Schlagwort: immobilien

  • Stillgelegte Bohrung in Trüllikon: Potenzial für CO2-Speicherung wird geprüft

    Stillgelegte Bohrung in Trüllikon: Potenzial für CO2-Speicherung wird geprüft

    Die stillgelegte Tiefenbohrung Trüllikon-1 geht laut einer Mitteilung des Bundesamtes für Energie (BFE) von der Nagra an swisstopo über. Das Bundesamt für Landestopographie will dort das Potenzial und die Herausforderungen einer Einspeisung von CO2 in den Untergrund untersuchen.

    Das Bohrloch war von der Nagra im Rahmen der Suche nach einem geeigneten Endlager für radioaktive Abfälle angelegt worden. Gemäss einer Untersuchung, die swisstopo 2023 gemeinsam mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich und der Universität Bern durchgeführt hat, ist es in sehr gutem Zustand und für die sichere Durchführung eines CO2-Einspeisetests geeignet.

    Der Einspeisetest könnte im Rahmen eines Pilotprojekts von 2025 bis höchstens 2030 dauern. Laut dem BFE ist es aber noch offen, ob der Test durchgeführt wird. Das swisstopo stehe aber bereits mit dem Gemeinderat von Trüllikon und der Grundeigentümerschaft in Kontakt, heisst es in der Mitteilung. Das allfällige Pilotprojekt stelle zudem keine Vorentscheidung dar, ob in der Schweiz überhaupt CO2 im Untergrund gespeichert werden soll.

  • Jetzt Ticket zum 17. Schweizerischen Finanz- und Immobilienkongress in Zürich sichern

    Jetzt Ticket zum 17. Schweizerischen Finanz- und Immobilienkongress in Zürich sichern

    Die IAZI AG präsentiert anlässlich ihres 30-jährigen Unternehmensjubiläums am 20. November 2024 ein vielseitiges und inspirierendes Kongress-Programm und erweist sich einmal mehr als zentrale Expertise-Plattform für die relevanten Themen der Finanz- und Immobilienbranche. Gästen bietet sich die einmalige Gelegenheit zum exklusiven Networking mit führenden Experten und Entscheidern aus eng miteinander verzahnten Branchen und die Chance auf einen wertvollen Wissensvorsprung.

    Globale Herausforderungen wie Klimawandel und wirtschaftliche Ungleichheiten erfordern in einer zunehmend vernetzten Welt innovative Ansätze und gemeinschaftliches Handeln. Eine Verknüpfung globaler Strategien und lokaler Initiativen macht nachhaltige und wirksame Lösungen möglich – das soll im Fokus des 17. Schweizer Finanz- und Immobilienkongresses stehen.

    Unter dem Motto «Globale Perspektiven, Lokale Lösungen» beleuchten hochkarätige Referenten Trends und Prognosen zu Themen wir der globalen Sicherheitslage, ESG-Strategien und Stadtarchitektur.

    Zu den Keynote Speakern zählen Christof Franzen, Journalist und SRF-Sonderkorrespondent, der einen Blick auf die globale Sicherheitslage mit Fokus auf Russland und die Schweiz wirft und Jens Korte, der als renommierter Wirtschaftsjournalist und Börsenexperte die Auswirkungen der US-Wahlen einordnen wird.
    Dr. Anna Braune, Leiterin Forschung und Entwicklung der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, DGNB e.V. widmet sich dem Thema Nachhaltigkeit im Bauwesen und stellt zukunftsfähige Konzepte für Neubauten vor.
    Die renommierte Zukunftsforscherin Oona Horx-Strathern stellt Visionen für eine neue Stadtarchitektur vor und die Extremsportlerin und Unternehmerin Anja Blacha liefert Inspirationen für einen Aufstieg, der Extremsport und Unternehmertum vereint.

    Abgerundet wird dieser Zukunftsdialog mit hochwertigen Informationen und präzisen Daten aus dem Schweizer Real Estate Markt, die das tägliche Geschäft der Immobilienprofis unterstützen. Prof. Dr. Donato Scognamiglio, Co-Gründer und Verwaltungsratspräsident der IAZI AG,  erläutert neueste Zahlen, Trends und Prognosen im Hinblick auf Schweizer Immobilien.

    Hier erhalten sie alle Details zum Programm: immokongress.ch

  • Nachfrage nach Wohneigentum zieht an

    Nachfrage nach Wohneigentum zieht an

    Raiffeisen Schweiz sieht eine Trendwende am Markt für Wohneigentum. Die Bankengruppe hat die Entwicklungen am Immobilienmarkt in ihrer Studie «Immobilien Schweiz – 3Q 2024» untersucht. «Die Nachfrage nach Wohneigentum hat sich nach ihrem Einbruch infolge des markanten Zinsanstieges wieder weitgehend erholt», wird Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in einer Mitteilung von Raiffeisen zur Studie zitiert. «Neben der Rückkehr des Wohnkostenvorteils gegenüber der Miete im Zuge der wieder sinkenden Zinsen, schwappt neu auch eine Überschussnachfrage aus dem Mietwohnungsmarkt auf den Eigenheimmarkt über.»

    Das dadurch gestiegene Angebot wird nach Ansicht der Fachleute von Raiffeisen Schweiz jedoch nicht durch Bautätigkeit, sondern nur aus dem Bestand bedient. Sie rechnen daher damit, dass die Knappheit am Wohnimmobilienmarkt nur kurzfristig entschärft wird. «Das flüssigere Angebot sowie die wieder zuversichtlicheren Käuferinnen und Käufer beginnen sich in einer höheren Zahl von Handänderungen niederzuschlagen», erläutert Hasenmaile. Die Immobilien gingen dabei mehrheitlich zu den von den Verkaufenden gewünschten Preisen über den Tisch. Mittelfristig geht der Chefökonom bei Raiffeisen Schweiz daher von erneut stärker steigenden Preisen aus.

    Einem steigenden Angebot an Neubauten steht nach Ansicht der Fachleute der Verdichtungsprozess entgegen, bei dem neue Wohnhäuser vorrangig an Stelle alter Objekte entstehen. Am Mietwohnungsmarkt werde der Leerstand in Kürze unter 1 Prozent absinken, vermutet Hasenmaile. Auch der Anstieg des Jahreswachstums der Angebotsmieten auf 6,4 Prozent im zweiten Quartal 2024 belege einen Nachfrageüberhang.

  • Zusatzkredit für Verwaltungsgebäude am Seetalplatz Luzern

    Zusatzkredit für Verwaltungsgebäude am Seetalplatz Luzern

    Im Jahr 2021 stimmte die Luzerner Bevölkerung dem Bau eines Verwaltungsgebäudes am Seetalplatz zu und bewilligte einen Sonderkredit von 177,4 Millionen Franken. Aufgrund von Personalwachstum und unerwarteten baulichen Anforderungen beantragt der Regierungsrat nun einen Zusatzkredit von 14,25 Millionen Franken. Besonders die gestiegene Zahl der Mitarbeitenden der kantonalen Verwaltung, insbesondere in der Dienststelle Asyl- und Flüchtlingswesen, erfordert eine Erweiterung der Büroflächen.

    Zusätzlich zur Flächenerweiterung werden bauliche Anpassungen vorgenommen, um den ökologischen Anforderungen der Luzerner Klimapolitik gerecht zu werden. Diese beinhalten eine Erweiterung der Photovoltaik-Anlage von der Dachfläche auf die Gebäudefassade sowie eine mögliche Aufstockung des Gebäudes im Innenhof, was zu einer verbesserten Nutzung des Grundstücks führt. Zudem entstehen durch Auflagen der Baubewilligung weitere Kostensteigerungen.

    Zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung
    Das Verwaltungsgebäude wird nach Fertigstellung 2026 mehr als 2.000 Kantonsangestellte beherbergen und zentrale Dienstleistungen für die Bevölkerung an einem gut erschlossenen Standort in Luzern Nord bieten. Der Spatenstich erfolgte im September 2023, und die Bauarbeiten schreiten planmässig voran.

    Der Kantonsrat wird in der Oktober-Session über den Zusatzkredit entscheiden.

  • Markanter Bau für Bern

    Markanter Bau für Bern

    Das Büro Schmidlin Architekten überzeugte die Jury unter dem Vorsitz von Thomas Hasler mit einer selbstbewussten, modernen Architektursprache. Der freistehende Neubau setzt klare Akzente und bringt Mehrwert für die Stadt Bern, indem er den öffentlichen Raum bereichert. Der Ersatz für den sanierungsbedürftigen Erweiterungsbau von 1984 ermöglicht es dem Kunstmuseum Bern, seine Rolle als kultureller Knotenpunkt zu stärken. Durch die Kombination von architektonischer Qualität und öffentlicher Zugänglichkeit wird das Museum zu einem zentralen Ort des Austauschs.

    Umfangreicher Architekturwettbewerb und transparente Auswahl
    Der internationale Wettbewerb startete im Juli 2022 mit 148 Bewerbungen und wurde in zwei Stufen durchgeführt. 39 Teams wurden zur Teilnahme ausgewählt, 11 davon arbeiteten ihre Vorschläge weiter aus. Am Ende entschied sich die Jury für das Projekt von Schmidlin Architekten, das sich durch seinen innovativen Ansatz und die starke Integration in das städtebauliche Umfeld hervorgetan hat.

    Ausstellung der Wettbewerbsprojekte
    Das Kunstmuseum Bern zeigt vom 23. August bis 24. November 2024 die Entwürfe des Architekturwettbewerbs. Die Ausstellung bietet einen Überblick über das Siegerprojekt und alle weiteren eingereichten Beiträge. Der Eintritt ist frei.

  • Neuer Eigentümer treibt Expansion und Innovation im Bereich Raumsysteme voran

    Neuer Eigentümer treibt Expansion und Innovation im Bereich Raumsysteme voran

    Swiss Life Asset Managers hat mit der Condecta AG eine verbindliche Vereinbarung über eine vollständige Übernahme der Spezialistin für modulares Bauen aus Winterthur getroffen, informiert Swiss Life Asset Managers in einer Mitteilung. Der auf Immobilien und Infrastruktur spezialisierte Vermögensverwalter der Swiss Life-Gruppe will die Präsenz und das Angebot von Condecta ausbauen. Derzeit ist die Winterthurer Firma in der Schweiz, Deutschland und Italien vertreten. Über den Kaufpreis haben die beiden Partnerunternehmen Stillschweigen vereinbart.

    «Der Schweizer Markt für Mietlösungen im Bereich modularer Räume hat Potenzial, insbesondere in den Bereichen öffentlicher Dienst, Industrie, Bauwesen, Architektur und im Privatsektor, die hochwertige modulare Gebäudelösungen benötigen», wird Gianfranco Saladino, Head Value-Add Infrastructure bei Swiss Life Asset Managers, in der Mitteilung zitiert. «Condecta, bekannt für ihre hohe Schweizer Qualität, ist gut positioniert, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden.»

    Nach Ansicht von Condecta-CEO Olivier Annaheim hat die Firma mit Swiss Life Asset Managers «den perfekten neuen Eigentümer gefunden, um unsere Wachstums- und Innovationspläne voranzutreiben und unsere Marktführerschaft im Bereich Raumsysteme in der Schweiz weiter auszubauen». Für Matthew Dooley, Investment Director bei Swiss Life Asset Managers, ist Condecta «komplementär zum umfangreichen Immobilien- und Infrastrukturgeschäft von Swiss Life Asset Managers in der Schweiz».

  • Schweizer Vertriebsgesellschaft im Kanton Schwyz

    Schweizer Vertriebsgesellschaft im Kanton Schwyz

    Gira hat seine Schweizer Niederlassung in Feusisberg eröffnet. Von dort aus will der Gebäudetechnikspezialist aus dem deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft auf dem Schweizer Markt Fuss fassen. Gira ist ausser in der Schweiz in Grossbritannien, Österreich, den Niederlanden und Spanien vertreten. Den Angaben zufolge vermarkten und vertreiben Importeure in weiteren 35 Märkten mit Schwerpunkt in Europa und Asien Gira-Produkte und -Systemlösungen.

    Die Schweizer Geschäfte wird Alfred Mölzer verantworten, der seit 2022 Geschäftsführer der Gira Austria GmbH ist. Gemeinsam mit seinem Team habe er die Gründung der Gira Swiss GmbH über rund eineinhalb Jahre akribisch vorbereitet, heisst es in einer Unternehmensmitteilung. Zusätzlich zur Auswertung von Zahlen und Statistiken seien zahlreiche Gespräche mit Marktteilnehmenden aus Handel, Handwerk, Architektur und Bauwirtschaft geführt worden, so Mölzer. «Nur so bekommt man ein Gespür dafür, wie der Markt tickt und welche spezifischen Bedürfnisse wir mit unserem Lösungs- und Serviceangebot bedienen müssen.»

    Diese hätten dem mittelständischen Technologieunternehmen gezeigt, dass insbesondere auf dem Gebiet der Gebäudeautomation Chancen für einen erfolgreichen Markteintritt bestehen. Schliesslich habe das Unternehmen die digitale Vernetzung der Haus- und Gebäudetechnik mit seinen Entwicklungen von Anfang an massgeblich mitgestaltet. Deshalb werde dies «die Speerspitze» der Marktbearbeitung sein.

  • Erweiterung des Dienstleistungsangebots durch strategische Akquisition

    Erweiterung des Dienstleistungsangebots durch strategische Akquisition

    Die in Pforzheim ansässige ease GmbH hat die Münchner Tochter der Helvengo AG aufgekauft. Mit der Übernahme der Helvengo GmbH will die auf die Immobilienwirtschaft spezialisierte Versicherungsfirma ihr Dienstleistungsangebot ausbauen, informiert ease in einer Mitteilung. Über den Kaufpreis werden dort keine Angaben gemacht.

    Die 2020 gegründete Helvengo ist auf die Entwicklung neuartiger Versicherungsprodukte spezialisiert. Die beiden Firmen hatten bereits 2022 gemeinsam eine auf dem Internet der Dinge (IoT) basierende Gebäudeversicherungslösung entwickelt. «Der IoT-basierte Tarif legte im letzten Jahr einen Meilenstein», wird ease-Geschäftsführer Marcel Hanselmann in der Mitteilung zitiert. «Wir freuen uns, mit der Helvengo GmbH die Zukunft in diesem Bereich aktiv zu gestalten und somit unseren Kunden ein noch attraktiveres Leistungsportfolio anbieten zu können.»

    Die in Zürich ansässige Helvengo AG befindet sich seit Anfang August in Liquidation. Mit ease habe die deutsche Tochter «von Anfang an einen starken Partner an unserer Seite, der unsere Vision von datengetriebenen Versicherungsprodukten massgeblich geformt hat», erläutert Helvengo-Mitgründer Felix Huemer in der Mitteilung. «Wir sind überzeugt, dass die Helvengo GmbH im Unternehmensverbund mit ease Synergien nutzen und am Markt weiter erfolgreich expandieren kann.»

  • Preise für Wohnen entwickeln sich unterschiedlich

    Preise für Wohnen entwickeln sich unterschiedlich

    Wer eine Eigentumswohnung erwerben wollte, musste im Juli etwas mehr ausgeben als im Vormonat. Konkret zogen die Preise für Eigentumswohnungen im Durchschnitt um 0,6 Prozent an, informiert die SMG Swiss Marketplace Group (SMG) in einer Mitteilung zum aktuellen Swiss Real Estate Offer Index. In der SMG Swiss Marketplace Group sind die digitalen Marktplätze von TX GroupRingier und Mobiliar vereint.

    Die Preise für Einfamilienhäuser fielen im Juli hingegen um durchschnittliche 1,1 Prozent geringer als im Juni aus. Damit liege das Preisniveau in etwa auf dem Stand von Ende 2023, heisst es in der Mitteilung. «Für viele potenzielle Käufer:innen ist ein Einfamilienhaus ungeachtet des neuerlichen Rückgangs nach wie vor nur noch schwer tragbar», wird Martin Waeber dort zitiert. Der Erwerb einer Eigentumswohnung mit geringerer Wohnfläche stelle für viele daher die einzige Alternative dar, so der Managing Director Real Estate bei SMG. Dies führt Waeber zufolge zu einer Verschiebung der Nachfrage mit Auswirkungen auf die Preise der beiden Wohneigentumsarten.

    Bei den Angebotsmieten haben die Immobilienfachleute von SMG im Juli einen schweizweiten Rückgang um 2,2 Prozent gegenüber Juni beobachtet. Er fiel mit 3,7 Prozent am stärksten im Tessin aus. Es folgen die Zentralschweiz und die Grossregion Zürich mit Rückgängen von jeweils 3,2 Prozent. Den geringsten Rückgang zeigten die Angebotsmieten mit durchschnittlich 0,5 Prozent in der Nordwestschweiz.

  • Neue Pläne für Technologiezentrum in Laufenburg an

    Neue Pläne für Technologiezentrum in Laufenburg an

    Die FlexBase Group hat sich entschieden, ihr Baugesuch für ein Technologiezentrum auf dem ehemaligen Swissgrid-Gelände in Laufenburg zurückzuziehen. Insgesamt sollen dort laut einer Medienmitteilung um die 350 Arbeitsplätze entstehen. Allein bis Ende 2027 rechnet FlexBase mit 100 bis 150 Mitarbeitenden.

    Herzstück des Zentrums, das mit Universitäten und Unternehmen realisiert werden soll, ist mit mindestens 500 Megawatt einer der grössten Batteriegrossspeicher der Welt. Er soll in strategisch günstiger Position unmittelbar neben dem weltweit grössten Stromverbund, dem Stern von Laufenburg, errichtet werden und zur Versorgungssicherheit der Schweiz und Teilen Europas beitragen. Zusätzlich wird das Technologiezentrum ein Datencenter für Künstliche Intelligenz und einen Windkanal für Forschung und Entwicklung in der Sportbranche beherbergen.

    Wie es in der Mitteilung heisst, reicht das Unternehmen nun ein aktualisiertes Baugesuch ein. Den Angaben zufolge respektiert es nun die in der aktuellen Bau- und Nutzungsordnung definierte Maximalhöhe, «was für den Baubeginn ausreicht». Doch verlangt der Antragsteller angesichts der Bedeutung des Vorhabens eine Erhöhung der zulässigen Bauhöhe auf 30 Meter. In Absprache mit dem Stadtrat von Laufenburg diesbezüglich sei bereits eine mit der Gesamtrevision koordinierte Teiländerung der bestehenden Bau- und Nutzungsordnung für diesen Bauperimeter in Angriff genommen worden.

    «Trotz des notwendigen Schritts, unser Baugesuch zu aktualisieren, bleiben wir zuversichtlich, unser Projekt im vorgesehenen Zeitraum umzusetzen», so CEO und Mitgründer Marcel Aumer. Er gehe davon aus, dass die Gesamtrevision die Bedeutung solcher zukunftsweisender Projekte für die Region berücksichtigen werde.

  • Crowdhouse präsentiert neues Investitionsmodell für Immobilien

    Crowdhouse präsentiert neues Investitionsmodell für Immobilien

    Die Zürcher Immobilienfirma Crowdhouse AG will sich laut einer Medienmitteilung neu im Markt positionieren und das seit Jahren angebotene Miteigentümer-Modell beim Erwerb von Immobilien durch das Modell Miteigentum 2.0 ablösen. Wie beim bisherigen Modell erwirbt auch bei Miteigentum 2.0 eine Gruppe von Privatinvestoren gemeinsam eine Schweizer Renditeliegenschaft, heisst es in der Mitteilung. Der wesentliche Unterschied liege im rechtlichen Rahmenwerk. Bei Miteigentum 2.0 erfolgt der Erwerb von Immobilien über speziell für diesen Zweck gegründete Aktiengesellschaften.

    Crowdhouse will damit auch etwas für den Wohnungsmarkt tun. Die Bautätigkeit in der Schweiz sei stark rückläufig, heisst es in der Firmenmitteilung. „Dass die Bautätigkeit so tief ist, liegt nicht nur daran, dass das Bauen komplizierter und langwieriger geworden ist, sondern auch daran, dass es mittlerweile und wohl auch mit Blick auf Basel III für Entwickler immer schwieriger wird, Finanzierungen, Baukredite, Hypotheken und Promotionsfinanzierungen zu erhalten“, wird CEO Robert Plantak zitiert. Gleichzeitig hielten sich viele institutionelle Immobilienkäufer nach wie vor stark mit Investitionen zurück. „Es fehlt entsprechend Kapital am richtigen Ort, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen. Genau das ist unsere Stärke: Unsere privaten Investoren sind deutlich flexibler und Crowdhouse ist deutlich agiler als traditionelle institutionelle Immobilieninvestoren“, so CEO Plantak weiter.

    Crowdhouse werde sich künftig stärker auf das Asset- und Investment-Management konzentrieren, heisst es weiter. Im Zuge dieser Fokussierung übergebe Crowdhouse Dienstleistungen an Drittanbieter. Dazu zähle die technische Verwaltung der Liegenschaften, welche per 1. September 2024 an mehrere lokale Anbieter übergeben werde.

  • Kanton Glarus setzt Siedlungs- und Abbaugebiete im Richtplan fest

    Kanton Glarus setzt Siedlungs- und Abbaugebiete im Richtplan fest

    Im Rahmen der kommunalen Nutzungsplanung von Glarus Nord hat das Departement Bau und Umwelt des Kantons Glarus das Siedlungsgebiet der Gemeinde offiziell im kantonalen Richtplan festgesetzt. Dies geschieht nach einer eingehenden Überprüfung der Auslastung der Wohn-, Misch- und Kernzonen, die nun den strengen bundes- und kantonalen Vorgaben zur Bauzonendimensionierung entsprechen. Diese Festsetzung unterstützt das Ziel, Zersiedelung zu verhindern und die Landschaft zu bewahren, und bietet gleichzeitig den Grundeigentümern in Glarus Nord langfristige Planungs- und Rechtssicherheit, was für die wirtschaftliche Entwicklung des Kantons von erheblicher Bedeutung ist.

    Erweiterung des Abbaugebiets Haltengut in Mollis
    Zusätzlich zur Festsetzung des Siedlungsgebiets wurde das Abbaugebiet Haltengut im Ortsteil Mollis im kantonalen Richtplan erweitert. Diese Massnahme ist das Ergebnis einer sorgfältigen Abstimmung der Nutzungsplanung durch die Gemeinde Glarus Nord, die die Umweltverträglichkeit des Projekts nachgewiesen hat. Die Erweiterung des Abbaugebiets trägt zur bedarfsgerechten Ver- und Entsorgung bei und stellt eine wichtige raumplanerische Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinde dar.

    Genehmigungsverfahren auf Bundesebene
    Die Fortschreibungen des kantonalen Richtplans 2018 wurden nach Konsultation der Nachbarkantone beim Bundesamt für Raumentwicklung zur Genehmigung eingereicht. Mit der Festsetzung der Siedlungs- und Abbaugebiete hat der Kanton Glarus einen bedeutenden Schritt im Genehmigungsverfahren der kommunalen Nutzungsplanung von Glarus Nord abgeschlossen. Die Beschlüsse sind ab sofort verbindlich und schaffen klare Rahmenbedingungen für die zukünftige Entwicklung der Region.

  • Die vielseitige Welt des Holzes

    Die vielseitige Welt des Holzes

    Nutzung des Holzes
    Nach einer gewissen Zeit erreicht der Baum sein Wachstumslimit. Dies ist der perfekte Zeitpunkt, um den Baum zu fällen – er ist bereit zur Ernte. Je nach Baumart variiert die Dauer bis zur Erntereifen zwischen 60 und 150 Jahren. Bis dahin hat der Baum genug Zeit gehabt, sich durch Samen in den Lücken des Waldes zu vermehren. Die Pflanzen im Jungwald, die am besten an die lokalen klimatischen Bedingungen angepasst sind, setzen sich durch. Auf diese Weise bleibt der Wald dank natürlicher Selektion gesund. Bei der Durchforstung werden begehrte und gut gewachsene Bäume als Zukunftsbäume stehen gelassen. Durch das hohe Lichtangebot in den Lücken, die durch gefällte Bäume entstehen, können sich am Boden eine Vielzahl von Sträuchern und einjährigen Pflanzen ansiedeln – die Biodiversität in einem so bewirtschafteten Wald nimmt zu.

    Der majestätische Wald der Schweiz
    Etwa ein Drittel der gesamten Landfläche der Schweiz ist von geschütztem Wald bedeckt. Dieser Wald bietet Schutz vor Naturkatastrophen, ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen, ein Ort der Erholung und Freizeit sowie eine Holzquelle. Nachhaltigkeit ist ein grundlegendes Prinzip, das verlangt, dass der Wald all diese Funktionen langfristig erfüllt, ohne mehr Holz zu ernten, als nachwächst. Im Schweizer Wald wächst alle zehn Minuten genug Holz nach, um ein Einfamilienhaus zu bauen. Die Schweizer Wälder bestehen zu etwa 60% aus Nadelbäumen und zu 40% aus Laubbäumen. Ein Grossteil des geschlagenen Holzes wird zu Schnittholz und Hobelware verarbeitet, während 10% für die Papier- und Holzwerkstoffplattenherstellung genutzt werden. Ein Viertel wird direkt als Brennholz verwendet. In der Schweiz wächst jährlich rund 10 Millionen Kubikmeter Holz nach, von denen nur die Hälfte genutzt wird. Holz ist ein langlebiger Werkstoff, der selbst nachwächst und eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht spielt. Es ist daher sinnvoll und empfehlenswert, unser eigenes Holz zu nutzen.

    Merkmale von Holz
    Holz ist ein leichtes und zugleich starkes Material, das im Verhältnis zu seinem Gewicht vierzehnmal mehr Gewicht tragen kann als Stahl. Aufgrund seiner natürlichen Zellstruktur sind die statischen Eigenschaften von Holz richtungsabhängig. Längs zur Faser ist Holz am widerstandsfähigsten, da es in dieser Richtung hundertmal höhere Zugkräfte und viermal höhere Druckkräfte aushalten kann als quer zur Faser. Das Verständnis dieser statischen Eigenschaften ist für den Bau mit Holz von entscheidender Bedeutung. Zudem verleiht die warme und angenehme Haptik des Holzes den Räumen eine besondere Atmosphäre. Die Holzfasern im verbauten Holz reagieren ständig auf die Luftfeuchtigkeit und tragen so zu einem ausgeglichenen Raumklima bei.

    Vielfalt der Holzarten – Unterschiede im Wald und im Wohnbereich
    Nicht alle Hölzer sind identisch. Die Merkmale und das Erscheinungsbild von Holz variieren je nach Baumart – es gibt eine breite Palette von leicht bis schwer, weich bis hart und hell bis dunkel. Jede Holzart besitzt daher spezifische Eigenschaften, die sich für unterschiedliche Zwecke eignen. Beispielsweise eignet sich das mit natürlichen Gerbstoffen konservierte Kernholz der Edelkastanie oder der Eiche besonders gut für den Aussenbereich, während die langfaserige Esche für stark beanspruchte Teile verwendet wird. Feinfaserige Hölzer wie Buche oder Ahorn finden Verwendung in der Möbelherstellung. Die Förderung verschiedener Baumarten durch die Verwendung unterschiedlicher Holzarten trägt zur Erhöhung der Biodiversität bei. Jeder Baum wächst individuell, daher kann sein Holz mehr oder weniger Äste aufweisen, breitere oder schmalere Jahresringe haben, etwas heller oder dunkler sein und krumm oder gerade gewachsen sein. Jeder Baumstamm und jedes Teilstück werden entsprechend ihrer Qualitäten genutzt. Ausgewählte Stämme von hoher Qualität werden in Sägewerken zu einer Vielzahl von gesägten Produkten wie Balken, Brettern, Latten, Pfosten und Leimholz verarbeitet. Holz, das krumm und astig ist oder Stämme mit kleinem Durchmesser, werden in Plattenwerken zu Span- und Faserplatten umgewandelt. Die besten Qualitäten werden zu Furnier verarbeitet. Es ist sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht entscheidend, die passende Qualität für den jeweiligen Anwendungsbereich im Voraus mit dem Lieferanten festzulegen.

    Holzwerkstoffe
    Die grossen Formate der Holzwerkstoffe haben einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des modernen Holzbaus geleistet. Die Produktion von Holzwerkstoffen folgt einem simplen Prinzip: Das Holz wird in Bretter, Späne oder Fasern zerkleinert und anschliessend mithilfe von Leim in eine neue Form gebracht. Dadurch entstehen Produkte mit einheitlichen Eigenschaften in festgelegter Dicke und Grösse. Holzwerkstoffe bieten somit einen Mehrwert und eröffnen vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten mit Holz. Als kostengünstiges Baumaterial für den täglichen Bedarf sind Holzwerkstoffe unverzichtbar und in einer breiten Auswahl bei Holzhändlern und Baumärkten erhältlich.

  • Grössten Ladepark für E-Autos mit 18 neuen Schnellladestationen

    Grössten Ladepark für E-Autos mit 18 neuen Schnellladestationen

    Energie 360° hat im Einkaufszentrum Serfontana den grössten Ladepark für Elektroautos im Kanton Tessin eröffnet. Der Park umfasst insgesamt 38 Ladepunkte, von denen 18 neu hinzugefügte Schnellladepunkte sind. Diese ermöglichen es Elektromobilist*innen, ihre Fahrzeuge innerhalb von 20 bis 40 Minuten von 10% auf 80% aufzuladen, während sie einkaufen oder eine Pause einlegen. Mit diesem Ausbau setzt Energie 360° einen weiteren Meilenstein in der Förderung der Elektromobilität in der Region.

    Schnellladung mit Ökostrom
    Die neuen Schnellladestationen im Centro Shopping bieten eine beeindruckende Ladeleistung von bis zu 400 Kilowatt, angetrieben durch 100% Ökostrom. Jörg Wild, CEO und Leiter Mobilität bei Energie 360°, betont die Bedeutung dieser Erweiterung: «Unser Ziel ist es, die Elektromobilität in der ganzen Schweiz rasch voranzutreiben. Mit dem neuen Ladepark bieten wir unseren Kund*innen einen der grössten und leistungsfähigsten Ladeparks der Schweiz.»

    Über 300 Ladestandorte in der Schweiz
    Energie 360° betreibt bereits über 300 Ladestandorte in der gesamten Schweiz und plant, baut und unterhält diese in Zusammenarbeit mit Partnern wie Coop, SBB und der Swiss Finance & Property Group. Das Unternehmen verfolgt das Ziel, nachhaltige Energie- und Mobilitätslösungen zu schaffen und die Elektromobilität flächendeckend verfügbar zu machen. Mit dem neuen Ladepark in Chiasso setzt Energie 360° ein klares Zeichen für die Zukunft der Mobilität und den Ausbau der Ladeinfrastruktur in der Schweiz.

  • Keine komplexen Denkfähigkeiten bei ChatGPT & Co.

    Keine komplexen Denkfähigkeiten bei ChatGPT & Co.

    Die Untersuchung, die auf der Jahrestagung der Association for Computational Linguistics in Bangkok vorgestellt wird, kommt zu dem Schluss, dass Large Language Models wie ChatGPT keine Anzeichen für die Entwicklung eines differenzierten oder planvollen Denkvermögens zeigen. Stattdessen demonstrieren diese Modelle nur die Fähigkeit, auf einfache Anweisungen zu reagieren. Dies widerlegt die weit verbreitete Annahme, dass KI-Modelle durch Skalierung zunehmend intelligentere Verhaltensweisen an den Tag legen könnten.

    Hintergründe der Studie
    Die Studie, geleitet von Prof. Dr. Iryna Gurevych von der TU Darmstadt und Dr. Harish Tayyar Madabushi von der University of Bath, untersuchte sogenannte «emergente Fähigkeiten» der KI-Modelle. Diese Fähigkeiten, die mit zunehmender Modellgrösse und Datenmenge beobachtet wurden, weckten sowohl Hoffnungen als auch Ängste hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung von Künstlicher Intelligenz. Die aktuelle Forschung zeigt jedoch, dass diese Fähigkeiten eher auf einfache Lerneffekte und nicht auf komplexes, selbstständiges Denken zurückzuführen sind.

    Implikationen für die Zukunft der KI-Nutzung
    Die Ergebnisse der Studie haben bedeutende Auswirkungen auf die Nutzung von KI-Systemen. Prof. Gurevych warnt davor, sich auf die Modelle zu verlassen, um komplexe Aufgaben ohne menschliche Unterstützung zu lösen. Sie betont, dass Nutzende explizite Anweisungen und Beispiele geben sollten, um die Systeme effektiv einzusetzen. Zudem bleibt die Tendenz der Modelle, plausibel klingende, aber falsche Ergebnisse zu erzeugen, eine Herausforderung.

    Fokus auf zukünftige Risiken
    Obwohl die Studie zeigt, dass LLMs keine komplexen Denkfähigkeiten entwickeln, bedeutet dies nicht, dass KI keine Bedrohung darstellt. Prof. Gurevych fordert, den Fokus der Forschung auf die realen Risiken der KI-Modelle zu legen, insbesondere auf deren Potenzial zur Generierung von Fake News. Die Erkenntnisse der Studie liefern eine wertvolle Grundlage, um die tatsächlichen Fähigkeiten von KI-Modellen besser zu verstehen und ihren Einsatz in der Praxis sicherer zu gestalten.

  • Ein Schlüssel zur Bekämpfung des Wohnungsmangels in der Stadt Zürich

    Ein Schlüssel zur Bekämpfung des Wohnungsmangels in der Stadt Zürich

    Die Wohnungsnot in der Stadt Zürich ist alarmierend. Mit einer Leerstandsquote von nur 0,06% besteht ein massiver Bedarf an neuem Wohnraum. Eine überparteiliche Initiative setzt genau hier an und fordert die Anpassung der Bauvorschriften, um bestehende Gebäude flächendeckend aufstocken zu können. Diese Massnahme könnte dazu beitragen, schnell zusätzlichen Wohnraum zu schaffen und dem enormen Druck auf dem Zürcher Wohnungsmarkt entgegenzuwirken.

    Holzbau als ideale Lösung für Aufstockungen
    Der Holzbau bietet sich aufgrund seines geringen Eigengewichts besonders für Aufstockungen an. Im Vergleich zu massiven Baumaterialien ermöglicht Holz den Ausbau von Bestandsgebäuden, ohne die darunterliegenden Strukturen erheblich zu belasten. So lassen sich sogar mehrgeschossige Aufstockungen realisieren, ohne dass umfangreiche statische Verstärkungen notwendig sind. Zudem punktet Holz durch seine hervorragenden energetischen Eigenschaften, was zu signifikanten Einsparungen bei den Heizkosten führt.

    Synergie von Raumgewinn und Energieeffizienz
    Aufstockungen bieten nicht nur zusätzlichen Wohnraum, sondern auch die Möglichkeit, die gesamte Gebäudehülle zu erneuern und energetisch zu optimieren. Dies verbessert die Energieeffizienz des gesamten Gebäudes, was langfristig zu geringeren Betriebskosten führt. Der neu geschaffene Raum, der in der Regel hochwertig und daher gut vermietbar ist, trägt dazu bei, die Investitionen in die Aufstockung und energetische Sanierung zu amortisieren.

    Initiative stösst auf breite Unterstützung
    Die Initiative «Mehr Wohnraum durch Aufstockung – quartierverträglich und nachhaltig» hat bereits breite Unterstützung gefunden. Bereits vor Ablauf der Sammelfrist wurden über 4000 Unterschriften eingereicht, was das grosse Interesse der Bevölkerung an dieser Lösung unterstreicht. Die Umsetzung dieser Initiative könnte ein wichtiger Schritt sein, um dem Wohnungsmangel in Zürich effektiv entgegenzuwirken und gleichzeitig nachhaltige Baupraktiken zu fördern.

  • Grössste 3D-gedruckte Wohnsiedlung entsteht in Texas

    Grössste 3D-gedruckte Wohnsiedlung entsteht in Texas

    In der Wolf Ranch Community in Georgetown, Texas, entstehen 100 einstöckige Häuser, die mit dem Vulcan-Drucker des Unternehmens ICON gefertigt werden. Dieser 3D-Drucker baut die Häuser Schicht für Schicht aus einer speziellen Betonmischung auf, die robust und wetterbeständig ist. Der Bauprozess spart Zeit und Arbeitskräfte und erzeugt gleichzeitig Wände, die extremen Wetterbedingungen standhalten.

    Widerstandsfähigkeit und moderne Herausforderungen
    Die massiven Betonwände der Häuser bieten nicht nur hervorragenden Schutz vor extremen Wetterlagen, sondern sorgen auch für eine ausgezeichnete Isolierung. Diese Konstruktion bewährt sich besonders in heissen Sommermonaten, da die Innenräume kühl bleiben und die Klimaanlagen entlastet werden. Allerdings bringen die dicken Wände auch Herausforderungen mit sich: Die Signalstärke drahtloser Netzwerke wird beeinträchtigt, weshalb viele Bewohner auf vermaschte Router setzen.

    Revolution des Bauens
    Die Häuser der Wolf Ranch, bekannt als «Genesis Collection», sind zwischen 450.000 und 600.000 Dollar erhältlich, und ein Viertel der Einheiten ist bereits verkauft. Das Projekt zeigt das Potenzial des 3D-Drucks, die Bauindustrie nachhaltig zu verändern. ICON hat bereits 2018 in Austin sein erstes 3D-gedrucktes Haus errichtet und plant, die Technologie zukünftig sogar im Rahmen des Artemis-Programms der NASA auf dem Mond einzusetzen.

    3D-Druck weltweit im Aufschwung
    Auch in Deutschland nimmt der 3D-Druck im Bauwesen Fahrt auf. 2021 wurde in Beckum das erste 3D-gedruckte Einfamilienhaus eröffnet, und weitere Projekte, wie das öffentlich geförderte Mehrfamilienhaus in Lünen, sind in Planung. Diese Entwicklungen zeigen, dass der 3D-Druck weltweit an Bedeutung gewinnt und möglicherweise die Zukunft des Bauens prägen wird.

  • Öffentliche Mitwirkung zum Agglomerationsprogramm Luzern

    Öffentliche Mitwirkung zum Agglomerationsprogramm Luzern

    Das Agglomerationsprogramm Luzern der fünften Generation (AP LU 5G), nimmt erstmals die Städte Sursee und Sempach sowie mehrere neue Gemeinden wie Meierskappel und Neuenkirch auf. Diese Erweiterung des Perimeters unterstreicht die zunehmende Bedeutung der regionalen Kooperation bei der nachhaltigen Entwicklung von Siedlungs- und Verkehrsstrukturen. Der Fokus des AP LU 5G liegt auf der Abstimmung der Verkehrsentwicklung mit der Siedlungsplanung, um die Herausforderungen des Wachstums und der Mobilität in der Region optimal zu bewältigen.

    Schlüsselprojekte Durchgangsbahnhof und Bypass
    Zentral im AP LU 5G sind die Schlüsselprojekte Durchgangsbahnhof Luzern und der Autobahn-Bypass A2 Luzern. Diese vom Bund finanzierten Grossprojekte bilden das Rückgrat der langfristigen Verkehrsplanung im Raum Luzern. Ergänzend dazu sind flankierende Massnahmen und Projekte von Kanton und Gemeinden vorgesehen, wie die Erweiterung von Abstellanlagen und die Schaffung durchgehender Busspuren, um die Leistungsfähigkeit und Flexibilität des Verkehrssystems weiter zu verbessern.

    Investitionen in den Gesamtverkehr und den Fuss- und Veloverkehr
    Das AP LU 5G plant umfassende Investitionen in die Verkehrs- und Siedlungsentwicklung. Der Gesamtverkehr, einschliesslich wichtiger Verkehrsdrehscheiben wie dem Ausbau des Bahnhofs Ebikon, wird mit 216 Millionen Franken bis 2031 gefördert. Auch der Fuss- und Veloverkehr, mit Massnahmen zur Optimierung des kantonalen Velonetzes und der Verbesserung der Naherholung, erhält hohe Priorität. Die Projekte in diesem Bereich werden mit insgesamt 129 Millionen Franken unterstützt.

    Öffentliche Mitwirkung und zukünftige Schritte
    Die öffentliche Mitwirkung bietet Gemeinden, Fachleuten und der interessierten Bevölkerung die Möglichkeit, sich aktiv in die Gestaltung des AP LU 5G einzubringen. Die Stellungnahmen und Anregungen, die bis zum 1. Oktober 2024 eingereicht werden können, fliessen in die Überarbeitung und Finalisierung des Programms ein. Am 2. September 2024 findet in Rothenburg eine Informationsveranstaltung statt, um den Entwurf und die vorgesehenen Massnahmen detailliert zu erläutern. Anmeldungen sind bis zum 28. August 2024 möglich.

    Nach Abschluss der öffentlichen Mitwirkung wird das Programm überprüft und angepasst. Die Verabschiedung durch die Regierung ist für 2025 geplant, bevor das AP LU 5G beim Bund zur Prüfung eingereicht wird.

  • Berufsbildner-Meeting SVIT Zürich 2024

    Berufsbildner-Meeting SVIT Zürich 2024

    Die Reformen der kaufmännischen Grundbildung sind entscheidend, um sicherzustellen, dass die Ausbildung junger Erwachsener, den sich wandelnden Anforderungen des Arbeitsmarktes gerecht wird. Seit August 2023 sind die neuen Bestimmungen in Kraft, die auf einer Überprüfung alle fünf Jahre basieren. Ziel ist es, dass die KV-Lehren stets am Puls der Zeit bleiben. Die aktuellen Projekte der Bildung Kaufleute Schweiz und der Interessengemeinschaft Kaufmännische Grundbildung gewährleisten, dass Kaufleute EFZ und Kaufleute EBA auch zukünftig den veränderten Bedürfnissen der Arbeitswelt gerecht werden. Dabei liegt der Fokus auf der Entwicklung von Handlungskompetenzen, um Absolventen den direkten Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern.

    Erfahrungsberichte und praktische Umsetzung
    Beim diesjährigen Berufsbildner-Meeting des SVIT Zürich steht die Reform im Mittelpunkt. Die Organisation kaufmännische Grundbildung Treuhand / Immobilien wird über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung der Reformen berichten. Zudem stellt der SVIT Zürich Möglichkeiten vor, wie Lernende gemäß der neuen Bildungsverordnung über die drei Lehrjahre hinweg begleitet und optimal auf die Abschlussprüfung vorbereitet werden können.

    Interaktive Teilnahme und Austausch
    Ein zentrales Element des Meetings ist die Möglichkeit, direkt Fragen an das OKGT zu stellen. Dies bietet den Teilnehmern die Gelegenheit, sich aktiv einzubringen und von den Erfahrungen und dem Wissen der Experten zu profitieren.

    Veranstaltungsdetails
    Das Berufsbildner-Meeting findet am Dienstag, den 10. September 2024, von 10:30 bis 13:00 Uhr in den Räumlichkeiten des SVIT Zürich, Siewerdtstrasse 8, 8050 Zürich, statt. Die Teilnahme ist sowohl für Mitglieder des SVIT Zürich als auch für Nichtmitglieder kostenlos. Da die Anzahl der Plätze im Präsenzmodus beschränkt ist, haben Mitglieder des SVIT Zürich bei der Platzvergabe Priorität.

    Dieses Meeting bietet eine wertvolle Plattform für den Austausch und die Vernetzung von Berufsbildnern und Fachleuten im Immobilien- und Standortförderungsbereich. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, sich über die neuesten Entwicklungen in der kaufmännischen Grundbildung zu informieren und sich aktiv an der Diskussion zu beteiligen.

    Anmeldung zum Berufsbildner Meeting 2024

  • Ressourcenschonender Einsatz von Rückbaumaterialien im Strassenbau

    Ressourcenschonender Einsatz von Rückbaumaterialien im Strassenbau

    Strabag hat zur Aufbereitung von mineralischen Rückbaumaterialien seit Juli Brechtechnik des Herstellers Gipo im Einsatz. Die mobile Steinbrechanlage Gipo-P100 GIGA produziert im Kieswerk Bürglen hochwertige Gesteinskörnungen aus mineralischen Rückbaumaterialien für Strassenbau und Betonherstellung, schreibt das Bauunternehmen in einer Mitteilung.

    Das Kieswerk Bürglen verfüge über ein gemischtes Kiesvorkommen aus verarbeitetem Kies sowie Primär- und Sekundärkiesmaterial. Lagerung und Deponie benötigen Platz. Durch Recycling könnten Ausbaumaterialien hingegen ressourcenschonend für künftige Bauprojekte weiterverwendet werden.

    Ein Bagger befüllt den Trichter der 74 Tonnen schweren Brechanlage mit unsortiertem Abbruchmaterial. Per Förderband durchläuft das Material mehrere Zerkleinerungsstufen, wird gesiebt und von Bauabfällen getrennt, bis das Endprodukt die benötigte Körnung hat. Mit diesem werden die Betonwerke beliefert, die den rückgewonnenen Beton für den Strassenbau verwenden.

    Der in der Mitteilung zitierte technische Leiter des Kieswerks Bürglen, Franco Martinelli, schildert die Leistungskraft des neuen Brechers am Beispiel einer Baustelle in Flawil SG. Dort habe dringender und kurzfristiger Bedarf von 3000 Kubikmeter am gebrochenen, ungebundenen Gemisch 0/45 geherrscht. «Mit dem Brecher hatten wir innerhalb von drei Tagen das benötigte Material verarbeitet und direkt zur Baustelle transportiert. Ohne unseren Gipo-P100 GIGA hätten wir keine Chance gehabt unsere Operativen zu beliefern», heisst es.

    Strabag plant langfristig den Einsatz des Brechers auch direkt auf Baustellen für grössere Rückbau- und Abbrucharbeiten.

  • Real Estate Award 2024: Der Immobilien-Event des Jahres steht bevor!

    Real Estate Award 2024: Der Immobilien-Event des Jahres steht bevor!

    Das Event-Menü für die Real Estate Award Verleihung am 24. Oktober 2024 steht: Nebst einem fleischhaltigen 4-Gänge-Schmaus wartet auch eine leckere vegane Option auf die Gäste. Nur eine von vielen Neuerungen, wie die Geschäftsführerin der Real Estate Award AG, Mara Schlumpf, erklärt: «Unsere Gäste dürfen sich auf einen unvergesslichen Abend freuen. Nebst einem köstlichen kulinarischen Erlebnis haben auch Begegnungen mit bekannten Persönlichkeiten aus der Schweizer Wirtschaft und Politik einen fixen Platz im spannenden Abendprogramm.» Ob auf dem roten Teppich, beim gemütlichen Apéro oder beim gehobenen Gala-Dinner: Eine bessere Möglichkeit für Networking in der Immobilienbranche bietet sich dieses Jahr wohl kaum.

    Am 24. Oktober 2024 werden in den Kategorien Digital, Projektentwicklung und Innovation, Vermarktung und erstmals auch in der neugeschaffenen Kategorie Nachhaltigkeit die diesjährigen Preisträger gekürt. Aktuell kann auf www.realestateaward.ch für die Favoriten abgestimmt werden. Anwärter auf die begehrten Kristallglas-Trophäen sind:

    Digital: Backbone, Novalytica, QAECY

    Projektentwicklung & Innovation: Cham Group, Redvolution, Topik

    Vermarktung: Emonitor, Fairmarkter, Properti

    Nachhaltigkeit: Flughafen Zürich, Vaudoise&HRS, Zindel United


    Ausserdem wird die Immobilien-Persönlichkeit des Jahres durch die renommierte Real Estate Award Jury gekürt. Für gute Stimmung am Event ist ebenfalls gesorgt: Comedy und Musik runden das abwechslungsreiche Programm ab. «Ich freue mich bereits jetzt auf die Real Estate Award Verleihung im Oktober», sagt Mara Schlumpf. «Der Abend setzt einen neuen Massstab in der Historie des Awards.»
    Tickets für die Verleihung mit Gala-Dinner sind unter www.realestateaward.ch erhältlich.

  • Energetische Sanierungen rechnen sich

    Energetische Sanierungen rechnen sich

    Wüest Partner hat in einer Studie die Wirtschaftlichkeit von energetischen Sanierungen des Schweizer Wohngebäudeparks untersucht. Dabei wurden zwei Szenarien für alle insgesamt 931’000 noch nicht nachhaltig beheizten Wohngebäude durchgespielt, informiert der Dienstleister für die Immobilienbranche in einer Mitteilung zur Studie. Im ersten Szenario wurde eine umfassende energetische Sanierung analysiert, im zweiten Szenario nur der Austausch der Heizungen.

    Hinsichtlich ökologischer Nachhaltigkeit erfüllen beide Szenarien die Vorgabe des Klimagesetzes, erläutert Wüest Partner. Beim Investitionsbedarf bis 2050 kommen die Fachleute des Immobiliendienstleisters auf eine Spanne von 52 Milliarden bis 228 Milliarden Franken. Ihnen stehen Wertsteigerungen zwischen 81 Milliarden Franken beim reinen Heizungsersatz und 168 Milliarden Franken im Falle umfassender energetischer Sanierung gegenüber.

    Der reine Heizungsersatz ist somit durchweg wirtschaftlich attraktiv. Bei umfassenden energetischen Sanierungen gleichen sich Investitionen und Wertsteigerungen des Gebäudebestands insgesamt aus. Bei Mehrfamilienhäusern mit Mietobjekten ist für gut die Hälfte eine kostendeckende Sanierung möglich. Bei selbst genutztem Wohnraum steigt der finanzielle Nutzen durch die erhebliche Einsparung von Heizkosten an.

    Die sinkenden Heizkosten kommen auch Mietenden von sanierten Objekten zugute, da sie einen möglichen Anstieg der Nettomieten in der Regel überausgleichen, schreibt Wüest Partner. «Rein energetische Sanierungen von Mietwohnungen können somit sozial verträglich sein, sodass die ökologische Nachhaltigkeit der sozialen Nachhaltigkeit nicht im Weg stehen muss.»

  • Neue Ortungslösungen verbessern Sicherheit im Tiefbau

    Neue Ortungslösungen verbessern Sicherheit im Tiefbau

    Der in der St.GallenBodenseeArea angesiedelte Präzisionsgerätehersteller Leica Geosystems hat neue Ortungslösungen für die Tiefbaubranche vorgestellt. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sollen Mitarbeitende von Tiefbauunternehmen mit den neuen Geräten vorhandene Versorgungsleitungen der Infrastruktur besser orten und damit Unfällen vorbeugen können. Diese neue Lösung von Leica Geosystems besteht aus dem intelligenten Ortungsgerät Leica DD300 CONNECT und dem Signalgeber Leica DA300. Die nutzerfreundliche Lösung ermöglicht es Fachleuten, genaue, zuverlässige und tiefgreifende Untergrunduntersuchungen durchzuführen und vor Ort Erkenntnisse über das unterirdische Netz zu gewinnen, heisst es in der Mitteilung. Dabei bieten die Geräte eine Frequenzbandbreite für Objekterfassungen im Spektrum von 33 bis 131 Kilohertz. Insbesondere eignet sich die Frequenz von 83 Kilohertz für das Erfassen von Gegenständen in grösserer Entfernung. Das System lässt sich in die Leica DX Shield Software integrieren.

    «Unser Angebot reicht von einfachen Einsteigergeräten bis hin zu anspruchsvollen, voll ausgestatteten High-End-Ortungsgeräten», wird Federico Bertolucci, Produktmanager für Ortungssysteme im Geschäftsbereich Geosystems beim Leica-Mutterkonzern Hexagon, in der Mitteilung zitiert. «Das neue Leica DD300 zeichnet sich durch eine unübertroffene Vielseitigkeit aus, die es einer Vielzahl von Anwendern ermöglicht, unterirdische Versorgungsleitungen sicher zu orten und zu umgehen. Diese Anpassungsfähigkeit steigert sowohl die Produktivität als auch die Sicherheit auf den verschiedenen Ebenen des Fachwissens der Anwender erheblich.»

  • Energieversorger investiert in klimafreundliche Schaltanlagen und Erdbebensicherheit

    Energieversorger investiert in klimafreundliche Schaltanlagen und Erdbebensicherheit

    Die Basler Energieversorgerin IWB verstärkt laut einer Medienmitteilung den wichtigsten Knotenpunkt des Basler Stromnetzes im Unterwerk Volta. Dort werde eine der grössten Schaltanlagen eines Schweizer Verteilnetzes ersetzt, heisst es weiter. Bis 2029 werde IWB sämtliche elektrischen Anlagen im Unterwerk Volta erneuern und das Gebäude auch erdbebensicher machen. Die neuen Schaltanlagen werden mit einem klimafreundlichen Isoliergas betrieben und mit zusätzlichen Transformatoren werde das Stromnetz verstärkt. Mit der Investition in die Erneuerung des Gebäudes und der Anlagen leiste IWB einen wichtigen Beitrag zur hohen Zuverlässigkeit der Basler Stromversorgung, heisst es weiter.

    Das Unterwerk Volta ist das grösste von sieben Unterwerken von IWB und fast 100 Jahre alt. Es wurde 1932 in Betrieb genommen. Durch das Unterwerk fliesst täglich rund ein Fünftel des Stroms von Basel, im Durchschnitt 600‘000 Kilowattstunden.

    Aktuell wird eine neue Schaltanlage eingebaut. Sie ersetzt die Schaltanlage des 145-Kilovolt-Netzes, die aus dem Jahr 1976 stammt. Sie wird aus elf Schaltfeldern zusammengesetzt und im Endausbau 16 Meter lang sein. IWB wird danach auch die Schaltanlage des 12-Kilovolt-Netzes ersetzen. Sie wird aus 78 Schaltfeldern bestehen und rund 60 Meter lang sein. Es werden laut IWB die grössten Schaltanlagen sein, die je in einem Schweizer Versorgungsnetz eingebaut wurden. Beide Schaltanlagen werden zudem mit einem klimafreundlichen Isoliergas ausgestattet sein.

    Im Unterwerk Volta stehen drei Transformatoren, die im Rahmen des Projekts revidiert werden. Zudem wird IWB zwei zusätzliche Transformatoren installieren. Die Gesamterneuerung des Unterwerks erfolgt im laufenden Betrieb.

  • Photovoltaikleistung verzehnfacht in den letzten sieben Jahren

    Photovoltaikleistung verzehnfacht in den letzten sieben Jahren

    Thurplus zieht eine positive Bilanz des PV-Ausbaus der vergangenen sieben Jahre. Zwischen 2016 und 2023 konnte der städtische Energieversorger Frauenfelds die Leistung von 144 auf rund 1500 Kilowatt-Peak mehr als verzehnfachen. Allein 2023 seien über 700 Kilowatt-Peak hinzugebaut worden, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Gesamthaft produzieren diese Solaranlagen pro Jahr rund 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom. Das entspricht dem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 330 Haushalten. In den Jahren von 2016 bis 2023 ist den Angaben zufolge auch die Zahl der Anteilseignerinnen und -eigner an den PV-Bürgerbeteiligungsmodellen von 50 auf 240 gestiegen.

    «Durch aktives Gestalten und die erfolgreiche Umsetzung vieler nachhaltiger PV-Projekte ist es Thurplus gelungen, diese Leistung zu erbringen», wird Fabrizio Hugentobler zitiert, Stadtrat und Vorsteher des Departements Thurplus, Freizeit und Sport. «Mit ihren Angeboten rund um Solarstrom, SolarInvest, PV-Contracting und weiteren Lösungen ist Thurplus gut aufgestellt.»

    Gemäss der städtischen PV-Strategie für Thurplus soll bis 2027 jährlich ein zusätzlicher Anteil von 5 Prozent am Gesamtstromverbrauch von etwa 150 Gigawattstunden zugebaut werden. Das entspricht pro Jahr einer installierten PV-Gesamtleistung von 8 Megawatt-Peak oder einer Stromproduktion von etwa 7,5 Gigawattstunden. Dafür sucht Thurplus geeignete Dächer von Firmen und Institutionen. «Gemeinsam wollen wir weiterkommen und unseren Beitrag dazu leisten, dass die PV-Ausbauziele gelingen», so Thurplus-Geschäftsleiter Peter Wieland.

  • Erste Station von Indiens erster urbaner Seilbahn steht

    Erste Station von Indiens erster urbaner Seilbahn steht

    «Die Bauarbeiten an Varanasis erster urbaner Seilbahn schreiten zügig voran», infomiert die Bartholet Maschinenbau AG in einer Mitteilung. Ihr zufolge ist die Installation der ersten Station kürzlich abgeschlossen worden. Zudem sind bereits sechs Stützen errichtet, an weiteren Stützen wird gebaut. Das Fundament für die dritte Station ist ebenfalls fertiggestellt.

    Die erste urbane Seilbahn in Indien wird von Bartholet in Zusammenarbeit mit Vishwa Samudra Engineering im Auftrag des National Highways Logistics Management Ltd realisiert. Sie führt in bis zu 40 Meter Höhe vom Hauptbahnhof zur Station Godowalia Chowk. Dabei werden auf etwa 3,7 Kilometer Strecke fünf Stationen verbunden. Nach Fertigstellung voraussichtlich 2025 sollen pro Stunde und Richtung bis zu 3000 Fahrgäste befördert werden können. Dafür werden insgesamt 150 Panoramagondeln eingesetzt.

  • Holcim verbucht rekordhohe Profitabilität

    Holcim verbucht rekordhohe Profitabilität

    Holcim hat im ersten Halbjahr 2024 einen Umsatz von 12,81 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 1,9 Prozent. In Lokalwährungen wurde ein Wachstum von 1,6 Prozent realisiert.

    Das wiederkehrende Betriebsergebnis auf Stufe EBIT legte im Jahresvergleich um 8,1 Prozent auf 2,21 Milliarden Franken zu. Die entsprechende Marge konnte dabei von 15,6 auf 17,2 Prozent gesteigert werden. Für das zweite Quartal 2024 wurde sogar eine rekordhohe Marge von 23,2 Prozent realisiert.

    Der Konzerngewinn vor Wertminderungen und Veräusserungen zog um 7,5 Prozent auf 1,38 Milliarden Franken an. Beim Reingewinn wurde hingegen ein Rückgang um 3,4 Prozent auf 1,22 Milliarden Franken verbucht. Im Berichtshalbjahr hat Holcim elf Zukäufe getätigt und vier Konzernteile veräussert.

    Auch in Sachen Nachhaltigkeit kann Holcim Erfolge ausweisen. So lagen die CO2-Emissionen im Verhältnis zum Umsatz im Berichtssemester um 7 Prozent unter dem Vorjahreswert. Zudem trug der emissionsarme Zement ECOPlanet von Holcim bereits 26 Prozent zum konzernweiten Zementumsatz bei. Der Anteil des emissionsarmen Betons ECOPact erreichte 28 Prozent. Ende 2023 hatte der Anteil der beiden nachhaltigen Produkte noch bei jeweils 19 Prozent gelegen. «Unsere führenden nachhaltigen Baulösungen – vom CO2 armen Beton ECOPact bis zu den energieeffizienten Elevate-Dachsystemen – machen uns zum Partner der Wahl für Grossprojekte, wie zum Beispiel im Infrastrukturbereich oder beim Bau von Rechenzentren», wird Holcim-CEO Miljan Gutovic in der Mitteilung zitiert.

  • Heisse Monate, heisse Köpfe: Streit unter Nachbarn

    Heisse Monate, heisse Köpfe: Streit unter Nachbarn

    Zwischen März und Juni knistert es besonders oft in der Nachbarschaft. Laut Alexandra Pestalozzi, Rechtsexpertin bei der AXA-ARAG, häufen sich die Beschwerden über Nachbarn in den wärmeren Monaten, wenn sich viele Menschen draussen aufhalten. Bauprojekte, laute Tiere und ungepflegte Gärten sind dabei die häufigsten Auslöser für Konflikte.

    Im Jahr 2023 gingen bei der AXA-ARAG 0,7 Prozent weniger Meldungen über Nachbarschaftsstreitigkeiten ein als im Vorjahr. Auch in den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 wurde ein Rückgang um etwa vier Prozent verzeichnet. Trotz dieser Abnahme bleibt der Streit um Bauvorhaben ein zentraler Konfliktpunkt, der rund ein Fünftel aller gemeldeten Fälle ausmacht.

    Rücksichtnahme und Kommunikation als Schlüssel
    Die Sommermonate bringen viele Herausforderungen mit sich: Lärmemissionen durch Bauvorhaben oder laute Tiere wie Hunde und Hähne führen oft zu Auseinandersetzungen. Alexandra Pestalozzi empfiehlt in solchen Fällen, zuerst das Gespräch mit dem Nachbarn zu suchen und bei Bedarf die Verwaltung oder einen Rechtsbeistand einzuschalten.

    Auch das Pflanzenwässern kann zu Ärger führen. Übermässiges Giessen kann zu Schäden am Nachbarbalkon oder am Gebäude führen. In solchen Fällen gilt die Sorgfalts- und Rücksichtnahmepflicht, sowohl im Mietrecht als auch im Nachbarrecht. Ein respektvoller Umgang und klare Absprachen können hier viele Konflikte vermeiden.

    Grillieren auf Balkon und Garten
    Grillen auf dem Balkon oder im Garten ist grundsätzlich erlaubt, kann aber ebenfalls zu Unstimmigkeiten führen. Alexandra Pestalozzi weist darauf hin, dass bestimmte Grillarten in Mietwohnungen möglicherweise vorgeschrieben sind und die Hausordnung sowie der Mietvertrag vorab geprüft werden sollten. Ein generelles Verbot des Grillens durch Nachbarn ist nicht möglich, jedoch sollte auch hier bei Konflikten das Gespräch gesucht werden.

    Vorgehen im Konfliktfall
    Bei geplanten Bau- oder Pflanzprojekten empfiehlt es sich, im Vorfeld das Gespräch mit den Nachbarn zu suchen, um mögliche Konflikte zu vermeiden. Sollte es dennoch zu Streitigkeiten kommen, rät Pestalozzi, diese bei einem Kaffee zu besprechen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Wenn dies nicht ausreicht, können eine neutrale Drittperson, die Verwaltung oder eine Mediation hinzugezogen werden. In einigen Fällen kann auch die Einschaltung eines Rechtsbeistands notwendig sein.

    Abschliessend betont Alexandra Pestalozzi die Wichtigkeit von Kommunikation und Rücksichtnahme, um ein harmonisches Zusammenleben in der Nachbarschaft zu gewährleisten. Ein respektvoller Umgang und das Einhalten gemeinsamer Regeln tragen massgeblich dazu bei, Konflikte zu minimieren und eine friedliche Nachbarschaft zu fördern.

  • Mehrfamilienhäuser im Aufwind, Büroimmobilien stagnieren

    Mehrfamilienhäuser im Aufwind, Büroimmobilien stagnieren

    Im 2. Quartal 2024 verzeichnet steigende Preise für Mehrfamilienhäuser. Den grössten Anstieg zum Vorquartal verzeichnete die Ostschweiz (+2,0%), gefolgt von Basel und dem Alpenraum (jeweils +1,7%) sowie dem Jura (+1,5%). Einzig in der Südschweiz stagnieren die Preise (-0,3%).

    Stagnation bei Büroimmobilienpreisen
    Im Gegensatz dazu zeigen die Preise für Büroimmobilien in der Schweiz im 2. Quartal 2024 im Vergleich zum Vorquartal einen minimalen Rückgang von 0,2 Prozent, was auf eine weitgehende Stagnation hindeutet. Verglichen mit dem Vorjahresquartal ergibt sich allerdings ein Preisanstieg von 4,0 Prozent.

    Die Preisentwicklung variiert jedoch regional stark: Während in der Südschweiz (-4,9%), Zürich (-2,6%) und der Ostschweiz (-0,5%) die Preise im Vergleich zum Vorquartal gefallen sind, zeigen Gebiete wie der Genfersee (+4,3%), Basel (+2,6%) und das Mittelland (+1,9%) einen Aufwärtstrend.

    Regionale Trends und ihre Bedeutung
    Die regional unterschiedlichen Entwicklungen der Immobilienpreise spiegeln die spezifischen wirtschaftlichen und demografischen Gegebenheiten wider. Besonders in wirtschaftlich starken Regionen wie dem Genfersee und Basel profitieren Büroimmobilien von der höheren Nachfrage. Dies deutet auf eine fortdauernde Attraktivität dieser Standorte für Unternehmen hin.

    Der anhaltende Preisanstieg bei Mehrfamilienhäusern, insbesondere in der Ostschweiz, Basel und dem Alpenraum, zeigt, dass Wohnraum in diesen Gebieten weiterhin stark nachgefragt wird. Diese Trends sind ein Indikator für eine robuste Immobilienwirtschaft in der Schweiz, trotz regionaler Unterschiede und temporärer Preisstagnationen in bestimmten Segmenten des Marktes.

  • Neue Büros und Sitzungsräume in Bern fertiggestellt

    Neue Büros und Sitzungsräume in Bern fertiggestellt

    Umbau und Renovation der Büros und Sitzungsräume am Berner Standort des Bauunternehmens Halter sind abgeschlossen. Sie wurden von der zur Halter Gruppe in Schlieren gehörenden Integral design-build AG innert sechs Monaten realisiert. In der vergangenen Woche seien die Schlüssel übergeben worden, heisst es auf der LinkedIn-Seite von Integral. «Durch die Verwendung von recycelbaren Materialien wie Holz, Glas und Metall haben wir einen Raum geschaffen, der nicht nur unseren ökologischen Fussabdruck minimiert, sondern auch unsere Werte von Nachhaltigkeit und Ästhetik widerspiegelt», heisst es weiter.

    Der Halter-Standort in Bern wachse und mit ihm die «Bedürfnisse an eine grössere und inspirierende Arbeitswelt», heisst es in einer Mitteilung von Halter. Seit Anfang März dieses Jahres habe man am Standort im von Halter realisierten Haus der Religionen zusätzliche 600 Quadratmeter des ehemaligen Denner-Standortes angemietet. Die Umbauphase, inklusive Rückbau, habe im November 2023 begonnen und sei im Juli 2024 erfolgreich abgeschlossen worden. Mit der Erweiterung wurden Kapazitäten von bisher 40 auf nun 58 Arbeitsplätze erhöht. Zudem gebe es nun zusätzliche Touchdown-Arbeitsplätze und modern ausgestattete Sitzungszimmer. Der Umzug sei erfolgreich abgeschlossen und die Räumlichkeiten bereits mit Leben gefüllt worden.

    Ein besonderer Höhepunkt des Umbaus sei die beeindruckende Treppe, die die beiden Stockwerke miteinander verbinde und eine offene sowie dynamische Arbeitsatmosphäre schaffe, heisst es in der Halter-Mitteilung.

    Die Halter Gruppe umfasst insgesamt zehn Unternehmen. Hauptsitz ist Schlieren, weitere Standorte sind Münchenstein BL, Bern, Kriens LU, Lausanne, St.Gallen und Genf.