Kategorie: immoNews

immoNews – Aktuelle Immobiliennews, Branchenmeldungen & Entwicklungen aus der Schweizer Immobilienwirtschaft auf einen Blick.

  • Globale Arbeitgeberbewertung stärkt Position im Wettbewerb um Talente

    Globale Arbeitgeberbewertung stärkt Position im Wettbewerb um Talente

    Holcim sichert sich zum zweiten Mal in Folge die Auszeichnung Global Top Employer vom Top Employers Institute. Insgesamt wurden laut einer Mitteilung 27 Ländergesellschaften von Holcim über alle Regionen hinweg als Top Employer zertifiziert. Mit 27 zertifizierten Märkten erreichte Holcim eine globale Punktzahl von 87 Prozent und übertraf damit den weltweiten Richtwert.

    Besonders hoch bewertete das Top Employers Institute Holcim in den Bereichen Ethics & Integrity, Learning sowie Business Strategy. Diese Ergebnisse spiegeln die leistungsorientierte Unternehmenskultur wider, die die Wachstumsstrategie NextGen Growth 2030 des Konzerns vorantreibt, heisst es in der Mitteilung.

    „Ein strategischer Wachstumstreiber unserer NextGen-Growth-2030-Strategie ist unsere Leistungskultur und unsere Wertschöpfung für Mitarbeitende, Kunden und Aktionäre. Wir nennen dies den Holcim Spirit, der auf Sinn, Menschen und Leistung ausgerichtet ist“, wird CEO Miljan Gutovic zitiert. „Diese Auszeichnung gehört unseren mehr als 45’000 Kolleginnen und Kollegen, die den Holcim Spirit jeden Tag leben und Holcim zu einem hervorragenden Arbeitsplatz machen.“

    Für die Top-Employer-Auszeichnung werden Unternehmen anhand globaler Standards in den Bereichen Karriereentwicklung, Lernen, Wohlbefinden sowie Vergütung bewertet. Unternehmen, die als Global Top Employer ausgezeichnet werden, müssen zudem in einer Mindestzahl von Ländern und Regionen – darunter auch im Land ihres globalen Hauptsitzes – als regionaler Top Employer zertifiziert sein.

    Holcim hat seinen Hauptsitz in Zug, Schweiz, und beschäftigt global mehr als 45’000 Mitarbeitende in 43 Märkten, darunter in Europa, Lateinamerika, Asien, dem Nahen Osten und Afrika.

  • Stadt will Industriebau für Archiv und Zwischennutzungen erwerben

    Stadt will Industriebau für Archiv und Zwischennutzungen erwerben

    Der Bieler Gemeinderat beantragt dem Stadtrat den Kauf der Industrieliegenschaft an der Mattenstrasse 133. Das Gebäude ist laut Mitteilung ab 2033 als neues Stadtarchiv vorgesehen. Zuvor soll es als provisorische Turnhalle sowie als vorübergehender Bibliotheksstandort zwischengenutzt werden.

    Die Industrieliegenschaft Mattenstrasse 133 wurde 1959 für die Maveg AG erbaut, ein Handelsunternehmen für Baumaschinen. Das Gebäude umfasst drei grosse Hallen sowie einen Verwaltungsbau und gilt im Bauinventar als erhaltenswert.

    Ab dem Winter 2026/27 soll die grosse Halle der Liegenschaft die Turnanlagen des Collège des Platanes ersetzen. Diese können seit 2024 wegen baulicher Probleme nur noch eingeschränkt genutzt werden. Bis zur Sanierung der Turnhallen will die Stadt mit einem einfachen Ausbau der Halle eine Übergangslösung schaffen.

    Später soll die Liegenschaft während der geplanten Gesamtsanierung der Stadtbibliothek am Neumarktplatz ab 2031 als provisorischer Bibliotheksstandort dienen. Für die rund 1700 Quadratmeter Nutzfläche der Bibliothek seien im Stadtzentrum kaum geeignete Mietlösungen verfügbar.

    Nach dem Auszug der Bibliothek soll das Gebäude ab 2033 dauerhaft als Stadtarchiv genutzt werden. Für dieses sucht die Stadt bereits seit Jahren eine neue Lösung, da die heutigen Räumlichkeiten den gesetzlichen Anforderungen nicht mehr genügen und die Archivbestände auf mehrere Standorte verteilt sind.

    Der Gemeinderat beantragt dem Stadtrat dafür zwei Kredite über insgesamt 3,890 Millionen Franken für den Kauf der Liegenschaft und die vorläufige Bereitstellung der Turnhalle. Der Stadtrat entscheidet am 19. März.

  • Digitale Agenda vernetzt Veranstaltungen im Limmattal

    Digitale Agenda vernetzt Veranstaltungen im Limmattal

    Die Limmatstadt AG hat gemeinsam mit Limmattaler Gemeinden und Wirtschaftsverbänden eine gemeinsame digitale Veranstaltungsagenda lanciert. Veranstaltungen aus Wirtschaft, Kultur, Sport, Vereinen und Gemeinden werden zentral erfasst und anschliessend automatisch auf verschiedenen Kanälen ausgespielt sowie auf der Internetseite der Limmatstadt gebündelt aufgezeigt. Die Initiative soll laut einer Mitteilung die Region sichtbarer machen, Synergien nutzen, administrativen Aufwand reduzieren und das Limmattal als Wirtschafts- und Lebensraum stärken und weiterentwickeln.

    „Mit der digitalen Veranstaltungsagenda machen wir sichtbar, was das Limmattal alles zu bieten hat – und stärken gleichzeitig die Zusammenarbeit in der Region“, so Stephanie Kiener, Geschäftsführerin der Limmatstadt, in der Mitteilung.

    Technische Grundlage der Agenda bildet die Plattform guidle. Veranstalterinnen und Veranstalter erfassen ihre Veranstaltungen einmal zentral. Diese erscheinen anschliessend auf der regionalen Agenda und je nach Anbindung auf den Seiten der jeweiligen Gemeinden und Partner- und Medienplattformen. Die Lösung schafft so Transparenz und Sichtbarkeit und ermöglicht einfachere Prozesse sowie einen effizienten Einsatz von Ressourcen ohne Überschneidungen.

    Die digitale Veranstaltungsagenda wurde durch die Gemeinden Aesch, Dietikon, Geroldswil, Oetwil an der Limmat, Oberengstringen, Schlieren, Spreitenbach, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen sowie den Wirtschaftsverbänden Industrie- und Handelsverein Dietikon und Wirtschaftskammer Schlieren unterstützt und finanziert.

    „Mit der neuen digitalen Veranstaltungsagenda rückt das Limmattal noch näher zusammen – sichtbar, vernetzt und gemeinsam stark“, heisst es in der Mitteilung.

  • Neuer Leiter für Markt und Politik beim Solarverband

    Neuer Leiter für Markt und Politik beim Solarverband

    Wieland Hintz leitet laut einer Mitteilung seit dem 1. März Markt und Politik bei Swissolar und ist zugleich dessen stellvertretender Geschäftsführer. Der 45-Jährige war zuvor beim Bundesamt für Energie für die Solarenergie zuständig.

    Hintz hat Physik an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich studiert und am Kernforschungszentrum CERN in Genf promoviert. Er hat unter anderem für Alpiq und beim Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen gearbeitet. Mit seiner Familie betreibt er in Deutschland sechs Windräder und einen Solarpark mit einer Leistung von 1,2 Megawatt.

    Hintz tritt an die Stelle von David Stickelberger. Der heute 65-Jährige war von 1998 bis 2023 erster Geschäftsführer von swissolar. Seit 2023 war er Stellvertreter seines Nachfolgers Matthias Egli. Künftig wird er den Verband als Senior Advisor Politik begleiten.

    „Die Photovoltaik ist in den letzten zehn Jahren zu einer tragenden Säule der Schweizer Stromversorgung geworden, die mittlerweile über 15 Prozent des Stromverbrauchs deckt“, wird Hintz in der Mitteilung zitiert. „In meiner neuen Funktion bei Swissolar werde ich mich mit voller Energie dafür einsetzen, dass die Photovoltaik optimal in das Schweizer Energiesystem integriert wird und die Dekarbonisierung von Gebäuden und Verkehr vorantreibt.“

    Neu hat Swissolar die Stelle einer Direktorin Suisse Romande geschaffen. Diese wird von Anne Plancherel besetzt. Sie ist seit 2024 tätig, sowohl als strategische Projektmanagerin als auch beim Aufbau der Berufsbildung in der Westschweiz. Plancherel soll Swissolar in der Westschweiz vertreten und das regionale Netzwerk weiter ausbauen.

    Die 44-jährige Umweltingenieurin hat an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne studiert und sich im Projektmanagement an der Universität Genf weitergebildet. „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit unseren Mitgliedern, Partnern und Behörden das Potenzial der Solarenergie in der Suisse Romande weiter auszubauen und die Branche nachhaltig zu stärken“, wird sie in der Mitteilung zitiert.

  • Digitales Werkzeug bewertet Nachhaltigkeit von Events

    Digitales Werkzeug bewertet Nachhaltigkeit von Events

    Der Schweizer Verband für nachhaltige Events (SVNE) mit Sitz in Basel hat seine Plattform Saubere Veranstaltung weiterentwickelt. Unter dem neuen Namen Eventkit bietet sie ein einheitliches Werkzeug zur Planung und Bewertung der Nachhaltigkeit von Veranstaltungen. Dieses Werkzeug kann sowohl von den Organisierenden als auch von den bewilligenden Behörden verwendet werden. Die zweisprachige Plattform Eventkit integriert laut einer Mitteilung auch die Plattform KITmanif, die von der Stadt Lausanne und vom Kanton Waadt entwickelt worden ist.

    Eventkit nutzt für die Bewertung von Veranstaltungen Kriterien, die von Fachpersonen in Städten, Kantonen, Bundesämtern und Partnerverbänden formuliert worden sind. Diese sind in übersichtliche Kategorien gruppiert, die von Management und Kommunikation über Verpflegung, Verkehr und Transport sowie Material und Abfall bis zu Natur und Landschaft, Gesundheit und Prävention, Inklusion und Chancengleichheit bis zur Wirtschaft reichen.

    Insgesamt werden maximal 340 Punkte vergeben. 31 der 58 Kriterien werden mit vier Punkten bewertet, 27 Kriterien zählen doppelt.

    Die Kreislaufwirtschaft spielt eine zentrale Rolle. So wird bei der Verpflegung auch das Vorhandensein eines Konzepts zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung bewertet. Der Verzicht auf Wegwerfprodukte und auf das Verteilen von Gratismustern oder Flyern gehört ebenso dazu wie die Sicherstellung des Rücklaufs von Mehrweg- und wiederverwertbaren Einweggebinden. Allfällige Schäden an Naturräumen werden behoben. Die regionale Wirtschaft wird bevorzugt.

    Eventkit steht dank einer breiten Trägerschaft allen interessierten Veranstaltenden kostenlos zur Verfügung. „Mit Eventkit schaffen wir erstmals einen schweizweiten Standard mit Zielwerten, die Veranstaltungen motivieren, ihre Nachhaltigkeit schrittweise zu stärken“, wird SVNE-Präsidentin Marianne Gehring in der Mitteilung zitiert.

  • KI und Sensorik verändern die Betonproduktion

    KI und Sensorik verändern die Betonproduktion

    Die Sika AG hat eine Vertriebspartnerschaft mit dem kanadischen Unternehmen Giatec Scientific Inc. abgeschlossen. Das Angebot von Giatec für digitale Technologien im Bausektor soll in das globale Produktportfolio von Sika integriert werden, wie das Zuger Unternehmen aus der Spezialitätenchemie in einer Mitteilung schreibt. Ziel der Geschäftsvereinbarung sei es, die Digitalisierung in der Betonindustrie weltweit voranzutreiben.

    Giatec Scientific Inc. mit Hauptsitz in Ottawa in der Provinz Ontario ist ein weltweit tätiger Anbieter von Sensoren, Softwarelösungen und von durch Künstliche Intelligenz (KI) gestützten Systemen für die Datenanalyse. Die Einsatzgebiete der digitalen Technologien im Bauwesen steigen an. Das zeigen laut der Mitteilung Zahlen des globalen Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Fortune Business Insights. Demnach wird von einem Wachstum von 4,7 Milliarden Franken im Jahr 2026 auf 27,5 Milliarden Franken bis ins Jahr 2034 auf dem weltweiten Markt für KI in der Baubranche ausgegangen. Das entspreche einer durchschnittlichen Wachstumsrate von 24,8 Prozent pro Jahr.

    Sika und Giatec wollen ihre Stärken bündeln, um den Kunden hochwertige Betondaten in Echtzeit zu liefern, so die Mitteilung. „Durch die Kombination der fortschrittlichsten Technologien eröffnen wir unseren Kunden weltweit neue Möglichkeiten in Bezug auf Effizienz, Qualität und Nachhaltigkeit. Gleichzeitig stärken wir unsere Fähigkeit, durch digitale Innovationen zusätzlichen Mehrwert zu schaffen“, wird Ivo Schädler, Leiter Bauwesen und Mitglied der Konzernleitung, zitiert.

    Eine KI-gestützte Qualitätskontrolle und Optimierung der Beton-Mix-Designs würden in der Bauindustrie die Chance bieten, die Menge des verwendeten Zements und der Zuschlagsstoffe präzise zu optimieren. Damit seien Effizienzsteigerung, Kosteneinsparungen und CO2-Reduzierung möglich bei gleichzeitiger Leistungssteigerung auf der Baustelle.

  • Neues Werkareal bündelt Energie und Netzkompetenz

    Neues Werkareal bündelt Energie und Netzkompetenz

    Die CKW AG will Geschäftsbereiche aus dem Luzerner Quartier Reussbühl auf die Reussinsel nach Emmen verlegen und dort auch den neuen Hauptsitz des Unternehmens realisieren, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Die Axpo-Tochter beabsichtigt mit diesem Schritt, ihre Aktivitäten zu bündeln.

    Im Zentrum des Projektes unter dem Namen EnergiePark Emmen steht der Bau eines neuen Werkgebäudes für die Geschäftsbereiche Netze und Gebäudetechnik. Der dort entstehende Netzstützpunkt von CKW soll für den Bau, Betrieb und Unterhalt des Stromnetzes im Grossraum Luzern verantwortlich zeichnen. Für die Mitarbeitenden sollen mit dem Neubau moderne Arbeitsplätze entstehen. Nach mehrjährigem Planungsverfahren erhielt das Projekt Compact von Penzel Valier AG aus Zürich mit Maurus Schifferli Landschaftsarchitekten aus Bern den Zuschlag zum Bau der neuen Firmenzentrale.

    Die Reussinsel ist der historische Ursprungsort von CKW, hier lieferte 1894 das erste Kraftwerk Strom für die Region. „Mit der geplanten Verlegung des Hauptsitzes nach Emmen knüpfen wir an diese Wurzeln an und bekennen uns langfristig zum Standort Emmen“, wird Martin Schwab, CEO von CKW, in der Mitteilung zitiert. Durch die Verlegung der Geschäftsbereiche und des Hauptsitzes nach Emmen werden künftig 1000 statt der bisherigen 600 Mitarbeitenden auf der Reussinsel tätig sein.

    In den kommenden Jahren wird nun ein Bebauungsplan auf Basis des Richtprojektes durch die Gemeinde Emmen erstellt. „Gemeinsam mit den Gemeinden Emmen und Ebikon wollen wir die Reussinsel im Interesse aller Beteiligten weiterentwickeln“, heisst es weiter von Schwab. Nach heutigem Stand könnten ab 2030 Bauprojekte bewilligt und realisiert werden, so die Mitteilung.

  • Neues Logistikzentrum entsteht in Hunzenschwil

    Neues Logistikzentrum entsteht in Hunzenschwil

    Die ERNE AG Bauunternehmung aus Laufenburg realisiert in Hunzenschwil ein modernes Logistikzentrum für die Lagerhäuser Aarau AG, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Der Industrieneubau umfasst ein Hochregallager sowie Büroräumlichkeiten. Der 130 Meter lange und 100 Meter breite Bau erreicht ein Gesamtvolumen von 364’043 Kubikmetern.

    Der Zeitplan für den Rohbau ist klar definiert: Die Fertigstellung ist auf den 9. Dezember 2026 terminiert. Bereits zur Hälfte der Bauzeit muss das Gebäude im Bereich des Hochregallagers seine vollständige Höhe erreichen. Um diese Vorgaben einzuhalten, setzt ERNE auf digitale Bauprozesse und ein virtuelles Gesamtmodell (Virtual Design and Construction), das sämtliche Bauetappen detailliert abbildet. Dadurch werden Bauabläufe präzise geplant, Gewerke optimal koordiniert sowie Schnittstellen und potenzielle Konflikte frühzeitig erkannt.

    Rund 50 Mitarbeitende sowie vier Krane des Typs Wolff WK 7534 sind täglich auf der Grossbaustelle im Einsatz. Für die Betonierarbeiten werden rund 31’000 Kubikmeter Beton mithilfe einer mobilen Betonanlage inklusive Wasserhaltung direkt vor Ort produziert und verarbeitet. Nach Abschluss der Fundamentarbeiten folgen Wände und Decken des Zentrums. Nach Fertigstellung der Bodenplatte wird im Durchschnitt jeden zweiten Tag eine der insgesamt 120 Deckenetappen mit Flächen von jeweils 300 bis 350 Quadratmetern betoniert. Mit der baulichen Verbindung von Neubau und Bestandsgebäude werden die Rohbauarbeiten abgeschlossen.

    Der Erweiterungsbau wird nach seiner Fertigstellung nicht nur der steigenden Nachfrage nach flexiblen Lager- und Logistiklösungen gerecht, sondern soll laut Mitteilung auch neue Massstäbe in den Bereichen Automatisierung, Energieeffizienz und nachhaltige Bauweise setzen.

  • Temporärbau-Spezialist expandiert in den Westbalkan

    Temporärbau-Spezialist expandiert in den Westbalkan

    Die in Hüttwilen ansässige Nüssli hat in der serbischen Hauptstadt Belgrad ein eigenes Büro eröffnet. Mit dieser Initiative will das auf Temporärbauten spezialisierte Unternehmen seine Präsenz im Westbalkan ausweiten. Zudem dient die Büroeröffnung der Vorbereitung der Expo 2027, die vom 15. Mai bis 15. August 2027 in Belgrad stattfinden wird, heisst es in einer Mitteilung.

    Die Expo 2027 soll unter dem Motto stehen: Play für Humanity – Sport and Music for All. Nüssli bietet mit seinen erfahrenen Teams an, Ländern und Organisationen als Gesamtpartner von der Konzeption bis zur Realisierung von Pavillons und Projekten zur Seite zu stehen. Dabei bietet das Thurgauer Unternehmen Pavillonarchitektur, Ausstellungsgestaltung sowie Sonderlösungen wie Fassadengestaltungen, Skulpturen und Exponate an, die Länderauftritte visuell und räumlich in Szene setzen können.

    Zur Expo 2025 in Osaka zeichnete Nüssli für fünf Länderpavillons verantwortlich. Vier von ihnen sind zum Abschluss der Expo mit den Official Participant Awards ausgezeichnet worden, die vom Bureau International des Expositions (BIE) vergeben werden.

  • Telekommunikationsanbieter stärkt regionale Digitalinfrastruktur

    Telekommunikationsanbieter stärkt regionale Digitalinfrastruktur

    Die Datapark AG mit Sitz in Wil gehört seit dem 23. Februar der EKT Holding AG mit Sitz in Arbon. Der Thurgauer Energieversorger prüft auch die Fusion mit der EKT und die Integration von Datapark in dessen Geschäftsbereich Digital Services. Die elf Arbeitsplätze in Wil bleiben erhalten.

    Datapark verfügt als Internet-Serviceproviderin über einen eigenen Backbone als Teil des Internets in der Ostschweiz. Sie bietet Dienstleistungen für Kabelnetzbetreiber an, darunter Netzwerkplanung, Internetanbindung, Standortvernetzungen und Kundenverwaltungssysteme.

    Datapark wurde 1997 von André Otto gegründet und 2020 von Martin Kaiser übernommen. Dieser regelt nun mit der Übernahme der Firma durch die EKT Holding seine eigene Nachfolge. „Die Integration in die EKT-Gruppe bietet gleich mehrere erfreuliche Faktoren“, wird er in der Mitteilung zitiert. „Einerseits können wir unsere Stärken in Betrieb, Netzwerktechnologie und Speziallösungen weiter ausbauen und profitieren andererseits von der starken Marktposition der EKT-Gruppe. Gemeinsam schaffen wir für unsere Kunden ein noch leistungsfähigeres, regional verankertes Digitalangebot.“

    Andreas Plüer begrüsst Datapark in der EKT-Gruppe. „Mit diesem Traditionsunternehmen gewinnen wir einen Partner, der in der Ostschweiz seit Jahren Massstäbe in Netzwerktechnik, Betrieb und Kundenservice setzt“, wird der Bereichsleiter des EKT-Geschäftsfeldes Digital Services in der Mitteilung zitiert. Die EKT-Gruppe beschäftigt nach der Übernahme 200 Mitarbeitende.

  • Stromerzeuger investiert weiter in flexible Energieproduktion

    Stromerzeuger investiert weiter in flexible Energieproduktion

    Alpiq hat 2025 laut einer Mitteilung einen Nettoumsatz von 5920 Millionen Franken erzielt. Im Vorjahr waren es noch 6366 Millionen gewesen. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen betrug 572 Millionen, 310 Millionen weniger als im Vorjahr.

    Der Stromerzeuger mit Sitz in Lausanne begründet den deutlichen Rückgang vor allem mit dem ungeplanten Ausfall des Kernkraftwerks Gösgen, an dem er einen Anteil von 40 Prozent hält. Das Kernkraftwerk ist wegen einer Modernisierung des Systems der Wasserversorgung seit Mai 2025 nicht mehr am Netz. Der Energiehandel fuhr 2025 ein negatives Ergebnis von 35 Millionen Franken ein. Im Vorjahr hatte er noch ein positives Ergebnis von 30,1 Millionen Franken erzielt.

    Die Finanzlage von Alpiq ist mit einer Eigenkapitalquote von 61 Prozent stark. Das Unternehmen setzt daher auf weitere Investitionen in seinen Wachstumsbereichen und schüttet eine Dividende in Höhe von 230 Millionen Franken aus.

    „Wir richten Alpiq für die Zukunft aus: Unsere Strategie ist auf Flexibilität, Modernisierung der Kraftwerke und kundenorientierte Energielösungen ausgerichtet“, wird CEO Antje Kanngiesser in der Mitteilung zitiert. „Damit festigen wir unseren Beitrag zur europäischen Energiezukunft.“

  • Baustoffindustrie verzeichnet profitables Wachstum

    Baustoffindustrie verzeichnet profitables Wachstum

    Der Zuger Baustoffkonzern Holcim erzielte 2025 laut einer Mitteilung einen Jahresumsatz von 15,7 Milliarden Franken, was einem Wachstum von 3,0 Prozent in lokaler Währung entspricht. Der wiederkehrende EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) stieg auf 2,88 Milliarden Franken (+10,3 Prozent). Die wiederkehrende EBIT-Marge verbesserte sich um 80 Basispunkte auf „branchenführende“ 18,3 Prozent. Der Gewinn pro Aktie vor Wertminderungen und Veräusserungen erhöhte sich um 5,0 Prozent auf 3,22 Franken. Starke Rückgänge gab es beim Konzerngewinn (-73,4 Prozent auf 387 Millionen Franken) und dem Gewinn pro Aktie (-73,1 Prozent auf 0,70 Franken). Dieser sei „durch einen nicht geldflussrelevanten Effekt geprägt, welcher durch Wechselkursveränderungen bei der Veräusserung des Geschäfts von Holcim in Nigeria verursacht wurde“.

    Besonders im vierten Quartal beschleunigte sich das profitable Wachstum. Der wiederkehrende EBIT legte in lokaler Währung um 12,2 Prozent auf 601 Millionen Franken zu. Der Quartalsumsatz belief sich auf 3,82 Milliarden Franken, was einem Wachstum von 3,4 Prozent in lokaler Währung entspricht.

    Nach Produktlinien verzeichnete der Bereich Building Materials ein organisches Umsatzwachstum von 5,1 Prozent auf 11,56 Milliarden Franken. Building Solutions verbuchte dagegen einen organischen Umsatzrückgang von 1,6 Prozent auf 5,85 Milliarden Franken.  Regional entwickelte sich Europa rückläufig beim Umsatz (organisch -2,4 Prozent), während der wiederkehrende EBIT um 7,4 Prozent auf 1,47 Milliarden Franken stieg. Die Marge lag bei 17,0 Prozent. In Lateinamerika wuchs der Umsatz organisch um 4,9 Prozent auf 3,09 Milliarden Franken, während der wiederkehrende EBIT organisch leicht um 0,5 Prozent zurückging. In Asien, dem Nahen Osten und Afrika legte der Umsatz organisch um 10,0 Prozent auf 3,62 Milliarden Franken zu. Der wiederkehrende EBIT stieg dort organisch um 20,5 Prozent, die Marge erreichte 24,6 Prozent

    Ein wichtiger Wachstumstreiber für Holcim waren 2025 die insgesamt 21 abgeschlossenen Transaktionen, von denen 18 wertsteigernd wirkten. CEO Miljan Gutovic bedankt sich in der Mitteilung bei den 45’000 Mitarbeitenden: „Gemeinsam haben wir sämtliche Ziele für 2025 erreicht.“ Für 2026 rechnet der Konzern mit einem organischen Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent sowie einem organischen Anstieg des wiederkehrende EBIT von 8 bis 10 Prozent. Zudem erwartet das Unternehmen eine weitere Verbesserung der Marge beim wiederkehrenden EBIT.

  • Bund führt Vernehmlassung zur Standortförderung durch

    Bund führt Vernehmlassung zur Standortförderung durch

    Der Bundesrat hat zum ersten Mal eine Vernehmlassung zur Botschaft für Standortförderung eröffnet. Wie es in einer Mitteilung heisst, soll sie bis zum 1. Juni 2026 dauern. Dabei unterbreitet der Bundesrat dem Parlament für die Jahre 2028 bis 2031 fünf Finanzierungsbeschlüsse in einem Gesamtumfang von 392,21 Millionen Franken. Die Standortförderung soll dabei über die Instrumente KMU-Politik, Tourismuspolitik, Regionalpolitik sowie Exportförderung und Standortpromotion erfolgen.

    Im Fokus stehen drei Schwerpunkte der Standortförderung: KMU sollen mittels Digitalisierung administrativ entlastet werden, der Zugang von KMU zu internationalen Märkten soll erleichtert und schliesslich sollen die Regionen wirtschaftlich gestärkt werden. Unter anderem soll dabei mit dem Ausbau der Plattform EasyGov.swiss ein Marktplatz für digitale Leistungen von Bund und Kantonen erweitert werden. In Bezug auf die internationalen Märkte unterstützt der Bund exportorientierte Unternehmen mit Informationen, Beratung und dem Einsatz von Exportrisikoversicherungen. Im Bereich der regionalen Standortförderungen unterstützt der Bund Tourismusdestinationen sowie wirtschaftliche Projekte im ländlichen Raum, in Berggebieten und Grenzregionen.

    Trotz des hohen Budgets verzeichnet die Planung unter Berücksichtigung der Covid- und Recovery-Sonderzahlungen und des Entlastungspakets 2027 einen Rückgang um 5,2 Prozent gegenüber der Vorperiode.

  • Gebäudetechnikgruppe expandiert im Engadin

    Gebäudetechnikgruppe expandiert im Engadin

    Die Burkhalter Gruppe hat die Caotec SA aus Brusio übernommen, die auf Heizungs-, Lüftungs-, Klima-, und Sanitärtechnik (HLKS) fokussiert. Mit dem Kauf der Caotec SA kann die Burkhalter Gruppe künftig auch das Ober- und Unterengadin und das Valposchiavo mit HLKS-Dienstleistungen bedienen.

    Die Übernahme erfolgt laut einer Mitteilung ebenfalls im Rahmen der gezielten Akquisitionsstrategie der Burkhalter Gruppe, die bereits 2025 etwa die Gattiker Elektro GmbH in Uster ZH oder Mathieu Ingenieure AG in Visp VS erworben hatte.

    Die neu akquirierte Caotec AG  beschäftigt 17 Mitarbeitende und erwirtschaftete zuletzt einen Jahresumsatz von rund 4,9 Millionen Franken. Das Unternehmen wird als eigenständige Gruppengesellschaft der Burkhalter Holding AG unter der bisherigen Leitung von Dario Cao weitergeführt. Der Name Caotec SA bleibt erhalten, alle Mitarbeitenden werden übernommen.

    Die Burkhalter Gruppe ist eine Gesamtanbieterin von gewerkübergreifender Gebäudetechnik, insbesondere in den Bereichen Heizungs- und Kälte-, Lüftungs- und Klima-, Sanitär- und Elektrotechnik.  Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich in Zürich.

  • Architekt übernimmt operative Leitung im Unternehmen

    Architekt übernimmt operative Leitung im Unternehmen

    Die fsp Architekten AG hat Raman Misinovic zu ihrem neuen Chief Operating Officer ernannt. Er wird gemeinsam mit CEO und Inhaber Christoph Kaech sowie Selim Manjusak, Chief Digital Officer und Chief People Officer, die Verantwortung für die strategische und operative Weiterentwicklung des Unternehmens übernehmen, heisst es in einer Mitteilung. Misinovic war zuvor einige Jahre Projekt- und Teamleiter bei fsp und später als selbstständiger Architekt tätig.

    „Raman kennt uns seit vielen Jahren“, heisst es in der Mitteilung. „Seine architektonische Erfahrung, sein unternehmerischer Blick und sein Verständnis für integrierte Prozesse prägen seine Arbeit. In den vergangenen Jahren hat er diese Perspektiven weiter geschärft und bringt sie nun in neuer Rolle bei fsp ein.“

    Raman Misinovic schloss 2012 seinen Bacheleor in Architektur an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) ab. Er bildete sich anschliessend an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sowie der Universität Stanford weiter und erhielt 2016 seinen Master in Virtuelles Design und Konstruktion und digitales Bauen an der FHNW.

    Misinovic war zwischen 2013 und 2021 als Projekt- und Teamleiter bei fsp tätig. Später arbeitete er als Inhaber und selbstständiger Architekt bei der RAUMKO GmbH sowie der IMMOMIS GmbH. Seine vertieften Kenntnisse in Architektur, Organisation und Prozesse möchte er nun in der Geschäftsleitung von fsp Architekten einbringen. „Gemeinsam mit Christoph Kaech und Selim Manjusak gestalten wir die Weiterentwicklung von fsp – vernetzt, unternehmerisch und mit einem klaren Anspruch an Qualität und Zusammenarbeit“, erklärt er in einer Mitteilung.

  • Dekarbonisierung setzt künftig auf Wärmepumpen

    Dekarbonisierung setzt künftig auf Wärmepumpen

    Das Nationale Sportzentrum in Magglingen wird künftig nicht mit Wärme aus dem tiefen Untergrund geheizt werden. Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) stellt das Projekt laut einer Mitteilung ein. Der Untergrund habe sich als zu komplex erwiesen. Die Tiefbohrungen würden daher höhere Kosten als prognostiziert ausfallen.

    Das BBL hat das Geothermieprojekt 2018 begonnen. Untersuchungen hatten 2023 Potenziale für Warmwasser in einer Tiefe von 1500 bis 2000 Metern aufgezeigt. Die Nutzung dieser Potenziale war bereits für 2029 vorgesehen.

    Das BBL hält aber an seiner Absicht fest, die Wärmeversorgung des Sportzentrums zu dekarbonisieren. Dafür will es auf Geothermie näher an der Oberfläche und auf Wärmepumpen zurückgreifen. Diese sollen Erdgas und Holzpellets als Hauptwärmelieferanten ablösen. Das dürfte aber frühestens 2031 möglich sein, heisst es in der Mitteilung.

  • Raumplanung wird im Unterricht praxisnah vermittelt

    Raumplanung wird im Unterricht praxisnah vermittelt

    Planungsverantwortliche von Baden Regio haben mit Schülern der Kantonsschule Wettingen im Herbst 2025 ein Projekt zur Raumplanung initiiert. Wie nun einer Mitteilung zu entnehmen ist, haben die Planer drei Lektionsblöcke im Akzentfach Geistes- und Sozialwissenschaften gestaltet. Dabei wurden Arbeitsmethoden und Planungsinstrumente vorgestellt sowie Mitwirkungsmöglichkeiten der Bevölkerung erläutert.

    In praxisnahen Projekten haben Schülerinnen und Schüler ihre nähere Schulumgebung analysiert und im Anschluss Vorschläge zur Gestaltung des westlichen Teils der Klosterhalbinsel erarbeitet. In weiteren Lektionen befassten sich die Jugendlichen gemeinsam mit den Lehrpersonen mit unterschiedlichen Wohnkonzepten, den Bedürfnissen rund ums Wohnen und deren Einfluss auf die Stadtentwicklung. Soziale Komponenten standen hierbei im Vordergrund.

    „Die praxisnahe Sichtweise und das fundierte Know-how der Referierenden von Baden Regio eröffneten den Schülerinnen und Schülern wie auch den Lehrpersonen wertvolle neue Perspektiven“, wird Oliver Schneider, Gymnasiallehrer an der Kantonsschule Wettingen, in der Mitteilung zitiert. „Durch das lebendige Zusammenspiel von theoretischen Grundlagen und deren unmittelbarer Anwendung an einem konkreten Beispiel wurde das Thema Raumplanung greifbar und anschaulich vermittelt. Dies weckte Neugier, förderte das vernetzte Denken und ermutigte die Lernenden, über gewohnte Grenzen hinauszublicken.“

    Die Beteiligten von Baden Regio und des Lehrkörpers konstatierten als auffallend, dass den Schülerinnen und Schülern das Zusammenleben der Menschen besonders wichtig war.

  • Transformation zum Raumklimaspezialisten zeigt Wirkung

    Transformation zum Raumklimaspezialisten zeigt Wirkung

    Die Zehnder Group hat ihren Umsatz laut einer Mitteilung im Geschäftsjahr 2025 um 8 Prozent auf 760,7 Millionen Euro erhöht. Besonders das Lüftungssegment verzeichnete eine starke Nachfrage, während der Umsatz im Heizkörpersegment weiter zurückging. Das EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) der Gruppe wuchs um 348 Prozent auf 63,4 Millionen Euro. Im Vorjahr hatten Einmaleffekte in Höhe von 35,9 Millionen Euro infolge gezielter Portfolioanpassungen und Produktionsverlagerungen das Ergebnis belastet. Der Reingewinn lag 2025 bei 47,8 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr ein Reinverlust von 2,4 Millionen Euro verbucht worden war. Auch der operative Cashflow verbesserte sich deutlich auf 80,0 Millionen Euro.

    Wachstumstreiber war insbesondere das Lüftungssegment. Dessen Umsatz stieg 2025 um 18 Prozent auf 501,7 Millionen Euro. Die 2024 erfolgte Übernahme von Siber trug rund 5 Prozent zum Wachstum im Segment bei. Der Anteil des Lüftungsbereichs am Gesamtumsatz erhöhte sich damit auf 66 Prozent nach 60 Prozent im Vorjahr. Regional legten die Umsätze in der EMEA-Region (Europa, Naher Osten, Afrika) um 23 Prozent auf 403,3 Millionen Euro zu, in Nordamerika um 7 Prozent auf 76,1 Millionen Euro. In Asien-Pazifik sank der Umsatz hingegen um 10 Prozent auf 22,3 Millionen Euro.

    Das Heizkörpersegment verzeichnete dagegen einen Umsatzrückgang um 8 Prozent auf 259,0 Millionen Euro. Der Anteil am Gesamtumsatz fiel von 40 auf 34 Prozent. Gründe waren insbesondere eine schwächere Renovierungstätigkeit in Europa sowie ein Trend zu günstigeren Radiatormodellen.

    Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Zehnder eine weiterhin wachsende Nachfrage nach energieeffizienten Raumklimalösungen. Nach der beschleunigten Transformation von einer Heizkörperherstellerin zur führenden Anbieterin für Raumklimalösungen will das Unternehmen laut der Mitteilung die Chancen im Lüftungsmarkt konsequent nutzen. Mittelfristig rechnet Zehnder mit einem durchschnittlichen jährlichen Umsatzwachstum von rund 5 Prozent sowie einer EBIT-Marge vor Einmaleffekten von 9 bis 11 Prozent.

  • Neuer Präsident für regionalen Energieversorger gewählt

    Neuer Präsident für regionalen Energieversorger gewählt

    Der Verwaltungsrat von Limeco hat sich laut einer Mitteilung am 25. Februar für die Amtsperiode bis 2027 neu konstituiert. Dabei hat er Rolf Schaeren zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Schaeren wird sein Amt am 1. Mai antreten. Schaeren war von 2006 bis 2022 Finanzvorstand der Stadt Dietikon.

    Er ist Professor für Rechnungswesen und Finanzmanagement an der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz. Er gehört seit 2014 dem Verwaltungsrat der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) an. Seit 2021 präsidiert er ihn.

    Schaeren folgt auf Stefano Kunz. Der Schlieremer Bauvorstand hat dem Verwaltungsrat während zwölf Jahren angehört.

    „Limeco übernimmt für die Region eine zentrale Rolle in der Energie- und Entsorgungsversorgung“, wird Schaeren in der Mitteilung zitiert. „Ich freue mich sehr darauf, gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen im Verwaltungsrat die erfolgreiche Entwicklung von Limeco weiterzuführen und die zukünftigen Herausforderungen im Sinne der Trägergemeinden anzupacken.“

  • Solarprojekt verbindet Eigenstrom und regionale Investitionen

    Solarprojekt verbindet Eigenstrom und regionale Investitionen

    Die Stiftung Schloss Turbenthal ermöglicht Privaten und Unternehmen laut einer Mitteilung die Beteiligung an ihrer neuen Solaranlage. Diese Anlage entsteht auf den Dächern des Gehörlosendorfes. Mit 150 Solarmodulen soll sie pro Jahr 66‘000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Die Hälfte des Stromes soll von der Stiftung selbst verbraucht werden.

    Eine Grossbatterie mit einer Leistung von 100 Kilowatt erlaubt die Speicherung des Stroms an Tagen mit viel Sonne und wenig Bedarf. Dieser Strom kann später sowohl von der Stiftung als auch von der Netzgesellschaft Swissgrid als Regelenergie abgerufen werden.

    Private und Unternehmen können sich über die Plattform solarify.ch an der Anlage beteiligen. Sie erhalten vierteljährlich Zahlungen auf ihre Investition. „Mit diesem Projekt leisten wir einen konkreten Beitrag zur Nachhaltigkeit und ermöglichen die Beteiligung der Bevölkerung aus der Region“, wird Marc Basler, Gesamtleiter der Stiftung Schloss Turbenthal, in der Mitteilung zitiert.

    Die Solarify GmbH mit Sitz in Bern übernimmt auch das Projektmanagement, den Betrieb, die Versicherung und den Unterhalt der Anlage sowie die Stromvermarktung.

  • Gesellschaft für erschwingliches Wohnen will dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schaffen

    Gesellschaft für erschwingliches Wohnen will dauerhaft bezahlbaren Wohnraum schaffen

    Die neue Immobiliengesellschaft GEW soll privates Kapital für dauerhaft bezahlbaren Wohnraum für Menschen mit tiefem bis mittlerem Einkommen in der Schweiz schaffen. Die GEW wurde im Dezember 2025 vor dem Hintergrund des zunehmend fehlenden bezahlbaren Wohnraum in der Schweiz gegründet, wie es nun in einer Mitteilung heisst. Demnach wird sie Wohnliegenschaften mit Mietpreisen im günstigen Segment des lokalen Marktes entwickeln, bauen, erwerben und betreiben, welche unter dem 50-Prozent-Quantil der jeweiligen Gemeinde liegen sollen.

    Die GEW möchte mit ihrer Arbeit einen Beitrag zur sozialen Stabilität in der Schweiz leisten. Steigende Mieten, fehlende Baulandreserven, restriktive Regulierungen und hohe Land- und Baukosten haben dazu geführt, dass die Wohnungsproduktion nicht länger mit der Nachfrage Schritt halten kann. „Wenn Wohnen zur Sorge wird, braucht es neue Antworten“, so Reto Brüesch, Geschäftsführer der GEW, in der Mitteilung. „Wir sind überzeugt: Die Privatwirtschaft kann und muss mit unternehmerischem Denken und klarem Gemeinwohlfokus einen Teil der Verantwortung übernehmen.“

    Das GEW-Modell basiert auf drei Säulen: Effizientes Entwickeln und Bauen, kostengünstiges Betreiben und tiefe Kapitalkosten durch geringes Risiko. Dadurch entstehe ein wirtschaftlich tragfähiger Ansatz, der erschwingliche Mieten mit unternehmerisch verantwortungsvollen Investitionen vereint. „Mit einer Investition in die GEW wird bezahlbarer Wohnraum in der Schweiz geschaffen und gleichzeitig eine faire Verzinsung sowie eine positive gesellschaftliche Wirkung erzielt“, erklärt Daniel Kusio, Verwaltungsratspräsident der GEW. Er wird im Verwaltungsrat von Immobilienökonom Donato Scognamiglio und Balz Halter, Verwaltungsratspräsident der Halter Gruppe, unterstützt.

    Während Gemeinden mit der GEW bezahlbaren Wohnraum ohne übermässige finanzielle Belastung realisieren können, profitieren Eigentümerinnen und Eigentümer von transparenten Modellen wie Verkauf, Baurecht oder Sacheinlage. Investoren erhalten wiederum Zugang zu einer langfristigen Anlage mit stabiler Ertragsstruktur.

  • Immobilienportfolio wächst trotz stabilem Ertrag

    Immobilienportfolio wächst trotz stabilem Ertrag

    Das Immobilienunternehmen PSP Swiss Property informiert in einer Mitteilung über sein Geschäftsergebnis 2025. Der Liegenschaftsertrag erreichte 349,2 Millionen und lag damit um 0,2 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Auf vergleichbarer Basis (like-for-like) resultierte jedoch ein Wachstum von 1,3 Prozent, vor allem durch Indexanpassungen. Der Gewinn ohne Liegenschaftserfolge belief sich auf 225,4 Millionen, beziehungsweise 4,91 Franken pro Aktie. Der Reingewinn stieg um 8,9 Prozent auf 408,5 Millionen Franken, massgeblich infolge höherer Portfolioaufwertungen von 231,1 Millionen Franken. Der Gewinn pro Aktie erhöhte sich auf 8,91 Franken, die Dividende pro Aktie auf 3,95 Franken.

    Der Portfoliowert stieg per Ende 2025 auf 10,1 Milliarden Franken  mit 150 Anlageliegenschaften und zehn Entwicklungsliegenschaften. Die Neubewertung wurde vor allem durch Vermietungserfolge im High-Street-Retail in Zürich sowie steigende Marktmieterwartungen in Toplagen getragen. Die Leerstandsquote lag bei 3,5 Prozent. Die durchschnittliche Restlaufzeit der Mietverträge (WAULT) betrug 4,9 Jahre, bei den grössten Mietern 5,3 Jahre.

    Insgesamt bliebt der Schweizer Markt für Geschäftsliegenschaften stabil, so die Mitteilung. 2025 waren demnach besonders hochwertige Büroflächen in zentralen Lagen gefragt. In Genf und Zürich blieb die Nachfrage nach Innenstadtlagen hoch, während die Märkte in Bern und Lausanne stabil verliefen. In Basel hielt das Überangebot an Büroflächen an. Der Investitionsmarkt belebte sich im Jahresverlauf dank moderat sinkender Zinsen und verbesserter Finanzierungskonditionen.

    PSP erwartet für 2026 eine weiterhin positive Marktentwicklung mit stabiler Mietnachfrage im Kerngeschäft. Niedrige Zinsen dürften den Transaktionsmarkt nach Unternehmensangaben stützen, während hochwertige Objekte knapp bleiben. Das Unternehmen will daher selektiv investieren, Chancen mit langfristigem Wertsteigerungspotenzial nutzen und seine aktionärsfreundliche Dividendenpolitik fortsetzen.

  • Thun Nord entwickelt sich zum neuen Stadtteil

    Thun Nord entwickelt sich zum neuen Stadtteil

    Der künftige neue Stadtteil Thun Nord ist einer der vier wichtigsten kantonalen Entwicklungsschwerpunkte und der wichtigste im Berner Oberland, so eine Mitteilung der Stadt Thun. Auf einem Gelände von 60 Hektaren soll hier ein zukunftsgerichtetes Stadtquartier und ein Wirtschaftsstandort von überregionaler Ausstrahlung entstehen. Das Areal soll durch eine neue S-Bahnhaltestelle erschlossen werden.

    Das Gelände gehört je zur Hälfte Armasuisse Immobilien und der RUAG Real Estate AG. Die Stadt Thun hat 2025 mit ihnen sowie der BLS ein sogenanntes Werkstattverfahren für das Kerngebiet rund um die geplante Bahnhaltestelle durchgeführt. Drei interdisziplinäre Teams entwickelten zusammen mit Expertinnen und Experten und den verschiedenen Anspruchsgruppen Vorschläge. Aus diesen hat ein Begleitgremium Eckwerte für die weitere Entwicklung abgeleitet.

    Das Grundgerüst des neuen Stadtteils soll durch die Freiräume gebildet werden. Dieser wird geprägt durch die Aare, die Strassen, den Bahnraum und das Ortsbild. So soll die bestehende Sheddachhalle das Rückgrat der Anlage bilden. Die beiden Grundeigentümerinnen wollen ihre geschlossenen Betriebsareale auf das Gebiet westlich der Alpenbrücke und auf die Flächen des Textilcenters konzentrieren. Ausserhalb von ihnen sind gemischte Nutzungen vorgesehen. Zu den prägenden Akteuren wird auch die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) mit ihrem neuen Campus gehören.

    Die Ergebnisse des Werkstattverfahrens werden bis zum 6. März im Rathaus Thun ausgestellt.

  • Transformationsprogramm zeigt Wirkung beim Zugangstechnikspezialisten

    Transformationsprogramm zeigt Wirkung beim Zugangstechnikspezialisten

    Dormakaba hat im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/26, also bis zum 31. Dezember 2025, einen Gesamtumsatz von 1,362 Milliarden Franken erzielt, ein Rückgang um 4,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Während die Volumen rückläufig waren, hatten „konsequente Preisrealisierungen“ laut einer Mitteilung ein organisches Wachstum von 2,0 Prozent zur Folge. Beim bereinigten Gewinn vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) wurden 211,9 Millionen Franken erwirtschaftet, 1,9 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Die EBITDA-Marge konnte hingegen von 15,2 auf 15,6 Prozent gesteigert werden.

    „Im ersten Halbjahr 2025/26 haben wir unsere Transformation konsequent weiter umgesetzt und unsere bereinigte EBITDA-Marge gesteigert. Wir liegen bei der Umsetzung unserer Strategie auf Kurs und haben die vorgesehenen Kosteneinsparungen aus unserem Transformationsprogramm vorzeitig realisiert“, wird CEO Till Reuter in der Mitteilung zitiert.

    Das Unternehmen bestätigt die Prognose für das Gesamtjahr 2025/26. So erwartet dormakaba ein organisches Nettoumsatzwachstum zwischen 3 und 5 Prozent, eine bereinigte EBITDA-Marge von mehr als 16 Prozent und eine bereinigte operative Cashflow-Marge zwischen 11,5 Prozent und 12,5 Prozent. Diese Marge hat im ersten Halbjahr noch 4,5 Prozent betragen, nach 7,4 Prozent im Vorjahreszeitraum.

  • Grundstein für gemischt genutztes Gebäude in Frenkendorf gelegt

    Grundstein für gemischt genutztes Gebäude in Frenkendorf gelegt

    Die Halter AG hat laut einer Mitteilung den Grundstein für das Projekt Park3 gelegt. Beteiligt waren ausserdem die Bauherrschaft Zurimo „B“ Immobilien AG, vertreten durch die UBS Fund Management (Switzerland) AG, Vertreter von Reuter Architekten, der Gemeinde Frenkendorf sowie beteiligte Planungs-, Vermarktungs- und Realisierungsteams.

    Das gemischt genutzte Wohn- und Geschäftshaus wird als fünfgeschossiger Baukörper mit Attika Wohnen, Arbeiten und Gewerbe unter einem Dach vereinen. Die Grundstücksgrösse beträgt 2607 Quadratmeter, die Baukosten betragen 14 Millionen Franken. Im Erdgeschoss entstehen flexibel teilbare Gewerbeflächen, im ersten Obergeschoss moderne Büroeinheiten. In den oberen Etagen sind 22 Wohnungen mit 2,5- und 3,5-Zimmer-Grundrissen vorgesehen. Das Projekt entsteht in einem infrastrukturell gut angebundenen Umfeld, das im Zuge der städtebaulichen Entwicklung zunehmend an urbaner Qualität gewinnt. Das Areal wird derzeit überwiegend gewerblich genutzt.

    Im Grundstein wurden die Gebäudepläne des Projekts, ein UBS-Jahresbericht sowie die aktuelle Ausgabe des Magazins KOMPLEX der Halter Gruppe als Zeitdokumente hinterlegt und dauerhaft im Fundament verankert.

    Nun richtet sich der Fokus auf die Erstellung des Rohbaus, der bis zum Sommer fertiggestellt werden soll. Die Fertigstellung des Projekts ist für Frühling 2027 geplant.

    Die Halter AG ist eine schweizweit tätige Immobilien- und Baufirma. Das Unternehmen bearbeitet an sieben Standorten ein Bauvolumen von rund 800 Millionen Franken pro Jahr und zählt derzeit rund 320 Projekte in Entwicklung und Ausführung.

  • Gemeinden am Zürichsee stärken wirtschaftliche Vernetzung

    Gemeinden am Zürichsee stärken wirtschaftliche Vernetzung

    Die Standortförderung Goldküste hat ihr erstes Jahresprogramm veröffentlicht. Der Verein wurde im September 2025 von den elf Gemeinden des Bezirks Meilen und dem Amt für Wirtschaft des Kantons Zürich gegründet.

    Wie es in einer Mitteilung heisst, profitieren die Mitglieder von kostenfreier Teilnahme an Veranstaltungen, Exkursionen und Hintergrundgesprächen, direktem Zugang zu Entscheidungsträgerinnen und -trägern sowie erhöhter Sichtbarkeit. Die erste Mitgliederversammlung findet am 15. April in Stäfa ZH statt. Dort wird als Gastreferent Dr. Moritz Lechner sprechen, Co-Gründer und Co-Verwaltungsratspräsident von Sensirion.

    Als weitere Programmpunkte nennt die Mitteilung einen Mitglieder-Lunch mit Werkstattbesuch bei der Micro Mobility Systems AG in Küsnacht und einen Mitglieder-Znüni in der Gemeindeverwaltung Zumikon. Im August folgt eine After-Work-Exkursion in den Seepark Uetikon, wo auf dem ehemaligen Areal der chemischen Fabrik Wohnungen für gut 600 Personen entstehen. Zudem steht eine Exkursion zum Zürcher Kantonsrat auf dem Plan.

  • Forschung entwickelt klimafreundliche Alternative zu Zement

    Forschung entwickelt klimafreundliche Alternative zu Zement

    Die Herstellung von Zement als Bindemittel für Beton verantwortet 8 Prozent des weltweiten Kohlendioxidausstosses. Forschende verschiedener europäischer Universitäten und Institute arbeiten unter Führung des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) aus Deutschland an der Entwicklung von Zementalternativen. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, ist der Zuger Baustoffproduzent Holcim in diesen Forschungsarbeiten des europäischen Projekts C-SINK engagiert.

    Im Fokus der Forschungen stehen magnesiumhaltige Silikate, die in einem gezielten, beschleunigten Mineralisierungsprozess mit CO₂ zu Magnesiumcarbonat reagieren. Dieser Zusatzstoff könnte als Ersatz für Portlandzementklinker das neue Bindemittel für Beton sein. Derzeit wird das Material unter Mitwirkung aller Beteiligten in den Laboren des KIT getestet. Dabei kommt eine enge Verzahnung von Simulation, experimenteller Forschung und grossmassstäblichen realitätsnahen Prüfungen an der Materialprüfungsanstalt in Karlsruhe zum Tragen. „Wir können mit Simulationen und Maschinellem Lernen vorhersagen, welche Betonrezepturen funktionieren“, wird Frank Dehn, Leiter des Instituts für Massivbau und Baustofftechnologie sowie der Materialprüfungs- und Forschungsanstalt Karlsruhe am KIT, in der Mitteilung zitiert. „Experimente setzen wir dann gezielt ein, um diese Prognosen zu überprüfen. So wollen wir belastbare Kennwerte erarbeiten, die zeigen, dass Beton mit dem neuen Bindemittel klimafreundlich ist und die Anforderungen an Tragfähigkeit, Dauerhaftigkeit und Sicherheit erfüllt.“

    Das Projekt wird vom Europäischen Innovationsrat (EIC) innerhalb des Pathfinder-Programms „Towards cement and concrete as a carbon sink“ gefördert. Beteiligt sind neben dem KIT und dem koordinierenden PAEBBL AB (Schweden) die Technische Universiteit Delft (Niederlande), die Katholieke Universiteit Leuven (Belgien), die Agencia Estatal Consejo Superior de Investigaciones Científicas und PREFABRICADOS TECNYCONTA S.L. (beide Spanien) sowie unterstützend Holcim Technology. Das Projekt wird mit 4 Millionen Euro über eine Laufzeit von vier Jahren gefördert.

  • Neue Technik verlängert Lebensdauer alter Brücken

    Neue Technik verlängert Lebensdauer alter Brücken

    Die in den 80er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts erbauten Brücken zeigen zunehmend Ermüdungserscheinungen und müssen repariert werden. Forschende und Techniker der Abteilung Structural Engineering an der Eidgenössischen Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) in Dübendorf arbeiten an neuen Methoden, wie diese Brücken saniert werden können. Für ihre Experimente nutzen sie einen Brückenbelag aus ultrahochfestem faserbewehrtem Beton (UHPFRC), armiert mit Formgedächtnisstahl, heisst es in einer Mitteilung. Bei diesem Stahl handelt es sich um einen eisenbasierten Stahl aus einer Legierung, die unter anderem Mangan, Silizium und Chrom enthält. Mit diesem Stahl wird der Faserbeton verbunden. Nach einem Erhitzen zieht sich der Stahl zusammen und verschliesst aufgetretene Risse im Beton.

    Die Forschenden um Angela Sequeira Lemos und Christoph Czaderski haben entsprechende Experimente in der Bauhalle der Empa durchgeführt. Fünf Betonplatten mit jeweils fünf Metern Länge simulieren Brückenelemente. Von diesen blieb eine unverstärkt, während die anderen mit herkömmlichen Armierungsstahl beziehungsweise mit Formgedächtnisstahl armiert wurden. Für den Test wurden den Platten Risse zugefügt, um die realen Verschleissbedingungen zu simulieren. Im Ergebnis zeigte sich die Kombination aus faserbewehrtem Beton und Formgedächtnisstahl als funktionsfähiger. Mit ihr konnten Risse verschlossen und durchhängende Brückenteile gehoben werden. „Wir konnten zeigen, dass unser System nicht nur funktioniert, sondern bestehende Brücken tatsächlich wiederbeleben kann“, wird Angela Sequeira Lemos in der Mitteilung zitiert.

    Das Forschungsprojekt wurde von Innosuisse gefördert und von der OST – Ostschweizer Fachhochschule sowie von re-fer, einer Ausgliederung der Empa aus Seewen, und dem Verband der Schweizer Zementindustrie cemsuisse unterstützt. Ein Praxistest an einer echten Brücke könnte das Interesse der Industrie wecken. „Und mit zunehmender Nachfrage dürften auch die Materialkosten sinken – dann könnte diese Technologie die Brückensanierungen nachhaltig verändern“, zeigt sich Sequeira Lemos überzeugt.

  • Baustelle für Alterszentrum in Schlieren wird im März eingerichtet

    Baustelle für Alterszentrum in Schlieren wird im März eingerichtet

    Ab Anfang März 2026 wird die Baustelle für das neue Schlieremer Alterszentrum „Wohnen am Stadtpark“ für die Bevölkerung sichtbar. Dann beginnen dort die Vorbereitungsarbeiten. Zu dem einen Jahr Verspätung hatten zwei Rekurse geführt, die jedoch im Dezember 2025 zurückgezogen wurden. Nun sind die rechtlichen Verfahren abgeschlossen. Deshalb kann laut einer Mitteilung der Stadt Schlieren die Baustelle jetzt eingerichtet werden, und auch mit ersten Bau- und Vorbereitungsarbeiten wird begonnen. Der offizielle Spatenstich soll im April 2026 erfolgen. Die Bauarbeiten sollen Ende 2028 abgeschlossen sein.

    Im Zuge des Baustarts wird auch der Spielplatz am westlichen Rand des Stadtparks ab Anfang März zurückgebaut. Wie die Stadt weiter mitteilt, entsteht dafür beim Stürmeierhuus bereits eine neue städtische Spielinsel. Sie soll im April fertig sein.

    Bei der Volksabstimmung vom 12. März 2023 war ein Kredit über 44,32 Millionen Franken für den Bau des neuen Alterszentrums mit einem Ja-Anteil von 76,6 Prozent deutlich angenommen worden. Wie die Stadt betont, leistet es „einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung einer zeitgemässen, bedarfsgerechten und wohnortnahen Betreuung und Pflege im Alter“.

  • Kooperation soll Deponiekapazitäten langfristig sichern

    Kooperation soll Deponiekapazitäten langfristig sichern

    Die Kantone St.Gallen, Thurgau und Schaffhausen arbeiten bei der Planung neuer Deponien für Schlacke aus Kehrichtverbrennungsanlagen zusammen, informiert das Bau- und Umweltdepartement des Kantons St.Gallen in einer Mitteilung. In den nächsten zwei Jahren erarbeiten die Abfallfachstellen der drei Kantone eine koordinierte Planung, die den Bedarf an Deponievolumen sowie Deponiestandorten ausweist. Ziel ist es, die Entsorgungssicherheit für die nächsten 30 Jahre zu gewährleisten und wirtschaftliche und ökologische Vorteile zu nutzen.

    Ausgangspunkt der Zusammenarbeit ist der absehbare Mangel an geeignetem Deponievolumen. Bei der Verbrennung von Abfällen in Kehrichtverbrennungsanlagen entsteht nicht weiter verwertbare KVA-Schlacke, die auf speziell gesicherten Deponien des Typs D gelagert werden muss. Solche Anlagen sind sowohl in den beteiligten Kantonen als auch in der gesamten Schweiz knapp. Ohne zusätzliche Kapazitäten drohen mittelfristig Engpässe bei der Entsorgung.

    Die koordinierte Planung soll bereits bestehende über kantonale Abfallströme optimieren, wirtschaftliche und ökologische Vorteile nutzen und eine rationale Nutzung einzelner Standorte ermöglichen. Damit wollen die drei Kantone langfristige Planungs- und Entsorgungssicherheit sowohl für Abfallverursacher als auch KVA und Deponien bieten.

    Die Kantone erfüllen mit dem Projekt ihren gesetzlichen Auftrag zur Abfallplanung. Dieser umfasst die Ermittlung des künftigen Deponiebedarfs sowie die Festlegung geeigneter Standorte. Die gemeinsam erarbeitete Planungsgrundlage dient anschliessend als Basis für kantonale Planungsinstrumente wie Richtpläne und weitere Verfahren.