Schlagwort: Energie

  • Bern: Neuer Vizedirektor im Bundesamt für Energie

    Bern: Neuer Vizedirektor im Bundesamt für Energie

    Simon Jungo wurde vom Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) zum Vizedirektor des BFE ernannt. Sein Vorgänger Marc Kenzelmann wird per Ende Juni 2020 nach sieben Jahren sein neues Amt als Direktor des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats ENSI antreten.

    Der 47-jährige Simon Jungo verfügt über mehrjährige Erfahrung im Bundesumfeld sowie über Fachwissen und Erfahrung im Risiko- und Krisenmanagement. Von 2006 bis 2012 arbeitet er im Stab des Sicherheitsausschusses des Bundesrates, zuletzt als Chef Operationen und stellvertretender Chef des Stabs. Von 2012 bis 2019 war er Leiter Öffentliche Sicherheit SBB und Geschäftsleitungsmitglied der Division Personenverkehr. Aktuell ist er Leiter Konzernsicherheit SBB.

    Simon Jungo hat nach einer kaufmännischen Berufslehre die höhere kaufmännische Gesamtschule HKG (heute HFW) absolviert und schliesst aktuell an der Fachhochschule Bern das Executive MBA Innovation ab.

  • Nachhaltige Bauten in den Alpen für Architekturpreis nominiert

    Nachhaltige Bauten in den Alpen für Architekturpreis nominiert

    Der Architekturwettbewerb «Constructive Alps» wird bereits zum 5. Mal von der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein durchgeführt. Ausgezeichnet werden Bauten in den Alpen, die klimafreundliches Bauen und Baukultur verbinden. In den Alpen verbrauchen private Haushalte genau so viel Energie wie der gesamte Verkehrssektor. Alte, schlecht isolierte Gebäude sind die grössten Energieverschwender.

    Für einen effektiven Klimaschutz ist das Sanieren und wenn nötig auch das Bauen von neuen Gebäuden mit regionalen und ökologischen Baustoffen essenziell. Mit dem Architekturpreis tragen die in der Alpenkonvention verbundenen Alpenländer (Die Schweiz, Frankreich, Deutschland, Österreich, Slowenien, Liechtenstein, Italien und Monaco) dazu bei, ihre klimapolitischen Ziele umzusetzen.

    Von 328 eingereichten Projekten kamen 28 Gebäude in die engere Auswahl, darunter neun Schweizer Projekte. So zum Beispiel das landwirtschaftliche Zentrum in Salez im Rheintal oder das Casa Mosogno in der Tessiner Gemeinde Onsernone. Unter den Auserwählten finden sich Wohnhäuser, Gewerbebauten, Berggasthäuser, Kindergärten, kulturelle Zentren sowie eine Kapelle. Davon handelt es sich bei einem Projekt um einen Ersatzneubau, elf Projekten sind Sanierungen und sechzehn Projekte Neubauten. Die achtköpfige Jury traf die Auswahl mittels Videokonferenzen.  

    Schweizer Projekte kommen gut an

    Jurypräsident Köbi Gantenbein sagt: «Die Jury hat grosse Freude an den 28 Perlen der Architektur, die ökonomische und soziale Zuversicht für den ländlichen Raum in den Alpen in eigensinnige und klimavernünftige Architektur übersetzen.» Die Jury wird nun die ausgewählten 28 Gebäude zwischen Slowenien und Frankreich vor Ort besichtigen und mit den Bauherrschaften, Architekturbüros und Nutzerinnen und Nutzern Gespräche führen. Die Universität Liechtenstein unterstützt die international besetzte Jury bei der qualitativen Prüfung der Objekte.

    Relevant für das Juryurteil ist nicht nur die Klimafreundlichkeit der Bauten, gemessen in Energiekennzahlen und grauer Energie für den Bau, sondern auch deren Beitrag für ein zukunftsgerichtetes Leben und Wirtschaften in den Alpen. Sinnliche Apsekte werden genauso bewertet wie Ökologie, Ökonomie, Kultur und Soziales. Es geht dabei auch um die Anbindung der Gebäude an das öffentliche Verkehrsnetz oder das Verwenden von ökologischen Baustoffen.

    Am 6. November wird im Alpinen Museum Bern das Preisgeld an drei Preisträger verliehen. Zudem werden der Katalog und die Ausstellung eingeweiht, welche anschliessend als Wanderausstellung zum nachhaltigen Bauen in den Alpen von Ljubljana bis Nizza unterwegs sein wird.

  • Glarus: Erste Photovoltaik ist bewilligt

    Glarus: Erste Photovoltaik ist bewilligt

    Bereits am 13. Februar hat die Gemeinde dem Bau zugestimmt, nun erteilte auch der Regierungsrat seine Bewilligung. Diese ist auf 40 Jahre ab Inbetriebnahme befristet. Somit darf die Axpo Power AG, ab Sommer 2021 an der Staumauer des Muttsees in der Gemeinde Glarus Süd eine Photovoltaikanlage bauen. Die Anlage entsteht auf einer rund 10’000n m2 grossen Fläche und hat eine Leistung von 2 Megawatt.

    Normalerweise müssen stromproduzierende Anlagen mit einer Leistung von über einem Megawatt eine jährliche Abgabe an den Kanton leisten. Bisher haben nur Wasserkraftanlagen diese Grenze überschritten. In diesem Fall will die Regierung jedoch darauf verzichten. Das Projekt gilt als Pionieranlage zur Untersuchung der Winternutzung der Sonnenenergie im Hochgebirge, das in solchen Dimensionen in der Schweiz erstmalig ist.

    Zum Schutz der Landschaft werden Solargläser mit einer Antireflexionsschicht eingesetzt. Damit soll die Blendwirkung vermindert werden. In den kommenden Wochen wird die Axpo an Modifikationen arbeiten, denn laut einer Studie des Instituts für Schnee- und Lawinenforschung (SLF), wird in gewissen Bereichen der Anlage mit hohen Schneelasten gerechnet. Zudem wird noch nach Abnehmern für den Strom gesucht, Axpo steht jedoch in Verhandlungen mit verschiedenen Unternehmen.

  • Schweiz: Stromverbrauch sinkt während Corona-Kriese

    Schweiz: Stromverbrauch sinkt während Corona-Kriese

    Aufgrund der aktuellen Situation und den Massnahmen, gibt es in städtischen und industriellen Gebieten einen Rückgang des Stromverbrauchs von 10 bis 20 Prozent pro Tag. In den Tourismusregionen sogar zwischen 30 und 50 Prozent. Am Wochenende und nachts sind die Rückgänge aber geringer. Zudem verschob sich der höchste Stromverbrauch von der Mittagszeit auf 19 und 20 Uhr.

  • Schweiz: Strommarkt soll für alle geöffnet werden

    Schweiz: Strommarkt soll für alle geöffnet werden

    Bis Anfang 2021 wird das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) eine Änderung des Stromversorgungsgesetzes (StromVG) erarbeiten. Dadurch sollen Eckwerte für eine vollständige Öffnung des Strommarktes identifiziert werden.

    Bisher konnten Verbraucher von mindestens 100’000 Kilowattstunden Strom pro Jahr ihren Stromlieferanten frei wählen. Nun sollen es auch schon bald Haushalte und Kleinbetriebe können. Zudem sollen sie das Recht erhalten, vom freien Markt zur Grundversorgung zurückzukehren. Durch diese Änderung wird die dezentrale Stromproduktion gestärkt und eine bessere Integration der erneuerbaren Energien in den Strommarkt ermöglicht.

    Die vorgeschlagene Revision des Energiegesetzes dient hingegen dazu, der Strombranche mehr Planungssicherheit und Investitionsanreize zu bieten. Dazu sollen, an den bisherigen Richtwerten orientiert, verbindlichen Ausbauzielen für das Jahr 2035 und 2050 definiert werden.

  • Zürich: Immer mehr erneuerbare Energie

    Zürich: Immer mehr erneuerbare Energie

    Die Wärmeversorgung von Zürich befindet sich im Umbau. Dabei spielt Energie 360° eine zentrale Rolle. Sie bietet Kundinnen und Kunden in der ganzen Schweiz klimafreundliche Alternativen zu Erdgas.

    Konsequente Transformation
    An erster Stelle steht lokal verfügbare, erneuerbare. Energie 360° plant in der Stadt Zürich 130 Gemeinschaftsanschlüsse. Dort werden Gebäude gebündelt an die Fernwärme angeschlossen. Zudem sind 14 Energieverbünde in unterschiedlichen Planungsphasen oder bereits in Bau. Zum Beispiel will man in Thalwil, im Zürcher Riesbach-Quartier oder in Wohlen (BE) die Seewärme zur Energiegewinnung nutzen. Die Folge davon ist, dass das Gasnetz nach und nach stillgelegt werden soll. In der Stadt Zürich sind dies bis 2050 rund 130 Leitungskilometer. Dank diesen Massnahmen stehen immer mehr Anwohnerinnen und Anwohnern ökologische Alternativen zur Verfügung. Gas wird vorerst Teil der Energieversorgung bleiben, doch Energie 360° erhöht laufend den erneuerbaren Anteil. Seit 1. Januar 2020 beträgt der Anteil Biogas bereits 20%, bis 2040 soll die Stadt Zürich zu 100% mit grünem Gas versorgt werden.

    Solide Finanzen
    Energie 360° steigerte den Umsatz 2019 auf 524,8 Millionen Franken (+7,7%), wovon 54,1 Mio. Franken auf erneuerbare Energien und Energielösungen wie Wärmeverbünde entfallen. Insgesamt verzeichnete Energie 360° bei den erneuerbaren Energien eine Absatzzunahme von 12,5%. Der Gesamtenergieabsatz – der direkte Energieabsatz plus Absatz an Wiederverkäufer – stieg auf 7591 Gigawattstunden (+2,6%). Die Zunahme ist auf kältere Temperaturen im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr zurückzuführen. Der Personalbestand erhöhte sich von 239,6 auf 260,4 Vollzeitäquivalente oder von 249 auf 271 Mitarbeitende. Der Reingewinn beläuft sich auf 58,4 Millionen Franken; gegenüber 86,8 Millionen Franken im Vorjahr. Der Vorjahresgewinn war jedoch aufgrund eines steuerlich bedingten, einmaligen Sondereffekts von 41,2 Mio. Franken ausserordentlich hoch. Die Eigenkapitalquote liegt bei soliden 83,6%.

    Energieversorgung ist sichergestellt
    Die Versorgungssicherheit ist trotz Coronapandemie gewährleistet. Energie 360° versorgt Kundinnen und Kunden unverändert mit Energie und hält ihre Elektroladestationen am Laufen. Um die Kundinnen und Kunden zu unterstützen, wurde aber zum Beispiel die Zahlungsfrist auf 120 Tage verlängert. Zudem wird auf Mahngebühren verzichtet und die Möglichkeit in Raten zu bezahlen wird angeboten.

    #Energie #Energie360° #nachhaltig #heizen #StadtZürich #Zurich

  • EnergieSchweiz: Sieger der Smart City Innovation Challenge

    EnergieSchweiz: Sieger der Smart City Innovation Challenge

    Sieben Initiativen aus der Schweiz erhielten bei der zweiten Smart City Innovation Challenge (SCIC) eine Auszeichnung. Darunter findet man Lösungen für clever kombinierbare Mobilitätsangebote über lokale Stromerzeugung im Quartier oder intelligente Lösungen für blinde und sehbehinderte Menschen. Die öffentliche Preisverleihung wird wegen der Coronavirus-Krise zu einem späteren Zeitpunkt EnergieSchweiz nachgeholt.

    Karegorie Ideen:

    • KU:BE Informations- und Leitsystem für alle,  Stadt Bern
      Hilft Blinden/Sehbehinderten, Kunst und Kultur im öffentlichen Raum selbständig zu erleben
    • Integrated Corporate Mobility Platform, routeRank aus dem EPFL Innovation Park in Lausanne
      Soll den besten, billigsten und umweltfreundlichsten Reiseweg finden
    • #Smarta – klare Ansagen statt heisser Luft, Region Basel


    Kategorie Projekte:

    • Smart!mobil – clever kombinieren und teilen, Solothurn
      Effiziente Kombination von Mobilitätsangeboten in Grenchen, Olten, Solothurn, Zuchwil und der Region Thal.
    • Quartierstrom,  Gemeinde Walenstadt
      Erster lokaler Strommarkt der Schweiz, seit September 2018 in Betrieb
    • Smart City Lights Challenge, Wädenswil (ZH)
    • Vom Labor zur Smart City, Deitikon (ZH)
  • Kernkraftwerk erzeugte weniger Strom

    Kernkraftwerk erzeugte weniger Strom

    Trotz der 86.2 Millionen investierten Franken in Brennelemente, anlagentechnische Verbesserungen und Substanzerhaltung, wurden im Vergangenen Jahr das nur netto 7.82 Milliarden Kilowattstunden Strom produziert. Somit betragen die normalisierten Jahreskosten vom Jahr 2019 331.1 Millionen Franken. Das Kernkraftwerk Gösgen (KKG) hatte im Vorjahr noch 8.25 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt, was 322.5 Millionen Franken bezifferte.

    Bei den normalisierten Jahreskosten werden keine kurzfristigen Entwicklungen an der Börse berücksichtigt, sondern eine langfristige Bruttorendite von 3,5 Prozent für Stilllegungs- und Entsorgungsfonds. Deshalb stiegen die normalisierten Produktionskosten von 3.91 auf 4.23 Rappen pro Kilowattstunde.

    Da die Fondsperformance 2019 jedoch weit über 12 Prozent lag, betragen die tatsächlichen Jahreskosten 152,5 Millionen Franken. mit 1,95 um 3,86 Rappen pro Kilowattstunde lagen tatsächlichen Produktionskosten unter dem Vorjahreswert.

  • Im Juni wird das Wasserkraftwerk Schächen eingeweiht

    Im Juni wird das Wasserkraftwerk Schächen eingeweiht

    Am 27. Juni 2020 soll die offizielle Einweihung des neuen Kraftwerks (KW) Schächen stattfinden. Trotz der aktuellen Corona-Krise verläuft der Abschluss des Baus nach Plan. Das Kraftwerk wurde acht Jahre lang aufwendig geplant. Dafür konnte es bereits nach einem Jahr Bauarbeiten in Betrieb genommen werden. Denn es ging am 20. November 2019 ans Netz und produziert seit dem Strom für das Verteilnetz der Elektrizitätswerk Altdorf AG (EWA). Mit einer Leistung von 16,4 Gigawattstunden versorgt es 3600 Haushalte.

    Die Herausforderungen beim Bau waren der Bau im dichtbesiedelten Wohn- und Wirtschaftsraum sei, auch die Verlegung der Druckleitung entlang der Klausenstrasse in Bürglen und Kirchenrütti und jetzt noch die Lieferungen mit der Corona-Krise. Doch aus heutiger Sicht kann man sagen, dass Termin- und Budgetplan eingehalten werden können. Insgesamt wurden 21.4 Millionen Franken investiert, dabei fliessen Aufträge in Höhe von 16 Millionen Franken in Unternehmen aus dem Kanton Uri.