Schlagwort: News

  • SHL Medical baut nachhaltigen neuen Standort

    SHL Medical baut nachhaltigen neuen Standort

    SHL Medical investiert in einen neuen Standort auf dem Tech Cluster Zug. Dieser wird aus einer 10’500 Quadratmeter grossen Produktionsfläche und einer 5000 Quadratmeter grossen Bürofläche bestehen. Insgesamt will der Hersteller von Injektionssystemen dort rund 400 Mitarbeitende beschäftigen.

    Mehrere Architekturbüros haben im Rahmen eines Wettbewerbs Konzepte für den neuen Standort entwickelt. Dabei konnte sich nun das Projekt der Architekten Penzel Valier AG durchsetzen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. In der Jury waren neben SHL Medical auch die Stadt Zug, Metall Zug und Experten aus verschiedenen Fachrichtungen vertreten.

    Das Projekt der Architekten Penzel Valier setzt auf die Verwendung von Holz als Hauptalternativmaterial. Die Energieversorgung erfolgt über ein gebäudeintegriertes Solarenergiesystem. Für die Heizung und Kühlung wird Seewasser verwendet. Die überschüssige Wärme und Energie wird zur weiteren Verwendung zurückgewonnen. Insgesamt ermöglicht dies den Angaben zufolge eine Null-CO2-Emissionsproduktion.

    Die Baueingabe ist der Mitteilung zufolge für Ende 2021 geplant. Weil die SHL Group in den kommenden Jahren ein kontinuierliches Wachstum anstrebt, ist der Ausbau des Standortes in zwei Bauetappen und in vier Ausbaustufen vorgesehen. Die Inbetriebnahme der vier Ausbaustufen soll in mehreren Etappen erfolgen.

    „Die Gebäudearchitektur soll ein Umfeld bieten, das die Aktivitäten unserer Mitarbeiter und den Betrieb optimal unterstützt“, wird Ulrich Faessler, CEO SHL Medical, in einer separaten Medienmitteilung zitiert. „Da wir bei SHL ein kontinuierliches Wachstum anstreben und um unsere Pionierrolle innerhalb der Branche zu festigen, werden wir unsere globale Präsenz und unsere Aktivitäten durch eine globale Fertigung weiter stärken“, fügt er hinzu.

    SHL Medical hat im Jahr 2018 seinen Hauptsitz nach Zug in die Schweiz verlegt. Sein Ziel war es dabei unter anderem, die globale Partnerschaft mit seinen Pharmakunden weiter zu stärken. Neben der Schweiz hat SHL Medical auch Standorte in Taiwan, Schweden und den USA.

    Der Tech Cluster Zug entsteht auf dem Stammareal der V-ZUG AG in der Stadt Zug. V-ZUG will seine Produktion im Norden des Areals konzentrieren. Auf den restlichen Teilen des Areals sollen Industriebetriebe, technologienahe Dienstleistungen, Start-ups sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen angesiedelt werden.

  • Fundamenta Real Estate verbucht Rekordgewinn

    Fundamenta Real Estate verbucht Rekordgewinn

    Einer Mitteilung der Fundamenta Real Estate AG zufolge hat die Zuger Immobiliengesellschaft im Geschäftsjahr 2020 Nettomieterträge in Gesamthöhe von 33,47 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 13,4 Prozent. Als Wachstumstreiber werden in der Mitteilung der Kauf zweier neuer Objekte sowie die Fertigstellung dreier eigenen Projekte genannt. Zudem hatte das Unternehmen seine Leerstandsquote im Jahresvergleich um 0,2 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent senken können.

    Als Reingewinn wurde im Berichtsjahr 2020 einen neuer Rekordwert von 26,69 Millionen Franken ausgewiesen. Im Vorjahr waren 22,51 Millionen Franken Reingewinn realisiert worden. Im Berichtsjahr hatte ein gegenüber dem Vorjahr etwas geringer ausgefallener Neubewertungseffekt durch „ein hervorragendes operatives Resultat“ und den Verkauf dreier Liegenschaften mehr als ausgeglichen werden können, erläutert die Immobiliengesellschaft.

    „Die Stabilität unseres von Wohnflächen dominierten Immobilienportfolios hat sich auch in diesem besonderen Jahr gezeigt“, wird Andreas Spahni, Präsident und Delegierter des Verwaltungsrats, in der Mitteilung zitiert. „Die Coronakrise hat sich nur marginal auf das Ergebnis ausgewirkt.“

    Der Bilanzwert des Immobilienportfolios von Fundamenta Real Estate stieg im Verlauf des Berichtsjahres von 908,91 Millionen auf 991,94 Millionen Franken an. Im Februar dieses Jahres hat das Unternehmen eine weitere Wohnliegenschaft erworben. Zudem seinen „weitere Repositionierungen von zwei Bestandsobjekten in Zürich sowie einer Liegenschaft in Bern“ angelaufen, heisst es in der Mitteilung. Für die Finanzierung laufender Projekte plant Fundamenta Real Estate, noch in diesem Jahr eine Kapitalerhöhung durchzuführen. Details dazu sollen nach der Generalversammlung am 8. April kommuniziert werden.

  • Sika kauft Mörtelhersteller in Brasilien

    Sika kauft Mörtelhersteller in Brasilien

    Sika kauft einen Mörtelhersteller in Brasilien auf. Supermassa do Brasil Ltda verfüge mit seiner Marke BR Massa über eine starke Marktstellung in der Region Minas Gerais, erläutert Sika in einer Mitteilung zur Übernahme. Sie soll die Präsenz des Zuger Baustoffkonzerns in den Baumärkten und Fachhändlern des laut Mitteilung zu den wichtigsten Wirtschaftsregionen gehörenden Landesteils Brasiliens stärken. Darüber hinaus setzt Sika darauf, in Verbindung mit BR Massa-Produkten weitere eigene Produkte erfolgreich anbieten zu können.

    „Mit BR Massa können wir unseren Kundenservice und unser Angebot in der Region Minas Gerais weiter verbessern“, wird Christoph Ganz, Regionalleiter Americas, in der Mitteilung zitiert. „Die verstärkte Präsenz im Vertrieb und die erweiterte lokale Supply Chain werden massgeblich zur weiteren Durchdringung des brasilianischen Markts beitragen.“ Die Übernahme verschafft Sika zudem einen ersten Produktionsstandort in der Region.

    Die Transaktion werde vorbehaltlich der Zustimmung der lokalen Kartellbehörden erfolgen, informiert Sika in der Mitteilung weiter. Über den Kaufpreis und weitere Details zur Übernahme werden dort keine Angaben gemacht.

  • Investis erwirbt Rohr AG

    Investis erwirbt Rohr AG

    Die Investis Holding AG ist auf Liegenschaften in der Genferseeregion und Immobiliendienstleistungen in der gesamten Schweiz spezialisiert. Zur Stärkung des zweiten Geschäftsbereichs hat die Zürcher Immobiliengesellschaft am 12. März die Rohr AG übernommen, erläutert Investis in einer Mitteilung. Die Aargauer Gebäudedienstleisterin bietet Spezial-und Fassadenreinigung, Unterhaltsreinigung, Integrales Gebäudemanagement sowie Bau und Betrieb von Reinräumen an, heisst es dort weiter. Über den Kaufpreis haben die beiden Partner Stillschweigen vereinbart.

    „Dieses Unternehmen ist eine optimale Ergänzung zu unseren bestehenden Tochtergesellschaften im Bereich Facility Services“, wird Walter Eberle, Head Real Estate Services von Investis, in der Mitteilung zitiert. „Durch die Akquisition werden wir unsere Dienstleistungen weiter ausbauen und die nationale Bekanntheit im Markt stärken.“ Zudem will Eberle sich durch die Übernahme ergebende Synergien und Weiterentwicklungsmöglichkeiten nutzen.

    Die Rohr AG habe rund 1000 Mitarbeitende und im Geschäftsjahr 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 41 Millionen Franken erwirtschaftet, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Das Aargauer Unternehmen soll auch unter dem Dach der Investis Holdung als eigenständige Firma unter dem bestehenden Namen agieren.

  • Genf baut Netz für Nutzung des Seewassers aus

    Genf baut Netz für Nutzung des Seewassers aus

    Die Genfer Stadtwerke SIG verlegen im Stadtteil La Jonction neue Fernwärmeleitungen. Bis 2025 sollen hier 90 Gebäude an das Fernwärmenetz Genilac angeschlossen werden, schreiben die SIG in einer Mitteilung. Davon werden 30 Gebäude von der Stadt und vom Kanton Genf genutzt. Genilac versorgt die angeschlossenen Gebäude vollständig mit Wärme und Kälte aus dem Genfersee. Die Erweiterung in La Jonction spart 10‘600 Tonnen CO2 ein.

    Insgesamt soll Genilac bis 2030 rund 1150 Gigawattstunden Kälte und 150 Gigawattstunden Wärme pro Jahr liefern. Bis 2050 soll Genilac helfen, den CO2-Ausstoss im Kanton um 70‘000 Tonnen zu senken. „Genilac ist eine wichtige Infrastruktur, mit welcher der CO2-Ausstoss im Kanton Genf reduziert und gegen die Klimaerwärmung vorgegangen werden soll“, wird SIG-Generaldirektor Christian Brunier in der Mitteilung zitiert.

  • Was hat künstliche Intelligenz mit Facility Management zu tun?

    Was hat künstliche Intelligenz mit Facility Management zu tun?

    Das Thema Künstliche Intelligenz hat den «Laborstatus» definitiv hinter sich gelassen. KI-basierte Lösungen werden immer stärker in den Arbeitsalltag integriert. Dabei geht es im Kern nicht um die «lernende» Technologie selbst, sondern um die dahinterliegenden Daten. Die technologische Lösung übernimmt das Sammeln, Speichern, Verarbeiten und Nutzen der eingeflossenen Daten. Entscheidend für künftige Innovationen wird hier das Zusammenspiel zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz sein. Jene Unternehmen, die KI sinnvoll nutzen, werden für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet sein und entscheidende Wettbewerbsvorteile erlangen.

    Auch im Facility Management haben KI-basierte Lösungen Einzug gefunden. Die Gebäudereinigung ist ein sehr kostspieliges Thema und Reinigungsmittel, Energie und Zeit werden oftmals mehr als nötig eingesetzt – dies ist nicht nur unökologisch, sondern auch unökonomisch. Mit Hilfe künstlicher Intelligenz kann der Ressourceneinsatz optimiert und Kosten deutlich reduziert werden.

    Das Schweizer Startup Soobr bietet hier eine nutzungsorientierte KI-Lösung. Dabei werden die bestehenden Leistungs- und Gebäudedaten in die Software eingelesen, worauf die KI basierend auf Faktoren wie Raumdistanzen, Raumpriorität, Anzahl und Dauer der Reinigung die Planung der täglichen Touren vornimmt. Über Raumsensoren kann zusätzlich die Belegung der einzelnen Räume in die Einsatzplanung integriert werden, um so die Reinigung gezielt dort auszuführen, wo sie wirklich notwendig ist. Die ausführenden Reinigungsmitarbeitenden werden mittels App auf mobilen Geräten durch die jeweiligen Touren geführt wobei Sie die KI mit Feedback und Dokumentationen speisen können. Die dynamische Tourenplanung erhöht die Effizienz, spart Kosten und Zeit bei der Tourenplanung ein und steigert die Transparenz für die Datenauswertung. 

    Mehr zu digitalen Helfer in der Immobilien- und Bauwirtschaft finden Sie auf: https://proptechmarket.net/solutions

  • Elektromobilität braucht neue Ziele

    Elektromobilität braucht neue Ziele

    Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat mit Akteuren der Elektromobilität diskutiert, was deren raschem Ausbau förderlich ist. Bei einem Spitzentreffen mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Automobil-, Elektrizitäts-, Immobilien- und Fahrzeugflottenbranche sowie der Kantone, Städte und Gemeinden wurden neue Zielsetzungen skizziert.

    Sie sollen sich an die Ziele anschliessen, die für das Jahr 2022 angestrebt waren. Laut einer gemeinsamen Medienmitteilung des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Energie und Kommunikation sowie der Bundesämter für Energie und Strassen waren sie mit einem Anteil elektrischer Fahrzeuge von 15,1 Prozent im Februar 2021 bereits erreicht.

    Einer der Vorschläge sieht Informations- und Beratungsangebote sowie attraktivere und preislich interessante Dienstleistungen rund um den Kauf von Steckerfahrzeugen vor. Zudem soll die Anzahl öffentlicher Ladestationen schneller steigen. Dafür bedürfe es geeigneter Massnahmen zur Beschleunigung von Planung und Bau. Ausserdem müssten Nutzung und Abrechnungssysteme einfacher und transparenter werden. Schliesslich gelte es, mehr Lademöglichkeiten am Parkplatz vor dem Haus oder in der Tiefgarage von Mehrfamilienhäusern zu schaffen.

    Die Akteure der Roadmap Elektromobilität würden diese Ziele in den kommenden Monaten ausarbeiten und daraus geeignete Massnahmen ableiten. Mit ihrer Umsetzung soll zügig begonnen werden. „Der Erfolg in der Elektromobilität zeigt: Die Bevölkerung will klimafreundlich leben und sauber unterwegs sein“, so Sommaruga. „Gemeinsam machen wir es möglich.“

  • Porsche unterstützt Zürcher Start-up

    Porsche unterstützt Zürcher Start-up

    Porsche unterstützt über sein Programm Forward31 innovative Jungunternehmen. Nun hat der deutsche Autobauer auch das Zürcher Start-up The Embassies in dieses Programm aufgenommen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht.

    The Embassies entwickelt eine neue Lösung für das Wohnen im Alter. Diese setzt sich aus einer digitalen Plattform sowie bewohnbaren Räumlichkeiten zusammen. Die Firma will dabei ein Netzwerk mit rund 30 Standorten weltweit aufbauen. Dabei will sie sich auf Grossstädte wie Zürich, London, New York oder Berlin fokussieren. Der erste Standort soll 2022 in Europa eröffnet werden.

    An den Standorten  – sogenannten Botschaften – von The Embassies sollen Bewohnern und Besuchern öffentlich zugängliche Gastronomie- und Freizeitangebote zur Verfügung stehen. Das Ziel ist es, die soziale Interaktion zu fördern. Auch das Reisen von älteren Personen wird unterstützt. So haben Bewohner und Mitglieder auch Zugang zu anderen Standorten von The Embassies weltweit.

    „Wir haben unser Angebot für Menschen geschaffen, die so lange wie möglich ein selbstbestimmtes, erfülltes und gesundes Leben führen möchten“, sagt Jan Garde, Gründer von The Embassies, in der Mitteilung.

    Forward31 wird nun gemeinsam mit dem Gründerteam von The Embassies das Geschäftsmodell weiterentwickeln und das Unternehmen in Zukunft als strategischer Partner begleiten.

  • Implenia setzt bei Lokstadt-Areal auf Virtuelle Realität

    Implenia setzt bei Lokstadt-Areal auf Virtuelle Realität

    Implenia nutzt beim Lokstadt-Areal in Winterthur die Vorteile der Virtuellen Realität (VR). Möglich wird dies dank einer Lösung des Zürcher Start-ups Hegias. Bereits zu Anfang konnten Nutzer damit in das virtuelle Gipsmodell des Areals eintauchen und dieses in verschiedenen Perspektiven begehen.

    Dank der Lösung konnten auch Bedenken von Denkmalschützern rasch ausgeräumt werden, schreibt Hegias in einer Medienmitteilung. Diese hatten zunächst Vorbehalte bei einem neuen Hotel, welches Schiffscontainer als Zimmer haben soll. Als das Konzept virtuell erlebbar wurde, konnten sie überzeugt werden, dass die „wertvolle Bausubstanz“ erhalten bleibt und die Hallen nicht vollgestopft werden.

    Ausserdem sei die VR-Lösung auch bei der Vermarktung der Immobilien nützlich, heisst es in der Mitteilung. Das räumliche Verständnis und das Erleben des Wohnobjekts seien wesentliche Treiber beim Kaufentscheid. Implenia hat bereits eine Lizenz der Hegias-Software gekauft. Nun will sie den Einsatz der Software ausbauen.

    „Was bislang für den Durchbruch von VR noch fehlte, war eine benutzerfreundliche Software, die Nutzer ohne Installation und ohne einschlägige Programmierkenntnisse an jedem Ort anwenden“, wird Anita Eckardt, Leiterin der Division Specialties bei Implenia und Mitglied der Geschäftsleitung, in der Mitteilung zitiert. „Das hat das Start-up Hegias mit der intuitiv bedienbaren Lösung für VR-Anwendungen möglich gemacht — ein echter Quantensprung.“

  • Implenia akquiriert fünf Aufträge in Deutschland

    Implenia akquiriert fünf Aufträge in Deutschland

    Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft fünf Hochbauaufträge in Deutschland akquirieren können. Konkret soll Implenia für verschiedene Auftraggeber Büro-, Hotel- und Wohnungsprojekte in der Umgebung von Karlsruhe, in Berlin und in Jena realisieren. Das Auftragsvolumen wird in der Mitteilung auf insgesamt 140 Millionen Euro beziffert.

    In Karlsruhe wird Implenia für die [glossary_exclude]Qcoon Real Estate GmbH[/glossary_exclude] und die FORTOON Development GmbH einen Büro- und Hotelneubau realisieren. Mit den Bauarbeiten soll noch in diesem Quartal begonnen werden. In Bruchsal wurde Implenia von der Grundwerte Verwaltungs GmbH mit dem Bau eines Wohn- und Gewerbequartiers betraut. Hier ist der Baustart für den Herbst anvisiert.

    In Berlin wird Implenia für die Investa Real Estate ein Büro- und Geschäftshaus realisieren. Für das Gebäude sei eine Zertifizierung nach dem Umweltstandard DGNB Gold angestrebt, erläutert das Unternehmen in der Mitteilung. In Jena ist Implenia mit der Umsetzung von zwei Hochbauten betraut.

    Zum einen wird das Unternehmen in Jena im Auftrag der Stiftung Wandlungswelten ein Inklusionszentrum für pflegebedürftige Menschen und Mehr-Generationen-Wohngemeinschaften bauen. Zum anderen wurde Implenia von einem in der Mitteilung namentlich nicht genannten privaten Investor mit der Errichtung eines Büroneubaus betraut. Beide Projekte in Jena befinden sich bereits im Bau und sollen im kommenden Jahr ihren Bauherren übergeben werden.

  • ewz realisieren 100 klimaneutrale Immobilienprojekte

    ewz realisieren 100 klimaneutrale Immobilienprojekte

    Die ewz nimmt bis 2030 ein ehrgeiziges Ziel ins Visier: „Vereinzelte Projekte reichen nicht aus, um die nationalen Klimaziele zu erreichen“, wird ewz-Direktor Benedikt Loepfe in einer Medienmitteilung zitiert. Stattdessen begreife ewz das Vorzeigequartier Fischermätteli in Burgdorf BE, das sich derzeit im Bau befinde, „als Startpunkt für ein ambitioniertes Ziel: 100 Immobilienprojekte – 100% klimaneutral“.

    Weil durch Bau und Unterhalt von Gebäuden gut ein Drittel aller Schadstoffemissionen anfällt, zählten energieeffiziente Gebäude und eine klimaneutrale Energieversorgung zu den wichtigsten Hebeln für die Klimaziele der Schweiz, heisst es in der Mitteilung weiter. So führe etwa die Kombination von Wärmpumpe, Solarstrom, Speicher und Elektromobilität zu einer grösstmöglichen Eigenversorgung bei niedrigem Ressourcenverbrauch. Dabei werde konsequent auf lokale, erneuerbare Energiequellen gesetzt.

    „Mit der flächendeckenden Realisierung solcher klimaneutralen Immobilienprojekte – sowohl Neubauten als auch Sanierungen – leistet ewz einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz und zur Energiewende“, so Loepfe. „Als eines der ersten Energieversorgungsunternehmen bekennt sich ewz damit zu einem wegweisenden Engagement für eine CO2-freie Schweiz.“

  • SF Urban Properties kann Gewinne steigern

    SF Urban Properties kann Gewinne steigern

    Die SF Urban Properties AG blicke trotz Pandemie „auf ein erfreuliches Geschäftsjahr 2020 zurück“, schreibt die zur Swiss Finance & Property Group AG gehörende Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret hatte das Unternehmen sein Betriebsergebnis auf Stufe EBIT im Jahresvergleich von 27,0 Millionen auf 32,0 Millionen Franken steigern können. Der Reingewinn vor Neubewertungen legte gegenüber 2019 um 92,8 Prozent auf 23,0 Millionen Franken zu. Der Reingewinn inklusive Neubewertungen konnte um 23,8 Prozent auf 23,0 Millionen Franken verbessert werden.

    Als Hintergrund für die guten Entwicklungen gibt SF Urban Properties in der Mitteilung den erfolgreichen Verkauf eines Objekts und die trotz Pandemie auf tiefe 2,62 Prozent gehaltene Leerstandsquote an. Den Aktionären soll wie bereits im Vorjahr eine Dividende von 3,60 Franken pro kotierter Stammaktie ausgezahlt werden. Mit einer Eigenkapitalquote von 46,4 Prozent sei die Gesellschaft weiterhin „robust finanziert“, schreibt SF Urban Properties.

    Im laufenden Jahr will sich die Immobiliengesellschaft wie bisher auf die Wirtschaftsräume Zürich und Basel konzentrieren. Im Berichtsjahr hatte SF Urban Properties die in Riehen BS geplante Wohnüberbauung Sandreutergarten erfolgreich vermarkten können, informiert die Immobiliengesellschaft. Neun von zehn der seit Ende 2020 im Bau befindlichen Einheiten seien bereits verkauft. Im Entwicklungsprojekt an der Klusstrasse 38 in Zürich waren im Berichtsjahr zwölf von insgesamt 13 Einheiten reserviert und zwei davon bereits rechtskräftig verkauft worden.

  • Holzkorporation ist die Hüterin unseres Waldes

    Holzkorporation ist die Hüterin unseres Waldes

    Die Holzkorporation Schlieren und der Revierförster Limmattal Süd haben trotz vielen Herausforderungen ihre vielfältigen Aufgaben bestens im Griff. Sie freuen sich, dass in diesem Jahr mit der neuen Garderobe im Zelgli ein Gebäude von der Stadt Schlieren mit heimischem Holz gebaut wird und weitere Gebäude (Hort, neues Alterszentrum) in Holz ausgeschrieben respektive geplant werden. Diese Vorbildfunktion der Stadt Schlieren übertrat sich auch auf private Immobilieninbestoren. So soll das Projekt «Kesslerplath» der Migros Pensionskasse ebenfalls in Holz realisiert werden.

    Rund 100 Kubikmeter Fichtenholz aus dem Schlieremer Wald werden für das neue Garderobengebäude beim Sportplatz Rohr verbaut. Finanziell ist das für die Holzkorporation Schlieren keine grosse Sache, aber Präsident Fredy Füllemann freut sich sehr, dass die Stadt Schlieren mit diesem Entscheid nicht nur ein Zeichen für das Bauen mit einheimischem Holz setzt, sondern auch die Arbeit der Holzkorporation wertschätzt.

    Die Holzkorporation Schlieren wurde 1851 als private Körperschaft gegründet und sie bewirtschaftet insgesamt rund 180 Hektaren Wald. Ein Meilenstein in der Geschichte der Holzkorporation Schlieren war die grosse Waldzusammenlegung im Jahr 1984. Damit entstanden grosse und viel besser zu bewirtschaftende Parzellen. Auch die Stadt Schlieren brachte ihren Wald ein und ist seither Mitglied mit Teilrechten, wie alle anderen privaten Waldbesitzer. Bei diesen handelt es sich fast ausnahmslos um alteingesessene Schlieremer Familien.

    Schlecht bestellt ist es um die Preise für heimisches Holz. Seit langem sinken diese Preise und der Sturm Lothar im Jahr 1999 forcierte diesen Trend nachhaltig. So ist denn mit dem Wald kaum mehr Geld zu verdienen und die Holzkorporationen sind froh, wenn sie die Kosten für Pflege und Unterhalt aus den Erlösen decken können. Erschwerend kommt dazu, dass aus dem Ausland deutlich günstiger Holz in die Schweiz geliefert wird.

    Der Wald gehört Privaten, darf aber von der Öffentlichkeit genutzt werden. Dabei wissen die wenigsten, dass die Waldbesitzer für sehr viele Arbeiten im Wald bis hin zum Unterhalt der von der Bevölkerung sehr geschätzten Waldwege verantwortlich zeichnen und auch die Kosten dafür tragen müssen.

    In einigen Schweizer Kantonen werden die Holzkorporationen in diesem Bereich unterstützt, in Zürich ist das bisher leider kaum der Fall. «Mit dem fortschreitenden Preiszerfall für das Holz, wird es für die Waldbesitzer immer schwieriger, die finanziellen Lasten zu stemmen», betont Roland Helfenberger und Fredy Füllemann ergänzt: «Da werden wir uns in Zukunft beim Kanton wohl mehr Gehör verschaffen müssen.»

    Der Wald hat in unserer Zeit mit verschiedenen Einflüssen zu kämpfen. Insbesondere die Klimaerwärmung macht ihm arg zu schaffen, einige Baumarten werden auf längere Sicht in unseren Wäldern wohl verschwinden. Während Fichten, Tannen und Buchen unter den höheren Temperaturen leiden, haben Eichen, Douglasien oder Nussbäume deutlich weniger Probleme.

    Typisch an der Waldpflege ist, dass alles über lange Zeiträume betrachtet werden muss, oder – wie Revierförster Helfenberger es treffend auf den Punkt bringt: «Wir profitieren von der Arbeit unserer Vorfahren und arbeiten für künftige Generationen.» Als Revierförster Limmattal Süd ist Helfenberger aus Aesch seit 2013 auch für die Pflege und Bewirtschaftung des Schlieremer Waldes verantwortlich. Er und sein Team werden in verschiedenrlei Hinsicht vor grosse Herausforderungen gestellt. So haben denn auch die starken Schneefälle in den vergangenen Monaten für sehr viel Mehrarbeit gesorgt und die Aufräumarbeiten sind längst noch nicht abgeschlossen.

    Ökologisch und ökonomisch
    Nicht zum ersten Mal baut die Stadt Schlieren mit Holz. Das mehrteilige Werkhofgebäude der Stadt an der Bernstrasse wurde in Holz realisiert und hat es sogar unter die 2O besten Best-Practice-Beispiele der Schweiz geschafft. Auch der Doppelhort an der Schulstrasse 12 wurde 2007 zu 100 Prozent aus Holz realisiert. Weitere Holzbauten sollen folgen. Die Migros Pensionskasse MPK prüft zurzeit beim Neubau Kesslerplatz eine Holzbeschaffung aus dem Schlieremer Wald, beziehungsweise aus dem Forstrevier Limmattal-Süd. Für die Erntesaison stehen Fichten und Tannen zur Verfügung. Die MPK plant allenfalls das Holz für Decken und Fassade aus der Region zu beziehen. Die neueste Studie von Wüest Partner AG zeigt auf, dass Holzbauten nicht nur ökologisch überzeugen, sondern auch ökonomisch durchaus mithalten.

  • Bern bekommt neue Festhalle

    Bern bekommt neue Festhalle

    Die Stimmberechtigten aus Bern haben nicht nur dem Bau der neuen Festhalle, sondern auch dem Investitionsbetrag der Stadt von 15 Millionen Franken zugestimmt, wie aus einer Medienmitteilung der Messebetreiberin Bernexpo AG hervorgeht. Damit sollen künftig Veranstaltungen mit bis zu 9000 Besuchern ermöglicht werden. Neben Messen und Kongressen sind auch Konzerte und Kulturanlässe vorgesehen.

    „Wir werden mit der Neuen Festhalle den Berner Veranstaltungs- und Messeplatz aufwerten und damit einen wesentlichen Beitrag zur Stärkung eines vielfältigen Kultur- und Unterhaltungsangebots mit Strahlkraft über die Stadt hinaus in die Region und in die ganze Schweiz leisten können“, wird Franziska von Weissenfluh in der Mitteilung zitiert, Co-Verwaltungsratspräsidentin der Bernexpo AG.

    Die alte Festhalle wird nun abgerissen. Im ersten Quartal 2022 soll mit den Arbeiten an der neuen Festhalle begonnen werden, die bis 2024 abgeschlossen sein sollen.

  • Kanton genehmigt Gestaltungsplan Rai in Bergdietikon

    Kanton genehmigt Gestaltungsplan Rai in Bergdietikon

    Der vom Gemeinderat eingereichte Gestaltungsplan für das Gebiet Rai in Bergdietikonist vom Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau genehmigt worden. Das gibt der Gemeinderat in einer Mitteilung bekannt. Enthalten darin ist ein Rückblick auf die 40-jährige Geschichte um das Land Rai. Sie begann mit dem Kauf von vier Parzellen Land im Gebiet Rai zwischen 1980 und 1990, um das mögliche Bauland nicht Spekulanten zu überlassen.

    Nach der Genehmigung des Kantons wird es in einem nächsten Schritt an die konkrete Umsetzung des Bauvorhabens gehen. Laut der Mitteilung des Gemeinderats sind als erster Schritt Massnahmen zur Stabilisierung des an einem Hang gelegenen Geländes zu realisieren. Die Implenia Immobilien AG muss dazu ein Baugesuch für die geplanten Arbeiten bei der Gemeinde Bergdietikon einreichen. Das von der Heinrich Jäckli AG und Basler & Hofmann AG erarbeitete Konzept schlägt dabei vor, die Hangbewegungen durch tiefe, in der Fallrichtung des Hanges angeordnete Sickergräben deutlich zu verlangsamen. Für die künftige Erschliessung und Bebauung des Gebiets Rai wurden zwischen 1991 und 2005 Baugrunduntersuchungen und Bewegungsmessungen durchgeführt. Aus ihnen folgt, dass die Hangbewegungen soweit reduziert werden können, dass Erschliessung und Bebauung möglich werden.

    In den Jahren seit Erwerb des Gebietes Rai durch die Gemeinde habe das Thema der Nutzung die politische Debatte immer wieder bestimmt, schreibt Gemeindeschreiber Patrick Geissmann in dem Bericht über das Land Rai. Zu Wort kommen Pius Achermann, Gemeindeammann von 1994 bis 2005. Er wird zitiert: „Die Bedeutung des Rai-Gebietes erreichte während meiner Amtszeit einen hohen Stellenwert. Kaum eine Gemeinderatssitzung verging, ohne das Thema Rai zu behandeln. Rai wurde zu einem Dauerthema.“

    Für Paul Meier, Gemeindeammann von 2006 bis 2009, war das Land Rai „ein Reizwort während meinen 16 Jahren im Gemeinderat.“ Und Gerhart Isler, Gemeindeammann 2010 bis 2017, wird zitiert, dass das Thema mit dem Einbeziehen der Implenia Development AG und konkreten Planungsarbeiten versachlicht wurde. Ralf Dörig, Gemeindeammann seit 2018, wird zitiert: „Es freut mich natürlich sehr, dass die rund 40-Jährige Geschichte rund um das Land ‚Rai‘ nun mit einem rechtskräftigen Gestaltungsplan abgeschlossen werden kann.“ Über viele Legislaturen sei mit Hochdruck und Engagement an Lösungen gearbeitet worden, aber es habe auch Rückschläge gegeben. Jetzt liege ein erfolgreicher Abschluss der gesamten Planung vor.

  • Pandemie schmälert Gewinne von Zug Estates

    Pandemie schmälert Gewinne von Zug Estates

    Einer Mitteilung der Zug Estates Gruppe zufolge hat die Immobiliengesellschaft ihre Liegenschaftserträge 2020 im Jahresvergleich um 6,1 Prozent auf 57,8 Millionen Franken steigern können. Im Beherbergungsgeschäft wurden die Erträge von dem Auswirkungen der Pandemie um 57,8 Prozent auf 7,0 Millionen Franken  gedrückt. Aus den Veräusserungen von Liegenschaften konnten 2020 Erträge von 72,5 Millionen Franken realisiert werden. Im Vorjahr waren hier 45,6 Millionen Franken verbucht worden.

    Den Erträgen hätten 2020 im Jahresvergleich um 15,6 Prozent höhere Aufwände von 9,0 Millionen Franken entgegengestanden, schreibt Zug Estates. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen fiel dadurch um 3,8 Millionen auf 49,6 Millionen Franken zurück. Das ausgewiesene Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 43,7 Millionen Franken um 38,0 Prozent unter dem Wert von 2019. Das Konzernergebnis ohne Neubewertung und Sondereffekte fiel von 31,4 Millionen auf 25,9 Millionen Franken zurück.

    Der Wert des eigenen Portfolios an Immobilien habe im Berichtsjahr um 1,5 Prozent auf 1,65 Milliarden Franken zugelegt, erläutert Zug Estates weiter. Zudem hatte das Unternehmen 2020 Mietverträge mit einem Gesamtvolumen von über 2,6 Millionen Franken im Jahr erneuern können. Für das laufende Jahr rechnet Zug Estates mit steigenden Mieterträgen und einem im Vergleich zum Berichtsjahr geringeren Liegenschaftsaufwand.

  • Stadt Zürich schenkt eigenen Mietern Abo für Mobility

    Stadt Zürich schenkt eigenen Mietern Abo für Mobility

    Die Stadt Zürich will eine umweltfreundliche Mobilität fördern. Dafür stellt sie jetzt den Mietern ihrer Wohnungen ein Jahresabonnement für den Autoteil-Dienst Mobility kostenlos zur Verfügung, schreiben die Stadt und Mobility in einer gemeinsamen Mitteilung. Wer in einer der 9200 städtischen Wohnungen lebt und einen Fahrausweis der Kategorie B besitzt, kann seit März ein solches Jahresabonnement in Anspruch nehmen. Die Nutzer müssen dann nur noch für die Dauer oder die Reichweite der Nutzung der Fahrzeuge von Mobility zahlen.

    Die Stadt zahlt Mobility dafür pauschal 12‘000 Franken. Die Ausgabe habe weder für die Mieten noch für die Steuerzahlenden Auswirkungen, schreibt sie in ihrer Mitteilung.

  • Kantonsspital Baden installiert Solarstromanlage

    Kantonsspital Baden installiert Solarstromanlage

    Das Kantonsspital Baden (KSB) setzt auf erneuerbare Energie und hat deshalb Solarstromanlagen zur Eigenversorgung anbringen lassen. Auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern sind auf den Dächern des Parkhauses und der Heizzentrale und auch an der Fassade des Heizungsgebäudes Solarpaneele installiert worden. Die neuen Solarstromerzeuger bringen laut Medienmitteilungdes KSB eine Leistung von zusammen 375 Megawattstunden an Strom. Das entspricht 3 Prozent des Strombedarfs des KSB. An das Netz zur Stromversorgung des Kantonsspitals sollen die neuen Solaranlagen Ende dieses Monats angeschlossen werden.

    Zu dem Solarprojekt wird Cristoffel Schwarz, der leitende Manager (COO) des KSB, zitiert: „Die Flächen auf dem Parkhaus P2 und dem Heizwerk sind für die Produktion von Solarstrom geradezu prädestiniert. Deshalb haben wir uns zu dieser Investition entschlossen. Das KSB wird somit selbst zu einem kleinen Kraftwerk.“

  • Paketanlage soll Lieferverkehr vermindern

    Paketanlage soll Lieferverkehr vermindern

    In der Pandemie habe der ohnehin wachsende Online-Handel weiter zugelegt, schreiben das Bau- und Verkehrsdepartement des Kantons Basel-Stadt, der Verein Pro Innenstadt Basel und der Logistikcluster Region Basel  in einer gemeinsamen Mitteilung. Die von ihnen entwickelten anbieterneutralen Paketanlagen sollen hier Abhilfe schaffen. Im Rahmen eines Pilotprojekts wurde bereits eine erste der sogenannten Smart Boxes am Claraplatz aufgestellt.

    Eine weitere Smart Box soll am St.Johann eingerichtet werden, ein dritter Standort sei in Planung, informieren die Projektpartner in der Mitteilung weiter. Bis Februar 2023 wollen sie Akzeptanz und Wirkung der Paketanlagen testen. „Das aktuelle Pilotprojekt soll aufzeigen, wie rege das Angebot genutzt wird und wie stark das tägliche Verkehrsaufkommen damit reduziert werden kann“, wird Deborah Strub, Vorsitzende des Logistikclusters Region Basel, in der Mitteilung zitiert.

    Finanziert wird das Projekt vom Amt für Mobilität des Kantons Basel-Stadt und dem Verein Pro Innenstadt Basel. „Bewohnerinnen und Bewohner von Basel können so bestellte Pakete bequem an die Smart Box Basel liefern lassen, wo sie diese rund um die Uhr abholen können“, erläutert der Geschäftsführer des Vereins Mathias F. Böhm. Hergestellt und betrieben werden die Paketanlagen von der Huber AG. Sie hat zudem eine digitale Anwendung für die Nutzung der Smart Boxes entwickelt.

  • Schweizer Photovoltaik verzeichnet 2020 Rekordzubau

    Schweizer Photovoltaik verzeichnet 2020 Rekordzubau

    Die Photovoltaik in der Schweiz ist im vergangenen Jahr 2020 kräftig ausgebaut worden. Nach Einschätzung des Schweizerischen Fachverbands für Sonnenenergie war dies laut einer Medienmitteilung aber nicht genug, um die gesteckten Klimaziele zu erreichen. Der Fachverband  Swissolar vertritt die Interessen von 740 Verbandsmitgliedern mit rund 6000 Arbeitsplätzen der Solarenergiebranche. In der Mitteilung von Swissolar wird die 2020 zusätzliche verbaute Photovoltaikkapazität auf eine Leistung von 430 bis 460 Megawatt geschätzt. Die endgültigen Jahreszahlen werden erst Mitte Jahr vorliegen.

    Die Neuninstallationen entsprechen einem Wachstum von 30 bis 39 Prozent gegenüber 2019. Die Anmeldezahlen bei der Zertifizierungs- und Förderstelle Pronovo lassen darauf schliessen, dass das Wachstum nicht nur bei kleinen Anlagen, sondern auch bei solchen über 100 Kilowatt Leistung stattfand, heisst es von Swissolar.

    Aus Sicht des Verbandes muss allerdings noch mehr getan werden. „Um den wegfallenden Atomstrom zu ersetzen und den zusätzlichen Strombedarf für die Elektrifizierung des Verkehrs und der Heizungen zu decken, muss der jährliche Zubau in den nächsten Jahren auf etwa 1500 Megawatt gesteigert werden – also auf das nahezu Vierfache des letzten Jahres“, wird Swissolar-Geschäftsleiter David Stickelberger zitiert. Dies sehen auch die kürzlich veröffentlichten Energieperspektiven 2050+ des Bundesamtes für Energie vor.

    Um das zu erreichen, braucht es aus Sicht der Solarbranche eine Reihe von politischen Massnahmen. So sei eine stärkere Förderung von Anlagen ohne Eigenverbrauch notwendig. Das erfordere staatliche Anreize, damit Dächer von Ställen, Lagerhäusern, Parkplatzüberdachungen, Lärmschutzwände und weitere Infrastrukturen mit Solaranlagen ausgestattet werden. Oft sei das nicht der Fall, weil der Strom nicht an Ort und Stelle verbraucht werden kann. Weitere Massnahmen seien die Pflicht zur Eigenstromerzeugung bei Neubauten, der Abbau von Hürden bei der Erstellung von Freiflächenanlagen, die oft nur mit Schwierigkeiten eine Baubewilligung erhalten.

    Aus Sicht von Swissolar braucht es auch eine Förderung von Bund und Kantonen für Solarthermieanlagen. Der Beitrag der Solarwärme zur Energiewende werde noch unterschätzt.

  • Implenia sieht sich gut positioniert

    Implenia sieht sich gut positioniert

    Einer Mitteilung von Implenia zufolge hat die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Dietlikon 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 2,99 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Vorjahr waren 4,43 Milliarden Franken Umsatz verbucht worden. Das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT ging im Jahresvergleich von 63,5 Millionen Franken auf -146,8 Millionen Franken zurück. Als Konzernergebnis wurde ein Verlust von 132,1 Millionen Franken ausgewiesen, 2019 waren 33,9 Millionen Franken Gewinn realisiert worden.

    Der Auftragsbestand habe sich mit 6,39 Milliarden Franken jedoch auf hohem Niveau gehalten und sei zudem gut über Geschäftsfelder und Märkte hinweg verteilt, schreibt Implenia in der Mitteilung. Mehr als 80 Prozent des für das laufende Jahr angestrebten Umsatzes seien damit schon gesichert. Bereits im laufenden Jahr will das Unternehmen operativ  wieder schwarze Zahlen schreiben.

    Die Rückkehr in die Gewinnzone soll durch Umstrukturierungen im Portfolio und Massnahmen für profitables Wachstum gelingen. Dabei habe das Unternehmen bereits begonnen, nicht zum Kerngeschäft gehörende oder unprofitable Geschäftsbereiche abzubauen, schreibt Implenia. Für profitables Wachstum wurde „ein wirksames Management von Chancen und Risiken eingeführt“.

    Im laufenden Jahr will Implenia ein EBIT von mindestens 100 Millionen Franken ausweisen. Bei der entsprechenden Rate werden 2,8 Prozent angestrebt. Mittelfristig soll eine EBIT-Marge von 4,5 Prozent realisiert werden.

  • Plazza trotzt der Pandemie

    Plazza trotzt der Pandemie

    Die Plazza AG habe 2020 ein sehr erfreuliches Ergebnis erzielt und die eigenen Erwartungen übertroffen, schreibt die Zürcher Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung. Konkret hatte das seit 2015 an der SIX kotierte Unternehmen seine Liegenschaftserträge von 24,3 Millionen Franken im Vorjahr auf 24,6 Millionen Franken im Berichtsjahr steigern können. Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen legte gleichzeitig von 18,9 Millionen auf 20,0 Millionen Franken zu.

    Als Gewinn wurden 63,3 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 36,7 Millionen Franken im Jahr zuvor. Die Steigerung sei in erster Linie auf Neubewertungserfolge zurückzuführen, erläutert Plazza in der Mitteilung. Ohne deren Berücksichtigung sei der Gewinn gegenüber 2019 unverändert bei 17,0 Millionen Franken verblieben.

    Als Hintergrund für die guten Entwicklungen führt Plazza den hohen Anteil der Wohnliegenschaften im eigenen Portfolio an. Er habe im Berichtsjahr unverändert bei 73 Prozent gelegen und werde in diesem Jahr durch den Zukauf von 80 Wohnungen in der Siedlung Tiergarten im Zürcher Quartier Friesenberg weiter ansteigen, heisst es in der Mitteilung. Ihr zufolge hatte zum Jahresende 2020 keine der von Plazza verwalteten Wohnungen leer gestanden. Insgesamt konnte die Immobiliengesellschaft ihre Leerstandsquote im Jahresvergleich von 4,0 auf 3,7 Prozent senken. Betroffen seien hauptsächlich freie Gewerbeflächen, schreibt das Unternehmen.

    Für das laufende Jahr strebt Plazza ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Neubewertungen „mindestens in der Grössenordnung von 2020“ an. Beim Entwicklungsprojekt in Crissier VD soll vorbehaltlich der im ersten Halbjahr erwarteten Baubewilligung die erste Etappe angegangen werden. Hier war im Berichtsjahr der Bau eines Pflegeheims für eine Stiftung und eines Primarschulhauses für die Gemeinde Crissier vereinbart worden.

  • Angebotsmieten steigen weiter

    Angebotsmieten steigen weiter

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Februar auf dem Wert von 115,6 Punkten geschlossen. Gegenüber dem Vormonat seien die Preise für Angebotsmieten damit im Schnitt um 0,17 Prozent gestiegen, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Auch zu Jahresbeginn hatten die Preise um durchschnittlich 0,17 Prozent zugelegt. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg der Mietpreise um 0,96 Prozent beobachtet.

    Im Monatsvergleich seien die Mieten in den meisten Kantonen gestiegen, schreibt homegate.ch. Der stärkste Anstieg der Angebotsmieten wurde dabei im Februar mit 1,37 Prozent im Kanton Schaffhausen registriert. In Zug und Glarus legten die Angebotsmieten mit Werten von 0,84 beziehungsweise 0,69 Prozent ebenfalls überdurchschnittlich zu. Rückgänge wurden hingegen in den Kantonen Graubünden, Genf und Tessin mit Werten zwischen mit -0,48 Prozent und -0,19 Prozent gemessen.

    Bei den Städten macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen aus. Der grösste Anstieg wurde hier im Monatsvergleich mit 0,78 Prozent in Lugano gemessen. Die Angebotsmieten in Luzern und St.Gallen legten gegenüber Januar jeweils um 0,20 Prozent zu. In Lausanne, Genf und Bern wurden hingegen Rückgänge der Mietpreise zwischen 1,18 und 0,49 Prozent beobachtet.

    Bei der qualitätsbereinigten Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich, heisst es in der Mitteilung.

  • GuestReady spannt mit Airhosted zusammen

    GuestReady spannt mit Airhosted zusammen

    In den vergangenen vier Jahren habe sich GuestReady mit seinen Dienstleistungen für Anbieter von Kurzzeitvermietungen in sechs Ländern als Spezialist etablieren können, erläutert ein Bericht auf Startupticker.ch. Trotz herber Rückschläge während der Coronavirus-Pandemie sei es dem Jungunternehmen aus Appenzell Ausserrhoden Ende 2020 gelungen, „frische finanzielle Mittel“ über eine Schwarmfinanzierungskampagne einzuwerben, heisst es dort weiter. Sie will GuestReady für die Entwicklung des Schweizer Marktes einsetzen. „Die Schweiz ist für uns durch Corona und die Auswirkungen auf das Reiseverhalten noch spannender geworden“, wird Alexander Limpert, Co-Gründer von GuestReady, im Bericht zitiert.

    Zur Realisierung der Pläne spannt GuestReady mit dem Zuger Jungunternehmen Airhosted zusammen. Das Unternehmen verwaltet Kurzzeitvermietungen in insgesamt 18 Städten in der Schweiz und soll dieses Spezialwissen in die Partnerschaft einbringen. GuestReady wiederum werde den Partner „mit der nötigen Technologie“ und dem Fachwissen ausrüsten, um auch Immobiliengesellschaften und andere Unternehmenskunden zu gewinnen.

    Bis Ende kommenden Jahres wollen die beiden Partner in der Schweiz 500 Liegenschaften betreuen können. „Dank mehr einheimischer Gäste weisen vor allem klassische Destinationen in den Bergen bereits wieder eine höhere Auslastung auf“, erläutert Limpert im Beitrag.  „Zudem nimmt die Zahl der Ferienwohnungsbesitzer zu, die einen professionellen Vermietungsservice wünschen.“

  • Ausgezeichnete Designs schmücken Photovoltaikfassade des NEST

    Ausgezeichnete Designs schmücken Photovoltaikfassade des NEST

    Studierende der Hochschule Luzern haben aus Photovoltaikmodulen Designobjekte gemacht. Sie sollen an der Fassade des Forschungs- und Innovationsgebäude NEST auf dem Campus der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf montiert werden. In einem Wettbewerb waren Studierende der beiden Hochschul-Departemente Design und Kunst sowie Technik und Architektur der Hochschule Luzern (HSLU) aufgerufen, ihre Entwürfe zu präsentieren. Die Kunstwerke seien im Rahmen einer zweiwöchigen interdisziplinären Blockveranstaltung entstanden, heisst es in einer Medienmitteilung der Empa.

    Eine sechsköpfige Jury bestimmte den Entwurf mit dem Titel „Glasklar“ von Lynn Balli zum Sieger. Ihre acht Motive werden auf den Modulen zu sehen sein, die im Sommer 2021 an der Fassade des NEST installiert werden. Der Entwurf habe die Jury durch „das elegante Hervorheben der Dynamik von Glas und die gelungene Umsetzung mit acht Einzelkunstwerken“ überzeugt.

    Die Jury setzte sich aus leitenden Personen der Empa, der HSLU und der Firma Zug Estates zusammen. Den Publikumspreis gewann das Projekt „Vernetzt“ von Florence Schöb.

    NEST ist das gemeinsame Forschungs- und Innovationsgebäude von Empa und dem Wasserforschungsinstitut Eawag. In dem modularen Gebäude werden Bau- und Energietechniken sowie Materialien getestet. Damit soll ein nachhaltiger Umgang mit Ressourcen und Energie gefördert werden.

  • Daten von swisstopo sind jetzt kostenlos zugänglich

    Daten von swisstopo sind jetzt kostenlos zugänglich

    Ab sofort stehen alle digitalen Standardprodukte von swisstopo kostenlos zur Verfügung. Damit will das Bundesamt für Landestopographie ermöglichen, dass digitale Karten, Luftbilder, Landschaftsmodelle und geologische Vektordaten „genutzt, weiterverteilt und wiederverwendet“ werden. Das schliesst auch kommerzielle Nutzungen mit ein, wie swisstopo in einer Medienmitteilung bekanntgibt.

    Diese Daten wurden auf einen Bundesratsbeschluss hin allgemein zugänglich gemacht. Der Bundesrat verfolge damit das Ziel einer noch breiteren Nutzung der Geoinformationen. Zudem sei diese Öffnung Teil der „Strategie für offene Verwaltungsdaten in der Schweiz 2019-2023“.

    Besonders interessant dürften diese Daten für Ingenieure, Architektinnen, Programmierer und Planerinnen sein. Auch für Forschung und Wissenschaft werde der Zugang zu den amtlichen Geodaten einfacher, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Auf diese Weise könne swisstopo einen aktiven Beitrag für Innovation und wirtschaftliches Wachstum leisten und gleichzeitig die digitale Transformation in der Schweiz unterstützen. Die Dateien lägen in maschinenlesbarer Form vor und könnten einfach in digitale Prozesse eingebunden werden.

  • Locatee expandiert nach New York

    Locatee expandiert nach New York

    Die Zürcher Firma Locatee hat neu einen zweiten Sitz in New York. Das dort arbeitende Team soll ab sofort amerikanische Unternehmen bei der Planung ihres tatsächlichen Bedarfs an Büroflächen unterstützen. Weil die Bürolandschaft nach der Pandemie völlig anders aussehen werde als davor, sei es nötig, sich ein klares Bild von der tatsächlichen Belegung und Auslastung zu machen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Dieser Expansion in den USA sein ein weiterer Schritt hin zum Ziel, der weltweite Marktführer für Arbeitsplatzanalyse zu werden. Diese Analyse nutzt die vorhandenen drahtgebundenen und drahtlosen Netzwerke vor Ort, um genau festzustellen, wie effektiv die Büroflächen eines Unternehmens genutzt werden. Dies ermögliche es, je nach Bedarf zu vergrössern oder zu verkleinern.

    „Wir wissen, dass grosse Unternehmen oft Schwierigkeiten haben, genau zu erkennen, wie sein Immobilienportfolio genutzt wird“, so Locatee-CEO Thomas Kessler. „Und dies führt zu enormen Kostenbelastungen in Form von verschwendetem Platz. Wir wollen Unternehmen dabei helfen, ihr Immobilienportfolio effektiv zu verwalten.“

    Locatee wurde 2014 gegründet. 2016 war die Schweizerische Post das erste Unternehmen, das Locatee in allen Immobilien einsetzte. Heute, so Locatee, werde seine Plattform von Unternehmen wie Deloitte, Swiss Re und anderen der 1000 weltweit wertvollsten Firmen in mehr als 60 Ländern genutzt.

  • Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments bietet 500 neue Wohnungen an

    Visionapartments wird in diesem und im nächsten Jahr drei neue Gebäude eröffnen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Die Eröffnung für das Projekt in Basel ist bereits für Juli 2021 vorgesehen. In zentraler Lage hinter dem Basler SBB-Bahnhof werden dann 125 Studios in fünf verschiedenen Einrichtungsstilen zur Verfügung stehen. Ausserdem werden in dem Gebäude ein Fitnessstudio, ein Restaurant, ein Gemeinschaftsbüro und ein Swimmingpool eingerichtet.

    Im kommenden Jahr werden die Projekte in Glattbrugg und Lugano folgen. Dabei entstehen in Glattbrugg alleine 316 neue Apartments. Diese befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Flughafen Zürich. Neben den neuen Wohnungen entstehen dort auch ein Restaurant, eine Gemeinschaftsküche sowie ein Fitness- und Wellnessbereich. Ebenfalls im kommenden Jahr wird die Liegenschaft in Lugano eröffnet, am Ufer des Luganersees. Dort entstehen 55 neue Apartments. „Trotz der aktuellen globalen Krise folgen wir unserer Mission, weiter zu expandieren“, wird Anja Graf in der Mitteilung zitiert, CEO und Vorsitzende von Visionapartments. „Wir sind stolz auf unser Wachstum und freuen uns auf die Fertigstellung dieser Immobilienprojekte“, sagt sie über die Projekte in Glattbrugg und Lugano.

    Visionapartments ist 1999 in der Schweiz gegründet worden uns ist auf die Vermietung von möblierten temporären Wohnungen spezialisiert. Das Unternehmen bietet entsprechende Objekte an 850 internationalen Standorten an.

  • Hypothekarischer Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent

    Hypothekarischer Referenzzinssatz bleibt bei 1,25 Prozent

    Das Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) hat den Hypothekarischen Referenzzinssatz bei Mietverhältnissen unverändert bei 1,25 Prozent belassen. In einer Medienmitteilung des BWO wird darauf verwiesen, dass dieser für die Mietzinsgestaltung in der ganzen Schweiz gültige Satz inzwischen seit 3. März 2020 nicht geändert worden ist.

    Der Referenzzinssatz wird auf Basis des vierteljährlich erhobenen Durchschnittszinssatzes der inländischen Hypothekarforderungen festgestellt. Dieser ist am Stichtag 31. Dezember 2020 ermittelt worden. Der Satz ist laut BWO gegenüber dem Vorquartal von 1,30 Prozent auf 1,28 Prozent gesunken. Der mietrechtlich massgebende Referenzzinssatz bleibt weiter bei 1,25 Prozent und bleibt auf diesem Niveau, bis der Durchschnittszinssatz unter 1,13 Prozent sinkt oder über 1,37 Prozent steigt, erläutert das BWO. Angegeben wird der Satz immer auf Viertelprozente genau.

    Da der Satz unverändert bleibt, ergibt sich laut BWO auch kein neuer Senkungs- oder Erhöhungsanspruch. Falls ein Mietzins im einzelnen Vertragsverhältnis nicht auf dem aktuellen Referenzzinssatz von 1,25 Prozent basiere, bestehe ein Senkungsanspruch. Auch Kostenänderungen etwa bei Unterhaltskosten könnten zu einem Anpassungsanspruch führen.

  • Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Alte Spinnerei in Turgi wird gewerblich-industrielles Zentrum

    Die Limmatkraftwerke AG will mit der Vermietung von 7000 Quadratmetern Fläche für Büros, Ateliers, Produktion oder Lager im mittleren und westlichen Gebäudeteil aus der denkmalgeschützten alten Baumwollspinnerei im Zentrum von Turgi einen modernen Gewerbekomplex machen. Ab dem 1. April sind die Räumlichkeiten zu mieten. In einer Medienmitteilung der Eigentümerin Limmatkraftwerke AG, einer Tochter der Regionalwerke AG Baden, heisst es, die Mieter und Mieterinnen könnten die Räume nach ihren Bedürfnissen gestalten und ausbauen, soweit dies bauseits möglich ist.

    „Wir wünschen uns, dass in der Spinnerei Turgi ein lebendiger und inspirierender Mix aus verschiedenen Gewerbe- und Industriebereichen entsteht“, wird Verwaltungsratspräsident Martin Schoop zitiert, der selber in Turgi lebt. Den Charakter eines modernen Wirtschaftszentrums in Turgi will er durch Abtretung eines Teils der Einnahmen für die Förderung von Turgi fördern. Schoop: „Mit einem Teil des Mietzinses wird ein Fonds gespeist, der diesen Gemeinschaftssinn fördern soll.“

    Die Spinnerei, die 1826 erbaut wurde und bis 1858 der grösste Spinnereibetrieb der Schweiz war, liegt im Zentrum von Turgi und ist gut erschlossen. Es stehen laut der Mitteilung genügend Parkplätze zur Verfügung und die Spinnerei liegt in Gehdistanz zum Bahnhof Turgi.

    Bei der Neugestaltung wird auch auf Nachhaltigkeit geachtet. so sollen zwei Parkplätze mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgerüstet werden. Das Gebäude soll mit Fernwärme aus der KVA Turgi versorgt werden und zukünftig wieder Strom aus dem benachbarten Wasserkraftwerk der Limmatkraftwerke AG beziehen.

    Die Limmatkraftwerke AG sehen den Kauf als strategischen Entscheid. Schoop: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Dank dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Denn als Eigentümerin könne man die Nutzung des Gebäudes optimal auf den Kraftwerksbetrieb abstimmen.