Kategorie: Finanzen

Finanzen – Immobiliennews zu Marktanalysen, Finanzierung, Zinsen, Kapitalmärkten, Fonds & Transaktionen in der Schweizer Immobilienbranche.

  • Ausschreibung Binding Preis für Biodiversität 2022: 100’000 Franken für Biodiversität im Siedlungsraum

    Ausschreibung Binding Preis für Biodiversität 2022: 100’000 Franken für Biodiversität im Siedlungsraum

    Mit dem Preis für Biodiversität sucht die Sophie und Karl Binding Stiftung wegweisende, inspirierende Projekte im Siedlungsraum, die eine hohe biologische Vielfalt bewirkt haben. Mit der zweiten Ausschreibung möchte sie neue Vorbilder finden, die zeigen, wie sich modern gestaltete, dicht bebaute Siedlungsräume und die Förderung der einheimischen Flora und Fauna vereinen lassen. Gesucht sind insbesondere Lösungen, die sich auch auf andere Standorte übertragen lassen, somit skalierbar sind und eine Breitenwirkung entfalten. Besonders wünschenswert sind Projekte, die dank Beteiligung unterschiedlicher Akteure innovative, integrative und wirksame Lösungen hervorgebracht haben.


    Mit Biodiversität Gesundheit und Lebensqualität fördern
    Bei der Planung, beim Bau wie auch beim Unterhalt von Liegenschaften und Arealen kann für die biologische Vielfalt viel bewirkt werden. Naturnah gestaltete Grünräume leisten einen Beitrag zu Klimaschutz und -anpassung, steigern die Standortattraktivität, tragen zu Erholung und Gesundheitsförderung bei oder stimulieren soziale Begegnungen. Solche Ansätze, die Biodiversitätsförderung mit der Steigerung von Lebensqualität verbinden, sind gefragt.

    Reichen Sie Ihr wegweisendes Projekt jetzt ein auf www.preis-biodiversitaet.ch!
    Die Stiftung und die sechsköpfige Fachjury laden Projektteams aus den Bereichen Planung, Bau, Unterhalt sowie Behörden, Organisationen und Projektgruppen ein, ihre bereits realisierten Projekte zur Biodiversitätsförderung im Siedlungsraum einzureichen. Der Preis richtet sich nicht an Einzelpersonen oder an Projekte auf kleinen Flächen von weniger als 5000 Quadratmetern.


    Alle Informationen zur Teilnahme an der Ausschreibung sind auf der Webseite www.preis-biodiversitaet.ch aufgeschaltet. Die Projekteingabe erfolgt über das Online-Formular. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2022.

  • Apleona bündelt Geschäfte in der Schweiz

    Apleona bündelt Geschäfte in der Schweiz

    Verantwortet wird die neue Firma von Michael Rohner (CEO), Markus Faber (COO, Facility Management), Thomas Scheiber (COO, Facility Management) und Sabrina Hauser (COO, Real Estate Management). Die rechtliche Zusammenführung wird im Laufe des Frühjahrs 2022 abgeschlossen.

    Laut CEO Michael Rohner stärkt der Zusammenschluss die Marktposition von Apleona in der Schweiz: „Durch das Bündeln der Synergien aus Ressourcen und Know-how vereinen wir das Beste aus Facility Management und Real Estate Management, erhöhen unsere Eigenleistungstiefe und können unseren Kunden damit noch mehr Mehrwert bieten.“

    Für die Apleona Schweiz AG arbeiten künftig über 1.400 Beschäftigte an 13 Standorten in der Schweiz.

  • Sika verbucht Rekordumsatz

    Sika verbucht Rekordumsatz

    Sika hat im Geschäftsjahr 2021 einen Rekordumsatz von 9,24 Milliarden Franken erwirtschaftet, informiert der weltweit aktive Zuger Konzern für Spezialitätenchemie in der Bau- und Automobilindustrie in einer Mitteilung. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 17,1 Prozent in Lokalwährungen. Das organische Wachstum wird in der Mitteilung auf 15,1 Prozent im Jahresvergleich beziffert. Eine Reihe im Berichtszeitraum getätigte Akquisitionen trug 2,0 Prozentpunkte zum Umsatzwachstum bei.

    „Das wie erwartet anspruchsvolle Jahr 2021 ist für Sika sehr erfolgreich zu Ende gegangen“, wird Konzernleitungsvorsitzender Thomas Hasler in der Mitteilung zitiert. „Wir profitieren von diversen Wachstumsplattformen und sind hervorragend aufgestellt, um langfristig Erfolg zu haben.“ Für die Zukunft erwartet Hasler, dass staatliche Investitionsprogramme das Umsatzwachstum weiter ankurbeln. Zudem sieht der Konzernchef einen enormen Bedarf an nachhaltigen Lösungen in der Baubranche.

    Im Berichtsjahr seien die Umsätze von Sika in der Baubranche stärker als der Markt gewachsen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Dabei weist Sika in allen Weltregionen im Jahresvergleich zweistelliges Wachstum aus. Am stärksten legten die Umsätze mit 21,0 Prozent in der Region Americas zu. Im separat ausgewiesenen Geschäft mit der Automobilindustrie (Segment Global Business) kehrte Sika nach einem Rückgang 2020 im Berichtsjahr in die Wachstumszone zurück. Konkret wurde ein Wachstum von 4,3 Prozent in Lokalwährungen realisiert.

    Seinen detaillierten Geschäftsbericht 2021 will der Konzern am 18. Februar kommunizieren. Dabei rechnet Sika damit, ein überproportional zum Umsatz gestiegenes Betriebsergebnis auf Stufe EBIT und eine EBIT-Marge von 15 Prozent ausweisen zu können.

  • Emanuel von Graffenried zum Local Chair Romandie des ULI Schweiz berufen

    Emanuel von Graffenried zum Local Chair Romandie des ULI Schweiz berufen

    Für weitere Informationen kontaktieren Sie media@uli.org

    ZÜRICH (XX. JANUAR 2022) – Das Urban Land Institute Switzerland (ULI) hat die Ernennung von Emanuel von Graffenried, Associate Director bei CBRE Building Consultancy in Lausanne, zum Local Chair Romandie des ULI Switzerland bekannt gegeben, der offiziell seine zweijährige freiwillige Amtszeit am 1. Januar 2022 angetreten hat.

    ULI ist das weltweit älteste und größte Netzwerk von interdisziplinären Immobilienexperten mit mehr als 45.000 Mitgliedern weltweit und mehr als 4.000 Mitgliedern in ganz Europa. ULI Schweiz umfasst über 100 führende Immobilien-Stakeholder aus dem privaten und öffentlichen Sektor, die alle Disziplinen des Schweizer Gewerbe- und Wohnimmobilienmarktes repräsentieren.

    Mit der Berufung von Emanuel von Graffenried will das ULI Schweiz seine Aktivitäten in der Westschweiz verstärken. Vor allem in den Gebieten Lausanne, Genf und Fribourg wird erwartet, dass viele durch Umwelt- und Sozialfragen ausgelöste Stadtentwicklungen Auswirkungen auf die ganze Region haben. Professor Jürgen M. Volm, Vorsitzender des ULI Schweiz, sagt: „Emanuel setzt sich mit großer Leidenschaft für die Etablierung des ULI in der Romandie ein. Er hat ein sehr starkes Netzwerk und kann junge Mitglieder motivieren, sich an den ULI-Programmen Young Leader und NEXT zu beteiligen.“

    Emanuel von Graffenried ist ein versierter Experte der Immobilienwirtschaft mit Erfahrung in Immobilienanalyse, Entwicklungsstrategie und Projektmanagement. Vor seinem Wechsel zu CBRE war von Graffenried Business Development Manager B2B, stellvertretender Leiter Partnermanagement bei MoneyPark AG und davor Managing Partner bei Ateliers GEC SA. Mit einem Master of Science in Architektur der EPFL und einem eidgenössischen Abschluss der USPI Formation als Experte für Immobilienbewertung ist er Mitglied des Royal Institute of Chartered Surveyors (MRICS), Mitglied der REG A für professionelle Architekten und professionelles Mitglied des SIA .

    „Ich freue mich sehr, das weitere Wachstum von ULI Schweiz zu unterstützen und mit meinem Netzwerk und meiner Expertise zum weiteren Wissensaustausch innerhalb der Schweiz und der gesamten DACH-Region beizutragen. Ich freue mich darauf, positiv mitzuwirken und mich über die Zukunft der gebauten Umwelt und die Nachhaltigkeit des Schweizer Gebäudebestands auszutauschen“, so von Graffenried.

    Sabine Georgi, ULI DACH CEO, sagt: „Emanuel ist ein sehr engagierter und motivierender Immobilienexperte. Mit seinem Netzwerk in der Westschweiz kann er den Ausbau von ULI Schweiz beschleunigen. Seine offene und freundliche Art ermöglicht es ihm, Immobilienprofis jeden Alters zu vernetzen. ULI Schweiz expandiert in der DACH-Region rasant und wir freuen uns auf die nächste Wachstumsstufe unter Emanuels Vorsitz.“

    Seit der Gründung 2014 hat ULI Schweiz über 30 Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden erfolgreich durchgeführt, darunter verschiedene Formate wie Roundtables, Frühstücke, Sommerdinner und Site Tours sowie Webinare. Außerdem gibt es eine aktive Young Leaders-Gruppe (für Mitglieder unter 35 Jahren), die von einem Mentoring-Programm profitiert, das Berufseinsteigern ermöglicht, von den Erfahrungen renommierter Führungskräfte zu profitieren.

    Weitere Informationen zu ULI Schweiz und dem Veranstaltungsprogramm finden Sie unter switzerland.uli.org.

  • Betterhomes verzeichnet erfolgreichstes Geschäftsjahr

    Betterhomes verzeichnet erfolgreichstes Geschäftsjahr

    Betterhomes habe 2021 das erfolgreichste Geschäftsjahr seit Gründung vor 16 Jahren verzeichnet, informiert das in der Schweiz, Deutschland und Österreich aktive Maklerunternehmen aus Zürich in einer Mitteilung. Ihr zufolge hat Betterhomes in der Schweiz im letzten Jahr 3006 Immobilien vermittelt. In Deutschland wurden 1687 Vermittlungen verbucht. Beide Werte stellen für Betterhomes neue Rekordwerte dar.

    Das Unternehmen führt diesen Erfolg auf sein hybrides Geschäftsmodell aus Technologie und lokalem Fachwissen zurück. „Alle Maklerunternehmen befinden sich aufgrund des ausgetrockneten Markts in einer herausfordernden Lage bei der Gewinnung neuer Vermittlungsaufträge“, wird Cyrill Lanz in der Mitteilung zitiert. Für den Gründer und CEO der Betterhomes-Gruppe ist ein grosses persönliches Netzwerk der Schlüssel zum Erfolg für Makler und Maklerinnen. „Daher setzen wir seit Gründung nebst der hauseigenen Technologie auf einen starken lokalen Vertrieb mit einem grossen internen und externen Netzwerk.“

    Für dieses Jahr hat Betterhomes eine Technologieplattform für Makler- und Kundensoftware geplant. Sie soll noch in der ersten Hälfte 2022 lanciert werden. Gestützt auf diese Plattform will Betterhomes in der zweiten Jahreshälfte über die DACH-Region hinaus in weitere Länder Europas expandieren.

  • Baugenossenschaft erhält 40‘000 Franken vom Klimafonds Stadtwerk Winterthur

    Baugenossenschaft erhält 40‘000 Franken vom Klimafonds Stadtwerk Winterthur

    Der städtische Energieversorger Stadtwerk Winterthur hat 40‘000 Franken aus seinem Klimafonds an die Baugenossenschaft mehr als wohnen vergeben. Diese will damit den Pilotbetrieb eines selbstlernenden Heizungsreglers in zwei Häusern auf dem 2000-Watt-Areal Hobelwerk in Oberwinterthur finanzieren, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Der Heizungsregler wurde von der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf entwickelt. Er soll die Heizsysteme klimafreundlich optimieren, „indem er die Solarstromproduktion auf dem Dach, das Zusammenspiel zwischen Hauptheizung (Wärmepumpe) und Spitzenlast (Pelletkessel) sowie die Belastung des Stromnetzes miteinbezieht“, heisst es in der Medienmitteilung. Dies biete Erkenntnisse für den klimaschonenden Energieeinsatz bei möglichst geringer Belastung des Stromnetzes im Gebäudebereich.

  • Nova Property kauft für Immobilienfonds zu

    Nova Property kauft für Immobilienfonds zu

    Nova Property Fund Management AG baut ihren Swiss Central City Real Estate Fund aus. Der Fonds werde durch zwei Wohnliegenschaften und zwei Wohn- und Geschäftsliegenschaften an attraktiven Lagen in Zürich, Basel und St.Gallen erweitert, informiert das als Fondsleitung tätige Unternehmen in einer Mitteilung. Als Investitionsbetrag werden 43 Millionen Franken genannt. Die Eigentumsübertragungen der beiden Liegenschaften in Zürich sind Mitte Dezember vergangenen Jahres, die der Liegenschaften in Basel und St.Gallen am 3. Januar dieses Jahres erfolgt.

    Alle vier Liegenschaften zusammen wiesen eine Nutzfläche von 2400 Quadratmetern Wohnfläche und 660 Quadratmetern Gewerbefläche auf, erläutert Nova Property. Alle Objekte seien vollständig vermietet und generierten eine Soll-Mietertrag von 1,4 Millionen Franken im Jahr. Im Swiss Central City Real Estate Fund werden Immobilien in Zentrumslagen der gesamten Schweiz gehalten.

  • Ein Jahr zum Vergessen? Nicht für Wohneigentümer:innen und Mieter:innen!

    Ein Jahr zum Vergessen? Nicht für Wohneigentümer:innen und Mieter:innen!

    2021 dürfte den wenigsten als strahlendes Jahr in Erinnerung bleiben – die nicht enden wollende Pandemie lässt grüssen. Ein zuverlässiger Lieferant positiver Nachrichten war jedoch der Immobilienmarkt. Besitzer:innen von Eigentumswohnungen konnten im Jahresverlauf einen Wertanstieg von 7,3 Prozent verbuchen, bei den Einfamilienhäusern lag der Zuwachs mit 6,9 Prozent fast ebenso hoch. Dies zeigt die Auswertung von Verkaufsinseraten im Rahmen des Swiss Real Estate Offer Index, der von der Swiss Marketplace Group in Zusammenarbeit mit dem Immobilien-Beratungsunternehmen IAZI erhoben wird.

    Der Grund für die bedeutenden Wertsteigerungen dürfte nicht allein in den pandemiebedingt veränderten Wohnbedürfnissen liegen. Auch die Wirtschaft entwickelt sich solide, die Zuwanderung hält an und das Angebot an Grund und Boden wird immer knapper. Gleichzeitig sind die Konsumentenpreise stark gestiegen, was die Attraktivität von Sachwerten wie Wohneigentum als Inflationsschutz zusätzlich steigert.

    Auch für Mieter:innen keine Hiobsbotschaften
    2021 meinte es auch mit Mieter:innen nicht schlecht. Wer auf der Suche nach einer neuen Wohnung war, konnte über das Jahr im Landesmittel von einem minimalen Rückgang der Angebotsmieten von 0,3 Prozent profitieren. Dass die Mietentwicklung insgesamt ins Minus kippte, ist einem veritablen Jahresendspurt zu verdanken: Im Dezember wurde landesweit ein Nachlass von 0,9 Prozent registriert. 

    Was bringt 2022 für den Schweizer Immobilienmarkt? «Unter den aktuellen Bedingungen dürfte auch das neue Jahr mit steigenden Liegenschaftspreisen aufwarten. Ob es vielleicht doch zur Trendwende kommt, liegt wesentlich in der Hand der Währungshüter: Die amerikanische Zentralbank (Fed) hat angekündigt, den Leitzins schneller anzuziehen als geplant. Ziehen die europäischen (EZB) und Schweizer Währungshüter:innen (SNB) mit, wäre auch hierzulande mit Preisrückgängen zu rechnen», sagt Martin Waeber, Managing Director Real Estate, Swiss Marketplace Group.

  • Implenia trennt sich von Gravière de la Claie-aux-Moines

    Implenia trennt sich von Gravière de la Claie-aux-Moines

    Die Implenia AG trennt sich von ihrem Mehrheitsanteil von 66,67 Prozent an der Gravière de la Claie-aux-Moines SA (GCM). Die Beteiligung werde an die Walo Bertschinger SA Romandie sowie an die Vigier Holding AG und die H 2 M Participations SA veräussert, informiert die Bau- und Immobiliengesellschaft aus Opfikon in einer Mitteilung. Aktionärin Walo Bertschinger SA Romandie hatte bisher das übrige Drittel an der GCM gehalten. Auch nach dem Einstieg von Vigier Holding AG und H 2 M Participations SA werde der Anteil der Walo Bertschinger SA Romandie eine Minderheitsbeteiligung bleiben, heisst es in der Mitteilung. Über den Kaufpreis haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart.

    „Implenia veräussert seine Beteiligung an GCM SA an eine geeignete Eigentümerschaft, um sich weiter auf das definierte Kernportfolio zu fokussieren und seine Asset-light-Strategie voranzutreiben“, erklärt das Unternehmen in der Mitteilung. Im Rahmen der Unternehmensstrategie will sich Implenia auf „integrierte Bau- und Immobiliendienstleistungen in der Schweiz und in Deutschland sowie Tunnelbau und damit verbundene Infrastrukturprojekte in weiteren Märkten“ konzentrieren.

  • Holcim übernimmt Malarkey Roofing in den USA

    Holcim übernimmt Malarkey Roofing in den USA

    Das weltweit tätige Zuger Baustoffunternehmen Holcim hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Malarkey Roofing Products unterzeichnet. Malarkey ist laut Medienmitteilung ein führendes Unternehmen auf dem amerikanischen Markt für Bedachungen von Wohngebäuden. Es hat seinen Hauptsitz in Portland im US-Bundesstaat Oregon. Die Transaktion habe einen Wert von 1,35 Milliarden Dollar und werde zu 100 Prozent mit Barmitteln finanziert. Holcim erwartet, dass bis zum dritten Jahr Synergien in Höhe von 40 Millionen Dollar pro Jahr realisiert werden.

    Der Nettoumsatz von Malarkey Roofing Products für 2022 wird mit 600 Millionen Dollar prognostiziert. Das Unternehmen kann laut der Mitteilung auf ein zweistelliges Wachstum im hochprofitablen Wohndachmarkt der USA mit einem Volumen von 19 Milliarden Dollar verweisen. Beide Unternehmen haben sich nachhaltiges Bauen zum Ziel gesetzt.

    „Die Übernahme von Malarkey Roofing Products ist ein hervorragender Start für unsere ‚Strategie 2025– Accelerating Green Growth‘, mit der wir unseren Geschäftsbereich Lösungen & Produkte erweitern und zu einem weltweit führenden Anbieter von Dachsystemen werden“, wird Holcim-CEO Jan Jenisch zitiert. Mit Malarkey positioniere sich Holcim als Komplettanbieter für Bedachungen. Die Strategie zur Beschleunigung des grünen Wachstums soll diesen Bereich bis 2025 auf 30 Prozent des Konzernnettoumsatzes ausweiten.

    Gregory Malarkey, Präsident des 1956 gegründeten Unternehmens Malarkey Roofing, sieht in Holcim den richtigen Partner. „Wir haben jahrzehntelang nach einem Unternehmen gesucht, das mit unserer Vision übereinstimmt, unsere Werte teilt und uns helfen kann, unsere Wachstumsstrategie zu beschleunigen.“ Wie Malarkey konzentriere sich auch Holcim stark auf die Förderung der Kreislaufwirtschaft und den Übergang zu nachhaltigem Bauen, wird Malarkey weiter zitiert.

  • Stefan Metzger übernimmt bei digitalswitzerland

    Stefan Metzger übernimmt bei digitalswitzerland

    Stefan Metzger wird ab Januar 2022 die Leitung von digitalswitzerland übernehmen, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Der bisherige Geschäftsführer, Nicolas Bürer, tritt auf eigenen Wunsch zurück. Bürer hat die Initiative rund fünf Jahre lang geleitet. Im vergangenen Jahr verantwortete er auch den operativen Zusammenschluss mit dem Verband ICTswitzerland.

    „Ich danke Nicolas herzlich für sein Engagement für digitalswitzerland“, so Präsident Sascha Zahnd. Bürer habe die Initiative „erfolgreich weiterentwickelt und die einst regionale Vision für Zürich in eine landesweite und mittlerweile sogar globale Bewegung transformiert“, fügt er hinzu. Laut Marc Walder, digitalswitzerland-Gründer und Ringier-CEO, ist digitalswitzerland unter der Leitung von Bürer „zur relevantesten Standort-Initiative der Schweiz“ herangewachsen.

    Mit Metzger gewinne digitalswitzerland „einen ausgewiesenen Experten im Bereich digitale Transformation“ mit globaler Erfahrung, so Walder. In der Mitteilung wird Metzger als Digitalexperte beschrieben. Er hat während 13 Jahren als Country Managing Director das Schweizer Geschäft des weltweit tätigen IT-Beratungsunternehmens Cognizant bedient. Seit einem Jahr engagiert sich Metzger bereits für digitalswitzerland und war auch Mitglied des Executive Committees.

    Diana Engetschwiler, Leiterin des vor fünf Jahren lancierten Schweizer Digitaltages, wird zudem per Anfang 2022 die stellvertretende Geschäftsführerin von digitalswitzerland. Sie folgt auf Sébastien Kulling, der als Geschäftsführer zur digitalswitzerland Stiftung wechselt.

    Das Ziel von digitalswitzerland ist die Positionierung der Schweiz als weltweit führender, digitaler Innovationsstandort. Derzeit zählt die Initiative 240 Organisationen zu ihren Partnern.

  • Das Bauen wird teurer

    Das Bauen wird teurer

    Zwischen April und Oktober des laufenden Jahres ist der Baupreisindex um 2,7 Prozent gestiegen. Das Preisniveau im Baugewerbe hat innerhalb eines Jahres um 4,1 Prozent zugelegt. Das zeigen Zahlen des Bundesamtes für Statistik. Wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht, lassen die Mehrkosten im Hochbau und Tiefbau die Preise im Bauwesen im Vergleich zum vorangehenden Halbjahr steigen.

    Bauträger müssen demnach für den Rohbau, von den Erdarbeiten bis zu Fenster und Türen, in sämtlichen Grossregionen tiefer in die Tasche greifen. Am stärksten zu spüren seien Kostensteigerungen für den Hochbau im Mittelland mit 3,4 Prozent und in der Zentralschweiz mit 3,2 Prozent Preisanstieg.

    Die Baupreise im Tiefbau legten mit Ausnahme der Ostschweiz und des Tessins zu. Auch in diesem Teilbereich des Baugewerbes seien die Regionen Mittelland mit 2,2 Prozent und Zentralschweiz mit 3,4 Prozent am meisten vom steigenden Kostenniveau betroffen. Am deutlichsten wirkten sich die Preisanstiege bei „kleineren Trassenbauten“ und etwas weniger ausgeprägt bei den „Honoraren“ aus.

  • CLEMAP sammelt erfolgreich Kapital

    CLEMAP sammelt erfolgreich Kapital

    CLEMAP habe eine Seed-Runde erfolgreich abgeschlossen, informiert das Zürcher Jungunternehmen in einer Mitteilung. Über die Höhe des unter Leitung von Malco Parola, Investor im Swiss ICT Investor Club (SICTIC), eingesammelten Kapitals werden dort keine Angaben gemacht. CLEMAP will die Mittel für die Weiterentwicklung seiner B2B-Energieplattform und weitere Markteintritte verwenden. Das 2017 gegründete Unternehmen hat sich seit 2020 auf Produkte für intelligente Netze, Fabriken und Gebäude spezialisiert.

    In der nun abgeschlossen Finanzierungsrunde hätten sich die Investoren „von den neuen nationalen und internationalen Kooperationen“ überzeugen lassen, schreibt CLEMAP. Als weitere Kapitalmagnete werden in der Mitteilung das Lademanagement von CLEMAP für Elektrofahrzeuge und Energie Monitoring-Lösungen für die intelligente Fabrik genannt. Mit letzteren ist das Jungunternehmen bereits auf dem italienischen Markt aktiv. Auch das Lastaufschlüsselungsprodukt CLEMAP One wird bereits in intelligenten Gebäuden eingesetzt.

    Im Zusammenhang mit der Seed-Runde stellt das Jungunternehmen zudem seinen Verwaltungsrat um. Als neues Mitglied nimmt SICTIC-Investor Parola Einsitz. Das Präsidium wird von Pascal Kienast an den Ex-CEO von Repower, Kurt Bobst, übergeben. Mit Gino Agbomemewa als CEO und Pascal Kienast als COO bleibe das Management von CLEMAP dagegen unverändert, heisst es in der Mitteilung.

  • Swiss Prime Site kauft Akara-Gruppe

    Swiss Prime Site kauft Akara-Gruppe

    Swiss Prime Site kauft die in Zug ansässige Akara-Gruppe auf. Die Transaktion soll Mitte Januar rückwirkend auf den Jahresbeginn vollzogen werden, informiert die Solothurner Immobiliengesellschaft in einer Mitteilung.

    Die Übernahme soll den Geschäftsbereich Immobilienfonds (Swiss Prime Site Solutions) von Swiss Prime Site stärken. Laut Mitteilung verwaltet Akara Immobilieninvestitionen in Gesamthöhe von rund 2,3 Milliarden Franken. Über den Kaufpreis haben die Partnerunternehmen Stillschweigen vereinbart.

    „Wir sind sehr erfreut, mit der Akara-Gruppe ein innovatives, dynamisches und gleichzeitig etabliertes Unternehmen akquirieren zu können“, wird René Zahnd, CEO Swiss Prime Site, in der Mitteilung zitiert. „Das Geschäftsmodell des Fondsanbieters sowie die Unternehmenskultur passen perfekt zu Swiss Prime Site Solutions.“

    Die Akara-Gruppe setzt sich aus der Akara Funds AG, der Akara Real Estate Management AG und der Akara Property Development AG zusammen. Sie sollen im Laufe des nächsten Jahres in Swiss Prime Site Solutions integriert werden. Das Portfolio von Real Estate Assets under Management inklusive der in Entwicklung befindlichen Projekte erreiche dadurch ein Volumen von über 6,5 Milliarden Franken, schreibt Swiss Prime Site. Die Immobiliengesellschaft rechnet damit, 2022 im Geschäftsbereich Immobilienfonds einen Beitrag zum Betriebsergebnis auf Stufe EBIT in Höhe von 27 bis 28 Millionen Franken zu verbuchen.

  • Ina Invest übernimmt Realisierung von Bredella in Pratteln

    Ina Invest übernimmt Realisierung von Bredella in Pratteln

    Ina Invest werde die Mehrheit an der CERES Group Holding AG übernehmen, informiert das Immobilienunternehmen mit Sitz in Opfikon in einer Mitteilung. Weitere Anteile an dem Unternehmen des Luzerner Investors Hermann Alexander Beyeler gehen an in der Mitteilung namentlich nicht genannte Investment-Partner von Ina Invest.

    Als Herzstück des Neuerwerbs wird in der Mitteilung das Entwicklungsareal Bredella in Pratteln genannt. Der hier ansässige Industrie- und Gewerbepark soll in den nächsten 20 Jahren durch ein Stadtquartier mit 70 Prozent Wohnfläche und 30 Prozent kommerziell genutzten Flächen ersetzt werden.

    Dabei werde sich der Marktwert der Liegenschaften auf dem 82’600 Quadratmeter grossen Areal am Bahnhof Pratteln von heute rund 300 Millionen auf über 1 Milliarde Franken steigern, schreibt Ina Invest. Derzeit erwirtschaften die gewerblich genutzten Flächen in Bredella jährlich rund 8,6 Millionen Franken Mietertrag. Die Umsetzung des Projekts soll zu gleichen Teilen von der HRS Real Estate AG und Implenia als Totalunternehmerinnen übernommen werden.

    Einen Teil des Kaufpreises will Ina Invest in Form von Aktien begleichen. Konkret sollen Hermann Alexander Beyeler 10 Prozent des Aktienkapitals von Ina Invest übertragen werden. Den derzeitigen Mietern auf dem Areal will Ina Invest „im Zuge der Arealentwicklung weiterhin geeignete Flächen auf dem Gelände“ anbieten.

    In der selben Mitteilung kommuniziert Ina Invest die Berufung von Daniel Baumann zum Finanzchef. Der bei Implenia tätige Betriebsökonom habe Ina Invest bereits seit der Ausgründung des Unternehmens aus Implenia und dem anschliessenden Börsengang im Sommer 2020 „in sämtlichen betriebswirtschaftlichen Belangen begleitet“. Sein neues Amt wird Baumann per Jahresbeginn 2022 antreten.

  • Swiss Prime Site: Akquisition der Akara-Gruppe in Zug

    Swiss Prime Site: Akquisition der Akara-Gruppe in Zug

    Zukauf der gründergeführten und erfolgreichen Akara-Gruppe Swiss Prime Site stärkt das Geschäftsmodell im Segment Dienstleistungen mit der beabsichtigten Übernahme der gründergeführten Akara-Gruppe aus Zug. Die Akara Funds AG wurde 2016 von Karl Theiler und Jonathan van Gelder gegründet und zu einem durch die FINMA regulierten Fondsanbieter mit Fokus auf Wohn- und Kommerzimmobilien entwickelt.

    Zur Gruppe gehören ausserdem die Akara Real Estate Management AG, welche Immobiliendienstleistungen in den Bereichen Entwicklung, Realisation, Bewirtschaftung und Vermarktung erbringt, sowie die Akara Property Development AG, welche die Geschäftsführung für eine Kommanditgesellschaft für kollektive Kapitalanlagen (KmGK) wahrnimmt. Die Gruppe beschäftigt insgesamt rund 50 spezialisierte Immobilienfachkräfte, welche allesamt übernommen werden. Die Real Estate Assets under Management betragen insgesamt rund CHF 2.3 Mrd. und setzen sich aus dem «Akara Diversity PK», einem Immobilienfonds für steuerbefreite Vorsorgeeinrichtungen, dem Private Equity Produkt «Akara Property Development 1 KmGK» für qualifizierte Anleger und einer Entwicklungspipeline (u.a. Akara Tower, Baden) von über CHF 240 Mio. zusammen. Dazu René Zahnd, CEO Swiss Prime Site: «Wir sind sehr erfreut, mit der Akara-Gruppe ein innovatives, dynamisches und gleichzeitig etabliertes Unternehmen akquirieren zu können. Das Geschäftsmodell
    des Fondsanbieters sowie die Unternehmenskultur passen perfekt zu Swiss Prime Site Solutions.»

    Karl Theiler, CEO Akara ergänzt: «Die künftige Zugehörigkeit zur Swiss Prime Site-Gruppe ermöglicht es uns, unsere Kräfte im Bereich Fonds zu bündeln und unsere Marktposition bedeutend auszubauen.» Zum Verkaufspreis haben die beiden Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart. Die Akquisition wird zu 35% aus Aktien von Swiss Prime Site und dem dafür vorgesehenen genehmigten Kapital finanziert. Der Rest des Transaktionsbetrages wird aus frei verfügbaren Mitteln entrichtet.

    Deutlicher Ausbau und Stärkung der gruppenübergreifenden Investment Plattform
    Das Closing der Transaktion wird voraussichtlich Mitte Januar 2022 rückwirkend auf den 1. Januar 2022 stattfinden. Es ist geplant, die Akara-Gruppe bzw. die jeweiligen Gesellschaften im Verlauf des Geschäftsjahres 2022 in die Swiss Prime Site Solutions zu integrieren und die beiden Fondsleitungen zu fusionieren. Durch die beabsichtigte Zusammenlegung wächst Swiss Prime Site Solutions zu einem der führenden Schweizer Real Estate Asset Manager mit Real Estate Assets und under Management (inkl. Entwicklungspipeline) von über CHF 6.5 Mrd. und einem erwarteten EBIT- Beitrag 2022 von CHF 27 bis 28 Mio. Mit der Akquisition kann Swiss Prime Site Solutions ihre Kundenbasis deutlich ausbauen und die bestehende Investment Plattform mit zusätzlichen Produkt- und Fondskategorien wie Real Estate Private Equity Investments erweitern. Um einen geordneten Übergang sicherzustellen, werden die beiden Unternehmensgründer bis Juli 2022 weiterhin im Unternehmen tätig sein. Darüber hinaus besteht die Option für eine weitere Zusammenarbeit auf Mandatsbasis. Anastasius Tschopp, CEO Swiss Prime Site Solutions, fasst zusammen: «Ich freue mich sehr, das Akara-Team bei uns zu begrüssen und zusammen mit Swiss Prime Site Solutions zu einem noch schlagfertigeren Real Estate Asset Manager zu formen. Die beiden Unternehmen ergänzen sich was Kunden, Mitarbeitende und Know-how angeht in geradezu idealer Weise.»

  • Partners Group kooperiert mit StoryBuilt

    Partners Group kooperiert mit StoryBuilt

    Die Partners Group, weltweit tätiger Manager von Privatmarktanlagen, hat sich laut einer Medienmitteilung mit dem texanischen Immobilienentwickler StoryBuilt zusammengeschlossen. Beide haben ein Gemeinschaftsunternehmen mit einer Kapitalisierung von 1 Milliarde Dollar gegründet. Es werde in den dynamischsten amerikanischen Städten Austin, Dallas, Denver und Seattle 17 der bestehenden Projekte von StoryBuilt sowie künftige Akquisitionen und Entwicklungen finanzieren.

    Zu den Projekten gehören Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen und gemischt genutzte Immobilien. „Die Partners Group bietet StoryBuilt eine starke Zukunft, in der wir unser Wachstum beschleunigen und unsere Immobilienakquisitionen und -entwicklungen stetig steigern können“, wird Mitgründer Anthony Siela in der Mitteilung zitiert.

    Scott Egarian, Geschäftsleitungsmitglied der Private Real Estate Americas bei der Partners Group, sieht für sein Unternehmen „starke thematische Investitionsmöglichkeiten auf dem Wohnungsmarkt in Wachstumsstädten“. Der dortige Wohnungsmangel „dürfte die Nachfrage in den kommenden Jahren stützen. Wir glauben, dass StoryBuilt das richtige Angebot hat.“

  • Hächler spendet für das alte Pfadiheim Rütibuck

    Hächler spendet für das alte Pfadiheim Rütibuck

    Das Wettinger Bauunternehmen Hächler stellt dem Heimverein Pfadi Hochwacht Baden 10‘000 Franken als Beitrag zur Renovierung des alten Pfadiheims Rütibuck zur Verfügung. Laut Medienmitteilung unterstützt die Hächler-Gruppe jedes Jahr eine gemeinnützige Organisation. Die Spende über 10’000 Franken ersetze die zu Weihnachten und dem Jahreswechsel üblichen Geschenke an Geschäftspartner.

    Wem Hächler die Spende überreiche, sei nie ein einfacher Entscheid, heisst es in der Medienmitteilung. Es gebe viele Institutionen, die es wert seien, unterstützt zu werden. In diesem Jahr habe sich Hächler für den Heimverein Pfadi Hochwacht Baden entschieden. Der ist Träger des alten Pfadiheims Rütibuck in Baden. Dieses wurde zwischen 1932 und 1973 durch die Pfadiabteilung genutzt. Danach bezog diese das neue Jugendzentrum und das alte Pfadiheim steht seither Kinder- und Jugendorganisationen, Schulgruppen und Sportvereinen für Wochenlager, Ausbildungswochenenden oder Festivitäten zur Verfügung.

    In diesem Winter wird das alte Pfadiheim Rütibuck renoviert und die Aussenhülle einer dringend notwendigen energetischen Sanierung unterzogen, heisst es in der Hächler-Mitteilung. Das umfasse die Sanierung der Statik, die Dämmung der Aussenwände, Austausch der alten Fenster durch dreifach verglaste Holzfenster. Weiter bekomme das Haus eine Zentralheizung und es werde eine „sanfte Sanierung im Innern“ mit Anpassungs- und Auffrischungsarbeiten wie Malerarbeiten und Modernisierung von WCs und Duschen geben.

    Die Spende an das alte Pfadiheim ist auch Titelgeschichte der Firmenzeitung „Der Hächler“. Dort ist ein Interview mit Stefan Zantop, Gründungsmitglied des Heimvereins Pfadi Hochwacht Baden, abgedruckt. Und es gibt Hinweise zu Spenden oder aktiver Mithilfe bei der Sanierung.

  • Schwarm soll Solarfaltdach beflügeln

    Schwarm soll Solarfaltdach beflügeln

    Die in Zizers ansässige dhp technology will von Investoren frische Mittel für das weitere Wachstum einnehmen. Dafür startet der Hersteller des Solarfaltdachs namens Horizon nun eine Schwarmfinanzierungskampagne, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Das Ziel liegt zwischen 1 Million und 3 Millionen Franken. Das Mindestinvestment wird mit 120 Franken beziffert. Die Kampagne dauert voraussichtlich bis Ende Januar 2022. Sie wird über der Plattform des Zuger Anbieters Conda.ch durchgeführt.

    Beim Solarfaltdach von dhp werden Solarmodule auf einer Seilkonstruktion ein- und ausgefahren. Die Steuerung erfolgt automatisch und richtet sich nach den Wetterdaten. So kann sich die Anlage beispielsweise selbst vor einem Sturm schützen.

    Laut dhp eignet sich das Dach besonders für Kläranlagen. Von diesen seien in der Schweiz 800 und in Europa rund 80000 vorhanden. Ausserdem könne Horizon bei Park-, Gewerbe-, und Logistikflächen eingesetzt werden. Das Unternehmen schätzt das wirtschaftliche Potenzial in Europa auf rund 60 Milliarden Euro.

    Hergestellt werden die Solarfaltdächer seit 2019 in einer Fabrik in Zizers. Derzeit sind zwölf Anlagen von dhp in Betrieb. Die nächsten warten bereits auf die Auslieferung.

    Mit dem frischen Geld soll das Solarfaltdach einerseits weiterentwickelt werden. Andererseits soll der Vertrieb im Ausland vorangetrieben werden.

  • Immobilienfonds von Helvetia weist gutes Ergebnis aus

    Immobilienfonds von Helvetia weist gutes Ergebnis aus

    Der Helvetia (CH) Swiss Property Fund habe im am 30. September abgeschlossenen ersten regulären Geschäftsjahr einen Gesamterfolg von 24,2 Millionen Franken erwirtschaftet, informiert die  Helvetia Asset Management AG in einer Mitteilung. Der Gesamterfolg setzte sich dabei aus einem Nettoertrag in Höhe von 12,8 Millionen Franken und einer Aufwertung des Portfolios zusammen. Als Anlagerendite wurden 5,5 Prozent realisiert.

    Der überwiegend aus Wohnimmobilien zusammengesetzte Fonds sei dabei „weitgehend von den negativen Effekten der COVID-19-Pandemie“ verschont geblieben, erläutert der zur Helvetia-Gruppe gehörende Anlageverwalter. Die Mietausfallrate wurde im Jahresverlauf auf 2,5 Prozent gesenkt. Der Mietertrag wird in der Mitteilung auf 22,2 Millionen Franken beziffert.

    Im Laufe des Geschäftsjahres habe der Fonds im ausserbörslichen Handel um 18,9 Prozent an Wert gewonnen, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Damit sei der für kotierte Schweizer Immobilienfonds relevante SXI Real Estate Funds Broad TR mit seiner Performance von 15,3 Prozent noch übertroffen worden. Der Verkehrswert der Liegenschaften stieg im Jahresvergleich um 2,3 Prozent oder rund 12,2 Millionen Franken an.

    Im laufenden Geschäftsjahr will Helvetia Asset Management das Immobilienportfolio weiter ausbauen. Dazu ist Ende März eine Kapitalerhöhung von rund 200 Millionen Franken geplant. In spätestens drei Jahren soll der Fonds zudem an der SIX Swiss Exchange kotiert werden.

  • Holcim kauft amerikanische Firma

    Holcim kauft amerikanische Firma

    Holcim kauft das amerikanische Unternehmen Marshall Concrete Products, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Dieses ist auf Betonprodukte für Wohngebäude und kleine Gewerbebetriebe spezialisiert. Es wurde 1936 gegründet und hat seinen Sitz in der Metropolregion Minneapolis-Saint Paul.

    Mit dem Zukauf will Holcim seine Position in den USA ausbauen. „Die Akquisition stärkt unsere Präsenz in diesem starken Wachstumsmarkt und trägt zur Gesamtstrategie von Holcim bei, unser Angebot an kohlenstoffarmen Produkten und Lösungen zu erweitern“, wird Jan Jenisch, CEO von Holcim, zitiert.

    Alle Mitarbeitenden von Marshall Concrete Products werden laut Mitteilung weiter beschäftigt und in die Ländergesellschaft von Holcim in den USA integriert. Zum Kaufpreis werden keine Angaben gemacht.

  • Beton-Projekt an der Empa erhält Fördergeld

    Beton-Projekt an der Empa erhält Fördergeld

    Die Ernst Göhner-Stiftung mit Sitz in Zug fördert ein Forschungsprojekt für Hochleistungsbeton an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa). Einen Betrag in nicht genannter Höhe hat sie dem Empa-Zukunftsfonds als Anschubförderung jetzt bereitgestellt, heisst es in einer Medienmitteilung.

    Unterstützt wird damit ein Forschungsprojekt für umweltfreundlicheren Beton. Dieser komme auf einen geringeren CO2-Fussabdruck als der herkömmliche Stahlbeton, weil er haltbarer und stabiler sei. Zudem könne der sich selbst vorspannende Beton sparsamer eingesetzt werden.

    Bei dem Projekt handele es sich um ein sogenanntes High-Risk-High-Gain-Projekt. „Das Risiko eines Fehlschlags ist hoch, aber es gibt auch sehr viel zu gewinnen“, wird Masoud Motavalli, Leiter der Forschungsabteilung Ingenieur-Strukturen bei der Empa in Dübendorf, in der Medienmitteilung zitiert. Seit 2008 war er mit der Idee von einem vorgespanntem Hochleistungsbeton an potenzielle Förderer herangetreten.

  • Hälg kauft Malpur

    Hälg kauft Malpur

    Das in der St.GallenBodenseeArea ansässige Gebäudetechnikunternehmen Hälg gibt in einer Mitteilung den Kauf der Zürcher Malpur Gebäudetechnik AG bekannt. Malpur verlegt den Firmensitz und die Belegschaft an den Sitz von Hälg nach Winterthur und tritt den Eigennamen ab. Beide Unternehmen agieren künftig als Hälg & Co. AG auf dem Markt.

    Mit dem Zusammenschluss bündeln zwei Branchengrössen in der Sparte Gebäudetechnik ihre Kompetenzen: Insbesondere zur Stärkung der Serviceleistungen in der Region Zürich sei das „Fachwissen und Netzwerk der Mitarbeitenden“ für Hälg ein Gewinn, wird Boris Bischoff, Niederlassungsleiter der Hälg & Co. AG Winterthur, in der Mitteilung zitiert. Malpur verfügt über langjährige Branchenerfahrung in der fachkundigen Wartung und Instandhaltung von Gebäudetechnikanlagen.

    Hälg teilt mit, die Übernahme sei rückwirkend zum 1. Januar 2021 erfolgt und diene dem Ziel, das „führende Schweizer Dienstleistungsunternehmen für Gebäudetechnik im Bereich Heizung, Lüftung, Klima, Kälte und Sanitär über den ganzen Lebenszyklus einer Anlage“ zu sein.

  • Steiner verkauft Projekt «Widacher» an Fortimo

    Steiner verkauft Projekt «Widacher» an Fortimo

    Während der ersten Bauphase wird Fortimo 16 Reiheneinfamilienhäuser sowie 42 Wohnungen im Minergie-Standard erstellen. Letztere verteilen sich auf drei  Mehrfamilienhäuser, die neu errichtet werden, sowie zwei bestehende denkmalgeschützte Gebäude. Das neue Quartier wird attraktive Wohnungsangebote, private Rückzugsmöglichkeiten und gemeinschaftlich genutzte Begegnungszonen aufweisen. Die Steiner AG verfolgte bei diesem Projekt von Beginn weg das Ziel, ein brachliegendes Industrieareal in einen neuen lebenswerten Wohnort im Grünen zu verwandeln. Bestehende denkmalgeschützte Gebäude wie die Scheune und die Alte Post wurden sorgsam ins Projekt integriert und werden nun im Rahmen der Realisierung für Wohn- und Gemeinschaftsräume wiederbelebt.

    Fokus auf Immobilienentwicklung
    Aufgrund einer Portfolioanpassung hat sich die Steiner AG entschieden, die teilweise bereits baubewilligte Arealentwicklung noch vor der Phase der Ausführung zu verkaufen. Michael Schiltknecht, Co-CEO der Steiner Gruppe, freut sich sehr über die erfolgreiche Transaktion: «Mit Fortimo können wir dieses tolle Projekt an ein langjähriges Partnerunternehmen übergeben, wodurch die erfolgreiche Realisierung und Weiterentwicklung dieser attratkiven Wohnüberbauung sichergestellt ist.» Er ergänzt: «Aus einem ehemaligen Industrieareal haben wir ein überzeugendes Neubauprojekt mit grossem Potenzial entwickelt, dessen Erfolgsgeschichte nun durch Fortimo fortgesetzt wird.»

    Ein Grossprojekt in drei Etappen
    Der Baubeginn der ersten Etappe wird bei plangemässem Projektverlauf im Sommer 2022 erfolgen. Das Gesamtprojekt, welches aus drei Etappen besteht und dereinst 165 Wohneinheiten in 10 Mehrfamilienhäusern und 46 Reiheneinfamilienhäusern umfassen soll, wird in den nächsten Jahren abgeschlossen sein.

    Ländlich und doch zentral
    Die Nähe zu Zürich, ein eigenständiger Dorfcharakter sowie ein buntes Vereinsleben machen die aargauische Gemeinde Fischbach-Göslikon als Wohnort besonders attraktiv. Das Areal Widacher ist ruhig gelegen und punktet mit wunderbarem Weitblick und bester Verkehrsanbindung. Von hier aus sind die öffentlichen Schulen, Einkaufsmöglichkeiten und die natürlichen Ufer der Reuss mit ihren Sandbänken rasch zu Fuss erreichbar.

    Steiner AG
    Steiner AG, einer der führenden Projektentwickler sowie Total- und Generalunternehmer (TU/GU) in der Schweiz, bietet umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Neubau, Umbau sowie Immobilienentwicklung an. Das 1915 gegründete Unternehmen hat über 1’500 Wohnbauprojekte, 540 Geschäftsliegenschaften, 45 Hotels und 200 Infrastrukturanlagen wie Universitäten, Schulen, Spitäler, Altersheime und Justizvollzugsanstalten errichtet. Die Steiner AG hat ihren Hauptsitz in Zürich und ist mit Niederlassungen in Basel, Bern, Genf, Tolochenaz und Luzern vertreten.

    Fortimo AG
    Fortimo schafft Mehrwert, mit Freude und Begeisterung, unabhängig davon, ob sie Immobilien entwickeln, halten oder betreiben. Verantwortungsbewusst und nachhaltig erbringen die über 80 Mitarbeitenden der Fortimo  am neuen Hauptsitz in St.Gallen eine jährliche Wertschöpfung von weit über 200 Millionen CHF. 2020 erstellte Fortimo so viele Wohneinheiten wie noch nie, und anfangs 2021 überschritten die im eigenen Bestand gehaltenen Immobilien die Milliardengrenze. Durch die Kombination von Investition, Entwicklung und Betrieb entstehen wertvolle Synergien, die letztendlich den Nutzern der Immobilien zugutekommen.

  • Baloise präsentiert ihr Ökosystem für Innovationen

    Baloise präsentiert ihr Ökosystem für Innovationen

    Die Baloise Group modernisiert und erweitert seit 2017 im Rahmen ihrer Strategie Simply Safe ihr Kerngeschäft. Intern wurden laut einer Mitteilung des Versicherers Arbeitsweisen modernisiert, Gestaltungsspielräume erweitert und Hierarchien abgebaut und so insgesamt die Zufriedenheit der Mitarbeiter gestärkt.

    Parallel dazu wurde ein Ökosystem an Innovationen aufgebaut. Dafür wurden im Baloise Open Innovation Funnel 7500 Ideen und Start-ups geprüft. In die erfolgversprechendsten Initiativen hat die Basler Versicherungsgruppe jährlich insgesamt 50 Millionen Franken investiert. Rund 30 Investitionen befinden sich in der Skalierungsphase. So zählt FRIDAY als grösste Investition bereits zu den beliebtesten Digitalversicherern in Deutschland und konnte 2021 nach Frankreich expandieren. Der Umsatz von FRIDAY dürfte im laufenden Jahr bereits auf über 50 Millionen Franken steigen, für 2025 werden 150 Millionen Franken angestrebt.

    Im Bereich Heim hat Baloise in acht Initiativen investiert, davon fünf in der Schweiz und drei in Belgien. Der gesamte Umsatz liegt über 10 Millionen Franken, für 2025 werden 100 Millionen Franken angestrebt. Im Bereich Mobilität dürften die neun Initiativen 2021 insgesamt bis zu 10 Millionen Franken Umsatz machen. 2025 soll der Umsatz ebenfalls auf 100 Millionen steigen.

    Gert De Winter leitet nun die zweite Phase von Simply Safe ein. „Unsere Ambition ist, bis 2025 eine Bewertung unserer Investitionsmassnahmen von 1 Milliarde Franken zu erreichen und einen Geschäftsvolumenbeitrag von 350 Millionen Franken durch die neuen Initiativen sicherzustellen“, wird der CEO von Baloise in der Mitteilung zitiert.

    Gleichzeitig sollen die Fortschritte im Bereich Innovation besser sichtbar gemacht werden. So werden auf der neu lancierten Internetseite „Baloise Innovation – Connecting the Dots“ die Innovationen erzählerisch vorgestellt.

  • Swiss Marketplace Group vereint Plattformen von TX Group, Ringier und Mobiliar

    Swiss Marketplace Group vereint Plattformen von TX Group, Ringier und Mobiliar

    TX Group, Ringier und Mobiliar sowie der Finanzinvestor General Atlantic haben ein Gemeinschaftsunternehmen gegründet, informieren die vier Partner in einer gemeinsamen Mitteilung. Die am 11. November lancierte Swiss Marketplace Group soll die digitalen Marktplätze von Ringier und Mobiliar sowie TX Group in einem eigenständigen Marktauftritt bewirtschaften. Die Leitung des Gemeinschaftsunternehmen werden Martin Waeber, Pierre-Alain Regali, Francesco Vass und Boris Gussen unter der Führung von Gilles Despas übernehmen.

    In SMG sind die Marktplätze acheter-louer.ch, anibis.ch, AutoScout24, Car For You, FinanceScout24, home.ch, Homegate, icasa.ch, ImmoScout24, ImmoStreet.ch, MotoScout24, Ricardo, tutti.ch sowie die Werbevermarktung vereint. TX Group werde 31 Prozent, Ringier und die Mobiliar je 29,5 Prozent und General Atlantic 10 Prozent am neuen Gemeinschaftsunternehmen halten, heisst es in der Mitteilung. Die Stimmrechte an SMG sind jedoch zu jeweils 25 Prozent unter den Partnerunternehmen aufgeteilt.

    „Heute begeben wir uns auf eine aufregende Reise mit einem neuen, vorausdenkenden und zukunftsfähigen Unternehmen“, wird Despas in der Mitteilung zitiert. Dem CEO von SMG zufolge soll das neue Unternehmen Nachhaltigkeit anstreben, „echte Vielfalt in einem inspirierenden, mehrsprachigen und agilen Umfeld“ leben und „die Digitalisierung unserer Branchen“ vorantreiben.

  • The Circle zieht erste Jahresbilanz

    The Circle zieht erste Jahresbilanz

    Seit der Eröffnung am 5. November 2020 seien eine Reihe neuer Mieter im The Circle eingezogen, schreibt die Flughafen Zürich AG in einer Mitteilung. Sie hat das Quartier am Flughafen Zürich gemeinsam mit Swiss Life realisiert. Ein Jahr nach Eröffnung zeige sich die Miteigentümergesellschaft „weitgehend zufrieden“ mit der Entwicklung des Quartiers, schreibt das Unternehmen.

    „Es ist eine grosse Freude zu sehen, wie der Circle immer belebter wird“, wird Stefan Feldmann, Head The Circle, Flughafen Zürich AG, in der Mitteilung zitiert. Ihr zufolge sind mittlerweile 85 Prozent der Flächen „mit einem spannenden Branchenmix namhafter Unternehmen aus der Technologie-, Pharma-, Finanz- und Beratungsbranche“ belegt. Die Gassen des Quartiers werden zudem von Restaurants, Ausstellungsräumen, dem Hyatt Regency Zurich Airport The Circle Hotel, dem Coworking-Space Spaces und der Dependance des Universitätsspitals Zürich belebt. Ende Jahr soll auch die Kindertagesstätte im Circle eingeweiht werden. „Uns ist bewusst, es ist noch nicht alles perfekt, doch wir sind auf gutem Weg und arbeiten täglich daran“, meint Feldmann.

    Im September 2021 wurde im Circle zudem das erste Quartierfest gefeiert. Am 25 November steht nun der Auftakt des neuen Winterfestivals Zauberpark  an. Über 18 Tage hinweg sind hier täglich Live-Open-Air-Konzerte und Kinder-Shows geplant. Am 15. Dezember schliesslich soll mit dem Hyatt Place Zurich Airport The Circle das zweite Hyatt Hotel seine Türen öffnen.

  • Ein ganzes Schiff für die Immo-Branche

    Ein ganzes Schiff für die Immo-Branche

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    Wo kommt denn dieses Saxophon her? – Mr. G-Sax, einer der renommiertesten Saxophonisten der Schweiz, verkürzt die Wartezeit bei der Eingangskontrolle. «Ich bin schon zum 10. Mal dabei», sagt er in einer Spielpause. «Das Immo-Boat war von Beginn weg ein Renner. Die ganze Immo-Szene trifft sich hier in einem fast schon familiären Rahmen. Man kennt sich, spricht über die jeweilige Geschäftssituation und freut sich übers Wiedersehen.» Geschickt sei auch, dass das Immo-Boat seit jeher immer an einem Montag stattfindet, was Marnie Baldessari von SVIT Zürich bestätigt: «Wir planen das Immo-Boat immer am letzten Montag des Monats August. Wegen Corona ist es dieses Jahr September geworden. Aber am Montag haben die Leute im Gegensatz zu anderen Wochentagen Zeit.»

    Nach früheren Referenten wie Thomas Borer (2011), Valentin N. J. Landmann (2013), Jean-Claude Biver (2016), Bertrand Piccard (2017) oder Ottmar Hitzfeld (2018) gab sich dieses Jahr Mario Gyr, Olympiasieger, Ruder-Weltmeister und Europameister im Leichtgewichts-Vierer ohne Steuermann sowie Olympia-Diplomgewinner von London 2012, die Ehre. In seinem Referat plauderte er frisch und frei aus dem Nähkästchen eines Spitzensportlers und schlug immer wieder Parallelen zum heutigen Arbeitsleben längst nicht nur in der Immobilienbranche. Mit seiner durch und durch sympathischen Art eroberte er das Publikum im Nu und bedankte sich mit dem Herumreichen seiner Goldmedaille, die sich gewichtsmässig viel schwerer anfühlt als gedacht.

    Einmal mehr fühlte sich die Zürichsee-Rundfahrt auf der MS Panta Rhei an wie Ferien: Ein idyllisches Ambiente und wunderbare Landschaftsbilder, unterhaltsame Gesprächspartner und eine vergnügte Feierabend-Stimmung unter allen Gästen sind wesentliche Erfolgsfaktoren. Zum Ausklang des Abends gabs nicht nur erlesene Weine und einen grosszügigen Apéro riche, sondern auch eine Cigar-Lounge auf dem Sonnendeck. «Hier kommen auch Leute, die sich sonst keine Zigarre gönnen, zu einem Stumpen», meinte ein Gast schon fast zynisch. Dem gemütlichen Philosophieren tat aber selbst die Beleuchtungspanne keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil. So manche Lady wippte fast schon wie in der Disco zum coolen Mr. G-Sax-Beat.

    Frei nach dem Motto «Never Change a Winning Team» war nebst Christoph M. Steiner (Präsident SVIT Zürich) und Pascal Stutz (CEO SVIT Zürich) auch die bekannte SRF-Moderatorin Monika Schärer zum zehnten Mal mit von der Partie. Keine Frage: Sowohl der Schweizerische Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT) Zürich, als auch die Gastgeber ImmoScout24, Quooker, Raiffeisen, Siemens Hausgeräte, Sunrise UPC und immo!nvest dürfen zufrieden sein. Die zehnte Ausgabe des Networking-Events für Führungskräfte aus der Immobilienbranche wird allen Beteiligten wieder in guter Erinnerung bleiben. «Jede Immo-Boat-Ausgabe ist ein Highlight», sagt Marnie Baldessari (Stv. CEO SVIT Zürich). «Wir haben viele wiederkehrende Gäste und führen gar eine Warteliste. Aber wegen Corona ist diese kürzer geworden als auch schon.» Schiff ahoi: Auf ein freudiges Wiedersehen im 2022!

  • Immobilienfonds von Baloise geht an die SIX

    Immobilienfonds von Baloise geht an die SIX

    Der Baloise Swiss Property Fund soll voraussichtlich ab dem 1. November 2021 an der Schweizer Börse gehandelt werden. Das entsprechende Kotierungsgesuch ist laut einer Medienmitteilung der Baloise Asset Management AG von der SIX Swiss Exchange gutgeheissen worden. Damit stehe der Fonds ab diesem Datum auch nicht-qualifizierten Anlegern offen. Aktuell umfasse das Portfolio 72 Liegenschaften mit einem geschätzten Marktwert von rund 811 Millionen Franken.

    Das Anlageziel dieses 2018 lancierten Immobilienfonds besteht laut Emittentin „in erster Linie in der Erwirtschaftung eines stabilen laufenden Ertrages durch direkte Investitionen in schweizerische Core/Core plus-Immobilien, welche sich an guter Lage befinden und eine hohe Ertrags- und Wertstabilität aufweisen“. Dabei würden mindestens 50 Prozent Wohnimmobilien und höchstens 50 Prozent kommerziell genutzte Liegenschaften angestrebt. Ein weiterer Ausbau mit dem Schwerpunkt auf Wohngebäuden sei geplant.

  • Wincasa ist neuer Partner von Madaster

    Wincasa ist neuer Partner von Madaster

    Immobilien-Dienstleister Wincasa ist eine Partnerschaft mit Madaster eingegangen. Damit beabsichtigt Wincasa laut einer Medienmitteilung, die effiziente Nutzung von Materialien entlang des Lebenszyklus einer Immobilie zu erleichtern. Dafür nutzt Wincasa den Madaster-Materialpass. Er gibt Einblick in die Materialien, Komponenten, Produkte und Mengen, die zur Erstellung eines Gebäudes verwendet wurden. Darüber hinaus enthält er Informationen über die Qualität der Materialien, ihre Standorte sowie ihren finanziellen und zirkulären Wert.

    „Die genaue Kenntnis der verbauten Materialien ist ein integraler Bestandteil der ganzheitlichen Betrachtung einer Immobilie“, wird Beatrice Landolt, Head Construction & Facility Management der Wincasa AG, zitiert. „Auf Grundlage dieser Daten werden wir künftig in der Lage sein, die Zirkularität der von uns bewirtschafteten Liegenschaften zu bewerten und dies in einem entsprechenden Index abzubilden.“

    Wie es in der Mitteilung heisst, werde im Umbauprojekt Müllerstrasse 12 in Zürich erstmals in der Schweiz ein detaillierter Materialpass für ein bestehendes Gebäude erstellt. Wincasa begleitet dieses Projekt der Swiss Prime Site Immobilien AG mit ihrer Bauherren-Treuhandabteilung. Auf diese Weise könnten bei Abbruch einer Liegenschaft Materialien gezielt in einem anderen Objekt eingesetzt werden, so Landolt. „Diese Möglichkeit bedeutet eine neue Dimension der Zirkularität in der Immobilienwirtschaft und schliesst den Kreislauf in Cradle to Cradle-Bauvorhaben.“