Autor: immovestuser

  • Online Netzwerk fördert Wissenstransfer und Expansion im Immobiliensektor

    Online Netzwerk fördert Wissenstransfer und Expansion im Immobiliensektor

    Die Zuger Makler Service AG hat Real Estate Talk Arabia lanciert, eine kostenlose und digitale Bildungs- und Netzwerkplattform für Immobilienfachleute und Investoren. Die Plattform soll Unternehmen der europäischen Immobilienbranche bei der Expansion in internationalen Märkten unterstützten und diese mit dem Immobilienmarkt des Nahen Ostens, insbesondere Dubais, verbinden. Laut einer Mitteilung über Business Insider ist die Plattform ab sofort verfügbar und kann über die offiziellen Kanäle von Makler Service genutzt werden.

    Real Estate Talk Arabia vereint Weiterbildung mit Kommunikation und Gemeinschaft auf einer frei zugänglichen Plattform. Nutzerinnen und Nutzer profitieren von monatlichen Livestreams, strukturierten Online-Kursen sowie einer Facebook-Community. Dort erhalten sie von Bauträgern und Experten praktische Einblicke in internationale Märkte, Kundenkommunikation und Vertriebsstrategien. „Real Estate Talk Arabia spiegelt unsere Philosophie wider – Fortschritt durch Vernetzung“, erklärt die Makler Service AG. „Wir sind überzeugt, dass berufliche Weiterbildung niemals durch Bezahlschranken oder geografische Beschränkungen eingeschränkt sein sollte.“

    Die Makler Service AG wurde 2020 während Pandemiezeiten gegründet und entwickelte sich innerhalb von fünf Jahren zu einem führenden Bildungsanbieter für Immobilienfachleute in der DACH-Region. Mit der neuen Initiative sollen nun Kontinente verbunden werden und die internationale Präsenz des Unternehmens gestärkt werden.

  • Neuausrichtung der Führung stärkt Agilität und Spezialisierung

    Neuausrichtung der Führung stärkt Agilität und Spezialisierung

    Das Winterthurer Immobilien- und Treuhandunternehmen Müller Schuhmacher richtet seine Führung neu aus. Laut einer Mitteilung soll die neue Führungsstruktur mehr Agilität schaffen und die Fokussierung auf die besonderen Kompetenzen des Unternehmens stärken.

    Neuer Geschäftsführer ist Dominic Schuhmacher. Daniela Steiner übernimmt die Leitung der Immobilienbewirtschaftung. Michael Zeugin leitet den Immobilienverkauf und fungiert darüber hinaus nun auch als Präsident des Verwaltungsrats. Finanzen, Personalwesen, Kommunikation und Projekte werden im neugeschaffenen Corporate Center gebündelt. Dieses wird von Christine Müller geführt. Christian Furrer verantwortet weiterhin den Bereich Treuhand.

    „Die neue Struktur macht uns beweglicher, schafft klare Zuständigkeiten und stärkt unsere Spezialisierung“, wird Michael Zeugin zitiert. „So bleiben wir effizient und ein attraktiver Arbeitgeber.“ In einem firmeninternen Gespräch mit Teilen der neuen Führungsriege weist Dominic Schuhmacher darauf hin, dass die personelle Fluktuation rund viermal tiefer als im Branchenschnitt liege und die neue Organisation klare Entwicklungsperspektiven innerhalb der Firma schaffe. „Gleichzeitig gibt sie uns die strukturelle Flexibilität, Nachfolgelösungen oder gezielte Akquisitionen zu prüfen, ohne unsere Kultur und unsere Werte zu gefährden.“

    Parallel zur Neuorganisation der Führungsstruktur hat Müller Schuhmacher auch seinen Markenauftritt weiterentwickelt. Er trage sowohl den bewährten Werten wie auch dem Wachstum und der heutigen Realität des Unternehmens Rechnung, so Christian Furrer in dem Gespräch. Ausserdem „funktioniert er hervorragend in der digitalen Kommunikation“.

  • Neue Seilbahntechnologie stärkt nachhaltige Mobilität in Metropolräumen

    Neue Seilbahntechnologie stärkt nachhaltige Mobilität in Metropolräumen

    Die urbane Seilbahnanlage Câble C1 ist seit dem 13. Dezember im Süden von Paris in Betrieb, wobei Seile und eine magnetinduktive Überwachung der Fatzer AG aus Romanshorn zum Einsatz kommen. Fatzer ist im Bereich der Transportseile eigenen Angaben nach Weltmarktführer und ein Teil der Brugg Group mit Sitz in Brugg. Die neue Bahn ist laut einer Mitteilung die längste urbane Seilbahn in Frankreich. Im bevölkerungsreichen Département Val-de-Marne, das zum Grossraum Paris gehört, soll sie das öffentliche Bus- und Metro-System entlasten und den individuellen Verkehr reduzieren. Das Projekt wurde von Doppelmayr Frankreich umgesetzt, einer Tochtergesellschaft der Seilbahntechnologie-Gruppe Doppelmayr mit Sitz im österreichischen Wolfurt.

    Die Bahn bedient laut Fatzer mit einer Fahrtzeit von 18 Minuten eine 4,5 Kilometer lange Strecke mit fünf Stationen und verbindet den Vorort Créteil mit den Gemeinden Limeil-Brévannes, Valenton und Villeneuve-Saint-Georges. Insgesamt verkehren 105 Kabinen über 30 Stützen mithilfe dreier Seilschlaufen. Fatzer habe hierfür drei Seile mit einem Gesamtgewicht von rund 90 Tonnen geliefert, heisst es. Genutzt worden sei der Seiltyp Performa DT, den Fatzer speziell für den Einsatz in dicht besiedelten Gebieten und hohe Belastung entwickelt habe. Er zeichne sich insbesondere durch Langlebigkeit und einen geräuscharmen sowie ruhigen Lauf aus.

    Um die Betriebszeiten von 18 bis 19 Stunden täglich ohne Unterbrechung sicher zu gewährleisten, werde der Seilzustand mithilfe der Fatzer-Lösung TRUscan überwacht. Mithilfe magnetinduktiver Messungen liegen den Verantwortlichen laut dem Unternehmen Echtzeitdaten vor. Unregelmässigkeiten würden sofort entdeckt, Wartungsarbeiten planbarer.

    Es wird angeführt, dass das Performa-DT-Seil bereits bei zahlreichen hochfrequentierten urbanen Anlagen eingesetzt werde: unter anderem im bolivianischen La Paz, im kolumbianischen Medellín, in Guayaquil, Ecuador, im französischen La Réunion und Ajaccio, in Mexiko-Stadt sowie demnächst im ebenso mexikanischen Uruapan.

  • Strategische Übernahme stärkt Mörtelgeschäft in Nordeuropa

    Strategische Übernahme stärkt Mörtelgeschäft in Nordeuropa

    Sika übernimmt Finja Betong, einen Hersteller von Trockenmörteln, Bodenausgleichsmassen und Fassadensystemen aus dem schwedischen Finja. Zusammen mit der kürzlich abgeschlossenen Übernahme des dänischen Mörtelherstellers Marlon erreicht Sika damit eine umfassende Abdeckung des Mörtelsegments in den nordeuropäischen Ländern, heisst es in einer Mitteilung.

    Künftig eröffnen sich somit neue Cross-Selling-Potenziale für Sika, da sich die Produktportfolios und Kundenstämme der beiden Unternehmen ergänzen. Da Finja erst kürzlich an seinen beiden Standorten in die Effizienz- und Kapazitätssteigerung der Produktion investiert hat, profitiert Sika von dieser Erweiterung und will seinen nordeuropäischen Kunden ein breiteres Angebot lokal gefertigter Lösungen anbieten. Die Expertise von Finja bei CO2-armen Mörteln, Lösungen für kalte Klimazonen sowie hochmodernen digitalen Produktauswahl-Tools stärkt künftig das kombinierte Angebot und verschafft Sika eine solide Expansionsbasis für verschiedene Marktsegmente.

    „Die Übernahme von Finja bietet uns hervorragende Möglichkeiten, um unsere Präsenz in den nordeuropäischen Baumärkten zu stärken“, wird Christoph Ganz zitiert, Regional Manager EMEA bei Sika. „Mit unserer globalen Expertise und unserer starken Organisation können wir die umfangreiche Produktpalette, das breite Vertriebsnetz und die innovativen, digitalen Tools von Finja nutzen, um beträchtliche Cross-Selling-Potenziale zu erschliessen und Kundenvorteile zu generieren. Wir freuen uns darauf, das Finja Team in der Sika Familie herzlich willkommen zu heissen und unser Geschäft in Zukunft gemeinsam weiterzuentwickeln.“

    Der Abschluss der Transaktion unterliegt den üblichen behördlichen Genehmigungen und wird im ersten Quartal 2026 erwartet.

    Sika ist ein Unternehmen der Spezialitätenchemie, das sich auf Systeme und Produkte zum Kleben, Dichten, Dämpfen, Verstärken und Schützen im Bau und in der Industrie fokussiert. Sika ist weltweit mit über 400 Fabriken in 102 Ländern präsent und beschäftigt mehr als 34’000 Mitarbeitende.

  • Zusammenschluss stärkt Pflege und Wohnen im Alter

    Zusammenschluss stärkt Pflege und Wohnen im Alter

    Die in Dübendorf ansässige Tertianum Gruppe hat die bislang zur französischen Pflegegruppe Emeis aus Puteaux gehörende Senevita Gruppe übernommen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist die Transaktion bereits von der Wettbewerbskommission (WEKO) bewilligt worden. Über den Übernahmepreis wurde Stillschweigen vereinbart.

    Mit dem Zusammenschluss beider Pflegegruppen soll der gesamte Bereich Pflege und Wohnen im Alter in der Deutschschweiz verbessert werden. Beide Unternehmen verbinden hohe Qualitätsstandards, regionale Verankerung und das klare Bekenntnis zur gesellschaftlichen Verantwortung im Pflegebereich, heisst es in der Mitteilung.

    „Ich heisse die Mitarbeitenden der Senevita Gruppe in unserem gemeinsamen Unternehmen herzlich willkommen. Sie ergänzen die Tertianum Gruppe perfekt – mit ihrem Know-how, ihrem Engagement und ihrer Professionalität. Wir sind stolz, künftig unter einem Dach mit ihnen zusammenzuarbeiten, um gemeinsam noch besser zu werden“, wird Luca Stäger, CEO der Tertianum Gruppe, in der Mitteilung zitiert. „Der Zusammenschluss ergänzt zudem unsere geographische Präsenz, ermöglicht zahlreiche Synergien in der operativen Exzellenz durch gegenseitiges voneinander Lernen und schafft neue Perspektiven für alle Mitarbeitenden.“

    In dem nun gemeinsamen Unternehmen werden 10‘000 Gäste bedarfsgerecht betreut. Insgesamt verfügt die Tertianum Gruppe nun über 6400 Pflegebetten und 4300 altersgerechte Wohnungen an 140 Standorten in der ganzen Schweiz. Um den Nachwuchs im Pflegebereich zu sichern, werden 800 Lernende ausgebildet.

  • Neues Verkaufskonzept setzt auf Erlebnis und Begegnung

    Neues Verkaufskonzept setzt auf Erlebnis und Begegnung

    Rohner gestaltet seine Verkaufsfläche in Balgach um. Der Standort wird laut einer Mitteilung von CEO Hermann Lion um eine neue Verkaufsfläche erweitert und soll im September 2026 eröffnet werden. Das Ziel sei „ein Raum, der Marken und Menschen verbindet. Der inspiriert, überrascht und zeigt, dass moderner Handel weit mehr ist als nur Verkauf.“

    Damit reagiert die 1873 gegründete Traditionsfirma auf ihre Wahrnehmung, „dass Menschen wieder bewusster einkaufen und echten Kontakt suchen – nach Jahren, in denen vieles digital geworden ist“, so Lion auf Anfrage. „Der stationäre Handel hat dann Zukunft, wenn er mehr bietet als reine Transaktion.“ Deshalb investiere das Textilunternehmen „gezielt in ein Konzept, das Erlebnis, Qualität und Begegnung verbindet. Es ist ein Statement für die Stärke des physischen Handels – und für unsere Region“.

    Die neue Verkaufsfläche wird vom Zürcher Büro Susanne Fritz Architekten gestaltet: „Klare Linien. Natürliche Materialien. Licht, das Geschichten erzählt“, so Lion. Susanne Fritz hat bereits den kompletten Gebäudekomplex in Balgach saniert, erweitert und einer neuen Nutzung zugeführt. Dabei wurde der gesamte Markenauftritt der Rohner AG modernisiert und auch architektonisch neu gestaltet, inklusive des vorhandenen Ladenraums. „Trotz geringerer Dichte der Warengestelle konnte damit der Umsatz pro Quadratmeter gesteigert werden“, heisst es in einer Präsentation dieser Arbeiten.

    Nun entsteht laut Lion auf der neuen Verkaufsfläche etwas, „das wir so in unserer Region noch nicht gesehen haben“. An diesem Ort sollen verschiedene Marken gemeinsam sichtbar werden. Geplant seien Shop-in-Shop-Konzepte für andere Textilmarken, aber auch für Accessoires, Lifestyle-Produkte, Outdoor- oder Designmarken. „Wichtig ist uns, dass die Partner eine Geschichte erzählen können und ins Gesamterlebnis passen, ob lokale Manufaktur oder internationale Brand mit klarer Haltung.“

  • Neuausrichtung eines ehemaligen Waffenplatzes nimmt Form an

    Neuausrichtung eines ehemaligen Waffenplatzes nimmt Form an

    Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung zur Abtretung des Waffenplatzes Moudon kann der Kanton Waadt seinen Planungsprozess für die künftige Nutzung starten. Wie der Bund in einer Mitteilung bestätigt, räumt die Armee den Standort ab Ende 2027, um Platz zu machen für die Waadtländer Polizeiakademie. An der Absichtserklärung beteiligt sind der Kanton, armasuisse Immobilien als Immobilienkompetenzzentrum des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) und das Staatssekretariat für Migration (SEM). Basis für diesen Schritt ist der Beschluss des Waadtländer Staatsrats aus dem Mai 2022, die Polizeiakademie vom heutigen Standort in Savatan nach Moudon zu verlegen. 

    Die Fläche und Infrastruktur des Waffenplatzes Moudon bietet laut der Mitteilung grosses Potenzial, um ein interdisziplinäres Ausbildungszentrum aufzubauen. Schon heute prüfe der Kanton, ob der Standort nicht nur von der Polizeiakademie, sondern auch von weiteren Partner aus dem Sicherheitsbereich genutzt werden könnte. Zur Debatte stehen insbesondere sogenannte Blaulichtdienste, Leistungen im Bereich des Umweltschutzes oder im Bereich des Strafvollzugs. Ein Projektierungskredit soll es ermöglichen, hier alle Optionen auszuloten.

    Klar ist schon heute, dass die Fläche nach dem Abzug der Armee schrittweise umgestaltet wird. Das in Moudon stationierte Kommando der Spitalschulen 41 wird ab dem zweiten Halbjahr 2027 gestaffelt auf den Waffenplatz Chamblon zügeln. Die Notfallkapazitäten des SEM in Moudon bleiben bestehen. Somit können in der dortigen Mehrzweckhalle im Fall eines Anstiegs von Asylsuchenden Unterkunftsplätze bezogen werden. „Kommt das Projekt planmässig voran, könnten die ersten Ausbildungen zwischen 2030 und 2032 beginnen“, heisst es von Seiten des Bundes.

  • Neue Logistikhalle steigert Effizienz im nationalen Verteilnetz

    Neue Logistikhalle steigert Effizienz im nationalen Verteilnetz

    Die auf Erweiterungen, Neubauten oder Spezialkonstruktionen spezialisierte Senn AG aus Oftringen baut für den Migros-Verteilbetrieb (MVB) in Suhr eine neue Lagerhalle aus Stahl. Der Neubau umfasst laut einer Mitteilung eine Fläche von 7500 Quadratmetern, ist mehr als 100 Meter lang und 15,5 Meter hoch. Kern der Modernisierung ist ein vollautomatisches Lagersystem, welches einen Kapazitätsgewinn bringe und die Logistik effizienter mache. 

    Insgesamt 1100 unterschiedliche Bauteile waren nötig gewesen, was logistisch anspruchsvoll und für die Montage aufgrund begrenzter Flächen zur Zwischenlagerung eine Herausforderung war. Bei der Montage sei grösstenteils mit einem eigenen Pneukran sowie zwei Baustellenkränen gearbeitet worden, so die Senn AG. 

    Die Tragstruktur besteht laut Mitteilung aus weiss beschichtetem Stahl. 530 Tonnen Stahl seien gesamt verbaut worden. Die Senn AG verarbeitet laut Eigenangaben am Firmensitz jährlich 7000 Tonnen Stahl und Aluminium und ist tätig bei Stahl- und Metallbau, Blech- und Edelstahlcentern, Notstromanlagen, Pneukraneinsätzen und weiteren Transportlösungen. 

    Seit Ende Juni laufen die Bauarbeiten. Die Halle sei zu rund einem Dreiviertel montiert, aktuell werden die letzten Hallenteile in der Werkstatt beschichtet und für den Transport vorbereitet, heisst es. Noch im Dezember soll das Projekt abgeschlossen sein.

    Die Realisierung der Lagerhalle ist bedeutsam für das Versorgungsnetzwerk der Migros. Wie MVB schreibt, betreibt die Detailhandelsgruppe in Suhr eines von zwei nationalen Verteilzentren. Das erste wurde vor mehr als 50 Jahren in Neuendorf SO errichtet, vor mehr als 25 Jahren entstand in Suhr ein weiterer Standort.

  • Wo die Bau- und Immobilienwelt ihre Zukunft baut

    Wo die Bau- und Immobilienwelt ihre Zukunft baut

    Die Swissbau 2026 ist mehr als nur eine Messe. Sie ist Seismograf einer Branche im Umbruch. Klimawandel, Energiekrise, Ressourcenknappheit und Fachkräftemangel treffen auf eine rasch voranschreitende Digitalisierung der Bau- und Immobilienwirtschaft.

    ​ Im Fokus stehen Fragen, die heute über die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens entscheiden.  Wie lässt sich kreislauforientiert planen und bauen? Wie werden Gebäude energieeffizienter und resilienter? Und wie können digitale Werkzeuge so eingesetzt werden, dass Prozesse einfacher, transparenter und kollaborativer werden? Und das vom Entwurf bis zum Betrieb.

    Gleichzeitig wächst der Druck, nachhaltige Antworten sichtbar umzusetzen, in Projekten, Prozessen und Produkten sichtbar umzusetzen. Die Swissbau bündelt diese Themen in einem gemeinsamen Erlebnisraum, in dem Strategien, Lösungen und Praxisbeispiele aufeinandertreffen.

    Schwerpunkte und Highlights
    Die Messe setzt klare inhaltliche Schwerpunkte. Dazu gehören Klima und Energie, Kreislaufwirtschaft und Materialien, Digitalisierung und Kollaboration sowie Architektur und Lebensqualität im gebauten Raum. Diese Themen werden in Bühnenformaten, geführten Rundgängen und Live-Demonstrationen praxisnah und verdichtet vermittelt.

    ​ Zu den Höhepunkten gehören Premieren neuer Systeme, Materialien und Technologien, die ressourcenschonendes Bauen und energieoptimierte Gebäude erlebbar machen. Live-Demos zeigen, wie digitale Planung, modellbasierte Zusammenarbeit und robotische Fertigung die Baustelle verändern und welche Chancen sich daraus für Effizienz, Qualität und Arbeitssicherheit ergeben.

    Wie digital ist die Swissbau?
    Die Digitalisierung ist kein eigenständiger Bereich mehr, sondern zieht sich als roter Faden durch die gesamte Swissbau. Im Zentrum stehen durchgängig gedachte Prozesse, von der digitalen Planung über BIM-gestützte Kollaboration bis hin zu Datenräumen, die Planung, Bau und Betrieb verbinden.

    Auf der Messe werden Plattformen, Tools und Anwendungen präsentiert, die Gebäudedaten nutzbar machen und so zu einer effizienteren Projektabwicklung, besseren Entscheidungsgrundlagen und einem intelligenteren Betrieb beitragen. Die physische Messe wird durch einen ausgebauten digitalen Auftritt ergänzt, der eine Programmübersicht, Streams ausgewählter Formate und verlängerten Dialogmöglichkeiten vor und nach den Messetagen bietet.

    So entsteht eine hybride Wissens- und Netzwerkplattform, die weit über den klassischen Messebesuch hinausgeht und es Unternehmen ermöglicht, ihre Digitalisierungsreise sichtbar zu machen und weiterzudenken.

    ​Swissbau Focus Bühne für den Dialog
    Der Swissbau Focus bildet das inhaltliche Herzstück der Messe. In kuratierten Talks, Panels und Fachveranstaltungen diskutieren Verbände, Unternehmen, Hochschulen und Behörden über zentrale Fragen der Zukunft der Bau- und Immobilienbranche.

    Hier geht es um Rahmenbedingungen, Strategien und konkrete Verantwortlichkeiten. Wie entwickelt sich der regulatorische Rahmen? Welche Anreize sind für klimafreundliches und zirkuläres Bauen nötig? Welche Rolle spielen öffentliche Hand, Immobilienwirtschaft und Industrie im Zusammenspiel?

    Der Charakter ist bewusst dialogorientiert. Der Fokus liegt auf dem Austausch statt auf Frontalreferaten, auf kontroversen Perspektiven statt einseitigen Produktbotschaften. Für Kader und Fachleute wird Swissbau Focus somit zu einem Ort, an dem sie ihre Positionen schärfen, Allianzen bilden und Impulse für die eigene Strategie mitnehmen.​

    Swissbau Lab und Handwerk live
    Während beim Swissbau Focus der Diskurs im Mittelpunkt steht, werden beim Swissbau Lab Innovationen erlebbar gemacht. In einer Mischung aus Werkstatt, Bühne und Labor präsentieren Start-ups, etablierte Industriepartner und Bildungsinstitutionen neue Lösungen. Von digitalen Werkzeugen über zirkuläre Materialien bis hin zu zukunftsweisenden Bauprozessen.

    Formate wie die Main Stage, die Speakers Corner und thematische Sessions setzen auf kurze, verdichtete Inputs, Best Practices und den direkten Austausch mit den Beteiligten. So entsteht ein Experimentierfeld, in dem neue Ideen getestet, diskutiert und weitergedacht werden. Nah an der Praxis, offen für Kritik und Kooperation.

    Gleichzeitig zeigt der Treffpunkt Handwerk, wie stark sich das Bauhandwerk selbst verändert. Ein zweigeschossiges Holzhaus wird live aufgebaut und Betriebe demonstrieren Arbeitsabläufe, Werkzeuge und Materialien im laufenden Betrieb. Hier werden Digitalisierung, Vorfertigung und Präzision unmittelbar sichtbar, vom smarten Werkzeug bis zur vernetzten Baustelle.

    Ausbildung, Vernetzung und Sicherheit
    Ein zentrales Anliegen der Swissbau 2026 ist die Sicherung des Fachkräftenachwuchses. Berufs- und Branchenverbände, Schulen und Weiterbildungsanbieter nutzen die Plattform, um Ausbildungswege, Spezialisierungen und Karrierechancen sichtbar zu machen. Sowie den Dialog zwischen Nachwuchs, Unternehmen und Bildungseinrichtungen zu stärken.

    Die Vernetzung zieht sich durch die gesamte Messe. Lounge-Bereiche, thematische Treffpunkte und kuratierte Veranstaltungen bieten Raum, um Projekte anzustossen, Partnerschaften zu vertiefen und neue Koalitionen rund um die Themen Klima, Energie, Digitalisierung und Sicherheit zu schmieden.

    Dabei wird das Thema Sicherheit breit verstanden. Von der Arbeitssicherheit auf der Baustelle über die Gebäudesicherheit und Resilienz bis hin zu stabilen, vertrauenswürdigen digitalen Infrastrukturen. Die Swissbau 2026 zeigt, wer die Zukunft des Bauens gestalten will, braucht nicht nur gute Produkte, sondern vor allem starke Netzwerke, gemeinsames Wissen und den Mut, neue Wege zu gehen.​

    Messedauer und Adresse
    Dienstag bis Freitag, 20. bis 23. Januar 2026:
    9 bis 18 Uhr
    Alle Hallen

    Samstag, 24. Januar 2026:
    9 bis 16 Uhr
    Halle 1.2 und Halle 1.0 Süd
    Trendwelt Innenausbau und Swissbau Focus 
    www.swissbau.ch

  • St.Gallen verhindert Planungsstillstand in Gemeinden

    St.Gallen verhindert Planungsstillstand in Gemeinden

    In vielen St.Galler Gemeinden laufen derzeit umfassende Revisionen von Richt- und Rahmennutzungsplanung, während teilweise noch das Baugesetz von 1972 gilt. Das führte dazu, dass zwischen Auflage und Genehmigung neuer Nutzungspläne über Jahre keine neuen planerischen Grundlagen in Kraft gesetzt werden konnten und  wichtige Projekte blieben blockiert. Der IV. Nachtrag zum Planungs- und Baugesetz schliesst diese Lücke und setzt die Motion zur Vermeidung eines Planungsstillstands um. Ziel ist es, die Entwicklungsfähigkeit der Gemeinden zu sichern und gleichzeitig Rechtsklarheit zu schaffen.

    Zwei Wege für mehr Planungssicherheit
    Die Regierung verfolgt dafür zwei Ansätze. Einerseits können Sondernutzungspläne, die materiell noch auf dem alten Recht beruhen, weiterhin genehmigt werden, bis die neue Rahmennutzungsplanung vom Amt für Raumentwicklung und Geoinformation genehmigt ist. Ist ein solcher Plan mit der künftigen Ordnung kompatibel, kann er ohne Neustart des Verfahrens in einen PBG-konformen Sondernutzungsplan überführt werden. Andererseits dürfen Sondernutzungspläne nach neuem Recht bereits ab der öffentlichen Auflage des revidierten Rahmennutzungsplans aufgelegt und genehmigt werden. Sie treten je nach Vereinbarkeit mit dem alten Recht entweder sofort oder erst mit Inkraftsetzung der neuen Planung in Kraft.

    Verlängerte Frist für Ortsplanungsrevisionen
    Zusätzlich schlägt die Regierung vor, die Frist für die Anpassung der kommunalen Rahmennutzungsplanung an das neue Planungs- und Baugesetz pauschal von 2027 auf 2030 zu verlängern. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass viele Gemeinden ihre umfangreichen Planungsarbeiten nicht innerhalb von zehn Jahren abschliessen können. Auf begründetes Gesuch hin kann die Frist zudem individuell weiter verlängert werden. Die neuen Bestimmungen verbinden Rechtssicherheit mit Flexibilität und bilden damit eine wichtige Grundlage für geordnete Siedlungsentwicklung, verlässliche Investitionsentscheide und die Umsetzung der raumplanerischen Ziele des Kantons.

  • Zug fördert Nachhaltigkeit und Innovation

    Zug fördert Nachhaltigkeit und Innovation

    Die Zuger Stimmbevölkerung hat am 30. November 2025 das Gesetz über Standortentwicklung deutlich angenommen. Der Regierungsrat hat nun die Vollziehungsverordnung verabschiedet, sodass Gesetz und Verordnung per 1. Januar 2026 in Kraft treten. Aus den erwarteten jährlichen Mehreinnahmen von netto rund 200 Millionen Franken aus der OECD-Mindeststeuer investiert der Kanton in drei Bereiche. So in soziale Massnahmen wie Kinderbetreuung, Bildung und Wohnen, Infrastruktur und innovative Projekte, etwa Blockchain- und ETH-Kooperationen oder Energieprojekte sowie gezielte Förderbeiträge an Unternehmen für Nachhaltigkeit und Innovation.

    Wirkungsorientierte Nachhaltigkeitsförderung
    Zentrales Element der SEVO ist eine wirkungsorientierte Förderung von Klimaschutz in Unternehmen. Unterstützt werden Projekte, die Treibhausgasemissionen in der Lieferkette substanziell senken. Voraussetzung ist eine Einsparung von mindestens 50’000 Tonnen CO₂‑Äquivalenten, pro eingesparter Tonne werden 30 Franken ausgerichtet. Damit honoriert der Kanton messbare, nachweisbare Emissionsreduktionen statt rein deklaratorischer Klimaversprechen und setzt einen klaren Anreiz für grosse Dekarbonisierungsprojekte.

    Impulse für Forschung und Entwicklung
    Neben der Nachhaltigkeit adressiert das Programm gezielt die Innovationskraft der Zuger Wirtschaft. Die aufwandseitige Innovationsförderung unterstützt Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten mit einem Beitragssatz von 25 Prozent auf qualifizierende Personalaufwände, ergänzt durch einen pauschalen Infrastrukturzuschlag von 35 Prozent. Gefördert werden auch in der Schweiz durchgeführte klinische Studien. Damit stärkt der Kanton Zug sowohl technologieorientierte Unternehmen als auch forschungsintensive Branchen wie Pharma, Medtech oder Deeptech.

    Flexibles System im Schatten der Mindeststeuer
    Die Verordnung ist bewusst flexibel ausgestaltet, um auf ein dynamisches internationales Steuerumfeld reagieren zu können. Hintergrund ist die OECD-Mindestbesteuerung, von der im Kanton rund 400 Gesellschaften betroffen sind. Das neue Fördersystem soll drohende Standortnachteile kompensieren und die Attraktivität Zuges als internationaler Wirtschaftsstandort sichern. Unternehmen können ab dem 1. März 2026 erstmals Gesuche einreichen, basierend auf den Zahlen des Geschäftsjahrs 2024. Zuständig für den Vollzug ist die Finanzdirektion. Ziel ist ein unbürokratisches, effizientes System, das klar messbare Leistungen in Nachhaltigkeit und Innovation belohnt und Zug im globalen Wettbewerb langfristig positioniert.

  • Bund fördert 33 Modellvorhaben für Raumplanung von morgen

    Bund fördert 33 Modellvorhaben für Raumplanung von morgen

    Die Modellvorhaben gelten als Experimentierfeld für Gemeinden, Regionen und private Organisationen, die aktuelle Herausforderungen mit neuen Methoden angehen wollen. Dazu gehören etwa eine älter werdende Bevölkerung, Wohnungsknappheit, fehlende Räume für Sport und Bewegung, der Rückgang der Biodiversität oder Lücken in der Grundversorgung ländlicher Gebiete. Gefragt sind mutige, direkt umsetzbare Projekte, deren Erfahrungen anderen Regionen als Vorbild dienen können. Seit 25 Jahren existiert dieses Förderinstrument, inzwischen getragen von neun Bundesstellen aus vier Departementen unter der Federführung des Bundesamts für Raumentwicklung ARE.

    33 Projekte, sechs Themenschwerpunkte
    Für die Programmgeneration 2025–2030 wurden 33 Vorhaben ausgewählt und mit total 4.274 Millionen Franken ausgestattet. Neben finanzieller Unterstützung erhalten die Projekte fachliche Begleitung und Unterstützung beim Wissenstransfer, insbesondere wenn sich Lösungen bewähren. Thematisch verteilen sich die Vorhaben auf sechs Schwerpunkte.

    • Stärkung von Zentrumsfunktionen in ländlichen Regionen und Berggebieten
    • Erhöhung der Lebensqualität durch Biodiversität und attraktive Landschaften
    • sport- und bewegungsfreundliche Siedlungsplanung
    • nachhaltigere regionale Ernährungssysteme
    • zukunftsfähiges Wohnen durch Umnutzung und Transformation des Bestands
    • Mitgestaltung lokaler Dienstleistungsangebote

    Breite Trägerschaft im Bund
    Beteiligt sind neben dem ARE das Bundesamt für Strassen, das Bundesamt für Umwelt, das Bundesamt für Gesundheit, das Bundesamt für Kultur, das Bundesamt für Sport, das Bundesamt für Landwirtschaft, das Bundesamt für Wohnungswesen sowie das Staatssekretariat für Wirtschaft. Diese Bundesstellen bringen ihre Fachkompetenzen ein und sorgen dafür, dass erfolgreiche Modellvorhaben auch in andere Regionen und Programme ausstrahlen. Einige frühere Projekte wurden bereits mit renommierten Auszeichnungen wie dem Wakkerpreis gewürdigt. Die neuen Vorhaben starten Anfang 2026 und sollen zeigen, wie nachhaltige Raumentwicklung konkret vor Ort gestaltet werden kann.

  • Polysportives Leuchtturmprojekt nimmt Gestalt an

    Polysportives Leuchtturmprojekt nimmt Gestalt an

    Nach langen Planungsjahren ist der Baustart erfolgt. Auf dem Areal Dürrbach entsteht für rund 65 Millionen Franken ein grosser polysportiver Komplex, realisiert von HRS Real Estate AG als Totalunternehmerin. Der Neubau soll im Herbst 2026 eröffnet werden und markiert einen neuen sportlichen Schwerpunkt im Glattal.

    Über 30 Sportarten unter einem Dach
    Getragen wird das Projekt von Zürich Tennis und dem Zürcher Turnverband, die gemeinsam fast 100’000 Sportbegeisterte in der Region vereinen. Geplant sind moderne Hallen für Tennis und Turnsport, spezialisierte Trainingsbereiche sowie Flächen für zahlreiche weitere Indoor-Sportarten. Ergänzt wird das Angebot durch Sportinfrastrukturen, Übernachtungsmöglichkeiten sowie Einrichtungen für Sportmedizin und Regeneration. Das Sportzentrum ist ausgelegt für den Ganzjahresbetrieb von Breiten- und Spitzensport.

    Campus für Sport und Ausbildung
    Im neuen Sportzentrum wird auch die Kunst- und Sportschule Zürcher Oberland beheimatet sein. Damit entsteht ein Campus, der Training, Schule und Talentförderung räumlich und inhaltlich verzahnt. Junge Athletinnen und Athleten finden vor Ort ideale Bedingungen, um sportliche Ambitionen und Ausbildung zu verbinden.

    Beny Ruhstaller verstärkt strategische Führung
    Seit Kurzem gehört Beny Ruhstaller dem Verwaltungsrat der Sportzentrum Dürrbach AG an. Er stösst nicht primär als Bauspezialist dazu, sondern als Kenner des Turnwesens. Durch seine früheren Tätigkeiten für den Zürcher und den Schweizer Turnverband bringt er langjährige Verbandserfahrung, ein breites Netzwerk im Turn- und Tennissport und ein feines Gespür für die Bedürfnisse von Athletinnen und Athleten ein. Damit stärkt er den Anspruch, das Sportzentrum Zürich zu einer zukunftsweisenden Plattform für Sport, Ausbildung und Bewegung in der Region zu entwickeln.

  • Standortpolitik im Wandel

    Standortpolitik im Wandel

    Basel-Stadt hat auf die internationalen Entwicklungen im Steuer- und Standortförderungsbereich mit einer Revision des Standortförderungsgesetzes reagiert, die 2025 vom Grossen Rat und der Stimmbevölkerung klar angenommen wurde. Herzstück des Basler Standortpakets sind zwei Fonds, in die der Regierungsrat je nach Finanzlage des Kantons jährlich 150 bis 500 Millionen Franken einzahlen kann. 80 Prozent der Mittel fliessen in die Innovationsförderung, 20 Prozent in die Gebiete Gesellschaft und Umwelt. Die Förderung erfolgt bereits im laufenden Jahr im Umfang von maximal 300 Mio. Franken.

    Gesellschaftlicher Mehrwert durch Elternzeit
    Ein Bestandteil ist die Unterstützung freiwilliger Elternzeit über das gesetzliche Mass hinaus. Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden freiwillig über das Erwerbsersatzgesetz hinausgehende Elternzeit gewähren, können für Mütter und Väter je bis zu drei Wochen zusätzliche Lohnkosten ersetzt bekommen. Diese Regelung stärkt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und fördert eine moderne, inklusive Arbeitskultur. Ein Faktor, der im internationalen Standortwettbewerb zunehmend Bedeutung gewinnt.

    Energiewende als Standortvorteil
    Der Umweltbereich des Programms unterstützt baselstädtische Unternehmen, die gezielt in Dekarbonisierung und Energieeffizienz im Kanton und in der Schweiz investieren. Beiträge werden nach erzielten CO²-Einsparungen oder eingesparter Energie gewährt. Der Kanton kann bis zu 40 Prozent der Investitionskosten von umgesetzten Massnahmen übernehmen. Förderfähig ist auch die Reduktion der Emissionsintensität direkter Treibhausgasemissionen weltweit. Das Basler Standortpaket ergänzt und verstärkt die übrigen Massnahmen der kantonalen Klimaschutzstrategie mit dem Ziel von Netto-Null bis 2037. Damit setzt Basel-Stadt schweizweit Massstäbe für eine praxisorientierte Klimapolitik, die Verantwortung mit wirtschaftlicher Vernunft kombiniert.

    Innovationskraft aus Basel für die Schweiz
    Der wichtigste Teil des Basler Standortpakets ist der Bereich Innovation. Hier beteiligt sich der Kanton Basel-Stadt an Personalaufwendungen von baselstädtischen Unternehmen für Forschung und Entwicklung. Unternehmen profitieren je nach Grösse von abgestuften Fördersätzen von bis zu 28 % und zusätzlich von Beiträgen für Abschreibungen auf Anlagen für Forschung und Entwicklung sowie Hochtechnologieproduktion. Zudem fördert der Kanton auch Aufwände von Unternehmen für klinische Studien in der Schweiz. Damit stärkt der Kanton sein Profil als führender Innovationsstandort und Life-Sciences-Hub in Europa.

    Ein neues Gleichgewicht zwischen Wirtschaft und Gesellschaft
    Das Basler Standortpaket ist mehr als ein Förderprogramm. Es ist eine strategische Weichenstellung, um Wettbewerbsfähigkeit, Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in Einklang zu bringen. Durch die enge Einbindung von Wirtschaft und Politik entsteht ein Modell, das über Basel hinausstrahlt – als Beispiel für eine moderne, zukunftsorientierte Standortförderung.

  • Erneuerbar heizen mit Fernwärme

    Erneuerbar heizen mit Fernwärme

    Fernwärme ist ein wichtiger Bestandteil der Basler Klimastrategie. Über mittlerweile 130 Kilometer Fernwärmeleitungen werden über 6500 Haushalte und Betriebe mit umweltfreundlicher Wärme versorgt. Diese entsteht grösstenteils durch Nutzung von Abwärme aus der Kehrichtverwertungsanlage und Holzkraftwerken, was den CO²-Ausstoss bedeutsam reduziert. Bis 2037 wird das Netz auf 180 Kilometer anwachsen und einen Grossteil der Stadt versorgen. Der Kreislauf funktioniert effizient, indem heisses Wasser zentral erhitzt, zu den Kunden geleitet, dort abgenommen und in die Anlagen zurückgeführt wird.

    Innovative Produktion
    Ein Masterplan bildet die Basis dafür, dass ab 2035 nur noch erneuerbare Quellen und Abwärme zur Wärmeerzeugung genutzt werden. Für den durch Kundenzuwachs steigenden Wärmeabsatz setzt IWB auf eine grosse Wärmepumpe, die einst Abwärme aus der Abwasserreinigung nutzen und auszeichnen wird.

    Dekarbonisierung und koordinierter Ausbau
    Der politische Auftrag ist klar. Bis 2037 muss der Kanton Basel-Stadt klimaneutral werden. Über 450 Millionen Franken investiert IWB in den Ausbau des Fernwärmenetzes und die dazugehörige Infrastruktur. Parallel dazu wird das Gasnetz in Etappen stillgelegt. Für gasbeheizte Liegenschaften wird der Wandel frühzeitig und transparent geplant. Die Eigentümerschaft wird mindestens drei bis vier Jahre vor der Abschaltung informiert und kann für den Heizungsersatz Fördermittel beantragen. Für die Überbrückung bis zum Fernwärmeanschluss kann zudem eine Übergangslösung eingesetzt werden.

    Die Planung des Netzausbaus ist eine logistische und organisatorische Meisterleistung. Der Ausbau der Fernwärme wird mit Strassensanierungen, Begrünungen, der Erneuerung von Strom- und Wasserleitungen sowie mit verkehrsplanerischen Massnahmen koordiniert. In dicht besiedelten Quartieren sind optimierte Bauzeiten und effiziente Arbeitsabläufe entscheidend. Von der Planung bis zur Umsetzung arbeiten das Bau- und Verkehrsdepartement, IWB und die Basler Verkehrs-Betriebe partnerschaftlich und eng abgestimmt.

    Attraktive Anschlusslösungen für Eigentümerinnen und Eigentümer
    Ob Einzel-, Mehrfach- oder Gemeinschaftsanschluss, die Fernwärme kann je nach Kundenwunsch bezogen werden. Besonders in der Basler Innenstadt, aber auch in verdichteten Quartieren, gewinnen kooperative Anschlussmodelle an Bedeutung. Beim Mehrfachanschluss werden benachbarte Gebäude über Haus-zu-Haus-Leitungen verbunden, beim Gemeinschaftsanschluss teilen mehrere Liegenschaften eine zentrale Wärmestation, das spart Raum und Kosten. Jede Liegenschaft bleibt technisch unabhängig, profitiert aber von attraktiven Konditionen und effizientem Betrieb.

    Basel als Vorbild der urbanen Wärmewende
    Mit dem ambitionierten Ausbau der Fernwärme und dem schrittweisen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen setzt Basel-Stadt auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung im städtischen Umfeld. Die Kombination aus erneuerbarer Produktion, intelligenten Netzen, koordiniertem Ausbau und kooperativen Anschlussmodellen macht die Transformation zum Erfolgsbeispiel einer zukunftsfähigen Energiepolitik. Für Basel, die Region und die Schweiz.

  • Was das neue Raumplanungsgesetz kann

    Was das neue Raumplanungsgesetz kann

    Ein zentraler Kritikpunkt betrifft die Möglichkeit, nicht mehr genutzte landwirtschaftliche Gebäude ausserhalb der Bauzonen neu zu Wohnzwecken zu nutzen. Kappeler betont, dass dies nur im Rahmen des sogenannten Gebietsansatzes möglich ist. Kantone können für klar definierte Gebiete Sondernutzungszonen festlegen, etwa zum Erhalt und zur Weiterentwicklung traditioneller Kulturlandschaften. Nur in solchen Gebieten sind Umnutzungen unter strengen Bedingungen zulässig, zudem gilt weiterhin das Zweitwohnungsgesetz mit der 20‑Prozent‑Schwelle für Zweitwohnungen. Aus Sicht des ARE ist diese punktuelle Flexibilität keine Aufweichung, sondern ein gezielt gesteuertes Instrument für regionale Besonderheiten.

    Trennungsgrundsatz mit Stabilisierungsziel
    Kernanliegen von RPG2 ist die Stärkung des Trennungsgrundsatzes zwischen Bau- und Nichtbaugebiet. Neu wird dieser durch ein Stabilisierungsziel ergänzt. Massgebend sind Gebäudebestand und versiegelte Fläche per 29. September 2023, an denen die künftige Entwicklung ausserhalb der Bauzonen gemessen wird. Erreichen Kantone diese Stabilisierung nicht, müssen sie zusätzliche Massnahmen ergreifen. Das Parlament wollte bewusst keine starre Plafonierung, sondern eine begrenzte Flexibilität mit klarer Obergrenze. Damit erhält das Bauen ausserhalb der Bauzonen eine zusätzliche Schranke, ohne sinnvolle Anpassungen völlig zu blockieren.

    Abbruchprämien und Pionierarbeit der Kantone
    Ein weiterer Pfeiler der Revision ist die Abbruchprämie für Gebäude ausserhalb der Bauzonen. Der Bund rechnet mit 1000 bis 2000 Rückbauten pro Jahr bei durchschnittlichen Kosten von 20’000 bis 30’000 Franken, was ein Volumen von 20 bis 60 Millionen Franken jährlich ergibt. Finanziert werden soll dies gemeinsam von Bund und Kantonen. Für letztere eine Herausforderung, da sie zugleich Stabilisierungsstrategien ausarbeiten und umsetzen müssen. Das ARE erarbeitet Leitfäden, genehmigt die kantonalen Strategien und kontrolliert deren Wirkung, greifen die Massnahmen nicht, sind Sanktionen vorgesehen.

    Erneuerbare Energien und touristische Betriebe
    In der Schlussphase der parlamentarischen Beratungen wurden zusätzliche Bestimmungen zu erneuerbaren Energien ausserhalb der Bauzonen ins Gesetz aufgenommen. So sollen in wenig empfindlichen Gebieten unter bestimmten Voraussetzungen Anlagen zur gewerblichen Biomassenutzung oder zur Methanisierung möglich werden, wobei die Details auf Verordnungsstufe präzisiert werden. Kontrovers ist auch die erleichterte Weiterentwicklung altrechtlicher Gast- und Beherbergungsbetriebe. Hotels und Restaurants ausserhalb der Bauzonen erhalten mehr Spielraum für Modernisierung und Ausbau. Häufig ohne umfassendes Planungsverfahren und Mitwirkung, wenn eine Baubewilligung genügt. Kritiker sehen darin eine Aufweichung des Trennungsgrundsatzes, während die Befürworter auf die Sicherung wirtschaftlicher Tragfähigkeit bestehender Betriebe verweisen.

    Härteres Vorgehen gegen illegales Bauen
    Als klare Stärke der Revision nennt Kappeler die neuen Regelungen gegen illegales Bauen. Behörden müssen bei rechtswidriger Nutzung neu zwingend ein Nutzungsverbot verfügen. Ein scharfes Instrument, da ein nicht nutzbares Gebäude schnell an Attraktivität verliert. Zudem können Gemeinden nicht mehr allein entscheiden, auf eine Wiederherstellung des rechtmässigen Zustands zu verzichten. Ein solcher Verzicht erfordert künftig die Zustimmung des Kantons. RPG2 koppelt damit mehr Differenzierung und Spielraum dort, wo planerisch begründet, mit strengeren Regeln, messbaren Zielen und einem konsequenteren Vollzug ausserhalb der Bauzonen.

  • Schweizer Wirtschaft zwischen Dämpfer und Zuversicht

    Schweizer Wirtschaft zwischen Dämpfer und Zuversicht

    Nach zwei Rückgängen in Folge liegt der KOF-Geschäftslageindikator unter dem Niveau des Sommers, aber noch über den Tiefständen von August und September. Die Konjunkturdynamik bleibt moderat, ein schwaches, aber stabiles Fundament. Besonders im Verarbeitenden Gewerbe hat sich die Geschäftslage weiter eingetrübt. Produktion und Einkaufspolitik stagnieren und Preisaufschläge werden seltener geplant. Trotz allem zeigen sich die Erwartungen im Export und in den Auftragsbüchern zunehmend optimistischer. Viele Unternehmen rechnen mit einer leichten Besserung im ersten Halbjahr 2026.

    Uneinheitliche Branchenentwicklung
    Die Entwicklung der Lage ist branchenübergreifend unterschiedlich. Projektierungsbüros, Finanz- und Versicherungsdienstleister sowie übrige Services melden eine abgeflachte Geschäftsentwicklung, während das Baugewerbe und der Detailhandel eine leichte Erholung verzeichnen.

    Bei den Erwartungen zeigen sich diese Kontraste ebenso. Zuversicht herrscht im Bauwesen sowie bei Finanz- und Versicherungsdienstleistern, während Detailhandel und Planungsbüros etwas vorsichtiger agieren. Der Detailhandel verzeichnet den zweiten Rückgang seines Erwartungsindikators in Folge. Ein Zeichen, dass sich Konsumtrends nur zögerlich festigen.

    Die Eintrübung bleibt
    Regional betrachtet sinkt die aktuelle Geschäftslage in allen Landesteilen. Besonders betroffen sind Zentralschweiz, Espace Mittelland, Ostschweiz, Zürich und die Nordwestschweiz. Im Tessin und in der Genferseeregion bleibt der Rückgang moderater. Der Indikator zeigt, dass der konjunkturelle Druck landesweit spürbar ist, trotz stabiler Exporte und Dienstleistungen.

    Konjunkturuhr zeigt vorsichtige Erholung
    Die KOF verdeutlicht das Spannungsfeld zwischen Gegenwart und Zukunft. Die Lage bleibt unter dem Durchschnitt, die Perspektiven liegen darüber. Im Jahr 2025 mit zaghafter Belebung, hat sich die Schweizer Wirtschaft noch nicht in einen echten Aufschwung bewegt. Dennoch gilt die zunehmende Erwartungsaufhellung als Vorbote, dass 2026 bessere Dynamik bringen könnte. Getragen von robusten Dienstleistungssektoren, stabilen Exporterwartungen und einer sanften Erholung im Bau.

    Die Schweizer Wirtschaft steht zum Jahreswechsel weiter im Zeichen der Stabilität mit leichten Gegenwinden. Während die Gegenwart von gebremstem Tempo geprägt ist, richten viele Unternehmen ihren Blick optimistisch nach vorn, in der Hoffnung, dass 2026 zum Jahr einer echten konjunkturellen Erholung wird.

    KOF Geschäftslageindikator (Quelle: kof.ethz.ch)
  • Neue Führung für das Stadtwerk Winterthur bestätigt

    Neue Führung für das Stadtwerk Winterthur bestätigt

    Der Stadtrat Winterthur hat laut einer Mitteilung Martin Emmenegger als neuen Direktor des Stadtwerkes Winterthur bestätigt. Emmenegger ist derzeit Geschäftsbereichsleiter Netze und Mitglied der Geschäftsleitung des Elektrizitätswerkes Zürich (ewz). Zuvor war er während vier Jahren beim Stadtwerk Winterthur als Bereichsleiter Elektrizität und Telekom gewesen.

    Emmenegger hat an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften als Elektroingenieur abgeschlossen. Der 57-Jährige folgt auf Marco Gabathuler, der das Stadtwerk seit 2017 geführt hat und im Januar 2026 in die Pension geht.

    „Mit Martin Emmenegger fällt die Wahl auf eine motivierende Persönlichkeit, die Stadtwerk Winterthur erfolgreich in die Zukunft führen kann“, wird Stadtrat Stefan Fritschi in der Mitteilung zitiert.

  • Strategische Übernahme setzt Fokus auf spezialisierte Gewerbeareale

    Strategische Übernahme setzt Fokus auf spezialisierte Gewerbeareale

    Swiss Life Asset Managers möchte mit der Übernahme der Schlieremer Gewerbe- und Handelszentrum AG (GHZ) ihre Position im Life Sciences-Sektor stärken, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die GHZ hat das ihr gehörende Wagi-Areal entwickelt. Dort sind nun auf einer Mietfläche von 143’000 Quadratmetern insgesamt rund 250 Unternehmen und Organisationen aus der Life Sciences-Branche ansässig, die über mehr als 2400 Arbeitsplätze verfügen. Auch der Bio-Technopark Schlieren ist auf dem Areal angesiedelt.

    Der Standort der GHZ bleibt erhalten, die Mitarbeitenden werden übernommen und auch GHZ-Geschäftsführer Walter Krummenacher wird weiterhin als Ansprechpartner für die Mieter fungieren und das Areal mit seinen Mitarbeitenden weiterentwickeln. „Wir sind sehr glücklich, mit Swiss Life Asset Managers eine verlässliche Partnerin gefunden zu haben, die unsere Werte und unser langfristiges Engagement für Immobilien und Life Science als Beitrag für die Gesellschaft teilt. So wird die Vision unseres Gründers Leo Krummenacher in die Zukunft getragen“, wird Walter Krummenacher in der Mitteilung zitiert.

    Swiss Life Asset Managers will mit der Übernahme des „dynamischen und wachstumsstarken Zentrums mit langfristigem Wertschöpfungspotential“ den Fokus auf Investitionen in den Bereichen Living, Logistics, Light Industrial und Life Science und Tech („4L“) unterstreichen. „Wir freuen uns sehr, mit dem erfahrenen Team von GHZ die beeindruckende Entwicklung des Areals fortzusetzen. Swiss Life Asset Managers ist von der Attraktivität und der Zukunftsstärke von Life-Science-Immobilien überzeugt, da sie für unsere Wirtschaft wie auch für unsere Gesellschaft von grosser Bedeutung sind“, heisst es von Paolo Di Stefano, Head of Real Estate Switzerland bei Swiss Life Asset Managers.

  • Modernisiertes Einkaufszentrum stärkt Nutzung und Energieeffizienz

    Modernisiertes Einkaufszentrum stärkt Nutzung und Energieeffizienz

    Die in Schlieren ansässige Halter AG hat die Modernisierung und Neugestaltung des Signy Centre in Signy-Avenex abgeschlossen. Die Renovation umfasste zwei Gebäude mit Verwaltungs- und Geschäftsflächen, drei Etagen mit rund 50 Geschäften sowie fünf Parkdecks mit insgesamt etwa 1100 Stellplätzen. Wie Halter mitteilt, startete das Projekt im Jahr 2023 und wurde nun mit der offiziellen Übergabe an die Kunden abgeschlossen.

    Im Rahmen der Renovation wurden die technischen Anlagen und Sicherheitseinrichtungen im Signy Centre modernisiert. Darüber hinaus gestaltete Halter das Einkaufszentrum und dessen Aussenanlagen neu. Die abgeschlossenen Umbauten erhöhen laut dem Unternehmen den Komfort und die Sicherheit der Arbeitnehmenden sowie der Kundinnen und Kunden im Einkaufszentrum. Darüber hinaus konnte die Energie- und Umweltbilanz des Standorts verbessert werden.

    Teil des Projekts waren darüber hinaus die Unternehmen Burckhardt und ARFOLIA, die jeweils die Architektur und Landschaftsarchitektur übernommen haben. Während sd ingénierie als Bauingenieur beteiligt war, übernahm Caeli Ingénierie die Rolle des technischen Ingenieurs. Brandschutzingenieur war zuletzt srg engineering.

  • Frisches Kapital für datenbasierte Planung im Bauwesen

    Frisches Kapital für datenbasierte Planung im Bauwesen

    Das Zürcher Start-up vyzn hat seine Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich beendet. Angeführt wurde diese laut einer Mitteilung durch die Venture-Capital-Unternehmen Spicehaus Partners aus Zug sowie Kiilto Ventures, ein Teil der Chemie-Gruppe Kiilto mit Sitz in Finnland. Zudem seien weitere strategische Investoren aus der Bau- und Immobilienbranche beteiligt. Die Höhe des neu aufgenommenen Kapitals wird nicht genannt. Das Kapital soll nun den Weg ebnen, das Portfolio zu erweitern und Wachstum voranzutreiben.

    Die Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) steht unter der Leitung des Gründungsteams, dem CEO Adrian Henke, CTO Romana Rust, COO Martino Tschudi und CCO Michael Sinniger angehören. Ziel ist eine Transformation der Planung von Neubau- und Sanierungsprojekten mithilfe datenbasierter Analysen. Und bald, heisst es, soll die vyzn-Software mehr als Ökobilanz und Energieeffizienz abdecken und frühzeitige, präzise und kostengünstige Planungsiterationen ermöglichen. Zudem wird auch die Integration von Daten zur Kreislauffähigkeit, Kostenschätzung und zum thermischen Komfort angekündigt. Basis dafür sei ein kürzlich erzielter technologischer Durchbruch: Nun könne vyzn Architekturmodelle automatisch in vollständig simulierbare 3D-Modelle überführen.  

    Dabei wird eine wachsende Nachfrage aus europäischen Märkten betont. Die Expansion nach Deutschland stehe kurz bevor; bereits Anfang 2026 soll die vyzn-Software dort bei ersten Kunden eingesetzt werden. Auch im Hinblick auf eine weitere Expansion will das Start-up sein Team jetzt gezielt ausbauen. Dabei zählten zu den Kunden schon heute über 50 Unternehmen wie der Flughafen Zürich, Implenia, Halter, Pensimo oder Amstein-Walthert.

    „Mit vyzn brechen wir die Datensilos in der Planung auf“, wird vyzn-CEO Adrian Henke zitiert. „Unsere Kunden lösen mit unserer Plattform den Widerspruch von wirtschaftlichem und nachhaltigem Bauen.“

  • PV-Flexibilität wird zur neuen Einnahmequelle

    PV-Flexibilität wird zur neuen Einnahmequelle

    Die Schweiz verfolgt ambitionierte Solarziele und plant eine Verfünffachung der PV-Stromproduktion. An sonnigen Tagen überfordern Überschüsse jedoch die Netze, weshalb die 3%-Regel Verteilnetzebetreibern erlaubt, Anlagen um bis zu 30 Prozent unvergütet der Leistung drosseln. sun2wheel und convoltas kehren dieses Prinzip um. Sie bündeln PV-Anlagen zu einem virtuellen Kraftwerk und vermarkten die Flexibilität im Regelenergiemarkt von Swissgrid. Statt Verluste zu erleiden, erhalten Betreiber Prämien für gezielte Einspeisereduktionen.

    20 Prozent Renditeplus
    Im laufenden Swissgrid-Pilotprojekt PV4Balancing liefert das System seit Juni 2025 beeindruckende Zahlen. Pro installiertem Kilowatt erzielen Betreiber rund 10 Franken Zusatzeinnahmen, das entspricht über 20 Prozent Renditeplus. Drosselungen erfolgen nur 4 bis 8 Stunden monatlich, meist an Wochenenden oder bei wechselhaftem Wetter. «Unsere Kunden verdienen mit Flexibilität mehr als mit reiner Einspeisung», betont Fabian Gloor. Bereits über 100 Grossanlagen sind vertraglich gebunden.

    KI-gesteuertes Virtuelles Kraftwerk
    Als erster Anbieter bieten die Unternehmen PV-Flexibilität ausserhalb des Piloten am Regelenergiemarkt an. Eine KI-basierte Software erkennt Überschusszeiten, steuert Anlagen in Minuten und integriert mittelgrosse Systeme ohne teure Sensoren. «Wir vernetzen PV-Anlagen, Speicher und E-Ladestationen zu einem flexiblen Energiesystem», erklärt CEO Sandro Schopfer. Zukünftig sollen auch Kleinanlagen von Einfamilienhäusern einbezogen werden.

    Netzstabilität trifft Solarrendite
    Die Lösung unterstützt die 3%-Regel, indem Produktionsspitzen automatisch in Speicher oder E-Fahrzeuge umgelenkt werden. Netzbetreiber erhalten Stabilität, PV-Betreiber Zusatzeinnahmen und die Solarproduktion wächst ohne Netzüberlastungen. Das «Profit-Plus»-Modell zeigt, wie technologische Innovation und Marktmechanismen die Energiewende vorantreiben. Flexibilität wird zur neuen Währung, die Solaranlagen wirtschaftlicher und netzfreundlicher macht.

  • Neuer Veranstaltungs- und Arbeitsraum im ehemaligen Druckhaus eröffnet

    Neuer Veranstaltungs- und Arbeitsraum im ehemaligen Druckhaus eröffnet

    FlexOffice hat seinen neuen Standort in Schlieren eröffnet. Der Veranstaltungsort im JED, dem ehemaligen NZZ-Druckhaus, bietet im Bereich der Büroarbeit vielfältige Möglichkeiten, heisst es in einer Mitteilung des Bürovermieters auf LinkedIn.

    Der flexible Raum kann für Veranstaltungen von 80 bis 150 Personen gestaltet werden. Dies kann von Nutzenden von Einzelarbeitsplätzen über Veranstaltende von Workshops bis hin für grössere Treffen mit Theaterbestuhlung gebucht werden.

    Dabei ist der Raum gebaut für „Workshops, Keynotes, Team Offsites, Launches oder Networking Nights“, heisst es in der Mitteilung. Für das Veranstaltungsmanagement und die Betreuung der Gäste zeichnet Najat El Harat verantwortlich. Vorgesehen ist ebenfalls ein Afterwork-Programm mit Sport, Erholung und Gastronomie. Buchungen können ab sofort bei FlexOffice vorgenommen werden, Frühbucher erhalten einen Rabatt von 25 Prozent für Veranstaltungen im Jahr 2026.

  • Flexible Abrechnungssysteme stärken lokale Energiegemeinschaften

    Flexible Abrechnungssysteme stärken lokale Energiegemeinschaften

    Das Softwareunternehmen zevvy AG und das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) spannen bei Stromabrechnungslösungen zusammen. Künftig nutzt auch die ewz die flexible Abrechnungsplattform, die Energieflüsse in Mehrparteiengebäuden und Quartieren berechnet, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. So ermöglicht die zevvy-Software die Abrechnung von Solarstrom bei Zusammenschlüssen zum Eigenverbrauch (ZEV), virtuellen ZEVs (vZEV), Mieterstrom und lokalen Elektrizitätsgemeinschaften (LEG), sowie Heiz-und Wasserkosten und von Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Die Plattform wird künftig als White-Label, also unter dem Logo der ewz, genutzt.

    Laut der Mitteilung profitiere ewz besonders von der Integrationsfähigkeit der Software, die mit verschiedenen Gebäudetechniksystemen, Monitoringplattformen, Smart-Home Anbietern sowie Internet der Dinge (IoT)-Lösungen genutzt werden kann. Diese Vielfältigkeit ermöglicht eine flexible Systemarchitektur für zukünftige Energiedienstleistungen und reduziere sogenannte Lock-In-Effekte. Bei diesen wird der Wechsel zu anderen Anbietern oder Systemen erschwert.

    „Wir freuen uns sehr, dass weitere Partner aus dem zevvy-Ökosystem zum Erfolg beitragen. Die Software erlaubt das Arbeiten im Mandantensystem. So begleitet die Firma dSyde SA französischsprachige Projekte und die Prola Services GmbH hilft beim initialen Aufwand der Migration“, wird Cyrill Burch zitiert, CEO von zevvy.

    Hintergrund für die Partnerschaft ist die steigenden Bedeutung geteilten Solarstroms und der damit verbundenen Dienstleistungen und Technologien. So benötigt etwa die aktive Energiesteuerung in Solar-Energiegemeinschaften sowie das Konzept der lokalen Energiegemeinschaften), das im Januar 2026 eingeführt wird, neue Lösungen. Die ewz will mit der zevvy-Software ihr Angebot bei der Energieabrechnung von Immobilienportfolios erweitern.

  • Wirtschaftspreis würdigt Industriekompetenz und regionale Verankerung im Thurgau

    Wirtschaftspreis würdigt Industriekompetenz und regionale Verankerung im Thurgau

    Die GLATZ AG aus Frauenfeld sichert sich den Thurgauer Wirtschaftspreis 2026, der jährlich von der Industrie- und Handelskammer Thurgau, dem Thurgauer Gewerbeverband, der Thurgauer Kantonalbank sowie dem Departement für Inneres und Volkswirtschaft verliehen wird.

    Das Familienunternehmen überzeugte die Jury laut einer Mitteilung mit einer Kombination aus generationenübergreifender Geschäftstätigkeit, internationaler Wettbewerbsfähigkeit und regionaler Loyalität, heisst es zur Begründung. Mit ihren patentierten Schirmgestellen, einer hohen Fertigungstiefe, einer internen Näherei und kompromisslosen Qualitätsstandards sei die GLATZ AG Trendsetter bei Schattenlösungen – und das in Zeiten, in denen der internationale Billigmarkt viele Mitbewerber verdrängt. Die Grossschirme aus Frauenfeld, die Windgeschwindigkeiten von bis zu 115 Kilometern pro Stunde standhalten, werden so aus dem Thurgau in über 50 Länder exportiert.

    „Seit über 130 Jahren ist das Unternehmen fest im Thurgau verwurzelt – und trägt zugleich die Qualität und den Innovationsgeist des Werkplatzes Thurgau in die Welt hinaus“, wird Thomas Koller zitiert, Jury-Präsident des Thurgauer Wirtschaftspreises.

    Davon, dass die GLATZ AG auch künftig im Thurgau verwurzelt bleibt, zeugt der Umzug in den neuen Stammsitz an der Langfeldstrasse in Frauenfeld im Jahr 2024. Der Neubau, der Forschung und Entwicklung, Produktion, Verwaltung und ein modernes Schulungszentrum unter einem Dach vereint, sei auch mit Fokus auf die Nachhaltigkeit errichtet worden. So reduzieren Photovoltaikanlagen, energieeffiziente Heiz- und Kühlsysteme sowie verkürzte Transportwege den CO2-Fussabdruck.

    Die Preisverleihung findet am 15. April 2026 bei der GLATZ AG in Frauenfeld statt.

  • Neues Wärmenetz verbindet Klimaschutz und regionale Wertschöpfung

    Neues Wärmenetz verbindet Klimaschutz und regionale Wertschöpfung

    Der Wärmeverbund Maisprach im Kanton Basel-Landschaft und der Basler Energieversorger IWB haben ein neues Projekt zur Wärmeversorgung aus regionalen Rohstoffen in Betrieb genommen. Seit Anfang Dezember wird aus einem Holzkessel und einer Pflanzenkohleanlage Energie gewonnen und in das Wärmenetz eingespeist, heisst es in einer Mitteilung.

    Die Voraussetzung für den jetzt erfolgten Schritt lieferte die Gemeinde Maisprach im Januar 2025 mit dem Bau eines neuen Werkhofs. Dort errichtete die IWB zunächst neue Holzheizanlagen. Im November folgte der Bau der Pflanzenkohleanlage. Jährlich sollen hier 250 Tonnen Pflanzenkohle aus Landschaftspflegeholz und Biomasse durch Pyrolyse erzeugt werden. Die Abwärme aus der Kohleproduktion wird in das Fernwärmenetz eingespeist. Die Betreiber rechnen mit 900 Megawattstunden Wärmeenergie für die Netzkunden, bei steigender Tendenz mit einem weiteren Netzausbau. Der Holzkessel wird ebenfalls mit regionaler Biomasse betrieben. Die produzierte Pflanzenkohle wird in der Region als Zusatz zur Kompostierung, in Erdsubstraten sowie in der Landwirtschaft genutzt. Die IWB investierte in das Projekt 3,5 Millionen Franken.

    „IWB hat Erfahrungen im Bau und Betrieb von Wärmeanlagen. Im Rahmen eines Pilotprojekts hat IWB in Basel den innovativen Ansatz getestet, Abwärme aus einer Pflanzenkohleanlage in einem Wärmenetz zu nutzen. Davon können wir nun profitieren“, wird der Maispracher Gemeindepräsident Dorian Wernli in der Mitteilung zitiert.

  • Generationenwechsel stärkt Ausrichtung eines etablierten Elektroanbieters

    Generationenwechsel stärkt Ausrichtung eines etablierten Elektroanbieters

    Die Elektro Meier AG hat einen Wechsel in der Geschäftsführung und eine Umfirmierung vollzogen. Einer Mitteilung der Eglin Holding AG aus Baden zufolge tritt das in Würenlingen ansässige Unternehmen per 1. Dezember unter neuer Leitung von Marc Wey und unter neuem Namen als Eglin Elektro AG Würenlingen auf. 

    Mit Marc Wey konnte für die Geschäftsleitung laut der Mitteilung eine „Führungspersönlichkeit aus den eigenen Reihen“ gewonnen werden. Marc Wey ist seit seiner Lehre als Elektroinstallateur (2009 bis 2013 bei der ehemaligen Ing. W. Eglin AG) im Unternehmen tätig. Nach Berufsjahren als Servicemonteur hat Wey als Junior Projektleiter 2018 die Verantwortung der Elektro Meier AG Würenlingen übernommen. Zuletzt war er seit 2020 Projektleiter im E-Service. Der Schritt bilde den Abschluss der bereits im Jahr 2002 begonnenen Integration in die Eglin Group. „Damit wird die Zugehörigkeit zur Eglin Group transparent nach aussen sichtbar und schafft eine klare, zukunftsorientierte Identität“, so die Mitteilung. 

    Das Familienunternehmen Elektro Meier AG kann auf fast 100 Jahre Firmengeschichte zurückblicken. Hervorgegangen aus der 1931 gegründeten Elektrikerfirma Eglin in Ennetbaden AG, ist das Unternehmen heute bei Projektierung, Herstellung und Vertrieb elektrischer Anlagen und Einrichtungen tätig. Schwerpunkte sind Lösungen und Dienstleistungen in den Bereichen Elektroinstallation, ICT und Gebäudeautomation.

  • Neuer Standard macht Gebäude zu handelbaren CO₂-Senken

    Neuer Standard macht Gebäude zu handelbaren CO₂-Senken

    Der Global Construction C-Sink-Standard des Fricker Unternehmens Carbon Standards International ist erstmals die Grundlage für die Ausgabe von CO2-Zertifikaten für ein biogenes Gebäude gewesen. Sie wurden laut einer Mitteilung von OPENLY ausgegeben. Der in Widnau ansässige Pionier für biogenen Hochbau und CO2-Senken in Gebäuden bietet diese CO2-Zertifikate zusammen mit der Klimaschutzorganisation myclimate an.

    In der Folge wurde der erste Global Construction C-Sink im öffentlich zugänglichen Global C-Sink Registry eingetragen. Damit erzielt der Standard sofortige Wirkung, weil der Kohlenstoff vom ersten Tag als gespeichert gilt. Die Senke ist im Bauwerk exakt lokalisiert und kann global gehandelt werden. „Die Zertifizierung von Gebäuden als CO2-Senken schafft einen messbaren Klimanutzen, fördert nachhaltiges Bauen und ebnet den Weg für handelbare CO2- Zertifikate, die den Wandel in der Bauindustrie vorantreiben“, wird OPENLY-CEO Andy Keel zitiert.

    Der Global Construction C-Sink Standard verifiziert Gebäude und Tragwerke, die aus Biomasse gewonnene und Kohlenstoff speichernde Materialien enthalten. Diese Biomasse, zu der etwa Hanf, Stroh, Holz und Pflanzenkohle gehören, stellen somit Kohlenstoffsenken dar. Jedes verifizierte Bauwerk kann im Global C-Sink Registry registriert werden. Es ist von der Internationalen Allianz für CO2-Reduzierung und -Kompensation (International Carbon Reduction and Offset Alliance, ICROA) mit Sitz in Genf anerkannt.

    Zu den ersten Unternehmen, die C-Sink-Gutschriften auf Basis der Carbon Standards von Carbon Standards International nutzen, gehören Angaben von Carbon Standards International zufolge Swiss Re, Shopify, Atlassian, Banque Pictet, Woolgate Exchange Unit Trust, Celonis, Arup Group, Storebrand und Zooplus. Darüber hinaus führe der Betreiber des CO2-Senken-Registers derzeit interne Gespräche über mögliche Partnerschaften und Kooperationen.

  • Holzbau setzt neuen Standard für kantonale Gebäude

    Holzbau setzt neuen Standard für kantonale Gebäude

    Architekt Markus Schietsch hat für seinen Neubau des kantonalen AVS-Gebäudes in Unterentfelden von „Hochparterre“ einen Hase-Architekturpreis in Silber erhalten. Der Preis wurde am 2. Dezember im Zürcher Museum für Gestaltung verliehen. Er würdigt die architektonische Qualität des Gebäudes sowie die konsequente Umsetzung einer nachhaltigen Bauweise.

    Das neue Gebäude mit seinen Labor- und Büroarbeitsplätzen für derzeit 80 Mitarbeitende war am 25. Oktober 2024 nach zweieinhalbjähriger Bauzeit feierlich eröffnet worden. Die Bauarbeiten hatte die Immobilien Aargau geplant und durchgeführt.

    „Die Auszeichnung bestätigt unseren Weg“, wird Regierungsrat Dr. Markus Dieth in einer Mitteilung zitiert. „Der Kanton Aargau investiert in nachhaltige, wirtschaftliche und qualitativ hochwertige Gebäude, die auch dem kosteneffizienten Bauen Rechnung tragen. Ich gratuliere Markus Schietsch und der Abteilung Immobilien Aargau herzlich zu diesem Erfolg.“

    Laut Schietsch zeigt diese Auszeichnung, „dass sorgfältige Planung, klare architektonische Haltung und der Mut zu nachhaltigen Materialien wie Holz heute mehr denn je gefragt sind“. Amtsleiterin und Kantonschemikerin Dr. Alda Breitenmoser betont, dass das neue Gebäude „optimale Arbeitsbedingungen“ für den Verbraucherschutz biete: „Die Architektur unterstützt unsere Arbeitsabläufe, schafft ein angenehmes Raumklima und zeigt, dass moderne Verwaltung ökologisch und funktional zugleich sein kann.“

    Anfang November 2025 ist der neue Sitz des AVS bereits vom Holznetzwerk Pro Holz Aargau für seine Holzbauweise ausgezeichnet worden.

  • Nachhaltiges Büroobjekt stärkt Immobilienportfolio

    Nachhaltiges Büroobjekt stärkt Immobilienportfolio

    Swiss Prime Site hat eine neue Büroliegenschaft an der Pfingstweidstrasse in Zürich-West erworben, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Immobilie, die über eine Mietfläche von 19’000 Quadratmetern verfügt und deren Nettorendite sich auf 3,8 Prozent beläuft, ist bereits voll an die Börsenbetreiberin SIX Group Services AG vermietet.

    Die Übernahme markiert die letzte grössere Investition der 300 Millionen Franken starken Kapitalerhöhung für Wachstumsinvestitionen aus dem vergangenen Februar. Im April und August hatte Swiss Prime Site mit den Finanzmitteln bereits Büroliegenschaften in Genf und Lausanne erworben. Alle Neuerwerbungen erbringen Renditen, die deutlich über der Portfoliorendite liegen, und wirken wertsteigernd zum inneren Wert (Net Asset Value/NAV) pro Aktie sowie ergebnissteigernd auf den Funds from Operations (FFO) pro Aktie.

    Über den Kaufpreis der Liegenschaft haben Swiss Prime Site und die private Verkäuferin Stillschweigen vereinbart. Aufgrund des jungen Baujahrs, der nachhaltigen Bauweise sowie des Fernwärmeanschlusses des Bürogebäudes erwartet Swiss Prime Site ein BREEAM Nachhaltigkeitsranking von „sehr gut“.

    „Die Transaktion unterstreicht unseren Fokus auf erstklassige, zentral gelegene Büroliegenschaften und zeigt, wie agil wir frisches Kapital für nachhaltiges Wachstum einsetzen. Besonders erfreulich ist, dass wir diese repräsentative Liegenschaft – genutzt von der Schweizer Börse als zentrale Infrastruktur unseres Landes – im Rahmen einer exklusiven Ankaufsprüfung und dank der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit der Verkäuferschaft erwerben konnten“, wird René Zahnd in der Mitteilung zitiert, CEO von Swiss Prime Site.

    Mit den drei getätigten Akquisitionen sowie einer Reduktion der geplanten Immobilienverkäufe im Rahmen des Capital Recyclings erwartet Swiss Prime Site eine Steigerung der Mieteinnahmen um 20 Millionen Franken ab 2026. Die Transaktion wurde per 1. Dezember 2025 vollzogen.