Schlagwort: immobilien

  • Swiss Prime Quartier Riverside ist bezugsfertig

    Swiss Prime Quartier Riverside ist bezugsfertig

    In Zuchwil ist das neue Wohn- und Arbeitsquartier Riverside jetzt bezugsfertig. Die ersten Mieter werden laut Medienmitteilung im Oktober ins Widi Huus und Sulzer Huus einziehen. Das Projekt der Swiss Prime Anlagestiftung zeichnet sich durch moderne Energieversorgung und Verkehrsführung sowie Erholungsmöglichkeiten aus. Es sei von der Swiss Prime Anlagestiftung in Olten als „Lebensraum“ entwickelt worden, heisst es weiter. Als ein Standort auf dem Land mit allen Annehmlichkeiten eines urbanen Ortes. Das neue Quartier Riverside verbinde Wohnen und Arbeiten. Die Aare wiederrum verbinde die Natur mit der Stadt. Das Quartier hat direkten Zugang zum Fluss.

    Nach Angaben von Jérôme Baumann, Präsident des Stiftungsrates der Swiss Prime Anlagestiftung, sind „120 Wohnungen bereits vermietet. Nur noch wenige sind zu haben.“ Die Wohnungen böten viel Lebensqualität. Bei der Auswahl der Materialen sei man mit „äusserster Sorgfalt“ vorgegangen, wird der Solothurner Architekt Benedikt Graf von gsj architekten und agps architecture zitiert. Die Wärmeerzeugung für Heizung und Wasser erfolge nachhaltig über eine Grundwasser-Wärmepumpe. Im Sommer sei eine natürliche Kühlung in Betrieb.

    Alle Wohnungen sind nach den Richtlinien von Procap Schweiz konzipiert und rollstuhlgängig. An den Besucherparkplätzen sind einzelne Ladestationen für E-Fahrzeuge vorhanden. Die Parkplätze in der Tiefgarage können ebenfalls mit einer Ladestation ausgerüstet werden. Bis Herbst 2022 sollen alle fünf Häuser der ersten Etappe bezogen sein.

  • Holcim verkauft Geschäfte in Brasilien

    Holcim verkauft Geschäfte in Brasilien

    Holcim veräussert seine Geschäfte in Brasilien. Wie der Konzern bekanntgibt, beläuft sich der Unternehmenswert auf 1,025 Milliarden Dollar. Er umfasst fünf Zementwerke, vier Mahlwerke, sechs Werke für Zuschlagstoffe und 19 Transportbetonwerke. Käuferin ist die Companhia Siderúrgica Nacional. „Diese Veräusserung ist ein weiterer Schritt in unserer Transformation zum weltweit führenden Anbieter von innovativen und nachhaltigen Baulösungen“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch zitiert. „Sie gibt uns die Flexibilität, in attraktive Wachstumsmöglichkeiten zu investieren.“

    Mit diesem Verkauf werde die Bilanz des Unternehmens gestärkt und der Verschuldungsgrad deutlich reduziert, so Holcim. Er sei im Rahmen einer Optimierung des Portfolios erfolgt. Der Erlös werde für Investitionen in den Geschäftsbereich Lösungen & Produkte verwendet. Dieser baue auf der Anfang Januar erfolgten Akquisition von Firestone Building Products, einem amerikanischen Hersteller von Flachdachsystemen, auf. Diese Transaktion hatte einen Wert von 3,4 Milliarden Dollar. Als ersten Schritt habe Holcim in Mexiko die Firestone GacoFlex-Linie zur Abdichtung von Dächern eingeführt.

    Trotz des Verkaufs des Brasiliengeschäfts bleibe Lateinamerika für Holcim eine zentrale strategische Wachstumsregion. So habe der Konzern kürzlich in eine zusätzliche Klinkeranlage im argentinischen Malagueño und in eine neues Mahlwerk im mexikanischen Yucatán investiert. Zudem werde der Ausbau des eigenen Einzelhandelsnetzes Disensa kontinuierlich betrieben.

  • Kleinere Mietwohnungen sparen Ressourcen

    Kleinere Mietwohnungen sparen Ressourcen

    Drei Wissenschaftlerinnen der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) haben laut einer Medienmitteilung herauszufinden versucht, was hinter dem immer weiter steigenden Platzbedarf von Mietenden steckt. Hintergrund ist, das der Wohnungsbau nicht nur in der Schweiz der zweitgrösste Verursacher von Energieverbrauch und CO2-Emissionen ist, gleich nach dem Verkehr.

    Die Forscherinnen des Laboratory on Human-Environment Relations in Urban Systems (HERUS) der EPFL haben deshalb eine Umfrage unter Mietenden lanciert. In der Schweiz machen sie 60 Prozent der Wohnungsbelegung aus. Die Antworten von 968 Mietenden ergaben unter anderem, dass 40 Prozent von ihnen in eine grössere Wohnung gezogen sind, obwohl sich ihre Haushaltsgrösse verringert hatte. Nur 25 Prozent wären unter denselben Umständen zu einer Verkleinerung bereit.

    Die Forscherinnen fassten folgende Haupthindernisse für eine Verkleinerung zusammen: der grosse Wohnraum dient als Statussymbol, die Verbundenheit mit der aktuellen Wohnung und der Nachbarschaft sowie die Furcht vor Einbussen bei der Privatsphäre.

    Sie schlagen mehrere Lösungen vor: finanzielle Anreize für einen Umzug und ein ausreichendes Angebot an kleinen Wohnungen in Stadtzentren. Ausserdem sollten im selben Gebäude Wohnungen unterschiedlicher Grösse vorhanden sein, damit Mietende umziehen können, ohne den Kontakt zu Freunden und Nachbarn zu verlieren.

    Ausserdem empfehlen sie, Mietenden, die sich verkleinern wollen, Vorrang vor anderen potenziellen Mietenden einzuräumen. Zudem sollte der gängige Ansatz in Bezug auf die Privatsphäre im gesamten Gebäude überdacht werden, so Anna Pagani vom HERUS, etwa „durch die Bereitstellung von Werkstätten und Musikräumen, die von den Mietenden genutzt werden können“.

  • Weniger Wohnungen stehen leer

    Weniger Wohnungen stehen leer

    Zum Stichtag am 1. Juni 2021 wies die Schweiz insgesamt 71’365 leerstehende Wohnungen inklusive Einfamilienhäuser auf, informiert das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Rückgang um 9,5 Prozent. Die entsprechende Leerwohnungsziffer nahm im selben Zeitraum um 0,18 Prozentpunkte auf 1,54 Prozent ab. Sie sei damit zum ersten Mal innert zwölf Jahren gesunken, heisst es in der Mitteilung.

    Die Analysten des BFS haben dabei in in sechs der sieben Grossregionen einen Rückgang der leerstehenden Wohnungen beobachtet. Lediglich im Grossraum Tessin sei die Leerwohnungsziffer um 0,12 Prozentpunkte auf 2,83 Prozent angestiegen. Innerhalb der Kantone machten die Analysten die tiefsten Leerwohnungsziffern in Zug (0,34 Prozent), Genf (0,51 Prozent) und Zürich (0,72 Prozent) aus. Die höchsten Leerwohnungsziffern wurden in den Kantonen Solothurn (3,15 Prozent), Tessin (2,83 Prozent) und Appenzell Innerrhoden (2,59 Prozent) beobachtet.

    Einen besonderes hohen Rückgang der Leerstände haben die Analysten bei Neubauwohnungen und Einfamilienhäusern festgestellt. Zum Stichtag wurden schweizweit 7066 leer stehende Objekte zur Dauermiete oder zum Kauf angeboten, das sind 24,2 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Die Zahl der für Dauermiete oder Kauf angebotenen leerstehenden Einfamilienhäuser nahm im selben Zeitraum um 18,8 Prozent auf 5940 Immobilien ab.

  • Regionale 2025 feiert Halbzeit

    Regionale 2025 feiert Halbzeit

    Mit einer Feier am Limmatufer in Neuenhof AG hat die Regionale 2025 ihr fünfjähriges Jubiläum begangen. Der Verein Regionale 2025 wurde laut der Mitteilung 2015 gegründet und wird von 16 Limmattaler Gemeinden und Städten sowie von den Kantonen Aargau und Zürich getragen. Er soll die Identität des Limmattals stärken. Bis 2025 sollen dazu 29 unterschiedliche Projekte realisiert werden.

    Mehr als 100 geladene Gäste nahmen an der Feier mit Apéro und einer Musikdarbietung vom Wasser aus teil. Der Austausch aller Beteiligten über die Grenzen hinweg habe an der Feier am 9. September, dem fünften Jahrestag der Arbeitsaufnahme des Vereins, im Vordergrund gestanden. Für die bisherige Präsidentin Brigitta Johner war es ein Abschied. Sie gibt ihr Amt nach sechs Jahren ab.  „Für ein lebens- und liebenswertes Limmattal“ sei der Leitspruch der FDP-Politikerin gewesen, heisst es in der Mitteilung. Verabschiedet wurde die ehemalige Kantonsrätin mit Dankesreden von Roland Kuster, Wettinger Gemeindeammann und ehemaliger Vize-Präsident der Regionale 2025, dem Geschäftsleiter Peter Wolf, dem Gemeindeammann der Gastgeber-Gemeinde, Martin Uebelhart, sowie zwei digitalen Grussbotschaften aus den beiden Kantonen. Sie kamen von Regierungsrat Markus Dieth (Aargau) und Martin Neukom (Zürich).

    Zur Halbzeit wurde auch auf die nächsten fünf Jahre geblickt. Zunächst gibt es eine Zwischenschau von Mai bis Oktober 2022. Dort werden die für die finale Projektschau nominierten Projekte vorgestellt. Bis 2025 werden dann weitere Projekte fertiggestellt. Der Abschluss der Arbeit der Regionale 2025 gipfelt dann in einer grossen Projektschau, an der alle Projekte und Prozesse in der Region der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

  • Implenia verkauft Hochbau-Geschäft in Österreich

    Implenia verkauft Hochbau-Geschäft in Österreich

    Implenia beabsichtige, ihr Hochbau-Geschäft in Österreich an die Zech Bau Austria GmbH zu verkaufen, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon in einer Mitteilung. Der Verkauf soll per Ende Oktober abgeschlossen werden. Über den Kaufpreis haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart.

    „Wir freuen uns, mit Zech Group einen strategisch passenden Eigentümer für unsere Hochbau-Aktivitäten gefunden zu haben, der gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden in Österreich eine nachhaltige Wachstumsstrategie umsetzen wird“, erläutert Jens Vollmar, Head Division Buildings von Implenia, in der Mitteilung. Bereits im Bau befindliche Projekte will Implenia in Eigenverantwortung abschliessen.

    Der Verkauf des Hochbau-Geschäfts in Österreich erfolgt im Rahmen der Strategie von Implenia, sich auf das Kernportfolio des Unternehmens zu konzentrieren. Die Gruppe wolle sich „auf integrierte Bau- und Immobiliendienstleistungen in der Schweiz und in Deutschland sowie Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte in weiteren Märkten“ ausrichten, heisst es dazu in der Mitteilung. Ende 2020 hat Implenia bereits die Tüchler Ausbau GmbH in Österreich verkauft. Das Unternehmen für Innen- und Trockenausbau wurde von der HK-A Ausbau Holding GmbH übernommen.

  • Hofer Kommunalmanagement erweitert Verwaltungsrat

    Hofer Kommunalmanagement erweitert Verwaltungsrat

    Die Hofer Kommunalmanagement AG in Riniken präsentiert drei neue Verwaltungsräte. Laut Medienmitteilung gehören Otto Müller, bis 2018 Stadtpräsident von Dietikon, der ehemalige CVP Nationalrat Melchior Ehrler sowie der Limmattaler Netzwerk-Manager Jürg Hässig neu dem Verwaltungsrat an. Bruno Hofer, Gründer der seit 2007 auch im Limmattal tätigen Agentur für Standortförderung, wird Verwaltungsratspräsident.

    Hofer setze einen neuen Fokus in der Standortförderungsberatung, heisst es in der Medienmitteilung. Dazu werde nun die neu unter Markenschutz stehende eigens entwickelte Methode für Gemeindeführung, das systemische Kommunalmanagement SysKom, schweizweit vermarktet. Eine Marktanalyse habe gezeigt, dass der Bedarf an Standortförderung bei Schweizer Gemeinden vorhanden sei und weiterwachse, wird Hofer zitiert: „Der  Wettbewerb der Standorte erzwingt geradezu, eine wirkungsorientierte Standortförderung durchzuführen.“

    Der von Hofer und seinen Mitarbeitenden in Riniken geschaffene methodische Ansatz wird in der Medienmitteilung als eine handliche Methode beschrieben, die Städten, Gemeinden und Regionen helfen soll, in einem einfachen Verfahren eine Aufwertung für ihren Standort zu erfahren, die sich auch in Rankings niederschlagen kann. Die Methode umfasst nach Angaben von Hofer Kommunalmanagement acht Schritte von der Standortbestimmung bis zu  Raumplanung und Standortkommunikation. Den Schlusspunkt bildet laut der Mitteilung die Standortvermarktung.

  • Grossfusion von Homegate, Ricardo, anibis.ch und Scout24

    Grossfusion von Homegate, Ricardo, anibis.ch und Scout24

    Mit dem Zusammenschluss der Marktplätze, entsteht bei den Rubriken Immobilien, Auto und Kleinanzeigen ein Monopol. Für die Konkurrenz wird es eng, sehr eng.

    Die TX Group, der Ringier Verlag sowie die Versicherungsgesellschaft Mobiliar und General Atlantic, welche die Gruppe mit seiner internationalen Expertise im Bereich der digitalen Marktplätze unterstützt, gehen ein Web-Joint-Venture ein.

    Im Bereich Immobilien geht es um viel. Denn homegate.ch besitzen die Marktplätze home.ch, alle-immobilien.ch, immostreet.ch und neu acheter-louer.ch. Zum Netzwerk von immoscout24.ch zählen comparis.ch, HEV Schweiz, zentralhome.ch, NZZdomizil.ch, osthome.ch und viele mehr. Sicher wird das Angebot auch auf den Zeitungsportalen von diversen nationalen Zeitungen und platziert. So schafft man ein kompetitives Schweizer Marktplatz-Angebot und kann Vorreiter im Schweizer Markt agieren. Wie eine Sprecherin von TX bekannt gab, bleiben sämtliche 1000 Arbeitsplätze bestehen.

    Die TX-Group hält fortan 31 Prozent der Aktien, Ringier und Mobiliar je 29,5, die General Atlantic 10 Prozent. Die vier Aktionäre verfügen über jeweils 25 Prozent der Stimmrechte und verfolgen mittelfristig das Ziel eines Börsengangs.

    CEO soll Scout24-CEO Gilles Despas werden, der Verwaltungsrat soll sich aus Mobiliar-Chef Michèle Rodoni, Pietro Suppino, Mark Walder sowie Jörn Nikolay zusammensetzen.

  • 7. Immobilien-Summit in der Samsung Hall

    7. Immobilien-Summit in der Samsung Hall

    Zu Beginn gab FRZ-Präsident André Ingold einen Überblick zur Organisation. Das Netzwerk wächst weiter: Mittlerweile sind 730 Members Teil der FRZ Flughafenregion Zürich – Wirtschaftsnetzwerk & Standortentwicklung.

    Ingold gab ebenso eine Übersicht zu den grössten Entwicklungsprojekten. Es wird prognostiziert, dass die Flughafenregion bis ins Jahr 2030 um 20 Prozent sowohl hinsichtlich Bevölkerung als auch Arbeitsplätze wächst. Speziell erwähnt er den Innovationspark Dübendorf, welche die Standortattraktivität erheblich erhöhen soll. Dasselbe gilt für das Digital Health Center Bülach. 

    Für Small Talk und informellen Gesprächen gab es etliche Gelegenheiten in den grosszügigen Räumlichkeiten. Die 320 gezielten Gespräche «meet & match» mit Internetunterstützung wurden aktiv genutzt.

    Claudio Saputelli, UBS Switzerland AG meinte, er sehe keine Trendwende auf dem Immobilienmarkt. Im Referat mit dem Titel: «Home Office zum Game-Changer im Immobilienmarkt?» Der Aufwärtstrend der Preise auf dem Wohnungsmarkt gehe weiter und der Büromarkt bleibe weiterhin unter Druck. Im Übrigen sei Home-Office bereits vor 50 Jahren zu einem Megatrend erkoren worden, damals unter dem Begriff „Teleworking“.

    Patrick Eberhard, Eberhard Unternehmungen, plädierte im Referat «Auf ins zirkuläre Zeitalter» für die Nachhaltigkeit.Ein wichtiges Element dabei ist das Recycling mit Hilfe von Robotern.

    Marloes Fischer, Madaster Services AG, CEO Madaster Schweiz – «Madaster – Materialien eine Identität geben», sieht ein erhebliches Sparpotenzial, wenn die im Bau eingesetzten Materialien inventarisiert werden.

    Marc Walder, CEO Ringier AG & Founder digitalswitzerland, sprach über die Digitalisierung als Chance für Wirtschaft und Gesellschaft. Das 1833 gegründete Medienunternehmen hat 2007 entschieden, sich zu einem digitalen Unternehmen zu wandeln. Inzwischen hätte Ringier über zwei Milliarden Franken in die digitale Transformation investiert und den digitalen Betriebsgewinn von 0 auf 65 Prozent hochgeschraubt. Zu seinen Maximen gehört: Sich ständig weiter verbessern, langfristige denken und mit klarem Fokus.

    «Creativity is the new currency – Startup and Corporate/ SME Collaboration». So hiess der Titel von Eva Wimmers, CEO ISS Facility Services Deutschland. Sie wies auf die unterschiedlichen Perspektiven von Startup und etablierten Unternehmen hin. Das Umfeld brachte sie auf den Nenner VUCA: Volatility, Uncertainty, Complexity and Ambiguity. Anders Indset, Wirtschaftsphilosoph, sprach über das «Das infizierte Denken – Warum wir uns von unseren alten Selbstverständlichkeiten befreien müssen». Mit bemerkenswerten Gedanken verblüffte er die Gäste: Irr Dich glücklich. Wir brauchen Chaos und Ordnung. Die Kunst unrecht zu haben. Wir sollten neue Geschichten erzählen. Wer interessiert ist, wird interessant.

  • Fundamenta Real Estate wächst zweistellig

    Fundamenta Real Estate wächst zweistellig

    Einer Mitteilung der Fundamenta Real Estate AG zufolge hat die Zuger Immobiliengesellschaft im ersten Semester 2021 Nettomieterträge in Gesamthöhe von 17,9 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 10,6 Prozent. Als Wachstumstreiber werden in der Mitteilung die Fertigstellung von Projekten und der Ankauf neuer Liegenschaften genannt. Zudem hatte das Unternehmen seine Leerstandsquote im Jahresvergleich um 0,8 Prozentpunkte auf 2,7 Prozent senken können.

    Als Reingewinn wurden im Berichtssemester 12,0 Millionen Franken ausgewiesen, das sind 36,7 Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2020. „Das kräftige Gewinnwachstum“ gehe vorwiegend auf die gute operative Entwicklung und einen Neubewertungserfolg von 5,3 Millionen Franken zurück, schreibt Fundamenta Real Estate. Das Unternehmen weist zudem auf eine „unterproportionale Erhöhung des Betriebsaufwandes“ hin.

    Der Bilanzwert des Immobilienportfolios  von Fundamenta Real Estate hat zum Stichtag am 30. Juni 2021 erstmals die Milliardengrenze überschritten. Im Vergleich zum Ende 2020 legte der Wert von 991,9 Millionen auf gut 1,06 Milliarden Franken zu. Dabei hatte das Unternehmen im Berichtssemester drei Liegenschaften erworben und zwei Projekte nach Fertigstellung in den Bestand überführt. Zum Stichtag wies das Portfolio insgesamt 66 Bestandsliegenschaften und zwei Entwicklungsprojekte auf. Im Juli hat Fundamenta Real Estate eine weitere Wohnliegenschaft mit 13 Wohneinheiten in Richterswil ZH erstanden.

  • open2work erhält Auszeichnung der Reisebranche

    open2work erhält Auszeichnung der Reisebranche

    Die Reisebranche zeichnet regelmässig die interessantesten Start-ups aus. An der vierten Travel Start-up Night des Verbandes Internet Reisevertrieb (VIR) und des Travel Industry Clubs präsentierten sich vier Schweizer Jungunternehmen. Dabei konnte laut einer VIR-Mitteilung open2work die analog und digital Teilnehmenden überzeugen. Das Zürcher Start-up wird sich im Dezember den Vertretern der Reisebranche der deutschsprachigen Länder in Frankfurt vorstellen können.

    Die Plattform von open2work ermöglicht es Unternehmen mit überzähligen Büroplätzen, diese Interessierten für die stunden- oder tageweise Nutzung anzubieten. In der Schweiz hat das 2020 gegründete Unternehmen laut Mitgründer und CEO Lionel Ebener bereits 27 Standorte. Das Interesse sei auch auf der Nachfrageseite vorhanden. So konnte die Plattform in der ersten Septemberwoche 30 Buchungen verzeichnen. „Unsere Kunden sehen jetzt, dass wir etwas besonderes sind.“

    Das Start-up sucht nun eine Finanzierung in mittlerer sechsstelliger Höhe. „Wir wollen eine professionelle Infrastruktur aufbauen und jetzt alle Schritte skalierbar machen“, so Ebener. open2work wolle das Airbnb für Büros werden.

  • Sanierung von Bezirksgebäude Baden steht vor Abschluss

    Sanierung von Bezirksgebäude Baden steht vor Abschluss

    Das Bezirksgebäude in Baden wird bei laufendem Betrieb seit März saniert. Es werden laut Medienmitteilung alle Naturstein- und Kunststeinbauteile restauriert sowie der Fassadengrundputz teilweise ersetzt. Die Bauarbeiten werden im Oktober 2021 fertiggestellt. Unter Projektleitung der Abteilung Immobilien der Stadt Baden als Auftraggeberin wird strikt nach historischem Vorbild gearbeitet.  Begleitet wird das Bauvorhaben von Heiko Dobler, Bauberater der Kantonalen Denkmalpflege.

    Vorbild für die Sanierung des 1856/57 gebauten damaligen Schulhauses ist bei der Fassade die sanierte Dépendance Ochsen im Bäderquartier. Im Zuge der Sanierungsarbeiten wurde der bestehende, mit Kunststoff kontaminierte Deckputz vollflächig abgefräst und ein neuer Kalkdeckputz nach historischem Vorbild aufgetragen. Danach erhielt die Fassade einen neuen Anstrich, und es wurden alle 108 Holzfenster erneuert. Sowohl die geplante Bauzeit als auch das Budget können voraussichtlich eingehalten werden, heisst es in der Mitteilung der Stadt Baden.

    Bei den Sanierungsarbeiten galt es, auf zwei besondere Gegebenheiten Rücksicht zu nehmen. Zum einen gibt es dort Nistplätze der geschützten Mauer- und Alpensegler. Der obere Teil des Baugerüsts wurde bis Mitte April entsprechend gestaltet. „Damit standen den aus dem Süden heimkehrenden Vögeln rechtzeitig geeignete Nistplätze zur Verfügung“, wird der zuständige Stadtrat Philippe Ramseier zitiert.

    Des Weiteren mussten spezielle Sicherheitsanforderungen der Kantonspolizei und des Bezirksgefängnisses als Mieter des Bezirksgebäudes erfüllt werden. So wurde eine drei Meter hohe Bretterwand sowie als Abschluss ein Stacheldraht installiert.

  • Swissolar will mehr Sonne im Standardstrom

    Swissolar will mehr Sonne im Standardstrom

    Rund 5 Prozent des jährlichen Stromverbrauchs in der Schweiz werden derzeit durch im Inland produzierten Solarstrom gedeckt, erläutert Swissolar in einer Mitteilung. In den Standard-Stromprodukten der Energieversorger betrage der Anteil an Solarstrom jedoch durchschnittlich nur 1,85 Prozent, heisst es dort weiter. Der Verband der Schweizer Solarenergiebranche setzt sich gemeinsam mit dem Stromvergleichsdienst myNewEnergy dafür ein, den Solaranteil der Standardprodukte in einem ersten Schritt auf diese 5 Prozent zu erhöhen.

    „Dieser Wert sollte jährlich mindestens um die jeweilige Zubaumenge erhört werden“, wird Swissolar-Geschäftsleiter David Stickelberger in der Mitteilung zitiert. „Rund 1 Prozent würde dem notwendigen Zubau von Photovoltaik-Anlagen entsprechen.“

    Die Mehrheit der Haushalte wähle kein spezielles Stromprodukt und erhalte daher das Standardangebot des jeweiligen Energieversorgers, erläutert Swissolar in der Mitteilung weiter. Bei einem auf den Anteil am Stromverbrauch aufgestockter Solarstromanteil im Standardprodukt werde der vergleichsweise teure Strom auf eine grosse Anzahl Abnehmende aufgeteilt, argumentiert Swissolar. Dies halte den Produktpreis niedrig und erschliesse neue Absatzmärkte für Anbietende von Solarstrom, die bisher „auf ihrem sauberen Strom sitzen“ blieben.

    „Wichtig ist dabei, dass diese Zertifikate ausschliesslich aus Schweizer Solaranlagen stammen, denn nur solche leisten einen effektiven Beitrag an eine sichere und saubere Stromversorgung in unserem Land“, erklärt Stickelberger. „Allein um die AKW zu ersetzen, brauchen wir 20 Terawattstunden Solarstrom.“

  • Verena Rohrer wird Aargau Services leiten

    Verena Rohrer wird Aargau Services leiten

    Der Aargauer Regierungsrat hat Verena Rohrer zur neuen Leiterin der kantonalen Standortförderung Aargau Services ernannt. Sie ist die Nachfolgerin von Annelise Alig Anderhalden, die im Frühling eine neue Herausforderung angenommen hat. Rohrer wird ihre neue Stelle am 1. Januar 2022 antreten.

    Laut einer Mitteilung des Regierungsrats ist Rohrer sehr gut im Kanton Aargau verankert. Sie hat von 2011 bis 2017 bereits die regionale Standortförderung Brugg Regio geleitet. Daneben verfüge die 40-Jährige aber auch über mehrere Jahre Erfahrung in der Privatwirtschaft. So ist sie etwa Geschäftsleitungsmitglied beim Grosshändler Bio Partner Schweiz mit Sitz in Seon AG. Seit 2019 arbeitet Rohrer als Leiterin Zentrale Dienste bei Caritas Aargau.

    „Aufgrund ihrer Kenntnisse der Standortförderung, ihrer Vernetzung im Kanton und ihrer Berufserfahrung verfügt Verena Rohrer über beste Voraussetzungen, um zusammen mit den erfahrenen Mitarbeitenden von Aargau Services die Standortförderung des Kantons Aargau entscheidend weiterzuentwickeln“, wird Regierungsrat Dieter Egli (SP), Vorsteher des Departements Volkswirtschaft und Inneres, in der Mitteilung zitiert.

    Die Standortförderung Aargau Services trägt zur kontinuierlichen Verbesserung der unternehmerischen Rahmenbedingungen im Aargau bei. Sie unterstützt auch ausländische Unternehmen, die sich im Kanton ansiedeln wollen. Im Rahmen der Umsetzung des neuen kantonalen Entwicklungsleitbilds werde Aargau Services eigenen Angaben zufolge ebenfalls wichtige Aufgaben übernehmen. Das Entwicklungsleitbild sieht vor, den Wirtschaftsstandort weiter zu stärken sowie Wohnen und Arbeiten im Kanton stärker zu verknüpfen.

  • Grundstein für Rieter Campus ist gelegt

    Grundstein für Rieter Campus ist gelegt

    Mit seinem Bauprojekt für den Rieter Campus bekennt sich Rieter zum Standort Winterthur und zum Werkplatz Schweiz, wie aus einer Medienmitteilung des  Textilmaschinenherstellers hervorgeht. Am Mittwoch wurde der Grundstein für das neue Kunden- und Technologiezentrum sowie das Verwaltungsgebäude gelegt. Dafür investiert das seit 225 Jahren in Winterthur ansässige Unternehmen rund 80 Millionen Franken

    Der Rieter Campus soll ab 2024 auf einer Geschossfläche von über 30’000 Quadratmetern Platz für rund 700 Arbeitsplätze bieten. Dafür habe das Unternehmen mit einem Spezialisten für Büroarchitektur ein offenes Raumkonzept entwickelt. Mit einer Wärmeerzeugung via Erdsonden und einer 1300 Quadratmeter grossen Photovoltaikanlage setze Rieter auf erneuerbare Energien. „Die unternehmerische Ausrichtung auf nachhaltige und energieeffiziente Lösungen für die Garnproduktion spiegelt sich damit im Gesamtkonzept des Campus wider“, wird CEO Norbert Klapper zitiert.

    Rieter habe im Laufe seiner Firmengeschichte die Stadt Winterthur mitgeprägt, so Verwaltungsratspräsident Bernhard Jucker. „Jetzt entsteht mit dem neuen Campus das Fundament für die Zukunft als führendes Technologieunternehmen.“

  • ImmoScout24 meldet Preisrekord für Eigentumswohnungen

    ImmoScout24 meldet Preisrekord für Eigentumswohnungen

    Die Preise für Eigentumswohnungen sind im August gegenüber dem Vormonat in der Schweiz um 1,8 Prozent gestiegen. Nur um 0,1 Prozent gestiegen sind die Preise für Einfamilienhäuser. Dies zeigt der aktuelle Swiss Real Estate Offer Index, der von ImmoScout24 in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erhoben wird.

    Der Markt für Stockwerkeigentum wird laut der Mitteilung immer teurer. Pro Quadratmeter wurden per Ende August 7916 Franken verlangt, 1,8 Prozent mehr als einen Monat zuvor. Eine typische Wohnung mit 100 Quadratmetern werde im Schweizer Mittel zu rund 790‘000 Franken ausgeschrieben. Das sei ein neuer Rekord.

    Die Preise für Einfamilienhäuser sind zwar im August nur um 0,1 Prozent gestiegen, befinden sich aber laut ImmoScout24 in „in schwindelerregender Höhe“. Der Quadratmeterpreis liege bei 7048 Franken. Für ein typisches Schweizer Einfamilienhaus mit rund 160 Quadratmetern Wohnfläche belaufe sich der mittlere Angebotspreis auf über 1,1 Millionen Franken. Die Preise können in besseren Lagen deutlich höher liegen.

    Das Angebot sei knapp, der Markt sei ausgetrocknet. Verkäufer warteten angesichts der steigenden Preise ab, wird Martin Waeber, COO von Scout24 zitiert. „Nur eine starke Zunahme der Bautätigkeit oder ein Rückgang der Nachfrage, etwa aufgrund steigender Hypothekarzinsen, könnte den Preisdruck auf dem Wohneigentumsmarkt reduzieren“, so Waeber weiter. Beides sei aber derzeit nicht absehbar.

    Bei Mietwohnungen sind die Angebotspreise im August laut dem Index im Durchschnitt um 0,5 Prozent gesunken, bei deutlichen regionalen Unterschieden. 

  • Wohnlagen im Grünen werden attraktiver

    Wohnlagen im Grünen werden attraktiver

    Schweizerinnen und Schweizer ziehen eher selten um. Und wenn, dann liegt bei der Hälfte aller Umzüge der neue Wohnort nur fünf Kilometer vom alten entfernt. Die durchschnittliche Entfernung liegt bei 13 Kilometern. Das zeigt eine repräsentative Befragung zur Haus- und Wohnsituation in der Schweiz von Swiss Life.

    Wie der Lebensversicherungskonzern in einer Medienmitteilung ausführt, leben knapp 60 Prozent der Wohneigentümerinnen- und -eigentümer und 25 Prozent der Mietenden bereits seit zehn Jahren oder länger in ihrem derzeitigen Zuhause. Gleichzeitig hat jedoch für rund 30 Prozent der Befragten der Wunsch nach Wohnen im Grünen oder wenigstens mit Terrasse während der Pandemie zugenommen.

    Rund zwei Drittel der Wohneigentümerinnen und -eigentümer verspüren seit dem Erwerb eines Eigenheims mehr Lebensqualität und Selbstbestimmung. 37 Prozent gaben an, mit ihrer aktuellen Wohnsituation vollkommen zufrieden zu sein, vor allem jene mit Wohneigentum. 15 Prozent sind mässig bis gar nicht zufrieden. Ihnen fehlt mehrheitlich Platz oder ein Garten, oder sie stören sich an Lärm- und Umweltbelastung.

    Über 60 Prozent jener, die sich den Erwerb von Wohneigentum in den nächsten fünf Jahre vorstellen können, erwarten, dass sich ihre Lebensqualität damit verbessern würde. Doch nur 21 Prozent von ihnen suchen aktiv nach einem eigenen Zuhause.

    Anforderungen an den idealen Wohnort bezüglich Kosten, Ausstattung und Sicherheit variieren je nach Sprachregion. Zudem ist auf dem Land ein Garten zentral, in der Stadt die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. Wird diese als gut wahrgenommen, sinkt die Bereitschaft von Pendlern umzuziehen.

  • Helbing modelliert Raumluft

    Helbing modelliert Raumluft

    Das Engineering- und Consulting-Unternehmen Helbling konzipiert mittels innovativer Technologien Belüftungssysteme für Innenräume, unter anderem um die Luftqualität an Arbeitsplätzen zu steigern. Nicht zuletzt die COVID19-Pandemie hat die verlässliche Qualität der Raumluft ganz oben auf die Agenda von Unternehmen und Institutionen gehoben. Laut einem Fachartikel von Helbling werden Belüftungssysteme auch deshalb bedeutender, da immer mehr Bauten etwa nach dem energiesparenden Minergie-Standard erstellt werden. Verbesserte thermische Isolation und geringere Frischluftzufuhr helfen, Energie zu sparen. Somit beeinflussen aber auch Fremdstoffquellen wie Baumaterialien im Innenraum die Luftqualität.

    Ziel gut konzipierter Belüftungssysteme ist es, sowohl gasförmige Stoffe wie Gerüche als auch irritierende Substanzen und Partikel wie Staub oder Viren aus der Umgebungsluft zu eliminieren. Dabei geht es auch um Kohlendioxid aus der menschlichen Atmung und kleinste Flüssigkeitströpfchen, sogenannte Aerosole. Im Fachartikel betonen die Autoren Reto Wäger und Christian Seiler, für eine effiziente Analyse mache man sich die Transporteigenschaften von Aerosolen zunutze. Da sich Aerosole mit der ausgestossenen Atemluft mitbewegen, können Konzentration und Verteilung des Kohlendioxids im Raum mittels Sensoren gemessen und analysiert werden. Flössen reale Messwerte bereits in die Planungsphase etwa für Arbeitsplätze oder Werkhallen ein, könne „gleich zu Beginn mit gezielten Massnahmen eine bestimmte Luftqualität am Arbeitsplatz erreicht werden“, heisst es im Artikel.

    Dafür setzt das Unternehmen etwa Strömungssimulationen ein. Sie werden mittels geeigneter Software-Tools wie Ansys oder COMSOL erstellt. Auch typische Bewegungsszenarien werden bereits bei der Planung berücksichtigt. Darüber hinaus können dabei laut Helbling weitere innovative Systeme zur Optimierung der Raumluft wie UV-Photokatalyse oder Plasma-Reinigung zum Einsatz kommen.

  • Gebirgskantone bestehen auf Eigenmietwert

    Gebirgskantone bestehen auf Eigenmietwert

    Die Regierungskonferenz der Gebirgskantone Uri, Obwalden, Nidwalden, Glarus, Appenzell Innerrhoden, Graubünden, Tessin und Wallis (RKGK) spricht sich gegen die vom Bundesrat geplante Abschaffung des Eigenmietwerts auch für Zweitwohnungen aus. Sie hätte einen Einnahmeausfall von rund 200 Millionen Franken jährlich zur Folge, erläutert die RKGK in einer Mitteilung. Gegen die geplante Abschaffung des Eigenmietwerts bei Hauptwohnungen hat die RKGK dagegen keine Einwände.

    Die Gebirgskantone seien bereits durch das Zweitwohnungsgesetz von einschneidenden wirtschaftlichen Auswirkungen getroffen, schreibt die RKGK weiter. Hier sehen die Gebirgskantone im Gegensatz zum Bundesrat weiteren Handlungsbedarf. Konkret sollen Bestimmungen geändert werden, „deren Anwendung zu objektiv stossenden Ergebnissen führen oder ungenügenden Spielraum für innovative Lösungen belassen“.

    Auch bei der vom Bundesrat verabschiedeten Botschaft zur Stromversorgung mit erneuerbaren Energien fordert die RKGK Nachbesserungen. Unter anderem wollen die Gebirgskantone das geltende Wasserzinsmaximum verlängert haben. Bei durch die Klimapolitik steigenden Strompreisen seien die Elektrizitätsgesellschaften auch weiterhin „problemlos in der Lage, den heutigen Wasserzins zu bezahlen“, argumentiert die RKGK.

    Des Weiteren kritisiert die RKGK das Vorgehen beim Postorganisationsgesetz: Hier sei der Bundesrat mit einer Botschaft vorgeprescht, ohne die Ergebnisse einer von ihm selbst eingerichteten Expertenkommission abzuwarten. Die zuständige Kommission im Ständerat hat ihre Beratungen jedoch bis zur Vorlage der Ergebnisse vertagt. „Vor diesem Hintergrund ist es auch in keiner Weise tolerierbar, wenn die Post ihre Dienstleistungen bereits im Vorfeld der politischen Diskussion laufend weiter abbaut“, meint die RKGK.

  • Betterhomes Schweiz zählt über 22’000 Vermittlungen

    Betterhomes Schweiz zählt über 22’000 Vermittlungen

    In den ersten zehn Jahren seines Bestehens bis 2016 hat Betterhomes Schweiz 10’000 Immobilien vermittelt. Nun habe das in der Schweiz, Deutschand und Österreich aktive Maklerunternehmen aus Zürich die Marke von 22’000 Vermittlungen in der Schweiz geknackt, informiert Betterhomes in einer Mitteilung. Damit sei die Zahl der Vermittlungen innerhalb von fünf Jahren mehr als verdoppelt worden.

    Das Unternehmen führt diesen Erfolg auf sein hybrides Geschäftsmodell zurück. „Bei der Vermittlung von Immobilien setzen wir von Betterhomes seit Gründung als Vorreiter auf eine Verbindung von modernster Technologie und lokaler Expertise“, wird CEO Cyrill Lanz in der Mitteilung zitiert. Konkret setzt das Unternehmen eine selbst entwickelte Software und eine Interessendatenbank sowie den Zugriff auf alle relevante Immobilienportale ein. Ergänzt wird dies durch ein Netzwerk aus lokalen Maklerfirmen.

    Zudem wird bei Betterhomes kein Fixpreis, sondern eine Erfolgprovision verrechnet. In Fixpreis-Modellen seien oftmals versteckte Kosten enthalten, erläutert Lanz. „Oft sind zum Beispiel Besichtigungen in diesen Fixpreisen nicht mit einberechnet und müssen separat beglichen werden.“ Darüber hinaus weist der Unternehmenschef auf die Funktion von Technologie als unterstützendes Element hin. Im Zentrum der Immobilienvermittlung von Betterhomes stünde weiterhin „der Faktor Mensch beziehungsweise die Vertriebskompetenz“.

  • SVIT Digital Day 2021

    SVIT Digital Day 2021

    Bereits bei der ersten Durchführung im Jahr 2020 strömten viele interessierte Mitglieder des Schweizer Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) sowie weitere Besucher zur beliebten Eventlocation an der «Europaallee Zürich». «Die Digitalisierung ist seit vielen Jahren ein grosses Thema in der Immobilienbranche», sagt Pascal Stutz, CEO von SVIT Zürich. «Aber viele kleinere Unternehmen tun sich recht schwer mit dem Thema. Wir geben schon seit längerem unseren Mitgliedern auf den Weg, dass die Digitalisierung einfach kommt – ganz egal, ob sie nun mitmachen oder nicht.» Einerseits gibt es den Digital-Kompass, um die digitale Fitness einer Firma zu prüfen. Das Ausprobieren, Anschauen, aber auch der persönliche Kontakt steht beim SVIT Digital Day im Vordergrund.

    Meet & Greet
    Auch in diesem Jahr können sich Anbieter, User und Interessierte an der Fachtagung austauschen und den direkten Kontakt zu diversen Softwareentwicklern der digitalen Angebote suchen. Dabei werden die neusten Softwareapplikationen für die Immobilienbranche seitens der rund 40 Aussteller präsentiert. Zudem lanciert die Kommission «SVIT Digital» an diesem Tag ein «Meet and Greet» für alle Besuchenden. Spezifische digitale Anliegen und Fragen können direkt mit ausgewiesenen Profis vor Ort und anderen Usern intensiv diskutiert werden, um so effiziente Lösungsansätze zu erarbeiten. Ein zusätzliches Highlight am «SVIT Digital Day» sind die praxisorientierten Fachreferate. Und das Allerschönste: Der Zugang zur Fachtagung und zu den Referaten ist für alle kostenlos.

    Datum: Freitag, 17. September 2021
    Zeit: 11.00 bis 17.00 Uhr
    Ausschreibung Flyer Location: KOSMOS, Lagerstrasse 104, 8004 Zürich Anreiseplan KOSMOS

    Der Eintritt ist für die Besucher kostenlos.

    Fachreferate 2021
    12.00 Uhr
    Global Real Estate Run
    Mario Facchinetti, Initiator

    12.00 Uhr
    Global Real Estate Run
    Mario Facchinetti, Initiator

    13.00 Uhr
    Elektronische Unterschrift in der Immobilien-Praxis
    Dr. Boris Grell, LL.M., Rechtsanwalt; ANWALTSKANZLEI GRELL

    Hallenplan

    Aussteller-Liste 2021

    StandplatzAussteller
    Nr. 1
    Nr. 2Conreal Swiss AG
    Nr. 3Schwyter Digital AG
    Nr. 4FLOWFACT Schweiz AG
    Nr. 5casavi GmbH
    Nr. 6casavi GmbH
    Nr. 7
    Nr. 8onOffice Swiss AG
    Nr. 9Flatfox AG
    Nr. 10GARAIO REM AG
    Nr. 11Huperty AG
    Nr. 12SVIT Digital
    Nr. 13
    Nr. 14QualiCasa AG
    Nr. 15
    Nr. 16
    Nr. 17immo!nvest
    Nr. 18CreditTrust
    Nr. 19
    Nr. 20Ormera AG
    Nr. 21W&W Immo Informatik AG
    Nr. 22WOONIG
    Nr. 23WOONIG
    Nr. 24goCaution AG
    Nr. 25READY DATA
    Nr. 26CreditTrust
    Nr. 27NeoVac ATA AG
    Nr. 28NeoVac ATA AG
    Nr. 29Prozessfux AG
    Nr. 30
    Nr. 31DesignRaum GmbH
    Nr. 32
    Nr. 33Aandarta AG
    Nr. 34Aandarta AG
    Nr. 35ImmoScout24
    Nr. 36eMonitor AG
    Nr. 37eMonitor AG
    Nr. 38ImmoScout24
    Nr. 39immotrailer.ch – immotraffic.ch
  • SUPSI untersucht Luft in Schulen

    SUPSI untersucht Luft in Schulen

    Das Forschungsprojekt namens Quality of Air in School Buildings (QAES) hat zum Ziel, konkrete technologische Lösungen zur Verbesserung der Luftqualität an Schulen finden. Das Institut für angewandte Nachhaltigkeit in der bebauten Umwelt der SUPSI ist daran ebenso beteiligt wie die Sektion Logistik des Tessiner Finanz- und Volkswirtschaftsdepartements, der Verein Minergie sowie die Gemeinden Bellinzona und Mendrisio. Im Rahmen eines Interreg-Projekts des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung arbeiten Tessiner Forschung, Industrie und öffentliche Einrichtungen mit Südtiroler Partnern zusammen.

    Laut einer Medienmitteilung ist das Ziel dieser Studie, die Luftqualität in Klassenzimmern zu messen und Instrumente zu deren Verbesserung zur Verfügung zu stellen, die die Schadstoffbelastung verringern. Ausgangspunkt war eine Studie des Bundesamts für Gesundheit. Dabei hatten Stichproben in 200 Klassenzimmern ergeben, dass der Grenzwert von 2000 ppm (parts per million) CO2 in der Raumluft bei zwei Dritteln überschritten wurde.

    Diese Studie zeigte, dass die Konzentration in minergiezertifizierten Gebäuden mit systematischem Luftaustausch geringer ist. Bei den Messungen seien auch Fälle gefunden worden, in denen flüchtige organische und mikrobielle Verbindungen die Sicherheitsgrenze überschritten oder sehr nahe daran lagen. Die Empfehlungen der Studienautoren reichen von Luftüberwachunssystemen in Klassenzimmern über den Einsatz von Luftreinigern bis zum Austausch von Fenstern und Türen.

    Am 15. und 16. September führt die SUPSI für Fachleute aus dem Bausektor einen Weiterbildungskurs zum Thema durch. Dafür ist eine Anmeldung erforderlich. Zudem findet am 16. September eine öffentliche Konferenz zum Thema statt.

  • Swiss Prime Site blickt auf erfolgreiches Halbjahr zurück

    Swiss Prime Site blickt auf erfolgreiches Halbjahr zurück

    Einer Mitteilung von Swiss Prime Site zufolge hat die Oltner Immobiliengesellschaft im ersten Halbjahr 2021 Erträge in Gesamthöhe von 362,8 Millionen Franken erwirtschaftet. Um den im Februar letzten Jahres abgeschlossenen Verkauf der Tochterfirma Tertianum bereinigt, entspricht dies einem Wachstum um 6,3 Prozent, erläutert Swiss Prime Site. Zum „erfreulichen Wachstum“ hätten alle Geschäftsbereiche der Immobiliengesellschaft beigetragen.

    Im Kernsegment Immobilien habe die Pandemie zu einem Minderertrag von 5,5 Millionen Franken geführt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die um Tertianum-Effekte bereinigten Mieterlöse konnten hingegen um 2,2 Prozent auf 213,4 Millionen Franken gesteigert werden. Der Ertrag in der Anlageverwaltung für Dritte legte um 56 Prozent auf 7,5 Millionen Franken zu.

    Als Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen wies Swiss Prime Site im Berichtshalbjahr 355,6 Millionen Franken aus. Unter Ausklammerung von Neubewertungen und der Tertianum-Effekte sei das Ergebnis um 36,6 Prozent auf 211,0 Millionen Franken gestiegen, schreibt das Unternehmen. Die EBIT-Marge legte im Jahresvergleich von 45,3 Prozent auf 58,2 Prozent zu. Als Reingewinn wurden 257,1 Millionen Franken verbucht, gegenüber 269,7 Millionen Franken im ersten Semester 2020. Ohne den Verkaufserlös für Tertianum hätte der Gewinn im Vorjahressemester allerdings nur 64,4 Millionen Franken betragen.

    Für das gesamte laufende Jahr geht Swiss Prime Site von einem Anstieg des Mietertrags und der Erträge im Bereich Dienstleistungen aus. Bei den Dienstleistungen strebt das Unternehmen zudem eine Verbesserung der Margen an.

  • Bundesrat plädiert für Abschaffung des Eigenmietwerts

    Bundesrat plädiert für Abschaffung des Eigenmietwerts

    Der Bundesrat spricht sich für eine Abschaffung des Eigenmietwerts aus. Er empfiehlt dem Parlament, auf eine entsprechende Vorlage der Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) einzugehen, informiert der Bundesrat in einer Mitteilung. Gleichzeitig tritt der Bundesrat allerdings für drei Änderungen der Vorlage ein.

    Laut Ständeratskommission soll der Eigenmietwert lediglich für am Wohnsitz selbstgenutztes Wohneigentum abgeschafft werden. Im Gegenzug sollen Aufwendungen und insbesondere Hypothekenzinsen für Liegenschaften nicht mehr von der Steuer absetzbar sein.

    Der Bundesrat will dagegen auch den Eigenmietwert auf Zweitliegenschaften abschaffen. Aufwendungen und Schuldzinsen sollten weiterhin von der Steuer absetzbar sein, wenn sie für Liegenschaften aufgewendet werden, die zur Einkommenserzielung genutzt werden, beispielsweise durch Vermietung. Zudem schlägt der Bundesrat vor, die steuerliche Förderung energetischer Sanierungen bis 2050 beizubehalten. In der Vorlage ist diese an das vom Stimmvolk abgelehnte CO2-Gesetz gekoppelt.

    Der Hauseigentümerverband Schweiz (HEV) schliesst sich zwei der drei Forderungen des Bundesrats an. Er sei „hocherfreut“, dass der Bundesrat „den dringlichen Handelsbedarf zur Abschaffung der Eigenmietwertbesteuerung bestätigt“, schreibt der Dachverband der Wohneigentümer und Vermieter in einer Mitteilung. Wie der Bundesrat spricht sich auch der HEV für eine teilweise Beibehaltung des Schuldzinsabzugs und die Koppelung der Förderung energetischer Sanierung an das Klimaziel 2050 aus. Die Abschaffung des Eigenmietwerts von Zweitliegenschaften sei jedoch bereits in der Vergangenheit auf starke Ablehnung der „Tourismuskantone“ gestossen, schreibt der HEV.

  • Bund will Schweiz als Standort für Start-ups stärken

    Bund will Schweiz als Standort für Start-ups stärken

    Der Start-up-Standort Schweiz ist nach Ansicht des Bundesrats zwar grundsätzlich gut aufgestellt. In manchen Bereichen bestehe aber dennoch Potenzial für Verbesserungen. Die Eidgenössischen Departemente für Wirtschaft, Bildung und Forschung und für Justiz und Polizei sollen nun im Auftrag des Bundesrats Massnahmen prüfen, mit denen der Standort weiter gestärkt werden könnte.

    Verbesserungspotenzial sieht der Bundesrat laut einer Mitteilung vor allem in den Bereichen Technologietransfer, Internationalisierung, Zugang zu Fachkräften sowie bei der Finanzierung. Er betont zudem, dass „zahlreiche Staaten in den letzten Jahren umfangreiche Programme zur Unterstützung von Start-ups“ lanciert hätten. Er will daher auch die Vor- und Nachteile eines Schweizer Innovationsfonds umfassend zu prüfen lassen. Dabei soll insbesondere verdeutlicht werden, inwiefern ein solcher Fonds den Risikokapitalmarkt in der Schweiz erweitern und damit die Wachstumschancen innovativer Firmen verbessern könnte.

  • Standort Luzern trotzt der Pandemie

    Standort Luzern trotzt der Pandemie

    Der Kanton Luzern konnte auch im Pandemie-Jahr 2020 neue Unternehmen anziehen. Insgesamt haben sich laut einem Bericht der Wirtschaftsförderung Luzern 19 Unternehmen im Kanton angesiedelt. Acht Ansiedlungen erfolgten aus dem Ausland. Dabei stechen insbesondere die fünf Zuzüge aus Grossbritannien hervor. Die anderen drei ausländischen Firmen kamen aus Deutschland, Polen und der Slowakei. Insgesamt wollen sie in den kommenden drei bis fünf Jahren 329 Arbeitsplätze im Kanton schaffen, heisst es.

    Auch Gründerinnen und Gründer liessen sich nicht von der Pandemie einschüchtern. Wird die ganze Schweiz in Betracht gezogen, stieg die Anzahl der Neugründungen 2020 sogar auf ein Rekordniveau. Auch im Kanton Luzern hat die Anzahl der Neugründungen im Vergleich zum Vorjahr um 11,1 Prozent zugelegt, wie aus dem Bericht hervorgeht. Die Wirtschaftsförderung Luzern unterstützt sie in der Anfangsphase beispielsweise mit Gründerkursen.

    Ivan Buck, Direktor der Wirtschaftsförderung Luzern, spricht von einem insgesamt „herausforderndem, aber dennoch erfolgreichem“ Jahr. Er ist auch über die Ergebnisse einer Zufriedenheitsumfrage erfreut. Diese sei bei über 200 Betrieben sowie Kanton und Gemeinden durchgeführt worden. Im Vergleich zur letzten Umfrage vor drei Jahren konnte die Zufriedenheit auf allen Ebenen gesteigert werden. „Ein neuer Rekord von 175 Netzwerkpartnern rundet dieses schöne Ergebnis ab“, so Buck.

  • Zentralschweiz bleibt attraktiver Firmenstandort

    Zentralschweiz bleibt attraktiver Firmenstandort

    Die Zentralschweizer Kantone haben auch während der Pandemie viele neue Unternehmen angezogen, wie aus einem Artikel der „Luzerner Zeitung“ hervorgeht. So hat Uri 16 Unternehmen bei der Gründung im Kanton begleitet. Wie Stefan Büeler, Vorsteher des Amts für Wirtschaft und öffentlichen Verkehr beim Kanton Uri, im Artikel erklärt, sieht er den Kanton auf Kurs, 2021 wieder eine ähnlich hohe Zahl erreichen zu können. Der Kanton profitiere unter anderem von Grossprojekten wie dem Kantonsbahnhof Altdorf, dem Kantonsspital, dem Bau der zweiten Gotthardröhre und der touristischen Entwicklung in Andermatt.

    Derweil verzeichnete der Kanton Schwyz im vergangenen Jahr einen Rekordwert bei den Neugründungen. Urs Durrer, Leiter des Amtes für Wirtschaft des Kantons Schwyz, führt dies im Artikel auch auf erfolgreiche Ansiedlungen zurück. Ein grosser Erfolg war dabei etwa die Ansiedlung des amerikanischen Softwareunternehmens Palantir. Insgesamt seien derzeit mehr Ansiedlungsprojekte zu betreuen als vor der Pandemie, so Durrer.

    Der Kanton Luzern hat im vergangenen Jahr 19 Firmen angesiedelt. Der Kanton Zug sieht sich bei den Ansiedlungen wieder auf Vorkrisenniveau. Der Kanton Nidwalden habe während der Pandemie gar keinen Einbruch erlebt.

    Während der Pandemie konnten auch zahlreiche Ansiedlungsprojekte vorbereitet werden, die nun umgesetzt werden, wie mehrere Wirtschaftsförderer im Artikel betonen. So hätten etwa viele international tätige Unternehmen ihre Ansiedlungsprojekte, die sie wegen der Pandemie zurückstellen mussten, im ersten Halbjahr 2021 realisiert, sagt Reto Sidler, Mediensprecher der Greater Zurich Area. Die Standortmarketingorganisation und ihre Mitgliedkantone – Schwyz, Zug, Uri sowie sechs weitere Kantone –  konnten im vergangenen Jahr 55 Unternehmen aus dem Ausland ansiedeln.

  • 3S Solar Plus weiht neue Produktionslinie ein

    3S Solar Plus weiht neue Produktionslinie ein

    Die 3S Solar Plus AG hat am 20. August eine neue Produktionslinie an ihrem Standort in Thun eröffnet. An der Feier waren mehrere Gäste aus Wirtschaft und Politik mit dabei – unter ihnen auch der Thuner Stadtpräsident Raphael Lanz.

    „Mit der hochmodernen Linie erhöhen wir unsere Kapazität und Flexibilität um ein Vielfaches“, wird Patrick Hofer-Noser, Inhaber und Geschäftsführer von 3S Solar Plus, in einer Medienmitteilung zitiert. Der Ausbau soll insbesondere die Lieferfähigkeit unterschiedlicher Produkte für gebäudeintegrierte Photovoltaik erhöhen. Diese werden an Kunden in der Schweiz und im europäischen Ausland ausgeliefert.

    3S Solar Plus ist auf die Herstellung von Bauprodukten spezialisiert, die dank integrierter Solartechnik Energie erzeugen. Die Firma hat sich 2018 vom Solarunternehmen Meyer Burger losgelöst. Seither hat sie die Zahl ihrer Mitarbeitenden mehr als verdoppelt.

  • Empa schlägt Plan für Gebäudesanierung vor

    Empa schlägt Plan für Gebäudesanierung vor

    Das Dübendorfer Urban Energy Systems-Labor der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hat Massnahmen zur Reduzierung der Treibhausgase der 1,8 Millionen Gebäude im Land erarbeitet. Das Labor wolle aufzeigen, welches die passenden Schritte sind und in welcher Reihenfolge sie sinnvollerweise unternommen werden sollten, heisst es in einer Mitteilung. Ziel ist eine entscheidende Absenkung des CO2-Ausstosses für Heizen und Kühlen, um das Netto-Null-Ziel der Schweiz bis 2050 zu erreichen. Denn ginge die ökologische Sanierung des Gebäudebestands im augenblicklichen Tempo voran, würde dies noch 100 Jahre dauern, rechnet die Empa vor.

    Unter der Leitung von Kristine Orehounig teilten die Forschenden mittels des Datenschürfens alle Wohn- und Gewerbegebäude der Schweiz je nach Baujahr, Heizungstyp, Lage und Anzahl der Nutzenden in über 100 Archetypen ein. Anschliessend wurden alle auf ihre Eignung für Photovoltaik und den Anschluss an ein Wärmenetz geprüft.

    Diese Sortierarbeit habe laut Empa ergeben, dass es sich lohne, die Erneuerung von Dächern und Fenstern älterer Gebäude besonders rasch anzugehen. Darauf solle die Sanierung von Heizanlagen bei fast allen Haustypen folgen. Wichtig sei es, fossile Brennstoffe so rasch wie möglich durch Photovoltaik auf Dächern und an Fassaden zu ersetzen. Das Forschungsteam empfiehlt Wärmeerzeugung durch Wärmepumpen und Biomasseheizungen. „Wenn die vorgeschlagenen Massnahmen ergriffen werden“, glaubt Kristine Orehounig, „können die Treibhausemissionen im bestehenden Gebäudepark der Schweiz um 60 bis 80 Prozent gesenkt werden“.