Schlagwort: News

  • Qualitätsgeprüfte PropTech-Lösungen und motivierte Talente

    Qualitätsgeprüfte PropTech-Lösungen und motivierte Talente

    Mit seiner neuen Idee zielt Facchinetti auf die DACH-Region (Schweiz, Österreich und Deutschland): «Unser Anliegen ist es, kleine und mittelständige Unternehmen im Innovationsmanagement zu unterstützen», erklärt Facchinetti.

    Dieser Entscheid beruhe auf der Feststellung, dass bei Unternehmen mit überschaubarer Teamgrösse das Tagesgeschäft nicht die nötigen Ressourcen übriglässt, um sich im notwendigen Umfang über die schnelllebige Innovationslandschaft zu informieren und fundierte Entscheide zu treffen. Zum einen soll mit einer Auswahl an qualitätsgeprüften Innovationen die Selektion von mehrwertstiftenden Lösungen im undurchsichtig gewordenen Innovations-Dschungel vereinfacht werden. Zum anderen baut PropTechMarket einen qualitativen Talent-Pool mit motivierten und innovationsbegeisterten Fachkräften auf, die ihre Kompetenzen in der Immobilien- und Bauwirtschaft einbringen wollen.

    «Wir wollen unseren Kunden vor allem Zeit verschaffen. Zeit, damit Fachkräfte ihre Fähigkeiten wieder dort zum Einsatz bringen, wo sie zur erfolgreichen Zukunft des Unternehmens beitragen. Wir glauben dabei an das bewusste Zusammenspiel von Mensch und Technologie», sagt Facchinetti. «Bei richtiger Abstimmung sind die Möglichkeiten an Effizienzsteigerungen, neuen Kundenerlebnissen und Nachhaltigkeit fördernden Massnahmen gerade für kleinere Firmen gewaltig.» Derzeit fokussieren sich die Angebote von PropTechMarket auf die Bereiche der Objektvisualisierung und Facility Management. In einem nächsten Schritt sollen weitere Geschäftsfelder des Immobilienzyklus‘ hinzukommen.

  • Zühlke unterstützt Adtrac bei zielgenauer Aussenwerbung

    Zühlke unterstützt Adtrac bei zielgenauer Aussenwerbung

    Zühlke unterstützt das Zürcher Start-up Adtrac. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung bis zur Marktreife einer Plattform für die zielgenaue Steuerung, wechselnde Inhalte und Nachverfolgung der digitalen Aussenwerbung. Der Innovationsdienstleister aus Schlieren steht laut Medienmitteilung Adtrac von Beginn an zur Seite mit Beratung und Unterstützung bei der Fortentwicklung. Damit soll in wenigen Monaten die Marktreife der Plattform erreicht werden.

    Die Idee von Adtrac ist laut der Medienmitteilung, die Vorzüge der digitalen Welt in das klassische Prinzip der Aussenwerbung zu übertragen. Die Sensoren der Werbedisplays sollen genutzt werden, um möglichst relevante Inhalte für die Zielgruppe, die sich vor den Displays befindet, auszuspielen. Damit kann das Angebot auf der Werbefläche aufgrund von Daten über die jeweilige Zielgruppe genau für diese Zuseher und deren Interessen angepasst werden. Und der Kunde kann online den Verlauf seiner Kampagne mitverfolgen. Dazu dient laut Adtrac das webbasierte Kampagnenwerkzeug. Die Werbetreibenden können damit ihre Kampagnen jederzeit selbst planen, live nachverfolgen, optimieren und Auswertungen erstellen.

    „Dank der Expertise von Zühlke und der flexiblen und agilen Zusammenarbeit stehen wir heute mit einem marktreifen und überzeugenden Produkt da“, wird Benjamin Wey, der CEO von Adtrac, zitiert. Adtrac ist als ein Gemeinschaftsunternehmen von Advertima, Fortimo und SPAR, alle in St.Gallen ansässig, entstanden.

    Nach der Ersteinführung am Markt soll die Plattform laufend weiterentwickelt und mit neuen Funktionen ergänzt werden.

  • 3 bedarfsgerechte Facility Management Lösungen

    3 bedarfsgerechte Facility Management Lösungen

    Um eine möglichst optimierte und nutzungsorientierte Reinigung zu planen und durchzuführen setzt Soobr auf künstliche Intelligenz. Dabei werden die bestehenden Leistungs- und Gebäudedaten in die Software eingelesen, worauf die Tourenplanung basierend auf Faktoren wie Raumdistanzen, Raumpriorität, Anzahl und Dauer der Reinigung die Planung der täglichen Touren vornimmt. Über Raumsensoren kann zusätzlich die Belegung der einzelnen Räume in die Einsatzplanung integriert werden, um so die Reinigung gezielt dort auszuführen wo sie wirklich notwendig ist. Die ausführenden Reinigungsmitarbeitenden werden mittels App auf mobilen Geräten durch die jeweiligen Touren geführt wobei Sie die KI mit Feedback und Dokumentationen speisen können. Die dynamische Tourenplanung erhöht die Effizienz, spart Kosten und Zeit bei der Tourenplanung ein und steigert die Transparenz für die Datenauswertung. 

    Auch Thingdust setzt bei ihrem Smart Office Produkt auf sensorbasierte Daten. Mit dieser einfachen Plug & Play Lösung können Unternehmen die definitive Auslastung Ihrer Büroflächen messen und analysieren, was gerade nach der Rückkehr aus dem Home Office ein grosser Bedarf sein wird. Die durch Sensoren am Arbeitsplatz gesammelten, anonymen Daten werden mittels unabhängigem LoRa Netzwerk übermittelt und werden zur Analyse und für Statistiken auf dem Dashboard angezeigt. Gleichzeitig werden mittels Echtzeit-Anzeige auf einem am Eingang platzierten Monitor die Personenströme geleitet und die Personenverteilung im Gebäude optimiert. Als Zusatz können mittels QR-Codes Reservationen einfach und schnell gemacht werden um so die Auslastung von bspw. Sitzungszimmern zu erhöhen.

    Für bedarfsgerechten Personaleinsatz sorgen ebenfalls die Geräte von Service on Demand, welche das Facility Management nur nach Bedarf zum Einsatz rufen. Geplante Rundgänge zu aufgefüllten Wasserspendern und leeren Aktencontainern, intakten Kaffeemaschinen oder funktionierenden Druckern gehören der Vergangenheit an. Die Service-on-Demand-Geräte können an beliebig vielen Orten und Geräten angebracht werden, um Störungen, Ereignisse oder Services schnell und einfach zu melden. Anstatt dass diese Punkte nun laufend überprüft werden, melden die Gebäudenutzer via Knopfdruck, dass Bedarf an einer Dienstleistung besteht.

    Mehr über digitale Helfer in der Immobilien- und Bauwirtschaft finden Sie auf: https://proptechmarket.net/

  • Made in Zürich bricht Lanze für urbane Produktion

    Made in Zürich bricht Lanze für urbane Produktion

    Made in Zürich will „urbane Produktivisten“ aller Art vereinigen, erläutert die 2018 gegründete Initiative in ihrer Selbstdarstellung. Schon bei ihrer Gründung habe sich die Made in Zürich-Initiative vorgenommen, Fragen zur Produktion in der Stadt nachzugehen, schreibt die Initiative in einer aktuellen Mitteilung. Dazu hat Made in Zürich die Studie „Standorte für urbane Produktion und Retail – SUPR“ erstellt.

    In der Studie werden historische Entwicklungen und aktuelle Trends untersucht und daraus Vorschläge für die urbane Produktion entwickelt. Darüber hinaus loten die Analysten die Rahmenbedingungen urbaner Produktion in Zürich aus. Unter anderem gehen sie der Frage nach, was urbane Produzenten brauchen und welche Stadtgebiete sich für die urbane Produktion eignen.

    Der Leitfaden soll „Handlungsanleitungen und Denkanstösse“ liefern, schreibt die Made in Zürich-Initiative in der Mitteilung. Als Adressaten werden dort „die öffentliche Hand, Entwicklerinnen und nicht zuletzt die Produzierenden selbst“ genannt.

    Im fünften Kapitel der Studie gehen die Autoren dabei auf besonders zu beachtende Aspekte der urbanen Produktion ein. Das gesamte Schlusskapitel der Studie ist Handlungsempfehlungen zur Umsetzung von Standorten für urbane Produktion und Retail gewidmet.

  • Alte Baumwollspinnerei in Turgi wird Bürokomplex

    Alte Baumwollspinnerei in Turgi wird Bürokomplex

    Aus der alten Baumwollspinnerei in Turgi soll ein Komplex mit Büroräumen und Gewerbeflächen entstehen. Das hat die Limmatkraftwerke AG entschieden, die neben dem grossen Gebäude ihr Wasserkraftwerk betreibt. Die Tochter der Regionalwerke AG Baden hat das Gebäude Mitte 2020 erworben. Laut Mitteilung auf LinkedIn werden auf einer Fläche von 7000 Quadratmetern per 1. April oder nach Vereinbarung Büros, Ateliers und Gewerbeflächen vermietet. Die André Roth AG in Baden ist für die Vermarktung der Flächen zuständig.

    Die ehemalige Baumwollspinnerei in Turgi wurde zwischen 1826 und 1879 als Fabrikanlage erstellt. In der Baumwollspinnerei der Gebrüder Bebié arbeiteten zwischen 400 und 600 Menschen, heisst es in einem Artikel der „Aargauer Zeitung“ zum Kauf des von der kantonalen Denkmalpflege als „das grossmassstäblichste Gebäude seiner Baugattung im Kanton Aargau“ bezeichneten lang gestreckten Giebeldachbaus im Juli 2020. Die Limmatkraftwerke AG betreibt das Kraftwerk in Turgi, das die über 190 Jahre alte Baumwollspinnerei mit Strom versorgt hat.

    Martin Schoop, Verwaltungsratspräsident der Limmatkraftwerke, wurde damals zu den Gründen für den Kauf zitiert: „Wir betreiben gleich neben dem Spinnereigebäude eines unserer Kraftwerke. Mit dem Kauf der Spinnerei können wir den Betrieb dieses Kraftwerks auch längerfristig sicherstellen.“ Durch den Erwerb der Spinnerei könne die künftige Nutzung so gesteuert werden, dass ein Ausbau möglich sei.

  • 4B und Somfy kooperieren bei intelligenter Haussteuerung

    4B und Somfy kooperieren bei intelligenter Haussteuerung

    4B und Somfy sind eine strategische Partnerschaft bei der Entwicklung von intelligenten Haussteuerungen eingegangen, informieren die beiden Partnerunternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung. Über die TaHOme-Box von Somfy sollen Haus- und Wohnungsbesitzer bei Bau oder Sanierung die Voraussetzungen für die Digitalisierung des Gebäudes schaffen können, heisst es dort weiter. Gemeinsame Produkte werden unter dem Label Smart Home Ready by Somfy lanciert.

    „Intelligente Fenster und Fassaden sind der Beleg dafür, dass wir seit über 100 Jahren Tradition, Schweizer Qualität und Innovation miteinander verbinden und dass wir uns vom reinen Produkt- auch zu einem Lösungsanbieter weiterentwickeln“, wird Jean-Marc Devaud, CEO des Luzerner Fensterherstellers 4B, in der Mitteilung zitiert. „Mit der Smart-Home-Ready-Kooperation kann 4B Qualitätsfenster in Kombination mit einem hochwertigen, funkmotorisierten Sicht- und Sonnenschutz als smartes, erweiterbares Paket anbieten“, erläutert Hannes Naef, Geschäftsführer von Somfy Schweiz, in der Mitteilung.

    Noch in diesem Sommer soll eine intelligent steuerbare, motorisierte Schiebetür aus dem Hause 4B auf den Markt gebracht werden. Die Tür werde sich sowohl über io-Funk als auch über drahtgebundene Steuerungen in intelligente Gebäudesysteme integrieren lassen, erläutern die Partner in der Mitteilung.

  • Sevensense-Mitgründer lobt Robotikstandort Schweiz

    Sevensense-Mitgründer lobt Robotikstandort Schweiz

    Roland Siegwart ist Professor für autonome Systeme an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH). Ausserdem ist er als Co-Direktor des Förderprogramms Wyss Zurich tätig. 2018 hat Siegwart die ETH-Ausgliederung Sevensense Robotics mitgegründet. Die Firma mit Sitz in Zürich entwickelt Technologien für Roboter, welche ihnen beispielsweise bei der selbstständigen Orientierung helfen. Sevensense arbeitet auch mit der Deutschen Bahn zusammen, um Technologien für die Zukunft des Zugverkehrs zu entwickeln.

    In einem Interview, das auf der Blog-Seite von Sevensense veröffentlicht wurde, lobt Siegwart den Robotikstandort Schweiz. Es seien alle wichtigen Fachkenntnisse für Robotik im Land vorhanden. Besonders bedeutend sei einerseits die Präzisionsmechanik, welche eine „lange Tradition in der Schweiz“ habe. Andererseits spiele die Sensortechnologie eine wichtige Rolle in der Branche. Diese sei weltweit weniger bekannt, die Schweiz sei hier dagegen bereits sehr fortgeschritten.

    Siegwart hebt weiter die ETH Zürich sowie die ETH Lausanne (EPFL) positiv hervor. Die beiden Hochschulen würden die nötige Steuerung und Intelligenz liefern, um das vorhandene Fachwissen gut nutzen zu können, betont er. Sie brächten auch eine Vielzahl von erfolgreichen Ausgliederungen hervor – besonders im Bereich Robotik. Die Schweiz habe ausserdem einen grossen Pool an ausländischen Talenten anziehen können, welche die Robotikszene weiter stärken.

    Aufholbedarf habe die Schweiz noch bei grossen Investitionen. Investoren in Europa seien generell eher risikoscheu im Vergleich zu jenen in den USA. Allerdings trage dies auch dazu bei, dass europäische Jungunternehmen eine nachhaltige kundenorientierte Herangehensweise entwickeln. Entsprechend sei die Überlebensrate von Start-ups – etwa in der Schweiz – viel höher ist als von jenen in USA. Bei den ETH-Ausgründungen liege die langjährigen Überlebensrate bei 80 bis 90 Prozent.

  • Dietikon setzt auf Standortwerbung mit Komiker-Duo Lapsus  

    Dietikon setzt auf Standortwerbung mit Komiker-Duo Lapsus  

    Die Stadt Dietikon setzt in der Standortwerbung auf Humor. Das bekannte Dietiker Komiker-Duo Lapsushat deshalb laut Medienmitteilungden Auftrag erhalten, ihre Wohnstadt einer kritischen Betrachtung zu unterziehen und dabei ihre Eindrücke festzuhalten. Dabei seien witzig-selbstironische Videoproduktionen entstanden, heisst es weiter.

    Die Videos sind ab sofort über YouTube, Facebook und Instagram anzuschauen. Das ersteträgt den Titel „Dietikon von seiner schönsten Seite“. Darin wird Dietikon – bei vorbeifahrendem Zug – als laute und urbane Stadt mit idyllischen Grünzonen präsentiert. Das zweiteVideo stellt mit humorigen Wortspielen die noch bis Ende Februar laufende Open-Air-Galerie „DietikON – Lichtkunst erleben“ vor. Weitere Themen sind geplant.

    Der Kern der Kampagne, die bin in den Mai dauern wird, sei Selbstironie, heisst es in der Medienmitteilung. Geplant sei die Veröffentlichung von sechs bis sieben Videos, welche die Qualitäten und Standortvorteile der Stadt sichtbar machen und die Positionierung der Stadt als Zentrum für Wirtschaft, Kultur, Bildung, Naherholung, Sport und Freizeit fördern.

    Betont wird, dass zwar die Themen mit der Stadt abgesprochen seien. In der Umsetzung sind die Komiker aber frei.

  • Zürich und Singapur erforschen Grossstädte

    Zürich und Singapur erforschen Grossstädte

    Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) und drei in Singapur ansässige Hochschulen – die National University of Singapore, die Nanyang Technological University und die Singapore University of Technology and Design – wollen gemeinsam erforschen, wie das weltweite Wachstum von Städten nachhaltiger gestaltet werden kann. Dafür haben sie laut einer Medienmitteilung am 1. Dezember das Forschungsprogramm Future Cities Lab Global ins Leben gerufen. Es ist eine Erweiterung des nach zehn Jahren erfolgreich abgeschlossenen Future Cities Laboratory des Singapore-ETH Centre.

    Dieses Programm befasst sich mit den grossen globalen Herausforderungen der zunehmenden Verstädterung durch die Ausdehnung bestehender und die Entstehung neuer Städte. Dies vor dem Hintergrund, dass nach Angaben der Vereinten Nationen bis 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben werden.

    „Die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile stark verdichteter, wenig Platz einnehmender Städte werden durch die Zersiedelung des Um- und Hinterlands zunichte gemacht“, erklärt Professor Stephen Cairns, Co-Direktor des Forschungsprogramms und ETH-Architekturprofessor in Singapur. „Inwieweit wir den Klimawandel in den nächsten hundert Jahren eindämmen können, hängt davon ab, wie gut diese gegensätzlichen Stadtformen geplant werden.“

    Zahlreiche Projekte seien in Planung, so die ETH Zürich. Bereits begonnene befassten sich mit verdichteten grünen Bauten und Quartieren, den Materialien dafür sowie mit neuen Technologien für die Wiederverwertung von Baumaterial. Zudem würden Lösungen für belastete und hochwassergefährdete Städte und umliegende Regionen gesucht. Auch Möglichkeiten für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion in Städten und ihrem Umland würden erforscht.

  • CO2-Reduktion treibt den Immobilienmarkt

    CO2-Reduktion treibt den Immobilienmarkt

    Der neue Vizepräsident des Verwaltungsrats der Herzog Kull Group Holding AG (HKG) stellt in einem Interview Gebäude, bauliche Massnahmen und das nachhaltige Gebäudemanagement in den Fokus der Diskussion um die Reduktion des CO2-Ausstosses. „Mit zunehmender Pönalisierung des CO2-Ausstosses geraten auch vermehrt Eigentümer von Immobilienportfolios unter Zugzwang“, wird Beat Huber zitiert. Seitens der Investoren, aber auch Mieter würden höhere Anforderungen an Energieeffizienz und ökologische Energieversorgung gestellt. So würden Strom vom eigenen Dach und ökologische Wärmeversorgung bei vielen Gebäuden künftig zum Standard gehören.

    Huber, der als ausgewiesener Energiespezialist gilt, erwartet, dass das neue CO2-Gesetz die Entwicklung in der Schweiz sicherlich beschleunigen werde. Wegen der im Vergleich zu anderen Ländern niedrigeren Energiekosten hier seien Kosteneinsparungen in der Vergangenheit kein besonderes Thema gewesen. Das habe sich durch den Druck zur CO2-Einsparung geändert. In der Schweiz gebe es aktuell viele Bestrebungen, neue Dienstleistungen und Firmen rund um das Thema Gebäudetechnik.

    Finanzielle Anreize, respektive Abgaben bei zu hohen CO2-Werten werden nach Meinung Hubers dazu führen, dass  zukünftig eine Immobilie mit Solaranlage und ökologischer Wärmeversorgung nicht mehr ein besonders attraktives Angebot sei. Stattdessen werde man „von Investoren und Mietern abgestraft, wenn man dies nicht bieten kann respektive umgesetzt hat.“, wird Huber zitiert. Diese Erwartungshaltung werde viele Investitionen in Immobilien und Arealen auslösen. „Grosse Immobilienportfoliobesitzer sind aktuell daran, ihre Immobilien hinsichtlich Reduktion des CO2 zu analysieren und Mittel bereitzustellen.“ Er sehe dabei ein grosses Potenzial für entsprechende Dienstleistungen, wie sie HKG schon anbiete.

  • Andermatt wird Praxisfeld für FH Graubünden

    Andermatt wird Praxisfeld für FH Graubünden

    Die Standortförderer von Andermatt Swiss Alps und die Fachhochschule Graubünden kooperieren zum Zweck des Wissenstransfers. Gemäss einer gleichlautenden Medienmitteilung beider Organisationen haben sie am Montag eine entsprechende Vereinbarung unterzeichnet. Diese hat zum Ziel, über die Fachhochschule relevantes Wissen aufzubauen und die Umsetzung in der Praxis wissenschaftlich zu begleiten. Inhaltliche Schwerpunkte sind zunächst digitale Kundenerfahrung, Gästebindung, Daten-Management, Netzwerke und Nachhaltigkeit.

    In diesen Themenfeldern sollen gemeinsame Forschungs- und Dienstleistungsprojekte realisiert werden. „Die Kooperation ist Beweis für die hohe Qualität der Innovationsförderung an der Fachhochschule Graubünden und stärkt den Austausch mit externen Partnern durch Praxisprojekte“, so der Rektor der Fachhochschule Graubünden, Jürg Kessler.

    Im Rahmen dieser Kooperation bietet die Andermatt Swiss Alps Gruppe die Plattform, um die Ergebnisse wissenschaftlicher Arbeiten in der Praxis testen zu können. So soll die Ferien-Destination substantiell weiterentwickelt werden. „Dank der Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Graubünden können wir in einzelnen Themen unsere Einzigartigkeit weiter stärken und unsere Modernität testen und weiterentwickeln“, wird Raphael Krucker, CEO der Andermatt Swiss Alps AG, zitiert.

  • VZ Depotbank baut Hauptsitz im Tech Cluster Zug

    VZ Depotbank baut Hauptsitz im Tech Cluster Zug

    Die VZ Depotbank AG und die Urban Assets Zug, eine Tochter der Metall Zug AG, haben eine Absichtserklärung für den Bau des neuen Banksitzes auf dem Areal des Tech Clusters Zug unterschrieben. Darüber informiert die Metall Zug Gruppe in einer Medienmitteilung. Wie es darin heisst, löse diese Unterschrift den Start für die Gesamtentwicklung der beiden Hochhäuser CreaTowers Ost und CreaTowers West aus.

    Die VZ Depotbank werde den maximal 40 Meter hohen Ostturm voraussichtlich 2025 beziehen. In einem zweiten Bauabschnitt soll später der bis zu 60 Meter hohe Westturm unter anderem für urbane Nutzungen und Wohnen erstellt werden. Für beide ist eine gemeinsame Tiefgarage vorgesehen. Der Architekturwettbewerb soll 2021 abgeschlossen werden.

    Die Entwicklung des Tech Clusters Zug geht damit nach Angaben der Metall Zug Gruppe „bereits kurz nach der Kommunikation des Projektes für SHL Medical AG im November 2020 einen weiteren grossen Schritt vorwärts“. Metall Zug hat damals bekanntgegeben, dass der Anbieter von Arzneimittelabgabesystemen auf dem Gelände ein kombiniertes Produktions- und Bürogebäude bauen wird.

  • Flughafen Zürich begrüsst neue Mieter

    Flughafen Zürich begrüsst neue Mieter

    AMAG, Bruno Wickart, RehaClinic, cermony Swiss und Vebego haben Mietverträge für Verkaufs-, Veranstaltungs-, Therapie- beziehungsweise Büroflächen in The Circle unterzeichnet, wie aus einer Mitteilung der Flughafen Zürich AG hervorgeht. The Circle beherbergt neben Geschäften und Dienstleistern auch Restaurants und ein Hyatt Regency Hotel.

    Neu wird nun auch der Autohändler AMAG ein Zentrum für neue Mobilität in The Circle errichten. Das Einrichtungshaus Bruno Wickart wird in einem neuen Ausstellungsbereich Angebote für Arbeiten und Wohnen präsentieren. Die RehaClinic zieht mit ihrem RehaCenter Mitte 2021 vom Flughafen in The Circle. Der Immobiliendienstleister Vebego schafft in The Circle einen Standort für seine internationalen Aktivitäten. Und cermony eröffnet im Frühling sein Bliss Center für Massagen und weitere gesundheitsfördernde Dienstleistungen.

  • Handwerkerplattform der Mobiliar ist für Zürich und Aarau online

    Handwerkerplattform der Mobiliar ist für Zürich und Aarau online

    Die Mobiliar-Tochter Buildigo bringt seit Montag auf ihrer digitalen Plattform Handwerker und Auftraggeber in Zürich und Aargau zusammen. Laut einer Medienmitteilung der Versicherung stehe dabei die Qualität der Leistungspartner und eine digitale Abwicklung von der Anfrage bis zur Bezahlung im Vordergrund. Dieser Dienst könne sowohl von Privatpersonen als auch von KMU in Anspruch genommen werden. 

    Das Start-up Buildigo ist bereits seit 2017 in der Westschweiz aktiv. Seit dem Sommer 2020 ergänzt es die Dienstleistungen der Mobiliar rund um das Thema Wohnen. Ihre neue Handwerkerplattform im Internet starte in den Regionen Zürich und Aarau mit einem ausgewählten Angebot der relevantesten Branchen. Das Angebot werde in den kommenden Monaten sukzessive ausgebaut. 

  • Sika kauft in Russland zu

    Sika kauft in Russland zu

    Sika kauft den russischen Hersteller von Mörtelprodukten Kreps LLC auf, informiert der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung. Das Unternehmen mit einem Jahresumsatz von rund 15 Millionen Franken ist auf die Produktion von Fliesenklebern, Putzen und Bodenverlaufsmassen spezialisiert. Über den Kaufpreis werden in der Mitteilung keine Angaben gemacht.

    Der Neuzugang soll die Stellung von Sika in der Region stärken. „Kreps bietet ein breites Produktportfolio und eine erweiterte geografische Präsenz für Mörtel in der Russischen Föderation“, wird Ivo Schädler, Regionalmanager EMEA bei Sika, in der Mitteilung zitiert. „Zusammen mit dem verbesserten Zugang zum Vertriebskanal erhalten wir eine Plattform, um unsere Position in diesem Markt weiter auszubauen und zu stärken.“ Die Neuerwerbung unterhält Produktionsstandorte in Sankt Petersburg und Jekaterinburg, beides Regionen, in denen Sika bisher nicht mit eigenen Standorten vertreten war.

    Mit der Übernahme gehen auch ein von Kreps betriebenes Trainingszentrum und „gut ausgestattete“ Produktionslaboratorien in den Besitz von Sika über, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Ihr zufolge muss die Transaktion noch von den lokalen Kartellbehörden genehmigt werden.

  • Mobimo trotzt der Pandemie

    Mobimo trotzt der Pandemie

    Mobimo hat im Geschäftsjahr 2020 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 145,8 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die Immobilienfirma in einer Mitteilung. Unter Ausklammerung von Neubewertungseffekten hatte das Betriebsergebnis 111,5 Millionen Franken betragen. Im Vorjahr hatten die entsprechenden Werte bei 134,0 Millionen beziehungsweise 82,5 Millionen Franken gelegen.

    Als Wachstumstreiber hatten sich im Berichtsjahr Entwicklung und Verkauf von Liegenschaften erwiesen. Hier war der Erfolg im Jahresvergleich von 3,0 Millionen auf 36,8 Millionen Franken angestiegen. Der Neubewertungserfolg ging im Jahresvergleich hingegen von 51,5 Millionen auf 34,3 Millionen Franken zurück. Er sei im Berichtsjahr hauptsächlich operativ erwirtschaftet worden, schreibt Mobimo.

    Als Mieteinnahmen konnte das Immobilienunternehmen im Berichtsjahr 105,1 Millionen Franken verbuchen. Damit wurde der Wert von 106,7 Millionen Franken von 2019 nur knapp unterschritten. Gleichzeitig hatte Mobimo die eigene Mieterschaft aus den Branchen Gastronomie, Hotel und Detailhandel aufgrund der Pandemie mit Mieterleichterungen im Gesamtumfang von 6,5 Millionen Franken unterstützt.

    Das Immobilienportfolio von Mobimo legte im Verlauf des Berichtsjahres von 3,3 Milliarden auf 3,4 Milliarden Franken zu. Die durchschnittliche Bruttorendite liege unverändert bei 4,5 Prozent, informiert das Unternehmen in der Mitteilung. Zum Stichtag am Jahresende weist Mobimo  Anlageliegenschaften im Bau im Umfang von 90 Millionen und in Planung im Umfang von 490 Millionen Franken aus.

  • Datencenter erobern die Schweiz – Zweithöchste Dichte in Europa

    Datencenter erobern die Schweiz – Zweithöchste Dichte in Europa

    Die Schweiz verfügt bereits heute gemessen an ihrer Bevölkerungszahl über eine äusserst hohe Dichte an Datencentern, nach den Niederlanden sogar die zweithöchste in Europa. Die in einer aktuellen Studie von CBRE Schweiz identifizierten 93 Colocation-Datencenter verfügen über eine Fläche von mindestens 154’000 m2, was rund 22 Fussballfeldern entspricht.

    Zürich an sechster Stelle in Europa
    Die Region Zürich liegt mit 68 Megawatt (MW) nach London (711 MW), Frankfurt (510 MW), Amsterdam (365 MW), Paris (204 MW) und Dublin (94 MW) an sechster Stelle in Europa, was die Rechenzentrums-Kapazitäten anbelangt. Eine Leistungssteigerung um weitere 50 MW bis 2022 ist bereits gesichert, wie es verschiedene Bauprojekte in Glattbrugg (Interxion), Winterthur (Vantage Data Centers) oder Dielsdorf (Green Datacenter) veranschaulichen. Weitere Datencenter sind bereits geplant, und damit wird sich die Kapazität in wenigen Jahren verdoppeln.
    Der Schweizer Markt besteht derzeit aus einem Mix aus Wholesale- und Retail-Anbietern. Bei den in den letzten Jahren initiierten Grossprojekten handelt es sich meistens um sogenannte Hyperscaler-Datencenter, die von Schweizer oder ausländischen Betreibern errichtet und von grossen internationalen Cloud-Anbietern wie Google, Oracle, Microsoft und Amazon genutzt werden.

    Gute Wirtschaftsbedingungen und souveräne Datenschutzanforderungen
    Neue Kundengewinne bei Finanzdienstleistern, ein wachsender Fintech-Sektor und die anhaltende Migration internationaler Unternehmen in die Cloud haben Anbieter ermutigt, Cloud-Regionen in der Schweiz aufzubauen. Die Schweiz hat ihre eigenen Datenschutzanforderungen, die die Souveränität fördern, es aber internationalen Unternehmen erlauben, mit einer europäischen Basis zu operieren, ohne die Anforderungen der Europäischen Union (z.B. Datenschutz-Grundverordnung) erfüllen zu müssen. Probleme mit der Bereitstellung von Land und Strom, lange Planungsprozesse sowie die Einhaltung von Nachhaltigkeitskriterien bleiben dabei die wichtigsten Herausforderungen.

    Auch wenn der Markt für Rechenzentren in der Schweiz als Nische gilt, entdecken Private Equity-Firmen und zunehmend auch Infrastrukturfonds diesen Wachstumsmarkt für sich. Der Markt für Rechenzentren erfordert ein spezifisches Know-how, das sich von anderen Immobilientypen unterscheidet. Obwohl traditionelle Immobilieninvestoren noch kein grosses Interesse an Rechenzentren zeigen, sollten sie diesen Markt langfristig genau im Auge behalten, da er ein schnell wachsendes Potenzial für alternative Immobilieninvestitionen bietet.

  • ETH-Studierende schaffen innovativen Bambus-Pavillon

    ETH-Studierende schaffen innovativen Bambus-Pavillon

    Studierende im Masterstudiengang Advanced Studies in Architecture and Digital Fabrication der ETH haben einen nur 200 Kilogramm schweren und 40 Quadratmeter grossen Bambus-Pavillon geschaffen, informiert die ETH in einer Mitteilung. Für den Entwurf des innovativen Pavillons hatten seine Schöpfer dabei eigene digitale Design-Werkzeuge entwickelt. Bei der Herstellung wurde neben dem nachwachsenden Rohstoff Bambus auch wiederverwertbarer Kunststoff verwendet. Sämtliche Verbindungsstücke und Verschattungselemente entstanden im 3D-Druck.

    „Das für dieses Projekt entwickelte Bausystem zielt darauf ab, den logistischen Aufwand des Bauens zu reduzieren und gleichzeitig die Vorteile der digitalen Fertigung für eine nachhaltigere Baukultur zu nutzen“, wird Marirena Kladeftira, Doktorandin an der Professur Digitale Bautechnologien der ETH, in der Mitteilung zitiert. Die massgeschneiderten Verbindungsstücke können trotz ihrer komplizierten Geometrie und ihrer hohen Anforderungen an Toleranz wegen ihrer geringen Grösse überall auf der Welt im 3D-Druck hergestellt werden, erläutert die ETH. Die aus wiederverwertbarem Kunststoff und Lycra-Textil bestehenden Verschattungselemente lassen sich ebenfalls im 3D-Druck produzieren.

    „Diese Bauweise könnte also überall eingesetzt werden, wo Bambus vorhanden ist und kostengünstig gebaut werden soll“, schreibt die ETH. Zudem erlaube die modulare Struktur einen raschen Auf- und Abbau des Bauwerks. Der Bambus-Pavillon der Studierenden war in Zürich innert 48 Stunden aufgebaut und in der gleichen Zeitspanne auch wieder abgebaut worden.

  • UZH bekommt neues Zentrum für Zahnmedizin

    UZH bekommt neues Zentrum für Zahnmedizin

    Die Jury hat entschieden: Das neue Zentrum für Zahnmedizin (ZZM) der Universität Zürich soll laut einer Mitteilung nach den Plänen der Arbeitsgemeinschaft Boltshauser Architekten/Drees & Sommer gebaut werden. Für den Architektenwettbewerb hatten sich 46 Teams beworben, 15 waren zugelassen worden. Jetzt wird das Siegerprojekt „Light Rack“ unter der Leitung der UZH gemeinsam mit dem Hochbauamt weiterentwickelt. Bis 2023 soll dem Regierungs- und Kantonsrat ein bewilligungsfähiges Vorprojekt vorgelegt werden.

    Der fünfgeschossige Neubau wird die sieben Kliniken und Institute des ZZM beherbergen. Läuft alles wie geplant, soll der Neubau 2029 bezugsfertig sein. Er wird seinen Standort auf dem heutigen Areal des Kinderspitals Zürich (Kispi) in Hottingen haben. Das Kispi zieht voraussichtlich 2022 in einen Neubau nach Lengg. wird François Chapuis, Direktor Immobilien und Betrieb der UZH, in der Mitteilung zitiert.

    Der ZZM-Neubau ist als Hybridbau aus Holz und Beton konzipiert. „Die UZH setzt bewusst auf Holzybridbauten, um die CO2-Bilanz zu verbessern“, heisst es von Chapuis in der Mitteilung. Die Planung sieht einen bepflanzten Innenhof und ein Atrium im Eingangsbereich vor. Fassaden und Dach sollen mit Photovoltaikelementen bestückt und das Dach artenreich bepflanzt werden. So soll ein grosser Teil des Energieverbrauchs mit erneuerbaren Energien abgedeckt werden.

  • Schweizer und Deutsche beraten über nachhaltiges Bauen

    Schweizer und Deutsche beraten über nachhaltiges Bauen

    Der Schweizerisch-deutsche Austausch zum nachhaltigen Bauen 2021 findet vom 1. bis 2. März statt. Die Online-Veranstaltung will bilaterale Diskussionen zum Thema fördern sowie über gewonnene Erfahrungen und Beispiele für gelungene Umsetzungen informieren. Ziel ist aber auch, mögliche Kooperationspartner aus der Schweiz und aus Deutschland miteinander zu vernetzen.

    Das Strategieberatungsunternehmen Dreberis organisiert diese Veranstaltung im Auftrag des deutschen Ministeriums für Wirtschaft und Energie. Ihre Schweizer Partner sind das Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz und Bauen digital Schweiz/buildingSmart Switzerland. Zur Zielgruppe gehören Architektur- und Ingenieurbüros ebenso wie Planer, Bauunternehmen und Immobilienverwalter. Ausdrücklich wendet sich diese Online-Konferenz auch an Anwender von digitalen Lösungen zur Optimierung von Geschäftsabläufen in der Baubranche sowie an alle, die sich für nachhaltiges Bauen einsetzen.

    Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen sind bis 24. Februar möglich. Termine für individuelle Kooperationsgespräche mit deutschen Konferenzteilnehmern am zweiten Veranstaltungstag können vorab vereinbart werden. Eine Liste der deutschen Unternehmen, die Kooperationspartner in der Schweiz gewinnen möchten, findet sich auf der Internetseite der Kooperationstage.

  • Regierung bremst bei Verkehrsplanung für Baden

    Regierung bremst bei Verkehrsplanung für Baden

    Das neue Gesamtverkehrskonzept für den Raum Baden-Wettingen muss in eine planerische Zusatzschlaufe gehen. Der Aargauer Regierungsrat hat laut einer Mitteilung beschlossen, das Konzept auf der Stufe Zwischenergebnis zu belassen. Damit reagiert er auf Vorbehalte, die in der öffentlichen Anhörung geäussert worden sind.

    So wurde in der Anhörung gefordert, dass die Badener Hochbrücke auch künftig mit Autos befahren werden könne. Damit entfiele auch die Notwendigkeit einer neuen Limmatbrücke zwischen Baden und Wettingen. Im Siggenthal wird zudem eine höhere Verkehrsbelastung befürchtet. Mit der planerischen Zusatzschlaufe könne künftig auch die Weiterführung der Limmattalbahn über Killwangen hinaus in die Planungen einbezogen werden.

    Der Regierungsrat macht allerdings eine Ausnahme im Gesamtverkehrskonzept: Der Velosteg zwischen Neuenhof und Würenlos solle bereits jetzt im Richtplan festgesetzt werden. Damit könnten die Bundesmittel für das Vorhaben gesichert werden.

    Das Gesamtverkehrskonzept für den Raum Brugg-Windisch soll dagegen im Richtplan festgesetzt werden. Dazu zählen die Zentrumsentlastung und die Veloroute.

  • Valuu verdreifacht Volumen vermittelter Hypotheken

    Valuu verdreifacht Volumen vermittelter Hypotheken

    Valuu konnte im zweiten Jahr ihres Bestehens überproportional wachsen. Die nach eigenen Angaben unabhängige Schweizer Vergleichs- und Abschlussplattform für Hypotheken hat 2020 das vermittelte Hypotheken-Volumen im Vergleich zu ihrem Gründungsjahr verdreifacht. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, zählt sie derzeit 12’000 Nutzerinnen und Nutzer. Das sind doppelt so viele wie im Vorjahr. Die Zahl der vertretenen Kreditgeber beziffert Valuu mit 29. Sie verträten über 100 bekannte Schweizer Banken, Versicherungen und Pensionskassen.

    „Und das ist erst der Anfang“, heisst es in der Mitteilung weiter: Valuu, eine Geschäftseinheit von PostFinance, wolle mittelfristig „die führende Schweizer Vergleichs- und Abschlussplattform werden“. Im laufenden Jahr baue sie ihr Angebot um weitere Dienstleistungen aus. „Immer mehr Menschen verstehen, welche Chancen ein transparenter Vergleich und ein digitaler Abschluss von Hypotheken bietet – und wie viel Geld sie damit sparen können“, wird Valuu-Leiter Thomas Jakob in der Mitteilung zitiert.

  • Schweiz gehört zu den innovativsten Ländern der Welt

    Schweiz gehört zu den innovativsten Ländern der Welt

    Die Schweiz schafft es im aktuellen Bloomberg Innovation Index weltweit auf den dritten Platz. Damit ist sie im Vergleich zu Vorjahr um einen Platz vorgerückt. Vor ihr schneiden lediglich Südkorea und Singapur ab. Damit gilt die Schweiz als das innovativste Land in Europa und überholt Deutschland, das im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze auf Rang vier zurückgefallen ist.

    Insgesamt sind 60 Länder im Index aufgeführt. Sie werden anhand von Themen wie Forschung und Entwicklung, Produktionsfähigkeit sowie der Konzentration von börsenkotierten Hightech-Unternehmen bewertet. Maximal können die jeweiligen Länder 100 Punkte erreichen.

    Die Schweiz erhält in diesem Jahr eine Gesamtbewertung von 87,60 Punkten. Sie konnte insbesondere im Bereich Forschung und Entwicklung gut abschneiden. Bei der Forschungsintensität belegt sie den dritten Platz, bei der Konzentration an Forschenden den vierten Platz. Weiter gehört die Schweiz aber auch im Bereich Fertigung und Wertschöpfung zu den besten fünf Ländern. Aufholbedarf hat sie vor allem bei den Patenten.

  • Pandemie beschleunigt Immobilien-Trends

    Pandemie beschleunigt Immobilien-Trends

    Die Pandemie „wird uns langfristig als Beschleuniger von Trends auf dem Immobilienmarkt in Erinnerung bleiben“, resümiert Yonas Mulugeta, CEO von CSL Immobilien, die Erkenntnisse aus dem aktuellen CSL Immobilienmarktbericht 2021. Dies gelte insbesondere für den Büromarkt, heisst es in einer entsprechenden Medienmitteilung. Der Leerstand bei Büros hat einen Höchststand erreicht: Das verfügbare Angebot an Gewerbeflächen ist im Verlauf des vergangenen Jahres um 23 Prozent auf 2,26 Millionen Quadratmeter gestiegen. Das ist der höchste Wert seit 2014.

    Gleichzeitig stieg jedoch die Nachfrage an zentralen Lagen in den Grosszentren wie Zürich. Daraus leiten die Autoren des Berichts ab, dass das Homeoffice nicht das Ende des Büros sei. Stattdessen würden Büroflächen mehr als soziale Begegnungs- und Kollaborationsorte genutzt. Denn „Standortfaktoren wie ein urbanes Umfeld mit attraktiven Lunch- oder Freizeitangeboten oder die Nähe zu Kunden und Branchentreffpunkten haben durch die Pandemie an Stellenwert gewonnen“.

    Auch die Leerstandsquote im Wohnmarkt hat einen Höchststand erreicht. Sie stieg im Vorjahr im Schweizer Durchschnitt von 1,66 auf 1,72 Prozent – ein Wert, der zuletzt 1988 erreicht worden war. Ausserhalb der Grosszentren seien in der ganzen Schweiz hohe Leerstandsquoten von über 2 oder 3 Prozent keine Seltenheit. CSL erwartet für 2021 weiter steigende Leerstände und sinkende Mieten. Vom in der Pandemie gestiegenen Wert eines schönen Zuhauses habe Wohneigentum profitiert. Wegen zunehmender Heimarbeit hätten auch Immobilien in periphereren Lagen leichter Käufer gefunden.

    Insbesondere für Multi-Asset-Investoren sind Immobilieninvestments zum Ersatz für negativ verzinste Anleihen geworden, heisst es weiter in der Mitteilung. Die Renditen in allen Immobilien-Anlageklassen sanken weiter.

  • Neues Gesetz soll Pilotprojekte zum Mobility-Pricing ermöglichen

    Neues Gesetz soll Pilotprojekte zum Mobility-Pricing ermöglichen

    Mobility-Pricing mit unterschiedlichen Tarifen für Haupt- und Nebenzeiten könne Verkehrsprobleme entschärfen, erläutert der Bundesrat in einer Mitteilung. Dies habe eine theoretische Wirkungsanalyse für den Kanton Zug gezeigt, heisst es dort weiter. Der Bundesrat will das Verfahren deshalb auch in der Praxis testen lassen.

    Dazu hat der Bundesrat ein auf zehn Jahre befristetes Gesetz erarbeitet, dass Pilotprojekte zu Mobility-Pricing rechtlich ermöglicht und die Grundlagen für ihre finanzielle Unterstützung legt. Dieses Gesetz werde nun in die Vernehmlassung geschickt, informiert der Bundesrat in der Mitteilung.

    In der Vorlage wird Kantonen und Gemeinden die Möglichkeit eingeräumt, Pilotprojekte zur Beeinflussung des Mobilitätsverhaltens im Individualverkehr und im öffentlichen Verkehr durchzuführen. Falls die Projekte eine Abgabepflicht vorsehen, müssen sie vom Kanton bewilligt werden. Darüber hinaus muss der verantwortliche Kanton eine Genehmigung des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation einholen. Projekte, bei denen die Teilnahme freiwillig ist, können auch von Organisationen durchgeführt werden, heisst es in der Mitteilung.

    Im Rahmen einer Anfrage des Bunds vom letzten Februar hätten bereits verschiedene Städte und Kantone Interesse an einem Pilotprojekt angemeldet, informiert der Bundesrat in der Mitteilung weiter. Für einige dieser Projekte sollen nun zunächst Machbarkeitsstudien erstellt werden. Mit in Kraft treten des neuen Gesetzes könnten realisierbare Projekte dann gestartet werden.

  • s:stebler kooperiert mit innovativen Partnern

    s:stebler kooperiert mit innovativen Partnern

    Das Unternehmen s:stebler hat in diesem Jahr bereits drei Partnerschaften geschlossen. Dies geht aus Medienmitteilungen des Herstellers von Briefkastenanlagen, Depotboxen und Dachflächenfenstern aus Oensingen hervor.

    Erstens spannt s:stebler mit dem Start-up LivingPackets zusammen. Das 2016 im französischen Nantes gegründete Unternehmen hat eine intelligente Zustellbox entwickelt, die digital verriegelt werden kann. Die Box ist unter anderem mit GPS-und Internetverbindung ausgestattet, wodurch die Lieferung jederzeit überwacht werden kann. Ausserdem ist die Box wiederverwendbar, was den im Online-Handel entstehenden Müll reduziert. Dank der Partnerschaft werden Pakete in den intelligenten Boxen direkt an Multifunktionspaketstationen namens s:yourbox von s:stebler geliefert. Der Kunde wird benachrichtigt, sobald die Lieferung eintrifft.

    Zweitens arbeitet s:stebler mit dem Zürcher Start-up Allthings zusammen. Allthings hat eine Mieterplattform entwickelt, dank der sämtliche Interaktionen zwischen Mietern, Immobilieneigentümern sowie anderen Dienstleistern erfasst werden können. Zusammen mit den Briefkasten- und Paketfachanlagen von s:stebler sollen nun „Gesamtlösungen“ entstehen, welche „die Mieterbindung und die Effizienz signifikant steigern“, heisst es.

    Drittens kooperiert s:stebler mit Bird Home Automation, einem führenden Hersteller von IP-Türstationen. Das Ziel ist es, IP-Video-Türsprechanlagen des Berliner Unternehmens in Briefkästen und Briefkastenanlagen von s:stebler zu integrieren. Gebäudebetreiber können die intelligente Türsprechanlage aus der Ferne verwalten und in bestehende Hausautomatisierungssysteme integrieren.

  • Zielkonflikte bremsen Ausbau der Sonnenenergie

    Zielkonflikte bremsen Ausbau der Sonnenenergie

    Der Ausbau der inländischen Sonnenenergie auf Dächern und Fassaden kommt derzeit nicht schnell genug voran, um die klima- und energiepolitischen Ziele der Schweiz zu erreichen. Weil in der Schweiz zudem wenig Platz für grosse Photovoltaikanlagen auf Freiflächen ist, müsse Sonnenergie auch ausserhalb von Siedlungen geerntet werden, schreiben der Schweizerische Fachverband für Sonnenergie, Swissolar, und die Schweizerische Energiestiftung (SES) in einer gleichlautenden Medienmitteilung.

    „Das grösste Potenzial liegt auf Gebäuden“, wird David Stickelberger, Geschäftsleiter von Swissolar, dort zitiert. „Auf geeigneten Dächern und Fassaden könnten gemäss sonnendach.ch pro Jahr 10 Prozent mehr Strom produziert werden, als die Schweiz derzeit verbraucht.“ Dieses Potenzial angesichts des dringlichen Handlungsbedarfs rechtzeitig zu erschliessen, sei jedoch schwierig.

    Deshalb beleuchten die beiden Organisationen in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) drei Bereiche ausserhalb von Siedlungen, wo Photovoltaikinstallationen zwar möglich wären, doch durch raumplanerische Hindernisse häufig nicht realisiert werden können: auf Lärmschutzwänden, in der Landwirtschaftszone und im alpinen Raum.

    Diese Hindernisse müssten aus dem Weg geräumt werden, mahnt Felix Nipkow von der SES. Deshalb haben seine Stiftung und Swissolar die ZHAW beauftragt, mit juristischen Fachleuten Zielkonflikte bezüglich dieser drei Installationsräume exemplarisch abzuklären und Lösungen aufzuzeigen. Alle drei Berichte sind im Dike Verlag erschienen. Bei der SES können sie heruntergeladen oder in gedruckter Form bestellt werden.

  • Hirslanden Klinik St. Anna wird erneuert

    Hirslanden Klinik St. Anna wird erneuert

    Die Hirslanden Klinik St. Annain Luzern beginnt im März mit der Erneuerung ihrer Infrastruktur. Dies geht aus einer Mitteilung der Klinik bei LinkedIn hervor. Zunächst wird an einem Erweiterungsbau (Trakt G) gearbeitet, welcher sich auf dem Gebiet des heutigen Innenhofs zwischen Parkhaus und Klinik befinden wird. Dort wird unter anderem das Institut für Radiologie und Nuklearmedizin untergebracht.

    Ab 2023 soll im Rahmen einer zweiten Etappe der Rückbau von zwei Gebäudeteilen starten, die teilweise noch aus der Gründerzeit der Klinik stammen. Diese Gebäudeteile werden durch einen Neubau (Trakt A+) ersetzt. Dieser soll zum neuen Herz des zukünftigen Klinikbetriebs werden.

    Das gesamte Bauprojekt soll 2027 abgeschlossen werden. Einem Artikel der „Luzerner Zeitung“ zufolge investiert Hirslanden insgesamt mehr als 100 Millionen Franken in die Erneuerung.

    „Mit dem Bauprojekt schlagen wir eine Brücke in die Zukunft“, lässt sich Klinikdirektor Martin Nufer im Artikel der „Luzerner Zeitung“ zitieren. Die Investition ermögliche es auch, Angebotslücken zu schliessen. „In der Onkologie zum Beispiel können wir dank des Umbaus endlich auch die Radiotherapie anbieten, für die es spezielle Geräte und Räumlichkeiten braucht. Dafür hatten wir im heutigen Gebäude schlicht zu wenig Platz“, so Nufer.

    Die Luzerner Klinik St. Anna wurde im Jahr 1911 von der Gemeinschaft der St. Anna-Schwestern gegründet und ist seit 2005 Teil der Privatklinikgruppe Hirslanden.

  • Procimmo II geht an die Börse

    Procimmo II geht an die Börse

    Die Procimmo SA wird ihren Swiss Commercial Fund II (Procimmo II) Ende März an der SIX Swiss Exchange kotieren, informiert die Vermögensverwalterin kollektiver Immobilienanlagen in einer Mitteilung. Der Procimmo II war 2014 für einen beschränkten Kreis von Anlegern eingerichtet worden. Seitdem habe der vorwiegend Gewerbe-, Industrie- und Logistikimmobilien haltende Fonds einen durchschnittliche Rendite von 7,4 Prozent erzielt, informiert Procimmo.

    Ausserdem habe der Fonds eine jährliche Dividende von mindestens 5 Franken pro Anteil über 100 Franken abgeworfen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Derzeit umfasst der Fonds 33 Immobilien in der Deutschschweiz. Das im Procimmo II investierte Vermögen belief sich zum Stichtag am 30. September auf 563,4 Millionen Franken. Am entsprechenden Stichtag im Vorjahr waren es 470,3 Millionen Franken gewesen.

    Vor dem Börsengang will Procimmo eine weitere Kapitalerhöhung im Umfang von rund 60 Millionen Franken durchführen, informiert das Unternehmen in der Mitteilung weiter. Die eingespielten Mittel sollen zur Reduzierung der Fremdfinanzierungsquote und der Fortführung von bestehenden Bauprojekten dienen. Zudem prüft Procimmo zusätzliche Investitionen in wirtschaftsaktiven Regionen ausserhalb der Stadtzentren.

  • Angebotsmieten steigen zum Jahresbeginn

    Angebotsmieten steigen zum Jahresbeginn

    Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank monatlich erhobene Mietindex hat im Januar auf dem Wert von 115,4 Punkten geschlossen. Gegenüber dem Vormonat seien die Preise für Angebotsmieten damit im Schnitt um 0,17 Prozent gestiegen, erläutert homegate.ch in einer entsprechenden Mitteilung. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde ein Anstieg der Mietpreise um 0,87 Prozent beobachtet.

    Im Monatsvergleich macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen für die einzelnen Kantone aus. So wurde der stärkste Anstieg der Angebotsmieten im Januar mit 1,59 Prozent im Kanton Nidwalden beobachtet. Auch in den Kantonen Appenzell-Innerhoden, Appenzell-Ausserhoden, Uri und Wallis legten die Angebotsmieten mit Werten zwischen 1,08 und 1,24 Prozent überdurchschnittlich zu. Rückgänge wurden in den Kantonen Zürich, Neuenburg und Jura mit Werten zwischen mit -0,57 Prozent und -0,10 Prozent gemessen.

    Auch bei den Städten macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen aus. Der grösste Anstieg wurde hier im Monatsvergleich mit 2,01 Prozent in Lausanne gemessen. Als „auffallend“ beschreiben die Analysten die Entwicklung in Zürich. Hier gingen die Mietpreise im Januar gegenüber dem Vormonat um 1,00 Prozent zurück.

    Bei der qualitätsbereinigten Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich, heisst es in der Mitteilung.