Catégorie : Personnes

  • «Définir les conditions-cadres de planification avec anticipation»

    «Définir les conditions-cadres de planification avec anticipation»

    Zur Person
    Balz Halter ist Hauptaktionär und Verwaltungsratspräsident der Halter AG. Die Unternehmensgruppe der Schweizer Bau- und Immobilienwirtschaft beschäftigt rund 320 Mitarbeitende an den Standorten Schlieren, Bern, Basel, Luzern, Lausanne, Genf und St. Gallen. Der Ingenieur ETH und Jurist ist bekannt für Unternehmergeist und Innovationskraft. So hat sein Unternehmen «The Branch», ein Do-Tank und eine Kollaborationsplattform für eine innovative und integrierte Immobilienwelt, initiiert.

    Herr Halter, Ihr Unternehmen ist seit über 100 Jahren am Markt tätig. Was hat sich seither in der Stadtplanung verändert und was ist gleichgeblieben?
    Unverändert ist sicher immer noch die Anziehungskraft von Wirtschaftsmetropolen wie Zürich. Den Drang in die Stadt gab es schon vor 100 Jahren und er ist heute nicht geringer, wahrscheinlich sogar grösser. Es ist immer noch der gleiche Kampf um günstigen Wohnraum. Das wird ein ewiges Thema in allen Städten bleiben. Anders als damals macht man sich heute kaum Gedanken zu einer übergeordneten Stadtplanung und der Frage, wie sich Stadt über ihre politischen Grenzen hinaus entwickeln soll. Mit Aufkommen des Individualverkehrs und Ausbau der S-Bahnen wurde primär in Infrastrukturen gedacht und geplant. Entstanden ist die konturlose Agglomeration, die weder Dorf noch Stadt ist und ihre Identität sucht. Den Herausforderungen des Wachstums und die damit verbundene Not an zahlbaren Wohnraum begegneten unsere Ahnen vor 100 Jahren mit dem internationalen Städtebauwettbewerb Gross-Zürich, der sich weit über die damaligen Stadtgrenzen Zürichs erstreckte. Es wäre höchste Zeit, wieder einen derartigen Wettbewerb angepasst auf die aktuellen Anforderungen und Herausforderungen zu veranstalten.

    Gibt es hier vielleicht einen Wechsel durch die aufkommende Elektromobilität?
    Wir wissen, dass sich etwas verändern wird, aber wir sehen noch zu wenig klar, was da auf uns zukommt. Wie und wann sich Konzepte des Selbstfahrens, motorisierter Individualverkehr im Sharing-Modell kommen wird, wissen wir noch nicht. Wie dieser im Zusammenspiel mit öffentlichen Verkehrsträgern wie Tram, Bus und Bahn funktionieren oder diese sogar teilweise ersetzen werden, können wir noch nicht abschätzen. Es ist jedenfalls anzunehmen, dass diese Entwicklungen Auswirkungen auf die Stadtplanung haben werden, insbesondere auf den öffentlichen Raum. Möglicherweise werden weniger Parkplätze als Umschlagplätze gefragt sein.

    Im Wandel der Mobilität, von der Pferdekutsche bis zum Automobil und vielleicht sogar bis zur künftigen Drohne als individuelles Verkehrsmittel, muss man wie früher auch schon die Strukturen grosszügig planen, dann kann sich Vieles ergeben. Wir sehen gerade vor der Tür in Schlieren mit der Limmattalbahn oder auch im Glatttal die Wiedergeburt der Strassenbahn. Das ist möglich, wenn öffentliche Räume zur Verfügung stehen. Deshalb wäre es falsch, grundsätzlich von einem Paradigmenwechsel auszugehen.

    Faktor Flugzeug und Flughafen – wie strahlt das auf die Region Zürich und die Immobilienprojekte aus?
    Der Flughafen ist ein Treiber für Arbeitsplätze, Wohlstand und Prosperität. Wir verdanken wohl dem Airport Zürich auch, dass Zürich die Wirtschaftsmetropole in der Schweiz ist. Es war damals ein strategischer Entscheid, den Landesflughafen im Gebiet des damaligen Waffenplatzes Kloten-Bülach anzusiedeln. Davon profitieren wir alle heute in hohem Mass. Wir müssen diesen Vorteil weiter nutzen und dem Flughafen mit seiner Hub-Funktion Sorge tragen, so dass er direkte Verbindungen in alle Welt auch nach Corona bieten wird. Das Reisen wird wieder zunehmen, wenn auch nicht in dem rasanten Tempo, wie wir es zuvor erlebt haben. Der Flughafen Zürich hat eine enorm grosse Bedeutung und ich hoffe, dass das auch so bleibt.

    Braucht es einen Flughafenausbau, und falls ja, wie und wann?
    Im Wettbewerb der Volkswirtschaften ist die Schweiz als Binnenland und Exportnation auf diese Stärke angewiesen. Wir müssen den Flughafen als langfristiges Projekt verstehen, dass sich wandelnden Bedürfnissen anpassen kann und muss. Deshalb müssen wir planerisch und regulatorisch die Basis schaffen, dass ein weiterer Ausbau möglich bleiben wird. Ob das dann wirklich geschieht, steht auf einem anderen Blatt. Das können und müssen wir nicht heute oder morgen entscheiden. Aber die Rahmenbedingungen müssen mit Weitsicht gesetzt werden.

    Im Moment sind Lärm und Nachhaltigkeit sowie fossile Brennstoffe grosse Themen. Dank Fortschritt bei neuen Antriebsmodellen und bei der Energiegewinnung wird es auch in der Flugindustrie zu Veränderungen kommen. Es wird andere Kraftstoffe geben, die nachhaltiger sind. Die Lärmbelastung durch den Luftverkehr wird von Jahr zu Jahr weiter sinken. Auch deshalb können und sollten wir Weichen stellen, um einen Airport-Ausbau zu ermöglichen und Wachstum zuzulassen.

    In der Flughafenregion sind Sie zuhause und haben bereits eine Vielzahl an Projektentwicklungen mit Ihrer AG realisiert. Die jüngste in dieser Reihe ist eine Neuüberbauung in Wetzikon in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Was ist hier der aktuelle Stand und was entsteht dort genau?
    Das Zentrum Metropol, so der Name des Projektes, ist in meinen Augen ein wegweisendes Vorhaben, das als Modell für Zentrumsüberbauungen in Subzentren dienen könnte. Aus der Sicht des Stadtentwicklers ist es deshalb spannend, weil wir es mit der Um- und Neunutzung eines Einkaufszentrums zu tun haben. Shoppingcenter kennt man aus den 1960er und 1970er Jahren und mit dem Projekt Metropol erfolgt in Wetzikon eine Neuinterpretation dieses Modells. Geplant ist ein neuartiges Einkaufskonzept, das auch nach aussen strahlt. Wir bauen einen Stadtbaustein, der die verschiedenen öffentlichen Räume vernetzt und das Leben dort unterstützt. Wir interpretieren Stadt quasi neu. Es wird nicht mehr ein in sich geschlossenes System sein, sondern ein offener, zugänglicher und vielfältiger Ort für alle. Die Nutzungen werden gemischt sein: neben Retail- entstehen Dienstleistungsflächen, Wohnungen sowie Angebote für Coworking und neue Formen des Zusammenarbeitens. Wir streben einen guten Mix an, so dass der Ort lebt, nicht nur zu Büro- oder Geschäftszeiten. Wetzikon soll an Attraktivität gewinnen, gegenüber den grossen Zentren Zürich und Winterthur, so dass die Leute in ihrer Stadt bleiben.

    Stichwort «Digitales Planen und Bauen»: Mit Raumgleiter besitzt Halter hier eine wegweisende und innovative Schwestergesellschaft. Was wird heutzutage noch analog gemacht und was bereits alles digital?
    Raumgleiter ist ein Pionier im Bereich Virtualisierung, digitaler Planungs- und Bauprozesse auf der Basis von 3D-Modellen, respektive des digitalen Zwillings eines Gebäudes. An diesen Themen arbeiten wir bei Raumgleiter, aber eigentlich in allen Unternehmen unserer Gruppe. Doch: Immobilien sind und bleiben real. Deshalb ist deren Realisierung und auch vieles im Betrieb analog und wird es auch in Zukunft bleiben. Die Digitalisierung hilft uns jedoch, die heute sehr komplexen, hoch fragmentierten Bau- und Betriebsprozesse neu zu gestalten. Das Ziel muss sein, dass Gebäude effizienter und nachhaltiger erstellt und betrieben werden können, in hoher Qualität und ausgerichtet auf die tatsächlichen Bedürfnisse ihrer Nutzer. Wir stehen noch am Anfang: die Digitalisierung bietet unserer Industrie jedoch ein enormes Potenzial.

    Welche Rolle spielt dabei der von Ihnen mitinitiierte Do-Tank «The Branch»?
    Im Branch kommen viele verschiedene Beteiligte aus der Bau- und Immobilienwirtschaft zusammen: Unternehmer, Dienstleister, Bauherren, Investoren und finanzierende Institute. Wir als Halter-Gruppe sind auf Planer und Unternehmer angewiesen, wenn es um die Entwicklung und Realisierung von Gebäuden geht. Deshalb müssen wir Partner haben, die denken wie wir und die bereit sind, neue Prozesse, Produkte und Tools zu entwickeln und auszuprobieren. Deshalb laden wir Gleichgesinnte aus der Branche ein, auf unserem Weg in die Digitalisierung mitzumachen und durch innovative Konzepte neue Geschäftsmodelle, Berufsbilder und Plattformen zu schaffen und zu gestalten. Wir sind ein Do-Tank. Es geht nicht nur darum nachzudenken, sondern konkret zu handeln. Das können gemeinsame Pilotprojekte sein oder sogar gemeinsame Unternehmungen. Diese Initiative ist auf sehr offene Ohren gestossen. Wir haben enormen Zulauf von Bauunternehmern, Zulieferern, institutionellen und privaten Investoren und Planern. Wir sind auf einem sehr guten Weg, ein neues Verständnis und neue Denkmodelle in unsere Industrie hineinzubringen. Ziel ist es, über die Innovation hinaus unsere Wirkung zu verbessern, insbesondere auch bezüglich Nachhaltigkeitsaspekten und einer zirkulären Wirtschaft.

    Vieles in der Digitalisierung hängt scheinbar von gemeinsamen Standards ab. Sollten diese national oder besser international sein?
    Ich glaube, man überschätzt die Möglichkeiten einer Standardisierung, eines technokratischen Ansatzes in einer Zeit der sich rasch wandelnden technischen Möglichkeiten. Es ist verführerisch zu sagen, wir handeln alle gleich und wir denken alle gleich. Aber die Bauindustrie ist extrem regional und wenn man diese international und global betrachtet, findet man so viele unterschiedliche Kulturen, Usancen, aber auch Normen und Standards. Man kann sehr viel Energien verschwenden, wenn man versucht, den einen gemeinsamen Standard zu bauen. Man muss sich vielmehr an der Denkweise der Softwareindustrie orientieren. Dort ist nicht die Frage, ob alles nach dem gleichen Modell funktioniert, sondern wie kann man das «Handover» zwischen den verschiedenen Lösungen mit den richtigen Programmierschnitt- stellen hinbekommen. Am Ende werden sich aus diesen technischen Innovationen auch gewisse Industriestandards formieren. Diese sind dann nicht kraft Definition entstanden, sondern aus Bewährtem im Arbeitsalltag.

    Wie schaut Raumplanung und Stadtentwicklung in 20, 50 oder gar 100 Jahren dann aus?
    Ich bin kein «Digital Native» und keiner, der sich in den «Metaverses» herumtreibt. Aber auch zukünftige Generationen werden reale Geschöpfe bleiben und in der analogen Welt leben. Daran wird sich nichts ändern. Deshalb lohnt sich ein Blick zurück und zu schauen, wie Städte vor 100 Jahren gebaut wurden. Sie sind damals menschengerecht geplant und realisiert worden. Wir leben noch heute in diesen Städten und schätzen gerade diese bewährten Stadtstrukturen und Quartiere sehr. Natürlich verändern sich Möglichkeiten und Bedürfnisse. Die Grundstrukturen funktionieren aber noch, die wesentlichen Elemente, die Stadt ausmachen, bleiben die gleichen. Das ist vor allem am öffentlichen Raum abzulesen, den man früher mit Grosszügigkeit und Weitsichtigkeit, aber auch zuweilen mit einer gewissen ‘Verengtheit’ geplant hat. Das sind heute spezifische Qualitäten, die wir sehr schätzen.

    Wenn man Bilder vom Zürcher Bellevue vor 100 Jahren anschaut: Das war ein riesiger Platz, wo nicht viel passierte. Irgendwann kam das Tram, die Pferdekutschen verschwanden und dann sind die Autos, Zweiräder und Busse dazugekommen. Das konnte alles aufgenommen werden und funktionierte. Man muss offen sein für künftige neue Bedürfnisse und auch neue technologische Möglichkeiten. Grosszügige öffentliche Räumen schaffen Identität, Flexibilität und die Chance neue Entwicklungen zuzulassen. Das ist eine Qualität, die auch den Menschen gerecht wird und die die Attraktivität der Stadt ausmacht. Wenn wir an den bewährten Grundelementen weiterarbeiten, wird die Stadt in 100 Jahren zwar grösser und vielzähliger, aber nicht deutlich anders ausschauen. Gewisse Flächen und Räume werden anders bespielt werden als heute. Aber die Anziehungskraft von Städten wird bleiben.

  • Voici à quoi ressemble le design de bureau aujourd'hui

    Voici à quoi ressemble le design de bureau aujourd'hui

    Comment et où aimons-nous travailler ou travailler le mieux ? C'est la question qui occupe les salariés. Et le défi auquel les entreprises sont confrontées.

    Le passage d'une culture de présence dans les structures hiérarchiques à une culture de confiance et de performance dans les réseaux progresse. Nous devenons de plus en plus habitués à nous impliquer dans des objectifs d'entreprise communs, peu importe le moment et le lieu. Le test du télétravail de masse involontaire en particulier a montré comment la définition du lieu de travail évolue sur le long terme. Les entreprises réactivent leurs bureaux et se demandent : nos espaces de travail sont-ils toujours d'actualité ? C'est évident : le bureau d'avenir dépasse les murs du siège de l'entreprise. Une nouvelle normalité de conception émerge qui prend en charge l'utilisation hybride et considère le bureau comme faisant partie d'un écosystème.

    À quoi ressemble le design de bureau aujourd'hui ?

    Cela dépend de l'emplacement
    En plus des locaux, l'emplacement est déterminant pour notre motivation à nous rendre au bureau. Les salariés attendent une bonne accessibilité en transports en commun et les meilleures possibilités de restauration et de shopping sur place.

    Vive la diversité et la liberté de choix
    Un bureau attractif est un environnement de travail dans lequel les employés peuvent choisir la zone qui convient le mieux à leur activité actuelle. Donc, un mélange de salles de projet, de création, de réunion et de concentration ainsi que des zones de réunion de type lounge. Et n'oubliez pas : le poste de travail avec le bureau réglable en hauteur pour un travail individuel ciblé. Des alternatives telles que le bureau à domicile, l'espace de coworking ou le café élargissent la gamme de travail en dehors du bureau.

    Le quartier est notre territoire
    Les soi-disant bases ou hubs d'accueil fournissent une orientation au bureau. Ce sont des quartiers où les équipes se rassemblent. Les rituels sont également bénéfiques pour l'échange mutuel : par exemple la journée fixe de bureau, le petit-déjeuner d'équipe ou le déjeuner de cuisine ensemble. La conception du bureau est cruciale pour établir des activités sociales entre les employés.

    Ne pas déranger!
    Les réunions en ligne feront partie intégrante du travail quotidien à l'avenir. Bien sûr, c'est ennuyeux quand tout le monde passe les appels dans le bureau ouvert de l'équipe. La solution? Possibilités de retraite sous forme de "cabines téléphoniques" avec une bonne acoustique, ventilation et éclairage. Les cabines plus grandes sont parfaites pour les conversations en tête-à-tête ou comme bureau individuel temporaire.

    Poste de travail acoustiquement optimisé pour le travail d'équipe collaboratif.

    Hybride de préférence
    Zoom & Co. pour les réunions numériques rendent le déplacement sur le site superflu. En même temps, on apprécie aussi les rencontres physiques. Il ne s'agit pas de savoir si la collaboration est hybride, mais plutôt dans quelle mesure. La clé réside dans l'intégration spatiale et le fonctionnement intuitif de la technologie.

    Le bureau comme lieu de bien-être
    La façon dont une pièce est conçue influence manifestement l'engagement, l'appréciation perçue et la satisfaction. L'acoustique est particulièrement importante : l'intelligibilité de la parole doit être élevée dans les salles de réunion et de communication, mais elle doit être aussi silencieuse que possible dans les espaces ouverts. Un éclairage ciblé et des plantes assurent également une atmosphère de travail agréable.

    Bureau? Oui bien sûr!
    Plus l'environnement est naturel, mieux nous nous sentons. Le naturel peut également être atteint au bureau avec du mobilier et de la décoration. Ce qui n'est pas visible à première vue, cependant, c'est la durabilité des matériaux utilisés. Le bois issu de la sylviculture durable, les tissus fabriqués à partir de matériaux recyclés ou les meubles remis à neuf confèrent au bureau des valeurs intérieures supplémentaires.

    Espace pour les rencontres et les conversations fortuites.

    Saisissez l'opportunité de façonner l'identité et la culture de votre entreprise avec l'environnement physique de travail. Montrez à vos employés pourquoi cela vaut la peine de revenir au bureau à l'avenir.

    À personne
    Oliver Hauri est vice-président de l'Europe centrale et orientale et directeur général de Haworth Schweiz AG.

    Dans son rôle, il est responsable du leadership et de la croissance de Haworth en Europe centrale et orientale. L'entreprise familiale est l'un des principaux fournisseurs de solutions au monde pour l'aménagement d'environnements d'apprentissage et de travail inspirants.

    haworth.com

  • « Une formation généraliste est bien adaptée à un métier de promoteur d'implantation »

    « Une formation généraliste est bien adaptée à un métier de promoteur d'implantation »

    Les promoteurs de localisation entretiennent un réseau qui va des entreprises aux institutions d'enseignement et de recherche, des organisations spécialisées et des institutions publiques aux personnalités créatives. D'une part, ils promeuvent le site par des campagnes d'image, des participations à des salons et par des contacts personnels avec des investisseurs. D'autre part, ils s'engagent pour l'innovation, accompagnent les implantations d'entreprises, accompagnent les PME et start-up et favorisent ainsi le développement continu, la diversité des filières et la force d'innovation d'une place d'affaires.

    En Suisse, environ 300 personnes assurent le travail de promoteurs d'emplacement. Il n'existe actuellement aucune qualification professionnelle reconnue et aucune formation uniforme. La Swiss Association for Location Management (SVSM) est en train de définir le profil du poste et de coordonner et standardiser la formation. Pour ce faire, il s'appuie sur la coopération avec des universités, des écoles techniques et des cabinets de conseil.

    Immo!invest s'est entretenu avec deux professionnels expérimentés pour savoir quels sont les talents et les qualités qui s'avèrent les plus avantageux pour le métier de promoteur immobilier, quels sont les enjeux et ce qu'ils conseillent à ceux qui débutent leur carrière.

    À personne
    Albert Schweizer est responsable de l'immobilier de la ville de Schlieren depuis 1998 et est également le promoteur du site depuis 1999. Il a effectué un apprentissage d'artisan, a obtenu un diplôme en gestion immobilière dans la toute première formation SVIT et a terminé son master en gestion immobilière au FHS Saint-Gall en 2004 en tant qu'économiste immobilier. De 1984 à 1998, Schweizer a développé le département gestion/achat/vente d'une grande entreprise générale de l'est de la Suisse. Aujourd'hui, il est membre fondateur (2001) et membre du conseil d'administration de la SVSM ainsi que membre du conseil d'administration de Bio-Technopark Schlieren, Start-Smart-Schlieren, IG Rietbach et Healthtechpark Zurich-Schlieren.

    À quoi ressemble votre travail au quotidien, décrit en cinq phrases ?
    Dans mon travail de responsable de l'immobilier et de la promotion des sites pour la ville de Schlieren, une grande flexibilité est avant tout requise. Comme je travaille dans un système de cluster, je délègue constamment des tâches aux responsables. De plus, je supervise jusqu'à 15 projets parallèles qui nécessitent beaucoup de mon temps et de mon attention. Pour cette raison, je ne suis pas toujours immédiatement disponible à court terme.

    Quelle formation est adaptée à l'exercice du métier de promoteur d'implantation ?
    J'ai un master en immobilier de l'Université des Sciences Appliquées de Saint-Gall. Je suis également actif dans le domaine de l'immobilier depuis environ 40 ans. Au fond, je suis d'avis qu'une formation généraliste dans le domaine de l'immobilier est très bien adaptée au travail de promoteur municipal d'implantation.

    Quels talents et qualités sont importants?
    La prévoyance, la durabilité et surtout la persévérance sont certainement de grands atouts. Vous devez aimer les gens et l'immobilier et vous êtes obligé de faire vous-même tous les travaux nécessaires de A à Z.

    Qu'est-ce que vous appréciez le plus dans votre travail ?
    Le travail en arrière-plan et la chance de pouvoir faire une différence personnellement.

    Où voyez-vous les plus grands défis ?
    Comme tant de métiers, le nôtre va complètement changer et se digitaliser. Vous avez besoin d'un très grand réseau. L'internationalité et les langues associées seront un sujet majeur à l'avenir.

    À votre avis, comment le profil d'emploi des promoteurs d'emplacement changera-t-il autrement à l'avenir ?
    Je pense qu'à l'avenir, il faudra une formation professionnelle uniforme, ou au moins un cursus pour le métier de promoteur d'emplacement avec une qualification correspondante.

    Quels conseils donneriez-vous aux jeunes actifs pour réussir leur entrée dans leur métier ?
    Avant tout, les jeunes professionnels de l'immobilier devraient consulter les offres d'emploi des promoteurs immobiliers et poursuivre leur formation.

    Quels jalons et faits saillants avez-vous franchis et vécus dans votre vie professionnelle jusqu'à présent ?
    J'ai pu apporter une contribution significative au fait que la ville de Schlieren peut passer de 650 implantations d'entreprises en 2000 à 1200 en 2021. Cette évolution réjouissante a également créé environ 5 000 nouveaux emplois. Dans la ville de Schlieren, j'ai pu introduire avec succès et durablement les clusters de biotechnologie, de financement de start-up et de technologies médicales/santé.

    À personne
    Mario Epp a terminé son Master en affaires internationales et gouvernance à l'Université de Saint-Gall (HSG) en 2018. Après son stage à l'Ambassade de Suisse à Bakou, il a travaillé comme chef de projet à Limmatstadt. Plus récemment, il était employé de campagne pour le FDP avant que le natif d'Uri ne reprenne son poste actuel de chef de projet pour la promotion des sites pour le canton d'Uri en décembre 2021.

    Quelle formation est adaptée à l'exercice du métier de promoteur d'implantation ?
    L'activité de promoteur d'emplacement couvre un large éventail. C'est pourquoi une formation généraliste, comme celle que j'ai pu suivre à l'Université de Saint-Gall (HSG) en affaires internationales et gouvernance, est un grand avantage. Selon moi, la formation parfaite n'existe pas : on n'apprend pas à promouvoir un lieu pendant ses études, mais par la pratique. Je considère que l'affinité économique, de bonnes compétences en gestion de projet et la sociabilité sont des exigences clés.

    Qu'est-ce que vous appréciez le plus dans votre travail ?
    La polyvalence et cela à plusieurs égards : Vous rencontrez un large éventail de personnalités aux parcours différents issus de tous les secteurs d'activité. Le domaine d'activité est tout aussi varié : il va des visites de sites avec les personnes intéressées à déménager aux événements de réseautage en passant par les analyses de politique économique. Presque aucun jour ne ressemble à l'autre. Avant tout, je suis convaincu qu'Uri en tant que site économique est sous-estimé à tort. Au bénéfice de la population et de l'économie d'Uri, je peux contribuer à exploiter encore mieux le potentiel du canton. J'apprécie vraiment de faire un travail aussi significatif.

    Où voyez-vous les plus grands défis ?
    Cela implique certainement de se concentrer sur l'essentiel. Les demandes et les préoccupations qui sont apportées à la promotion de l'emplacement sont tout aussi variées que la profession. Évaluer et hiérarchiser ce qui est le plus susceptible de bénéficier à l'emplacement d'Uri est un défi.

    Selon vous, comment le profil de poste des promoteurs d'emplacement va-t-il évoluer et évoluer à l'avenir ?
    Avec l'émergence de l'imposition minimale mondiale, la Suisse perd un argument de localisation qu'il ne faut pas sous-estimer. Mais heureusement, la Suisse et surtout Uri ont d'autres atouts de localisation convaincants. En conséquence, je suppose que la concurrence pour les nouvelles affaires en Suisse va s'intensifier. En outre, alimentés par la numérisation et la tendance du télétravail, les facteurs immatériels tels que la qualité de vie et les loisirs sont de plus en plus au centre des préoccupations. Cependant, les facteurs souples sont plus difficiles à transmettre. Je présume donc que le rôle de promoteur d'emplacement deviendra encore plus important et que la profession continuera à prendre de l'importance en conséquence.

    Quels conseils donneriez-vous aux jeunes actifs pour réussir leur entrée dans leur métier ?
    Connaître le métier de promoteur d'emplacement est une chose. Mais ce qui est tout aussi important : la passion pour votre emplacement. Sans cette passion, il sera difficile d'attirer des entreprises et des personnes sur le site. J'ai de la chance ici : j'ai des liens forts avec mon canton d'origine. Cela facilite l'intérêt des gens pour le canton attractif du Gothard.

    Quels jalons et faits saillants avez-vous franchis et vécus dans votre vie professionnelle jusqu'à présent ?
    La Uri Startup Week, qui aura lieu pour la première fois à l'automne, mérite certainement d'être soulignée ici. De cette manière, la promotion du site veut inspirer les jeunes entreprises et les travailleurs du savoir pour le site d'Uri et souligner ses avantages. Un autre temps fort est mon travail pour l'ambassade de Suisse à Bakou, où j'ai acquis un aperçu de la diplomatie pendant un an et j'ai également pu informer les Azerbaïdjanais sur la Suisse et les enthousiasmer pour notre pays.

  • SVSM visite le Glattpark

    SVSM visite le Glattpark

    Lors d’une visite de la zone de développement Glattpark à Opfikon le 15 juin, le conseil d’administration de l’Association suisse pour la gestion du site ( SVSM ) et des membres dirigeants et des consultants ont inspecté le développement . La réunion organisée par le promoteur de site Schlierem, Albert Schweizer, s’inscrivait dans le cadre de l’initiative de développement du site – la discipline suprême de la promotion de site. Il s’agit de l’interaction entre le secteur public, les investisseurs, les architectes, la gestion de la zone, les utilisateurs et les associations d’intérêts différents dans le développement d’une vision et d’une stratégie communes.

    La visite de deux heures était dirigée par Beny Ruhstaller, directeur régional de Glattpark et président de SVSM. Il a édité la publication  » Glattpark – une ville est créée « . Les participants ont visité les différents quartiers, regardé les cours intérieures, apprécié l’architecture et visité le lac et le parc.

    Arun Banovi, éditeur d’ Immoinvest et partenaire média de la SVSM, a également participé à la visite. De même, l’ancien membre du conseil d’administration de la SVSM Beat Ritschard et Alexandra Vogel, la directrice générale de la SVSM à Winterthur, ainsi que Jasmina Ritz, directrice générale de la promotion du site Limmatstadt AG .

    Aux fins de l’événement, les initiateurs ont déclaré que le conseil d’administration de la SVSM entretient activement des relations avec ses membres seniors et ses experts expérimentés. Il s’agit de préserver la grande richesse des connaissances et du réseau de ces personnalités. Et avec de telles invitations, il s’agit aussi d’apprécier leurs mérites au profit de l’association et de toute la filière. Les sponsors SVSM sont également invités à des événements tels que ceux du Glattpark.

    Après la visite de l’après-midi, un apéritif et un dîner étaient prévus à 17h au restaurant Casa Cosi .

  • La FHNW renforce l'Institut du Bâtiment Numérique

    La FHNW renforce l'Institut du Bâtiment Numérique

    L’ Institut pour la construction numérique de la FHNW a remporté Eder Martinez comme professeur. Selon un communiqué de presse , son enseignement portera sur les jumeaux numériques et le cycle de vie de l’information. « Quiconque souhaite construire à l’avenir avec un support numérique et orienté vers les besoins doit être en mesure de collecter, d’automatiser, de cartographier et de traiter les informations de manière ciblée », explique Manfred Huber, directeur de l’institut, expliquant le contexte de l’accent.

    Martinez a obtenu sa maîtrise et son doctorat en génie civil et environnemental de l’Université de Californie à Berkeley (UCB). Entre autres choses, il a travaillé comme ingénieur civil et spécialiste des processus de coopération sur des chantiers de construction au Chili et en Équateur. Il a également accompagné des entreprises telles que Hilti et Implenia dans des projets de construction numérique.

    La FHNW n’a fondé l’Institut de la construction numérique qu’en 2018. Selon l’université, il a considérablement augmenté depuis lors. Avec Martinez, le deuxième poste de professeur dans le domaine de la gestion de l’information sera pourvu cette année.

  • Avis Dadvan Yousuf

    Avis Dadvan Yousuf

    Cependant, un rapport du MROS qui a été déclenché plus tôt fait actuellement l'objet d'une enquête de la police, de sorte que seule une enquête policière est en cours. La police enquête actuellement sur la signification du rapport du MROS. La police demande alors soit au procureur de la République d'ouvrir une enquête pour blanchiment d'argent, soit d'abandonner les poursuites préliminaires.

    Les reportages manquent de toute proportionnalité – les médias ont mis en garde
    En 2021, il y avait 5964 cas suspects de MROS en Suisse (rapport annuel MROS). Parmi ceux-ci, 1 351 ont été contrôlés dans le cadre d'une enquête policière. La raison pour laquelle ce fait a été omis dans les médias et n'a été rapportée au sujet du rapport MROS de Dadvan Yousuf que de manière préjugée ces derniers jours est discutable et manque de toute proportionnalité. En outre, plusieurs médias n'ont pas correctement rapporté la situation juridique et ont été avertis par des avocats d'adapter leurs reportages aux faits. Ils ont jusqu'au 28 mai 2022, 18h00 au plus tard pour publier un rectificatif déjà envoyé. Nous nous réservons le droit d'intenter une action en justice dans le cas où une correction n'est pas effectuée dans le délai imparti, et une contre-déclaration a également été envoyée pour publication immédiate. Handelszeitung.ch et Nau.ch ont déjà publié la correction.

    Pas de faux rapports et de préjugés
    Il a déjà été mentionné dans divers articles par le passé que Dadvan Yousuf s'était fait verser de grosses sommes sur ses comptes bancaires par des échanges cryptographiques, et même "de grandes banques ont refoulé Dadvan Yousuf" (HZ). Cette seule circonstance peut conduire à une annonce du MROS. Dadvan Yousuf continue de se défendre contre les fausses informations et les préjugés.

    Nous serons heureux de fournir des informations transparentes sur les prochaines étapes dès que Dadvan Yousuf aura été contacté par les autorités et informé de l'avancement de l'enquête policière préliminaire.

  • City Com Baden vous invite au 2ème Shopping City Forum

    City Com Baden vous invite au 2ème Shopping City Forum

    L’association de commerçants City Com Baden organise le 2e Baden Shopping City Forum le jeudi 2 juin. Selon un message sur LinkedIn, le départ est à 19 heures au centre de culture et de congrès Trafo à Baden dans le hall 36.2. La salle ouvre à 18h30.

    Michael Wicki, président de City Com Baden, souhaite la bienvenue aux participants du deuxième forum de ce type. Selon le programme, le thème de la soirée sera les questions relatives à la construction et à l’immobilier. Le titre de la conférence d’entrée est : « Ville commerçante des chantiers – projets et enjeux ». Gabriela Rast, gérante de portefeuille de la Caisse de pensions CFF, et Fredy Hasenmaile, responsable de l’analyse immobilière au Crédit Suisse, en parleront. Daniel Lorenzi , propriétaire et directeur général du magasin de cuisine du même nom, rapporte de la pratique. Katia Röthlin de l’ agence de communication Röthlin & Röthlin à Baden-Dättwil animera l’événement.

    A 19h30, des ateliers sur les questions suivantes : Reconversions et constructions neuves – comment rester accessible aux clients ? Mix de magasins attrayant – qui assurera le bon successeur de locataire ? Nouvelles offres d’espace – de quoi ont besoin les start-ups ? L’évaluation des discussions de groupe est prévue à 20h15 et après les remarques de clôture de Michael Wicki, un apéritif riche vous attend.

    Le shopping city forum est une initiative de City Com Baden et le point de contact pour les entreprises de la ville de Baden, qui servait autrefois à promouvoir la ville. La plateforme d’inspiration et de discussion fonctionne de manière hybride – avec des événements physiques sur des sujets spécifiques et comme un lieu virtuel où les derniers développements de la ville commerçante sont diffusés et négociés en continu, selon l’objectif de l’événement sur la page LinkedIn.

  • "L'esprit d'optimisme est palpable"

    "L'esprit d'optimisme est palpable"

    Herr Camenzind, wie hat sich die Urner Standortentwicklung und Wirtschaftsförderung in den vergangenen Jahren verändert?
    Als ich 2012 ins Amt gekommen bin, haben wir die Ansiedlungsstrategie angepasst und sind eine Zusammenarbeit mit der Greater Zurich Area eingegangen. Das war ein wichtiger Schritt. Dann kam die Tourismusentwicklung in Andermatt dazu. Solche Entwicklungen sind wichtige Standortfaktoren und Verkaufsargumente. Man redet heute im Kanton Uri weniger über die Stausituation vor dem Gotthardtunnel sondern mehr über Andermatt. Die Entwicklung im Urner Talboden ist indes anders gelagert. Hier haben wir es in den letzten sechs, sieben Jahre vor allem mit Quartierentwicklungen zu tun gehabt. Wir als Kanton Uri besitzen im Urner Talboden auch Land, welches wir entwickeln möchten und das für Gewerbe und Industrie zum Verkauf steht. Ein weiterer wichtiger Standortfaktor ist der neue Kantonsbahnhof, an dem seit dem letzten Dezember internationale Züge halten. Bei uns ist in letzter Zeit sehr viel passiert. Diese Entwicklungen nehmen wir dankbar im Standortmarketing auf, damit wir spannende Geschichten erzählen können.

    Was sind die Vor- und Nachteile der neuen Destination Andermatt und des Kantons generell?
    Der Vorteil von Andermatt ist ganz klar: Wir sind als Kanton Uri positiv im Gespräch. Wir können unser Image verbessern und etwas für die Ausstrahlung des ganzen Kantons tun. Alleine in Andermatt sind 1000 Arbeitsplätze neu geschaffen worden. Und das nicht etwa durch Umlagerungen oder Umstrukturierungen. Es sind Arbeitsplätze, die wir in der Art und Vielzahl bislang nicht hatten. Das ist sicher sehr positiv. Und es hilft uns wiederum auch auf anderen Gebieten, wo wir vielleicht noch schwächer aufgestellt sind. Dieser Effekt strahlt mittlerweile in die umliegenden Gemeinden aus. All das wirkt sich positiv aus – bis hinunter in den Urner Talboden um Altdorf.
    Die Nachteile sind gestiegene Immobilienpreise – vor allem in Andermatt. Das ist teils schwierig für die lokale Bevölkerung. Ich bin aber überzeugt, dass Andermatt und seine Bevölkerung unter dem Strich von der Tourismusentwicklung profitieren.

    Wie sieht die Situation im Kantonshauptort Altdorf aus?
    Hier in Altdorf sind wir gut unterwegs – insbesondere dank dem neuen Verkehrsknotenpunkt in Altdorf. Dadurch ist der Kanton noch besser erschlossen. Wir haben hier gute Entwicklungen, etwa mit der Dätwyler in Schattdorf, welche unter anderem Kaffee-Kapseln für Nespresso herstellt. Die Perspektiven des Kantons Uri sind wesentlich besser als noch vor 20 Jahren. Vorher haben wir nur von Arbeitsplatzabbau der RUAG, SBB und beim Militär geredet. Das ist nicht mehr das Thema. Heute suchen
    die Firmen hier händeringend nach Arbeitskräften.

    Wie sehen Angebot und Nachfrage auf dem Urner Immobilienmarkt aus?
    In Altdorf und im Urner Talboden ist in den letzten zehn Jahren so viel gebaut worden wie noch nie. Die Befürchtungen, es gebe aufgrund der Neubauten irgendwann hohe Leerstände, haben sich glücklicherweise nicht bewahrheitet. Wir haben keine hohe Leerwohnungsziffer. Es sind in den vergangenen zehn Jahren etwa 3000 Wohnungen im Kanton neu gebaut worden. Das ist für Urner Verhältnisse viel. Die Preise sind hingegen stabil geblieben und nicht unter Druck geraten. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass wir im Verhältnis wenig Wohnfläche pro Einwohner hatten. Bis vor zehn Jahren waren wir noch bei etwa knapp 40 Quadratmeter pro Person. Im Schweizer Schnitt sind wir mittlerweile bei 50 Quadratmeter pro Person. Da haben wir jetzt ein wenig aufgeholt. In den letzten fünf, sechs Jahren ist darüber hinaus auch ein Bevölkerungswachstum im Kanton Uri festzustellen. Dies absorbiert die Wohnungen, die gebaut werden. Der Markt funktioniert.

    Wie geht es dem Gewerbestandort Uri?
    Eine der stärksten Branchen im Kanton Uri war schon immer die Baubranche. Das hat mit den grossen Infrastrukturprojekten zu tun: Kraftwerke, Bahngeleise, Autobahn, Tunnelbau. Das sind alles Baumeisteraufgaben. Da wird etwas gebaut, später stehen dann Sanierungen in regelmässigen Abständen an. Nehmen wir beispielsweise die Autobahn: Die Gotthardautobahn wird – mit der notwendigen Sanierung – jetzt quasi zum dritten Mal gebaut. In diesem Bereich tut sich also immer etwas. Dann ist Dätwyler mit seinen etwa 900 Angestellten in Uri ein sehr wichtiger Akteur. Die Metallverarbeitung war bei uns schon immer stark. Wir haben sehr viele mechanische Metallverarbeitungsbetriebe mit grossem Knowhow.

    Wir kommen auf den Neubau der Urner Kantonalbank zu sprechen: Welche Impulse gehen davon aus?
    Auf den entstandenen Büroflächen konnten bereits spannende Firmen eingemietet oder angesiedelt werden, unter anderem das norwegische Software-Unternehmen Crayon. Das ist eine internationale Firma, die auch weiterwächst und erst vor wenigen Jahren in den Kanton Uri gekommen ist. Das hilft uns und dem Standort. Auch ziehen solche Erfolgsgeschichten immer weitere Ansiedlungen an. Das hat Ausstrahlung über den Standort Altdorf hinaus. Zusätzlich entstehen noch weitere Bauwerke rund um den Kantonsbahnhof wie Wohnungen und Geschäfts- und Gewerbeflächen. Es ist wichtig, dass wir am verkehrsreichsten Punkt von Uri eine weitsichtige und ausgewogene Entwicklung haben, und der Neubau der Urner Kantonalbank ist hierfür ein guter Start.

    Alles in allem finden auf kleinstem Raum im Kanton Uri gerade sehr viele Investitionen statt. Die positive Aufbruchstimmung und Dynamik gilt es jetzt, gewinnbringend zugunsten des Kantons Uri zu verwenden.

  • De jeunes chercheurs lucernois reçoivent le Siemens Excellence Award

    De jeunes chercheurs lucernois reçoivent le Siemens Excellence Award

    Cette année, le prix national d’excellence Siemens , d’une valeur de 10 000 CHF, a été décerné à deux diplômés du cours de technique du bâtiment de la haute école spécialisée de Lucerne . Patrick Heller et Lorenz Rüegsegger ont été récompensés pour leur mémoire de licence « Contrôle optimal d’un nouveau type de module de stockage latent décentralisé dans un immeuble à appartements ». Ici, les deux jeunes chercheurs de Lucerne avaient développé un système de traitement décentralisé de l’eau chaude sanitaire en collaboration avec la société bernoise BMS Energietechnik AG . Ici, une station d’eau douce est exploitée par une pompe à chaleur décentralisée, qui tire son énergie d’évaporation du circuit de chauffage en hiver et du chauffage de la pièce en été.

    « Le système a un fort potentiel d’économies d’énergie et devrait être utilisé à long terme dans les nouvelles constructions du secteur résidentiel », explique Siemens Suisse dans le communiqué. Selon elle, le développement des jeunes chercheurs est « évolutif non seulement au niveau national mais aussi international et est donc aussi une approche prometteuse d’un point de vue économique ». Il était également important pour le jury que le projet se poursuive avec le partenaire industriel.

    « Avec le prix d’excellence, nous voulons motiver les jeunes à traiter de sujets scientifiques pouvant être mis en pratique », a déclaré Gerd Scheller, Country CEO de Siemens Suisse, cité dans le communiqué. Le prix fait partie du programme éducatif Génération 21 de Siemens, qui promeut les jeunes talents dans les sciences naturelles et la technologie.

  • La FHNW renforce son expertise dans la construction numérique et durable

    La FHNW renforce son expertise dans la construction numérique et durable

    La Haute école spécialisée Suisse du Nord-Ouest FHNW École d’architecture, de génie civil et de géomatique élargit sa propre expertise dans les domaines de la construction numérique et durable. À cette fin, elle a créé deux nouvelles chaires, qui seront occupées par des experts d’un haut niveau de pertinence pratique et d’une grande force d’innovation.

    Zoom sur la construction numérique : la gestion de l’information
    Au sein du Digital Building Institute, nouvellement fondé en 2018 et en pleine croissance depuis lors, Lukas Schildknecht occupera le poste de professeur pour la construction numérique avec un accent sur la gestion de l’information à partir du 1er mai 2022. L’ingénieur en environnement et informaticien a été assistant de recherche et maître de conférences à l’Université des sciences appliquées pour l’architecture, le génie civil et la géomatique et à l’Institut du bâtiment numérique pendant cinq ans. En tant que responsable du domaine des produits de recherche, il a développé les activités d’acquisition de projets et de recherche de l’institut encore jeune et a, entre autres, géré une grande variété de projets sur les questions de gestion de l’information du bâtiment pour le compte de partenaires publics et privés. Dans sa nouvelle fonction, il continuera à faire partie de la direction de l’institut et se concentrera encore plus sur la gestion de systèmes de données complexes. « Je m’intéresse particulièrement aux interfaces interdisciplinaires entre les technologies de l’information et les modèles (numériques) de construction. Ici, nous avons besoin de solutions compatibles dans la pratique, par exemple grâce à de bonnes plates-formes d’intégration pour harmoniser des sources de données hétérogènes », déclare Schildknecht. Avec l’introduction du BIM, l’industrie de la construction connaît actuellement des évolutions technologiques et méthodologiques qui ont eu lieu dans d’autres industries il y a plus de dix ans. Il est donc temps de transférer les connaissances ainsi établies et de les préciser pour l’industrie de la construction sans avoir à réinventer la roue.

    Focus sur la construction durable : les analyses de cycle de vie dans la construction
    Outre la numérisation de l’industrie de la construction, la demande de processus de construction durables gagne également en importance pour la Haute école spécialisée FHNW. L’Institut pour la durabilité et l’énergie dans la construction, réorienté il y a deux ans et dirigé par Barbara Sintzel, occupe donc un domaine thématique important pour la transition de la construction en Suisse avec une nouvelle chaire : celle de l’analyse du cycle de vie.

    Pour ce poste, l’université a pu embaucher l’expert en construction durable et en évaluation du cycle de vie, Daniel Kellenberger. L’ingénieur culturel et environnemental était jusqu’à tout récemment membre du conseil d’administration et responsable de la division « Protection du climat et gestion de l’énergie » de la société interdisciplinaire de recherche et de conseil Intep et a, entre autres, travaillé au développement de l’éco- base de données bilan Ecoinvent. Avec son nouveau poste de professeur de construction durable axé sur les évaluations du cycle de vie dans l’industrie de la construction, il s’efforce de faire de l’Université d’architecture, de génie civil et de géomatique FHNW un centre de compétences pour les évaluations du cycle de vie dans l’industrie de la construction. «Au cours des dernières décennies, la recherche sur l’exploitation économe en énergie et respectueuse du climat de l’immobilier a été très fructueuse. Cependant, la mise en œuvre se fait souvent sans tenir compte de l’énergie grise et les émissions de gaz à effet de serre correspondantes. Cependant, une stratégie nette zéro cohérente ne réussit que si l’industrie de la construction et des matériaux de construction apporte également une contribution. Avec les évaluations du cycle de vie, nous disposons d’un outil important pour cela », déclare Kellenberger. Il prendra ses fonctions le 2 novembre 2022.

    Ruedi Hofer, directeur de la FHNW School of Architecture, Civil Engineering and Geomatics, se réjouit de l’ajout compétent et explique : « Avec ces deux postes, notre université a fait un autre grand pas vers un environnement soutenu par le numérique et construit de manière durable. Je suis fier du grand succès des instituts de notre université et je suis heureux que notre travail puisse promouvoir à la fois la formation et la formation continue ainsi que la recherche sur des sujets d’avenir importants pour l’industrie de la construction ».

  • Avobis confirme Ralf Capeder au poste de directeur général de Verit Immobilien

    Avobis confirme Ralf Capeder au poste de directeur général de Verit Immobilien

    L’ Avobis Group AG a officiellement confirmé Ralf Capeder dans sa fonction de directeur général de Verit Immobilien AG , la société immobilière, qui appartient à Avobis depuis le printemps 2021, a informé dans un communiqué de presse. Capender gérait Verit Immobilien par intérim depuis début novembre de l’année dernière. L’avocat qualifié et économiste immobilier a rejoint Verit il y a six ans. Au cours des dernières années, Capender a géré avec succès le site de Coire, selon le communiqué.

    « Nous sommes très heureux de la nomination de Ralf Capeder », a déclaré Sandro Sulcis dans le communiqué. Le co-CEO d’Avobis est convaincu que Capeder « avec sa vaste expérience et son large réseau renforcera encore Verit Immobilien en tant que partenaire fiable sur le marché immobilier et positionnera l’entreprise comme un pilier puissant au sein du groupe Avobis ».

    Début mars, Verit Immobilien a également renforcé son équipe de direction avec Manuela Gläser-Glänzel, comme expliqué plus en détail dans le communiqué de presse. L’expert en gestion immobilière sera responsable des compétences opérationnelles de Verit Immobilien en tant que responsable de la gestion. Avant de rejoindre Verit Immobilien, Gläser-Glänzel a travaillé pour Intercity Bewirtschaftung AG, Livit, Suva et Wincasa, entre autres.

  • L'assemblée générale d'Allreal Holding AG approuve toutes les propositions

    L'assemblée générale d'Allreal Holding AG approuve toutes les propositions

    10 584 282 voix d’actions étaient représentées à l’Assemblée générale d’Allreal Holding AG, correspondant à 63,8 % du capital social ou 80,0 % du capital social avec droit de vote.

    Les comptes annuels pour 2021 ont été approuvés par l’Assemblée générale ordinaire et une distribution d’un montant total de CHF 7.00 par action nominative le 14 avril 2022 a été approuvée. Celui-ci sera distribué sous la forme d’un dividende ordinaire de CHF 3.50 (brut) par action nominative (CHF 2.275 net après déduction de l’impôt anticipé). En outre, une distribution à partir des réserves d’apport de capital de CHF 3.50 par action nominative (ex-date 12 avril 2022) a été approuvée.

    Les actionnaires ont également réélu Ralph-Thomas Honegger en tant que président du conseil d’administration. Avec Philipp Gmür, Andrea Sieber, Peter Spuhler, Olivier Steimer, Thomas Stenz et Jürg Stöckli, l’Assemblée générale a également confirmé la réélection des anciens membres de l’instance. L’assemblée générale annuelle a également élu Anja Wyden Guelpa au conseil d’administration.

    Les propositions de modification des statuts, telles que l’extension et l’augmentation du capital autorisé d’un maximum de CHF 1,0 million nominal et la réduction du capital conditionnel à CHF 0,5 million nominal, ont également été largement approuvées.

    La 24e Assemblée générale annuelle d’Allreal Holding AG aura lieu le 21 avril 2023 à Zurich.

  • Deux femmes renforcent le conseil d'administration de la SVSM

    Deux femmes renforcent le conseil d'administration de la SVSM

    Lors de l’assemblée générale de l’Association suisse pour la gestion de sites ( SVSM ) à Baden le 31 mars, les membres ont élu deux nouveaux membres du conseil d’administration : Jasmina Ritz et Katharina Hopp. Selon l’annonce sur le site internet de l’association, l’assemblée générale s’est déroulée dans le cadre du SVSM Dialogue Site Management 2022 dans la halle du jardin de la Villa Boveri à Baden. Pendant le dialogue, plus de 30 personnes ont suivi les présentations pratiques sur la gestion des sites à Baden, dans la région de Wil et dans le Haut-Valais.

    Avec l’élection de Jasmina Ritz, directrice générale de la promotion des sites de Limmatstadt AG , trois habitants du Limmattal siègent désormais au conseil d’administration de la SVSM, composé de sept membres. Le président Beny Ruhstaller est également chef du bureau de l’association des propriétaires fonciers de Niderfeld, Albert Schweizer est membre fondateur de la SVSM et responsable de la promotion du site de Schlieren.

    Interrogée, Ritz explique sa motivation pour le poste au conseil d’administration : « Je voudrais faire campagne pour plus de visibilité et de notoriété de notre profession, pour rendre nos performances et notre impact plus reconnaissables. Notre travail ne peut se réduire à des règlements d’entreprise. Nous sommes des designers, faisons avancer les projets, fédérons, ouvrons des portes et sommes les ambassadeurs de nos sites.

    Katharina Hopp, qui a également été élue au conseil d’administration de la SVSM, a travaillé jusqu’en 2021 en tant que responsable du développement du site à la promotion du site de Bâle-Campagne. À partir de l’été 2022, elle travaillera chez AXA Investment Managers en tant qu’analyste ESG/Asset Management.

  • Thomas Hinderling devient le nouveau chef de division

    Thomas Hinderling devient le nouveau chef de division

    Thomas Hinderling travaille chez Wincasa depuis 2017. Il a contribué à la création du département Mixed-Use Site Management (MUSM), qui existe depuis cinq ans, et a initialement géré les projets dans la région de Zurich. À partir de 2019, il a été nommé à la tête du MUSM Suisse alémanique. Dans ce rôle, il était responsable du sous-domaine au sein de la gestion des sites à usage mixte et du centre (CMSM) et était le chef adjoint de la CMSM. Agé de 47 ans, il est titulaire d’un Executive MBA Marketing FH, d’un CAS en Urban Management FH et a été PDG et associé de diverses sociétés de marketing et de distribution avant de rejoindre Wincasa. A partir du 1er mai 2022, il sera le nouveau Head of CMSM de Wincasa et donc membre du Directoire. Thomas Hinderling sera remplacé par Philipp Arnold à la tête du MUSM Suisse alémanique.

    Règlement intérieur de succession
    Thomas Hinderling se réjouit de sa nouvelle tâche : « Cela me remplit de joie et de fierté de pouvoir reprendre la direction de CMSM à Felix Kubat. Nous avons tous les deux très bien travaillé ensemble dans le passé et avons lancé avec succès de nombreux projets. Maintenant, il est important de pousser ce travail plus loin avec ma nouvelle équipe, car il y a encore beaucoup de potentiel.»

    Le département CMSM est dirigé par Felix Kubat depuis fin 2019. Au cours de son mandat, il a développé et mis en œuvre avec succès une nouvelle stratégie pour la région. Cela comprenait, entre autres, la mise en place de deux sites CMSM, grâce auxquels une grande valeur ajoutée a pu être obtenue grâce à un regroupement ciblé des forces et de l’expertise de la part de la direction du centre et du site à usage mixte. Il a également dirigé l’entreprise avec confiance pendant la crise de Corona. Il quitte l’entreprise de son plein gré et se consacrera à l’avenir à des activités de gestion et d’enseignement dans une école professionnelle commerciale. «Au cours des 2,5 dernières années chez Wincasa, j’ai pu façonner et développer en permanence la zone Centre et Site Mixte. Ce fut une période très excitante et intense, que je repense avec grand plaisir. Maintenant, j’attends avec impatience un nouveau chapitre. Depuis plusieurs années, je travaille sporadiquement comme chargé de cours au niveau HF dans le domaine de la formation au management. Je vais maintenant poursuivre cette passion avec un poste de directeur et de conférencier dans une école professionnelle commerciale », déclare Kubat à propos de son déménagement.

    Le successeur de Thomas Hinderling est aussi un changement interne. Philipp Arnold assume désormais le rôle de responsable de la MUSM Suisse alémanique. Il travaille chez Wincasa depuis 2014, a commencé comme Center Manager Zentrum Regensdorf & HUB, puis a repris la direction du MUSM Hub Zurich en janvier 2020. Philipp Arnold est entre autres titulaire d’un diplôme en administration des affaires, d’un MAS en gestion immobilière, d’un MAS en gestion de la marque et du marketing et est membre de la RICS. Il est donc bien préparé pour succéder à Thomas Hinderling.

    Oliver Hofmann, PDG de Wincasa, est très positif à propos des deux étapes de carrière internes : « Je tiens à remercier Felix Kubat pour son engagement précieux et la bonne coopération. C’est très gratifiant que nous ayons pu nommer Thomas Hinderling à la tête du CMSM et Philipp Arnold à la tête de la MUSM Suisse alémanique et organiser le successeur en interne. Nous sommes convaincus qu’avec cette solution pour le personnel, nous pouvons encore renforcer notre position déjà leader sur le marché.»

  • Le professeur de l'ETH Kaijima reçoit le prix Wolf

    Le professeur de l'ETH Kaijima reçoit le prix Wolf

    Momoyo Kaijima, professeure de comportement architectural à l’Ecole Polytechnique Fédérale de Zurich ( ETH ), et son partenaire Yoshiharu Tsukamoto ont reçu cette année le Prix Wolf d’Architecture. Tsukamoto est professeur à l’Institut de technologie de Tokyo. Tous deux dirigent l’Atelier Bow-​Wow ensemble. Selon le communiqué de presse de l’ETH, le jury a choisi les travaux des deux professeurs comme lauréats en raison de leur grande sensibilité aux contextes locaux et aux effets sociaux de l’architecture.

    Le prix Wolf est décerné à des scientifiques et des artistes par la Wolf Foundation basée en Israël depuis 1978. Les mérites au profit de l’humanité et les relations amicales entre les peuples sont honorés. Selon l’annonce de l’ETH, les anciens lauréats de la catégorie architecture sont Frank O. Gehry, Jean Nouvel, Peter Eisenman et David Chipperfield. Momoyo Kaijima n’est que la troisième femme à recevoir le prix Wolf d’architecture.

    Après diverses chaires invitées. à l’Université de Harvard, à l’Académie royale des beaux-arts du Danemark et à l’Université de Columbia, entre autres, Momoyo Kaijima est arrivée à l’ETH Zurich en 2017, où elle a créé la chaire de comportement architectural.

  • Un nouveau professeur d'analyse, de conception et de construction apporte des impulsions tournées vers l'avenir

    Un nouveau professeur d'analyse, de conception et de construction apporte des impulsions tournées vers l'avenir

    À partir de mars, Friederike Kluge passera de la Haute école spécialisée de Constance à la Haute école spécialisée de Suisse du Nord-Ouest FHNW et se réjouit de ce nouveau défi : « Je m'intéresse à la question de savoir à quoi ressemblera le bâtiment dans le futur. Le statu quo ne peut pas fonctionner à long terme. Mon espoir et mon objectif sont donc de trouver des solutions dans la recherche et avec les étudiants sur la façon dont nous pouvons concevoir la construction dans le futur. La construction climatiquement neutre et climatiquement positive doit être abordée de manière ciblée, en tenant toujours compte de la diversité biologique. En première année, par exemple, l'objectif est d'initier les jeunes au domaine de l'architecture, de leur transmettre les notions de base tout en laissant une place au développement et à la créativité. Je m'intéresse à cette tension entre les quantités fixes, par exemple physiques, qui sont irréfutables, et le changement, qui est essentiel pour un avenir durable, et je me réjouis de poursuivre mes recherches et de les développer à la FHNW avec mes collègues. Toujours dans le but de créer des bâtiments de haute qualité architecturale »

    Friederike Kluge a étudié l'architecture à l'Université de Karlsruhe et a acquis une première expérience d'enseignement à la chaire de théorie et de conception du bâtiment, professeur Daniele Marques, et à l'Institut des beaux-arts, professeur Stephen Craig. En plus d'étudier l'architecture, elle a suivi le cours d'accompagnement interdisciplinaire "Études culturelles appliquées" dans le but de concevoir des bâtiments qui rassemblent les connaissances de nombreux sujets et ont en même temps leur propre caractère indubitable.

    Au cours de ses cinq années chez Buchner Bründler Architects à Bâle, elle a pu travailler, entre autres, sur le pavillon suisse pour l'Expo de Shanghai 2010 et en tant que chef de projet et de chantier sur l'immeuble résidentiel «Bläsiring» à Bâle.

    Indépendante depuis 2012, elle a fondé le bureau «Alma Maki» à Bâle avec Meik Rehrmann début 2014. Ensemble, ils partagent le point de vue que l'architecture gagne si elle représente un processus holistique de la première esquisse à l'achèvement de la construction et que l'idée architecturale de base est toujours reconnaissable dans les détails. Afin de pouvoir contrôler cela au mieux, le bureau met également en œuvre les projets planifiés manuellement dans la mesure du possible et a reçu le premier prix du "Swiss Foundation Award" pour cette approche en 2018.

    Depuis 2013, Frederike Kluge transmet sa croyance en la rigueur conceptuelle, du design, de la performance et de la construction, entre autres dans le cadre d'une mission d'enseignement à la chaire d'architecture et de construction, Annette Spiro, ETH Zurich et depuis 2019 au HTWG Konstanz, où elle enseigne les matières de la construction et de la conception de bâtiments, toujours axées sur le thème de la construction durable. Elle a par exemple organisé un atelier intitulé « Le détail architectural en temps de crise climatique ». En conséquence, le groupe "Countdown 2030" a été fondé. L'idée fondatrice était de développer un guide et d'installer un compte à rebours au-dessus du musée de l'architecture, ce qui sensibiliserait l'industrie de l'architecture à prendre des mesures audacieuses dans la pratique architecturale et à développer une culture de construction durable. Le groupe compte aujourd'hui plus de 50 membres actifs, organise des ateliers, des tables rondes et des expositions, est actif dans des jurys et des commissions municipales, publie des articles sur divers sujets dans des revues spécialisées et a reçu le "Factor 5 Audience Prize" pour son travail et a été nominé pour le Swiss Art Award.

    L'Institut d'Architecture est extrêmement heureux qu'une personnalité aussi engagée et tournée vers l'avenir ait pu être conquise.

    la source

    Haute école spécialisée Suisse du Nord-Ouest FHNW
    Haute école d'architecture, de génie civil et de géomatique www.fhnw.ch/habg

  • Wüest Partner Germany : Création d'une équipe ESG

    Wüest Partner Germany : Création d'une équipe ESG

    « Je suis ravi de pouvoir désormais soutenir encore plus intensément Wüest Partner », déclare Gerhard Hoffmann, le nouveau directeur ESG et développement durable chez Wüest Partner Allemagne . Concilier écologie et économie à l’aide de technologies de pointe a toujours été l’objectif premier de son travail. Chez Wüest Partner, il a les meilleures conditions préalables pour cela. « Maintenant, la tâche consiste à former une équipe interdisciplinaire et hautement motivée d’experts expérimentés. » Surtout, afin de faire avancer stratégiquement et opérationnellement les sujets de plus en plus importants sur le marché allemand, dit Hoffmann.

    De nombreuses années d’expertise dans le domaine de la durabilité
    Depuis plus de quatre décennies, il se consacre à sa mission de réduction des émissions de CO2 en développant des concepts d’énergie durable dans le secteur immobilier. L’ingénieur diplômé et ingénieur industriel diplômé est impliqué dans de nombreux projets internationaux de recherche et développement axés sur l’approvisionnement en énergie régénérative. Il a développé des concepts énergétiques pour plus de 900 bâtiments et a travaillé sur plus de 1 400 projets de développement durable. L’ auditeur agréé BREEAM siège dans les groupes de travail du Comité central de l’ immobilier ZIA Il est également membre et auditeur principal du Conseil allemand de la construction durable DGNB .

    « Casting idéal pour un marché très complexe »
    En tant que consultant indépendant, Hoffmann a déjà accompagné avec succès la mise en œuvre du Wüest Climate Tool sur le marché allemand. Ce faisant, il « a marqué de manière significative une étape importante dans l’histoire de l’entreprise », écrit la société. Le nouveau poste est la suite logique d’une collaboration fructueuse, déclare Rüdiger Hornung , associé et directeur général de Wüest Partner. C’est « l’étape décisive sur la voie d’un avenir durable dans le secteur immobilier ». Hoffmann est la « personne idéale pour promouvoir la durabilité et l’efficacité énergétique sur notre marché très complexe, tant sur le plan professionnel que personnel ».

    Groupe suisse représenté dans quatre pays
    Wüest Partner (fondée en 1985), dont le siège est en Suisse, compte actuellement onze sites dans quatre pays européens. Les bureaux suisses sont situés à Zurich (siège), Berne, Genève et Lugano. En Allemagne (entrée sur le marché : 2007), le groupe possède des succursales à Berlin, Düsseldorf, Francfort/Main, Hambourg et Munich. Il existe d’autres endroits à Paris et à Lisbonne. Le groupe possède également les deux filiales Datahouse et Durable , chacune détenue à 100 %.

  • "La fusion d'Immoscout24 et Homegate pourrait être un cas pour WEKO"

    "La fusion d'Immoscout24 et Homegate pourrait être un cas pour WEKO"

    Monsieur Egloff, dans quelle mesure tirez-vous profit de vos études juridiques pour votre travail de président de la Société des copropriétaires (HEV) de Suisse et du canton de Zurich ?
    C'est certainement utile. Le propriétaire a des problèmes juridiques et des questions à résoudre encore et encore : du domaine classique de la propriété aux impôts, du cadastre au droit du voisinage et du bail, il existe un large éventail qui est important pour nos membres. Nous offrons à nos membres des conseils juridiques gratuits – ils sont utilisés très activement. Mais je profite aussi de ma formation juridique dans le discours politique.

    La suppression de la valeur locative imputée est actuellement à nouveau discutée au niveau politique. Pouvez-vous brièvement nommer les inconvénients que cela entraîne pour les propriétaires et qui est le plus touché ?
    La valeur locative imputée est imposée sur un revenu fictif. Les propriétaires doivent donc payer des impôts sur 60 à 70 % du loyer potentiel du marché en tant que revenu de leur propriété – notamment celui qu'ils ne génèrent pas en pratique. Ce montant s'ajoute au revenu régulier. Cela signifie souvent que les personnes concernées glissent vers la progression la plus élevée, voire la plus élevée, et doivent donc payer un montant d'impôt nettement plus élevé. Les propriétaires plus âgés, en particulier, sont affectés négativement par la pratique actuelle. Ils ont souvent remboursé leurs dettes de sorte que la déduction des intérêts sur la dette n'est plus pertinente pour eux.

    Dans quelle mesure êtes-vous confiant dans la réforme en cours cette fois-ci ?
    La valeur locative imputée a été introduite il y a 100 ans en tant qu'impôt de guerre. Celle-ci a ensuite été prorogée à plusieurs reprises pour une période limitée jusqu'à ce qu'elle devienne un impôt forfaitaire. Nous essayons d'abolir la valeur locative imputée depuis 25 ans. Il y a 10 ans, j'étais une fois très confiant que nous pouvions réussir. Le projet est maintenant de nouveau opérationnel, mais je ne suis pas sûr qu'il aboutira.

    Où voyez-vous les problèmes ?
    D'une part, les propriétaires représentent une minorité dans la population électorale, d'autre part, les gens aiment avoir des propriétaires comme contribuables – l'État hésite à s'en passer. Il n'y a probablement pas de solution parfaite dans ce cas.

    L'initiateur de la loi sur l'énergie, Martin Neukom des Verts, a déclaré que, selon une enquête dans la ville de Zurich, moins de la moitié des propriétaires avaient envisagé des alternatives au mazout et au gaz lors du remplacement de leur système de chauffage et que des règles contraignantes étaient donc nécessaires pour le remplacement. Que pensez-vous de cet argument ?
    Ces dernières années, les questions d'énergie et de chauffage ont fait l'objet de toutes les publications de la HEV Suisse et de la HEV du canton de Zurich. Nos membres disposent d'un haut niveau d'information à cet égard. Les émissions de gaz à effet de serre ont diminué de 34 % au cours des 30 dernières années. Et cela malgré le fait que la surface habitable a augmenté de 46 % sur la même période. Chaque année, nos membres investissent 20 milliards de francs suisses dans l'entretien des bâtiments – 9,5 milliards de francs suisses chacun pour les rénovations liées à l'énergie. Ces chiffres montrent que les propriétaires prennent leur responsabilité au sérieux.

    L'Association des locataires de la ville de Zurich a invalidé d'autres arguments contre le projet de loi sur l'énergie, à savoir les expulsions possibles, les ventes forcées de maisons ou les augmentations de loyer : la loi sur l'énergie n'oblige pas les propriétaires à rénover complètement les propriétés et à résilier les baux. Les arguments avancés par le HEV et votre parti, l'UDC, étaient-ils trompeurs ?
    La loi sur l'énergie oblige les propriétaires à remplacer à terme les systèmes de chauffage à combustible fossile par des systèmes utilisant des énergies renouvelables. Prenons comme exemple technique une propriété des années 1960 avec chauffage au mazout. Si cela s'éteint, le propriétaire doit faire installer une pompe à chaleur. Avec ce bien qui vieillit déjà, cela n'a de sens que si l'enveloppe du bâtiment est rénovée en même temps. Si, par exemple, la température de départ n'est plus atteinte avec d'anciens radiateurs, un chauffage par le sol doit également être installé. D'une part, cela entraîne des coûts énormes. En revanche, ces rénovations ne peuvent être réalisées avec le locataire dans l'appartement.

    «
    À l'intérieur du bâtiment-
    zone sont
    nous aussi sans
    légal
    règlement 2050
    zéro net
    »

    Et que dites-vous du point de vue politique ?
    En juin de cette année, le président de l'Association suisse des locataires, Carlo Sommaruga, a déposé une proposition à Berne dans laquelle il appelait littéralement à "des mesures en vertu du droit du bail contre les avis vacants liés aux rénovations énergétiques". À mon avis, si les arguments que nous avons avancés étaient trompeurs, une telle approche ne serait pas nécessaire.

    Selon vous, quelle contribution les propriétaires pourraient-ils apporter pour atteindre les objectifs climatiques ?
    Je crois en la responsabilité personnelle et les chiffres que j'ai mentionnés ci-dessus confirment que cela est pris au sérieux. Si l'on trace également la trajectoire de descente du CO2
    Si nous poussons plus loin dans le secteur du bâtiment, vous voyez que nous pouvons facilement atteindre les objectifs climatiques de l'Accord de Paris. En 2050, nous serons à zéro net. Je considère donc qu'une réglementation définie par l'État est superflue dans ce cas.

    À quel point pensez-vous personnellement que l'électromobilité est importante et tournée vers l'avenir ?
    En principe, je suis favorable à l'électromobilité. Mais cela comporte de nombreux défis. D'une part, nous avons des lacunes dans l'approvisionnement énergétique. Nous ne pouvons pas produire suffisamment d'électricité par nous-mêmes. Cela signifie que nous devons obtenir de l'énergie nucléaire de la France et de l'énergie du charbon de l'Allemagne. En revanche, l'énergie grise dans l'électromobilité est relativement élevée. Aucune solution durable n'a encore été trouvée pour l'élimination des batteries correspondantes. Pour moi, il y a encore beaucoup de questions sans réponse sur ce sujet.

    Selon une étude du cabinet de conseil EBP, une vente intensifiée de voitures électriques échoue en termes d'électromobilité, entre autres en raison du manque de bornes de recharge dans les propriétés. Pourquoi les propriétaires ont-ils du mal à réaliser une telle installation ?
    Un propriétaire privé qui a besoin d'une borne de recharge pour lui-même n'aura certainement pas de difficulté à la faire installer. Tant qu'il a les moyens de le faire. Mais si vous avez un immeuble de douze appartements et un parking souterrain de dix places de stationnement, la question se pose de savoir combien de bornes de recharge vous devez réellement installer. Et qui paie l'investissement si aucun locataire n'a de voiture électrique par la suite ? Dans un tel cas, il est peu probable que le locataire accepte une augmentation de loyer. En outre, la tendance est de plus en plus aux lotissements sans voiture, en particulier dans les zones urbaines. Installer des bornes de recharge n'aurait aucun sens ici. L'expérience a montré que le marché régule lui-même beaucoup de choses.

    Pouvez-vous préciser le dernier point ?
    Il y a environ 50 ans, vous ne pouviez soudainement pas louer un appartement s'il n'y avait pas de baignoire. Ou il y a 30 ans, le scénario avec des appartements sans lave-vaisselle s'est répété. Je suppose que la demande future influencera également l'offre en matière d'électromobilité. A un moment donné, vous ne pourrez plus louer un appartement si vous ne pouvez pas proposer au locataire une solution adaptée à ses besoins de mobilité.

    Comment évaluez-vous la bulle immobilière qu'UBS prédit depuis un certain temps et dont Zurich en particulier serait durement touchée ?
    En ce qui concerne l'évolution des taux d'intérêt et des prix de l'immobilier, je vois une constante : les prévisions se sont toujours trompées ces dernières années. L'indice UBS prédit cette bulle depuis des années – elle n'a jamais éclaté jusqu'à présent. Personnellement, je vois un marché immobilier fort avec des prix en hausse. La prudence est certainement de mise lors du financement de l'accession à la propriété. Surtout dans le secteur domestique. Les règles de portabilité doivent être vérifiées individuellement et dans leur ensemble. Dans le cas contraire, une hausse soudaine et brutale des taux d'intérêt pourrait poser des problèmes existentiels à l'un ou à l'autre.

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    un intérêt
    De nombreux pays ne peuvent pas se permettre d'augmenter
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    Y a-t-il une hausse massive des taux d'intérêt?
    Les pays pertinents pour cela, c'est-à-dire l'UE et les États-Unis, ne peuvent pas se permettre une hausse des taux d'intérêt. D'autre part, nous voyons des signes clairs de hausse de l'inflation – cela pourrait avoir un impact. Pour le marché immobilier, cependant, l'inflation signifie généralement une hausse des prix – car dans cette situation, le besoin d'actifs matériels augmente.

    Vous vous êtes retiré de la politique active. Quelles réalisations décririez-vous comme vos jalons personnels ?
    Ma plus grande réussite a sans aucun doute été la suppression des droits de succession et de donation pour les descendants directs dans le canton de Zurich. Je considère la suppression de la taxe sur les mutations immobilières, que nous avons provoquée par une initiative populaire, comme le deuxième grand succès.

    Et quelles étapes avez-vous franchies dans le secteur de l'immobilier ?
    Je mentionnerais ici le bon contact et l'échange entre les différentes organisations immobilières. À mes débuts en tant que président de HEV Suisse, chacun cultivait avant tout son propre petit jardin. Il était important pour moi de maintenir un échange et de définir des objectifs communs. Aujourd'hui, nous nous réunissons quatre fois par an au Palais fédéral et discutons des dossiers politiques actuels.

    Deux acteurs majeurs se sont associés avec Immoscout24 et Homegate. Comment évaluez-vous cet événement ?
    Je ne sais pas si cette fusion est une victoire pour les consommateurs. Je suppose que nous devrons compter avec des augmentations de prix massives à l'avenir. Cette affaire devrait tout au plus concerner la Commission de la concurrence (WEKO).

  • «En matière d'énergie, le secteur de la construction et de l'immobilier doit se réinventer»

    «En matière d'énergie, le secteur de la construction et de l'immobilier doit se réinventer»

    Zur Person
    Pascal Bärtschi,
    Bauingenieur ETH, ist
    Vize-Präsident von
    Entwicklung Schweiz und seit 2015 CEO der Losinger Marazzi AG. Der 52-Jährige leitete zuvor bei Losinger
    Marazzi die Region Mitte (Bern-Freiburg-Basel).

    Wo sieht der Branchenverband Entwicklung Schweiz seine Kernaufgaben?
    Wir vertreten Unternehmen, die in der Lage sind, Gesamtleistungen zu übernehmen. Also solche, die von der Projektentwicklung bis und mit Realisierung alles abdecken können. Unsere Hauptaufgabe sehen wir darin, mit unseren Kunden, Investoren, den zuständigen Behörden wie auch mit politischen Verantwortlichen übergeordnete Themen wie etwa Verdichtung und Raumplanung auf einer entsprechenden Flughöhe zu besprechen. Unsere Mitglieder erhalten so die Möglichkeit, via Entwicklung Schweiz mit den zuständigen Personen in Dialog zu treten. Darüber hinaus haben wir als Verband verschiedene Positionspapiere verfasst – derzeit entsteht zum Beispiel gerade ein Positionspapier zur Frage, was man unter Qualität eines Bauprojekts versteht.

    Von welchen Vorteilen profitieren Ihre Mitglieder?
    Wir organisieren für unsere Mitglieder und assoziierte Partner regelmässig Anlässe, bei denen sie sich mit Stakeholdern wie Politikern oder Investoren austauschen können. Darüber hinaus ist es deutlich einfacher als Verband, Gespräche zu übergeordneten Themen mit Kantonen oder auch Instanzen wie zum Beispiel dem Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) zu führen, als wenn dies jedes Mitglied für sich tun müsste. Gerade bei regulatorischen Themen profitieren unsere Mitglieder von der direkten Schnittstelle zur Politik, die wir dank unserem Präsidenten, Ständerat Martin Schmid (FDP), haben. Er ist Rechtsanwalt und somit nicht in der Branche tätig, was wir als weiteren Vorteil sehen.

    Welchen Einfluss hat der Verband in der Schweiz und insbesondere auch in Bundes-Bern?
    Wir bieten den Ämtern, Investoren und unseren Kunden eine bewährte Schnittstelle. Ich bewerte unseren Einfluss als gut. Wir haben uns als Gesprächspartner der grossen Instanzen sehr gut etablieren können. Die Immobilienbranche ist dezentralisiert aufgestellt. Für uns ist es deshalb wichtig, dass wir nicht nur in Bern Gehör finden, sondern auch bei den Kantonen und Gemeinden. Denn ein Projekt wird von einer Gemeinde oder einem Kanton bewilligt. Dank unserem Präsidenten und den Kontakten der Geschäftsstelle haben wir einen guten Draht zu Bundes-Bern, was natürlich hilft, wenn es um Themen wie etwa das Raumplanungsgesetz geht.

    Braucht es so einen Verband zwingend für eine erfolgreiche Zukunft der Baubranche?
    Ich würde sagen, es ist wichtig und notwendig, dass ein solcher Verband existiert. Die Zahl der Schweizer Gesamtdienstleister in der Immobilienbranche ist überschaubar. Unser Verband kann diese Unternehmen optimal auf den verschiedenen Ebenen vertreten.

    Welche Verantwortung nimmt Entwicklung Schweiz in Bezug auf die Wohn- und Lebensqualität bei Bauprojekten wahr?
    Wir setzen unseren Mitgliedern keine Rahmenbedingungen. Die Wahrnehmung der Wohnqualität ist jedoch auf jeden Fall gegeben, da wir uns als Entwicklung Schweiz mit damit zusammenhängenden Themen wie Lärmschutz, Verdichtung nach innen und Raumplanung intensiv auseinandersetzen. Aber bei uns ist jedes Mitglied selbst dafür verantwortlich, die Projekte entsprechend zu entwickeln und die nötige Qualität zu liefern. Man darf nicht vergessen, dass sich die Mitglieder in einer Wettbewerbssituation befinden.

    «
    CO2-arme
    Baumaterialien, flexiblere
    Umnutzungen
    »

    Welche Bedeutung hat die Energiestrategie 2050 für den Verband?
    Die Energiestrategie hat eine grosse Bedeutung für uns. Wir versuchen, Partner und Kunden dafür zu sensibilisieren. Der CO2-Verbrauch in der Immobilien- und Baubranche ist immer noch relativ hoch. Der eine Teil fällt beim Bau an, der andere während des Lebenszyklus einer Immobilie. Geht man von einem Lebenszyklus einer Liegenschaft von 60 Jahren aus, haben Entscheidungen, die heute für einen Neubau getroffen werden, langfristige Auswirkungen. In diesem Zusammenhang wird sich die Immobilien- und Baubranche neu erfinden müssen.

    Wie meinen Sie das?
    Vor zehn Jahren fielen etwa 50 Prozent der CO2-Emmissionen bei der Herstellung der Baumaterialien sowie in der Bauphase selbst an. Die anderen 50 Prozent fielen auf den Unterhalt einer Liegenschaft. Heute sind wir, was Unterhalt und Betrieb eines Gebäudes betrifft, bei etwa einem Drittel des CO2-Ausstosses; bei der Herstellung der Baumaterialien sowie dem Bau selber bei zwei Dritteln. Wir müssen uns Gedanken machen, wie wir den CO2-Fussbadruck einer Immobilie reduzieren können. Eine Lösung besteht darin, dass man wirklich nur die für ein Gebäude notwendige Fläche bebaut. Ein anderer Ansatz ist die Wahl der Materialien – heute gibt es bereits CO2-armen Beton oder die Möglichkeit des umweltfreundlichen Holzbaus. Ausserdem müssen bestehende Strukturen später umgenutzt werden können. Schauen wir uns die Investitionen in der Immobilienbranche an, fallen 99 Prozent auf Neubauten und nur 1 Prozent geht in Sanierungen. Hier sehen wir Handlungsbedarf.

    Wie hat die Bau- und Immobilienbranche die Pandemie bis jetzt bewältigt?
    Die Baubranche ist relativ gut durchgekommen – es gab wenig Umsatzeinbussen, da die Baustellen mit Ausnahme des Kantons Genf auch während des Lockdowns offengeblieben sind. Etwas schwieriger gestaltete sich die Immobilienentwicklung. Die Entwicklung eines Projekts startet in der Regel mit einem Quartierplan und einer Baubewilligung. Die Pandemie hat vieles ausgebremst. So mussten Gemeindeversammlungen, bei denen beispielsweise über ein Vorhaben abgestimmt werden sollte, häufig verschoben werden. Damit verschiebt sich automatisch auch das Projekt. Bei der Bearbeitung der Baugesuchdossiers hat man die Verlagerung zur Arbeit im Home-Office gespürt: Der Austausch wurde erschwert; es hat alles etwas mehr Zeit in Anspruch genommen, was wiederum zu Verzögerungen geführt hat.

    Zeichnet sich beim Arbeitsleben durch die Pandemie eine Veränderung ab?
    Die Pandemie hat Tendenzen, die sich schon vorher abgezeichnet haben, beschleunigt. Ein Beispiel hierfür ist die pro Person weniger benötigte Bürofläche. Bei der Konzeption von Wohnungen dürfte die Berücksichtigung des immer öfter benötigten Home-Office langfristig Einfluss haben. Wobei dies nicht zwingend in einem zusätzlichen Arbeitszimmer in der Wohnung selber resultieren muss. Ich kann mir gut vorstellen, dass man innerhalb eines Quartiers verschiedene kleine Co-Working-Spaces entwickelt. Diese könnten auch Mischnutzungen aufweisen, also beispielsweise über Mittag als Restaurant fungieren.

    Wohnen die Menschen in der Romandie anders als in der Deutschschweiz?
    Die Nachhaltigkeitsaspekte werden zurzeit in der Romandie noch weniger wahrgenommen als in der Deutschschweiz. Ich vermute, das kommt daher, dass die grünen Tendenzen zunächst aus Deutschland kamen und somit zuerst die Deutschschweiz erreicht haben. Auch im Bereich des Öffentlichen Verkehrs hat die Deutschschweiz einen gewissen Vorsprung – wobei die Romandie hier am Aufholen ist.

    Welche Meilensteine hat Entwicklung Schweiz in den letzten Jahren erreicht?
    Der wichtigste Punkt ist sicher, dass wir heute etablierte Ansprechpartner für übergeordnete Themen auf Stufe Kantone und Bund sind.

  • « Le marché de la transformation et de la rénovation affichera la plus forte croissance »

    « Le marché de la transformation et de la rénovation affichera la plus forte croissance »

    À personne
    docteur Jens Vollmar est Head Division Buildings/Country President Switzerland et membre du Comité de direction d'Implenia SA. Il est également vice-président de Swiss Development et membre du conseil d'administration de l'organisation faîtière «Bauen Schweiz». Agé de 37 ans, il a étudié à l'Université de Saint-Gall (HSG) et à l'Université de Californie à Berkeley et est titulaire d'un doctorat en comptabilité et finance. Il est également chargé de cours dans les domaines de la construction et de la gestion immobilière et des fusions et acquisitions (fusions et acquisitions) au HSG.

    Quels facteurs sont importants pour la poursuite du développement réussi du marché immobilier dans notre pays du point de vue de Swiss Development?
    De notre point de vue, les paramètres du marché, c'est-à-dire les données dites fondamentales, continuent de soutenir l'évolution positive du marché immobilier suisse à court et moyen terme. Nous voyons des moteurs importants tels que la croissance démographique, des taux d'intérêt bas ou le taux de chômage à un niveau stable et bon. Cependant, l'immobilier lui-même est également important pour un développement sain. Outre la localisation d'un bien, l'accent est mis sur la qualité des investissements. Ce faisant, nous comprenons la qualité non seulement comme la matérialisation, mais plutôt comme l'équilibre optimal des besoins de tous les groupes de parties prenantes. Une propriété doit aujourd'hui avoir la flexibilité et l'adaptabilité souhaitées pour les utilisateurs et les propriétaires. Mais le délai dans lequel un bien peut être mis sur le marché est également important. En tant qu'association, nous nous engageons à une plus grande sécurité de planification, à des processus d'approbation plus rapides et à la rationalisation et à la normalisation de la législation en matière de planification. Dans ce cadre, nous nous efforçons de sensibiliser les acteurs concernés à ces enjeux.

    Quelle influence le changement climatique et la surchauffe des villes associée ont-ils sur les projets de construction ?
    La fréquence et l'intensité des vagues de chaleur augmentent et sont déjà une réalité. De plus, l'aménagement du territoire appelle à une construction plus dense vers l'intérieur, ce qui contribue au réchauffement supplémentaire des villes. En conséquence directe, les températures dans les espaces intérieurs non climatisés ou non refroidis des propriétés augmenteront en été. Nous devons relever ce défi. Nos membres travaillent en conséquence sur des solutions techniques et structurelles. Cela comprend, par exemple, des simulations thermiques dans la phase de développement précoce ou la possibilité d'activer le chauffage par le sol pour le refroidissement. Nous constatons également une augmentation de la demande de bâtiments écologiques.

    Le commerce en ligne est en plein essor, ce qui risque d'avoir un impact sur les usages commerciaux en rez-de-chaussée. Comment évaluez-vous l'avenir de ces usages ?
    Les usages du rez-de-chaussée posent en effet des enjeux sociaux et urbanistiques majeurs pour la commune, les urbanistes, les investisseurs et les porteurs de projets. Les différents usages convergent de plus en plus : Aujourd'hui, le temps de travail, de vie et de loisirs ne peut plus être séparé l'un de l'autre. La séparation des usages prévue dans les plans de zonage et dans les règlements de construction et de zonage est difficilement conciliable avec cette tendance. De notre point de vue, un nouveau zonage flexible basé sur des critères alternatifs mérite d'être examiné – cela pourrait redonner de l'attrait aux usages du rez-de-chaussée.

    Y a-t-il déjà des changements ?
    Oui, nous constatons l'essor de formats innovants en rez-de-chaussée tels que les showrooms ou les relais colis. A l'avenir, les restrictions aux transports privés motorisés de plus en plus demandées, la création de zones piétonnes et la réflexion sur des trottoirs plus larges sont susceptibles de modifier à long terme les espaces extérieurs des propriétés et des quartiers et ainsi d'influencer également la utilisation des rez-de-chaussée. Cependant, à notre avis, ces derniers doivent être définis en fonction des besoins, en tenant compte de l'usage et de l'environnement, et ne pas avoir à suivre des exigences légales rigides. A terme, la flexibilité devrait également être un point décisif pour les usages de plain-pied.

    Quels facteurs influencent la décision de convertir/rénover ou de construire un nouveau bâtiment ?
    Dans le passé, les bâtiments de remplacement étaient un sujet important. Cependant, nous pensons que le marché de la transformation et de la rénovation affichera la croissance la plus forte à l'avenir. Surtout en ce qui concerne les considérations croissantes de durabilité. L'efficacité énergétique et spatiale ainsi que les exigences réglementaires jouent ici un rôle important. Divers facteurs sont pertinents pour une décision concernant une nouvelle construction ou des transformations ou un changement d'utilisation : l'enregistrement de l'état du bâtiment et de l'emplacement d'un bien dans le cycle de vie, des analyses de l'emplacement et du développement du marché local, des paramètres financiers/économiques ou encore la considération des réserves d'utilisation des biens.

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    inflexible
    compliquer les réglementations
    le bâtiment à
    Durée
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    Quels efforts Swiss Development fait-il en matière de numérisation?
    La planification et la réalisation de bâtiments et d'infrastructures ont encore aujourd'hui un caractère unique fort. Des thèmes tels que l'industrialisation, la productivité et la numérisation sont essentiels pour la compétitivité de la Suisse dans le domaine du développement. Grâce à l'utilisation d'imprimantes BIM et 3D, au contrôle numérique de l'avancement des travaux ou à l'utilisation de la technologie drone ou robotique, la sécurité de la planification en termes de coûts, de qualité et de délais peut être grandement optimisée. À notre avis, l'unification et la normalisation ainsi que la simplification de l'application sont ici très importantes. Développement Suisse, en collaboration avec les entreprises membres, examine les contributions possibles à la promotion et à l'amélioration des normes et à leur application. Nous prévoyons une décennie qui transformera notre industrie en termes de numérisation et de productivité comme jamais auparavant.

    Aujourd'hui, les nouveaux bâtiments doivent être économes en énergie et de préférence entièrement recyclables. Comment ces aspects sont-ils pris en compte dans Développement Suisse ?
    Les stratégies de développement durable et ESG sont plus pertinentes que jamais dans le secteur immobilier. Nos membres ont depuis longtemps reconnu ces besoins du marché et les ont mis en œuvre dans leur organisation et leur gamme de services. Par exemple, de nombreuses entreprises ont déjà des départements de développement durable. L'effet de levier le plus important n'est pas dans les nouvelles constructions, mais dans les rénovations spatiales et énergétiques des propriétés existantes. Development Switzerland adopte toujours une vision globale des questions liées à la durabilité énergétique, à l'efficacité des ressources et à l'économie circulaire. Cela signifie que nous essayons de prendre en compte les aspects économiques, sociaux et écologiques de manière équilibrée. Nos membres travaillent avec des start-ups, des développeurs et des instituts de recherche pour soutenir et piloter le lancement rapide sur le marché d'idées innovantes.

    Des terres agricoles sont encore en cours de construction en Suisse. Pensez-vous que cela est nécessaire?
    Non, l'accent est clairement mis sur le développement des colonies intérieures. Diverses avancées juridiques, comme la révision de la loi d'aménagement du territoire de 2013, restreignent l'aménagement des terres cultivées au profit de la densification. De plus, la conversion de surfaces agricoles en zones à bâtir n'est généralement possible qu'au moyen d'une compensation ou d'un échange de surface. De manière générale, on peut dire que les réserves d'utilisation dans les villes et agglomérations sont encore très élevées. Pour la création d'espaces de vie et de travail, ces réserves d'usage doivent être réalisées à l'avance.

    Quel est le problème avec ça ?
    Des exigences légales moins restrictives seraient souhaitables. La taxe sur la valeur ajoutée, par exemple, rend difficile ou parfois impossible la réalisation de réserves d'utilisation. Mais il existe de nombreuses autres réglementations inflexibles qui font de la construction dans des bâtiments existants des défis presque insurmontables. Développement Suisse travaille avec l'industrie pour sensibiliser les décideurs, les autorités et les politiciens à ce sujet. Nous préconisons plus de discrétion afin que de bonnes solutions puissent être développées en tenant compte de la situation et des besoins des utilisateurs.

    Pensez-vous que la bulle immobilière annoncée à maintes reprises en Suisse est un scénario sérieux ?
    La politique actuelle de taux bas des banques centrales et le développement du marché rendent l'investissement dans l'immobilier attractif. Il existe peu d'alternatives d'investissement qui présentent un profil risque/rendement similaire. La Suisse a également appris des erreurs du passé et se trouve aujourd'hui dans une bien meilleure position qu'elle ne l'était au début des années 2000, par exemple dans un contexte de crédit hypothécaire plus restrictif. Cependant, les appels sensiblement plus forts au retour à une politique monétaire normalisée montrent que cette situation peut également changer en Suisse. Une hausse trop rapide des taux d'intérêt et les difficultés de refinancement associées pourraient entraîner une baisse des valeurs de marché, ce qui aurait un impact sur les besoins en fonds propres. La Suisse ferait donc bien de poursuivre sa politique monétaire et de taux d'intérêt stable et de penser par scénarios. Plus les modèles économiques et les financements sont robustes, moins notre économie est exposée aux risques. En tant qu'association, nous sommes très confiants quant à l'avenir à court et moyen terme.

  • « Dans nos métiers, nous devons gérer l'équilibre entre tradition et modernité et en faire une force »

    « Dans nos métiers, nous devons gérer l'équilibre entre tradition et modernité et en faire une force »

    Début février, Silvia Fleury, nouvelle directrice, a pris la direction de l'Association suisse des peintres et plâtriers. À l'avenir, le natif d'Argovie sera à l'avant-garde de la représentation des intérêts professionnels d'environ 1 900 entreprises membres avec près de 10 000 employés dans toute la Suisse. Dans son métier, elle veut privilégier la continuité : « L'association est sur la bonne voie. Je vais continuer ce qui a fait ses preuves », explique Fleury. "Mais bien sûr, l'industrie est également confrontée à des défis que nous allons relever avec les associations régionales, avec nos membres et avec tous ceux qui s'intéressent à l'industrie." Elle cite comme exemples la pénurie de main-d'œuvre qualifiée, le dumping salarial et la numérisation.

    Combinez l'artisanat et la numérisation de manière rentable
    Fleury entend porter une attention particulière à la digitalisation dans les prochaines années : « Artisanat et digitalisation ne s'excluent pas, au contraire », en est-elle convaincue. Les exemples ne manquent pas pour montrer que l'équilibre entre tradition et modernité est possible et que les outils numériques utilisés de manière ciblée peuvent aussi renforcer et faire progresser les métiers et les entreprises artisanales. "Il est important que nous ne nous arrêtions pas aux entreprises, mais que la numérisation soit également encouragée dans la formation et la formation continue ainsi que dans l'association elle-même." La numérisation est un signe du travail contemporain et donc un argument important pour les jeunes comme pour les parents lors du choix d'une carrière. Surtout en période de pénurie croissante de travailleurs qualifiés, cela devient de plus en plus important pour pouvoir recruter le meilleur personnel junior. Associés à l'artisanat, qui restera central à l'avenir, les métiers de la peinture et du plâtrage peuvent offrir aux jeunes un travail varié, moderne et tourné vers l'avenir. Fleury considère sa tâche dans ce processus comme "montrant la voie, initiant la discussion et pointant les opportunités, mais aussi les risques, afin que nous puissions tous profiter au mieux des grandes possibilités de la numérisation".

    Bien connu et en réseau dans l'industrie
    Silvia Fleury est bien connue et bien connectée au sein de l'association et de l'industrie. En tant que chef des services centraux, elle a été responsable de toute l'administration de l'association pendant 13 ans et connaît le SMGV de fond en comble. "Avec Silvia Fleury, le conseil d'administration a su séduire le candidat de ses rêves pour le poste exigeant de directrice", déclare Mario Freda, président de SMGV Central. « Elle connaît très bien les forces, les défis et les processus de l'association. En même temps, elle possède les qualités professionnelles et humaines nécessaires pour mener avec succès la SMGV vers l'avenir. Nous sommes impatients de parcourir ce chemin avec elle et de relever ensemble les défis à venir.

  • Renforcement du management PRIVERA

    Renforcement du management PRIVERA

    A compter du 1er janvier 2022, PRIVERA renforcera son équipe de direction. Andreas Wegmüller sera le nouveau Head of Management Switzerland et membre de l'équipe de direction de PRIVERA.

    Andrea Wegmüller est syndic immobilier agréé par le gouvernement fédéral. Il est titulaire d'une maîtrise en gestion immobilière et fait partie de l'équipe PRIVERA depuis 5 ans. Il est actuellement directeur régional pour la gestion dans l'Est.

    Andrea Wegmüller continuera à diriger directement la région de gestion Est et sera également responsable de la région Ouest à titre intérimaire. La région du Centre continuera d'être dirigée par Nicole Kuhn. A compter du 1er janvier 2022, Nadja Abdelrahim sera la nouvelle responsable de l'agence de Wallisellen. Mme Abdelrahim est gestionnaire immobilière avec un brevet fédéral et a été chef d'équipe chez PRIVERA Wallisellen pendant près de trois ans.

    À propos de PRIVERA AG
    Une entreprise du Groupe Investis – a son siège à Gümligen. C'est le premier prestataire indépendant de services immobiliers en Suisse. PRIVERA AG couvre tous les services immobiliers tout au long du cycle de vie d'un bien immobilier et offre ainsi à ses clients une valeur ajoutée décisive. Grâce à son réseau de succursales à l'échelle nationale, PRIVERA AG dispose d'un niveau élevé de compétence sur le marché régional et d'excellentes relations locales.

    Contact médias PRIVERA AG
    Héros Alisha
    Spécialiste en communication
    Tél. : 058 715 63 32
    alisha.held@privera.ch
    www.privera.ch

  • Le fils de Samih Sawiris prend la relève chez Orascom

    Le fils de Samih Sawiris prend la relève chez Orascom

    Orascom Development Holding ( Orascom DH ) annonce un changement de direction. Samih Sawiris quittera son poste de président du conseil d'administration lors de la prochaine assemblée générale annuelle au printemps 2022 après plus de 30 ans. L'investisseur égyptien ne se représente pas.

    Son fils Naguib proposera Samih Sawiris comme président du conseil d'administration. Il est membre du Conseil d'administration depuis 2016 et son Vice-Président depuis 2020. Dans le cadre du plan de succession envisagé, Naguib Samih Sawiris deviendra le nouvel actionnaire majoritaire d'Orascom DH. Samih Sawiris transférera le contrôle à son fils pour cela.

    Samih Sawiris souhaite rester à la disposition de la holding en tant que consultant. Il reste également Président du Conseil d'administration d' Andermatt Swiss Alps AG . Orascom DH détient une participation de 49 pour cent dans Andermatt Swiss Alps AG. La majorité est et reste la propriété privée de Samih Sawiris.

    Au total, le portefeuille Orascom DH comprend des destinations dans sept pays. Outre la Suisse, il s'agit notamment de l'Égypte, des Émirats arabes unis, d'Oman, du Maroc, du Monténégro et de la Grande-Bretagne. Les actions de la holding sont cotées à la SIX.

  • Nouveau professeur de construction circulaire à l'Institute for Sustainability and Energy in Building de la FHNW

    Nouveau professeur de construction circulaire à l'Institute for Sustainability and Energy in Building de la FHNW

    L’Institut pour la durabilité et l’énergie de l’Université d’architecture, de construction et de géomatique FHNW est activement impliqué dans la recherche, la formation et la formation continue ainsi que dans les services dans les domaines de la construction économe en énergie et climatiquement neutre, de la technologie intégrale du bâtiment, de la construction durable et l’exploitation, la construction économe en ressources et circulaire ainsi que les aspects sanitaires dans les bâtiments. L’une des préoccupations fondamentales de cette stratégie est de renforcer le bâtiment dans l’économie circulaire. Dans le domaine de la formation et de la formation continue ainsi que dans la recherche, l’institut contribue de manière importante à garantir que des méthodes de construction plus économes en énergie et en ressources et plus durables soient mises en œuvre dans la pratique suisse de la construction. L’expertise des chercheurs travaillant à la FHNW est recherchée à l’échelle nationale et internationale ainsi qu’au sein de la FHNW.

    Afin de renforcer cette équipe hautement qualifiée, l’Institut pour la durabilité et l’énergie dans le bâtiment a réussi à recruter Andrea Klinge de ZRS Architekten Ingenieure Berlin en tant que professeur pour la construction circulaire.

    Andrea Klinge a étudié l’architecture à l’Université technique de Berlin et s’est spécialisée dans la construction durable à l’Université métropolitaine de Londres. Elle a travaillé dans divers bureaux d’architecture à Londres, Rome et Berlin, et travaille chez ZRS Architects depuis 2013, où elle a créé le département de recherche. Ses principaux intérêts de recherche sont une approche holistique de la construction et incluent la construction circulaire à faible technologie ainsi que l’utilisation de matériaux de construction naturels (argile, bois, fibres naturelles) pour améliorer la qualité de l’espace intérieur des bâtiments.

    En raison de son expérience en tant que menuisier, Andrea Klinge travaille toujours de manière pratique pour mettre les résultats de la recherche en application directe. À cette fin, elle a mis en œuvre plusieurs projets avec du bois, de l’argile et du bambou avec des étudiants de différentes universités mais aussi avec des collègues internationaux.

    À l’Université d’architecture, de construction et de géomatique FHNW, Andrea Klinge veut faire la différence : « Ce que j’associe à la chaire et que je souhaite relever, ce sont les défis actuels du secteur de la construction. Il s’agit de l’un des secteurs économiques les plus gourmands en ressources au monde et contribue de manière significative au changement climatique. Afin d’atteindre les objectifs climatiques de Paris, des approches cohérentes sont nécessaires de toute urgence pour mettre en œuvre le redressement nécessaire du bâtiment dans le secteur de la construction. »

    Andrea Klinge est membre du Life Cycle and Circular Building Advisory Board de la Société allemande pour la construction durable depuis septembre 2021. Depuis octobre 2021, avec Eike Roswag-Klinge, elle dirige également le groupe de travail DIN Circular Economy Standardization Roadmap, Structures and Municipalities .

    La professeure Barbara Sintzel, directrice de l’Institut pour la durabilité et l’énergie dans le bâtiment, se réjouit de travailler avec Andrea Klinge : « Andrea Klinge représente le redressement de la construction. Elle apporte l’enthousiasme et la polyvalence dont ce sujet a besoin. Elle possède une expertise technique pour aider à l’utilisation de composants ReUse et de matériaux de construction renouvelables dans la pratique avec la recherche appliquée pour réaliser une percée et ainsi rendre possible le redressement du bâtiment. Nous comptons sur votre soutien actif dans la recherche et l’enseignement. »

  • Université de Saint-Gall, nouveau campus par Pascal Flammer

    Université de Saint-Gall, nouveau campus par Pascal Flammer

    L'université de Saint-Gall manque d'espace. Un deuxième campus est donc en cours de construction sur la zone Platztor à Unteren Graben afin de continuer à remplir ses tâches essentielles dans l'enseignement et la recherche d'une manière de haute qualité. Non seulement un espace sera créé pour la recherche et l'enseignement, mais un nouveau morceau de la ville sera également ajouté. Le concours d'architecture pour la conception du nouvel îlot urbain a été décidé.

    Le nouveau campus devrait un jour offrir suffisamment d'espace pour la formation de 3 000 étudiants. Un grand auditorium d'une capacité de 400 personnes est prévu pour les deux sous-sols. Un parc spacieux sera créé autour du bâtiment qui, comme le bâtiment, sera ouvert au public.

    59 projets ont été soumis au concours général. Après qu'aucun d'entre eux n'ait été convaincant sans réserve, le jury a décidé d'un niveau d'ajustement anonyme. Au final, c'est le projet « House in the Park » de Pascal Flammer qui l'emporte. La proposition de Flammer envisage un bâtiment de quatre-vingts mètres de long et quarante mètres de large qui se dressera au milieu d'un parc public. Pour ce faire, le bâtiment est en retrait de la rue. Le bâtiment de six étages fait de bois, de béton et de verre apparaît léger et transparent sur les visualisations.

    Les usages publics tels que la cafétéria sont orientés vers la belle vieille ville de Saint-Gall. Lors du développement du campus, Flammer s'est concentré sur les transports publics. Depuis le campus existant, vous pouvez marcher au-dessus et au-dessous du sol jusqu'au nouveau bâtiment.

    Après le début de la construction en 2025, le bâtiment devrait être opérationnel en 2029. Pour le développement urbain de Saint-Gall, le projet représente un grand pas vers l'avenir.

  • "Le quartier Saint-Gall du futur doit être vivant, diversifié et mixte"

    "Le quartier Saint-Gall du futur doit être vivant, diversifié et mixte"

    À la personne
    Maria Pappa est née à Saint-Gall en 1971 et a grandi dans la ville. En 2016, la fille d'immigrés du sud de l'Italie a été élue conseillère municipale, et depuis cette année, la sociale-démocrate est présidente de la ville de Saint-Gall et dirige le département de l'intérieur et des finances. Avant cela, elle a dirigé la Direction de l'urbanisme et de la construction en tant que conseillère municipale. Maria Pappa a étudié la pédagogie sociale à l'école technique supérieure de travail social de Rorschach. Avant son élection, elle a dirigé le département fermé de la maison de jeunesse Platanenhof à Oberuzwil et plus tard la garderie municipale pour les écoliers. Avant de s'orienter vers le travail social, le diplômé d'un lycée commercial a travaillé dans le service comptabilité d'une compagnie d'assurances.

    Madame Pappa, vous êtes maire de la ville depuis le début de cette année et êtes en charge de la Direction de l'Intérieur et des Finances. Auparavant, en tant que conseiller municipal, vous avez dirigé le service de l'urbanisme et de la construction. Comment avez-vous vécu le changement ?
    Après l'élection du président de la ville et la réunion constitutive du conseil municipal qui a suivi, les choses sont allées très vite ; il ne restait que quatre semaines pour le changement réel. L'intégration en tant que maire et dans la nouvelle direction a été façonnée par la pandémie : la plupart des contacts avec les employés et les parties externes étaient virtuels. Il n'y avait que quelques tâches représentatives – et elles se limitaient aux messages vidéo pour les événements en ligne. Ce déplacement des échanges personnels vers l'espace numérique a rendu plus difficiles les contacts sociaux et l'établissement de véritables relations. En même temps, cependant, j'étais moins lié par les tâches représentatives et j'ai pu m'immerger dans les projets et les particularités de la nouvelle direction.

    Pourquoi avoir décidé de changer de direction après quatre ans de planification et de construction ?
    La répartition des directions relève du conseil municipal dans son ensemble. Ensemble, nous avons examiné toutes les options et décidé de la plus idéale. Personnellement, j'étais heureux d'être à la tête du service de planification. J'aurais aimé y rester. Après quatre ans, vous connaissez très bien les projets et en avez accompagné nombre d'entre eux dès le départ. Cependant, la nouvelle fonction de maire est associée à de nombreuses tâches représentatives ainsi qu'à la participation à des commissions. Une relation étroite avec la chancellerie de la ville est très importante. L'accomplissement de ces tâches supplémentaires avec la gestion simultanée du service de planification et de construction si étendu n'est pas réalisable en termes de temps.

    Quels projets ont été des jalons pour vous en tant que responsable de la planification et de la construction que vous avez été autorisé à soutenir ?
    Lorsque j'ai reçu les résultats du vote pour la refonte de Marktplatz et Bohl, une pierre est tombée de mon cœur. Faire aboutir un projet de marché consensuel à la troisième tentative a été un travail intensif. La refonte de la Zürcher Strasse a également été bloquée pendant longtemps. En 2018, le parlement de la ville a approuvé le projet proposé. La refonte doit commencer l'année prochaine. Les nombreux projets d'écoles et de garderies ont constitué un focus. Le plus grand projet mérite ici une mention spéciale : le nouveau bâtiment scolaire Riethüsli. Cela était attendu depuis longtemps au cours du trimestre – en novembre 2020, l'électorat l'a approuvé. Au cours de ces quatre années, de nombreux documents stratégiques importants ont également été travaillés en arrière-plan, notamment des stratégies d'espace de vie, d'espace ouvert, d'arbres et d'aménagement intérieur. Certains sont pertinents pour la révision des règlements de construction et de zonage. Ils façonneront tous le développement structurel de la ville.

    Quels projets figurent en tête de votre agenda pour vous en tant que responsable de la Direction des Affaires Intérieures et des Finances ?
    Il y a actuellement trois sujets d'actualité : Je veux faire mieux connaître Saint-Gall comme ville attractive et ainsi corriger et améliorer l'image un peu désuète et « friable » que nous avons nous-mêmes de notre ville. Sur le plan financier, Saint-Gall dispose d'une base financière solide. Mais il affiche un déficit structurel latent depuis des années, ce qui est particulièrement évident dans la budgétisation. L'effort augmente plus que le revenu. L'un des objectifs sera donc de corriger ce déséquilibre structurel. Et enfin, la vie culturelle de la ville me tient à cœur. Il est important pour moi de mettre en œuvre le concept culturel qui a été adopté en 2020.

    En 2020, une grande zone de loisirs de proximité a été ouverte dans une zone densément peuplée sur le site de Burgweiher. Existe-t-il des projets fonciers/réserves foncières similaires qui pourraient être mis en œuvre/développés dans les prochaines années ?
    Le fait que nous ayons pu rendre accessible au public un si grand espace vert en pleine ville est un coup de chance et certainement unique sous cette forme. Dans les prochaines années, il s'agira davantage d'espaces résidentiels et commerciaux. Les grands axes de développement qui occuperont la ville dans les prochaines années se situent d'une part dans le Ruckhalde. La ligne de diamètre de l'Appenzeller Bahnen a libéré une zone que la ville souhaite développer spécialement pour un usage résidentiel. D'autre part, un nouveau quartier attractif doit être créé à St. Fiden. Les abords de la gare offrent un fort potentiel de densification interne et un aménagement attractif.

    Dans sa Vision 2030, le conseil municipal part du principe que la ville de Saint-Gall se développera et que la population deviendra une société urbaine multiculturelle. Comment, en tant que maire, soutenez-vous cette vision ?
    Avec sa stratégie d'espace de vie, d'aménagement intérieur et d'espace ouvert, Saint-Gall a montré comment elle entend faire face à l'avenir en tant que ville forte, innovante et attractive. La stratégie immobilière sera ajoutée sous peu. Nous essayons activement de véhiculer cette image tournée vers l'avenir au monde extérieur avec la campagne « Santa ». Même en tant que directeur de la planification et de la construction, la collaboration et la participation étaient importantes pour moi. Avec la révision du règlement de participation, la ville s'est enfin dotée d'une culture de la participation depuis cette année. Il me semble naturel qu'on continue d'inclure ceux qui habitent cette ville lorsqu'il s'agit de concevoir cette ville. La participation signifie également que nous recherchons la coopération et les échanges avec notre propre canton et les cantons voisins, les communes et d'autres villes et cultivons les synergies.

    Quelle est exactement la stratégie de logement de la Ville de Saint-Gall ?
    La stratégie d'espace de vie consiste principalement à créer un nouvel espace de vie attrayant ainsi qu'à renouveler l'espace de vie existant. À cette fin, la stratégie du logement définit au total 14 objectifs et 27 mesures dans six domaines d'action. L'offre de logements doit être variée et adaptée aux différents groupes cibles et le développement du logement doit être mis en œuvre d'une manière socialement acceptable. Des projets résidentiels innovants tels que la vie multigénérationnelle et la vie post-familiale font partie de la stratégie. Les quartiers sont également un élément essentiel de la stratégie du logement. Les quartiers Saint-Gall du futur doivent être vivants, diversifiés et mixtes et favoriser un cadre de vie attractif. Pour atteindre ces objectifs, la Ville fait le choix de coopérer et souhaite favoriser le dialogue avec les acteurs de la construction de logements.

    «
    Les futurs quartiers de Saint-Gall devraient être vivants et mixtes
    »

    Quels défis la route de la « ville résidentielle 2030 » comporte-t-elle ?
    La question se pose de savoir comment une compression interne de bonne qualité peut être conciliée avec des espaces ouverts attrayants. Le fait que davantage de personnes vivront dans la même pièce à l'avenir ne devrait pas nuire à la qualité de vie et aux commodités. Pour aggraver les choses, le changement climatique, dont les effets posent des défis majeurs, en particulier pour les zones urbaines. L'objectif sera d'utiliser des mesures structurelles pour éviter notamment les îlots de chaleur et de favoriser la mise en réseau et la biodiversité. En fin de compte, tous ces défis concernent les habitants eux-mêmes.Je suis convaincu que nous pouvons trouver de meilleures solutions si nous pouvons exploiter le potentiel de la ville et de ses habitants dans des processus participatifs.

    Avec quelles mesures la stratégie peut-elle être mise en œuvre ?
    Le catalogue des mesures de la stratégie du logement comprend 27 mesures spécifiques. Il peut s'agir d'analyses de situations particulières, de création de nouveaux instruments financiers et juridiques ou de projets de construction spécifiques. Il s'agit en définitive de créer les bases et les conditions-cadres pour que la ville puisse se développer dans le sens indiqué par la stratégie du logement.

    Quels avantages la ville présente-t-elle pour les entreprises désireuses de s'installer et pour les nouveaux arrivants ?
    Saint-Gall possède une offre diversifiée impressionnante. La ville est synonyme d'éducation, de culture et d'innovation. Dans le même temps, la qualité de vie est unique grâce à l'emplacement dans une nature magnifique entre le Säntis et le lac de Constance et avec une abondance d'offres culturelles et gastronomiques. Saint-Gall est une ville de courtes distances, ce qui rend le réseautage et l'organisation plus faciles que dans les grandes villes. Pour les entreprises et surtout les particuliers, Saint-Gall impressionne par sa compacité et son mélange idéal d'urbanité et de proximité avec la nature. En tant que site d'enseignement avec l'Université de Saint-Gall (HSG) de renommée mondiale et l'OST Ostschweizer Fachhochschule, Saint-Gall compte de nombreuses personnes brillantes et bien formées. La ville est également occupée à développer diverses zones, principalement à l'ouest, et à ajouter de nouvelles utilisations pour le commerce, l'industrie et la recherche.

    Où la ville doit-elle s'améliorer si elle veut devenir encore plus attractive ?
    Même si la ville peut naturellement s'améliorer dans de nombreux domaines, tels que des offres de logement intéressantes, je ne pense pas que Saint-Gall ait besoin de se cacher. Bon nombre des avantages et des offres attrayantes de la ville ne sont tout simplement pas bien connus. C'est l'une des raisons pour lesquelles nous avons lancé la campagne de marketing.

    La loi sur l'énergie de Saint-Gall contient de nouvelles mesures structurelles qui affectent la consommation d'énergie dans les nouveaux bâtiments et dans les maisons existantes. La nouvelle réglementation est en vigueur depuis le 1er juillet 2021. Quels sont les principaux changements pour les propriétaires d'immeubles résidentiels et commerciaux?
    L'avenant à la loi sur l'énergie est basé sur les objectifs climatiques du gouvernement fédéral de réduire de moitié les émissions de CO2 d'ici 2030. Les bâtiments neufs devraient donc à l'avenir s'appuyer sur les énergies renouvelables et couvrir une partie de leurs besoins en électricité par une production interne. Pour les propriétés existantes, de nouvelles exigences s'appliquent lors du remplacement d'un système de chauffage existant. Soit des systèmes de chauffage à énergie renouvelable doivent être utilisés, soit de l'énergie doit être économisée grâce à une meilleure isolation. L'Office des permis de construire se fera un plaisir de conseiller les propriétaires.

    Comment les impôts sur les gains immobiliers ont-ils évolué récemment ? Comment cela se passera-t-il dans un futur proche ?
    Les impôts sur les gains immobiliers ont presque triplé. Ceci est principalement dû à la hausse des prix de l'immobilier. Nous avons vu un marché immobilier très actif ces dernières années. En l'absence d'alternatives, l'immobilier s'est avéré être une bonne opportunité d'investissement. À l'avenir, les évolutions dépendront du marché de l'investissement et des taux d'intérêt. Je suppose que la tendance actuelle va se poursuivre encore un peu.

  • "Zurich devrait devenir encore plus fort en tant que site d'innovation"

    "Zurich devrait devenir encore plus fort en tant que site d'innovation"

    Au début de cette année, vous avez pris en charge la gestion de la promotion des emplacements. Quelles mesures avez-vous prises pour vous installer bien et rapidement ?
    Fabian Streiff : Un point important pour moi a été le networking avec des acteurs cantonaux, des représentants du monde économique et scientifique. En raison des circonstances, cela a d’abord dû être fait virtuellement. Mais encore plus pertinente pour moi était la question de savoir comment nous pouvons soutenir les entreprises – en particulier pendant la pandémie. Le besoin d’information des entreprises était énorme. Surtout à une époque où des instruments tels que le travail à temps réduit et l’aide aux difficultés étaient utilisés.

    Qu’avez-vous fait exactement pour soutenir les entreprises?
    L’Office de l’économie et du travail a recherché très tôt un échange intensif avec les entrepreneurs afin de déterminer les problèmes que nous devons traiter au niveau national et ceux que nous pouvons résoudre au sein du canton. Nous avons également mis en place une hotline pour les entreprises et mis à jour en permanence divers sites Internet. Nous regardons maintenant vers l’avenir et abordons la question de savoir comment nous pouvons influencer positivement l’attractivité de Zurich en tant que site économique.

    Comment est ce plan ?
    Les discussions avec les entreprises zurichoises ont confirmé que nous devions nous concentrer encore plus sur un site d’innovation attractif. Les innovations émergent de plus en plus dans les réseaux, c’est pourquoi des écosystèmes d’innovation solides contribuent de manière significative au succès futur de l’économie zurichoise. Cela doit être renforcé. Un thème central sont les nouvelles formes de travail hybrides telles que les bureaux à domicile ou le travail à partir d’espaces de co-working. Il faut se demander ce que cela signifie pour le lieu et son développement. Il est également passionnant de voir comment Zurich peut rester une place d’affaires attrayante pour les entreprises. Existe-t-il des possibilités d’améliorer l’accès aux talents et aux spécialistes, en particulier dans le contexte du travail mobile ? Quel rôle l’État peut-il jouer pour apporter une contribution ici ? Ce sont toutes des questions ouvertes – nous voyons déjà des tendances, mais bien sûr aussi leurs conséquences, comme la discussion sur l’assouplissement du droit du travail.

    Zurich perd-elle vraiment de son attrait en tant que place d’affaires ?
    De nombreuses entreprises répondent à cette question par un non catégorique. Mais des changements se font sentir. Les grandes entreprises prévoient une concentration sur des sites individuels au cours des deux prochaines années. Cela signifie que certaines propriétés pourraient devenir vacantes. En revanche, ceux-ci pourraient rapidement être réutilisés pour de nouvelles formes de travail comme les espaces de co-working. Les centres ruraux sont susceptibles d’être revitalisés grâce aux options de bureau à domicile. La place d’affaires de Zurich est également renforcée par les universités, qui font un excellent travail avec leurs spin-offs et leurs travaux de recherche réussis et se situent tout en haut du classement. Les entreprises du canton de Zurich ont également pu attirer massivement des capitaux à risque l’an dernier, ce qui est très gratifiant.

    Comment cette évolution positive s’est-elle produite malgré la pandémie ?
    Zurich s’est bien positionnée ces dernières années, notamment dans une perspective de transformation numérique. Les meilleurs employés sont nécessaires ici et peuvent également être trouvés sur le site de Zurich. C’est grâce aux universités et au vivier de talents, qui a pu se développer considérablement ces dernières années. Au début les banques avaient un effet magnétique, maintenant ce sont les grandes entreprises du secteur des technologies de l’information et de la communication. L’interaction des différentes industries est très prometteuse pour l’avenir. Nous enregistrons également des développements positifs dans le domaine de la recherche. Les points évoqués deviennent de plus en plus pertinents dans le cadre du concours de localisation. Mais d’autres sites ne dorment pas et se sont très bien positionnés au niveau national et international, c’est pourquoi la position de leader du canton de Zurich ne va pas de soi. Elle doit continuer à se renforcer dans le domaine de l’innovation.

    Le canton de Zurich est la première place économique de Suisse. Pourquoi?
    L’attractivité de Zurich repose sur plusieurs facteurs. En commençant par l’éducation, en passant par une main-d’œuvre hautement qualifiée, jusqu’aux secteurs forts du secteur financier et de plus en plus des domaines des technologies des sciences de la vie, des technologies propres et des technologies de l’information et de la communication. Cette diversité de compétences permet des écosystèmes forts, qui renforcent l’apprentissage intersectoriel et l’innovation. La qualité de vie en soi plaide également en faveur de Zurich en tant que site.

    Que faites-vous pour garantir ce statut à l’avenir?
    Notre nouvelle stratégie s’articule autour de trois axes : Le premier est l’accent mis sur les sujets d’innovation dans les domaines de la technologie financière, de la santé numérique, des biotechnologies, des technologies propres et des nouvelles mobilités. Ici, nous voulons créer plus de réseaux et d’opportunités de coopération. Le deuxième axe porte sur la coopération avec les subventions à l’implantation régionale afin de renforcer la diversité de l’industrie. La taille du canton de Zurich nécessite un travail en réseau afin de rendre justice à la diversité des différentes régions. De cette façon, nous pouvons également soutenir des projets régionaux passionnants, comme ce fut le cas avec le Bio-Technopark à Schlieren. Nous le constatons actuellement également au Digital Health Center de Bülach. Le troisième axe est de créer des conditions-cadres attractives, notamment dans le domaine de l’innovation. Ici, nous pouvons veiller à ce que les réglementations au niveau fédéral soient adaptées à des thèmes d’innovation spécifiques.

    Quelles réglementations ont un besoin urgent d’ajustement?
    Avec Zurich comme site d’innovation fort, l’accent est actuellement mis sur les conséquences et les solutions suite à l’échec de l’accord-cadre avec l’UE. L’exclusion d’Horizon Europe pèse lourd. Les adaptations du droit du travail dues à l’évolution des besoins doivent également être vérifiées – par exemple lors du travail en déplacement.

    Quels domaines les entreprises recherchent-elles actuellement le plus ?
    Du côté du client, nous voyons un besoin d’espace dans des emplacements bien développés qui sont intégrés dans un écosystème. Les liens avec les universités sont de plus en plus recherchés. Les laboratoires de biotechnologie prennent également de plus en plus d’importance. Schlieren a pu se développer énormément dans ce domaine. Néanmoins, nous enregistrons ici une demande qui ne peut pas encore être satisfaite à l’échelle nationale.

    Quel est le problème?
    Dans le secteur des biotechnologies, la place qui arrive sur le marché est à nouveau occupée très rapidement. Il faut de plus en plus d’investisseurs disposés à investir dans des laboratoires. Un tel projet prend généralement deux ans ou plus pour se développer. Une planification prévisionnelle appropriée est impérative.

    Comment voyez-vous l’avenir des immeubles de bureaux dans le canton de Zurich à la lumière de l’évolution des modèles de travail ?
    Nous sommes actuellement aux prises avec cette question. En général, les employeurs veulent devenir encore plus attractifs. Les exigences sur un poste de travail de bureau vont donc augmenter. Mais si cela signifie qu’il faut plus d’espace pour chaque employé, ou s’il y aura des fusions, nous ne verrons que dans un ou deux ans. Mais nous pensons que le coworking va devenir encore plus important. Cependant, sous une forme plus globale qu’aujourd’hui – dans le sens d’un lieu de rencontre où un échange approfondi avec la science, les autorités et les autres acteurs de l’écosystème peut avoir lieu. Quasi un plus de co-working.

    Quels emplacements sont les plus souhaitables ?
    La ville de Zurich et la région aéroportuaire restent très attractives. À l’aéroport, nous constatons une forte demande pour le nouveau The Circle. Et le Limmattal est devenu encore plus attrayant avec le Limmattalbahn et le Bio-Technopark. La ville de Winterthur et la région de Zimmerberg sont également des lieux appréciés grâce à la ZHAW.

    Quelles entreprises sont intéressées par The Circle ?
    Le Cercle attire non seulement des entreprises du secteur des technologies de l’information et de la communication telles que Microsoft ou Oracle, mais aussi du secteur des sciences de la vie. La santé numérique est un sujet important ici. Après une phase de démarrage difficile causée par Corona, l’activité sur le Circle reprend maintenant et 85 % de l’espace est déjà loué.

    Quels sont les marchés sources les plus importants pour le canton de Zurich?
    Les États-Unis restent de loin le marché le plus fort. L’Europe, en particulier l’Allemagne, ainsi que la Chine et le Japon sont également importantes. Nous nous concentrons maintenant sur la Corée et Israël. Les entreprises pensent de plus en plus en termes de pôles de recherche et développement. Pour de nombreuses entreprises, Zurich n’est pas seulement un site d’affaires international, mais aussi une plaque tournante. Le marketing à l’étranger est géré pour nous par l’organisation de marketing de localisation de la région du Grand Zurich.

    Comment Zurich en tant que site d’affaires devrait-il se développer au cours des 10 prochaines années ?
    Il devrait devenir encore plus fort en tant que lieu d’innovation. Zurich a une longue histoire et est bien connue en tant que centre financier. C’est important – également en vue de futurs règlements dans le domaine de la technologie financière. Zurich devrait également se distinguer dans les domaines de l’intelligence artificielle et des nouvelles mobilités, comme le développement de systèmes autonomes. Nous croyons en un éloignement de la place financière traditionnelle de Zurich vers une place d’affaires qui sera très forte dans les nouveaux sujets mentionnés et dans la numérisation. L’économie zurichoise est déjà bien positionnée et résiste aux crises – mais à l’avenir, Zurich devrait devenir encore plus innovante, attractive et donc encore plus forte.

    Fabian Streiff avec son équipe.
  • « Bellinzone : une ville aux multiples projets »

    « Bellinzone : une ville aux multiples projets »

    Qui est Mario Branda ?
    En poste depuis avril 2012, Mario Branda (PS) est le premier maire socialiste d’une ville tessinoise. Étant dans ce cas la capitale cantonale, le record double. Un exploit qui est certainement une source de fierté pour M. Branda qui n’aime pas la grande fanfare. En 2011, il a démissionné de la fonction de procureur de la République pour se présenter au Conseil d’État mais n’a pas été élu. Il ne s’est pas laissé tomber et l’année suivante, il s’est présenté à la mairie de Bellinzona et a recueilli une avalanche de voix. Né en 1960, avocat de profession, Mario Branda travaille au cabinet d’avocats et de notaires MLaw à Bellinzona.

    Vous êtes à la tête de la ville de Bellinzona qui, ces dernières années avec l’agrégation, a connu plusieurs changements. Vous avez récemment développé le PAC, le Programme d’action municipale. De quoi s’agit-il?
    Pour comprendre pourquoi le besoin d’acquérir le PAC s’est fait sentir, nous devons prendre en compte deux aspects importants qui ont le développement de Bellinzona était né.

    Avec l’agrégation 2017, la nouvelle Bellinzone a réuni 13 communes et est passée de 18 000 à près de 45 000 habitants et une superficie qui – avec 164 km2 – est la plus grande de Suisse pour une commune à population équivalente.

    Gérer le développement économique, culturel, éco-social et garantir l’entretien et la sécurité d’un territoire aussi vaste implique un effort considérable. Avec l’agrégation, l’administration de toutes les communes a dû être standardisée, une opération laborieuse car nous avons de vastes zones agricoles et semi-agricoles – 1/3 du Plan Magadino appartient désormais à la nouvelle juridiction – qui ont des besoins et des exigences différents par rapport à vers les centres urbains.

    Le deuxième aspect important est AlpTransit : l’ouverture des tunnels de base du Gothard et du Monte Ceneri constitue un aspect fondamental et stratégique qui profitera à tout le canton du Tessin et, surtout, la ville de Bellinzona connaîtra d’importants changements dans le tissu urbain au fil du temps. . . Des transformations qui peuvent être évaluées dans 10-15 ans, même si déjà maintenant nous pouvons observer des mouvements qui n’étaient pas là jusqu’à il y a quelque temps.

    Le besoin s’est donc fait sentir de créer un document qui aiderait la municipalité actuelle et ceux qui continueront à s’orienter et à orienter la politique de développement dans cette nouvelle réalité. Un concours a été publié auquel ont participé différents groupes, dans le but d’aider les futurs choix en termes d’aménagement et de développement de la ville dans les 15-20 prochaines années et de pouvoir intégrer les plans réglementaires actuels dans un document unique.

    Que contient le PAC ?
    Le PAC est un outil de programmation, composé d’un document descriptif et de cartes et plans illustratifs. Il contient quelques principes codifiés sur lesquels nous nous orienterons à l’avenir et prend en compte les deux aspects importants suivants :

    – Identité polycentrique. La nouvelle Bellinzone a des réalités différentes et il est important de maintenir les identités des différentes municipalités, leur vie sociale et leur développement. Les anciennes communes ont accepté le nouveau statut du quartier de Bellinzona pour autant que les services, les connexions capillaires et la sécurité soient garantis sur tout le territoire.

    -Le fleuve Tessin. Du point de vue paysager, la rivière qui traverse le territoire de Moleno à Gudo caractérise le nouveau territoire et représente l’épine dorsale de la nouvelle Commune.

    Une fois ces deux principes généraux posés, suivent des projets de développement orientés vers une évolution centripète de la qualité, en se concentrant sur la construction et le développement d’activités économiques dans des centres déjà densément peuplés pour soulager la pression d’une exploitation plus poussée du territoire.

    Deux zones ont été identifiées qui sont particulièrement adaptées à l’activité de construction et au développement économique : le secteur de l’ancien Ferriere Cattaneo et l’espace des anciens ateliers à Bellinzona, dans la zone centrale.

    Pouvez-vous me parler du projet ambitieux de l’espace Ex Officine ? Il serait également intéressant d’avoir des détails sur le calendrier.
    Le projet pour la zone Ex Officine comprend en fait divers projets. Le premier gros chantier sera de déplacer tout ce qui se trouve sur le terrain des ateliers CFF et de l’amener à Castione. Ici, une superficie de plus de 150 000 mètres carrés a été identifiée qui semble adaptée à la construction du nouveau site de production des CFF, dans une zone facilement accessible pour un investissement total qui devrait avoisiner les 400 millions de francs. Une partie des frais sera prise en charge par le canton (80 millions de francs) et la ville de Bellinzone (20 millions de francs). Les prémisses sont bonnes pour penser que le projet pourra démarrer une fois les pratiques administratives et récurrentes résolues.

    Si cette opération se concrétise, comme on peut l’espérer, la zone actuelle des ateliers des CFF sera libérée, un espace d’environ 120 000 mètres carrés au cœur de la ville. Pour comprendre quoi en faire, un Masterplan avec un concours international a été lancé. Les données ont déjà été publiées et prévoient la construction d’un nouveau quartier en partie résidentiel, l’actuelle cathédrale de réparation de locomotives pourrait être convertie en un centre culturel et social ; enfin, une partie destinée à la formation avec un Swiss Innovation Park, un sous-site des Swiss Innovation Parks.

    Il s’agira d’une variante du master plan qui s’appuiera également sur le nouveau Masterplan pour définir les étapes et les processus de ce nouveau quartier. C’est un projet qui a une vision et un horizon de 30-40 ans, il suivra un chemin défini et on espère qu’il pourra être divisé en lots et secteurs, à n’ouvrir que lorsque le précédent sera déjà achevé et occupé. Partie cent-
    trale d’environ 30.000 mètres carrés est destinée au public vert, un véritable parc où les différents bâtiments vont se développer autour.

    Le terrain sur lequel ce nouveau quartier sera construit aujourd’hui appartient à 100 % aux CFF et l’accord signé en décembre 2017 prévoyait que la moitié de celui-ci serait vendue au canton du Tessin et à la ville de Bellinzona avec l’intention de réaliser un projet commun projet.

    Quels autres chantiers avez-vous en cours ou prévoyez-vous d’activer dans un avenir proche ?
    Le nouveau siège de l’IRB sera inauguré sous peu en novembre. Le siège actuel pourrait être acheté par la ville pour y inclure de nouvelles activités de recherche biomédicale après quelques rénovations. L’idée est de consolider la ville de Bellinzona en tant que centre de recherche biomédicale.

    En 2030, les travaux devraient commencer sur un autre projet important : la construction du nouvel hôpital, qui sera construit dans la région de Saleggina. La première étape – l’attribution du crédit de 16 millions de francs par la Commission de gestion du Grand Conseil, pour l’achat des terrains appartenant à Armasuisse – a été franchie.

    L’autre grand chantier à développer au cours des quatre prochaines années sera de valoriser l’offre culturelle de la ville et l’attractivité des trois châteaux : essentiellement la valorisation de la Forteresse de Bellinzone, inscrite au patrimoine de l’Unesco.

    Enfin, je suis curieux de savoir quel est le rêve du maire Mario Branda ?
    En fait il y en a deux : la consolidation des pôles de recherche biomédicale de l’IRB et celui qui reviendra dans le bâtiment laissé vide par l’IRB et, par la même occasion, s’occuper du projet de valorisation du patrimoine Unesco des châteaux qui pourraient donner un tournant culturel et touristique à Bellinzona.

    Et un slogan : pour un Bellinzona, un pôle de recherche mais avec l’Art !

  • "Le Tessin, un lieu attractif pour faire des affaires"

    "Le Tessin, un lieu attractif pour faire des affaires"

    Qui est Stefano Rizzi ?
    Depuis le 1er janvier 2012, Stefano Rizzi est directeur de la division Économie au Département des finances et de l'économie du canton du Tessin. Diplômé en administration des affaires de l'Université de Saint-Gall, avec une spécialisation dans les petites et moyennes entreprises, il a travaillé dans le secteur privé et depuis 2005 pour l'administration cantonale. Ses domaines de responsabilité comprennent le développement économique, l'agriculture, la surveillance du marché du travail, le chômage et la propriété foncière.

    Malgré les différentes crises économiques et sanitaires, le Tessin reste-t-il un endroit intéressant pour faire des affaires ?
    Bien sûr! Il existe au Tessin des conditions idéales pour faire des affaires, notamment grâce à la forte propension à l'innovation de notre canton. En effet, il existe de nombreux instituts de recherche cotés internationalement, dont certains sont devenus de véritables fleurons de notre territoire. Je pense entre autres à l'Institut Le Molle d'Etudes en Intelligence Artificielle (IDSIA), à l'Institut de Recherche en Biomédecine (IRB), ou au Centre Suisse de Calcul Scientifique (CSCS). Juste pour donner un exemple, ce dernier abrite le super ordinateur le plus puissant d'Europe, appelé « Piz Daint ».

    Sur notre territoire, il existe également de nombreuses entreprises de pointe, qui opèrent avec succès dans divers secteurs économiques : des sciences de la vie à la mécanique et l'électronique, en passant des technologies de l'information et de la communication jusqu'aux secteurs émergents tels que lifestyletech, qui comprend les aspects technologiques liés, par exemple, à l'alimentation, la mode, le design, le tourisme et la santé. Chez nous, il existe de nombreuses entreprises innovantes qui, en adoptant des technologies modernes, savent se faire apprécier dans le monde.

    Toutes ces excellences ont fait du Tessin un canton fortement attaché à l'innovation, au point qu'une récente étude de la Commission européenne le positionne parmi les leaders de l'innovation : il se classe dans le top dix des systèmes d'innovation au niveau européen et à la deuxième place après Zurich au niveau national.

    Ce résultat flatteur démontre la bonté de la stratégie de développement économique mise en œuvre par le Canton, ainsi que la qualité de l'écosystème en faveur de l'innovation, qui s'est concrétisée ces dernières années. Une stratégie, celle mise au point par le Bureau de développement économique de la Division de l'économie, qui repose sur l'entrepreneuriat, l'innovation et la mise en réseau des compétences précitées présentes dans notre Canton au niveau académique, économique et institutionnel. Ces trois piliers permettent aux différents types d'entrepreneurs de trouver sur notre territoire les conditions idéales pour développer des projets aux contenus innovants, grâce à des mesures d'accompagnement différenciées.

    Dans ce contexte, un instrument important, qui a assumé un rôle central au fil des ans, est la Loi pour l'innovation économique : avec ses différentes mesures, elle soutient la recherche et l'innovation au sein des entreprises pour des projets de recherche appliquée – menés en collaboration avec des universités – ou pour projets d'investissement, dans le but de développer des produits et services innovants à commercialiser à l'échelle internationale.

    Cependant, étant donné que nous ne sommes pas le seul canton à mettre l'accent sur l'innovation, nous devons être proactifs et prévoyants pour relever les défis futurs. Pour consolider la croissance dans le contexte plus large de la Suisse et attirer de nouvelles implantations, d'importants projets ont été lancés qui développent des synergies à la fois avec le nord des Alpes et avec le sud, en particulier avec l'espace économique de la Lombardie. Le Tessin rejoint la Greater Zurich Area en 2019 – une organisation dédiée à l'attraction d'entreprises – et la dernière construction du siège tessinois du Switzerland Innovation Park. Ce projet, qui a débuté au printemps 2021, est géré par la Fondation Agire. En regardant vers le sud, une lettre d'intention a récemment été signée avec MIND Milano Innovation District, le quartier de l'innovation né sur le terrain de l'Expo Milano 2015.

    De cette façon, la vision d'un Tessin est réalisée fermement connectée à l'axe d'innovation qui va de Milan à Zurich, ce qui nous permet de renforcer notre compétitivité et d'être un lieu idéal pour faire des affaires.

    Il nous a parlé du Switzerland Innovation Park. Quel rôle jouera le canton du Tessin dans ce contexte et quels bénéfices l'économie en tirera-t-elle ?
    L'adhésion du Tessin au Switzerland Innovation Park s'inscrit parfaitement dans la stratégie de développement économique du canton qui, comme évoqué plus haut, met l'accent sur l'innovation, l'entrepreneuriat et la mise en réseau des compétences présentes sur notre territoire.

    Grâce à cet important projet, le canton du Tessin pourra continuer à promouvoir l'innovation, notamment dans les secteurs stratégiques et tournés vers l'avenir, renforçant ainsi sa position déjà consolidée au niveau international.

    L'ensemble de l'économie en bénéficiera grandement : l'implantation d'entreprises de pointe, de départements de recherche et développement d'entreprises internationales, ainsi que de start-up sera facilitée. L'antenne tessinoise du Switzerland Innovation Park pourra servir de catalyseur à la naissance et au développement de projets innovants, capables à leur tour d'attirer d'autres activités, et contribuera à générer des emplois intéressants. Par ailleurs, il permettra également d'activer des collaborations avec les réalités économiques présentes dans la grande région zurichoise, un objectif que le canton s'était déjà fixé en rejoignant la Greater Zurich Area.

    Quels centres de compétences sont actuellement à l'étude au Tessin ?
    L'épine dorsale du Switzerland Innovation Park est représentée par des centres de compétence. Les sciences de la vie, les drones et les TIC sont à un stade avancé de développement tandis que d'autres initiatives présentant un potentiel futur sont en cours d'évaluation. Ces pôles d'expertise contribueront à multiplier les opportunités d'échanges entre entreprises et instituts de recherche dans des secteurs de haute technologie et donneront vie à de nouveaux projets innovants.

    Un sujet très actuel est la responsabilité sociétale des entreprises, pour laquelle le DFE a beaucoup travaillé. Où en sommes-nous aujourd'hui ?
    Récemment, poursuivant les travaux déjà en cours, le Conseil d'État a décidé de mettre à disposition 450 000 francs pour la période 2021-2023 pour prendre des mesures dans le domaine de la responsabilité sociétale des entreprises (RSE). En particulier, la mise en place d'un accompagnement direct est envisagée pour les entreprises investissant dans la formation de leur propre responsable RSE. Il s'agit d'une mesure qui donnera l'opportunité d'avoir, directement dans les entreprises et de manière accrue, des personnalités professionnelles ayant les compétences nécessaires à la mise en œuvre de bonnes pratiques, qui pourront plus facilement se retrouver dans un rapport de développement durable. Par ailleurs, pour poursuivre l'activité de sensibilisation sur la question et sur les opportunités liées à l'adoption de bonnes pratiques dans le domaine de la responsabilité sociale des entreprises, l'organisation d'activités et d'événements est prévue, comme par exemple déjà fait en février 2020. avec la Journée de l'économie entièrement consacrée au thème. Il sera ainsi possible d'encourager le développement ultérieur d'une culture commune de la responsabilité sociale des entreprises.

    Je tiens à souligner que, lors de l'urgence de notre canton, les exemples d'initiatives dans ce domaine n'ont pas manqué, démontrant que le Tessin s'oriente depuis quelque temps vers un développement économique durable : les entreprises socialement responsables ont été les premières à descendre le terrain , en essayant de contribuer à la solution des problèmes de la communauté et du territoire. L'espoir est que les entreprises de demain continueront à suivre cette direction, en adoptant de plus en plus des pratiques d'entreprise attentives aux évolutions économiques, sociales et environnementales.

    Dans quelle mesure la pandémie de coronavirus a-t-elle impacté l'économie cantonale ?
    La pandémie a frappé notre canton d'une manière totalement inattendue. Du jour au lendemain, nous avons commencé à sentir des signes clairs qu'il se passait quelque chose de très grand, avec des conséquences importantes certes en termes de santé, d'abord, mais aussi sociales et économiques. En particulier, au cours des mois de mars et avril 2020, des mesures sévères ont été adoptées, qui ont nécessité des sacrifices et des efforts, tant de la part des citoyens que des entreprises tessinoises.

    L'autorité n'a toutefois pas laissé seuls les citoyens ou les entreprises en difficulté et est immédiatement intervenue en mettant en place, de manière complémentaire entre la Confédération, les Cantons et les Communes, une série d'outils pour atténuer l'impact de la pandémie sur notre société. . Les exemples incluent, entre autres, les allocations pour travail réduit, les allocations pour perte de revenus, les crédits Covid-19, les allocations relais Covid, les aides à des secteurs spécifiques tels que la culture, le sport et les médias, les allocations relais Covid-19 et les aides pour le so- appelés « cas difficiles ».

    La pandémie nous a confrontés à de grands défis et difficultés, bien sûr, mais c'est précisément dans les crises qu'il faut entrevoir de nouvelles opportunités. Des opportunités de développement et de croissance qui dans ce cas, comme cela est également ressorti des activités du Groupe stratégique pour la relance du pays, émergent avant tout dans les domaines de l'innovation, du développement durable et de la responsabilité sociale des entreprises : ce sont les secteurs sur lesquels viser la relance économique, où le canton du Tessin a d'ailleurs déjà de nombreuses cartes à jouer.

  • Verena Rohrer dirigera Aargau Services

    Verena Rohrer dirigera Aargau Services

    Le Conseil du gouvernement d'Argovie a nommé Verena Rohrer à la tête de l'agence cantonale de promotion de la localisation Aargau Services . Elle succède à Annelise Alig Anderhalden, qui a accepté un nouveau défi au printemps. Rohrer prendra ses nouvelles fonctions le 1er janvier 2022.

    Selon un communiqué du conseil de gouvernement, Rohrer est très bien ancré dans le canton d'Argovie. De 2011 à 2017, elle était en charge de la promotion du site régional de Brugg Regio. Par ailleurs, le quadragénaire a également plusieurs années d'expérience dans le secteur privé. Par exemple, elle est membre du conseil d'administration du grossiste Bio Partner Switzerland basé à Seon AG. Rohrer est responsable des services centraux de Caritas Argovie depuis 2019.

    "Grâce à sa connaissance de la promotion de la localisation, son réseautage dans le canton et son expérience professionnelle, Verena Rohrer dispose des meilleures conditions pour développer de manière décisive la promotion de la localisation du canton d'Argovie avec les employés expérimentés d'Aargau Services", a déclaré la conseillère gouvernementale. Dieter Egli (SP), chef du département Économie et affaires intérieures, cité dans la communication.

    La promotion de l'emplacement Aargau Services contribue à l'amélioration continue de l'environnement des affaires en Argovie. Elle accompagne également les entreprises étrangères souhaitant s'installer dans le canton. Dans le cadre de la mise en œuvre du nouveau modèle de développement cantonal, Aargau Services affirme qu'il assumera également des tâches importantes. Le modèle de développement envisage de renforcer encore la localisation des entreprises et de lier plus étroitement la vie et le travail dans le canton.