Schlagwort: finanzen

  • Zusammenschluss der Credit Suisse und UBS

    Zusammenschluss der Credit Suisse und UBS

    Die Credit Suisse und die UBS haben am Sonntag einen Fusionsvertrag abgeschlossen, wonach die UBS die fortbestehende Einheit sein wird. Nach den Verhandlungen, die am Wochenende stattgefunden und zur Unterzeichnung des Fusionsvertrags geführt haben, sind die UBS und die Credit Suisse zu dem Schluss gekommen, dass ein Zusammenschluss im besten Interesse ihrer Aktionärinnen und Aktionäre und ihrer Stakeholder ist. Das Eidgenössische Finanzdepartement, die Schweizerische Nationalbank und die FINMA hatten die beiden Unternehmen zuvor zum Abschluss dieser Transaktion aufgefordert, um das notwendige Vertrauen in die Stabilität der Schweizer Volkswirtschaft und des Schweizer Finanzplatzes wiederherzustellen.

    Für den Zusammenschluss gelten die folgenden wesentlichen Bedingungen:

    • Alle Aktionärinnen und Aktionäre der Credit Suisse erhalten als Gegenleistung für die Fusion 1 Aktie der UBS für 22,48 Aktien der Credit Suisse. Dieses Umtauschverhältnis entspricht einem Übernahmepreis von CHF 3 Mia. für sämtliche Aktien der Credit Suisse.
    • Der Zusammenschluss unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen. Beide Parteien sind überzeugt, dass alle Bedingungen erfüllt werden können. Der Zusammenschluss soll nach Möglichkeit bis Ende 2023 vollzogen sein.
    • Die Schweizerische Nationalbank gewährt der Credit Suisse Zugang zu Fazilitäten, über die sie erhebliche zusätzliche Liquidität erhält.
    • Es wird erwartet, dass die UBS zur Sicherstellung einer reibungslosen Integration der Credit Suisse in die UBS so rasch wie rechtlich möglich Mitarbeitende in Schlüsselpositionen bei der Credit Suisse ernennen wird.
    • Die Credit Suisse wird ihre Geschäftstätigkeit wie gewohnt fortsetzen und ihre Restrukturierungsmassnahmen in Zusammenarbeit mit der UBS umsetzen.
    • Die UBS hat ihre Zuversicht zum Ausdruck gebracht, dass die Mitarbeitenden der Credit Suisse weiter beschäftigt werden können.

    Die Credit Suisse wurde am Sonntag von der FINMA über deren Entscheid informiert, dass das zusätzliche Kernkapital der Credit Suisse (aus der Emission von Tier 1 Capital Notes) im Gesamtnennwert von rund CHF 16 Mia. auf null abgeschrieben wird.

    Unter Berücksichtigung der besonderen Umstände, die die Schweizer Volkswirtschaft als Ganzes betreffen, erlässt der Bundesrat eine Notverordnung, die auf diese spezifische Transaktion zugeschnitten ist. Es wird darauf hingewiesen, dass der Zusammenschluss ohne die ansonsten erforderliche Genehmigung der Aktionärinnen und Aktionäre der UBS und der Credit Suisse durchgeführt wird, um die Transaktionssicherheit zu erhöhen.

    Axel P. Lehmann, Präsident des Verwaltungsrats der Credit Suisse, sagte: «Die angekündigte Fusion stellt angesichts der ausserordentlichen und beispiellosen Umstände das bestmögliche Ergebnis dar. Die Credit Suisse hat eine extrem schwierige Zeit hinter sich. Obwohl das Team unermüdlich daran gearbeitet hat, zahlreiche bedeutende Altlasten zu bereinigen und die neue Strategie umzusetzen, sind wir heute gezwungen, eine Lösung anzunehmen, die ein nachhaltiges Ergebnis ermöglicht.»

  • Stimmvolk billigt Kredit für Fernwärme in Chur

    Stimmvolk billigt Kredit für Fernwärme in Chur

    Die Churer Energieversorgerin Energie Wasser Chur (IBC) kann ihr Fernwärmenetz massiv ausbauen. Die Stimmbevölkerung hat einer entsprechenden kommunalen Vorlage zu 60,85 Prozent zugestimmt. Sie besagt, dass die Stadt sich über einen Zeitraum von zwölf Jahren mit 80 Millionen Franken an den Gesamtkosten für den Ausbau des Wärmenetzes beteiligt. Diese belaufen sich auf 314 Millionen Franken.

    Der Gemeinderat unterstützt die Vorlage laut seiner Urnenbotschaft vom 12. März mit 17 Ja- zu 4 Nein-Stimmen. Nun fördert Chur das Generationenprojekt der IBC, die eine selbstständige öffentlich-rechtliche Anstalt im alleinigen Eigentum der Stadt ist, mit 60 Millionen Franken zur Erhöhung des Dotationskapitals und in Form eines Darlehens. Weitere 20 Millionen hält die Stadt für eine allenfalls zu beanspruchende Bürgschaft vor.

    Die Investition ist aus Sicht des Gemeinderates notwendig, um den Umbau in eine erneuerbare Wärmeversorgung innerhalb der Stadt gewährleisten zu können. „Gleichzeitig kann damit auch der Wegfall der bisherigen Wertschöpfung aus dem Gasverkauf aufgefangen und die Erlöse anderweitig gesteigert werden“, heisst es in der Botschaft weiter. „Die heute für den Kauf von Erdöl und Erdgas abfliessenden Gelder verbleiben zukünftig in der Region.“

    Den Angaben zufolge will IBC bei Finanzinstituten Kredite von insgesamt 160 Millionen Franken aufnehmen. Weiters werde mit einem Beitrag von Bund und Kanton von 56 Millionen Franken gerechnet. Aus Eigenmitteln wolle das Unternehmen 38 Millionen Franken investieren.

  • Credit Suisse senkt Ausschüttung für Immobilienfonds

    Credit Suisse senkt Ausschüttung für Immobilienfonds

    Die Credit Suisse Funds AG rechnet mit einer Absenkung des Nettoinventarwerts ihres Credit Suisse Real Estate Fund International (CS REF International). Hintergrund sind Entwicklungen an den dem Immobilienfonds zugrunde liegenden globalen Zielmärkten, informiert Credit Suisse in einer Mitteilung. Hier haben steigende Zinssätze in den Schlüsselmärkten USA, Grossbritannien und Deutschland die Bewertungen beeinträchtigt.

    Konkret sinkt der Nettoinventarwert des Fonds zum Stichtag am Jahresende 2022 auf 960 bis 970 Franken. Per Ende 2021 wurde ein Nettoinventarwert von 1070,72 verbucht. Bis Jahresende 2022 hat die Credit Suisse Funds AG Rücknahmeforderungen im Umfang von 13,3 Prozent der ausgegebenen Anteile entgegengenommen.

    In Folge der zur erwartenden Reduktion des Nettoinventarwerts um 9,5 bis 10,5 Prozent passt die Zürcher Grossbank die Ausschüttung auf den CS REF International an. Für 2022 soll die Ausschüttung 35 bis 38 Franken pro Anteil betragen. Im Vorjahr waren 40 Franken pro Anteil ausgeschüttet worden.

  • Immobilien-Investmentmanagementgeschäft mit europäischer Real-Estate-Debt-Plattform weiter auf Wachstumskurs

    Immobilien-Investmentmanagementgeschäft mit europäischer Real-Estate-Debt-Plattform weiter auf Wachstumskurs

    Mit der letzten Kapitalerhöhung im Dezember 2022 steigerte EDR REIM die Eigenkapitalzusagen für den Real Estate Debt European High Yield I auf über 170 Mio. Euro. Zudem berät das Real-Estate-Debt-Team von EDR REIM einen separaten Fonds mit einem Volumen von 180 Mio. Euro für einen deutschen institutionellen Anleger. Dadurch erhöht sich das für die europäischen Real-Estate-Debt-Strategien aufgebrachte Gesamtkapital auf nun über 350 Mio. Euro seit Strategiebeginn. Das ursprüngliche Kapitalbeschaffungsziel von 300 Mio. Euro für die 2020 in einem schwierigen Marktumfeld initiierte EDR REIM Real-Estate-Debt-Plattform wurde damit deutlich übertroffen.

    Nach dem erfolgreichen Abschluss der Londoner Finanzierung liegt die Investmentquote des Edmond de Rothschild Real Estate Debt European High Yield I mit sechs abgeschlossenen Transaktionen in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, Italien und Großbritannien bei über 70 %. Die aktuelle Performance des Portfolios ermöglicht eine weitere Erhöhung der Bardividende an die Anleger von 4,25 % auf 4,50 % p.a. ab Q1 2023. Der Fonds strebt einen Netto-IRR von ca. 8 % an, einschließlich eines laufenden Kupons von 4 % – 5 % p.a., der vierteljährlich ausgezahlt wird. Der Investitionszeitraum läuft bis Ende 2023 mit einem verbleibenden Kapital von ca. 135 Mio. Euro, das über die beiden Fondsvehikel investiert werden kann.

    Ralf Kind, Head of Real Estate Debt bei EDR REIM, erklärt: „Wir sind mit der Investmentstrategie für unsere beiden Debt-Fonds voll auf Kurs und können die aktuellen Marktverwerfungen gut nutzen, indem wir Finanzierungen mit niedrigeren Beleihungsausläufen und höheren Renditen abschließen. Wir konzentrieren uns dabei weiterhin auf Darlehen für kapitalstarke Investoren mit attraktiven Immobilien in guten Lagen, die auch in einem inflationären Umfeld performen.“

    Der Edmond de Rothschild Real Estate Debt European High Yield I Fund ist ein geschlossener Fonds mit Sitz in Luxemburg in Form eines SCA SICAV-RAIF. Der Alternative Investment Fund Manager ist Alter Domus.

    Das Real-Estate-Debt-Team von Edmond de Rothschild ist Teil der europäischen Real-Estate-Investment-Management-Plattform von Edmond de Rothschild.

    Die Edmond de Rothschild Real-Estate-Debt-Plattform bietet ein umfassendes und flexibles Angebot an Fremdkapitalprodukten für Kreditnehmer über die gesamte Bandbreite des Kapitalbedarfs hinweg, einschließlich Whole-Loan- und Mezzanine-Kredite, Überbrückungs- und Laufzeitfazilitäten für Bestandsimmobilien und Projektentwicklungen in allen wichtigen europäischen Märkten. Die Kreditvergabestrategie konzentriert sich auf alle etablierten und alternativen Immobiliensektoren auf den europäischen Immobilienmärkten, einschließlich Deutschland, Frankreich, Benelux, Skandinavien, Spanien, Italien und Großbritannien, wobei das umfangreiche Netzwerk und die lokale Präsenz von Edmond de Rothschild REIM in ganz Europa genutzt werden.

    Im Zusammenhang mit der Londoner Finanzierung wurde EDR REIM von Mayer Brown (Martin Heuber, Bernina Butt) und NautaDutilh (Sara Gerling) beraten.

    Dies ist eine Marketingmitteilung. Bitte lesen Sie die Verkaufsprospekte des AIF, bevor Sie eine endgültige Anlageentscheidung treffen.

    HAFTUNGSAUSSCHLUSS
    Dieses Dokument ist nur für professionelle Anleger im Sinne der MiFID-Richtlinie bestimmt. Edmond de Rothschild REIM lehnt jede Haftung für die Verwendung der in diesem Dokument enthaltenen Informationen ab. Die in diesem Dokument enthaltenen Informationen stellen weder ein Angebot noch eine Aufforderung zum Handel in einer Rechtsordnung dar, in der ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung ungesetzlich ist oder in der die Person, die ein solches Angebot oder eine solche Aufforderung macht, nicht zum Handeln qualifiziert ist. Dieses Dokument stellt weder eine Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung noch eine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten einer Anlage dar und sollte auch nicht als solche ausgelegt werden. Die Edmond de Rothschild Gruppe haftet nicht für Investitions- oder Desinvestitionsentscheidungen, die auf der Grundlage der in diesem Dokument enthaltenen Informationen getroffen werden. Der Edmond de Rothschild European High Yield I Real Estate Debt Fund ist ausschließlich professionellen Anlegern vorbehalten und kann für bestimmte Personen und in bestimmten Ländern Beschränkungen unterliegen. Der Fonds bietet keine Garantie oder Schutz für das investierte Kapital, so dass die Anleger möglicherweise nicht den vollen Betrag ihres ursprünglich investierten Kapitals zurückerhalten, selbst wenn sie ihre Anteile über den empfohlenen Anlagezeitraum halten. Jede Anlage in den Fonds ist mit bestimmten Risiken verbunden, zu denen insbesondere das Liquiditätsrisiko, das Konzentrationsrisiko (Anlagen in Immobilien) und das Währungsrisiko gehören. Eine Anlage in den Fonds darf nur auf der Grundlage von Unterlagen und Informationen erfolgen, die den geltenden Vorschriften entsprechen. Die Verwaltungsgesellschaft kann beschließen, den Vertrieb dieses Fonds gemäß Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU einzustellen.

    ÜBER EDMOND DE ROTHSCHILD REAL ESTATE INVESTMENT MANAGEMENT
    Mit einem Immobilienvermögen von mehr als 14 Mrd. CHF ist die Edmond de Rothschild Immobilien-Investment-Management-Plattform mit lokalen Teams in der Schweiz, Frankreich, Großbritannien, den Benelux-Ländern und Deutschland tätig. Gestützt auf starke Prinzipien in Bezug auf verantwortungsbewusstes Investieren, aktives Management und räumliche Nähe entwickelt und unterstützt das ausgedehnte europäisches Netzwerk von 120 Fachleuten Immobilienprojekte in den Bereichen Büro, Industrie, Logistik und Wohnen im Auftrag von diskretionären Fonds und Drittmandaten.

    ÜBER EDMOND DE ROTHSCHILD
    Edmond de Rothschild ist ein Investmenthaus, das sich auf das Private Banking und die Vermögensverwaltung spezialisiert hat und eine internationale Klientel von Familien, Unternehmern und institutionellen Anlegern betreut. Die Gruppe ist auch in den Bereichen Corporate Finance, Private Equity, Real Estate und Fund Services tätig. Edmond de Rothschild ist konsequent familiengeführt und verfügt über die notwendige Unabhängigkeit, um mutige Strategien und langfristige Investitionen vorzuschlagen, die in der Realwirtschaft verwurzelt sind. Die 1953 gegründete Gruppe verwaltete Ende Dezember 2021 ein Vermögen von 178 Mrd. CHF, beschäftigte 2.500 Mitarbeiter und ist an 29 Standorten weltweit vertreten.

  • Europäische Städte: Renditeübersicht 2022

    Europäische Städte: Renditeübersicht 2022

    Wo man die Wohnungen mit der höchsten Rendite findet, zeigt die jährlich erscheinende Studie von PriceHubble auf. Die «Europäische Städte: Renditeübersicht 2022» bietet einen Überblick über die Mietrenditen in den Bezirken der grössten europäischen Grossstädte. Untersucht wurden in dieser Ausgabe die Länder Schweiz, Deutschland und Österreich.

    Die renditestärksten Bezirke der Schweiz

    Basel 4001 2.6 %, Bern 3018 3.2 %, Genf 1209 2.7 %, Lausanne 1000 2.7 %, Zürich 8001 2.4 %

    Deutschland

    Berlin Mahlsdorf 4.5 %, Frankfurt am Main Sindlingen 4.5 %, Hamburg Wilstorf 4.4 %, Köln, Meschenich 6.3 %, München Südgiesing 3.4 %

    Österreich

    Graz Graz Stadt-Thondorf 6.0 %, Innsbruck Amras 4.2 %, Linz Wambach 5.9 %, Salzburg Bergheim II 4.3 %, Wien Unterlaa 4.9 % Hier die ganze Studie der Renditeübersicht:

  • PRICEHUBBLE kündigt Markteintritt im Vereinigten Königreich an

    PRICEHUBBLE kündigt Markteintritt im Vereinigten Königreich an

    Der Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der britische Immobilienmarkt, die Kreditvergabe und -aufnahme sowie die Zinsen nach den Ankündigungen des britischen Finanzministers im Rahmen eines «Mini-Budgets» verstärkt ins Rampenlicht rücken.

    Als erst sechs Jahre altes Unternehmen mit über 200 Mitarbeitenden hat sich PriceHubble bereits in neun internationalen Märkten etabliert: der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Österreich, Japan, den Niederlanden, Belgien, Tschechien und der Slowakei. Das Unternehmen bedient über 1’500 B2B-Kunden, darunter bekannte internationale Unternehmen wie die Credit Suisse in der Schweiz sowie BNP und Axa in Frankreich.

    Der Launch im Vereinigten Königreich stellt den jüngsten einer Reihe von Markteintritten auf Basis von Übernahmen und Greenfield-Investitionen in Europa und Asien dar. Mit seiner umfassenden Markterfahrung legt PriceHubble nun den Schwerpunkt auf die Partnerschaft mit britischen Banken, Vermögensverwalter:innen, Immobilienmakler:innen, Hypothekenberater:innen, IFAs und FinTechs. Das Unternehmen ermöglicht präzise Immobilien-Objekteinsichten, die sich digital in die Customer Journey integrieren lassen, um die Kundeninteraktion und die gesamte Geschäftsentwicklung zu transformieren.

    Stefan Heitmann erläutert: «Nach unserem Erfolg in europäischen und asiatischen Märkten freuen wir uns über den Launch im Vereinigten Königreich – ein klarer Meilenstein unserer globalen Expansionsstrategie. Das Vereinigte Königreich ist der dynamischste und höchstwahrscheinlich wettbewerbsintensivste Immobilienmarkt Europas. Die britischen Kund:innen und ihre Finanzdienstleister:innen können jedoch nicht auf den Umfang von Daten und Einsichten zugreifen, die PriceHubble derzeit seinen bestehenden Kund:innen weltweit bietet. Wir steigen in den britischen Markt mit einem ganz klaren Fokus auf eine Partnerschaft mit neuen Kund:innen ein, um leistungsfähige Immobiliendaten und -einblicke bereitzustellen, mit denen diese ihre Kundeninteraktion und Geschäftsentwicklung transformieren können.»

    Im Oktober wird PriceHubble das erste seiner Flaggschiff-Produkte – den Property Advisor – lancieren. Dieses visuelle Dashboard umfasst verschiedene Datensätze, z. B. Immobilienbewertungen und örtliche Einrichtungen, mit deren Hilfe Unternehmen ihre Kund:innen im Hinblick auf ihr Immobilienvermögen beraten können und Konsument:innen von einer ganz neuen Transparenz rund um ihr Zuhause profitieren.

    Heitmann weiter: «Am meisten begeistert mich, dass die Technologie von PriceHubble den emotionalen und finanziellen Wert einer Immobilien kombiniert und diesem echte Bedeutung verleiht.»

    Tony Prestedge stösst als Berater und Investor zum Unternehmen

    Im Rahmen der Unternehmenspläne für den britischen Markt ist Tony Prestedge, der frühere stellvertretende CEO von Santander und Nationwide und einer der führenden britischen Bankiers, als Berater und Investor zum Unternehmen hinzugestossen. Tony Prestedge unterstützt die Expansionsstrategie und Geschäftsinitiativen des Unternehmens gemeinsam mit Ian Walsh, UK Country Head.

    Tony Prestedge dazu: «Ohne Zweifel befinden wir uns im Vereinigten Königreich an einem Wendepunkt aufgrund einer immer älter werdenden Bevölkerung, einem sich wandelnden Immobilienmarkt und wachsenden wirtschaftlichen Herausforderungen, etwa den steigenden Zinsen. Das Zuhause selbst wird jetzt zunehmend zu einem Vermögenswert, der sich im Laufe des Lebens verändert. Das bedeutet, dass die richtigen Entscheide rund um eine Immobilie sich nicht nur über eine, sondern gleich über mehrere Generationen hinweg auf das Lebenswerk eines Menschen auswirken.»

    «PriceHubble befindet sich mitten im Zentrum dieser Marktdynamiken. Deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass das Unternehmen ausgezeichnet in den britischen Markt passt, wo die Menschen nicht nur eine grosse emotionale Bindung zu ihrem Zuhause entwickeln, sondern auch eine immer stärkere finanzielle Abhängigkeit davon.» «PriceHubble ist ein spannendes Unternehmen mit hohem Ansehen und einer starken Führung. Ich freue mich, dieses hochkompetente Team unterstützen zu dürfen, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, die modernsten und innovativsten digitalen Lösungen für die Immobilien- und Finanzdienstleistungsbranche zu entwickeln.»

  • Privat genutztes Wohneigentum wird teurer

    Privat genutztes Wohneigentum wird teurer

    Laut einer Medienmitteilung von Raiffeisen Schweiz zum quartalsmässigen Transaktionspreisindex, muss für selbstgenutztes Wohneigentum tiefer in die Tasche gegriffen werden als im ersten Quartal und ebenfalls gegenüber dem Vorjahr. Demnach habe sich im zweiten Quartal der Erwerb einer Eigentumswohnung um 3,5 Prozent verteuert. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ergebe sich ein Preisanstieg um 7,7 Prozent. Ein Einfamilienhaus koste 1,3 Prozent mehr als im Vorquartal. Im Jahresvergleich seien die Preise bei dem Immobilientyp um 8,7 Prozent gestiegen.

    Gemäss dem in der Medienmitteilung zitierten Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff sei die Preisdynamik auf die Verknappung des Angebots im Eigenheimmarkt zurückzuführen. Daran hätten weder die Zinserhöhung noch die gestiegenen Unsicherheiten im Berichtszeitraum etwas geändert.

    Bei Stockwerkseigentum habe sich im Vorjahresvergleich die höchste Verteuerung in der Region Zürich feststellen lassen, wo die Preise um 11 Prozent zugelegt hätten. Demgegenüber weise die Region Bern im Vergleich zu 2021 mit 3,5 Prozent die geringste Quote aus. Für eine Eigentumswohnung in touristischen Gebieten müssen 10,6 Prozent mehr bezahlt werden.

    Die Preisspirale treibt auch die Kosten für Einfamilienhäuser aufwärts. In der Region Westschweiz habe sich das Segment um 12,8 Prozent verteuert, in der Region Nordwestschweiz liege der Wert bei 10,4 Prozent.

    Aufgeschlüsselt nach dem Wohnort lässt sich ein ausgeprägter Wunsch nach privatem Wohneigentum auf dem Land ablesen, wo die Preise für ein Einfamilienhaus um 12 Prozent hochgeschnellt seien. In Zentren liege der Hauspreis 8,7 Prozent über dem des Vorjahrs.

  • Cowa erhält 1 Million Franken von Investoren

    Cowa erhält 1 Million Franken von Investoren

    Die Cowa Thermal Solutions AG hat in einer ersten Finanzierungsrunde über 1 Million Franken von Privatinvestoren und ihren eigenen Gründern Remo Waser und Simon Maranda erhalten. Mit dem frischen Kapital will das im Technopark Luzern ansässige Jungunternehmen seinen Heizungsspeicher für Wärmepumpen im grösseren Stil vermarkten, heisst es in einem Artikel auf dem Portal startupticker.ch.

    Das Cleantech-Start-up entwickelt einen Heizungsspeicher mit Kapseln, die umweltfreundliche Salze als Phasenwechselmaterial enthalten. Ein mit den Kapseln befüllter Speicher kann dreimal mehr Energie aufnehmen als ein herkömmlicher Wasserspeicher für Wärmepumpen. Dadurch wird ein Heizsystem den Angaben zufolge unabhängiger vom Netzstrom. Ausserdem kommt es anders als Batterien oder Akkus ohne Lithium aus.

    Der mit Cowa-Kapseln befüllte Speicher ist seit April dieses Jahres beim Gebäudetechnik-Unternehmen Meier Tobler erhältlich. Die Mehrkosten für das Cowa-Produkt gegenüber herkömmlichen Speichern gleichen sich schnell aus aufgrund der Energiedichte und Langlebigkeit von 20 Jahren, heisst es weiter bei startupticker.ch.

    Neben einer weiteren Skalierung auf dem heimischen Markt möchte das Unternehmen bald nach Deutschland expandieren. Erste Gespräche mit möglichen Vertriebspartnern haben bereits stattgefunden.

  • Luzerner Kantonalbank: Simon Kauth wird neues Mitglied der Geschäftsleitung

    Luzerner Kantonalbank: Simon Kauth wird neues Mitglied der Geschäftsleitung

    Die LUKB hatte im Januar 2022 bekanntgegeben, ihre Aufbauorganisation anzupassen, um ihre Schlagkraft bei den Themen IT und Digitalisierung zu erhöhen. So wechselt der Bereich Informatik, der aktuell CFO Marcel Hurschler unterstellt ist, per 1. Januar 2023 in das bisherige Departement Marktservices. Gleichzeitig werden der Bereich Asset Management vom Departement Marktservices in die Zuständigkeit von Marcel Hurschler verschoben und der Bereich Spezialberatungen (Finanzplanung, Vorsorge-, Steuer- und Erbrechtsberatung) neu dem Vertrieb, sprich dem Departement Firmenkunden & Private Banking zugewiesen. Das Departement Marktservices wird in Zukunft noch stärker auf IT und Digitalisierung fokussiert sein und ab 2023 die neue Bezeichnung «Technologie & Services» tragen.

    Im Zuge dieser Reorganisation kommt es auch zu personellen Wechseln: Leo Grüter, seit 2010 Geschäftsleitungsmitglied der Luzerner Kantonalbank AG (LUKB), wird per Ende Jahr 2022 aus der Geschäftsleitung austreten. Nachfolger als Leiter Firmenkunden & Private Banking wird Beat Hodel, der noch bis Ende Jahr 2022 das bisherige Departement Marktservices führt.

    Per 1. Januar 2023 wird Simon Kauth die Leitung des neu strukturierten Departements Technologie & Services übernehmen. Simon Kauth hat im Jahr 1997 an der Universität St. Gallen HSG in Wirtschaftswissenschaften promoviert. Er verfügt über langjährige Berufserfahrung sowohl im Banking als auch auf der Seite der Anbieter von Kernbanken-Software (Avaloq und Finnova), zuletzt auf Geschäftsleitungsstufe. Der gebürtige Thurgauer Simon Kauth wohnt mit seiner Familie in Zollikon ZH. 

    «Simon Kauth erfüllt mit seinem Profil und seinem bisherigen Leistungsausweis unseren Anforderungskatalog für die Leitung des Departements Technologie & Services optimal: Ausgeprägter IT-Hintergrund und profundes Knowhow im Banking», begründet LUKB-CEO Daniel Salzmann die Wahl des neuen Geschäftsleitungsmitglieds. Die LUKB führte unter der Leitung von Daniel Salzmann und mit Unterstützung von externen Spezialistinnen und Spezialisten einen mehrstufigen Auswahlprozess durch.

  • Holcim steigert Umsatz deutlich

    Holcim steigert Umsatz deutlich

    Der Baustoffkonzern Holcim mit Sitz in Zug meldet positive Wirtschaftszahlen für das erste Quartal 2022. Laut Medienmitteilung ist der Nettoverkaufsertrag von 5,36 Milliarden Franken auf 6,44 Milliarden Franken gestiegen. Der Umsatz ist somit um 20,1 Prozent gestiegen. Der operative Gewinn (EBIT) stieg um 16,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf 614 Millionen Franken. EBIT und Umsatz erreichen somit laut der Mitteilung einen „rekordhohen“ Stand. Besonders positiv entwickelte sich laut der Mitteilung das Segment Dachsysteme mit einer EBIT-Marge von 17 Prozent.

    „Ich bin sehr zuversichtlich über den Rekordstart in das Jahr, der eine solide Grundlage für unsere Strategie 2025 ‚Accelerating Green Growth‘ schafft“, wird CEO Jan Jenisch zitiert. Zum genannten „beschleunigten grünen Wachstum“ hat Holcim erstmals einen Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht. „Der Bericht ist ein Novum in unserer Branche und gibt einen Überblick über unsere Massnahmen zur Dekarbonisierung, die von klimafreundlichen Baulösungen bis hin zur zirkulären Bauwirtschaft und Technologien der nächsten Generation reichen“, wird Jenisch weiter zitiert.

    Im weltweiten Überblick der Holcim-Aktivitäten wird die Region Nordamerika mit den USA und Kanada als Wachstumsmärkten hervorgehoben. Auch in der Region Lateinamerika verzeichneten Argentinien, Kolumbien und El Salvador ein gutes Marktwachstum.

    Europa habe hervorragend abgeschnitten. Durch eine starke Preisgestaltung habe das Unternehmen die Auswirkungen der Kosteninflation eindämmen können. Zudem gab es eine gute Marktnachfrage in Osteuropa.

    Im Nahen Osten und Afrika konnte die Kosteninflation gut aufgefangen werden, heisst es in dem Bericht. Asien und Ozeanien war angesichts der Kosteninflation schwierig. Bessere Geschäfte in China und eine verbesserte Rentabilität in Australien trugen dazu bei, die schwächere Zementnachfrage in der Region teilweise auszugleichen.

  • Avobis übernimmt die Kreditfabrik und untermauert seine Führungsposition

    Avobis übernimmt die Kreditfabrik und untermauert seine Führungsposition

    Die Avobis Invest AG übernimmt die Kreditfabrik AG rückwirkend auf den 1. Januar 2022 mitsamt dem Kundenstamm und den Kreditspezialisten und untermauert damit die Führungsposition im Bereich des Hypotheken-Servicings. Mit den übernommenen Kundenbeziehungen verwaltet Avobis nun ein Kreditvolumen von über zwölf Milliarden Franken und baut damit seine Nummer 1-Stellung im Markt noch weiter aus. Zudem verfügt die Avobis Invest AG über eine Bewilligung der FINMA als Vermögensverwalterin für kollektive Kapitalanlagen und bietet mittlerweile das breiteste Dienstleistungsangebot für alle Kundensegmente im Markt an. «Das Hypotheken-Servicing ist für Avobis seit 25 Jahren einer der strategischen Grundpfeiler. Wir freuen uns sehr, dies mit der Integration der Kreditfabrik zu unterstreichen. Avobis ist nun der grösste Anbieter auf dem Schweizer Markt, der sowohl Pensionskassen, Anlagestiftungen, Versicherungen sowie auch alle Arten von Banken als Hypothekar-Servicing-Kunden mit der für sie passenden Lösung betreuen kann», sagt Andreas Granella, Geschäftsführer der Avobis Invest AG. Auch Stefan Hermann, bisheriger Verwaltungsratspräsident der Kreditfabrik AG, ist überzeugt: «Unsere Kunden profitieren nun vom geballten Know-how und der Kompetenz beider Unternehmen – eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.»

    Neue Investitionsmöglichkeiten für institutionelle Anleger
    Die Avobis Invest AG plant zudem, den Bereich der Investmentprodukte weiter zu verstärken, um die Position als One-Stop-Shop für alle Dienstleistungen entlang der gesamten Immobilien-Wertschöpfungskette zu stärken. Dafür soll die bereits seit 20 Jahren bestehende Palette an Anlagemöglichkeiten für institutionelle Investoren um weitere Investmentprodukte erweitert werden. Die Entwicklung erfolgt in den nächsten 12 Monaten und ermöglicht Investoren spannende Anlagemöglichkeiten auf der Aktiv- sowie auch auf der Passivseite der Bilanz.


    Medienkontakt
    Nicole Fankhauser
    Communications Manager
    Tel. +41 58 255 39 42
    communications@avobis.ch

  • Sika legt starken Jahresauftakt vor

    Sika legt starken Jahresauftakt vor

    Sika hat das erste Quartal 2021 mit einem Rekordumsatz von knapp 2,40 Milliarden Franken abgeschlossen, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 20,0 Prozent. In Lokalwährungen sei ein Wachstum von 21,9 Prozent realisiert worden, schreibt Sika.

    Zur guten Entwicklung haben alle Marktregionen des Konzerns mit zweistelligen Wachstumsraten in Lokalwährungen beigetragen. Das stärkste Wachstum wurde dabei mit 36,2 Prozent in der Region Americas realisiert. In der umsatzstärksten Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) zogen die Umsätze um 18,1 Prozent auf 1,04 Milliarden Franken an.

    Für das Gesamtjahr strebt Sika ein Umsatzwachstum von deutlich mehr als 10 Prozent in Lokalwährungen auf einen Gesamtumsatz von erstmals mehr als 10 Milliarden Franken an. Das Betriebsergebnis soll dazu überproportional um mindestens 15 Prozent gesteigert werden.

    Sika sieht den Bausektor „vom Megatrend Kliamwandel“ und einem damit verbundenen Wechsel zu nachhaltigem Bauen geprägt. Hier ist der Konzern nach eigenen Angaben gut aufgestellt. „Mit unseren umweltfreundlichen und innovativen Lösungen positionieren wir uns als Nachhaltigkeitschampion und leisten gemeinsam mit unseren Kunden einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralität in der Bau- und Fahrzeugindustrie“, wird Konzernleitungsvorsitzender Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. Die im November 2021 aufgegleiste Übernahme des ehemaligen Bauchemiegeschäfts der BASF-Gruppe (MBCC Group) soll aus Sika laut Mitteilung zudem einen „Schlüsselspieler für mehr Nachhaltigkeit“ machen.

  • Andermatt Swiss Alps wächst zweistellig

    Andermatt Swiss Alps wächst zweistellig

    Die Andermatt Swiss Alps Gruppe hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 201,1 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert das für Entwicklung, Realisierung und Betrieb der Feriendestination zuständige Unternehmen in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht diese einem Wachstum um 30 Prozent. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA legte im selben Zeitraum um rund 20 Millionen auf 25,3 Millionen Franken zu. Als Reinergebnis wurde ein Verlust von 8,0 Millionen Franken ausgewiesen. Damit sei das Ergebnis aus dem Vorjahr um 24,4 Millionen Franken verbessert worden, schreibt die Andermatt Swiss Alps Gruppe.

    „Es ist sehr erfreulich, dass wir 2021 unseren Umsatz und die Profitabilität massiv steigern konnten“, wird Gruppen-CEO Raphael Krucker in der Mitteilung zitiert. Zu den guten Entwicklungen haben zum einen im Jahresvergleich um 58 Prozent höhere Immobilienverkäufe im Wert von 122 Millionen Franken beigetragen. Zum anderen wiesen die beiden Hotels der Gruppe, The Chedi Andermatt und Radisson Blu Reussen, aufgrund der Steigerung von Umsatz und Auslastung sowie von der Reduktion von Kosten erstmals ein positives operatives Ergebnis aus.

    Die SkiArena Andermatt-Sedrun habe in der Wintersaison hingegen weiter unter den Folgen der Pandemie und im Sommer unter dem schlechten Wetter gelitten, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Konkret fielen die Umsätze der Andermatt-Sedrun Sport AG mit 21,6 Millionen Franken rund 10 Prozent geringer als im Vorjahr aus.

  • Investis wächst profitabel

    Investis wächst profitabel

    Investis hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 216 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die auf Wohnungen im mittleren Preissegment in der Genferseeregion spezialisierte Immobiliengruppe mit Sitz in Zürich in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 21 Prozent.

    Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA vor Neubewertungen legte im selben Zeitraum um 18 Prozent auf 54 Millionen Franken zu. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT zog um 73 Prozent auf 235 Millionen Franken an. Hier ist ein Gewinn aus Neubewertungseffekten in Höhe von 184 Millionen Franken enthalten.

    Der Reingewinn fiel mit 235 Millionen um 99 Millionen Franken höher als 2020 aus. Der Wert des Immobilienportfolios belief sich per Ende 2021 auf 1,735 Milliarden Franken. Zum Jahresende 2020 waren 1,490 Milliarden Franken bilanziert.

    Er sei „sehr stolz auf alles, was seit unserem Börsengang im Jahr 2016 erreicht wurde“, wird Stéphane Bonvin, CEO der Investis-Gruppe, in der Mitteilung zitiert. „Alle Ziele, die wir uns beim IPO gesetzt hatten, wurden übertroffen.“ Zu den guten Entwicklungen haben laut Bonvin sowohl das Geschäft mit Immobilien als auch das Geschäft mit Dienstleistungen für Immobilien beigetragen.

    Für die nahe Zukunft geht Investis von wachsender Nachfrage nach Wohnungen in der Genferseeregion und daraus resultierenden steigenden Preisen aus. Hier will die Gruppe ihr Immobilienportfolio im laufenden Jahr weiter optimieren. Im Geschäftsbereich Immobiliendienstleistungen soll die Digitalisierung vorangetrieben werden.

  • Nachrangige Immobilienkredite

    Nachrangige Immobilienkredite

    Nachrangige Kredite als Ergänzung zu traditionellen Finanzierungen
    In der Schweiz etabliert sich Private Real Estate Debt zunehmend als eine alternative Immobilienfinanzierungsform. Dies vor allem deshalb, weil strukturelle Veränderungen auf dem traditionellen Kreditmarkt und strengere Regularien dazu geführt haben, dass traditionelle Hypothekarinstitute zunehmend Zurückhaltung bei der Kapitalleihe üben. Private Real Estate Debt ergänzt die klassische Hypothek und richtet sich unter anderem an kleinere und mittlere Immobilienentwickler, welche immer mehr Schwierigkeiten haben, eine Finanzierung durch traditionelle Quellen zu erhalten. Immobiliengesellschaften und private Immobilienbesitzer nutzen diese Finanzierungslösung aus Gründen der Renditeoptimierung, Kapitalbefreiung sowie als Liquiditätsquelle für eine Asset-Reallokation. In jedem Fall werden die Finanzierungen mit nachrangigen Schuldbriefen von Schweizer Immobilien gesichert.

    Die Vorteile für Investoren
    Für Investoren eröffnet sich ein regulierter Weg, um in hypothekarisch gesicherte Kredite zu investieren. Der Bonitätsprüfung und Projektsicherheit werden grösste Bedeutung beigemessen. Die Anlageklasse weist dank regelmässiger Zinszahlungen einen Fixed-Income-Charakter mit Bezug auf den Schweizer Immobilienmarkt und nur eine geringe Korrelation zu den Aktienmärkten auf.

    Über Property One
    Property One ist eine unabhängige, inhabergeführte Unternehmensgruppe im Besitz von privaten Aktionären, bestehend aus den Aktiengesellschaften Property One Partners AG, Property One Investors AG und Property One Ticino SA. Sie erbringt Dienstleistungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Immobilien. Unter einem Dach vereint die Gruppe die vier Geschäftsbereiche Investment Management, Entwicklung und Planung, Vermarktung sowie Immobilien Family Office. Property One kombiniert Kompetenzen rund um Immobilien mit dem Wissen zu Finanzanlagen. IBis dato wurden Kreditanfragen, welche ein Volumen von jährlich CHF 1 Mia. überstiegen, bearbeitet. Und es wurden bislang über mehrere hunderte Millionen Franken nachrangige Kredite gewährt. Das Unternehmen beschäftigt über 40 Immobilien- und Finanzspezialisten an den Standorten Zürich, Zug und Ascona.

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    Die Informationen in diesem Dokument sind mit grösster Sorgfalt und nach bestem Gewissen erstellt, sind ausschliesslich für Informationszwecke gedacht und stellen keine Anlageberatung dar. In diesem Dokument enthaltene Meinungen und Beurteilungen können sich ändern und geben den Standpunkt von Property One Investors AG (POI) wieder. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationen wird keine Haftung übernommen. Die in der Vergangenheit erzielte Performance ist kein Indikator für die aktuelle oder künftige Entwicklung. Bei diesem Dokument handelt es sich um Marketingmaterial.




  • Warteck Invest wächst profitabel

    Warteck Invest wächst profitabel

    Trotz andauernder Pandemie sei 2021 ein erfolgreiches Geschäftsjahr gewesen, schreibt Warteck Invest in einer Mitteilung. Konkret hatte die Basler Immobiliengesellschaft ihren Reingewinn um 2,4 Prozent auf 27,4 Millionen Franken gesteigert. Unter Ausklammerung des Gewinns aus der Neubewertung von Liegenschaften wurde ein Wachstum um 5,6 Prozent auf 17,4 Millionen Franken realisiert.

    Der Erfolg aus Vermietung lag mit 36,9 Millionen Franken um 0,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Finanzaufwendungen gingen im Jahresvergleich um 2,6 Prozent auf 5,5 Millionen Franken zurück. Die Leerstandsquote konnte gegenüber 2020 um 0,6 Prozentpunkte auf 2,4 Prozent gesenkt werden.

    Der Marktwert des Immobilienportfolios von Warteck Invest legte im Verlauf des Berichtsjahres um 35,8 Millionen auf 874,4 Millionen Franken zu. Die Steigerung wurde dabei nicht durch Zukäufe, sondern durch Investitionen in Neubau- und Sanierungsprojekte sowie daraus resultierenden Neubewertungen realisiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die Immobiliengesellschaft insgesamt 22,8 Millionen Franken in laufende Projekte investiert. Eine Projektpipeline im Gesamtvolumen von über 270 Millionen Franken soll weiteres Wachstum in den kommenden fünf bis sieben Jahren generieren.

  • Fundamenta Real Estate knackt die Milliardengrenze

    Fundamenta Real Estate knackt die Milliardengrenze

    Einer Mitteilung der Fundamenta Real Estate AG zufolge hat das Portfolio der Zuger Immobiliengesellschaft per Ende Geschäftsjahr 2021 erstmals die Milliardengrenze überschritten. Konkret legte der Wert des Immobilienportfolios im Jahresverlauf von 991,9 Millionen auf knapp 1,10 Milliarden Franken zu. Fundamenta Real Estate führt das Wachstum vorrangig auf die Fertigstellung und Überführung von zwei Neubauprojekten, den Abschluss dreier Repositionierungen und dem Zukauf von vier Bestandsobjekten zurück. Aus Neubewertungen resultierte ein Wertanstieg um 15,3 Millionen Franken.

    Der Netto-Ist-Mietertrag lag 2021 mit 37,2 Millionen Franken um 11,2 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Reingewinn legte im selben Zeitraum um 8,4 Prozent auf 28,9 Millionen Franken zu. Dabei habe ein Vorjahreserfolg aus dem Verkauf dreier Renditeliegenschaften „durch ein hervorragendes operatives Resultat sowie einen höheren Neubewertungseffekt“ überkompensiert werden können, schreibt die Immobiliengesellschaft. Beide Effekte ausgeklammert stieg der Reingewinn im Jahresvergleich um 14,7 Prozent auf 17,7 Millionen Franken an. Die Leerstandsquote wurde im Jahresvergleich von 3,5 „auf historisch tiefe 2,5 Prozent“ gesenkt.

    „Unser Wohnfokus hat sich auch im zweiten Pandemiejahr bewährt“, wird Andreas Spahni, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats der Fundamenta Real Estate AG, in der Mitteilung zitiert. „Die konsequente Ausrichtung des Portfolios an der Marktnachfrage sowie das ganzheitliche und aktive Asset Management haben wiederum zu sehr guten Ergebnissen geführt.“

  • Helvetica plant Kapitalerhöhung

    Helvetica plant Kapitalerhöhung

    Helvetica Property Investors plane, das Kapital ihres Helvetica Swiss Living Fund um rund 130 Millionen Franken zu erhöhen, informiert die Tochtergesellschaft der Zürcher Helvetica Property Group AG in einer Mitteilung. Die neuen Mitteil sollen zum Erwerb von Wohnliegenschaften dienen. Hier prüfe Helvetica derzeit den Kauf von entsprechenden Liegenschaften im Gesamtwert von knapp 330 Millionen Franken, erläutert das auf Immobilien-Fondsleitungs- und Vermögensverwaltungsdienstleistungen spezialisierte Unternehmen.

    Die Kapitalerhöhung soll Mitte April vorgenommen werden. Konditionen und weitere Details will Helvetica Anfang April, „kurz vor Beginn der Zeichnungsfrist“, kommunizieren. Der Helvetica Swiss Living Fund ist auf qualifizierte Investoren ausgerichtet und wird ausserbörslich gehandelt. Mit dem ausserbörslichen Handel ist die Bank J. Safra Sarasin betraut. Sie wird auch die Kapitalerhöhung federführend begleiten.

  • Implenia verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Implenia verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Implenia hat im Geschäftsjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 3,76 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 5,6 Prozent. Er sei damit „trotz Portfolio-Anpassungen und längeren Projektlaufzeiten“ geringer als erwartet ausgefallen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Der Auftragsbestand konnte im Jahresvergleich um 7,7 Prozent auf einen Höchststand von 6,88 Milliarden Franken zum Jahresende 2021 gesteigert werden. Hier führt Implenia die Entwicklung auf „den strategischen Fokus auf grosse und komplexe Projekte“ zurück.

    Als Betriebsergebnis auf Stufe EBIT wies Implenia im Berichtsjahr 114,8 Millionen Franken aus. Im Vorjahr war hier ein Verlust von 146,8 Millionen Franken angefallen. Das Konzernergebnis legte von 2020 auf 2021 von einem Verlust von 132,1 Millionen Franken auf einen Gewinn von 64,0 Millionen Franken zu. An den guten Entwicklungen waren alle vier Geschäftsbereiche von Implenia beteiligt. Für das laufende Geschäftsjahr strebt Implenia ein EBIT von mehr als 120 Millionen Franken an.

    Im Anschluss an den Verlust im Geschäftsjahr 2020 hat das Unternehmen einen umfassenden Transformationsprozess eingeleitet. Diese Transformation sei inzwischen weit fortgeschritten, erläutert Implenia. Das Unternehmen will sich zukünftig weiter auf Bau- und Immobilienleistungen in der Schweiz und Deutschland sowie auf Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte auch in anderen Märkten konzentrieren.

    „Die Steigerung des operativen Ergebnisses um 24 Prozent zeigt, dass wir unsere Transformation konsequent umsetzen“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. „Nach Portfolio-Anpassungen, mit strategischer Ausrichtung auf profitable, komplexe Projekte und dank Value Assurance sind alle Divisionen gut aufgestellt, um die Ertragskraft weiter zu steigern.“

  • Zürichholz stockt Aktienkapital auf

    Zürichholz stockt Aktienkapital auf

    Zürichholz gibt Aktien im Wert von 3 Millionen Franken aus. Wie der Holzvermarkter in einer Medienmitteilung schreibt, schafft die Kapitalerhöhung „eine renditestarke, nachhaltige Anlagemöglichkeit“ für qualifizierte Investoren aus der Schweizer Wald-, Holz- und CO2-Wirtschaft“. Das auf Rund- und Energieholz spezialisierte Unternehmen hat nach einer Konsolidierungsphase 2019 eine neue Wachstumsstufe erreicht. Mit dem zusätzlichen Aktienkapital will das Unternehmen in den zukunftsweisenden Geschäftsfeldern Laubholzverarbeitung und Pflanzenkohleproduktion weiter wachsen.

    So baut Zürichholz seit dem Spatenstich im November 2021 für rund 12 Millionen Franken ein neues Betriebszentrum in Illnau ZH, das Ende 2022 in Betrieb gehen soll. Darin vereint seien ein Pyrolysewerk zur Pflanzenkohleherstellung, eine Garage und Werkstatt für den Fuhrpark, eine Holzschnitzelhalle zur Kapazitätssteigerung des Holzkraftwerks Aubrugg, Büros für Zürichholz mit Mietkapazität für Dritte und eine Heizzentrale für den Wärmeverbund Illnau.

    Die steigende Nachfrage nach Holz schlage sich in einer „sehr erfreulichen“ Bilanz des Geschäftsjahrs 2021 nieder. Das Unternehmen geht von einem mittelfristigen Umsatzsprung von 15 Millionen Franken auf 20 Millionen aus.

    Unter den rund 300 Aktionären seien Kanton und Stadt Zürich als grosse Waldbesitzer, was der Aktie „zusätzlich Stabilität und Potential“ verleihe. Der Ausgabepreis beträgt 1400 Franken pro Aktie im Bezugsrecht 2 zu 1. Bezugsrechtshandel wird ausgeschlossen. Die langjährige Dividendenrendite von nominell 5 Prozent soll gehalten werden.

    Holz gewinnt unter Klimaaspekten zunehmend an Popularität. Das gilt für Bauwirtschaft und Industrie, bei der Energieerzeugung und als Pyrolyseholz bei der Bioenergie. Holzaktien seien nicht nur rein finanziell lohnenswert. Eine Investition in die Wald- und Holzwirschaft rentiere sich auch mit Blick auf „Klimawirtschaft und Netto-Null-Verpflichtungen von Unternehmen und öffentlicher Hand“, heisst es. Holz gelte aufgrund seiner hohen CO2-senkenden Wirkung als eine der führenden Negativemissionstechnologien (NET), weil es Treibhausgase aus der Atmosphäre absorbieren und damit minimieren könne.

  • PSP Swiss Property wächst profitabel

    PSP Swiss Property wächst profitabel

    Einer Mitteilung von PSP Swiss Property zufolge hat die Zuger Immobiliengesellschaft im Geschäftsjahr 2021 Liegenschaftserträge in Gesamthöhe von 309,64 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 4,5 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBITDA) ohne Liegenschaftserfolge wie Bewertungsdifferenzen belief sich 2021 auf 278,76 Millionen Franken, das sind 2,8 Prozent mehr als 2020. PSP Swiss Property führt das Wachstum vor allem auf im Jahresvergleich gestiegene Mieteinnahmen und höhere Gewinne beim Verkauf von Entwicklungsprojekten und Stockwerkeigentum zurück.

    Als Reingewinn wurden im Berichtsjahr 595,02 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 292,09 Millionen Franken im Jahr zuvor. Hier spielte neben den für das Betriebsergebnis relevanten Faktoren die Aufwertung des Portfolios um 464,9 Millionen Franken die entscheidende Rolle. Zum Stichtag Ende 2021 wurde das Immobilienportfolio von PSP Swiss Property mit 9,13 Milliarden Franken bilanziert.

    Im Verlauf des Geschäftsjahres hat die Immobiliengesellschaft dabei eine Reihe Projekte abgeschlossen und ins Anlageportfolio aufgenommen. In der Mitteilung wird hier unter anderem der Neubau ATMOS in Zürich-West mit einer Fläche von 24’000 Quadratmetern genannt. Vier Anlageliegenschaften seien als Entwicklungsprojekte umklassifiziert und eine Reihe Immobilien erfolgreich verkauft worden, erläutert PSP Swiss Property. Neue Anlageliegenschaften, Areale oder Projekte wurden 2021 nicht erworben.

    Für das laufende Geschäftsjahr geht das Unternehmen von einem EBITDA ohne Liegenschaftserfolge in Höhe von 285 Millionen Franken aus. Der Fokus soll unverändert auf der Modernisierung ausgewählter Immobilien, den eigenen Entwicklungsprojekten und der Vermietung verbleiben. Nicht-strategische Immobilien will PSP Swiss Property weiter verkaufen, Zukäufe werden vom langfristig in Aussicht stehenden Mehrwert abhängig gemacht.

  • Angebotsmieten bleiben weitgehend stabil

    Angebotsmieten bleiben weitgehend stabil

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Januar gegenüber Dezember 2021 schweizweit um 0,3 Punkte auf 116,7 Punkte zugelegt, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Dabei seien die Angebotsmieten in den meisten Kantonen gar nicht oder nur geringfügig gestiegen, erläutern die Analysten. Im Schnitt ergibt sich dennoch ein Anstieg um 0,26 Prozent.

    Überdurchschnittliche Anstiege haben die Analysten im Berichtszeitraum mit 1,45 und 3,85 Prozent in den Kantonen Nidwalden und Zug registriert. Die Angebotsmieten in den Kantonen Graubünden, Wallis, Schaffhausen und Genf fielen dagegen zwischen 2,01 und 0,08 Prozent geringer als im Dezember 2021 aus.

    Bei den untersuchten Städten haben die Analysten dagegen fast überall steigende Mieten beobachtet. Ausnahmen bildeten lediglich St.Gallen und Luzern. Hier fielen die Angebotsmieten um 0,77 beziehungsweise 0,40 Prozent geringer als im Dezember 2021 aus. Den höchsten Anstieg im Monatsvergleich wies mit 0,96 Prozent die Stadt Bern aus.

    Bei der Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert, wird in der Mitteilung erläutert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich.

  • Peach Property verbucht rekordhohen Vorsteuergewinn

    Peach Property verbucht rekordhohen Vorsteuergewinn

    Einer Mitteilung von Peach Property zufolge hat das auf Liegenschaften in Deutschland spezialisierte Immobilienunternehmen mit Sitz in Zürich im Geschäftsjahr 2021 einen Vorsteuergewinn von 258 Millionen Franken verbucht. Dies sei der höchste Vorsteuergewinn in der Unternehmensgeschichte, schreibt Peach Property. Im Geschäftsjahr 2020 wurden 153 Millionen Franken realisiert.

    Der Wert des Immobilienportfolios von Peach Property legte im Jahresvergleich von 2,1 Milliarden auf über 2,6 Milliarden Franken zu. Die Mieteinnahmen stiegen im Vergleich zu 2020 von 54,7 Millionen auf rund 108 Millionen Franken an. Mit Hilfe einer im Berichtsjahr getätigten Pflichtwandelanleihe konnte der Verschuldungsgrad zudem von 57,8 auf rund 52 Prozent gesenkt werden.

    Im Geschäftsjahr habe Peach Property zudem alle externen Ratings verbessern können, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Moody’s bewertet das Unternehmen aktuell mit einem Ba2 mit stabilem Ausblick, von FitchRatings gab es ein BB mit stabilem Ausblick. S&P Global Ratings stuft Peach Property bei BB- mit stabilem Ausblick ein.

    „Unsere Strategie und unser Geschäftsmodell haben sich auch im Geschäftsjahr 2021 herausragend bewährt und wir konnten ein weiteres Jahr mit sehr profitablem Wachstum abschliessen“, wird Thomas Wolfensberger in der Mitteilung zitiert. Laut dem CEO der Peach Property Group AG werden im Fokus des laufenden Geschäftsjahres vor allem „die Modernisierung des Wohnungsportfolios und der Ausbau der Nachhaltigkeitsaktivitäten stehen“. Dafür will Peach Property rund 70 Millionen Franken investieren.

  • Novavest verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Novavest verbucht zweistelligen Millionengewinn

    Einer Mitteilung der Novavest Real Estate AG zufolge ist der Wert des Immobilienportfolios der Immobiliengesellschaft zum Stichtag Ende 2021 im Jahresvergleich von 645,4 Millionen auf  741,3 Millionen Franken gestiegen. Das Wachstum setzt sich aus einem Erfolg aus Neubewertungen von 21,8 Millionen Franken, den Zukäufen von vier Immobilien sowie aus Investitionen in Bestandsliegenschaften und Neubauprojekten zusammen, erläutert Novavest.

    Die Mieteinträge konnten im Jahresvergleich um 10 Prozent auf 26,7 Millionen Franken gesteigert werden. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich von 22,9 Millionen auf 39,1 Millionen Franken zu. Als Gewinn inklusive Neubewertungen werden 29,3 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 17,8 Millionen Franken im Geschäftsjahr 2020. Ohne Neubewertungen fiel der Gewinn 2021 mit 11,7 Millionen um 0,6 Millionen Franken höher als im Vorjahr aus.

    Den detaillierten Jahresbericht wird Novavest am 22. Februar veröffentlichen.

  • Nova Property kauft für Immobilienfonds zu

    Nova Property kauft für Immobilienfonds zu

    Nova Property Fund Management AG baut ihren Swiss Central City Real Estate Fund aus. Der Fonds werde durch zwei Wohnliegenschaften und zwei Wohn- und Geschäftsliegenschaften an attraktiven Lagen in Zürich, Basel und St.Gallen erweitert, informiert das als Fondsleitung tätige Unternehmen in einer Mitteilung. Als Investitionsbetrag werden 43 Millionen Franken genannt. Die Eigentumsübertragungen der beiden Liegenschaften in Zürich sind Mitte Dezember vergangenen Jahres, die der Liegenschaften in Basel und St.Gallen am 3. Januar dieses Jahres erfolgt.

    Alle vier Liegenschaften zusammen wiesen eine Nutzfläche von 2400 Quadratmetern Wohnfläche und 660 Quadratmetern Gewerbefläche auf, erläutert Nova Property. Alle Objekte seien vollständig vermietet und generierten eine Soll-Mietertrag von 1,4 Millionen Franken im Jahr. Im Swiss Central City Real Estate Fund werden Immobilien in Zentrumslagen der gesamten Schweiz gehalten.

  • Börsenaufsicht genehmigt Swiss Central City Real Estate-Fonds

    Börsenaufsicht genehmigt Swiss Central City Real Estate-Fonds

    Die Börsenaufsicht SIX Exchange Regulation hat den Fonds Swiss Central City Real Estate zur Kotierung an der Börse SIX Swiss Exchange genehmigt. Damit kann die in Zürich ansässige Nova Property Fund Management AG den Immobilienfonds voraussichtlich ab dem 13. Dezember an der Börse handeln, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Derzeit werde der Fonds ausserbörslich durch die Bank J. Safra Sarasin AG gehandelt. Darüber hinaus solle die Geldanlage auch in die Indizes SXI Real Estate Broad und SXI Real Estate Funds Broad aufgenommen werden.

    Das Immobilienportfolio habe derzeit einen Marktwert von 400 Millionen Franken. Diesen wolle die Fondsleitung weiter ausbauen durch das Investieren des Fondsvermögens in Immobilien in Zentrumslagen schweizweit.

    Für dieses Jahr plane sie eine Ausschüttung von 2,50 Franken je Fondsanteil. In den kommenden Jahren solle sie weiter erhöht werden durch den stetigen Ausbau des Liegenschaftsportfolios und dem Abschluss weiterer Projekte.

  • Swiss Marketplace Group vereint Plattformen von TX Group, Ringier und Mobiliar

    Swiss Marketplace Group vereint Plattformen von TX Group, Ringier und Mobiliar

    TX Group, Ringier und Mobiliar sowie der Finanzinvestor General Atlantic haben ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, informieren die vier Partner in einer gemeinsamen Mitteilung. Die am 11. November lancierte Swiss Marketplace Group soll die digitalen Marktplätze von Ringier und Mobiliar sowie TX Group in einem eigenständigen Marktauftritt bewirtschaften. Die Leitung des Gemeinschaftsunternehmen werden Martin Waeber, Pierre-Alain Regali, Francesco Vass und Boris Gussen unter der Führung von Gilles Despas übernehmen.

    In SMG sind die Marktplätze acheter-louer.ch, anibis.ch, AutoScout24, Car For You, FinanceScout24, home.ch, Homegate, icasa.ch, ImmoScout24, ImmoStreet.ch, MotoScout24, Ricardo, tutti.ch sowie die Werbevermarktung vereint. TX Group werde 31 Prozent, Ringier und die Mobiliar je 29,5 Prozent und General Atlantic 10 Prozent am neuen Gemeinschaftsunternehmen halten, heisst es in der Mitteilung. Die Stimmrechte an SMG sind jedoch zu jeweils 25 Prozent unter den Partnerunternehmen aufgeteilt.

    „Heute begeben wir uns auf eine aufregende Reise mit einem neuen, vorausdenkenden und zukunftsfähigen Unternehmen“, wird Despas in der Mitteilung zitiert. Dem CEO von SMG zufolge soll das neue Unternehmen Nachhaltigkeit anstreben, „echte Vielfalt in einem inspirierenden, mehrsprachigen und agilen Umfeld“ leben und „die Digitalisierung unserer Branchen“ vorantreiben.

  • AKB lanciert weiteren nachhaltigen Bond

    AKB lanciert weiteren nachhaltigen Bond

    Die Aargauische Kantonalbank hat zum zweiten Mal einen Green Bond emittiert. Laut Medienmitteilung hat er ein Volumen von 100 Millionen Franken. Der erste Green Bond der AKB wurde im Juni 2020 aufgelegt. Seither wurden laut Mitteilung der Kantonalbank durch die Vergabe der AKB Green Hypothek in Höhe von 110,4 Millionen Franken Eigenheime nach klimafreundlichen Kriterien gebaut oder renoviert. Für weitere Projekte sind 119,2 Millionen Franken zugesagt worden.

    Die Aargauische Kantonalbank zieht jährlich Bilanz der CO2-Einsparungen, welche durch die von ihr finanzierte nachhaltige Bautätigkeit erzielt werden. Sie publiziert dazu in Zusammenarbeit mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI jährlich ein sogenanntes Impact Reporting. Die Hochrechnungen haben laut der Medienmitteilung ergeben, dass 2020 bereits nach sechs Monaten die Gesamteinsparung der CO2-Emissionen pro Jahr rund 232 Tonnen betragen hat. Die 232 Tonnen CO2-Einsparung in den Hochrechnungen des IAZI-Prüfberichts entsprechen laut der Mitteilung den jährlichen Emissionen von rund 190 neuen, handelsüblichen Personenwagen. Das nächste Impact Reporting wird per Stichtag 31.12.2021 erstellt.

    Aus dem Green Bond werden die Green Hypotheken finanziert, für ökologisches Bauen oder Sanieren. Neben Neubauten werden nach Angaben der AKB auch energetische Einzelmassnahmen oder umfassende Gesamtsanierungen zur Steigerung der Energieeffizienz oder zur Nutzung von erneuerbaren Energien unterstützt. Als Beispiele nennt die Bank die Installation von Photovoltaikanlagen oder von Panels zur Aufbereitung von Warmwasser.

  • Immobilienfonds von Baloise geht an die SIX

    Immobilienfonds von Baloise geht an die SIX

    Der Baloise Swiss Property Fund soll voraussichtlich ab dem 1. November 2021 an der Schweizer Börse gehandelt werden. Das entsprechende Kotierungsgesuch ist laut einer Medienmitteilung der Baloise Asset Management AG von der SIX Swiss Exchange gutgeheissen worden. Damit stehe der Fonds ab diesem Datum auch nicht-qualifizierten Anlegern offen. Aktuell umfasse das Portfolio 72 Liegenschaften mit einem geschätzten Marktwert von rund 811 Millionen Franken.

    Das Anlageziel dieses 2018 lancierten Immobilienfonds besteht laut Emittentin „in erster Linie in der Erwirtschaftung eines stabilen laufenden Ertrages durch direkte Investitionen in schweizerische Core/Core plus-Immobilien, welche sich an guter Lage befinden und eine hohe Ertrags- und Wertstabilität aufweisen“. Dabei würden mindestens 50 Prozent Wohnimmobilien und höchstens 50 Prozent kommerziell genutzte Liegenschaften angestrebt. Ein weiterer Ausbau mit dem Schwerpunkt auf Wohngebäuden sei geplant.

  • Smino nimmt 3,1 Millionen Franken ein

    Smino nimmt 3,1 Millionen Franken ein

    Smino hat eine Reihe von Investoren von seiner Plattform für die digitale Bauplanung (Building Information Modeling/BIM) überzeugt. Das Start-up aus der St.GallenBodenseeArea hat eine Serie-A-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen und 3,1 Millionen Franken eingenommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Bei smino handelt es sich um ein Angebot der BBC Systems AG. Die Plattform fungiert als Datendrehscheibe bei Bauprojekten. Diese Plattform soll nun weiterentwickelt werden. „Das smino Team hat uns und unsere Partner mit seiner vollumfänglichen Softwarelösung für das Bauprojektmanagement beeindruckt“, wird Manfred Heid in der Mitteilung zitiert, Managing Partner des Investors BitStone Capital. „Wir freuen uns sehr, das Team gemeinsam mit unseren Co-Investoren bei der Expansion in neue Märkte und der Weiterentwicklung zu einem digitalen Projektassistenten zu begleiten.“

    BitStone Capital hat die Finanzierungsrunde angeführt. Weitere Investoren sind EquityPitcher Ventures, Swiss Startup Capital, Session VC, Swiss Immo Lab, AXEPT Business Software AG und Conreal. „smino hat es geschafft ein rasches Wachstum zu generieren und zu einem Key-Player in der Baubranche zu werden“, heisst es von Guy Giuffredi von Swiss Startup Capital. „Nun steht die Expansion an und wir sind überzeugt, dass das hervorragend aufgestellte Team diese rasch und erfolgreich meistern wird.“

    Diese Expansion soll zuerst in der Schweiz und in Europa realisiert werden. Dabei will smino künftig auch auf Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz setzen, wie es von Mitgründer Sandor Balogh heisst. „Die Series A Runde ermöglicht es uns, die Marktführerschaft in der Schweiz auszubauen sowie international zu expandieren. Für den europäischen Raum wird eigens in Deutschland eine weitere Niederlassung gegründet.“