Schlagwort: immobilien

  • Neues Zuhause für Senioren Greencity 2026

    Neues Zuhause für Senioren Greencity 2026

    Im Süden Zürichs entsteht ein visionäres Wohnprojekt, das älteren Menschen ein lebendiges und sicheres Umfeld bietet. Die Überbauung auf dem Baufeld B6 in Greencity kombiniert privates und städtisches Engagement. Losinger Marazzi AG entwickelt das Projekt für die Anlagestiftungen der Pensimo Management AG, die insgesamt 179 Wohnungen für ältere Menschen bereitstellen. Davon übernimmt die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich (SAW) 60 Wohnungen, während die restlichen 119 Wohnungen von Pensimo an Mieter*innen ab 55 Jahren vermietet werden. Diese Zusammenarbeit stellt eine neue Partnerschaft dar und ermöglicht allen Mietenden den Zugang zu den Dienstleistungen der SAW.

    Ein grünes Herzstück für Greencity
    Das Baufeld B6 ist das letzte Kapitel der nachhaltigen Entwicklung des Quartiers Greencity. Seit 2014 verwandelt Losinger Marazzi das Areal der ehemaligen Sihlpapier-Fabrik in das erste 2000-Watt-Areal der Schweiz. Der Innenhof des neuen Gebäudes wird mit begrünten Flächen, Bäumen und Sitzgelegenheiten ausgestattet und lädt zum Verweilen ein. Arkadengänge im Erdgeschoss schaffen geschützte Zugangsbereiche zu Gewerbeflächen, die auf 3500 Quadratmetern Einrichtungen wie ein Ärztezentrum, ein Fitnessstudio, eine Bäckerei oder ein Café bieten könnten, so René Büchi, verantwortlicher Portfoliomanager bei Pensimo.

    Umfassende Dienstleistungen der SAW
    Die Stiftung Alterswohnungen der Stadt Zürich stellt allen Mietenden ein umfassendes Dienstleistungspaket zur Verfügung. Dieses umfasst einen 24-Stunden-Notruf, erweiterte Hauswartung, Wäscheservice, Sozialdienst und verschiedene Veranstaltungen in der Siedlung. Bei Bedarf können die Mietenden auch Haushaltshilfe und ambulante Pflegeleistungen in Anspruch nehmen. Andrea Martin-Fischer, Direktorin der SAW, betont: «Unser Ziel ist es, den Mietenden bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes und sicheres Wohnen zu ermöglichen.»

    Nachhaltigkeit im Fokus
    Die Nachhaltigkeitsziele von Greencity werden konsequent auf das neue Alterswohnungsprojekt übertragen. Herbert Heinen, Projektmanager bei Losinger Marazzi, erläutert: «Eine optimierte Tragstruktur, Leichtbauwände, eine Holzfassade und ein Energiekonzept mit 100 Prozent erneuerbaren Energien reduzieren die CO2-Emissionen erheblich und bringen das Gebäude dem Netto-Null-Ziel im Betrieb nahe.» Zudem streben Pensimo und Losinger Marazzi die Zertifizierung mit dem SNBS-Gold-Label an. Der Baustart wurde im März 2024 vorbereitet und das von JSWD Architekten aus Köln entworfene Gebäude soll Ende 2026 fertiggestellt werden.

    Mit diesem Pionierprojekt setzt Greencity neue Massstäbe für nachhaltiges, altersgerechtes Wohnen und zeigt, wie private und öffentliche Partnerschaften zukunftsweisende Lösungen schaffen können.

  • Optimale Prüfungsvorbereitung für angehende Immobilienschaffende

    Optimale Prüfungsvorbereitung für angehende Immobilienschaffende

    Die Mitgliederorganisationen SVIT Bern, SVIT Ostschweiz, SVIT Zentralschweiz sowie SVIT Zürich engagieren sich intensiv in der Ausbildung ihrer Lernenden. Ein hervorstechendes Beispiel dieser Bemühungen ist der von der Jugendkommission SVIT Young Zürich im Jahr 2017 ins Leben gerufene dreitägige «QV-Campus». Dieser Campus bietet den Lernenden eine optimale Vorbereitung auf das betriebliche Qualifikationsverfahren (Lehrabschlussprüfung).

    In diesen Tagen haben die Absolventen des diesjährigen Campus ihre Prüfungsresultate erhalten. Wie jedes Jahr schnitten die meisten Teilnehmer über dem Durchschnitt ab, was den Verband stolz und ihre hohe Ausbildungsqualität unterstreicht.

    Während des QV-Campus wurden die Teilnehmenden in branchenkundigen Lektionen ohne Notenbewertung geprüft, um gezielt ihre Wissenslücken zu identifizieren und zu schliessen. Die wichtigsten Prüfungsthemen wurden von erfahrenen QV-Prüfungsexperten unterrichtet. Zusätzlich stand die Bewältigung von Prüfungsangst sowie verschiedene Lerntechniken auf dem Programm. Bis zur Prüfung erhielten die Lernenden auf Wunsch weitere Unterstützung vor Ort oder über Zoom.

    Mit rund 40 teilnehmenden Drittjahr-Lernenden kann der «QV-Campus» als erfolgreich und gelungen betrachtet werden. Die hohe Motivation aller Beteiligten trug massgeblich zum positiven Verlauf bei. «Das hat mich wachgerüttelt!» kommentierte eine Teilnehmerin, die nun auch im Fach «Steuern» neue und spannende Erkenntnisse gewinnen konnte. Ein anderer Teilnehmer bemerkte: «Ich hab mir vorgenommen, vier Wochen vor dem QV intensiv zu lernen, aber nach dem QV-Campus weiss ich, dass dies nicht ausreicht.»

    Für viele Jugendliche stehen Aktivitäten wie Ausgang, Freunde und Sport im Vordergrund, und oft fehlen Motivation und Ehrgeiz für eine rechtzeitige und strukturierte Prüfungsvorbereitung. Genau hier setzt der QV-Campus an, indem er die Lernenden zur richtigen Planung anleitet und ihnen zeigt, dass Lockerheit und richtige Vorbereitung entscheidend für einen erfolgreichen Lehrabschluss sind.

    Nach dem Campus ist vor dem Campus.

    Bist du im 3. Lehrjahr und möchtest optimal auf das betriebliche Qualifikationsverfahren vorbereitet werden?

    Dann melde dich unter www.svit-young.ch für den QV-Campus 2025 an.

  • Gewerbliche Nutzung und Solarenergie: Entwicklung des Papieri-Areals schreitet voran

    Gewerbliche Nutzung und Solarenergie: Entwicklung des Papieri-Areals schreitet voran

    Die Immobilienentwicklerin HIAG weitet die Übergangsnutzung des Papieri-Areals in Biberist aus. So sollen bis Ende Jahr rund 6000 Quadratmeter Fläche im Westteil für die gewerbliche Nutzung ertüchtigt werden, wie HIAG-Projektentwickler Dominik Ulrich im Rahmen einer Veranstaltung des Netzwerkes Standort Schweiz erläuterte. Zu den Nutzern der zusätzlichen Flächen gehört unter anderem die Padelta AG. Das Unternehmen will dort acht moderne Spielfelder für die Sportart Padel betreiben, die mexikanische Variante des Tennisspiels. Ergänzt wird das Freizeitangebot durch den Trampolinpark der Jump Factory. Bereits im Februar ist die Speed-E GmbH mit ihrer Werkstatt und ihrem Showroom für Elektrovelos ins Areal gezogen.

    Im industriellen Ostteil des Areals hat die HIAG Solar AG, ein Gemeinschaftsunternehmen von HIAG und aventron, Mitte April eine Solaranlage mit einer Leistung von 620 Kilowattpeak auf dem Dach eines Ende 2023 fertiggestellten Neubaus aufgeschaltet. Der dort erzeugte Strom wird vor Ort vom Start-up Librec genutzt, das hier Lithium-Ionen-Batterien in industriellem Massstab wiederverwerten will. Die zweite Photovoltaikanlage auf dem Areal wird bereits geplant.

    Das rund 270‘000 Quadratmeter grosse Areal an der Aare war von 1862 bis 2011 als Papierfabrik genutzt worden. HIAG übernahm das Areal 2012. Der Masterplan von 2015 sieht im westlichen Arealteil eine Mischnutzung mit Wohnanteil und im Ostteil eine gewerblich-industrielle Nutzung vor. Derzeit arbeitet die Immobilienentwicklerin am Teilzonenplan, der den gesamten Arealperimeter umfasst. Die Zwischennutzungen belegen bereits rund 30 Prozent des Areals. Zu den grossen Nutzern gehören etwa Sieber Transport und Vigier.

  • Kantonsspital Baden setzt auf lokale Firmen und Nachhaltigkeit

    Kantonsspital Baden setzt auf lokale Firmen und Nachhaltigkeit

    Das Kantonsspital Baden (KSB) hat im Laufe der sechsjährigen Bauphase des Neubaus rund 250 öffentlich ausgeschriebene Beschaffungen durchgeführt. Diese Vergaben mündeten laut Medienmitteilung in insgesamt 1066 Werkverträgen. Als letztes wurde die Ausschreibung für das Mobiliar veröffentlicht. Das neue Spitalgebäude werde dem Prädikat Swiss made gerecht, heisst es vom KSB. 97 Prozent der 177 am Neubau beteiligten Firmen stammen aus der Schweiz. Nur 3 Prozent der Vergaben erhielten Unternehmen in Deutschland und Italien.

    Insgesamt 25 Prozent der am Bau beteiligten Firmen haben ihren Sitz im Kanton Aargau, 40 Prozent im Kanton Zürich. „Wir sind stolz, dass das KSB damit einen erheblichen Beitrag zur lokalen und regionalen Wertschöpfung geleistet hat“, wird KSB-CEO Adrian Schmitter zitiert.

    Durch die hohe Präsenz von einheimischen Firmen habe das KSB auch ein Zeichen in Sachen Nachhaltigkeit gesetzt, wird Schmitter weiter zitiert. „In der Bauphase war es für die beteiligten Handwerksfirmen vor allem ein Projekt der kurzen Wege. Daraus haben sich verschiedene Synergieeffekte entwickelt“, so der CEO. Das gelte auch für die Zeit nach der Inbetriebnahme, wenn gegebenenfalls noch Nacharbeiten, Wartungen oder dergleichen anstehen.

    Mit einer Nutzfläche von 76‘215 Quadratmetern wird der Neubau rund 30 Prozent mehr Fläche bieten als das Gebäude, in dem das KSB seit 1978 untergebracht ist. Die  Inbetriebnahme ist für Ende Februar 2025 vorgesehen.

    Der Umzug soll dann innert fünf Tagen über die Bühne gehen. Insgesamt werden 4571 Kubikmeter Medizintechnik und weitere Güter gezügelt, heisst es in einer Mitteilung des KSB. Das entspreche der Ladung von 76 Lastwagen mit je 40 Tonnen.

  • Neuer Geschäftsführer und Verwaltungsratswechsel bei der Standortförderung

    Neuer Geschäftsführer und Verwaltungsratswechsel bei der Standortförderung

    Lukas Huber wird die Greater Zurich Area AG (GZA) leiten. Der Verwaltungsrat der Standortmarketingorganisation hat den seit 2002 für sie tätigen Ansiedlungsexperten zum Nachfolger von Sonja Wollkopf Walt ernannt, informiert die GZA in einer Mitteilung. Wollkopf Walt wird die Standortförderung auf eigenen Wunsch per Ende 2024 verlassen. Eine symbolische Amtsübergabe soll am 20. August im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums der GZA erfolgen.

    Lukas Huber ist 2002 als Analyst bei der GZA eingestiegen. Später übernahm der studierte Betriebsökonom die Verantwortung für den Bereich Life Sciences. Aktuell ist der designierte Geschäftsführer als COO und Marktverantwortlicher Asien für die Standortmarketingorganisation tätig.

    «Wir danken Sonja Wollkopf Walt für ihre langjährige, herausragende Arbeit und ihren immer 100-prozentigen Einsatz für die Greater Zurich Area AG», wird Balz Hösly, Verwaltungsratspräsident der GZA, in der Mitteilung zitiert. «Mit Lukas Huber wird die GZA den erfolgreichen Kurs weiterentwickeln und ihren Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und eine starke Marktpräsenz ausbauen können.»

    In derselben Mitteilung gibt die GZA einen Wechsel im Verwaltungsrat bekannt. Dabei wird Reto Bleisch, Leiter des Amts für Wirtschaft und Tourismus des Kantons Graubünden, an die Stelle von Christoph Schärrer treten. Der Delegierte für Wirtschaftsförderung des Kantons Schaffhausen tritt turnusgemäss von seinem Posten zurück. «Diese Rochade ist Teil der Corporate Governance der GZA, welche eine Vielfalt von Perspektiven im Verwaltungsrat abbilden möchte», heisst es zum Wechsel in der Mitteilung.

  • Neuer unterirdischer Bahnhof in Genf – das grösste Bahnprojekt des 21. Jahrhunderts

    Neuer unterirdischer Bahnhof in Genf – das grösste Bahnprojekt des 21. Jahrhunderts

    Das endgültige Design des unterirdischen Bahnhofs in Genf wurde kürzlich festgelegt. Nach langen Beratungen einigten sich die beteiligten Partner – das Bundesamt für Verkehr (BAV), der Kanton Genf, die Stadt Genf und die SBB – auf die letzten Details, die eine erhebliche Kapazitätserweiterung ermöglichen werden. Der neue Bahnhof wird nicht nur zwei zusätzliche Unterführungen für Passagiere umfassen, sondern auch einen zweigleisigen Tunnel in Richtung Flughafen, was eine deutliche Verbesserung gegenüber dem ursprünglichen Projekt darstellt.

    Der Bahnhof Genf-Cornavin, der drittgrösste Bahnhof der Schweiz, spielt eine entscheidende Rolle im täglichen Pendlerverkehr, sowohl innerhalb des Landes als auch auf internationaler Ebene. Jeden Tag nutzen 156.000 Reisende und Passagiere den Bahnhof. Der neue unterirdische Teil, der Teil des Programms „Léman 2030“ ist, wird die Effizienz des Verkehrs im Genferseebecken und im Grossraum Genf erheblich verbessern. Es ist vorgesehen, mindestens drei zusätzliche Fernverkehrszüge pro Stunde und Richtung zu verkehren und die Taktung auf der Strecke La Plaine – Genf auf einen Viertelstundentakt auszubauen.

    Neben den neuen Durchgangsbereichen, die den Durchgang durch den Bahnhof erleichtern und den Zugang zu den Bahnsteigen vereinfachen, wurden auf Wunsch der Auftraggeber zusätzliche Studien durchgeführt. Diese Studien führten zu Lösungen, die die Kapazität des bestehenden Bahnhofs nach der Inbetriebnahme des unterirdischen Bahnhofs erhöhen. Es wird eine neue zentrale Unterführung und eine östliche Unterführung entlang der Rue des Alpes geschaffen. Die Planung der Modernisierung des bestehenden oberirdischen Bahnsteigs bleibt jedoch für ein späteres unabhängiges Projekt vorgesehen.

    Die Kosten und der Zeitplan für den neuen unterirdischen Bahnhof sind noch nicht endgültig festgelegt und werden voraussichtlich im Laufe des Jahres 2024 bekannt gegeben, wobei die öffentliche Ausschreibung voraussichtlich Ende 2027 erfolgen kann. Die Bauzeit für den unterirdischen Bahnhof wird auf etwa neun Jahre geschätzt, mit einem Budget von etwa 1,9 Milliarden Franken, die vom Bund, dem Kanton Genf und der Stadt Genf finanziert werden. Die angestrebte Inbetriebnahme ist für 2038 vorgesehen.

    Die Partner begrüssen den Fortschritt der Planung und erkennen die Fortschritte an, die im Rahmen ihrer Zusammenarbeit erzielt wurden. Gleichzeitig sind sie sich der zahlreichen Herausforderungen bewusst, die noch bewältigt werden müssen, um den Erfolg des Projekts sicherzustellen. Eine ausführliche Präsentation des Projekts ist für die zweite Hälfte des Jahres 2024 geplant, um einen detaillierten Überblick über die Fortschritte und die noch zu erledigenden Aufgaben zu geben.

  • Grossprojekt Bernex ein städtischer Knotenpunkt mit Wohnungen und Arbeitsplätzen

    Grossprojekt Bernex ein städtischer Knotenpunkt mit Wohnungen und Arbeitsplätzen

    Das Bernex-Grossprojekt erstreckt sich entlang der Strassenbahnverlängerung und umfasst eine Fläche von fast 120 Hektar. Die erste Phase, die bis 2030 abgeschlossen sein soll, sieht den Bau von 1.600 Wohnungen und 1.600 Arbeitsplätzen in Bernex und 200 Wohnungen in Confignon vor.Die Planung und Umsetzung dieses Projekts erfolgt in verschiedenen Sektoren und Phasen, um ein dynamisches und integriertes städtisches Umfeld zu schaffen.

    Sektoren und Bereiche des Projekts
    Die Hauptsektoren des Projekts sind der Sektor Bernex-Est mit den Stadtteilen Saint-Mathieu und Grouet, dem Agro-Stadtpark Les Molliers, den öffentlichen Einrichtungen von La Goutte de Saint-Mathieu und dem Industriegebiet Les Rouettes. Andere Sektoren sind Vailly und Vuillonnex. Diese Sektoren werden durch zwei städtische Boulevards, den „Boulevard de Chancy“ und den „Boulevard des Abarois“, strukturiert, die die zukünftigen Viertel parallel zur Entwicklung des öffentlichen Nahverkehrs erschliessen werden.
    Ziele in Bezug auf Wohnraum und Arbeitsplätze
    Der Plan sieht die Planung von ca. 2800 neuen Wohneinheiten und 2550 neuen Arbeitsplätzen im Sektor Ost und Vailly vor. Der kantonale Richtplan zielt darauf ab, Bernex zu einem regionalen Knotenpunkt mit insgesamt 5700 Wohneinheiten und Arbeitsplätzen zu machen. Zusätzlich zu den Wohnungen werden Plätze für Bildung und Kultur geschaffen, um den Bedürfnissen der zukünftigen Bewohner und Arbeitnehmer gerecht zu werden.

    Bewahrung der landwirtschaftlichen Identität
    Das Projekt wird sich auch auf landwirtschaftliche Flächen erstrecken, um die lokale und regionale landwirtschaftliche Aktivität zu bewahren und zu fördern. Der Agro-Stadtpark Les Molliers spielt in dieser Hinsicht eine zentrale Rolle bei der Erhaltung und Verbesserung der landwirtschaftlichen Identität der Region.

    Mobilitätskonzept
    Mehrere Massnahmen werden umgesetzt, um eine nachhaltige Mobilität zu fördern. Dazu gehören ein grüner Weg für die sanfte Mobilität und zwei Park-and-Ride-Parkplätze, um die Verlagerung vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel, das Fahrrad und das Gehen zu fördern. Diese Massnahmen sind von entscheidender Bedeutung für die Reduzierung des Durchgangsverkehrs und die Verbesserung der Erreichbarkeit der neuen Stadtviertel.

    Umweltmassnahmen und öffentliche Räume
    Ein grosser Teil der neuen Stadtteile wird öffentlich sein und über ausgedehnte Grünflächen verfügen. Besondere Aufmerksamkeit wird Umweltmassnahmen wie dem vernetzten Energiemanagement, der Regenwassernutzung und der Entwicklung der Biodiversität gewidmet. Ein Netz von Fusswegen wird von der Gemeinde Bernex geschaffen, um die offenen und öffentlichen Flächen für alle zugänglich zu machen.
    Nächste Schritte und Zeitplan
    Wichtige Meilensteine des Projekts sind die Gemeindeabstimmung über den lokalen Nachbarschaftsplan in Vailly am 9. Juni 2024, die Fortsetzung des Projektverfahrens für das Gewerbegebiet Les Rouettes und die Übergabe der letzten Wohneinheiten im Stadtteil Saint-Mathieu im Jahr 2024. Die Genehmigung für den Bau des Boulevard des Abarois und der Caran d’Ache Fabrik wird ebenfalls für 2024 erwartet. Bis 2030 sollen die verschiedenen Phasen des Projekts abgeschlossen sein, einschliesslich der ersten Häuser in Vailly und der Fertigstellung der öffentlichen Einrichtungen des Ausbildungszentrums La Goutte in Saint-Mathieu.
    Das Grossprojekt Bernex ist ein integrales Stadtplanungsprojekt, das die Region zu einem dynamischen und nachhaltigen städtischen Knotenpunkt machen soll. Durch die Schaffung neuer Wohnungen und Arbeitsplätze, die Förderung nachhaltiger Mobilität und die Bewahrung der landwirtschaftlichen Identität wird das Projekt einen bedeutenden Beitrag zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Region leisten.

  • Gewinner des Architekturwettbewerbs für die Schule in Confignon

    Gewinner des Architekturwettbewerbs für die Schule in Confignon

    Das Siegerprojekt „Cé Qu’É Lainô“ zeichnet sich durch eine innovative Strategie der Fragmentierung des umfangreichen Schulprogramms aus. Dieser Ansatz ermöglicht eine große Flexibilität in den Phasen der zukünftigen Nutzung der Klassenzimmer, der Turnhallen und des Jugendbereichs. Die geschickte Anordnung der Gebäude erleichtert den Zugang zu den verschiedenen Aktivitäten, die in dieser Schule vorgesehen sind und trägt zur Belebung des zukünftigen zentralen Platzes des Viertels bei, der als sozialer Treffpunkt dienen wird.

    Integration und Standortbedingungen
    Das Projekt integriert die verschiedenen Einschränkungen des Standorts auf optimale Weise, einschließlich der Notwendigkeit, eine markante architektonische Präsenz im Herzen des Viertels zu schaffen. Die teilnehmenden Büros mussten Aspekte wie die interne Organisation des Programms, die Wahl der Bauweise, die Integration in den zukünftigen Stadtteil Cherpines und den Dialog mit den wichtigsten öffentlichen Räumen berücksichtigen. Das Mobilitätsmanagement und die Landschaftsgestaltung waren ebenfalls von besonderer Bedeutung. Darüber hinaus galt es, eine große Anzahl von Schülern und Lehrern unterzubringen und ihnen ein Lebensumfeld zu bieten, das die Vermittlung von Wissen fördert.

    Ehrgeizige Energieziele und Nachhaltigkeit
    Das Programm der neuen Schule ist Teil eines ehrgeizigen Energiekonzepts, das auf den Anschluss an Fernwärme setzt, die aus erneuerbaren Energiequellen gespeist wird. Natürliche Belüftung und eine großflächige photovoltaische Solaranlage auf dem Dach, kombiniert mit Begrünung, sollen den Standard einer sehr hohen Energieeffizienz (THPE) erfüllen. Diese Maßnahmen unterstützen die nachhaltige Entwicklung des gesamten Projekts.

    Ein vollständiger Wettbewerb
    Gemäß der SIA-Norm 142 wurde der Architekturwettbewerb in einem zweistufigen, offenen Verfahren durchgeführt. In der ersten Phase lag der Schwerpunkt auf dem Konzept für die Gestaltung des Perimeters, einschließlich der Definition der Außenbereiche, der Nachhaltigkeitsprinzipien und der funktionalen Organisation der Programmkomponenten. In der zweiten Phase wurde der architektonische Entwurf für das Bildungs- und Sportprogramm sowie für die Außenanlagen festgelegt. Insgesamt wurden 46 Entwürfe eingereicht.

    Zukunftsperspektiven für den Stadtteil Cherpines
    Nach der ersten Bauphase in Rolliet und der Ankunft der ersten Unternehmen im Ökopark Cherpines wird die Sekundarschule II von Confignon den Grundstein für die zweite Phase des Cherpines-Projektes legen. Die Schule wird dem Place des Cherpines Gestalt verleihen und den Platz ab seiner Eröffnung mit 1.400 Schülern und Lehrern beleben. Der Bau der Schule wird die erste bebaute Front dieses öffentlichen Platzes bilden, während die anderen Blöcke des Wohnviertels nach und nach errichtet werden.

    Kontinuierliche Entwicklung
    Der Wettbewerb fand parallel zur Entwicklung des Entwurfs für einen lokalen Stadtteilplan (PLQ) statt, der sich zwischen dem industriellen Ökopark und den Sportplätzen befindet. Der PLQ soll dem Staatsrat Anfang 2025 vorgelegt werden.

  • Projekt Grands Esserts in Veyrier

    Projekt Grands Esserts in Veyrier

    Das Herzstück des Projekts ist die Esplanade Jean-Piaget, die zusammen mit der Promenade des Cirses die Grün- und Freiflächen des Standorts charakterisiert. Diese gut durchdachte Anordnung unterstreicht den Wert der hohen Umweltstandards und dient der städtischen Strategie zur Bekämpfung des Klimawandels. Die Planung berücksichtigt strikt die Prinzipien der ökologischen Nachhaltigkeit, um einen Lebensraum zu schaffen, der sowohl für die Bewohner als auch für die Umwelt von Vorteil ist.

    Partizipativer Planungsansatz
    Eine umfassende Konsultation der lokalen und kantonalen Akteure sowie der zukünftigen Nutzer stellt die Weichen für die Urbanisierung, die Mobilität und die Umweltgestaltung des neuen Stadtteils. Diese kooperativen Planungsprozesse gewährleisten, dass alle Beteiligten in die Entscheidungsfindung einbezogen werden und tragen zur Akzeptanz des Projekts bei.

    Förderung der sanften Mobilität und optimale Erreichbarkeit
    Die Förderung der sanften Mobilität steht im Mittelpunkt der Verkehrsplanung für Les Grands Esserts. Ein attraktives Netz von Rad- und Fußwegen verbindet den neuen Stadtteil mit wichtigen Punkten wie dem Stadtzentrum von Genf, Carouge und Veyrier. Diese Infrastruktur wird durch eine bessere Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz, insbesondere an den Léman Express, ergänzt, was die autofreie Mobilität innerhalb des Gebietes erleichtert.

    Erhaltung und Aufwertung der natürlichen Umwelt
    Besondere Aufmerksamkeit wird der Erhaltung und Aufwertung der natürlichen Ressourcen wie dem Waldrand und der Landschaftsgestaltung der Promenade des Cirses gewidmet. Diese Maßnahmen dienen nicht nur dem Erhalt der Biodiversität, sondern bieten den Bewohnern auch qualitativ hochwertige Erholungsräume.

    Das Projekt Grands Esserts setzt neue Maßstäbe in der Wohn- und Geschäftsentwicklung durch die vollständige Integration ökologischer Prinzipien und die Schaffung einer inklusiven und nachhaltigen Gemeinschaft. Mit der Fertigstellung der ersten Bauphase bis 2030 wird Les Grands Esserts zu einem Modell für urbanes Leben in Harmonie mit der Umwelt werden.

  • Eislaufbahn in Tréfle Blanc von den Architekten des Büros Chabanne

    Eislaufbahn in Tréfle Blanc von den Architekten des Büros Chabanne

    Die Eislaufbahn Tréfle Blanc wurde als herausragendes Projekt im Rahmen des internationalen Architekturwettbewerbs ausgewählt. Die Architekten von Chabanne arbeiteten an diesem ehrgeizigen Projekt in Zusammenarbeit mit Partnern wie Architech SA, WSP-BG Ingénieurs Conseils, Ingeni, Oxalis und RR-A.
    Das Projekt „Tréfle Blanc“ umfasst eine Vielzahl von Attraktionen, darunter eine Hauptbahn mit über 8.600 Sitzplätzen, eine zusätzliche Eisbahn und großzügige Bereiche für VIPs, Catering und Ausstellungen auf einer Gesamtfläche von 2.700 m². Die Gestaltung der Außenanlagen und der umliegenden Bereiche wurde ebenfalls sorgfältig geplant, um eine nahtlose Integration zu gewährleisten.

    Besondere Aufmerksamkeit wurde der Ästhetik des Gebäudes gewidmet, insbesondere den skulpturalen Fassaden, die das dynamische Volumen des Gebäudes betonen. Die Architektur des Projekts spiegelt auch die Identität des Geneva-Servette Hockey Clubs wider, der symbolisch als Club des Adlernestes aufgenommen wurde.

    Nachhaltigkeit spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle. Das Projekt setzt auf die Verwendung von umweltfreundlichen Materialien, wie Holz, das nicht nur für den Bau der Hauptbahn, sondern auch für die Rahmen der Eisbahnen verwendet wird. Darüber hinaus wird Energie aus erneuerbaren Quellen erzeugt, wie z.B. durch die Nutzung von Bodenenergie und Photovoltaikanlagen, um einen großen Teil des Energiebedarfs des Projekts zu decken.

    Das Projekt wurde auch durch die Integration von Grünflächen und 150 gepflanzten Bäumen bereichert, die nicht nur die Atmosphäre verbessern, sondern auch zur Förderung der Biodiversität und zur Schaffung angenehmer öffentlicher Räume rund um die Eisbahn beitragen.
    Mit „Trèfle blanc“ setzen die Architekten von Chabanne einen beeindruckenden Meilenstein in der Welt der Eisbahnen und bieten sowohl den Sportlern als auch den Besuchern ein außergewöhnliches Erlebnis.

  • Neues Kinderkrankenhaus in Genf

    Neues Kinderkrankenhaus in Genf

    Die Integration der Familien der jungen Patienten ist ein zentrales Anliegen des neuen Kinderkrankenhauses. Es wird spezielle Bereiche geben, die auf die Bedürfnisse von Familien zugeschnitten sind, wie Einzelzimmer mit integrierten Badezimmern für die Patienten und getrennte Tag- und Nachtbereiche für die Eltern. Ein weiterer Bereich für Eltern oder Begleitpersonen mit Aufenthaltsräumen, Küchen und Badezimmern. Ebenso Zimmer für Eltern, deren Kinder von weit her ins Krankenhaus kommen und die daher nicht jeden Tag ins Krankenhaus gehen können.

    Förderung von Forschung und Ausbildung
    Das neue Krankenhaus wird auch die Bedürfnisse des medizinischen Personals und der Ausbildung erfüllen. Es wird die Arbeitsbedingungen des medizinischen Personals verbessern und Medizinstudenten ermutigen, sich auf Pädiatrie zu spezialisieren. Darüber hinaus wird das Krankenhaus Raum für Forschungsaktivitäten bieten.

    Demographische und wirtschaftliche Grundlagen
    Dieses Bauprojekt ist Teil der kantonalen Krankenhausplanung und basiert auf demographischen Prognosen und wirtschaftlichen Erwägungen. Ziel ist es, das Universitätskrankenhaus Genf in die Lage zu versetzen, Kindern und ihren Familien eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung in einer modernen und funktionalen Umgebung zu bieten.

    Architektur und Bauphasen
    Die Architektur des neuen Kinderkrankenhauses verbindet Komfort und Funktionalität, um eine Umgebung zu schaffen, die der Genesung förderlich ist. Der Architektenwettbewerb wurde gemäß der SIA 142 Ordnung in einem selektiven Verfahren für ein multidisziplinäres Team durchgeführt. Architecturestudio, ein internationales Büro mit Niederlassungen in Paris, Shanghai und Zug, gewann den Wettbewerb.

    Nachhaltiges und modernes Bauen
    Das neue Gebäude wird den höchsten energetischen und funktionalen Standards entsprechen. Neben patientenfreundlichen Einrichtungen wird auch die Nachhaltigkeit im Mittelpunkt stehen. Der Bau wird in mehreren Phasen erfolgen. Der stationäre Teil des Gebäudes soll Ende 2030 in Betrieb genommen werden, während das ambulante Gebäude Mitte 2035 fertiggestellt sein soll.

  • Stadtentwicklung für das Grossprojekt Les Communaux d’Ambilly

    Stadtentwicklung für das Grossprojekt Les Communaux d’Ambilly

    Das Grossprojekt Communaux d’Ambilly, jetzt bekannt als Belle-Terre Viertel, umfasst die Urbanisierung eines 36 Hektar grossen Gebietes in der Gemeinde Thônex. Bis 2030 sollen hier ca. 2400 neue Wohnungen gebaut werden.
    Diese Urbanisierungsmassnahme bietet eine der wenigen grossen Grundstücksmöglichkeiten im ersten Ring des linken Ufers des Genfer Ballungsraums. Dank der Nähe zu den Bahnhöfen des Léman Express in Chêne-Bourg und Annemasse wird das Gebiet perfekt mit der gesamten Agglomeration und der Region verbunden sein.

    DieEntwicklungsphasen
    Die erste Phase des Projekts, die auf einem 2011 verabschiedeten Plan localisé de quartier (PLQ) basiert, ermöglichte den Bau von ca. 670 Wohnungen sowie Geschäften, lokalen Dienstleistungen, einer Schule und weitläufigen öffentlichen Bereichen. Diese Phase beinhaltete auch die Schaffung einer zentralen Baumreihe mit 180 hochstämmigen Bäumen. Der Zugang zum Gelände erfolgt über zwei neue Strassen: Chaussée des Cornouillers und Allée Belle-Terre.
    Derzeit wird die zweite Phase vorbereitet, in der bis 2028 weitere 1.000 Wohnungen und neue Dienstleistungen entwickelt werden sollen. Die dritte Phase soll bis 2030 die Entwicklung von weiteren 1000 Wohneinheiten ermöglichen. Diese Entwicklungen werden durch den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, insbesondere einer BHNS-Linie (Bus mit hohem Dienstleistungsniveau), und durch die Erweiterung der Schulinfrastruktur unterstützt.

    Partizipative Planung
    Ein zentraler Aspekt des Belle-Terre-Projekts ist der partizipative Planungsprozess. Dieser ermöglicht es den derzeitigen und zukünftigen Bewohnern und Nutzern des Viertels, ihre Erfahrungen und Ideen in die Entwicklung des Projekts einzubringen. Dieser partizipative Ansatz fördert das gute Zusammenleben und die nachhaltige Entwicklung des Viertels.

    Ein umweltfreundlicher Ansatz
    Das Belle-Terre-Viertel legt grossen Wert auf Nachhaltigkeit und Umweltschutz. 50% der Flächen sind der Natur gewidmet, mehr als 450 neue Bäume werden gepflanzt und ein partizipativer Wald wird eingerichtet. Geothermie und Sonnenkollektoren decken 90% des Energiebedarfs, während Gräben, Dachbegrünungen und wasserdurchlässige Oberflächen den Wasserkreislauf optimieren. Beeindruckende 95% des Aushubmaterials wurden vor Ort wiederverwendet, was die Umweltauswirkungen erheblich reduziert.
    Die Gestaltung des Viertels umfasst eine harmonische Mischung aus ländlichen Höfen und bepflanzten Promenaden, die landschaftliche Kontinuitäten schaffen und das Viertel mit dem Fluss Seymaz und dem Rand des Waldes von Belle-Idée verbinden.

  • Pictet de Rochemont Campus

    Pictet de Rochemont Campus

    Das PAV-Projekt erstreckt sich über drei zentrale Stadtteile und umfasst 230 Hektar – eine Fläche, die in etwa der Distanz zwischen dem Bürkliplatz und dem Letten in Zürich entspricht. Bis 2050 sollen hier 12.400 Wohnungen und 6.200 Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Bau des neuen Hauptsitzes von Pictet wird im Herbst 2021 beginnen und die Eröffnung ist für 2025 geplant. Das neue Gebäude wird 2.500 Arbeitsplätze und 100 Wohnungen umfassen.

    Innovatives und nachhaltiges Design
    Der neue Hauptsitz von Pictet wird nach den modernsten Standards gebaut. Das „Feng Shui“-Projektdesign betont die Verbindung mit der Natur, mit Elementen wie Wasser, Luft, Licht und Grün. Das Gebäude wird 23 Stockwerke haben, einschließlich einer Panorama-Restaurantterrasse und weitläufigen Grünflächen. Ein öffentlicher Park und die Freigabe des Flusses Drize sind ebenfalls Teil des Projekts.

    Umweltfreundliches Bauen
    Ein zentraler Aspekt des Projekts ist die Umweltfreundlichkeit. Der Bau wird so konzipiert, dass der Energieverbrauch minimiert und die Nutzung von erneuerbaren Energien maximiert wird. Auch bei der Entsorgung des Bodens wird ein innovativer Ansatz verfolgt. 80.000 m³ Erde werden mit dem Zug transportiert, um den CO2-Fußabdruck erheblich zu reduzieren.

    Integration und Entwicklung des Viertels
    Das PAV-Projekt zielt darauf ab, die industrielle Vergangenheit des Gebiets in ein lebendiges Viertel mit gemischter Nutzung umzuwandeln. Neben neuen Wohnungen und Arbeitsplätzen werden auch zahlreiche Grünflächen und Begegnungszonen geschaffen.
    Bekenntnis zur Stadt Genf
    Renaud de Planta, Seniorpartner der Privatbank, betont, dass der neue Campus ein klares Bekenntnis zur Stadt Genf sei. Trotz der Konkurrenz von Finanzmetropolen wie London und New York bleibe Genf der zentrale Standort von Pictet. Auch die Genfer Bevölkerung habe durch politische Entscheidungen zu dieser Standortentscheidung beigetragen.

    Ein Blick in die Zukunft
    Mit der Fertigstellung des Pictet Campus Rochemont wird Genf nicht nur über ein neues architektonisches Wahrzeichen verfügen, sondern auch über ein wichtiges Arbeits- und Lebenszentrum im Herzen der Stadt. Das Projekt ist ein Symbol für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung, die sich auf Nachhaltigkeit und Modernität konzentriert und die Lebensqualität der Einwohner und Arbeitnehmer von Genf verbessern wird.

  • Das Naturhistorische Museum in Genf enthüllt seine Energievision

    Das Naturhistorische Museum in Genf enthüllt seine Energievision

    Der neue Erweiterungsbau für die Sammlungen, der von MAK Architecture entworfen wurde, wird die bestehenden Flügel aus den 1960er Jahren ergänzen. Mit über 15 Millionen Ausstellungsstücken, darunter Tiere, Gesteine und Mineralien aus der ganzen Welt, ist das MHNG das größte naturhistorische Museum der Schweiz und eines der zehn wichtigsten in Europa. Die Erweiterung wird nicht nur eine bessere Organisation und Präsentation der Sammlungen ermöglichen, sondern auch neue Arbeitsräume schaffen, die Besucherbereiche verbessern und einen neuen Raum für temporäre Ausstellungen einrichten.

    Energieeffizienz als zentrales Element
    Eines der zentralen Ziele des Projekts ist die Verbesserung der Energieeffizienz des Museums. Der historische Teil des Gebäudes wurde bereits 2012 energetisch saniert und die neue Erweiterung wird nach dem Standard der sehr hohen Energieeffizienz gebaut. Dies entspricht der Strategie der Stadt Genf, bis 2050 100% erneuerbare Energien zu nutzen und die CO²-Emissionen zu eliminieren.

    Photovoltaikanlage und nachhaltige Beleuchtung
    Einer der Höhepunkte der Renovierung ist die Installation des zweitgrößten Photovoltaiksystems der Stadt Genf. Darüber hinaus wird das gesamte Gebäude mit hocheffizienten LED-Leuchten ausgestattet und nutzt die natürliche Beleuchtung, um den Energieverbrauch weiter zu senken.

    Heizungs-und Klimasysteme
    Der Heizbedarf der neuen Erweiterung wird vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt und insgesamt wird der Anteil der erneuerbaren Energien am gesamten Standort schrittweise auf 80% erhöht. Eine Wärmepumpe wird die Hauptenergiequelle für die Heizung sein und 70 Tonnen CO2-Emissionen pro Jahr im Vergleich zu herkömmlichen Systemen einsparen. Im Notfall wird eine Gasheizung als Notfalllösung zur Verfügung stehen.

    Optimierte Belüftung und Klimatisierung
    Besondere Aufmerksamkeit wurde der Belüftung und Klimatisierung gewidmet, um die empfindlichen Sammlungen vor schädlichen Feuchtigkeitsschwankungen zu schützen. Dies wird es dem Museum ermöglichen, wertvolle Leihgaben von anderen Institutionen zu erhalten, die hohe Anforderungen an die Konservierungsbedingungen stellen.

  • Green Village Genf: ein Modell für nachhaltige Stadtentwicklung

    Green Village Genf: ein Modell für nachhaltige Stadtentwicklung

    Das Green Village ist ein beeindruckendes Projekt, das die Vision einer nachhaltigen Stadtentwicklung in die Tat umsetzt. Das Green Village liegt im Zentrum Europas, in der internationalen Stadt Genf, und kombiniert verschiedene Gebäudetypen wie Wohnungen, Büros, ein Hotel und ein Konferenzzentrum. Diese vielseitige Nutzung fördert eine starke Interaktion zwischen Bewohnern, Arbeitnehmern und Besuchern. Technologische Innovationen und integrierte Räume bieten eine hohe Lebensqualität und fördern die sanfte Mobilität durch den einfachen Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln.

    Historische Integration und moderne Nutzung
    Das Green Village umgibt das bestehende Weltökumenische Zentrum des Ökumenischen Rates der Kirchen, das in den 1960er Jahren von den Brüdern Honegger, renommierten Genfer Architekten, erbaut wurde und vom Kanton als historisches Denkmal eingestuft wurde. Der ÖRK, der seit über 70 Jahren Impulse für Frieden und Gerechtigkeit in der ganzen Welt gibt, fördert den Dialog und Austausch zwischen verschiedenen Kulturen. Dieses Erbe spiegelt sich im architektonischen Konzept des Green Village wider, das aktiv die Vielfalt und den bedeutenden Austausch unterstützt.

    Symbolische Gebäude und innovative Konzepte
    Die Gebäude des Green Village sind nach Städten benannt, die Gastgeber wichtiger Klimakonferenzen waren, wie Montreal, Kyoto und Stockholm. Diese Namenswahl stärkt das Gemeinschaftsgefühl und unterstreicht die ökologische Ausrichtung des Projekts. Insgesamt besteht das Green Village aus sieben Gebäuden, die sich um das zentrale ökumenische Zentrum gruppieren und ein gut durchdachtes Netzwerk von Arbeits- und Lebensräumen schaffen.

    Nachhaltigkeit und Umweltschutz
    Ein zentrales Element des Green Village ist die Umsetzung der Philosophie „One Planet Living“, die auf einem nachhaltigen Ressourcenmanagement und der Förderung der Biodiversität beruht. Das Projekt umfasst umfassende Umweltmaßnahmen wie das Management des Energienetzes, die Regenwassernutzung und die Entwicklung von Naturgärten. Diese Maßnahmen tragen nicht nur zur Umweltleistung des Projekts bei, sondern schaffen auch eine gesunde und lebenswerte Umgebung für alle Nutzer.

    Zukunftsweisende Mobilitätslösungen
    Die Lage des Green Village ist ideal für eine umweltfreundliche Mobilität. Es befindet sich in unmittelbarer Nähe des Genfer Flughafens, der Autobahn, des Bahnhofs und der Haltestellen der öffentlichen Verkehrsmittel. Zwei städtische Boulevards, der „Boulevard de Chancy“ und der „Boulevard des Abarois“, werden die neuen Stadtviertel strukturieren und den Zugang zu ihnen erleichtern. Sie werden durch grüne Wege für die sanfte Mobilität und Park-and-Ride-Parkplätze ergänzt, um den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu fördern.

    Renovierung und Erhaltung historischer Gebäude
    Das unter Denkmalschutz stehende Ökumenische Zentrum wird im Rahmen des Projekts renoviert und erweitert, um hochmoderne Konferenzeinrichtungen und Arbeitsräume zu schaffen. Die Renovierung ist für den Zeitraum 2023-2027 geplant und wird die historische Bedeutung des Gebäudes bewahren und es gleichzeitig an zukünftige Anforderungen anpassen.

  • Das Projekt Quai Vernets in Genf mit 12.400 Wohnungen

    Das Projekt Quai Vernets in Genf mit 12.400 Wohnungen

    Das Projekt Quai Vernets in Genf ist ein hervorragendes Beispiel für eine zukunftsorientierte Stadtentwicklung, die sich auf nachhaltige Lebensräume konzentriert. Die Vielfalt der Wohnmöglichkeiten trägt zu einer integrativen Gemeinschaft bei, die auf den Prinzipien der sozialen und solidarischen Ökonomie basiert.

    Die Zusammenarbeit zwischen den Pilotunternehmen Losinger Marazzi und Pillet SA, den acht Entwicklern des ENSEMBLE-Teams und den lokalen Behörden führt zu einem einzigartigen Stadtteil, der in der Schweiz seinesgleichen sucht und sich durch seinen innovativen und nachhaltigen Charakter auszeichnet. Das Projekt ist Teil des PAV-Programms und zielt darauf ab, das Konzept des „Lebens in der Stadt“ neu zu definieren.

    Historisch gesehen liegt die Höhe der Gebäude in Genf bei etwa 18 bis 24 Metern. Im PAV beginnt die Höhe jedoch bei 30 Metern und ein Wohngebäude auf dem Kasernengelände wird 80 Meter hoch sein. Dies ist jedoch immer noch „niedrig“ im Vergleich zu den Bürotürmen, die im geplanten Geschäftsviertel „Étoile“ gebaut werden. Diese werden bis zu 175 Meter hoch und damit die höchsten Gebäude in Genf sein.

    In einer Stadt mit der niedrigsten Leerstandsrate der Schweiz ist es aus städtebaulicher Sicht sinnvoller, Wohnungen und Dienstleistungsunternehmen in unmittelbarer Nähe des Zentrums zu haben, als Garagen und Fabriken. Es wird erwartet, dass die Hälfte der Bauprojekte in den nächsten 20 Jahren fertig gestellt werden. Dies wird von der Wirtschaftslage und der Entwicklung der Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsraum abhängen.

    Bei der Umsetzung von Bauprojekten befindet sich der Kanton im Beiboot, mit Ausnahme der öffentlichen Infrastruktur. Er schreibt das Bauland im Rahmen der Nutzungspläne aus, wonach sich Investoren für ein konkretes Projekt bewerben können. Langfristige Mietverträge werden von der Kantonsregierung vergeben. Der nächste Schritt ist die Planung auf dem Kasernengelände, das derzeit noch von den Soldaten genutzt wird. Es ist ein Viertel mit mehreren Wohnblöcken, einem Schulgebäude und einem Bürokomplex geplant. Die Neugestaltung der gesamten Stadt wird wahrscheinlich ein halbes Jahrhundert in Anspruch nehmen.

    Neben der Schaffung von Wohnraum umfasst das Projekt auch nachhaltige Infrastrukturmaßnahmen, wie die Wiederherstellung des Arve-Ufers und die Umwandlung eines Parkplatzes in eine Baumplantage. Diese Maßnahmen werden nicht nur die Biodiversität fördern, sondern auch die Lebensqualität in dem neuen Stadtteil verbessern. Die intensive Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Partnern ermöglicht es, das Projekt nahtlos in die bestehende städtische Umgebung zu integrieren.

    Das Engagement für Umweltbewusstsein und nachhaltige Baumethoden ist ein weiteres Schlüsselelement des Projekts. Losinger Marazzi demonstriert durch das Recycling von Materialien und die Wahl nachhaltiger Technologien und Methoden, wie ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen praktiziert wird. Die Bereitstellung von 3.000 Fahrradabstellplätzen und die Einrichtung von Fußgängerzonen unterstreichen darüber hinaus das Engagement für sanfte Mobilität.

    Insgesamt zeigt das Projekt Quai Vernets, wie durch visionäre Planung und kooperative Zusammenarbeit ein lebenswertes und lebenswertes Viertel entstehen kann, das den Anforderungen einer modernen, nachhaltigen und sozial inklusiven Urbanität entspricht.

  • Genf: ein Modell, das exportiert wird?

    Genf: ein Modell, das exportiert wird?

    Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?
    Welche Immobilienthemen bearbeiten Sie am häufigsten?
    Meine Arbeit ist sehr vielfältig und deckt die meisten Bereiche des Immobilienrechts ab: Immobilientransaktionen, Entwicklungsprojekte, Beratung in Vertragsangelegenheiten (z.B. Werk- oder Mietverträge), Verhandlungen im Zusammenhang mit Grundstücken (Bestellung von Dienstbarkeiten, Nutzungsvereinbarungen, etc.), zivile Immobilienstreitigkeiten (z.B. Baumängel, Nachbarschaftsprobleme) oder Verwaltungsstreitigkeiten (z.B. Einspruch gegen Baugenehmigungen).

    Aufgrund der Grösse der Kanzlei MLL Legal sind wir gut positioniert, um unsere Mandanten bei grossen Projekten oder komplexen Angelegenheiten mit einer Vielzahl von Akteuren zu beraten. Dies sind Themen, die mich sehr interessieren. Für mich selbst ist meine Arbeit am befriedigendsten, wenn es mir gelingt, konstruktive Lösungen zu finden, die alle Parteien auf einen Nenner bringen, so dass sie ihr gemeinsames Projekt gemeinsam vorantreiben können.

    Hat sichdie Rechtslage für den Bau- und Immobiliensektor in den letzten Jahren verändert, wenn ja, wie?
    Der gesetzliche Rahmen, insbesondere im Bereich des öffentlichen Rechts, wird immer dichter und komplexer, und wir sehen oft, dass unsere Kunden Schwierigkeiten haben, mit der Entwicklung der Vorschriften Schritt zu halten, insbesondere wenn sie in der ganzen Schweiz tätig sind.

    In den letzten Jahren waren es wahrscheinlich die Beschränkungen des Raumplanungsgesetzes (RPG) zur Verhinderung der Zersiedelung, die die Rechtslage am stärksten verändert haben, da sie sich auf die lokale Planung auswirkten. Dasselbe gilt für die Beschränkungen der Qualität von Gebäuden (einschliesslich Energieeffizienz), die sich aus der Energiestrategie 2050 ergeben. Die Steuergesetzgebung und die Regeln für den Zugang zu Subventionen haben ebenfalls einen entscheidenden Einfluss auf die Möglichkeiten für Bauherren und damit auf den gesamten Immobiliensektor.

    In Genf waren die letzten Jahre voller Überraschungen, insbesondere im Zusammenhang mit den Änderungen des Gesetzes über Abbruch, Umbau und Renovierung von Wohnhäusern (LDTR) und des allgemeinen Gesetzes über Entwicklungszonen (LGZD), aber auch aufgrund der jüngsten Änderung der Ausführungsverordnung zum kantonalen Energiegesetz.

    Was hat der Genfer Immobiliensektor, was die anderen grossen Wirtschaftsregionen der Schweiz nicht haben?
    Der Genfer Immobiliensektor kann auf eine besondere Dynamik zählen, die mit der geographischen Lage des Kantons und seiner Geschichte zusammenhängt, insbesondere mit den vielen Institutionen, die hier ansässig sind. Die Attraktivität des Kantons hat einen wichtigen Einfluss auf die Leerstandsquote, die trotz der regen Bautätigkeit in den letzten Jahren nach wie vor historisch niedrig ist. In fast allen Wohnungskategorien ist die Nachfrage grösser als das Angebot. Diese Knappheitssituation erklärt, warum bestimmte Themen (wie Wohnraum und Mietrecht) in Genf sensibler sind als in anderen Regionen. Die Tatsache, dass der Kanton eine der niedrigsten Eigentumsquoten in der Schweiz aufweist (18,7% im Jahr 2021, während der nationale Durchschnitt bei 36,3% liegt und die Quote in einigen Kantonen über 50% beträgt), bedeutet auch, dass bestimmte Themen in Genf anders angegangen werden.

    Was macht Genf einzigartig?
    Rechtlich gesehen ist eines der überraschendsten Systeme für einen Immobilieninvestor aus dem Ausland das Genfer LDTR, das den Handlungsspielraum der Eigentümer von Wohngebäuden erheblich einschränkt (insbesondere in Bezug auf Umbauten, Verkauf oder die Festlegung der Miete nach Bauarbeiten). Dasselbe gilt für die Gesetzgebung über die Entwicklungszone, durch die der Staat eine starke Kontrolle über die Produktion von neuen Wohnungen im Kanton ausübt. Da diese Regelungen in Genf seit vielen Jahren in Kraft sind, haben sich viele Praktiken rund um diese Regelungen entwickelt und sie sind immer noch in Entwicklung. Wir sehen, dass in anderen Kantonen ähnliche Regelungen eingeführt werden, manchmal auch auf kommunaler Ebene. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass der „Genfer Fall“ in Zukunft als Referenz für die Auslegung ähnlicher Probleme dienen kann, die im Zusammenhang mit diesen neuen Regeln auftreten können.

  • Modulares Wohnen für vier Generationen

    Modulares Wohnen für vier Generationen

    Die Genfer Gesellschaft steht vor einer grossen Herausforderung. Das vorhandene Wohnungsangebot reicht nicht aus, um den wachsenden Bedürfnissen einer alternden Bevölkerung gerecht zu werden. Der derzeitige Wohnungsbestand ist für eine Drei-Generationen-Gesellschaft konzipiert und berücksichtigt nicht ausreichend die spezifischen Anforderungen einer Vier-Generationen-Gesellschaft. Diese Veränderung bringt neue Anforderungen an den Wohnraum mit sich, wie z.B. eine flexible Raumaufteilung, barrierefreier Zugang und temporäre Räume für Gäste oder Betreuungspersonal.

    Einflexibler Wohnungsprototyp
    Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, arbeitet ein Konsortium aus öffentlichen Diensten, Architekten, Immobilienberatern, Bau- und Energieingenieuren, Baugenossenschaften und Experten für sozialen Wohnungsbau und sozialmedizinische Dienste an einem innovativen Wohnungsprototyp. Dieser Prototyp soll eine flexible Nutzung ermöglichen und die Wohnbedürfnisse aller Altersgruppen berücksichtigen. Die adaptiven Elemente des Modells können auf verschiedene Gebäudetypen angewendet werden und sollen sektorübergreifende Synergien in den Bereichen Gesundheit, Wohnen und Kosten aufzeigen.

    Grundstücksressourcen und Innovationslabor
    Die Suche nach geeigneten Grundstücken ist eine besondere Herausforderung in Genf, wo Grundstücksressourcen knapp sind. Die Identifizierung und Nutzung geeigneter Grundstücke ist daher ein zentrales Element des Projekts. Neben der Entwicklung des Prototyps für flexibles Wohnen wird eine temporäre Halle mit Laborcharakter geschaffen. Diese Halle wird als Plattform für Experimente, Diskussionen und die Ausstellung von architektonischen Modellen dienen. Sie steht den Projektteilnehmern und der Öffentlichkeit zur Verfügung und fördert den Austausch und die Konsensbildung im Rahmen des Projekts.

    Ein Blick in die Zukunft
    Das Genfer Projekt zeigt, wie Städte sich an den demografischen Wandel anpassen und innovative Wohnlösungen entwickeln können. Der Prototyp des flexiblen Wohnraums und das dazugehörige Innovationslabor sind bahnbrechende Ansätze, um den Wohnraum an die Bedürfnisse einer alternden Gesellschaft anzupassen und gleichzeitig die begrenzten Landressourcen effizient zu nutzen. Diese Initiative ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität aller Generationen und zur Schaffung nachhaltiger und tragfähiger Wohnmodelle.

  • Transformative Materialien in der Bauindustrie

    Transformative Materialien in der Bauindustrie

    Als einer der Hauptverursacher von CO2-Emissionen in der Schweiz und Liechtenstein steht der Bausektor unter wachsendem Druck, nachhaltige Praktiken einzuführen. Mikaël Genty, Berater der Klimastiftung Schweiz, betont die Notwendigkeit neuer Technologien, um die Klimaziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen. Zu den vielversprechenden Entwicklungen gehört das Unternehmen Terrabloc, das Aushubmaterial in umweltfreundliche Baustoffe wie Ziegel und Trennwände umwandelt. Diese Initiative trägt zur Reduzierung von Bauabfällen bei und verwandelt diese in wertvolle Baustoffe.

    Effizienzsteigerung durch moderne Isolierungstechnologien
    Ein weiteres Schlüsselelement für einen nachhaltigen Bausektor ist eine effiziente Isolierung. Das Start-up FenX, ein Spin-off der ETH Zürich, hat eine Technologie entwickelt, die Industrieabfälle in einen nachhaltigen und wiederverwertbaren Isolierschaum umwandelt. Diese Innovation verbessert nicht nur die Energieeffizienz von Gebäuden, sondern fördert auch die Kreislaufwirtschaft in der Bauindustrie.

    Eine Revolution in der Betonindustrie
    Das ETH-Spin-off Oxara stellt eine zukunftsweisende Alternative zu Beton vor, die keinen Zement mit hohem CO2-Gehalt benötigt. Dieser innovative Beton wird aus Aushubmaterial hergestellt und könnte die Betonindustrie grundlegend verändern. Parallel dazu arbeitet das Berner KMU neustark an einem Verfahren, das Beton als CO²-Speicher nutzt, indem es Kohlendioxid in Form von Kalkstein in recyceltem Beton bindet. Diese Technologie geht nicht nur das Problem der CO²-Emissionen an, sondern trägt auch zur Entwicklung von Technologien mit negativen Emissionen bei, die in der Klimapolitik des Bundes eine zunehmend wichtige Rolle spielen.

    Durch die Unterstützung dieser innovativen Projekte und Technologien will die Klimastiftung Schweiz den Übergang zu einem nachhaltigeren Bausektor beschleunigen und damit einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen leisten. Die kontinuierliche Forschung und Entwicklung in diesen Bereichen verspricht nicht nur eine Verringerung der Umweltverschmutzung, sondern auch eine Verbesserung der Lebensqualität durch nachhaltigere Wohn- und Arbeitsumgebungen.

  • Genf auf dem Weg zur Smart City 3.0

    Genf auf dem Weg zur Smart City 3.0

    Mit der Initiative „Smart Geneva“ verfolgt der Kanton Genf das Ziel, eine Smart City 3.0 zu werden, wie es in den skandinavischen Ländern bereits praktiziert wird. Im Gegensatz zu Top-down-Ansätzen soll hier ein nachhaltiger und intelligenter Wandel durch Vernetzung und die Förderung konkreter Projekte erreicht werden. Patrick Montier, Smart City Manager des Kantons Genf, unterstreicht die Bedeutung eines partizipativen Ansatzes: „Es geht darum, ein Ökosystem zu schaffen, das Innovationen fördert, indem es innovative Projekte unterstützt und den Zugang zu Ressourcen und Finanzmitteln erleichtert“.

    Koordination und Vernetzung von Projekten
    Bisher waren die Smart City-Projekte in Genf zwar vielversprechend, aber verstreut und wenig koordiniert. Dies soll sich nun ändern. Private, staatliche und wissenschaftliche Akteure werden über eine Online-Plattform und verschiedene Veranstaltungen miteinander vernetzt, um eine lebendige Gemeinschaft zu bilden. Eine zentrale Datenbank soll Informationen über Smart City und gemachte Erfahrungen sammeln und zugänglich machen.

    Förderung durch den Kanton und Integration der Gemeinschaft
    Für den Start der Initiative hat der Kanton Genf neun Projekte ausgewählt, die insbesondere im Bereich der Kommunikation unterstützt werden. Beispiele sind ein Projekt zur urbanen Landwirtschaft, eine Crowdfunding-Plattform und ein Routenplaner für Fahrradpendler. Eine Telemedizin-Plattform des Universitätskrankenhauses HUG und Pilotprojekte mit vernetzten Bushaltestellen gehören ebenfalls dazu.

    Technologie im Dienste des Klimaschutzes
    Die Vision von Smart City 3.0 stellt die Technologie in den Dienst der Region, um den Herausforderungen der Urbanisierung und der globalen Erwärmung zu begegnen. „Unsere Vision setzt digitale Technologien sinnvoll ein, indem sie beispielsweise darauf achtet, Sensoren sparsam einzusetzen, da sie sehr energieintensiv sein können“, erklärte Montier. Sie zielt darauf ab, die Vorteile für die Umwelt, die Mobilität, die Gesundheit, die Kreislaufwirtschaft und das Wohlbefinden der Einwohner zu maximieren.

    Zukunftsperspektiven und regionale Integration
    Eines der langfristigen Ziele der Initiative ist es, auch das französische Grenzgebiet in die Smart-City-Strategie einzubeziehen. Die Verantwortlichen versprechen, dass Genf bis 2030 eine vollwertige Smart City sein wird. Die Umsetzung der Initiative „Smart Geneva“ ist ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen und innovativen Stadtentwicklung, die den Bedürfnissen der Einwohner gerecht wird und gleichzeitig den Herausforderungen des Klimawandels begegnet.

  • CERN eröffnet ein neues Besucherzentrum „Science Gateway“

    CERN eröffnet ein neues Besucherzentrum „Science Gateway“

    Das Kernforschungsinstitut CERN in Genf hat sein neues Besucherzentrum „Science Gateway“ eingeweiht. Das von dem Architekten Renzo Piano entworfene Gebäude wurde durch Spenden finanziert und bietet fünf Bereiche für Ausstellungsräume, Labore, einen flexiblen Konferenzraum, einen Shop und ein Restaurant. Mit dem Science Gateway kann das CERN nun bis zu einer halben Million Besucher pro Jahr empfangen, im Vergleich zu 125.000 zuvor. Das Besucherzentrum ist an sechs Tagen in der Woche geöffnet und der Eintritt ist kostenlos.

    Das Hauptziel des Science Gateway ist es, Neugierde zu wecken und kritisches Denken zu fördern. Die Besucher haben die Möglichkeit, die Dimensionen des Teilchenbeschleunigers zu erleben und an verschiedenen Stellen selbst Experimente durchzuführen, um die Eigenschaften von Magneten zu untersuchen. Bei der I-
    nissage betonte Bundespräsident Alain Berset die Bedeutung der Wissenschaft für eine nachhaltige Zukunft.

    Als europäisches Zentrum für Kernforschung beherbergt das CERN den grössten Teilchenbeschleuniger der Welt. Der Teilchenbeschleuniger simuliert die Zeit kurz nach dem Urknall und erforscht die Grundgesetze des Universums. CERN hat auch praktische Anwendungen entwickelt, darunter Sonnenkollektoren, Touchscreen-Technologie und Magnetresonanztomographie (MRT). Darüber hinaus wurde das World Wide Web am CERN erfunden.

    Das Science Gateway wurde durch Spenden finanziert, die insgesamt etwa 100 Millionen Schweizer Franken einbrachten. Die grösste Einzelspende in Höhe von 45 Millionen Schweizer Franken wurde von der Stellantis Foundation geleistet. Der Bau des Science Gateway Campus dauerte etwas mehr als zwei Jahre.

    Das Science Gateway richtet sich an Besucher aller Altersgruppen und fungiert als emblematisches Zentrum für wissenschaftliche Bildung und öffentliches Bewusstsein. Ziel ist es, der Gesellschaft die Bedeutung der Grundlagenforschung und ihrer Anwendungen zu vermitteln und junge Menschen für eine Karriere in den MINT-Fächern zu begeistern. Das beeindruckende Gebäude ist völlig CO2-neutral, wird mit Solarenergie betrieben und ist von einem neu geschaffenen Wald umgeben.

  • Ein globales Zentrum für Internationalität und Innovation

    Ein globales Zentrum für Internationalität und Innovation

    Genf spielt eine zentrale Rolle auf der internationalen Bühne, nicht nur als Sitz der Vereinten Nationen und von fast 400 NGOs, sondern auch als Sitz zahlreicher multinationaler Unternehmen, insbesondere in den Bereichen Forschung und Entwicklung. Diese Positionierung unterstreicht die Bedeutung von Genf als globales Zentrum für internationale Zusammenarbeit, unterstützt durch eine akademische Landschaft, die zu den besten der Welt zählt.

    AusgezeichneteInfrastruktur
    Als eine der wirtschaftsfreundlichsten Städte Europas verfügt Genf über eine ausgezeichnete Infrastruktur, die internationale Kongresse und Geschäftsreisende anzieht. Der internationale Flughafen von Genf liegt nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt und bietet Direktflüge zu etwa 150 Zielen in der ganzen Welt. Das gut ausgebaute internationale Eisenbahnnetz, einschließlich des TGV, der Paris in nur drei Stunden erreicht, und des Léman Express, Europas größtem regionalen Eisenbahnnetz, erhöht die Zugänglichkeit von Genf erheblich.

    Förderung multilateraler Diskussionen
    Genf ist Gastgeber wichtiger internationaler Diskussionen, von den Vereinten Nationen über das Internationale Komitee des Roten Kreuzes bis hin zu den Weltwirtschaftsforen. Diese Diskussionen sind Teil des Erbes von Genf und spiegeln die Stadt als Knotenpunkt für internationale Verhandlungen und Schiedsgerichte wider. Die Weltorganisation für geistiges Eigentum dokumentiert hier die vielen Innovationen, die aus den lokalen Forschungs- und Entwicklungszentren hervorgegangen sind.

    Nachhaltige Stadtentwicklung
    Zusätzlich zu seiner Rolle als internationales Zentrum setzt Genf neue Maßstäbe in der nachhaltigen Stadtentwicklung. Ein Subventionsprogramm mit einem Budget von 500 Mio. CHF soll die energetische Sanierung von Gebäuden beschleunigen und die Klimaziele erreichen. Dieses Engagement zeigt, dass Genf bestrebt ist, bis 2050 klimaneutral zu werden und unterstützt damit private und öffentliche Eigentümer bei der Modernisierung ihrer Immobilien.
    Genf zeigt eindrucksvoll, wie eine Stadt gleichzeitig ein Zentrum für internationale Politik und Wirtschaft und ein Zentrum zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung sein kann. Durch diese Dualität stärkt Genf seine Position als ein Ort, an dem globale Herausforderungen auf innovative und effektive Weise angegangen werden.

  • Wirtschaftsraum Genf – Dynamisches Zentrum für internationale Zusammenarbeit und hohe Lebensqualität

    Wirtschaftsraum Genf – Dynamisches Zentrum für internationale Zusammenarbeit und hohe Lebensqualität

    Genf ist das Herzstück der internationalen Zusammenarbeit und Diplomatie und spielt eine Schlüsselrolle auf der Weltbühne. Als Sitz wichtiger Organisationen wie der Vereinten Nationen, des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes und des Weltwirtschaftsforums zieht die Stadt Fachleute an und ist ein Anziehungspunkt für Besucher und Geschäftsinitiativen.

    Eine vielfältige Wirtschaftslandschaft
    Die Genfer Wirtschaft zeichnet sich durch ihre Vielfalt aus, mit Schlüsselsektoren wie dem Finanzsektor, der Pharmaindustrie und der angesehenen Genfer Uhrenindustrie. Genfer Uhren stehen insgesamt für Qualität und Innovation, was die Stadt zu einem Symbol für Präzision und Handwerkskunst macht.

    Ein wettbewerbsfähiges wirtschaftliches Umfeld
    Genf stützt sich auf wettbewerbsfähige Steuersätze und hochqualifizierte Arbeitskräfte, ergänzt durch eine beeindruckende Innovationsfähigkeit, die durch die Präsenz von Forschungs- und Entwicklungszentren multinationaler Unternehmen und führender akademischer Einrichtungen gefördert wird.

    Ausgezeichnete Infrastruktur und Zugänglichkeit
    Die Stadt ist für ihre solide Infrastruktur und ihre ausgezeichneten Verkehrsverbindungen bekannt. Der internationale Flughafen Genf bietet Direktflüge in die ganze Welt und die Entwicklung des regionalen Eisenbahnnetzes erleichtert das Reisen in der Schweiz und in die Nachbarländer.

    Naturgebiete und Freizeitaktivitäten
    Am malerischen Genfer See gelegen und von majestätischen Bergen umgeben, bietet Genf seinen Einwohnern und Besuchern eine Vielzahl von Aktivitäten im Freien. Von Wandern über Skifahren bis hin zu Wassersport ist die natürliche Umgebung von Genf ein Paradies für Aktivitäten im Freien.

    Exzellenz inKultur und Bildung
    Die hohe Lebensqualität in Genf wird durch ein reiches kulturelles Angebot und ausgezeichnete Bildungseinrichtungen unterstrichen. Die Stadt beherbergt zahlreiche Museen, Galerien, Konzertsäle und Theater, die ein breites kulturelles Programm anbieten. Darüber hinaus sind renommierte Bildungseinrichtungen wie die Universität Genf und Doktorandenschulen, die sich auf Wissenschaft und internationale Beziehungen spezialisiert haben, hier ansässig.
    Dank seiner vielen Vorteile hat sich Genf als ein führender Wirtschaftsstandort in der Region etabliert und bietet ein perfektes Gleichgewicht zwischen beruflichen Möglichkeiten und außergewöhnlicher Lebensqualität. Besucher und neue Bewohner der Stadt werden von den vielen Möglichkeiten und der charmanten Atmosphäre dieser kosmopolitischen Metropole begeistert sein.

  • Laurent Decrue neu im Verwaltungsrat der newhome.ch AG

    Laurent Decrue neu im Verwaltungsrat der newhome.ch AG

    Laurent Decrue bringt umfangreiche unternehmerische Erfahrung und digitale Expertise in den Verwaltungsrat ein. Als Gründer des Umzugsunternehmens Movu, ehemaliger CEO von Bexio und Mitgründer sowie CEO von Holycode, ist er eine wertvolle Bereicherung für Newhome. Decrue tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Dr. Christian Wunderlin an.

    Digitale Expertise für zukünftige Ausrichtung
    Dr. Roman Timm, CEO von Newhome, äussert sich erfreut über den Neuzugang: „Mit Laurent konnten wir eine der prägenden Figuren der Schweizer Start-up-Landschaft gewinnen. Er bringt wichtiges unternehmerisches Know-how, aber auch fundiertes Digitalwissen mit. Das stützt unsere Strategie hin zu einer kundenzentrierten, transparenten und branchenfreundlichen Plattform.“

    Laurent Decrue verfolgt ambitionierte Ziele: „Mein Ziel ist es, den Immobilienmarkt so offen und transparent wie möglich zu gestalten, um sicherzustellen, dass die Preisbildung in der Schweizer Immobilienlandschaft nicht durch eine Monopolstellung verzerrt wird. Ich bin überzeugt, dass Newhome dazu beitragen kann, die Immobiliensuche in der Schweiz zu verbessern.“

    Bereits im Februar 2024 sind im Rahmen der Beteiligung der AXA an Newhome mit Manuel Bächi und Andreas Schiller zwei weitere Verwaltungsräte hinzugekommen.

  • SMG Swiss Marketplace Group übernimmt moneyland.ch

    SMG Swiss Marketplace Group übernimmt moneyland.ch

    Die SMG Swiss Marketplace Group, die im November 2021 als Gemeinschaftsunternehmen der TX Group, Ringier, Die Mobiliar und General Atlantic gegründet wurde, erweitert mit dieser Übernahme ihr Portfolio. Zu den bereits bestehenden Marken in den Bereichen Immobilien (ImmoScout24, Homegate, Flatfox, Immostreet.ch, alle-immobilien.ch, home.ch, Publimmo, Acheter-Louer.ch, CASASOFT, IAZI), Automotive (AutoScout24, MotoScout24) und allgemeinen Marktplätzen (anibis.ch, tutti.ch, Ricardo) gesellt sich nun moneyland.ch im Bereich Finance & Insurance.

    Hochwertige Finanzvergleiche und Expertise
    Jochen Pernegger, Managing Director Finance & Insurance bei der SMG, betonte die Bedeutung von moneyland.ch: «Mit den hochwertigen Finanzvergleichen hat moneyland.ch damals wie heute Standards in der Branche gesetzt. Wir freuen uns, gemeinsam den Bereich Finance & Insurance weiter voranzutreiben und von der Produktbreite, der Expertise und dem jahrelangen Know-how des Moneyland-Teams profitieren zu können.»

    Ideale Ergänzung des bestehenden Angebots
    Die Integration von moneyland.ch ergänzt das Angebot der SMG im Finanz- und Versicherungsbereich ideal. FinanceScout24, die bisherige Marke der SMG im Bereich Finance & Insurance, wird durch die Akquisition erweitert. Dies ermöglicht es den Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz, schnell und digital passende Produkte für ihre Finanz- und Versicherungsbedürfnisse zu finden und abzuschliessen.

    Vorteile der Übernahme
    Benjamin Manz, Gründer von moneyland.ch, sieht die Übernahme als grossen Vorteil. «Moneyland.ch kann von der digitalen Expertise sowie dem Netzwerk, der Reichweite und Bekanntheit der etablierten SMG-Plattformen profitieren.» Dies ermöglicht es der Vergleichsplattform, einem breiten Publikum zugänglich zu werden. Manz fügt hinzu: «Wir freuen uns insbesondere auf die Zusammenarbeit mit dem FinanceScout24-Team.»

    Mit der Übernahme von moneyland.ch verstärkt die SMG Swiss Marketplace Group ihre Position im Bereich Finance & Insurance und bietet den Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten einen erweiterten Zugang zu hochwertigen Vergleichsdienstleistungen.

  • Neue Karrierechancen für Quereinsteiger in der Immobilienwirtschaft

    Neue Karrierechancen für Quereinsteiger in der Immobilienwirtschaft

    Für viele Quereinsteiger eröffnen sich mit einer beruflichen Neuorientierung spannende Möglichkeiten. Claudio Kuhn, ein erfahrener Business-Administrator mit einem Master of Science in Business Administration von der HSLU, sieht in der Immobilienwirtschaft seine neue Herausforderung. Motiviert von der Aussicht auf intensiven Kundenkontakt und vielfältige Marketingaktivitäten, richtet er seinen Fokus auf eine Karriere im Immobilien-Verkauf, speziell im Wirtschaftsraum Zürich und in der Region Luzern.

    Gezielte Weiterbildung für den Einstieg
    Trotz seines umfangreichen Fachwissens erkannte Kuhn, dass spezifisches Grundwissen für den Immobilien-Verkauf unverzichtbar ist. Daher entschied er sich für den Intensivkurs für Quereinsteiger beim SVIT Zürich, den er erfolgreich abschloss. Der Kurs vermittelt wesentliche Kenntnisse und Fähigkeiten, um in der dynamischen Immobilienbranche Fuss zu fassen.

    Unterstützung durch den SVIT Zürich
    Neben der fachlichen Weiterbildung bietet der SVIT Zürich umfassende Unterstützung bei der beruflichen Eingliederung in die Immobilienwirtschaft. Pascal Stutz, CEO des SVIT Zürich, begleitet die Kursteilnehmer bei der Entwicklung erfolgreicher Strategien für die Stellensuche. Somit erwerben die Absolventen nicht nur vertieftes Wissen, sondern auch wertvolle Kompetenzen für eine erfolgreiche Bewerbung.

    Netzwerken und Praxiserfahrung
    Kuhn und andere Kursabsolventen haben zudem die Möglichkeit, sich über Dossiers und persönliche Referenzen wie  Skills, bei potenziellen Arbeitgebern zu präsentieren. Diese Dokumente, welche auch von Nichtmitgliedern des SVIT angefordert werden können, ermöglichen es Unternehmen, direkt auf qualifizierte Kandidaten zuzugreifen (Mail to: pascal.stutz@svit.ch).

    Ausblick für interessierte Quereinsteiger
    Das aktuelle Kursangebot des SVIT Zürich für Quereinsteiger in die Bereiche Immobilien-Bewirtschaftung oder Immobilien-Verkauf ist auf der Website svit-bildung.ch einsehbar. Mit gezielten Programmen und der unterstützenden Begleitung bietet der SVIT ambitionierten Berufsumsteigern wie Claudio Kuhn eine solide Basis für einen erfolgreichen Karrierestart in der Immobilienbranche.

    Die intensive Ausbildung und die enge Betreuung durch den SVIT Zürich bieten eine vielversprechende Chance, die Attraktivität der Immobilienwirtschaft für Quereinsteiger zu erhöhen und ihnen den Weg zu einer erfolgreichen Laufbahn zu ebnen.

  • Generationenwohnen als Herausforderung und Chance

    Generationenwohnen als Herausforderung und Chance

    Gemeinschaftliche Wohnformen gewinnen zunehmend an Bedeutung aufgrund veränderter Lebens- und Familienstrukturen sowie einer zunehmenden Mobilität und demografischen Alterung. Der intergenerationelle Austausch wird dabei als positiv für die physische und emotionale Befindlichkeit angesehen und kann dazu beitragen, den Umzug in Alters- und Pflegezentren zu verzögern oder zu verhindern.

    Studie zu Generationenwohnprojekten
    Forschende des ETH Wohnforum – ETH Case, der Berner Fachhochschule und age-research.net haben sechs Generationenwohnprojekte hinsichtlich ihrer Chancen und Grenzen untersucht. Diese Projekte unterscheiden sich in Grösse, Trägerschaften, Organisationsformen und architektonischen Gestaltungen. Vier der Projekte richten sich an Menschen aller Altersgruppen, zwei sind speziell für Menschen ab 50 Jahren konzipiert.

    Das Forschungsprojekt «Generationenwohnen in langfristiger Perspektive – von der Intention zur gelebten Umsetzung» untersucht die konzeptuelle, organisatorische und alltägliche Entwicklung des generationenübergreifenden Wohnens. Die Ergebnisse zeigen, dass solche Wohnprojekte für gemeinschaftsorientierte Menschen eine gute Alternative zu herkömmlichen Wohnformen darstellen. Diese Projekte schaffen bezahlbaren und bedürfnisgerechten Wohnraum für verschiedene Generationen und fördern Unterstützung und Gemeinschaftlichkeit im Wohnen. Sie senken das Risiko sozialer Isolation und unterstützen soziale Teilhabe. Diese Wohnprojekte können auch als Modelle für eine umfassende, integrierte Stadtplanung dienen und zur Entwicklung lebendiger Quartiere beitragen.

    Empfehlungen für Trägerschaften und Behörden
    Der Bericht enthält konkrete Handlungsempfehlungen für Trägerschaften und die öffentliche Hand. Wichtig ist eine angepasste Partizipation während der gesamten Projektphase, um intergenerationelle Begegnungen zu ermöglichen. Gemeinschaftlich genutzte Räume sollten niederschwellig zugänglich sein, und die Wohnumgebung muss über nahe und gut erreichbare Versorgungsstrukturen und Verkehrsanbindungen verfügen.

    Für den Bund, die Kantone und die Gemeinden stehen verschiedene Massnahmen zur Unterstützung des Generationenwohnens zur Verfügung. Gemeinden könnten bei der Vergabe von Bauland generationsübergreifende Wohnprojekte bevorzugen. Förderprogramme wie zinsgünstige Darlehen, Investitionszuschüsse oder Steuererleichterungen könnten ebenfalls helfen. Eine enge Zusammenarbeit von Behörden, gemeinnützigen Bauträgern, Architektur- und Planungsbüros sowie sozialen Fachpersonen ist wesentlich. Auch Architekturwettbewerbe mit interdisziplinären Planungsteams und Jurys können wertvolle Impulse geben.

    Zukunftsfähige, aber anspruchsvolle Wohnform
    Trotz ihrer vielen Stärken ist die Umsetzung von Generationenwohnprojekten anspruchsvoll. Sie erfordert eine bedürfnisgerechte und partizipative Planung und Realisierung, die von Trägerschaften und Gemeinden ein höheres Mass an Beteiligung verlangt als konventionelle Wohnprojekte. Generationenwohnprojekte reagieren flexibel auf sich ändernde Anforderungen und Bedürfnisse in einer vielfältigen Gesellschaft.

    Das umfangreiche Projekt wurde neben dem BWO auch durch die Age Stiftung, die Beisheim Stiftung, die Walder Stiftung sowie das Max Pfister Baubüro AG gefördert.

  • So kann eine 10-Millionen-Schweiz gelingen

    So kann eine 10-Millionen-Schweiz gelingen

    Lardi betonte die Notwendigkeit besserer Rahmenbedingungen, um der Wohnungsknappheit entgegenzuwirken. Er präsentierte vier zentrale Forderungen. Energetische Sanierungen und Aufstockungen können zusätzliche Nutzfläche schaffen, ohne neue Flächen zu verbrauchen. Es gehe nicht um Wolkenkratzer, sondern um moderate Erhöhungen bestehender Gebäude. Umnutzung von Büro- in Wohnflächen, denn die strikte Trennung zwischen Wohn- und Arbeitszonen sei veraltet. Mischzonen könnten die Verkehrsbelastung verringern und Wohnraum schaffen. Fehlregulierungen im Mietwohnungsrecht und Steuerprivilegien führen zu einer ungerechten Verteilung der Wohnfläche. Eine Liberalisierung könnte älteren Wohnraum freigeben und die Preise stabilisieren. Einsprachen und langwierige Bewilligungsverfahren seien die grössten Hindernisse. Diese müssten gestrafft werden, um schneller neuen Wohnraum zu schaffen.

    Wichtige Volksabstimmung
    Der Bau neuen Wohnraums erfordert auch eine kontinuierliche Erneuerung der Verkehrsinfrastruktur. Das Strategische Entwicklungsprogramm Nationalstrassen ist hier von zentraler Bedeutung. Im November 2024 wird über diese Vorlage abgestimmt, die sechs grosse Projekte zur Engpassbeseitigung umfasst. Der Schweizerische Baumeisterverband befürwortet ein Ja zur Vorlage und fordert ein leistungsfähiges Mobilitätsangebot, bei dem alle Verkehrsmittel kombiniert werden. Lardi hob auch die Bedeutung des neuen Umweltschutzgesetzes hervor, das Lärmschutzkriterien anpasst und den Bau von Wohnungen ermöglicht, die bisher aus Lärmschutzgründen blockiert waren.

    Illustre Gastauftritte
    Zu den Highlights der Veranstaltung zählte das Referat von Bertrand Piccard, der die Rolle der Bauwirtschaft im Kampf gegen den Klimawandel betonte. Ökonom Martin Neff erläuterte, wie eine wachsende Bevölkerung die Prosperität eines Landes beeinflusst und wie durch Abbau von Regulierungen mehr Wohnraum geschaffen werden kann. Bauingenieur Pirmin Muff zeigte praktische Umsetzungsansätze für die Bauwirtschaft. Regierungsrat Martin Neukom überbrachte das Grusswort des gastgebenden Kantons Zürich.

    HGC-Jubiläum und Bau-Party
    Den Abschluss des von Mascha Santschi moderierten Grossanlasses bildeten ein Networking-Apéro, das Abendessen und die legendäre Bau-Party. Für musikalische Unterhaltung sorgte die 21-jährige Sängerin Joya Marleen aus St. Gallen, eine der aufstrebenden Stars der Schweizer Musikszene.

  • Meier Tobler Group AG veräussert Lüftungshygiene AG an Hälg Group

    Meier Tobler Group AG veräussert Lüftungshygiene AG an Hälg Group

    Die Meier Tobler Lüftungshygiene AG, gegründet im Jahr 2009, hat sich als eigenständiges Unternehmen mit 25 Mitarbeitenden an zwei Standorten etabliert. Trotz ihres Erfolges blieb sie innerhalb der Meier Tobler ein Nischengeschäft. Aufgrund der zunehmenden Konzentration auf die Kernbereiche entschied sich Meier Tobler für den Verkauf des Unternehmens an die Hälg Group im Juni 2024. Roger Basler, CEO von Meier Tobler, kommentiert: «Wir freuen uns, dass wir mit der Hälg Group die ideale Käuferin gefunden haben. Ihre strategische Ausrichtung passt perfekt und wir sind überzeugt, dass unsere Mitarbeitenden im Team Hälg bestens integriert werden.»

    Führendes Unternehmen in der Lüftungsreinigung
    Die Hälg Group verfolgt eine gezielte Wachstumsstrategie und sieht einen steigenden Bedarf an Hygienelösungen und reiner Luft. Bereits heute ist sie an ihren Standorten in Bern, Zürich und St. Gallen im Bereich der Lüftungsreinigung tätig. Mit der Übernahme der Meier Tobler Lüftungshygiene AG kann das Unternehmen sein Expertenteam erheblich erweitern und zusätzliche Synergien nutzen. Ziel ist es, die Marktführerschaft in der Lüftungsreinigung zu übernehmen. Sandro Keller, CEO Gebäudetechnik bei der Hälg Group, erläutert: «Mit der Übernahme können wir unsere Kapazitäten in der Lüftungsreinigung nahezu verdreifachen und die Organisation stärken. Dadurch erweitern wir unser Know-how erheblich und sind künftig in der Lage, auch grosse Mandate zu übernehmen.»

    Hälg Group bündelt ihre Expertise
    Um das volle Potenzial auszuschöpfen und sich optimal auf dem Markt zu positionieren, fasst die Hälg Group ihre Aktivitäten in einer neuen Organisationseinheit zusammen. Unter dem Dach von Service Schweiz wird die Hälg & Co. AG Lüftungsreinigung unter der Leitung von Cyrill Rohner ihre Dienstleistungen schweizweit anbieten. Alle Mitarbeitenden der Meier Tobler Lüftungshygiene AG sollen übernommen werden.

    Cyrill Rohner, Mitglied der Geschäftsleitung Gebäudetechnik bei der Hälg Group, freut sich über die Verstärkung: «Wir wollen im Service wachsen und sehen dafür auch Möglichkeiten in der Lüftungsreinigung. Durch die Verstärkung des Teams und die Bündelung unserer Kräfte in der Organisationseinheit Hälg & Co. AG Lüftungsreinigung werden wir dieses Potenzial nutzen und unsere Stärken gezielt ausspielen.»

  • CDE-Marktanalyse 2024 mit Fokus auf BIM-Funktionalitäten

    CDE-Marktanalyse 2024 mit Fokus auf BIM-Funktionalitäten

    Im aktualisierten Whitepaper wurden 17 Projekt-CDE-Lösungen detailliert untersucht. Dabei fiel auf, dass die Benutzerfreundlichkeit vieler Tools im Vergleich zum Vorjahr verbessert wurde, um auch Nutzergruppen ohne umfassende BIM-Expertise zu unterstützen. Dennoch bleibt die Bedienung der meisten CDEs komplex. Lediglich drei Tools erhielten die volle Punktzahl im Kriterium „Bedienbarkeit“, während sechs Tools vier von fünf möglichen Punkten erreichten. Fast die Hälfte der analysierten Tools wurde auf der Fünf-Punkte-Skala mit drei oder weniger Punkten bewertet, was zeigt, dass die erwarteten Verbesserungen in Bezug auf die Usability nur teilweise erfüllt wurden.

    BIM-Funktionalitäten im Fokus
    Besonders auffällig ist der Ausbau der BIM-Funktionalitäten bei den meisten CDE-Lösungen. Ein Drittel der untersuchten Tools bieten inzwischen umfassende Funktionen für ein vollständiges BIM-Informationsmanagement. Deutliche Verbesserungen wurden insbesondere bei BIM-Viewern festgestellt, die jetzt bessere Grafik und Performance bei grossen Modellen bieten. Auch die geometrische Modellprüfung wurde verbessert, vor allem durch die Möglichkeit, Kollisionsprüfungen direkt im CDE durchzuführen und geometrische Änderungen in verschiedenen Projektständen visuell auszuwerten.

    Integrationsfähigkeiten ausbaufähig
    Trotz dieser Fortschritte besteht weiterhin Optimierungsbedarf bei der Integration und Durchgängigkeit des Informationsmanagements. Die Möglichkeiten zur Informationsprüfung sind nach wie vor selten verfügbar, und die Nutzung von künstlicher Intelligenz bleibt unzureichend. Auch die Datenübergabe zwischen verschiedenen Parteien und die Einbindung von ausführenden Unternehmen werden derzeit oft als unzureichend bewertet. Ein einziges der geprüften Tools ermöglicht es, Daten direkt im Tool zu bearbeiten, was die Defizite in diesem Bereich verdeutlicht.

    Über die Marktanalyse
    Die CDE-Marktanalyse wird seit dem Frühjahr 2023 jährlich durchgeführt. Im ersten Update wurden 17 Projekt-CDEs anhand von rund 40 Bewertungsindikatoren in den Bereichen Usability, Informationsmanagement, Schnittstellen, Dateiablage, BIM-Funktionen und Datenschutz untersucht. Die Analyse bietet einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der technischen Entwicklungen und zeigt auf, in welchen Bereichen weiterhin Verbesserungsbedarf besteht.