Schlagwort: immobilien

  • Partners Group übernimmt australische Travelodge-Hotels

    Partners Group übernimmt australische Travelodge-Hotels

    Die Partners Group schafft sich ein Hospitality-Standbein in Australien. In Partnerschaft mit dem singapurischen Staatsfonds GIC und dem australischen Hotelbetreiber Salter Brothers erwirbt sie das Travelodge-Hotelportfolio. Laut einer Medienmitteilung der Partners Group handelt es sich dabei um das grösste Portfolio seiner Art in Australien und ist über Metropolen wie Sydney, Melbourne und Brisbane verteilt. Es biete einen guten Startpunkt für den weiteren Ausbau.

    „Dieses Portfolio stellt eine exzellente Gelegenheit dar, gut gelegene Anlagen zu erwerben“ und gleichzeitig von den pandemiebedingten Preisabschlägen zu profitieren, so Rahul Ghai, Managing Director Private Real Estate der Partners Group. „Uns gefällt dieses Portfolio besonders, da es anfängliche Erträge mit Potenzial für weitere Renditen durch transformative Wertschöpfungsstrategien bietet.“

    Zum einen werde dem Portfolio eine in diesem Jahr gestartete landesweite Kampagne zur Ankurbelung des Inlandstourismus zugutekommen. Zum anderen arbeiteten die neuen Partner an einem Plan, der die Auslastung der Hotels etwa durch ein neues Markenbild und selektive Aufwertung verbessern soll. Ausserdem denken die Eigner an eine Erweiterung der Sichtbarkeit durch die Ausweitung von Treue- und Belohnungsprogrammen über einen breiteren Vertriebskanal.

    Partners Group-Geschäftsleitungsmitglied Euan Kennedy sieht „einige Anzeichen für eine stetige wirtschaftliche Erholung“ in Australien. Steigende Impfraten seien „ein gutes Vorzeichen für eine zunehmende Zimmerbelegung durch in- und ausländische Reisende im Laufe unserer Investition. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren erfahrenen Betriebs- und Kapitalpartnern bei dieser spannenden Gelegenheit.“

  • Bautätigkeit geht zurück

    Bautätigkeit geht zurück

    Dem Immobilienbarometer der Zürcher Kantonalbank (ZKB) für das zweite Quartal 2021 zufolge hat die Zahl der projektierten Wohnungen in Baugesuchen gegenüber 2018 um 23 Prozent abgenommen. Den Analysten der ZKB zufolge hängt dies mit hohen Leerständen in peripheren Regionen zusammen, auf die Investoren entsprechend reagiert hätten. In urbanen Zentren mit geringem Leerstand ziehe die Bautätigkeit teilweise wieder an, heisst es im Barometer.

    Als Beispiel werden dort Lausanne und Zürich genannt. In den Kantonen Genf und Basel-Stadt haben die Analysten hingegen einen Rückgang der Bautätigkeit beobachtet. Sie führen diesen auf für urbane Gebiete typische hohe regulatorische Hürden und knappes Bauland zurück. Insgesamt halten die Analysten jedoch fest, „dass neue Wohnungen vermehrt dort geplant werden, wo die Nachfrage nach Wohnraum hoch ist“.

    Im Kanton Zürich halte der von der Pandemie verstärkte Wunsch nach den eigenen vier Wänden weiter an, wird im Barometer weiter erläutert. Die Preise für Eigenheime haben ihm zufolge gegenüber Vorjahr um 5,5 Prozent und gegenüber dem Vorquartal um 2,9 Prozent zugelegt. Gleichzeitig machen die Analysten ein Schrumpfen des auf Immobilienportalen inserierten Angebots aus. Sie erklären dies damit, dass viele Objekte von regionalen Maklern vermarktet oder bereits vor Baubeginn verkauft werden. Für dieses und das folgende Jahr gehen die Analysten schweizweit von einem Nachfrageüberhang auf dem Markt für Wohneigentum aus.

  • Baloise erhöht Kapital für Immobilienfonds

    Baloise erhöht Kapital für Immobilienfonds

    Die Baloise Asset Management AG wird vom 10. bis zum 19. August eine Kapitalerhöhung für ihren Baloise Swiss Property Fund durchführen, informiert das Vermögensverwaltungsunternehmen der Baloise-Gruppe in einer Mitteilung. Dabei sollen kommissionsweise maximal 1,24 Millionen neuer Anteile im Gesamtwert von rund 135 Millionen ausgegeben werden.

    Ausgabepreis inklusive Ausgabekommission werden in der Mitteilung auf 110,70 Franken pro Anteil beziffert. Je 19 Bezugsrechte berechtigen ihr zufolge zum Bezug von fünf neuen Anteilen. Allenfalls nicht gezeichnete Anteile werden nicht emittiert, informiert Baloise.

    Die eingespielten Mittel sollen für den Erwerb eines Immobilienportfolios aus 15 Wohnliegenschaften, einer Gewerbeliegenschaft und einer gemischt genutzten Liegenschaft verwendet werden. Den geplanten Kauf dieser auf zehn Kantone verteilten Immobilien hatte Baloise bereits im vergangenen Monat kommuniziert.

    Das Liegenschaftsportfolio im Marktwert von rund 185,2 Millionen Franken wird derzeit von den zur Baloise-Gruppe gehörenden Basler Versicherung AG und Basler Leben AG gehalten. Die Schweizer Finanzaufsicht habe der Fondsleitung bereits die nötige Ausnahmebewilligung vom Übernahmeverbot durch nahestehende Personen gewährt, erläutert Baloise. Zur Finanzierung des Kaufs beabsichtigt Baloise, neben der Kapitalerhöhung weitere rund 50 Millionen Franken Fremdkapital aufzunehmen.

  • Julius Bär erweitert Immobiliengeschäft

    Julius Bär erweitert Immobiliengeschäft

    Julius Bär hat sich in seinem Dienstleistungsangebot bei Immobilien bisher auf Hypothekarfinanzierungen konzentriert. Nun will die Bankengruppe ihr Angebot in „dieser wichtigen Anlageklasse“ ausbauen, informiert Julius Bär in einer Mitteilung. Zukünftig sollen Beratung, Vermittlung, Finanzierung und Strukturierung sowie damit verbundene Dienstleistungen für Investment-Management, Bewertung und Bewirtschaftung von Immobilien angeboten werden.

    Diese Pläne will die Bankengruppe mit Partnern und in Zusammenarbeit mit Drittanbietern umsetzen. In einem ersten Schritt werde Julius Bär dabei 83 Prozent des Zürcher Immobiliendienstleisters KMP erwerben, erläutert die Bankengruppe in der Mitteilung. Der aktuelle Mehrheitseigner und CEO von KMP, Dominik Weber, soll unter dem Dach von Julius Bär eine neue Real-Estate-Einheit für die Bankengruppe aufbauen. Als zukünftiger Minderheitseigentümer werde Weber zudem weiterhin Verwaltungsratspräsident der KMP bleiben, schreibt Julius Bär.

    In einer weiteren Mitteilung kommuniziert die Bankengruppe ihre Kennzahlen für das erste Halbjahr 2021. Danach konnte Julius Bär den Konzerngewinn im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 606 Millionen Franken steigern. Die von der Gruppe verwalteten Vermögen legten gegenüber Ende 2020 um 12 Prozent auf 486 Milliarden Franken zu.

    „Wir haben unseren Fokus erfolgreich auf nachhaltiges Gewinnwachstum verlagert und die Attraktivität unseres Leistungsversprechens für bestehende und neue Kunden kontinuierlich gestärkt“, wird Julius Bär-CEO Philipp Rickenbacher in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge handelt es sich bei dem Konzerngewinn um den höchsten Halbjahresgewinn in der Geschichte des Unternehmens.

  • Swiss Life Asset Managers kauft in Oslo zu

    Swiss Life Asset Managers kauft in Oslo zu

    Swiss Life Asset Managers hat das Immobiliengeschäft der in Oslo ansässigen Investmentfirma Ness, Risan & Partners (NRP) übernommen. Der erworbene Geschäftsbereich für Gewerbeimmobilien und Immobilienfonds mit seinen 39 Mitarbeitenden tritt künftig unter der Marke Swiss Life Asset Managers auf.

    „Mit einem der führenden Anbieter von Logistikimmobilien in den nordischen Ländern können wir unsere geografische Präsenz strategiekonform stärken und unsere Position als führende Immobilien-Managerin in Europa weiter ausbauen“, wird Stefan Mächler, CIO der Swiss Life-Gruppe, in einer Medienmitteilung zitiert. Über finanzielle Details dieser Transaktion wurde nichts bekannt. Sie soll voraussichtlich im vierten Quartal abgeschlossen werden.

    NRP verfüge über ein ausgeprägtes Netzwerk und Wissen über den nordischen Gewerbeimmobilienmarkt. Das 2000 gegründete Unternehmen verwalte ein vielfältiges Portfolio von Büro-, Einzelhandels- und Industrieimmobilien. Ende 2020 habe NRP Vermögenswerte in Höhe von umgerechnet 1,2 Milliarden Franken verwaltet und bewirtschaftet. Neben der Immobilienbranche ist NRP noch in den Sektoren Schifffahrt und Offshore tätig.

    Christian Ness, Gründer und geschäftsführender Gesellschafter von NRP, ist sich sicher, „den perfekten Partner für NRP“ gefunden zu haben, „der über einen strategischen Ansatz, Finanzkraft, Know-how und ein Netzwerk verfügt, das diese Beziehung wertvoller macht als die Summe der Einzelteile.“

  • PriceHubble sichert sich 34 Millionen Dollar

    PriceHubble sichert sich 34 Millionen Dollar

    Die Zürcher PriceHubble AG hat eine Serie B-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Von neuen und bestehenden Investoren konnte das Proptech 34 Millionen Dollar einnehmen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Es fokussiert auf Immobilienbewertungen und Objekteinsichten auf der Basis von Big Data Analytics und Künstlicher Intelligenz. Angeführt wurde diese Runde von Digital+ Partners. „Bedeutsame Investitionen“ erhielt das international wachsende Unternehmen eigenen Angaben zufolge von Latitude Ventures, TX Ventures und Business Angels. Auf grosse Nachfrage sei es auch bei den bestehenden Investoren gestossen, darunter Swiss Life und btov/Helvetia Venture Fund.

    Dies sei eine der grössten B-Runden in der europäischen Proptech-Szene, so Dr. Stefan Heitmann, Mitgründer und Verwaltungsratspräsident von PriceHubble. CEO Julien Schillewaert hält sie für einen „wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Verwirklichung unserer Vision, der unangefochtene Marktführer für datengetriebene digitale Lösungen für die Immobilien- und Finanzbranche in Europa und Asien zu werden“.

    Dafür sei PriceHubble „mit der Kombination aus einem exzellenten Team, einer ausgereiften technologiegetriebenen Organisation und einer Best-in-Class-UX ist PriceHubbel bestens gerüstet, um das Wachstum weiter anzutreiben, zusätzliche Top-Talente anzuziehen und die Go-to-Market-Organisation international zu skalieren“, so Patrick Beitel, Mitgründer und Geschäftsführer bei Digital+ Partners.

    Das 2016 in Zürich gegründete Unternehmen ist mittlerweile in neun Märkten aktiv: Schweiz, Frankreich, Deutschland, Österreich, Japan, Niederlande, Belgien, Tschechische Republik und Slowakei. Der B2B-Kundenstamm habe sich in den vergangenen zwölf Monaten verdreifacht. Mittlerweile bestehe er aus 800 Unternehmen.

  • Neuer Platz und Trinkbrunnen am JED eingeweiht

    Neuer Platz und Trinkbrunnen am JED eingeweiht

    Der neue Platz am JED in Schlieren ist eingeweiht worden. Laut Mitteilung von Gianfranco​ Basso von der Swiss Prime Site Immobilien AG sind nach einer dreijährigen, intensiven Bauphase und einer gestaffelten Inbetriebnahme des neuen Zentrums die wesentlichen Umgebungsarbeiten abgeschlossen worden. Die Bauzäune seien verschwunden und das umgebaute ehemalige Druckzentrum der NZZ sei nun zum offenen Areal und damit Teil des öffentlichen Raums geworden.

    Der neue Platz ist am Donnerstag offiziell eröffnet und der Trinkbrunnen eingeweiht worden. Die Eröffnung begann mit einer Ansprache von Basso. Danach folgte ein Grusswort von Stefano Kunz, Stadtrat und Ressortvorsteher Bau und Planung. Danach hiess es „Wasser Marsch“ für den Trinkbrunnen und es gab am Brunnen einen Apéro. Es folgte ein gemeinsames Mittagessen der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Behörden, von den Projektbeteiligten und JED-Verantwortlichen im Restaurant eve’s kitchen, direkt am Platz.

    Die Bezeichnung JED für das alte und für die heutige Verwendung umgebaute Druckzentrum hat die Eigentümerin Swiss Prime Site gefunden. Es steht für Join. Explore. Dare – verbinden, entdecken, wagen. Das JED hat eine gute Anbindung unmittelbar vor den Toren Zürichs. Mit direktem Anschluss an die Limmattalbahn und 500 Meter entfernt vom Bahnhof Schlieren ist der Standort gut an das öffentliche Verkehrsnetz angeschlossen.

  • Hälg Group eröffnet neuen Standort in Freiburg

    Hälg Group eröffnet neuen Standort in Freiburg

    Die Gebäudeautomation der Hälg Group mit Sitz in St.Gallen eröffnet in Freiburg-Givisiez einen neuen Standort und baut damit ihr Netzwerk in diesem Geschäftsfeld aus. Laut Medienmitteilung ist Freiburg der siebte Standort. Bisher war die Hälg Gebäudeautomation mit eigenen Standorten in St.Gallen, Luzern, Zürich, Basel, Chur und Genf vertreten.

    Vom neuen Standort aus soll der Anlagenbau in der Region Freiburg, Neuenburg und Lausanne betrieben werden. Zusammen mit dem bisherigen Standort Genf sei damit die Hälg Gebäudeautomation in der ganzen Westschweiz vertreten. Ab dem 1. September sei ein vierköpfiges Team vor Ort. Der erste Mitarbeitende habe bereits jetzt seine Arbeit aufgenommen.

    Hälg hebt in der Medienmitteilung hervor, dass das Team in Freiburg-Givisiez in das Netz der Gebäudeautomation Schweiz eingebettet sei. Die Mitarbeitenden in den einzelnen Standorten tauschten sich aus. Damit könne die Hälg & Co. AG Gebäudeautomation neben dem Team vor Ort auch auf das schweizweite Team der Gebäudeautomation zurückgreifen.

    Das Familienunternehmen Hälg werde in vierter Generation durch die Inhaber geführt, heisst es in der Mitteilung. Unternehmensziel sei, die Hälg Group zum führenden Schweizer Dienstleistungsunternehmen für Gebäudetechnik im Bereich Heizung, Lüftung, Klima, Kälte und Sanitär über den ganzen Lebenszyklus einer Anlage zu machen.

    Die Unternehmensgruppe beschäftigt nach eigenen Angaben an 22 Standorten in der Schweiz 1125 Mitarbeitende und erzielte 2020 einen Umsatz von 312 Millionen Franken.

  • Luxusimmobilien sind auf Höhenflug

    Luxusimmobilien sind auf Höhenflug

    Laut UBS hat die Pandemie einen starken Nachfragezuwachs nach Luxusimmobilien ausgelöst. Wie ihre jetzt publizierte Studie „UBS Luxury Property Focus 2021“ zeigt, stieg die Nachfrage um mehr als die Hälfte gegenüber dem Vorjahr an. Damit liegt sie etwa dreimal so hoch wie im fünfjährigen Mittel. In der Folge zogen auch die Preise überdurchschnittlich an: „Der Nachfrageüberhang liess die Preise im Luxussegment 2020 um 9 Prozent in die Höhe schnellen – deutlich mehr als die 4,4 Prozent im durchschnittlichen Schweizer Eigenheimmarkt“, wird UBS-Immobilienexpertin Katharina Hofer in einer Mitteilung zitiert.

    Einen „Goldrausch“ macht die UBS am Genfersee aus. Die Gemeinde Cologny bleibe der teuerste Luxusimmobilienmarkt der Schweiz. In den Luxusgemeinden nahe Genf kletterten die Preise innert Jahresfrist um durchschnittlich rund 16 Prozent. Auf dem Zweitwohnungsmarkt sind die hochpreisigsten Liegenschaften in Gstaad zu finden. Im Oberengadin beginne das Luxussegment nur knapp unter den dortigen Kaufpreisen. Auch Luxusimmobilien in Berggemeinden verteuerten sich um 10 Prozent. Dagegen fielen die Preisanstiege in der Zürichseeregion sowie in der Zentralschweiz mit durchschnittlich 6 Prozent moderater aus.

    Als Gründe für die hohe Nachfrage nennt der UBS-Bericht die positive Entwicklung der Finanzmärkte. Ausserdem sei die langfristige Werthaltigkeit angesichts der unsicheren konjunkturellen Entwicklung besonders attraktiv gewesen. Darüber hinaus konstatiert die Studie ein gestiegenes Interesse aus dem Ausland. „Denn die hiesigen Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie waren weitaus weniger restriktiv als beispielsweise in Frankreich, Italien oder Grossbritannien.“ Aus diesen Ländern stamme ein Grossteil der ausländischen Nachfrage. Ausserdem führt die UBS das hierzulande geringe Risiko höherer Steuern für Top-Verdiener und das gute Gesundheitssystem als Motive ins Feld.

    Die UBS rechnet damit, dass aktuelle Nachfragetreiber auch in der zweiten Jahreshälfte ihre Gültigkeit behalten werden. Demnach sei weiterhin mit überdurchschnittlich vielen Transaktionen und lokalen Preissteigerungen zu rechnen. Und der Trend sollte auch über das Jahr hinaus anhalten, so Hofer: „Wer auf globalen Luxusmärkten nach einem Ort mit stabilen Institutionen und etablierten Luxusstandorten sucht, dürfte die Schweiz vermehrt ins Auge fassen.“

  • MoneyPark bezieht grösseren Standort in Winterthur

    MoneyPark bezieht grösseren Standort in Winterthur

    MoneyPark wächst in Winterthur. Im vergangenen Jahr konnte das dortige Team des Unternehmens von drei auf sechs Beraterinnen und Berater ausgebaut werden. Entsprechend hat MoneyPark nun neue Räumlichkeiten bezogen. Der Standort befindet sich an der Metzggasse 20 und umfasst einer Mitteilung zufolge sechs Beratungszimmer.

    „Jetzt wollen wir weiterwachsen und unsere Kundinnen und Kunden intensiv rund um die Themen Hypotheken, Vorsorge und Immobilienkauf sowie -verkauf betreuen“, wird Flavian Scheidegger zitiert. Er hat im Juni die Leitung der Winterthurer Filiale von Andreas Leu übernommen.

    Nicht nur die Filiale in Winterthur expandiert. Auch MoneyPark hat kürzlich seine Geschäftstätigkeit erweitert. So können sich Kundinnen und Kunden nicht nur bei der Finanzierung und Vorsorge, sondern auch bei Fragen rund um die Immobiliensuche, den Kauf, Besitz und Verkauf beraten lassen.

  • Urban Land Institute hat neuen Vorsitzenden

    Urban Land Institute hat neuen Vorsitzenden

    Jürgen Marc Volm hat als neuer Vorsitzender des Urban Land Institute (ULI) Schweiz seine zweijährige Amtszeit angetreten. Er folgt auf Birgit Werner. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, hat sie die Mitgliederzahl steigern und die Aktivitäten deutlich erhöhen können.

    Sie erkennt an, dass sich Volms „Passion für Immobilien“ in seiner Karriere widerspiegle, „in der er akademisches Know-how mit dem erfolgreichen Aufbau eines Unternehmens verbunden hat. Er ist eine Bereicherung für uns, da wir weiter wachsen und Kontakte zu aktuellen und zukünftigen Branchenführern stärken möchten.“

    Neben seiner Tätigkeit als Partner und Vorstandsmitglied der im Technopark Zürich ansässigen pom+ Consulting AG ist Volm auch Programmleiter des Masterstudiengangs Internationales Projektmanagement an der Hochschule für Technik Stuttgart (HFT). Als Master of Engineering in International Project Management der HFT Stuttgart und Master of Business Administration der Liverpool John Moores-Universität verfüge der diplomierte Bauingenieur über ein umfangreiches betriebswirtschaftliches Wissen.

    Nach eigener Auskunft steht für ihn als Vorsitzender im Fokus, die Nachhaltigkeitsdebatte nach den sogenannten ESG (Environmental, Social, Governance)-Kriterien zu fördern, „insbesondere in Bezug auf die Bereiche Kreislaufwirtschaft und soziale Verantwortung“. Darüber hinaus wolle er den ULI UrbanPlan an Schweizer Schulen und Universitäten einführen. Dabei erhalten die Teilnehmenden grundlegende Kenntnisse zur Stadterneuerung. Ausserdem plane er ein ULI NEXT-Programm. Es soll die kommende Generation von Führungskräften im Alter zwischen 35 und 45 Jahren in der DACH-Region miteinander verbinden.

    „Das ULI Schweiz hat sich in der DACH-Region schnell entwickelt“, so Marnix Galle, Vorsitzender des ULI Europe. „Und wir freuen uns auf die nächste Wachstumsphase unter Jürgens Leitung. Er wird die ULI-Plattform nutzen, um die Zukunft der gebauten Umwelt in den Schweizer Gemeinden mitzugestalten und eine neue Generation von Immobilienexperten zu inspirieren.“

  • Ostschweiz soll neue Coworking-Spaces erhalten

    Ostschweiz soll neue Coworking-Spaces erhalten

    Durch das Pendeln zum Arbeitsplatz gehen nicht nur Zeit und Lebensqualität verloren, heisst es in einer Medienmitteilung von Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee. Auch die lokale und kantonale Wertschöpfung leidet. Daher möchte Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee drei Coworking-Spaces in Appenzell Ausserrhoden etablieren. VillageOffice hat für Herisau, Teufen und Trogen das grösste Standortpotenzial für die Gemeinschaftsbüros im Kanton ausgemacht und wird das Projekt nun auch begleiten. Es wird zudem vom Kanton selbst unterstützt.

    „Die REGIO setzt sich für wettbewerbsfähige und attraktive Rahmenbedingungen in der Region ein. Zentrale Herausforderungen dabei sind u.a. die Verminderung des sogenannten Brain Drain und des Fachkräftemangels in der Ostschweiz“, wird Leila Hauri in der Mitteilung zitiert, Geschäftsleiterin der Regio Appenzell AR-St.Gallen-Bodensee. Die Coworking-Spaces im ländlichen Raum sollen laut ihr dazu beitragen, diese Probleme anzugehen.

    In der nächsten Phase soll für alle drei Standorte der Pilotbetrieb vorbereitet und optimiert werden. „Verläuft alles nach Plan, sollten wir innerhalb der nächsten sechs Monate mit allen drei Pilotbetrieben starten können“, heisst es von Projektleiterin Clarissa Zurwerra.

  • TX Markets übernimmt Acheter-Louer.ch

    TX Markets übernimmt Acheter-Louer.ch

    TX Markets baut sein Portfolio an Immobilienmarktplätzen aus. Das zur TX Group gehörende Unternehmen hat das Immobilienportal Acheter-Louer.ch aus La Tour-de-Peilz VD übernommen, informiert TX Markets in einer Mitteilung. Acheter-Louer.ch ist auf digitales Marketing für Immobilienmakler spezialisiert. Dafür stellt das Unternehmen Kunden unter anderem sein System für Kundenbeziehungsmanagement Publimmo zur Verfügung.

    „Wir verfolgen die Entwicklung bei Acheter-Louer.ch in der Westschweiz schon länger gespannt“, wird Olivier Rihs, CEO TX Markets AG, in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge soll Co-Gründer Philippe Schyrr das 2010 gegründete Immobilienportal auch unter dem Dach von TX Markets „weitgehend unabhängig“ weiterbetreiben. „Als erfolgreiches Immobilienportal und Familienunternehmen ist das Unternehmen eine ideale Ergänzung für unser Portfolio und bestärkt unsere Wachstumsstrategie bei TX Markets“, meint Rihs. Das für alle Marktplätze der TX Group verantwortliche Unternehmen hat mit homegate.ch  bereits ein Portal für die digitale Suche, Finanzierung und Vermarktung von Immobilien im Portfolio. Acheter-Louer.ch soll das Portfolio an Immobilienmarktplätzen von TX Markets insbesondere in der Westschweiz ergänzen und stärken.

  • UBS und Baloise schaffen Ökosystem für Immobilien

    UBS und Baloise schaffen Ökosystem für Immobilien

    Die Grossbank UBS und der Basler Versicherer Baloise gehen eine strategische Partnerschaft ein. Gemäss fast gleichlautender Medienmitteilungen planen beide, ihre jeweiligen Lösungen und Dienstleistungen für Immobilienbesitzende zusammenzulegen.

    Aus den Hypothekenplattformen Atrium und key4 der UBS und Home von Baloise soll das gemeinsame Ökosystem Home & Living entstehen, das die Wohn- und Alltagsbedürfnisse ihrer Kundschaft breit abdeckt. Zudem beabsichtigen die Partner, bereits bestehende und etwaige Firmenbeteiligungen beider Unternehmen mit einzubeziehen. Darüber hinaus äussern sie auch die Absicht, auch die Angebote verschiedener Jungfirmen zu integrieren.

    „Die Baloise hat in den letzten Jahren stark in den Ausbau ihres Ökosystems Home investiert“, wird Yannick Hasler, Leiter Privatkundengeschäft Baloise Schweiz, zitiert. „Mit den Kooperationen sowie Beteiligungen an innovativen Schweizer Start-ups wie Houzy, Devis, MOVU, Bubble Box oder Batmaid wurde der Grundstein für ein Dienstleistungsnetzwerk gelegt, welches das alltägliche Leben unserer Kunden einfacher macht.“

    Die UBS habe in der Schweiz mit Atrium und key4 die Basis ihres Plattformgeschäfts gelegt, so Sabine Magri, COO der UBS Switzerland AG. „Der kontinuierliche Ausbau durch Partnerschaften mit und Beteiligungen an innovativen Jungunternehmen und Vermittlern ist zentral bei der Weiterentwicklung unseres Ökosystems. Die geplante strategische Partnerschaft mit Baloise ist komplementär, wir können uns hervorragend ergänzen.“

  • Jaisli-Xamax schliesst Arbeiten in Biozentrum ab

    Jaisli-Xamax schliesst Arbeiten in Biozentrum ab

    Der Neubau des Biozentrums Basel steht vor der Fertigstellung. Dazu hat auch Jaisli-Xamax einen Beitrag geleistet, wie aus einer Mitteilung des Dietiker Elektrounternehmens hervorgeht. So hat Jaisli-Xamax neben den Elektroinstallationen auch Arbeiten an den Schaltgerätekombinationen übernommen. Die Grundbeleuchtung ist bereits fertig installiert. Aktuell arbeitet Jaisli-Xamax aber noch an der Spezialbeleuchtung. Denn für jeden Raum wird eine andere spezielle Beleuchtung installiert, um Forschungsarbeiten unter besonderen Lichtverhältnissen zu ermöglichen. Auch bei den restlichen Elektroarbeiten befindet sich Jaisli-Xamax auf der Zielgeraden.

    Bei dem Neubau der Universität Basel handelt es sich um ein Hochhaus mit 72 Metern Höhe. Die 16 Ober- und drei Untergeschosse verfügen insgesamt über eine Hauptnutzfläche von 23’000 Quadratmetern. Nach der Fertigstellung sollen dort 400 Forschende arbeiten und 900 Studierende ausgebildet werden. Die ersten Forschenden haben das Gebäude bereits bezogen.

  • Swica und Steiner bauen in Aarau

    Swica und Steiner bauen in Aarau

    Die Gesundheitsorganisation Swica aus Winterthur und die Steiner AG aus Zürich wollen im Aarauer Quartier Scheibenschachen eine gemischt genutzte Überbauung realisieren, informiert Steiner in einer Mitteilung. Auf einem rund 4000 Quadratmeter grossen Areal sollen drei Gebäude mit insgesamt rund 90 Miet- und Eigentumswohnungen sowie Gewerbeflächen errichtet werden. Ein bereits auf dem Gelände stehendes schützenswertes Gebäude werde in das Projekt eingebunden, erläutert das Zürcher Projektentwicklungs-, Total- und Generalunternehmen.

    In einem ersten Schritt wollen die beiden Partnerunternehmen einen Studienauftrag für die Entwicklung eines Projektplans durchführen. Er soll anschliessend konkretisiert und zur Genehmigung eingereicht werden. Der Baubeginn ist für 2023 vorgesehen. Ende 2025 sollen die Bauarbeiten fertiggestellt sein.

    Das in Gehdistanz zum historischen Zentrum von Aarau gelegene Quartier Scheibenschachen habe sich im Verlauf von Jahren „zu einem beliebten Wohnquartier“ entwickelt, schreibt Steiner in der Mitteilung. Ihr zufolge hat das Zürcher Unternehmen in Scheibenschachen bereits zwei weitere grössere Wohnüberbauungen realisiert.

  • Wohneigentum erzielt Rekordpreise

    Wohneigentum erzielt Rekordpreise

    Wer in den eigenen vier Wänden wohnen will, muss tiefer in die Tasche greifen. Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum seien im zweiten Quartal auf neue Rekordstände gestiegen, informiert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zum aktuellen Transaktionsindex der Genossenschaftsbankengruppe. „Trotz grassierender Pandemie und historischer wirtschaftlicher Verwerfungen ist der Wunsch nach Wohneigentum ungebrochen stark“, wird Martin Neff dort zitiert. Für den Chefökonom von Raiffeisen Schweiz sind die „ungebremsten Preisanstiege“ Zeichen für eine „auf ein sehr knappes Angebot“ treffende Nachfrage nach Wohneigentum.

    Die Preise für Einfamilienhäuser lagen im zweiten Quartal 2021 um 2,1 Prozent über denen des Vorquartals, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Im Jahresvergleich zogen die Preise um 6,1 Prozent an. Bei Stockwerkeigentum wurde ein Anstieg um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorquartal beobachtet. Im Jahresvergleich fielen die Preise um 4,9 Prozent höher aus.

    Nach Regionen betrachtet haben die Analysten von Raiffeisen Schweiz bei Einfamilienhäusern den höchsten Anstieg im Jahresvergleich mit 11,3 Prozent in der Region Genfersee registriert. Auch in der Ostschweiz und der Innerschweiz lagen die Preise um mehr als 9 Prozent über denen des Vorjahresquartals. Die Preise für Stockwerkeigentum zogen innert Jahresfrist mit 7,9 beziehungsweise 7,0 Prozent in den Regionen Südschweiz und Bern an. Für Eigentumswohnungen wurden vor allem in touristischen Gemeinden weit höhere Preise als im Vorjahr erzielt.

  • Immo56 steigert Anlagerendite

    Immo56 steigert Anlagerendite

    Einer Mitteilung der Procimmo SA zufolge hat der von der Vermögensverwalterin kollektiver Immobilienanlagen verwaltete Fonds Immo56 im am 31. März abgeschlossenen Geschäftsjahr ein gutes Ergebnis realisiert. Konkret sei die Anlagerendite im Jahresvergleich von 5,78 auf 7,54 Prozent gestiegen, heisst es dort weiter. Der Nettoinventarwert pro Anteil legte im selben Zeitraum von 148,30 auf 154,00 Franken zu.

    Im Berichtsjahr hatte der Fonds Erträge in Gesamthöhe von 22,91 Millionen Franken generiert. Ihnen standen Aufwände in Gesamthöhe von 9,98 Millionen Franken gegenüber. Der Gesamterfolg habe im Jahresvergleich um 51 Prozent auf 23,59 Millionen Franken gesteigert werden können, schreibt Procimmo.

    Die Mietzinseinnahmen des Fonds lagen im Berichtsjahr mit 20,20 Millionen Franken um 5,3 Prozent über dem Vorjahreswert. Gleichzeitig wurde die Mietausfallrate von 3,49 auf 3,15 Prozent gesenkt. Die EBIT-Marge des Fonds habe im Jahresvergleich von 65,82 auf 68,81 Prozent verbessert werden können, erläutert Procimmo. Das Nettofondsvermögen insgesamt wird in der Mitteilung mit 358,8 Millionen Franken zum Stichtag Ende März 2021 angegeben.

  • Riedtli startet Pilot für umweltschonende Mobilität

    Riedtli startet Pilot für umweltschonende Mobilität

    Die Wohnsiedlung Riedtli erhält ab Mitte Juli 14 Ladestationen für elektrische Autos. Im Zuge einer Neuvermietung der Anwohnerparkplätze richtet die Stadt Zürich zudem vier Parkplätze für Carsharing-Angebote und weitere Flächen für elektrische Lastenvelos ein. Das Pilotprojekt soll umweltfreundliche Mobilität in Wohnsiedlungen fördern und später auf andere Gebiete übertragen werden, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Für die Anwohner der Riedtli-Siedlung an der Grenze zwischen Zürich-Unterstrass und -Oberstrass fallen von bisher 20 Parkplätzen vier weg. Die 16 verbleibenden decken immer noch die Nachfrage, heisst es in der Medienmitteilung. Auf den vier neu vermieteten Flächen parken künftig drei E-Fahrzeuge des Carsharing-Anbieters Mobility und ein mit Benzin betriebener Mietwagen der Firma enterprise. Neu hinzu kommen drei elektrische Lastenvelos von der Firma carvelo2go. Insgesamt 14 der 23 Parkflächen werden zu Ladestationen für E-Autos umgebaut.

    Das Pilotprojekt ist ein Schritt in Richtung einer 2000-Watt-Gesellschaft, die seit 2008 in Zürichs Gemeindeordnung verankert ist. Sie hat zum Ziel, die Stadt bis 2040 klimaneutral zu machen. „Um unsere Klimaziele zu erreichen, muss der Verkehr gezielt reduziert, verlagert und elektrifiziert werden. Der Umstieg zur Elektromobilität soll auch mit dem Ausbau von Ladestationen gefördert werden. Indem Autos geteilt und nur dann genutzt werden, wenn man sie wirklich braucht, tragen Menschen zu einer umweltfreundlichen Mobilität bei“, wird Stadtrat Daniel Leupi in der Medienmitteilung zitiert.

  • Visualisierungslösungen: ein emotionaler Stimulus

    Visualisierungslösungen: ein emotionaler Stimulus

    Ob Vermietung oder Verkauf – die Nachfrage nach Visualisierungslösungen in der Immobilien- und Bauwirtschaft nimmt spürbar zu. Je nachdem ob es sich um ein Bestandsobjekt oder ein Neubauprojekt handelt, kommen unterschiedliche Lösungen zum Einsatz. Bei ersterem finden oftmals 360°-Touren Anwendung – zunehmend interaktiv, bei zweiterem vielfach Virtual Reality-Lösungen – angepasst an das Objekt und die Zielgruppe.

    Nicht jeder Käufer oder Mieter kann sich einen leeren Raum möbliert vorstellen. Hier helfen virtuelle Homestaging-Lösungen, um den Funken zum Überspringen zu bringen. Mit diesem Tool können auch preiswerte Eigentumswohnungen oder Mietobjekte optisch ansprechend gestaltet und so schneller vermittelt werden. Weiterführende Lösungen ermöglichen die virtuelle Begehung von Räumlichkeiten, welche erst entstehen sollen. Mittels Stand-Alone Virtual Reality-Brillen können etwa Planungsfehler virtuell gesehen und somit später vermieden werden. Zudem können geplante Gewerke gemeinsam – beispielsweise mit dem Bauherrn oder Architekten – begangen werden. Das «Eintauchen» und tatsächliche Erleben der Räumlichkeiten gibt Sicherheit und ein gutes Gefühl.

    Darüber hinaus gibt es auch virtuelle Gesamtlösungen am Markt, die verschiedene Phasen des Immobilienzyklus digital abbilden: von der skizzierten Projektvision und dem Prototyping bis hin zu Visualisierungskonzepten für Vermarktung und Bewirtschaftung.

    Einen Überblick über qualitätsgeprüfte Visualisierungslösungen finden Sie hier:
    https://proptechmarket.net/tools

  • Angebotsmieten sinken marginal

    Angebotsmieten sinken marginal

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Juni auf dem Wert von 115,4 Punkten geschlossen. Gegenüber dem Vormonat seien die Angebotsmieten damit im Schnitt um 0,09 Prozent gesunken, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde hingegen ein Anstieg der Mietpreise um rund 0,7 Prozent beobachtet.

    „Wie üblich“ hätten sich die Angebotsmieten in den einzelnen Kantonen und Städten unterschiedlich entwickelt, erläutert homegate.ch. Die stärksten Rückgänge haben die Analysten des Index mit 1,29 Prozent in der Stadt Lausanne sowie mit 0,99 und 0,49 Prozent in den Kantonen Schwyz und Genf beobachtet. Die stärksten Preisanstiege wurden mit 0,68 und 0,65 Prozent in der Stadt Bern und im Kanton Zug registriert.

    In den meisten anderen Kantonen haben die Analysten eine eher unauffällige Entwicklung der Mietpreise beobachtet. In der Mitteilung wird eine interaktive Übersicht der Entwicklungen in den Kantonen und Metropolen bereitgestellt.

    Bei der qualitätsbereinigten Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich, heisst es in der Mitteilung.

  • Wohnen wird teurer

    Wohnen wird teurer

    „„Mieten und Kaufen in der Schweiz wird teurer“, überschreibt ImmoScout24 eine Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. Er wird monatlich von ImmoScout24 und dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI AG erstellt. Den Erhebungen zufolge sind die Preise für Mieten und Wohnimmobilien in der ersten Hälfte 2021 im schweizweiten Durchschnitt angestiegen.

    Die Preise für Wohneigentum seien dabei seit Monaten nur gestiegen, erläutert ImmoScout24 in der Mitteilung weiter. Seit Jahresanfang zogen die Preise für Einfamilienhäuser um insgesamt 3,8 Prozent an, allein im Juni war ein Preisaufschlag von 1,4 Prozent gegenüber Mai beobachtet worden. Die entsprechenden Werte für Eigentumswohnungen lagen bei 4,7 beziehungsweise 1,0 Prozent.

    Bei den Mieten haben die Analysten des Index in den vergangenen Monaten ein Auf und Ab beobachtet. Über das erste Halbjahr insgesamt ergab sich ein Anstieg von 0,7 Prozent. Im Juni wurde ein durchschnittlicher Anstieg um 0,6 Prozent gegenüber Mai registriert.

    Das Mieten sei dabei nicht überall teurer geworden, heisst es weiter in der Mitteilung. Konkret werden dort im Monatsvergleich zwischen 3,0 und 0,1 Prozent gesunkene Mieten im Tessin, im Mittelland, in der Genferseeregion und in der Nordwestschweiz genannt.

    „Die rekordverdächtige Preissteigerung im Markt für Wohneigentum“ trage dazu bei, dass sich viele die Frage nach Mieten oder Kaufen gar nicht erst stellten, wird Martin Waeber in der Mitteilung zitiert. „Wer nicht unbedingt im Zentrum mieten will“, könne aber „in einigen Regionen durchaus noch ein Schnäppchen ergattern“, meint der Finanzchef  der Scout24-Gruppe.

    Die Scout24-Gruppe gehört je zur Hälfte dem Versicherungskonzern Mobiliar und dem Medienkonzern Ringier. Neben der Immobilienplattform ImmoScout24 betreibt das Netzwerk von Online-Marktplätzen die Plattformen AutoScout24, FinanceScout24, MotoScout24, die Kleinanzeigenplattform Anibis sowie den Vermarkter Scout24 Advertising.

  • Immobilienfonds von Swiss Life Asset Managers erhöht Kapital

    Immobilienfonds von Swiss Life Asset Managers erhöht Kapital

    Swiss Life Asset Managers hat eine Kapitalerhöhung des Immobilienfonds Swiss Life REF (LUX) German Core Real Estate SCS, SICAV-SIF erfolgreich abgeschlossen, informiert der zur Swiss Life-Gruppe gehörende Vermögensverwalter in einer Mitteilung. Insgesamt seien 108,7 Millionen Euro aufgenommen worden, heisst es dort weiter. Die Mittel sollen zum Erwerb von auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Liegenschaften in Deutschland eingesetzt werden.

    Unter anderem werde Swiss Life Asset Managers bereits vertraglich gesicherte Wohnimmobilien erwerben, die sich durch Energieeffizienz und Ertragspotenzial auszeichneten, erläutert das Unternehmen in der Mitteilung weiter. Allgemein sollen im Fonds weiterhin mindestens 50 Prozent Wohnimmobilien gehalten werden. Ein Teil der neu eingespielten Mittel wird jedoch für den Erwerb kommerziell genutzter Liegenschaften in guten bis sehr guten Lagen deutscher Städte genutzt werden.

    Swiss Life Asset Managers habe bereits 2018 die Prinzipien der UNO für verantwortliches Investieren unterschrieben, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Ihr zufolge wendet das Unternehmen entsprechende Kriterien für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung sowohl beim Kauf als auch bei der Bewirtschaftung von Immobilien an.

  • ImmoScout24 setzt auf iptiQ

    ImmoScout24 setzt auf iptiQ

    ImmoScout24 will Kunden mit Wohnsitz in Deutschland eine Mietausfallversicherung anbieten. Dafür spannt die Immobilienplattform der Scout24-Gruppe mit dem White-Label Versicherer iptiQ von Swiss Re zusammen, informiert der Zürcher Versicherungskonzern in einer Mitteilung. Das unter der Marke ImmoScout24 lancierte Angebot deckt den kompletten oder teilweisen Ausfall von bis zu sechs Monatsmieten inklusive Nebenkosten ab. Die Versicherung kann online abgeschlossen und verwaltet werden.

    „Mit der digitalen ImmoScout24 Mietausfallversicherung stellen wir privaten Vermieterinnen und Vermietern einen innovativen Service zur Verfügung, der das Vermieten für sie sicherer macht“, wird Ralf Weitz, Geschäftsführer von ImmoScout24, in der Mitteilung zitiert. Dies könne insbesondere in Zeiten der Pandemie relevant sein, meint Weitz. ImmoSout24 übernimmt in der Partnerschaft die Rolle des registrierten Vermittlers.

    IptiQ ist für die Abdeckung aller versicherungsrelevanten Aspekte des Gemeinschaftsangebots zuständig, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Mit ImmoScout24 haben wir in Deutschland den idealen Partner, um Kunden massgeschneiderte Versicherungsprodukte im Bereich Haushalt genau dann online anbieten zu können, wenn es darauf ankommt“, wird Andreas Schertzinger, CEO iptiQ EMEA P&C, dort zitiert.

    Die Scout24-Gruppe gehört je zur Hälfte dem Versicherungskonzern Mobiliar und dem Medienkonzern Ringier. Neben der Immobilienplattform ImmoScout24 betreibt das Netzwerk von Online-Marktplätzen die Plattformen AutoScout24, FinanceScout24, MotoScout24, die Kleinanzeigenplattform Anibis sowie den Vermarkter Scout24 Advertising.

  • Ausländische Immobilien gewinnen an Attraktivität

    Ausländische Immobilien gewinnen an Attraktivität

    Die Mehrzahl der am Immobilienmarkt tätigen Unternehmen habe ihr Risikoverhalten durch die Coronavirus-Pandemie nicht beeinträchtigen lassen, schreibt EY Schweiz in einer Mitteilung zum aktuellen „Asset Management Survey“. Für die Studie hatten EY Schweiz und die Hochschule Luzern die Aktivitäten von 52 Schweizer Immobilieninvestoren und Pensionskassen untersucht. Den Ergebnissen zufolge beabsichtigen die meisten Befragten, in Zukunft weiter in inländische und verstärkt auch in ausländische Immobilien zu investieren.

    „Die Pandemie hat kaum spürbaren Einfluss auf die generelle Nachfrage der Investoren nach Immobilienanlagen, die im Niedrigzinsumfeld und insbesondere auch in unsicheren Zeiten alternativlos bleiben“, wird Karl Frank Meinzer, Leiter Real Estate bei EY Schweiz, in der Mitteilung zitiert. Laut Casper Studer hat sich allerdings der Fokus der Investitionen auf eher pandemieresistente Immobilien verschoben. „Das trifft vor allem auf Immobilien zu, die für Wohnen und Logistik genutzt werden“, erläutert der Immobilienexperte bei EY Schweiz. Den Erhebungen der Analysten zufolge spielen für rund sieben von zehn Befragten zudem Nachhaltigkeitsfaktoren eine mittlere bis grosse Rolle beim Investitionsentscheid.

    Die Konzentration auf Wohn- und Logistikimmobilien geht einher mit einer steigenden Attraktivität ausländischer Immobilien. Mehr als sechs von zehn befragten Unternehmen planen, die Investitionen in ausländische Wohnimmobilien zu steigern, bei den inländischen Wohnimmobilien sind es 51 Prozent, heisst es in der Mitteilung. Für Logistikliegenschaften im Ausland interessieren sich 46 Prozent, in inländische Logistikimmobilien will ein Drittel der Befragten stärker investieren. Ihr Portfolio von Detailhandelsliegenschaften im Aus- und Inland wollen hingegen 36 beziehungsweise 27 Prozent der Befragten reduzieren.

  • Houzy wächst rasant

    Houzy wächst rasant

    Houzy wächst weiter rasant. Wie das PropTech-Start-up gleichen Namens vermeldet, ist die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer der Plattform seit Anfang 2020 von 5000 auf 50’000 gestiegen. Dieses Wachstum sei auf das starke Bedürfnis der Wohneigentümerinnen und -eigentümer nach mehr Transparenz und fundierten Informationen rund um ihr Haus oder ihre Wohnung zurückzuführen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Daher habe Houzy im ersten Halbjahr 2021 einen schweizweiten Hypothekenvergleich integriert. Andere Funktionen wie der Pflanzenmanager, der Neophyten-Checker und der Solarrechner seien aktualisiert und erweitert worden. Gleichzeitig habe das Entwicklerteam alle Werkzeuge vereinfacht und verbessert, darunter auch die Erneuerungsfondsanalyse sowie den Heizungs- und Sanierungsrechner.

    Aus den vorliegenden Daten und Resultaten leite Houzy Empfehlungen für die Planung fälliger Sanierungsarbeiten ab oder erinnert daran, dass es Zeit ist, die Fenster zu wechseln. Ausserdem verfüge das Houzy-Netzwerk mittlerweile über mehr als 700 Handwerker. Zur Feier des Meilensteins lobt das Unternehmen im Rahmen eines Wettbewerbs 5000 Franken für ein Wohnprojekt aus.

  • Novavest schliesst Kapitalerhöhung ab

    Novavest schliesst Kapitalerhöhung ab

    Novavest hat eine weitere Kapitalerhöhung aus bestehendem genehmigtem Kapital abgeschlossen, informiert die Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret sind bei dem vom 14. bis zum 23. Juni durchgeführten Bezugsrechtshandel 642’619 neue Namenaktien zum Bezugspreis von je 42,05 Franken gezeichnet worden. Die eingespielten rund 27,0 Millionen Franken will Novavest für den Ausbau des Portfolios an Wohnimmobilien verwenden.

    Bei der Kapitalerhöhung war bestehenden Aktionären der Novavest Real Estate AG ein Recht auf den Bezug einer neuen Aktie pro elf bereits gehaltenen Namenaktien eingeräumt worden. Das Angebot sei darüber hinaus „sowohl bei institutionellen als auch bei privaten Anlegern auf grosses Interesse“ gestossen, schreibt das Unternehmen. In Folge habe Novavest sein Aktionariat erweitern können.

    Nach der Kapitalerhöhung belaufe sich das Aktienkapital von Novavest auf 207,4 Millionen Franken, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Erst im vergangenen Dezember hatte Novavest bei einer Kapitalerhöhung rund 28,6 Millionen Franken eingeworben. Auch diese Mittel wurden für die Erweiterung des eigenen Immobilienportfolios eingesetzt. Per Ende Mai setzte das Unternehmen dann den Nennwert seiner Aktien um 1,65 Franken auf 26,90 Franken zurück.

  • PriceHubble expandiert nach Tschechien

    PriceHubble expandiert nach Tschechien

    PriceHubble plane, seinen Fokus auf Mittel- und Osteuropa zu richten, informiert das auf Immobilienbewertungen für Unternehmen spezialisierte Zürcher PropTech-Unternehmen in einer Mitteilung. Dazu hat PriceHubble das tschechische PropTech Realtify übernommen. Das 2019 von Vladislav Kochetov in Prag gegründete Jungunternehmen bietet Dienstleistungen für Wohnimmobilien-Fachleute an. Kochetov solle das ab sofort als PriceHubble Czechia operierende Unternehmen auch unter dem Dach von PriceHubble leiten und insbesondere das Wachstum des Zürcher PropTech-Unternehmens in Mittel- und Osteuropa verantworten, schreibt PriceHubble.

    Die Übernahme soll die Position von PriceHubble stärken und ausbauen, erläutert Julien Schillewaert in der Mitteilung. „PriceHubble ist ohne Zweifel eines der am schnellsten wachsenden PropTech-Unternehmen in Europa“, wird der PriceHubble-CEO dort zitiert. „In Mittel- und Osteuropa gibt es starkes Wachstumspotenzial und die Eingliederung von Realtify in unser Team ermöglicht uns, unsere Marktexpansion in der Region zu beschleunigen.“  Mit der Übernahme ist PriceHubble nun in den Ländern Schweiz, Frankreich, Deutschland, Österreich, Niederlande, Belgien, Tschechien, Slowakei und Japan aktiv.

  • Credit Suisse sieht gute Chancen für Proptechs

    Credit Suisse sieht gute Chancen für Proptechs

    Die Corona-Pandemie hat auch die Proptech-Branche vor Herausforderungen gestellt, wie ein neuer Bericht der Credit Suisse zeigt. So ist global 25 Prozent weniger Risikokapital in entsprechende Start-ups geflossen. Allerdings hat die Zurückhaltung bei den Investitionen keine grossen Spuren in der Branche hinterlassen. So konnten knapp 80 Prozent der Proptechs in den vergangenen zwölf Monaten ihre Mitarbeiterzahl steigern. Nur 3 Prozent meldeten einen Rückgang in der Belegschaft. Zudem erwarten 87 Prozent einen weiteren Personalzuwachs in den nächsten zwölf Monaten.

    Weiter mussten nur rund 10 Prozent der Proptechs einen Rückschlag bei den Umsätzen hinnehmen. Dagegen konnten 80 Prozent ihre Umsätze während der Corona-Krise steigern. Im Jahr 2021 peilt die Branche laut dem Bericht eine Verdoppelung der Umsätze an. Auch in den Jahren 2022 und 2023 wird ein höheres Umsatzwachstum erwartet als im Jahr 2020.

    Die Credit Suisse geht in der Studie auch auf die Schweizer Proptech-Branche ein. Demnach hat die Zahl der in der Schweiz tätigen Proptechs auch im vergangenen Jahr zugenommen. Mit über 320 Firmen weise die Schweiz im internationalen Vergleich eine ausgesprochen hohe Dichte an Proptechs auf, heisst es.

    Die Bank weist allerdings auch darauf hin, dass viele Proptechs mit ähnlichen Geschäftsmodellen im Markt auftreten. Sie geht davon aus, dass es nicht allen Firmen gelingen wird, sich erfolgreich zu positionieren. Als die wichtigsten Erfolgsfaktoren eines Poptechs sieht die Credit Suisse die Qualität des Führungsteams und die Skalierbarkeit des Geschäftsmodells.

  • Immobilien der Armee verbrauchen ausschliesslich Erneuerbare Engergie

    Immobilien der Armee verbrauchen ausschliesslich Erneuerbare Engergie

    Die von der Armee genutzten Immobilien des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) verbrauchen ausschliesslich Strom, der aus erneuerbaren Energien, vor allem aus Wasserkraft, erzeugt wird, informiert das VBS in einer Mitteilung zum aktuellen Nachhaltigkeitsbericht des Bundesamts für Rüstung (armasuisse). Ihr zufolge konnten auch die von den VBS-Immobilien verursachten CO2-Emissionen gegenüber dem Vorjahr deutlich gesenkt werden. Konkret wurden im letzten Jahr 36’600 Tonnen CO2 ausgestossen.

    Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht zeige auf, „wie armasuisse Immobilien ressourcenintensive militärische Infrastrukturen nachhaltig baut und über den gesamten Lebensweg wirtschaftlich betreibt“, heisst es in der Mitteilung weiter. Darüber hinaus stelle der Bericht wichtige Kennzahlen zur Verfügung. Als Beispiel wird unter anderem der Anteil der auf lokale Zulieferer entfallenden Ausgaben für Planungs- und Bauleistungen genannt. Er wird in der Mitteilung auf 85 Prozent beziffert.

    Zusätzlich enthalte der Bericht ein Gespräch mit Divisionär Thomas Kaiser, wird in der Mitteilung weiter erläutert. In diesem stelle der Chef der Logistikbasis der Armee „seine Vision der nachhaltigen Zukunft für die Logistikbasis der Armee“ vor.