Schlagwort: immobilien

  • Schweizer bleiben umzugsfreudig

    Schweizer bleiben umzugsfreudig

    Knapp 20 Prozent der Bevölkerung sei innerhalb der letzten 18 Monate umgezogen, informiert homegate.ch in einer Mitteilung. Diese Quote sei über die letzten anderthalb Jahre beobachtet worden, heisst es dort weiter. Die Pandemie habe somit die Attraktivität eines Umzugs nicht geschmälert. Der digitale Immobilienmarktplatz aus dem Hause TX Group stützt sich dabei auf eine von ihm erhobene Umzugsstudie.

    Den Ergebnissen der Studie zufolge handele es sich bei der Schweiz nach wie vor um „ein Land der Mieter“, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Über sieben von zehn Umziehenden seien in eine Mietwohnung gezogen. Als häufigste Gründe für einen Umzug hat homgate.ch den Zusammenzug mit dem Partner, berufliche Gründe und die Unzufriedenheit mit der aktuellen Wohnung beobachtet. Als wichtigste Kriterien bei der Auswahl des neuen Domizils wurden von den für die Studie Befragten der Preis, die Zahl der Räume und der Ort genannt. Barrierefreiheit, Altbau oder Minergie-Standard waren dagegen nur einer Minderheit im einstelligen Bereich wichtig.

    Die Pandemie habe „keine nachhaltigen Auswirkungen auf das Umzugsverhalten“ gehabt, schreibt homegate.ch. Ein Einfluss der Pandemie auf die Umzugspläne wurde von zwei Drittel der Befragten jedoch geltend gemacht. Konkret werden in der Mitteilung Probleme mit Besichtigungen und zeitliche Verschiebungen eines geplanten Umzugs genannt. Darüber hinaus seien 12 Prozent der Umziehenden aufgrund des Lockdowns zum Partner gezogen.

  • PropertyMatch kommt in die Schweiz

    PropertyMatch kommt in die Schweiz

    Die im Kanton Waadt ansässige PMCH SA und die Waadtländer Kantonalbank (BCV) haben eine Schweizer Version von PropertyMatch aufgeschaltet, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die internationale Immobilienplattform wurde ursprünglich 2009 von CBRE, einem weltweit tätigen Dienstleistungsunternehmen, und der Handelsplattform GFI-Gruppe ins Leben gerufen. Seither hat sie den Angaben zufolge bereits zu mehr als 1700 Transaktionen für einen Gesamtbetrag von über 15 Milliarden Dollar auf dem Sekundärmarkt beigetragen.

    Die Schweizer Seite ist unter propertymatch.ch zugänglich. Die Plattform ist auf nicht kotierte kollektive Immobilienanlagen spezialisiert und bietet Nutzern Preisangaben in Echtzeit. Sie richtet sich in erster Linie an institutionelle Anleger und unabhängige Vermögensverwalter.

    Die Seite wurde zunächst mit bei der BCV hinterlegten nicht kotierten Immobilienanlagen gestartet. Das Angebot soll aber schrittweise ausgebaut und auf die gesamten nicht kotierten kollektiven Schweizer Immobilienanlagen erweitert werden, heisst es.

    Die Schweizer Version von PropertyMatch wird von der PMCH SA betrieben. Die Depotbank der BCV ist für die Abwicklung der Transaktionen verantwortlich.

  • Enerdrape gewinnt mit Klimapaneelen für Gebäude

    Enerdrape gewinnt mit Klimapaneelen für Gebäude

    Enerdrape hat 150000 Franken im Rahmen des Förderprogramms von Venture Kick gewonnen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) entwickelt eine nachhaltige Lösung zur Klimatisierung von Gebäuden. Das System des Start-ups besteht aus modular aufgebauten Paneelen, die in Innenräumen installiert werden. Diese nutzen die vorhandene thermische Energie und Abwärme, um das Gebäude zu heizen und zu kühlen.

    Alleine das Heizen und Kühlen von Gebäuden ist den Angaben von Enerdrape zufolge in Europa für rund 40 Prozent des CO2-Ausstosses verantwortlich. Laut dem Start-up erfordern nachhaltige Alternativen oft einen komplexen Installationsprozess und sind zudem teuer. Dagegen sei die Lösung von Enerdrape günstig und einfach umsetzbar. Die Paneele der Firma sind insbesondere für die Installation in Tiefgaragen sowie in Geschäftsgebäuden vorgesehen. In Europa sieht Enerdrape hier einen potenziellen Markt von 40 Millionen Franken.

    Die Förderinitiative Venture Kick unterstützt Jungunternehmen von der Idee bis zur Firmengründung. Die Venture Kick Stiftung hat das Institut für Jungunternehmen, das in Schlieren ZH, St.Gallen und Lausanne vertreten ist, mit der Durchführung der Initiative mandatiert.

  • Poenina-Gruppe übernimmt zwei Firmen

    Poenina-Gruppe übernimmt zwei Firmen

    Die Poenina Holding AG kauft zwei Firmen: die Längle & Staub Sanitärplanung GmbH mit Sitz in St. Gallen und die Christian Jost AG mit Sitz in Chur. Entsprechende Vertragsunterzeichnungen gab die Gebäudedienstleistungsgruppe aus dem Wirtschaftsraum Zürich in einer Medienmitteilung bekannt. Die Übernahme wird demnach zum 30. Juni wirksam.

    Beide Unternehmen werden weiterhin unter ihren eigenen Namen fungieren. Längle & Staub hat sechs Mitarbeitende und einen Jahresumsatz von rund 1 Million Franken. Der Betrieb wird durch den bisherigen Geschäftsleiter Jürgen Längle weitergeführt. Längle & Staub bietet Fachplanungen von Sanitär- und Gebäudetechnikanlagen an, wovon die Poenina-Gruppe profitieren möchte.

    Die Christian Jost AG hat 14 Mitarbeitende und einem Jahresumsatz von rund 3 Millionen Franken. Das Familienunternehmen bietet Dienstleistungen in den Bereichen Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechnik an. Die Firma wird laut Medienmitteilung ab sofort durch Giacomo Lecchino geführt, dem Geschäftsleiter der ebenfalls zur Poenina-Gruppe gehörenden Willi Haustechnik AG mit Hauptsitz in Chur.

    „Wir heissen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der beiden Gesellschaften recht herzlich willkommen und freuen uns auf die Zusammenarbeit“, wird Jean Claude Bregy, CEO der Poenina, in der Medienmitteilung zitiert.

  • Sedimentum kooperiert mit bonacasa

    Sedimentum kooperiert mit bonacasa

    Möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden zu leben sei ein Bedürfnis vieler alter Menschen, schreibt Sedimentum in einer Mitteilung. Das Zuger Jungunternehmen hat einen Sensor entwickelt, der im Falle eines Sturzes selbstständig Hilfe herbeiruft. Für ein Pilotprojekt spannt Sedimentum nun mit bonacasa zusammen. Das auf Wohnen mit Dienstleistungen spezialisierte Unternehmen aus Solothurn wird diverse seiner Wohneinheiten mit den Sensoren ausstatten.

    Die Sturzsensoren von Sedimentum werden ähnlich wie eine Lampe an der Decke montiert, informiert das Unternehmen in der Mitteilung. Der Sensor kommt ohne Kamera und Mikrofon aus, ist aber in der Lage, ein Sturzereignis zu erkennen. In einem solchen Fall fordert der Sensor selbstständig Hilfe an, beispielsweise von der Spitex oder dem Concierge-Service. Auf diese Weise seien sowohl die physische Sicherheit als auch die Privatsphäre der Bewohner der Wohnung geschützt, schreibt Sedimentum.

  • Implenia übergibt Dialogplatz in Winterthur

    Implenia übergibt Dialogplatz in Winterthur

    Implenia habe den bereits im Frühling fertiggestellten Dialogplatz am 8. Juni feierlich an die Stadt Winterthur übergeben, informiert die Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Der Name des rund 5800 Quadratmeter grossen Freiraums im Winterthurer Stadtteil Lokstadt geht auf einen 1937 beigelegten Lohnkonflikt bei Sulzer zurück. In Zukunft solle der Dialogplatz für einen zentralen Ort der Begegnung und des Austauschs stehen, schreibt Implenia. „Wir freuen uns sehr darüber, mit dem Dialogplatz den Bewohnern der Lokstadt sowie allen Winterthurern einen tollen Stadtplatz und vielfältig nutzbaren Begegnungsort übergeben zu dürfen“, wird Adrian Wyss, Head Division Real Estate von Implenia, in der Mitteilung zitiert.

    Implenia hat den zum insgesamt 21’000 Quadratmeter grossen Freiraum des Stadtteils Lokstadt gehörenden Dialogplatz in Zusammenarbeit mit der Stadt Winterthur entwickelt. Im Zuge der Übernahme wird die Stadt nun schrittweise für den Betrieb und Unterhalt des Platzes zuständig sein. Implenia steuert dabei 6 Millionen Franken für künftige Kosten bei Unterhalt und Erneuerung bei.

    Der in einer neuen Fussgängerzone gelegene Platz biete vielfältige Möglichkeiten für Aufenthalt, Begegnung und Spiel an, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Konkret zählt Implenia dort einen Spielplatz, schattenspendende Bäume, eine Anlage für Rollsportgeräte (Pumptrack), einen Trinkbrunnen, Sitzgelegenheiten und einen Gastronomiebereich auf.

  • Nova Property erhöht Kapital für Immobilienfonds

    Nova Property erhöht Kapital für Immobilienfonds

    Nova Property hat eine Kapitalerhöhung für ihren Swiss Central City Real Estate Fund erfolgreich abgeschlossen, informiert das als Fondsleitung tätige Unternehmen in einer Mitteilung. Bei der vom 25. Mai bis zum 4. Juni durchgeführten Kapitalerhöhung waren insgesamt 760’414 neue Anteile zum Bezugspreis von je 108,80 Franken an bestehende Anteilseigner und neue Investoren ausgegeben worden. Für je drei Bezugsrechte konnte dabei ein neuer Anteil erworben werden.

    Die Kapitalerhöhung sei „deutlich überzeichnet“ gewesen, erläutert Nova Property in der Mitteilung weiter. Insgesamt hat sie dem Swiss Central City Real Estate Fund neue Mittel in Höhe von 82,7 Millionen Franken eingespielt. Nova Property will die Gelder für den weiteren Ausbau des Immobilienportfolios nutzen. Im von der Bank J. Safra Sarasin ausserbörslich gehandelten Fonds werden Immobilien in Zentrumslagen der gesamten Schweiz gehalten.

  • Bauprojekt Cosmos geht an Immobilienfonds

    Bauprojekt Cosmos geht an Immobilienfonds

    Mobimo veräussere sein baubewilligtes Projekt Cosmos in Dübendorf an einen von der Credit Suisse verwalteten Immobilienfonds, informiert das Luzerner Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Im Jahr 2000 hatte Mobimo das entsprechende Grundstück an der Zürichstrasse erworben. Anstelle des damals vorhandenen Geschäftshauses sollen nun vier neue Gebäude mit insgesamt rund 170 Wohnungen sowie für Büros, Gewerbe oder Verkauf nutzbaren Flächen entstehen.

    Der Beginn der Bauarbeiten ist für diesen Monat vorgesehen. Im Spätsommer 2023 sollen die dem Standard Nachhaltiges Bauen Schweiz (SNBS Gold) und dem Gütesiegel greenproperty entsprechenden Bauten fertiggestellt sein. Dabei werde unter anderem je eine Photovoltaikanlage und eine Erdsonde installiert, erläutert Mobimo.

    „Aus einem Anlageobjekt mit Potenzial haben wir ein überzeugendes Neubauprojekt entwickelt“, wird Mobimo-CEO Daniel Ducrey in der Mitteilung zitiert. „Cosmos ist ein gutes Beispiel für das Zusammenspiel von aktivem Portfoliomanagement und interner Entwicklungskompetenz.“

  • Novavest plant weitere Kapitalerhöhung

    Novavest plant weitere Kapitalerhöhung

    Die Novavest Real Estate AG möchte ihr Portfolio an Liegenschaften erweitern, informiert die Zürcher Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Die erforderlichen Mittel sollen über eine Kapitalerhöhung eingespielt werden. Konkret plant Novavest die Ausgabe von bis zu 642’619 neuen Namenaktien zum Nennwert von je 26,90 Franken. Der Bezugswert wurde auf 42,05 Franken pro Aktie festgelegt.

    Bei der für den Zeitraum vom 14. bis zum 23. Juni geplanten Kapitalerhöhung wird bestehenden Aktionären der Novavest Real Estate AG ein Recht auf den Bezug einer neuen Aktie pro elf bereits gehaltenen Namenaktien eingeräumt. Bei voller Ausübung aller Bezugsrechte und vollständig ausgeschöpfter Kapitalerhöhung ergebe sich ein Transaktionsvolumen von rund 27 Millionen Franken, erläutert Novavest in der Mitteilung.

    Bereits im vergangenen Dezember hatte Novavest erfolgreich eine Kapitalerhöhung abgeschlossen. Dabei hatten Anleger insgesamt 631’145 neue Namenaktien zum Bezugspreis von je 41,70 Franken bei einem Nennwert von 28,55 Franken bezogen. Auch die bei dieser Kapitalerhöhung eingespielten Mittel in Höhe von rund 26,3 Millionen Franken hat Novavest für die Erweiterung des eigenen Immobilienportfolios eingesetzt. Per Ende Mai setzte das Unternehmen dann den Nennwert seiner Aktien um 1,65 Franken auf 26,90 Franken zurück. Die Differenz soll am 8. Juni ausbezahlt werden.

  • Implenia überzeugt mit Nachhaltigkeit

    Implenia überzeugt mit Nachhaltigkeit

    Beim aktuellen Nachhaltigkeitsranking von Sustainalytics habe Implenia ihre Führungsposition bei Umwelt-, Sozial- und Governance-Belangen weiter ausgebaut, informiert die Immobiliengesellschaft aus Dietlikon in einer Mitteilung. Konkret hatte Implenia gegenüber dem Vorjahr um 5 auf 84 Punkte in der Gesamtwertung zugelegt. Auch in den drei einzelnen Unterkategorien Umwelt, Soziales und Governance belegt Implenia jeweils den Spitzenplatz unter insgesamt 66 betrachteten Immobilienunternehmen.

    „Durch dieses herausragende Ergebnis sehen wir uns in unserem ambitionierten Weg bestätigt und werden diesen mit unseren neuen Nachhaltigkeitszielen engagiert weiter beschreiten“, wird Anita Eckardt, Vorsitzende des Sustainability Committee von Implenia, in der Mitteilung zitiert. „Von CO2-Reduktion auf unserem Weg zur Klimaneutralität über höchste Standards einer nachhaltigen Lieferkette bis hin zu Kreislaufwirtschaft decken die zwölf Ziele ein breites Spektrum dessen ab, was wir in den kommenden Jahren erreichen möchten.“ Den vollständigen Bericht von Sustainalytics stellt Implenia im Internet zur Verfügung.

    Sustainalytics mit Sitz in Amsterdam ist darauf spezialisiert, die Nachhaltigkeit börsenkotierter Unternehmen zu bewerten. Der Bewertung kommt dabei auch eine finanzielle Bedeutung zu. Immer mehr Investoren und institutionelle Anleger zeigen Interesse, ob die Nachhaltigkeitsstrategien wirksam sind und Lieferketten und Produktauslieferung beeinflussen. Die jährliche Bewertung gibt ihnen eine unabhängige Einschätzung ihrer Investitionen. Aktuell erhalte Implenia aufgrund der seht guten Bewertung „günstigere Finanzierungskonditionen“, schreibt die Immobiliengesellschaft.

  • Umwelt Arena realisiert Leuchtturmprojekt in Urdorf

    Umwelt Arena realisiert Leuchtturmprojekt in Urdorf

    Die Überbauung der Umwelt Arena in Männedorf hat vom Bundesamt für Energie den Watt d’or 2021 erhalten. Die beiden Mehrfamilienhäuser in Männedorf können ihren Energiebedarf über Photovoltaikmodule an Fassaden und Dächern und zwei Windräder decken. Ihre Bewohner sind dadurch bis zu einer Obergrenze von Strom- und Heizkosten befreit.

    Nun legt die Umwelt Arena mit einem neuen Leuchtturmprojekt nach. In Urdorf sollen drei weitere energieautarke Wohngebäude realisiert werden, wird in einem Beitrag auf energeia+ erläutert. Der Blog des Bundesamts für Energie wird die Umsetzung des Projekts in einer losen Serie von Beiträgen begleiten. Im ersten Beitrag erläutert Walter Schmid, Investor und Initiant der Umwelt Arena, die geplante Überbauung.

    Wie bereits in Männedorf werden auch die Überbauungen in Urdorf ihre Energie selbst produzieren, erklärt Schmid. „An der Fassade, auf dem Flachdach oder der Einfahrt in die Tiefgarage sind Photovoltaik-Anlagen installiert.“ Im Sommer produzierte überschüssige Energie soll dabei ins Gasnetz eingebracht und im Winter zurückbezogen werden. Um das Gas wieder in Strom und Wärme zu verwandeln, wird in die Keller der Gebäude eine Hybridbox installiert. Bis zu einer Obergrenze sollen die Mieter der Wohngebäude von Strom- und Heizkosten befreit werden.

    In der Broschüre zum Projekt wird die Überbauung in Urdorf als „nationales Zukunftsprojekt“ bezeichnet. Denn das Projekt solle zeigen, „dass es sich lohnt, energieeffizient zu bauen und alle dabei gewinnen“, meint Initiator Schmid. Männedorf habe bereits gezeigt, dass die Idee funktioniere, das grösser angelegte Projekt in Urdorf solle sie „noch günstiger, ökonomischer machen“. Denn nur so könnten Nachahmer gewonnen werden.

  • DBS Group spannt mit Intercity Group zusammen

    DBS Group spannt mit Intercity Group zusammen

    Die DBS Group und die Intercity Group wollen ihre Standorte und Kompetenzen bei der Immobilienbewirtschaftung vereinen, informieren die beiden Partnergesellschaften in einer Mitteilung. Die jeweiligen Zweigniederlassungen der Unternehmen treten dabei neu unter der Marke IntercityGribi auf. Über die Kooperation will die DBS Group ihre Marktposition in der Deutschschweiz stärken.

    Innerhalb von IntercityGribi werden die Gribi Bewirtschaftung AG von DBS und die Intercity Bewirtschaftung AG von Intercity als zwei eigenständige Rechtseinheiten agieren, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Im Rahmen der Partnerschaft übernimmt die DBS Group die Hälfte an der Intercity Bewirtschaftung AG. Alle anderen Immobiliendienstleistungen von DBS und Intercity bleiben von der Kooperation unberührt.

    „Dieser Schritt ist für die DBS Group ein Meilenstein auf dem Weg zu einem der führenden Immobilienbewirtschafter der Schweiz“, wird DBS Group-CEO Christophe Hubschmid in der Mitteilung zitiert. „Auch angesichts des am 27. Mai 2021 erfolgten Erwerbs der Luzerner contrust immobilien ag durch die DBS Group stellt die flächendeckende Präsenz der Gruppe einen erheblichen Wettbewerbsvorteil dar .“ Herbert Wüst, CEO und Mehrheitsaktionär der Intercity Group, wiederum will über die Partnerschaft die Bewirtschaftungsaktivitäten des eigenen Unternehmens stärken.

  • Gebäude der Zürcher Stadtverwaltung werden CO2-neutral

    Gebäude der Zürcher Stadtverwaltung werden CO2-neutral

    Bis 2035 sollen alle Liegenschaften der städtischen Verwaltung CO2-neutral werden, wie aus einer Medienmitteilung der Stadt Zürich hervorgeht. Dafür hat Stadtrat André Odermatt (SP), Vorsteher des Hochbaudepartements, diese Woche eine Strategie vorgestellt.

    Ein grosser Teil der Betriebsemissionen ist laut Mitteilung auf die fossile Wärmeerzeugung zurückzuführen. Unter anderem sollen daher sämtliche fossilen Heizungen durch alternative Wärmequellen ersetzt werden. Die Wärme wird dabei aus Wärmeverbunden oder Fernwärmeanlagen kommen. Weitere Massnahmen umfassen technische Erneuerungen, Verbesserung der Energieeffizienz sowie Verhaltensänderungen.

    Das Portfolio der Immobilien Stadt Zürich (IMMO) umfasst unter anderem Schulanlagen, Amtshäuser und Werkhöfe. Seit 2007 konnte der jährliche CO2-Ausstoss der Gebäude dank verschiedenen Massnahmen bereits um circa 23’000 Tonnen auf rund 20’000 Tonnen mehr als halbiert werden. Bis 2030 soll eine Reduktion um 90 Prozent erreicht werden, bevor die Gebäude 2035 komplett CO2-neutral werden.

    „Das Ziel ist ambitioniert, aber die Grösse von unserem Portfolio mit rund 1800 Gebäuden verpflichtet uns auch zu ambitionierten Zielen. Die IMMO kann einen wesentlichen Beitrag zur städtischen Klimapolitik leisten“, wird Odermatt zitiert.

  • In Appenzell Innerrhoden lebt es sich am günstigsten

    In Appenzell Innerrhoden lebt es sich am günstigsten

    Die Grossbank Credit Suisse hat eine Studie zur Wohnattraktivität in der Schweiz erstellt. Dabei geht es in erster Linie um die finanzielle Attraktivität der einzelnen Kantone und Gemeinden. Mit einbezogen wurden Faktoren wie Wohnkosten, Steuern, Mobilitätskosten und andere Ausgaben wie etwa Versicherungen und Kinderbetreuungskosten.

    Die Ergebnisse zeigen, dass der Durchschnittshaushalt im Kanton Appenzell Innerrhoden am günstigsten lebt. Hinter Appenzell Innerrhoden folgen die Kantone Uri, Glarus, Schaffhausen und Jura. Die teuersten Kantone für einen Durchschnittshaushalt sind derweil Genf, Basel-Stadt sowie Waadt und Zürich.

    Die Kriterien bei der Wahl eines Wohnorts seien zwar vielfältig, betont Credit Suisse in einer Medienmitteilung zur Studie. Neben Wohnlage, Infrastrukturangebot, Verfügbarkeit passender Wohnobjekte, emotionalen Kriterien und persönlicher Vernetzung würden aber  in der Regel auch finanzielle Faktoren eine zentrale Rolle spielen, so die Bank. ssp

  • Steiner AG gewinnt neue Ankermieterin

    Steiner AG gewinnt neue Ankermieterin

    Das Glasi-Quartier in Bülach Nord soll „viel Platz zum Wohnen, Arbeiten und Sein“ bieten, heisst es auf der Internetplattform des Projekts. Konkret werden hier rund 560 Wohnungen sowie Flächen für Gewerbe und Läden und eine Wohn- und Pflegezentrum realisiert. Die ausführende Totalunternehmerin und Immobilienentwicklerin Steiner AG hat nun eine weitere Ankermieterin für das Glasi-Quartier gewonnen.

    „Nach intensiven und konstruktiven Verhandlungen“ habe die Steiner AG die Stiftung Wisli als langjährige Mieterin für das Büro- und Gewerbehaus Angelo gewinnen können, informiert die Immobilienentwicklerin in einer Mitteilung. Die gemeinnützige Sozialstation ist derzeit auf neun verschiedene Standorte in der Stadt Bülach verteilt. Acht dieser Standorte sollen im sogenannten Haus A im Glasi-Quartier zusammengezogen werden.

    „Die Erschliessung ist optimal“, wird Wisli-Geschäftsführer Martin Bieber in der Mitteilung zitiert. „Von hier sind es nur wenige Minuten zu Fuss zum Bahnhof Bülach oder zur neuen Bushaltestelle und damit zum Zentrum Bülachs.“ Die Steiner AG will im Frühjahr 2022 mit dem Bau des Hauses A beginnen.

    Die ersten Gewerbeflächen im Glasi-Areal sollen im Herbst 2022 bezugsfertig sein, erläutert die Steiner AG in der Mitteilung weiter. Bereits jetzt sei mehr als die Hälfte der laut Unternehmensangaben rund 35’000 Quadratmeter Gewerbefläche vergeben. „Mit weiteren Interessenten sind die Gespräche bereits weit fortgeschritten“, erklärt Fabian Hasler, Project Manager Sale & Lease bei der Steiner AG, in der Mitteilung. hs

     

  • Wohneigentum wird zum Privileg

    Wohneigentum wird zum Privileg

    Der Markt für Wohneigentum erfreue sich weiterhin reger Nachfrage, schreibt Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zur aktuellen Ausgabe der Studie „Immobilien Schweiz“. In ihr haben die Analysten der Genossenschaftsbankengruppe weiter steigende Preise für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen ausgemacht. Dies mache den Erwerb von Wohneigentum vor allem für jüngere Interessierte mehr und mehr zu einem Privileg, heisst es in der Mitteilung.

    Dabei seien die Preise für Wohneigentum in der Schweiz im internationalen Vergleich nicht besonders hoch, erläutert Raiffeisen Schweiz. Zudem könne mit einem Umstieg von Miete auf Eigenheim im Vergleich zu anderen Ländern relativ viel Geld gespart werde. Trotzdem weise die Schweiz mit rund 36 Prozent „die mit Abstand kleinste Wohneigentumsquote aller untersuchten Länder auf“.

    Für die Genossenschaftsbankengruppe hängt dies mit dem „politischen Spannungsfeld zwischen Wohneigentumsförderung und Systemstabilität“ zusammen. Hier setze die Schweiz stärker auf Sicherheit, schreibt Raiffeisen Schweiz. „Im herrschenden Tiefzinsumfeld bleibt vielen, vor allem jüngeren Mittelstandshaushalten, so die Erschliessung eines beträchtlichen Einsparpotenzials verwehrt“, wird Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

    Im Mietwohnungsmarkt haben die Autoren der Studie hingegen sinkende Angebotsmieten und in Folge einen Rückgang neuer Baugesuche beobachtet. Der Markt für Gastronomieflächen und Hotels sei dagegen von der Pandemie nicht sehr beeinträchtigt worden. Die Analysten führen dies auf die staatliche Unterstützung von Gastronomie und Hotellerie zurück. hs

  • Swiss Prime Site sieht sich auf gutem Kurs

    Swiss Prime Site sieht sich auf gutem Kurs

    Swiss Prime Site setze seine Portfolio- und Projektstrategie erfolgreich um, schreibt die Immobiliengesellschaft aus dem Kanton Solothurn in einer Mitteilung. Mit ihrer Strategie strebt Swiss Prime Site an, ihr Immobilienportfolio über die Wiederverwertung von Kapital „zu veredeln“, heisst es dort weiter. Dazu setzt die Immobiliengesellschaft unter anderem auf „opportunistische Veräusserungen von Bestandsliegenschaften und Projekten“.

    Seit Jahresbeginn hat Swiss Prime Site zwei Verkäufe getätigt. Anfang 2021 habe das Unternehmen eine Immobilie in Zürich-Stadelhofen „zu äusserst attraktiven Konditionen veräussert“, wird CEO René Zahnd in der Mitteilung zitiert. Im Projekt Espace Tourbillon in Genf sei darüber hinaus mit dem Haus E das dritte von insgesamt fünf Gebäuden verkauft worden. „Damit ist es uns bereits im ersten Drittel 2021 gelungen, unser anvisiertes Jahresziel für Verkaufsgewinne zu erreichen“, erläutert Zahnd.

    Die Einnahmen aus den Verkäufen will Swiss Prime Site für die Eigenfinanzierung geplanter und laufender Projekte nutzen. In der Mitteilung streicht der Unternehmenschef dabei das Genfer Grossprojekt Pont-Rouge in Lancy heraus. hs

  • Corona stärkt Aargauer Immobilienmarkt

    Corona stärkt Aargauer Immobilienmarkt

    Der von der Aargauischen Kantonalbank (AKB) herausgegebene Aargauische Immobilienbarometer untersucht die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Angebot, Nachfrage, Leerstand und Preisentwicklung der Immobilien im Kanton Aargau. Die Pandemie habe zu einem deutlichen Aufschwung geführt, heisst es in der Medienmitteilung zur Mai-Ausgabe. Die Nachfrage nach Wohneigentum sei sprunghaft angestiegen. Das führt zu höheren Preisen, weil das Angebot mit der hohen Nachfrage nicht mithalten kann.

    Vor allem Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen seien im Aargau heiss begehrt, heisst es in der Mitteilung. Während der vergangenen zwölf Monate sei die Zahlungsbereitschaft für Häuser um 3,3 Prozent gestiegen, für Stockwerkeigentum sogar um 4,1 Prozent. Der Immobilienbarometer führt mehrere Gründe für diese Entwicklung an: Mehr Platzbedarf, etwa durch Heimbüro, die gefühlte Sicherheit durch Immobilienbesitz und das Bevölkerungswachstum, auch durch Zuzug.

    Ein typisches Einfamilienhaus im Kanton Aargau kostet laut dem Barometer bei 140 Quadratmeter Wohnfläche, 450 Quadratmeter Grundstück und Garage zwischen 1,4 Millionen Franken in Ennetbaden, 1 Million in Aarau und 700‘000 Franken in der Region Olten-Gösgen-Gäu SO.

    Bei den Mietwohnungen ist die Entwicklung umgekehrt. Hier übersteigt das Angebot die Nachfrage und es gibt viel Leerstand. Im Kanton Aargau sei in den vergangenen Jahren zu viel gebaut worden, heisst es. Die kantonale Leerwohnungsziffer lag 2020 bei 2,7 Prozent. Vor zehn Jahren waren es nur 1,5 Prozent.

    Bei den Renditeobjekten haben sich Wohnliegenschaften laut der Mitteilung als krisenresistent erwiesen. Der Markt für Büro- und Gewerbeflächen stehe allerdings seit der Corona-Krise zusätzlich unter Druck. Besonders Gastronomie und Hotellerie seien betroffen. Umsatzverluste und Konkurse hätten trotz wirtschaftlicher Nothilfe zu Mietausfällen geführt, wobei Städte besonders betroffen sind. Das gelte auch für die Flächen des Detailhandels, wegen der zunehmenden Online-Käufe. gba 

  • Varia US Properties legt guten Jahresstart vor

    Varia US Properties legt guten Jahresstart vor

    Varia US Properties hat im ersten Quartal 2021 einen effektiven Bruttoertrag von 28,6 Millionen Dollar erwirtschaftet, informiert das auf Wohnliegenschaften in den USA für kleinere und mittlere Einkommen spezialisierte Immobilienunternehmen in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich wurde ein Anstieg des effektiven Bruttoertrags um 5,0 Prozent realisiert. Die Mieteinnahmen legten im selben Zeitraum um 5,3 Prozent auf 25,5 Millionen Dollar zu.

    Als Nettobetriebsergebnis konnte Varia US Properties im Berichtsquartal 14,0 Millionen Dollar verbuchen, das sind 8,4 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Die entsprechende Marge stieg gleichzeitig um 1,5 Prozentpunkte auf 49,1 Prozent an. Die durchschnittliche Vermietungsquote konnte um 2,7 Prozentpunkte auf 95,8 Prozent gesteigert werden.

    Patrick Richard sieht die gute Entwicklung als „Resultat unseres starken und widerstandsfähigen Portfolios sowie unseres intensiven Engagements in den vergangenen Monaten selbst inmitten der Pandemie“. Das exekutive Verwaltungsratsmitglied von Varia US Properties will im laufenden Jahr „von den derzeit attraktiven wachsenden Vorstadtmärkten in den USA“ profitieren und das Unternehmensportfolio erweitern. Im Berichtjahr hatte Varia US Properties 87 Millionen Dollar in den Erwerb von drei Immobilien mit 849 Wohneinheiten in Indianapolis investiert. Zum Stichtag am 31. März 2021 hielt die Immobiliengesellschaft aus Zug insgesamt 47 Immobilien mit zusammen 11’118 Wohneinheiten. hs

  • Bund ist mit Zweitwohnungsgesetz zufrieden

    Bund ist mit Zweitwohnungsgesetz zufrieden

    Die Bevölkerung hat 2012 die Zweitwohnungsinitiative angenommen. Damit dürfen in Gemeinden mit mehr als 20 Prozent Zweitwohnungen keine zusätzlichen Ferienwohnungen oder -häuser mehr gebaut werden. Der Bundesrat hat nun eine Wirkungsanalyse zum Zweitwohnungsgesetz vorgenommen. Er kommt zum Schluss, dass das Gesetz nicht angepasst werden muss.

    Der Bundesrat hebt in seiner Mitteilung aber hervor, dass es noch zu früh sei, das Zweitwohnungsgesetz abschliessend zu beurteilen. So würden sich beispielsweise noch Übergangseffekte auswirken. Bestimmte Bauprojekte sind vor dem Inkrafttreten des Gesetzes bewilligt worden. Insgesamt ist der Flächenverbrauch durch neu gebaute Zweitwohnungen in allen betroffenen Gemeinden von 2013 bis 2018 gegenüber 2007 bis 2012 um rund ein Drittel zurückgegangen. Das Zweitwohnungsgesetz hatte aber kein Nullwachstum zur Folge.

    Zwar sieht der Bund keinen Reformbedarf beim Zweitwohnungsgesetz. Beim Vollzug, bei den Wissensgrundlagen sowie den Schlüsselbegriffen der Beherbergungswirtschaft sieht er aber Handlungsbedarf. So sollen beispielsweise die Aufgaben und Kompetenzen der Kantone konkretisiert werden. 2025 wird der Bund die Wirkungen des Gesetzes erneut untersuchen.

    Die Regierungskonferenz der Gebirgskantone gibt sich in einer Medienmitteilung enttäuscht über den Entscheid des Bundesrats. Es sei bekannt, dass das Zweitwohnungsgesetz „über weite Teile inhaltlich kompliziert und nicht optimal formuliert“ sei. Dies führe im Vollzug zu Problemen. Entsprechend wäre das Gesetz laut den Gebirgskantonen verbesserungswürdig. Sie wollen nun im Parlament auf Anpassungen hinwirken. Weiter heben sie auch hervor, dass die Wirkungsanalyse zwei Jahre später durchgeführt wurde als es das Gesetz vorsieht. Wenn es schon so verlaufen sei, hätten auch die Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie einfliessen müssen.

  • Procimmo realisiert Kapitalerhöhung

    Procimmo realisiert Kapitalerhöhung

    Die Procimmo SA habe am Kapitalmarkt rund 70 Millionen Franken für ihren Immobilienfonds Procimmo Swiss Commercial Fund 56 aufgenommen, informiert die Vermögensverwalterin kollektiver Immobilienanlagen in einer Mitteilung. Ihr zufolge war die Kapitalerhöhung deutlich überzeichnet. Das Unternehmen werte dies „als klaren Vertrauensbeweis vonseiten der Investoren gegenüber dem Fonds“, heisst es in der Mitteilung.

    Mit den eingespielten 64 Millionen Franken soll zum einen die Fremdfinanzierungsquote des Fonds gesenkt werden. Zum anderen will Procimmo das neue Kapital für die Fortsetzung bestehender Bauprojekte einsetzten, wird in der Mitteilung erläutert. Darüber hinaus plane das Unternehmen weitere Akquisitionen von Immobilien.

    Die eingespielten Mittel entsprechen 594’128 neuen Fondsanteilen, erläutert Procimmo. Insgesamt werden damit derzeit 2’970’643 Anteile von 56 Investoren gehalten. Zum Stichtag Ende 2020 setzte sich der Fonds aus insgesamt 33 Liegenschaften in den Kantonen Waadt, Genf, Freiburg, Jura, Neuenburg und Wallis zusammen. Sein Gesamtvermögen wird in der Mitteilung auf 487,8 Millionen Franken beziffert.

  • MLP bewertet Immobilien mit Software von PriceHubble

    MLP bewertet Immobilien mit Software von PriceHubble

    Die MLP Finanzberatung SE arbeitet zukünftig mit den digitalen Lösungen zur Live-Analyse des Immobilienmarktes von PriceHubble. Das Zürcher Technologieunternehmen stellt MLP mit Hauptsitz in Wiesloch bei Heidelberg dafür die Software sowie umfangreiche Immobiliendaten eingebunden in die MLP-Internetseite zur Verfügung, heisst es in einer Medienmitteilung. PriceHubble baut digitale Produkte basierend auf der Analyse grosser Datenmengen sowie Künstlicher Intelligenz, mit denen sich aktuelle Markttrends und die Wertentwicklung von Immobilien beobachten lassen.

    „Unsere Beraterinnen und Berater können damit schnell und effizient auf die Bedarfe ihrer Kunden eingehen, den Marktwert einer Immobilie für den Kauf oder Verkauf einschätzen und darauf aufbauend die beste Strategie für Immobilieninvestments entwickeln“, wird Marc-Philipp Unger, Leiter Finanzierung bei MLP und Vorstand beim Tochterunternehmen Deutschland.Immobilien, in der Medienmitteilung zitiert. Immobilieninvestitionen seien häufig der grösste und emotionalste Vermögenswert in einem privaten Finanzportfolio. Daher sollten sie wohl überlegt sein und auf belastbaren Daten basieren.

    Bestandskunden, die bereits eine Immobilie besitzen, sollen laut Medienmitteilung bald regelmässig Bewertungsdossiers zu ihrer Anlage erhalten. Daran anknüpfend können die Mitarbeitenden von MLP mit ihren Kunden über Investitionen oder einen Verkauf sprechen. Das Programm soll zudem bei Gesprächen mit potenziellen Kunden zum Einsatz kommen, die gerade erst über den Kauf oder Verkauf einer Immobilie, eine Finanzierung oder über den Umbau einer Wohnimmobilie nachdenken und sich zunächst einmal nur informieren möchten.

  • Helvetica erhöht Kapital von Helvetica Swiss Living Fund

    Helvetica erhöht Kapital von Helvetica Swiss Living Fund

    Die Züricher Helvetica Capital AG gibt zwischen dem 10. und 26. Mai neue Anteile am Helvetica Swiss Living Fund zu je 109,68 Franken aus. Damit will das Unternehmen zusätzliches Eigenkapital generieren. Das benötigt sie für den Kauf von 300 Wohnungen im Wert von insgesamt 130 Millionen Franken im Raum Zürich und in der Genfersee-Region, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Damit wachse der Fonds auf mehr als 800 Wohnungen an, was die Diversifikation und Ausschüttungsfähigkeit der Immobilienanlage verbessern soll. Der Kauf ist unmittelbar nach Liberierung am 31. Mai der Kapitalerhöhung vorgesehen.

    Insgesamt werden maximal 342‘789 neue Anteile ausgegeben. Dadurch erhöhe sich die Anzahl der sich im Umlauf befindenden Anteile von 1‘371‘155 auf maximal 1‘713‘944. Es findet kein Bezugsrechtshandel für Aktionäre statt. 

  • Einfamilienhäuser sind auch in Krisenzeiten sehr beliebt

    Einfamilienhäuser sind auch in Krisenzeiten sehr beliebt

    Die Geschwindigkeit, mit der Verkäufer ihre Eigenheime im vergangenen Jahr verkaufen konnten, hat je nach Region stark variiert. Während Einfamilienhäuser im Grossraum Zürich noch knapper wurden und innerhalb von durchschnittlich 43 Tagen verkauft waren, dauerte es im Tessin 100 Tage länger. Zu dieser Erkenntnis kommen das Swiss Real Estate Institute der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) und der Online-Immobilienmarktplatz Homegate in ihrer halbjährlichen Auswertung von Immobilieninseraten im Internet.

    Demnach stieg die durchschnittliche Ausschreibungszeit für Einfamilienhäuser auf den führenden Online-Immobilienportalen der Schweiz im Jahr 2020 um 26 Prozent von 61 auf 77 Tage an. Diese Entwicklung wurde getrieben von den Regionen Tessin und Waadt/Wallis. Im Tessin standen Inserate 60 Prozent länger im Internet bis zum Verkauf als noch 2019. In der Region Waadt/Wallis dauerte es 25 Prozent länger und damit 71 Tage, ein Haus zu verkaufen als im Jahr zuvor.

    Einen möglichen Grund für den Anstieg der durchschnittlichen Ausschreibungszeit sehen die Studienautoren in der Unsicherheit im Krisenjahr, die viele erst einmal abwarten liess. Dennoch blieb die Nachfrage weiter hoch. „In manchen Regionen dauerte es kurzzeitig etwas länger, eine Immobilie zu verkaufen. Wir sehen aber, dass sich das Blatt bereits wieder gewendet hat und Einfamilienhäuser auch in Krisenzeiten sehr beliebt sind“, wird Jens Paul Berndt, CEO von Homegate, in einer Medienmitteilung zitiert.

  • Swiss Prime Site Immobilien vermarktet Büros bei Genf

    Swiss Prime Site Immobilien vermarktet Büros bei Genf

    In direkter Nähe zum Bahnhof Lancy-Pont-Rouge entwickelt Swiss Prime Site Immobilien AG ein Gebäude mit 15 Obergeschossen. Auf 30‘000 Quadratmetern entstehen Büro- und Gewerbeflächen nach neuestem Standard für modernes Arbeiten. Für das Projekt namens Alto Pont-Rouge hat die Immobiliengesellschaft mit Sitz in Olten kürzlich den Grundstein gelegt, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Die Vermarktung habe bereits begonnen. Erste Mietverträge, unter anderem mit einem Co-Working-Anbieter, seien abgeschlossen. Für den Standort spreche die Nähe zu Genf. Vom Bahnhof Lancy-Pont-Rouge, der 2017 eröffnet wurde, fahren mehrmals in der Stunde Züge in die Metropole. Innert fünf Minuten erreichten Pendler den Genfer Hauptbahnhof Genève-Cornavin.

    Auch Frankreich sei schnell zu erreichen und mache das Stadtviertel zukünftig zu einem Verkehrs- und Wirtschaftsknotenpunkt, heisst es in der Medienmitteilung. In dem ehemaligen 230 Hektar grossen Industriequartier soll ein neuer Stadtteil entstehen. 50‘000 Menschen sollen sich dort in den kommenden 20 Jahren ansiedeln. Pont-Rouge ist laut Medienmitteilung die erste grosse Bauetappe des bedeutenden Genfer Entwicklungsgebiets Praille-Acacias-Vernets.

  • April-Mieten steigen um knapp 1 Prozent

    April-Mieten steigen um knapp 1 Prozent

    Der homegate-ch-Angebotsmietindex liegt im April im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 115,6 Punkten. Der Mietzins für wiederzuvermietende Wohnungen ist hingegen durchschnittlich um 0,96 Prozent gestiegen. Dieser Index wird monatlich in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank errechnet. Er zeigt die qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise für neue und wiederzuvermietende Wohnungen anhand der aktuellen Marktangebote.

    „Wie üblich“ hätten sich die Mieten je nach Kanton unterschiedlich entwickelt, so homegate.ch in einer Medienmitteilung. Demnach verzeichneten die Angebotsmieten vor allem in den Kantonen Bern (0,26 Prozent), Thurgau (0,52 Prozent) und Waadt (0,24 Prozent) einen Anstieg der Mieten. Im Kanton Genf sinken die Angebotsmieten um 0,93 Prozent. Ein ähnliches Bild zeigt sich in den Städten. So verzeichnete insbesondere die Stadt Genf einen Rückgang von 1,27 Prozent.

    Der homegate.ch-Angebotsmietindex ist nach Unternehmensangaben der älteste qualitätsbereinigte Mietpreisindex der Schweiz. Er gilt Immobilienprofis als Referenzquelle für die Preisbestimmung von Mietobjekten.

  • Technopark Winterthur eröffnet Start-up-Treffpunkt

    Technopark Winterthur eröffnet Start-up-Treffpunkt

    Der Technopark Winterthur hat den Umbau seines 1000 Quadratmeter grossen Erdgeschosses abgeschlossen. Der für rund 2 Millionen Franken neu gestaltete Start-up-Treffpunkt ist am Freitag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden. Er bietet nun Räume für Networking, Coworking, Arbeitsgruppen und Veranstaltungen.

    Sämtliche Konferenz-, Seminar- und Sitzungsräume, die vorher im Gebäude verteilt waren, wurden ins Erdgeschoss verlegt, ebenso wie der Workeria genannte Coworking Space. So seien neue und deutlich grössere Veranstaltungsflächen gewonnen worden, heisst es in einer Medienmitteilung. Das erhöhe die Attraktivität für potenzielle Veranstalter noch einmal deutlich. Das Angebot für Coworker und für informelles Networking sei nun dank einer inspirierenden Innenarchitektur und akustischen Massnahmen deutlich aufgewertet. Ausserdem kümmere sich ein Bistro von morgens bis zum Feierabend um Speisen, Getränke und Catering.

    „Den Plan zum Umbau haben wir mit vielen Anspruchsgruppen ausführlich diskutiert und mehrmals optimiert – jetzt ist er Realität“, so Geschäftsleiter Thomas Schumann. „Ich bin überzeugt, dass der Technopark damit den Wirtschaftsstandort weiter stärkt und über die Region hinaus noch bekannter macht.“

  • Universität St.Gallen bekommt Haus im Park

    Universität St.Gallen bekommt Haus im Park

    Die Universität St.Gallen (HSG) benötige mehr Raum, heisst es in einer gemeinsamen Mitteilung des Kantons St.Gallen, der Stadt St.Gallen und der HSG. Der Kanton St.Gallen wird daher auf dem Areal Platztor in der Stadt St.Gallen einen zweiten Campus für die HSG erstellen lassen. Das Projekt war bereits 2019 von der Kantonsbevölkerung gutgeheissen worden.

    Im vom Kanton ausgerichteten Architekturwettbewerb hat sich das Projekt Haus im Park des Zürcher Architekten Pascal Flammer unter 59 Kandidaten durchsetzen können, informiert die Stadtverwaltung. Das siegreiche Projekt sieht ein sechsstöckiges Gebäude umgeben von einem Park vor. Grosse Fensterflächen und viel Holz liessen das Gebäude leicht und offen wirken, heisst es in der Mitteilung. Auf rund 31’000 Quadratmetern wird Platz für rund 3000 Studierende, Dozierende und Mitarbeitende geschaffen. Das neue Gebäude werde das Areal „im Vergleich zur heutigen Situation“ deutlich aufwerten, schreiben die Autoren.

    Im nächsten Schritt wird der Kanton nun das konkrete Bauprojekt ausarbeiten. Im Anschluss soll 2023 das Bewilligungsverfahren angegangen werden. Der Baubeginn ist für 2025 vorgesehen. Im Jahr 2029 soll das Haus am Park einsatzbereit sein.

    Die Kosten des Projekts werden in der Mitteilung auf 207 Millionen Franken veranschlagt. Für die auf den Kanton entfallenden 160 Millionen Franken hat die Kantonsbevölkerung bereits ihre Zustimmung gegeben. Bund und HSG werden sich mit 25 Millionen beziehungsweise 20 Millionen Franken beteiligen. Die Stadt St.Gallen hat im Rahmen des Grundstücksverkaufs einen Beitrag von 2 Millionen Franken geleistet.

  • PSP Swiss Property legt guten Jahresstart vor

    PSP Swiss Property legt guten Jahresstart vor

    Einer Mitteilung von PSP Swiss Property zufolge hat das Zuger Immobilienunternehmen im ersten Quartal 2021 Liegenschaftserträge in Gesamthöhe von 77,4 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Wachstum von 4,6 Prozent. Der Betriebsaufwand blieb mit 13,2 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres.

    Das Betriebsergebnis (EBITDA) ohne Liegenschaftserfolge wie Bewertungsdifferenzen belief sich im Berichtsquartal auf 78,5 Millionen Franken, das sind 23,9 Prozent mehr als im ersten Quartal 2020. Der Gewinn ohne Liegenschaftserfolge legte im Jahresvergleich um 28,5 Prozent auf 61,8 Millionen Franken zu.

    Der Reingewinn fiel mit 88,8 Millionen um 85,3 Prozent höher als im Vorjahr aus. Die Immobiliengesellschaft führt den starken Anstieg auf höhere Mieteinnahmen, Gewinne aus dem Verkauf von Entwicklungsprojekten und Stockwerkeigentum sowie auf eine Portfolioaufwertung in Höhe von 33,2 Millionen Franken zurück.

    Der Bilanzwert des Portfolios belief sich zum Stichtag am Quartalsende auf 8,641 Milliarden Franken, gegenüber 8,577 Milliarden Franken Ende 2020. Im Berichtsquartal hat PSP Swiss Property unter anderem das Entwicklungsprojekt Seestrasse in Kilchberg ZH und 13 Stockwerkseinheiten im Projekt Residenza Parco Lago in Paradiso nahe Lugano verkauft. Die Leerstandsquote stieg unter anderem aufgrund von Sanierungsarbeiten von 3,0 auf 3,1 Prozent an.

  • Helvetia steigt bei deutschem Immobilien-Fintech ein

    Helvetia steigt bei deutschem Immobilien-Fintech ein

    Der Versicherungskonzern Helvetia investiert weiter im Immobilienbereich. Er hat sich über den Helvetia Venture Fund am Hamburger Unternehmen Baufi24 beteiligt. Dieses startete 2006 als eine Suchmaschine für Baufinanzierungen. Seither hat es sich als ein Vermittler für Immobilienfinanzierungen positioniert.

    Baufi24 hat in seiner Finanzierungsrunde insgesamt 6,7 Millionen Euro eingenommen. Neben Helvetia hat die St.Galler Risikokapitalgesellschaft Btov investiert. Mit dem frischen Geld will Baufi24 seine Technologie weiterentwickeln und sein Filialnetzwerk in Deutschland ausbauen.

    „Wir glauben an das erfahrene Team von Baufi24 und sehen grosses Potential für die Digitalisierung der Immobilienfinanzierung. Gerade seit Pandemiezeiten werden Online-Angebote im Bereich Finanzen noch stärker nachgefragt“, wird Michael Wieser, Managing Partner des Helvetia Venture Funds, in einer Medienmitteilung von Baufi24 zitiert.

    In der Schweiz hatte Helvetia 2017 den Immobilien- und Hypothekarvermittler Moneypark erworben. Durch die Investition in Baufi24 würden sich nun „interessante Austauschmöglichkeiten für beide Seiten“ ergeben, so Patrick Scherrer, Leiter des Bereichs Strategy & M&A bei Helvetia, in einer Medienmitteilung von Helvetia.