Die Überbauung «Huebergasse» im Quartier Holligen in Bern ist das Ergebnis eines durch die Stadt Bern durchgeführten Investoren- und Projektwettbewerbs. Das Siegerprojekt haben die Berner Wohnbaugenossenschaft «Wir sind Stadtgarten», die Halter AG, das Berner Architekturbüro GWJ Architektur und ASP Landschaftsarchitekten aus Zürich erarbeitet.
Hauptsächlich für Familien
Der Mix der insgesamt 103 Wohnungen ist mehrheitlich auf Familien ausgerichtet, bietet aber auch mit Wohnateliers und Cluster-Wohnungen vielfältigen weiteren Lebensformen Platz. Alle Wohnungen sind konsequent auf die neu entstehende Huebergass ausgerichtet, die das soziale Herzstück der Überbauung bildet. Das Projekt ist explizit gemeinnützig organisiert und richtet sich nach dem Prinzip der Kostenmiete gemäss den Grundsätzen des Bundesamtes für Wohnungswesen aus. Mit attraktiven Grundrissen, der hohen Dichte und Offenheit zum bestehenden Quartier soll die Siedlung für modernes Genossenschaftswohnen stehen.
Vielseitiges Wohnungsangebot
Die neuen Wohnbauten oberhalb des Parks bilden einen schmalen Hof, von dem aus sämtliche Wohnungen erschlossen werden. Die meisten bieten 3½, 4½ oder 5½ Zimmer. Vorgesehen sind auch kleinere sowie eine Clusterwohnung mit bis zu neun Zimmern. Statt der heute üblichen 45 Quadratmeter Wohnfläche pro Person wird mit 25 Quadratmetern gerechnet. Der Zugang über den Innenhof und die Balkone zum Hof sollen die Sichtbarkeit der Bewohnerinnen und Bewohnern und dadurch die Kommunikation untereinander fördern.
Den Stadtteilpark verstehen die Architekten als eigenständigen Stadtraum, der eine «wilde Quartieroase für die Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung, wie auch für alle andern» darstellen soll. Im Westen wird der Park mit einer Platanenreihe abschliessen. ■


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