Das Stoffel Areal befindet sich auf der südwestlichen Talschulter an prominenter Lage oberhalb des Ortes Mels. Das Areal umfasst Fabrikbauten, ein Kraftwerk und eine Villa. Mit seiner schutzwürdigen Spinnerei und Weberei bildet das Stoffel Areal ein hervorragendes Ensemble der Textilindustrie und gehört zu den bedeutendsten wirtschaftshistorischen Zeugen. Durch die Transformation der bestehenden Bausubstanz und der Verbindung von «Alt und Neu» wird der Ort neu definiert. Dort wo einst Webstühle standen, werde neu Wohnen, Arbeiten und Freizeit miteinander vereint und es entstehe ein überregionaler Anziehungspunkt von hoher Qualität, betonen die Projektverantwortlichen.
Bauarbeiten sind im Zeitplan
Die Bauarbeiten schreiten planmässig voran: Der Rohbau der Weberei steht kurz vor dem Abschluss, der Neubau der «Öffnerei»« ist in vollem Gange und der Umbau der Spinnerei – die dritte Etappe – hat begonnen. Die Weberei wird innen und aussen auf modernsten Eigentumsstand gebracht: Es entstehen Wohnungen in allen Grössen und im Erdgeschoss zusätzlich Atelierräume. Verschiedene Anbauten werden entfernt und teilweise durch Neubauten ersetzt. Unter dem Fabrikhof zwischen der Weberei und der Spinnerei entsteht eine grosse Tiefgarage. Der Bezug ist auf Herbst 2019 geplant.
Die «Öffnerei», ein Neubau mit Gemeinschaftsräumen und Ateliers im Erdgeschoss, bildet den nordwestlichen Abschluss des Projekts. Mit dem Bau der Standseilbahn erhält «Uptown Mels» eine direkte Verbindung zum Dorfzentrum. Von da führt eine Treppenkaskade am ehemaligen Kraftwerk vorbei zum zentralen Stoffelplatz. Fertigstellung: Frühling 2020.
Nach dem Vorbild der Weberei erhält auch das historische Spinnereigebäude eine Frischzellenkur. Die grosszügigen Wohnlofts werden bezüglich Akustik und Wärmedämmung auf den neusten Stand gebracht und im Erdgeschoss entlang der Stoffelgasse entstehen vielseitige Gewerbe-, Atelier- und Büroräume. Bezug: Frühling 2021. Die letzte und abschliessende Etappe von «Uptown Mels» bildet der Neubau des Wohngebäudes «Steigs» direkt auf der Hangkante. Gleichzeitig soll die Fabrikantenvilla mit ihrer grosszügigen Gartenanlage renoviert werden. Der voraussichtliche Bezug soll Mitte 2022 erfolgen.




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