Schlagwort: immobilien

  • Kompotoi ist Finalist bei Swiss Excellence Produkt Award

    Kompotoi ist Finalist bei Swiss Excellence Produkt Award

    Kompotoi befindet sich unter den sechs Finalisten für den Swiss Excellence Produkt Award 2021. Das hat Swiss Excellence jetzt mitgeteilt. Das Zürcher Start-up überzeugte die Jury mit seinen mobilen und auf Nachhaltigkeit fokussierten Komposttoiletten. Die Preisverleihung findet am 16. September im Technopark Winterthur statt. Mit dem Swiss Excellence Produkt Award leistet die Swiss Excellence Stiftung eigenen Angaben zufolge einen Beitrag zur Förderung des Unternehmertums sowie des Technologie- und Innovationsstandortes Schweiz.

    Kompotoi bietet eigenen Angaben zufolge eine „schöne, benutzerfreundliche und nachhaltige Alternative“ zu den herkömmlichen Toilettenhäuschen. Sie seien „absolut geruchsfrei“ und werden „in Schweizer Handarbeit“ aus Holz gefertigt. Sie kommen ohne Plastik, Chemie, Strom und Spülwasser aus. „Wir haben für den Bereich der mobilen Toiletten eine bessere Lösung entwickelt als die herkömmliche. Sie ist einfach und einleuchtend. Deshalb sind die Kunden begeistert von unserem Produkt“, so Kompotoi in seiner Präsentation für den Green Business Award, für den das Unternehmen ebenfalls nominiert ist.

    Stattdessen werden die gesammelten Reststoffe durch eine kombinierte Verfahrenstechnik von Fermentation und Kompostierung in stabile Humuserde umgewandelt. „In einem Kilo Kompost wird durchschnittlich 0,2 kg CO2 gespeichert“, so Kompotoi auf die Frage nach dem Umweltnutzen ihres Produkts. „Kompotoi produzierte 2019 rund 100 Tonnen Kompost, das sind circa 20’000 Kilogramm gespeichertes CO2. Wenn alle mobilen Toiletten der Schweiz als Komposttoiletten betrieben würden, könnten so 13‘200 Tonnen CO2 nachhaltig in den Böden gespeichert werden.“

    Kompotoi vermietet seine Holztoiletten etwa für grössere Festivals. Das Unternehmen plant aber auch Anlagen im öffentlichen Bereich oder für Ein- und Mehrfamilienhäuser. Ausserdem verkauft Kompotoi Toilettenlösungen für Gartenhäuser, Jagd- und Alphütten.

    Mit Kompotoi bewerben sich weitere zwei Start-ups um den Swiss Excellence Produkt Award: Hivewatch und Smartbreed. In der Kategorie KMU sind ebenfalls drei Unternehmen nominiert: Advanced Osteotomy Tools – AOT AG, Qumea und Rheonics. Alle Start-up-Finalisten werden bereits mit einem dreijährigen Coaching des Start-up-Förderers genisuisse unterstützt.

  • Kanton Zürich bekämpft Überwärmung des Siedlungsraums

    Kanton Zürich bekämpft Überwärmung des Siedlungsraums

    Der Kanton Zürich will die Hitzebelastung im Siedlungsraum des Kantons mindern. Dazu stellt der Kanton eine neue Internetseite mit dem Namen Hitze im Siedlungsraum zur Verfügung, informiert die Kantonsverwaltung in einer Mitteilung. Die Seite bietet ein interaktives Werkzeug an, mit dem die aktuelle Klimasituation für ein beliebiges Areal analysiert werden kann. Für allfällige Weiterentwicklungen des gewählten Areals hält die Website zudem Empfehlungen und konkrete Massnahmen gegen eine Überwärmung bereit.

    Darüber hinaus werden auf dem neue Internetauftritt Beispiele für eine klimaangepasste Siedlungsentwicklung vorgestellt. Dabei werden 18 mögliche Massnahmen gezeigt, mit denen die klimatische Situation bei Städtebau, Gebäuden und Freiräumen verbessert werden kann.

    Weiterhin stellt der Kanton eine digitale Anwendung zur Verfügung, mit der Messdaten zur Lufttemperatur von rund 50 Standorten im Kanton untersucht und visualisiert werden, erläutert die Kantonsverwaltung. Dazu stützt sich die Anwendung auf ein vom kantonalen Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft bereits seit zwei Jahren betriebene Messnetz. Das digitale Werkzeug soll zur besseren Analyse von Hitzewellen und der Wirkung städtebaulicher Massnahmen zur Hitzeminderung beitragen.

  • Kanton Zürich bekommt eigene Top-Level-Domain

    Kanton Zürich bekommt eigene Top-Level-Domain

    Der Kanton Zürich hat sich die Verwaltung der Top-Level-Domain .zuerich gesichert. Die Internetendung wird im Kanton ansässigen Unternehmen und Organisationen ab dem 30. August zur Verfügung stehen, informiert das kantonale Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) in einer Mitteilung. Mit .zuerich wolle „der Kanton den grössten Wirtschaftsraum der Schweiz eindeutig und unverwechselbar im digitalen Raum und im internationalen Standortwettbewerb positionieren“, erläutert das AWA.

    Über .zuerich könnten Unternehmen „vom ausgezeichneten Ruf der Marke Zürich profitieren“, heisst es auf  vom Kanton eingerichteten Internetseite zur neuen Top-Level-Domain. Ihr zufolge erbringt der Kanton Zürich „die grösste wirtschaftliche Leistung und Wertschöpfung in der Schweiz“. Eine .zuerich-Internetendung stärke somit die eigene Marke und weise gleichzeitig auf die Verankerung im Wirtschaftsraum hin.

    Der Kanton ist als Registerbetreiber für die Qualität und Sicherheit der Top-Level-Domain verantwortlich. Verkauf und Betreuung obliegen einer Reihe dafür akkreditierter Domainanbieter. Auf der vom Kanton eingerichteten Internetseite werden eine Liste der Anbieter sowie alle weiteren erforderlichen Informationen für eine Registrierung bereitgestellt.

  • Avobis lanciert Immobilienplattform

    Avobis lanciert Immobilienplattform

    Avobis bringt eine neue Immobilienplattform an den Markt. Property Captain soll das gesamte Spektrum von der Suche über die Finanzierung, Versicherung und Pflege bis hin zu Bewertung, Kauf oder Verkauf von Liegenschaften abdecken, informiert der Zürcher Immobilien- und Hypothekendienstleister in einer Mitteilung. Dazu setzt die Plattform Künstliche Intelligenz ein. „Property Captain verfolgt die Vision, die über vier Millionen Wohnobjekte mit den individuellen Wohnträumen der Schweizer Bevölkerung zu matchen und so die Zufriedenheit mit der Wohnsituation zu verbessern“, wird Avobis-Co-CEO Patrick Schmid in der Mitteilung zitiert.

    Die neue Tochter von Avobis ist als offene Plattform mit einem unabhängigen Netzwerk von Partnern konzipiert. Bereits zur Lancierung hätten sich rund 120 Finanzierungspartner und 150 Maklerunternehmen einbinden lassen, informiert Avobis. Als Innovationspartnerin konnte die Gruppe die Bank CIC (Schweiz) AG gewinnen.

    Avobis werde sämtliche eigenen Angebote für Privatkunden, insbesondere die entsprechenden  Hypothekardienstleistungen,  in der neuen Property Captain Tech AG bündeln, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Leitung des Proptech soll Myriam Reinle übernehmen. In der Mitteilung weist Avobis auf die langjährige Erfahrung von Reinle in der Leitung von Online-Marktplätzen und Tech-Start-ups hin. In der Immobilienbranche war die designierte Leiterin von Property Captain für ImmoStreet und das zur TX Group gehörende Unternehmen Homegate aktiv.

  • FHNW bildet in Geodatenanalyse fort

    FHNW bildet in Geodatenanalyse fort

    Die Hochschule für Architektur, Bau und Geomantik der FHNW offeriert ab Januar an ihrem Standort in Olten einen Zertifikatslehrgang in Spatial Data Analytics, zu deutsch Geodatenanalyse. Dieser soll Fachpersonen etwa aus den Datenwissenschaften, Verkehr, Logistik, Raumplanung sowie Natur- und Umweltwissenschaften befähigen, die Städte der Zukunft digital zu planen und die Daten von Infrastrukturen auszuwerten. Damit reagiere die Hochschule auf ein Bedürfnis der Bau- und Planungsbranche, heisst es in ihrer Medienmitteilung.

    Das Certificate of Advanced Studies (CAS) Spatial Data Analytics solle in 16 Kurstagen und in Zusammenarbeit mit Fachleuten aus der Praxis das erforderliche Wissen vermitteln, um Geodaten zielgerichtet modellieren, verarbeiten und interpretieren zu können. Dafür sei „eine ausgewogene Mischung aus Vorträgen, Fallstudien, Gruppenarbeiten und praktischen Übungen“ vorgesehen, so die FHNW. Zudem seien Zeitblöcke für das Selbststudium eingeplant.

    „Die Frage, wo räumlich messbare Ereignisse stattfinden, reicht nicht mehr aus“, wird Prof. Dr. Pia Bereuter in der Mitteilung zitiert. „In Zukunft müssen wir auch verstehen, warum sich diese ereignen. Dazu braucht es fundierte Analyseprozesse, welche in die Digitalisierungsstrategie von Unternehmen oder Organisationen eingebunden sind.“ Diese Expertise stelle „in nahezu jeder Branche“ die Grundlage für Entscheide mit Raumbezug dar.

  • Sika verkauft Europa-Geschäft für industrielle Beschichtungen

    Sika verkauft Europa-Geschäft für industrielle Beschichtungen

    Sika hat laut einer Medienmitteilung die strategische Entscheidung getroffen, ihr europäisches Geschäft für Industriebeschichtungen mit Sitz im deutschen Vaihingen bei Stuttgart abzustossen. Käuferin ist die amerikanische Sherwin-Williams Company, weltweit führende Anbieterin von industriellen Farben und Beschichtungen. Hingegen biete dieses Geschäft Sika auf Konzernebene „wenig Synergiepotenzial“. Die Sparte sei daher „ein Nischengeschäft innerhalb der Sika Gruppe“.

    Das Portfolio umfasse Korrosions- und Brandschutzbeschichtungen, die hauptsächlich in Deutschland, der Schweiz, Polen und Österreich vertrieben werden. Damit biete sich Sherwin-Williams, zu deren Kernkompetenzen Industriebeschichtungen zählen, „eine wichtige strategische Chance zur Förderung des Wachstums und zum Ausbau seiner Marktstellung in Europa“.

    Sika sei es „sehr wichtig“ gewesen, „einen geeigneten strategischen Eigentümer zu finden, der auch in Zukunft in die Weiterentwicklung der Produkte und die Weiterbildung der Mitarbeitenden investiert“, wird Regionalmanager EMEA, Ivo Schädler, in der Mitteilung zitiert. „Innerhalb dieser Organisation bieten sich dem Geschäftsbereich Industrial Coatings und seinen Mitarbeitenden die idealen Voraussetzungen, um ihr volles Potenzial zu entfalten.“

  • Coop erweitert Marktgass Bern

    Coop erweitert Marktgass Bern

    Die Filiale der Coop-Gruppe Marktgass Bern hat eine Verkaufsfläche von insgesamt 2100 Quadratmetern, informiert die Detailhandelsgenossenschaft aus Basel in einer Mitteilung. Seit Mai standen Kunden davon das Obergeschoss mit einem Supermarkt, einer Beauty-Insel sowie einer Vinothek und einer Bier- und Getränkewelt zur Verfügung. Nun ist auch das Erdgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes fertig umgebaut. Hier hat Coop eine Kaffee-Bar mit eigener Rösterei, eine Bäckerei, einen Kiosk und verschiedene Dienstleistungsangebote eingerichtet.

    „Es ist ein Schmuckstück entstanden, das keine Wünsche offenlässt und das Einkaufsangebot in der Innenstadt bereichert“, wird File Gjokaj in der Mitteilung zitiert. Die Geschäftsführerin der Filiale Marktgass Bern weist zudem auf den offen gestalteten Küchenbereich in der Kaffee-Bar hin: „Vieles ist hausgemacht und wird direkt vor den Augen der Kundschaft zubereitet.“ Alle Produkte werden sowohl zum Mitnehmen als auch für den Verzehr vor Ort angeboten.

    In Zukunft solle „im Coop Marktgass Bern ausserdem Einkauf auf Bewegung“ treffen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Noch im September wird im Untergeschoss ein update Fitness Einzug halten. Dafür stehen rund 1400 Quadratmeter Fläche zur Verfügung.

  • Valuu erweitert auf Privatkredite

    Valuu erweitert auf Privatkredite

    Valuu bietet ab sofort auch digitale Vergleichsmöglichkeiten für Privatkredite an, informiert die Eignerin der Vergleichsplattform, PostFinance,  in einer Mitteilung. Der entsprechende Prozess sei gemeinsam mit Kunden und Kundinnen und den Kreditgebenden entwickelt worden, heisst es dort weiter. Prüfung und Kreditvergabe werden anfänglich von Migros Bank, BANK-now, Cembra Money Bank, eny Finance und good finance verantwortet.

    „Als Vorreiterin im Schweizer Markt bietet Valuu ihren Kundinnen und Kunden einen unabhängigen Direktvergleich für Privatkredite“, wird Thomas Jakob, Chief Business Unit Officer Platform Business bei PostFinance, in der Mitteilung zitiert. „Wie bereits aus dem Hypothekargeschäft bekannt, können Kundinnen und Kunden individuelle Angebote transparent vergleichen und anschliessend direkt online beantragen – und damit Zeit und Geld sparen.“

    PostFinance werde Valuu auch in Zukunft weiter optimieren und neue Kreditgeber für Hypotheken und Privatkredite einbinden, heisst es in der Mitteilung. Langfristig verfolgt das Unternehmen das Ziel, Valuu „zur führenden Schweizer Vergleichs- und Abschlussplattform in den Bereichen Finanzieren, Versichern und Vorsorgen“ zu entwickeln.

  • Lumineo verbaut lichtdurchlässigen Beton für Vinci

    Lumineo verbaut lichtdurchlässigen Beton für Vinci

    Lumineo, ein junges Unternehmen aus dem Jura, ist eingeladen worden, einen Teil der repräsentativen Eingangshalle im neuen Konzernsitz von Vinci mit seinem innovativen Material zu gestalten. Für den grössten Baukonzern Europas und den fünftgrössten der Welt hat Lumineo eine 80 Quadratmeter grosse Wand aus lichtdurchlässigem Beton errichtet. Das verwendete Material heisst Lumistone. Es ist eine Eigenentwicklung des in Porrentruy ansässigen Unternehmens.

    Laut einer Mitteilung ist dies die grösste Wand, die die Lumineo Group je mit diesem Material gebaut hat. Lumistone sieht aus wie Beton. Mittels LEDs können animierte Bilder durch diese Wand projiziert werden. Der Weg zur erfolgreichen Entwicklung dieses transluziden Materials sei „so hart wie Beton“ gewesen, so Lumineo auf seiner Internetseite. Unzählige Schichten von Glasfasern hätten in den Beton gegossen werden müssen, „bevor das Rezept entdeckt wurde“.

    Darüber hinaus ist dies eine geschwungene Wand, „was bedeutet, dass die Struktur anders bearbeitet werden musste“, wird Lumineo-CEO und eine der Projektleiterinnen, Aurélie Pezzotta, zitiert. Sie war Mitte Juni Gast der neuen Veranstaltungsreihe Femmes Fondatrices im Switzerland Innovation Park Basel Area, Standort Jura. Pezzotta sei froh darüber, diesen Bau fertiggestellt zu haben, denn „die Nächte waren in den vergangenen Monaten sehr kurz“.

    Eine Wand im Empfangsbereich des weltweit führenden Bauunternehmens könne für die Lumineo Gruppe nur von Vorteil sein. „Viele Architekten und Projektmanagerinnen werden hier vorbeikommen“, es sei also ein grossartiges Schaufenster für das Unternehmen. Nun wolle sich Lumineo auf nationaler Ebene weiterentwickeln und weitere Mitarbeitende einstellen.

  • Mobiliar und Raiffeisen lancieren Plattform für Wohneigentum

    Mobiliar und Raiffeisen lancieren Plattform für Wohneigentum

    Die Mobiliar und Raiffeisen haben Anfang Jahr das Gemeinschaftsunternehmen Liiva gegründet. Dieses geht nun mit einer gleichnamigen digitalen Wohneigentumsplattform an den Start. Nutzerinnen und Nutzer sollen bei allen Bedürfnissen rund um Wohneigentümer unterstützt werden, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    Konkret bietet Liiva verschiedene digitale Werkzeuge an. So hilft sie etwa beim Wohnungskauf, indem sie passende Inserate der grössten Immobilienmarktplätze übersichtlich darstellt. Die Plattform bietet Wohneigentümerinnen und Wohneigentümern aber beispielsweise auch Unterstützung bei der Einschätzung des Marktwerts, bei der Beurteilung des aktuellen Gebäudezustands sowie bei Sanierungen. Bald sollen auch Funktionen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Immobilien aufgeschaltet werden.

    „Wir möchten die Kundennähe unserer Mutterhäuser digital spiegeln und sowohl bestehenden als auch künftigen Wohneigentümerinnen und Wohneigentümern das Leben spürbar vereinfachen“, lässt sich Phil Lojacono, CEO von Liiva, in der Mitteilung zitieren. Lojacono ist auch Gründer des Zürcher Fintech-Unternehmens Advanon, welches von CreditGate24 übernommen wurde.

    Die Mobiliar und Raiffeisen wollen mit Liiva den traditionellen Immobilienmarkt aufmischen und die Digitalisierung der Industrie vorantreiben, heisst es. Sie sind je zu je 50 Prozent an der in Zürich ansässigen Gemeinschaftsfirma beteiligt. Verwaltungsratspräsident ist Philipp Ries, der auch als Head of EMEA Assistant Distribution Partnership bei Google in Zürich tätig ist. Er ist ausserdem Verwaltungsratspräsident des Ferienanbieters Hapimag.

  • Graubünden wirbt für wiederverwertbare Baustoffe

    Graubünden wirbt für wiederverwertbare Baustoffe

    Graubünden will die Nachfrage nach Recyclingbaustoffen erhöhen. Wie der Kanton jetzt mitteilt, hat er zu diesem Zweck zusammen mit dem Verband der Bündner Beton- und Kiesindustrie eine Broschüre erarbeitet. Sie soll Projektentwickelnden und Bauherrschaften die Möglichkeiten der Verwendung wiederaufbereiteter Baustoffe aufzeigen.

    Pro Jahr würden auf den 42 Aufbereitungsplätzen im Kanton Graubünden etwa 250’000 Kubikmeter mineralischer Bauabfälle angeliefert. Das entspreche etwa dem Volumen von 1300 Einfamilienhäusern. Wie der Kanton in seiner Mitteilung weiter ausführt, werde Betonabbruch bereits gut wiederverwertet und in neuen Betonkonstruktionen eingesetzt.

    Doch würden Mischabbruch und Strassenbelag oft noch nicht in gleichwertige Kreislaufanwendungen zurückgeführt, sondern lose etwa in Fundamenten verwendet oder auf Deponien abgelagert. Das sei weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll. Deshalb sehe auch die von der Regierung verabschiedete Botschaft zum Aktionsplan Green Deal Massnahmen zur Schliessung von Materialkreisläufen und zur Steigerung des Baustoffrecyclings vor.

    Was oft fehle, sei die Nachfrage nach diesen zurückgewonnenen Baumaterialien. Dabei lägen sie preislich mit den Primärmaterialien gleichauf. Zudem böten sie den Mehrwert einer nachhaltigen Ressourcennutzung. Jedoch werde häufig übersehen, dass auch Baustoffe mit CO2 belastet seien. Die nun vorgelegte Broschüre zeige „für alle denkbaren Anwendungen im Hoch- und Tiefbau auf, welche Recyclingprodukte angewendet werden können“.

  • Menziken gibt grünes Licht für Wohnsiedlung Unity

    Menziken gibt grünes Licht für Wohnsiedlung Unity

    Die Baubewilligung für die neue Wohnsiedlung namens Unity in der Gemeinde Menziken hat Rechtskraft erlangt. Damit kann die Steiner AG mit den Bauarbeiten starten.

    Wie der Zürcher Projektentwickler sowie Total- und Generalunternehmer mitteilt, werden nahe des Bahnhofs insgesamt sechs Mehrfamilienhäuser mit 47 Eigentumswohnungen und 51 Parkplätzen entstehen. Die kantonalgeschützte Villa Zur Eintracht, die 1811/12 errichtet wurde, werde sich harmonisch in die Gesamtsituation einfügen.

    Steiner leiste damit einen Beitrag zur Förderung bezahlbaren Wohnraums. Durch eine funktionale Gestaltung könne kostenoptimiert gebaut werden. Dazu trügen unter anderem einheitliche Fenster in allen Gebäuden, minimierte Wohnflächen und normierte Nasszellen in allen Wohnungen bei.

  • Implenia schreibt wieder schwarze Zahlen

    Implenia schreibt wieder schwarze Zahlen

    Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon im ersten Halbjahr 2021 Umsätze in Gesamthöhe von 1,88 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zur Vorjahresperiode entspricht dies einem Rückgang um 2,2 Prozent. Als Hintergrund werden in der Mitteilung die Konzentration auf Projekte mit höheren Margen genannt. Trotz der strengeren Kriterien legte der Auftragsbestand von Implenia im Jahresvergleich um 7,3 Prozent auf 6,6 Milliarden Franken zu.

    Als Betriebsergebnis (EBIT) weist Implenia im Berichtssemester 40,0 Millionen Franken aus. Unter Ausklammerung des von der Ausgründung Ina Invest generierten Ergebnisbeitrags wurde im Vorjahreshalbjahr ein EBIT von 3,7 Millionen Franken realisiert. Im Gesamtjahr 2020 verbuchte Implenia einen Betriebsverlust von 146,8 Millionen Franken.

    Im Vorjahr hatte das Unternehmen einen umfassende Transformationsprozess eingeleitet. Dabei werden nicht zum Kerngeschäft gehörende oder unprofitable Geschäftsbereiche abgebaut und das Risikomanagement verbessert. Eine Reihe von Anpassungen im Portfolio hat Implenia bereits umgesetzt. In der Mitteilung werden hier unter anderem die Veräusserungen von Geschäftsbereichen in Deutschland, Österreich und Norwegen genannt.

    „Die ergriffenen operativen Massnahmen haben erste positive Auswirkungen auf die Ergebnisse“, wird André Wyss in der Mitteilung zitiert. Der Implenia-CEO sieht sein Unternehmen „gut aufgestellt, um ein integrierter, multinational führender Anbieter von Bau- und Immobiliendienstleistungen zu werden“. Für das gesamte laufende Jahr strebt Implenia ein EBIT von mehr als 100 Millionen Franken an.

  • CKW kauft Elektro Basilisk AG

    CKW kauft Elektro Basilisk AG

    Die CKW AG betreibt ihr Wachstum in der Deutschschweiz: Der Luzerner Spezialist für integrierte Energie- und Gebäudetechniklösungen hat das Basler Elektrounternehmen Elektro Basilisk AG gekauft. Wie CKW mitteilt, erweitert sie mit dieser gezielten Ergänzung ihr eigenes Portfolio optimal. Gleichzeitig stütze sie die Strategie, das Geschäftsfeld Gebäudetechnik und insbesondere Solar auszuweiten. „Die Elektro Basilisk AG ergänzt die Kompetenzen innerhalb der CKW-Gruppe sowohl geografisch wie auch thematisch optimal“, wird Thomas Gisler, Leiter des Geschäftsbereichs Elektro bei CKW, zitiert.

    Das 1997 gegründete Unternehmen Basilisk bietet sämtliche Dienstleistungen rund um Elektro- und Telematikinstallationen, Reparaturservice und Solartechnik an. Knapp 40 Mitarbeitende sind für die Firma tätig. Sie bleiben ebenso wie die Geschäftsführer im Unternehmen.

    Die CKW-Gruppe versorgt eigenen Angaben zufolge über 200’000 Endkunden in den Kantonen Luzern, Schwyz und Uri mit Strom. Zusätzlich bietet sie schweizweit Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen IT-Infrastruktur und -Kommunikation, Elektro sowie Energietechnik. CKW beschäftigt mehr als 1900 Mitarbeitende.

  • Hochschule Luzern widmet sich klimagerechtem Bauen

    Hochschule Luzern widmet sich klimagerechtem Bauen

    Die Studie „Bereit für den Klimawandel?“ der Hochschule Luzern (HSLU) will Bauherrinnen und Bauherren dafür sensibilisieren, klimagerecht zu bauen. Aber auch Käuferinnen und Mietern soll sie eine Hilfestellung zur Bewertung einer Immobilie geben.

    Die Studie legt nahe, dass dabei künftig nicht nur Wärme-, sondern auch Kühlkonzepte berücksichtigt werden müssen. „Noch immer richtet sich die Architektur der Schweiz zu sehr darauf, Wohnungen im Winter angenehm und energieeffizient zu machen“, wird Gianrico Settembrini vom Institut für Gebäudetechnik und Energie der Hochschule Luzern in einer Medienmitteilung zitiert. Entscheidend sei jedoch, dass Gebäude mit Klimadaten der Zukunft geplant würden und nicht wie heute mit solchen, die auf vergangenen Werten beruhen.

    Der Gebäudepark verbrauche rund 40 Prozent des Endenergiebedarfs der Schweiz, führt die HSLU weiter aus. Dieser müsse weiter gesenkt werden. Würde jedoch ein vermehrter Einsatz von Klimageräten nötig, drohe dieser Wert stattdessen noch zu steigen. „Der Einsatz von Kühl- oder Klimageräten soll vermieden werden, technische Lösungen dürfen erst zum Zug kommen, wenn die passiven Möglichkeiten ausgeschöpft sind“, so Adrian Grossenbacher vom Bundesamt für Energie. Es hat diese Studie finanziell unterstützt.

    Insgesamt identifizierte das Studienteam elf Parameter, die einen Einfluss auf den Energieverbrauch sowie die thermische und visuelle Behaglichkeit eines Wohnraums haben. Diese Parameter wie Eigenschaften der Fenster, Sonnenschutz- und Beschattungselemente wurden in einem für das Mittelland typischen Referenzgebäude in Basel-Binningen simuliert.

    Einen Leitfaden für Planende stellt die HSLU online zum Herunterladen bereit. Um den Niederschlag verfügbarer Erkenntnisse in der neuen Architektur zu beschleunigen, bringt die Hochschule im September mit dem dreitägigen Weiterbildungskurs „Bauen im Klimawandel – Wirksame Massnahmen für Bauherrschaften und Planende“ auch Fachleute auf den neuesten Stand.

  • Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Preise für Wohneigentum steigen weiter

    Der Schweizer Immobilienmarkt zieht weiter an. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, stieg der Schweizerische Wohnimmobilienindex im zweiten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorquartal um 2,2 Prozent an. Per Ende Juni stand er bei 105,3 Punkten. Der Wert von 100 war im vierten Quartal 2019 erreicht worden. Gegenüber dem zweiten Quartal des Vorjahres betrug die Teuerung 4,7 Prozent.

    In allen Arten von Gemeinden legten landesweit die Preise im Vergleich zum Vorquartal sowohl für Einfamilienhäuser als auch für Eigentumswohnungen zu, bei Einfamilienhäusern um 2,6 Prozent, bei Eigentumswohnungen um 1,8 Prozent. Besonders ausgeprägt war der Anstieg der Einfamilienhäuser mit einem Plus von 4,6 Prozent in ländlichen Gemeinden. Die Preise für Eigentumswohnungen stiegen in den intermediären Gemeinden am stärksten, nämlich um 2,9 Prozent.

  • Ina Invest schreibt Millionengewinn

    Ina Invest schreibt Millionengewinn

    Ina Invest hat das erste Halbjahr 2021 mit einem Betriebsergebnis (EBIT) von 3,1 Millionen Franken abgeschlossen, informiert die im Frühjahr 2020 eingerichtete Implenia-Ausgründung in einer Mitteilung. Als Reingewinn weist die Immobiliengesellschaft 2,9 Millionen Franken aus.

    Im Vorjahressemester waren noch knapp 2 Millionen Franken Verlust angefallen. Für das Gesamtjahr 2020 hatte Ina Invest dann schon einen Reingewinn von 3,9 Millionen Franken realisiert. Mit dem „wiederum über den Erwartungen“ liegenden Ergebnis knüpfe das Unternehmen „an das erfolgreiche Vorjahr“ an, heisst es in der Mitteilung.

    Aus der Neubewertung von Renditeliegenschaften konnte im Berichtshalbjahr ein Erfolg von 3,8 Millionen Franken verbucht werden. Der Wert des Immobilienportfolios insgesamt legte um 19 Millionen auf 385 Millionen Franken zu. Alle in Realisation befindlichen Immobilien lägen im Zeitplan, erläutert Ina Invest. In der Mitteilung streicht die Immobiliengesellschaft dabei das Tender-Hochhaus in Winterthur hervor. Hier seien bereits 31 der insgesamt 39 Wohnungen verkauft oder reserviert.

    Im Berichtshalbjahr hat Ina Invest zudem eine weitere Liegenschaft im Marktwert von mehr als 60 Millionen Franken erworben. Damit habe das Unternehmen sein für das Gesamtjahr gestecktes Akquisitionsziel bereits übertroffen, wird in der Mitteilung erläutert. Da die Eigentumsübertragung erst im laufenden Semester erfolgen wird, wirkt sich der Kauf im Berichtshalbjahr noch nicht auf das Ergebnis aus.

  • Novavest wächst profitabel

    Novavest wächst profitabel

    Einer Mitteilung der Novavest Real Estate AG zufolge betrug der Wert des Immobilienportfolios der Immobiliengesellschaft zum Stichtag am 30. Juni dieses Jahres 664,3 Millionen Franken. Zum Jahresende 2020 hatte der Wert bei 645,4 Millionen Franken gelegen. Der Zuwachs sei vor allem durch Investitionen in Renditeliegenschaften und Projekte generiert worden, erläutert Novavest. Neubewertungen trugen mit 6,3 Millionen Franken zur Wertsteigerung des Portfolios bei.

    Die Mieteinträge konnten im Jahresvergleich um 8 Prozent auf 12,6 Millionen Franken gesteigert werden. Rund 62 Prozent der Mieterträge werden aktuell von Wohnliegenschaften generiert, informiert Novavest. Die Nettorendite auf den Anlageobjekten lag im Berichtssemester unverändert bei 3,7 Prozent. Die Leerstandsquote steig  im Vergleich zum Jahresende 2020 um 0,3 Prozentpunkte auf 4,3 Prozent an.

    Den Erträgen standen direkte Aufwände vermieteter Liegenschaften in Höhe von 2,0 Millionen Franken entgegen. Insgesamt legte der Aufwand von Novavest im Jahresvergleich um 6 Prozent auf 4,4 Millionen Franken zu. Unterm Strich wurde ein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT in Höhe von 14,5 Millionen Franken realisiert. Im Jahresvergleich entspricht dies einer Steigerung um 29 Prozent. Der Reingewinn inklusive Neubewertungen fiel mit 10,6 Millionen Franken um 30 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum aus.

  • Eigenheime schützen nur begrenzt vor Inflation

    Eigenheime schützen nur begrenzt vor Inflation

    Raiffeisen Schweiz hat den Zusammenhang zwischen der Teuerung und der Entwicklung des Immobilienmarkts untersucht. In ihrem aktuellen Bericht „Immobilien Schweiz“ kommen die Ökonomen des Bankhauses unter anderem zu dem Ergebnis, dass der Realwert Immobilie ein Mythos sei. Die Preisentwicklung der vergangenen 50 Jahre zeige, dass die Eigenheimpreise nicht automatisch mit den Teuerungsraten steigen. „Nur in der sehr langen Perspektive schützt das Eigenheim tatsächlich vor Inflation“, wird Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff in einer Medienmitteilung zitiert.

    Dagegen habe selbst die grösste wirtschaftliche und gesellschaftliche Krise der jüngeren Geschichte, die COVID-19-Pandemie, den Schweizer Mietwohnungsmarkt nicht aus der Bahn werfen können. „Selbst wenn die Teuerung hierzulande kräftig anziehen würde, ist weiterhin mit sinkenden Angebotsmieten zu rechnen“, so Neff. Auch eventuell steigende Zinsen dürften nach Ansicht der Autoren professionellen Immobilieninvestoren nichts anhaben.

    Im stationären Detailhandel sieht Raiffeisen einen beschleunigten Strukturwandel. Denn „dass sich Non-Food-Detailhändler oder Gastronomen nach den Erfahrungen der letzten Monate um allenfalls leer werdende Flächen reissen, ist eher unwahrscheinlich“.

    Dem „wenig durchleuchteten Markt“ für Bauland widmeten die Raiffeisen-Ökonomen besonderes Augenmerk. Bebaubares Land ist in der Schweiz sehr knapp. Gleichzeitig sind im aktuellen Tiefzinsumfeld freie Parzellen für Eigenheime und Mietwohnungen sehr gefragt. Das hat die Preise seit 2016 um fast 70 Prozent ansteigen lassen. Einzig in touristischen Gemeinden haben die grossen Baulandreserven und das Zweitwohnungsgesetz zu Preisrückgängen geführt. Die Baupreise erhöhten sich hingegen nur leicht.

  • UBS warnt vor Überhitzung am Markt für Eigenheime

    UBS warnt vor Überhitzung am Markt für Eigenheime

    Einer Mitteilung der UBS zufolge ist der von der Zürcher Grossbank vierteljährlich erhobene UBS Swiss Real Estate Bubble Index im zweiten Quartal 2021 gegenüber dem Vorquartal von 1,78 auf 1,90 Punkte gestiegen. Er verharre damit in der zwischen 1,0 und 2,0 Punkten liegenden Risikozone, erläutern die Analysten der Zürcher Grossbank in der Mitteilung. Als Treiber haben sie anhaltend hohe Preisanstiege für Eigenheime und ein beschleunigtes Wachstum der Verschuldung von Haushalten für den Hauskauf ausgemacht.

    Konkret lagen die Preise für Eigenheime im Berichtsquartal um durchschnittlich 5,4 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Die Hypothekarvolumen stiegen im selben Zeitraum um fast 3 Prozent an. Hier wäre eine Beschleunigung des Anstiegs „als klares Warnsignal zu interpretieren“, schreiben die Analysten.

    Bei den Angebotsmieten haben die Analysten im Jahresvergleich hingegen einen Rückgang um 3,2 Prozent registriert. Die ungebrochen hohe Nachfrage nach Wohneigentum zum Zweck der Vermietung ist ihnen zufolge daher vor allem der Erwartung weiter steigender Preise am Wohneigentumsmarkt geschuldet. In einzelnen Regionen in den Kantonen Genf und Zürich haben die Analysten bereits ein Überhitzungsrisiko ausgemacht.

    Allgemein „dürften die Ungleichgewichte auf dem Eigenheimmarkt“ nach Überwindung der Auswirkungen der Pandemie „deutlich höher sein als vor der Krise“, prognostizieren sie in der Mitteilung. Gleichzeitig gehen sie davon aus, dass die wirtschaftliche Erholung einen Anstieg des Index in die bei 2 Punkten beginnende Blasenzone verhindern wird.

  • Swiss Prime Anlagestiftung erzielt hohe Renditen

    Swiss Prime Anlagestiftung erzielt hohe Renditen

    Die Anlagegruppe SPA Immobilien Schweiz der Vermögensverwalterin Swiss Prime Anlagestiftung in Olten (SPA) hat das erste Halbjahr 2021 mit einer Anlagerendite von 3,28 Prozent abgeschlossen. Im Vergleichszeitraum 2020 lag die Rendite noch bei 1,66 Prozent, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Auch der Verkehrswert des Immobilienbestandes konnte deutlich gesteigert werden: von 2,31 Milliarden im ersten Halbjahr 2020 auf über 2,8 Milliarden Franken im ersten Halbjahr 2021. Grund dafür sind Transaktionen und Investitionen. So nahm SPA vier Objekte im Wert von 118 Millionen Franken in das Portfolio der Anlagegruppe auf, darunter ein Alterszentrum in Bern und fünf Mehrfamilienhäuser in Schüpfheim LU.

     „Das Gesamtportfolio verzeichnet eine starke Aufwertung von netto 33,8 Millionen Franken aufgrund der positiven Entwicklungen bei den Neubauprojekten und den Vermarktungserfolgen“, heisst es weiterhin in der Medienmitteilung. Die Leerstandsquote sei zudem von 4,17 auf 3,34 Prozent gesunken.

    Auch die 2020 neu lancierte Anlagegruppe SPA Living + Europe schloss nach der ersten Transaktion mit 4,4 Prozent Rendite erfolgreich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres ab. Der Profit resultiert aus dem Kauf von fünf Alters- und Pflegeimmobilien in Deutschland.

  • Neue Perowskit-Solarzellen bestehen Blei-Test

    Neue Perowskit-Solarzellen bestehen Blei-Test

    Eine Forschungsgruppe der Hochschule für Life Sciences (HLS) der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) gibt Entwarnung: Ihre Tests belegen, dass das in den neuartigen Perowskit-Solarzellen enthaltene Blei auch bei eventuellen Wetterschäden ebensowenig ausgewaschen wird wie alle anderen funktionellen Metalle. Die Zellen konnten Regenwasser- und Hageltests standhalten, ohne dass sich die Metallkonzentration im Regenwasser merklich erhöht hat.

    Voraussetzung für ein geringes Umweltrisiko ist, dass die Solarzellen nach kommerziellem Standard eingepackt sind. Doch „selbst mit schlechter Verpackung wurden über mehrere Monate nur 5 bis 10 Prozent des Gesamtbleigehalts im Regenwasser gemessen“, wird HLS-Doktorand Felix Schmidt in einem Bericht der FHNW zitiert. „Aktuell sehen wir wenig Grund zur Sorge, was die möglichen Umweltauswirkungen von Blei angeht.“ Jedoch müsse dieses sensible Thema bezüglich der gesellschaftlichen Akzeptanz dieser Technologie transparent kommuniziert werden.

    Perwoskit-Solarzellen gelten als die Zukunft der Photovoltaik. Enorme Fortschritte in der Forschung konnten ihren Wirkungsgrad in den vergangenen Jahren von zunächst 3 auf inzwischen fast 30 Prozent anheben. Damit liegt er knapp über dem der traditionellen Silizium-Zellen.

    Perowskit ist der Sammelbegriff für neuartige Materialen, deren Kristallstruktur dem ebenfalls Perowskit genannten natürlichen Mineral gleicht. Perowskite absorbieren Licht besonders effizient und leiten den gewonnenen Strom gut ab. Dabei sind sie sowohl kostengünstig als auch einfach in der Herstellung und Verarbeitung. In der Schweiz laufen unter anderem zwei Nationale Forschungsprogramme. Sie sollen die schnelle Einführung dieser disruptiven Technologie fördern.

    Nun müsse man sich Gedanken machen, „was mit den Solarzellen am Ende ihrer Lebensdauer passiert“, so Schmidt weiter. „Deshalb entwickeln wir aktuell Möglichkeiten, um Blei vollständig aus alten Zellen zu gewinnen und dieses wieder in neuen Zellen zu verwerten.“

  • Gebäudeversicherung Kanton Zürich lässt Index unverändert

    Gebäudeversicherung Kanton Zürich lässt Index unverändert

    Der jährlich erhobene Zürcher Index der Wohnbaupreise ist zwischen April 2020 und April 2021 um 1,1 Prozent auf 1057,7 Punkte gestiegen, erläutert die Gebäudeversicherung Kanton Zürich (GVZ) in einer Mitteilung. Das selbstständige öffentliche Unternehmen wird seinen auf dem Baupreisniveau basierenden Versicherungsindex 2022 dennoch unverändert bei 1025 Punkten halten.

    Zuletzt habe die GVZ ihren Versicherungsindex im Jahre 2009 auf 1025 Punkte angepasst, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Gleichzeitig seien auch die Versicherungswerte der Gebäude im Kanton Zürich revidiert worden. „Die langjährige Konstanz des Indexes ist versicherungstechnisch wünschenswert, weil dies positive Auswirkungen auf die Prämienstabilität hat“, erläutert das Unternehmen.

    Im allgemeinen versichere die GVZ Gebäude zum Neuwert, heisst es in der Mitteilung weiter. Immobilienbesitzende könnten jedoch jederzeit eine Neuschätzung vornehmen lassen. Eine solche biete sich vor allem nach wertsteigernden Investitionen an, um eine allfällige Unterdeckung des Versicherungsschutzes der Immobilien zu vermeiden.

  • Mieten bleiben unverändert

    Mieten bleiben unverändert

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Juli  gegenüber Juni schweizweit unverändert auf dem Wert von 115,4 Punkten geschlossen, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde hingegen ein Anstieg der Mietpreise um rund 0,7 Prozent beobachtet. In den einzelnen Kantonen und Städten haben die Analysten des Index im Monatsvergleich unterschiedliche Entwicklungen beobachtet.

    In den Kantonen Genf und Zug fielen die Angebotsmieten im Juli 2,5 beziehungsweise 3,5 Prozent tiefer als noch im Juni aus. In den Kantonen Obwalden und Graubünden legten sie gleichzeitig hingegen um je rund 1 Prozent zu. „Bei diesen Schwankungen kann es sich bei der Immobiliensuche lohnen, auch mal über den lokalen Tellerrand hinauszuschauen und Angebote im Zeitverlauf gut zu vergleichen“, wird Fabian Korn von Homegate in der Mitteilung zitiert. In den meisten anderen Kantonen wurden nur geringe Veränderungen der Mietpreise beobachtet.

    Bei den Städten heben die Analysten die Stadt Genf mit einem Rückgang von 2,15 Prozent im Juli heraus. Am anderen Ende der Skala steht Lugano mit einem Anstieg der Angebotsmieten um 0,7 Prozent gegenüber Juni. In der Mitteilung wird eine interaktive Übersicht der Entwicklungen in den Kantonen und Metropolen bereitgestellt.

    Bei der Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert, wird in der Mitteilung erläutert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich.

  • Kantonalbanken steigen bei emonitor ein

    Kantonalbanken steigen bei emonitor ein

    Die St.Galler Kantonalbank (SGKB), die Graubündner Kantonalbank (GKB) und die Luzerner Kantonalbank AG (LUKB) sind die neuen Mehrheitseignerinnen des Proptechs emonitor AG. Die Beteiligung erfolgt über die von den drei Bankhäusern gegründete Gesellschaft BES Holding AG.

    Das in St.Gallen ansässige Proptech emonitor digitalisiert Vermietungs- und Verkaufsprozesse für Immobilien. Das Ziel aller Beteiligten ist laut einer gemeinsamen Medienmitteilung der drei Bankhäuser, eine enge Kooperation zwischen der emonitor AG und dem Immobilienportal newhome.ch aufzubauen. Dadurch wollen sie schrittweise das Netzwerk rund um Immobilien und Wohnen erweitern.

    Gemeinsam mit 14 weiteren Kantonalbanken und weiteren wichtigen Akteuren der Schweizer Immobilienwirtschaft sind die SGKB, die GKB und die LUKB Eigentümerinnen der 2013 gegründeten newhome.ch. Den Angaben zufolge haben sie die Absicht, in den kommenden Monaten weitere Kantonalbanken für eine Beteiligung an emonitor zu gewinnen.

    Die Zusammenarbeit mit den Kantonalbanken ermögliche es emonitor, das Ökosystem rund um die Themen Wohnen und Immobilien in der Schweiz weiter auszubauen, so Mitgründer und CEO Daniel Baur: „Die Kantonalbanken sind für uns die idealen Partner, da sie ein hohes Vertrauen in der Bevölkerung und im Immobilienmarkt geniessen.“

    Auch Enrico Lardelli, Mitglied der Geschäftsleitung der GKB und neuer Verwaltungsrat der emonitor AG, betont die Bedeutung dieser strategischen Partnerschaft für das Ökosystem Wohnen. Entsprechend habe die Beteiligung seiner Bank einen „langfristigen, strategischen Charakter“.

  • Hauspreise steigen weiter

    Hauspreise steigen weiter

    Zumindest mit den Mietern zeige sich der Juli gnädig, leitet ImmoScout24 eine Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index ein. Er wird monatlich von der Immobilienplattform und dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI AG erstellt. Den aktuellen Erhebungen zufolge gingen die in Inseraten ausgeschriebenen Mietpreise im Juli um durchschnittlich 0,6 Prozent gegenüber Juni zurück. Damit sei der mittlere Mietpreis in etwa auf das Niveau vom Jahresbeginn gefallen, schreiben die Analysten.

    Sie haben allerdings je nach Region unterschiedliche Entwicklungen beobachtet. In der Zentralschweiz und der Genferseeregion fielen die Mietpreise um 0,3 Prozent geringer als im Vormonat aus. Im Kanton Zürich und im Mittelland wurde im Juli keine gravierende Veränderung zum Juni registriert. In der Ostschweiz, der Nordwestschweiz und im Tessin zogen die Mieten gegenüber Juni hingegen zwischen 0,3 und 2,3 Prozent an.

    Die Preise für Einfamilienhäuser legten im Juli gegenüber Juni um weitere 1,5 Prozent zu, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Über die vergangenen zwölf Monate sind die inserierten Werte für Einfamilienhäuser gar um 9,4 Prozent gestiegen und erreichen damit fast die Grenze zu zweistelligen Wachstumsraten“, wird  Martin Waeber, COO von Scout24, dort zitiert. „Wer Wohneigentum erwerben will, benötigt ein immer dickeres finanzielles Polster – und aufgrund des knappen Angebots eine gute Portion Glück.“

    Die Scout24-Gruppe gehört je zur Hälfte dem Versicherungskonzern Mobiliar und dem Medienkonzern Ringier. Neben der Immobilienplattform ImmoScout24 betreibt das Netzwerk von Online-Marktplätzen die Plattformen AutoScout24, FinanceScout24, MotoScout24, die Kleinanzeigenplattform Anibis sowie den Vermarkter Scout24 Advertising.

  • Trend geht zu längerfristigen Hypotheken

    Trend geht zu längerfristigen Hypotheken

    Schweizerinnen und Schweizer tendieren zunehmend zu längerfristigen Hypotheken. War vor zehn Jahren noch die fünfjährige Festhypothek die erste Wahl, setzen inzwischen immer mehr Menschen auf zehnjährige Darlehensverträge für den Bau oder Kauf einer Immobilie. Zu diesem Schluss kommt der Vergleichs- und Vermittlungsdienst MoneyPark laut einer Medienmitteilung.

    Insgesamt 55 Prozent des vermittelten Hypothekarvolumens sei 2020 auf zehn Jahre abgeschlossen worden. Weitere 24 Prozent der vermittelten Verträge seien über eine noch längere Laufzeit fixiert worden, teilt das Unternehmen mit Sitz in Freienbach mit. Der Anteil dieser langfristigen Hypothekarprodukte habe sich seit 2016 verdoppelt. Der Zinssatz lag im Durchschnitt bei „rekordgünstigen“ 0,92 Prozent.

    Grund für den Trend hin zu längeren Laufzeiten seien bessere Möglichkeiten zum Vergleich der Produkte zur Fremdfinanzierung einer Immobilie. Auch werde der Markt transparenter und umkämpfter, weil professionelle Vermittler wie MoneyPark neben Banken neuen Anbietern wie Versicherungen und Pensionskassen Zugang verschafften. „Banken verkauften in der Vergangenheit bevorzugt kürzere Laufzeiten, auch weil relativ gesehen das ‚risk-return-Verhältnis‘ besser ist als bei längeren Laufzeiten“, wird Stefan Heitmann, CEO und Gründer von MoneyPark, in der Medienmitteilung zitiert.

    Des Weiteren begünstige das aktuelle Niedrigzinsumfeld die Wahl einer langjährigen Festhypothek, da die Zinsdifferenzen zwischen den Laufzeiten gering seien.

  • Pandemie belebt Wohnungsmarkt

    Pandemie belebt Wohnungsmarkt

    Die Zahl der Inserate für Mietwohnungen auf Schweizer Immobilienportalen habe zwischen April 2020 und März 2021 im Jahresvergleich um rund 13 Prozent zugelegt, schreibt SVIT Schweiz in einer Mitteilung zum aktuellen Online-Wohnungsindex (OWI). Er wird halbjährlich vom Verband der Immobilienwirtschaft in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute erstellt. Im aktuellen OWI haben die Analysten rund 513’000 Inserate für Mietwohnungen registriert.

    Die durchschnittliche Dauer, für die eine Wohnung bis zur Vermietung angeboten werden muss, habe sich gleichzeitig um zwei auf 32 Tage reduziert, erläutern die Analysten in der Mitteilung weiter. Für sie sind die verkürzte Insertionszeit und die steigende Inseratezahl ein Zeichen für eine zunehmende Nachfrage am Mietwohnungsmarkt bei gleichzeitiger Abnahme der Mietdauer. „Es ist davon auszugehen, dass die Pandemie für viele Mieter der Auslöser war, die eigene Wohnsituation zu überprüfen und anzupassen“, heisst es in der Mitteilung.

    In 21 von 26 Kantonen haben die Analysten im Jahresvergleich eine Abnahme der Insertionszeit beobachtet. Dabei hätten sich die Insertionszeiten in der Romandie kaum verändert, während sie in der Deutschschweiz in allen Kantonen zurückgegangen sei. Die kürzeste Insertionszeit weist aktuell der Kanton Zug mit 14 Tagen auf. Am anderen Ende der Skala rangiert Tessin. Hier müssen Wohnungen bis zur Vermietung im Durchschnitt fast zwei Monate inseriert werden.

    In den Städten haben die Analysten im Berichtszeitraum einen „sprunghaften Anstieg“ der Inserate für Mietwohnungen beobachtet. Nach 3,5 Prozent im Vorjahr habe die Anzahl der Inserate im „Corona-Jahr“ in den zwölf untersuchten Städten um 32 Prozent zugelegt. Weil die durchschnittliche Insertionsdauer jedoch kaum gestiegen sei, gehen die Analysten von Umzügen innerhalb der Städte aus. „Die viel zitierte Stadtflucht“ liesse sich mit den Zahlen nicht belegen, heisst es in der Mitteilung.

  • Ferienheim in Davos geht an Ferienkolonie Sonnenschein AG

    Ferienheim in Davos geht an Ferienkolonie Sonnenschein AG

    Die Stadt Winterthur habe ursprünglich beabsichtigt, das Ferienheim Ob dem See in Davos Wolfgang vom Ferienkolonieverein Oberwinterthur zu erwerben und im Anschluss zusammen mit einer angrenzenden stadteigenen Spielwiese zu verkaufen, informiert die Stadtverwaltung Winterthur in einer Mitteilung. Im Rahmen einer Ausschreibung konnte jedoch eine Käuferin gefunden werden, die beide Grundstücke einzeln erwerben und den Kauf unmittelbar nach der öffentlichen Beurkundung grundbuchamtlich vollziehen werde, heisst es dort weiter. Die eigens für den Kauf gegründete Ferienkolonie Sonnenschein AG will die Liegenschaft weiter als Ferienkolonie betreiben.

    Das Unternehmen aus Freienbach habe sich in der entsprechenden Ausschreibung gegen zwei Mitbewerbende durchsetzen können, heisst es weiter in der Mitteilung. Als Kaufpreis werden dort 2,54 Millionen Franken für die dem Ferienkolonieverein Oberwinterthur gehörende Ferienheimliegenschaft und 1,16 Millionen Franken für die angrenzende Spielwiese genannt.

    Der Ferienkolonieverein wird der Stadt Winterthur rund 1 Million Franken aus seinem Verkaufserlös zukommen lassen. Die Zuwendung sei zweckgebunden und werde von der Stadt Stadt Winterthur für einen neu gegründeten Kinder- und Jugend-Fonds verwendet, erläutert die Stadtverwaltung. Die Mittel des Fonds sind für in der Stadt Winterthur wohnende Kinder und Jugendliche gedacht.

  • Karsten Hell verlässt die Steiner Gruppe

    Karsten Hell verlässt die Steiner Gruppe

    Die Steiner AG habe im Frühjahr 2021 eine Unternehmenstransformation eingeleitet, erläutert der Zürcher Total- und Generalunternehmer in einer Mitteilung. Dabei wurde das Geschäftsmodell auf den weiteren Ausbau des eigenen Projektportfolios sowie die Erweiterung um Beteiligungsmodelle und Anlagevehikel wie die Steiner Investment Foundation ausgerichtet. Zudem will Steiner zukünftig digitale Produkte für den Immobilienmarkt lancieren.

    Im Rahmen der Unternehmenstransformation habe Karsten Hell dem Verwaltungsrat seinen Rücktritt als CEO angeboten, informiert Steiner. Hell war 2013 als operativer Geschäftsführer (COO) zu Steiner gestossen und hat das Unternehmen seit Juli 2018 als CEO geleitet. Der scheidende CEO werde dem Unternehmen als Berater des Verwaltungsrats verbunden bleiben, schreibt Steiner.

    Die Nachfolge von Hell wird mit sofortiger Wirkung Ajay Sirohi antreten. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler und Mathematiker war 2011 als Finanzchef zur Steiner Gruppe gekommen. Vorher hatte Sirohi in gleicher Position für verschiedene multinationale Unternehmen agiert.

    Mit Michael Schiltknecht wird Sirohi zudem der bisherige Leiter Immobilienentwicklung der Steiner AG als Co-CEO zur Seite gestellt. Schiltknecht war 2007 als Bereichsleiter der Immobilienentwicklung bei Steiner eingestiegen. Die beiden neuen Unternehmensleiter sollen „die vorgegebene Strategie weiterverfolgen sowie die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens sicherstellen“, heisst es in der Mitteilung.