwände
    • Einhaltung von Terminen
    • Erstellung und Zuweisung von Aufgaben
    • Protokollierung der gesamten Versammlung

    Die Digitalisierung hat gerade auch Lösungen in diesem Bereich enorm gepusht. Entsprechend sind verschiedene Anbieter im Markt aktiv, die versuchen den analog geführten Prozess in die digitale Welt zu verschieben, jedoch nicht allen gelingt dies mit gleicher Einfachheit und leich breitem Lösungsansatz. Umso wichtiger ist hier die Vorselektion und Qualitätsprüfung . Die Lösung aus unserem Produktportfolio kann Aufgrund der Kompatibilität mit verschiedenen ERP-Formaten und IT-Infrastrukturen als Plug & Play verstanden werden. Durch das einmalige Setup und dem verhältnismäßig kleinen Aufwand heben sich die Effizienzvorteile noch mehr hervor. Sobald alles installiert und aufgegleist ist, können ganze Prozesse digitalisiert und umfassend behandelt werden.
    Auch hybride teil-digitalisierte Prozesse sind für die Lösung kein Problem, was im Hinblick auf die unterschiedliche Bereitschaft/IT-Kenntnisse der Versammlungsteilnehmer sehr wichtig ist. So können alle oben genannten Schwierigkeiten über ein und dieselbe Software angegangen und gelöst werden.

    Die Quintessenz ist klar, dass durch die Unterstützung der einfachen Lösung flexible STWE-Versammlungen physisch und/oder digital durchgeführt werden können und so die Effizienz bei der Durchführung wie auch in der Vor- sowie Nachbereitung erheblich gesteigert werden kann. Dadurch kann der Fokus wieder auf die Arbeitsschritte gesetzt werden, wo es Fachkompetenz und Sozialkompetenz braucht. Nebst der Digitalisierung der Bewirtschaftung sind auch noch weitere digitale Lösungen in den Fokus geraten, welche unter PropTechMarket.net ersichtlich sind.

    Mehr dazu finden Sie auf: https://proptechmarket.net/solutions

  • Zühlke unterstützt Adtrac bei zielgenauer Aussenwerbung

    Zühlke unterstützt Adtrac bei zielgenauer Aussenwerbung

    Zühlke unterstützt das Zürcher Start-up Adtrac. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung bis zur Marktreife einer Plattform für die zielgenaue Steuerung, wechselnde Inhalte und Nachverfolgung der digitalen Aussenwerbung. Der Innovationsdienstleister aus Schlieren steht laut Medienmitteilung Adtrac von Beginn an zur Seite mit Beratung und Unterstützung bei der Fortentwicklung. Damit soll in wenigen Monaten die Marktreife der Plattform erreicht werden.

    Die Idee von Adtrac ist laut der Medienmitteilung, die Vorzüge der digitalen Welt in das klassische Prinzip der Aussenwerbung zu übertragen. Die Sensoren der Werbedisplays sollen genutzt werden, um möglichst relevante Inhalte für die Zielgruppe, die sich vor den Displays befindet, auszuspielen. Damit kann das Angebot auf der Werbefläche aufgrund von Daten über die jeweilige Zielgruppe genau für diese Zuseher und deren Interessen angepasst werden. Und der Kunde kann online den Verlauf seiner Kampagne mitverfolgen. Dazu dient laut Adtrac das webbasierte Kampagnenwerkzeug. Die Werbetreibenden können damit ihre Kampagnen jederzeit selbst planen, live nachverfolgen, optimieren und Auswertungen erstellen.

    „Dank der Expertise von Zühlke und der flexiblen und agilen Zusammenarbeit stehen wir heute mit einem marktreifen und überzeugenden Produkt da“, wird Benjamin Wey, der CEO von Adtrac, zitiert. Adtrac ist als ein Gemeinschaftsunternehmen von Advertima, Fortimo und SPAR, alle in St.Gallen ansässig, entstanden.

    Nach der Ersteinführung am Markt soll die Plattform laufend weiterentwickelt und mit neuen Funktionen ergänzt werden.

  • Tilbago vereinfacht Umgang mit Bonitätsauskünften

    Tilbago vereinfacht Umgang mit Bonitätsauskünften

    Das Luzerner Start-up Tilbago ist auf digitale Inkasso-Lösungen spezialisiert. Nun hat es laut einer Medienmitteilung ein neues Produkt namens Tilbago CredRep auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich um eine ganzheitliche, digitale Lösung für das Einholen von Bonitätsauskünften. Laut Oliver Wolf, Chief Operating Officer bei Tilbago, ist es ein „Service, den sich die Kunden gewünscht und den wir mit modernen technischen Möglichkeiten umgesetzt haben“.

    Tilbago CredRep richtet sich an Betreiber von Immobilienportalen, Kreditportalen oder Anbieter von Softwarelösungen. Diese können Tilbago CredRep in ihre bestehenden Plattformen implementieren und ihren Kunden zur Verfügung stellen. Die Kunden können dann die Bestellung von Betreibungsregisterauszügen komplett digital durchführen.

    Ein Vorteil von Tilbago CredRep sei auch, dass auch das sogenannte CreditTrust-Zertifikat in die Lösung integriert ist. Im Gegensatz zum Betreibungsregisterauszug beschränkt sich das CreditTrust-Zertifikat nicht auf das Register eines einzelnen Amtes, sondern beinhaltet „alle schweizweit verfügbaren Informationen“, heisst es.

    Tilbago hat die neue Lösung gemeinsam mit dem PFLab, dem Innovationslabor von PostFinance, entwickelt. PostFinance gehört auch zu den Investoren von Tilbago. „Als Innovationsbeteiligung von PostFinance unterstützt das PFLab tilbago bei der Marktentwicklung bestehender Produkte und Services und bei der Entwicklung von neuen Angeboten“, erklärt Sergio Consonni vom PFLab.

    Dank der Verbindung zu PostFinance hat Tilbago auch auch schon einen ersten Kunden gewonnen. So können Privatpersonen auf der Internetseite der Post neu ihre digitalen Betreibungsregisterauszüge bestellen.