Schlagwort: Energie

  • Kraftwerk Erstfeldertal produziert ersten Strom

    Kraftwerk Erstfeldertal produziert ersten Strom

    Im Kanton Uri können weitere 7200 Haushalte mit CO2-freiem Strom beliefert werden. Das Wasserkraftwerk des Energieversorgers EWA am Eingang des Erstfeldertals ist am Donnerstag angelaufen und hat zum ersten Mal Strom produziert. „In zweieinhalb Jahren vom ersten Bewilligungsschritt bis zur Inbetriebnahme ist bei einem Kraftwerk dieser Grössenordnung absolut einmalig“, wird der Vorsitzende der EWA-Geschäftsleitung, Werner Jauch, in einer Medienmitteilung der EWA zitiert.

    Zuvor seien während gut 100 Jahren verschiedenste Studien und Projekte entwickelt worden. „Alle verschwanden wieder in der Schublade“, schreibt die EWA. Und auch dieses Projekt sei „mehrfach auf Messers Schneide gestanden“. Nun war Eile geboten, weil in einem Monat die Beiträge der nationalen Förderung an das Kraftwerk endgültig verfallen wären. Damit wäre das Projekt gescheitert. „Wir haben an die Machbarkeit geglaubt und es ist uns gelungen, das Kraftwerk bereits mehr als einen Monat vor Ablauf der Frist in Betrieb zu nehmen“, so Jauch.

    Am Bau waren rund 45 Firmen aus Uri beteiligt, erklärt Peter Dittli, Vizepräsident des Verwaltungsrats der KW Erstfeldertal AG. 75 Prozent der Investitionssumme von insgesamt 37 Millionen Franken blieben als Wertschöpfung in Uri. Dazu kämen Wasserzinsen und Steuereinnahmen. Und schliesslich sicherten Betrieb und Unterhalt auch Arbeitsplätze. All dies sei „in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten besonders wertvoll“, so Jauch. „Die Corona-Pandemie führt uns vor Augen, wie wichtig die lokale Produktion ist, wenn die internationalen Lieferketten sehr schnell zusammenbrechen.“

  • Zürich erhält Goldauszeichnung als Energiestadt

    Zürich erhält Goldauszeichnung als Energiestadt

    Zürich ist im Rahmen des Hackathons Climathon Zürich erneut mit dem Energiestadt-Label in Gold ausgezeichnet worden. Damit fördert der Trägerverein Energiestadt die Umstellung auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz. Laut einer Medienmitteilung der Stadt hätten der Ausbau der Photovoltaikanlagen auf stadteigenen Liegenschaften zu dieser Anerkennung ebenso beigetragen wie die Realisierung des Energieverbunds Altstetten und Höngg. Auch die neue Tramlinie Hardbrücke und die weitere Elektrifizierung des öffentlichen Verkehrs hätten ihren Anteil daran.

    Zum ersten Mal war Zürich die Auszeichnung als Energiestadt vor 20 Jahren verliehen worden. Seither seien die langfristigen Ziele der Stadt „kontinuierlich angepasst worden“. Dazu gehörten etwa die Verankerung der 2000-Watt-Gesellschaft in der Gemeindeordnung und die aktuellen Bestrebungen in Richtung Klimaneutralität. Grundlage dafür seien die im Masterplan Energie der Stadt Zürich definierten energiepolitischen Schwerpunkte.

  • BKW lanciert digitale Plattform für Energieversorger

    BKW lanciert digitale Plattform für Energieversorger

    Mit ihrer neuen digitalen Plattform Energy Business will das Berner Energie- und Infrastrukturunternehmen BKW laut einer Medienmitteilung Schweizer Energieversorgern Unterstützung in vier Bereichen geben: Cyber-Sicherheit, Recht und Regulierung, innovative Produkte für Endkunden sowie Kundenservice. Zu diesem Zweck hat sie Anfang November die Plattform e4u lanciert.

    Die Energieversorger stünden vor einer anspruchsvollen Zukunft, heisst es dort. „Deshalb wollen wir zusammenspannen mit einem klaren Ziel: Wirtschaftlicher Erfolg durch Skalierung, Synergien und die Nutzung praxiserprobter Lösungen. Wir glauben, dass wir dies nur gemeinsam schaffen können.“ Damit bekenne sich die BKW zu einer langfristigen Partnerstrategie mit anderen Energieversorgern in der Schweiz, schreibt sie in ihrer Mitteilung.

    In einer ersten Phase biete die BKW auf der Plattform Dienstleistungspakete an, die anderen Energieversorger Zugang zu ihren praxiserprobten Kompetenzen ermöglichen. Parallel dazu plane sie verschiedene Bildungsaktivitäten. Zudem offeriere sie auch „individualisierte Beratungsdienstleistungen für komplexe Bedürfnisse“.

    Auf der Plattform könnten sowohl Energieversorger als auch grosse Endverbraucher die Beschaffung ihrer Energie in einem einzigen System abwickeln. Die Plattform selbst sei in enger Zusammenarbeit mit BKW-Kunden entwickelt worden.

  • Romande Energie steigt in französische Windparks ein

    Romande Energie steigt in französische Windparks ein

    Romande Energie France und der Windparkentwickler Calycé Développement sind laut einer Medienmitteilung der Walliser Energieversorgerin eine Entwicklungspartnerschaft eingegangen. Damit erweitert Romande Energie ihr Portfolio für erneuerbare Energien in Frankreich um 15 Windparks. Sie übernimmt hohe Beteiligungen an ihnen. Die meisten befinden sich noch in der Planungsphase.

    Der Vertrag zwischen beiden Unternehmen sieht vor, dass Romande Energie an sechs Projekten im Frühstadium eine Beteiligung von 50 Prozent erwirbt. Bei sieben Projekten im Spätstadium wird sie die hundertprozentige Eignerin. An einem gesicherten Projekt übernimmt sie 80 Prozent. Calycé Développement wird alle Projekte bis zur Baureife verwalten. Einen bereits in Betrieb befindlichen Windpark kauft Romande Energie zu 100 Prozent.

    Seit 2013 hat die Romande Energie Gruppe eine Reihe von Wasser-, Solar- und Windkraftanlagen in Frankreich erworben. Damit ergänzte sie ihr Wasserkraftportfolio in der Westschweiz. Diese Investitionen dienten nach Unternehmensangaben der Diversifizierung sowohl ihrer Standorte als auch ihrer Energiequellen. Die Transaktion werde in den kommenden Wochen abgeschlossen.

  • Groupe E bietet Solaranlagen ohne Investitionen

    Groupe E bietet Solaranlagen ohne Investitionen

    Immobilienbesitzer in der Westschweiz erhalten die Möglichkeit, Solaranlagen auf ihren Dächern installieren zu lassen, ohne dass sie investieren müssen. Groupe E lanciert mit My Sun Contracting ein Produkt, bei dem der Freiburger Energieversorger alle Investitionen wie auch den sonstigen Aufwand übernimmt.

    Die Kunden bezahlen laut einer Mitteilung von Groupe E nur für die Erzeugung des eigenverbrauchten Solarstroms. Der Strompreis ist degressiv: Je mehr die Kunden selbst verbrauchen, desto niedriger ist der Tarif. Die Kunden können die Anlage auf ihrem Dach später auch kaufen, etwa, wenn sie damit von Steuervorteilen profitieren möchten.

  • Riehen erhält grünes Licht für Geothermieausbau

    Riehen erhält grünes Licht für Geothermieausbau

    Riehen kann mit seiner Planung für den Ausbau einer weiteren Geothermie-Anlage fortfahren. Sie würde die Zahl der mit klimafreundlicher Wärmeenergie versorgten Einwohnerinnen und Einwohner von bisher 8500 auf 12’500 erweitern. Die Referendumsfrist ist Ende Oktober abgelaufen. Damit ist der positive Bescheid des Einwohnerrats nun rechtskräftig. Das teilt die Wärmeverbund Riehen AG (WVR) jetzt mit.

    In einem nächsten Schritt stehen im Sommer 2021 seismische Untersuchungen zur Erkundung des Untergrunds für das Projekt geo2riehen an. Damit wird ein geeigneter Standort für die Bohrungen gesucht. Bestätigt sich die Machbarkeit der Anlage, könnte 2023 mit den Bohrungen begonnen werden. Sie sollen mehr natürlich vorkommendes Thermalwasser zur Wärmenutzung erschliessen.

    Eine bereits vorliegende Machbarkeitsstudie bestätige dem Projekt „gute Aussichten auf Erfolg“. Die Bohrungen zur Förderung des Thermalwassers und der Bau der Anlage werden mit rund 20 Millionen Franken zu Buche schlagen. Die Kosten teilen sich die beiden Aktionäre, die Gemeinde Riehen und die Basler Energieversorgerin IWB. Das Bundesamt für Energie hat eine Förderung von 1,2 Millionen Franken zugesichert und weitere 5,1 Millionen Franken in Aussicht gestellt.

    Die Beteiligung von IWB ist von zunächst 27 auf jetzt 50 Prozent gestiegen. Das, so der WVR, erleichtere nicht nur die Finanzierung. Auch der Betrieb der Anlagen und des wachsenden Versorgungsnetzes lasse sich so besser mit IWB koordinieren: „Die schritt- und teilweise Stilllegung der Gasversorgung wird damit optimal auf das Wachstum des Riehener Wärmenetzes abgestimmt.“

  • Bund unterstützt Sanierungen im gemeinnützigen Wohnungsbau

    Bund unterstützt Sanierungen im gemeinnützigen Wohnungsbau

    Die gemeinnützigen Wohnbauträger der Schweiz verfügen über einen Bestand von knapp 170’000 Wohnungen, informiert der Bundesrat in einer Mitteilung. Viele dieser hauptsächlich in Städten und Agglomerationen gelegenen Wohnungen seien älter als 30 Jahre und genügten den heutigen energetischen Anforderungen nicht mehr, heisst es dort weiter. Ein Sonderprogramm des Bunds soll gemeinnützige Wohnbauträger motivieren, ihre Gebäude nachhaltig zu sanieren.

    Das vom Bundesrat ausgearbeitete Programm sieht dabei die Gewährung von Darlehen in Höhe von bis zu 50’000 Franken pro zu sanierender Wohnung vor. Bei einer Laufzeit von 25 Jahren wird in den ersten zehn Jahren auf die Erhebung von Zinsen verzichtet. Voraussetzung ist, dass die Sanierungsarbeiten den Zustand der Gebäudehülle auf die Stufe B des Gebäudeenergieausweises der Kantone (GEAK) verbessern oder den Minergie-Standard erfüllen.

    Ein ähnliches Programm für den ländlichen Raum wird von der Stiftung für Wohneigentumsförderung (SFWE) aufgelegt, informiert der Bundesrat in der Mitteilung weiter. Hier können jeweils 90’000 Franken pro Wohnung für maximal drei Wohnungen beantragt werden. Gesuche für beide Programme können bei den Dachorganisationen des gemeinnützigen Wohnungsbaus beziehungsweise der SFWE bis Mitte Oktober 2023 eingereicht werden.

  • Gotthard-Windpark ist offiziell eingeweiht

    Gotthard-Windpark ist offiziell eingeweiht

    Der Parco eolico del San Gottardo ist auf dem Gotthard-Pass offiziell eingeweiht worden. Es ist aktuell der einzige Windpark, der in der Schweiz im Bau ist. Er wird seinen regulären Betrieb im November aufnehmen. Für die kommenden Sommermonate sind laut einer Medienmitteilung der Betreiberin Azienda Elettrica Ticinese (AET) „zahlreiche Wiederherstellungs- und Bodensanierungsmassnahmen“ vorgesehen.

    Staatsrat Claudio Zali, Direktor der Territorialabteilung, Airolos Bürgermeister Franco Pedrini, der Generaldirektor von Services Industriels de Genève (SIG),  Christian Brunier, und der Direktor der AET, Roberto Pronini, haben die Anlage symbolisch in Betrieb genommen. Anwesend waren auch Vertreter von Unternehmen und Institutionen, die an dem Projekt beteiligt sind.

    Für die Bauphase wurden die Sommermonate der vergangenen beiden Jahre genutzt. Geplant war die Inbetriebnahme bereits im Herbst 2009. Doch die Verantwortlichen hätten damals laut eines Artikels der „Luzerner Zeitung“ „zugegeben, dass sie den Aufwand des Projekts unterschätzt haben“. Zur Begründung habe der damalige Verwaltungsratspräsident fehlende Erfahrung der Schweiz mit Windparks angeführt.

    Jetzt stehen auf dem Gotthard-Pass fünf statt der ursprünglich sieben geplanten Windräder. Sie wurden von der deutschen Firma Enercon geliefert. Die jährliche Produktion dieser Generatoren von je 2,35 Megawatt wird laut der Mitteilung auf zwischen 16 und 20 Gigawattstunden geschätzt. Sie könne den Strombedarf im Leventina-Tal zwischen den Südportalen des Gotthard-Tunnels bei Airolo bis Biasca abdecken.

    Die Investition in Höhe von 32 Millionen Franken wurde von den Aktionären des Gotthard-Windparks unterstützt: AET hält 70 Prozent, SIG 25 Prozent und die Gemeinde Airolo 5 Prozent. Die Anlage bekommt für 20 Jahre Subventionen aus dem Fond der Kostendecken Einspeisevergütung (KEV) für erneuerbare Energien. Dabei handelt es sich um ein Instrument des Bundes zur Förderung erneuerbarer Energien. Es wird durch eine Abgabe der Konsumentinnen und Konsumenten auf den Strompreis finanziert.

  • Sauberer Ladestrom darf auch etwas mehr kosten

    Sauberer Ladestrom darf auch etwas mehr kosten

    Die Forschungs- und Entwicklungsabteilung der Juice Technology AG in Cham hat eine aktuelle Studie zum Ladeverhalten und zur Energienutzung bei E-Autos veröffentlicht. Eine Befragung von 5154 E-Autofahrerinnen und Fahrern sollte klären, wie das Verhalten an der Ladestation ist und welche Rolle die Herkunft des Ladestroms spielt.

    Knapp 50 Prozent der gefahrenen Kilometer werden laut der Medienmitteilung zuhause geladen, rund 22 Prozent am Arbeitsplatz. Nur 17 Prozent der Ladevorgänge werden an sogenannten Super Chargern oder Schnellladestationen durchgeführt. Für 85 Prozent der E-Autofahrer sei die Nutzung von sauberer Energie sehr wichtig oder wichtig, heisst es laut Mitteilung in der Studie.

    Gefragt wurde auch nach der Bereitschaft, für saubere Energie, die in Echtzeit produziert werden würde, einen höheren Betrag zu zahlen. Darauf antworteten 87 Prozent mit „Ja“. Beim Betrag gab es Unterschiede: 60 Prozent würden bis zu 4,89 Cent pro Kilowattstunde mehr zahlen, 27 Prozent bis zu 3,01 Cent pro Kilowattstunde.

    Die Umfrage fand vom 12. bis 14. Oktober 2020 online in der Schweiz, Deutschland und Österreich statt. Befragt wurden insgesamt 5154 Personen. Der Rücklauf lag bei 576 Antworten, davon kamen 82 Prozent aus Deutschland, 12 Prozent aus der Schweiz und 6 Prozent aus Österreich.

  • Freiburger Bevölkerung will Windparks

    Freiburger Bevölkerung will Windparks

    Die Freiburger Bevölkerung steht hinter den kantonalen Windstromprojekten. Das zeigt eine Umfrage, die MIS Trend im September im Auftrag von Groupe E durchgeführt hat. Danach sprechen sich 72 Prozent für den Bau von Windparks im Kanton aus, heisst es in einer Mitteilung des kantonalen Energieversorgers. 65 Prozent hegen auch keine Befürchtungen bei der Installation der Anlagen.

    Groupe E will an vier Standorten Windparks errichten. Diese Standorte sind im Richtplan des Kantons eingetragen, der bereits vom Bund genehmigt worden ist. Die vier Windparks sollen eine zusätzliche Stromproduktion von 156 Gigawattstunden Strom im Jahr erlauben. Zwei Drittel der Stromproduktion sollen im Winter anfallen, wenn die Photovoltaik weniger ergiebig ist. Für die Projekte sind Ausgleichsmassnahmen zugunsten der Biodiversität vorgesehen.

  • Elektro-Material AG rückt Hedin Automotive ins rechte Licht

    Elektro-Material AG rückt Hedin Automotive ins rechte Licht

    EM Licht, ein Geschäftsbereich der Elektro-Material AG, war von Anfang an in die Planungen der Hedin Automotive Samstagern AG hinsichtlich der Sanierung und Erweiterung ihrer Gebäude integriert, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Somit konnte die Lichtplanung direkt in die Bauplanung einbezogen werden. Das neu entwickelte Lichtkonzept wurde nicht nur in Showroom, BMW M Showroom und Mini-Pavillon umgesetzt. Auch die Werkstatt oder die Waschboxen haben eine neue Beleuchtung erhalten.

    Zudem wurde eine neue Beleuchtung für Kunden- und Aussenparkplätze realisiert und die Tankstellen- und Reklamebeleuchtung saniert. Im Ausstellungsbereich galt es, verschiedene Anforderungen miteinander zu verbinden. So gibt es für BMW-Händler gewisse Vorgaben hinsichtlich der Beleuchtung der ausgestellten Autos. Im Ausstellungsbereich befinden sich aber auch die Arbeitsplätze des Verkaufspersonals. EM Licht hat daher die Lichtfarben gemischt. Und für den Showroom für den BMW M ist eine Schachbrettbeleuchtung installiert worden, die gemeinsam mit dem Logo des BMW M und den ausgestellten Autos ein stilvolles Ambiente schafft, wie es in der Mitteilung heisst.

  • Eniwa erhält Aargauer Strom Award 2020

    Eniwa erhält Aargauer Strom Award 2020

    Der Verband Aargauischer Stromversorger hat den diesjährigen Aargauer Strom Award verliehen. Er ging an die Eniwa AG für ihr Unterentfeldener Projekt Im Erlifeld: das Zukunftsareal. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben, um besonders innovative Projekte von Aargauer Stromversorger zu ehren.

    Wie es in einer Medienmitteilung von swisspower heisst, konnte das Energiekonzept der Eniwa AG für dieses Quartier die Jury überzeugen. Das Areal mit neun neuen Mehrfamilienhäusern und seinen 90 Wohnungen versorgt sich grösstenteils selbst mit Energie. Die Bewohner profitierten in vielerlei Hinsicht, so die Juroren: von umweltfreundlichem Strom zu attraktiven Preisen, Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge, E-Carsharing, einer transparenten und einfachen Abrechnung sowie einem ultraschnellen Breitbandinternet.

    Die Preisverleihung fand coronabedingt „in etwas anderer Form“ in der ELFA-Halle in Aarau statt.

  • Romande Energie kauft im Wallis zu

    Romande Energie kauft im Wallis zu

    Romande Energie verstärkt seine Präsenz im Wallis. Wie der Waadtländer Energieversorger mitteilt, übernimmt er die Toutelec SA in Monthey. Der 1990 gegründete Installateur von Stromleitungen und Telefonanlagen ist ausser an seinem Hauptsitz auch mit Niederlassungen in Troistorrents und Vouvry im Unterwallis und in Ollon VD vertreten.

    Neu wird Toutelec Teil der Romande Energie Services SA. Die Dienstleistungstochter von Romande Energie ist ausser in der Waadt bereits in den Kantonen Genf und Freiburg vertreten und will ihr Angebot auf die gesamte Westschweiz ausweiten. Toutelec sei für seine Kompetenzen in den Bereichen Stromleitungen Telekommunikation und Sicherheit bekannt und gut im Unterwallis verankert, wird Alexandre Udry in der Mitteilung zitiert, bei Romande Energie Services für das Wallis zuständig. „Wir freuen uns darauf, künftig auf seine Professionalität rechnen zu können, um unsere Präsenz und unsere Kompetenzen in diesem Bereich zu stärken.“

  • Groupe E investiert in Neuenburg

    Groupe E investiert in Neuenburg

    Das neue Betriebszentrum soll im Gewerbegebiet Sécherons II von Boudevilliers in der Gemeinde Val-de-Ruz entstehen, informiert Groupe E in einer Mitteilung. Der Freiburger Energieversorger hat bereits ein entsprechendes Gelände im Umfang von 18’300 Quadratmetern erworben. Innert zwei Jahren sollen dort ein Verwaltungsgebäude, eine Lagerhalle, eine Waschanlage, ein Hof für Wiederverwertung sowie Parkplätze errichtet werden. Das Investitionsvolumen wird in der Mitteilung auf rund 22 Millionen Franken beziffert.

    Direkt nach Fertigstellung plant Groupe E, die derzeit im Neuenburger Corcelles-Cormondrèche ansässigen, für Betrieb und Ausbau des Stromnetzes im Kanton Neuenburg zuständigen Mitarbeiter des Unternehmens nach Boudevilliers zu verlegen. Der neue Standort soll aber auch für die Ausweitung der Aktivitäten der Gruppe und als übergreifendes Kompetenzzentrum genutzt werden, erläutert Groupe E. In der Mitteilung verweist das Unternehmen hier insbesondere auf das in  Boudry NE ansässige Tochterunternehmen Vuilliomenet Électricité AG. Über dieses bietet Groupe E im Kanton Neuenburg auch Dienstleistungen in der Gebäudetechnik oder bei elektrischen Anlagen und der Hausautomatisierung an.

  • Coop und Energie 360° bauen Ladestationen in Einkaufszentren

    Coop und Energie 360° bauen Ladestationen in Einkaufszentren

    In diesem Herbst beginnt Energie 360° laut einer Medienmitteilung mit den Bauarbeiten an den ersten Standorten von Coop. Die Ladesäulen entstehen sowohl an Coop-Verkaufsstellen als auch in Einkaufszentren. Bis Ende Jahr will die Zürcher Energie- und Mobilitätsdienstleisterin 20 von rund 100 geplanten Coop-Standorten ausstatten. Die weiteren Ladestationen folgen bis Mitte 2023.

    Martin Kessler, Leiter Mobilität bei Energie 360°, wird in der Mitteilung zitiert: „Unser Ziel ist, die Elektromobilität einfach und breit verfügbar zu machen. Da soll keine Region der Schweiz länger warten müssen als die andere.“ Das bedeutet, dass bei der Umsetzung des gemeinsamen Projekts von Energie 360° und Coop alle Regionen – von Basel bis ins Tessin und von Genf bis nach St.Gallen – von Beginn an gleichmässig berücksichtigt werden sollen.

    Salome Hofer, Leiterin Nachhaltigkeit/Wirtschaftspolitik bei Coop: „Mit den Elektroladestationen möchten wir dem Bedürfnis unserer Kundinnen und Kunden nach Lademöglichkeiten bei unseren Verkaufsstellen nachkommen und gleichzeitig die Verringerung der Treibhausgasemissionen vorantreiben.“

    Dem jetzt beginnenden Bau der Ladesäulen ist eine zweijährige Pilotphase vorausgegangen. Danach hat sich Coop für die Zusammenarbeit mit Energie 360° und deren Tochtergesellschaft swisscharge.ch entschieden.

    Der an den Stationen angebotene Ladestrom – 22 Kilowatt Wechselstrom – stamme vorwiegend aus ökologischer Produktion, hebt Energie 360°hervor. Je nach Ladestärke des Elektroautos lädt es damit in einer Stunde Energie für bis zu 150 Kilometer Fahrt. Der Strompreis ist bei allen Coop-Ladestationen gleich. Die Ladestationen sind ins Netz von swisscharge.ch, das über 48’000 Lademöglichkeiten in ganz Europa umfasst, eingebunden.

  • Axpo und EKZ sichern Versorgung in Stäfa

    In den Gemeinden rund um Stäfa ist der Bedarf an elektrischer Energie seit Jahren konstant hoch. Axpo und Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) haben deshalb umfassende Massnahmen getroffen, um in der Region auch weiterhin eine zuverlässige Stromversorgung sicherzustellen, heisst es in der gemeinsamen Medienmitteilungder beiden Energieversorger

    EKZ hat das neue Unterwerk Stäfa in nur zwei Jahren gebaut, geprüft und in Betrieb genommen. Die neue Anlage ist wesentlich kleiner und deutlich leistungsstärker als die alte, rund 45-jährige Anlage. Sie ist auch weniger störanfällig als die inzwischen zurückgebaute Freiluftschaltanlage, weil sich alle Hochspannungsschaltungen im Gebäude befinden. Die Kosten für die Gesamterneuerung des UW Stäfas betragen rund 8 Millionen Franken. Eingeschlossen ist die Renaturierung der durch den Abriss des alten Unterwerks frei gewordenen Fläche mit Weiher, Hecken und einer Feuchtwiese. Das Unterwerk Stäfa wird über zwei 110-Kilovolt-Leitungen ans Hochspannungsnetz der Axpo angeschlossen.

    Im Zuge des Projekts von Axpo und EKZ verlegt Axpo die 110-Kilovolt-Leitung zwischen dem Gebiet Brunnenwisli und dem bereits verlegten Kabel vor dem Unterwerk Stäfa in die Erde. Die Freiluftleitung verläuft bislang auf diesem Abschnitt entlang einem Waldgebiet, sodass bei starken Stürmen erhöhte Gefahr eines Ausfalls wegen geknickter oder entwurzelter Bäume gegeben ist. gba

  • Hightech Zentrum Aargau war bei E-Mobil-Rallye erfolgreich

    Hightech Zentrum Aargau war bei E-Mobil-Rallye erfolgreich

    Beat Christen und sein Co-Pilot Peter Morf vom Hightech Zentrum Aargau (HTZ) haben ihre erste Teilnahme an der Wave Trophy laut einer Medienmitteilung erfolgreich beendet. Das E-Mobil-Team Mission Innovation Aargau legte in seinem Tesla Model S P85D in acht Tagen 1818 Kilometer pannenfrei zurück. Start war in Brugg-Windisch, die Schlussankunft im Entlebuch. In der Gesamtwertung belegte es unter rund 30 teilnehmenden Teams Platz zwei. Zudem gewann es den von Schülern vergebenen Publikumspreis.

    Die diesjährige Route führte entlang der Grand Tour of Switzerland durch alle vier Sprachregionen und über neun Alpenpässe. Dabei hätten die Teams nicht nur in Aktion, sondern auch während ihrer geplanten Aufenthalte in 23 Ortschaften und bei weiteren 23 Zwischenstopps „beste Werbung für die Elektromobilität“ gemacht, heisst es in der Mitteilung. Die meisten Infotreffen mit Behörden, Schulen und der Bevölkerung seien gut besucht gewesen. Auf der Internetseite des HTZ konnten Interessierte den Reise-Blog der beiden Fahrer mitverfolgen.

    Weil das Motto der diesjährigen Wave-Rallye „Energy Tour“ lautete, wurden auch zahlreiche Energieprojekte besichtigt, darunter das erste schwimmende Solarkraftwerk der Alpen auf dem Lac des Toules im Wallis und die Windräder auf dem Rengg-Pass im Entlebuch. „Die erneuerbaren Energien passen gut zur E-Mobilität und die Wave hat gezeigt, dass diese Kombination funktioniert“, wird Peter Morf, Co-Pilot und Schwerpunktleiter Energietechnologien und Ressourceneffizienz des HTZ, in der Mitteilung zitiert. Nur die „Durchgängigkeit der verschiedenen Ladesysteme“ stelle „noch eine Herausforderung dar“, so Pilot Beat Christen.

  • Bund setzt Stromsparprogramm fort

    Bund setzt Stromsparprogramm fort

    Für die Wettbewerbliche Ausschreibung 2020 für Programme sind bei der Geschäftsstelle ProKilowatt insgesamt 16 Anträge eingegangen. Laut einer Medienmitteilung erhielten zwölf davon eine Förderzusage. Den Zuschlag erhielten die Programme mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis, also mit der billigsten eingesparten Kilowattstunde. Diese Programme reichen von Stromsparmassnahmen für Betriebe der Lebens- und Futtermittelbranche bis zu Energieoptimierungen in Rechenzentren.

    Zusätzlich waren Anfang Juli auch neun neue Projekte ausgewählt worden. Das Bundesamt für Energie unterstützt auf diese Weise unter anderem die Sanierung von Lüftungsanlagen in einem Lebensmittelbetrieb und den Ersatz von Motoren in industriellen Produktionsprozessen. In diesem Jahr hat das Bundesamt für Energie Antragstellern bereits 29 Millionen Franken an Fördermitteln zugesprochen.

    Insgesamt steht dem Bund für die Ausschreibungen für Projekte und Programme 2020 ein Betrag von 50 Millionen Franken zur Verfügung. Am 4. September ist die Eingabefrist für die dritte Projektrunde des Jahres sowie für Programme zur Förderung von energieeffizienten Haushaltsgeräten abgelaufen. Die eingegangenen Anträge werden derzeit geprüft. Die Antragsteller erhalten die Förderbescheide Mitte November. Ab Anfang November können Anträge für die Wettbewerblichen Ausschreibungen 2021 eingereicht werden. Die Eingabetermine für Projekte sind der 5. Februar, der 23. April und der 3. September 2021.

  • Energieversorger setzen auf Zusammenarbeit

    Energieversorger setzen auf Zusammenarbeit

    Zunehmende Digitalisierung und branchenübergreifende Zusammenarbeit eröffnen den Energieversorgungsunternehmen (EVU) in der Schweiz neue Geschäftsfelder. Laut den Ergebnisse der Stadtwerkestudie 2020 des Beratungsunternehmens EY und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft sehen 80 Prozent der Energieversorger grosses Synergiepotenzial bei der Telekommunikation, 71 Prozent in der Wohnungswirtschaft und 69 Prozent in der Wärmeindustrie. Die Umfrage wurde laut einer Medienmitteilung in der Schweiz und in Deutschland durchgeführt, schweizweit unter 49 EVU.

    Damit, so heisst es in einer Medienmitteilung von EY, habe sich das Potenzial für Kooperationen aus Sicht der EVU noch einmal erhöht: 2019 sahen nur 50 Prozent grosses Synergiepotenzial in der Telekommunikation und 67 Prozent in der Wohnungswirtschaft. Die Wärmeindustrie wurde damals nicht abgefragt.

    Auf der Suche nach aussichtsreichen Geschäftsmodellen würden die EVU künftig noch stärker über den eigenen Tellerrand schauen, so Benjamin Teufel, Leiter des Energiesektors in der Schweiz. „Insbesondere die Wohnungswirtschaft bietet sich als Kooperationspartner an: Dezentrale und klimafreundliche Energielösungen werden immer wichtiger.“ Wie EY in einem weiteren Artikel ausführt, seien auf digitalen Daten basierende Plattformgeschäfte für die Wohnungswirtschaft denkbar. „Stadtwerke sind prädestiniert, die Betreiber dieser Plattformen zu sein“, heisst es dort.

    Insgesamt 71 Prozent der EVU erwarten, dass sie bei der dezentralen Stromerzeugung als Plattformbetreiber auftreten können, 67 Prozent in der Elektromobilität und 71 Prozent im Bereich Smart Metering, also der Nutzung intelligenter Stromzähler. Entsprechend zeigt die Stadtwerkestudie 2020 auch, dass 84 Prozent der Energieversorger das Smart Metering für die wichtigste Technologie der digitalen Transformation halten. „Die Smart Meter werden als Datendrehscheibe zu zahlreichen neuen Anwendungen, Produkten und Geschäftsmodellen führen“, wird Teufel hierzu zitiert.

    Im Artikel „Wie Stadtwerke in Zukunft von Smart Metering profitieren können“ erklärt EY: „Je mehr Unternehmen die Smart Meter-Daten für ihr Business nutzen und je mehr diese Services untereinander vernetzt werden können, desto stärker wächst das Plattformgeschäft. Typischerweise partizipiert der Plattform-Betreiber, hier das Stadtwerk, an den Transaktionserlösen.“

  • Stilllegungs- und Entsorgungsfonds weisen Gewinne aus

    Stilllegungs- und Entsorgungsfonds weisen Gewinne aus

    Die von den Betreibern von Kernanlagen zu äufnenden Stilllegungs- und Entsorgungsfonds (STENFO) sollen die Kosten für die Stilllegung der Schweizer Kernkraftwerke und die Entsorgung der radioaktiven Abfälle decken, erläutert der Bundesrat in einer Mitteilung. Er hat in seiner Sitzung vom 18. September die Jahresberichte der beiden Fonds für das Berichtsjahr 2019 genehmigt. Derzeit sind in beiden Fonds zusammen 8,492 Milliarden Franken angehäuft. Ende 2018 hatten sich die Fondsbeträge auf 7,492 Milliarden Franken addiert.

    Im Stilllegungsfonds stehen derzeit 2,724 Milliarden Franken für Stilllegung und Abbruch der Kernanlagen und die Entsorgung der dabei entstehenden radioaktiven Abfälle bereit. Die Mittel überstiegen den für Ende 2019 angestrebten Soll-Betrag von 2,525 Milliarden Franken um 198,8 Millionen Franken, schreibt der Bundesrat. Dabei hatte eine Anlagenrendite von 12,26 Prozent zu einem Gewinn von 297,9 Millionen Franken in der Erfolgsrechnung des Fonds geführt.

    Der für die Kosten der Entsorgung von radioaktiven Abfällen eingerichtete Entsorgungsfonds wies zum Jahresende 2019 Mittel in Höhe von 5,768 Milliarden Franken aus. Der Fonds notierte damit um 615 Millionen Franken über seinem Soll-Betrag von 5,153 Milliarden Franken, informiert der Bundesrat. Im Vergleich zum Jahresende 2018 konnte ein Gewinn von 666,8 Millionen Franken verbucht werden. Er resultierte aus einer Anlagenrendite von 13,09 Prozent.

  • Energieversorger setzen auf Zusammenarbeit

    Zunehmende Digitalisierung und branchenübergreifende Zusammenarbeit eröffnen den Energieversorgungsunternehmen (EVU) in der Schweiz neue Geschäftsfelder. Laut den Ergebnisse der Stadtwerkestudie 2020 des Beratungsunternehmens EY und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft sehen 80 Prozent der Energieversorger grosses Synergiepotenzial bei der Telekommunikation, 71 Prozent in der Wohnungswirtschaft und 69 Prozent in der Wärmeindustrie. Die Umfrage wurde laut einer Medienmitteilung in der Schweiz und in Deutschland durchgeführt, schweizweit unter 49 EVU.

    Damit, so heisst es in einer Medienmitteilung von EY, habe sich das Potenzial für Kooperationen aus Sicht der EVU noch einmal erhöht: 2019 sahen nur 50 Prozent grosses Synergiepotenzial in der Telekommunikation und 67 Prozent in der Wohnungswirtschaft. Die Wärmeindustrie wurde damals nicht abgefragt.

    Auf der Suche nach aussichtsreichen Geschäftsmodellen würden die EVU künftig noch stärker über den eigenen Tellerrand schauen, so Benjamin Teufel, Leiter des Energiesektors in der Schweiz. „Insbesondere die Wohnungswirtschaft bietet sich als Kooperationspartner an: Dezentrale und klimafreundliche Energielösungen werden immer wichtiger.“ Wie EY in einem weiteren Artikel ausführt, seien auf digitalen Daten basierende Plattformgeschäfte für die Wohnungswirtschaft denkbar. „Stadtwerke sind prädestiniert, die Betreiber dieser Plattformen zu sein“, heisst es dort. 

    Insgesamt 71 Prozent der EVU erwarten, dass sie bei der dezentralen Stromerzeugung als Plattformbetreiber auftreten können, 67 Prozent in der Elektromobilität und 71 Prozent im Bereich Smart Metering, also der Nutzung intelligenter Stromzähler. Entsprechend zeigt die Stadtwerkestudie 2020 auch, dass 84 Prozent der Energieversorger das Smart Metering für die wichtigste Technologie der digitalen Transformation halten. „Die Smart Meter werden als Datendrehscheibe zu zahlreichen neuen Anwendungen, Produkten und Geschäftsmodellen führen“, wird Teufel hierzu zitiert. 

    Im Artikel „Wie Stadtwerke in Zukunft von Smart Metering profitieren können“ erklärt EY: „Je mehr Unternehmen die Smart Meter-Daten für ihr Business nutzen und je mehr diese Services untereinander vernetzt werden können, desto stärker wächst das Plattformgeschäft. Typischerweise partizipiert der Plattform-Betreiber, hier das Stadtwerk, an den Transaktionserlösen.“ mm

  • Kanton Solothurn will aus Alpiq aussteigen

    Kanton Solothurn will aus Alpiq aussteigen

    Der Kanton Solothurn trennt sich von seinem Anteil an Alpiq. Derzeit hält er mit 1‘563‘520 Aktien einen Anteil von 5,61 Prozent am Lausanner Energiekonzern. Wie der Regierungsrat in einer Mitteilung schreibt, will er davon 861‘429 Aktien an Primeo-Energie mit Sitz in Münchenstein BL und 331‘104 Aktien an Regio Energie Solothurn. Für die verbleibenden 370‘987 Aktien sucht der Regierungsrat weitere Interessenten.

    Der Verkauf an die beiden regionalen Energieversorger erfolgt zu einem Aktienpreis von 70 Franken und bringt dem Kanton 113 Millionen Franken. Da der Kanton die Aktien mit einem Wert von 56 Franken in den Büchern führt, ergibt sich ein Buchgewinn von 16,7 Millionen Franken.

    Der Kanton hält die Alpiq-Aktien dank seiner Beteiligung am Vorläuferunternehmen Atel, die noch aus den 60er Jahren stammt. Er macht mit dem Verkauf von einem Recht Gebrauch, das im Aktionärsbindungsvertrag der drei Aktionärsgruppen EOS Holding, der Credit Suisse-Tochter Schweizer Kraftwerksbeteiligung-AG und dem Konsortium Schweizer Minderheiten (KSM) von 2019 gewährt worden ist. Der Kanton Solothurn gehört dem KSM an. Laut der Klausel von 2019 kann er seine Aktien entweder an bestehende Mitglieder der KSM oder an regionale Energieversorger verkaufen.

  • Sanierungsrate bei Gebäuden ist noch zu niedrig

    Sanierungsrate bei Gebäuden ist noch zu niedrig

    2019 wurden durch das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen rund 265 Millionen Franken Fördermittel ausbezahlt, ein Viertel mehr als im Vorjahr. Das geht aus dem Jahresbericht 2019 des Gebäudeprogramms hervor. Dieses Programm ist ein wichtiger Pfeiler der Schweizer Energie- und Klimapolitik. Es basiert auf Artikel 34 des CO2-Gesetzes.

    Insgesamt erhielten die Antragsteller 2019 laut einer Medienmitteilung des Gebäudeprogramms rund 265 Millionen Franken Fördergelder ausbezahlt (2018: 211 Millionen). Die meisten Fördermittel gingen im vergangenen Jahr mit 133 Millionen Franken an Wärmedämmprojekte. Das grösste Wachstum verzeichneten Förderbeiträge für Systemsanierungen; sie stiegen um 70 Prozent auf 60 Millionen Franken. Solar- und Lüftungsanlagen wurden mit 35 Millionen Franken gefördert. 4100 fossile Systeme wurden durch Heizsysteme mit erneuerbarer Energie ersetzt, am häufigsten durch eine Wärmepumpe.

    Laut der Mitteilung werden die im Jahr 2019 dank Fördergeldern umgesetzten Massnahmen über ihre gesamte Lebensdauer 5,4 Milliarden Kilowattstunden Strom und 1,2 Millionen Tonnen CO2 einsparen. Doch sei die Sanierungsrate zu tief, um die Schweizer Energie- und Klimaziele bei Gebäuden zu erreichen. Um einen grösseren Anreiz zu bieten, werden seit 2019 höhere Fördersätze gewährt. Dies habe die erzielte Wirkung verringert: Wurden 2018 noch 159 Franken pro eingesparter Tonne CO2 eingesetzt, waren es 2019 bereits 205 Franken. Auch die Zunahme bei den kostenintensiveren Systemsanierungen habe die Wirkung pro gewährtem Förderfranken sinken lassen.

    Positiv sei der Beschäftigungseffekt des Gebäudeprogramms: Er liege bei 2100 Vollzeitäquivalenten und etwa 82 Millionen Franken zusätzlicher inländischer Wertschöpfung.

  • Altendorf setzt auf innovative Beleuchtung

    Altendorf setzt auf innovative Beleuchtung

    Eine innovative Lichtsteuerung in der Gemeinde Altendorf misst die Anzahl der Fahrzeuge und passt das Licht dem Verkehr an. Sie verbraucht weniger Energie und reduziert das Lichtniveau auf das notwendige Minimum. Laut einer Medienmitteilung zeigt Altendorf damit „als erste Gemeinde auf, wie man ein intelligentes System einfach und kostengünstig umsetzen kann“. Der Kanton Schwyz hatte Mitte August entschieden, die Gemeinden bei der Umrüstung finanziell zu unterstützen.

    Schon seit 2010 habe Altendorf mit der Umrüstung auf LED-Leuchten begonnen. Für die nun begonnene Sanierungsetappe entschied sich die Gemeinde für die verkehrsabhängige Lichtsteuerung TrafficDim der Firma Elektron aus Wädenswil ZH. Das System „gehört zu den effizientesten Lichtsteuerungen, die es auf dem Markt gibt“, heisst es in der Mitteilung.

    Mit den vor Ort erfassten Verkehrsdaten werden die Leuchten über ein Lichtmanagementsystem bedarfsgerecht gesteuert, „ohne Einschränkungen der Sicherheit“. Die Veränderungen seien sanft und kaum wahrzunehmen. „Wir wollten keine nervöse Beleuchtung, kein ständiges Auf und Ab des Lichts“, wird Markus Weber, der Leiter des örtlichen Tiefbauamts, zitiert.

    Rund 60 dieser Leuchten von der Elektrizitätsversorgung Altendorf AG (EVA) installieren zu lassen, sei „ein Gebot der Stunde“, so Erich Keller, Gemeinderat für Tiefbau und Werke. „Altendorf möchte Energiestadt werden. Dazu gehört auch, den Energieverbrauch der Strassenbeleuchtung auf ein Minimum zu senken.“ Die Beleuchtung seiner Hauptverkehrsachse, einer vielbefahrene Kantonsstrasse, verbrauche rund 20 Prozent der gesamten Strassenbeleuchtungsinfrastruktur. Deshalb biete sie „die idealen Voraussetzungen für den Einsatz einer innovativen Lichtsteuerung“.

    Die Gemeinde „Altendorf hat bei der Sanierung ihrer öffentlichen Beleuchtung alles richtig gemacht“, findet der Smart-City-Experte und CEO von Elektron, Enrico Baumann. „Sie hat früh mit dem Umrüsten auf LED begonnen und den technologischen Fortschritt in den letzten zehn Jahren fortlaufend berücksichtigt. Mit dem Einsatz von TrafficDim übernimmt sie schweizweit eine Vorreiterrolle.“

  • Schweizer Strom ab Steckdose ist zu 75 Prozent grün

    Schweizer Strom ab Steckdose ist zu 75 Prozent grün

    2019 stammte der Strom aus Schweizer Steckdosen zu rund 75 Prozent aus erneuerbaren Energien. Das geht aus den jährlich erhobenen Daten des Bundesamtes für Energie (BFE) hervor.

    Die am Montag veröffentlichten Daten zeigen gemäss einer Medienmitteilung, dass 66 Prozent des verbrauchten Stroms aus Grosswasserkraft stammen. 8,4 Prozent werden per Sonnen- und Windenergie sowie aus Kleinwasserkraft und Biomasse erzeugt. Ihr Anteil stieg 2019 im Vergleich zum Vorjahr von 7,85 Prozent auf 8,4 Prozent. Davon wurden rund 95 Prozent in der Schweiz produziert und gut drei Viertel durch das Einspeisevergütungssystem (ESV) gefördert.

    Im Vergleich zum tatsächlich gelieferten Strom liegen die Anteile von erneuerbaren Quellen an der Schweizer Stromproduktion tiefer: 56 Prozent des in der Schweiz produzierten Stroms stammen aus Wasserkraft und 6 Prozent aus neuen erneuerbaren Energien.Das BFE weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass an die Schweizer Steckdosen nicht nur Strom aus Schweizer Produktion geliefert werde.

    19,1 Prozent des Liefermixes stammen aus Kernenergie (2018: 17,3 Prozent). Der Anteil am Produktionsmix der Schweiz liegt mit 35 Prozent deutlich höher, ein Teil davon wird exportiert. Knapp 2 Prozent im Schweizer Liefermix werden aus Abfällen und fossilen Energieträgern gewonnen.

    Für 4 Prozent des gelieferten Stroms sind Herkunft und Zusammensetzung nicht überprüfbar. Da dieser sogenannte Graustrom ab Lieferjahr 2020 nur noch in Ausnahmefällen zulässig ist, weichen laut BFE Grossverbraucher offenbar vermehrt auf inländische Kernenergie aus. Weil in den meisten Nachbarländern keine Herkunftsnachweise für Strom aus konventionellen Kraftwerken ausgestellt werden, hat die Schweiz Ersatznachweise eingeführt. So könne Kohlestrom aus dem Ausland als solcher deklariert werden und müsse nicht mehr unter Graustrom zusammengefasst werden. Dieser Anteil Kohlestrom hat sich zwischen 2018 und 2019 auf ein halbes Prozent halbiert. Neu beschafften sich jedoch stromintensive Unternehmen Ersatznachweise für Strom aus fossilen und nuklearen Quellen aus europäischen Kraftwerken.

  • Förderprogramm Energie ist ausgeschöpft

    Förderprogramm Energie ist ausgeschöpft

    In diesem Jahr hat der Kanton Luzern insgesamt 8 Millionen Franken an Förderbeiträgen gesprochen, informiert die kantonale Dienststelle für Umwelt und Energie (uwe) in einer Mitteilung. Damit sind rund 1100 Projekte unterstützt worden. Das diesjährige Förderprogramm war dabei um automatische Holzheizungen und ein neues Beratungsangebot für den Heizungsersatz ausgeweitet worden.

    Per 2. September seien die diesjährigen Mitteil erschöpft, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Wir sind positiv überrascht über die frühe Ausschöpfung des Programms“, wird Regierungsrat Fabian Peter (FDP), Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements, dort zitiert. Insbesondere die Beratungen zum Heizungsersatz leisteten „einen wichtigen Beitrag zum Klimaziel, die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf netto null zu reduzieren“.

    Bei den Gebäudesanierungen sieht Peter noch Handlungsbedarf. Die energetischen Sanierungen betragen bisher jährlich weniger als 1 Prozent. „Das reicht noch nicht, um unsere Klimaziele zu erreichen“, meint Peter. Er weist darauf hin, dass das Gebäudeprogramm „nicht nur ökologisch, sondern auch volkswirtschaftlich sinnvoll“ ist. Weil die Gelder aus der CO2-Abgabe in den Kanton zurückflössen, profitierte „nebst den Hauseigentümerinnen und -eigentümern sowie den Mieterinnen und Mietern auch die Baubranche“.

  • EBL investiert bis zu 1,4 Milliarden in Energiewende

    EBL investiert bis zu 1,4 Milliarden in Energiewende

    EBL will die Energiewende in der Schweiz und Europa mit grossen Investitionen vorantreiben. Wie der Baselbieter Energieversorger mitteilt, will er 2021 mit EBL X Invest ein neues Anlagevehikel für professionelle Anleger schaffen. Dieses soll mit Eigenkapital in Höhe von 250 bis 500 Millionen Euro ausgestattet werden. Damit sollen Investitionen in Höhe von 700 Millionen bis 1,4 Milliarden Euro in die Wind-, Solar- und Wasserkraft in der Schweiz und in Europa ausgelöst werden.

    Das neue Anlagevehikel knüpft an die EBL Wind Invest AG an, die 2016 von EBL, institutionellen Anlegern und Pensionskassen gegründet worden ist. Die EBL Invest soll bis Ende 2020 mit einem Eigenkapital von 120 Millionen Euro insgesamt 370 Millionen Euro in Windkraftanlagen in Deutschland investiert haben. Die Anlagen sollen zusammen 370 Gigawattstunden Strom pro Jahr erzeugen.

    EBL setzt auch im eigenen Unternehmen auf erneuerbare Energien. Die eigene Fahrzeugflotte soll bis 2030 zu 97 Prozent auf elektrische Antriebe umgestellt werden. Der Hauptsitz in Liestal wird zu 95 Prozent mit erneuerbaren Energien bewirtschaftet.

  • Mont-sur-Lausanne setzt beim Energiesparen auf Siemens

    Mont-sur-Lausanne setzt beim Energiesparen auf Siemens

    Über die Steigerung der Energieeffizienz des Sportzentrums will die Gemeindeverwaltung von Mont-sur-Lausanne das für die Renovierung des Komplexes benötigte Darlehen reduzieren, erläutert Siemens Schweiz in einer Mitteilung. Das Unternehmen hat die Ausschreibung für einen entsprechenden Energiesparvertrag gewonnen. Im Vertrag garantiert Siemens der Gemeinde Einsparungen von 60’000 Franken jährlich.

    „Für Siemens Schweiz ist dies ein beachtlicher Erfolg und ein Projekt, das wir auch in anderen Gemeinden umsetzen möchten“, wird Stéphane Bovey, regionaler Vertriebsmanager bei Siemens Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Wir haben auf die richtigen Konzepte gesetzt und die wirksamsten Massnahmen vorgeschlagen.“ Als solche werden in der Mitteilung beispielhaft die Renovierung der Belüftungs- und Beleuchtungsanlagen sowie die Installation von Solarmodulen auf dem Dach des Komplexes genannt.

    Bei der Umsetzung des Projekts arbeite Siemens mit lokalen Unternehmen zusammen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 15 Jahren und umfasst ein Investitionsvolumen von 809’000 Franken. Die Arbeiten sollen noch in diesem Sommer abgeschlossen werden.

    „Wir freuen uns, in Siemens einen erfahrenen Partner gefunden zu haben, der sich mit uns gemeinsam für Energieeinsparungen einsetzt“, wird der für Bauwesen und Nachhaltigkeit zuständige Gemeinderat Christian Menétrey in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge hat Siemens nach dem Energiesparvertrag bereits weitere Aufträge erhalten. Konkret werden in der Mitteilung der Austausch des Wasseraufbereitungssystems und die Optimierung elektrischer Anlagen genannt.

  • CKW setzt auf intelligente Stromzähler

    CKW setzt auf intelligente Stromzähler

    CKW hat bereits in der Vergangenheit „in ausgewählten Regionen sowie gezielt in grösseren Neubauten“ intelligente Messsysteme eingesetzt, wie einer Medienmitteilung zu entnehmen ist. Nun werden sämtliche herkömmlichen Stromzähler im Versorgungsgebiet durch die Smart Meter ersetzt. Demnach wird CKW nun 180’000 Zähler austauschen.

    Die intelligenten Messsysteme haben für die Verbraucher mehrere Vorteile, wie CKW informiert. So können die Kunden ihren Stromverbrauch künftig online verfolgen und somit „Energiesparpotentiale einfacher erkennen“. Darüber hinaus muss der Zählerstand nicht mehr vor Ort abgelesen werden, was beispielsweise bei Umzügen zu Erleichterungen führt. „Weiter kann der CKW Kundendienst Fragen zum Energieverbrauch oder zur Stromrechnung mit den aktuellen Messdaten schneller und kompetenter beantworten“, heisst es in der Mitteilung.

    Dabei wird CKW von den bereits mit intelligenten Messsystemen gemachten Erfahrungen profitieren. So hat das Unternehmen verschiedene Kommunikationstechnologien getestet. „Die zum Einsatz kommende Funktechnologie hat sich insbesondere in den überwiegend ländlichen Gebieten der Zentralschweiz gegenüber anderen Technologien in Bezug auf die Stabilität bewährt“, so CKW. Diese Stabilität sei für die Betriebskosten „von zentraler Bedeutung“.

  • Alpiq profitiert von Langfristverträgen

    Alpiq profitiert von Langfristverträgen

    Den Kennzahlen der Alpiq Gruppe zufolge hat der Lausanner Energiekonzern im ersten Halbjahr 2020 einen Nettoumsatz in Höhe von 1,83 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahressemester entspricht dies einem Rückgang um 18,3 Prozent. Als Betriebsergebnis (EBIT) wurde ein Verlust von 70 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber einem Minus von 206 Millionen Franken im ersten Halbjahr 2019. Das Reinergebnis konnte von einem Verlust von 206 Millionen auf einen Verlust von 84 Millionen Franken verbessert werden.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA vor Sondereinflüssen habe im Jahresvergleich von 55 Millionen auf 116 Millionen Franken gesteigert werden können, informiert Alpiq in einer Mitteilung zum Halbjahresergebnis. Zur guten operativen Entwicklung hatten dabei alle drei Geschäftsbereiche von Alpiq beigetragen.

    Konkret wurde in der Schweizer Stromproduktion ein Ergebnis von 37 Millionen Franken realisiert, gegenüber einem Verlust von 56 Millionen Franken im Vorjahressemester. Der internationale Energiehandel konnte sein Ergebnis im Jahresvergleich von 53 Millionen auf 58 Millionen Franken steigern. In der internationalen Stromproduktion sei nach 60 Millionen Franken im Vorjahr mit 24 Millionen Franken „trotz Kohleausstieg“ ein positives Ergebnis erzielt worden, schreibt Alpiq.

    Die Coronavirus-Pandemie habe die Strompreise vor allem im April und Mai stark fallen lassen, informiert Alpiq in der Mitteilung weiter. Der Lausanner Konzern sei gegen diese Entwicklung aber aufgrund der Absicherung der Stromproduktion auf zwei bis drei Jahre gut geschützt gewesen.