Autor: immoinvadmin

  • Smartes Stadtquartier in der Rheinstadt

    Smartes Stadtquartier in der Rheinstadt

    Die teilweise Verlagerung der Logistik nach Basel-Nord und eine räumliche Optimierung ermöglichen die Entwicklung eines neuen Stadtquartiers auf zehn Hektaren zwischen dem Schienenfeld und der St. Jakobs-Strasse, schreiben die SBB in einer Mitteilung. Das Richtprojekt geht auf die spezielle Lage ein und schlägt einen in Ost-West-Richtung ausgedehnten und lärmgeschützten Hof vor. Die historischen Bauten werden in die Hofraumfigur eingebettet und sollen die Identität des neuen Quartiers stärken, betonen die Projektverantwortlichen. Die SBB und der Kanton Basel-Stadt sind sich einig, mit dem Richtprojekt einen überzeugenden Städtebau und ein passendes Nutzungskonzept vorzulegen.

    Eine wichtige Rolle spielt die Mobilität
    Im Richtprojekt sind rund 73 000 Quadratmeter Wohnfläche, 36 000 Quadratmeter Büro- und Dienstleistungsfläche, 62 000 Quadratmeter für Gewerbe- und Logistiknutzungen sowie 11 000 Quadratmeter für öffentliche Einrichtungen, Verkauf und Gastronomie vorgesehen. Wohnen und Arbeiten werden in einen Wohn- und einen Gewerbehof räumlich getrennt. Die rund 550 Wohnungen sollen im westlichen Teil des Hofes angesiedelt werden. Im östlichen Teil sind Gewerbe- und Büronutzungen vorgesehen.

    Eine wichtige Rolle spielt bei der Entwicklung die Mobilität. Entlang der St. Jakobs-Strasse sind ein Veloweg und ein Busbahnhof vorgesehen. Für eine bessere Verbindung der bestehenden Quartiere auf beiden Seiten des Gleisfelds ist eine Passerelle für den Langsamverkehr geplant. Um das Stadtquartier nicht zu belasten, wird neu auch die Zufahrt für die Logistik neu organisiert. Zudem ist vorgesehen, für das neue Quartier und die umliegenden Gebiete eine eigene Haltestelle für die S-Bahn zu realisieren.

    Im nächsten Planungsschritt erarbeiten der Kanton Basel-Stadt und die SBB einen Bebauungsplan. Dieser wird nach der öffentlichen Planauflage dem Grossen Rat voraussichtlich 2020 zur Beschlussfassung vorgelegt. Die ersten Neubauetappen sind zurzeit ab 2024 vorgesehen. ■

  • Volta Nord:  Arealentwicklung im grossen Stil

    Volta Nord: Arealentwicklung im grossen Stil

    Volta Nord, besser bekannt als Lysbüchel-Areal, reicht von der Elsässerstrasse bis zu den Bahngleisen des Bahnhofs St. Johann und von der Schlachthofstrasse zum Vogesenplatz. In Volta Nord soll das ehemalige Güter­areal zu einem urbanen Quartier werden, und wenig genutzte Flächen werden verdichtet. Vorgesehen ist, dass auf dem Gewerbe- und Industrieareal rund 2000 bis 3000 Arbeitsplätze sowie Wohnraum für 1300 bis 1900 Einwohnerinnen und Einwohner entstehen sollen. Durch die städtebauliche Aufwertung werde das Potenzial des Lysbüchel-Areals ausgeschöpft, schreibt das Planungsamt des Kantons Basel-Stadt. Das Stimmvolk stimmte am 25. November 2018 dem Bebauungsplan mit 61 Prozent zu. Zudem erhöhe der Bebauungsplan mit Grünräumen und Park­anlagen die Aufenthaltsqualität für die heutigen und zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer des Quartiers deutlich, schreiben die SBB in einer Mitteilung. Eine neue Primarschule sowie Freiräume sollen das Profil der Arealentwicklung abrunden. Damit entsteht der neue Wirtschafts- und Wohnraum Volta Nord. ■

  • Klybeckplus: Zukunftsbild für den neuen Stadtteil wird erarbeitet

    Klybeckplus: Zukunftsbild für den neuen Stadtteil wird erarbeitet

    Die Vision sieht vor, eine für die Öffentlichkeit bisher grösstenteils nicht zugängliche Fläche von rund 300 000 Quadratmeter zum neuen Klybeck-Quartier weiterzuentwickeln. Basis dafür bildet die Planungsvereinbarung, welche die früheren Besitzerinnen im Mai 2016 mit dem Kanton Basel-Stadt abgeschlossen hatten, schreibt «klybeckplus» in einer Mitteilung. Mit dem Projekt «klybeckplus» wird das ehemalige, Industriegebiet in den nächsten Jahren zu einem neuen Basler Stadtquartier. Bis 2035 rechnet man mit rund 30 000 neuen Arbeitsplätzen und 20 000 zusätzlichen Einwohnern. Damit zählt «klybeckplus» zu den grössten Entwicklungsgebieten der Schweiz.

    Vision für Transformation des Areals
    Grundeigentümerinnen sind die Central Real Estate, Basel, sowie die Swiss Life. Central Real Estate ist eine von der Ba­loise, der Zuger Pensionskasse, der Credit Suisse Anlagestiftung, der J. Sarasin Anlagestiftung und weiteren Schweizer Pensionskassen neu gegründete Immobilien- Beteiligungsgesellschaft. Für die Arealentwicklung hat sich die Gesellschaft Unterstützung von Mettler2Invest, Nova Property Fund Management und Credit Suisse AM gesichert. Gemeinsam mit dem Kanton entwickeln die neuen Grundeigentümerinnen in den kommenden Monaten eine Vision für die Transformation des Areals. Dabei würden die neuen Grundeigentümerinnen den Dialog mit allen Interessengruppen suchen und die Bevölkerung weiterhin aktiv in den Entwicklungsprozess einbeziehen, betonen die Projektverantwortlichen. Ziel ist es, bis im Sommer 2020 eine gemeinsames Zukunftsbild für den neuen Stadtteil zu erarbeiten. Dieses dient als Basis für das anschliessend geplante städtebauliche Gesamtkonzept. ■

  • Wohn- und Gewerbeüberbauung in Emmen

    Wohn- und Gewerbeüberbauung in Emmen

    Das Projekt «Sonne» entsteht in Emmen auf dem Areal zwischen der Gerliswil- und der Gersagstrasse, in unmittelbarer Nähe zum Sonnenplatz und dem S-Bahnhof Emmenbrücke Gersag. Das Richtprojekt für die Arealentwicklung basiert auf einer Projektstudie des Architektenteams Steib Gmür Geschwentner Kyburz Partner und Koepfli Partner Landschaftsarchitekten BSLA. Sie haben den Studienauftrag gewonnen.

    Aussenräumliche Qualitäten
    Die Überbauung soll aus vier mehr­eckigen Baukörpern bestehen und rund 180 Wohnungen umfassen. Entlang der Gersagstrasse sind bis zu siebengeschossige Bauten vorgesehen. Im Erdgeschoss Nutzungen für Dienstleistungsbetriebe und Gewerbe. Das Projekt habe die Fachjury besonders mit den aussenräumlichen Qualitäten, den guten Sichtverbindungen innerhalb des Quartiers und der sorgfältigen Einbindung der Bestandsbauten an der Gerliswilstrasse mit dem historischen Gasthaus Adler überzeugt, schreibt Steiner in der Mitteilung.

    Belebung für Emmen
    Das Projekt werde – in Kombination mit einem mit Bäumen gesäumten Trottoirbereich – für eine Aufwertung und Belebung des Zentrums von Emmen sorgen, betonen die Projektverantwortlichen bei Steiner. Die Siedlung wird mit dem geplanten Ausbau des S-Bahnhofs und dem neuen Bus-Hub an den ÖV angebunden sein.

    Zurzeit wird ein Bebauungsplan ausgearbeitet. Geplant ist, dass Mitte 2020 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Die Fertigstellung des Gesamtvorhabens ist für 2024 vorgesehen. ■

  • Viscosistadt: Urbanes Leben am Fluss

    Viscosistadt: Urbanes Leben am Fluss

    Das Areal der Viscosistadt in Emmenbrücke liegt direkt an der Kleinen Emme, nördlich des Seetalplatzes. Mit einer Ausdehnung von 89 000 Quadratmetern entspricht das ehemalige Industrieareal der Grösse der Altstadt Luzern. Das Industriegelände hat eine bewegte Geschichte und durch die charakteristischen Industriebauten eine eigene Identität. Noch Anfang der 1980er Jahre gingen täglich bis zu 3000 Mitarbeitende in der Viscosuisse ein und aus. Die industriellen Bauten aus dieser Zeit sind grösstenteils erhalten.

    In der Viscosistadt soll in den nächsten Jahren ein lebendiger Stadtteil mit Industriecharme entstehen, in dem Arbeit, Bildung, Kultur und Wohnen Platz finden. Die Entwicklung geschieht durch die Viscosistadt AG in kleinen Schritten. Das neue Quartier wird ergänzt mit einem rund 16 000 Quadratmeter grossen Park, direkt am Fluss. In Zukunft sollen auch Wohnungen realisiert werden.

    Visionär und pragmatisch
    Um ein Areal wie die Viscosistadt zu transformieren, brauche es eine Mischung aus visionärem Denken, gesundem Menschenverstand und pragmatischem Umsetzen, sagt Alain Homberger, Geschäftsführer der Viscosistadt. Im Verlauf des Projektes seien sie zum Schluss gekommen, das Areal in kleinen Schritten ohne die Hilfe von Investoren zu entwickeln. Die Viscosistadt soll nicht innert weniger Jahre gebaut werden, sondern wie ein Baum langsam, Ring für Ring, wachsen, sagt Homberger. «So ist gewährleistet, dass das Projekt auch in dreissig Jahren den Bedürfnissen der Menschen entspricht.»

    Prominenter Ankermieter
    Ende November 2019 wurde als Ankermieter die Hochschule Luzern – Design & Kunst in der Viscosistadt eingeweiht. «Die Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden bringen neues Leben in die Viscosistadt. Dadurch entsteht ein Austausch zwischen Industrie, Gewerbe und Kreativwirtschaft», so Homberger. Diese Mischung mache den besonderen Charakter der Viscosistadt aus. Dieser Weg soll auch in den nächsten Jahren weiter verfolgt werden. In einem ersten Schritt hat sich die Viscosistadt gegenüber Firmen aus verschiedensten Branchen geöffnet und ist ein Standort für Kunst, Kultur und Events geworden. In Zukunft sollen am Ufer der Kleinen Emme auch neue Wohnungen entstehen. ■

  • Arealentwicklung Riverside:  Die Leitplanken sind gesetzt

    Arealentwicklung Riverside: Die Leitplanken sind gesetzt

    «Mit dem Masterplan Areal Riverside sind die Leitplanken für ein raumplanerisch und städtebaulich überzeugendes Leuchtturmprojekt von regionaler Strahlkraft gesetzt», sagt Bernard Staub, Chef Amt für Raumplanung Kanton Solothurn. Die Entwicklung des neuen Wohn- und Arbeitsquartiers sei ein sanfter und stetiger Prozess mit einem langfristigen Zeithorizont von 15 bis 20 Jahren, sagen die Projektverantwortlichen. Das Areal Riverside wird durch drei Bereiche geprägt: Wohnen, Arbeiten und Grünraum für alle. Der vorgesehene öffentliche Riversidepark soll das neue Bindeglied zwischen dem Widi-Park und dem Aareufer werden.

    Einzelne Etappen als unabhängige Einheiten
    Gestartet werden die Bauarbeiten 2020 mit dem Arealteil im Nordwesten. Dieser liegt direkt an der Aare und am nächsten bei der Stadt Solothurn. Von dort aus entwickelt sich das Quartier Riverside in weiteren Bauetappen. Das zukünftige Wohngebiet wurde in zehn Baufelder unterteilt, die dem Prinzip einer geordneten Diversität folgen. In dieser Ordnung werden in mehreren Bauetappen unterschiedliche Wohntypologien auf den Baufeldern verteilt, so dass ein abwechslungsreiches Ganzes mit einem quartiertypischen Charakter entsteht. Die einzelnen Etappen funktionieren als in sich unabhängige Einheiten, die genügend Flexibilität bieten, um mit künftigen Ansprüchen oder Änderungen nachhaltig umzugehen. Sieben Planerteams haben sich mit der ersten Riverside-Bauetappe auseinandergesetzt. Den Zuschlag erhielten die KCAP Architects & Planners GmbH, Zürich, und Graf Stampfli Jenni Architekten AG (ARGE mit agps architecture ltd.) aus Solothurn. Gearbeitet wird schon heute auf dem Areal. Mit rund 17 000 Quadratmeter Fläche ist Riverside ein begehrtes Geschäfts- und Gewerbeareal an zentraler Lage, mit guter Infrastruktur und grossem Entwicklungspotenzial. ■

  • Attisholz-Areal:  Eine der grössten Industriebrachen der Schweiz

    Attisholz-Areal: Eine der grössten Industriebrachen der Schweiz

    Die ehemalige Fabrik liegt am Aare­ufer, und die imposanten Hallen befinden sich direkt am Fluss. Heute gilt das Attisholz-Areal als eine der grössten Indust­riebrachen, respektive Entwicklungsgebiete, in der Schweiz. Mit seinen 110 Hektaren entspricht es einer Fläche von rund 150 Fussballfeldern.

    Die durch die Grösse und Wucht der Bauten beeindruckende Erscheinung der Industrieanlage soll bewahrt und in die Zukunft übertragen werden, denn sie zeuge von einer wichtigen, wenn auch vergangenen Epoche, ist auf der Projektseite der Halter AG zu lesen. Das Konzept Tabula rasa funktioniere hier nicht – die Mauern, Gassen und Plätze bergen zu viel an Geschichte und Erinnerungen, betonen die Projektinvolvierten. Deshalb werde das Areal im Laufe der kommenden Jahre langsam, aber stetig belebt.

    Und so sieht die Zukunft aus: Auf dem Areal sind bis 2045 1200 Wohnungen für 2400 Personen und 1500 Arbeitsplätze in Bereichen wie Dienstleistungen, Gewerbe und Gastronomie geplant. Dieses Areal sei einzigartig, und dank der Insellage habe man Freiheiten, die in einer Stadt unmöglich wären, wird Andreas Campi, Leiter Entwicklungen bei Halter, in der Neuen Zürcher Zeitung zitiert.

    Bevor tatsächlich mit dem Bau begonnen werden kann, muss die Nutzungsplanung bewilligt werden. Geplant ist, dass Halter im Kern des Areals bauen wird mit dem Ziel, dieses in den nächsten zwanzig bis dreissig Jahren sanft zu öffnen, aber stetig zu beleben und umzunutzen. Halter geht davon aus, dass ab 2024 die ersten Bewohner auf dem Attisholz-Areal ihre Wohnungen beziehen können.

    Die Entwicklung des Areals erfolgt in Etappen. Auf der gegenüberliegenden Flussseite, wo früher das Holzlager war, hat der Kanton diesen Sommer einen Uferpark eröffnet. Kostenpunkt: Rund sechs Millionen Franken. Der industrielle Teil wurde nicht abgerissen sondern in einen Spielplatz, einen begehbaren Teich sowie ein Partylokal im Untergrund der Halle umgewandelt, um nur einige Beispiele zu nennen. Eine Halle dient den Junioren des nahen Golfclubs als Trainingslokal, in einer anderen Halle lagern Requisiten des Theaters Biel Solothurn. Bis der Vorhang für die neue Stadt im Grünen fällt, stehen noch viele Entscheide an. ■

  • Seit 1908… der Wert des Details

    Seit 1908… der Wert des Details

    Bazzi – Art & Solutions ist führend in
    Tessin für den Verkauf und die Verlegung von Fliesen aller Art, von Natur- und Kunststeinen bis hin zu Mosaiken. Das Unternehmen steht für Kompetenz und Qualität, bietet eine große Auswahl an Produkten und bietet professionelle Beratung, um optimale Lösungen und ideale Kombinationen für alle Oberflächen zu finden. Eine Kachel ist ein Detail, viele Kacheln stellen einen wesentlichen Teil des Projekts dar und Perfektion ist eine Reihe von Details.
    Die Suche nach optimalen technischen und ästhetischen Lösungen für die Bedürfnisse des Kunden ist die Stärke des Unternehmens, das „Art and Solutions“ als Slogan gewählt hat.
    Die große Auswahl im Showroom von über 800 m2 spiegelt die ideale Verschmelzung von Design und Funktionalität zwischen Spitzentechnologien und konsolidierter handwerklicher Erfahrung wider. Es ermöglicht uns, der Öffentlichkeit eine breite Palette von Lösungen anzubieten, die den anspruchsvollsten Geschmack und die unterschiedlichsten Anforderungen erfüllen.
    Seit 2008 bietet Bazzi neben Fliesen, Mosaiken und Natursteinen auch Badmöbel an. Im großen Ausstellungsraum finden Sie zahlreiche Einrichtungen mit Möbeln, Wasserhähnen und Sanitärgeräten.

    Seit 1908 ist Bazzi Tiles SA bestrebt, qualitativ hochwertige Produkte und Installationslösungen sowie einen Reparatur- und Wartungsservice für Oberflächen mit gezielten und sofortigen Eingriffen anzubieten. Es strebt die Perfektionierung von Arbeitsprozessen an und fördert die Gesundheit und Sicherheit seiner Mitarbeiter dank einer genauen Arbeitsorganisation, eines funktionalen Managements von Prozessen und einer angemessenen Schulung. Heute wie gestern. ■

    Kontakt

    Bazzi Tiles SA
    Via dei Pioppi 10
    CP 1245
    CH – 6616 Losone

    Tel. +4191 792 16 02
    Fax +4191 792 18 02

  • SVSM Awards 2019

    SVSM Awards 2019

    La campagna illustrativa «Willkommen in Biel» e il progetto «Lattich» di S. Gallo sono riusciti ad aggiudicarsi uno degli ambitissimi SVSM Awards. Karl Brander è stato nominato Manager territoriale dell’anno 2019 per l’impegno profuso nello stabilimento della sede di Biogen a Luterbach, nel Canton Soletta.

    Gli SVSM Awards sono riconoscimenti pensati dall’Associazione svizzera per la gestione della piazza economica per i progetti particolarmente innovativi nell’ambito del marketing e dello sviluppo territoriale e della promozione economica. Per i premi di quest’anno si sono candidati dieci progetti, di cui cinque sono stati nominati dalla giuria e due si sono aggiudicati gli ambitissimi riconoscimenti.

    Willkommen in Biel
    Un SVSM Award è andato a Bienna con la premiazione della campagna illustrativa willkommeninbiel.ch. La campagna contro i pregiudizi nei confronti di Bienna intende contrastare l’acuta scarsità di specialisti nella città.
    L’intento della campagna è trasmettere questo messaggio: il fatto che a Bienna si trovi un determinato lavoro non è una cattiva notizia, anzi. In questo modo, su una piattaforma online, gli interessati possono prendere contatti con oltre 230 cittadini purosangue di Bienna per conoscere cosa significa vivere e lavorare realmente nel territorio. I riscontri ottenuti dal mondo dell’industria sono assolutamente positivi: la campagna aiuta a reclutare il personale specializzato ed è finanziata dalla città in collaborazione con le aziende. Michael Domeisen, Presidente della giuria degli SVSM Awards, ha elogiato il progetto a nome della giuria: «L’approccio della campagna è semplice e pragmatico, ma altamente efficace; oltretutto si basa su un budget minimo. La campagna consente di instaurare un contatto analogo nel mondo digitale e di unire i due canali. Inoltre, con la scelta di un’idea non convenzionale, Bienna ha dimostrato fiducia e coraggio».

    Centro sinergico per l’industria creativa
    Il secondo SVSM Award è stato assegnato al progetto «Lattich» di S. Gallo dove, nell’ambito di un uso temporaneo eccezionale dell’area dello scalo merci, è nato un centro sinergico per l’industria creativa. Un piano stradale in progetto impediva l’utilizzo a lungo termine di una delle ultime grande aree di sviluppo della cittadina di S. Gallo. Pertanto l’area doveva essere destinata a un uso temporaneo. Nella primavera del 2016 è stato avviato un esperimento di tre mesi per l’utilizzo e la ripresa dell’area. Nelle due primavere successive fu ripetuta questa strategia di impiego. Il «periodo di incubazione» è servito a dare completamente in affitto i 48 moduli del Lattich, finiti nella primavera 2019. Per uno sviluppo ulteriore l’area dovrà essere sottoposta a una trasformazione costante: l’intento è vedere cosa può funzionare su quell’area. Per il momento si tratta di una specie di laboratorio urbanistico sperimentale con un orizzonte relativamente ampio. Questo è stato anche uno dei principali argomenti per la giuria: «L’uso temporaneo in sé non è niente di innovativo, ma lo è il tentativo di aprire nuove possibilità all’interno dell’uso temporaneo». Come sostenuto dal presidente della giuria Domeisen nella sua laudatio, particolarmente degni di nota sono il «carattere sperimentale» dell’urbanistica e il lungo periodo di tempo impiegato in veste di «incubatore».

    Le altre nomination (la piattaforma grhome.ch, il progetto «Zukunft St. Galler Innenstadt» e il modello in 3D di Limmatstadt) hanno ricevuto soltanto un attestato. Il Presidente della giuria Domeisen ha però tenuto a precisare: «La nomination per un SVSM Award è già un risultato notevole. In un mercato spietatamente competitivo c’è bisogno di lungimiranza e di idee innovative, qualità che tutte le nomination hanno dimostrato di avere».

    Karl Brander è Manager territoriale dell’anno
    Un altro momento chiave della manifestazione che si è tenuta a Thun è stata la premiazione del Manager territoriale dell’anno. L’onore di ricevere il premio è andato a Karl Brander, Direttore della promozione della piazza economica e degli insediamenti nel Canton Soletta. «I suoi meriti per l’apertura della sede dell’azienda americana del biotech Biogen a Luterbach sono straordinari. Per il polo di ricerca svizzero, questa nuova sede avrà un effetto catalizzatore da non sottovalutare». Così ha giustificato la scelta l’ambasciatore Eric Jakob, capo della Direzione della promozione della piazza economica SECO e membro della giuria degli SVSM Awards. Sonja Wollkopf Walt, amministratrice della Greater Zurich Area AG (GZA) e membro della giuria, ha aggiunto: «Per far sì che questa famosissima azienda ponesse la sua sede sul territorio, Karl Brander non ha investito solo tantissime ore di lavoro, ma anche molte energie e il suo know-how. Ha mosso cielo e terra per preparare la sede per Biogen. La cura che ha posto non solo nei confronti della ditta che deve insediarsi, ma anche delle aziende già presenti nel territorio è d’esempio per qualsiasi progetto d’investimento estero». ■

    Associazione svizzera per la gestione della piazza economica (SVSM)

    La SVSM conta circa 90 membri nei settori della gestione della piazza economica, del marketing regionale e della promozione economica e immobiliare. L’associazione promuove lo scambio di esperienze e il networking, favorendo lo scambio di informazioni interdisciplinari. È impegnata a creare un collegamento tra teoria, ricerca e pratica e a promuovere la professionalità nella gestione territoriale. Ogni anno la SVSM invita a partecipare alla Giornata della gestione della piazza economica, in cui prestigiosi relatori presentano i temi e i casi più attuali e i rappresentanti del settore hanno la possibilità di incontrarsi per sviluppare una rete di networking. Dal 2007 la SVSM assegna gli SVSM Awards ai progetti innovativi nell’ambito del marketing e dello sviluppo territoriale e della promozione economica, scegliendo una persona benemerita come Manager territoriale dell’anno.

    www.svsm-standortmanagement.ch

  • Das neue Verwaltungs- und Handelszentrum

    Das neue Verwaltungs- und Handelszentrum

    Das neue Verwaltungs- und Handelszentrum befindet sich im Herzen von Chiasso in strategischer Lage, nur einen Steinwurf vom Industriezentrum, der Autobahneinfahrt und der Grenze zu Italien entfernt. Es ist die neue Baustelle, die von Axim SA unterzeichnet und gefördert wurde.

    Der Komplex wird in dem Bereich entstehen, der von den historischen Gebäuden der ehemaligen Fernet-Branca-Fabrik frei gelassen wird, in der der gleichnamige und beliebte Verdauungsapparat hergestellt wurde.
    Eine zweifellos privilegierte Lage, definiert als „südliches Tor zum Tessin“ aufgrund der hervorragenden zollnahen Straßenverbindung und der Nähe zum Bahnhof, zum Industriegebiet und zum Stadtzentrum.

    Das Projekt umfasst den Bau von zwei Verwaltungsgebäuden. Die in jedem Detail untersuchte zeitgenössische Architektur wird die logistischen Anforderungen von Unternehmen erfüllen, die nach funktionalen und gleichzeitig modernen und repräsentativen Arbeitsumgebungen suchen.
    Das neue Zentrum besteht aus zwei Elementen mit einer Beton-, Stahl- und Glasstruktur, die zusammenhängend sind und im Erdgeschoss durch einen großen, vollständig verglasten Raum verbunden sind. Die beiden Blöcke verteilen sich auf 7 Stockwerke über dem Boden, haben eine Gesamtfläche von ca. 10’000 m2 und eine Tiefgarage mit 111 überdachten Parkplätzen.

    Das Projekt wird durch einen gemeinsamen Fitnessbereich und eine Grünfläche abgeschlossen, die maximale Entspannung in Momenten der Freizeit garantieren.
    Der modulare Aufbau der Gebäude ermöglicht eine sehr flexible Organisation von Arbeitsräumen: sowohl als geschlossene Büros unterschiedlicher Größe als auch als Freiflächen.

    Ein innovatives Projekt mit großen Ambitionen, das dazu beitragen soll, die Umgebung neu zu gestalten, indem es als Element der Kontinuität zwischen dem Eingang zur Stadt Chiasso, dem Wohngebiet und dem Industriezentrum fungiert. ■

  • Podium live, 100% Tessin-Küche

    Podium live, 100% Tessin-Küche

    Im Cadenazzo im Herzen des Tessins gibt es seit 40 Jahren die Möbelfabrik PODIUM INDUSTRIES SA, die seit 1980 dank der klugen und energischen Führung von Edy und Adelheid Bernasconi schrittweise auf 40 Mitarbeiter angewachsen ist und zum größten geworden ist Möbelhersteller im Tessin und unter den 10 größten in der Schweiz.

    Jedes Jahr werden 2500 komplette Möbel hergestellt, die in Küchen, Schränke, Badezimmermöbel und Einrichtungszubehör unterteilt sind und dank des Netzwerks von Fachhändlern in allen Regionen der Schweiz vertrieben werden.
    Die Tischlerei PODIUM INDUSTRIES SA ist mit einem hochmodernen Maschinenpark ausgestattet, der speziell für die Möbelindustrie entwickelt wurde. Bemerkenswert sind die CNCs zum Schneiden, Laserkanten und die neue Bohr-, Fixier- und Einfügelinie, dank derer die Handelspartner ein vollständig fertiges Produkt erhalten, das bei ihren jeweiligen Endkunden installiert werden kann.

    Die Mitarbeiter von PODIUM INDUSTRIES SA sind professionell, kreativ und offen für neue Herausforderungen. Ein Teil arbeitet in der Fertigungsabteilung, wo maßgeschneiderte Möbel hergestellt werden. Zum Beispiel haben die Küchen der Marke PODIUMlive wie das Tessin einen mediterranen Touch, der in allen Küchen der Welt geschätzt wird.
    Die Vielzahl der verfügbaren Module, die Auswahl der Farben und Materialien ermöglichen es Ihnen, jede Kombination zu erstellen und alle Anforderungen zu erfüllen.
    Das technische Studium und die perfekte Ausführung der Details, die gemäß den Projekten und Wünschen der Kunden erstellt wurden, machen PODIUMlive-Möbel zu einem Schweizer Produkt von internationalem Rang.

    „Exzellenz zuallererst“ ist das Credo des Unternehmens.
    PODIUM INDUSTRIES SA realisiert dank fachkundiger und professioneller Hände Einrichtungsgegenstände für die fortschrittlichsten Bedürfnisse und stellt Kunden mit umfassenden Einrichtungslösungen zufrieden.
    Die Nähe zum Kunden, die Gewährleistung eines dynamischen Service im Bau- und Kundendienst ist für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung. Es steht immer zur Verfügung, um alle Anforderungen an die Lebensqualität zu erfüllen, originelle und maßgeschneiderte Lösungen zu finden sowie einzigartige und lange Lösungen zu schaffen -dauernde Umgebungen.

    Der Trend ist eine Rückkehr in die Vergangenheit
    In der Küche, in der Sie leben, feiern Sie mit Freunden und Familie. Ein Abendessen zu Hause zu organisieren, mit Gästen zu kochen, die gleichzeitig auch Köche werden, ist der Trend des Augenblicks.
    Eine Rückkehr zur Geselligkeit, die sich in den letzten Jahren etabliert hat, um den Auswirkungen der Digitalisierung entgegenzuwirken. Heute verbringen wir viel Zeit vor einem Bildschirm und deshalb wird es immer wichtiger, ein paar Worte mit den Menschen auszutauschen, die uns wichtig sind. Beispiel in einer Küche, dem Herzstück des Hauses, um das Leben und die Freundschaft zu feiern. Geschichten, Lachen und Harmonie: In der Küche lebt Leben. Kochen und Leben sind unlösbare Bindungen.

    In der Cadenazzo-Ausstellung können Sie verschiedene innovative Umgebungen besuchen und erleben, die sich an verschiedenen Budgets und Lebensstilen orientieren.

    PODIUM INDUSTRIES SA produziert in der Schweiz unter Berücksichtigung der ökologischen Natur von Holz in all seinen Aspekten mit Blick auf die Zukunft. ■

    Über 30 Fachhändler in der ganzen Schweiz
    1000 m2 Ausstellungsraum im Cadenazzo
    PODIUM INDUSTRIES SA
    Über Ai Cioss 5
    6593 Cadenazzo

    Tel. +41 (0) 91 851 97 20
    Fax +41 (0) 91 851 97 29
    info@podiumswiss.ch
    www.podiumswiss.ch

  • Heute wird das Haus online verkauft

    Heute wird das Haus online verkauft

    Die Zahlen sind atemberaubend: Über 9 Millionen Besuche pro Monat, mehr als 200 Millionen Aufrufe, 112.000 derzeit vorhandene Anzeigen, 3.000 Firmenkunden und 10.000 Privatkunden. Mit einer solchen Dimension wird das digitale Portal homegate.ch nun von Immobilienbetreibern als das am besten geeignete professionelle Werkzeug zur Präsentation ihrer Immobilienobjekte anerkannt. Ein Schaufenster, das offensichtlich auch bei Benutzern sehr beliebt ist, wie die obigen Zahlen belegen.

    Wie Pietro Izzi, Leiter des Tessin-Portals, mitteilte, begann alles am 1. März 2001 in Zürich mit der Gründung der Homegate SA und der anschließenden Integration in das Angebot des damaligen Schweizer Immobilienmarktführers Immopool. Im Dezember dieses Jahres wurde die Website www.homegate.ch online gestellt. Seitdem ist alles gewachsen und homegate.ch ist seit Jahren die unbestrittene Immobilienplattform Nummer eins in der Schweiz und bietet die größte „Reichweite“ von allen. Heute ist die Homegate Group mit der 100% igen Zugehörigkeit zur ImmoStreet SA (www.immostreet.ch) auch auf dem Markt präsent und verfügt neben Zürich über Niederlassungen in Lausanne und Berlin. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen rund hundert Mitarbeiter, von denen die meisten Experten in den Bereichen digitale Immobilienforschung, digitaler Immobilienhandel, Immobilienfinanzierung, Produkt- und Webentwicklung, Datenmanagement und Marketing sind.

    Einfach und effektiv
    Das Erfolgsgeheimnis, betont Pietro Izzi, liegt auch in der äußerst einfachen Art des Einfügens von Anzeigen, die es den Nutzern ermöglicht, sehr schnelle Veröffentlichungsverfahren für ihre Angebote von Immobilien zum Verkauf oder zur Miete zu nutzen. In der Praxis kann jeder in wenigen Minuten eine Anzeige veröffentlichen und seine Angebote für zum Verkauf oder zur Miete stehende Immobilien problemlos verwalten. In der Praxis kann jeder in wenigen Minuten eine Anzeige veröffentlichen und seine Werbung sowie alle Kontakte zu Nutzern problemlos verwalten.

    Da Homegate SA Teil der Tamedia-Verlagsgruppe ist, profitieren Werbetreibende außerdem von einem großen Verlagsnetzwerk, das auf enorme „Feuerkraft“ angewiesen ist. Tatsächlich werden die Anzeigen auf der Online-Plattform auch auf den verschiedenen Medienkanälen der Presseorgane der Tamedia-Gruppe veröffentlicht, mit einer weit verbreiteten Verbreitung in der ganzen Schweiz. Als Beispiel kann gesagt werden, dass eine im Tessin veröffentlichte Immobilienverkaufsanzeige in jeder Ecke der Schweiz zu sehen ist. Eine wirklich bemerkenswerte Möglichkeit, die selbst dem kleinen privaten Werbetreibenden maximale Sichtbarkeit ermöglicht.

    Alles für zu Hause
    Aus Sicht der Nutzer, dh derjenigen, die ein Immobilienobjekt zum Kauf oder zur Miete suchen, wird die Vollständigkeit und Qualität der angebotenen Anzeigen und Dienstleistungen, die alle Segmente des Immobilienmarktes abdecken, besonders geschätzt. Die Plattform wird in der Tat durch zusätzliche Dienste verschiedener Art bereichert, wie das sehr nützliche Handbuch zur Welt des Mietens, zahlreiche praktische Tipps zum Umzug und viele Tricks, um Ihr Zuhause besser zu genießen. Es gibt sogar einen sehr beliebten Blog mit Tipps zum Thema „Livestyle“, z. B. Ideen für die Inneneinrichtung und die neuesten Immobilientrends. Schließlich bietet die Homegate AG zusammen mit der Kantonalbank Zürich eine unabhängig verwaltbare Online-Hypothek für die gesamte Schweiz an. Kurzum: Die ganze Welt des Hauses ist nur einen Klick entfernt. ■

    Kontakt

    Homegate SA
    Werdstraße 21
    8004 Zürich

    0848 100 100

    info@homegate.ch
    www.homegate.ch

  • Entwicklung von Qualitätsprojekten, auch im Bereich des öffentlichen Wohnungsbaus

    Entwicklung von Qualitätsprojekten, auch im Bereich des öffentlichen Wohnungsbaus

    Es gibt verschiedene Kategorien, die Qualitätsprojekte auch im Wohnungssektor investieren, unterstützen, stimulieren und fördern. Eines der wichtigsten Instrumente, um die Qualität des Projekts zu gewährleisten, ist das des Architekturwettbewerbs. Wenn die Wettbewerbe von Anfang an sorgfältig organisiert werden und von Experten auf diesem Gebiet begleitet und begleitet werden, bieten sie eine Chance für Bauprojekte, auch für öffentliche Versorgungsunternehmen.

    Ein gut vorbereitetes und ethisch geführtes Architekturwettbewerbsverfahren gewährleistet die Erzielung einer optimalen Lösung aus konzeptioneller, kreativer, ökologischer, wirtschaftlicher und technischer Sicht.
    SIA, die Schweizerische Gesellschaft der Ingenieure und Architekten, die als nationale Bauvorschriften anerkannte Normen erstellt, hat die Bestimmungen SIA 142 (Bestimmungen für Architektur- und Ingenieurwettbewerbe), SIA 143 (Bestimmungen für Studienmandate parallel zu Architektur und Ingenieurwesen) erstellt. und Richtlinien für die bestmögliche Organisation von Wettbewerben. Darüber hinaus bietet es parallel einen Beratungs- und Zertifizierungsservice für Wettbewerbsprogramme und Studienmandate an. Im Tessin kümmert sich die Tessiner Wettbewerbskommission (CCTi) darum, die nicht nur in dieser Angelegenheit berät, sondern auch eine Diskussionsplattform und ein Aufsichtsgremium darstellt.

    Um das Bewusstsein für die Entwicklung von Qualitätsprojekten weiter zu schärfen und Wissen zu verbreiten, organisiert die Konferenz der Technischen Verbände des Kantons Tessin (CAT, www.cat-ti.ch) Kurse für Wettbewerbskoordinatoren, um Fachkräfte auszubilden, die bereit sind, den Kunden zu begleiten ihre Wahl. das richtige Verfahren. Der CAT hat auch eine Akte erstellt, deren Empfänger öffentliche und private Kunden und deren Berater sind, in der das Verfahren für die fachmännische Durchführung eines Projekts im Bausektor angegeben ist. Das Formular veranschaulicht einerseits das Verfahren mit den verschiedenen Phasen für die Organisation eines Designwettbewerbs oder paralleler Studienmandate, andererseits erklärt es die Bedeutung der Durchführbarkeitsstudienphase und die Wahl der richtigen Wettbewerbsform. Das Blatt zeigt dann die drei verschiedenen Formen des Wettbewerbs, die ausschließlich von der Art des Vertrags abhängen, den der Kunde erwerben / umsetzen möchte: Designwettbewerbe; Studienmandate parallel; Wettbewerbe für Aufführungen. Ersteres wird in Ideenwettbewerbe unterteilt, wenn der Kunde Vorschläge für Konzepte haben möchte, und in Projektwettbewerbe, wenn der Kunde verschiedene Projekte bewerten möchte.
    Der Dachverband der Schweizerischen Wohnungsgenossenschaften hat mit Unterstützung des Bundesamtes für Wohnungswesen ein klares, nützliches und leicht zu konsultierendes Instrument zur Entwicklung von Qualitätsprojekten entwickelt: den ABC-Leitfaden für Projektentwicklung und Wettbewerbsarchitektur im öffentlichen Bereich Wirtschaftsgebäude.
    Dieser Leitfaden, der von der CASSI-Website, der italienischen Schweiz des Dachverbands (https://www.cassi.ch/#!/servizi/sviluppo_progetti), heruntergeladen werden kann, richtet sich sowohl an die breite Öffentlichkeit als auch an Fachleute auch an Käufer von öffentlichen Versorgungsgebäuden, Gemeinden und Behörden.


    Das «ABC», das sich aus der parthischen Erfahrung ergibt, stellt ein nützliches Instrument dar, das die Komplexität des gesamten Verfahrens im Zusammenhang mit der Entwicklung eines öffentlichen Versorgungsprojekts hervorhebt und die wichtigsten Grundsatzentscheidungen vorstellt, die folgen. Es richtet sich sowohl an diejenigen, die sich an einem neuen Projekt versuchen, als auch an diejenigen, die sich bereits in einem Verfahren zur Qualitätssicherung befinden.
    In der Broschüre werden die wichtigsten Konzepte, Bedingungen und Vorrechte, die sich aus der Entwicklung eines gemeinnützigen Projekts ergeben, ausführlich erläutert. Die verschiedenen Arbeitsphasen werden aufgelistet und es werden Hinweise gegeben, um Informationen darüber zu erhalten, wie während des gesamten Prozesses unterstützt werden kann, um zur Realisierung des Projekts zu gelangen. Dieser Leitfaden soll auch die Diskussion zu diesem Thema fördern und das Verständnis eines komplexen Prozesses auf den ersten Blick erleichtern. Es enthält auch ein Glossar, die gesetzliche Charta für Bauherren von öffentlichen Versorgungsimmobilien in der Schweiz sowie verschiedene Verweise auf Memos und Richtlinien sowie eine Liste wichtiger Adressen. ■

    Kontakt

    Schweizer Wohnungsgenossenschaften
    Schweizer Italienische Sektion
    Villa Saroli – Viale S. Franscini 9
    6900 Lugano

    info@cassi.ch
    www.cassi.ch

  • Eintauchen in das Grün – Parco Casarico Residence

    Eintauchen in das Grün – Parco Casarico Residence

    «Es ist ein umgekehrt geborenes Projekt. Normalerweise werden zuerst die Gebäude entworfen und dann die Bäume darin platziert, während wir zuerst einen Park entworfen und dann die Gebäude hineingelegt haben ", beginnt Attilio Panzeri, renommierter Lugano-Architekt, der für die Gestaltung des Parks verantwortlich ist Casarico. Mit einer Bruttogeschossfläche von 13.000 m2 und einer Investition von rund CHF 100 Millionen ist es wahrscheinlich das größte vollständig private Wohnprojekt im Tessin.

    Auf der Hälfte der Grünfläche befinden sich fünf vierstöckige Gebäude mit insgesamt 143 Wohnungen, von denen 69 zum Verkauf stehen (die ersten werden in diesen Tagen geliefert) und die restlichen zur Miete. Auf dem Gelände wird auch ein sechstes Gebäude untersucht. Auf der anderen Hälfte des Landes ist jedoch geplant, in Zukunft einige Villen zu bauen.

    Kein Verkehr
    Wie der Architekt Panzeri betont, "gibt es in diesem Projekt viel Experimentieren". Beispielsweise haben alle zum Verkauf stehenden Wohnungen je nach den Wünschen und Bedürfnissen des Kunden unterschiedliche Grundrisse und Größen. Dies kann getan werden, fährt der Architekt fort, da die Gebäude keine tragenden Innenwände haben, außer natürlich die der Treppen, so dass jede Wohnung frei gewählt werden kann. Das Fehlen tragender Wände ermöglicht auch vollständig gläserne Fassaden mit dem offensichtlichen Vorteil der Helligkeit und eines Panoramablicks. Ein weiteres Merkmal betrifft die Bauweise. Tatsächlich werden die meisten Gebäude mit vorgefertigten Elementen gebaut.

    Eine weitere Besonderheit des Casarico Park betrifft die motorisierte Mobilität. Da es keine Transitstraßen gibt, die die Nachbarschaft durchqueren, sondern nur einige interne Nebenstraßen, sind auf der Straße keine Autos zu sehen. Am Rande des Gebiets befindet sich eine einzige Zufahrtsstraße, die zum Eingang einer riesigen Tiefgarage mit 180 Parkplätzen führt, sodass alle Fahrzeuge am Eingang der Nachbarschaft anhalten und unterirdisch verschwinden. Im Park hingegen bewegen Sie sich nur auf Fußgängerwegen. Die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel befindet sich in unmittelbarer Nähe, nur wenige Gehminuten entfernt.

    Ein Park im Park
    Besonderes Augenmerk wurde auf die Landschaft gelegt. Der Bogen. Panzeri beobachtet, wie "ein Park im Park" geschaffen wurde. In der Mitte des Gebiets, zwischen den Gebäuden, befindet sich tatsächlich ein öffentlicher Raum mit einem Gewässer, das sich auf natürliche Weise gebildet hat und das Wasser aus dem Grundwasser leitet und sammelt. Die extreme Aufmerksamkeit für Grün zeigt sich in den Namen der fünf Gebäude, von denen jedes einen botanischen Namen trägt: Eiche, Buche, Kiefer, Birke, Kastanie. Sogar die Dächer werden grün sein, mit einem natürlichen Flechten-Teppich bedeckt sein und als Rückhaltung von Regenwasser dienen. Und um eine maximale Integration des Wohnkomplexes in die Umgebung zu ermöglichen, wurden nicht einmal die Niveaukurven des Geländes verändert.


    Energieautarkie
    Ein weiterer grundlegender Aspekt ist der energetische. In der Praxis ist jedes Gebäude nicht nur perfekt isoliert, sondern auch aus energetischer Sicht autark. Das gesamte Heizsystem ist eine Erdwärmepumpe, und der Strom, der die gemeinsamen Teile antreibt, wird von Photovoltaik-Modulen erzeugt, die horizontal auf dem Dach angeordnet sind, so dass sie vollständig in die Struktur integriert sind. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Parco Casarico-Projekt ein Projekt ist, das die Bedürfnisse des Umweltschutzes und der hohen Lebensqualität derjenigen, die dort leben werden, am besten erfüllt. Oder um es mit den Worten des Architekten Panzeri selbst auszudrücken: «Wir haben versucht, allem einen menschlichen Charakter zu geben». ■

  • SVSM Awards 2019

    SVSM Awards 2019

    Die Imagekampagne «Willkommen in Biel» und das Projekt «Lattich» in St. Gallen durften einen der begehrten SVSM Awards entgegennehmen. Karl Brander wurde für seine Verdienste um die Ansiedlung von Biogen im solothurnischen Luterbach als Standortmanager des Jahres 2019 geehrt.

    Die SVSM Awards sind von der Schweizerischen Vereinigung für Standortmanagement initiierte Auszeichnungen für besonders innovative Projekte aus den Bereichen Standortmarketing, Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung. Für die diesjährigen Awards hatten sich zehn Projekte beworben, davon wurden fünf von der Jury nominiert – und zwei durften schliesslich einen der begehrten Awards entgegennehmen.

    Willkommen in Biel
    Ein SVSM Award ging nach Biel, ausgezeichnet wurde die Imagekampagne willkommeninbiel.ch. Die Kampagne kämpft gegen Vorurteile gegenüber Biel – und möchte dem akuten Fachkräftemangel in der Stadt entgegenwirken. Mit der Kampagne soll vermittelt werden: Die Tatsache, dass ein bestimmter Job in Biel ist, ist nicht die schlechte, sondern die gute Nachricht. Über eine Online-Plattform können Interessierte deshalb Kontakt mit über 230 waschechten Bielerinnen und Bielern aufnehmen, die persönlich über das Leben und Arbeiten in der Stadt erzählen. Die Rückmeldungen aus der Wirtschaft sind durchwegs positiv: Die Kampagne hilft bei der Rekrutierung von Fachkräften. Finanziert wird die Kampagne gemeinsam von der Stadt und der Wirtschaft. Michael Domeisen, Jury-Präsident der SVSM Awards, lobte das Projekt im Namen der Jury: «Der Ansatz der Kampagne ist pragmatisch und einfach, aber hoch wirksam; und dies bei einem minimalen Budget. Die Kampagne ermöglicht einen analogen Kontakt in einer digitalen Welt und verbindet beide Kanäle. Zudem hat Biel mit der Wahl einer unkonventionellen Kampagnenidee Mut und Vertrauen bewiesen.»

    Brennpunkt für die Kreativwirtschaft
    Der zweite SVSM Award ging an das Projekt «Lattich» in St. Gallen. Hier ist auf dem Areal beim Güterbahnhof im Rahmen einer aussergewöhnlichen Zwischennutzung ein Brennpunkt für die Kreativwirtschaft entstanden. Ein geplantes Strassenprojekt verhinderte eine langfristige Nutzung auf einem der letzten grösseren Entwicklungsgebiete der Stadt St. Gallen. Das Areal sollte deshalb einer Zwischennutzung zugeführt werden. Im Frühjahr 2016 startete ein dreimonatiges Experiment zur Nutzung und Belebung des Areals. In den beiden Folgejahren wurden diese Nutzungsphasen jeweils im Frühjahr wiederholt. Die «Inkubationszeit» sorgte dafür, dass der Lattich-Bau mit 48 Modulen, fertig gestellt im Frühjahr 2019, von Anfang an voll vermietet war.

    Die Weiterentwicklung des Areals soll unter ständiger Veränderung passieren: Man möchte ausprobieren, was auf dem Areal funktioniert. Insofern handelt es sich um eine Art städtebauliches Labor, um ein Experimentierfeld mit einem relativ langen Horizont. Dies war denn auch eines der Hauptargumente für die Jury: «Die Zwischennutzung an sich ist nicht innovativ – wohl aber der Versuch, innerhalb der Zwischennutzung neue Feldern zu eröffnen. Besonders erwähnenswert sind der «Laborcharakter» für Städtebau und die lange Vorlaufzeit als «Inkubator», hielt Jury-Präsident Domeisen in seiner Laudatio fest.

    Die weiteren Nominierten – die Plattform grhome.ch, das Projekt «Zukunft St. Galler Innenstadt» sowie das 3D Limmatstadtmodell – erhielten zwar lediglich eine Urkunde. Jury-Präsident Domeisen hielt aber fest: «Bereits die Nomination für einen SVSM Award ist eine beachtliche Leistung. Es braucht im hart umkämpften Standortwettbewerb innovative Ideen und Weitsicht – und alle Nominierten haben diese bewiesen.»

    Karl Brander ist Standortmanager des Jahres
    Ein weiterer Höhepunkt des Anlasses in Thun war die Auszeichnung des Standortmanagers des Jahres. Die Ehrung durfte Karl Brander, Leiter Standortpromotion und Ansiedlungen des Kantons Solothurn, entgegennehmen. «Seine Verdienste bei der Ansiedlung des amerikanischen Biotech-Unternehmens Biogen in Luterbach sind ausserordentlich. Für den Forschungsstandort Schweiz hat diese Neuansiedlung eine nicht zu unterschätzende Signalwirkung», begründete Botschafter Eric Jakob, Leiter der Direktion für Standortförderung SECO und Jury-Mitglied der SVSM Awards, den Entscheid. Sonja Wollkopf Walt, Geschäftsführerin der Greater Zurich Area AG (GZA) und ebenfalls Jury-Mitglied, ergänzte: «Karl Brander hat nicht nur unzählige Arbeitsstunden investiert, um die Ansiedlung dieses renommierten Unternehmems zu ermöglichen, sondern auch viel Herzblut und Know-how. Er hat alle möglichen Hebel in Bewegung gesetzt, um den Standort für Biogen vorzubereiten. Seine Betreuung nicht nur der neu anzusiedelnden Firma, sondern auch der bereits am Standort ansässigen Unternehmen ist beispielhaft für jedes ausländische Investitionsprojekt.» ■

  • «Weltweiter Life Sciences Hot-Spot mit ländlichen Vorzügen»

    «Weltweiter Life Sciences Hot-Spot mit ländlichen Vorzügen»

    Frau Hopp, was heisst für Sie Standortförderung?
    Standortförderung heisst, wirtschaftsfreundliche Rahmenbedingungen zu schaf­fen. Dies dank Einbringen der Wirtschaftsinteressen in die Ausgestaltung der Steuer-, Finanz-, Bildungs-, Arbeitsmarkt-, Verkehrs-, Raum- und Energiepolitik. Standortförderung heisst auch, den Austausch mit ansässigen Unternehmen im Sinne eines Key Account Managements zu pflegen, die Ansiedlung von Firmen zu unterstützen sowie ein breites Angebot attraktiver Flächen für die Wirtschaft sicherzustellen. Dazu gehören auch die Förderung eines Umfeldes, welches Innovationen begünstigt und die Standortpromotion, welche in unserer Region überkantonal durch BaselArea.swiss umgesetzt wird.

    Was macht den Wirtschafts-standort Kanton Basel-Landschaft attraktiv?
    Der Kanton Basel-Landschaft lässt sich gut als weltweiter Life Sciences Hot-Spot mit ländlichen Vorzügen umschreiben. Die ganze Region Basel ist ein exzellenter Wirtschafts-, Innovations- und Bildungsstandort von internationalem Renommée und verbindet dadurch globale Vernet-
    zung mit lokaler Lebensqualität. Auch deshalb findet man hier ein hervorragendes Potenzial an Arbeitskräften, welche die gute Erreichbarkeit und die hochqualitativen Bildungsangebote schätzen. Einen sehr grossen Beitrag zur Attraktivität leisten die bereits ansässigen Unternehmen, insbesondere in den Schlüsselbranchen Pharma, Bio- und Medtech, Chemie, Präzisionstechnik und zunehmend auch in der IT und Robotik.

    Worin sehen Sie die grössten Unterschiede zwischen dem Standort Baselland und anderen Wirtschafts-standorten der Schweiz?
    Einzigartig ist tatsächlich das Nebeneinander von «ländlich-seriöser Haltung» sowie Internationalität und Weltoffenheit auf sehr kleinem Raum. So findet man hier Naherholungsgebiete in den Jurahöhen oder am Rhein, Wohnraum mit hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis, die Stadt Basel in nächster Nähe und rasch erreichbar ein Museums-, Kunst- und Messe-
    angebot von Weltrang.

    Wie wettbewerbsfähig ist Basel-Landschaft?
    Die «harten Fakten» zeigen, dass der Standort attraktiv und wettbewerbsfähig ist. Im kantonalen Wettbewerbsindikator 2018 der UBS belegt Baselland den neunten Rang aller Kantone mit dem Prädikat solid. Das Ziel ist aber klar, Baselland muss möglichst rasch wieder in die Gruppe «Hoch» beim kantonalen Wettbewerbsindikator aufsteigen.

    Warum soll sich ein Unternehmen in Ihrer Region niederlassen?
    Weil die Region ein sehr innovatives und dynamisches Umfeld bietet, spannende Entwicklungsflächen für individuelle Bedürfnisse vorhanden sind und die Unternehmen im trinationalen Metropolitanraum Basel ein hervorragendes Potenzial an Arbeitskräften vorfinden.

    Das bedeutet?
    In unserer Region finden Sie Spitzenhochschulen und -institutionen für Life Sciences und verwandte Gebiete – insbesondere die Universität Basel, das Departement für Biosysteme der ETH, die Hochschule für Life Sciences FHNW in Muttenz sowie das Universitätsspital Basel – und ausgezeichnete, in der Wirtschaft verankerte Berufsschulen. Auch weitere Institutionen wie der Switzerland Innovation Park Basel Area, das CSEM oder das Swiss Tropical and Public Health Institute (Swiss TPH) liefern einen zentralen Beitrag für die ausserordentliche Innovationskraft. Zudem entstehen derzeit auf verschiedenen Arealen im Kanton neue Flächenangebote für die Wirtschaft.

    Auf Ihrer Website ist zu lesen, dass der Kanton Basel-Landschaft zu den erfolgreichsten Wirtschaftsregionen der Welt gehört. Genau. Gemäss einer Studie der BAK zum Technologiestandort Baselland von 2018 liegt die grösste Stärke des Standorts Basel-Landschaft in der beeindruckenden Dynamik: Die Anzahl aktiver Patentfamilien im Kanton Basel-Landschaft ist in den letzten Jahren im Schweizer Vergleich am stärksten gestiegen, bei gleichbleibender Qualität. Insbesondere in der Messtechnik und im Medtech Bereich sind hochwertige Patente im Kanton Basel-Landschaft überdurchschnittlich häufig vorhanden.

    In welchen Bereichen sehen Sie die grössten Herausforderungen?
    Die Prosperität der Region ist eng verknüpft mit der Offenheit und dem Austausch über die Grenzen hinweg. Um den internationalen Spitzenplatz halten zu können, ist es die grosse Herausforderung, den Zugang zu den benötigten Fachkräften sicherzustellen. Eine liberale Lösung bei den Grenzgängern und Grenzgängerinnen ist für die Region zwingend – ebenso zent-ral erachte ich den Zugang der Unternehmen und Hochschulen zu internationalen Forschungsgemeinschaften, namentlich auch zu den europäischen Forschungsprogrammen. Die Digitalisierung beschleunigt und verstärkt den Strukturwandel und dürfte tiefgreifende Auswirkungen – sowohl positive wie negative – haben.

    Das heisst?
    Die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit liegt in der Förderung der Verflechtung und intelligenten Verknüpfung von Technologien und auch in der engeren Zusammenarbeit und Kooperation zwischen Wissenschaft, Forschung, Bildung und Industrie, um möglichst breit von dem Wissen in der Region zu profitieren und dieses unternehmerisch zu nutzen. Und schlussendlich ist die Steuervorlage 17 für die Region Basel Area von höchster Wichtigkeit – mit ihr rückt der Kanton Basel-Landschaft auf Platz 5 im schweizweiten Vergleich der Standortqualität vor.

    Wie wird sich der Wirtschafts-standort Baselland in 20 Jahren präsentieren?
    Die Region Basel ist weiterhin ein führender Life Sciences Standort und Vorreiter bei der Entwicklung und Anwendung neuer Technologien insbesondere in der IT und Robotik. Die ansässige chemische Industrie hat den Strukturwandel vollzogen und ist mit innovativen Produkten wie Rohstoffen für 3D-Drucker weltweit erfolgreich. ■

  • Grosspeter Tower: Seit 2018 das neue Wahrzeichen von Basel

    Grosspeter Tower: Seit 2018 das neue Wahrzeichen von Basel

    «Der markante Auftritt am südöstlichen Eingang von Basel macht den Grosspeter Tower zu einem Wahrzeichen der Stadt», ist PSP-Eigentümervertreter Thomas Kraft überzeugt. Seit Frühling 2018 gilt der Turm als Symbol für nachhaltiges Bauen. PSP Swiss Property hat den 120 Millionen Franken teuren Bau der Architekten Burckhardt + Partner auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Die Fassade – sie wird als Blickfang bezeichnet – besteht zu je 50 Prozent aus transparenten und nichttransparenten Teilen. Dank der nahezu raumhohen Verglasung sorgt dies zum einen für eine helle und grosszügige Arbeitsatmosphäre, zum anderen besteht der nicht transparente Fassadenteil aus einer vollintegrierten Photovoltaikanlage, deren Struktur sich an die Architektur anpasst, welche Urbanität und Nachhaltigkeit repräsentiert.

    Mit dem Grosspeter Tower wird so das Ziel verfolgt, ein Gebäude zu realisieren, welches einen beträchtlichen Anteil seines Grundstrombedarfs selbst produziert. 4’800 Quadratmeter in die Fassade integrierte Photovoltaikelemente und 770 Quadratmeter auf dem Dach montierte Module liefern rund 260’000 Kilowattstunden pro Jahr. Das Hochhaus produziert die Wärme mit Hilfe eines Erdsondenfeldes, welches aus 52 Sonden besteht. Aus 250 Meter Tiefe wird auf diesem Weg die Wärme aus dem Boden geholt. Während im Winter damit geheizt wird, kann gleichzeitig die Kälte zurückgeführt werden, um sie im Sommer zur Kühlung des Gebäudes zu verwenden. Im 5-geschossigen Sockelbereich wurde ein Ibis Styles-Hotel mit 186 Zimmern eröffnet. ■

  • Ein neuer Stadtteil direkt am Bahnhof Pratteln

    Ein neuer Stadtteil direkt am Bahnhof Pratteln

    Die Schweiz wächst. Allein in Basel-Stadt sollen bis 2035 rund 20’000 neue Arbeitsplätze entstehen. Diese Entwicklung geht auch an Pratteln nicht spurlos vorbei. So ist die Zahl der Beschäftigten in den letzten zehn Jahren um rund 2’500 Personen gestiegen, die Bevölkerung um rund 1’500 Personen gewachsen. Damit verbunden ist der Bedarf nach zusätzlichem Wohnraum, nach Arbeitsplätzen und nach Infrastruktur aller Art. Das alles braucht Raum.

    In enger Zusammenarbeit mit den Behörden von Gemeinde und Kanton erarbeitet die Bredella AG, gemeinsam mit Spezialisten für Arealentwicklung, die Bauvorschriften für das Areal. In den Quartierplänen werden Regeln zu Nutzungen, Gebäuden, Wegen, Plätzen und Freiräumen ebenso wie ein Plan zu deren räumlicher Verortung definiert. «Das Projekt übernimmt eine Schlüsselrolle in der Entwicklung des gesamten Bahnhofgebiets», sagt Andreas Schröder, Stellvertretender Leiter Projekt-
    entwicklung bei Burckhardt+Partner AG.

    Vielfältige Bebauung
    Das Projekt Bredella strebte nicht ein weiteres, rein funktional durchoptimiertes Wohnquartier an, sondern verstehe sich als ein neuer Stadtteil in Pratteln Mitte mit gemischter Nutzung und unterschiedlicher, vielfältiger Bebauung, betonen die Projektverantwortlichen. Das Wohnen soll hier ebenso Platz haben wie kommerzielle Nutzungen, das Alte ebenso wie das Neue. Entstehen soll so eine dem Zeitgeist entsprechende neue Art des Umgangs mit Raum an gut erschlossener Lage in städtischen Ballungsräumen. Der Masterplan und das Richtprojekt zur Transformation des Industriegebiets in ein Stadtquartier zeichnen sich durch das Zusammenspiel sorgfältig ausgestalteter Stadt- und vielseitiger Lebensräume aus.

    Optimale Erschliessung mit allen Verkehrsmitteln
    Die Anforderungen, die bei der Bereitstellung dieses Raums zu erfüllen sind, hätten sich gegenüber früher geändert: Im Vordergrund stehe nicht mehr die idyllische Lage im Grünen, sondern eine optimale Erschliessung mit allen Verkehrsmitteln. Nicht mehr die Aussicht, sondern die rasche Erreichbarkeit. Und die Verdichtung nach innen, um der Zersiedelung der Schweiz entgegen zu wirken. Das Areal der ehemaligen Buss AG und Rohrbogen AG auf der Nordseite des Bahnhofs Pratteln stelle einen idealen Ort dar, um neuen, zeitgemässen und attraktiven Lebensraum zu schaffen, so die Projektverantwortlichen bei der Bredella AG.

    Die nächsten Schritte
    Im Verlaufe des weiteren Prozesses wird der definitive Antrag für die Planung «Bredella» das für solche Verfahren vorgesehene Prozedere durchlaufen. Dazu gehören neben dem erwähnten Infrastrukturvertrag die öffentliche Auflage des Projektes und schliesslich die Beschlussfassung durch die Gemeinde und den Kanton. Als Erstes (4 – 8 Jahre) soll das Areal der Rohrbogen AG im Westen umgenutzt werden. In der zweiten Phase (8 – 12 Jahre) ist geplant, den Bahnhofplatz räumlich zu vollenden. In der dritten Phase (12 – 20 Jahre) sollen die drei letzten Baubereiche im heutigen Buss-Areal neuen Nutzungen zugeführt werden, ein weiterer Quartierplatz erstellt und damit die Transformation abgeschlossen werden. ■

  • Ein Kompetenzzentrum für die Industrie

    Ein Kompetenzzentrum für die Industrie

    Bis zum Jahr 2025 ist vorgesehen, dass sich das rund 70’000 Quadratmeter grosse Schorenareal in Arlesheim, wo einst die Elektrizitätsgesellschaft Alioth Lokomotiven für die SBB produzierte, zu einem Smart Manufacturing Hub entwickelt. In «uptownBasel» sollen sich dereinst rund fünfzig Technologieunternehmen mit insgesamt 2’000 Arbeitsplätzen ansiedeln. Das Kompetenzzentrum wird aus sieben Produktionshallen und 35’000 Quadratmetern Bürofläche bestehen. Dazu werden neue Hallen erstellt und bestehende Gebäude umgenutzt. Auch zum Thema Nachhaltigkeit soll «uptownBasel» Akzente setzen: Vorgesehen ist unter anderem, die Abwärme der geplanten Rechenzentren zu nutzen. Eine Holzschnitzelanlage mit Altholz wird das gesamte Areal mit Energie versorgen.

    70 Prozent der Fläche bereits vermietet
    Die ersten Mietverträge sind nach Angaben der Initianten bereits unterschrieben: Die Technologiekonzerne Axians und Bouygues werden Mieter im ersten Gebäude von «uptownBasel» mit dem Namen «The Pioneer». Das fünfstöckige Gebäude umfasst drei stützenfreie Hallen, die von Stahlträgern überspannt werden. Über den Produktionshallen werden auf 9’000 Quadratmetern Bürofläche für etwa 600 Mitarbeitende entstehen. Der Bau wird eine Gesamtnutzfläche von 25’000 Quadratmetern haben und soll Ende kommenden Jahres bezugsbereit sein. 70 Prozent der Fläche sind bereits vermietet. Die Investition für «uptownBasel» liegt bei 400 bis 500 Millionen Franken und erfolgt durch das Family Office des langjährigen Präsidenten der Handelskammer beider Basel, Thomas Staehelin. ■

  • Münchenstein: Vom Industrieareal zum lebendigen Quartier

    Münchenstein: Vom Industrieareal zum lebendigen Quartier

    In den kommenden Jahren soll sich das bestens erschlossene, bisher industriell genutzte Areal, das in Gehdistanz zum Bahnhof und historischen Dorfkern von Münchenstein liegt, zu einem attraktiven, urbanen Wohnquartier mit einem breiten Nutzungsspektrum und Zentrumsfunktionen wandeln. Zu diesem Zweck hat die Halter AG 2017 / 18 einen zweistufigen Studienauftrag mit acht eingeladenen Teams durchgeführt. Aufbauend auf dem Städtebau und der Stadtraumgestaltung von jessenvollenweider architektur und Stauffer Rösch Landschaftsarchitekten, fügen sich die Entwürfe der drei siegreichen Teams sehr gut in das bestehende Umfeld ein, so die Aussage des Beurteilungsgremiums. Die insgesamt zwölf Gebäude auf den vier Baufeldern bilden mit ihren unterschiedlichen Ausprägungen, Volumen und Höhen eine spannungsgeladene Einheit. Nach Abschluss des derzeit laufenden Quartierplanverfahrens und dem daran anschliessenden Baubewilligungsverfahren soll mit der Realisierung 2023 begonnen werden. Die Fertigstellung des neuen städtischen Quartiers ist im Jahr 2027 vorgesehen. ■

  • Ein Berghaus mit «einfachem» Luxus

    Ein Berghaus mit «einfachem» Luxus

    Im Sommer 2018 hat der Franzose Michel Reybier das 4-Sterne-Haus «Schweizerhof Zermatt», am Fusse des Matterhorns, erworben, schreibt die Hotel und Touristik Revue (htr). Die 95 Zimmer und Suiten wurden vom Design- und Architekturbüro Kristian Gavoille & Valérie Garcia komplett neu gestaltet. Die Räume sind offen angeordnet. Ziel des Umbaus war laut den Besitzern, ein Berghaus mit einem «einfachen und echten Luxus» zu schaffen, betonen die Betreiber. Das Hotel möchte mit neuesten Technologien eine konsequent moderne und zeitgemässe Vision der Hotellerie verfolgen. Dazu gehören Hochgeschwindigkeits-Wi-Fi in den Zimmern, Netflix- und Spotify-Zugänge. Eine spezielle Anwendung ermögliche es zudem den Gästen, Tische zu reservieren, Rechnungen zu bezahlen, Wellnesstermine zu buchen, Zimmer aus der Ferne zu öffnen und mit dem Team zu interagieren. 

  • Neuer Wirtschaftsstandort für Basel

    Neuer Wirtschaftsstandort für Basel

    Die Grundsteinlegung für die neuen Büro- und Laborflächen im Stücki Park fand Ende August 2018 statt. Damit werden die bereits bestehenden Flächen in zwei Etappen erweitert. Parallel zum bereits bestehenden langen Bürogebäude, welches den Technologiepark Basel beherbergt, und dem Shopping-Center entstehen vier Gebäude – zwei mit Labor- und Forschungsflächen und zwei mit Büroräumlichkeiten. Diese Neubauten bieten Raum für insgesamt 1’700 Arbeitsplätze. Verbunden sind die vier Gebäude über einen gemeinsamen dreigeschossigen Sockelbau. Bis 2023 soll der Stücki Park ein neuer Wirtschaftsstandort für Basel werden. Über 4’000 Menschen werden dann auf dem Areal arbeiten. ■

  • Ein Dorf soll zum Hotel werden

    Ein Dorf soll zum Hotel werden

    Corippo TI ist die kleinste Gemeinde in der Schweiz – und eine der schönsten, schreibt der Blick. Enge Gassen, Steinhäuser, Brunnen, Kirche und Piazza schmiegen sich auf knapp 600 Meter Höhe an einen wild bewachsenen Berghang im Verzascatal. Doch die Postkartenidylle trügt. Wo einst noch 300 Menschen lebten, wohnen heute nur noch 13 Personen. Und: Eine dreiköpfige Familie zieht bald weg. Es bleiben zehn Bewohner übrig. Bis auf Gemeindepräsident Claudio Scettrini (55) sind alle im Pensionsalter. Und der Sindaco hat nun auch noch sein Amt geschmissen, zusammen mit den anderen der Dorfverwaltung, zwei Seniorinnen im Alter von 67 und 82 Jahren. Irgendwie fehle die Motivation, so Claudio Scettrini zu seinem Abgang.

    Stiftung will aus Dorf das Hotel «Albergo Corippo» machen
    Ein touristisches Projekt soll den Ort vor dem Aussterben retten. Es heisst «Albergo Corippo» und will aus dem Dorf ein Hotel machen. Der verwegene Plan: Die Osteria am Platz wird zur Rezeption und die Rustici sind die Zimmer. Dahinter steckt die Stiftung «Corippo 75», einst gegründet von Gemeinde, Kanton und Bund. Schon vor Jahren erwarb sie rund ein Dutzend Häuser im Ort. Jetzt werden die Rustici zu Hotelzimmern. «Jedes Rustico erhält den Namen der alteingesessenen Familie, die es einst besass», erklärt Fabio Giacomazzi (63), Stiftungspräsident und Architekt. Sein Ziel: «Der Charakter der traditionellen Lebensweise soll erhalten bleiben.» Das sind die Merkmale des Pilotprojekts. Als Vorbild dafür dienten die «Alberghi diffusi», Hoteldörfer in Italien, wo ganze Geisterstädte mit dem Konzept wieder auferstanden.

    Eigenes Brot backen wie die Vorväter
    Neben den Rustici will die Stiftung auch die alte Mühle instand setzen. Das Backhäuschen wird wieder angeschmissen, das Räucherhaus aufgebaut und es werden wie einst terrassierte Roggenfelder bestellt. «So wird Corippo sein eigenes Brot backen, so wie es die Vorväter machten», erzählt Fabio Giacomazzi. Ein Shuttle-Dienst bringt die Gäste zur Bushaltestelle. Ausflüge in die Umgebung, Backkurse, Museumsbesuche wird es geben. Und das Hoteldorf soll erweitert werden. Haus um Haus. Aber: Noch ist alles Zukunftsmusik. «In einer zweiten Etappe wollen wir auch andere Ferienhausbesitzer für unser Projekt gewinnen», sagt Giacomazzi. Siebzig Häuser umfasst der Ort.

    Mit dem Hotel Innovation Award 2017 ausgezeichnet
    «Ich finde die Idee wunderbar», sagt Claire Amstutz (62). Seit 20 Jahren lebt die Deutschschweizerin im Verzascatal. Heute führt sie die Osteria Corippo,
    die später einmal die Rezeption werden soll. «Das Lokal wird vergrössert. Hier soll nicht nur Frühstück serviert, sondern auch eine Halbpension angeboten werden», sagt Claire Amstutz. Vom Erfolg ist die Wirtin überzeugt. «Die Deutschschweizer entdecken wieder ihre Heimat. Und das Tessin. So ein Hoteldorf kommt bestimmt gut an.» Das Konzept ist bereits vor der Eröffnung preisgekrönt. Gastro­suisse zeichnete das Gesamtprojekt «Albergo Corippo» mit dem Hotel Innovation Award 2017 aus. «Seit wir diesen Preis gewonnen haben, kontaktieren uns Leute, die ein Zimmer reservieren möchten. Nur gibt es dieses Hotel noch gar nicht», sagt Fabio Giacomazzi. 

  • «Uptown Mels» –Transformation der bestehenden Bausubstanz

    «Uptown Mels» –Transformation der bestehenden Bausubstanz

    Das Stoffel Areal befindet sich auf der südwestlichen Talschulter an prominenter Lage oberhalb des Ortes Mels. Das Areal umfasst Fabrikbauten, ein Kraftwerk und eine Villa. Mit seiner schutzwürdigen Spinnerei und Weberei bildet das Stoffel Areal ein hervorragendes Ensemble der Textilindustrie und gehört zu den bedeutendsten wirtschaftshistorischen Zeugen. Durch die Transformation der bestehenden Bausubstanz und der Verbindung von «Alt und Neu» wird der Ort neu definiert. Dort wo einst Webstühle standen, werde neu Wohnen, Arbeiten und Freizeit miteinander vereint und es entstehe ein überregionaler Anziehungspunkt von hoher Qualität, betonen die Projektverantwortlichen.

    Bauarbeiten sind im Zeitplan
    Die Bauarbeiten schreiten planmässig voran: Der Rohbau der Weberei steht kurz vor dem Abschluss, der Neubau der «Öffnerei»« ist in vollem Gange und der Umbau der Spinnerei – die dritte Etappe – hat begonnen. Die Weberei wird innen und aussen auf modernsten Eigentumsstand gebracht: Es entstehen Wohnungen in allen Grössen und im Erdgeschoss zusätzlich Atelierräume. Verschiedene Anbauten werden entfernt und teilweise durch Neubauten ersetzt. Unter dem Fabrikhof zwischen der Weberei und der Spinnerei entsteht eine grosse Tiefgarage. Der Bezug ist auf Herbst 2019 geplant.

    Die «Öffnerei», ein Neubau mit Gemeinschaftsräumen und Ateliers im Erdgeschoss, bildet den nordwestlichen Abschluss des Projekts. Mit dem Bau der Standseilbahn erhält «Uptown Mels» eine direkte Verbindung zum Dorfzentrum. Von da führt eine Treppenkaskade am ehemaligen Kraftwerk vorbei zum zentralen Stoffelplatz. Fertigstellung: Frühling 2020.

    Nach dem Vorbild der Weberei erhält auch das historische Spinnereigebäude eine Frischzellenkur. Die grosszügigen Wohnlofts werden bezüglich Akustik und Wärmedämmung auf den neusten Stand gebracht und im Erdgeschoss entlang der Stoffelgasse entstehen vielseitige Gewerbe-, Atelier- und Büroräume. Bezug: Frühling 2021. Die letzte und abschliessende Etappe von «Uptown Mels» bildet der Neubau des Wohngebäudes «Steigs» direkt auf der Hangkante. Gleichzeitig soll die Fabrikantenvilla mit ihrer grosszügigen Gartenanlage renoviert werden. Der voraussichtliche Bezug soll Mitte 2022 erfolgen. 

  • Renovation einer Geschäftsliegenschaft

    Renovation einer Geschäftsliegenschaft

    Die CSA Real Estate Switzerland Commercial, eine Anlagegruppe der Credit Suisse Anlagestiftung, renoviert ihre Liegenschaft an der Aeschenvorstadt 72 in Basel. Diese bildet gemeinsam mit dem Nachbargebäude Aeschenplatz 3 das Eingangsportal zur Aeschenvorstadt beziehungsweise zur Innenstadt. Mit der Renovation sollen eine städtebauliche Qualitätssteigerung erreicht und der Aussenraum attraktiver gestaltet werden, schreibt das Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt in einer Mitteilung.

    Damit die Liegenschaft eine möglichst hohe Attraktivität aufweist, wird die Liegenschaft aufgestockt sowie innen und aussen komplett saniert. Um die Aufstockung zu ermöglichen, musste der bestehende Bebauungsplan angepasst werden, der das Architekturbüro Diener & Diener umsetzte. Die Sanierungsarbeiten haben im Januar 2019 begonnen. Nach Abschluss der Arbeiten, die rund 15 Monate in Anspruch nehmen, wird die Liegenschaft neu aus drei Untergeschossen, sechs Vollgeschossen und einem Attikageschoss bestehen. 

  • Umbau und Sanierung des Hauptbaus der Kaserne Basel

    Umbau und Sanierung des Hauptbaus der Kaserne Basel

    Die notwendigen und baulichen Eingriffe sind umfangreich, ist auf der Homepage des Hochbauamtes zu lesen. Die Massnahmen umfassen unter anderem die Sanierung der Gebäudehülle, die Schaffung der grosszügigen, öffentlich nutzbaren Fussgängerverbindungen zwischen Rhein und Platzebene, eine Lösung für die Erdbebenertüchtigung des Gebäudes, die Sanierung des Innenausbaus, die Erneuerung der Gebäudetechnik, neue sanitäre Anlagen sowie insbesondere die Umgestaltung für kulturelle Nutzungen und die Integration neuer Nutzungen wie beispielsweise Gastroeinrichtungen auf Rhein- und auf Platzebene.

    Besser mit dem öffentlichen Raum vernetzt
    Durch die Sanierung und Umnutzung des länglichen Hauptbaus wird das Gelände besser mit dem öffentlichen Raum vernetzt, erklären die Projektverantwortlichen von Caretta Weidmann. Es entsteht ein lebendiger und vielfältiger Platz mit einem dreigeschossigen attraktiven Verbindungsraum (Plaza) im Hauptbau, welcher Rheinpromenade und Kasernenhof miteinander verknüpft. Die beiden Ebenen werden durch eine grosszügige Treppe verbunden, die gleichzeitig als Sitzgelegenheit dient und bei besonderen Anlässen die Funktion eines kleinen Auditoriums wahrnehmen kann. Die neuen Nutzungsräume wie Restaurants, Bars, Büros, Projekträume, der Veranstaltungsraum Turm Nord, sowie ein grosser Saal und eine Probebühne sind im Hauptbau untergebracht. Alle be­stehenden Freizeiteinrichtungen auf dem Areal bleiben erhalten und werden in das Konzept inte­griert. 

  • Das Schulhaus wird in  zwei Etappen saniert

    Das Schulhaus wird in zwei Etappen saniert

    Im Baukredit für das Projekt SSZ sind nur die Massnahmen eingerechnet, die zur Umsetzung des Raumprogramms erforderlich sind. Dazu gehören der Umbau der Räume der Schulverwaltung, der Einbau eines Lifts und der Ersatz des Blockheizkraftwerks. Geplant war, darüber hinausgehende Unterhaltsmassnahmen wie bis anhin im laufenden Betrieb umzusetzen.

    Durch das Auslagern des Schulbetriebs und den damit verbundenen Leerstand des Schulhauses Burg­halde 1 bietet sich nun die einzigartige Gelegenheit, werterhaltende Sanierungsmassnahmen, die zurückgestellt wurden, vorzuziehen und diese koordiniert mit dem Sekundarstufenzentrum kostengünstiger umzusetzen.

    Zwingend notwendige Massnahmen
    Die Sanierung des Schulhauses erfolgt in zwei Etappen. Die Sanierungsmassnahmen der ersten Etappe sollen zusammen mit dem Sekundarstufenzentrum umgesetzt werden. Es handelt sich dabei um Massnahmen, die zwingend notwendig sind und deren Umsetzung zu einem späteren Zeitpunkt unter laufendem Betrieb mit erheblichem zeitlichen und finanziellen Aufwand verbunden wäre.

    • Saniert und ersetzt werden vor allem sämtliche Dächer.
    • Bei der Fassade wird der Putz und die Gläser der Fenster saniert sowie der Sonnenschutz erneuert.
    • Im Inneren werden sämtliche Nassräume (WCs und Duschen) inkl. Haustechnik erneuert.

    Die Sanierungsmassnahmen der zweiten Etappe sollen spätestens ab 2030 umgesetzt werden. Zu diesem Zeitpunkt müssen sämtliche Unterrichtsräume saniert werden (Boden-, Wand- und Deckenbeläge, technische Installationen und Einbauten). In voraussichtlich sechs Unteretappen werden die Sanierungsmassnahmen in diesen Räumen jeweils in den Sommerferien umgesetzt. 

  • Umbau und Erweiterung Kurtheater Baden

    Umbau und Erweiterung Kurtheater Baden

    Das Kurtheater Baden ist ein Gastspielhaus, dessen Geschichte lange zurückreicht. 1675 wurde in Baden der erste Theatersaal der Schweiz erbaut. Der heutige Bau der Architektin Lisbeth Sachs entstand 1952. Das Kurtheater ist das grösste Theater im Kanton Aargau mit vollständiger Infrastruktur. Der Zuschauerraum bietet rund 600 Sitzplätze. Die Baubewilligung wurde bereits im April 2014 erteilt. Nach Abweisung der letzten Beschwerde durch das Bundesgericht wurde sie im Januar 2017 rechtskräftig. Mit dem Umbau, der Sanierung und der Erweiterung des Kurtheaters werde der Theaterbetrieb auf ho­hem Niveau für die nächsten Jahrzehnte sichergestellt, betonen die Verantwortlichen der Theaterstiftung und der Stadt Baden. Die Wiedereröffnung des Kurtheaters ist auf Anfang 2020 vorgesehen. 

  • Zukunfts- und tragfähige  Spitalinfrastruktur

    Zukunfts- und tragfähige Spitalinfrastruktur

    Das Zürcher Oberland ist als Wohnregion attraktiv und verzeichnet in den letzten Jahren ein enormes Bevölkerungswachstum. Diese Veränderung ist auch für das GZO deutlich spürbar. Die Notfallstation und weitere Abteilungen werden stark frequentiert, die Nachfrage nach medizinischer Leistung ist in den letzten Jahren stark gestiegen. Deshalb ist die Infrastruktur an ihre Kapazitätsgrenze gekommen.

    Umsetzung in Etappen
    Die Realisation eines Erweiterungsbaus sowie die Modernisierung bestehender Gebäude werden in den nächsten Jahren das GZO Spital Wetzikon prägen. Mit der Erweiterung und Modernisierung des Spitals werde die Basis geschaffen für eine zukunfts- und tragfähige Spitalinfrastruktur für die Region und ihre Bevölkerung, betonen die Projektverantwortlichen. Die Bauarbeiten für den Um- und Erweiterungsbau des GZO werden in Etappen umgesetzt. Südlich des Hochhauses entsteht ein Erweiterungsbau mit fünf Stockwerken. Dieser soll Platz bieten für zusätzliche Kapazitäten der medizinischen und diagnostischen Einheiten, aber auch für neue Bettenabteilungen mit Ein- und Zweibettzimmern. Das Spital wird über 172 Betten auf den Bettenstationen verfügen. Um dafür Platz zu schaffen, werden bestehende Gebäude oder Gebäude­teile rückgebaut. Den betroffenen Abteilungen stehen drei Provisorien zur Verfügung. Ist der Neubau fertiggestellt, beginnt die Renovation des denk­malgeschützten Hochhauses. Ein Personalhaus wird die Erweiterung beenden. Der Spitalbetrieb läuft während der gesamten Bauzeit in vollem Umfang weiter. 

  • Südtrakt Zürcher HB:  Der Bahnhof, der immer im Wandel ist

    Südtrakt Zürcher HB: Der Bahnhof, der immer im Wandel ist

    Die 1871 errichtete markante Haupthalle aus Sandstein gilt mit ihren überhohen Räumen und Wandelgängen als architektonisches Schmuckstück und bildet den Dreh- und Angelpunkt zwischen dem Zürcher Hauptbahnhof und der Bahnhofstrasse. Damit die Bausubstanz unter Berücksichtigung heutiger Normen und Gesetze erhalten kann, wurde nach bald 150 Jahren eine Generalsanierung nötig. Im zweiten Quartal 2018 hat die SBB mit den Instandsetzungsarbeiten des Südtrakts im Zürcher Hauptbahnhof begonnen.

    Herzstück ist die Bahnhofshalle
    Die Sanierung erfolgt in zwei Etappen. Als Herzstück gilt die 20 Meter hohe und fast 2000 Quadratmeter grosse Bahnhofshalle. Der prunkvolle Neorenaissance-Bau mit seinem Triumphbogen und einem Denkmal des Eisenbahnpioniers Alfred Escher besteht aus Sandstein. Damit der Südtrakt wieder in altem Glanz erstrahlt, werden die Gebäudehülle und sämtliche technischen Anlagen erneuert und die Innenräume nach Vorgaben der kantonalen Denkmalpflege saniert. Die historische Bausubstanz der
    Fassade wird aufgefrischt und wo nötig wiederhergestellt. Seit knapp über einem Jahr sind die Sanierungsarbeiten des Südtrakts im Zürich HB in vollem Gange. Die historische Substanzerhaltung, die nachhaltige Nutzungsflexibilität, das Kosten- und Terminmanagement sowie der Austausch des erarbeiteten Wissens unter den Projektbeteiligten im Zeitalter der Digitalisierung würden das Projektteam täglich beschäftigen, sagt Gesamtprojektleiter Martin Riesen.

    Mitte 2020 beginnt die zwei Etappe
    Die erste Etappe startete im zweiten Quartal 2018 und beinhaltet Arbeiten im Untergeschoss der Wannerhalle und des Ostportals. Für die Gastronomie wird eine neue Produktionsküche gebaut. Mitte 2020 beginnt die zweite Etappe. Dabei handelt es sich um eine wirtschaftliche und nachhaltige Sanierung, Umnutzung und Entwicklung der bestehenden historischen Bausubstanz des gesamten Südtraktes. Nach aktuellem Planungsstand wird die Generalsanierung im Sommer 2023 abgeschlossen sein. 