Schlagwort: News

  • Die Digitalisierung der Miteigentümerversammlungen

    Die Digitalisierung der Miteigentümerversammlungen

    Unabhängig von der Corona Situation sind gerade bei STWE-Versammlungen folgende Schwierigkeiten anzugehen und zu bewältigen:

    • Gerechte Kommunikation mit allen Anspruchsgruppen
    • Einhaltung von rechtlichen Bestimmungen und Fristen
    • Hohe Administrative Aufwände
    • Einhaltung von Terminen
    • Erstellung und Zuweisung von Aufgaben
    • Protokollierung der gesamten Versammlung

    Die Digitalisierung hat gerade auch Lösungen in diesem Bereich enorm gepusht. Entsprechend sind verschiedene Anbieter im Markt aktiv, die versuchen den analog geführten Prozess in die digitale Welt zu verschieben, jedoch nicht allen gelingt dies mit gleicher Einfachheit und leich breitem Lösungsansatz. Umso wichtiger ist hier die Vorselektion und Qualitätsprüfung . Die Lösung aus unserem Produktportfolio kann Aufgrund der Kompatibilität mit verschiedenen ERP-Formaten und IT-Infrastrukturen als Plug & Play verstanden werden. Durch das einmalige Setup und dem verhältnismäßig kleinen Aufwand heben sich die Effizienzvorteile noch mehr hervor. Sobald alles installiert und aufgegleist ist, können ganze Prozesse digitalisiert und umfassend behandelt werden.
    Auch hybride teil-digitalisierte Prozesse sind für die Lösung kein Problem, was im Hinblick auf die unterschiedliche Bereitschaft/IT-Kenntnisse der Versammlungsteilnehmer sehr wichtig ist. So können alle oben genannten Schwierigkeiten über ein und dieselbe Software angegangen und gelöst werden.

    Die Quintessenz ist klar, dass durch die Unterstützung der einfachen Lösung flexible STWE-Versammlungen physisch und/oder digital durchgeführt werden können und so die Effizienz bei der Durchführung wie auch in der Vor- sowie Nachbereitung erheblich gesteigert werden kann. Dadurch kann der Fokus wieder auf die Arbeitsschritte gesetzt werden, wo es Fachkompetenz und Sozialkompetenz braucht. Nebst der Digitalisierung der Bewirtschaftung sind auch noch weitere digitale Lösungen in den Fokus geraten, welche unter PropTechMarket.net ersichtlich sind.

    Mehr dazu finden Sie auf: https://proptechmarket.net/solutions

  • Swiss Prime Site trotzt der Pandemie

    Swiss Prime Site trotzt der Pandemie

    Einer Mitteilung von Swiss Prime Site zufolge hat die Solothurner Immobiliengesellschaft im Geschäftsjahr 2020 Erträge in Gesamthöhe von 792,9 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vorjahr waren 1,26 Milliarden Franken verbucht worden. Swiss Prime Site führt den Rückgang vor allem auf den im Februar 2020 abgeschlossenen Verkauf der Tochter Tertianum zurück.

    Der Gewinn aus der Veräusserung hatte sich gleichzeitig in einem kräftigen Anstieg des Betriebsergebnisses (EBIT) niedergeschlagen. Hier wurden im Berichtsjahr 762,3 Millionen Franken verbucht, gegenüber 628,3 Millionen im Jahr zuvor. Der Reingewinn legte im Jahresvergleich von 608,5 Millionen auf 610,4 Millionen Franken zu. Ohne Berücksichtigung von Neubewertungen und latenten Steuern habe der Gewinn von 315,7 Millionen auf 476,6 Millionen gesteigert werden können, schreibt Swiss Prime Site.

    Im Kerngeschäft Immobilien wurden 2020 insgesamt 431,0 Millionen Franken Erträge aus Vermietung erwirtschaftet, das sind 1,4 Prozent weniger als 2019. Das Betriebsergebnis ging im Jahresvergleich von 572,9 Millionen auf 555,0 Millionen Franken zurück. Der Wert des Immobilienportfolios legte gleichzeitig um 4,7 Prozent auf 12,3 Milliarden Franken zu. Bis 2040 will Swiss Prime Site sein Immobilienportfolio klimaneutral gestaltet haben, erläutert die Immobiliengesellschaft in der Mitteilung.

    In derselben Mitteilung gibt das Unternehmen einen Wechsel in der Gruppenleitung bekannt. Finanzchef Markus Meier habe sich aus persönlichen Gründen entschlossen, Swiss Prime Site zu verlassen, schreibt die Immobiliengesellschaft. Seine Nachfolge soll per Anfang Juli Marcel Kucher antreten, der derzeit noch für die Peach Property Gruppe als CFO agiert. „Mit seinem breiten Erfahrungsschatz in den Bereichen Kapitalmarkt und Digitalisierung“ werde Kucher „das Führungsteam unserer Gruppe optimal ergänzen und weiter stärken“, wird Verwaltungsratsmitglied Barbara Frei-Spreiter in der Mitteilung zitiert.

  • Junge Zürcher Architekten räumen Preise ab

    Junge Zürcher Architekten räumen Preise ab

    Der Kanton Zürich zieht gute junge Architekten an. Gleich alle drei Podestplätze des Foundation Awards 2021 gingen an Büros im Kanton, und fast alle Preisträger sind von auswärts zugezogen.

    Das Büro Comte/Meuwly in Zürich hat den ersten Preis erhalten. Die beiden Romands Adrien Comte und Adrien Meuwly interessierten sich mehr für den Alltag und die namenlose Architektur als für Bauikonen, schreibt die Jury in ihrer Begründung. Zum Werk des Büros gehörten eine Erweiterung eines vorfabrizierten Holzhäuschens in Genf ebenso wie ein Vordach über einer Altbautür und Segel für eine Buvette. „In einer Zeit, in der viele nach historischen Bezügen und lieblicher Farbigkeit suchen, ist diese minimalistische Härte und Leichtigkeit überraschend und frisch“, so die Jury.

    Angel Solanellas Terés, Camiel Van Noten und Marianne Meister haben sich in Antwerpen an einem Workshop kennengelernt und arbeiten nun in Zürich zusammen. Sie haben die Jury mit ihren Projekten für die Residenz Brigerberg in Ried-Brig VS und für das Atelier Köbö in Zürich überzeugt.

    Saikal Zhunushova vom Büro Oekofacta in Winterthur hat mit ihrer sanften Erneuerung eines Flarzhauses von 1832 im Zürcher Oberland überzeugt. Dabei hat sie auch die Familie des Hauses mit in die Arbeit einbezogen. Die in Kirgisien ausgebildete Architektin verbindet in ihrer Arbeit Anregungen ihrer alten und ihrer neuen Heimat. So bringt sie die Jurte Kirgisiens als Gartenpavillon in die Schweiz und energiesparende Bauprojekte aus der Schweiz nach Kirgisien.

    Der Foundation Award zeichnet seit 2010 junge Schweizer Architekturbüros aus. Der Preis wird unter anderem vom Kulturfernsehen art-tv.ch, der Architekturzeitschrift „Hochparterre“, dem Schweizerischen Architekturmuseum in Basel und der Swissbau getragen.

  • Wohneigentum erzielt neue Höchstpreise

    Wohneigentum erzielt neue Höchstpreise

    Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind zum Jahresende 2020 auf neue Höchstwerte gestiegen, informiert Raiffeisen Schweiz in einer Mitteilung zur Studie „Immobilien Schweiz Q1/Q2“. Konkret haben die Analysten der Bankengruppe einen Anstieg der Preise von Einfamilienhäusern um 2,9 und von Eigentumswohnungen um 3,1 Prozent im Jahresvergleich beobachtet. Sie rechnen damit, dass die Preise für Wohneigentum auch in diesem Jahr weiter steigen. „Für Haushalte, welche die Tragbarkeitsrichtlinien und Eigenkapitalvorgaben erfüllen, ist und bleibt der Erwerb von Wohneigentum aus reiner Kostenperspektive ein ökonomisch sinnvoller Entscheid“, wird Martin Neff, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

    Im Büroflächenmarkt habe die Pandemie bisher ebenfalls nicht zu sinkenden Preisen geführt, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Der Test steht diesem Markt erst noch bevor, denn er ist von langfristigen Mietverträgen geprägt und Umstellungen hin zu flexiblen Arbeitsmodellen erfolgen nicht über Nacht“, meint Neff. Bei anstehenden Bauprojekten sollten aber „unbedingt grundsätzliche Fragen zur Sinnhaftigkeit eines Projektes und dessen Chancen in der Post-Corona-Realität gestellt werden“, empfiehlt der Raiffeisen-Chefökonom.

    Im Nischenmarkt Wohngemeinschaften (WG) haben die Studienautoren hingegen deutliche Spuren der Pandemie ausgemacht. „Die Nachfrage nach WG-Zimmern in diesem dynamisch reagierenden Markt ist regelrecht eingebrochen, wie unsere Analyse der Daten der grössten Plattform wgzimmer.ch zeigt“, erläutert Neff. Der Anteil der Schweizer, die ihre Wohnung mit einem oder mehreren Mitbewohnenden teilen, hatte innert zehn Jahren bis 2018 von 1,5 auf 2,7 Prozent zugelegt.

  • Regionalwerke bauen Netz für Wärme und Kälte aus

    Regionalwerke bauen Netz für Wärme und Kälte aus

    Die Regionalwerke AG Baden wollen die Versorgung mit Wärme und Kälte in Baden klimafreundlich machen. Dafür sehen sie in den nächsten zehn Jahren Ausbauten für die Wärmeversorgung in einem Umfang von 40 Gigawattstunden und für die Kälteversorgung in einem Umfang von 10 Gigawattstunden vor, schreiben sie in einer Mitteilung. Der Anteil der erneuerbaren Energieträger soll bereits zu Beginn 80 Prozent betragen und kontinuierlich auf 100 Prozent steigen. Der CO2-Ausstoss bei der Wärmeversorgung soll bis 2030 um 20‘000 Tonnen gesenkt werden, die Fernwärme allein soll dazu die Hälfte beitragen.

    Baden Nord ist bereits seit Sommer mit einer Fernwärmeleitung an die Kehrichtverbrennung Turgi angeschlossen, der Wärmeverbund Kappelerhof ist seit Herbst 2020 in Betrieb. Der Wärme- und Kälteverbund für den Campus des Kantonsspitals ist im Bau. Das Fernwärmenetz Baden Nord soll in Richtung Innenstadt erweitert werden. Ab 2025 ist der Zusammenschluss der Energiecluster Kappelerhof, Vorstadt und Limmat zu einem einzigen städtischen Wärme- und Kältering vorgesehen.

    Das Potenzial für die Wärme- und Kälteversorgung wurde mit Hilfe eines 3D-Modells ermittelt. Dabei wurde auch die Machbarkeit von Grundwasserpumpsystemen geprüft. Eine Planungskarte auf der Internetseite der Regionalwerke erlaubt es Liegenschaftsbesitzern, Architekten und Planern, Einblick in die geplanten Vorhaben zu nehmen.

    „Mit diesem Ausbau sind die Weichen für die Substitution von der fossilen zu einer erneuerbaren Wärme- und Kälteversorgung in Baden gestellt“, wird Michael Sarbach, Geschäftsführer der Regionalwerke, in der Mitteilung zitiert.

  • LafargeHolcim schwenkt auf Erholungskurs

    LafargeHolcim schwenkt auf Erholungskurs

    Einer Mitteilung von LafargeHolcim zufolge hat der Zuger Baustoffkonzern im Geschäftsjahr 2020 Umsätze in Gesamthöhe von 23,14 Milliarden Franken erwirtschaftet. Im Jahresvergleich entspricht dies einem Rückgang um 13,4 Prozent. Das wiederkehrende Betriebsergebnis auf Stufe EBIT blieb mit 3,68 Milliarden Franken um 10,4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Der Konzerngewinn sank gegenüber 2019 um 7,5 Prozent auf 1,90 Milliarden Franken ab.

    „2020 war für alle ein aussergewöhnliches Jahr, welches wir in der Form bisher noch nicht erlebt haben“, wird Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert. Dem Konzernchef zufolge hat LafargeHolcim in der Krise jedoch seine Widerstandsfähigkeit bewiesen. Im vierten Quartal 2020 sei das Unternehmen „auf den Wachstumspfad zurückgekehrt“. Konkret hatten Umsätze und wiederkehrendes Betriebsergebnis gegenüber Vorjahr auf vergleichbarer Basis um 1,5 beziehungsweise 14,1 Prozent zugelegt.

    Für das laufende Jahr strebt LafargeHolcim laut Mitteilung ein Wachstum des wiederkehrenden Betriebsergebnisses von mindestens 7 Prozent auf vergleichbarer Basis an. Dazu soll unter anderem die im Januar angekündigte Übernahme des amerikanischen Herstellers von Dachsystemen und Gebäudehüllen, Firestone Building Products“, beitragen. Im Zuge der Zukaufs richtet LafargeHolcim eine neue Position für die globale Leitung des Segments Lösungen & Produkte ein. Sie wird von der derzeitigen CEO US Cement, Jamie Gentoso, übernommen werden.

    Zur Straffung der Konzernorganisation fasst LafargeHolcim zudem die Regionen Europa sowie Mittlerer Osten und Afrika zur einer Region EMEA zusammen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Die Leitung von EMEA wird der bisherige Leiter Mittlerer Osten und Afrika, Miljan Gutovic, übernehmen. Der bisherige Leiter Europa, Marcel Cobuz, habe sich entschieden, den Konzern zu verlassen, schreibt LafargeHolcim.

  • Madaster realisiert zirkuläres Bauen

    Madaster realisiert zirkuläres Bauen

    BIM Facility, GS1 und ZPF Ingenieure sind die ersten drei Partner, die eine Vereinbarung mit Madaster, dem Schweizer Kataster für Materialien in der gebauten Umgebung, unterzeichnet haben. „Ihre Expertise und unsere Plattform machen Materialdaten über den gesamten Lebenszyklus von Gebäuden nutzbar“, wird Geschäftsführerin Marloes Fischer in einer Medienmitteilung zitiert. „Gemeinsam können wir zirkuläres Bauen realisieren.“

    BIM Facility will mit seiner Modellierung von Bauwerksdaten dazu beitragen. Zur Erstellung digitaler Zwillinge von Gebäuden setzt das Zürcher Unternehmen Drohnen ein. Der digitale Zwilling kann direkt in Madaster überführt und ein Materialpass ausgestellt werden.

    Zusammen mit Madaster-Nutzern will die gemeinnützige Organisation GS1 Lösungen zur Verfügbarkeit verlässlicher und passgenauer Daten über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes erarbeiten und umsetzen, erklärt Uwe Rüdel, Branchenmanager Technische Industrien bei GS1 Switzerland.

    ZPF Ingenieure aus Zürich unterstützen Bauherren und Immobilieneigentümer, eine kreislauffähige Bauplanung durchzuführen. Zudem analysieren sie Bestandsbauten auf Basis eines Materialpasses. Das soll laut Geschäftsleitungsmitglied Jaqueline Pauli Rohstoffe sparen.

    Die Plattform von Madaster bietet digitale Werkzeuge wie Materialpässe und Indizes über den wirtschaftlichen und zirkulären Wert von Gebäuden. „Unsere Aufgabe ist es, Materialien für immer verfügbar zu machen, indem wir ihnen auf unserer Plattform eine Identität geben“, heisst es dazu auf der Internetseite von Madaster. „Wenn Materialien eine Identität haben, werden sie zu einer Ressource für die Wiederverwendung.“ Jedes Gebäude werde als Rohstofflager mit einem bestimmten Wert verstanden.

  • Allreal ist trotz Corona-Krise auf Kurs

    Allreal ist trotz Corona-Krise auf Kurs

    Allreal hat im vergangenen Jahr Mieterträge in der Höhe von 200,4 Millionen Franken erzielt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Damit konnte das Unternehmen das Niveau aus dem Vorjahr trotz der Corona-Krise halten. Im Jahr 2019 hatte es 203,1 Millionen Franken aus Mieten eingenommen.

    Im Frühjahr hat sich Allreal eigenen Angaben zufolge mit allen betroffenen Mietern auf Mietzinserlasse im Zusammenhang mit dem Lockdown einigen können. Insgesamt hat das Unternehmen Mieterlasse in der Höhe von 1,5 Millionen Franken gewährt.

    Die kumulierte Leerstandsquote ist derweil trotz der Krise um 0,8 Prozentpunkte auf 1,4 Prozent gesunken. Damit liegt sie den Angaben zufolge auf dem tiefsten Niveau, das Allreal je erreicht hat.

    Das Unternehmensergebnis inklusive Neubewertungseffekt liegt bei 167,2 Millionen Franken nach 243,2 Millionen Franken im Vorjahr. Exklusive Neubewertungseffekt beträgt das Unternehmensergebnis 124,7 Millionen Franken nach 142 Millionen Franken im Vorjahr. Den Rückgang erklärt Allreal in erster Linie mit Einmaleffekten aus dem Verkauf von Entwicklungsliegenschaften .

    Allreal ist laut Mitteilung mit seinem Jahresergebnis zufrieden und erwartet langfristig insgesamt eine „stabile Geschäftsentwicklung“. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung daher eine stabile Ausschüttung auf Höhe des Vorjahres von 6,75 Franken pro Aktie vor.

    Allreal hat seinen operativem Sitz im Glattpark in Opfikon. Das Unternehmen ist an der Schweizer Börse SIX kotiert.

  • Technik von Siemens macht The Circle nachhaltig

    Technik von Siemens macht The Circle nachhaltig

    Der im November vergangenen Jahres eingeweihte Gebäudekomplex The Circle am Flughafen Zürich ist nicht nur Minergie-zertifiziert, sondern genügt auch dem Standard LEED PLATINUM des US Green Building Councils, informiert Siemens Schweiz in einer Mitteilung. Beim höchsten Standard der Organisation werden sieben Bereiche auf Nachhaltigkeit geprüft, heisst es dort weiter. Zur Nachhaltigkeit von The Circle haben Produkte für Gebäude- und Energietechnik von Siemens einen aktiven Beitrag geleistet.

    Insgesamt seien im Circle über 30’000 Komponenten von Siemens verbaut worden, schreibt das Unternehmen in der Mitteilung. „Wir sind mit unseren Produkten in jedem Raum präsent“, wird Felix von Rotz, Head of Building Products Schweiz, dort zitiert. Für die Umsetzung des Auftrags hatte Siemens Schweiz „ein einzigartiges Logistikkonzept entworfen, mit einem Lager an unserem Standort Steinhausen sowie einem Transportfahrzeug, das nur für The Circle unterwegs ist“, erläutert von Rotz.

    Bei den Heizungs-, Lüftungs und Klimaanlagen stellen Produkte von Siemens gesundes und optimales Raumklima her. Weitere Komponenten regeln die Kommunikation der Steuerungen dieser Anlagen mit Jalousie und Licht. Über den Kommunikationsstandard KNX können dabei alle Gebäude vollständig automatisiert werden.

    In den Anlagen für Energietechnik wurden weitere 7000 Komponenten von Siemens eingebaut. Dazu kommen Sprachalarmierungsalagen in privaten und öffentlichen Bereichen des Komplexes.

  • PSP Swiss Property trotzt der Pandemie

    PSP Swiss Property trotzt der Pandemie

    Einer Mitteilung von PSP Swiss Property zufolge hat das Zuger Immobilienunternehmen im Geschäftsjahr 2020 Liegenschaftserträge in Gesamthöhe von 296,27 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 2,0 Prozent. Das Betriebsergebnis (EBITDA) ohne Liegenschaftserfolge wie Bewertungsdifferenzen belief sich 2020 auf 271,06 Millionen Franken, das sind 5,8 Prozent mehr als 2019.

    Als Reingewinn wurden im Berichtsjahr 292,1 Millionen Franken ausgewiesen, gegenüber 453,4 Millionen Franken im Jahr zuvor. PSP Swiss Property führt den Rückgang auf einmalige Effekte zurück. So hatte sich im Vorjahr ein Steuereffekt und der Verkauf von zwei Anlageliegenschaften positiv bemerkbar gemacht. Darüber hinaus hatte die Portfolioaufwertung 2019 insgesamt 244,2 Millionen Franken eingespielt. Im Berichtsjahr hatte der entsprechende Wert 101,6 Millionen Franken betragen.

    Der Bilanzwert des Portfolios von PSP Swiss Property belief sich zum Stichtag Ende 2020 auf 8,577 Milliarden Franken. Zum Stichtag 2019 hatte der Wert 7,982 Milliarden Franken betragen. Die Leerstandsquote konnte innert Jahresfrist von 3,5 auf 3,0 Prozent gesenkt werden. Einzelheiten zur Portfolioveränderung führt das Immobilienunternehmen in der Mitteilung aus.

    Für das laufende Geschäftsjahr strebt PSP Swiss Property ein EBITDA ohne Liegenschaftserfolge von rund 275 Millionen Franken an. Bei der Leerstandsquote wird mit einer Erhöhung auf 4,5 Prozent gerechnet.

  • Trusttechnology stattet Turin mit Pavillons aus

    Trusttechnology stattet Turin mit Pavillons aus

    Turin, die Hauptstadt des Piemont, hat beim Tessiner Start-up Trusttechnology 50 seiner Pavillons bestellt. Damit sollen die Bars und Restaurants in den sogenannten Murazzi-Bauten entlang des Po-Ufers ausgestattet werden. Darüber informiert ein Bericht auf startupticker.ch.

    Diese transparenten Schutzbauten falten sich bei Bedarf batteriegetrieben selbständig zusammen und nehmen dann nur noch etwa einen Quadratmeter Platz ein. Dies entspricht dem Hochwasserprotokoll der Stadt: Bei ansteigendem Wasserpegel an den Arkaden und Bootshäusern am Westufer des Po können sie schnell vom anwesenden Personal verstaut werden. Deren Installation ist vorgesehen, sobald die Gastronomie nach dem Corona-Lockdown wieder öffnen darf.

    Laut der Mitteilung führte die unternehmerische Reise des heute 47-jährigen Inhabers Tiziano Pili von einem Fortgeschrittenensemester an der Fachhochschule Südschweiz und dem Venturelab über den Tecnopolo der Agire-Stiftung in Manno TI, wo er seine Firma gründete. 2014 erhielt Pili ein internationales Patent und dann die Swiss Made-Zertifizierung. Als Finalist des Wettbewerbs StartCup Ticino wurde er schliesslich in das USI Startup Centre der Universität der italienischen Schweiz aufgenommen.

    „Ich glaube, dass sich mit der von mir konzipierten Lösung der Markt für temporäre Schutzbauten im Freien radikal verändern wird“, so Pili. „Die Tinte auf dem Vertrag ist noch nicht trocken, da schliesse ich schon die Vertragsverhandlungen mit einem grossen Unternehmen nahe Asti ab, das ebenfalls in diese Lösung investieren möchte.“

  • Pensionskassen setzen Banken unter Druck

    Pensionskassen setzen Banken unter Druck

    Im vergangenen Jahr hätten Hypothekarnehmer neue Rekordmarken bei möglichen Einsparungen erreicht, schreibt MoneyPark in einer Mitteilung. Das Zürcher Fintech stützt sich bei dieser Aussage auf die Analyse von über die eigene Plattform abgeschlossenen Festhypotheken. Ihr zufolge konnten Hypothekarnehmer beim Abschluss einer Hypothek mit zehnjähriger Laufzeit durchschnittliche 22 Prozent oder 26 Basispunkte gegenüber dem Richtsatz von 1,17 Prozent einsparen. Bei einer Aufnahme von 750’000 Franken würden damit über die gesamte Laufzeit insgesamt 19’500 Franken gespart, erläutert MoneyPark.

    Nach Ansicht des Fintech-Unternehmens hängen die hohen Einsparungen mit der Konkurrenz zusammen, die alternative Kapitalgeber den klassischen Banken machen. Insbesondere Pensionskassen stiegen vermehrt ins Hypothekengeschäft ein, schreibt MoneyPark. Sie boten im vergangenen Jahr durchschnittlich 46 Basispunkte Nachlass bei Hypotheken mit zehnjähriger Laufzeit an. Versicherungen und Banken lagen mit durchschnittlichen 29 beziehungsweise 20 Basispunkten Abschlag vom Richtsatz deutlich dahinter.

    Zum Jahresende hin habe sich die Konkurrenz etwas entschärft, wird in der Mitteilung weiter erläutert. „Dies lässt sich einerseits damit erklären, dass die Anbieter Ende Jahr nicht mehr um jeden Abschluss gekämpft haben und andererseits die Kapitalmarktzinsen angestiegen sind und damit alternative Anlagen wieder deutlich besser rentieren als noch anfangs 2020“, wird Stefan Heitmann, Gründer und CEO von MoneyPark, dort zitiert. „Wir sehen aber deutliche Anzeichen, dass sich der Wettbewerb unter den Anbietern wieder verstärken wird.“

  • Edelweiss Fenster produziert neu in Münchwilen

    Edelweiss Fenster produziert neu in Münchwilen

    Die neue Produktionshalle der Edelweiss Fenster AG in Münchwilen ist seit Januar 2021 in Betrieb. Sie beherbergt laut einer Medienmitteilung eine der modernsten und schnellsten Produktionsanlagen für Kunststofffenster der Schweiz. Ihr Energiekonzept ermögliche einen umwelt- und klimafreundlichen Produktionsprozess.

    Entgegen dem Trend, die Produktion in Billiglohnländer zu verlegen, habe das Unternehmen in der Schweiz in diese 100 Meter lange und 25 Meter breite Produktionshalle investiert. „Dank neuester Technik und einer klaren Strategie wird uns dieser Neubau helfen, unsere Stellung als Qualitätsfenster-Produzent zu stärken“, wird Geschäftsführer Walter Koller auf der Internetseite des Fensterbauers aus der St.GallenBodenseeArea zitiert. Trotz des hohen Automatisierungsgrads der neuen Anlage seien sechs neue Arbeitsplätze geschaffen worden.

    „Kunststofffenster sind in der Schweiz sehr gefragt“, wird Koller in der Mitteilung zitiert. „Und viele Kunden verlangen ein Fenster, das hier produziert wird. Mit unserem Neubau können wir unsere Kundschaft und Wiederverkäufer noch besser und individueller bedienen.“

  • Romande Energie will Sanierungen beschleunigen

    Romande Energie will Sanierungen beschleunigen

    In der Schweiz werden jährlich weniger als 1 Prozent des Gebäudeparks energetisch saniert. Romande Energie will diesen Anteil im Kanton Waadt steigern. Dazu lanciert er laut einer Mitteilung das Programm Commune Rénove. Der Energieversorger begleitet im Rahmen des Programms die einzelnen Sanierungsprojekte Schritt für Schritt. Er tritt dabei als Ansprechpartner für alle Beteiligten auf, für die Eigentümer und Verwaltungen ebenso wie für die Handwerker und die Behörden.

    Das Programm baut auf den Erfahrungen des Projekts Onex-Rénove auf. Die Genfer Gemeinde Onex hat dieses Programm 2014 gestartet und konnte mit ihm die Sanierungsrate versiebenfachen.

    Romande Energie arbeitet für sein Programm mit dem Centre de Recherches Energétiques et Municipale in Martigny VS, mit dem Gebäudeenergiespezialisten Signa-Terra in Genf und mit Pierre Olivier zusammen. Der Berater für Energieprojekte war einer der Leiter von Onex-Rénove. „Die Sanierung des Gebäudeparks ist einer der Hebel zur Verringerung des CO2-Ausstosses“, wird Christian Petit, Generaldirektor von Romande Energie, in der Mitteilung seines Unternehmens zitiert.

    Der Bund und der Kanton Waadt unterstützen das Programm Commune Rénove. Zwei Gemeinden haben sich bereits für eine Teilnahme entschieden.

  • Thomas Hasler soll Sika führen

    Thomas Hasler soll Sika führen

    Einer Mitteilung von Sika zufolge hat der weltweit aktive Zuger Baustoffkonzern im Geschäftsjahr 2020 neue Rekordwerte bei Betriebsergebnis und Konzerngewinn verbuchen können. Konkret legte das Betriebsergebnis auf Stufe EBIT im Jahresvergleich um 7,1 Prozent auf 1,13 Milliarden Franken zu. Der Konzerngewinn konnte gleichzeitig um 8,8 Prozent auf 825,1 Millionen Franken erhöht werden. Bei den Umsätzen war ein Wachstum in Lokalwährungen um 3,4 Prozent auf 7,88 Milliarden Franken realisiert worden.

    „Als besonders krisenresistent haben sich im Jahr 2020 vor allem das Distributionsgeschäft sowie unser Refurbishment-Business gezeigt“, wird Paul Schuler in der Mitteilung zitiert. Nach Ansicht des Sika-CEOs wird der Konzern zukünftig von einer wachsenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Produkten profitieren. „Bereits heute wird ein grosser Teil unseres Umsatzes mit Technologien generiert, die den Kunden, der Umwelt und der Gesellschaft einen nachhaltigen Nutzen liefern“, erläutert Schuler. Für das laufende Jahr strebt Sika insgesamt ein Umsatzwachstum zwischen 6 und 8 Prozent in Lokalwährungen an.

    Per Anfang Mai wird Schuler sein Amt an Thomas Hasler übergeben. Der derzeitige Leiter Global Business und Industry von Sika ist seit 32 Jahren für den Zuger Baustoffkonzern tätig, wird in der Mitteilung erläutert. Hasler war als Forschungschemiker für Industrieklebstoffe bei Sika eingestiegen und hatte 2011 die Leitung Automotive weltweit übernommen. Seit 2014 gehört der designierte CEO der Konzernleitung an. Der derzeitige Konzernchef Paul Schuler wird an der Generalversammlung im April zur Wahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen werden.

  • Limmat Verwaltungs AG bekommt neuen Namen

    Limmat Verwaltungs AG bekommt neuen Namen

    Aus der Limmat Verwaltungs AG ist die Elicere Real Estate Management AG geworden. Die 1967 in Schlieren gegründete Limmat Verwaltungs AG ist laut Medienmitteilung 2019 durch die Firma Elicere AG in Zug übernommen worden. Das Unternehmen wurde von Limmat Bau-, Treuhand- und Verwaltungs AG in Limmat Verwaltungs AG umbenannt.

    Die Verwaltung soll nun unter dem neuen Namen weitergeführt werden, der Bezug auf die neue Inhaberin nimmt. Die neue Firma Elicere Real Estate Management AG hat naturgemäss ihren Sitz in Schlieren in der Schulstrasse, an der bisherigen Adresse der Limmat Verwaltung.

    Vor dem Start mit neuem Namen seien eine umfassende Umstrukturierung und besonders Digitalisierung vollzogen worden, heisst es in der Mitteilung. Zu den bereits angebotenen Diensten der Bewirtschaftung und Bewertung komme neu auch die Übernahme des Baumanagements hinzu.

    Geleitet wird die erst Dezember gegründete neue Firma von Rikard Memaj und Roger Priester. Beide sind Mitglieder des Verwaltungsrats. Dessen Präsident Roger Priester wird zitiert: „Wir sind überzeugt, mit der transparenten und strukturierten Aufstellung in der Firma, unsere Kundschaft mit den modernsten Hilfsmitteln und motivierten Mitarbeitern in eine nachhaltige Zukunft zu führen.“

  • Swiss Finance & Property kann als Wertpapierhaus agieren

    Swiss Finance & Property kann als Wertpapierhaus agieren

    Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) hat der Swiss Finance & Property AG die Bewilligung als Wertpapierhaus ausgestellt. Damit kann das Unternehmen beispielsweise Schweizer lmmobilienfonds, lmmobilienaktiengesellschaften und ausgewählte Aktiengesellschaften bei Emissionen und Kapitalerhöhungen unterstützen. Swiss Finance & Property kann dabei als bankenunabhängiger Lead- oder Co-Leadmanager aktiv werden.

    „Die Wertpapierhausbewilligung ist auch ein weiterer Schritt hin zur Professionalisierung und macht uns insgesamt noch wettbewerbsfähiger“, lässt sich Adrian Murer, CEO der Swiss Finance & Property Group, in einer Medienmitteilung zitieren.

    Weiter werde Swiss Finance & Property sein Dienstleistungsangebot auch um das Market Making ergänzen. „Mit Market Making kann die Swiss Finance & Property AG auch in volatilen Märkten die nötige Liquidität bereitstellen“, erklärt Florian Lemberger, Head Corporate Finance & Banking bei der Swiss Finance & Property AG. Das Unternehmen wolle ein hauseigenes Handelsteam aufbauen, welches die ausserbörslichen Blockkapazitäten zur Verfügung stellt.

    Durch die Bewilligung werde es zu Änderungen in der Organisationsstruktur kommen, heisst es. So werde etwa die Verwaltung der direkten und indirekten Immobilienanlagen klar getrennt.

  • Oertli Instrumente baut am Firmensitz

    Oertli Instrumente baut am Firmensitz

    Oertli Instrumente, der Rheintaler Experte für augenchirurgisches Gerät und Verbrauchsmaterial, baut an seinem Firmensitz ein dreistöckiges Gebäude. Laut einer Medienmitteilung setzten am Donnerstag die Inhaber Christoph und Thomas Bosshard gemeinsam mit Gemeindepräsident Bruno Seelos und Björn Lutze von der ausführenden Bänziger Lutze Architektur AG den Spatenstich.

    Auf insgesamt 11’000 Quadratmetern Fläche soll der Neubau die Infrastruktur für die künftige Entwicklung des Unternehmens aus der St.GallenBodenseeArea stärken. „Mit dem Bau der Lean Factory setzen wir den Grundstein für die Weiterentwicklung der Wertschöpfung und des Wachstums am Standort Berneck“, heisst es auf der Internetseite des Unternehmens.

    Der östliche der beiden neuen Baukörper soll den Reinraum sowie die Produktionsflächen für Operationsgeräte und Instrumente erweitern. Der westliche sei für eine „effiziente Inhouse-Logistik“ ausgelegt. Zudem sind eine Tiefgarage, Schulungs- und Pausenräume ebenso vorgesehen wie eine Dachterrasse. Beide Gebäudeteile werden über einen Innenhof und verschiedene Erschliessungszonen miteinander in Verbindung stehen. Im Jahr 2023 soll der Neubau vollständig bezogen sein.

  • Novartis entwickelt Standort zu Life-Science-Park

    Novartis entwickelt Standort zu Life-Science-Park

    Der Biotechnologie- und Pharmakonzern Novartis hat Pläne bekanntgegeben, wonach er seinen Produktionsstandort in Stein öffnen und dort weitere Life Science-Firmen ansiedeln möchte. Demnach soll dort laut einer Medienmitteilung der Life-Science-Park Rheintal entstehen.

    „Die Schweiz ist für unser Produktionsnetzwerk ein wichtiger Standort“, wird Steffen Lang, Leiter von Novartis Technical Operations und Mitglied der Konzernleitung, zitiert. Investitionen von mehr als 200 Millionen Franken in den Jahren 2020 und 2021 an den Standorten in Stein und in Schweizerhalle bekräftigten Novartis‘ Engagement in der Region. „Mit der Weiterentwicklung des Standorts Stein zum Life-Science-Park Rheintal setzen wir ein positives Signal für den Industrieplatz Schweiz und die Region Aargau.“

    Der Standort biete ein ideales Umfeld, Zugang zu hochqualifizierten Mitarbeitenden aus der Region und hochmoderne Anlagen etwa zur Herstellung von Zell- und Gentherapien, heisst es in der Mitteilung weiter.

    Die Novartis-Pläne finden auch die Zustimmung der kantonalen Standortförderung Aargau Services. Schliesslich, so deren Leiterin Annelise Alig Anderhalden, sei „das ganze Sisslerfeld“ ein „wichtiger Arbeitsplatzstandort und ein Entwicklungsschwerpunkt des Kantons. Das Gebiet verfügt über grosses Potenzial für wertschöpfungsstarke Betriebe.“

  • Bahnhofareal von Domat/Ems wird umgebaut

    Bahnhofareal von Domat/Ems wird umgebaut

    Das Bahnhofareal der Gemeinde Domat/Ems erhalte „ein neues Gesicht“, schreibt die Rhätische Bahn (RhB) in einer Mitteilung. Ihr zufolge wird das Bündner Bahnunternehmen den Bahnhof Domat/Ems erneuern und behindertengerecht umbauen. „Wir bauen einen modernen Bahnhof, der an die Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden und an diejenigen der Gemeinde angepasst ist“, wird RhB-Direktor Renato Fasciati in der Mitteilung zitiert.

    Konkret will die RhB beide Perrons am Bahnhof verlängern und zum Teil überdachen. Zudem soll eine Personenunterführung gebaut und mit behindertengerechten Rampen und Treppen ausgestattet werden. Die Gemeinde Domat/Ems steuert zwei Personenlifte bei. Darüber hinaus plant die RhB, bei den drei gesicherten Bahnübergängen Gehwege und Strasse mit einer durchgehenden Trennung auszustatten.

    Die Gemeinde Domat/Ems geht gleichzeitig umfangreiche Änderungen im Bahnhofareal an. Herzstück der Baupläne ist ein neues Geschäfts- und Wohnhaus direkt am Perron. Der viergeschossige Bau werde im Erdgeschoss Raum für publikumswirksame Nutzungen und in den übrigen drei Geschossen Wohn- und Büroraum bereithalten, heisst es in der Mitteilung. Zudem ist unter anderem eine neuer Platz an der Südseite des Bahnhofs vorgesehen. Die Zahl der am Bahnhof verfügbaren Veloparkplätze wird auf rund 300 Plätze aufgestockt. Alle von Gemeinde und Bahnunternehmen geplanten Bauarbeiten sollen im Sommer 2023 abgeschlossen sein.

    „Für die Gemeinde Domat/Ems ist eine gute Verkehrsanbindung zentral – für die zahlreichen Pendlerinnen und Pendler, aber auch als bedeutender Gewerbe- und Industriestandort“, wird Gemeindepräsident Erich Kohler (CVP) in der Mitteilung zitiert. „Mit dem Gesamtprojekt entsteht ein modernes, funktionales Bahnhofareal, welches hohe Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit und publikumsorientierten Nutzungen optimal erfüllt.“

  • Westhive will weiter expandieren

    Westhive will weiter expandieren

    Westhive sieht eine steigende Nachfrage an flexiblen Büroflächen. Der 2017 gegründete Zürcher Anbieter will deshalb Anfang 2022 neue Standorte in Basel, Zürich-Stettbach und in Zug eröffnen. Genf soll ein Jahr später folgen, schreibt Westhive in einer Mitteilung. Der dortige Standort soll im neuen Alto Pont-Rouge eingerichtet werden und eine Fläche von 4500 Quadratmetern umfassen. Vorgesehen sind dort auch ein eigenes Fitnesscenter, zwei Restaurants und ein Veranstaltungskonferenzzentrum.

    Insgesamt entstehen an den vier Standorten auf 10‘000 Quadratmetern rund 1000 Arbeitsplätze. „Alle Locations verfügen über einen hohen Anteil an privaten Offices, für die wir die grösste Nachfrage verzeichnen“, wird Westhive-Mitgründer Andreas Widmer in der Mitteilung zitiert.

    Westhive hat auch 2020 ein starkes Wachstum erlebt. Die Zahl der Mieter sei um über 50 Prozent gestiegen. „Wir verzeichnen eine kontinuierliche Nachfrage nach flexiblen Offices und Arbeitsplätzen, selbst jetzt, wo das Home-Office verpflichtend ist“, so Widmer. „Aber am meisten freut uns, dass wir praktisch keine Members verloren haben.“

  • Siloxene bietet „Wundermaterial“ für chemische Industrie

    Siloxene bietet „Wundermaterial“ für chemische Industrie

    Matthias Koebel hat nach einer erfolgreichen Forscherkarriere an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) ein eigenes Start-up namens Siloxene gegründet. Mit diesem will er einen multifunktionalen Materialbaustein vermarkten, den er während seiner Zeit an der Empa entdeckt und erforscht hat.

    In einer Medienmitteilung bezeichnet die Empa die Entwicklung als ein „Wundermaterial“ für die chemische Industrie. Konkret handelt es sich um einen siliziumbasierten, molekularen Hybridbaustoff, der nur etwa ein Nanometer gross ist. Mit dem Material lassen sich die Eigenschaften von Klebstoffen, Beschichtungen oder Füllstoffen je nach Produkt und Kundenwunsch verbessern. So können Beschichtungen beispielsweise kratzresistenter gemacht werden oder Klebstoffe eine kürzere Aushärtungszeit bekommen. Die Empa vergleicht das Material auch mit der Genschere Crispr/Cas, welche mit dem Medizinnobelpreis ausgezeichnet wurde. Mit dieser lassen sich genetisch bedingte Krankheiten heilen.

    Mit seinem neuen Start-up, das seinen Sitz in Dübendorf hat, richtet sich Koebel in erster Linie an Unternehmen in der Kunststoffverarbeitung, der Klebstoff- oder Dichtstoffherstellung und der Baustoffindustrie. „Hier sind die regulatorischen Hürden nicht so hoch und wir können relativ einfach mit den Firmen ihre Produkte und Prozesse optimieren“, erklärt er in der Mitteilung.

    Derzeit konzentriert sich Koebel auf den Ausbau seiner Forschungs- und Entwicklungsabteilung und auf die Kundengewinnung. Sein Makromolekül will er zunächst von einem Lohnfertiger produzieren lassen. „Langfristig möchte ich aber eine eigene Produktion aufbauen“,  betont er.

  • Schlieren treibt Aufwertung von Kesslerplatz voran

    Schlieren treibt Aufwertung von Kesslerplatz voran

    Die Anlagestiftung der Migros-Pensionskasse hat einen Gestaltungsplan für den Kesslerplatz vorgelegt. Nach der Überweisung des privaten Gestaltungsplans von Gemeinderat an Gemeindeparlament „kommt die Stadt Schlieren ihrem Ziel bald einen grossen Schritt näher“, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

    Im Rahmen der geplanten Aufwertung des Platzes soll das Hochhaus erhalten bleiben. Der Gestaltungsplan sieht zudem vier neue Baukörper vor. Einer davon ist für eine gewerbliche Nutzung vorgesehen, die drei anderen sollen Wohnraum bieten. Insgesamt sollen dadurch 103 neue Wohnungen, ein Doppelkindergarten und ein Mehrzweckraum entstehen. Für die Realisierung des Kindergartens hat die Stadt Schlieren mit der Anlagestiftung der Migros-Pensionskasse sowohl einen Landabtausch als auch eine Entschädigung über 2,11 Millionen Franken vereinbart.

    Die Arbeiten sollen im Frühjahr oder Sommer 2022 beginnen, der Bezug soll ab Frühjahr/Sommer 2024 erfolgen. Da der Doppelkindergarten erst ein Jahr später zur Verfügung stehen wird, „wird die Anlagestiftung der Migros-Pensionskasse die Mietkosten für ein Provisorium zu 50 Prozent übernehmen, die restlichen Mietkosten sind ebenfalls in der Entschädigung enthalten“, so die Stadt Schlieren.

    Mit der Aufwertung des Kesslerplatzes solle ein „hochwertiges und attraktives Eingangstor“ nach Schlieren entstehen, das zudem optimal an die Limmattalbahn angeschlossen sein wird.

  • Umstrittene Steinbrüche bremsen Zementproduktion

    Umstrittene Steinbrüche bremsen Zementproduktion

    Bei Bau- und Infrastrukturprojekten in der Schweiz werden jährlich rund 5 Millionen Tonnen Zement verbraucht. Im Jahr 2019 wurden 86 Prozent der Nachfrage von Schweizer Zementwerken gedeckt. Die Rohstoffe Kalk und Mergel, welche in der Zementindustrie verwendet werden, sind in der Schweiz vorhanden.

    Ein Bericht, den der Bundesrat zur Kenntnis genommen hat, geht allerdings davon aus, dass die Zementproduktion in der Schweiz in den kommenden Jahren zurückgehen dürfte. Grund dafür sei der Widerstand gegen die Erweiterung oder Neueröffnung von Steinbrüchen. Wenn die beantragten, in den kantonalen Richtplänen festgesetzten Abbauerweiterungsprojekte für die Rohstoffe Kalk und Mergel nicht bewilligt werden, werde die Versorgung der Schweiz mit inländischem Zement bis 2024 auf 64 Prozent sinken, so der Bericht.

    Im Bericht wird deswegen vorgeschlagen, dass Rohstoffvorkommen, die für die Herstellung von Zement bedeutsam sind, auch aus einer nationalen Versorgungssicht betrachtet werden. Derzeit liege die Kompetenz für die Bewilligung von Abbauvorhaben bei den Gemeinden und Kantonen. Das Ziel sei es, eine nationale Übersicht der Rohstoffvorkommen zu erstellen und diese aus „rohstoffgeologischer Sicht“ zu bewerten. Damit hätten Behörden und Rohstoffproduzenten bei der Planung von Abbauvorhaben eine Grundlage.

    Der Bundesrat hebt in seiner Mitteilung aber auch hervor, dass das Bundesamt für Umwelt (BAFU) derzeit zusammen mit Forschung und Wirtschaft nach neuen Lösungen suche, um die Primärrohstoffe Kalk und Mergel durch Sekundärrohstoffe zu ersetzen. Dies sei bisher jedoch nur zu einem sehr geringen Teil möglich. Allerdings befinden sich auch Technologien in der Entwicklungsphase, die Zement im Beton ersetzen oder sogar zu zementfreiem Beton führen sollen.

  • Innovationspark Zürich hat Milliardenpotenzial

    Innovationspark Zürich hat Milliardenpotenzial

    Die Stiftung Switzerland Innovation Park Zürich hatte das Wirtschaftsforschungsinstitut BAK Economics beauftragt, eine wissenschaftlichen Studie zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des Innovationsparks Zürich (IPZ) anzufertigen. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass sich direkte und indirekte Wertschöpfung des IPS bei Vollausbau auf rund 2,7 Milliarden Franken im Jahr summieren könnten. Der Kanton Zürich würde mit einem Anteil von 90 Prozent an der Gesamtwertschöpfung besonders stark profitieren.

    Die umfangreiche Studie ist in sieben Abschnitte gegliedert, die von der Motivation für die Analyse über die Bedeutung von Innovation für Wirtschaft und Gesellschaft, der Stellung des Kantons Zürich im Innovationswettbewerb bis zur detaillierten Auswertung der Rolle, die der Innovationspark Zürich bei der Förderung von Wachstum und Wohlstand spielen könnte, reichen. Dem Kanton Zürich wird in der Studie eine Unterrepräsentierung in Industrie und hier insbesondere in den Hightech-Branchen bescheinigt. Den Studienautoren zufolge könnte der IPZ entscheidend zur Aufwertung des Kantons als Innovationsstandort beitragen.

    Nach Ansicht der Autoren könnte der IPZ die neben dem entsprechenden Wagniskapital für Transformationsinnovationen notwendige „Wagnisfläche“ bilden. Der Park solle sich als „Verbindungsstück zwischen Hochschulen, Forschungsinstituten, Start-Up-Szene sowie forschender Industrie“ positionieren, heisst es in der Studie. Dort geschaffene Strukturen könnten die Ansiedlung von „globalen Playern“ in innovativen Bereichen wie „Mobilität, Raumfahrt, Aviatik, Robotics, Greentech oder New Materials“ ermöglichen.

    Die Zürcher Handelskammer (ZHK) sieht in dem Ergebnis der Studie eine Bestätigung ihrer langjährigen Unterstützung des Innovationsparks. Sie zeige auf, wie wichtig dieser für den Wirtschafts- und Forschungsstandort ist, schreibt sie in einer Stellungnahme zur Studie. Die ZHK hoffe, dass der aufgezeigte Mehrwert des Innovationsparks zu einer Beschleunigung der laufenden Verfahren führe.

  • Baumeisterverband untersucht Schweiz der Zukunft

    Baumeisterverband untersucht Schweiz der Zukunft

    Im vergangenen Jahr hat der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) ein repräsentative Umfrage zu den Erwartungen der Schweizer bis 2040 durchgeführt. Den Ergebnissen zufolge sprechen sich die Bewohner des Landes mehrheitlich für eine Verdichtung des städtischen Raums aus, informiert der SBV in einer Mitteilung zur Umfrage. Gleichzeitig wird Bedarf an grosszügigerem und nachhaltigerem Wohnraum angemeldet.

    Für den SBV kann die Bauwirtschaft einen entscheidenden Beitrag zur Umsetzung dieser Vorstellungen leisten. Bereits heute werde jede zurückgebaute Wohnung durch zwei neue mit insgesamt der dreifachen Baufläche ersetzt, schreibt der Verband. Gleichzeitig fordert der SBV aber die Beseitigung von regulatorischen Hindernissen bei der Erneuerung des Gebäudeparks ein. Konkret werden in der Mitteilung die Vereinfachung von Baubewilligungsprozessen und die Beschleunigung von Beschwerdeverfahren genannt. Auch beim Lärmschutz und beim Heimatschutz sieht der SBV Handlungsbedarf.

    Das CO2-Gesetz mit seinem Gebäudeprogramm wird vom SBV unterstützt. Bei seiner Umsetzung sollten neue Ersatzbauten verstärkt gefördert werden, da diese energietechnisch die effizienteste Lösung bildeten, schreibt der Verband. Für Randregionen und Berggebiete schlägt der SBV vor, Rahmenbedingungen, Technologie- und Transportinfrastruktur zu schaffen, die berufstätige Einwohner anziehen oder in der Region halten können.

  • Schweizer Wohneigentum verteuert sich 2020 um 2,5 Prozent

    Schweizer Wohneigentum verteuert sich 2020 um 2,5 Prozent

    Die durchschnittliche Jahresteuerung des Schweizer Wohneigentums im Jahr 2020 beträgt laut einer Medienmitteilung des Bundesamts für Statistik (BFS) 2,5 Prozent. Dieser Wert ergibt sich aus dem Vergleich der durchschnittlichen Jahresteuerungen von 2019 mit 2020. Auf das letzte Quartal 2020 bezogen lag die Teuerung niedriger. Gegenüber dem dritten Quartal legte der Wohnimmobilienpreisindex (IMPI) um 2,3 Prozent zu. Er erreichte einen Stand von 103,1 Punkten. Gegenüber dem gleichen Quartal im Vorjahr betrug die Teuerung 3,1 Prozent, meldet das BFS.

    Zur Erläuterung der Berechnung der jährlichen mittleren Teuerung heisst es beim BFS, die durchschnittliche Jahresteuerung 2020 des IMPI von 2,5 Prozent würde der Veränderungsrate zwischen dem Jahresmittel 2020 und dem Jahresmittel 2019 entsprechen. Diese Jahresmittel werden als arithmetisches Mittel der vier Quartalsindizes des Kalenderjahres berechnet.

    Aus der Mitteilung geht ein gesteigertes Interesse an Häusern gegenüber Wohnungen hervor: Die Preise von Einfamilienhäusern sind über das ganze letzte Jahr durchschnittlich um 2,8 Prozent und die Preise von Eigentumswohnungen um durchschnittlich 2,2 Prozent gestiegen.

    Im vierten Quartal 2020 allerdings wurden Wohnungen im Vergleich zu Häusern stärker nachgefragt, was sich im Preis niederschlug. Der Preis für Einfamilienhäuser zog um 1,5 Prozent an, für Eigentumswohnungen allerdings um 3,1 Prozent. Beide Marktsegmente weisen in sämtlichen der fünf Gemeindetypen höhere Preise als im Vorquartal auf. Der Anstieg der Einfamilienhauspreise war in den mittleren Gemeinden mit plus 2,4 Prozent besonders ausgeprägt. Dagegen stiegen die Preise für Eigentumswohnungen in den ruralen Gemeinden am stärksten: um 5,2 Prozent.

    Die Unterscheidung nach Gemeindetypen des BFS beruht auf Dichte-, Grösse- und Erreichbarkeitskriterien, wie Pendlerbewegungen. Von den 2172 Gemeinden der Schweiz per 1.Januar 2021 sind 22 Prozent städtisch, 52 Prozent ländlich und 26 Prozent intermediär.

  • Zürcher Weinland fördert erstes Projekt

    Zürcher Weinland fördert erstes Projekt

    ProWeinland hat laut einer Medienmitteilung mit AgroCO2ncept das erste Projekt ausgewählt, das mit Geldern der Neuen Regionalpolitik (NRP) unterstützt wird. AgroCO2ncept ist ein 2012 gegründeter Verein von Landwirtinnen und Landwirten. Sie hatten sich zum Ziel gesetzt, Treibhausgasemissionen und Ausgaben ihrer Betriebe um 20 Prozent zu senken. Dieses Ressourcenprojekt läuft noch bis 2022.

    Jetzt wird das zweite Ziel angegangen: Die Wertschöpfung soll durch Wissenstransfer und Verkauf klimaschonender Regionalprodukte um 20 Prozent erhöht werden. Dafür hat der Verein ein Vermarktungsprojekt initiiert, das jetzt gefördert werden kann. Zudem wollen die Vereinsmitglieder ihr Wissen an andere Produzentinnen und Produzenten in- und ausserhalb des Zürcher Weinlands weitergeben und so eine klimaschonende Landwirtschaft fördern.

    Die Region des Zürcher Weinlands zählt seit 2020 zum Wirkungsgebiet der Neuen Regionalpolitik des Kantons Zürich. Der Verein ProWeinland wurde vom Kanton als regionaler Projektträger des Programms betraut. Pro Weinland zeigt sich „sehr erfreut, in der Anfangsphase des Förderprogramms ein solch vielversprechendes Projekt unterstützen und begleiten zu können“.

  • Schweizer Technologie betreut deutsche Mieterstromanlagen

    Schweizer Technologie betreut deutsche Mieterstromanlagen

    Mit Mieterstromanlagen könnten Hauseigentümer ihre Mieter mit günstigem Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgen und im Gegenzug ihre Anlagen schneller amortisieren, schreibt die Smart-red GmbH (smartRED) in einer Mitteilung. Die im deutschen Energiewirtschaftsgesetz spezifizierten Anforderungen an die Abrechnung des Mieterstroms hielten viele deutsche Hauseigentümer jedoch von der Einrichtung von Mieterstromanlagen ab, heisst es dort weiter. Hier hat das Gemeinschaftsunternehmen der Zuger smart-me AG und der deutschen Firma ABM-Mess Service Abhilfe geschaffen.

    Mit der Cloud-basierten Mieterstrom-Lösung von SmartRED könnten „aufwandslos automatisierte Rechnungen“ erstellt werden, schreibt das Unternehmen in der Mitteilung. Dafür werden die Mieterstromanlagen über eine WiFi-Schnittstelle oder per Mobilfunk mit der Cloud verbunden. Die intelligenten Zähler stellen ihnen dann in Echtzeit Daten für die Steuerung und Optimierung der Anlage und die Erstellung der Abrechnung zur Verfügung.

    „Einer der wichtigsten Punkte bei Mieterstrom-Projekten ist die gesetzeskonforme Abrechnung“, wird Bernd Bosch, Geschäftsführer der Smart-Red GmbH, in der Mitteilung zitiert. „Ausserdem ist es wichtig, den administrativen Aufwand möglichst zu reduzieren.“ Beides soll das digitale Abrechnungswerkzeug von SmartRED ermöglichen.

  • Eigenheime bleiben gefragt

    Eigenheime bleiben gefragt

    Der Eigenheimmarkt weist auch während der durch die Coronavirus-Pandemie verursachten Rezession Wachstum auf. In den vier liquidesten Marktregionen der Schweiz seien die Preise 2020 im Mittel um 3,7 Prozent auf durchschnittlich 1,3 Millionen Franken gestiegen, erläutert homegate.ch in einer Mitteilung zur aktuellen Home Market Price Analysis. Sie wird von dem digitalen Immobilienmarktplatz aus dem Hause TX Group jährlich in Zusammenarbeit mit dem Swiss Real Estate Institute der Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) erstellt.

    In der Studie werden die Entwicklungen von Kaufpreisen und Transaktionen bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen in den Regionen Zürich, Nordwestschweiz, Bern und Genfersee analysiert. Die Preise für Einfamilienhäuser waren dabei im vergangenen Jahr in allen vier Marktregionen gestiegen, wird in der Mitteilung erläutert. In der Region Genfersee wurde mit 4,1 Prozent der deutlichste Preisanstieg beobachtet. Am geringsten legten die Preise mit 1,6 Prozent in der Region Zürich zu. Die Zahl der Transaktionen am Markt für Einfamilienhäuser legte im Jahresvergleich um 3,1 Prozent zu.

    Bei den Eigentumswohnungen machten die Analysten in drei der vier untersuchten Regionen Preisanstiege zwischen 3 und 4 Prozent aus. In der Region Genfersee gingen die Preise im Jahresvergleich hingegen um 2 Prozent zurück. Im Durchschnitt zogen die Preise für Eigentumswohnungen im Berichtsjahr um 0,5 Prozent auf 850’000 Franken an. Die Zahl der Transaktionen am Markt für Eigentumswohnungen legte 2020 um 2 Prozent zu.

    In Krisenzeiten sei die Flucht in Sachwerte nicht Neues, wird Peter Ilg in der Mitteilung zitiert. Der „anhaltende Boom“ während der pandemiebedingten Rezession sei für ihn aber „erstaunlich“, meint der Leiter des Swiss Real Estate Instituts.  Als Hintergrund der aktuellen Entwicklungen führt Ilg zum einen die voraussichtlich auch langfristig niedrigen Zinsen an. Zum anderen sei „Wohnen in den Zeiten von Corona wichtiger geworden“.