Kategorie: immoNews

immoNews – Aktuelle Immobiliennews, Branchenmeldungen & Entwicklungen aus der Schweizer Immobilienwirtschaft auf einen Blick.

  • Kanton Zürich schafft Schnittstelle zum Innovationspark

    Kanton Zürich schafft Schnittstelle zum Innovationspark

    Der Kanton Zürich hat laut einer Mitteilung die Fachstelle Innovationspark Zürich geschaffen. Damit setzt er einen Regierungsratsbeschluss von April 2025 um, der die Überführung der bisher durch ein externes Mandat geführten Koordinationsstelle in eine Regelorganisation vorsieht. Die Fachstelle ist im Amt für Wirtschaft angesiedelt und hat ihren operativen Betrieb Anfang Jahr aufgenommen.

    Die Fachstelle soll die Umsetzung der Aufgabenteilung zwischen der Volkswirtschaftsdirektion, der Stiftung Innovationspark, der IPZ Property AG und der IPZ Operations AG sicherstellen. Sie soll die kantonalen Projekte koordinieren und die verschiedenen Anspruchsgruppen in den Standortgemeinden, beim Bund, in der Wirtschaft und anderen Partnern einbeziehen.

    Die Fachstelle soll sich zusätzlich zum Innovationspark als dem wichtigsten Arealentwicklungsprojekt im Kanton auch mit der aktiven Entwicklung von Wirtschaftsflächen als einem zentralen Standortfaktor beschäftigen. Dabei geht es um Flächen für das Wachstum, die Transformation und die Ansiedlung von Unternehmen namentlich im oder im Umfeld des Innovationsparks, aber auch im gesamten Kanton.

    Benjamin Grimm ist der erste Leiter der Fachstelle. Der Geograf hat einen Master in Raumentwicklung und Infrastruktursysteme der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich sowie einen Master of Advanced Studies in Real Estate der Universität Zürich. Er hat unter anderem beim Bundesamt für Raumentwicklung und beim Amt für Raumentwicklung des Kantons Zürich gearbeitet.

  • Forschungsprojekt setzt auf saisonale Energiespeicherung

    Forschungsprojekt setzt auf saisonale Energiespeicherung

    Die Hochschule für Wirtschaft und Ingenieurwissenschaften des Kantons Waadt (HEIG-VD) und das Ingenieurbüro Planair haben laut einem LinkedIn-Beitrag das Projekt BIG4HEAT lanciert. BIG4HEAT hat eine Laufzeit von zwei Jahren und wird vom Bundesamt für Energie (BFE) unterstützt. Die Services Industriels de Genève (SIG), die Groupe Eaus Granges-Paccot FR und Cadcime mit Sitz in Eclépens VD sind ebenfalls industrielle Partner des Projekts.

    Das Hauptziel des Projekts besteht in der Entwicklung eines unterirdischen saisonalen ärmespeichers (Chemical Thermal Energy Storage, CTES). Die Wärmeenergie soll im Sommer gespeichert und dann im Winter genutzt werden. HEIG-VD und Planair wollen dafür alte Zisternen nutzen, die nach dem Prinzip der Kreislaufwirtschaft und des Retrofittings, also der Umrüstung älterer Anlagen, zu Wärmespeichern umgebaut werden. Laut HEIG-VD könnte „die saisonale Speicherung das Stromdefizit im Winter um fast 20 Prozent reduzieren“. Mit diesem Projekt wollen die HEIG-VD und Planair die CO2-Emissionen reduzieren und ab 2030 durch die Nutzung unterirdischer Speicherräume Platz in städtischen Gebieten schaffen.

    Die 1956 gegründete HEIG-VD mit Sitz in Yverdon betreibt Forschung in Zusammenarbeit mit Unternehmen, Kommunen und nationalen sowie internationalen Partnern in verschiedenen Bereichen wie Energie und nachhaltige Entwicklung. Planair mit Sitz in La Sagne NE ist in den Bereichen Energiewende und erneuerbare Energien tätig.

  • Neue Kooperation verbessert Präzision bei Vermessung und Bau

    Neue Kooperation verbessert Präzision bei Vermessung und Bau

    Fixposition hat an der Messe Geo Week 2026 eine Zusammenarbeit mit Topcon Positioning Systems bekanntgegeben. Sie findet noch bis 18. Februar 2026 in Denver im US-Bundesstaat Colorado statt. Laut einer Mitteilung wird der Schlieremer Spezialist für visuelle Echtzeitkinematik (Real Time Kinematic, RTK) und visuell unterstützte Positionierung dem kalifornischen Unternehmen seine Lösungen bereitstellen. Die Technologien der 2017 gegründeten Ausgliederung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich sollen in die hochpräzisen satellitengestützten Positionierungssysteme des kalifornischen Unternehmens Topcon integriert werden.

    Topcon bietet weltweit hochpräzise GNSS (Gloval Navigation Satellite System)-Positionierungstechnologien für Geomatik-, Bau- und Landwirtschaftsanwendungen, so Ron Oberlander, Leiter der Geomatics-Plattform von Topcon. Die Integration von Fixpositions visuellen Positionierungstechnologien helfe seinem Unternehmen, einen Mehrwert für seine Kunden zu schaffen.

    „Fixposition hat eine Technologie entwickelt, die die Satellitenortung verbessert und für Anwender selbst bei Arbeiten innerhalb von Gebäuden und beim Übergang zwischen Innen- und Aussenbereichen von Vorteil ist, ohne den Arbeitsablauf zu stören, indem RTK-GNSS mit Künstlicher Intelligenz kombiniert wird, um die Positionsgenauigkeit zu gewährleisten. Wir sehen diese KI-gestützte Technologie als innovative Integration in unsere GNSS-Lösungen der nächsten Generation.“

    Zhenzhong Su, CEO und Mitgründer von Fixposition, äussert sich „stolz darauf, die xFusion-, Vision- und multimodale Fusionspositionierungstechnologie von Fixposition zur Unterstützung der GNSS-Lösungen der nächsten Generation von Topcon liefern zu können. Wir freuen uns darauf, diese neue Lösung auf den Markt zu bringen und Vermessungsfachleuten in Geomatik, Bauwesen und Landwirtschaft dabei zu helfen, schnellere Ergebnisse zu erzielen und mehr zu erreichen, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen, selbst in Umgebungen, in denen GNSS-Verbindungen schwierig sind.“

  • Standortwechsel markiert neuen Entwicklungsschritt

    Standortwechsel markiert neuen Entwicklungsschritt

    HKG hat sich für einen Umzug innerhalb von Baden-Dättwil entschieden. Ab dem 1. März 2026 ist das Ingenieur- und Beratungsunternehmen in der Täfernstrasse 14A in Baden-Dättwil zu finden, heisst es in einer Mitteilung. Am neuen Standort sei das Platzangebot grösser als an der bisherigen Adresse Im Langacker 20.

    Für die HKG beginne „ein neues Kapitel für die Weiterentwicklung des Standorts“, heisst es vom Unternehmen. Der Standortwechsel schaffe Raum für weiteres Wachstum und die Zukunft des eigenen Angaben zufolge 1978 gegründeten Anbieters für Elektroengineering, Gebäudetechnik und Energieberatung.

    Mit dem Zugewinn an Platz sei ein besseres Arbeitsumfeld verbunden „für kreative Ideen, effiziente Zusammenarbeit und zukunftsorientiertes Arbeiten“. Mitarbeitende könnten sich in einem „modernen Zuhause“ optimal entfalten und Projekte noch erfolgreicher umsetzen.

  • Warum die Immobilienbranche ihre Digitalisierung angeht

    Warum die Immobilienbranche ihre Digitalisierung angeht

    Herr Caspar, pom+ gilt als eines der tonangebenden Consulting-Unternehmen in den Bereichen Digitalisierung, Transformation und nachhaltige Immobilienentwicklung. Wie würden Sie Ihre Rolle innerhalb dieses Ökosystems beschreiben?
    Wir verstehen uns bei pom+ als Intermediär zwischen Forschung, Entwicklung und der Praxis der Immobilienwirtschaft. Unsere Rolle ist es, neue Themen frühzeitig zu erkennen, Trends einzuordnen und ein Verständnis dafür zu entwickeln, was die Branche künftig bewegen wird. Dieses Wissen übersetzen wir in konkrete Anwendungsfälle, Empfehlungen und Entscheidungsgrundlagen für unsere Kunden. Dabei helfen wir Unternehmen, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und sich gezielt auf jene Methoden, Technologien und Daten zu fokussieren, die tatsächlich einen Mehrwert für ihre Rolle in der Immobilienwirtschaft schaffen.

    Welche Themen beschäftigen Ihre Kunden aktuell am stärksten: Daten, Prozesse, Organisation oder Technologie?
    Eine einfache Antwort gibt es darauf nicht. In den vergangenen Jahren lag der Fokus stark auf Technologie. Viele Unternehmen haben neue Systeme eingeführt und zahlreiche Digitalisierungsprojekte gestartet. Das hat durchaus Fortschritte gebracht, gleichzeitig aber auch zu einer gewissen Ernüchterung geführt. Projekte waren aufwendiger, teurer und komplexer als erwartet. Oft lag das daran, dass Daten und Prozesse unterschätzt wurden. Wir beobachten aktuell einen klaren Wandel: weg von rein technologiegetriebenen Projekten hin zu stärker daten- und prozessorientierten Ansätzen. Der aktuelle KI-Hype verstärkt diese Entwicklung zusätzlich.

    pom+ betont, dass Daten das Fundament moderner Immobilienbewirtschaftung sind. Wo stehen Schweizer Unternehmen heute in der Data Readiness?
    Grundsätzlich stehen Schweizer Immobilienunternehmen nicht schlecht da. Die meisten verfügen über eine ausreichende Data Readiness, um ihre Kernprozesse zuverlässig zu betreiben und relevante Stakeholder-Fragen zu beantworten.Entwicklungsbedarf sehen wir insbesondere bei der Automatisierung. Dafür müssen Daten strukturiert, konsistent und unternehmensweit verfügbar sein. Spätestens bei datenintensiven Themen wie ESG zeigt sich, wo die Grenzen liegen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Zusammenarbeit über Unternehmensgrenzen hinweg. Die Immobilienwirtschaft war schon immer stark vernetzt. Eine höhere Data Readiness ist entscheidend, um diese Zusammenarbeit künftig effizienter, digitaler und automatisierter zu gestalten.

    Was sind die häufigsten Missverständnisse bei der Digitalisierung von Immobilienportfolios?
    Oft werden Aufwand und Komplexität unterschätzt. Insbesondere die Bereitstellung und Aufbereitung der benötigten Daten wird zu optimistisch eingeschätzt. Zwar sind Daten vorhanden, aber häufig nicht in der notwendigen Qualität oder Struktur. Das führt zu Verzögerungen, Mehrkosten und zusätzlicher Belastung der Fachabteilungen, die eigentlich ihr Kerngeschäft erledigen sollten. Ein weiteres Missverständnis ist, dass Digitalisierungsprojekte «nebenbei» umgesetzt werden können. Häufig fehlen professionelle Projektstrukturen und entsprechendes Know-how. Das wirkt sich negativ auf Motivation, Akzeptanz und letztlich den Projekterfolg aus.

    Welche technologischen Entwicklungen werden die Immobilienbranche in den nächsten 5–10 Jahren am stärksten verändern?
    Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Ebenen: die Digitalisierung der Immobilie selbst und die Digitalisierung der Unternehmen, die diese Immobilien betreiben. Auf Gebäudeebene sehen wir grosse Fortschritte bei Cloud, IoT und digitalen Modellen. Die digitale Abbildung von Immobilien, oft als Digital Twin bezeichnet, wird zunehmend zum Standard und ermöglicht neue Formen der Automatisierung.Auf Unternehmensebene wird die Entwicklung stark durch KI und Prozessdigitalisierung geprägt sein. Wenige Kernapplikationen, kombiniert mit flexiblen Low-Code-Plattformen, werden es ermöglichen, Prozesse effizient und auch unternehmensübergreifend zu automatisieren.

    Viele Unternehmen experimentieren mit KI. Wo sehen Sie realistische Einsatzfelder in den nächsten 24 Monaten?
    Kurzfristig liegt grosses Potenzial in der Analyse und Auswertung von Dokumenten und unstrukturierten Daten. Inhalte können schneller zusammengefasst, ausgewertet und erstellt werden. Ein weiterer wichtiger Schritt ist die Integration von KI-Tools in den Arbeitsalltag, etwa als Assistenzlösungen. In einem nächsten Schritt werden diese Systeme zunehmend mit unternehmensspezifischen Daten verknüpft. Auch Reporting und Analyse werden sich verändern: Statt fix definierter Reports werden Informationen situativ und bedarfsgerecht zusammengestellt.

    Welche Risiken sehen Sie beim Einsatz von KI in der Immobilienwirtschaft?
    Die grössten Herausforderungen sehen wir weniger im regulatorischen Bereich, sondern eher auf kultureller und technologischer Ebene. Viele Unternehmen verfügen noch nicht über die notwendigen Kompetenzen und Strukturen im Umgang mit Daten und Technologie. Zudem ist der Schweizer Markt stark fragmentiert und heterogen, was die Einführung standardisierter Lösungen erschwert. Die Immobilienwirtschaft funktioniert projektorientiert und mit wenig Serienlogik. Das verlangsamt die Einführung neuer Technologien zusätzlich.

    Rate of Adoption statt Technologie: Wo liegen die grössten kulturellen Hürden?
    Eine zentrale Hürde ist, dass Digitalisierung in vielen Unternehmen noch nicht als strategisches Thema verankert ist. Fehlende Kompetenzen, unklare Verantwortlichkeiten und die Erwartung, Digitalisierung «nebenbei» umzusetzen, bremsen die Umsetzung. Zudem fehlt oft die Bereitschaft, bestehende Arbeitsweisen konsequent zu hinterfragen und zu verändern.

    Wie verändert Digitalisierung die Rollen in Immobilienunternehmen?
    Digitale Kompetenzen werden künftig Teil der Grundqualifikation vieler Rollen sein. Der Fokus liegt dabei weniger auf tiefem Technikverständnis, sondern auf sicherem Anwenderwissen. Gleichzeitig entstehen neue Rollen, etwa für das Management von Digitalisierungsprojekten und digitalen Plattformen. Diese Funktionen sorgen dafür, dass Systeme sinnvoll eingesetzt, weiterentwickelt und betrieben werden.
    So können sich Asset-, Property- und Facility-Manager weiterhin auf ihr Kerngeschäft konzentrieren.

    Was macht ein digital reifes Unternehmen aus?
    Ein digital reifes Unternehmen verankert Digitalisierung, Technologie und Daten auf oberster Führungsebene. Es gibt eine klare strategische Haltung, definierte Ziele und Verantwortlichkeiten. Digitalisierung wird nicht an die IT delegiert, sondern als unternehmerische Aufgabe verstanden.
    Zudem verfügt ein solches Unternehmen über die notwendigen Rollen, Prozesse und Kompetenzen, um digitale Lösungen kontinuierlich weiterzuentwickeln und an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen.

    ESG und PropTech wachsen zusammen. Welche Technologien schaffen bereits echten Impact?
    ESG ist ein stark datengetriebenes Thema. Entlang der gesamten Datenkette, von der Messung bis zur Kennzahl, gibt es heute funktionierende Lösungen. Smart Meter, automatisierte Auswertungen von Energieabrechnungen und die Zusammenführung von Daten über mehrere Gebäude hinweg sind technisch gut lösbar. Die Herausforderung liegt weniger in einzelnen Bausteinen, sondern in der durchgängigen Integration und Automatisierung innerhalb der Unternehmen. Eine umfassende All-in-One-Lösung sehen wir derzeit noch nicht.

    Wo sehen Sie die grössten Lücken zwischen Anforderungen und Realität am Markt?
    Die grössten Lücken entstehen dort, wo Anforderungen nur punktuell umgesetzt werden, ohne die gesamte Wertschöpfungskette mitzudenken. Gerade bei datengetriebenen Themen zeigt sich, dass technische Möglichkeiten vorhanden sind, organisatorische und strukturelle Voraussetzungen jedoch oft fehlen.

    Wie beurteilen Sie den Reifegrad des Schweizer PropTech-Markts im internationalen Vergleich?
    Die Schweiz verfügt über eine sehr lebendige und innovative PropTech-Szene. Viele Lösungen sind international erfolgreich. Die grösste Herausforderung liegt in der Skalierbarkeit aufgrund der Marktgrösse und der föderalen Strukturen. Insgesamt ist der Reifegrad jedoch hoch und konkurrenzfähig.

    Welche PropTech-Bereiche sind unterentwickelt, welche überhitzt?
    Der Bereich ESG ist aktuell stark überhitzt. Es gibt eine Vielzahl von Lösungen, was zu einer gewissen Ernüchterung führt. Unterentwickelt ist im internationalen Vergleich insbesondere die konsequente Nutzung von BIM über den gesamten Lebenszyklus von Immobilien. Andere Länder sind hier weiter, insbesondere wenn es um institutionelle Investoren geht.

    Wo sehen Sie Potenzial für Partnerschaften zwischen etablierten Unternehmen und Startups?
    Partnerschaften bieten grosses Potenzial, sind aber anspruchsvoll. Etablierte Unternehmen denken langfristig, Startups agieren dynamisch und innovationsgetrieben. Erfolgreich sind Kooperationen dort, wo gegenseitiges Verständnis besteht und klare Erwartungen definiert werden, sei es in Projekten, Partnerschaften oder gezielten Fördermodellen.

    Welche Entwicklungen überraschen Sie aktuell besonders, positiv wie negativ?
    Der KI-Hype wirkt gleichzeitig positiv und herausfordernd. Positiv, weil er Innovation, Effizienz und neue Denkweisen fördert. Negativ, weil Erwartungen kurzfristig oft überschätzt werden. Nachhaltiger Erfolg erfordert eine vertiefte Auseinandersetzung mit Daten, Prozessen und Governance.

    Wenn Sie ein Thema in der Branche sofort verändern könnten, welches wäre das?
    Ich würde mir mehr Durchgängigkeit über den gesamten Lebenszyklus von Immobilien wünschen.
    Die projektbasierte, stark individualisierte Arbeitsweise erschwert den Einsatz skalierbarer digitaler Lösungen. Ansätze wie Vorfertigung und standardisierte Bauweisen könnten hier helfen, technologische Sprünge zu ermöglichen, ohne die Qualität und Gestaltungsfreiheit zu verlieren.

    Was treibt Sie persönlich an, die Transformation der Branche voranzutreiben?
    Mich motivieren Veränderung, neue Projekte und die Möglichkeit, Dinge weiterzuentwickeln.
    Die Immobilie ist dabei ein besonders spannendes Feld, weil sie unser tägliches Leben prägt, vom Wohnen bis zum Arbeiten. Digitalisierung und Transformation in diesem Kontext zu gestalten, empfinde ich als sinnstiftend und hoch relevant.

  • Industrieareal weicht Hotel und modernen Büroflächen

    Industrieareal weicht Hotel und modernen Büroflächen

    Die schweizweit tätige Baustoffhändlerin HGC stellt sich an ihrem Standort Luzern laut einer Mitteilung neu auf. Sie reagiert damit auf die Entwicklung des einstigen Industriegebiets Tribschen hin zu einem Stadtquartier in Zentrumslage.

    Bereits im vergangenen September hat die HGC ihr regionales Transportgeschäft an den neuen Standort Inwil verlegt. Von dort wird das Unternehmen in den nächsten beiden Jahren auch alle regionale Kunden bedienen.

    Der alte Standort in Tribschen wird umgebaut. Auf dem Grundstück Tribschenstrasse 7/9 wurde bereits im vergangenen Jahr das alte Gebäude abgerissen. Hier entsteht das neue Boutiquehotel 6000. Im Dachgeschoss wird der neue Sitz der Zentralschweizer Baumeisterverbände eingerichtet.

    Das Gebäude auf dem benachbarten Grundstück Tribschentrasse 11 wird unter Nutzung der bestehenden Tragkonstruktion umgebaut. Die oberen fünf Geschosse sollen künftig unter dem Namen Tribschen Office als Büros vermietet werden. Die Hälfte der Fläche hat bereits Abnehmer gefunden. Im Erdgeschoss wird ein Gewerbebetrieb sowie das HGC-Abholgeschäft eingerichtet.

    Die HGC hat den Standort in Tribschen seit Anfang der 20er Jahre des vergangenen Jahrhunderts genutzt. Die Totalsanierung und die Umnutzung erlauben es ihr, von der Quartierentwicklung zu profitieren.

    Die HGC wurde 1899 als Genossenschaft gegründet und hat ihren Hauptsitz in Zürich. Sie handelt mit Baumaterialien und verwandten Produkten. Sie gehört ihren über 3000 Genossenschaftern in allen Bausparten.

  • Direkte Immobilienstrategien für Family Offices und Investoren

    Direkte Immobilienstrategien für Family Offices und Investoren

    Blacklake hat in Zug die  Blacklake Investment Partners AG gegründet. Sie soll Immobilieninvestoren und Family Offices direkten Zugang zu Immobilien-Opportunitäten in Europa erschaffen, die jenseits klassischer Marktangebote ermittelt werden. „Blacklake Investment Partners konzentriert sich auf Immobilien-Opportunitäten in ganz Europa, die aufgrund ihrer Komplexität oder aufgrund von Spezialsituationen nicht einem breiten Markt zugänglich sind“, wird Christoph Schumacher, der Gründungspartner und neue CEO von Blacklake Investment Partners, in einer vom Anlegerportal „Trading View“ veröffentlichten Mitteilung zitiert.

    Das Geschäftsmodell deckt sämtliche Phasen des Investmentzyklus ab, von der Analyse über die Transaktion bis zur Umsetzung von Exit-Szenarien. Die Zielgruppe umfasst Schweizer, deutsche und internationale Privatkundschaft, Single- und Multi Family Offices sowie (semi-)professionelle Investoren. Das Gründerteam vereint internationale Investment-, Beratungs- und Unternehmensführungsexpertise, unter anderem bei Credit Suisse, Swissair, Union Investment, KPMG und Ernst & Young Real Estate.

    Das in Zug domizilierte Unternehmen ist über die Hamburger Blacklake GmbH an die Blacklake-Gruppe angeschlossen und positioniert sich dabei gezielt als Schnittstelle zwischen Investmentopportunität und Kapital. Die Gruppe hat den Angaben zufolge seit Ende 2022 für deutsche Kundschaft Immobilien und Immobilienfinanzierungen mit einem Transaktionsvolumen von rund 3 Milliarden Euro reorganisiert, repositioniert, refinanziert und transaktioniert.

  • Angebotsmieten steigen im Januar nur verhalten

    Angebotsmieten steigen im Januar nur verhalten

    Der Homegate-Mietindex für Angebotsmieten, der vom Immobilienmarktplatz Homegate in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) erhoben wird, misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise anhand der aktuellen Marktangebote. Für den Januar 2026 zeigt der Index eine leichte Steigerung von 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat. Verglichen mit Januar 2025 konnten die Angebotsmieten schweizweit um 2,2 Prozent zulegen.

    Auf kantonaler und städtischer Ebene zeigt sich dabei ein ungewohnt differenziertes Bild. Zum Jahresauftakt waren die Mieten in der Hälfte der Kantone rückläufig, insbesondere in Nidwalden (minus 2,7 Prozent) und Schwyz (minus 2 Prozent). In mehreren Kantonen folgte diese Entwicklung auf eine Phase von ein bis drei Monaten mit zuvor starken Zunahmen. Im Vorjahresvergleich legten die Angebotsmieten jedoch in allen Kantonen zu, besonders in Graubünden (plus 7,7 Prozent), Glarus (plus 6,4 Prozent) und dem Wallis (plus 6,2 Prozent).

    Auch in den Städten zeigten sich im Januar rückläufige Tendenzen. Gegenüber Dezember 2025 weisen alle Städte gleichbleibende oder gesunkene Werte auf. Besonders stark sanken Mieten in Genf (minus 1,2 Prozent) und Lugano (minus 1 Prozent). Allein Zürich verzeichnete auch im Januar einen Mietzuwachs (plus 0,5 Prozent). Wie auch in den Kantonen liegen allerdings die Angebotsmieten in allen Städten über dem Vorjahresspiegel. Besonders in Lugano (plus 7,6 Prozent) und Luzern (plus 3,8 Prozent) sind die Mieten 2025 höher geworden.

    Bei Homegate handelt es sich um eine Plattform der SMG Swiss Marketplace Group. In dieser sind die digitalen Marktplätze von TX Group, Ringier und Mobiliar vereint.

  • Internationale Zusammenarbeit gewinnt im digitalen Bauen an Gewicht

    Internationale Zusammenarbeit gewinnt im digitalen Bauen an Gewicht

    Der Softwareanbieter Revizto mit Sitz in Lausanne hat seine Mitgliedschaft bei buildingSmart in einer Mitteilung bekanntgegeben. Die international tätige Organisation buildingSmart aus dem britischen Hertfordshire setzt sich für eine Verbesserung von Arbeitsprozessen ein, zum Beispiel durch international gültige und offene Standards für Building Information Modelling (BIM).

    Revizto reagiert mit dem Beitritt auf die Problematik, dass Bauprojekte immer umfangreicher und technisch aufwendiger werden. Eine stärkere interdisziplinäre aber auch internationale Zusammenarbeit sei erforderlich. Darauf folgend müssen Standards und Regeln an die Marktsituation angepasst werden. „Offene Standards sind für die Arbeitsweise der AECO-Branche zunehmend entscheidend“, wird Arman Gukasyan, Gründer und CEO von Revizto, in der Mitteilung im Hinblick auf Unternehmen aus den Bereichen Architecture, Engineering, Construction, Operations (AECO) zitiert. „Als Schweizer Unternehmen ermöglicht uns der Beitritt zu buildingSMART-Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, unser Engagement in regionalen Gemeinschaften, die die Einführung von openBIM vorantreiben, zu intensivieren. Durch die enge Zusammenarbeit mit Projektteams in laufenden Programmen können wir dazu beitragen, die Standardentwicklung mit den praktischen Anforderungen der Projektabwicklung zu verknüpfen – und so die Koordination der Teams zu verbessern, Risiken zu minimieren und effizienter zu arbeiten.“

    Revizto plant, sich im Rahmen seiner Mitgliedschaften an regionalen Initiativen, Arbeitsgruppen und Aktivitäten zum Wissensaustausch zu beteiligen und den kontinuierlichen Fortschritt hin zu offenen, effizienten digitalen Bauverfahren in der DACH-Region zu unterstützen.

  • Energieabsatz entwickelt sich regional unterschiedlich

    Energieabsatz entwickelt sich regional unterschiedlich

    Die Industrielle Betriebe Interlaken AG (IBI) setzte im Jahr 2025 rund 96 Millionen Kilowattstunden Strom in ihrem Verteilnetz ab. Das entspricht einem leichten Rückgang von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Eigenproduktion lag mit 13,2 Millionen Kilowattstunden 12 Prozent unter dem Vorjahreswert. Grund dafür waren laut Mitteilung der Energie- und Wasserversorgerin im Raum Interlaken Garantiearbeiten am Wasserkraftwerk am Schifffahrtskanal.

    Beim Gas fiel der Rückgang deutlicher aus. Der Absatz sank auf 35,9 Millionen Kilowattstunden, was einem Minus von 19,7 Prozent entspricht. Gemäss IBI hätten insbesondere Grosskunden ihre Anlagen optimiert oder seien auf alternative Heizsysteme umgestiegen.

    Der Wasserabsatz lag 2025 hingegen mit rund 1,8 Millionen Kubikmetern 1,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Anteil an Quellwasser betrug 97 Prozent, im Vorjahr waren es noch 99,4 Prozent. Grund für den Rückgang waren Reinigungs- und Revisionsarbeiten an den Infrastrukturanlagen im Saxettal.

    IBI senkte die Strompreise im Berichtsjahr um rund 24 Prozent. Dies, weil das Unternehmen die Energie für 2025 nach den Preissteigerungen ab Mitte 2022 wieder günstiger einkaufen konnte. Zudem senkte auch die nationale Netzgesellschaft Swissgrid die Kosten für Systemdienstleistungen und die Stromreserve.

    IBI ist auf Anfang 2026 vom Doppel- zum Einheitstarif gewechselt. Der seit den 60er Jahren geltende Doppeltarif verlagerte einen Teil des Stromverbrauchs in die Nacht der starke Ausbau der Photovoltaik hat die Logik von Stromproduktion und -verbrauch inzwischen verändert, Solarstrom wird tagsüber ins Netz eingespeist.

  • Biogasanlage wird auf Biomethanproduktion umgestellt

    Biogasanlage wird auf Biomethanproduktion umgestellt

    Die Axpo Biomasse AG betreibt in Aarberg neu eine Biogasaufbereitungsanlage anstelle des bisherigen Blockheizkraftwerks. In der Vergärungsanlage in Aarberg werden pro Jahr rund 20’000 Tonnen regionale Biomasse zu Strom und Naturdünger verarbeitet. Das dabei entstehende Biogas wird neu zu Biomethan aufbereitet und direkt in das bestehende Gasnetz eingespeist.

    Bisher wurde das Biogas zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt. Mit der Umstellung soll der Energieinhalt der eingesetzten Biomasse effizienter genutzt werden. „So leisten wir einen weiteren wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung der Energieversorgung und zur regionalen Wertschöpfung“, sagt Daniel Gobbo, Leiter der Geschäftseinheit Biomasse der Axpo.

    Abnehmerin des produzierten Biomethans ist Energie Wasser Bern (ewb), die Energieversorgerin der Stadt Bern. Laut Mitteilung hat ewb einen Vertrag über die vollständige Abnahme der Produktion abgeschlossen. Der Transport erfolgt über das Netz der Seelandgas AG. Für mögliche Überschussmengen baut der Gasverbund Mittelland (GVM) zudem eine Druckerhöhungsstation, damit das Gas ins Hochdrucknetz des Gasverbunds Mittelland eingespeist werden kann.

    Energie Wasser Bern leistet durch die Abnahme einen Beitrag zur Förderung der Produktion von Biogas in der Schweiz. „Mit dem Bezug aus der Anlage Aarberg verfolgt ewb konsequent ihre Strategie für eine CO2-neutrale Energiezukunft und stärkt die nachhaltige Versorgungssicherheit“, so Marcel Ottenkamp, Leiter Bereich Energiewirtschaft bei ewb.

  • Wärmenetz im Aargau wird strategisch weiterentwickelt

    Wärmenetz im Aargau wird strategisch weiterentwickelt

    AEW übernimmt per 1. Mai den Wärmeverbund Hägglingen Zinsmatten von der Gemeinde Hägglingen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. „Wir freuen uns sehr, die Kundinnen und Kunden des Wärmeverbunds Hägglingen Zinsmatten auch künftig zuverlässig mit Wärme zu versorgen und die Anlage gemeinsam nachhaltig weiterzuentwickeln“, wird Daniel Wernli darin zitiert, Leiter Wärmeproduktion der AEW.

    Von dem seit 2007 aktiven Wärmeverbund werden 30 Liegenschaften mit Wärme versorgt. Dabei kommen Holzschnitzel als primärer Energieträger zum Einsatz. Der Holzkessel der Anlage weist eine Leistung von 450 Kilowatt auf, zudem steht ein Ölkessel bereit. AEW beziffert den durchschnittlichen, jährlichen Energiebezug mit rund 1100 Megawattstunden.

    AEW betreibt mit dem Wärmeverbund Hägglingen Zinsmatten dann insgesamt 78 entsprechende Anlagen im Kanton Aargau und angrenzenden Regionen. Die Produktionskapazität beträgt mehr als 240 Gigawattstunden pro Jahr, insgesamt werden 17’000 Haushalte versorgt.

  • Schweizer Spezialchemie treibt Expansion im Dichtstoffmarkt voran

    Schweizer Spezialchemie treibt Expansion im Dichtstoffmarkt voran

    Sika hat die Übernahme von Akkim, ein in Kleb- und Dichtstoffen tätiges Unternehmen aus der Türkei, angekündigt. Die Zuger Gruppe für Spezialitätenchemie will ihre Kundenreichweite vergrössern und ihre Marktposition in der globalen Kleb- und Dichtstoffindustrie stärken. Laut einer Mitteilung soll die Akquisition im dritten Quartal 2026 abgeschlossen sein.

    Akkim mit Sitz in Istanbul und zwei Fertigungsstätten in der Türkei und Rumänien vertreibt über ein weit verteiltes Kundennetzwerk Anwendungen und Technologien für Kleb- und Dichtstoffe für den Bausektor. Durch etablierte Distributionskanäle in Osteuropa, Zentralasien, dem Mittleren Osten und Nordafrika könne ein breit diversifizierter Kundenstamm bedient werden. Der Nettoerlös im Jahr 2025 betrug laut der Mitteilung umgerechnet 220 Millionen Franken.

    Sika verspricht sich von der grösseren geografischen Reichweite bedeutende Wachstumschancen. „Die Akquisition wird es Sika ermöglichen, eine hocheffiziente Produktions- und Exportdrehscheibe für vertriebsorientierte Kleb- und Dichtstoffe aufzubauen, das das langfristige Wachstum in diesem Segment unterstützen wird“, heisst es.

    Sika will das zusätzliche Know-how und das breite Netzwerk von Akkim auch zur Erweiterung des E-Commerce-Geschäfts nutzen und über Cross-Selling ergänzende Produkte wie etwa Reparaturmörtel und Abdichtungslösungen anbieten.

  • Europäisches Netzwerk eröffnet Baden neue Chancen im Gesundheitstourismus

    Europäisches Netzwerk eröffnet Baden neue Chancen im Gesundheitstourismus

    Die Stadt Baden ist neues Mitglied der European Historic Thermal Towns Association (EHTTA). Sie will damit laut einer Mitteilung nicht nur die bis in die Römerzeit zurückreichende Bedeutung der Badener Thermalquellen auch auf europäischer Ebene sichtbar machen, sondern auch den Austausch mit anderen Bädern pflegen.

    Die Mitgliedschaft erleichtert gemeinsame Projekte im Kultur-, Gesundheits- und Medizintourismus. Baden positioniere sich mit der Mitgliedschaft „klar als moderne Kultur- und Bäderstadt mit internationaler Ausstrahlung“, wird Stadtammann Markus Schneider in der Mitteilung zitiert.

    Das Mandat für die operative Umsetzung liegt bei der TourismusRegion Baden AG. „Die EHTTA-Mitgliedschaft ist für Baden weit mehr als ein Label“, wird Andrea Portmann zitiert. „Sie ist ein strategisches Instrument, um unsere Positionierung im internationalen Markt gezielt weiterzuentwickeln und neue Partnerschaften im Bereich Medical & Health Tourism aufzubauen“, so die Geschäftsführerin der TourismusRegion Baden.

    Die EHTTA freut sich über den Beitritt Badens. „Baden ist eine bedeutende Thermalstadt mit einer starken Geschichte und einer klaren Vision für die Zukunft“, wird Riccardo Mortandello zitiert, EHTTA-Präsident und Bürgermeister von Montegrotto Terme.

    Zu den über 50 EHTTA-Mitgliedern in nun 20 Ländern gehören etwa Baden-Baden und Baden bei Wien, aber auch Budapest, Karlsbad, Spa, Vichy und Viterbo.

  • Industrieunternehmen positioniert sich erneut unter den nachhaltigsten weltweit

    Industrieunternehmen positioniert sich erneut unter den nachhaltigsten weltweit

    KONE hat es in den von CDP soeben veröffentlichten Nachhaltigkeitsbewertungen von Unternehmen, den sogenannten CDP Scores 2025, auf die A-Liste geschafft. Diese umfasst die besten 4 Prozent der insgesamt über 22’100 bewerteten Unternehmen aus der ganzen Welt. Die Klassifizierungen reichen von D- bis A und zeigen, wie ambitioniert und effektiv Unternehmen bezüglich Klima, Wassersicherheit und Wälder handeln.

    Der Aufzugbauer legt seine Daten laut einer Mitteilung seit 2009 über CDP offen und hat nun zum 13. Mal in Folge eine CDP-Bewertung von A oder A- erreicht. Erst Ende Januar war KONE in der diesjährigen Rangliste der Global 100 Most Sustainable Corporations in the World von Corporate Knights auf Platz 54 gelandet und nahm unter den Maschinenbauern Platz 2 ein.

    „Diese Anerkennung spiegelt unsere systematischen Bemühungen wider, Nachhaltigkeit in alles, was wir tun, zu integrieren – von unseren Produkten und Dienstleistungen bis hin zu unseren Betriebsabläufen und Partnerschaften“, wird Kirsi Simola-Laaksonen zitiert. Er ist KONEs Senior Vice President und für Nachhaltigkeit und Umwelt zuständig.

    Wie er weiter ausführt, sei der Anteil regenerativer Antriebe in KONE-Aufzügen 2025 deutlich angestiegen. Das habe die Energieeffizienz der Produkte verbessert und die eigenen CO2-Emissionen wie die seiner Kunden reduziert. Da über 99 Prozent der Emissionen aus der Produkt- und Wertschöpfungskette stammen, arbeite das Unternehmen „aktiv mit Lieferanten zusammen, um Möglichkeiten zur Reduzierung der Emissionen aus den in unseren Produkten verwendeten Materialien zu identifizieren“.

    KONE hat seinen Hauptsitz seit 1910 im finnischen Espoo. In der Schweiz ist die KONE (Schweiz) AG seit 1996 tätig. Das Unternehmen beschäftigt in mehr als 70 Ländern über 60’000 Mitarbeitende.

  • Parahotellerie treibt Logiernächte in Spiez auf neuen Rekord

    Parahotellerie treibt Logiernächte in Spiez auf neuen Rekord

    Der Spiezer Tourismus hat 2025 mit 198‘000 Übernachtungen einen neuen Rekord erzielt. Dieser geht aber laut einer Mitteilung der Spiez Marketing AG (SMAG) allein auf das Wachstum in der Parahotellerie zurück. Diese hat ihre Übernachtungen um 35 Prozent auf 63‘000 gesteigert. Gleichzeitig sind die Übernachtungen in der Hotellerie um 2,5 Prozent auf 135‘000 gesunken.

    Über die Hälfte der Übernachtungen geht auf Besuchende aus der Schweiz zurück. China folgt mit einem Anteil von 9 Prozent, Deutschland von 7 Prozent und die USA mit 5 Prozent. Bei der Parahotellerie machen die Besuchenden aus der Schweiz 15 Prozent aus, gefolgt von China mit 11 Prozent, den USA mit 10 Prozent und Deutschland mit 9 Prozent.

    Mit den steigenden Übernachtungen sind Herausforderungen verbunden. Der Gemeinderat hat den lokalen Standortförderer SMAG bereits im vergangenen Frühling mit der Bildung einer Arbeitsgruppe beauftragt. Die Vertretenden aus Politik, Bevölkerung, Hotellerie und Para, aber auch Einzelhandel und anderen Touristikern, sollten diese Herausforderungen identifizieren und Lösungsansätze suchen. Der daraus resultierende Massnahmenplan 2026 soll nun umgesetzt werden.

    „Es ist überhaupt nicht unser Ziel, Logiernächterekorden nachzujagen“, wird Stefan Seger, Geschäftsführer der Spiez Marketing AG, in der Mitteilung zitiert. Die Förderung des Tourismus dürfe nicht zu Lasten der Einwohnerinnen und Einwohner gehen. „Wir stehen für möglichst nachhaltigen Tourismus ein.“

  • Neue Plattform informiert frühzeitig über Baugesuche

    Neue Plattform informiert frühzeitig über Baugesuche

    Mit Baugesuche Pro hat die Zürcher Houzy AG einen „schweizweiten Bau-Alert für die eigene Nachbarschaft“ entwickelt, wie sie das Angebot in einer Mitteilung beschreibt. Eigentümer, Mietende oder kaufinteressierte Personen können sich damit einen Überblick über Baugesuche in ihrem Quartier verschaffen, für den bislang das Studium von Amtsblättern oder Gemeindeseiten notwendig war.

    „Transparenz über die nähere Umgebung ist die Basis für kluge Immobilienentscheidungen“, wird Houzys COO und CMO Nicolas Steiner in der Mitteilung zitiert. „Mit Baugesuche Pro bieten wir nun allen – vom langjährigen Hausbesitzer bis zur Mieterin, die einen Wohnungskauf plant – ein Werkzeug, um die Dynamik im eigenen Quartier besser zu verstehen, ohne mühsame Recherche.“

    Nutzende können sich bei Houzy registrieren und den Standort ihrer Immobilie oder ihres Wunschquartiers eingeben. Bei jedem neuen Baugesuch in einem relevanten Umkreis erhalten sie anschliessend eine Benachrichtigung.

  • Neues Verfahren bringt dekoratives Hochleistungsholz in Serie

    Neues Verfahren bringt dekoratives Hochleistungsholz in Serie

    Die Schreinerei Koster AG Holzwelten, ein Familienbetrieb aus Gossau, hat gemeinsam mit der Empa sogenanntes Marmorholz entwickelt. Marmorholz zeichnet sich durch eine Zeichnung feiner schwarzer Linien aus, die von einem Schlauchpilz verursacht werden. Das einzigartige Holz, einst ein seltener Zufallsfund, wird nun in einem Nebengebäude der Schreinerei mit Hilfe von Edelstahlcontainern, Laboren und Klima- und Vakuumkammern hergestellt. Das Produkt kommt laut einer Mitteilung nun unter dem Namen Myrai auf den Markt.

    Die Schreinerei und die Empa entwickelten im Rahmen eines gemeinsam gestarteten Innosuisse-Projekts ein standardisiertes, skalierbares Verfahren zur gezielten Herstellung von Marmorholz. In einer Vakuumkammer werden Bretter aus heimischen Laubholzarten wie Ahorn, Buche oder Esche auf die korrekte Feuchtigkeit gebracht, sterilisiert und mit dem Pilz inokuliert. Anschliessend verbringen sie mehrere Wochen in einer Klimakammer, um das Pilzwachstum und die resultierenden Muster zu ermöglichen. Zuletzt wird das Holz in einem technischen Prozess getrocknet und der Pilz stirbt ab.

    „Das Besondere an diesem Pilz ist, dass er nur die stark lignifizierten Bereiche der Zellwand nicht abbaut und das Holz somit eine hohe Biegesteifigkeit beibehält“, wird der für das Labor Cellulose & Wood Materials in St.Gallen tätige Empa-Forscher und Pilzexperte Francis Schwarze in der Mitteilung zitiert.

    Das resultierende Marmorholz eigne sich besonders für dekorative Anwendungen wie Möbel, Innenausbau oder Musikinstrumente. Im Rahmen des Projekts hat die Schreinerei Know-how entwickelt, um das Erscheinungsbild des Holzes zu steuern und verfeinern. Jakob Koster, ehemaliger CEO der Koster AG Holzwelten, wird sich nun dem Verkauf und der weiteren Innovation des Marmorholzes widmen. Die Nachfrage sei laut Koster bereits gross. Die Schreinerei und die Empa haben zudem bereits neue Ideen für die weitere Zusammenarbeit.

  • Beide Basel wollen Hochlauf von Wasserstoff unterstützen

    Beide Basel wollen Hochlauf von Wasserstoff unterstützen

    Die Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft haben erstmals eine gemeinsame Wasserstoffstrategie vorgelegt. Diese sieht vor, an der Rolle der Region als Energiedrehscheibe der Schweiz anzuknüpfen und den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft zu unterstützen. Die Region bringe mit ihrer trimodalen Verkehrsinfrastruktur, den Rheinhäfen und grossen Tanklagern dafür gute Voraussetzungen mit, heisst es in einer Mitteilung zur Strategie.

    Die Region will dabei ausschliesslich auf Wasserstoff setzen, der mit erneuerbaren Energien hergestellt worden ist. Dieser wird vor allem dort gebraucht, wo hohe Energiedichten nötig sind. Die beiden Kantone haben vom Zürcher Planungsbüro EBP Schweiz in einer Studie den Bedarf ermitteln lassen. Danach könnte der Wasserstoffbedarf in der Industrie, dem Schwerverkehr und der Schifffahrt 2025 zwischen 0,4 und 3,4 Prozent des Energiebedarfs beider Kantone ausmachen.

    Die regionale Infrastruktur für grünen Wasserstoff und seine Derivate wie Methanol soll alle Wertschöpfungsstufen von der Produktion bis zur Nutzung umfassen. Die Strategie setzt dabei sowohl auf Wasserstoffcluster als auch auf Energiehubs, um die industrielle Ökosysteme entstehen sollen.

    Wirtschaftlich ist die Produktion von grünem Wasserstoff vor allem in räumlicher Nähe zur Produktion von erneuerbaren Energien sinnvoll. Derzeit planen die Stadtwerke IWB und die Fritz Meyer AG im Hafen Birsfelden den schweizweit grösste Elektrolyseur. Dieser soll eine Leistung von 15 Megawatt aufweisen und seinen Strom vom Laufwasserkraftwerk Birsfelden beziehen.  Der Wasserstoff könnte von der Industrie in der unmittelbaren Nachbarschaft verbraucht werden. Die  IWB wollen das geplante Cluster auch an Projekte in Deutschland und Frankreich anbieten. Der definitive Investitionsentscheid ist allerdings noch nicht gefallen. Ein Teil der Wasserstoffleitung ist entlang des Rheins bereits im Bau.

  • Positive Mitarbeitendenbewertungen bringen Top Company Ehrung

    Positive Mitarbeitendenbewertungen bringen Top Company Ehrung

    Die ERNE Gruppe wurde vom deutschen Arbeitgeberportal kununu dreifach als Top Company ausgezeichnet. Ausgezeichnet wurden laut einer Mitteilung die ERNE AG Bauunternehmung und ERNE AG Holzbau aus Laufenburg sowie die HUSNER AG Holzbau aus Frick. Das Arbeitgebersiegel erhalten Unternehmen, die von ihren Mitarbeitenden nachhaltig positiv bewertet werden. Damit bestätigt es die wertschätzende und entwicklungsorientierte Unternehmenskultur der ERNE Gruppe, so die Mitteilung.

    Kununu prüft Arbeitgeber im deutschsprachigen Raum basierend auf unabhängigen Bewertungen von Mitarbeitenden. Mit klar definierten Kriterien werden Zufriedenheit, Vertrauen und Kontinuität im Unternehmen bewertet. Insgesamt qualifizieren sich rund 5 Prozent der bewerteten Unternehmen für das kununu-Arbeitgebersiegel.

    „Diese Auszeichnung ist nur dank unserer Mitarbeitenden möglich. Ihr offenes Feedback, ihr tägliches Engagement und der gelebte Zusammenhalt machen ERNE als Arbeitgeber aus“, heisst es in der Mitteilung der ERNE Gruppe. „Ob im Arbeitsalltag oder bei gemeinsamen Anlässen, Team-​Events und dem ERNE Fäscht, unsere Kultur des Miteinanders ist ein zentraler Bestandteil unserer Identität.“

    Die Auszeichnung ist zudem Bestätigung des Anspruchs der Gruppe, Tradition und Innovation in Einklang zu bringen und Herausforderung mithilfe von kreativen Lösungen gemeinsam zu meistern.

  • KI Monitoring bringt neue Präzision in die Infrastrukturplanung

    KI Monitoring bringt neue Präzision in die Infrastrukturplanung

    Innovation Zurich hat den neuen Bericht seiner Innovation Sandbox für KI veröffentlicht. Unter dem Titel „Sensorbasierte Brückenüberwachung – Datenerfassung und Vorhersagen für den Infrastrukturunterhalt“ liess Innovation Zurich, die gemeinsame Initiative von Standortförderung Kanton Zürich, Greater Zurich Area und Switzerland Innovation Park Zurich, untersuchen, was datenbasiertes Monitoring bei Infrastrukturbauten bezüglich Risikobewertung und Modernisierungsstrategien leisten kann. Datenbasierte Monitoringansätze sind heute noch kein fester Bestandteil der etablierten normbasierten Zustandsbeurteilung, die zumeist äusserst konservativ erfolgt, heisst es dort.

    In einem Pilotprojekt untersuchten die Schweizerische Südostbahn aus St.Gallen und die irmos technologies AG mit Sitz im Technopark Zürich exemplarisch die Reidholz-Brücke an der Strecke Wädenswil-Einsiedeln. Sie wurde 1910 errichtet und 1953 umgebaut. Die Bahngesellschaft wollte klären, ob eine Nutzungsverlängerung von zehn auf 20 Jahre technisch möglich und wirtschaftlich vertretbar wäre. Ausserdem prüfte sie, ob die Methodik auch auf vergleichbare Brücken im Portfolio übertragen werden kann.

    Mit einfach installierbaren Sensoren von irmos technologies, die speziell auf die Anforderungen der Brückenüberwachung zugeschnitten sind, sammelten die Forschungspartner in einer mehrmonatigen Testphase Daten aus dem Realbetrieb. Ergänzend wurden Kameras eingesetzt, um Zugtypen, Geschwindigkeiten und Zugkompositionen zu dokumentieren und die modellierten Verkehrslasten zu validieren.

    Die Ergebnisse zeigen, dass selbst kurze Messperioden robuste Aussagen zu Ermüdung und Steifigkeit ermöglichen und die Abwägung zwischen Nutzungsverlängerung und Ersatzneubau erleichtern. Denn „auf Basis von Sensordaten unterstützt das System Infrastrukturbetreiber dabei, Risiken frühzeitig zu erkennen und Unterhaltsmassnahmen gezielt zu planen“, fasst irmos-Gründer und -CEO Dr. Panagiotis Martakis zusammen.

    Entscheidend sei, so das Fazit des Berichts, dass Datengewinnung nicht zum Selbstzweck betrieben wird und datenbasierte Methoden ein konkretes betriebsrelevantes Problem lösen, wie etwa die Frage: Wie lang hält die Brücke im Vergleich zu normbasierten Schätzungen tatsächlich? Den grössten Mehrwert entfaltet die Methode, wenn sie über Einzelfälle hinausgeht: Die Überwachung ganzer Brückenportfolios ermöglicht Vergleiche, Priorisierungen und langfristige Investitionsstrategien. Dafür müssen bei den Infrastrukturbetreibern Kompetenzen aufgebaut werden.

  • Operative Erholung zeigt Wirkung im Industrieumfeld

    Operative Erholung zeigt Wirkung im Industrieumfeld

    Die Schindler-Gruppe hat laut einer Mitteilung im Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von 10,947 Milliarden Franken erreicht, ein Rückgang um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Lokalwährungen wurde hingegen ein Zuwachs um 1,3 Prozent verbucht. Der Auftragseingang lag bei 11,313 Milliarden Franken (- 0,9 Prozent, in Lokalwährungen + 3,1 Prozent). Das bereinigte Betriebsergebnis in Lokalwährungen stieg sogar um 12,3 Prozent. Beim Konzerngewinn hat Schindler 1,073 Milliarden Franken erwirtschaftet, ein Zuwachs von 6,2 Prozent.

    „2025 markiert das letzte Jahr unserer operativen Erholung“, wird Schindler-CEO Paolo Compagna zitiert. „Vier Jahre nachdem wir uns besonderen Herausforderungen im Jahr 2022 stellen mussten, freut es mich sagen zu können, dass wir aus dieser Phase als stärkeres und widerstandsfähigeres Unternehmen hervorgegangen sind.“

    Für das laufende Jahr erwartet Schindler „in Lokalwährungen ein Umsatzwachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich“. Als EBIT-Marge werden 13 Prozent angestrebt (2025: 12,6 Prozent, bereinigte EBIT-Marge 13,3 Prozent). „Unsere Priorität für 2026 ist es, gezielt zu wachsen und den Fokus auf die weitere Verbesserung der operativen Margen beizubehalten“, heisst es von Compagna.

  • Digitalisierung treibt strategische Expansion voran

    Digitalisierung treibt strategische Expansion voran

    Die pom+Consulting AG feiert laut einer Mitteilung in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Das Unternehmen war von Peter Staub und Professor Hansruedi Schalcher als Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich gegründet worden. Es baute auf einem Forschungsprojekt zur Integration von Aufgaben, Daten und Prozessen im Bauwesen auf.

    Inzwischen ist das Beratungsunternehmen mit seinen Dienstleistungen rund um Immobilien, Infrastruktur und Bau ausser in Zürich auch in Basel, Bern, Lausanne und St.Gallen sowie in Berlin, Frankfurt und Köln vertreten. Es beschäftigt über 130 Mitarbeitende, hat über 800 Kunden beraten und rund 8000 Projekte durchgeführt.

    Nun geht pom+ laut einer Mitteilung „die nächste strategische Wachstumsphase“ an. Dabei will es sich auf die Weiterentwicklung seiner digitalen Dienstleistungen, auf die Automatisierung von Kundenprozessen und auf den gezielten Ausbau seines Teams konzentrieren.

    Dabei kann es sich auf die Zürcher Beteiligungsgesellschaft White Peaks Capital stützen, die im Sommer 2025 als Investor eingestiegen ist. Der auf KMU spezialisierte, familiengestützte Investor sei der ideale Partner, hatte Peter Staub, Gründer und Verwaltungsratspräsident von pom+, damals in einer Mitteilung erklärt. „Diese Partnerschaft gibt uns die Basis, unser Wachstum nachhaltig zu beschleunigen und dabei unseren Wurzeln treu zu bleiben.“

  • Digitaler Assistent erleichtert den Mietalltag

    Digitaler Assistent erleichtert den Mietalltag

    Die LIVIT AG mit Sitz in Zürich hat einen von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützten Chatbot ins Leben gerufen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, soll der Livio genannte Chatbot Mieterinnen und Mieter digital durch einen Katalog wesentlicher Fragen um Mieten und Wohnen führen. Der Immobiliendienstleister, Tochterunternehmen von Swiss Life, will mit der Innovation seine digitalen Angebote erweitern.

    Dabei greift der Chatbot ausschliesslich auf geprüfte Inhalte der LIVIT-Internetseite zurück, die von einem Expertenteam des Hauses aus Bewirtschaftung, Kommunikation und Digital Business ständig aktualisiert und erweitert werden. Derzeit befindet sich Livio in einer Beta-Phase.

    „Mit Livio helfen wir Mieterinnen und Mietern ganz unkompliziert weiter. Wiederkehrende Anfragen werden automatisiert beantwortet, während sich Mitarbeitende vermehrt auf individuelle Anliegen konzentrieren können“, wird David Rivière, Leiter Bewirtschaftung bei der LIVIT AG, in der Mitteilung zitiert. In der technischen Umsetzung des Chatbots arbeitet Livit mit dem KI-Unternehmen Typewise aus Zürich zusammen.

  • Grossareal vor Neuausrichtung zwischen Wohnen und Arbeit

    Grossareal vor Neuausrichtung zwischen Wohnen und Arbeit

    Die HIAG Immobilien AG will das alte Metalli-Industrieareal an der Birs in Dornach über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren in ein gemischtes Areal für Wohnen, Arbeiten und Freizeit umgestalten. Der Masterplan für das neue Wydeneck-Areal sieht für die Fläche von über 130‘000 Quadratmetern eine Wohnnutzung von 70 Prozent vor. Für Gewerbe und Wirtschaft sind mindestens 30‘000 Quadratmeter vorgesehen. Das schafft das Potenzial von 600 Arbeitsplätzen.

    Aus der Sicht der Standortförderung Schwarzbubenland ist das zu wenig. Sie fordert laut einer Mitteilung, dass das Areal für die Ansiedlung möglichst vieler hochwertiger Arbeitsplätze attraktiv gemacht werden soll. Die Konzentration auf die Wohnnutzung berge „die Gefahr, durch kurzfristige Renditeüberlegungen wertvolle Wirtschaftsflächen für die Zukunft zu verlieren“.

    Die Vertreter der Standortförderung, von HIAG Immobilien und der Gemeinde haben sich deshalb zu einem Gespräch über die Zukunft des Geländes getroffen. HIAG verwies darauf, „dass dank eines flexiblen und zukunftsgerichteten Bau- und Zonenreglements im Grundsatz auch ein höherer Gewerbeanteil möglich sei“.

    Swissmetal wird bis Ende 2026 das Areal verlassen. Dann können die bestehenden Zwischennutzungen erweitert werden. Grössere bauliche Veränderungen sollen im Einklang mit dem Ausbau der Infrastruktur erfolgen. So soll ab 2030 die neue S-Bahn-Haltestelle Dornach-Apfelsee das Areal direkt an den öffentlichen Verkehr anschliessen.

  • Neubau im Gundeli schafft Wohnraum am Bahnhof

    Neubau im Gundeli schafft Wohnraum am Bahnhof

    Die Schlieremer Halter AG hat laut einer Mitteilung den Bau des Projekts Neubau Gundeli abgeschlossen und an die Bauherrschafft WIMAG Weibel Immobilien AG übergeben. Bei dem Projekt handelt es sich um eine Mietliegenschaft im Gundeli-Quartier, direkt am Bahnhof Basel SBB. Der Neubau an der Güterstrasse 89/91 und der Meret Oppenheim-Strasse 16 bietet 66 neue Wohnungen sowie Gewerbe- und Büroflächen und ersetzt die ehemaligen Wohn- und Geschäftshäuser am Standort.

    Das neue Gebäude verdichtet mit vielfältigen Mietwohnungen den städtischen Raum an zentraler Lage. Die Wohnungen reichen von 1,5-Zimmer-Apartments bis hin zu 3,5-Zimmer-Wohnungen und zeichnen sich durch offene Grundrisse und Balkone mit vielseitigen Aussichten aus. Als Rückzugsort und für zusätzliche Wohnqualität dient ein begrünter Innenhof.

    Im Erdgeschoss entstehen darüber hinaus vielseitige Gewebeflächen für Büros oder Verkaufsräume, die sich über eine Fläche von etwa 1250 Quadratmeter erstrecken. Sie werden ausserdem von zwei weiteren Büroflächen von je 80 Quadratmetern im ersten Obergeschoss und Lagermöglichkeiten für Gewerbetreibende ergänzt.

    Die beiden Untergeschosse bieten 53 Parkplätze, die angemietet werden können. Ergänzt werden diese durch 158 Fahrradstellplätze im Erdgeschoss und ersten Untergeschoss.

  • Investor steigt bei zirkulärem Baustoffentwickler ein

    Investor steigt bei zirkulärem Baustoffentwickler ein

    Medley Ventures aus Kopenhagen beteiligt sich an einer Pre-Serie-A-Finanzierungsrunde für den Baustoffhersteller Oxara mit Sitz in Dietikon. Bei Medley Ventures handelt es sich um den Venture-Capital-Fonds der Gründer von To Good To Go, einer Initiative gegen Lebensmittelverschwendung. Der Investor zeigt sich von der Kombination aus technologischer Innovation, industrieller Skalierbarkeit und realer Anwendbarkeit überzeugt, heisst es in einer Mitteilung.

    Oxara ersetzt CO2-intensiven Zement durch zirkuläre Bindemittel, die aus wiederverwertbaren und bislang ungenutzten Bauabfällen generiert werden. Die Produkte des Unternehmens lassen sich komplikationslos in den herkömmlichen Baubetrieb einbinden, heisst es in der Mitteilung. Mit dem frischen Kapital will Oxara die Produktentwicklung, Zertifizierungspfade und industrielle Partnerschaften beschleunigen und so eine breitere Markteinführung in der Schweiz sowie in internationalen Märkten ermöglichen.

    „Was uns überzeugt hat, ist die Vision hinter Oxara: Ingenieurskunst, echte industrielle Wirkung und glaubwürdige Hoffnung für eine bessere Zukunft des Bauens. Indem Zement überflüssig wird und Abfall zu Wertstoff, zeigen sie, dass Innovation die Art und Weise verändern kann, wie wir bauen“, wird Mathias Christensen, Mitbegründer und CEO von Medley Ventures, in der Mitteilung zitiert. Gnanli Landrou, CEO und Mitgründer von Oxara, sieht in der Finanzierung eine starke Bestätigung durch ein Unternehmen, das sich wirkungsvoll für Nachhaltigkeit einsetzt.

    Im Rahmen einer Serie-A-Finanzierung will Oxara bis März 2026 frisches Kapital in Höhe von 20 Millionen Franken akquirieren.

  • Erneuerbare Energien treiben langfristige Strategie

    Erneuerbare Energien treiben langfristige Strategie

    Die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) haben ein anspruchsvolles Geschäftsjahr 2024/25 hinter sich. Die Gesamtleistung ging zwar laut dem Geschäftsbericht nur um 4,2 Prozent auf 1176,4 Millionen Franken zurück. Das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern sank allerdings um 64,9 Prozent auf 18,8 Millionen.

    Der Gewinn stieg dennoch um 24,9 Prozent auf 186,3 Millionen. Dies ist laut einer Mitteilung eine Folge der Beteiligungen am Stromerzeuger Axpo und am Bündner Kantonalwerk Repower. Der Kanton und die an EKZ beteiligten Gemeinden erhalten eine Ausschüttung von 46,6 Millionen Franken, rund 9 Millionen mehr als im Jahr zuvor.

    Der operative Rückgang ist unter anderem eine Folge des Rückgangs der Stromproduktion in Deutschland und Frankreich. So sank die Produktion von Windstrom um 14,9 Prozent auf 517,9 Gigawattstunden, die Produktion von Solarstrom aus Photovoltaik um 11,5 Prozent auf 253,2 Gigawattstunden.

    EKZ hat weiter in den Ausbau erneuerbarer Energien im Inland investiert. So ging die Anlage Madrisa Solar in Klosters GR teilweise ans Netz. In Embrach ZH wurde mit dem Bau der Solaranlage auf den Dächern von Embraport begonnen. Zudem wurden 4886 neue private Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von 100,5 Megawatt ans Netz angeschlossen. Im Vorjahr waren es 3839 Anlagen mit 77,7 Megawatt. Ausserdem wurden rund 17‘500 Parkplätze in Tiefgaragen mit dem Lademanagement der EKZ ausgestattet.

    Urs Rengel spricht von einem starken Jahresergebnis. „Nicht beeinflussbare Schwankungen durch Wetter, Preise, Nachfrage und Marktentwicklungen sind Teil des heutigen Energiesystems und dürften weiter stark zunehmen, dies sowohl zugunsten als auch zulasten von EKZ“, wird der EKZ-CEO in der Mitteilung zitiert. „Investitionen in Produktionsanlagen haben einen langen Zeithorizont und wir sind überzeugt, dass sie langfristig einen wertvollen Beitrag leisten.“

  • Neues Innovationsprogramm stärkt den Kanton Jura

    Neues Innovationsprogramm stärkt den Kanton Jura

    Der Standort- und Investitionsförderer Basel Area Business & Innovation legt laut seiner Mitteilung ein umfangreiches Innovationsprogramm für den Kanton Jura auf. Es nennt sich InnoJura und erweitert die Aktivitäten der Agentur. Sie verwaltet neben dem Switzerland Innovation Park in Allschwil und jenem auf dem Novartis Campus in Basel seit 2019 auch den Switzerland Innovation Park Basel Area – Jura in Courroux. In Courroux finden seit 2022 der Medtech Congress, die Accelerators i4Challenge und DayOne Tech statt, die allesamt die Gründung und Entwicklung von Start-ups fördern.

    InnoJura baut den Angaben zufolge auf den dabei gesammelten Erfahrungen auf. Das neue Programm ist dreigeteilt. Es umfasst den InnoJura Accelerator, das Einstiegselement für Start-ups. Dabei werden junge Unternehmen aus industrieintensiven Sektoren durch Coaching, Gruppensitzungen und Seminare auf Partnerschaften mit KMU vorbereitet.

    Zum Programm gehört auch die InnoJura Academy. Sie ist das Einstiegselement für KMU. Es richtet sich an Industrieunternehmen, die von externen Innovationen profitieren und in von Fachleuten geleiteten Workshops und praktischen Modulen mit Start-ups zusammenarbeiten möchten. Und schliesslich ist die InnoJura-Plattform das dritte Element, das Start-ups und KMU zusammenbringt. Sébastien Meunier, Direktor KMU Innovation bei Basel Area Business & Innovation, hat keinerlei Zweifel: „Ich bin überzeugt, dass InnoJura bei den Unternehmen im Jura auf grosses Interesse stossen wird.“

  • Schlieren und Zürich kooperieren beim Ausbau von Schlieren Nordost

    Schlieren und Zürich kooperieren beim Ausbau von Schlieren Nordost

    Die Städte Schlieren und Zürich haben in einer Absichtserklärung („Letter of intent“) die gemeinsame städtebauliche Planung und Entwicklung von Schlieren Nordost vereinbart. Wie die Stadtverwaltung in einer Mitteilung schreibt, geht es konkret um ein 324’000 Quadratmeter grosses Areal innerhalb des Gesamtareals. Es befindet sich auf Schlieremer Boden und gehört der Stadt Zürich.

    Ziel der Vertragspartner sei ein „verbindliches Leitbild bis 2030“. Darin sollen strategische Ziele und Rahmenbedingungen für die künftige städtebauliche Entwicklung und Nutzung des Gebiets festgelegt werden.

    Für beide Städte sei das Gebiet von einigem Nutzen. Für Zürich sei es „eine wichtige Landreserve“, für Schlieren spiele es eine Rolle bei der städtebaulichen Zukunftsplanung. Darum sei die Zusammenarbeit für beide Städte „eine Grundlage für weitere Planungsschritte und Entscheide“.

    Zürich will mit der Kooperation „frühzeitig und auf einer soliden planerischen Basis“ die künftige Vorgehensweise auf ihrem Areal klären. Dort enden zwischen 2043 und 2050 verschiedene Baurechte.

    Schlieren gehe seit einigen Jahren die Weiterentwicklung mehrerer grosser Areale an. „Der Nordosten verbleibt als das grösste zusammenhängende Entwicklungsgebiet in der Gemeinde“, heisst es.