Kategorie: Energie

Energie – Aktuelle Immobiliennews zu Energie, erneuerbaren Konzepten, Effizienz & Energietrends in der Schweizer Immobilienbranche.

  • Flughafen Zürich will Eiszeitrinne für Klimatisierung nutzen

    Flughafen Zürich will Eiszeitrinne für Klimatisierung nutzen

    Die Flughafen Zürich AG erkundet derzeit eine eiszeitliche Rinne unter dem Flughafen. Sie liegt 300 Meter tief und ist insgesamt etwa 30 Kilometer lang. Da sie mit wasserführendem Schotter gefüllt ist, könnte sie als Wärme- und Kältespeicher dienen, um einen wesentlichen Teil der Flughafengebäude emissionsfrei zu heizen und zu kühlen.

    «Indem wir von fossilen Brennstoffen wie Öl und Gas abrücken, kommen wir unserem Ziel, null Treibhausgas-Emissionen bis 2040 zu erreichen, deutlich näher», wird Lydia Naef, Chief Real Estate Officer der Flughafen Zürich AG, in einer Medienmitteilung zitiert. «Geothermie spielt dabei eine zentrale Rolle.»

    Zusammen mit der IG Rinne, einer Arbeitsgemeinschaft bestehend aus der Ingenieursberatung Geo Explorers, der Sieber Cassina & Partner AG und der E-Axiom GmbH, erarbeitet die Flughafen Zürich AG ein mehrstufiges Verfahren, um das Potenzial der Rinne als Speicher zu analysieren. Die bisherigen Untersuchungsresultate sind den Angaben zufolge vielversprechend.

    Im Erfolgsfall will der Flughafen Zürich die Rinne ab 2026 als Wärme- und Kältespeicher nutzen. Die Investitionskosten für die Erforschung der Rinne und den Bau der Brunnen schätzt sie je nach Menge der benötigten Brunnen auf 4 bis 8 Millionen Franken. Hinzu kämen Erschliessungskosten für Leitungen und weitere technische Massnahmen.

    Das Projekt wird vom Bundesamt für Energie als Pilotprojekt gefördert und begleitet, so Emanuel Fleuti, Leiter Nachhaltigkeit und Umwelt bei der Flughafen Zürich AG. «Wir stellen alle Erkenntnisse der Wissenschaft zur Verfügung und können so einen Beitrag zur Erforschung emissionsfreier Kühl- und Heizsysteme leisten.»

  • ABB spannt bei intelligenten Gebäuden mit Samsung zusammen

    ABB spannt bei intelligenten Gebäuden mit Samsung zusammen

    ABB und die koreanische Samsung C&T haben eine Partnerschaft zur Förderung und dem Ausbau ihrer Kompetenzen im Bereich Smart Building oder intelligente Gebäude vereinbart. Laut einer Medienmitteilung haben ABB Smart Buildings und die Samsung C&T Corporation Engineering & Construction Group (Samsung C&T) die neue globale Vereinbarung geschlossen, um gemeinsam integrierte, ganzheitliche Lösungen für Gebäudeautomation, zuverlässige Energieverteilung und Energiemanagement anzubieten.

    Das Hausverwaltungssystem von Samsung C&T werde in die Hausautomation von ABB integriert, um die intelligente Konnektivität von ganzen Liegenschaften bis hin zu einzelnen Einheiten zu erweitern, heisst es weiter. Das ermögliche es den Bewohnern von Mehrfamilienhäusern, mit einer einzigen Benutzeroberfläche alle Smart-Home-Technologien von Samsung C&T und ABB zu steuern.

    Die neue Möglichkeit, sämtliche Energienetzsysteme innerhalb von Immobilien zu verwalten und zu überwachen soll auch zu einer Kostensenkung führen, indem Stromspitzen reduziert werden und Photovoltaikanlagen besser genutzt werden. Laut Lucy Han von der Division Smart Buildings von ABB Electrification ist die neue Partnerschaft „ein weiterer wichtiger Schritt zur Erweiterung unseres Portfolios für nahtlosen, umfassende Smart Building Technologien und Services“. Die Partnerschaft „erweitert unser Portfolio für gewerbliche Gebäude und grosse Wohnobjekte auf Ebene der Hausverwaltung“.

    Die neue Partnerschaft folgt auf eine im April 2022 geschlossene separate globale Vereinbarung mit Samsung Electronics, um ganzheitliche intelligente Gebäudetechnologie für Wohngebäude durch die Integration von ABB-free@home und Samsung SmartThings voranzutreiben.

  • BKW macht Starthaus am Matterhorn energieautark

    BKW macht Starthaus am Matterhorn energieautark

    Die diesjährige Ski-Weltcup-Saison startet an den Wochenenden vom 11./12. und 18./19. November mit grenzübergreifenden Rennen in Zermatt und Cervinia. Die BKW hat dafür laut einer Mitteilung auf dem Theodulgletscher oberhalb von Zermatt ein Starthaus errichtet, das mobil ist und ohne externe Stromanschlüsse auskommt.

    Das Starthaus ist 15 mal 8 Meter gross und aufblasbar. Es wiegt 600 Kilogramm und soll dennoch Windgeschwindigkeiten bis zu 200 Kilometer pro Stunde aushalten. Die Stromversorgung erfolgt über 40 integrierte Solarzellen, die eine Gesamtleistung von 11 Kilowatt Peak aufweisen.

    Die Anlage wurde von Unternehmen aus dem Netzwerk des Berner Energiedienstleisters errichtet. Dazu gehörten die BKW Engingeering für die Projektsteuerung, ingenhoven architects mit Hauptsitz in Düsseldorf für die Gebäudeplanung und enerpeak mit Sitz in Dübendorf für die Elektrik und Photovoltaik.

    Die BKW ist offizielle Premium- und Nachhaltigkeitspartnerin des Veranstalters Swiss-Ski. „Wir nutzen die Partnerschaft mit Swiss-Ski, um nachhaltige Lösungen in den Schneesport zu bringen“, wird Michael Morgenthaler, Leiter Brand Experience, Partnerships & Campaigns bei der BKW, in der Mitteilung zitiert. „Gleichzeitig können wir der Bevölkerung unsere breiten Kompetenzen in den Bereichen Energie, Gebäude und Infrastruktur aufzeigen.“

  • Rhenus Schweiz nimmt in Schaffhausen Solardach in Betrieb

    Rhenus Schweiz nimmt in Schaffhausen Solardach in Betrieb

    Rhenus Schweiz nimmt auf dem mit einer Spezialfolie ergänzten Dach des Logistikgebäudes in Schaffhausen insgesamt 2511 Photovoltaikmodule in Betrieb. Diese Anlage soll rund 1’100’000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Einer Medienmitteilung zufolge entspricht das etwa dem Verbrauch von 220 Haushalten.

    Das Gebäude war in knapp vier Monaten saniert worden. Der auf 6700 Quadratmetern erzeugte Solarstrom wird direkt in das Netz von Rhenus eingespeist. Damit will Rhenus drei Gebäude mit Büro-, Lager- und Mietflächen betreiben. Die Versorgung der Logistikflächen mit insgesamt 23 Laderampen und über 15’000 Palettenplätzen sowie Blocklager- und Kommissionierflächen sei damit gewährleistet.

    „In der nachhaltigen Logistik sind wir bei der Rhenus Gruppe am liebsten gleich zwei Schritte voraus“, wird der CEO von Rhenus Alpina, Andreas Stöckli, zitiert. „Mit dem jüngsten Anbau unserer Photovoltaik-Anlage in Schaffhausen sowie auch auf Logistikzentren in Basel und Spreitenbach schaffen wir die Grundlage für einen effizienteren und klimafreundlicheren Güterumschlag. Es braucht innovative Lösungen, die nicht nur der Umwelt und Gesellschaft zugutekommen, sondern auch unseren Kunden.“

    Die deutsche Rhenus Gruppe ist weltweit einer der führenden Logistikdienstleister mit 39’000 Mitarbeitenden an 1120 Standorten und einem Jahresumsatz von 8,6 Milliarden Euro. In der Schweiz unterhält das Unternehmen 15 Standorte.

  • Übergangsdokument für Planung und Brandschutznachweis von hinterlüfteten Photovoltaik-Fassaden

    Übergangsdokument für Planung und Brandschutznachweis von hinterlüfteten Photovoltaik-Fassaden

    Hervorragend bis mittelgut geeignete Fassadenflächen in der Schweiz haben ein Potenzial von rund 17 TWh Jahresproduktion, wovon ca. 40 bis 50 % im Winterhalbjahr anfallen dürfte. PV-Fassaden haben somit das Potenzial, bis zu 10 % des Schweizer Strombedarfs zu decken, ohne unbebaute Flächen zu beanspruchen.

    Auf Dächern ist klar, wie PV-Anlagen in Bezug auf den Brandschutz möglichst sicher gebaut werden können. Hierzu gibt es von Swissolar ein Ende 2022 aktualisiertes Stand-der-Technik-Papier, das Bezug auf das «Brandschutzmerkblatt Solaranlagen» der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (VKF) nimmt. Für Fassadenanlagen gibt es diesen Stand der Technik noch nicht, da die Grundlagen für die Erstellung eines solchen Dokuments zuerst anhand von aufwändigen Brandversuchen geprüft und verifiziert werden müssen.

    Mit dem neuen Übergangsdokument «Planung und Brandschutznachweis von hinterlüfteten PV-Fassaden» erhöht Swissolar mit einem schweizweit abgestimmten Vorgehen die Planungssicherheit für Bauherrschaften und Planungsbüros. Gleichzeitig wird damit die Sicherheit in Gebäuden gewahrt.

    Erstmals schweizweite Abstimmung für Brandschutznachweis bei PV-Fassaden
    Das Dokument wurde von Swissolar in Zusammenarbeit mit der VKF, den Gebäudeversicherungen Bern und Zürich (GVB / GVZ) sowie mit diversen Experten aus den Bereichen Photovoltaik und Brandschutz erarbeitet. Es liefert eine Systemkategorisierung für Gebäude mittlerer Höhe (11 bis 30 Meter) und Hochhäuser (30 bis 100 Meter). Die Kategorisierung zeigt auf, unter welchen Voraussetzungen PV-Fassaden heute ohne objektspezifischen Brandversuch gebaut werden können. Neu kommt in diesen Fällen ein argumentatives Nachweisverfahren zum Zug. Dabei werden Vorgaben zu PV-Modulen, Leitungsführungen, Brandschutzmassnahmen und zu weiteren Themen gemacht, die anhand bisheriger Brandversuche als Erfahrungswerte abgeleitet wurden.

    Zahlreiche Bauherrschaften planen und bauen bereits heute PV-Fassaden und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Energiewende. Sie erhalten mit dem vorliegenden Dokument eine konkret brauchbare Lösung, bis die Grundlagen für ein Stand-der-Technik-Papier erarbeitet sind. Das verbindliche Stand-der-Technik-Papier wird von Swissolar gemeinsam mit PV- und Brandschutz-Experten und im Austausch mit dem VKF erarbeitet. Die Publikation soll im Herbst 2024 erfolgen.

  • Energie 360° erhält grünes Licht für Solarfassade

    Energie 360° erhält grünes Licht für Solarfassade

    Energie 360° hat laut einer Medienmitteilung grünes Licht für seine geplante Photovoltaikfassade erhalten. Damit und mit der geplanten Solaranlage auf dem Dach kann es seinen Hauptsitz entsprechend umbauen. So will der Spezialist für nachhaltige Energie und Mobilität rund die Hälfte seines jährlichen Strombedarfs selbst decken.

    Mit den Bauarbeiten wurde Ende März 2023 begonnen. Nach Baubeginn änderte die Gebäudeversicherung Kanton Zürich ihre Bewilligungspraxis für Photovoltaikfassaden. Seitdem braucht es den Nachweis, dass sich ein Brand der Solarmodule nicht über mehr als zwei Stockwerke ausbreiten kann.

    In Ermangelung einer geeigneten Prüfanlage in der Schweiz wurden bei der Gesellschaft für Materialforschung und Prüfungsanstalt für das Bauwesen Leipzig (MFPA Leipzig) zwei Brandversuche durchgeführt. Sie machten deutlich, dass Stahlbleche als horizontale Brandriegel zwischen den einzelnen Modulen wirken. Diese Konstruktion erfüllt die von der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen vorgegebenen Testkriterien.

    «Energie 360° wird als erstes Unternehmen unter den neuen Auflagen eine PV-Fassade realisieren», wird CEO Jörg Wild zitiert. «Die Photovoltaikanlagen machen den Hauptsitz in Altstetten zum grünen Kraftwerk.»

  • Faltdach von dhp auf Kläranlage erhält Deutschen Solarpreis

    Faltdach von dhp auf Kläranlage erhält Deutschen Solarpreis

    Die Servicebetriebe Neuwied (SBN) in Rheinland-Pfalz haben auf ihrer Kläranlage das erste faltbare Solardach Deutschlands installiert. Es bedeckt 1600 Quadratmeter und kann bei Wartungsarbeiten oder Sturm und Hagel wieder eingefahren werden. Die Anlage der dhp technology AG mit Sitz in Zizers soll 180‘000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Damit kann die Eigenstromproduktion von 9 auf 24,5 Prozent erhöht werden.

    Die SBN haben sich von Berichten über Vorbilder in der Schweiz anregen lassen, schreiben sie in einer Mitteilung. „Unser Vorstand hat dann den Mut gehabt, das Projekt in Neuwied anzugehen und auch der Verwaltungsrat liess sich schnell überzeugen“, wird SBN-Bereichsleiter Joachim Kraus darin zitiert.

    Die grossen Abstände zwischen den Stützen des Faltdachs und dessen lichte Höhe von 5 Metern ermöglichen die Solarproduktion, ohne die Bewirtschaftung der Kläranlage zu beeinträchtigen. Das hat auch wirtschaftliche Vorteile: „Die Anlage trägt dazu bei, die Betriebskosten zu senken und dass die Gebühren bezahlbar bleiben“, wird Jan Einig zitiert, Oberbürgermeister von Neuwied und Vorsitzender des SBN-Verwaltungsrates.

    Nun haben die SBN für das Solarfaltdach den Deutschen Solarpreis 2023 erhalten. „Das Leuchtturmkonzept der Servicebetriebe Neuwied animiert zur kommunalen Implementierung Erneuerbarer Energien“, schreibt die Jury des von Eurosolar zusammen mit der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate verliehenen Preises.

  • IBI bringt erste Solargemeinschaft ans Netz

    IBI bringt erste Solargemeinschaft ans Netz

    Die erste Solargemeinschaft der IBI liefert Strom. Wie der Interlakener Energieversorger mitteilt, hatten Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, sich mit 250 Franken pro Quadratmeter an der Anlage zu beteiligen. Dafür erhalten sie während der nächsten 20 Jahre eine vierteljährliche Gutschrift auf ihre Stromrechnung.

    Die Anlage auf dem Dach des Pferdesportcenters Matten hat eine Fläche von 2200 Quadratmetern und soll rund 500‘000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Sie wurde nun von IBI-CEO Helmut Perreten und Remo Zumbrunn von der Energiewendegenossenschaft offiziell in Betrieb genommen.

    IBI prüft nun weitere Solargemeinschaften. Kundinnen und Kunden können bereits jetzt ihr Interesse an einer solchen Beteiligung bekunden.

  • Energie-Cluster und Energieportal Schweiz arbeiten enger zusammen

    Energie-Cluster und Energieportal Schweiz arbeiten enger zusammen

    Energieportal Schweiz, Informations- und Beratungsplattform für Energiefragen und Gebäudetechnik mit Sitz in Bergdietikon, und das Netzwerk Energie-Cluster mit Sitz in Bern wollen laut Medienmitteilung ihre Zusammenarbeit intensivieren. Ziel sei es, noch mehr Personen auf die wichtigen Schnittstellen rund um den CO2-neutralen Gebäudepark zu sensibilisieren und gemeinsam die Energiewende voranzutreiben.

    Zum Hintergrund heisst es in der Mitteilung, als schweizweit anerkannte Bildungs- und Wissenstransferplattform spiele der Energie-Cluster eine bedeutende Rolle bei der Förderung der Energiestrategie 2050 der Schweiz. Er sei das führende Netzwerk für eine CO2-neutrale Energiewelt und führe regelmässig Aus- und Weiterbildungen, Fachveranstaltung und Veranstaltungen in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien durch. Durch enge Zusammenarbeit mit Akteuren aus dem privaten und öffentlichen Sektor sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen werde der Wirtschaftsstandort Schweiz gestärkt und es würden innovative CO2-neutrale Produkte und Lösungen gefördert.

    Das Energieportal Schweiz sei eine ideal ergänzende Plattform dazu und widme sich allen Themen der Gebäudetechnik, von Wärmeerzeugung, Photovoltaik, Stromspeicher bis hin zur Gebäudeautomation. Nachrichten, Veranstaltungen und eine Übersicht über offene Stellen in der Gebäudetechnik- und Energiebranche seien auf dem Portal zu finden. Zusätzlich unterstütze die Plattform bei der Suche nach Beratenden, Planenden und Installationsfirmen und biete Informationen zu Förderbeiträgen, Fachkräften und Weiterbildungen der Branche an. Weiter gebe es Informationen über die neuesten Entwicklungen und Einsatzmöglichkeiten der technischen Gebäudeausrüstung.

  • AMAG baut Photovoltaik aus

    AMAG baut Photovoltaik aus

    AMAG hat an seinem Standort Châtelaine in Vernier bei Genf eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb genommen. Laut einer Medienmitteilung des Unternehmens sind auf dem Dach des Gebäudes für Audi, Seat und Cupra auf einer Fläche von 1737 Quadratmetern insgesamt 891 Solarpaneele installiert worden. Insgesamt kann die neue Photovoltaikanlage in Vernier pro Jahr voraussichtlich rund 400’000 Kilowattstunden Energie produzieren. Diese wird am Standort selbst für den Eigenbedarf eingesetzt. Eine mögliche Überproduktion soll ins öffentliche Stromnetz eingespeist, heisst es in der Mitteilung.

    „Dass auch wir eine Photovoltaikanlage erhalten haben, erfüllt mich mit grosser Freude und mit Stolz“, wird Francine Varga, die Geschäftsführerin der AMAG Châtelaine, in der Mitteilung zitiert. „Ich erachte es als überaus sinnvoll und nachhaltig, die Kraft der Sonne zu nutzen, um den grössten Teil des Strombedarfs in unserem Betrieb zu decken.“

    Bis 2025 sollen 75’000 Quadratmeter der Dächer von AMAG-Betrieben mit Solarpaneelen ausgestattet werden. Die AMAG-Gruppe hat in den vergangenen Jahren schrittweise die Solarkapazitäten ausgeweitet. So entstanden auf den Dächern zahlreicher Betriebe entsprechende Anlagen.

  • Klärbecken der ARA Thunersee erhält Solardach

    Klärbecken der ARA Thunersee erhält Solardach

    Die ARA Thunersee wird künftig auch Solarstrom erzeugen. Wie die Delegierten des Gemeindeverbandes am 1. November beschlossen haben, soll auf dem Dach des Klärbeckens ein Solarfaltdach installiert werden. Sie haben dafür eine Investition von 12,4 Millionen Franken beschlossen, heisst es in einer Mitteilung. Diese soll sich innerhalb von 17 Jahren amortisiert haben.

    Das Faltdach des Herstellers dhp technology mit Sitz in Zizers wird eine Solarmodulfläche von 23‘000 Quadratmetern aufweisen. Damit wird sie die grösste Photovoltaikanlage einer Schweizer Kläranlage und eine der grössten im Kanton Bern sein. Sie soll eine Leistung von 3000 Kilowatt Peak erreichen und jährlich 3 Gigawattstunden Strom erzeugen.

    Die ARA Thunersee produziert ausserdem bereits 13 Gigawattstunden Biomethan pro Jahr und speist diese ins Erdgasnetz der Energie Thun AG ein.

  • Förderung von Energieeffizienz: Zwei Schweizer Plattformen intensivieren ihre Zusammenarbeit

    Förderung von Energieeffizienz: Zwei Schweizer Plattformen intensivieren ihre Zusammenarbeit

    Zahlreiche Organisationen und Verbände engagieren sich leidenschaftlich für die Energiewende. Die gemeinsamen Anstrengungen und die Kollaboration verschiedener Akteure erzeugen Synergien, die für eine wirkungsvollere Sensibilisierung sowohl von Fachpersonal als auch der allgemeinen Bevölkerung genutzt werden können. In diesem Kontext sind wir erfreut, die intensivierte Kooperation zwischen energie-cluster.ch und energieportalschweiz.ch anzukündigen!

    Der energie-cluster.ch, als landesweit anerkannte Plattform für Bildung und Wissenstransfer, trägt massgeblich zur Umsetzung der Energiestrategie 2050 der Schweiz bei. Es handelt sich hierbei um ein renommiertes Netzwerk, das auf eine CO₂-neutrale Energiezukunft abzielt und kontinuierlich Schulungen, Fachveranstaltungen und Events zu Energieeffizienz und erneuerbaren Energien organisiert. Durch die intensive Kooperation mit diversen Akteuren aus Industrie, öffentlichem Sektor und Bildungseinrichtungen unterstützt energie-cluster.ch den Wirtschaftsstandort Schweiz und fördert innovative, CO₂-neutrale Produkte und Lösungen.

    Das energieportalschweiz.ch hingegen fokussiert sich auf Energieeffizienz und stellt eine optimal ergänzende Plattform dar, die über alle Aspekte der Gebäudetechnik informiert. Es bietet einen Überblick über verschiedene Einsatzmöglichkeiten, von Wärmeerzeugung und Photovoltaik bis hin zu Stromspeichern und Gebäudeautomation. Zudem sind aktuelle Nachrichten, Veranstaltungshinweise und eine Liste offener Stellen in der Gebäudetechnik- und Energiebranche auf der Plattform zu finden. Die Plattform hilft auch bei der Suche nach Beratern, Planern und Installationsunternehmen und bietet Informationen zu Fördermitteln, Fachkräften und Weiterbildungsmöglichkeiten der Branche. Hersteller und Verbände berichten über aktuelle Entwicklungen und Anwendungsmöglichkeiten technischer Gebäudeausstattungen, sodass Besucher sich mit qualitativ hochwertigen Informationen weiterbilden können.

    In Zukunft werden der energie-cluster.ch und das energieportalschweiz.ch ihre Kooperation verstärken, um ein breiteres Publikum für die essenziellen Aspekte des CO2-neutralen Gebäudebestands zu sensibilisieren und gemeinsam die Energiewende erfolgreich umzusetzen.

  • Umwelt Arena zeigt Sonderausstellung Solarstrom

    Umwelt Arena zeigt Sonderausstellung Solarstrom

    Die Umwelt Arena in Spreitenbach präsentiert gemeinsam mit dem Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) die Sonderausstellung Solarstrom. Schwerpunkte der Sonderausstellung, die vom 3. November bis zum 28. April 2024 ganztägig geöffnet ist, werden laut Ankündigung die Entwicklungsgeschichte von Solarstrom, Funktion und Installation von Solarstrom sowie das Potenzial der Sonne zur Stromgewinnung sein.

    Die ewz-Sonderausstellung zeige, welches riesige Potenzial für eine klimafreundliche Solarstromproduktion auf den Dächern schlummert und wie grundsätzlich unkompliziert es sei, selbst aktiv zu werden, um eine Solaranlage installieren zu lassen, heisst es in der Mitteilung. Noch immer gebe es allerdings Vorbehalte und veraltete Mythen zu Bau und Nutzung von Solaranlagen. Die Ausstellung beleuchtet deshalb verschiedene Aspekte, zum Beispiel auch, wie sich eine Solaranlage und eine Flachdachbegrünung ideal ergänzen können. Auf einer Entdeckungsreise erhalten die Besuchenden Informationen über die Entwicklung der Solarenergie über die letzten Jahrzehnte. Auch können sie an einem Solarquiz teilnehmen.

    Die Umwelt Arena verweist auf die Möglichkeit für besonders am Thema Solarstrom Interessierte und Besuchergruppen wie Firmen, Vereine oder Schulen, den Besuch der Sonderausstellung mit der Buchung einer Themenführung SonnenTrail zu kombinieren. Dabei werden die Nutzungsmöglichkeiten von Solarthermie und Photovoltaik dargestellt.

    Für Führungen sei vorab eine telefonische oder Online-Anmeldung nötig, heisst es in der Mitteilung der Umwelt Arena.

  • Solarbranche will gebrauchte Photovoltaik wiederverwenden

    Solarbranche will gebrauchte Photovoltaik wiederverwenden

    SENS eRecycling, der Branchenverband Swissolar und das in Biel ansässige Departement Technik & Informatik der Berner Fachhochschule wollen gemeinsam mit weiteren Partnern die Kreislaufwirtschaft in der Solarbranche voranbringen. Im Rahmen des Projekts Swiss PV Circle wollen sie  laut einer Mitteilung die Lebensdauer von Photovoltaik verlängern, indem sie Geschäftsmodelle für die Wiederverwendung gebrauchter Module schaffen.

    Das Projekt beruht auf der Beobachtung, dass Photovoltaikmodule auch nach 20 Jahren noch 90 Prozent ihrer ursprünglichen Leistung besitzen. Dennoch werden sie oft ausgemustert, weil sie entweder beschädigt sind oder die Betreiber auf leistungsfähigere Modelle umrüsten wollen.

    Die Partner wollen Daten über die in der Schweiz eingesetzten Module sammeln und diese zum einen allen Beteiligten über eine digitale Plattform zur Verfügung stellen. Bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen geht es zum anderen um die Sicherstellung einer Infrastruktur für den Abbau, die Lagerung und die Prüfung der gebrauchten Module einschliesslich ihrer Kennzeichnung. Zudem sollen die Module während ihrer ganzen Lebensdauer verfolgt werden können.

    An Swiss PV Circle beteiligen sich auch die Modulhersteller Meyer Burger Technology und 3S Swiss Solar Solutions in Thun, Helion Energy in Cham ZG als Installateur und Betreiber von Anlagen, der Energieversorger CKW sowie die KWB Planreal in Widnau SG und die Reiling PV-Recyling GmbH & Co. KG aus Münster in Nordrhein-Westfalen, zwei Spezialisten der Wiederverwertung von Photovoltaikanlagen.

  • RWB versorgt erste städtische Liegenschaft mit Fernwärme

    RWB versorgt erste städtische Liegenschaft mit Fernwärme

    Die Regionalwerke AG Baden hat laut einer Mitteilung der Stadt erstmals eine städtische Liegenschaft an ihren Wärmeverbund angeschlossen. Mit dem Wegfall der bisherigen Gasheizung kann an der Wiesenstrasse der Ausstoss von 14 Tonnen CO2 vermieden werden.

    Die Stadt Baden will bis 2028 sämtliche Gasheizungen in ihren Liegenschaften auf Fernwärme umgestellt haben. Der Einwohnerrat hat für eine erste Bauphase bis 2025 einen Planungskredit von 750‘000 Franken genehmigt. Für die zweite Bauphase bis 2028 soll 2025 ein zweiter Kreditantrag vorgelegt werden. Bisher hat die RWB 60 Liegenschaften evaluiert.

    Die Stadt rechnet mit einem Fernwärmepotenzial von jährlich rund 9400 Megawattstunden und einem CO2-Reduktionspotenzial von 1900 Tonnen in ihren Liegenschaften. „Die Stadt will mit einer Vorbildfunktion vorangehen“, wird Stadtrat Philippe Ramseier in der Mitteilung zitiert.

    Die Energie für das Fernwärmenetz stammt unter anderem aus der Kehrichtverbrennungsanlage KVA Turgi. Der Anteil CO2-neutraler Wärme beträgt im Fernwärmenetz Baden Nord über 80 Prozent.

  • IWB nimmt bis 2037 Verteilnetz für Erdgas ausser Betrieb

    IWB nimmt bis 2037 Verteilnetz für Erdgas ausser Betrieb

    Der Kanton Basel-Stadt hat den Ausstieg aus der fossilen Wärmeversorgung bis 2037 beschlossen. Die IWB versorgt derzeit knapp 11‘000 Liegenschaften in Basel, Bettingen und Riehen mit Erdgas. Davon nutzen 9000 das Erdgas für die Heizung.

    Laut einer Mitteilung der IWB können 5800 Liegenschaften an ein bestehendes oder geplantes Fernwärmenetz angeschlossen werden. Für die übrigen Liegenschaften müssen Alternativen gesucht werden. Das könnten Wärmepumpen oder Pelletheizungen sein.

    Rund 2000 Liegenschaften nutzen das Erdgas zum Kochen. Daher müssen rund 14‘000 Gasherde auf Elektroherde umgestellt werden.

    Die IWB will ihr Erdgasnetz schrittweise stilllegen, grundsätzlich am Ende der jeweiligen Lebensdauer. Die ersten Stilllegungen sind 2026 und 2027 vorgesehen. Anschliessend sollen jährlich rund 1000 Anschlüsse vom Netz genommen werden.

    Der Kanton unterstützt den Umstieg auf Wärmepumpen, Holzheizungen oder Wärmenetze mit Förderbeiträgen. Für noch nicht amortisierte Gasanlagen zahlt er zusätzlich Restwertentschädigungen. Für solche Entschädigungen und Überbrückungslösungen rechnet er mit maximal 80,4 Millionen Franken.

  • PriceHubble übernimmt WhenFresh

    PriceHubble übernimmt WhenFresh

    PriceHubble, nach eigenen Informationen europäischer Marktführer für Perfomance-Datenlösungen im Bereich von Immobilien und Finanzen, hat die in London ansässige WhenFresh ltd. Übernommen. Laut einer Medienmitteilung führt die hundertprozentige Fusion von WhenFresh in das Portfolio von PriceHubble zum Ausbau der führenden Marktposition.

    WhenFresh stellte bislang Daten und Entscheidungssysteme für Banken, Versicherungen, den öffentlichen Sektor und andere Big-Data-Nutzende bereit und ist ein führender Spezialist für Wohnimmobiliendaten in Grossbritannien. Das Unternehmen bietet Zugang zu über 200 proprietären, privaten und öffentlichen Datensätzen. Die Lösungen und das Fachwissen von WhenFresh ermöglichen es nun der Kundschaft von PriceHubble, schnellere, fundierte und kostengünstigere Entscheidungen im Zusammenhang mit Immobilienrisiken zu treffen.

    „PriceHubble hat sich schnell weltweit als führender B2B SaaS-Anbieter von Performance-Datenlösungen im Immobilienbereich für Banken, Versicherungen und Vermögensverwalter etabliert“, wird Dr. Stefan Heitmann, Gründer und Executive Chairman von PriceHubble, in der Mitteilung zitiert. „Zu sehen, dass unsere sechste Übernahme erfolgreich abgeschlossen wurde und unsere einzigartigen Fähigkeiten im grössten Banken- und Immobilienmarkt Europas und darüber hinaus erweitert werden, erfüllt uns gleichermassen mit Respekt und Freude. Wir freuen uns ausserordentlich, das WhenFresh-Team willkommen zu heissen“.

    WhenFresh Ltd wird eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von PriceHubble UK unter der Leitung von Mark Cunningham, Mitgründer und Direktor von WhenFresh. Alan Dean, Mitgründer und Technischer Direktor von WhenFresh, wird Group Innovation Director von PriceHubble.

  • Bergeller Bevölkerung befürwortet vorzeitige Erneuerung der ewz-Konzession

    Bergeller Bevölkerung befürwortet vorzeitige Erneuerung der ewz-Konzession

    Die Konzession von ewz zur Nutzung der Wasserkraft im Bergell ist noch bis Ende 2039 gültig. Seit einigen Jahren verhandelt ewz mit der Gemeinde Bregaglia über eine vorzeitige Rekonzessionierung, mit dem Ziel, diese im Jahr 2026 zu erteilen, um sie ab 2035 in Kraft treten zu lassen. In der konsultativen Gemeindeabstimmung vom 26. Oktober 2023 wurde dieses gemeinsame Vorhaben von der Bergeller Bevölkerung bestätigt.

    Stadtrat Michael Baumer, Vorsteher des Departements der Industriellen Betriebe, zu dem auch ewz gehört, äußerte sich erfreut über dieses Signal und betonte die langjährige Partnerschaft zwischen dem Bergell und der Stadt Zürich.

    Die Gemeinde Bregaglia und der Kanton führen derzeit Abklärungen im Hinblick auf den Heimfall und die Konzessionierung durch. ewz steht bereit, diese Bemühungen zu unterstützen und konkrete Verhandlungen aufzunehmen, um das Verfahren bis Ende 2026 abzuschließen.

    Die Vorbereitungen für die vorzeitige Rekonzessionierung laufen bereits seit 2014, einschließlich der Erstellung einer Schutz- und Nutzungsplanung in Zusammenarbeit mit einer Begleitgruppe. Für ewz ist eine optimierte Energieproduktion bei gleichzeitigem Schutz der Gewässer von großer Bedeutung.

    Seit 1959 produziert das Unternehmen Strom im Bergell und betreibt fünf Wasserkraftwerke sowie den Stausee Albigna. Diese Anlagen erzeugen jährlich etwa 440 GWh Strom, was dem Durchschnittsverbrauch von rund 168.000 Vierzimmer-Haushalten entspricht. Eine vorzeitige Rekonzessionierung würde die Arbeitsplätze sichern und ermöglichte es, sein Engagement im Bergell fortzusetzen, einschließlich Elektroladestationen und einer hochalpinen PV-Anlage auf der Albigna-Staumauer.

    Sie investiert in erneuerbare Energien, wo die natürlichen Ressourcen optimal genutzt werden können und die wirtschaftlichen, umweltverträglichen und akzeptablen Anforderungen erfüllt sind. Die Rekonzessionierung bestehender Wasserkraftanlagen spielt eine wichtige Rolle bei der Förderung dieser erneuerbaren Energiequelle in der Schweiz.

  • Innovativer Akkuspeicher

    Innovativer Akkuspeicher

    Die Firma ist ein Spezialist für mobile Batteriespeicher, hat bekannt gegeben, dass sie in das Bürgschaftsprogramm des Schweizer Technologiefonds aufgenommen wurde. Dieser Fonds, der dem Bundesamt für Umwelt (BAFU), Abteilung Klima, angegliedert ist, unterstützt innovative Unternehmen, die wegweisende Technologien zur Reduzierung von CO2-Emissionen entwickeln und zur Förderung der Schweizer Wirtschaft beitragen.

    Die mobilen Batteriespeicher finden insbesondere in Branchen wie Bauwesen, Veranstaltungen und Filmproduktion Anwendung. Benedikt Domke, CEO mit Sitz in Dietikon, äusserte sich zur Aufnahme in das Bürgschaftsprogramm: „Diese Anerkennung zeigt, dass unser Engagement für wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Alternativen zu Dieselgeneratoren anerkannt und geschätzt wird. Mit der Unterstützung des Technologiefonds können wir unsere Skalierung, Forschung und Entwicklung beschleunigen und unser europaweites Vertriebsnetzwerk für mobile Energiespeicher in den Bereichen Bauwesen, Veranstaltungen und Filmproduktion erweitern.“

    Simone Riedel Riley, Leiterin der Geschäftsstelle des Technologiefonds, betont: „Die Produkte tragen durch den direkten Ersatz von Dieselgeneratoren zur erheblichen Reduzierung von CO2-Emissionen bei.“ Das Unternehmen ist aus Axpo hervorgegangen. Ein Team von Axpo entwickelte über mehrere Jahre hinweg einen batteriebetriebenen Generator für Baustellen. Im November 2022 wurde die Technologie an ein Konsortium aus Management und Unternehmern verkauft, die das Unternehmen gründete.

  • Das Bündner Solarfaltdach goes global

    Das Bündner Solarfaltdach goes global

    Mit dem Solarfaltdach «HORIZON» hat dhp ein Produkt entwickelt, mit dem bestehende Infrastrukturflächen für die Solarstromproduktion genutzt werden können. Dies bedeutet, dass die darunter liegende Fläche weiter ohne Einschränkung genutzt werden kann, während gleichzeitig Solarstrom produziert wird. Anwendungsbereiche für das Solarfaltdach sind Kläranlagen, Parkplätze, Logistikareale und anderes mehr. Die Stromeigenversorgung dieser Anlagen kann dank «HORIZON» deutlich erhöht werden.

    Ein Solarfaltdach für 45 Autobahnrastplätze
    Die Kerntechnologie ist eine ästhetische Leichtbaukonstruktion. Diese ist nicht nur platzsparend, sondern auch ökologischer, da bis zu 50% weniger Material verbaut wird. Das Einfalten der Modulbahnen verhindert das Einwirken von Kräften, die durch Sturm, Hagel und starken Schneefall entstehen. In schneereichen Regionen fallen damit Winterverluste weg, denn die Module bleiben schneefrei und produzieren mit den ersten Sonnenstrahlen wieder Strom.

    Vor kurzem wurde bekannt, dass das Solarfaltdach über 45 Autobahnrastplätzen in der Romandie und in den Kantonen Wallis und Bern installiert werden soll. Den Zuschlag erhielt das Solarfaltdach deshalb, weil es grosse Höhen über Boden (>6 m) und weite Stützenabstände ermöglicht. Dies ist wichtig für grosse Fahrzeuge wie LKW, Sattelschlepper oder Cars, die die Rastplätze nutzen.

    Bereits neun Projekte in Deutschland
    «Das Interesse aus dem EU-Raum ist gross und fast täglich kommen Anfragen aus aller Welt in Zizers an», sagt Gian Andri Diem, Co-Founder und geschäftsführender Partner von dhp. Stand heute sind 16 Schweizer Solarfaltdächer realisiert, davon drei im Kanton Graubünden. In Deutschland werden dieses Jahr 2023 die ersten Projekte in Betrieb gehen. Rund 40 weitere Projekte stehen in unterschiedlichen Planungs- und Ausführungsstadien. Das Solarfaltdach wurde unter anderem ausgezeichnet mit dem Watt d’Or, dem Schweizer Solarpreis und dem Schweizer Zukunftspreis.

  • Schweizer Technologiefonds nimmt emost AG auf

    Schweizer Technologiefonds nimmt emost AG auf

    Die auf mobile Batteriespeicher spezialisierte emost AG ist laut einer Medienmitteilung in das Bürgschaftsprogramm des Schweizer Technologiefonds aufgenommen worden. Der Schweizer Technologiefonds ist beim Bundesamt für Umwelt (BAFU), Abteilung Klima, angesiedelt und unterstützt innovative Unternehmen, die wegweisende Technologien zur Reduktion von CO2-Emissionen entwickeln und zur Förderung der Schweizer Wirtschaft beitragen.

    Die emost AG ist ein Anbieterin von mobilen Batteriespeichern, die insbesondere in der Bau-, Veranstaltungs- und Filmbranche zur Anwendung kommen „Diese Anerkennung zeigt, dass unser Engagement für ökonomisch und ökologisch sinnvolle Alternativen zu Dieselgeneratoren anerkannt und geschätzt wird“, wird Benedikt Domke zitiert, CEO der emost AG mit Sitz in Dietikon. „Mit der Unterstützung des Technologiefonds können wir unsere Skalierung nebst unserer Forschung und Entwicklung schneller vorantreiben und unser europaweites Vertriebsnetzwerk für mobile Energiespeicher für die Bau-, Event, und Filmindustrie ausbauen“, so Domke weiter. „Durch den direkten Ersatz von Dieselgeneratoren werden durch die Produkte von emost grosse Mengen des Treibhausgases CO2 eingespart“, wird Simone Riedel Riley zitiert, Leiterin der Geschäftsstelle Technologiefonds.

    Die emost AG ist entstanden aus der Axpo. Ein Team von Axpo hatte in mehrjähriger Arbeit einen batteriebetriebenen Generator für Baustellen entwickelt. Die Technologie wurde im November 2022 laut einer Mitteilung an ein Konsortium aus dem Management und Unternehmern verkauft, das die emost AG gründete.

  • Trunz nimmt Solaranlage auf seinem Dach in Betrieb

    Trunz nimmt Solaranlage auf seinem Dach in Betrieb

    Die Trunz Holding AG hat am 18. Oktober ihre neue Solaranlage auf dem Dach des Trunz Technologie Centers in Steinach in Betrieb genommen. Ihre 2660 Photovoltaikmodule haben laut einer Mitteilung insgesamt eine Fläche von 8000 Quadratmetern. Die Module bestehen aus bifacialen Zellen und sind damit auch für die Stromproduktion bei diffusem Licht geeignet.

    Die Anlage hat eine Leistung von 1,1 Megawatt peak und soll pro Jahr 1,1 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugen. Davon sind 750‘000 Kilowattstunden für den Eigenverbrauch vorgesehen. Das entspricht rund einem Drittel des Stromverbrauchs von Trunz in Steinach. Der übrige Strom wird in das Netz der Elektra Steinach eingespeist. Die Anlage wurde von Solar21 mit Sitz in Zürich installiert.

    An der Einweihung der Anlage haben auch die St.Galler FDP-Nationalrätin Susanne Vincenz-Stauffacher und der Mitte-Ständerat Benedikt Würth teilgenommen.

  • Nanogence sichert Finanzierung und liefert nach Indien

    Nanogence sichert Finanzierung und liefert nach Indien

    Nanogence SAhat laut einer Medienmitteilung eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen. Sie wurde vom Investitionsfonds CirCap angeführt, der strategisches Privatkapital für innovative Unternehmen in Klimatechnologie, Gesundheitswesen und Bildung bereitstellt und über ein verwaltetes Vermögen von 500 Millionen Euro verfügt.

    Partner der Finanzierung von Nanogence mit Sitz in Renens bei Lausanne im Innovationspark der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL) sind weiterhin Planet First Partners und der EIC-Fonds, die Sparte für Beteiligungsinvestitionen des Europäischen Innovationsrats (EIC).

    Die kommerziellen Entwicklungen von Nanogence fokussieren zwar auf die Vereinigten Staaten, das Unternehmen unterstützt derzeit aber auch den Bau des Noida International Airport, der von der Tata Group gebaut und vom Flughafen Zürich entwickelt wird. Der Flughafen soll laut der Mitteilung nach seiner Fertigstellung der grösste Indiens sein und strebt an, der erste Netto-Null-Flughafen des Landes zu werden.

    Die neue Investition wird den Betrieb und die Produktionskapazitäten von Nanogence  in verschiedenen Regionen stärken. Die Nachfrage nach kohlenstoffarmen Lösungen in der Bau- und Gebäudeindustrie steige weltweit. Allein die Produktion von Zement sei für 8 Prozent der weltweiten Kohlenstoffemissionen verantwortlich, heisst es in der Mitteilung. Die patentrechtlich geschützte Katalysatortechnologie von Nanogence führe zu Einsparungen bei den Kohlenstoffemissionen von bis zu 40 Prozent, ohne dass der derzeitige Herstellungsprozess geändert werden muss.

    „Angesichts der weltweit wachsenden Nachfrage ist es für uns von entscheidender Bedeutung, uns mit gleichgesinnten, starken Geldgebern für unsere Wachstumsphase zusammenzuschließen“, wird Abhishek Kumar zitiert, CEO und Gründer von Nanogence.

  • Zukunftssichere Energieeffizienz

    Zukunftssichere Energieeffizienz

    Mit zunehmender Wichtigkeit erneuerbarer Energiequellen, insbesondere der Solarenergie, rückt die effektive Nutzung von Sonnenlicht in den Vordergrund. Aber wie effektiv ist die Kombination von Wärmepumpe und Photovoltaikanlage?

    Synergie von Wärmepumpe und Photovoltaikanlage
    Eine Wärmepumpe zieht Energie aus ihrer Umgebung, um Wärme für Haushaltszwecke zu liefern. Aber sie benötigt Strom. Hier tritt die Photovoltaikanlage auf den Plan. Sie wandelt Sonnenlicht in Strom um, der die Wärmepumpe antreibt. Diese Kombination bietet nicht nur eine effiziente Energielösung, sondern auch einen signifikanten Kostenvorteil.

    Optimierung auf höchstem Niveau
    Für eine reibungslose und optimierte Nutzung dieser Technologien wurde eine Smart-Energy-Lösung entwickelt. Sie maximiert den Nutzen aus Solarenergie und bietet gleichzeitig Einblicke in den Eigenverbrauch – ein wertvolles Tool für ein zukunftsorientiertes Energiemanagement.

    Die umfangreichen Vorteile
    Durch den Betrieb der Wärmepumpe mit Solarstrom erreicht man hohe Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit. Und da der grösste Teil des benötigten Stroms selbst produziert wird, schützt man sich auch vor steigenden Strompreisen.

    Die revolutionäre Macht smarter Lösungen
    Die neuartige Plattform ermöglicht die Verknüpfung von Photovoltaikanlagen mit Stromspeichern, Wärmepumpen und Elektroauto-Ladestationen. Dabei werden wertvolle Daten über Solarstromproduktion und Verbrauch bereitgestellt. Dies fördert nicht nur die finanzielle Effizienz, sondern trägt auch massgeblich zum Umweltschutz bei.

  • Nachhaltiger Baustoff und CO2-Senke für die Zukunft

    Nachhaltiger Baustoff und CO2-Senke für die Zukunft

    Beton ist in der Schweiz der am häufigsten verwendete Baustoff. KLARK könnte ihn nun auch zu einem Vorreiter in der Nachhaltigkeit machen, da das Produkt als CO2-neutral beworben wird. Der Beton vereint diese ökologischen Vorteile ohne Kompromisse bei der Materialqualität oder Verarbeitungsfähigkeit einzugehen. Das macht ihn zu einer attraktiven Option für den Hochbau.

    Der Schlüssel zur Klimafreundlichkeit liegt in der Beimischung von Pflanzenkohle, die aus unbehandeltem Restholz hergestellt wird. Durch ein spezielles Pyrolyseverfahren wird CO2 in der Pflanzenkohle langfristig gebunden, wodurch der Beton zu einer echten CO2-Senke wird. Ein Neubau eines Einfamilienhauses könnte so etwa so viel CO2 einsparen, wie ein durchschnittliches Auto in der Schweiz in einem Zeitraum von zehn Jahren emittiert.

    «Unsere Priorität liegt in der sinnvollen Verwertung aller Materialien,» sagt Christian Wengi von Logbau. «Deshalb haben wir intensiv in Forschung und Entwicklung investiert.»

    Die Produktentwicklung wurde von Experten der Ostschweizer Fachhochschule begleitet, die die optimale Rezeptur für den Beton ermittelt haben.

    Das Prinzip der Pflanzenkohle ist nicht neu und hat eine lange Geschichte. Sie wurde bereits in der Eisenzeit produziert und hat in den letzten Jahren durch zahlreiche wissenschaftliche Studien ein Revival erlebt. Roland Christen, Gründer von Infratrace, betont die Verfügbarkeit von Holzabfällen in der Schweiz als Kohlenstoffquelle und setzt sich für den offenen Zugang zu Forschungsergebnissen ein.

    Darüber hinaus könnte das Pyrolyseverfahren, mit dem die Pflanzenkohle hergestellt wird, zukünftig in Heizkraftwerken eingesetzt werden, die neben Wärme auch Gas produzieren.
    Neben dem Klimaschutz bietet der Beton durch die leicht dunklere Färbung durch die Pflanzenkohle auch interessante Designmöglichkeiten. Insgesamt zeigt das Beispiel KLARK, wie Innovation und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen können, um die Baubranche grundlegend zu verändern.

  • EWD und Swisspower planen alpine Solaranlage im Persenngebiet

    EWD und Swisspower planen alpine Solaranlage im Persenngebiet

    Die EWD Elektrizität Davos investiert mit dem geplanten Bau einer alpinen Solaranlage in der Region Parsenn in die einheimische Stromproduktion. Dies soll zu mehr Unabhängigkeit von Stromimporten führen, heisst es in einer Medienmitteilung.

    An der Planung beteiligen sich die Gemeinde Davos und die Stadtwerke-Allianz Swisspower. Weitere Unterstützer sind Energie Wasser Bern und die Basler Energieversorgerin IWB sowie die Energie Thun AG. Die Jahresproduktion im Vollbetrieb wird mit 10 Gigawattstunden beziffert, was dem Strombedarf von 3000 Vierpersonenhaushalten entspreche.

    Als Standort für die Photovoltaikanlage wurde Totalp im Parsenngebiet gewählt. Durch die Lage in einem Skigebiet mit bestehender Bergbahninfrastruktur sei der Ort gut erschlossen. Die Planungen seien mit Rücksicht auf wertvolles Kultur- und Weideland in der Skiregion erfolgt. Eine Stromproduktion in unmittelbarer Nähe zu Verbrauchern sowie zu Sesselliftanlagen und Gondelbahnen reduziere Transportverluste. Zudem sei die Anlage talseitig abgeschirmt, so dass mit „keinerlei Reflexion oder Beeinträchtigung für die Bevölkerung“ zu rechnen sei. Bereits vor der Strommangellage sei die nachhaltige Energiezukunft durch Photovoltaikanlagen im Gebirge in Davos ein Thema gewesen. Im Vergleich zum Mittelland profitiere die Region auch im Winter von vielen Sonnenstunden.

    Nach der Zustimmung der Davoser Regierung soll das Projekt Anfang November im Davoser Parlament debattiert werden. Im Anschluss stimmt die Bevölkerung ab. Bei positivem Volksentscheid soll 2024 mit den Bauarbeiten begonnen werden. Ziel ist es, die ersten Teile der Anlage bis Dezember 2025 in Betrieb zu nehmen.

  • Aliunid macht Stromzähler von Landis+Gyr zu Echtzeit-Tachometern

    Aliunid macht Stromzähler von Landis+Gyr zu Echtzeit-Tachometern

    Aliunid und Landis+Gyr haben den aliunid Gateway für den intelligenten Stromzähler (Smart Meter) Landis+Gyr E450 erfolgreich getestet. Kombiniert mit einem aliunid Gateway werde der Smart Meter „zu einem Echtzeit-Stromtacho“, so Landis+Gyr, Anbieter von Energiemanagementlösungen. in einer Medienmitteilung.

    Das 2018 gegründete Brugger Start-up aliunid ist ein digitaler Energieversorger, allerdings ohne physische Infrastrukturen. Es erbringt seine Leistung mittels Echtzeitdaten, Konnektivität und einer auf dem Internet der Dinge basierenden Plattform, und zwar als White-Label-Angebot für Energieversorger, Netzbetreiber und Energieproduzenten.

    Mit den je nach Tages- oder Jahreszeit in unterschiedlichen Mengen verfügbaren erneuerbaren Energien und einem immer höheren Stromverbrauch muss das Stromnetz flexibler werden, um schneller auf Schwankungen reagieren zu können. Aliunid nennt das eine „atmende Versorgung“. Und die funktioniert nur mit Echtzeitdaten, die auch die Smart Meter allein nicht liefern. „Wir freuen uns sehr, dass wir dank der Zusammenarbeit mit Landis+Gyr künftig eine getestete Lösung für die Energiewelt von morgen anbieten können“, wird Aliunid-CEO Dr. David Thiel zitiert.

    „Landis+Gyr unterstützt Lösungsanbieter für Echtzeit-Applikationen, die auf existierenden Smart Meter aufbauen und einen Beitrag an die Energiestrategie 2050 leisten“, erklärt Dr. Christian Zaugg, Leiter der Geschäftseinheit Schweiz bei Landis+Gyr. „So werden zusätzliche Mehrwerte für die Stromkonsumenten geschaffen, welche über den primären Zweck der automatisierten Energiemessung und -verrechnung hinausgehen.“

  • Österreichische Hasslacher Gruppe setzt auf urb-x

    Österreichische Hasslacher Gruppe setzt auf urb-x

    Die international aktive Hasslacher Gruppe aus Sachsenburg in Kärnten beteiligt sich an urb-x. Das Baselbieter Jungunternehmen entwickelt innovative Velowege, die aus Holz-Leichtbauelementen zusammengesetzt werden. „urb-x bietet mit seinen Rad-Highways eine echte Revolution im städtischen Radverkehr“, wird Christoph Kulterer, CEO und Eigentümer der Hasslacher Gruppe, in einer entsprechenden Mitteilung der österreichischen Holzbaufirma zitiert. „Der nachwachsende Rohstoff Holz ist noch dazu ein zentrales Element in der Mission unserer beiden Unternehmen, mittels dem wir innovative Produkte und Lösungen für die Herausforderungen moderner Städte schaffen.“

    Die Radwege von urb-x werden aus vorgefertigten hölzernen Hohlkastenelementen auf Stahlstützen montiert. Die antirutschbeschichtete Fahrbahn kann auch von Krankenwagen und Strassenreinigungsmaschinen befahren werden. Zudem sind die Wege mit Heizelementen, Sensoren und Steuercomputern ausgestattet. Die für deren Betrieb notwendige Energie wird von Solarpaneelen an den Seitenbegrenzungen geliefert.

    „Wir haben grosse Freude daran, mit der Hasslacher Gruppe einen Partner mit führender Produktionskompetenz und einer klaren strategischen Vision zu gewinnen“, wird Klaus Kirchmayr, CEO von urb-x, in der Mitteilung zitiert. „Unser Fokus liegt nun darauf, unser Produkt in ganz Europa für die ersten Projekte bekannt zu machen.“

  • Zürcher Ziegeleien nehmen erste Photovoltaikanlage in Betrieb

    Zürcher Ziegeleien nehmen erste Photovoltaikanlage in Betrieb

    Die Zürcher Ziegeleien produzieren seit Kurzem das erste Viertel ihrer insgesamt geplanten Photovoltaikleistung. Wie das in Regensdorf ansässige Unternehmen auf LinkedIn mitteilt, sind damit rund 680 Kilowattpeak am Netz: „Dank dieser ersten Phase erzeugen wir bereits saubere Energie.“

    Produziert wird sie auf zwei grossen Dachflächen, die komplett mit Solarpaneelen eingedeckt sind. Ein beigestelltes Video zeigt im Zeitraffer, „wie hart wir in den letzten Monaten an unserem Herzensprojekt gearbeitet haben“. Das Unternehmen sei „überwältigt von dem Interesse“, das ihm bisher dafür zuteil wurde und bedankt sich für die positive Resonanz, „die uns anspornt“. Nun werde auch der verbleibende Teil der Dachflächen mit Solarpaneelen ausgestattet.

    Die Zürcher Ziegeleien sind als Teil der swisspor-Gruppe neu wieder in Schweizer Händen. Davor befanden sie sich mehr als 20 Jahre im Besitz der Wienerberger Gruppe, einem der grössten Ziegelproduzenten weltweit mit Sitz in Wien. Als Zürcher Ziegeleien existiert das Unternehmen seit 1912.

  • Schindler erhält Preis für Plattform MetaCore

    Schindler erhält Preis für Plattform MetaCore

    Schindler MetaCore bekommt vom Council on Tall Buildings and Urban Habitat (etwa: Rat für hohe Gebäude und urbanes Wohnumfeld) den Award of Excellence 2023. Die Auszeichnung wird im Rahmen der gleichnamigen Konferenz verliehen, wo Schindler sein neues, umprogrammierbares Aufzugsystem vorstellt. Sie findet in diesem Jahr vom 16. bis 21. Oktober in Singapur und Kuala Lumpur statt. Schindler ist Platinum Sponsor dieser Veranstaltung unter dem Titel Humanizing High Density – People, Nature & the Urban Realm, bei der es um eine sozialverträgliche Verdichtung des städtischen Wohnraums geht.

    MetaCore ist eine innovative Lösung für die Umnutzung von Gebäuden. „Wenn es um die Umweltverträglichkeit, einen raschen Markteintritt und Investitionskosten geht, stellt die Umnutzung bereits bestehender Gebäude den nachhaltigsten Ansatz für den Städtebau der Zukunft dar“, erläutert Schindler in einer Medienmitteilung. Architektinnen und Architekten, Projektentwickler und Gebäudebesitzende können mit der in dieser Plattform angebotenen Palette von Serviceleistungen, Produkten und einfach umprogrammierbaren Aufzugsystemen den Angaben zufolge Lösungen entwickeln, die Leben, Freizeit und Arbeit an einem einzigen Ort nahtlos miteinander verbinden.

    Weil Abriss und Neubau entfallen, lasse sich so auch der CO2-Fussabdruck verringern. „Der grösste Nutzen besteht darin, dass wir mit dem Umbau bereits vorhandener Gebäude den nachhaltigsten Ansatz für den Wandel verfolgen“, wird Florian Trösch, Head of Transit Management & Digital Solutions bei Schindler, zitiert.