Schlagwort: News

  • Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia übernimmt BAM Swiss AG

    Implenia und BAM Swiss haben am 29. März einen Vertrag über die Übernahme der BAM Swiss AG durch die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon unterzeichnet, informiert Implenia in einer Mitteilung. Der Zukauf soll die Wettbewerbsposition von Implenia in künftigen Ausschreibungen stärken. Zudem steige das Unternehmen dadurch „zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen“ auf, schreibt Implenia.

    Beide Unternehmen sind an der Realisierung des Kantonsspitals Aarau beteiligt. Hier waren bisher Implenia, BAM Swiss AG und BAM Deutschland AG involviert, erläutert Implenia in der Mitteilung. In Zukunft soll das Projekt „aus einer Hand“ umgesetzt werden.

    Die Neuerwerbung verschafft Implenia zudem eine stärkere Präsenz in der Nordwestschweiz. Konkret wird das Projektportfolio von Implenia um den Bau eines Labor- und Forschungsgebäudes für Biosystemwissenschaften und Engineering in Basel und das Projekt Felix-Platter Spital in Basel verstärkt. In Zürich wird Implenia durch den Zukauf auch den Bau eines Studierendenwohnheims der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich übernehmen.

    „Mit dieser Transaktion stärkt Implenia die Marktpräsenz und wird zu einem führenden Baudienstleister im Gesundheitswesen in der Schweiz, einer Branche mit grossem Wachstumspotenzial bezüglich Immobilien“, wird Implenia-CEO André Wyss in der Mitteilung zitiert. „Die Akquisition steht im Einklang mit unserer Strategie und dem Ziel der Division Buildings von Implenia, den Marktanteil als Totalunternehmer für komplexe Grossprojekte auszubauen.“

  • Steiner plant neuen Wohnkomplex in Winterthur

    Steiner plant neuen Wohnkomplex in Winterthur

    Die Immobilienentwicklerin Steiner AG plant den Bau eines neuen Wohnkomplexes in Winterthur, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Er soll auf dem Areal KIM beim Bahnhof Winterthur Neuhegi entstehen. Das sogenannte Haus Weiler soll auf einem Grundstück von 3328 Quadratmetern realisiert werden und 80 Eigentumswohnungen umfassen. Zwölf davon werden als Atelier-Wohnungen im Erdgeschoss mit privaten Gartenterrassen erstellt. Weitere zwölf entstehen als Attika-Wohnungen mit privaten Dachterrassen.

    Der Gestaltungsplan für das Areal KIM hat bereits im September 2013 die Rechtskraft erlangt. Das neu entstehende Quartier vereint Wohnen und Arbeiten. Es umfasst Grünflächen, Spielplätze und autofreie Zonen. Lebensmittelgeschäfte, Cafés und Restaurants befinden sich in Gehdistanz. Ausserdem könne der Flughafen Zürich in 25 Minuten mit dem Auto oder mit der Bahn erreicht werden.

    Das Baugesuch ist laut Mitteilung am 25. März bei der Stadt Winterthur eingereicht worden. Die Steiner AG rechnet damit, dass die Bauarbeiten im Sommer 2022 starten können. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr 2025 geplant.

  • NaturLoop gewinnt 150’000 Franken für Verbundstoffe aus Kokosnuss

    NaturLoop gewinnt 150’000 Franken für Verbundstoffe aus Kokosnuss

    Das Jungunternehmen NaturLoop aus Biel BE hat 150‘000 Franken bei Venture Kick für sein Projekt zur Herstellung nachhaltiger Biokomposite, oder Verbundwerkstoffe, aus Kokosnussschalen gewonnen. NaturLoop will laut Medienmitteilung das Geld verwenden, um seine Marketingaktivitäten zu verstärken und bis Ende 2022 ein neues Pilotprojekt auf den Philippinen zu errichten. Dort soll eine Fabrik zur Herstellung von Cocoboard entstehen. Die Naturfaserplatte wird aus Kokosnussschalen hergestellt. Durch den Einsatz von Kokosnussschalen anstelle von Holz will das Bieler Start-up die Abholzung einschränken, die lokale Verfügbarkeit von Möbeln und Baumaterialien erhöhen, den Lebensunterhalt der Bauern verbessern und eine Kreislaufwirtschaft fördern.

    NaturLoop will mit Cocoboard holzbasierte Verbundwerkstoffe ersetzen. Diese setzen laut der Mitteilung Formaldehyd und andere schädliche Gase frei, was zu einer Verschmutzung der Innenraumluft führt. Ausserdem führe deren Produktion zu übermässigem Abfallaufkommen und Energieverbrauch. Das Start-up will nun einen Teil der rund 21 Millionen Tonnen Kokosnussschalen verwenden, die jährlich weltweit anfallen und entweder verbrannt oder in den Müll geworfen werden. NaturLoops Cocoboard ist eine Naturfaserplatte, die aus Kokosnussschalen hergestellt und mit natürlichem Tanninkleber zu Platten verpresst wird. Sie kann zur Herstellung von Möbeln, Schränken, Fussböden oder Deckenplatten verwendet werden.

    „Was Venture Kick von anderen Startup-Programmen unterscheidet, sind die Menschen dahinter: Das Feedback, das ich während des Kickers Camps bekam, war ehrlich und unvoreingenommen‟, wird Daniel Dinizo, Mitgründer und CEO von NaturLoop, zitiert.

    NaturLoop ist eine Ausgründung der Berner Fachhochschule (BFH) und wurde von Daniel Dinizo (CEO) und Michail Kyriazopoulos (CTO) mitbegründet. Das Team arbeitet derzeit an exklusiven Lieferverträgen, Vorverkaufsaufträgen, der Fertigstellung des Produktionskonzepts und der Eröffnung der Seed-Finanzierungsrunde. NaturLoop schätzt laut der Mitteilung den Markt für importierte Holzwerkstoffe auf 1 Milliarde Dollar.

  • Schweizer Bahnhöfe schneiden mässig ab

    Schweizer Bahnhöfe schneiden mässig ab

    Von 50 untersuchten Bahnhöfen in Europa schneiden die Bahnhöfe Bern und Zürich bei der Passagierfreundlichkeit mässig bis schlecht ab. So landete der Bahnhof Bern laut Medienmitteilung im European Railway Index 2021 auf Platz 40, der Zürcher Bahnhof immerhin auf Rang 21.

    Die Verbraucherschutzgruppe Consumer Choice Center mit Sitz in Washington hat in ihrem Index unter anderem das Einkaufserlebnis, die Barrierefreiheit, das WLAN-Netz, die Anzahl der nationalen und internationalen Ziele sowie die Auswahlmöglichkeiten an Reiseanbietern untersucht.

    So hat der Hauptbahnhof in Bern zwar Toiletten für Rollstuhlfahrende, mit sechs Geschäften und acht Restaurants aber nur ein sehr eingeschränktes Angebot zum Essen und Einkaufen. Der Hauptbahnhof Zürich bietet dafür mehr als 53 Shops und 39 Restaurants, stellt aber keine barrierefreien Toiletten für Rollstuhlfahrende zur Verfügung.

    Am besten schnitt der Leipziger Hauptbahnhof vor dem Wiener Hauptbahnhof und St.Pancras in London ab. Der Bahnhof im deutschen Bundesland Sachsen bietet laut Medienmitteilung die meisten inländischen Zielen, viele Geschäfte und Restaurants sowie mehrere Eisenbahnunternehmen.

  • Steiner feiert Richtfest in neuem Gewerbepark in Basel

    Steiner feiert Richtfest in neuem Gewerbepark in Basel

    Der neue Gewerbepark Werkarena in Basel hat am Freitag Aufrichte gefeiert. Nach dem Baubeginn im Herbst 2019 konnte die Steiner AG den Rohbau des Gebäudekomplexes nun fertigstellen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Ab Herbst sollen die ersten Mieter einziehen können. Die Werkarena ist für unterschiedliche Firmenarten ausgelegt. So bieten die unteren Geschosse speziell für Lager- und Logistikgewerbe ein Rampensystem für Kleintransporter. Mieter können die dort vorhandenen Büro-, Sitzungs- und Konferenzräume auch gemeinschaftlich nutzen.

    Die oberen Etagen bieten einen Marktplatz, ein Forum und Räume für neue Geschäftsmodelle. Sie sollen vor allem Startups sowie kleine und mittlere Unternehmen ansprechen, die ihr Netzwerk erweitern und einen Ort für Inspiration und Austausch suchen. Einen Teil des Gewerbe- und Businessparks betreiben der Gewerbeverband Basel-Stadt und der Business Parc Reinach, welche besonders Start-ups fördern wollen.

    Die Werkarena entsteht nahe der Grenze zu Deutschland, der Autobahn A3 und des Flughafens EuroAirport Basel-Mulhouse. Sie ist eine Initiative des Gewerbeverbands Basel-Stadt, Immobilien Basel-Stadt, des Business Parc Reinach, der Steiner AG, smeyers AG und der Picard Angst AG sowie weiterer Grossunternehmen.

  • Grundlagenbericht zur Fusion von Baden und Turgi liegt vor

    Grundlagenbericht zur Fusion von Baden und Turgi liegt vor

    Der von sieben Arbeitsgruppen mit Vertreterinnen und Vertretern aus Baden und Turgi erarbeitete Grundlagen- und Finanzbericht zu Chancen und Risiken einer Gemeindefusion liegt jetzt öffentlich vor. Er kann laut Medienmitteilung der Stadt Baden ab sofort auf der Projektseite im Internet unter Berichte öffentlich eingesehen werden.

    Die sieben Arbeitsgruppen aus Baden und Turgi untersuchten laut der Medienmitteilung Themen wie Behörden, Verwaltung, Raumplanung, Schulwesen, Ortsbürgergemeinde, Forst, Werke, Feuerwehr. Ein unabhängiges Wirtschaftsprüfungsunternehmen analysierte die finanzielle Ausgangslage und die Perspektiven beim Zusammenschluss.

    Neben der Publikation auf der Projektseite sind mehrere Informationsanlässe geplant. So diskutieren am 7. April in einer Live-Übertragung die beiden Ammänner Markus Schneider und Adrian Schoop und die beiden Frauen Vizeammann Regula Dell’Anno-Doppler und Astrid Barben die in der ersten Projektphase gewonnenen Erkenntnisse. Die Projektverantwortlichen sind nach der Grundlagenarbeit zum Schluss gekommen, dass die Chancen einer Fusion überwiegen.

    Am 6. Mai, einem Donnerstag, und am 22. Mai, einem Samstag, stehen am Badener Schlossbergplatz Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgruppen an Marktständen zu Gesprächen zur Verfügung. Am 7. Mai wird der Informationsstand in der Bahnhofstrasse in Turgi aufgebaut.

    Am 13. Juni 2021 stimmen die Bürgerinnen und Bürger beider Gemeinden darüber ab, ob sie dem Stadtrat Baden und dem Gemeinderat Turgi den Auftrag erteilen wollen, in einer zweiten Projektphase einen Fusionsvertrag auszuarbeiten. Bei einem Ja in beiden Gemeinden käme der Fusionsvertrag laut der Medienmitteilung im Herbst 2022 vor den Einwohnerrat und die Gemeindeversammlung. Im März 2023 fände die zweite Volksabstimmung statt. Vollzogen würde die Fusion auf den 1. Januar 2024.

    Bei einem Nein am 13. Juni 2021 in nur einer der Gemeinden würde das Projekt beendet.

  • Pensionskasse Graubünden erhält Investment-Preis

    Pensionskasse Graubünden erhält Investment-Preis

    Der Pensionskasse Graubünden (PKGR) hat einen IAZI Real Estate Investment Award 2021 erhalten. Ausgezeichnet wurde sie in der Kategorie „Best Pension Fund Portfolio“. Insgesamt verlieh IAZI Preise neun Preise. Grundlage für die Auswahl der Gewinner ist eine Bewertung anhand von acht Kennzahlen aus dem Swiss Property Benchmark des Beratungs- und Dienstleistungsunternehmens IAZI für den Immobiliensektor Schweiz. Laut einer Medienmitteilung der PKGR handelt es sich dabei um den repräsentativsten Benchmark für Schweizer Immobilien-Direktanlagen.

    Das Immobilien-Portfolio der PKGR hat eigenen Angaben zufolge einen Marktwert von 654 Millionen Franken. Wie es in der Mitteilung heisst, verstehe die Pensionskasse diese Auszeichnung als „Bestätigung für ihre Immobilienstrategie, deren erfolgreiche Umsetzung in den Anlagen und in der Bewirtschaftung sowie die Weiterentwicklung des Portfolios“.

  • Versicherung für Mietkaution kommt teuer

    Versicherung für Mietkaution kommt teuer

    Mietkautionsversicherungen sind nur bei kurzfristigen finanziellen Engpässen angeraten. Darauf weist der Online-Vergleichsdienst Comparis hin. Im Unterschied zu einer Mietkautionszahlung seien die Prämienzahlungen in jedem Fall verloren. Bei einer zehnjährigen Vertragsdauer können sie sich auf mehr als die Hälfte der Kautionssumme belaufen. In einer Medienmitteilung rechnet Comparis das anhand einer zehnjährigen Vertragsdauer und einer Kautionssumme von 6000 Franken vor.

    Hier die richtige Entscheidung zu treffen, stehe bei gut 20 Prozent der Schweizer Bevölkerung in den nächsten zwölf Monaten an. Das zeige eine repräsentative Umfrage von Comparis zum Umzugsverhalten in der Schweiz.

    Mietkautionsversicherungen strecken Neueinziehenden den geforderten Betrag von meist drei Monatsmieten vor. Als Gegenleistung verlangen sie eine jährliche Prämie. Dabei lägen die günstigste und die teuerste um 40 Prozent auseinander. „Mietkautionsversicherungen sollten nur für die Überbrückung eines kurzfristigen finanziellen Engpasses in Erwägung gezogen werden“, lautet die Empfehlung des Comparis-Experten Frédéric Papp.

    Die definitiv günstigere Lösung sei es, die gesamte Mietkaution auf ein Mietkautionskonto zu überweisen. „Ein Augenmerk sollte dabei auf die Wahl der Bank gelegt werden.“ Es gebe nach wie vor Banken, die Einlagen verzinsen, und andere, die Eröffnungsgebühren von bis zu 150 Franken oder Saldierungsgebühren von bis zu 100 Franken verlangen. Grundsätzlich lasse sich die Bankbeziehung aushandeln.

  • Intelligente Beleuchtung überzeugt Investoren

    Intelligente Beleuchtung überzeugt Investoren

    LEDCity hat sich im Rahmen einer Finanzierungsrunde 2 Millionen Franken an frischem Kapital gesichert. Investiert haben ein Kunde des Start-ups sowie eine Gruppe von Business Angels, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Neben der Finanzierung durch die Investoren hat die Firma zudem eine Bürgschaft des Technologiefonds des Bundesamts für Umwelt erhalten.

    LEDCity hat eine Beleuchtungslösung entwickelt, welche den Elektrizitätsverbrauch um bis zu 80 Prozent reduzieren soll. Die Entwicklung soll klassische Bewegungsmelder in Geschäftsgebäuden ersetzen. Sie nutzt bis zu 50 Mal mehr Sensoren auf der gleichen Fläche. Algorithmen stellen zudem sicher, dass die Beleuchtungsintensität automatisch gesteuert wird.

    Mit den frischen Mitteln will LEDCity sein Verkaufsteam in der Westschweiz vergrössern und gleichzeitig auch nach Deutschland expandieren. Ausserdem will das Start-up seine Algorithmen weiterentwickeln.

  • Bern testet Strassenlaternen als Stromtankstellen

    Bern testet Strassenlaternen als Stromtankstellen

    Der städtische Energieversorger Energie Wasser Bern (ewb) will Strassenlampen in zwei Berner Quartieren zu Ladestationen für Elektrofahrzeuge umbauen. Ende März nimmt die ewb laut einer Medienmitteilung zwei aufgerüstete Laternen an der Thormannstrasse 62 und 64 sowie an der Huberstrasse 16 in Betrieb. Die beiden Masten werden mit Typ2-Steckdosen, dem europäischen Standard für das Laden von E-Autos, ausgestattet.

    ewb reagiert damit auf die wachsende Nachfrage nach E-Autos und damit auch nach Ladepunkten in Bern. Die Teststationen befinden sich jeweils auf blau markierten Anwohnerparkflächen. Damit eignen sie sich laut der Medienmitteilung insbesondere für Anwohner der Thormannstrasse und der Huberstrasse, die über ein E-Auto und eine Anwohnerparkkarte verfügen.

    ewb will die E-Ladestationen gezielt in den blauen Zonen ausbauen, weil dort die meisten Berner parkieren. Der Energieversorger wird für das Projekt technisch von Siemens und ubitricity sowie MOVE als E-Mobility Service Provider unterstützt. Des Weiteren sind die Stadt Bern und EnergieSchweiz beteiligt.

    Für Halter von Diesel- und Benzinautos sowie E-Fahrzeugen, die nicht geladen werden sollen, stehen die Flächen bis zum Ende der Pilotphase im Frühjahr 2022 nicht mehr Verfügung. Das sollen sie an entsprechenden Schildern erkennen können. Nach Ablauf der Testphase wollen die ewb und ihre Projektpartner die Daten auswerten und über eine flächendeckende Einführung solcher Lade-Laternen entscheiden.

  • AEW beteiligt sich an Aargauer Energie-Start-up

    AEW beteiligt sich an Aargauer Energie-Start-up

    Die AEW Energie AG hat eine strategische Partnerschaft mit Virtual Global Trading geschlossen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Sie wird dabei stufenweise einen Anteil von bis zu 35 Prozent am Jungunternehmen mit Sitz in Aarau erwerben.

    Virtual Global Trading hat mit eNet einen digitalen Handelsplatz für die Energiebranche entwickelt. Sie bietet Kunden von Energieversorgern verschiedene Geschäftsmodelle. So können Firmen beispielsweise Angebote für Batteriespeicher oder Solaranlagen auf der Plattform präsentieren. Diese können dann von Privatpersonen – den Kunden von Energieversorgern – genutzt werden.

    Die Plattform bedient sich an den täglich aktuellen Daten der intelligenten Zähler des Netzbetreibers. Die gehandelten und abgewickelten Energiedaten werden automatisch mit den Systemen des Verteilnetzbetreibers abgeglichen. Wenn die Plattform einen neuen intelligenten Zähler registriert, erstellt sie einen einmaligen Token. Dank dieses von Virtual Global Trading entwickeltem und patentierten Tokensystems werde der Herkunftsnachweis der Energie geliefert. Insgesamt ermögliche die Plattform zudem allen Teilnehmenden eine schnelle Reaktion auf die Markentwicklung.

    Gemeinsam mit den Liechtensteinischen Kraftwerken (LKW) implementiert das Start-up sein System bereits in Liechtenstein. Der dortige Einsatz der Plattform soll auch als Vorbild für andere Regionen dienen. Das Ziel sei es nun, eNet laufend in der Schweiz und in Europa auszurollen.

    „Mit dem Engagement in das Start-up-Unternehmen sichern wir uns Markterfahrungen aus dem angrenzenden Ausland, wo die Regulierung und Liberalisierung des Strommarkts weit fortgeschritten sind. Diese Erfahrungen wollen wir für unsere Vorbereitung auf die vollständige Strommarktliberalisierung nutzen“, lässt sich Marc Ritter, Leiter Geschäftsbereich Energie bei AEW, in einer AEW-Mitteilung zitieren. Gemeinsam mit dem Start-up wolle AEW auch neue Marktmodelle für die Schweiz entwickeln.

  • Fritschi Fensterbau stösst zur Spycher-Gruppe

    Fritschi Fensterbau stösst zur Spycher-Gruppe

    Die Fritschi Fensterbau AG wird zukünftig unter dem Dach der Spycher Group Holding AG aus Vechingen BE agieren, informieren die beiden Unternehmen in einer Mitteilung. Mit der Übernahme will die Tochterunternehmen und Beteiligungen in verschiedenen Wirtschaftsbereichen haltende Holding ihr Geschäft im Bauwesen stärken.

    „Die Fritschi Fensterbau AG passt perfekt in unsere Gruppe, die bereits mehrere andere im Baunebengewerbe tätige Firmen umfasst“, wird Matthias Spycher, Inhaber und CEO der Spycher Group Holding AG, in der Mitteilung zitiert. „Zudem sind wir stolz, eine prosperierende Unternehmung mit hervorragenden Leuten übernehmen zu können.“

    Der bisherige Besitzer und Geschäftsführer der Fritschi Fensterbau AG wird das Unternehmen per Ende März verlassen. Die Geschicke des Fensterbauers aus dem Zürcher Unterland unter dem Dach der Holding soll der bisherige Projektleiter von Fritschi Fensterbau, Thomas Gisy, leiten. „Wir haben mit Thomas Gisy einen optimalen internen Nachfolger für Sven Spitzli gefunden“, erklärt Spycher. Die Leitung der Verkaufsabteilung von Fritschi Fensterbau wird der Sohn von Thomas Gisy und langjährige Mitarbeiter des Unternehmens, Tobias Gisy, übernehmen.

  • Basler Quartier heizt bald klimaneutral

    Basler Quartier heizt bald klimaneutral

    Rund um die Lehenmattstrasse dürfen ab Juli Arbeiten zum Bau eines Wärmeverbundes starten. Die eigens dafür gegründete Wärmeverbund Lehenmatt Birs AG (WVLB AG) hat einer Medienmitteilung zufolge jetzt die Erlaubnis des Regierungsrates des Kantons Basel-Stadt erhalten.

    Im ersten Ausbauschritt verlegt die Bauherrin 1,2 Kilometer neue Wärmeleitungen. Bis zu 2900 Haushalte können daran angeschlossen werden, die ersten voraussichtlich ab Frühjahr 2022. Die Wärme, die die WVLB AG dabei liefert, soll bis zu 80 Prozent CO2-neutral sein. Sie ist laut Medienmitteilung ein Nebenprodukt der Klärprozesse in der nahegelegenen Abwasserreinigungsanlage ARA Birs.

    Erste Eigentümer haben bereits ihr Interesse bekundet. „In den letzten Monaten konnten wir bereits zahlreiche Wärmelieferverträge mit grossen Wärmebezügern im Lehenmattquartier abschliessen“, wird WVLB-Geschäftsführer Urs Hodel in der Medienmitteilung zitiert. Die WVLB AG ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Industrielle Werke Basel (IWB) und der Energiegenossenschaft ADEV.

  • Empa ersetzt Bitumen im Strassenbau durch Bindfäden

    Empa ersetzt Bitumen im Strassenbau durch Bindfäden

    Forschende der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) prüfen derzeit ein neues Verfahren zur Stabilisierung von Steinmengen im Strassenbau. Konkret geht es laut Medienmitteilung um das Ersetzen des Bindemittels Bitumen bei der Herstellung des Fahrbelags. Asphalt besteht aus Steinen unterschiedlicher Form und Grösse und wird erst durch die Stabilisierung mit Hilfe von Bitumen zum für Strassen verwendbaren Belag.

    Bitumen verursacht Umweltprobleme. Bei der Herstellung aus Erdöl wie auch später beim Gebrauch werden Luftschadstoffe freigesetzt. Asphalt ist ausserdem anfällig für Risse und Verformungen und undurchlässig für Regenwasser, was die Umwelt belastet.

    Die beiden Empa-Forscher Martin Arraigada und Saeed Abbasion aus der Abteilung Beton und Asphalt der Empa setzten derzeit in einer Versuchsanordnung ein aus der Kunst bekanntes Verfahren für die Fertigung von Strassenbelägen um. In solchen Kunstobjekten haben Stelen aus Stein Verwendung gefunden, die durch ein Gewebe aus Bindfäden stabilisiert wurden und bei 80 Zentimetern Höhe Belastungen bis zu 20 Tonnen ausgehalten haben.

    Im Versuch wird durch einen elektronisch gesteuerten Roboterarm ein Bindfaden auf eine Steinschicht in einem bestimmten Muster aufgetragen. Durch das „Verweben“ werden die Steine in fünf Schichten auf ihrer Position im „Strassenbett“ fixiert. In Versuchen waren diese schon bei Belastungen von einer halben Tonne so fest wie der herkömmliche Bitumen-Asphalt. Verwendet wurden kostengünstige Bindfäden, wie sie herkömmlich etwa für das Verschnüren von Paketen gebraucht werden.

    Noch haben die Versuche nicht zu einem anwendungsreifen Produkt geführt, das im Strassenbau eingesetzt werden könnte. Die Grundlagenarbeit liefere aber viel Innovationspotential, um mit einfachen Mitteln einem rezyklier- und vielleicht ausrollbaren Strassenbelag näher zu kommen, heisst es in der Empa-Mitteilung. Auf der Internetseite ist auch ein Video zum Verfahren anzusehen.

  • Schweiz sucht nachhaltige Tourismusprojekte

    Schweiz sucht nachhaltige Tourismusprojekte

    Der Innovationsgenerator 2.0 soll dazu beitragen, dass der anstehende Wandel des Schweizer Tourismus nachhaltig wird. Das vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) unterstützte Innotour-Projekt will nachhaltige Innovationen für die Tourismusbranche auslösen. Gemeinsam mit den Projektträgern sollen die besten Ideen mit Finanzmitteln ausgestattet, professionell begleitet und bis zur Umsetzungsreife weiterentwickelt werden. Zu den Trägern gehören verschiedene Tourismusverbände sowie die Tourismusinstitute der Hochschule Luzern und der Fachhochschule Westschweiz.

    Interessierte können laut einer Medienmitteilung eines der Projektträger, des Schweizer Tourismus-Verbands, von verschiedenen Unterstützungsangeboten profitieren. So bieten die beiden Hochschulen ab Mai 2021 je zwei Workshops an. Dabei sollen Ideen konkretisiert und die Projekteingabe im Innovationsgenerator vorbereitet werden. Zudem wird ein individuelles Coaching durch erfahrene Fachleute angeboten.

    Der erste Eingabetermin auf der Internetseite des Innovationsgenerators ist der 15. Juli. Danach wählt eine Fachjury die originellsten und nachhaltigsten Ideen aus. In der anschliessenden zweiten Projektphase werden Realisierungsschritte geplant, inklusive Kosten- und Finanzierungsplan. Am Schluss spricht die Jury Kickoff-Beiträge für die erfolgversprechendsten Projektpläne.

  • Andermatt Reuss wächst weiter

    Andermatt Reuss wächst weiter

    Die Andermatt Swiss Alps AG konstatiert eine anhaltend grosse Nachfrage nach Wohneigentum in den Bergen. Das Unternehmen plant, baut und entwickelt die Ganzjahresdestination Andermatt. Der neue Ortsteil Andermatt Reuss werde gemäss eines Masterplans von 30 internationalen Architekturbüros errichtet, heisst es auf ihrer Internetseite.

    Aktuell seien sechs Apartmenthäuser im Bau, so die Andermatt Swiss Alps AG in einer Medienmitteilung. 36 der 46 Wohnungen seien bereits reserviert. Nach der Schneeschmelze werde mit dem Bau zweier weiterer Häuser begonnen. In den vergangenen Monaten seien mehrere Häuser rund um die Piazza Gottardo in die Höhe gewachsen. Einige davon seien bereits in der Rohbauphase ausverkauft gewesen oder hätten nur noch wenige Wohnungen übrig.

    In den kommenden Monaten werde der Podium genannte Infrastruktursockel, auf dem sich die Neubauten befinden, weiter ausgebaut. Der nächste Ausbau umfasse rund 19’000 Quadratmeter und biete Platz für 16 Häuser. Zudem sei geplant, im Sommer mit den Vorbereitungsarbeiten für das dritte Hotel zu starten.

  • Portal dokumentiert Entwicklung von Ladestationen

    Portal dokumentiert Entwicklung von Ladestationen

    Mehr als ein Drittel des Energieverbrauchs fällt im Verkehr an, schreibt das Bundesamt für Energie (BFE) in einer Mitteilung. Hier soll der verstärkte Einsatz von Elektroautos die Effizienz steigern. Der Ausbau der entsprechenden Ladeinfrastruktur wird in der Mitteilung als wichtiger Faktor für die Förderung der E-Mobilität benannt.

    Um die Entwicklung der Ladeinfrastruktur dokumentieren zu können, haben Anbieter von Ladestationen und das BFE eine gemeinsame Dateninfrastruktur aufgebaut, erläutert das BFE in der Mitteilung weiter. Mit ihrer Hilfe wird auf dem Portal www.ich-tanke-strom.ch die Verfügbarkeit der öffentlichen Ladestationen in der Schweiz in Echtzeit angezeigt. Diese Daten werden vom BFE für die Erstellung von Kennzahlen zur öffentlichen Ladeinfrastruktur benutzt. Sie werden auf dem Portal als Datenvisualisierung bereitgestellt. Die zugrundeliegenden Daten stellt das BFE als Open Data auf dem Portal opendata.swiss zur Verfügung.

    An dem Projekt zur Dokumentation der Entwicklung der öffentlichen Ladeinfrastruktur nehmen inzwischen 20 Anbieter teil, darunter die schweizweit grössten Ladenetzwerke, evpass, MOVE, swisscharge und Plug’n Roll, informiert das BFE in der Mitteilung weiter. Interessierte Anbieter von öffentlichen Ladestationen werden eingeladen, sich dem Projekt anzuschliessen.

  • Kokosfasern werden zu Baumaterial

    Kokosfasern werden zu Baumaterial

    Bereits 2014 habe das Institut für Werkstoffe und Holztechnologie (IWH) an der Berner Fachhochschule (BFH) ein Forschungsprojekt begonnen, bei dem günstiges und nachhaltiges Baumaterial an Kokosfasern entwickelt werden sollte, informiert die BFH in einer Mitteilung.  Die dabei gewonnen Erfahrungen werden von Michail Kyriazopoulos in einer Ausgründung der BFH weiterentwickelt. Der ehemalige Student und wissenschaftliche Mitarbeiter am IWH hat zusammen  mit Daniel Dinizo das Jungunternehmen NaturLoop gegründet.

    Als erstes Produkt hat NaturLoop eine aus Kokosfasern hergestellte Bauplatte lanciert. Für ihre Herstellung werden Ernteabfälle philippinischer Kokosnussbauern verwertet. „Mit Cocoboard bieten wir eine nachhaltige, günstige und lokale Alternative zu den herkömmlichen Baumaterialien“, wird Kyriazopoulos in der Mitteilung zitiert. Als nächstes steht bei NaturLoop die Eröffnung einer Produktionsanlage auf den Philippinen auf dem Programm.

    Die Produkte des Berner Jungunternehmens sollen die Abhängigkeit der Philippinen von importierten Baumaterialien verringern. Der Verkauf der Kokosnussfasern bietet den einheimischen Kokosnussbauern zudem eine zusätzliche Einnahmequelle. „Als Technologie-Dienstleister wollen wir komplette Lösungen zur Entwicklung nachhaltiger, natürlicher Biokomposite, hergestellt aus landwirtschaftlichen Nebenprodukten, anbieten“, meint NaturLoop-CEO  Dinizio. Für ihn bedeute Nachhaltigkeit, „die gegenseitige Abhängigkeit von Natur und Mensch zu berücksichtigen.“

  • Dietikons Bahnhofsplatz wird mit der SBB neu gestaltet 

    Dietikons Bahnhofsplatz wird mit der SBB neu gestaltet 

    Für die Neugestaltung des Bahnhofsgebiets von Dietikon kann nun das geplante Wettbewerbsprogramm gestartet werden. Der Dietiker Stadtrat hat einen Kredit von 56‘000 Franken für die Vorbereitung des „Wettbewerbsprogramms Bushof / Bahnhofplatz“ und die notwendigen Abklärungen genehmigt, heisst es in einer Mitteilung der Stadtkanzlei. Der Auftrag für die Verfahrensbegleitung sei an das Zürcher Beratungsunternehmen Eckhaus AG vergeben worden. Nebst einer Aufwertung des öffentlichen Raumes mit Aufenthaltsqualität und einer behindertengerechten Drehscheibe des öffentlichen Verkehrs soll ein attraktiver Standort für Wohnen und Arbeiten auf dem Areal der SBB entstehen, heisst es auf der Internetseite der Stadt Dietikon über das Projekt.

    Die Stadt Dietikon und die SBB haben 2019 gemeinsam einen städtebaulichen Studienauftrag über das Bahnhofsgebiet Dietikon vergeben. Die „Vertiefungsstudie Bahnhofsgebiet Dietikon“ war in Plänen und Modellen im November und Dezember 2020 an der Fensterfront des Stadthauses Dietikon ausgestellt worden. Der Ergebnisbericht war zudem im Internet abrufbar.

    Laut den Plänen der Stadt Dietikon soll der Bushof um zwei Inseln herum neugestaltet werden. Dadurch entstehe ein weitgehend verkehrsberuhigter Platz vor dem Bahnhof, der begrünt und mit Bäumen bepflanzt zur Verweilzone ausgestaltet werden soll. Die SBB will laut der Mitteilung aus ihren Parzellen westlich des Gleisfelds einen lebendigen Stadtteil entwickeln. Das Bahnhofsgebäude soll aufgestockt werden. Auf dem Parkplatz sind zwei Baufelder für ein Bürogebäude und eine Anlage mit 200 Wohnungen vorgesehen.

  • Pläne für Rorschacher Feldmühle-Areal liegen aus

    Pläne für Rorschacher Feldmühle-Areal liegen aus

    Der Zürcher Projektentwickler sowie Total- und Generalunternehmer Steiner plant gemeinsam mit der Steiner Investment Foundation, das grösstenteils brachliegende Gelände des Feldmühle-Areals in Rorschach zu bebauen. Ein Teilzonen- und ein Gestaltungsplan, der gemeinsam mit der Stadt Rorschach erarbeitet wurde, liegt ab Montag und bis zum 21. April im Amt für Bau und Stadtentwicklung öffentlich aus. Auch auf der städtischen Internetseite sind sie einzusehen. Darüber informiert eine gleichlautende Medienmitteilung von Steiner und Stadt.

    Auf der 27’500 Quadratmeter grossen innerstädtischen Fläche nahe des Bahnhofs sind 40 Prozent Wohnbebauung für 760 Menschen vorgesehen, insgesamt 142 Eigentums- und 162 Mietwohnungen. Auf Gewerbeflächen sollen 20 Prozent oder 9000 Quadratmeter entfallen.

    Zudem sind eine Tiefgarage, E-Parkplätze und ein Carsharing-Anbieter eingeplant. Einzelne bauhistorisch wertvolle und identitätsstiftende Bauten bleiben erhalten und werden mit neuen Gebäuden in einen Kontext gestellt. Dabei soll der ursprüngliche Charakter der früheren Industrieanlage spürbar bleiben. Die Fertigstellung des Projekts ist bei reibungslosem Verlauf für 2025 geplant.

  • Implenia baut Stollen am Gotthard

    Implenia baut Stollen am Gotthard

    Das Bundesamt für Strassen hat der ARGE secondo tubo (zu deutsch: zweite Röhre) den Zuschlag für die Erstellung eines vier Kilometer langen Zugangsstollens zur zweiten Gotthardröhre erteilt. In dieser Arbeitsgemeinschaft hat Implenia laut ihrer Medienmitteilung die Federführung. Sie ist mit 40 Prozent daran beteiligt, ebenso wie Webuild Group/csc. Weitere 20 Prozent hält Frutiger.

    Den Angaben zufolge habe sich die ARGE secondo tubo bei der Ausschreibung mit der höchsten Punktzahl aus der Bewertung aller Zuschlagskriterien gegen vier weitere Angebote und zwei zusätzliche Varianten durchsetzen können. Der Zuschlag unterliege noch einer 20-tägigen Beschwerdefrist. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Frühling beginnen und zweieinhalb Jahre dauern.

    „Der Gotthard-Strassentunnel ist ein zentrales Infrastruktur-Projekt für die Schweiz, bei dem Implenia als grösster Schweizer Baudienstleister mit viel Erfahrung und geballtem Spezialisten-Know-how einen wichtigen Beitrag leisten kann“, wird der Chef der Implenia-Division Civil Engineering, Christian Späth, in der Mitteilung zitiert.

    Implenia hatte im November 2020 bereits den Zuschlag für die Umlegung des Sicherheitsstollens Nord erhalten. Damit ist dieses aktuelle bereits das zweite Los für den Bau der zweiten Röhre beim Gotthard-Strassentunnel. Diese Vergabe gehe der Veröffentlichung der Ausschreibung für die beiden grösseren Lose um einige Monate voraus, heisst es in der Mitteilung weiter. In den Jahren von 2001 und 2014 war Implenia schon massgeblich am Bau des Gotthard-Basistunnels für die Bahn beteiligt. Damals betrug das gesamte Auftragsvolumen 2,84 Milliarden Franken.

  • Procimmo realisiert Kapitalerhöhung

    Procimmo realisiert Kapitalerhöhung

    Die Procimmo SA habe am Kapitalmarkt rund 64 Millionen Franken für ihren Immobilienfonds Procimmo Swiss Commercial Fund II aufgenommen, informiert die Vermögensverwalterin kollektiver Immobilienanlagen in einer Mitteilung. Ihr zufolge war die Kapitalerhöhung deutlich überzeichnet. Das Unternehmen werte dies „als klaren Vertrauensbeweis vonseiten der Investoren gegenüber dem Fonds“, heisst es in der Mitteilung.

    Mit den eingespielten 64 Millionen Franken soll zum einen die Fremdfinanzierungsquote des Fonds gesenkt werden. Zum anderen will Procimmo das neue Kapital für die Fortsetzung bestehender Bauprojekte einsetzten, wird in der Mitteilung erläutert. Darüber hinaus plane das Unternehmen weitere Akquisitionen von Immobilien.

    Am 24. März soll der  Procimmo Swiss Commercial Fund II an der SIX Swiss Exchange kotiert werden. Derzeit werden im Fonds insgesamt 33 Liegenschaften in den Kantonen Aargau, Basel-Landschaft, Bern, Freiburg, Graubünden, Luzern, Solothurn und Zürich gehalten. Das Fondsvermögen wird in der Mitteilung auf rund 557 Millionen Franken beziffert.

  • Kraftwerk Schächen versorgt 3600 Haushalte

    Kraftwerk Schächen versorgt 3600 Haushalte

    Das Wasserkraftwerk Schächen hat in seinem ersten, nicht ganz vollen Betriebsjahr 14,8 Millionen Kilowattstunden Strom für die Versorgung von rund 3300 Haushalten produziert. Im Vollbetrieb werden es 3600 Haushalte sein. Das neue Kraftwerk leiste damit einen wichtigen Beitrag zur CO2-freien Versorgung mit Strom aus erneuerbaren Quellen, betonte Verwaltungsratspräsident Werner Jauch auf der Generalversammlung der KW Schächen AG.

    Zudem hat er gemäss einer Medienmitteilung hervorgehoben, dass zwei der drei Maschinengruppen des im November 2019 in Betrieb genommenen Kraftwerks jeweils sechs Wochen vor dem Zeitplan ihre Arbeit aufnahmen. Das sei vor allem in Corona-Zeiten keine Selbstverständlichkeit gewesen. „Dadurch konnten wir das gute Wasserangebot im Winter und Frühling 2020 optimal nutzen.“

    Überhaupt seien die Bauarbeiten mitten im belebten Urner Talkessel „eine grosse Herausforderung“ gewesen, so Jauch: „Das Projekt erlebte in einem Planungs- und Bewilligungsmarathon von rund acht Jahren viele Höhen und Tiefen und auch die Bauphase gestaltete sich sehr anspruchsvoll.“ Es habe sich jedoch „auf jeden Fall gelohnt, beim KW Schächen alle Herausforderungen bis hin zur Corona-Pandemie anzunehmen und erfolgreich zu meistern“.

  • Implenia baut Tunnel in Norwegen

    Implenia baut Tunnel in Norwegen

    Das gesamte Fornebubanen-Projekt umfasst den Bau einer Eisenbahnlinie von der Halbinsel Fornebu mit Anschluss an die U-Bahn in Oslo. Die im Dezember vergangenen Jahres begonnenen Bauarbeiten sollen 2027 fertiggestellt sein. Im Rahmen des Projekts hat Fornebubanen Implenia mit Planung und Bau eines Tunnel auf einer Strecke von 2,3 Kilometer beauftragt, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon in einer Mitteilung. Das Vertragsvolumen wird dort mit 1,2 Milliarden Norwegischen Kronen oder umgerechnet 131 Millionen Franken angegeben.

    Das Projekt entspreche „perfekt unserer Strategie grosser, komplexer Infrastrukturprojekte mit Fokus auf Nachhaltigkeit und den Einsatz neuer Technologien“, wird Audun Aaland, Head of Tunneling und Country President Norwegen bei Implenia, in der Mitteilung zitiert. Neben dem Bau des Tunnels inklusive seiner Querprofile wird Implenia auch Baugruben und Felsschächte für die Stationen Flytårnet und Fornebuporten realisieren.

    „Diejenigen Unternehmen, die am meisten in alternative Kraftstofftechnologien investieren und zur Elektrifizierung der Maschinen und Anlagen beitragen, haben bei diesem Wettbewerb am besten abgeschnitten“, erläutert Grete Tvedt, Projektleiterin bei Fornebubanen, in der Mitteilung. „Der Fokus auf Nachhaltigkeit scheint gute Lösungen hervorzubringen, nicht nur in Bezug auf Umwelt- und Klimaschutz, sondern auch für das gesamte Projekt.“

    Die Vertragsunterzeichnung soll nach Ablauf einer zehntägigen Einsprachefrist vorgenommen werden. Der Beginn der Bauarbeiten ist für Mai dieses Jahres vorgesehen.

  • Bestes nachhaltiges Haus steht in der Schweiz

    Bestes nachhaltiges Haus steht in der Schweiz

    Der diesjährige Häuser Award hatte unter dem Motto Die besten nachhaltigen Häuser gestanden, erläutert das Magazin „Häuser“ in einer Mitteilung. Neben Neubauten waren dabei ausdrücklich auch Umbauten und Erweiterungsbauten einbezogen worden. Die Jury des Häuser Awards hatte bei den Objekten vor allem den Umgang mit Grund und Boden, Energiekonzept, Materialwahl, Konstruktionsmethoden sowie verwendete Technologien unter die Lupe genommen.

    Dabei konnte sich das von Lukas Lehnherr entworfene Kleine Haus in Jonschwil als Sieger qualifizieren. „Mit dem Umbau einer Remise gelang Architekt Lenherr die Quadratur des Kreises“, wird in der Mitteilung aus der Begründung der Jury für den Entscheid zitiert. „Ein verblüffend grosszügiges Haus entstand auf winziger Grundfläche, das sich perfekt ins Ortsbild einfügt.“ Architekt Lehnherr aus Quinten SG kann sich über das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld in Höhe von 7000 Euro freuen. Weitere 1000 Euro erhalten die Bauherren von dem Kooperationspartner des Preises, Verband Privater Bauherren e.V.

    Die Wohnhauserweiterung eines Münchner Stadthauses durch Architekt Anton Mang wurde von der Jury mit dem zweiten Preis bedacht. Der dritte Preis ging an das Haus Binnewies im Münsterland. Der Ausbau eines Bauernhofs im Taunus wurde mit dem Preis für herausragende Innenraumgestaltung gewürdigt. Das Green Dwelling bei Hannover gewann den von den Lesern des Magazins entschiedenen Leserpreis 2021.

  • Hächler baut Spreitenbacher Waldhütte neu auf

    Hächler baut Spreitenbacher Waldhütte neu auf

    Die Hächler AG aus Wettingen hat die wegen einer Erdabsenkung baufällig gewordene Waldhütte der Gemeinde Spreitenbach neu aufgebaut. Die Waldhütte werde ab Frühjahr wieder für die Bürger zu Festanlässen mit 40 Sitzplätzen zur Verfügung stehen, heisst es in der Medienmitteilung. Es gebe einen neuen Saal mit Einbauküche und offenem Cheminée im Innen- und Aussenbereich.

    Der Neubau mitten im Wald am Heitersberg wurde wegen einer Erdabsenkung nötig. Die Waldhütte war 1968 erbaut und 1990 renoviert worden. Aufgrund einer Absenkung des Erdreichs von etwa 20 Zentimetern beschloss die Gemeinde Spreitenbach laut der Mitteilung der Hächler Gruppe, die beliebte Waldhütte neu aufzubauen. Im Mai 2020 bekam die Abteilung Holzbau der Hächler AG den Zuschlag für die Erstellung der neuen Waldhütte.

    In denselben Massen wie die alte Hütte sei das Ersatzgebäude in Holzelementbauweise im Werkhof Neuenhof vorgefertigt worden, heisst es in einem von Günter Ebner, Leiter Holzbau bei Hächler, vorgelegten Bericht. Die fertigen Wandelemente mit eingebauter Elektrovorbereitung und Zuschnitt der Dachbauteile wurden in nur drei Wochen produziert. Die Rohbaumontage im Wald auf dem Heitersberg erfolgte mit dem firmeneigenen Lastwagenkran millimetergenau. Die Innenwandflächen aus Mehrschichtplatten in Fichte und Tanne wurden während der Montage vor Nässe geschützt. Es seien ausschliesslich ökologische und nachhaltige Baumaterialien verwendet worden, heisst es in dem Hächler-Bericht weiter.

    Die Materialien seien technisch auf dem neusten Stand und ermöglichten ein behagliches Raumklima sowie Hitze-, Kälte- und Schallschutz. Die Kombination aus diffusionsoffenen und mehrschichtigen Materialien mit guten Schallschutzeigenschaften hätte dieses Konzept der Waldhütte zu einem richtig tollen Projekt gemacht, wird Bauleiter Ebner zitiert.

    Für die Tragkonstruktion wurden 21 Kubikmeter heimisches Fichtenholz verbaut, 45 Kubikmeter mineralische Dämmung und 450 Quadratmeter Mehrschichtplatten aus Holz.

  • Coop macht aus Basler Warenhaus ein Luxushotel

    Coop macht aus Basler Warenhaus ein Luxushotel

    Die BâleHotels-Gruppe, die zu Coop gehört, eröffnet ein 4-Sterne-Boutique-Hotel mitten in der Altstadt von Basel. Das Hotel Märthof wird seine Türen am 28. Juli 2021 öffnen. Der Umbau des historischen Gebäudes wurde 2019 begonnen. Seine Neubarock-Fassade bleibe erhalten und werde mit grosszügigen Fensterfronten kombiniert, heisst es in einer Mitteilung von Coop. Ab 1983 war in dem Komplex ein Warenhaus untergebracht.

    Im Märthof werden 68 hochwertig gestaltete Zimmer ebenso Platz finden wie das Restaurant Bohemia mit grosszügiger Bar und einer Terrasse direkt am Marktplatz. Zudem verfügt das Hotel über einen Fitness- und Wellnessbereich, einen Bankettraum und eine Dachterrasse.

    Damit investiere die BâleHotels-Gruppe weiter in den Standort Basel, so Coop. Die BâleHotels-Gruppe betreibt in Basel, Muttenz BL und Bern fünf Hotels.

  • Renovierung von Mandarin Oriental Palace Luzern kommt voran

    Renovierung von Mandarin Oriental Palace Luzern kommt voran

    Das Hotel Palace Luzern wird derzeit umfassend renoviert. Es soll im kommenden Frühjahr als Mandarin Oriental Palace Luzern erneut eröffnet werden.

    Die Modernisierung schreitet voran, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. So wurde nun die zur Bündner Baulink AG gehörende Invita Hospitality Projects mit der Abwicklung von FF&E (Furniture, Fixtures & Equipment) und SOE (Small Operating Equipment) beauftragt.

    Konkret wird Invita dabei für den Einkauf der losen Einrichtungsgegenstände für die 146 Zimmer und Suiten und die Umgestaltung der öffentlichen Bereiche zuständig sein. Im Spa- und Fitnessbereich hat die Baulink-Tochter sogar den gesamte Fachkoordinationsauftrag erhalten. Ausserdem koordiniert sie auch die Umgestaltung der öffentlichen Bereiche, zu welchem etwa der Gastronomiebereich sowie Konferenz- und Tagungsräume gehören.

    Die Innenarchitektur wird derweil vom Büro Jestico & Whiles aus London übernommen. Architektonisch wird das Projekt vom Büro Iwan Bühler Architekten aus Luzern begleitet.

    Das Hotel befindet befindet sich inmitten der Stadt Luzern, unmittelbar am Ufer des Vierwaldstättersees.

  • AXA Schweiz lanciert Immobilienfonds für Pensionskassen

    AXA Schweiz lanciert Immobilienfonds für Pensionskassen

    Einer Mitteilung von AXA Schweiz zufolge hat das Unternehmen einen neuen, aktiv verwalteten Immobilienfonds lanciert. Der AXA Vorsorge Fonds Immobilien Schweiz enthält einen hohen Anteil an Wohnliegenschaften an zentralen Lagen in Schweizer Ballungszentren, erläutert AXA Schweiz in der Mitteilung. Der Fond soll ausschliesslich „bestimmten qualifizierten steuerbefreiten Anlegern in der Schweiz“ offen stehen.

    „Die Kapitalmarktzinsen in der Schweiz befinden sich derzeit auf historischen Tiefständen, und eine wesentliche Veränderung des Zinsumfeldes ist nicht in Sicht“, wird Daniel Gussmann, Chief Investment Officer der AXA Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Immobilienanlagen werden daher zunehmend wichtiger in der Vermögensanlage von Pensionskassen, nicht zuletzt dank positiven Geldzuflüssen aus Mieterträgen.“ Der neue Fonds von AXA Schweiz weist derzeit ein Volumen von 1,7 Milliarden Franken auf.