Autor: immoinvadmin

  • Modernes Genossenschaftswohnen

    Modernes Genossenschaftswohnen

    Die Überbauung «Huebergasse» im Quartier Holligen in Bern ist das Ergebnis eines durch die Stadt Bern durchgeführten Investoren- und Projektwettbewerbs. Das Siegerprojekt haben die Berner Wohnbaugenossenschaft «Wir sind Stadtgarten», die Halter AG, das Berner Architekturbüro GWJ Architektur und ASP Landschaftsarchitekten aus Zürich erarbeitet.

    Hauptsächlich für Familien
    Der Mix der insgesamt 103 Wohnungen ist mehrheitlich auf Familien ausgerichtet, bietet aber auch mit Wohnateliers und Cluster-Wohnungen vielfältigen weiteren Lebensformen Platz. Alle Wohnungen sind konsequent auf die neu entstehende Huebergass ausgerichtet, die das soziale Herzstück der Überbauung bildet. Das Projekt ist explizit gemeinnützig organisiert und richtet sich nach dem Prinzip der Kostenmiete gemäss den Grundsätzen des Bundesamtes für Wohnungswesen aus. Mit attraktiven Grundrissen, der hohen Dichte und Offenheit zum bestehenden Quartier soll die Siedlung für modernes Genossenschaftswohnen stehen.

    Vielseitiges Wohnungsangebot
    Die neuen Wohnbauten oberhalb des Parks bilden einen schmalen Hof, von dem aus sämtliche Wohnungen erschlossen werden. Die meisten bieten 3½, 4½ oder 5½ Zimmer. Vorgesehen sind auch kleinere sowie eine Clusterwohnung mit bis zu neun Zimmern. Statt der heute üblichen 45 Quadratmeter Wohnfläche pro Person wird mit 25 Quadratmetern gerechnet. Der Zugang über den Innenhof und die Balkone zum Hof sollen die Sichtbarkeit der Bewohnerinnen und Bewohnern und dadurch die Kommunikation untereinander fördern.
    Den Stadtteilpark verstehen die Architekten als eigenständigen Stadtraum, der eine «wilde Quartieroase für die Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung, wie auch für alle andern» darstellen soll. Im Westen wird der Park mit einer Platanenreihe abschliessen. ■

  • Ein urbanes und grünes Stadtquartier für Bern

    Ein urbanes und grünes Stadtquartier für Bern

    Die Stadt Bern möchte auf dem Viererfeld und dem benachbarten Mittelfeld ein neues Quartier mit 1’200 Wohnungen für rund 3’000 Menschen schaffen. Die Hälfte des Viererfelds und ein Drittel des Mittelfelds bleiben unbebaut und sollen als Stadtteilpark, als Familiengärten sowie als Spiel- und Sportflächen einen öffentlich zugänglichen städtischen Freiraum bilden. Mindestens fünfzig Prozent der Wohnfläche seien für den gemeinnützigen Wohnungsbau reserviert, betonen die Projektverantwortlichen. Das Areal soll zudem dicht und bodensparend bebaut und energetisch vorbildlich realisiert werden. Angestrebt wird die Zertifizierung als 2000-Watt-Areal.

    Zwei diagonale Achsen als Rückgrat
    Der städtebauliche Wettbewerb wurde im Januar 2019 abgeschlossen. Das Projekt «VIF!» hat beim städtebaulichen Wettbewerb den ersten Rang «Städtebau» und «Stadtteilpark» belegt. Hinter dem Projekt steht ein Team aus Architekten, Landschaftsarchitekten, Verkehrsplanern und Soziologen. «Prägendes Merkmal des Projekts «VIF!» sind zwei diagonale Achsen, die das Rückgrat des neuen Quartiers bilden und besonders für den Fuss- und Veloverkehr eine Grundstruktur bilden», sagt Architektin Priska Ammann.
    Die Jury kam zum Schluss, dass das Siegerprojekt der Wettbewerbsaufgaben «Städtebau» und «Stadtteilpark» durch seine Anbindung an die bestehende städtebauliche Struktur und das Potenzial für hohe Wohnqualität überzeuge. «Das Siegerprojekt bildet keine autarke Siedlung, sondern schliesst präzis die städtebauliche Lücke zwischen der gebauten Stadt in der Inneren und der Äusseren Enge», betont Stadt- und Jurypräsident Alec von Graffenried und ergänzt, dass das «Viererfeld» eine äusserst überzeugende Antwort auf die städtebauliche Aufgabenstellung gibt. «Es bildet keine autarke Siedlung, sondern macht einen präzisen Vorschlag zum Schliessen der städtebaulichen Lücke zwischen der gebauten Stadt in der inneren und äusseren Enge.» Bis Ende 2019 sollen die sieben Wohnentwürfe in einen Masterplan eingefügt werden.


    Baubeginn frühestens 2023
    Geplant ist, dass 2020 die Gewinner der Wohnbauprojekte, gemeinsam mit den Investoren, mit den Projektierungen beginnen. Klar sei, dass mindestens die Hälfte von Vierer- und Mittelfeld von Genossenschaften überbaut werden soll. Im Gegensatz zu den meisten anderen verzichtet das Siegerprojekt auf Hochhäuser auf dem Mittelfeld. Frühestens 2023 kann mit der Überbauung begonnen werden. Zuerst muss das Stimmvolk entsprechende Kredite und die Abgabe des Baulandes bestätigen. Vor gut zwei Jahren genehmigte es die Zonenpläne sowie den Landerwerb vom Kanton. ■

  • Neues Verwaltungsgebäude für das Bundesamt für  Bauten und Logistik

    Neues Verwaltungsgebäude für das Bundesamt für Bauten und Logistik

    Die Bauarbeiten für den Neubau des Verwaltungsgebäudes haben Mitte August 2018 begonnen. Mit Erreichen der Baugrubensohle wurden die 49 Erdsonden gebohrt und installiert. Anfang Januar wurde mit den Rohbauarbeiten begonnen, und seit Mitte August 2019 ist der Rohbau des ersten Obergeschosses abgeschlossen. Ab sofort beschleunigt sich der Baufortschritt durch den Wiederholungsfaktor der «Regel-Geschosse» bis ins achte Obergeschoss. Alle drei Wochen kann so durch den Wiederholungsfaktor jeweils mit einem weiteren Geschoss begonnen werden. Dieses enge Bauprogramm verlangt eine strukturierte, professionelle Koordination und stellt hohe Anforderungen an die Logistik.

    Die Gebäudehülle
    Die Fassade bildet durch den Versatz im Fassadenraster vom ersten zum zweiten Obergeschoss auf subtile Weise einen zweistöckigen Sockel aus. Dieser gliedert das Gebäude in Gemeinschafts- und Verwaltungszonen, nimmt den Terrainunterschied auf und stellt den Bezug zur Etappe 1 her. Die über zwei Geschosse verlaufenden Lisenenprofile gliedern die Fassade zusätzlich und brechen die Grossmassstäbigkeit des Baukörpers. Die helle, eloxierte Oberfläche der Lisenen bildet einen Kontrast zu der hinteren, pulverbeschichteten Ebene der Fensterprofile und Storenabdeckungen. Je nach Lichteinfall und Blickwinkel verändert sich das Bild der metallischen Fassade.

    Die Nachhaltigkeit
    Das Gebäude wird nach dem Standard Minergie® P Eco und dem Standard Gutes Innenraumklima GI® zertifiziert. Die hohen Anforderungen haben den Entwurf von Anfang an mitgeprägt. Durch die kompakte Gebäudeform, aktivierte Masse, Sonnenschutz und Wärmedämmung wird im Betrieb der Energieverbrauch reduziert. Die grossflächige Verglasung, der Sonnenschutz mit Tageslichtumlenkung und der offene Innenhof sorgen für reichlich natürliches Licht. Der verbleibende Energiebedarf wird CO2-frei gedeckt, und eine PV-Anlage auf dem Dach versorgt das Gebäude mit Strom. Für die Heizung wird primär Abwärme verwendet, während das Gebäude mit Erdsonden und Wärmepumpen gekühlt wird. ■

  • Das Areal des alten Tramdepots wird überbaut

    Das Areal des alten Tramdepots wird überbaut

    Die Gebäudeversicherung Bern (GVB) baut in den nächsten Jahren am Standort des alten Tramdepots Burgernziel gemeinsam mit der Wohnbaugenossenschaft ACHT (wbg8) ein Wohn- und Geschäftshaus. Das Areal liegt an zentraler und gut erschlossener Lage im Kirchenfeldquartier. Ein Projektwettbewerb kürte das Projekt «bärn ost» des Basler Architekturbüros ds.architekten. Das Vorhaben sieht die Realisierung einer einzigen Gebäudefigur vor. Die rund hundert Wohnungen sind vielfältig nutzbar und zweckmässig aufgebaut und ermöglichen verschiedene Haushaltsformen. Die Palette reicht von Kleinwohnungen für Alleinstehende und Paare über Seniorenwohnungen bis hin zu Wohngemeinschaften und Familienwohnungen.

    Ein Drittel Familienwohnungen
    Rund dreissig Prozent der Wohnungen sollen als Familienwohnungen mit vier bis fünf Zimmern konzipiert werden. Entlang der Thunstrasse stehen für Geschäftsräumlichkeiten rund 3’000 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. Ankermieter im Geschäftsteil wird die Migros. Sie möchte eine Filiale im Erdgeschoss eröffnen. Weiter sind in dem Neubau ein Restaurant mit Gemeinschaftsraum sowie eine altersgemischte Schulklasse (Basisstufe) und eine Kindertagesstätte geplant.

    Nachhaltiges Bauen als wichtiges Kriterium
    Den Projektpartnern sind eine ansprechende Architektur und eine nachhaltige Bauqualität wichtig. Die Überbauung soll für das Quartier und seine Bewohnerinnen und Bewohner einen Mehrwert schaffen sowie ein Begegnungszentrum werden. Für die Investorin, die Gebäudeversicherung Bern (GVB), erfüllt das Projekt zudem die definierten Kriterien bezüglich ökologische und energieeffizientem Bauen, schreibt die GVB in einer Mitteilung. Als Leuchtturmprojekt nachhaltigen Bauens orientiert sich die Überbauung an den Zielvorgaben der 2’000-Watt-Gesellschaft und trägt so zu einem schonenden Umgang mit der Umwelt bei. Der Baubeginn ist im Winter 2019 und der Bezug der ersten Wohnungen Ende 2021 vorgesehen. ■

  • Neubau Naturhistorisches Museum und Staatsarchiv

    Neubau Naturhistorisches Museum und Staatsarchiv

    Das Siegerprojekt «ZASAMNE» der Zürcher Architekten EM2N wurde ausgewählt und zur Weiterbearbeitung empfohlen. Für die beiden traditionsreichen Basler Kulturinstitutionen sei der Entscheid des Wettbewerbs ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Umsetzung neuer zukunftsorientierter Nutzungskonzepte und der Befreiung von aktuell bestehenden räumlichen, betrieblichen und strukturellen Einschränkungen, ist auf der Homepage des Hochbauamtes Kanton Basel-Stadt zu lesen.

    Überregionale Ausstrahlungskraft
    Das Siegerprojekt überzeugte die Jury durch seine klare städtebauliche Setzung und die einfache Gliederung des langgestreckten Baukörpers. Es gelinge dem Projekt, durch die gewählte Kubatur, Materialisierung und Fassade an der Bruchstelle zwischen Quartier und Bahninfrastruktur gleichzeitig einen urbanen und industriellen Ausdruck zu erzeugen. Mit einem Neubau und der Konzentration der beiden Institutionen an einem Standort soll die Chance ergriffen werden, einen zukunftsgerichteten öffentlichen Kulturkomplex mit zwei sich ergänzenden Identitäten und überregionaler Ausstrahlungskraft zu schaffen.

    Schutz des wertvollen Kulturgutes
    Der Neubau werde das wertvolle Kulturgut mit den einzigartigen Beständen langfristig schützen, betonen die Projektverantwortlichen des Naturhistorischen Museums. Die Realisierung ist für 2020 bis 2023 geplant. Nach einer einjährigen Umzugs- und Einrichtungsphase für das Staatsarchiv, beziehungsweise einer zweijährigen für das Naturhistorische Museum Basel, wird das neue öffentliche Kulturgebäude ab 2024 / 25 neue Impulse im aufstrebenden Stadtquartier St. Johann setzen. ■

  • Ein neuer Stadtteil für Lausanne

    Ein neuer Stadtteil für Lausanne

    Die Eigentümer der Grundstücke, SV Rasude, Mobimo und CFF Immobilier, haben 2014 ein zweiphasiges paralleles Studienmandat gestartet, um gemeinsam ein „neues lebhaftes und offenes Viertel“ im Zentrum von Lausanne zu schaffen. Es ist das Genfer Büro von Eric Maria, das sich gegen nationale und internationale Architekten etabliert hat. Wie die öffentlichen Auftraggeber hervorheben, zeichnet sich das einstimmig als Grundlage für die Entwicklung des PPA empfohlene Projekt „Échappées“ von Eric Maria durch einen subtilen Ansatz aus, der die harmonische Integration des neuen Bezirks in seine Umwelt fördert. Bis jetzt geschlossen, wird sich dieser Ort dank neuer räumlicher Verbindungen und der Entwicklung harmonischer öffentlicher Räume für die Stadt öffnen.

    Ein atemberaubender Blick auf den Genfer See
    Es ist ein 19.000 Quadratmeter großes Grundstück in sehr zentraler Lage. Das zuvor direkt von La Poste als Distributionszentrum genutzte Grundstück direkt neben dem Bahnhof wurde 2010 von Mobimo gekauft. Der zukünftige Bezirk wird eine Mischung von Aktivitäten wie Büros, Geschäfte, Freizeitaktivitäten, Wohnen, ein Hotel usw. auf einer Fläche von 73.000 Quadratmetern umfassen. Die Unterkunft soll ihren Bewohnern einen herrlichen Blick auf den Genfer See und die Alpen bieten, wie die Projektmanager gerne betonen. Das Bewertungsunternehmen Rasude ist eine Partnerschaft zwischen Mobimo und CFF Immobilier. Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt CHF 400 Millionen. Die Arbeiten sollen 2024 beginnen. ■

  • Ein neuer Stadtteil westlich von Lausanne

    Ein neuer Stadtteil westlich von Lausanne

    Das Projekt, das auf der CFF Immobilier-Website zu sehen ist, sieht vor, einen städtischen Mix aus Büros, Wohnungen, Geschäften und einem medizinischen Zentrum in den Gemeinden Prilly und Renens zu verteilen. Die beiden Gewinner des Architekturwettbewerbs 2018 werden den neuen Bezirk mit CFF, den Eigentümern des Grundstücks, weiter planen, erklären die Projektmanager. Ein neues städtisches Wohnumfeld, das direkt mit dem Zwischenstopp in Prilly-Malley verbunden ist, sollte daher bis 2023 auf fast 50.000 m² Nutzfläche das Licht der Welt erblicken. ■

  • Renens: Sanierung des Bahnhofsbereichs

    Renens: Sanierung des Bahnhofsbereichs

    Das Projekt „Quai Ouest“ rund um den Bahnhof hat westlich von Lausanne einen neuen Stadtteil geschaffen, der ein Mobilitätsangebot mit Arbeitsplätzen und Wohnraum verbinden wird, unterstreichen die Projektmanager. Die Genossenschaft Migros Vaud wird im Herbst 2020 eine Tochtergesellschaft im künftigen Distrikt eröffnen. In Zukunft wird das Projekt „Quai Ouest“ Platz für Geschäfte, Büros, Serviceaktivitäten, mehr als 180 Wohneinheiten, eine Fahrradstation mit 300 Stellplätzen und Parkplätze für rund 160 Autos (einschließlich 50 P + Rail) bieten. Innerhalb von zehn Minuten zu Fuß oder mit dem Bus vom Bahnhof leben 30.000 Menschen und 15.000 arbeiten. Ebenso werden drei Universitäten in der Nähe sein: die Universität, die EPFL und die ECAL. ■

  • "Quai Vernets": ein gemischtes Viertel im Herzen von Genf

    "Quai Vernets": ein gemischtes Viertel im Herzen von Genf

    Das neue Viertel „Quai Vernets“, das perfekt mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist, wird an der Stelle der Vernets-Kaserne stehen. Im Rahmen eines Mandats für Parallelstudien des ENSEMBLE-Teams werden die Merkmale des neuen Genfer Bezirks, der seine Identität begründet, festgelegt. Ziel war es, ein hohes Maß an Qualität und Vielfalt für diese beiden Gebäude zu bieten, darunter Studentenwohnungen, zwei Drittel der Sozialwohnungen, kostenlose Mietwohnungen sowie Genossenschaftswohnungen, wie geschrieben. Losinger Marazzi in einer Erklärung. Der Bezirk wird das Genfer Stadtzentrum um 1.500 Mietwohneinheiten, 26.400 m Einzelhandelsfläche und öffentliche Einrichtungen, Parkplätze und 25.000 m Grünflächen erweitern. So entsteht ein Stadtteil, der der Vielfalt einen hohen Stellenwert einräumt. Das ENSEMBLE-Team ist bestrebt, ab der Entwurfsphase die folgenden Zertifizierungen und Etiketten zu integrieren:

    • Zertifizierung „Site 2000 Watt“
    • Minergie ECO-Zertifizierung
    • Einhaltung des SNBS-Standards
    • Einhaltung der Anforderungen des Programms „Natur in der Stadt“
    • Qualitätslabel für Natur und Wirtschaft für die biologische Vielfalt
    • Einhaltung des EcomatGE-Ansatzes

    Das Expertengremium stimmte für die Projekte der Büros von Geninasca-Delefortrie Architects und Bunq SA (Block A) sowie von Jaccaud Spicher Architectes Associés und LRS Architects (Block B). Verwaltung gegenüber, Größe der Fassaden, Ausrichtung der Wohnungen, Animation des kollektiven und öffentlichen Raums: Dies waren einige der zugewiesenen Aufgaben. Die Lieferung der ersten Häuser ist für 2022 geplant. Das Konsortium der Architekten Fruehauf, Henry & Viladoms und Atelier Descombes Rampini ist für die Gestaltung der Gebäude C und D sowie des ADR für die AMEX verantwortlich. ■

  • Eine Stadt in einer Stadt

    Eine Stadt in einer Stadt

    Das Projekt findet auf dem Gelände der ehemaligen Hispano-Suiza-Fabrik statt. Das 1904 gegründete Maschinenbauunternehmen hatte sich ursprünglich zu einer weltberühmten Automarke entwickelt. Das Projekt „Quartett“ wurde nach der BIM-Methode entwickelt und geplant und trägt das Minergie-Label. Es geht um die Renovierung eines Gebäudes und die Realisierung einer Reihe von elf miteinander verbundenen Neubauten, in denen Büros sowie Industrie-, Handwerks- und Handelsaktivitäten untergebracht werden. Teil des Projekts sind auch ein Hotel mit 114 Zimmern und eine High School für Kunst und Design (HEAD). Die ersten Gebäude wurden im Frühjahr 2018 von HRS an den Kunden geliefert. Das Projekt muss bis zum Sommer 2022 abgeschlossen sein. ■

  • Ein tertiäres Gebäude mit hohem Potenzial

    Ein tertiäres Gebäude mit hohem Potenzial

    Die Station Pont-Rouge ist die erste große Etappe beim Bau der Genfer Entwicklungszone „Praille-Acacias-Vernets“ (PAV), in der auf einer Fläche von 230 Hektar ein neuer Bezirk entsteht. In zwanzig Jahren werden hier rund 50.000 Menschen leben und arbeiten. Die Einweihung der neuen Station „Lancy Pont-Rouge“ im Dezember 2017 legte den Grundstein für das PAV-Sanierungsprojekt. Ab 2019 hält hier der Léman Express und es wird fünfmal pro Stunde eine direkte Zugverbindung zum Genfer Hauptbahnhof und zum anderen nach Frankreich hergestellt. Die Fahrt in die Genfer Innenstadt dauert nur sechs Minuten. Das Projekt „Esplanade de Pont-Rouge“ muss das alte Industriegelände in ein städtisches Zentrum für gemischte Nutzung verwandeln, unterstreichen die Projektmanager. ■

  • Die Genfer Region entwickelt sich rasant

    Die Genfer Region entwickelt sich rasant

    Pont Rouge, das CFF-Immobilienprojekt auf dem Gelände von Geneva la Praille, hat im Sommer 2018 das neue Stadtzentrum eingeweiht, das weniger als 2 km von der Genfer Innenstadt entfernt liegt und eine erstklassige Erreichbarkeit bietet. Auf einer Grundfläche von rund 120.000 Quadratmetern – zu beiden Seiten des Bahnhofs und seines Platzes – baut CFF Immobilier SA Wohn- und Büroräume. Das Projekt sieht auch den Bau von rund 600 neuen Wohnungen vor, mit dem Ziel einer Mischung aus Sozialwohnungen und mehrstöckigen Wohnungen. Dieses Projekt zielt darauf ab, den Umfang um die Lancy-Station zu verbessern. Die Mischung aus Sozialwohnungen, Kollektivwohnungen und PSA sollte der Genfer Bevölkerung im Kontext eines angespannten Wohnungsmarktes in der Region frischen Wind bringen. Das Projekt „Pont-Rouge“ gilt als eines der größten Bauprojekte in der Region Genf.

    Die Komplementarität dieser Infrastrukturen und die Gestaltung der öffentlichen Räume ermöglichen es dem Projekt „Pont-Rouge“, Mobilität, Wirtschaft, Flächennutzungsplanung und Umwelt eng miteinander zu verbinden, wie die für das Projekt Verantwortlichen gerne hervorheben. Für sie ist „Pont-Rouge“ bereits der zukünftige Mehrzweckbezirk in der Genfer Region, der seinen Einwohnern qualitativ hochwertige Dienstleistungen sowie ein lebendiges soziales Leben bietet.

    Ein modularer Industrie- und Gewerbepark
    Das Projekt „Espace Tourbillon“ in Plan-les-Ouates hat ebenfalls großes Potenzial. Es besteht aus fünf Gebäuden, die durch eine unterirdische Logistikstation mit einer Grundfläche von 95.000 Quadratmetern verbunden sind. Die Oberflächen sind für industrielle und gewerbliche Zwecke sowie für Büros bestimmt. Das Baugrundstück befindet sich im Herzen des Industriegebiets Plan-les-Ouates. Hier wird in zwei Schritten ein multifunktionaler und modularer Industrie- und Gewerbepark errichtet, der mit einer effizienten Logistik ausgestattet ist, die für LKWs zugänglich ist. Die Baugenehmigung wurde erteilt und die Ausschreibung für das gesamte Unternehmen ist in Vorbereitung. Swiss Prime Site will mit ihrem Projekt bewusst eine breite Palette von gewerblichen Mietern anziehen. Aus diesem Grund werden Flächen ab 50 Quadratmetern angeboten. Es wird auch möglich sein, ein ganzes Gebäude ab 8.000 Quadratmetern exklusiv zu mieten. Das Konzept wird sogar eine Anpassung der Fassade an das Bild des Mieters ermöglichen, wie die Projektmanager hervorheben. Das Land ist das ausschließliche Eigentum von Swiss Prime Site. ■

  • "Eine Vision von Immobilien in der französischsprachigen Schweiz"

    "Eine Vision von Immobilien in der französischsprachigen Schweiz"

    Herr Hamdani, Sie leiten die Aktivitäten von CBRE in der französischsprachigen Schweiz. Können Sie uns sagen, woraus Ihre Aktivitäten bestehen und wie sie organisiert sind?
    CBRE Schweiz ist führend in der gewerblichen und Investment-Immobilienberatung. Wir sind seit über zwanzig Jahren in der Schweiz tätig und arbeiten dank mehr als 100 Mitarbeitern in unseren Büros in Zürich, Genf, Lausanne und Basel eng mit Investoren, Eigentümern und Mietern zusammen. Wir bieten eine breite Palette integrierter und strukturierter Dienstleistungen in fünf Hauptgeschäftsbereichen an, die den gesamten Immobilienzyklus und für alle Arten von Vermögenswerten abdecken:


    „Kapitalmarkt“: Verkauf und Erwerb von Immobilien und Portfolios
    Immobilien, Schuldenstrukturierung und Portfoliomanagement;
    „Beratung & Transaktion“:
    Vermietung von Gewerbegebäuden im Auftrag von Eigentümern.
    Suche nach Räumlichkeiten und Verwaltungsverfahren für Mieter:
    „Gebäudeberatung“: Management von Entwicklungsprojekten,
    Projektentwicklung und -kontrolle, technische Due Diligence;
    „Property Management“ Management von Immobilienportfolios
    und Einkaufszentren;
    „Bewertung und Beratung“:
    Bewertung von Portfolios und Immobilien aller Art,
    Durchführung von Markt- und Machbarkeitsstudien.


    Zusätzlich zu unserer starken lokalen Präsenz sind wir Teil einer globalen Gruppe mit einem starken internationalen Netzwerk, das in mehr als 100 Ländern aktiv ist und weltweit mehr als 80.000 Mitarbeiter beschäftigt.

    Welche wichtigen Fakten könnten Sie speziell für die französischsprachige Schweiz in Bezug auf Ihre Transaktionsaktivitäten hervorheben?
    Parallel zum Wachstum des Investmentmarktes verzeichnen wir ein kontinuierliches Wachstum unserer „Kapitalmarkt“ -Aktivitäten. Um Ihnen eine Vorstellung zu geben, haben wir 2018 unsere Kunden bei Immobilien- und Portfoliotransaktionen mit einem Gesamtvolumen von mehr als einer Milliarde Franken in der ganzen Schweiz unterstützt. Und unser Geschäft ist seit Jahresbeginn weiter gewachsen.

    Wir sind auch weiterhin sehr aktiv im Bereich „Advisory & Transaction“, indem wir an sehr guten Marketingmandaten arbeiten, beispielsweise in Genf mit mehreren Bürogebäuden in der prestigeträchtigen Rue du Rhône. Noch im Genfer Hyperzentrum ist die laufende Renovierung des 7.700 m² großen Confédération Centers eines unserer emblematischen Projekte, für die wir den Eigentümer bei der Definition innovativer Konzepte für die Installation neuer Marken unterstützen. In Lausanne haben wir auch die Möglichkeit, den Umzug der 15.000 m² großen ehemaligen Zentrale von Nespresso in die Avenue de Rhodanie zu übernehmen. Schließlich unterstützen wir im Rahmen unserer Mietervertretung verschiedene, häufig internationale Unternehmensprofile bei der Suche nach Flächen, insbesondere in Genf.

    Und was ist mit anderen Geschäftsbereichen?
    Unsere Fähigkeiten im Projektmanagement und in der Projektmanagementunterstützung ermöglichen es uns, Hand in Hand mit wichtigen Akteuren der Stadtentwicklung in der französischsprachigen Schweiz zu arbeiten, insbesondere mit CFF bei Eaux-Vives in Genf und am Standort Malley in Lausanne. Darüber hinaus hat uns die Verbesserung unseres Know-hows im Bereich der Immobilienbewertung in jüngster Zeit ermöglicht, an der Bewertung eines institutionellen Portfolios im Wert von mehr als einer Milliarde Franken zu arbeiten.

    Wie sehen Sie den französischsprachigen Schweizer Immobilienmarkt?
    Die französischsprachige Schweiz und insbesondere die Genfersee-Region verzeichneten 2018 ein bemerkenswertes Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen, nachdem sie den nationalen Durchschnitt übertroffen hatten. Darüber hinaus bleibt das Bevölkerungswachstum trotz einer leichten Verlangsamung positiv. Infolgedessen bleibt die Mietnachfrage auf dem Immobilienmarkt stark, insbesondere in der Region des Genfersees.

    Andererseits tragen die Zunahme der Lieferungen und Neubauten dazu bei, dass die Leerstandsquoten für Wohnungen und Büros vor allem in den Außenbezirken steigen, während das mangelnde Angebot insbesondere in der Innenstadt von Genf und insbesondere in Lausanne bestehen bleibt. Die Fundamentaldaten des Marktes sollten in den beiden großen französischsprachigen Städten dennoch solide bleiben.

    Was sind Ihrer Meinung nach die Haupttrends auf dem Markt?
    Schreibtische?

    Nach einer Phase der Konsolidierung und Reduzierung der Belegungskosten stellen die Nutzer von Büroflächen das Humankapital stärker in den Mittelpunkt ihrer Immobilienstrategie. Sie suchen nach gut platzierten und vernetzten, effizienten und flexiblen Räumlichkeiten für ihre Mitarbeiter, die mit dem Ausbau von „flexiblen Bürobetreibern“ wie der IWG einhergehen. Darüber hinaus ist die Attraktivität von Objekten in der Innenstadt oder in guter Anbindung an den öffentlichen Verkehr nicht zu leugnen. Angesichts der immer anspruchsvolleren Nachfrage führen institutionelle Eigentümer Renovierungsarbeiten durch, um ihre Bestände neu zu positionieren, wie dies beispielsweise im Genfer Geschäftsviertel zu sehen ist.

    „Den Immobilienmarkt verstehen, um Investitionsnischen zu nutzen“

    Welche Entwicklungen beobachten Sie auf der Investmentmarktseite? Was sind die größten Herausforderungen für Investoren?
    In einem Umfeld niedriger oder sogar negativer Zinssätze bleiben Immobilien eine wesentliche Anlageklasse für Anleger, die es ermöglicht, sowohl ihre Portfolios zu diversifizieren als auch eine attraktive Rendite zu erzielen und gleichzeitig ein gemessenes Risikoprofil beizubehalten. Der heutige Trend geht jedoch dahin, dass sich das Kapital auf risikoarme „Kernanlagen“ in der Innenstadt, im Wohnbereich oder möglicherweise im Büro konzentriert. Dieser starke Wettbewerb hat jedoch zur Folge, dass die „Prime“ -Renditen für Immobilien auf ein historisch niedriges Niveau gedrückt werden. In Genf veranschaulichen der Verkauf eines Wohnportfolios mit drei Gebäuden an eine Schweizer Institution oder der Verkauf eines anderen Portfolios aus vier Wohngebäuden an einen Versicherer, der sich noch in Genf befindet, dieses Phänomen perfekt.

    Im Gegenteil, Wertschöpfungs- oder dezentrale Vermögenswerte sowie Einzelhandelsimmobilien werden von den Hauptinvestoren trotz höherer Renditen vernachlässigt, wobei der Verkaufsprozess für diese Art von Vermögenswerten immer länger wird. Zu diesem Zeitpunkt des Zyklus bleiben die Anleger daher bei der Definition des Risiko-Rendite-Paares sehr wachsam, auch wenn das zu investierende Kapital weiterhin reichlich vorhanden ist.

    Schließlich gibt es in diesem Zusammenhang Nischenmärkte, in denen
    könnten Investoren wetten?

    Heute ist klar, dass sich viele Immobilienanbieter mehr in Richtung sogenannter „alternativer“ Sektoren wie Studentenwohnheime, Seniorenresidenzen, medizinische Zentren oder sogar Rechenzentren bewegen. Darüber hinaus zeigt unsere jüngste europaweite Umfrage, dass 70% der befragten Investoren derzeit aktiv nach Möglichkeiten für diese Nischenmärkte suchen.

    Warum?
    Diese Arten von Vermögenswerten bieten zwei wesentliche Vorteile: Zum einen sind sie in Bezug auf die Rendite im Allgemeinen rentabler als die auf dem Büro- und Wohnungsmarkt angebotenen. Der zweite Vorteil besteht darin, dass diese Sektoren von sehr günstigen zugrunde liegenden Trends angetrieben werden, insbesondere aus demografischer und technologischer Sicht, und die es den Anlegern ermöglichen, langfristig zu planen. Aus all diesen Gründen bin ich überzeugt, dass diese Immobiliensektoren weiterhin einen wachsenden Platz in den Strategien der Investoren einnehmen werden. ■

  • Digitale Grüße aus Moskau

    Digitale Grüße aus Moskau

    „Wenn wir nicht aufpassen, wird der Zug in den kommenden Jahren ohne uns abfahren“, wundert sich Thomas H. Henle, Präsident der Schweizer Sektion von FIABCI (Internationaler Verband der Immobilienberater und Immobilienmakler), einer internationalen Organisation, die dies bringt zusammen Immobilienprofis. „Die großen Internetunternehmen Google, Amazon, Facebook und Apple, aber auch andere Akteure in der Immobilienbranche wie Airbnb stehen am Anfang und werden in den kommenden Jahren in die Immobilienbranche eintreten. Das ist sicher. „

    „Wir können mehrere wichtige globale Trends erkennen“
    Die Zusammenfassung von Thomas H. Henle am dritten Tag des FIABCI-Weltkongresses in Moskau stößt auf großes Interesse. Kurz zuvor hatte Wouter Truffino den Weg der Immobilienbranche skizziert. In der russischen Metropole beeindruckte der niederländische PropTech-Spezialist und Gründer der Netzwerke Holland Contech & Proptech und Global PropTech nicht nur die Schweizer Delegation. „Derzeit sind mehrere wichtige globale Trends sichtbar: Mit der Entwicklung und Implementierung ultraschneller drahtloser Netzwerke wird sich unsere Welt wieder schneller verändern“, ist Truffino überzeugt. Die Google Group wird in Kürze in der Lage sein, das Verbraucherverhalten mithilfe intelligenter Sensortechnologie und künstlicher Intelligenz vorherzusagen, und Google wird beispielsweise in der Lage sein, das Design von Einkaufszentren zu optimieren. Dies ist nur eines von vielen praktischen Beispielen, die sich direkt auf die Immobilienbranche auswirken.

    Mobilitätslösungen für Megastädte
    Die jungen Mitglieder von FIABCI-Suisse, Anaïs und Jonas Fatio, waren hauptsächlich an Diskussionen über die Nutzung und zentrale Speicherung gemeinsam genutzter Daten sowie über Cloud-Lösungen im Immobiliensektor interessiert. „Es war sehr aufregend zu sehen, wie unterschiedlich die teilnehmenden Länder in diesen Bereichen sind. Natürlich lösten diese Themen auch interessante Diskussionen unter Immobilienfachleuten aus aller Welt aus, die in Moskau präsent sind. “ Anaïs und Jonas Fatio sind bei der Engelmann AG beschäftigt, einem traditionellen Immobilientreuhänder in der Region Biel. Die beiden unterstreichen auch eine interessante Podiumsdiskussion am zweiten Tag des Kongresses: Maurice Leroy, ehemaliger französischer Stadtminister (2010–2012), berät heute den Bürgermeister von Moskau in Mobilitätsfragen. „Seine Vision für die Zukunft der städtischen Verkehrslösungen in Megastädten wie Moskau ist äußerst interessant“, sagte Jonas Fatio.

    Besuch der großen Head-Liner-Projekte
    Für Thomas H. Henle, Präsident der FIABCI in der Schweiz, war die „Fallstudie“ mit Projektbesuchen in Moskau ein weiterer Höhepunkt der Reise nach Russland. Dazu gehörte beispielsweise die Baustelle des Projekts „HeadLiner“, ein 144.000 Quadratmeter großes multifunktionales Wohngebiet mit einem 53-stöckigen Turm in Shmitovskiy Prsezd in der Nähe der U-Bahn-Station Shelepikha. Im März wurde der Generalunternehmer für die zweite Bauphase ausgewählt. Was bei der Entwicklung dieses Projekts am bemerkenswertesten ist, ist Folgendes: die direkte und sehr intelligente Verbindung von Fußgängern mit dem zentralen Geschäftsviertel, die Reife der BIM-Anwendung, die das Marketing aus Plänen perfekt unterstützt, sowie die sehr kreative Marketingstrategie und seine Umsetzung. „Dadurch kann das Produkt im Zielkundensegment optimal vermarktet werden, beispielsweise durch das Angebot einer exklusiven Clubmitgliedschaft oder sogar mit einer eigenen Bekleidungskollektion“, sagte Thomas H. Henle.

    Wahl des neuen Weltpräsidenten der FIABCI
    Am letzten Tag des Weltkongresses traf sich die Generalversammlung und wählte aus ihrem Kreis den neuen Weltpräsidenten der Vereinigung, der noch ein Jahr lang sitzt. Der Bulgare Assen Makedonov hatte dieses Amt im vergangenen Jahr inne und zeichnete sich dadurch aus, dass er die Digitalisierung zu einem der Hauptthemen seiner Präsidentschaft machte. Dies war auch das Motto des Moskauer Kongresses „Das digitale Zeitalter der Immobilien“. Die fünftägige Veranstaltung umfasste zahlreiche Veranstaltungen und Konferenzen zum Thema PropTech, Blockchain, Smart Contracts und die allgemeine Entwicklung des Sektors. Als Präsident von FIABCI International wurde der 1979 geborene Walid Moussa schließlich zum Nachfolger von Makedonov gewählt. Er ist Gründungspräsident der FIABCI in arabischen Ländern und Präsident des Real Estate Syndicate of Lebanon (REAL). Der 71. FIABCI-Weltkongress findet 2020 in Manila (Philippinen) statt. Zum 20. Jahrestag des Vereins im Jahr 2021 wird der Versammlungsort die französische Hauptstadt sein, in der FIABCI gegründet wurde.

    FIABCI – Vernetzung auf der ganzen Welt
    Die Schweiz ist sicherlich nicht eines der Länder, die 1951 in Paris an der Gründung von FIABCI, dem Internationalen Verband der Immobilienberater, beteiligt waren. Zu dieser Zeit kamen die Teilnehmer aus den folgenden fünf Ländern: Belgien, Deutschland, Frankreich, Österreich und den Vereinigten Staaten. Aber die Konföderation folgte bald danach. FIABCI ist mittlerweile in rund 70 Ländern vertreten und arbeitet seit fast 50 Jahren eng mit den Vereinten Nationen zusammen. FIABCI hat seit 1971 Beobachterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen. Auf Schweizer Ebene ist FIABCI die Dachorganisation von Immobilienverbänden wie dem Schweizerischen Immobilienverband SVIT oder dem Schweizerischen Berufsverband USPI. „Wir vertreten und vernetzen diese Berufsverbände und unsere einzelnen Mitglieder auf schweizerischer und internationaler Ebene“, sagte Thomas H. Henle, Präsident der FIABCI-SUISSE, der auch Geschäftsführer der IL Industrie-Leasing AG in Zug ist. ■

  • Die geliebte Marke

    Die geliebte Marke

    Die Region – nennen wir es die Modellregion – ist ein integrierter Ballungsraum in einer ländlichen Umgebung mit einer zentralen Stadt mit fast 25.000 Einwohnern. In der gesamten Agglomeration leben fast 60.000 Menschen.

    Die Region wagt jetzt einen Schritt in die Zukunft und investiert in einen kollaborativen lokalen Marketingdienst. Es erteilt das fragliche Mandat einer Persönlichkeit, die in der Wirtschaft und in der lokalen Politik bekannt und geschätzt ist. Die Verbände der lokalen Wirtschaft (Industrie-, Handels- und Handwerksorganisationen) sowie die fast 20 in der Region vertretenen Gemeinden unterzeichnen eine Verpflichtungserklärung und beteiligen sich an dieser Organisation, indem sie eine Modepartnerschaft zwischen dem öffentlichen und dem privaten Bereich abschließen.

    Der neue lokale Vermarkter hat sofort die Aufgabe, eine für die Region attraktive Marke zu finden, die moderne Werte vermittelt, die mit zukünftigen Projekten im Einklang stehen. Er führt diese Mission in Zusammenarbeit mit einer Markenagentur aus. Das Bild der „neuen“ Region ist erfrischend und vermittelt das Bild eines innovativen, offenen und liberalen Ortes.

    Obwohl dies eine fiktive Ausgangssituation ist, die für diesen Artikel erfunden wurde, kann es sein, dass in dem kleinen Land der Schweiz einige lokale Marketingdienste auf diese oder eine ähnliche Weise institutionalisiert wurden. Dies ist der Kontext.

    Nach dem Wachstum kommt die Stagnation
    Viele Punkte im Zusammenhang mit der Entwicklung einer Marke werden in dieser Fallstudie ebenfalls korrekt ausgeführt. Investoren haben bereits nach einem Jahr eine positive Meinung über die Marke, und nach etwas mehr als fünf Jahren kann die Region bereits bemerkenswerte Erfolge bei der Gründung von Unternehmen und Einzelpersonen vorweisen.

    Nach dem siebten Jahr wird jedoch normalerweise festgestellt, dass dieses Wachstum zu einer Stagnation führt. Die Organisation verliert allmählich ihre Unterstützung, obwohl sie bei ihren Investoren und externen Partnern immer noch einen ausgezeichneten Ruf hat.

    Was ist passiert?
    Obwohl wir in Motivationskampagnen und in eine neue Marke investiert haben, haben wir vergessen, die Position lokaler Unternehmen und lokaler Bürger in Bezug auf die Werte der neuen Marke zu berücksichtigen. In der Tat waren die Grundwerte der Region eher konservativ. Die Marke widersetzte sich zunehmend den Grundwerten der Region mit ihren offenen und liberalen Tendenzen (mit entsprechendem Verhalten der lokalen Marketingabteilung). Um es klarer auszudrücken: Die Region entfernte sich immer weiter von der Marke. Dies ist verständlich, da die Grundwerte von Bürgern und Organisationen über mehrere Jahrzehnte hinweg geschmiedet und gestärkt wurden. Leider wurde diese „Entfremdung“ immer mehr an die Marketingabteilung weitergegeben. Ihr anfänglicher guter Ruf litt darunter.

    Wirtschaftliche Analogien und Unterschiede
    In einem Unternehmen wird neben der Entwicklung einer neuen Marke mit ihren brandneuen Werten zu Recht ein Veränderungsprozess etabliert. Neue Werte werden eindringlich nach innen kommuniziert, und bei vielen Aktionen von unterschiedlicher Bedeutung werden die Stakeholder in der Organisation mit den neuen Werten vertraut gemacht. Manchmal ist es notwendig, sich von bestimmten Akteuren zu trennen, damit der Veränderungsprozess erfolgreich durchgeführt werden kann.

    Viele Elemente eines solchen Änderungsprozesses gelten gleichermaßen für das lokale Management. Ihre Anwendung und Implementierung ist jedoch viel komplexer. Es ist schwierig, sich von lokalen Unternehmen zu trennen, die sich nicht ausreichend mit den neuen Werten (der Marke) identifizieren. Es ist nicht möglich, Bürger einfach zu entlassen, die die Werte einer neuen regionalen Marke nicht vertreten können und wollen.

    Lokale Entwicklung und Änderungsmanagement als Aufgaben des lokalen Managements
    Jetzt ist es der lokale Vermarkter, der wieder hereinkommt. Wie der Name schon sagt, vermarktet der Vermarkter die Region. Aber kann / sollte er die Rolle eines lokalen Managers spielen und sich ändern? Ist er befugt, diese Verantwortung zu übernehmen, und verfügt er über das Wissen, um in dieses komplexe und natürlich träge „System“ einer Region einzugreifen? Ist es in der Lage, Veränderungen im sozialen und wirtschaftlichen Umfeld einzuleiten? Und ist es möglich, eine konservative Region in einen innovativen, offenen und liberalen Standort zu verwandeln? Und darüber hinaus, ohne die nützlichen Fristen zu überschreiten?

    Dies ist in der Regel nicht möglich, da die vier Modelle des lokalen Managements (siehe Abbildung) kaum von einer Person durchgeführt werden können. Lokales Management ist eine komplexe Aufgabe. Es ist wichtig, dies bei der Entwicklung einer (neuen) Marke zu berücksichtigen. Werte, die seit Jahrzehnten existieren, können nicht einfach im Handumdrehen ausgelöscht werden. Daher sollte sich eine neue Marke bei ihrer Entwicklung stattdessen auf bestehende Werte stützen. Andernfalls muss sich das lokale Umfeld allmählich an die Werte einer neuen Marke gewöhnen.

    Es ist fraglich, ob diese Mission vom lokalen Vermarkter übernommen werden kann oder sollte. Dennoch ist es unerlässlich, dass die Rollenverteilung eingehalten wird, um das ordnungsgemäße Funktionieren einer Marke am Ende des Tages sicherzustellen, und dass sie mit den lokalen Grundwerten vereinbar ist. ■

  • Das größte Eisenbahnprojekt der nächsten zehn Jahre

    Das größte Eisenbahnprojekt der nächsten zehn Jahre

    Bis 2030 wird sich die Zahl der Passagiere zwischen Lausanne und Genf verdoppeln und 100.000 Menschen pro Tag erreichen. Das Programm „Léman 2030“ zielt darauf ab, die Kapazität des Netzes auf dieser Strecke sowie der Stationen Lausanne, Renens und Genf zu erhöhen.

    Mehrere Infrastrukturprojekte
    Das Programm „Léman 2030“ gliedert sich in mehrere Infrastrukturprojekte: Die Erweiterung der Bahnsteige ermöglicht den Betrieb von 400-Meter-Zügen und die Erhöhung der Kapazität der Eisenbahnknoten um Lausanne und Genf, um die Tarife in den Zügen zu erhöhen. regionale Netzwerke. Mit der Sanierung der Bahnhöfe sollen die Bedürfnisse der Fahrgäste und des Schienenverkehrs besser erfüllt werden, indem sie an die deutlich gestiegene Zahl der Personen angepasst werden, die sie passieren werden, wie die Projektmanager hervorheben. Das Projekt wird gemeinsam vom Bundesamt für Verkehr, CFF sowie den Kantonen Waadt und Genf unterstützt. Schließlich sieht das Programm „Léman 2030“ vor, die Anzahl der Sitze zwischen Lausanne und Genf zu verdoppeln und einen Viertelstundensatz für die RER des Kantons Waadt und die RER franco-valdo-Genevois („Léman Express“) By einzuführen 2030.

    Das große Bahnhofsprojekt Lausanne umfasst die gesamte bestehende Station. Es geht hauptsächlich um die Verbreiterung und Verlängerung der Bahnsteige, die Erweiterung der Durchgänge unter den Gleisen und des Fußbodens der Geschäfte, den Durchgang unter dem historischen Bahnhofsgebäude und den Neubau des Gebäudes südlich des Bahnhofs.

    Arbeiten ohne Betriebsunterbrechung
    Die Arbeiten werden ohne Betriebsunterbrechung durchgeführt, was die Komplexität des Projekts erhöht. Die geplante Verlegung des als Denkmal denkmalgeschützten, erhaltenen, aber erhöhten historischen Daches der Station stellt für Ingenieure eine besonders anspruchsvolle Herausforderung dar, erläutern die Verantwortlichen des Projekts. Die im Rahmen des Projekts verwendete BIM-Gebäudemodellierungsmethode (Building Information Modeling) reduziert die Koordinierungsaufgaben zwischen dem öffentlichen Auftraggeber und den beteiligten Unternehmen erheblich. Pöyry Schweiz spielt im Rahmen der 4G Engineering Community eine führende Rolle beim Bauprojekt und bei der Realisierung. Das Investitionsvolumen dieses Großprojekts beträgt mehr als drei Milliarden Franken. ■

    www.leman2030.ch

  • Ein neuer Glassitz für das IOC

    Ein neuer Glassitz für das IOC

    Das neue Hauptquartier des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne ist ein Gebäude mit einer Plural-Symbolik. Es sollte in kleinem Maßstab darstellen, wie das IOC die Organisation der Olympischen Spiele in vollem Umfang in Zukunft wünscht. Mit mehr Transparenz, Flexibilität und Langlebigkeit. Die Form des Glasgebäudes, das von einem sich bewegenden Sportler inspiriert ist, wurde nach Plänen des dänischen Büros 3XN und der Lausanner Architekten Itten + Brechbühl entworfen.

    Eine Ganzglasfassade
    Die Transparenz und der kommunikative Charakter des Gebäudes schaffen eine großartige Atmosphäre, wie Thomas Bach, Präsident des IOC, feststellt. Das Gebäude befindet sich am Ufer des Genfersees und verfügt über eine vollständig verglaste Fassade, die für einige helle Räume mit flexiblen Arrangements schafft und gleichzeitig „die Offenheit des IOC als Organisation“ symbolisiert, unterstreichen die Beamten des Projekts. Bisher waren die 500 Mitarbeiter auf vier verschiedene Standorte in Lausanne verteilt. Jetzt sind alle unter einem Dach versammelt. Das neue 24.000 Quadratmeter große Gebäude bietet Platz für 600 Arbeitsplätze. Es befindet sich neben dem historischen Château de Vidy im Bourget Park.

    Architektur, ein Spiegelbild der sportlichen Dynamik
    Drei Schlüsselelemente kennzeichnen das neue Gebäude: Bewegung, Flexibilität und Zukunftsorientierung. Die Fassade spiegelt dies besonders wider: Mit ihrer wellenförmigen Physiognomie atmet sie die Energie der Bewegung und drückt symbolisch die Dynamik des Sports und der olympischen Bewegung aus. Die zentrale Treppe, die die Böden verbindet, erinnert an die olympischen Ringe. Die Form des Gebäudes wurde von den Bewegungen eines Sportlers inspiriert.

    Nachhaltige und effiziente Energiesysteme
    Die Bauarbeiten begannen im Sommer 2016 mit dem Abbau des Altbaus. Bei dieser Gelegenheit wurden mehr als 95% des alten Verwaltungsgebäudes für den Neubau wiederverwendet oder recycelt. Der neue Hauptsitz des IOC hat eine Fläche von 22.000 Quadratmetern. Besonderes Augenmerk wurde auf die Nutzung nachhaltiger und effizienter Energiesysteme und die bestmögliche Nutzung des Tageslichts gelegt.

    Das Konzept des „Olympischen Hauses“ ist Teil eines Nachhaltigkeitsansatzes. Das Gebäude ist mit Solarkollektoren und Wärmepumpen ausgestattet, die Wasser aus dem nahe gelegenen Genfersee verwenden. Der Einsatz erneuerbarer Energien soll es ermöglichen, bis zu 35% weniger Energie und 60% Stadtwasser zu verbrauchen als bei einem konventionellen Neubau.

    Die neue IOC-Zentrale hat außerdem drei Nachhaltigkeitszertifikate für Gebäude erhalten: die LEED-Zertifizierung „Platinum“ für Gebäude, die CO²-Emissionen senken, Ressourcen schonen und nachhaltige Praktiken aufweisen, das SNBS-Label (Standard de Construction Sustainable Switzerland) „Platinum“ und schließlich den Bau Label Minergie P. ■

  • Esplanadenturm, das Wahrzeichen des Bahnhofsviertels

    Esplanadenturm, das Wahrzeichen des Bahnhofsviertels

    Freiburg ist heute ein Ballungsraum mit 85.000 Einwohnern, der ein starkes Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum verzeichnet. Der Bau eines 16-stöckigen Büroturms – des höchsten Gebäudes im Stadtzentrum – markiert den Beginn eines umfangreichen Projekts zur Renovierung und Umgestaltung der im Stadtzentrum gelegenen Eisenbahnbereiche im Verhältnis zur Gesamtentwicklung des gesamten Stadtteils Pérolles . ■

  • Das zukünftige Kinderkrankenhaus

    Das zukünftige Kinderkrankenhaus

    Der Bau des zukünftigen Kinderkrankenhauses im Herzen der Krankenhausstadt begann im Frühjahr 2019. Die Eröffnung ist für 2023 geplant. Dieses Projekt ist Teil des strategischen Plans der CHUV. Indem Kindern und Jugendlichen sowie Familien geeignete Räume auf einem speziellen Gelände angeboten werden, wird das Management und die Organisation der Kindermedizin erheblich verbessert, indem nahezu alle Disziplinen pädiatrisch auf denselben Umfang konzentriert werden.

    Gegenwärtig sind die pädiatrischen Aktivitäten zwischen dem Kinderkrankenhaus und der Krankenhausstadt Bugnon aufgeteilt. Entsprechend dem Fortschritt der gegenwärtigen Pädiatrie wird dieses neue Krankenhaus dank seiner modernen Infrastruktur eine spezifische Umgebung bieten, die an Patienten und ihre Familien angepasst ist und Räumlichkeiten bietet, die am besten auf die Entwicklung der Missionen und der pädiatrischen klinischen Aktivitäten reagieren.

    Um die besten Synergien mit der Cité hospitalière du Bugnon, ihrer technischen Plattform, ihrer Notaufnahme, der Entbindungsstation und der Abteilung für Neonatologie zu schaffen, wird das künftige Krankenhaus zwischen der Eingangspromenade des Hauptkrankenhausgebäudes und der Entbindungsstation am gebaut die aktuelle U-Bahnstation.

    Der Große Rat hat 2013 einstimmig einen Kredit in Höhe von 170 Millionen Euro für den Bau eines großen Kinderzentrums in Lausanne angenommen. Im Dezember 2016 veröffentlichte der CHUV in seiner Eigenschaft als öffentlicher Auftraggeber eine vorläufige Ankündigung für den Bau eines neuen Kinderkrankenhauses (115 Betten) nördlich des Hauptgebäudes der Krankenhausstadt in der Rue du Bugnon. Ein Teil der Vorarbeiten war bereits durchgeführt worden. Die Eröffnung wird nun für den Sommer 2023 erwartet. ■

  • Standortförderung – quo vadis?

    Standortförderung – quo vadis?

    Anita Martinecz-Fehér, stv. Leiterin Standortförderung des Kantons Zürichs, brachte es in ihrer Grussbotschaft gleich zu Beginn des Anlasses auf den Punkt: «Wir Standortförderer säen und säen und säen – und irgendwann einmal, vielleicht völlig unerwartet, können wir die Früchte unserer Arbeit ernten.» Wie viel Arbeit bis dahin nötig ist, zeigten unter anderem die Ausführungen von Botschafter Eric Jakob, Leiter der Direktion für Standortförderung des Bundes: Die Strategie «Standortförderung 2020+» mit einem Budget von rund 120 Millionen Franken pro Jahr ist umfassend, und involviert sind nicht nur die Direktion für Standortförderung, sondern acht weitere Organisationen, die im Auftrag für das SECO arbeiten. Auch Roger Tognella, Initiant des ersten e-Prix in der Schweiz und Standortmanager des Jahres 2018, wies auf die Langfristigkeit von Standortförderungsmassnahmen hin: «Die Mobilität verändert sich. Und mit einem solchen Event ist es möglich, die Schweiz im interna­tionalen Kontext als Innovationsstandort im Bereich der Mobilität zu positionieren.»

    Digitalisierung ist die Zukunft
    Der Zukunft des Detailhandels widmete sich Andreas Zürcher, Geschäftsführer der City Vereinigung Zürich. Studien gehen davon aus, dass im Jahr 2020 rund 20 Prozent des Detailhandelsgeschäftes online abgewickelt werden; eine Entwicklung, die nicht nur die Detailhändler vor grosse Herausforderungen stellt, sondern sich auch auf Innenstädte und deren Belebung auswirkt: «Die Generationen Z und Alpha besuchen physische Stores nur noch dann, wenn der Besuch zu einem Erlebnis wird», hielt Zürcher fest. Die zunehmende Digitalisierung in allen Lebens- und Geschäftsbereichen sorgt auch für weitere Herausforderungen, wie Franz J. Menayo, Head of Community Relations bei UPC Schweiz GmbH, aufzeigte: «Die Schweiz ist weltweit die Nummer fünf was die Versorgung mit Breitband-Internet betrifft. Nichtsdestotrotz steigen die Ansprüche laufend: Ein gut ausgebautes Glasfasernetz ist ein Wirtschaftsmotor und für die Standortattraktivität entscheidend.»

    Professionalisierung dank Ausbildung
    Aller Digitalisierung zum Trotz: Das Standortmanagement lebt nach wie vor von Menschen und deren Vernetzung. Umso erstaunlicher ist es, dass es in der Schweiz im Gegensatz zum Ausland keine Aus- oder Weiterbildung zum Standortmanager/zur Standortmanagerin gibt. André Gassmann, Leiter Kommunikation und Marketing der Gemeinde Emmen und als Vorstandsmitglied der SVSM zuständig für das Ressort Aus- und Weiterbildung des Verbandes, stellte ernüchtert die Ergebnisse seiner Abklärungen vor: «Es gibt einige Angebote, die das Thema Standortmanagement aufgreifen – dies aber immer nur am Rande. Die SVSM hat deshalb Gespräche auf Bundesebene geführt und erarbeitet derzeit die Grundlagen für eine Ausbildung zum Standortmanager/zur Standortmanagerin als Berufsbild mit eidgenössischem Abschluss oder auf Stufe Fachhochschule. Als Dachverband sehen wir uns in der Pflicht, eine Professionalisierung zu erreichen.»

    Immobilien und Standorte sind eng verknüpft
    Wie eng Immobilien und Standorte verknüpft sind, zeigten die Ausführungen von Tobias Achermann, CEO von Zug Estates AG und Preisträger des SVSM Awards 2018: Die Entwicklung des «Suurstoffi-Areals» ist nicht nur ein grosses Immobilienprojekt, sondern hat aufgrund seiner Dimensionen spürbare Auswirkungen auf den Standort Rotkreuz. Auch die Ausführungen von Roger Ochsner, Leiter Anlageobjekte Zürich & OST bei der SBB AG, Immobilien Development, zeigten die enge Verknüpfung von Immobilien und Standorten. So handelt es sich bei den grösseren Projekten der SBB oft um Arealentwicklungen, die in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Standortförderern geplant werden. Praxisbeispiele erfolgreicher Ansiedlungen zeigten Sebastian Friess, Leiter der Standortförderung des Kantons Bern, und Beat Bachmann, Leiter der Kontaktstelle Wirtschaft des Kantons Zug.

    Eine neue Landkarte der Schweiz
    Dem viel diskutierten Thema Landesausstellung widmete sich Juri Steiner: Er stellte als Kurator die NEXPO, eine Initiative von zehn Schweizer Städten vor, und hielt fest: «Die neue Landesausstellung ist in vielerlei Hinsicht neu: Sie ist dezentral und umfasst die ganze Schweiz. Sie ist partizipativ und eine Einladung an alle. Sie ist evolutiv und nicht auf den Moment beschränkt, sondern als Bewegung angelegt.» Es gebe so viele grosse Themen, über die in der Schweiz gesprochen werden sollte – und genau das solle an den vielen verschiedenen Standorten mit kleinen und grossen Projekten möglich werden. Das Ziel der NEXPO ist denn auch nichts weniger als die Suche nach Wahrzeichen, das Erstellen einer neuen Landkarte des Standortes Schweiz.

    Erfreuliche Mitgliederentwicklung
    Im Rahmen des Tags des Standortmanagements fand auch die 20. Generalversammlung der SVSM statt. Präsident Beny Ruhstaller zog ein erfreuliches Fazit der Entwicklung des Verbandes: Die Mitgliederzahlen konnten in den vergangenen Jahren laufend gesteigert werden; aktuell zählt die SVSM 84 Mitglieder. Ebenso erfreulich ist das grosse Engagement der Vorstandsmitglieder, die sich überdies alle zur Wiederwahl stellten und einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden. Der Vorstand setzt sich somit weiterhin aus folgenden Personen zusammen:
    • Beny Ruhstaller (Präsident) acasa Immobilien-Marketing GmbH, Glattpark (Opfikon)
    • Michael Domeisen, Direktor House of Winterthur
    • André Gassmann, Leiter Kommunikation und Marketing/ Wirtschaftsförderung Gemeinde Emmen
    • Markus Müller, Gründer und Geschäftsführer SOULWORXX, Olten
    • Stefan Otziger, Wirtschaftsbeauftragter der Stadt Thun
    • Beat Ritschard, Geschäftsführer Standortförderung Zimmerberg-Sihltal und Wirtschaftsförderung Höfe
    • Albert Schweizer, Bereichsleiter Immobilien & Standortförderer Stadt Schlieren ■

  • Die Digitalisierung kommt in Fahrt

    Die Digitalisierung kommt in Fahrt

    Mit den Fortschritten der Technologie und aufgrund sich wandelnder Bedürfnisse der Gesellschaft erhöhen sich die Ansprüche an das Bauen. Investoren und Bauherren, Behörden, Planer, Generalunternehmer und die Gebäudenutzer selber verlangen maximale Transparenz bezüglich Wirtschaftlichkeit, Komfort, Ökologie und Nachhaltigkeit.

    BIM als zentraler Faktor
    Doch was heisst das nun für die Praxis von Planern und Unternehmern? Eine zentrale Rolle kommt dem «Building Information Modeling BIM» zu. BIM ist eine Methode zur Entwicklung von virtuellen 3D-Gebäudemodellen, sogenannten BIM-Objekten, die auf sämtlichen Informationen basieren, die während des Lebenszyklus eines Bauwerks entstehen. Durch diese grosse Informationsmenge weisen die intelligenten BIM-Objekte ein umfassendes Wissen bezüglich Konstruktionsdetails, Produktdaten, Prüfberichte im Bereich Schall- und Brandschutz oder auch Nachweise zu Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit auf.

    Die Prüfsoftware kann das Regelwerk jedes Bauteiles kontrollieren und dem Planer allfällige Friktionen aufzeigen. So können Fehler bei der Wahl der Konstruktionen frühzeitig erkannt und korrigiert werden. Weil BIM die Zukunft gehört, betrifft diese Methode alle, die mit dem Bau und Ausbau von Gebäuden zu tun haben.

    Vorbildliche Daten für den Gips-Trockenbau
    Grundvoraussetzung zur Anwendung der BIM-Methode sind umfassende Datenbanken, über welche alle Beteiligten im richtigen Zeitpunkt auf die richtige Information zugreifen können. Im Bereich der Bauprodukte und -systeme müssen diese Informationen von den Herstellern aufbereitet und auf verschiedensten Kanälen für die Planung, den Bau und Betrieb zugänglich gemacht werden – so wie es zum Beispiel die Rigips AG, Schweizer Pionier der Trockenbauweise, vormacht. Ihr Internet-Auftritt unter www.rigips.ch erfüllt die heutigen Anforderungen an konventionelle Ausschreibungen ebenso wie diejenigen an die Arbeit mit BIM.

    Herzstück ist dabei eine dynamische System­ suche, welche mit allen benötigten technischen und ökologisch relevanten Informationen sowie mit der Bauteil-, Material- und Produktdatenbank von «buildup» und für Nachhaltigkeitsnachweise mit dem elektronischen Bauteilkatalog von eco-bau verknüpft ist. Das ermöglicht eine intuitiv geführte Arbeit bei der Systemauslegung, der Planung und Ausschreibung.

    BIM-Dateien auf «buildup»
    Rigips hat die Produktinformationen und -deklarationen sowie die skalierbaren CAD-Zeichnungen für über 8000 System-Dateien (IFC Datensätze) auf der SwissBIMLibrary bei «buildup» hinterlegt. Diese sind auf buildup.ch und über die Unternehmensweb­site rigips.ch für alle Projektbeteiligten ab­rufbar und können direkt in die 3D-Gebäude­module und Pläne integriert werden. Paul Curschellas, Chief Innovation Officer bei buildup AG, lobt diese Pionierleistung mit fol­genden Worten: «Rigips leistet auf dem Gebiet des BIM vorbildliche Arbeit. Das unterstützt die digitalisier-
    te modellbasierte Zusammenarbeit für alle Beteiligten bei Planung, Bau und Betrieb.» ■

  • «Wir wollen unseren  Beitrag zur Verdichtung und  Ressourcenschonung leisten»

    «Wir wollen unseren Beitrag zur Verdichtung und Ressourcenschonung leisten»

    Herr Schoilew, das Motto der Firma Häring heisst innovatives Bauen
    mit System. Was heisst das konkret?

    Innovation ist das Streben nach der bestmöglichen individuellen Lösung für den Kunden. Wirtschaftlich und technisch. Dabei darf Bewährtes durchaus hinterfragt werden. Ansonsten ist eine gute Lösung, welche zum wiederholten Mal umgesetzt wird, gut, aber nicht besser. Innovation kann auch Bauen mit eigenem Rohstoff bedeuten, vor allem wenn er sich aus Sonne und Wasser entwickelt. Warum sollte eine Bürgergemeinde nicht die Eigenmittel für den benötigten Neubau einer Sporthalle oder eines Gemeindehauses mit Holz aus dem eigenen Wald bereitstellen können? Innovation ist Bauen ohne Land.

    Das heisst?
    Warum sollte ein Immobilieneigentümer nicht die Nutzfläche durch eine Aufstockung erhöhen können? Ganz ohne auf zusätzliche Landressourcen angewiesen zu sein. Wir haben ein System entwickelt, welches Mehr-familienhäuser und Bürobauten mit Aufstockungspotenzial identifiziert. Die vertikale Nachverdichtung mit dem Leichtbaustoff Holz findet innerhalb kürzester Zeit statt und kann durchaus im bewohnten Zustand erfolgen. Innovation kann auch eine flexible, vorgespannte und erdbebensichere Tragkonstruktion in Holz sein. Warum sollte ein Architekt nicht ein grünes Hochhaus damit kreieren können? Ebenso kann Innovation faserverstärktes Brettschichtholz bedeuten. Dadurch wird auch die Verwendung von minderwertigen Holzqualitäten möglich.

    Die Firma Häring prüft die Machbarkeit hinsichtlich Lage, Grösse, Potenzial und gesetzlichen Punkten. Wie gehen Sie vor, wenn das Marktpotenzial vorhanden ist?
    Die Standortprüfung kann eine kleine Testplanung aber auch eine umfassende Portfolioanalyse beinhalten. Sollte Marktpotenzial erkennbar sein, geht es um die richtige Lösung. Stellen Sie sich eine Blockrandbebauung in der Stadt vor. Mehrfamilienhäuser aneinander gereiht und von mehr oder weniger vergleichbarer Breite und Höhe. Gelegentlich finden sich jedoch Bebauungslücken. Hier ist ein Neubau Mittel der Wahl.

    Der moderne Holzbau bietet aus Ihrer Sicht unbegrenzte Möglichkeiten. Wie ist das zu verstehen?
    Holz ist extrem vielseitig, leicht, schnell, grün und digital bearbeitbar. Durch neue Verordnungen, insbesondere im Bereich des Brandschutzes, sind dem Baustoff Holz nahezu keine Grenzen mehr gesetzt. Heute werden weltweit Holzhochhäuser gebaut. Auch in der Schweiz ist diese Tendenz erfreulich. Doch es muss nicht immer ein Hochhaus sein. Ein nach oben strebendes Gebäude geringer oder mittlerer Höhe kann durchaus auch faszinieren. Eine Aufstockung in Holzbauweise ist oft auch mit komplizierten statischen Gegebenheiten vereinbar. Die Flexibilität der Tragwerklösung und somit der Grundrissgestaltung kann auch nach Fertigstellung von Vorteil sein. Umbauten sowie die Zusammenlegung oder nachträgliche Trennung von Nutzeinheiten sind mit einfachsten Mitteln möglich.

    Als ideenreicher und umsetzungs­starker Schweizer Holzbau-Partner, entwickelt, plant und realisiert ­Häring seit 140 Jahren für Private, Unternehmen und die öffentliche Hand Gebäude- und Raumlösungen
    aus Holz für nachhaltige Bauwerke. Können Sie uns ein Beispiel nennen?

    Für die Schweizer Rheinsalinen AG haben wir in Rheinfelden zwei Salzlagerhallen geplant und realisiert. Mit dem geringstmöglichen Aufwand sollte die grösstmögliche stützenfrei überdachte Lagerfläche entstehen. Das Ergebnis sind zwei Holznetzschalenkuppeln mit Durchmessern von 94 und 120 Metern. Mit dem besten Aufwand-Ertrag-Verhältnis für Schuttgüter. Form «follows function». Pragmatisch betrachtet, ist mit dem sogenannten «Saldome 2» der grösste Kuppelbau Europas entstanden. Unempfindlich gegenüber den aggressiven Eigenschaften des Lagermaterials Salz. Die industriellen Anwendungsmöglichkeiten sind neben der Schuttgutlagerung sehr vielseitig. Industriebauten sind einem breiten Publikum jedoch selten zugänglich. Was aus architektonischer Sicht bedauerlich ist.

    Mit dem Projekt «Green City House» in Basel entstehen Stadthäuser in
    Holzsystembauweise und tragen zu einer nachhaltigen Städteverdichtung bei. Zudem weisen sie eine CO²-Einsparung von über 35 Prozent im Vergleich zu konventionellen Bauten auf. Wann sprechen Sie von nachhaltiger Städteverdichtung?

    Nachhaltigkeit ist als Begriff ausgesprochen vielseitig anwendbar. Die ökologische Nachhaltigkeit ist aufgrund der Holzbauweise naturgemäss gegeben. Sei es bei der CO²-neutralen Produktion des Baustoffes oder bei der grauen Energiebilanz. Wirtschaftlich nachhaltig wirken sich die kompakten Wandquerschnitte und die damit verbundene Optimierung der Nutzflächen aus. Ebenso die substanzielle Dauerhaftigkeit, der geringere Wartungsaufwand und die niedrigen Instandhaltungs- und Betriebskosten.

    Wie stark hat bei der Immobilien­entwicklung die durchgängige Digitalisierung (BIM) Einzug gehalten?
    BIM ist bei unserer Arbeitsweise unentbehrlich. Die Wertschöpfungskette ist lang, und die Immobilienentwicklung steht ganz am Anfang. Es folgen Planung, Konstruktion, Produktion und Realisierung. Wir können eine hohe Kosten- und Terminsicherheit nur mittels durchgängig digitalisierten Prozessabläufen sicherstellen. Nach der Planungs- und Bauphase ist das digitale Bauwerksdatenmodell ebenfalls sehr hilfreich. Die Bewirtschaftung der erstellten Immobilie kann darauf basieren. Im Übrigen ist «simultaneous engineering» im Holz- und Systembau schon lange kein Fremdwort mehr. Wir haben bereits in den frühen 1990er Jahren erste Projekte nach dem damaligen Stand der CAD/CAM-Technik realisiert.

    «Architekten bieten wir die Möglichkeit, Ideen umzusetzen.»

    Dieses Jahr feiert die Häring & Co. AG ihr 140-jähriges Bestehen. Welche Strategie verfolgen Sie im Bereich Immobilienentwicklung?
    Architekten bieten wir die Möglichkeit, Ideen umzusetzen. Es geht darum, ohne Einschränkung der Kreativität, nachhaltig zu bauen. Als General- oder Totalunternehmer gehen wir für Investoren renditeorientiert heran. Das bedeutet jedoch nicht, dass Abstriche bei Qualität und Gestaltung in Kauf zu nehmen sind. Bei der Bauweise gilt, so viel Holz wie nötig. Hybridbauten stellen, falls für die Rendite zuträglich, denkbare Lösungen dar. Landeigentümern bieten wir die Möglichkeit, ihre Parzellen direkt zu veräussern oder, falls erwünscht, in den unterschiedlichsten Varianten als Partner bei der Projektumsetzung zu amten. Aus soziologischer Sicht geht es uns um Verdichtung, um lebenswerten Wohn- und Arbeitsraum ohne Zersiedlung und ohne Kompromisse beim Umweltschutz.

    Wo steht das Unternehmen in zwanzig Jahren in Sachen Immobilienentwicklung?
    Die Bedürfnisse des Kunden stehen für uns heute und in zwanzig Jahren unverändert im Zentrum. Unser Spektrum, von der kompletten Immobilienentwicklung über den klassischen und spezialisierten Holzbau bis hin zur umfassenden Aufstockungskompetenz, ist bereits breit gefächert. Mit 160 Jahren wollen wir als der Partner im Bereich der nachhaltigen Immobilienentwicklung schweizweit wahrgenommen werden. Wir wollen unseren Beitrag zur Verdichtung und Ressourcenschonung leisten. ■

  • Aargau Services:  Die Standortförderung des Kantons Aargau

    Aargau Services: Die Standortförderung des Kantons Aargau

    Eine bestens ausgebaute Infrastruktur, gezielte Fördermassnahmen, gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen und die Nähe zu führenden Ausbildungsorten machen den Kanton Aargau zu einem idealen Standort für innovative Unternehmen.

    Die Hightech-Region Aargau bietet den Unternehmen die folgenden Vorteile:
    • Privilegierte Lage im Herzen Europas, gut ausgebautes Verkehrsnetz und Flughäfen in unmittelbarer Nähe
    • Einer der grössten Schweizer Industriekantone mit rund 35 Prozent der Beschäftigten im zweiten Sektor in über 6000 Betrieben
    • Renommierte, schweizweit führende Forschungs- und Ausbildungsinstitute: Paul Scherrer Institut (PSI), Universität & ETH Zürich, FHNW, ABB Forschungszentrum, ABB Technikerschule
    • Kostenvorteile wie moderate Löhne, niedrige Immobilien- und Grundstückspreise
    • Hightech-Programm mit dem Hightech Zentrum Aargau in Brugg, welches als Drehscheibe zwischen Industrie und Hochschulen wirkt

    Die Standortförderung Aargau Services informiert zu Wirtschafts- und Standortfragen und unterstützt Unternehmen bei der Suche nach einer passenden Gewerbeimmobilie oder einem Areal im Kanton Aargau.

    Eine Übersicht bezugsbereiter Immobilien
    Auf unserer Webseite finden Unternehmen eine Übersicht von bezugsbereiten Immobilien in den verschiedenen Regionen des Kantons. Unseren Netzwerkpartnern bieten wir die Möglichkeit, ihre Objekte in der kantonseigenen Datenbank für gewerbliche Liegenschaften und Immobilien kostenlos zu registrieren. Wir unterstützen sie auch bei der Entwicklung von gewerblichen Arealen im Aargau.

    Reichholdareal: Das bedeutendste Entwicklungsgebiet im Kanton
    Ein aktuelles Beispiel ist das Reichhold­areal, welches zu den bedeutendsten
    Entwicklungsgebieten im Kanton Aargau zählt. Seine ideale Lage nahe am Autobahndreieck Zürich / Bern / Basel kürt es zum attraktiven Standort für Industrie, Gewerbe und Hightech mitten in der Schweiz. Das Areal liegt im Birrfeld, in den Gemeinden Hausen und Lupfig. Durch seine Grösse von rund 75’000 Quadratmetern ist es prädestiniert für bedeutende Ansiedlungen, welche die Nähe zur Autobahn sowie zur Agglomeration Zürich suchen. Das Areal war einst Standort eines Zementwerkes, bevor es zu einem Chemie­standort wurde. 1990 wurde das Werk schliesslich stillgelegt. Seit der Übernahme durch die HIAG Immobilien im 2012 wird das Areal entwickelt und für eine neue Nutzung vorbereitet. Unter anderem wurde ein Masterplan erarbeitet, die Erschliessung geplant und der Boden saniert.

    Die kantonale Standortförderung arbeitet zudem eng mit den regionalen Standortförderungen im Kanton Aargau bei der Entwicklung von Arealen zusammen. Aktuell entwickelt die Wirtschaftsförderung Oftringen Rothrist Zofingen den Industriepark «Alte Strasse» in Oftringen. Am zentralen Verkehrskreuz der Schweiz steht ein erstklassiges Stück Industriezone zur Ansiedlung frei.

    Für arbeitsplatz- und wertschöpfungsintensive Unternehmen
    Der künftige Industriepark «Alte Strasse» in Oftringen umfasst insgesamt 43’000 Quadratmeter. Derzeit sind noch 24’000 Quadratmeter disponibel und können ab sofort als Ganzes oder parzelliert gekauft werden. Der Industriepark «Alte Strasse» steht produzierenden Industrie- und Gewerbeunternehmen zur Verfügung. Es sollen arbeitsplatz- und wertschöpfungsintensive Unternehmen aus den Bereichen Technologie, Pharma, Elektronik/ICT, Bau-Technik angesiedelt werden, um nur einige Beispiele zu nennen. Kleinere bis mittlere Industriefirmen sollen genauso Platz finden wie grössere Gewerbebetriebe. ■

  • Wohnen direkt an der Reuss

    Wohnen direkt an der Reuss

    Das Areal der ehemaligen Papier- und Kartonfabrik ist das letzte grosse zusammenhängende Gebiet im Zentrum von Bremgarten, das sich für eine Neuüberbauung eignet. In der Planung wurde denn auch viel Sorgfalt aufgewendet, damit hier eine Wohnsiedlung entstehen konnte, die diesem ruhigen und hervorragend besonnten Grundstück am Flussufer gerecht wird. Die realisierte Bebauung grenzt südlich an den naturbelassenen Flussraum der Reuss, westlich an Ackerland und nördlich an den parkähnlichen Friedhof. Östlich liegt der markante Hexentrum, dieser bildet zusammen mit der Stadtmauer das Tor zur Altstadt.

    Das Angebot an Mietwohnungen reicht von 2 ½- bis 4 ½-Zimmer-Wohnungen und verfügt über grosszügige Aussenräume. Die Eigentumswohnungen wurden als Geschosswohnungen mit 3 ½ bis 5 ½
    Zimmern realisiert, die Reiheneinfami­lienhäuser verfügen über 3 ½- oder 5½-Zimmer. Eine Tiefgarage mit total 207 Einstellhallenplätzen und 27 Besucherparkplätzen gehört ebenfalls zum Angebot. Besonders attraktiv ist die Lage nahe am Wasser und zur Altstadt.

    Eine eigenständige Struktur
    Als Ergänzung zu den umliegenden Quartieren wurde eine eigenständige, Struktur entwickelt, die sich an den peripheren Schnittstellen gut einordnet, betonen die Architekten. Das neue Quartier definiert ein weiteres Feld mit einem spezifischen Bebauungsmuster. Die Volumen seien senkrecht zur Reuss gesetzt, um eine räumliche Durchlässigkeit zu gewähren und eine Verzahnung mit der Landschaft zu ermöglichen. Im Bereich der Austrasse entstanden dank der gestaffelten Setzung der Bauvolumen gut definierte Strassenräume. Die Gebäude setzen sich durch das Bebauungsmuster klar von der Altstadt ab. ■

  • Die Südwestumfahrung Brugg  kostet 47 Millionen Franken

    Die Südwestumfahrung Brugg kostet 47 Millionen Franken

    Die Südwestumfahrung soll einerseits eine gute Anbindung des Aaretals an die A3 bringen und damit die Zentren von Brugg und Windisch entlasten, andererseits den Entwicklungsschwerpunkt Brugg-Windisch an das übergeordnete Nationalstrassennetz anbinden. Die Umfahrung Brugg steht in einem grossräumigen verkehrlichen Zusammenhang. In der Region Brugg-Windisch-Baden geht es vor allem um eine optimale Lösung des Verkehrs aus dem unteren Aaretal und vom westlichen Aaretal Richtung Schweizer Mittelland. Dies gelingt nur mit einer Gesamtlösung, welche etappiert realisierbar ist, schreibt das Departement Bau in einer Mitteilung.

    Im Richtplan festgesetzt
    Ein Blick zurück: Zur Sanierung des Verkehrssystems wurde mit Beschluss des Grossen Rats vom 8. Mai 2007 die Verkehrssanierung Brugg-Windisch im Richtplan festgesetzt. Diese bestand aus zwei Teilen: Südwestumfahrung Brugg und Nordumfahrung Windisch. Der Aargauer Grosse Rat hatte dem Projekt im März 2013 klar zugestimmt, doch gleichzeitig wurde das notwendige Quorum für das so genannte Behördenreferendum erreicht. Dies bedeutete, dass das Vorhaben den Aargauer Stimmberechtigten vorgelegt werden musste. Diese stimmten der Umfahrung im Juni 2013 ebenfalls klar zu. Inzwischen wurde die damalige Nordumfahrung Windisch planerisch vom Regionalen Gesamtverkehrskonzept Ostaargau OASE mit der Umfahrung «Zentrumsentlastung Brugg -Windisch» abgelöst. Wird die OASE wie vorgesehen Ende 2020 im Richtplan festgesetzt, soll die damalige Nordumfahrung Windisch aus dem Richtplan entlassen werden.

    Attraktive Alternative
    Die Umfahrung werde eine attraktive Alternative für den Verkehr aus dem westlichen Aaretal, aber auch aus den Wohnquartieren im Westen der Stadt zu den Autobahnanschlüssen im Birrfeld, schreibt die «Aargauer Zeitung». So bringe sie einerseits Entlastung in Scherz und Lupfig, befreie aber auch das Rütenenquartier in Windisch vom heutigen Schleichverkehr. ■

  • Neuer Lebensraum in Spreitenbach

    Neuer Lebensraum in Spreitenbach

    Das Quartier Neumatt soll das Einkaufszentrum Shoppi noch mehr nach aussen öffnen und zugleich die bestehenden Ortsteile von Spreitenbach besser miteinander verbinden, schreiben Credit Suisse Asset Management (Schweiz) AG und Losinger Marazzi in einer Mitteilung. In den neuen Gebäuden sollen rund 600 Wohnungen im mittleren bis höheren Preissegment sowie Eigentumswohnungen realisiert werden. Zudem sind in den Sockelgeschossen öffentliche Nutzungen in Verbindung mit dem Shoppingcenter geplant. Für Spreitenbach sei diese Entwicklung nicht nur ein Meilenstein, sondern ein «Hundertmeilenstein», sagt Gemeindepräsident Valentin Schmid.

    Um die Vorgaben aus dem Entwicklungsrichtplan (ERP) zu konkretisieren und Inputs für die Freiraumgestaltung und für die Architektur der Gebäude zu erhalten, führte die mit der Entwicklung und Realisierung der Neumatt beauftragte Losinger Marazzi AG zwischen Januar und Juni 2018 ein Studienauftragsverfahren mit sieben Teams durch. Daraus wählte das Beurteilungsgremium, in dem auch die Gemeinde Spreitenbach vertreten war, für jedes Baufeld den jeweils besten Ansatz aus.

    Schlanke Doppelhochhäuser
    Im Studienauftrag schlugen gleich zwei Teams vor, anstatt zwei breite Hochhausscheiben zwei schlanke Doppelhochhäuser zu realisieren. Dies erlaube mehr Wohnungen mit einer zweiseitigen Ausrichtung. Das Beurteilungsgremium nahm diesen Vorschlag auf und empfiehlt, sowohl das Hochhaus Süd als auch das Hochhaus West als Doppelhochhaus mit je einem verbundenen Sockel zu realisieren. In den Hochhäusern sollen Mietwohnungen in einem mittleren bis höheren Preissegment entstehen.

    Moderne Metallfassaden
    Das Hochhaus Süd (Baubereich I) realisiert das Atelier ww Architekten SIA AG, Zürich. Das Projekt zeichne sich unter anderem durch moderne Metallfassaden und eine zeitgenössische Architektursprache aus, betonen die Projektverantwortlichen. Ausserdem ist die Integration Photovoltaikanlagen in der Fassade möglich. Dies wird im weiteren Projektverlauf detailliert geprüft. Für das Hochhaus West (Baubereich B) wurde die Lösung des Teams bestehend aus Ruprecht Architekten und HILDEBRAND, Zürich, ausgewählt. Dort soll im Sockelgeschoss des Doppelhochhauses ein attraktiver Eingangsbereich zum Shoppi entstehen, der zugleich die Verbindung ins Quartier Langäcker aufwertet. Für das Baufeld C mit Eigentumswohnungen zeichnen die Architekten Morger Partner, Basel, verantwortlich.

    Auf den Dachflächen des Shoppi sind ökologische Ausgleichsflächen mit unterschiedlichen Nutzungen – etwa Spielplätze und Gartenflächen – für die Bewohner der Hochhäuser vorgesehen. Rund um die neuen Gebäude entstehen zahlreiche Grünflächen und Begegnungsorte. Eine Esplanade soll als Scharnier zwischen dem Shoppi und dem Stadtpark wirken. Das ebenfalls im Rahmen des Studienauftrags bestimmte Konzept für die Landschaftsarchitektur stammt vom Studio Vulkan, Zürich.

    Frühester Baubeginn: 2021/22
    Voraussichtlich Ende November 2019 stimmt die Gemeindeversammlung Spreitenbach über die für die Realisierung der Neumatt notwendige Teilrevision der Bau- und Nutzungsordnung ab. Parallel dazu wird der Gestaltungsplan erarbeitet. Danach folgt die Erarbeitung der Bauprojekte. Mit dem Bau kann demnach frühestens 2021/2022 begonnen werden. Die Realisierung wird den Angaben zufolge in Etappen erfolgen und sei abhängig von der künftigen Marktlage. ■

  • Wettingen:  Ein attraktives Quartier für das Bahnhofsareal

    Wettingen: Ein attraktives Quartier für das Bahnhofsareal

    Die Gemeinde Wettingen plant das neue Gesicht ihres Bahnhofsareals gemeinsam mit den Grundeigentümern SBB Immobilien, Schweizerische Post, Debrunner Acifer und Lägern-Plastic AG. Das Ziel besteht darin, das mehrheitlich gewerblich genutzte über 50’000 Quadratmeter grosse Areal – zwischen Gleisanlagen, Güter- und Seminarstrasse – in ein durchmischtes Wohn- und Gewerbequartier zu entwickeln, welches das Ortsbild von Wettingen nachhaltig verändern wird, heisst es in einer Medienmitteilung. Geplant sind Wohnungen für 800 bis 1000 Einwohner in der Nähe der Seminarstrasse, angrenzend an das bereits bestehende Wohnquartier.

    Ausgedehnte Grünräume
    Für den öffentlich aufliegenden Gestaltungsplan halte der Gemeinderat am grundsätzlichen Städtebaukonzept fest. Es seien jedoch mehr Spielräume eröffnet worden. So sollen Bauherrschaften und Gemeinde die Möglichkeit erhalten, noch stärker auf spezifische Nachbarschaftssituationen und die Forderung nach ausgedehnteren Grünräumen eingehen zu können.

    Zudem ist neu eine Obergrenze für die Parkierung des Individualverkehrs eingeführt worden. Damit werde die Verkehrserzeugung aus dem Gebiet beschränkt. Im Gegenzug wird eine Erhöhung der Velo-Abstellplätze am Bahnhof von 500 auf 600 festgesetzt, schreibt die Gemeinde. Für die Gemeinde würde sich mit der Bahnhofsplanung die einmalige Chance eröffnen, eine Innenentwicklung an bester Lage zum ÖV vorzunehmen.

    Der Gestaltungsplan liegt bis zum 2. Juli 2019 öffentlich auf. Während dieser Zeit können sich «Betroffene mit schutzwürdigen eigenen Interessen einbringen, indem sie während der Auflagefrist Einwendung erheben». ■

    www.wettingen.ch

  • Erneute Verzögerung: «Botta-Bad» eröffnet erst 2021

    Erneute Verzögerung: «Botta-Bad» eröffnet erst 2021

    Gross war die Euphorie im Frühling 2018, als die langersehnten Bauarbeiten im Badener Bäderquartier starteten. Das neue Thermalbad soll Baden endlich wieder zu dem machen, was es jahrhundertelang war: ein Wellness- und Badeort allererster Güte, schreibt die «Aargauer Zeitung». Nun wird das Thermalbad voraussichtlich rund ein Jahr später eröffnet als zuletzt geplant. Das Bad soll statt im Herbst 2020 erst in der zweiten Jahreshälfte 2021 seine Türen öffnen. Das angegliederte Ärztehaus und die Reha- und Präventionsklinik im historischen Verenahof-Geviert sollen dagegen ein halbes Jahr später, im Frühjahr 2021, eingeweiht werden.

    Aushubarbeiten mussten verlängert werden
    Der Hauptgrund für die Verzögerung: Bei den Bauarbeiten sei man auf eine dreimal grössere Menge von sogenannt inertem Aushubmaterial gestossen als erwartet, berichtet die «Aargauer Zeitung» weiter. Als inertes Material bezeichnet man Bauabfälle, die zu mindestens 95 Prozent aus Steinen, Beton, Ziegel, Glas, Mauerabbruch oder Strassenaufbruch bestehen und, nach einer Trennung vor Ort, in einer speziellen Deponie entsorgt werden müssen. Das habe die Aushubarbeiten um mehrere Monate verlängert, teilte die Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden mit.

    Tausend Quadratmeter Wasserfläche
    Das neue Thermalbad im Limmatknie soll nach seiner Fertigstellung tausend Quadratmeter Wasserfläche in neun Innen- und Aussenbecken bieten, teilweise mit Aussicht auf die Ennetbadener Goldwand. Im Bad soll es zudem ein Restaurant, zahlreiche Behandlungsräume sowie eine Saunalandschaft geben. Das 47 Grad heisse Thermalwasser wird aus mehreren der 21 Quellen in Baden und Ennetbaden zugeführt. Die Baukosten für das neue Bad inklusive Parkhaus, die Klinik und das Ärztehaus liegen bei rund 150 Millionen Franken. Insgesamt entstehen im Bäderquartier rund 280 neue Arbeitsplätze. ■

  • Das Schulhaus wird in zwei Etappen saniert

    Das Schulhaus wird in zwei Etappen saniert

    Im Baukredit für das Projekt SSZ sind nur die Massnahmen eingerechnet, die zur Umsetzung des Raumprogramms erforderlich sind. Dazu gehören der Umbau der Räume der Schulverwaltung, der Einbau eines Lifts und der Ersatz des Blockheizkraftwerks. Geplant war, darüber hinausgehende Unterhaltsmassnahmen wie bis anhin im laufenden Betrieb umzusetzen. Durch das Auslagern des Schulbetriebs und den damit verbundenen Leerstand des Schulhauses Burghalde 1 bietet sich nun die einzigartige Gelegenheit werterhaltende Sanierungsmassnahmen, die zurückgestellt wurden, vorzuziehen und diese koordiniert mit dem Sekundarstufenzentrum kostengünstiger umzusetzen.

    Zwingend notwendige Massnahmen
    Die Sanierung des Schulhauses erfolgt in zwei Etappen. Die Sanierungsmassnahmen der ersten Etappe sollen zusammen mit Se­-
    kundarstufenzentrum umgesetzt werden. Es handelt sich dabei um Massnahmen, die zwingend notwendig sind und deren Umsetzung zu einem späteren Zeitpunkt unter laufendem Betrieb mit erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden wäre.
    • Saniert und ersetzt werden vor allem sämtliche Dächer.
    • Bei der Fassade wird der Putz saniert und die Gläser der Fenster sowie
    der Sonnenschutz erneuert.
    • Im Inneren werden sämtliche Nassräume (WCs und Duschen) inkl. Haustechnik erneuert.

    Die Sanierungsmassnahmen der zweiten Etappe sollen spätestens ab 2030 umgesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt müssen sämtliche Unterrichtsräume saniert werden (Boden-, Wand- und Deckenbeläge, technische Installationen und Einbauten).In voraussichtlich sechs Unteretappen werden die Sanierungsmassnahmen in diesen Räumen jeweils in den Sommerferien umgesetzt. ■