Schlagwort: News

  • Büroetage im NEST wird kreislauffähig gebaut

    Büroetage im NEST wird kreislauffähig gebaut

    Die Sprint genannte Büroeinheit im NEST soll neue Massstäbe für kreislaufgerechtes Bauen setzen. Mitte April findet der Spatenstich statt. Im Sommer soll sie fertiggestellt sein. Sprint ist im ersten Obergeschoss des NEST in Dübendorf angesiedelt. Das insgesamt dreigeschossige modulare Gebäude ist das Forschungs- und Innovationszentrum der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) und des Wasserforschungsinstitut des ETH-Bereichs (Eawag).

    Wie es in einer Medienmitteilung der Empa heisst, konzentrierten sich die an der Planung Beteiligten darauf, möglichst allgemeingültige Lösungen für einen späteren Rückbau zu finden. Dabei folgen sie einem Designansatz, der zukünftige Änderungen und Demontagen zur Rückgewinnung von Systemen, Komponenten und Materialien erleichtert. Heutige Gebäude müssten so gebaut werden, „dass deren Bestandteile wieder in Kreisläufe zurückgeführt werden können“, so Kerstin Müller, geschäftsführende Architektin im baubüro in situ und Geschäftsführerin der Zirkular GmbH.

    Ihr Kollege Oliver Seidel verweist darauf, dass das Wiederverwenden von Materialien oft mit tieferen Kosten assoziiert wird. „Doch der Mehrwert liegt in einem anderen Bereich: Re-Use ist nachhaltiger. Und in puncto Qualität gibt es keine Einbussen.“ Im Gegenteil. So stelle etwa die Ästhetik eines alten Holzparkettbodens einen Mehrwert dar.

    „Erstmals vereint die Empa den Ansatz der Wiederverwendung und die Marktanforderungen des schnellen und flexiblen Bauens“, wird Enrico Marchesi, Innovation Manager und Projektverantwortlicher des NEST, zitiert. „Mit der neuen Unit ,Sprint‘ wollen wir zeigen, dass diese Bedürfnisse zusammen erfüllt werden können.“

  • Axpo will Wasserstoff produzieren

    Axpo will Wasserstoff produzieren

    Axpo will aus der Wasserkraft des Rheins künftig grünen Wasserstoff herstellen. Dafür soll bereits im Herbst 2022 eine Wasserstoffproduktionsanlage beim Kraftwerk Eglisau-Glattfelden in Betrieb genommen werden, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Diese soll jährlich 350 Tonnen Wasserstoff produzieren. Damit können den Angaben von Axpo zufolge über 1,5 Millionen Liter Diesel pro Jahr im Strassenverkehr eingespart werden.

    Die neue Wasserstoffproduktionsanlage wird eine Leistung von 2,5 Megawatt aufweisen. Sie kann aber auf 5 Megawatt erweitert werden. Ausserdem plant Axpo auch die Realisierung von weiteren Anlagen an anderen Standorten. Das Unternehmen hat für das Geschäftsfeld Wasserstoff bereits eine eigene Abteilung aufgebaut.

    Beim Transport des Wasserstoffs zu den Tankstellen arbeitet Axpo mit der in Opfikon ansässigen Hydrospider AG zusammen. Dabei handelt es sich um ein Gemeinschaftsunternehmen von H2 EnergyAlpiq und der Linde GmbH. Sowohl Axpo als auch Hydrospider sehen grosses Potenzial für Wasserstoff im Bereich der Mobilität. Bereits heute würden mehr als 50 Lastwagen mit Brennstoffzellen in der Schweiz verkehren. Bis 2026 dürften es den Partnern zufolge mehr als 1600 sein.

    Axpo hatte bereits 2015 eine Wasserstoffproduktionsanlage beim gleichen Kraftwerk geplant. Damals wurde das Projekt aber nicht weiterverfolgt, weil das Absatzvolumen von Wasserstoff unter den Erwartungen des Unternehmens blieb. „Seither hat der Kampf gegen den Klimawandel deutlich an Bedeutung gewonnen und Wasserstoff hat sich als geeigneter Energieträger für die Dekarbonisierung von Mobilität und Industrie bestätigt“, wird Guy Bühler, Leiter des Bereichs Hydrogen bei Axpo, in der Mitteilung zitiert.

  • Sonova weiht Null-Energie-Gebäude ein

    Sonova weiht Null-Energie-Gebäude ein

    Die Sonova Holding AG habe im Freiburger Murten eines der ersten Null-Energie-Firmengebäude realisiert, schreibt der Hörgerätehersteller aus Stäfa in einer Mitteilung. Das neue Wireless Competence Center wird 180 Mitarbeiter der Tochtergesellschaft Phonak Communications beherbergen und der Entwicklung miniaturisierter Kommunikations- und Gehörschutzsysteme dienen, heisst es dort weiter. Der Neubau ist Teil des Nachhaltigkeitsprogramms von Sonova. Bis Ende Jahr will der Hörgerätehersteller seinen kompletten Geschäftsbetrieb CO2-neutral gestaltet haben.

    „Als eines der ersten Null-Energie-Firmengebäude der Schweiz“ gehöre der Neubau in Murten „gleichzeitig auch zur ersten Generation von CO2-neutralen Gebäuden weltweit“, wird Sonova-CEO Arnd Kaldowski in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge passt sich das Gebäude dem jeweiligen Aussenklima an, so dass die Temperatur im Inneren stets zwischen 21 und 26 Grad liegt. Hohe und perfekt angepasste Fensterflächen garantieren einen maximalen natürlichen Lichteinfall und regulieren über steuerbare Lüftungsflügel die Lufterneuerung. Die Luftfeuchtigkeit wird über mit Sumpfkalk verputzte Wände und Decken geregelt.

    Eine auf dem Dach des Gebäudes installierte Photovoltaikanlage werde jährlich rund 260’000 Kilowattstunden Strom erzeugen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dies ist mehr als Sonova für den Betrieb seines Competence Centers benötigt. Der überschüssige Strom soll in das Stromnetz eingespeist werden.

  • Sika investiert in Katar

    Sika investiert in Katar

    Sika hat die Produktionskapazitäten für Betonzusatzmittel an seinem Standort in Katars Hauptstadt Doha vergrössert, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Zudem sei dort nun auch die Produktion von Epoxidharzen aufgenommen worden, heisst es dort weiter. Sie werden für die Herstellung von Bodenbelägen und Klebstoffen benötigt.

    Die Erweiterungsinvestitionen sollen Sika eine bessere Position im Wettbewerb um staatliche Grossaufträge in Katar verschaffen. Hier schreibe die nationale Beschaffungspolitik vor, vorrangig inländisch hergestellte Produkte zu beziehen, erläutert der Konzern. Der Mitteilung zufolge stehen in Katar hohe Investitionen in die Versorgungsinfrastruktur für Energie und Wasser an.

    „Unsere jüngste Investition in Katar positioniert uns für weiteres Wachstum und stärkt unsere Wettbewerbsfähigkeit im Land“, wird Sika-Regionalleiter EMEA Ivo Schädler in der Mitteilung zitiert. „Durch die erweiterte Produktion gehen wir für unser Geschäft von einer deutlichen Nachfrage- und Volumensteigerung bei unseren hochwertigen Klebstoff- und Flooring-Lösungen aus.“

  • Schweiz fällt im Länderranking zurück

    Schweiz fällt im Länderranking zurück

    Der Best Countries Report ist in diesem Jahr zum sechsten Mal erschienen. Er bewertet 78 Nationen anhand einer Reihe von Kategorien, darunter etwa wirtschaftlicher Einfluss, Bildung und Lebensqualität. Erstellt wird er von U.S. News & World Report in Zusammenarbeit mit der BAV Group und der Wharton School der Universität Pennsylvania.

    Im vergangenen Jahr wurde die Rangliste noch von der Schweiz angeführt. In diesem Jahr ist das Land aber um drei Plätze auf Platz vier zurückgefallen. Neu belegt Kanada den Spitzenplatz. Sowohl Japan (Platz zwei) als auch Deutschland (Platz drei) haben die Schweiz überholt.

    Allerdings wird die Schweiz weiterhin als bester Standort für Unternehmen angesehen. So belegt sie in der Kategorie Open for Business auch in diesem Jahr den ersten Platz, wie der Länderbericht zeigt. Sie punktet dabei vor allem mit ihren tiefen Unternehmenssteuern und der Transparenz bei Regierungspraktiken.

    Als Standort für Unternehmertum ist die Schweiz seit dem Vorjahr allerdings von Platz fünf auf Platz sieben zurückgefallen. Dagegen konnte sie bei der Lebensqualität von Platz sieben auf Platz fünf vorrücken. In den restlichen Kategorien schafft es die Schweiz in diesem Jahr nicht unter die besten sieben Länder.

  • Grüne Baulösungen von LafargeHolcim erhalten Zertifikat

    Grüne Baulösungen von LafargeHolcim erhalten Zertifikat

    Unter den 1000 von der Stiftung Solar Impulse identifizierten Lösungen, die die Umwelt auf profitable Weise schützen, sind zehn des Baustoffkonzerns LafargeHolcim. Die Lausanner Stiftung des Umweltpioniers Bertrand Piccard hatte sich 2018 vorgenommen, weltweit mindestens 1000 Lösungen zu finden, zu bewerten und zu zertifizieren. Jetzt werden sie Entscheidungsträgern präsentiert, um so deren skalierte Anwendung zu beschleunigen.

    Zu den mit diesem Umwelt-Label ausgezeichneten Produkte von LafargeHolcim gehören laut einer Unternehmensmitteilung der grüne Beton ECOPact, der CO2-neutrales Bauen ermöglicht, ebenso wie bioaktiver Riffbeton, der marine Ökosysteme wiederherstellt, und 3D-Drucktechnologien zur schnelleren Schaffung von bezahlbarem Wohnraum und Infrastruktur.

    „Es ist grossartig zu sehen, dass Unternehmen wie LafargeHolcim sich verpflichtet haben, mehrere solcher Lösungen umzusetzen, die für den Planeten positiv sind“, so Piccard. „Angesichts der globalen Reichweite und Grösse des Unternehmens kann das einen echten Unterschied bei der Bewältigung der heutigen Klimakrise machen.“

    LafargeHolcim-CEO Jan Jenisch zeigt sich stolz auf den „starken Beitrag“ seines Unternehmens zum Ziel der Stiftung Solar Impulse. „Mehr als die Hälfte unserer Entwicklungsaktivitäten konzentriert sich auf nachhaltige Gebäudelösungen“, wird er zitiert. „Die heutige Bestätigung unserer sauberen Technologien ist eine grosse Ermutigung für unsere Teams, die Grenzen der Innovation für nachhaltiges Bauen weiter zu verschieben.“

  • ewz beteiligt Bürger an weiteren Solaranlagen

    ewz beteiligt Bürger an weiteren Solaranlagen

    ewz bietet Personen, die sich aktiv an der Energiewende beteiligen möchten, die Möglichkeit, Beteiligungen an Photovoltaikanlagen zu erwerben. Diese Art der Schwarmfinanzierung ermöglicht den Bau neuer Anlagen, etwa auf Schuldächern. Dafür bietet ewz einer Medienmitteilung zufolge insgesamt 4000 Quadratmeter neuer Fläche an.

    Davon stehen 1100 Quadratmeter Photovoltaikfläche ab sofort auf dem städtischen Schulhaus Falletsche in Leimbach zur Verfügung. Die Schulhäuser Rebhügel in Wiedikon, Kolbenacker in Seebach und Mattenhof in Schwamendingen werden im Laufe des Jahres ans Netz gehen. Pro Haushalt können maximal zehn Quadratmeter Beteiligung à 250 Franken im Internet erworben werden. Im Gegenzug erhalten Kundinnen und Kunden pro Quadratmeter Beteiligung 80 Kilowattstunden nachhaltig produzierten Sonnenstrom aus Zürich auf ihrer Stromrechnung gutgeschrieben.

    Auch an der bereits fertiggestellten ersten hochalpinen Solargrossanlage der Schweiz an der ewz-Staumauer im Bündner Bergell seien noch die letzten Quadratmeter Beteiligung erhältlich. Weil in der Höhe der Ertrag mehr als doppelt so hoch ist wie im Unterland, liegen dort sowohl der Beteiligungspreis als auch die Gutschrift höher.

  • Energie Zukunft Schweiz übernimmt Broenner AG

    Energie Zukunft Schweiz übernimmt Broenner AG

    Die Energie Zukunft Schweiz AG hat gemäss einer Medienmitteilung die Luzerner Broenner AG übernommen. Damit erweitert der Projektentwickler für erneuerbare Wärme, Photovoltaik und Energieeffizienz sein Portfolio um die Kompetenzen der Broenner AG im Bereich der Gebäudetechnik: Prozessenergie für Industrie & Gewerbekunden, Planung von Heizung, Lüftung Klima und Kälte sowie Wärmeverbünde.

    Thomas Birrer, Gründer und Geschäftsführer der Broenner AG, zeigt sich mit dieser Nachfolgeregelung zufrieden. Sie biete den Mitarbeitenden eine Perspektive, „von der auch unsere Kunden profitieren, da wir unsere Kompetenzen in einen grösseren Verbund einbringen können“.

    Laut Geschäftsleiter der Energie Zukunft Schweiz AG, Aeneas Wanner, überzeugen Birrer und seine Mitarbeitenden „durch eine hohe Kompetenz und Innovationskraft. Mit ihrem spezialisierten Know-How sind sie eine ideale Ergänzung unseres stark wachsenden Teams. Wir sind dadurch noch besser in der Lage, unsere Kunden gesamtheitlich bei der Umsetzung der Energiewende zu begleiten.“

    Der Standort und alle Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Damit erhalte Energie Zukunft Schweiz neben den bisherigen Niederlassungen in Basel, Lausanne und Zürich mit Neuenkirch einen Standort in der Zentralschweiz.

  • Neue Energielösungen am Start

    Neue Energielösungen am Start

    Gerade im Bereich Heizen von Wohnraum dominiert immer noch die Verwendung fossiler Brennstoffe. Dank innovativer Technologien entstehen hier neue klimafreundliche Alternativen – zum Beispiel das Heizen mit Seethermie oder die Nutzung der Abwärme von Computern. Beide Ansätze verwenden bestehende Wärmequellen zum Beheizen von Gebäuden.

    Die Seethermie ist eine der jüngsten Formen der Energiegewinnung und macht sich die Seen als riesige Wärmespeicher zu Nutze. Im Sommer nehmen die Seen die Wärme der Sonne auf und geben sie nur langsam ab. Selbst bei Minusgraden behält das Seewasser in der Tiefe eine gewisse Temperatur – ideal um dem Wasser in den unteren Schichten Wärme zu entziehen und diese als natürliche Heizquelle zu verwenden. Das Wasser wird dem See dann wieder kühler rückgeführt. Für das Ökosystem ist dies unbedenklich und steuert in gewissem Masse sogar der klimatischen Erwärmung entgegen. Mit dieser Technologie steht in Luzern das grösste Seethermie-Projekt der Schweiz erfolgreich am Start.

    Einen anderen Ansatz verfolgt das Pariser Startup «Qarnot» und setzt auf die Abwärme von Computern. Anstatt Rechner in grossen Serverräumen aufwendig zu kühlen, werden diese in Heizkörper eingebaut. In den Heizkörpern fliessen somit Daten statt Wasser. Die dezentrale Rechenleistung wird an grosse Firmen verkauft, die digitalen Heizkörper selbst an private Haushalte. Diese haben somit nach der Erstinvestition keine Heizkosten mehr. Je mehr Wärme gewünscht wird, desto mehr Datenleistung wird generiert. Die Daten sind verschlüsselt und werden auch nicht gespeichert, somit ist nicht nachvollziehbar, welche Daten fliessen. Dasselbe funktioniert auch mit Warmwasserboilern – in Bordeaux wurde bereits ein gesamter Wohnkomplex mit dieser Technologie ausgestattet. Aufgrund der weltweit steigenden Datenmengen scheint das zukünftige Potential somit enorm.

    Mehr zu intelligenten Lösungen lesen Sie hier:
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  • JED bekommt Neon und Ikonen

    JED bekommt Neon und Ikonen

    Das JED in Schlieren soll um Kunst am Bau ergänzt werden, informiert ein entsprechender Bericht auf dem Internetauftritt des Zentrums in Schlieren. Kunst am Bau sei identitäts- und sinnstiftend und weise den Weg, heisst es dort eingangs. Für die Realisierung der Kunstwerke im JED hat die Eigentümerin Swiss Prime Site die Künstler Roland Ammann und Gregory Gilbert-Lodge verpflichtet.

    Glasbläser Roland Amman kommt vom Neonhaus Ammann und hat sich nach der Umstellung der Lichtwerkbranche von Neon auf LED der Kreation dreidimensionaler Kunstwerke aus Neon gewidmet. Für das JED wird er drei übergrosse Buchstaben, ein J, ein E und ein D erschaffen. Das erste Kunstwerk hat Amman bereits an der Decke der Barista Bar Jake installiert. Das auf den ersten Blick wie ein fragiles leuchtendes Knäuel wirkende Objekt entpuppe sich bei genauerem Hinsehen als ein J, heisst es im Bericht. „Ich mag es, wenn meine Kunst mehrere Ebenen hat und das Verborgene erst auf den zweiten oder dritten Blick erkennbar wird“, wird Künstler Ammann dort zitiert.

    An der Wand der Barista Bar können Besuchende auch bereits das erste Kunstwerk von Gregory Gilbert-Lodge im JED betrachten. Der unabhängige Illustrator hat die Bar mit einem in Grün gehaltenen übergrossen Porträt ihres Namensgebers Jake versehen. Jake soll das Gebäude J repräsentieren und der Bar „ein Antlitz“ geben, heisst es im Bericht.

    Für die Gebäude E und D hat Gilbert-Lodge Porträts von Eve und Didi entworfen. „Die fiktiven Figuren im JED sollen als Ikonen wirken“, erläutert der Künstler im Bericht. Die von ihnen verkörperten Werte und Vorstellungen, „gar ein Lebensgefühl“, würden die Ikonen den einzelnen Gebäuden mitgeben, meint Gilbert-Lodge.

  • LafargeHolcim wird wieder Holcim

    LafargeHolcim wird wieder Holcim

    Der Verwaltungsrat wird an der diesjährigen Generalversammlung beantragen, den Namen des Konzerns von LafargeHolcim Ltd. in Holcim Ltd. zu ändern, informiert LafargeHolcim in einer Mitteilung. Damit solle „Effizienz und Wirkung“ des weltweit aktiven Unternehmens gesteigert und „auf dem Erbe des Konzerns“ aufgebaut werden. Die diversen Markennamen von LafargeHolcim bleiben von der Namensänderung des Konzerns unberührt.

    Das 1912 in Holderbank AG gegründete Unternehmen hatte bereits seit 2001 unter dem Namen Holcim firmiert. Nach der Fusion mit dem französischen Baustoffproduzenten Lafarge war der Konzern 2015 in LafargeHolcim umbenannt worden.

    Darüber hinaus steht auf der Generalversammlung am 4. Mai die Abstimmung über die Verlegung des Hauptsitzes von Rapperswil-Jona nach Zug an. Damit werde die bereits 2018 eingeleitete Umstrukturierung der Büro-Standorte des Konzern abgeschlossen, schreibt LafargeHolcim.

    Des Weiteren werden in der Mitteilung anstehende Änderungen im Verwaltungsrat kommuniziert. Dessen Vizepräsident Oscar Fanjul habe sich entschlossen, zurückzutreten, informiert LafargeHolcim. Fanjul war 2015 von Lafarge für den Verwaltungsrat nominiert worden. Er habe „bei der erfolgreichen Fusion von Lafarge und Holcim eine zentrale Rolle gespielt und massgeblich dazu beigetragen, das Unternehmen zum führenden globalen Anbieter von Baustoffen und Lösungen zu machen, das es heute ist“, wird Verwaltungsratspräsident Beat Hess in der Mitteilung zitiert.

    Der seit September 2017 als Konzern-CEO amtierende Jan Jenisch soll an der Generalversammlung zusätzlich in den Verwaltungsrat gewählt werden. Dies diene der Sicherstellung der Kontinuität in der Führung, erläutert der Konzern.

  • Schweiz zieht trotz Pandemie Firmen an

    Schweiz zieht trotz Pandemie Firmen an

    Die Standortpromotion von Bund, Regionen und Kantonen kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken, erläutert die Konferenz Kantonaler Volkswirtschaftsdirektorinnen und -direktoren (VDK) in einer Mitteilung. Sie erstellt einmal jährlich eine Statistik zu den Zahlen der Neuansiedlungen ausländischer Unternehmen in der Schweiz. Der aktuellen Erhebung der VDK zufolge haben sich 2020 insgesamt 220 ausländische Firmen in der Schweiz niedergelassen.

    Im Vergleich zum Vorjahr entspreche dies einem Rückgang um 9 Prozent, erläutert die VDK in der Mitteilung weiter. Die im Vorjahr verbuchten Neuansiedlungen hätten mit 1168 Arbeitsplätzen gleichzeitig aber 11 Prozent mehr Stellen geschaffen als die Ansiedlungen im Vorjahr. Auch bei den für die nächsten drei Jahre prognostizierten neuen Stellen sei mit voraussichtlich 3583 Arbeitsplätzen der Wert von 2019 um 21 Prozent übertroffen worden.

    Wie bereits im Vorjahr stammten auch im Berichtsjahr die meisten Ansiedlungen aus den Branchen ICT und Life Sciences. Nach Herkunft betrachtet zog es vor allem französische, amerikanische und chinesische Unternehmen in die Schweiz.

    Die nationale Standortpromotion zielt darauf, vor allem wertschöpfungsintensive und innovative Unternehmen zu werben, schreibt die VDK. In der Mitteilung wird dabei auf die „erfolgreiche Zusammenarbeit“ von Bund, Regionen und Kantonen hingewiesen. Zudem streicht die VDK die Rolle der Swiss Business Hubs heraus. Diese Vertretungen der offiziellen Schweizer Organisation für Exportförderung und Standortpromotion, Switzerland Global Enterprise (S-GE), sind im Ausland als Teil der Schweizer Botschaften oder Generalkonsulate aktiv.

    Aufgabe der Swiss Business Hubs ist es, „die Schweiz als führenden Innovations- und Technologiestandort zu vermarkten“ und „Unternehmen mit Ansiedlungspotential“ zu identifizieren, erläutert die VDK. Konkrete Ansiedlungsprojekte werden von S-GE den Regionen und Kantonen vorgestellt, „die sich dann im föderalen Wettbewerb für eine Ansiedlung in ihrem Kanton einsetzen“. Als Erfolgsbeispiel wird in der Mitteilung Align Technology genannt. Die amerikanische Medtech-Firma wird vom ehemaligen ABB-Chef Joe Hogan geführt und hat ihre Europazentrale im Berichtsjahr aus den Niederlanden nach Rotkreuz ZG verlegt.

  • Karte hilft bei Umbau des Energiesystems

    Karte hilft bei Umbau des Energiesystems

    Erstmals kann der Fortschritt beim Ausbau erneuerbarer Energien öffentlich eingesehen und überprüft werden. Zu diesem Zweck stellt das Bundesamt für Energie (BFE) laut einer Medienmitteilung seine Geobasisdaten über alle rund 110’000 Stromproduktionsanlagen der Schweiz online zur Verfügung. Aktuell sind mehr als 100’000 davon Photovoltaikanlagen.

    Alle Anlagen werden im Internet auf einer interaktiven Karte transparent dargestellt und monatlich aktualisiert. Damit, so das BFE, könnten Gemeinde und Kantone den lokalen Zubau verfolgen und gegebenenfalls Massnahmen ergreifen, um ihn zu beschleunigen.

    Die Daten zeigen neben dem Standort der Anlage auch ihre Leistung in Kilowatt und das Datum der Inbetriebnahme. Aufgenommen werden alle Anlagen mit einer Leistung über 30 Kilovoltampere und Kleinanlagen mit mehr als 2 Kilowatt, die freiwillig registriert worden sind. Zudem enthält der Datenbestand Anlagen, die durch eine Einspeise- oder Einmalvergütung, Mehrkostenfinanzierung oder einen Investitionsbeitrag gefördert werden.

  • Mobiliar kauft Flatfox

    Mobiliar kauft Flatfox

    Die Mobiliar hat am 7. April Flatfox erworben, informiert die Versicherungsgenossenschaft in einer Mitteilung. Das Zürcher Unternehmen hat eine Plattform mit einem kostenlosen Marktplatz für Immobilien entwickelt. Zudem bietet Flatfox Unternehmenskunden digitale Werkzeuge für den Vermietungsprozess an.

    Mit der Übernahme von Flatfox will die Mobiliar ihr Immobiliengeschäft stärken. Gründer und Mitarbeiter sollen dabei auch unter dem Dach der Mobiliar für Flatfox tätig bleiben, erläutert die Mobiliar. Zudem werde die Neuerwerbung weiterhin unter dem Markennamen Flatfox firmieren. Über den Kaufpreis haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart.

    Die Versicherungsgenossenschaft ist im Bereich Immobilien bereits gemeinsam mit Ringier mit dem Marktplatz Scout24 Schweiz AG sowie mit der Handwerkerplattform buildigo und der Mieterplattform aroov aktiv. Die gemeinsam mit Garaio REM entwickelte Mieterplattform aroov soll eigentständig bleiben, in Zukunft aber mit Flatfox kooperieren. „Das Zusammenspiel von aroov und Flatfox bietet Privatkunden attraktive Services und für Immobilienprofis Komplettlösungen, dank denen sie zum richtigen Zeitpunkt mit dem richtigen Angebot bei den Mieterinnen und Mietern präsent sind“, erläutert Mobiliar-COO Andrea Kleiner in der Mitteilung.

    Neben diesem Angebot am Mietermarkt plant die Mobiliar, noch in diesem Sommer ein Angebot für Besitzende von Wohneigentum zu lancieren, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die entsprechende Plattform Liiva wurde von der Mobiliar gemeinsam mit Raiffeisen entwickelt.

  • Mietpreise sinken im März leicht

    Mietpreise sinken im März leicht

    Die Preise für Mieten sind im März im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent gesunken. Diese kurzfristige Entwicklung spiegelt sich aber nur in den landesweiten Durchschnittswerten wider. In den teuersten und bevölkerungsreichsten Regionen sind die Mietpreise im März gestiegen, zeigen neueste Daten des Swiss Real Estate Offer Index. Auch in der langfristigen Betrachtung haben die Preise durchschnittlich angezogen.

    So mussten Mieter in der Genferseeregion im März 0,2 Prozent mehr bezahlen, in der Grossregion Zürich sogar 0,9 Prozent. Auch in der Nordwestschweiz stiegen die Mietpreise laut Medienmitteilung um 0,3 Prozent, in der Ostschweiz um 0,2 Prozent und im Tessin um 1,9 Prozent. In der Zentralschweiz fielen die Mietpreise dagegen um 1,2 Prozent. Aufs gesamte Jahr betrachtet stiegen die Mietpreise im Landesdurchschnitt um 0,6 Prozent.

    Beim Wohneigentum haben sich die Preise ebenfalls unterschiedlich entwickelt, je nach Wohnart. Während Interessenten von Eigentumswohnungen im März von durchschnittlich 0,4 Prozent niedrigeren Preisen profitierten, mussten Käufer von Einfamilienhäusern 1 Prozent drauflegen.

    In den vergangenen zwölf Monaten zogen die Preise bei Eigenheimen sogar um rekordverdächtige 7,2 Prozent an. Kostete der Quadratmeter im März 2020 noch 6398 Franken, so waren es im März dieses Jahres schon 6857 Franken.

    Bei Stockwerkeigentum fiel das Plus mit 3 Prozent etwas moderater aus. Hier stieg der Quadratmeterpreis von 7366 Franken im März 2020 auf 7587 Franken im März 2021.

    Die Daten des Swiss Real Estate Offer Index werden in Echtzeit auf der Grundlage von Inseraten auf der Immobilienplattform ImmoScout24 und in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI AG erstellt.

  • Implenia saniert Stadtautobahn St.Gallen

    Implenia saniert Stadtautobahn St.Gallen

    Das Bundesamt für Strassenbau hat die ARGE Stadtautobahn mit der Sanierung der Stadtautobahn St.Gallen zwischen den Anschlüssen St.Gallen West und St.Gallen Ost beauftragt, erläutert Implenia in einer Mitteilung. Die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon ist mit 30 Prozent an der ARGE Stadtautobahn beteiligt. Implenia wird bei der Sanierung der Stadtautobahn St.Gallen neben Bauleistungen auch die kaufmännische Leitung des Projekts übernehmen.

    Die Instandsetzungsarbeiten sollen Ende Mai begonnen und bis Ende 2024 abgeschlossen werden, erläutert Implenia in der Mitteilung weiter. In diesem Zeitraum werden Beläge, Entwässerung, Randabschlüsse und Lärmschutzwände erneuert sowie einige Brücken, Galerien, Stützkonstruktionen und der Tunnel Stephanshorn saniert. Zudem ist der Neubau einer Passerelle geplant.

    „Die Sanierung der Stadtautobahn St.Gallen ist ein komplexes Grossprojekt“, wird Christian Späth in der Mitteilung zitiert. Der Head Division Civil Engineering Implenia freut sich darauf, bei der Ausführung des Projekts „das geballte Know-how von Implenia im Brücken-, Tunnel- und Strassenbau mit unserer umfangreichen Erfahrung in der Steuerung grosser Infrastrukturprojekte kombinieren zu können“.

  • WWZ-Gruppe trotzt der Pandemie

    WWZ-Gruppe trotzt der Pandemie

    Einer Mitteilung der WWZ-Gruppe zufolge hat der Zuger Energie-, Telekom- und Wasserversorger im Geschäftsjahr 2020 Nettoerlöse in Gesamthöhe von 227,6 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem marginalen Rückgang um 0,3 Prozent.

    „WWZ konnte trotz der Coronapandemie ihre Ziele weitgehend erreichen“, wird  CEO Andreas Widmer in der Mitteilung zitiert. „Zwar sanken die Energieabsätze infolge des Lockdowns und der warmen Witterung, dennoch konnten wir den Nettoerlös auf Vorjahresniveau halten.“ Zudem habe die Gruppe „den Ausbau unserer strategischen Wachstumsfelder“ vorangetrieben, erklärt Widmer.

    Der CEO weist dabei besonders auf den Bereich Fernwärme hin. Hier war im Berichtsjahr beim Vorzeigeprojekt der Gruppe, Circulago, die erste Quartierzentrale in Betrieb genommen. Circulago nutzt Energie des Zuger Seewasser für die Gewinnung von Wärme und Kälte.

    Insgesamt hat WWZ im Berichtsjahr 87,0 Millionen Franken in den Unterhalt der Infrastruktur sowie den Ausbau von Fernwärme und Telekomnetze investiert. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT sei in Folge dieser hohen Investitionen sowie gestiegener Abschreibungen im Jahresvergleich um 10,8 Prozent gesunken, erläutert WWZ. Konkret wurde ein Betriebsergebnis von 37,4 Millionen Franken realisiert. Der Konzerngewinn fiel mit 39,0 Millionen Franken um 19,1 Prozent geringer als im Vorjahr aus.

    Für das laufende Jahr geht die Gruppe von weiterhin hohen Investitionen, Betriebskosten und Abschreibungen aus. „Der Übergang von fossilem Erdgas auf erneuerbare Fernwärme und der Aufbau weiterer Wachstumsfelder werden die Erfolgsrechnung vorübergehend belasten“, erläutert WWZ-Finanzchef Andreas Ronchetti Salomon. Die Gruppe sei jedoch gut gerüstet, ihre strategische Entwicklung „auch unter erschwerten Rahmenbedingungen“ fortzusetzen.

  • Innovationspreis soll Standort Unterland fördern

    Innovationspreis soll Standort Unterland fördern

    Im Zürcher Unterland ansässige KMU können sich erstmals um einen Innovationspreis bewerben. Die offizielle Ausschreibung erfolgt im Sommer. Lanciert wird dieser Preis vom neuen Wirtschafts- und Gewerberat des Vereins Standort Zürcher Unterland. Er ist mit 5000 Franken dotiert. Gestiftet wird er von der Zürcher Kantonalbank.

    Der ZKB-Innovationspreis Zürcher Unterland wird laut einer Medienmitteilung erstmals am 1. Oktober beim neuen Wirtschaftssymposium Zürich-Nord in Glattfelden ZH verliehen. Sowohl den Innovationspreis als auch das Wirtschaftssymposium versteht der im vergangenen Herbst neu gegründete Wirtschafts- und Gewerberat von Standort Zürich Unterland als seine ersten zwei „Leuchtturmanlässe“.

    Das Zürcher Unterland werde im kantonalen Vergleich noch ungenügend als Wirtschaftsstandort wahrgenommen, so Co-Geschäftsführer Darius Daftarian. Was fehle, sei „ein regionales wie überregionales Bewusstsein für die Stärke des Standorts“.

    Auch deshalb wolle der neue Wirtschafts- und Gewerberat den Wissenstransfer für KMU befördern. Dazu müssten bestehende Wirtschafts- und Gewerbenetzwerke zusammengeführt werden. „Wenn unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Hintergründen aufeinandertreffen, können alle davon profitieren“, wird Michael Ricklin, Präsident des Bezirksgewerbeverbands Dielsdorf ZH, in der Mitteilung zitiert.

  • Caleira lässt poenina wachsen

    Caleira lässt poenina wachsen

    Einer Mitteilung der poenina Gruppe zufolge hat das Gebäudetechnikunternehmen aus dem Glattal im Geschäftsjahr 2020 einen Betriebsertrag in Höhe von 302,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum um 19,4 Prozent.

    Als Hintergrund des starken Wachstums wird in der Mitteilung der Ende Juni 2020 konsolidierte Zusammenschluss von poenina mit der Caleira Gruppe genannt. Caleira ist ein Zusammenschluss von zwölf auf Gebäudehülle und Gebäudetechnik spezialisierten Unternehmen aus sieben Kantonen. Im Jahr 2019 hatte Caleira einen Umsatz von 112,0 Millionen Franken erwirtschaftet.

    Im umsatzstärksten Bereich Sanitär hat poenina im Berichtsjahr 112,4 Millionen Franken erwirtschaftet, der Geschäftsbereich Heizung und Kälte spielte 88,3 Millionen Franken ein. Im Kundendienst wurden 38,4 Millionen Franken realisiert.

    Das Betriebsergebnis von poenina fiel mit 15,0 Millionen Franken um 1,3 Prozent geringer als 2019 aus. Der Reingewinn konnte hingegen um 2,4 Prozent auf 12,6 Millionen Franken gesteigert werden. Trotz der durch die Fusion mit Caleira stark gestiegenen Aktienzahl will poenina wie im Vorjahr 2,00 Franken pro Aktie an die Aktionäre ausschütten.

    Für das laufende Jahr geht die Gebäudetechnikgruppe von guten Marktbedingungen im Hochbausegment aus. Die Gruppe plane, ihre Wachstumsstrategie fortzusetzen, schreibt poenina. Zudem will das Unternehmen seine Präsenz in der Schweiz durch weitere Akquisitionen stärken.

  • Coworking-Branche blickt optimistisch in die Zukunft

    Coworking-Branche blickt optimistisch in die Zukunft

    Die Coworking-Branche blickt auf ein schwieriges Jahr 2020 zurück, wie es in einer Medienmitteilung des Branchenverbandes Coworking Switzerland heisst. So haben laut einer Umfrage 56 Prozent der Verbandsmitglieder im vergangenen Jahr Einbussen hinnehmen müssen. Nach den Beschränkungen im Frühjahr 2020 und einer anschliessenden Erholung hat insbesondere die im Herbst erklärte Homeoffice-Pflicht die Branche hart getroffen. Zudem gilt der Gemeinschaftsgedanke als einer der wesentlichen Aspekte des Coworking-Konzeptes, ist aber in Zeiten von Kontaktbeschränkungen nur schwer aufrechtzuerhalten.

    Für die Zeit nach Corona blickt die Branche aber positiv in die Zukunft. So hätten viele Arbeitnehmende den Wunsch, nach der Krise nicht wieder im früher gewohnten Umfang ins Büro zurückzukehren. Stattdessen möchten sie ihre Arbeitszeiten flexibler gestalten und auch andere Orte für ihre Arbeit in Anspruch nehmen, so Coworking Switzerland. Das Homeoffice sei hier zwar eine Option, jedoch fehle dann der soziale Austausch. Insofern seien die Coworking Spaces die ideale Alternative.

    Coworking Switzerland verweist hier auf eine Studie von Deloitte. Demnach wollen nur 12 Prozent der Befragten nach der Krise ihre Arbeit im früher gewohnten Rahmen fortsetzen. 62 Prozent wünschen sich hingegen für die Zukunft mehr Flexibilität, wobei 44 Prozent die fehlenden sozialen Kontakte im Homeoffice als grösste Herausforderung betrachten.

    Die Branche will diese Chance nutzen. Mit 150 Coworking Spaces gibt es in der Schweiz ein flächendeckendes Angebot. Coworking Switzerland startet nun auch eine Kampagne, in welcher auf die Vorteile von Coworking Spaces aufmerksam gemacht wird. Dazu hat der Verband auch ein Video produziert.

  • ETH Zürich hilft beim Bau des Zuger Holzhochhauses

    ETH Zürich hilft beim Bau des Zuger Holzhochhauses

    Auf dem Areal Suurstoffi in Risch Rotkreuz soll ein zehnstöckiges Bürogebäude mit Holzbauteilen entstehen. Mit 80 Meter Höhe wird es eines der höchsten Holzhäuser überhaupt werden, wie die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) in einem Artikel schreibt. Für den Bau ist auch viel Grundlagenforschung nötig. Aufgrund des Brandschutzes ist eine solche Bauweise in der Schweiz überhaupt erst seit 2015 erlaubt.

    Die Grundlagenforschung für den Neubau wird dem Artikel zufolge in der Bauhalle der ETH auf dem Hönggerberg betrieben. Dort wird beispielsweise simuliert, wie sich der Holzbau bei starkem Wind verhalten würde. Computermodelle reichen für solche Simulationen nicht immer aus. Deswegen werden in der Bauhalle der ETH Versuche durchgeführt. „Etwas zu testen, bedeutet bei uns meist, es so lange zu belasten, bis es zerstört ist“, erklärt Dominik Werne, Leiter der Bauhalle, im Artikel. Insbesondere bei Innovationen müssten Computermodelle über Versuche validiert werden, fügt Andrea Frangi, Professor für Holzbau am Institut für Baustatik und Konstruktion der ETH, hinzu.

    Derzeit werden in der Bauhalle etwa Tests zum Tragwerk des Zuger Hochhauses durchgeführt. Dieses wird vom Zürcher Ingenieurbüro WaltGalmarini geplant und vom Generalunternehmer Implenia gebaut. Nach den Tests an der ETH entscheiden die Forscher gemeinsam mit Ingenieuren von WaltGalmarini, welche Systeme Implenia beim Bau verwenden soll.

  • Coop übernimmt Jumbo

    Coop übernimmt Jumbo

    Coop übernimmt das in Dietlikon ansässige Baumarktunternehmen Jumbo von der Maus Frères SA. Die Kette mit insgesamt 40 Läden ergänze die Standorte der Coop-Gruppe ideal, heisst es in einer Medienmitteilung. Der Kauf muss noch von der Eidgenössischen Wettbewerbskommission abgesegnet werden.

    Die Maus Frères SA wolle sich nun auf ihr Kerngeschäft fokussieren, erklärt Verwaltungsratspräsident Didier Maus in der Mitteilung. Dazu gehöre die Warenhauskette Manor und die Marken unter dem Namen MF Brands Group. Ausserdem stärke das Unternehmen mit dem Verkauf seine finanzielle Basis und bereite sich damit auf mögliche Übernahmen von weiteren Marken vor.

    Coop sei überzeugt, mit dem Zukauf „eine für alle Seiten ideale Basis für die Zukunft geschaffen zu haben“, lässt sich Joos Sutter, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Coop-Gruppe Genossenschaft, zitieren. Mit der aktuellen Übernahme der Baumarktkette kauft Coop den zweiten Geschäftsteil von Jumbo. Im Jahr 2007 hatte der Detailhändler bereits die Grossmarktkette von Jumbo übernommen, an der Maus Frères und die französische Detailhandelskette Carrefour je zur Hälfte beteiligt waren.

  • Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia und BAM Swiss haben am 29. März einen Vertrag über die Übernahme der BAM Swiss AG durch die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon unterzeichnet, informiert Implenia in einer Mitteilung. Der Zukauf soll die Wettbewerbsposition von Implenia in künftigen Ausschreibungen stärken. Zudem steige das Unternehmen dadurch „zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen“ auf, schreibt Implenia.

    Beide Unternehmen sind an der Realisierung des Kantonsspitals Aarau beteiligt. Hier waren bisher Implenia, BAM Swiss AG und BAM Deutschland AG involviert, erläutert Implenia in der Mitteilung. In Zukunft soll das Projekt „aus einer Hand“ umgesetzt werden.

    Die Neuerwerbung verschafft Implenia zudem eine stärkere Präsenz in der Nordwestschweiz. Konkret wird das Projektportfolio von Implenia um den Bau eines Labor- und Forschungsgebäudes für Biosystemwissenschaften und Engineering in Basel und das Projekt Felix-Platter Spital in Basel verstärkt. In Zürich wird Implenia durch den Zukauf auch den Bau eines Studierendenwohnheims der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich übernehmen.

    „Mit dieser Transaktion stärkt Implenia die Marktpräsenz und wird zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen in der Schweiz, einer Branche mit grossem Wachstumspotenzial bezüglich Immobilien“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. „Die Akquisition steht im Einklang mit unserer Strategie und dem Ziel der Division Buildings von Implenia, den Marktanteil als Totalunternehmer für komplexe Grossprojekte auszubauen.“

  • Hochalpine Solaranlage arbeitet hocheffizient

    Hochalpine Solaranlage arbeitet hocheffizient

    Die erste hochalpine Solargrossanlage ist im Sommer vergangenen Jahres auf der Albigna-Staumauer im Bündner Bergell eingerichtet worden. Auf einer Höhe von 2100 Metern über Meer wurden auf einer Länge von 670 Metern 1200 Photovoltaikpaneele in einem Anstellwinkel von 78 Grad installiert. Der steile Winkel diene der besseren Verarbeitung der Wintersonne und verhindere Schneeablagerungen auf den Modulen, erläutert das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) als Betreiber der Anlage in einer Mitteilung.

    In den ersten sechs Monaten nach Inbetriebnahme im September 2020 hat die hochalpine Anlage bereits 223 Megawattstunden Strom produziert, informiert ewz in der Mitteilung weiter. Damit habe sich die „hohe Erwartung“ erfüllt, nach der hochalpine Lagen deutlich bessere Produktionsbedingungen für Solarstrom aufweisen als das Mittelland. Die Wintermonate hätten zudem gezeigt, dass die Anlage auf der Albigna-Staumauer im Winter ebenso effizient arbeitet wie im Sommer. Zwischen Oktober und März liege die Effizienz einer hochalpinen Anlage damit um mehr als einen Viertel über der einer Flachdachanlage im Mittelland, schreibt ewz.

    Berechnungen zufolge wird die Anlage auf der Albigna-Staumauer bei einer Gesamtleistung von 410 Kilowatt jährlich rund 500 Megawattstunden Strom erzeugen. Kunden der ewz können über das Bürgerbeteiligungsmodell ewz.solarzüri in das Projekt einsteigen. Hier stehen die 2170 Quadratmeter der hochalpinen Anlage zum Preis von 560 Franken pro Quadratmeter zum Verkauf. Den Kaufenden werden dafür während 20 Jahren 180 Kilowattstunden Solarstrom jährlich gutgeschrieben.

  • Stadt Baden startet Revision der Nutzungsplanung

    Stadt Baden startet Revision der Nutzungsplanung

    Mit der Startveranstaltung am Samstag, 29. Mai, beginnt die Mitwirkung der Badenerinnen und Badener an der Revision der Nutzungsplanung der Stadt Baden. Diese Revision soll laut Medienmitteilung in mehreren Phasen ablaufen und bis 2025 ein Ergebnis bringen, das dann dem Einwohnerrat und dem Regierungsrat zur Genehmigung vorgelegt wird.

    Nach 25 Jahren, in denen verschiedene Teilrevisionen stattgefunden haben, sei es an der Zeit, eine Gesamtrevision vorzunehmen, heisst es in der Mitteilung. Dabei geht es um die bauliche Entwicklung angesichts des erwarteten Wachstums und die Wirkungen auf Siedlung, Verkehr und Freiraum. Richtschnur für die Gesamtrevision bildet das Raumentwicklungskonzept 2040 der Stadt Baden. Der Richtplan des Kantons Aargau prognostiziert für die Stadt Baden von 2013 bis 2040 ein Bevölkerungswachstum von plus 34 Prozent oder 6330 Personen. Gleichzeitig ist Baden in der Richtplankarte als wirtschaftlicher Entwicklungsschwerpunkt von kantonaler Bedeutung aufgeführt.

    Die Bevölkerung soll bei der Revision der Nutzungsplanung aktiv mit einbezogen werden, heisst es in der Mitteilung. Unter dem Motto „Baden wird“ finden regelmässig Informationsanlässe, Dialogveranstaltungen, Spaziergänge und Workshops statt.  Alle Informationen zur Teilnahme finden sich auf der seit Mittwoch freigeschalteten Internetseite wiewird.baden.ch.

    Die Revision der Nutzungsplanung befindet sich aktuell in der ersten Phase, die in diesem Frühling Ablauf und Grundlagen festlegt. In der zweiten, gut zweijährigen Phase wird der Entwurf der neuen Nutzungsplanung erstellt. In der dritten Phase ab 2023 findet die formelle Mitwirkung und öffentliche Auflage statt, mit der Möglichkeit, Eingaben und Einwendungen zu machen. Abgeschlossen wird die dritte Phase durch die Verabschiedung der Nutzungsplanungsrevision durch den Stadtrat, wird in der Medienmitteilung erläutert. In Phase vier genehmigt der Einwohnerrat und der Regierungsrat die revidierte Nutzungsplanung.

  • Wirtschaftsraum Zürich bleibt in der Corona-Krise attraktiv für Neuansiedlungen

    Wirtschaftsraum Zürich bleibt in der Corona-Krise attraktiv für Neuansiedlungen

    Gemeinsam mit Partnern hat die Standortmarketing-Organisation Greater Zurich Area AG (GZA) trotz Coronakrise 86 Unternehmen neu ansiedeln können, was einem Rückgang zum Vorjahr von 21 Prozent entspricht. Die Neuansiedlungen haben in der Region laut GZA bereits 510 neue Arbeitsplätze geschaffen, in den nächsten fünf Jahren sollen 1599 neue Stellen folgen. Diese Zahlen veröffentlichte die GZA im Rahmen einer digitalen Medienkonferenz. Zu diesem Anlass kommentierte GZA-Geschäftsführerin Sonja Wollkopf Walt: „Angesichts der globalen Krise ist das Ergebnis sehr solide.“ Dies sei auf eine gut gefüllte Projektpipeline zu Beginn der Krise zurückzuführen, aber auch auf langfristig aufgebaute Netzwerke im Ausland und die nachhaltige Arbeit der GZA und der Partner der Standortförderungen. Dabei hat die Krise laut Wollkopf Walt die Arbeit der GZA noch stärker digitalisiert: Bereits bestehende Instrumente wurden ausgebaut, andere neu entwickelt.

    Fast die Hälfte der angesiedelten Unternehmen stammen aus den Bereichen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) sowie Life Sciences, wobei Biotech den Löwenanteil ausmacht. Rang drei und vier belegen Maschinenindustrie und Finanzdienstleistungen. Der Ursprung der Unternehmen nach Weltregionen spiegelt laut GZA den Pandemieverlauf 2020 wider. Die USA bleiben mit 20 Unternehmen führend, doch die Projekte haben sich hier beinahe halbiert. Deutschland bleibt mit 14 Ansiedlungen fast auf Vorjahresniveau und aus China kommen sogar zwei Projekte mehr als 2019.

    Für den Digitalisierungsschub durch die Pandemie und die Stärken der GZA im Digitalbereich steht die erfolgreiche IKT-Ansiedlung Speed U Up. Die Digitalagentur aus Österreich mit Fokus Alpentourismus hat im Oktober 2020 mit dem Schweizer Medienunternehmen Somedia ein Gemeinschaftsunternehmen in Chur GR gegründet. Es soll ein Technologiehub mit 75 neuen Arbeitsplätzen entstehen. Somedia-CEO Thomas Kundert sagte dazu: „Das Joint Venture ist für uns ein weiterer Schritt in Richtung des Wachstumsmarkts der digitalen Dienstleistungen.“ Dieser spiele in der Strategie des Medienhauses eine immer wichtigere Rolle.

    Sven Thoenes, Mitglied des Verwaltungsrats von Speed U Up Suisse AG, betonte: „Im Wirtschaftsraum Zürich finden wir exzellente Talente, um unsere Technologien in den Bereichen Spracherkennung, Künstliche Intelligenz und Erweiterte Realität weiterzuentwickeln.“ Von den hier entwickelten Innovationen sollen auch Schweizer Speed-U-Up-Kunden wie Zermatt Tourismus profitieren.

  • Kompotoi spürt den Frühling

    Kompotoi spürt den Frühling

    Mit dem Frühling kommt auch wieder der Bedarf nach Toilettenhäuschen im öffentlichen Raum. Kompotoi, der Zürcher Anbieter von Komposttoiletten, ist seit dem letzten Montag im März denn auch wieder mit über 20 seiner Toilettenhäuschen in der Stadt Zürich zu finden. Sie stehen etwa auf der Saffainstel bei der Landiwiese, auf dem Bullingerplatz und im Hohensteinpark auf dem Uetliberg, wie das Unternehmen mitteilt.

    Kompotoi setzt dieses Jahr auch seine Expansion nach Deutschland fort. Nachdem die Firma ihre Toilettenhäuschen in Deutschland von Darmstadt aus geliefert hat, ist sie dieses Jahr auch in München vertreten. In der Schweiz liefert Kompotoi ausser von Zürich auch von Basel, Bern, Freiburg, aus Graubünden, Lausanne, Martigny und St.Gallen sowie neu auch von Wohlen BE.

    Die Toiletten von Kompotoi verarbeiten die menschlichen Hinterlassenschaften ohne Chemie und Spülung in einen Bodenverbesserer. Sie werden in der Schweiz in Handarbeit hergestellt. Kompotoi verkauft und vermietet die Anlagen.

  • Siegerprojekt aus Studienauftrag Weiterentwicklung Aeschbachquartier Aarau

    Siegerprojekt aus Studienauftrag Weiterentwicklung Aeschbachquartier Aarau

    Siegerprojekt aus Studienauftrag Rockwell-Areal bekannt

    Das Rockwell Areal gehört zum Westteil des Torfelds Süd und wurde von Mobimo im Jahr 2001 erworben. Anfang 2022 will die Rockwell Automation GmbH am Standort Aarau ihre Produktion aufgeben. Nur die Bereiche Forschung und Entwicklung verbleiben am langjährigen Sitz. Somit wird ein grosser Teil des Areals frei – und die Weiterentwicklung des Aeschbachquartiers kann angepackt werden.

    Stand heute umfasst das Aeschbachquartier 167 Mietwohnungen, 92 Eigentumswohnungen, die Aeschbachhalle, den Oehlerpark sowie Gewerbeflächen. Die vom renommierten niederländischen Architekten und emeritierten ETH-Professor Kees Christiaanse entworfenen städtebaulichen Leitlinien und die damit verknüpfte Vision des «Urban Village» – eines städtischen Dorfes – mit vielfältigen Nutzungen sollen auch die weiteren Entwicklungsschritte prägen.

    Mobimo hat fünf renommierte Architekturbüros zur Teilnahme an einem Studienauftrag eingeladen. Neben hohen Anforderungen an die Nachhaltigkeit des Projekts – es soll in Holzbauweise ausgeführt werden und den Standard SNBS Gold erfüllen – waren auch die Ergebnisse des Partizipationsverfahrens aus dem Jahr 2020 Teil des Aufgabenpakets.

    Der Vorschlag von Baumberger & Stegmeier Architekten aus Zürich in Zusammenarbeit mit Hoffmann Müller Landschaftsarchitekten und Pirmin Jung Holzbauingenieure überzeugte die Jury besonders und wurde zum Siegerprojekt erkoren. Ihr Projekt sieht eine Aufstockung der historischen Halle 5 sowie einen Neubau in Holzbauweise vor (siehe Visualisierung). Neben der ökologischen Bauweise zeichnet sich das Siegerprojekt durch viele Grünflächen mit grossen Bäumen aus. Das Projekt sieht 110 Mietwohnungen unterschiedlicher Grössen und geeignet für Familien und Senioren vor. Es sollen auch alternative Wohnformen wie Cluster-Wohnungen entstehen.

    Mobimo wird rund CHF 50 Mio. investieren (Betrag ohne Landwert). Mit der Realisierung kann wahrscheinlich Mitte 2023 begonnen werden, womit die Fertigstellung auf Mitte 2025 möglich wäre.

    Zitat Projektleiter Thomas Schaz: «Wir freuen uns, im Aeschbachquartier ein neues Kapitel aufschlagen zu dürfen. Rockwell Automation bleibt auf reduzierter Fläche ein wichtiger und geschätzter Nutzer des Quartiers.»

  • Innosuisse soll risikoreiche Projekte mit viel Potenzial fördern

    Innosuisse soll risikoreiche Projekte mit viel Potenzial fördern

    Der Bund hat die strategischen Ziele für Innosuisse für die Jahre 2021 bis 2024 festgelegt. Demnach erwartet er, dass sich die Agentur auf Projekte mit höherem Risiko und einem „überdurchschnittlichen volkswirtschaftlichen Potenzial“ fokussiert, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Auswahl soll nach „sorgfältiger Abwägung“ der Projekte erfolgen.

    Weiter soll Innosuisse auch auf thematische Ausschreibungen einen Schwerpunkt setzen. Dabei soll sichergestellt werden, dass Innovationsthemen von „grosser und branchenübergreifender Bedeutung“ aufgegriffen werden. Dazu zählt der Bund etwa Kernfragen der Digitalisierung sowie Herausforderungen in Zusammenhang mit Nachhaltigkeit oder der Bewältigung der Corona-Pandemie.

    Innosuisse soll zudem sicherstellen, dass KMU einen einfachen Zugang zu Leistungen von Forschungsinstitutionen haben. Die Agentur soll dabei Jungunternehmen, die aus dem Umfeld von Hochschulen stammen, ein hohes Gewicht beimessen.

    Weiter wird Innosuisse in den Jahren 2021 und 2022 auch mit der Umsetzung des Impulsprogramms Innovationskraft Schweiz beauftragt. Das Programm soll dazu beitragen, dass Unternehmen trotz der Rezessionsphase ihre Innovationsaktivitäten aufrecht erhalten. Dies sei nicht nur im Interesse der Unternehmen, sondern auch wichtig für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Schweiz.

    Innosuisse ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes mit eigener Rechtspersönlichkeit. Durch die Agentur fördert der Bund die wissenschaftsbasierte Innovation in der Schweiz.

  • open2work sucht Investoren

    open2work sucht Investoren

    Viele Unternehmen haben dauernd oder auch nur vorübergehend zu viel Platz. Ein Umzug in kleinere Räumlichkeiten wäre aber zu aufwendig. Umgekehrt brauchen andere Firmen oder Einzelunternehmer oft vorübergehend mehr Platz. Die open2work GmbH will zwischen den beiden Gruppen vermitteln.

    Das 2020 gegründete Start-up der beiden Westschweizer Alexandre Roque und Lionel Ebener erledigt die Buchhaltung und den Zahlungsverkehr. Neue Anbieter können ihre Büros selbst auf dem Portal von open2work aufschalten, Interessenten dort ihre Arbeitsplätze buchen. Derzeit stehen um Zürich und Zug insgesamt 22 Büros zur Verfügung, in Bern zwei und in Sitten eines.

    „Wir sind die Lösung für diejenigen, die zu viel Platz haben“, sagt Mitgründer und CEO Lionel Ebener. Umgekehrt können die Nutzer des Angebots Büros bei Firmen aussuchen, die ihrem eigenen Interesse entsprechen. „Dieser kulturelle Aspekt ist uns wichtig.“

    Derzeit ist open2work in Gesprächen mit Investoren. Das Unternehmen will mit frischem Kapital schneller wachsen. Die beiden Gründer sehen namentlich nach dem Ende der Corona-Krise einen wachsenden Bedarf nach flexiblen Lösungen, sowohl auf der Seite der Anbieter von Bürofläche als auch bei den Nutzern.