Kategorie: immoNews

immoNews – Aktuelle Immobiliennews, Branchenmeldungen & Entwicklungen aus der Schweizer Immobilienwirtschaft auf einen Blick.

  • Sanierungsprojekt setzt auf Kreislaufwirtschaft und CO2-Reduktion

    Sanierungsprojekt setzt auf Kreislaufwirtschaft und CO2-Reduktion

    Sika beteiligt sich laut seiner Mitteilung in den drei Projektphasen Exploration (2026), Synthesis (2027) und Transfer (2028) als Förderpartner am Living Lab HIL der ETH. In diesen Etappen wird die Sanierung, die energetische Aufwertung und Erweiterung des Lehr- und Forschungsgebäudes für Architektur und Bauingenieurswesen (HIL) auf dem Campus Hönggerberg vorbereitet. Das Grossprojekt soll bis 2035 abgeschlossen sein.

    Der Sanierungsbedarf und die veränderten Raumansprüche hätten nach Angaben der ETH klar für eine Kernsanierung mit Rückbau bis auf die Tragstruktur gesprochen. Stattdessen will die Hochschule sorgsamer mit dem Bestand umgehen und ihren Fokus auf CO2-Reduktion, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft legen. Sie entwickelt das Bauvorhaben intern, mit Wissen und Erkenntnissen aus eigener Lehre und Forschung und mit Industriepartnern.

    In diesem laut Sika „weltweit einzigartigen Leuchtturmprojekt“ steuert das in Baar ansässige Unternehmen der Spezialitätenchemie für Bau und Industrie nicht nur finanzielle Unterstützung bei. Die Förderung des Projekts umfasst auch einen aktiven und engen fachlichen Austausch zwischen Sika und den Projektteams der ETH. Sie erfolgt über die ETH Foundation.

    Sika wolle dazu beitragen, „die Transformation hin zu nachhaltigen Bauweisen voranzutreiben“, wird seine Innovations- und Nachhaltigkeitschefin Patricia Heidtman zitiert. „Das Living Lab HIL bietet eine einzigartige Plattform, die Forschung und Praxis aktiv miteinander verbindet und Innovationen spürbar beschleunigt.“

    Industrie und Wissenschaft müssten gemeinsam handeln, um die Klimaziele zu erreichen, so Mathias Kohler, ETH-Professor für Architektur und Digitale Fabrikation. „In Kooperation mit Sika erproben wir im Living Lab HIL neue Lösungen, die ab 2030 in der Sanierungsphase am ETH-Gebäude realisiert werden.“

  • Versicherungsgruppe baut Immobiliengeschäft strategisch aus

    Versicherungsgruppe baut Immobiliengeschäft strategisch aus

    Die Gruppe Vaudoise Versicherungen mit Sitz in Lausanne hat laut einer Medienmitteilung die Mehrheit der Procimmo Group AG aus Renens übernommen und hält nun 92,27 Prozent der Stimmrechte. Die Vaudoise Versicherungen sind seit 2021 über ihre Tochtergesellschaft Vaudoise Asset Management AG mit 20 Prozent an der Procimmo-Gruppe beteiligt.

    Mit der Übernahme der Procimmo und derjenigen von Berninvest AG im Jahr 2017 könne die Vaudoise ihre Immobilientätigkeiten weiter ausbauen und nach Worten von Jean-Daniel Laffely, CEO der Vaudoise-Gruppe, zu einem der Hauptakteure für Anlagelösungen werden. „Dadurch können wir eine bereits starke Wachstumsachse weiter ausbauen: die Immobilien-Vermögensverwaltung für Dritte“, wird Jean-Daniel Laffely zitiert.

    Procimmo sieht in der „Unterstützung durch einen institutionellen Investor, der ihre Werte teilt“ Potenzial zur Weiterentwicklung der Gruppe, insbesondere die Tochtergesellschaft Procimmo SA könne von der „Solidität und der langfristigen Vision“ der Vaudoise profitieren. Nach Worten von Arno Kneubühler, CEO von Procimmo SA, wird die Vaudoise „nach fast fünf Jahren der Partnerschaft als bester Eigentümer“ angesehen. Die gesellschaftliche Verankerung und die Werte von Vaudoise garantierten Stabilität und eine nachhaltige Vision. Zugleich verfüge Procimmo über Freiheit, sich „als externe Plattform mit eigener Philosophie und Führung“ weiterzuentwickeln.

    Der Verkaufsabschluss (Closing) ist vorbehaltlich der vorherigen Zustimmung der zuständigen Behörden für Anfang Juli 2026 geplant.

  • Lernfabrik verbindet Industrie, Forschung und Ausbildung neu

    Lernfabrik verbindet Industrie, Forschung und Ausbildung neu

    Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETH) plant im Tech Cluster Zug – einem Industrie- und Innovationsareal der Metall Zug AG – den Aufbau der ETH Learning Factory Zug. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, sollen in der Lernfabrik künftig Studierende, Lernende aus Berufsbildungsberufen sowie Fachleute aus Forschung und Praxis gemeinsam an realen Fragestellungen aus Industrie und Gesellschaft arbeiten.

    Das Projekt wird von der ETH, Kanton und Stadt Zug sowie insgesamt neun in Zug ansässigen Unternehmen getragen. Die Learning Factory konzentriert sich auf Themen wie Automatisierung und Digitalisierung der Industrie, nachhaltige Systeme sowie digitales Lernen. Vor Ort sind rund 20 Vollzeitstellen für Betrieb, Lehre und Forschung vorgesehen. Die neue Lern- und Arbeitsumgebung soll moderne Werkstätten, digitale Lernräume und Begegnungszonen für interdisziplinäre Zusammenarbeit umfassen.

    Die erste Etappe ist auf zehn Jahre ausgelegt und kostet insgesamt rund 110 Millionen Franken. Der Kanton Zug will sich mit 55, die Stadt Zug mit 27,5 Millionen Franken an der Finanzierung beteiligen. Weitere Beiträge kommen von Wirtschaftspartnern sowie aus Leistungen der ETH.

    Vor der Umsetzung müssen noch politische Entscheide erfolgen. Neben Beschlüssen von Kantonsrat und Grossem Gemeinderat ist in der Stadt Zug eine Volksabstimmung vorgesehen. Bei Zustimmung könnte der Umbau 2027 beginnen, eine Inbetriebnahme ist für 2029 geplant.

  • 3D gedruckter Beton speichert CO2 und reduziert Ressourcenverbrauch

    3D gedruckter Beton speichert CO2 und reduziert Ressourcenverbrauch

    Forschende des Labors Structural Engineering der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) arbeiten an der Entwicklung von Betonelementen, die aus einem 3D-Drucker hergestellt sind. Die Bauelemente sind ohne traditionelle Stahlarmierung stabil und nahezu zementfrei, heisst es in einer Mitteilung. Das Material soll im Aushärten Kohlendioxid speichern.

    Die Forschungsarbeiten finden im Rahmen des europäischen Projekts CARBCOMN (Carbon-negative compression dominant structures for decarbonized and de-constructable concrete buildings) statt. Neben der Empa sind Forschende der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) sowie der Empa-Ausgliederung re-fer aus Seewen und weitere europäische Partner an der Entwicklung beteiligt.

    Das Material für den 3D-Druck stammt aus rezyklierten Industrieabfällen, so aus Stahlschlacke. In einem speziellen Verfahren werden geometrisch optimierte Formen hergestellt. Als Bewehrungen werden eisenbasierte Formgedächtnislegierungen (Fe-SMA) von re-fer eingesetzt. Zum Aushärten dieses Betons wird in einer Brennkammer Kohlendioxid injiziert, das sich mit der Betonmischung chemisch verbindet. „Wir kombinieren hier einzigartige Expertise – 3D-Druck, strukturelle Performance und unsere Spezialität: eisenbasierte Formgedächtnislegierungen“, wird Empa-Forscher Moslem Shahverdi in der Mitteilung zitiert. „Zum einen nutzen wir digitale Fertigungsmethoden, um ressourcenschonend zu bauen. Zum anderen ersetzen wir herkömmlichen Zement durch Bindemittel mit geringerem CO2-Fussabdruck.“ Die Betonteile werden zudem so gestaltet, dass sie nach der Nutzung demontiert und woanders wiederverwendet werden können.

    Das 2024 gestartete, vierjährige Projekt wird im Rahmen von Horizon Europe gefördert und vereint elf führende Forschungseinrichtungen und Architekturbüros aus ganz Europa. Dazu zählen laut der Mitteilung auch die Universität Gent, die Technische Universität Darmstadt, die griechische Universität Patras sowie Zaha Hadid Architects aus London, Mario Cucinella Architects aus Bologna und die Unternehmen Tesis aus dem italienischen Penta di Fisciano, orbix aus Genk und incremental 3D aus Innsbruck.

  • Grossprojekt stärkt Bahnkapazität im Raum Zürich nachhaltig

    Grossprojekt stärkt Bahnkapazität im Raum Zürich nachhaltig

    Die SBB hat laut einer Mitteilung mit dem Ausbau der Strecke zwischen Zürich und Winterthur auf durchgängig vier Spuren begonnen. Im Rahmen von MehrSpur Zürich-Winterthur baut die SBB den neuen Tunnel, baut mehrere Bahnhöfe aus und nimmt weitere Anpassungen vor.

    Nun haben die SBB und die beteiligten Baufirmen mit dem Ausbau der Bahnhöfe Wallisellen, Dietlikon, Bassersdorf und Winterthur Töss begonnen. Dabei geht es unter anderem um die Verbreiterung von Perrons, neue und angepasste Unterführungen und um Passerellen und Brücken. Die Arbeiten in Bassersdorf sollen bis 2030 abgeschlossen werden, die in Wallisellen und Dietlikon bis 2031 und in Töss bis 2034.

    Der Brüttenertunnel soll 9 Kilometer lang werden. Der Beginn des Tunnelvortriebs ist für 2029 geplant, die Inbetriebnahme für 2037.

    Der Ausbau soll insgesamt 3,3 Milliarden Franken kosten. Das Grossprojekt soll zusammen mit weiteren Projekten wie dem Ausbau des Bahnhofs Zürich Stadelhofen das Bahnangebot im Grossraum Zürich markant verbessern.

  • Neuer Wärmeverbund nutzt Abwärme und Rheinwasser effizient

    Neuer Wärmeverbund nutzt Abwärme und Rheinwasser effizient

    Die Energieversorgerin AEW Energie AG investiert laut einer Mitteilung 8 Millionen Franken in den Bau eines Wärmeverbunds in Augst im Kanton Basel-Landschaft. Nach Unternehmensangaben wird damit „ein klares Zeichen für die Umsetzung der Energiestrategie und den konsequenten Ausbau erneuerbarer Wärmelösungen“ gesetzt.

    Die Abwärme der Generatoren im bestehenden Wasserkraftwerk Augst und das Rheinwasser sollen für die Fernwärme genutzt werden. Über ein 1,3 Kilometer langes Fernwärmenetz sollen die angeschlossenen Gebäude mit Beginn der Heizphase 2026/2027 die CO2-freie Energie erhalten, heisst es.

    Drei Wärmespeicher mit je 15’000 Litern realisieren auch bei Spitzenlasten eine sichere Versorgung und einen zuverlässigen und stabilen Betrieb. Die thermische Leistung der Anlage beträgt laut Mitteilung 2 Megawatt und soll im Endausbau einen Wärmeabsatz von 4400 Megawattstunden liefern. So sollen jährlich 1200 Tonnen CO2 eingespart werden.

    Zum Bauprojektstart per Spatenstich am 16. März 2026 teilte das Unternehmen mit, einen Ersatz für die AEW Contractinganlage in Pratteln zu schaffen, welche mit Holzpellets und Öl betrieben worden sei. „Mit dem Wärmeverbund Augst nutzen wir vorhandene Energiequellen aus unserer eigenen Infrastruktur optimal und leisten einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung in der Region“, wird Dr. Raffael Schubiger, Präsident des Verwaltungsrats der AEW Energie AG und der Kraftwerk Augst AG, zitiert.

    Nach Aussage von David Gautschi, Leiter Geschäftsbereich Produktion der AEW, zeige der Wärmeverbund Augst exemplarisch, wie sich bestehende Energieinfrastrukturen und natürliche Ressourcen effizient kombinieren lassen.

  • Thermische Netze gewinnen für urbane Energieversorgung an Bedeutung

    Thermische Netze gewinnen für urbane Energieversorgung an Bedeutung

    Forschende der Hochschule Luzern (HSLU) arbeiten an der Entwicklung saisonaler thermischer Energiespeicher. Thermische Netze werden zu Zeiten der Klimaerwärmung immer wichtiger, um dicht bebaute Städte kühlen zu können. Dabei wird Wasser aus Seen oder Flüssen zum Kühlen von Gebäuden durch Rohrsysteme geführt, die im Winter für Fernwärme genutzt werden. Um die Entwicklung solcher Systeme vorantreiben zu können, hat die Hochschule zu einem Erfahrungsaustausch geladen. Laut einer Mitteilung fand das 22. IGE-Seminar des Instituts für Gebäudetechnik und Energie (IGE) am 11. März 2026 statt. An den Vorträgen und Diskussionen nahmen weiterhin Vertreter von Thermische Netze SchweizWWZ Energie AG (Zug), der Wien Energie GmbH sowie der Stadt Zürich mit ihrem Projekt CoolCity Zürich teil.

    An der HSLU werden flexible Wärmespeicher entwickelt, die sich den ändernden Bedingungen anpassen. Forschende unter Leitung von Timotheus Zehnder zeigten auf, wie Brennholz dank Rauchgasabkühlung und -kondensierung in Holzfeuerungen effizienter genutzt werden kann. Drei Referierende stellten thermische Netze für die Wärme- und Kälteversorgung in Zug, Zürich und Wien vor.

    Einen interessanten Aspekt brachte Dieter Kissling vom ifa Institut für Arbeitsmedizin ein: Raumtemperaturen für Büros wurden in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts an die Bedürfnisse von Männern (21 bis 22 Grad Celsius) angepasst. Es zeigte sich jedoch, dass Frauen bei 26 bis 27 Grad Celsius produktiver sind. Bei einem höherem Frauenanteil in der Arbeitswelt gelte es zu überlegen, ob man die Raumtemperaturen nicht anpassen sollte.

    Die Vielfalt der Themen zeigte, dass der Klimawandel weitere Herausforderungen stellt. Das 23. IGE-Seminar wurde bereits für den 10. März 2027 einberufen.

  • Schweizer Bauprojekt setzt auf nachhaltige Lehmarchitektur im Ausland

    Schweizer Bauprojekt setzt auf nachhaltige Lehmarchitektur im Ausland

    Der Startschuss für den Bau der neuen Schweizer Botschaft in der Kameruner Hauptstadt Yaoundé ist erfolgt, und die Dietiker Oxara AG ist laut einer Mitteilung massgeblich daran beteiligt. Das öffentliche Gebäude wird aus gepressten Lehmsteinen gebaut. Für den lokal im Überfluss verfügbaren roten Grundstoff liefert Oxara seinen Stabilisator Oxabrick Loko.

    Der Entwurf für das Botschaftsgebäude stammt von den Basler Architekturbüros Caesar Zumthor Architekten und Nord Architekten und umfasst Kanzlei, Residenz und Verbindungsbau, die sich um einen Hof gruppieren. Die Gebäude sollen mit lokalen Ressourcen nachhaltig gebaut werden.

    Auf seiner Internetseite hat das 2019 gegründete Unternehmen Oxara eine Serie begonnen, in der es über den Fortgang der Bauarbeiten berichtet. „Im westlichen Afrika wird Lehm als Zeichen von Armut und Ländlichkeit empfunden und in den Städten dominiert Beton als Statussymbol“, wird Oxaras Projektleiter Jonathan Ensslin dort zitiert. „Es hat daher Signalwirkung, dass die neue Schweizer Botschaft mit Lehm gebaut wird.“

    Der ungiftige mineralische Aktivator von Oxara macht aus Lehm einen stabilen und wasserabweisenden Baustoff. Unternehmensangaben zufolge werden Lehmbauten damit schneller, weniger arbeitsintensiv und skalierbar. Gleichzeitig sind sie zirkulär und CO2-arm.

    Tests im Oxara-Labor hatten ergeben, dass das Material für die Verwendung mit Oxabrick Loko gut geeignet ist. Doch vor Ort liessen sich die Laborergebnisse zunächst nicht reproduzieren. Mithilfe des dort ansässigen Materialforschers Berardin Beauderic Kenne Diffo, der Oxara bereits während seines Doktorats an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich kennengelernt hatte, konnten die Mischverhältnisse angepasst werden. Derzeit wird eine Probemauer mit rund 7000 Lehmsteinen fertiggestellt. Danach soll mit den Bauarbeiten für die neue Botschaft begonnen werden.

  • Kreislaufwirtschaft gewinnt im Hoch- und Tiefbau an Bedeutung

    Kreislaufwirtschaft gewinnt im Hoch- und Tiefbau an Bedeutung

    Die INDUNI & CIE AG hat laut einer Mitteilung Lösungen entwickelt, um die Wiederverwendung von Stahlbeton aus bestehenden Gebäuden zu fördern. Der dreistufige Ansatz umfasst den Abbruch, den Transport und die Lagerung der Materialien, bevor mit dem Wiederaufbau begonnen wird.

    In einer ersten Stufe werden die Betonelemente beim Rückbau von Gebäuden so zerkleinert, dass sie bereits für ihre spätere Wiederverwendung geeignet sind. Danach werden die Teile mit der eigenen Logistik des Unternehmens zu verschiedenen Lagerplätzen in der Genferseeregion transportiert. Schliesslich werden die Betonelemente von den Rohbau- und Tiefbau-Teams des Unternehmens in die neuen Projekte integriert.

    INDUNI unterstützt auch das 10-jährige Jubiläum von Matériuum. Der Genfer Verein zum Schutz der natürlichen Ressourcen trägt dazu bei, „die Wiederverwendung von Baumaterialien zu fördern“ und „den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft zu begleiten“, schreibt INDUNI in einer weiteren Mitteilung. Das Unternehmen macht damit deutlich, dass es „sein Engagement für ein verantwortungsbewussteres und kreislauforientiertes Bauen fortsetzen“ will.

    Die 1917 gegründete und in Lancy ansässige INDUNI & CIE AG ist im Hoch- und Tiefbau in der Westschweiz tätig.

  • Vertrauen in Schweizer Immobilien wächst

    Vertrauen in Schweizer Immobilien wächst

    Für 98 Prozent der Immobilieninvestoren bleibt der Schweizer Immobilienmarkt weiterhin attraktiv, informiert EY Schweiz in einer Mitteilung. Das Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen mit Sitz in Zürich informiert dazu in seinem neuesten „Trendbarometer Immobilien-Investmentmarkt“. Im Vorjahr zeigten sich lediglich 93 Prozent positiv interessiert.

    Für die Studie befragte EY 96 Fachleute und Investoren, die in den vergangenen Jahren aktiv auf dem Schweizer Immobilienmarkt tätig waren. Von den Befragten schätzten im Vorjahr 35 Prozent der Investoren den Schweizer Markt als „sehr attraktiv“ ein, in der neuen Umfrage waren es bereits 46 Prozent. Neun von zehn Befragten schätzen, dass sich Neubauaktivitäten durch vereinfachte digitalisierte Baubewilligungen deutlich ankurbeln lassen. Dreiviertel sehen Digitalisierung als einen treibenden Motor, jedoch nur 16 Prozent nutzen für ihre Geschäfte bereits Künstliche Intelligenz.

    Im Trend bleiben Wohnimmobilien in den Top-9-Zentren (Basel, Bern, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern, St.Gallen, Zürich und Zug), geringer ist die Nachfrage im ländlichen Raum. Gestiegen in den Zentren ist die Nachfrage von Büro- und Logistikimmobilien. Vor allem Büroimmobilien sind im Verhältnis von 58 Prozent zu 48 Prozent (2025) stärker nachgefragt. Bei der Logistik blieb das Verhalten nahezu gleich: 51 Prozent zu 52 Prozent (2025).

    „Geopolitische Unsicherheiten – etwa US-Zölle, internationale Handelskonflikte, der Ukraine-Krieg oder globale Finanzmarktrisiken – wirken sich verstärkt als exogene Störfaktoren auf den Schweizer Immobilienmarkt aus, insbesondere in stark international ausgerichteten Zentren“, wird Daniel Zaugg, Sector Leader Real Estate, Construction & Building Material bei EY in der Schweiz, in der Mitteilung zitiert. „Diese Effekte verstärken bestehende Tendenzen zur regionalen Polarisierung, indem sie die Kluft zwischen stark internationalisierten Märkten wie Genf und Zürich und eher binnenorientierten Regionen vertiefen. Dennoch bleibt die Schweiz insgesamt ein politisch und wirtschaftlich stabiler Standort – und positioniert sich in unsicheren Zeiten sogar als ‚Safe Haven‘ für Kapital.“

  • Kooperation treibt smarte Stadtentwicklung in der Region voran

    Kooperation treibt smarte Stadtentwicklung in der Region voran

    Die Stadt Thun und der Verein Smart Regio Thunersee haben eine Vereinbarung zur Kooperation geschlossen. Die Zusammenarbeit soll sich am Leitbild Smart City Thun orientieren, heisst es in einer Mitteilung.

    „Durch die Partnerschaft sollen Innovationen gezielt vorangetrieben, Ressourcen effizient genutzt und die Stadt Thun sowie die Region Thunersee als attraktiver Lebens- und Wirtschaftsraum weiterentwickelt werden“, wird Gemeinderätin Andrea de Meuron, Vorsteherin der Direktion Finanzen, Ressourcen und Umwelt, in der Mitteilung zitiert.

    Mit dem bereits 2021/22 entwickelten Projekt Smart City soll Thun „lebenswert, fortschrittlich und ressourcenschonend“ gestaltet werden. Mittels Digitalisierung sollen die Effizienz von Dienstleistungen erhöht werden. Gleichzeitig besteht auch das Bestreben, die gesellschaftlichen Kräfte miteinander zu verbinden.

    Mit der jetzt geschlossenen Vereinbarung sollen ausgewählte Innovations- und Vernetzungsformate gestärkt werden. Als konkrete Projekte planen Thuner KMU die Nutzung von Cargovelos für innerstädtische Transporte, hierzu findet am 2. Juni 2026 ein Informationstag statt. Im Herbst steht die Kreislaufwirtschaft beim Bauen im Vordergrund. „Wir wollen smarte Projekte nicht nur diskutieren, sondern konkret anstossen und umsetzen, dies im engen Zusammenspiel mit der Stadt und der Bevölkerung“, so Markus van Wijk, Präsident des Vereins Smart Regio Thunersee.

  • Klimaprojekt etabliert CO2 Speicherung im Baustoffkreislauf

    Klimaprojekt etabliert CO2 Speicherung im Baustoffkreislauf

    Das Klimaschutzprogramm der zirkulit Beton AG aus Kloten ist laut einer Mitteilung nun offiziell als Projekt zur Steigerung der Senkenleistung registriert. Damit hat es das BAFU als erstes Projekt zur CO2-Speicherung in zirkulärem Beton in der Schweiz genehmigt. Das Programm umfasst mehrere CO2-Speicheranlagen, die in zirkulit-Partnerschaften mit Betonherstellern an verschiedenen Standorten in der Schweiz betrieben werden.

    Im Rahmen des Programms wird biogenes CO2 aus Schweizer Biogasanlagen abgeschieden, zu Recycling-Betonwerken transportiert und dort in den von zirkulit entwickelten Speicheralagen mit Granulat aus Abbruchbeton in Kontakt gebracht. Das CO2 reagiert mit dem im Betongranulat enthaltenen Zementleim zu Calciumcarbonat und wird dadurch dauerhaft mineralisch gebunden. Anschliessend wird dieses Granulat zur Herstellung von zirkulärem Beton verwendet.

    „Auf diese Weise entsteht eine dauerhafte Kohlenstoffsenke in einem langlebigen Baustoff“, so die zirkulit Beton AG, „ein zentraler Hebel auf dem Weg zu Netto-Null im Gebäudesektor“. Dies unterstreiche ihren Anspruch, aktiv zur Transformation hin zu einer zirkulären und klimafreundlichen Bauwirtschaft beizutragen.

    Finanziell unterstützt wird das Programm durch die Stiftung Klimarappen. Sie fördert das Projekt gemeinsam mit den Partnern der zirkulit Beton AG als eines von fünf nationalen Pilotprojekten für Negativemissionstechnologien und Carbon Capture and Storage. Insgesamt stellt Klimarappen dafür 50 Millionen Franken bereit. Die Finanzierung erfolgt im Rahmen eines mehrjährigen Liefervertrags für die durch das Programm erzielten CO₂-Entnahmen.

  • Stadt prüft neue Ansätze zur Reduktion von Abfall und Ressourcenverbrauch

    Stadt prüft neue Ansätze zur Reduktion von Abfall und Ressourcenverbrauch

    Der Regierungsrat von Basel-Stadt prüft derzeit ein Pilotprojekt mit dem Berner Start-up Pretty Good zur systematischeren Sammlung und Reparatur von gebrauchten oder nur schwach defekten Alltagsgegenständen. Das geht aus einer Antwort auf eine Vorlage aus dem Grossen Rat hervor.

    Der Regierungsrat verweist dabei auf Pilotprojekte, die in Bern und Zug mit Pretty Good durchgeführt worden sind. Deren Resultate zeigten, dass ein solcher Ansatz ökologischen Nutzen bringe und ökonomisch umsetzbar seien. Diese Projekte trügen sich aber finanziell noch nicht selbst. Das würde auch bei einem Pilotprojekt in Basel der Fall sein. Deshalb werde sich der Regierungsrat dafür einsetzen, weitere Geldgeber an Bord zu holen.

    Kommt es in Basel zu einem Pilotprojekt, dann soll das lokale Gebrauchtwaren- und Reparaturgewerbe einbezogen werden. Ziel sei es, ein starkes Netz an Reparaturbetrieben und Verkaufsstellen aufzubauen.

    Entsorgung + Recycling der Stadt Bern und Pretty Good haben 2023 ein Pilotprojekt lanciert, bei dem funktionsfähige und leicht defekte Alltagsgegenstände auf zwei Entsorgungshöfen der Stadt abgegeben werden konnten. Davon konnten 74 Prozent wieder aufbereitet werden, von denen fast 84 Prozent anschliessend verkauft wurden. Ein Grossteil der Gegenstände waren Elektronikgüter. Das Projekt wurde vom Branchenverband Swico, der Berner Kantonalbank und der Burgergemeinde Bern unterstützt.

    Pretty Good ist einerseits als Verein mit Sitz in Langnau i.E. und andererseits als GmbH mit Sitz in Bern organisiert. Nach dem Piloten in Bern weitete es das Projekt auf weitere Standorte im Kanton Bern und in Zug aus.

    Der Basler Regierungsrat reagierte mit seiner Antwort auf einen Anzug des SVP-Grossrats Beat K. Schaller und weiterer Mitglieder des Grossen Rates.

  • Neuer Baustandard definiert Klimaneutralität über den gesamten Lebenszyklus

    Neuer Baustandard definiert Klimaneutralität über den gesamten Lebenszyklus

    Der Verein Minergie mit Sitz in Basel hat den Minergie-Netto-Null-Standard für Neubau und Gebäudesanierungen eingeführt. Nun hat er ihn an einer Veranstaltung in Zürich vorgestellt.

    Bisher habe es für Bauherrschaften, Planende, Gemeinden und Unternehmen keine konkreten Vorgaben gegeben zur „Realisierung von Gebäuden, deren Klimabilanz über den gesamten Lebenszyklus hinweg wirklich bei null liegt“, wird Fabian Peter, Luzerner Regierungsrat und Präsident von Minergie, in einer Mitteilung zitiert. Minergie-Netto-Null biete einen transparenten und glaubwürdigen Rahmen.

    Minergie-Netto-Null-Bauten erzeugen laut der Mitteilung über ihren „definierten Lebenszyklus von 60 Jahren sehr geringe Treibhausgasemissionen“. Zum Vorgehen heisst es, dass nach Ermittlung der Lebenszyklusemissionen der im Gebäude gespeicherte Kohlenstoff von den verbleibenden Emissionen abgezogen wird. Das verbessere die CO2-Bilanz im Sinne des Klimagesetzes. Für die restlichen Emissionen werde mit Negativemissionszertifikaten ein Ausgleich geschaffen.

    Um die Netto-Null 2050 als Land zu erreichen, reiche „Vermeiden“ allein als Massnahme nicht weit genug. Mit Minergie-Netto-Null lasse es sich bereits 2026 realisieren, verbunden „mit sehr hohen Anforderungen“, äussert sich Andreas Meyer Primavesi, Geschäftsleiter des Vereins Minergie. „Wir bilanzieren die grauen Emissionen mit. Und sind damit um Faktoren strenger als die in den nächsten Jahren in Kraft tretenden Gesetze“, wird er zitiert. Der Kanton Basel-Stadt strebe Netto-Null bis 2037 an, viele Institutionen wollen 2040 soweit sein.

    Minergie ist den Angaben zufolge der Schweizer Baustandard für Komfort, Effizienz und Klimaschutz für Neubauten und Modernisierungen. Die drei bekannten Baustandards Minergie, Minergie-P und Minergie-A lassen sich um den Zusatz ECO erweitern.

  • Baustart markiert wichtigen Schritt für erneuerbare Stromproduktion

    Baustart markiert wichtigen Schritt für erneuerbare Stromproduktion

    Die Kraftwerk Meiental AG hat am 11. März laut einer Mitteilung den Bau des Kraftwerkes Meiental in der Gemeinde Wassen mit dem offiziellen Spatenstich gefeiert. Die eigentlichen Bauarbeiten haben bereits im September begonnen. Derzeit wird an der Druckleitung und an der neuen Kraftwerkszentrale gearbeitet.

    Das Kraftwerk nutzt das Wasser der Meienreuss. Dieses wird auf einer Höhe von 1317 Metern gefasst und durch eine 3250 Meter lange Druckleitung zum neuen Wasserkraftwerk geleitet, das sich auf einer Höhe von 1100 Metern in Fedenbrügg befindet. Das Kraftwerk soll mit einer Leistung von 10 Megawatt pro Jahr rund 34 Gigawattstunden Strom erzeugen. Es soll voraussichtlich Ende 2028 in Betrieb gehen.

    Insgesamt werden 40 Millionen Franken investiert. Der Kanton Uri und die Gemeinde Wassen rechnen mit zusätzlichen Steuereinnahmen, Kanton und Korporation Uri mit Wasserzinsen von einer halben Million Franken pro Jahr. „Wir nutzen unsere heimische Wasserkraft, stärken die regionale Wertschöpfung und leisten gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Energieversorgung“, wird der Urner Regierungsrat und Baudirektor Hermann Epp in der Mitteilung zitiert.

    Die Kraftwerk Meiental AG gehört dem kantonalen Energieversorger energieUri AG, dem Kanton und der Korporation Uri sowie der Gemeinde Wassen.

  • Lokale Stromgemeinschaften treiben Ausbau der Solarenergie voran

    Lokale Stromgemeinschaften treiben Ausbau der Solarenergie voran

    Eigentümerschaften von Solaranlagen können ihren überschüssigen Strom seit Anfang Jahr über lokale Elektrizitätsgemeinschaften (LEG) lokal verkaufen. Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) bietet mit seinem neuen Produkt ewz.solarquartier eine einfache Handhabung dafür.

    Derzeit speisen laut einer Mitteilung bereits 130 solcher Stromgemeinschaften ihren überschüssigen Strom ein. Sie erhalten dafür einen garantierten Abnahmepreis von 14 Rappen pro Kilowattstunde. Bereits 6000 Kundinnen und Kunden beziehen diesen Strom von der ewz.

    Das Produkt soll die Nutzung von Dachflächen für Solaranlagen fördern. „Mit unserem LEG-Produkt ewz.solarquartier haben wir einen weiteren wirtschaftlichen Anreiz geschaffen, damit Solaranlagen nicht nur zugebaut werden, sondern damit langfristig hohe Erträge erzielt werden können“, wird Corinne Pellerin, Leiterin Markt und Kunden bei der ewz, in der Mitteilung zitiert. Die lokale Nutzung des Stroms entlastet zudem das Netz.

    Die Allgemeine Baugenossenschaft Zürich (ABZ) bringt bereits den überschüssigen Strom aller ihrer Anlagen ein. „Dank der LEG-Lösung von ewz.solarquartier war für uns klar, dass wir alle 28 Photovoltaikanlagen auf unseren Siedlungen im Stadtgebiet anmelden“, so Eliane Hurni, Bereichsleiterin Gebäude und Umgebung sowie Geschäftsleitungsmitglied bei der ABZ.

    Insgesamt sind derzeit in der Stadt fast 2900 Photovoltaikanlagen mit fast 100 Megawatt Peak Leistung installiert. Sie produzieren rund 80 Gigawattstunden Strom im Jahr. Bis 2040 soll die Produktion auf 500 Gigawattstunden steigen.

  • Wetter und Wertberichtigungen belasten Geschäftsentwicklung

    Wetter und Wertberichtigungen belasten Geschäftsentwicklung

    Die BKW hat 2025 laut einer Mitteilung einen Umsatz von 4‘543,6 Millionen Franken erzielt. Im Vorjahr waren es noch 4‘772,3 Millionen, ein Rückgang um 4,8 Prozent. Der Rückgang auf Stufe Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern war deutlich ausgeprägter. 2025 erzielte die BKW ein Ergebnis von 561,0 Millionen Franken, während es im Vorjahr noch 789,9 Millionen gewesen waren. Der operative Reingewinn sank von 550,4 Millionen im Vorjahr auf 351,1 Millionen 2025.

    Die BKW macht für den Rückgang zum einen eine Wertkorrektur auf die Beteiligung am Kohlekraftwerk Wilhelmshaven an der niedersächsischen Nordseeküste verantwortlich. Diese Korrektur beträgt auf Ebene Betriebsergebnis 113,7 Millionen, auf Ebene Reingewinn 90,9 Millionen Franken. Die BKW ist zu 33 Prozent an dem Kraftwerk beteiligt.

    Zum anderen hat der wetterbedingte Rückgang der Stromproduktion aus Wasser- und Windkraft das Ergebnis im Geschäftsfeld Energy Solutions belastet. Dieses lag schon vor der Wertkorrektur um 18,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis des Geschäftsfeldes Power Grid lag mit 130,6 Millionen Franken um 7,0 Prozent unter dem des Vorjahres.

    Dagegen ist das Ergebnis des Geschäftsfeldes Infrastructure & Buildings deutlich um 40,6 Prozent auf 80,0 Millionen Franken gestiegen. Der Umsatz des Geschäftsfeldes blieb mit 1,98 Milliarden konstant.

    Die BKW rechnet für 2026 mit einem Ergebnis zwischen 650 und 750 Millionen Franken.

  • Neue Produktionsanlage stärkt internationalen Industriestandort

    Neue Produktionsanlage stärkt internationalen Industriestandort

    Das neue globale Toblerone-Kompetenzzentrum in Bern deckt ab sofort 90 Prozent der weltweiten Nachfrage nach der ikonischen Dreiecksschokolade ab. Guy Parmelin hat das dafür ausgebaute Werk am 10. März offiziell eingeweiht. „Wir sind unglaublich stolz auf die neue Toblerone-Produktionslinie sowie auf die Modernisierung der Logistik und der Infrastruktur“, wird Werksleiter Thomas Kauffmann in einer Mitteilung zitiert.

    Mondelēz International, die in Chicago ansässige Konzernmutter der Berner Mondelez Schweiz Production GmbH und der Mondelez Schweiz GmbH in Opfikon, hat sich die Installation dieser neuen, hochmodernen Produktionslinie 65 Millionen Franken kosten lassen. Dabei handelt es sich um eine der grössten Investitionen der vergangenen zehn Jahre in das Schokoladenproduktionsnetzwerk des Unternehmens.

    „Wenn es ein Produkt gibt, das die Schweiz weltweit repräsentiert, dann ist es Schokolade“, sagte Parmelin laut der Mitteilung in seiner Rede. „Und Toblerone nimmt unter den Schweizer Schokoladen einen ganz besonderen Platz ein.“ Sie sei „ein Symbol schweizerischer Identität und Qualität par excellence. Identität und Qualität. Als Bundespräsident und Wirtschaftsminister freut es mich daher besonders, dass circa 90 Prozent der Toblerone-Produktion auch weiterhin hier in Bern auf dieser neuen Produktionslinie hergestellt werden.“

    Die Toblerone wird von der Schweiz aus in mehr als 120 Länder der Welt exportiert. Wie Mondelēz betont, sei die ikonische, 118 Jahre alte Marke gut positioniert, weltweit im Premiumsegment zu wachsen und dabei von ihrem hohen Bekanntheitsgrad und ihrer Führungsposition im World Travel Retail-Geschäft zu profitieren. „Wir waren schon immer stolz darauf, hier in der Schweiz zu produzieren“, so Iain Livingston, Präsident für Toblerone und World Travel Retail. „Die Investition unterstreicht unser starkes Engagement für den Standort und ist ein entscheidender Meilenstein auf unserem Weg, das weltweite Wachstum im Premium-Schokoladensegment anzuführen.“

  • Historisches Bäderquartier erhält neue Nutzungsperspektive

    Historisches Bäderquartier erhält neue Nutzungsperspektive

    Die Verenahof AG mit Sitz in Baden will den Gebäudekomplex im Badener Bäderquartier wiederbeleben. Dazu hat sie am 5. Februar einen Vertrag mit der Stadt abgeschlossen. Dieser bildet laut einer Mitteilung die Grundlage für die Entwicklung und Nutzung des Komplexes und soll Planungssicherheit bieten.

    Die Verenahof AG hat dafür in Zusammenarbeit mit der Stadt und der kantonalen Denkmalpflege ein Nutzungskonzept erarbeitet. Dieses sieht vor, betreutes Wohnen für ältere Menschen mit kulturellen Angeboten und öffentlich zugänglichen Nutzungen zu verbinden. Die technische Machbarkeit wurde bereits geprüft. Nun sollen unter Leitung der Verenahof AG innerhalb von zwölf Monaten ein Baugesuch und ein Kostenvoranschlag erarbeitet werden.

    „Das Konzept für Angebote in den Bereichen Prävention, Rehabilitation und gesundes Altern passt hervorragend an diesen für Baden historisch wertvollen Ort“, wird Stadtammann Markus Schneider in der Mitteilung zitiert. „Seit den Römern wird im Bäderquartier in die Gesundheit investiert – für Baden und die Region ist es bedeutend, dass dieses Angebot auch in Zukunft weiter ausgebaut wird.“

    Der Komplex steht seit der Schliessung der Hotels Verenahof, Bären und Ochsen in den Jahren 1987 und 2004 leer. Seit 2019 steht er unter nationalem Schutz. Die Stiftung Gesundheitsförderung Bad Zurzach + Baden als Eigentümerin der Verenahof AG hat mehrere Nutzungen geprüft, darunter auch für eine Rehabilitationsklinik. Diese möglichen Nutzungen stiessen sich an den wirtschaftlichen und baulichen Rahmenbedingungen sowie den denkmalpflegerischen Anforderungen.

  • Datenpartnerschaft verändert Entscheidungsprozesse im Immobilienportfolio

    Datenpartnerschaft verändert Entscheidungsprozesse im Immobilienportfolio

    OPTIML und Scaler haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Deren Ziel ist es laut einer Mitteilung, die Infrastruktur für nachhaltige Immobiliendaten von Scaler mit der Entscheidungsintelligenz von OPTIML zu verbinden. Dies soll für Portfoliomanagerinnen und -manager eine datenbasierte, überprüfbare und dynamische Grundlage für Entscheidungen über Refinanzierung und Kapitalallokation schaffen sowie Aufschluss über eine sinnvolle Reihenfolge für nachhaltige Investitionen im Bestand geben.

    Dafür wollen die neuen Partner ihre jeweilige Expertise einbringen. Scaler bietet eine Dateninfrastruktur für Gebäude und Portfolios, die operative, technische und Nachhaltigkeitsdaten umfasst. Die proprietäre Real Estate Decision Intelligence (REDI)-Software von OPTIML, einer Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), kombiniert diese Daten mit digitalen Gebäudemodellen in Ingenieursqualität.

    Neben der Optimierung von Investitionen und ihrer Reihenfolge nennen die Partner als weitere Vorteile ihrer Zusammenarbeit die Harmonisierung der Datenflüsse von Vermögenswerten und Portfolios über Systeme und Regionen hinweg, die Verbesserung der Analyse von Nachrüstungs- und Investitionsszenarien sowie die Stärkung der Berichterstattung an Aufsichtsbehörden und Investierende mit überprüfbaren und entscheidungsrelevanten Ergebnissen.

    „Durch die Verbindung der Dateninfrastruktur von Scaler mit der Entscheidungsintelligenz von OPTIML bieten wir Portfoliomanagerinnen und -managern ein geschlossenes System, in dem jede Investitionsentscheidung auf realen Leistungsdaten basiert und bei sich ändernden Bedingungen kontinuierlich optimiert wird“, so Scaler-Mitgründer und -CIO Luc Van De Boom. Die Partnerschaft schliesse die Lücke zwischen Betriebsdaten und institutionellen Kapitalentscheidungen, erklärt OPTIML-Mitgründer und -CEO Dr. Evan Petkov: „Daten allein schaffen keinen Vorteil. Investoren benötigen Optimierung und Governance, um diese Daten in umsetzbare Massnahmen umzuwandeln. Gemeinsam bieten wir Immobilienprofis ein lebendiges Entscheidungssystem für die weltweit grösste Anlageklasse.“

  • Windmessungen schaffen Grundlage für neue Energieprojekte

    Windmessungen schaffen Grundlage für neue Energieprojekte

    Zürich Wind beginnt laut einer Mitteilung in der Woche vom 16. März mit Windmessungen in Zünikon in der Gemeinde Wiesendangen. Der 125 Meter hohe Mast muss nicht an das Stromnetz angeschlossen werden. Er wird vollständig mit Solarmodulen und einem Batteriespeicher betrieben. Zwei weitere Messmasten sollen nach den Osterferien in Ossingen und Rickenbach aufgestellt werden.

    Die Masten sollen während mindestens eines Jahres Daten zu den Windverhältnissen und zu Aktivitäten von Fledermäusen an ihrem Standort erheben. Diese Daten bilden eine Grundlage für eine Ertragsprognose. Wenn diese eine wirtschaftlich sinnvolle Nutzung von Windenergie an diesem Standort ergibt, gibt Zürich Wind in einem nächsten Schritt eine Umweltverträglichkeitsprüfung in Auftrag.

    Zürich Wind veröffentlicht die Messwerte auf seiner Internetseite. „Zürich Wind gehört schweizweit zu den ersten Projektentwicklern im Bereich Windenergie, die die Daten der Windmessungen bereits in der Phase der Erhebung veröffentlichen“, wird Pascal Müller von Zürich Wind in der Mitteilung zitiert.

    Zürich Wind ist eine Kooperation der Elektrizitätswerke des Kantons und der Stadt Zürich, EKZ und ewz, sowie des Stadtwerkes Winterthur.

  • Spektakulärer Kulturbau setzt neue architektonische Akzente

    Spektakulärer Kulturbau setzt neue architektonische Akzente

    Der in Hüttwilen ansässige Baudienstleister Nüssli hat am 8. März 2026 im Beisein des Namensgebers Heinz Mack das Richtfest für den Erweiterungsbau der Mack-Pyramide in Monheim am Rhein gefeiert. Mit dem Erweiterungsbau setzt das auf temporäre Veranstaltungsbauten spezialisierte Unternehmen ein „architektonisch anspruchsvolles Bau- und Kulturprojekt“ um, schreibt Nüssli in einer Mitteilung.

    Durch die kurz vor dem Richtfest erfolgte Montage einer tragenden Stahlkonstruktion präge die Doppelpyramide bereits das Stadtbild. „Die Konstruktion zeichnet sich durch eine anspruchsvolle Geometrie, hohe gestalterische Anforderungen und eine komplexe statische Umsetzung aus“, heisst es. Mit dem Bauwerk soll die Stadt eigenen Angaben zufolge einen architektonisch besonderen Kulturort erhalten. Es sollen Ausstellungsflächen für zeitgenössische Kunst entstehen.

    Das Thurgauer Unternehmen bringt laut Mitteilung seine Erfahrung mit komplexen Sonderbauten wie Pavillonarchitektur, Ausstellungsgestaltung sowie Fassadengestaltungen, Skulpturen und Exponate ein. „Auf diversen Weltausstellungen haben wir gelernt, aussergewöhnliche Formen und komplexe Konstruktionen in die Realität umzusetzen. Genau dieses Know-how kommt bei der Mack-Pyramide nun in vollem Umfang zum Tragen“, wird Udo Baader, Leiter Projektmanagement Special Projects, zitiert. Die Eröffnung ist für Juni 2027 geplant.

    Neben dem Baufortschritt stand an diesem Tag auch Namensgeber Heinz Mack im Mittelpunkt. Der Bildhauer war unter den Besuchenden, wo er seinen 95. Geburtstag feierte. „So ganz vorstellen kann ich es mir trotz aller Pläne aber noch nicht. Hauptsache der Lichteinfall bleibt erhalten“, wird er zitiert. Der Lichteinfall sei Teil seines Kunstwerks im Inneren des Gebäudes, heisst es in der Mitteilung.

  • Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch gewinnen weiter an Bedeutung

    Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch gewinnen weiter an Bedeutung

    Die ista swiss ag kann durch die Akquise der Blockstrom AG neu auch Abrechnungslösungen für Zusammenschlüsse zum Eigenverbrauch (ZEV) anbieten. Denn wie aus einer Mitteilung hervorgeht, hat sie den Energiedienstleister Blockstrom am 4. März 2026 übernommen. Die Co-Geschäftsführer Claudio Wyss, Marcel Lack und Urs Martin Springer werden weiterhin für das Unternehmen tätig sein. Der Standort Bern bleibt erhalten.

    Springer gründete Blockstrom 2017 gemeinsam mit Marcel Lack. Das Unternehmen hat Lösungen für Gemeinschaften entwickelt, die ihren Strom vor Ort selbst erzeugen und ihn sowohl an Endverbrauchende als auch ins Verteilnetz abgeben können. In der Übernahme sieht Springer vor allem Chancen für weiteres Wachstum: „Der ZEV-Markt ist erwachsen geworden“, wird er zitiert. „In den nächsten Jahren wird ein hohes Volumen wichtiger als eine rasche Produktentwicklung. Ista swiss ag ist für uns der ideale Partner, um unsere Lösungen breiter im Markt zu verankern und weiter zu skalieren.“

    Dabei setzt Blockstrom auf einen konsequent digitalen Ansatz. Dieser, so das Unternehmen in einem Selbstbeschrieb, „bringt effiziente Prozesse und minimale Fehlerquoten: Alle Energieverbräuche werden mit intelligenten Zählern erfasst, via Internet übertragen, in Echtzeit visualisiert und in der Cloud gespeichert.“ Neu steht der Blockstrom-Kundschaft auch das Angebot von ista swiss zur Verfügung, unter anderem für die Abrechnung des Wasser- und Wärmeverbrauchs.

    Mit der Übernahme von Blockstrom baue ista swiss seine Kompetenz als Komplettanbieter für moderne integrierte Energielösungen weiter aus, so ista swiss-Geschäftsführer Guillaume Dubois. „Eigentümer und Bewirtschafter erhalten einen zentralen Ansprechpartner für sämtliche energierelevante Themen – von der Messung über Abrechnung, Monitoring und Energiedatenmanagement bis zu ZEV und Elektromobilität.“

  • Industrieunternehmen stabilisiert Umsatz und investiert in neue Standorte

    Industrieunternehmen stabilisiert Umsatz und investiert in neue Standorte

    Die Kistler Gruppe konnte 2025 ihren Umsatz laut einer Mitteilung stabil halten: Mit 424 Millionen Franken nahm er währungsbereinigt um 1 Prozent und in Franken um 5 Prozent ab. Als belastende Faktoren führt das Unternehmen insbesondere den starken Schweizer Franken ins Feld, aber auch die stagnierende deutsche Automobilindustrie sowie geopolitische und wirtschaftliche Unsicherheiten, unter anderem im Zusammenhang mit der amerikanischen Zollpolitik. Der Auftragseingang blieb mit einem Minus von währungsbereinigt 2 Prozent und 6 Prozent in Franken hinter den Erwartungen des Unternehmens zurück.

    „Mein erstes Jahr als CEO war herausfordernd, aber wir haben wichtige Weichen gestellt – unter anderem durch angepasste regionale Strukturen, die es uns ermöglichen, noch flexibler auf unterschiedliche Marktbedingungen zu reagieren“, wird Marc Schaad zitiert. Auf das Geschäftsjahr 2026 blicke er verhalten optimistisch. „Wir planen, durch gezielte Investitionen weiter zu wachsen, insbesondere in asiatischen Märkten wie China.“

    Für Asien plant Kistler eine neue Zentrale in der malaysischen Hauptstadt Kuala Lumpur. In den USA hat Kistler sein Führungsteam verstärkt. In Deutschland liegt der Fokus in der Entwicklung neuer Anwendungen, um Umsatzrückgänge im Automobilsektor zu kompensieren. Zum Wachstum der Gruppe sollen 2026 auch neue Produkte beitragen. 9 Prozent des Umsatzes fliessen in Forschung und Entwicklung.

    In Winterthur treibt Kistler die Vorbereitungen für eine neue, hochautomatisierte Sensorfabrik voran. „Die Smart Factory ist für uns eine langfristige Investition und ein klares Bekenntnis zum Standort Winterthur“, so Schaad. Derzeit befinde sich das Unternehmen „in einer intensiven Planungs- und Klärungsphase“.

  • Interkantonales Entwicklungsprojekt setzt auf Mobilität und Effizienz

    Interkantonales Entwicklungsprojekt setzt auf Mobilität und Effizienz

    Die St.Galler Stimmbevölkerung hat dem Verkauf zweier Grundstücke des Kantons St.Gallen an den Kanton Thurgau sowie der Kompensation von Fruchtfolgeflächen zugestimmt. Für die Region Wil sei dies „richtungsweisend“, heisst es in einer Mitteilung von Regio Wil. Auf den Grundstücken soll das Entwicklungsareal WILWEST entstehen, das als nachhaltiges Wirtschaftsgebiet umweltfreundliche Mobilität, Energieeffizienz und regionale Zusammenarbeit vereinen soll. Kern des Projekts ist ein neuer Anschluss an die Autobahn A1, ergänzt durch verbesserte Bus-, Bahn- und Veloverbindungen für die gesamte Region.

    Für die Region Wil schafft das Projekt Perspektiven für neue Arbeitsplätze, eine Entlastung des Verkehrs sowie eine koordinierte und nachhaltige Raumentwicklung, heisst es in der Mitteilung. Der Entscheid der St.Galler Stimmbevölkerung sei zudem ein starkes Zeichen für die interkantonale Zusammenarbeit zwischen St.Gallen und Thurgau sowie für die 22 Gemeinden der Regio Wil.

    Die St.Galler Stimmbevölkerung hatte einen Sonderkredit für das Projekt WILWEST im September 2022 zunächst abgelehnt. Daraufhin wurde das Projekt umfassend überarbeitet, insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit. So wurden unter anderem die Flächennutzung optimiert, die Versiegelung reduziert sowie der Autoverkehr und die Anzahl Parkplätze verringert.

    Nun gelte es, eine nachhaltige Realisierung sicherzustellen, das Gebiet bodenschonend und etappenweise zu entwickeln sowie die Anliegen der Bevölkerung weiterhin einzubeziehen. Die Regio Wil wolle sich auch künftig aktiv in den Prozess einbringen.

  • Schweizer Energieverbrauch ist leicht gewachsen

    Schweizer Energieverbrauch ist leicht gewachsen

    In der Schweiz wurde 2025 laut einer ersten Schätzung des Bundesamtes für Energie (BFE) leicht mehr Energie verbraucht als im Vorjahr. Der Verbrauch stieg auf 778‘630 Terajoule. Im Vorjahr waren es 776‘220 Terajoule gewesen.

    Den grössten Anteil machte auch 2025 Energie aus Erdölprodukten aus. Diese lieferte 351‘420 Terajoule. Im Vorjahr waren es noch 354‘810 Terajoule gewesen. Der Verbrauch von Strom stieg auf 209‘340 Terajoule, im Vorjahr 207‘040 Terajoule. Der Verbrauch von Gas sank von 95‘480 auf 93‘840 Terajoule. Der biogener Treibstoffe, von Biogas, Sonne und Umweltwärme stieg von 38‘390 auf 40‘090 Terajoule.

    Das BFE weist darauf hin, dass die Schätzung provisorisch sei. Der definitive Endenergieverbrauch soll am 18. Juni veröffentlicht werden.

  • Moderner Bürostandort unterstreicht strategische Weiterentwicklung

    Moderner Bürostandort unterstreicht strategische Weiterentwicklung

    Die Landis+Gyr-Gruppe bezieht einen neuen Hauptsitz. Der weltweit aktive Zuger Spezialist für Energiemanagement zieht innerhalb von Cham in ein neues hochmodernes Bürogebäude um, informiert Landis+Gyr in einer Mitteilung. Der neue globale Hauptsitz liegt an der Alten Steinhauserstrasse 14, nur wenige Schritte vom alten Hauptsitz in derselben Strasse entfernt. Dadurch könne ein reibungsloser Übergang gewährleistet werden, heisst es in der Mitteilung.

    „Mit dem neuen Hauptsitz setzen wir ein klares Zeichen für Kontinuität und Innovation“, wird Landis+Gyr-CEO Peter Mainz in der Mitteilung zitiert. „Cham bleibt für uns ein zentraler Standort, an dem wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitenden und Partnern die Zukunft gestalten.“ Gemeindepräsident Georges Helfenstein interpretiert den Umzug innerhalb von Cham unter anderem als „Resultat einer vorausschauenden, verlässlichen Wirtschaftspflege der Gemeinde“.

  • Multidomainstrategie stärkt Position im digitalen Wettbewerb

    Multidomainstrategie stärkt Position im digitalen Wettbewerb

    Das auf Gartenbau, Dacharbeiten und Solaranlagen spezialisierte Badener Familienunternehmen Schoop + Co. setzt nun auf eine Multidomainstrategie. Die zentrale Unternehmensseite wurde in die Fachbereiche Gartenbau, Dach und Photovoltaik sowie dem eigenen Karriereportal aufgeteilt. Die Aufteilung auf vier Domains soll die Reichweite und Sichtbarkeit im Netz verbessern, heisst es in einer Mitteilung des Unternehmens.

    Suchmaschinen und Künstliche Intelligenz (KI)-Assistenten bevorzugen Internetseiten mit klarem Fokus, so Schoop + Co. Die Multidomain-Strategie soll deshalb mit vier spezialisierten Internetseiten dazu beitragen, dass Kundinnen und Kunden sowie Arbeitssuchende schneller zur passenden Schoop-Seite finden.

    Während Schoop Gartenbau sich auf die Gestaltung, Pflege und den Bau von Gärten spezialisiert, ist Schoop Dach Ansprechpartner für die Sanierung, Bau und Wartung von Dächern aller Art sowie für Dachbegrünungen, Terrassen und Absturzsicherungen. Bei Schoop Photovoltaik erhalten Kundinnen und Kunden wiederum Dienstleistungen rund um Solaranlagen – von der Beratung über die Planung bis hin zur professionellen Montage. Schoop Karriere ist zuletzt an Arbeitssuchende adressiert, die eine Karriere bei Schoop in den Bereichen Flachdach, Solartechnik oder Gartenbau suchen.

  • Wind und Sonne sichern stabile Stromversorgung in regionalem Energiesystem

    Wind und Sonne sichern stabile Stromversorgung in regionalem Energiesystem

    Der Swiss Energypark im Versorgungsgebiet der Société des Forces électriques de La Goule hat laut einer Mitteilung der Betreiberin BKW 2025 insgesamt 134,45 Gigawattstunden Strom erzeugt. Das entspricht einem Anteil von 81 Prozent am Gesamtverbrauch in Höhe von 166,96 Gigawattstunden in der Region. Im Vorjahr hatte der Energypark 139,6 Gigawattstunden erzeugt.

    Die Windenergie hat mit insgesamt 86,50 Gigawattstunden erneut den grössten Anteil zur Stromproduktion beigetragen. Das Windkraftwerk Juvent allein erzeugte 72,6 Gigawattstunden Das sind zwar aufgrund des schwachen Windes weniger als die 91,1 Gigawattstunden des starken Vorjahres. Aber die Windenergie bleibt gerade im Winterhalbjahr ein zuverlässiger Stromlieferant.

    Das Wasserkraftwerk La Goule lieferte 16,29 Gigawattstunden und damit das schlechteste Ergebnis seit Jahrzehnten. Im Vorjahr waren es noch 17,6 Gigawattstunden gewesen.

    Die Solarenergie wuchs dagegen deutlich. Sie lieferte 2025 insgesamt 31,66 Gigawattstunden und damit 24 Prozent der Gesamtproduktion. Im schwachen Jahr 2024 waren es nur 13,6 Gigawattstunden gewesen.

    Der Swiss Energypark deckt ein 251 Quadratkilometer grosses Gebiet zwischen dem Kanton Bern und dem Kanton Jura ab. Hier leben 21‘000 Menschen.

  • Historische Hotelanlage wird schrittweise neu positioniert

    Historische Hotelanlage wird schrittweise neu positioniert

    Die Halter AG will der denkmalgeschützten Sonnenberg-Anlage in Seelisberg neues Leben einhauchen. Die Schlieremer Immobilienentwicklerin ist derzeit dabei, den historischen Hotelkomplex schrittweise weiterzuentwickeln, informiert Halter in einem Beitrag auf LinkedIn. Das Hotel Sonnenberg soll dabei als Kernbau bestehen bleiben und nach Fertigstellung wieder als Hotel genutzt werden, heisst es in der Projektbeschreibung.

    Im ebenfalls weitgehend unverändert verbleibenden ehemaligen Hotel Kuhn will Halter hingegen Wohnungen einrichten. Weitere Wohnungen sollen in zwei Neubauten südlich des Hotels entstehen. Bestehende zusätzliche Bauten im Norden werden umgenutzt und der Hotelnutzung zugeführt.

    Der historische Hotelkomplex hatte in den 1970-Jahren internationale Aufmerksamkeit erregt. Damals war die Sonnenberg-Anlage von der Bewegung der Transzendentalen Meditation erworben worden. Seit 1972 und für mehr als drei Jahrzehnte diente das Grandhotel Sonnenberg als Hauptsitz der Bewegung des Gurus Maharishi Mahesh Yogi. Mit dieser Epoche setzt sich der erstmals an den 61. Solothurner Filmtagen gezeigte Dokumentarfilm Namaste Seelisberg von Felice Zenoni auseinander. Halter hat das Filmprojekt unterstützt und ermöglichte Dreharbeiten auf dem Areal.